Kommentare - EU zur Luftverschmutzung: Grenzwert bleibt Grenzwert

13. Februar 2019 - 18:06 Uhr

Die Bundesregierung will so wenig Diesel-Fahrverbote wie möglich. Dafür will sie das zulässige Stickoxid-Limit erhöhen. Doch die EU spielt nicht mit und pocht auf den von ihr festgelegten Grenzwert.

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Kommentare

Völlig logisch

Die Regierung kann sich zu Gunsten der
Autolobby nicht einfach über das
EU-Recht stellen. Ein deutsches Gesetz mit 50 Mikrogramm Grenzwert wäre quasi illegal.

Die Luft gehört verbessert und nicht verschlechtert. Einen Rückschritt in die 70er darf es nicht geben!

Grenzwerte

Die Bundesregierung muss doch nur die Manipulation mit den Minimalabständen der Messpunkte abstellen.
*
Wenn dann vor diesen Punkten nicht mit rot eingebremst wird sind die unnötig provozierten Anfahrschadstoffe auch eingespart.

Die EU-Kommission beharrt auf ihrem zulässigen Maximum:

..40 Mikrogramm Stickoxid pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel und nicht mehr. Wie die einzelnen EU-Länder diesen Grenzwert einhalten, bleibt allerdings ihnen überlassen.

Offensichtlich auch wie die "einzelnen EU-Länder" diese Einhaltung messen.

Diese umstrittene EU-Grenzwertbestimmung bleibt so eine Pharse. Die betroffenen Dieselbesitzer, die schon einen milliardenschweren Schaden erlitten haben sollten sich wehren.
Z.B. bald sind EU-Wahlen. Kandidaten fragen!

Die Fahrzeuge wurden alle amtlich zugelassen. Der Bürger muss sich darauf verlassen können. Fahrverbote sind enteignungsgleich und können im Extremfall nur gegen einen angemessene Entschädigung ausgesprochen werden. Alle andere ist nach unserem Grundgesetz verfassungswidrig.
Sind wir in D nicht klüger?
Müssen wir nicht nur unsere Schlüsselindustrie kaputt machen und den Liefer- und Personenverkehr ins Chaos stürzen. Der Bus, Bahnen, ÖNF sind schon jetzt hoffnungslos überlastet.
Geht es nicht mehr ohne Gelbwesten?

Die Regierung wird es nicht

verstehen. Es geht um die Menschen und deren Gesundheit. Leider hat die CDU die Zeichen der Zeit immer noch nicht erkannt und bremst den Fortschritt wo es nur irgend geht auf Kosten der Menschen, der Arbeitsplätze und der Gesellschaft. Nur mit Fortschritt bei weniger Belastung der Umwelt werden wir unsere Wirtschaftsleistung im internationalen Wettbewerb halten können. Jede Verweichlichung durch Subventionen oder Zugeständnisse werden uns nicht weiter bringen.
Die Grünen werden noch mehr Zuwachs bekommen - mir solls recht sein.

Von andern lernen heißt

Von andern lernen heißt Siegen lernen.
In Wien kommt die Messeinrichtung in die Fußgängerzone, in Griechenland auf irgend ein Dach...….. und schon kräht in der EU kein Hahn danach.

@ Erich Kästner Haben sie mal

@ Erich Kästner
Haben sie mal daran gedacht, dass die Regierung damit auch zu Gunsten der Menschen handelt, die auf ihr Fzg. angewiesen sind.
Von der Wirtschaft mal ganz zu schweigen!

Weniger Fahren würde es auch bringen ...

vielleicht sollten die Fahrverbote aus den Siebzigern wieder her, Gerade Autos nur an geraden Tagen und krumme an krummen... den Pendlern dürfte das recht sein...

Zu 18:55 von Erich Kästner "Völlig logisch"

Die Luft gehört verbessert und nicht verschlechtert. Einen Rückschritt in die 70er darf es nicht geben!

Völlig unlogisch diese Forderung, denn die Luft verbessert sich ständig. Kein Vergleich mit den 70ern.
In der angeblich dreckigsten Landeshauptstadt in D, Stuttgart, werden die Menschen immer älter und leben mit am längsten.
Die Luft hat am Neckartor neben der Ampel oder an den S21-Baustellen sicher keine Kurortqualität, aber in der Stadt und wo die Menschen wirklich leben und wohnen ist sie besser als anderswo und nicht zu beanstanden.
Man sollte mal dort in den Wohnungen messen und die Quellen für die schlechte Luftqualität ausmachen. Die zu erwartenden Überraschungen will man gar nicht wissen.
Die Unterschiede zu den Grenzwerte für Büros und Arbeitsstätten sind willkürlich und wissenschaftlich nicht nachvollziehbar.
Die Ideologie hat die Politik dazu getrieben.
Vernunft und der Schutz vor Schaden für die Menschen geht anders.

Es gibt derzeit zwei Arten von EU-Gesetzen:

Richtlinien sind Rahmengesetze der EU; sie stellen eine politische Forderung an die Gemeinschaft und müssen von den nationalen Parlamenten der Mitgliedstaaten innerhalb einer gesetzten Frist in nationales Recht umgesetzt werden. Verordnungen sind dagegen EU-Gesetze, die sofort und unmittelbar in allen Mitgliedstaaten gelten.

Dieses "in nationales Recht umgesetzt werden" ist ein weiches Instrument und muss nicht 1:1 umgesetzt werden. Da gibt es Spielraum. Und diesen Spielraum kann die Bundesregierung ausnutzen.

wenn die regierung das will,

warum finanziert sie dann den abmahnverein duh? das macht irgendwie fassungslos, bei dem überragenden können des ministers der wirtschaft

Grenzwert bleibt Grenzwert

ist ok., ABER der Standort der Messung ist flexibel. Er muss ja nicht gleich auf Hochhäuser verlegt werden wie in manchen Ländern, aber auch nicht "direkt" an den Auspuff.

Paradox !

Wer sich mit seinem Auto ungefährdet und in besserer Luft bewegen möchte, der braucht nur NEBEN der Straße zu fahren:
Dort, wo künftig klüger gemessen werden soll.

In Wahrheit aber benutzt die Mehrzahl der Kraftfahrer in aller Regel die Fahrbahnmitte, und zwar mit der Nase in einer niedrigen Höhe, in der kein einziges Messgerät zu finden ist. Und von dort lässt er sich angesaugte "Frischluft" per Ventilatorunterstützung ins Fahrzeuginnere blasen.

Könnte sich die Bundesregierung bitte dafür interessieren?

Grenzwerte

Die EU beharrt auf ihre Grenzwerte und die Verteidiger beharren auf die (zigtausend) Gutachten die erstellt wurden.
Bedauerlicherweise werden diese Gutachten nur von der EU als wahr und richtig angesehen, die USA bemängelt diese erheblich. Haben die USA schlechtere Wissenschaftler oder weniger Interesse an sauberer Luft? VW und AUDI können da sicher eine Antwort darauf geben.
Die Frage der Bundesregierung an die EU ist mit einem "beharren auf Grenzwerte" nicht geklärt, ebenso die Verursacher der Werte.

Ein Hoch auf die GRENZwerte

Und diese sollten nicht nur dem Schwarzen Peter der Dieselfahrzeuge aufgebürdet werden -

Nein, es gibt ja etliche andere Umweltsünder, die die menschliche - und nicht nur diese - zunehmend beeinträchtigen: Feinstaub, Reifenabriss ALLER Kraftfahrzeuge, Fabriken, Heizungen im Herbst/Winter ...

Im Grunde müssten alle diese Ursachen einer scharfen Grenzwertpflicht unterliegen.

Ich jedenfalls hätte überhaubt nichts dagegen!

@ 19:19 von gman

Die Regierung hat zunächst für den Schutz der Bürger zu sorgen. Hier werden immer sehr sonderbare Vergleiche herangezogen. Ob ich rauche oder überall brennende Kerzen zu stehen habe, ist meine persönliche Entscheidung. Ein Kleinkind, dass an einer viel befahrenen Hauptstrasse wohnt, kann diese Entscheidung nicht treffen. Es muss die Abgase täglich, für Jahre einatmen. Können Sie dem Kind garantieren, dass es in 40 Jahren nicht an Folgeschäden erkrankt? Wenn ja, dann sind Sie klüger als die gesamte Wissenschaft. Denn es gibt keine belastbaren Grenzwerte für Stickoxide, es kann sie auch nicht geben. Doch es gibt die Verantwortung jedes Einzelnen, unsere Umwelt so sauber wie möglich zu halten. Dies betrifft auch die Automobil-Industrie. Es gibt technische Lösungen, um Schadstoffe aus dem Auspuff zu reduzieren. Um ein paar Euro zu sparen, hat man jedoch lieber betrogen. Halten Sie das Verhalten für akzeptabel, für eine Bagatelle?

EU Grenzwerte?

Ich bin geschäftlich oftmals in Budapest, Prag oder auch in Athen unterwegs und da husten sie auf die EU Grenzwerte!

Ich fordere die Einhaltung sauberer Luft...

Hier geht es um die Gesundheit der Bevölkerung und da vordere ich, das alles dafür unternommen wird.
Grenzwerte zu erhöhen ist da sicherlich der falsche Weg...

Nächste EU Wahl: Wir wählen einfach mehr Kranke!

Liebe Diesel-Besitzer, Sie haben sich meiner Erfahrung nach für den Kauf eines "dreckigeren" Autos entschieden, weil sie damit wirtschaftlicher fahren. Wer hinter einem Diesel her fährt, der merkt es sofort: Der riecht unangenehm und hat mehr sichtbaren Qualm. Hinter einem Diesel halte ich persönlich mehr Abstand.

Hinzu kommt, die Diesel-Besitzer sind meines Erachtens von der Autoindustrie betrogen worden und haben sich bessere Werte vorgaukeln lassen. Populistische Politiker fordern keine Nachbesserung von der Industrie, sondern schieben die Schuld auf die, die für unsere Gesundheit erforderliche Grenzwerte bestimmen.

Also die Lösung: Wählen wir bei der nächsten EU-Wahl Populisten, die die Menschen in den Großstädten besonders auch die Kinder mehr Schadstoffen aussetzen. Wir vergiften also vorsätzlich Menschen damit wir wirtschaftlich fahren können?

Ich wähle lieber Politiker mit Grips und Rückgrat!

Am 13. Februar 2019 um 19:16 von Rumpelstielz

"Weniger Fahren würde es auch bringen ...
vielleicht sollten die Fahrverbote aus den Siebzigern wieder her, Gerade Autos nur an geraden Tagen und krumme an krummen... den Pendlern dürfte das recht sein..."

Nur komisch, dass in einer Stadt, in der großräumig wegen einer Sportveranstaltung Fahrverbote galten, die Werte am höchsten waren. Wie ist so etwas mit den so schädlichen Dieselfahrzeugen vereinbar?

@ gman um 19:19

Vielleicht lesen Sie mal den "faktenfinder" zum Thema "Ist der Diesel wirklich schuld?"

Sie wissen vielleicht, dass der Grenzwert (Außenluft) von 40 Mikrogramm für das Jahresmittel gilt? Es gibt außerdem einen 1-Stunden-Grenzwert von 200 µg/m3, dieser darf nicht öfter als 18-mal im Kalenderjahr überschritten werden.
Und das sind die aktuellen Werte für Innenräume (z.B. Büros): Der Kurzzeitrichtwert II (sogenannter Gefahrenwert) für Stickstoffdioxid in der Innenraumluft liegt bei einer Konzentration von 250 µg/m3, gemessen über eine Stunde. Der Kurzzeitrichtwert I (Vorsorgewert) für Stickstoffdioxid in der Innenraumluft, gemessen über eine Stunde, wurde bei 80 µg/m3 festgelegt.
Für eine langfristige Beurteilung der Innenraumluft gibt es den Richtwert der Weltgesundheitsorganisation für die Innenraumluft von 40 µg/m³ als Bewertungsmaßstab. (Quelle: Umweltbundesamt)

@ jimmi

"Ich bin geschäftlich oftmals in Budapest, Prag oder auch in Athen unterwegs und da husten sie auf die EU Grenzwerte!"

Jaja, sicherlich stimmt das momentan sogar (noch)!
Wird sich aber ganz schnell ändern wenn in absehbarer Zeit finanzielle Sanktionen angekündigt werden, keine Sorge.

Aber davon mal ab: Wenn mein Nachbar alles mögliche in die Kanalisation kippt und seine ausgemusterten Autoreifen fröhlich pfeifend auf einem Lagerfeuer verbrennt tu ich das noch lange nicht, auch wenn der Nachbar damit auf den ersten Blick ein wenig Geld spart!

Die Lösung

ist relativ einfach: die Messstationen so aufstellen, wie das auch in anderen EU-Ländern gemacht wird, die zwar genauso viel Verkehr haben wie D. und wesentliche unsauberere KFZ, aber trotzdem keine Probleme mir der Einhaltung der Grenzwerte. Dann sind EU, Autolobby und Dieselbesitzer zufrieden.

Am 13. Februar 2019 um 19:44 von Kamminer

"Ein Kleinkind, dass an einer viel befahrenen Hauptstrasse wohnt, kann diese Entscheidung nicht treffen. Es muss die Abgase täglich, für Jahre einatmen. Können Sie dem Kind garantieren, dass es in 40 Jahren nicht an Folgeschäden erkrankt?"

Sie würden ernsthaft ein Kleinkind am Messpunkt in Stuttgart platzieren, es dort spielen lassen, den ganzen Tag und die Nacht? Dass in normalen Wohnräumen meist die Belastung höher ist, sehen Sie aber nicht als Problem mit möglichen Langzeitfolgen an?

Am 13. Februar 2019 um 19:44 von Kamminer

"Es gibt technische Lösungen, um Schadstoffe aus dem Auspuff zu reduzieren. Um ein paar Euro zu sparen, hat man jedoch lieber betrogen."

Da ist eben das Problem, denn die Grenzwerte in den USA hätten die Fahrzeuge ohne diese Software eingehalten, nur hätten dann die Fahrzeughalter öfter Harnstoff nachfüllen müssen. Eigentlich hatten also die Fahrer davon einen finanziellen Vorteil.

Es gibt Tage ...

da kann man einfach nur froh über die EU sein!

Im Autoland Deutschland haben sich die verantwortlichen Politiker selbst überführt! Wer in dieser Sache noch an deren Verantwortungs-bewußtsein glaubt ist blind!

Was soll das?

Im Stundentakt liest man folgende Nachrichten:

(vor vier Stunden): Deutschland darf die Grenzwerte um 50 uGramm erhöhen.

(vor zwei Stunden): Deutschland darf die Grenzwerte dann doch nicht erhöhen.

Was soll eigentlich der ganze Circus? Und wen interessiert denn überhaupt noch was Brüssel dazu meint? Mich jedenfalls nicht die Bohne, und ich werde bei der anstehenden Europawahl auch dafür sorgen, dass es so bleibt!

Am 13. Februar 2019 um 19:55 von Harald Friedrich

"Liebe Diesel-Besitzer, Sie haben sich meiner Erfahrung nach für den Kauf eines "dreckigeren" Autos entschieden, weil sie damit wirtschaftlicher fahren. Wer hinter einem Diesel her fährt, der merkt es sofort: Der riecht unangenehm und hat mehr sichtbaren Qualm. Hinter einem Diesel halte ich persönlich mehr Abstand."

Tut mir leid, aber dann sind Sie noch nie hinter einem modernen Diesel gefahren, vielleicht hinter einem Benzindirekteinspritzer oder einem älteren Diesel mit Turboladerschaden oder defekter Zylinderkopfdichtung. Davon gibt es einige.

Am 13. Februar 2019 um 19:58 von meta1960

"Für eine langfristige Beurteilung der Innenraumluft gibt es den Richtwert der Weltgesundheitsorganisation für die Innenraumluft von 40 µg/m³ als Bewertungsmaßstab. (Quelle: Umweltbundesamt)"

Dann haben Sie sicher eine Messstation in Ihrer Wohnung und zahlen bei Überschreitung der zulässigen Werte eine Strafe an die EU?

@Karl Naapf / 19:20

"warum finanziert sie dann den abmahnverein duh? das macht irgendwie fassungslos, bei dem überragenden können des ministers der wirtschaft"

Nun, man kann es auch so sehen: ... Wenn sich alle Wirtschaftsunternehmen und Politiker an die geltenden Gesetze halten würden wäre das Geschäftsmodell dieses "Abmahnvereins" ja schnell beendet! Denn dann gäbe es ja keine Klage-/Einnahmemöglichkeiten mehr! ... Oder meinen Sie die Gerichtsurteile zu den Klagen der DUH werden auf Grundlage von Comic-Geschichten gefällt!?

Wer also ist nun genau der Ausgangspunkt das Problems? Laut herum pöbeln, reicht nicht aus, daß man automatisch auch Recht hat mit dem was man sagt!

Was machen wir eigentlich, wenn

die Tanker, die das Flüssiggas, welches unser hochverehrter Herr Altmaier aus den USA importieren will, alle Grenzwerte weit überschreiten - zahlen wir dann zusätzlich an die EU?

Ihre Argumentation

Bescheißen wie bei vw

Hilfe mein Auto darf nicht mehr 300 kmh fahren und verpestet die Umwelt

Das ist ihre Argumentation das Richtwerte, Anforderungen für die Gesundheit aller Bürger ignoriert werden sollen...

Ja mit den öffis brauch ich das dreifache in die Arbeit!

Wenn ich aber mit dem Fahrrad fahre (schneller als öffentliche) dann fahre ich direkt neben der Straße und nicht auf dem nächsten Wolkenkratzer

Wenn wir uns nach unten orientieren wollen, Trump ist da, mit wem wollen wir ihn unter trumpfen?

Subsidiaritätsprinzip

Warum soll die EU europaweit Grenswerte festlegen? Die aktuelle Diskussion zeigt doch: Nicht die brüsseler Bürokratie sondern die lebendige Diskussion vor Ort bringt einen Ausgleich zwischen Asthmatiker, Kindern und Autofahrern.

Ein Asthmatiker oder eine Familie mit Kindern muss nicht unbedingt an einer vielbefahrenen Straße wohnen. Ein Spaziergang in die Innenstadt kann auch über eine weniger befahren Parallelstr. erfolgen. Zugleich müssen Familien bezahlbaren Wohnraum in sauberen Wohngegenden zur Verfügung gestellt werden. Die Enteignung von Autofahrern ist jedenfalls keine Lösung.

Wenn brüsseler Zentralismus den Demokratischen Prozess vor Ort verhindert wird die EU selbst zum Hindernis. Die EU Skeptiker erhalten dann bei der anstehenden Wahl weiteren Zulauf.

@Kamminer 19.44

ja, das Kleinkind auf Auspuffhöhe, die Standardaussage von Frau Baerbock. Der ortskundige ehemalige Nachttalker Harald Schmidt sagte dazu bei Gysi:" ein guter Anfang wäre mal, Kleinkinder nicht hinter den Dieselauspuff zu stellen";-)

Messgeräte.

Für die Aufstellung der Messgeräte sind meines Wissens die Kommunen zuständig.

Dass man diese Geräte dort aufstellt, wo der Dreck entsteht, ist zunächst einmal naheliegend. Die Backofentemperatur misst man schließlich auch im Backofen, und nicht im Kühlschrank.

Wenn andere europäische Städte da (legal) tricksen, indem sie die Messgeräte in die Fußgängerzone, in den Stadtwald, oder auf den Fernsehturm stellen, ist das deren Sache.

Deshalb sind deutsche Kommunen noch lange nicht verpflichtet, diese Trickereien nachzumachen.

@ 19:45 von jimmi

die haben auch nicht so einen bescheuerten Abmahnverein im Genick sitzen, der sie zu tode klagt. Ich bin Kind der 60er/70er und habe immer noch den Gestank von Benzin, Diesel und der netten Industrie in der Nase, der damals vorherrschte - wider Erwarten habe ich bis heute überlebt..

Selbstkasteiung

Es ist schon erstaunlich, wie wir uns von der EU oder der sog. "Umwelthilfe" veräppeln lassen. Wir vernichten mit unserem Diesel1-5 Bashing ein riesen Volksvermögen und das Ausland lacht sich schlapp. Und die Autoindustrie wird von gewissen politischen Kreisen genauso kaputt gemacht wie die Kohleindustrie und die Kernkraft. Da braucht man sich nicht wundern, wenn die Wirtschaftskraft nachlässt und wir die ganzen sozialen "Wohltaten" die die auferstandene SPD nun per Füllhorn über das Land schütten möchte,nicht mehr oder nur per Schulden (davor hatten Sozis noch nie Angst) bezahlen können.

längst Überfällig ist..

>>Die Enteignung von Autofahrern ist jedenfalls keine Lösung.<<

//

Aber sicherlich ein Anfang, welcher längst Überfällig ist..
Die Regierung hat anscheinend nur Gewinne (der Lobbyisten) im Kopf und nicht den Schutz der Bevölkerung...

Man darf den tatsächlichen Schuldigen nicht aus den Augen ...

… verlieren.
Der wahre Schuldige in dieser Sache sind doch die deutschen Politiker. Die Schadstoffklassen und Prüfverfahren sind von der Autolobby diktiert worden und 1 zu 1 von der Politik übernommen worden. Das er die Autofahrer zum zivilen Ungehorsam auffordert, sollte zur sofortigen Absetzung führen.

Der hochgelobte Prof. Dr. Dieter Köhler hat selber niemals eine Studie zu diesem Thema betrieben oder war beteiligt. Er hat keinerlei Referenz auf diesem Gebiet. Seine Leumundszeugen haben zum großen Teil bestätigt, dass sie ebenfalls keine Fachleute in diesem Gebiet sind und doch versuchen unsere Politiker auf dieser Grundlage die Grenzwerte zu erhöhen.

Die Politik kann der KFZ Industrie zwar nicht vorschreiben, Abgasreinigungsanlagen nachzurüsten, sie könnte aber den Herstellern damit drohen, Politik ohne Anhörung der Automobillobby zu machen. Die nun beschlossenen Vorgaben zur Garantieübernahme von Drittanbietern zeigen deutlich, dass sie selber Nachrüstungen verhindern will.

Wir brauchen Antworten fürs nächste Jarhundert...

Wir haben einfach zu viele Luftverschmutzer und ein Stück weit die Zukunft verschlafen...
Kann ja verstehen wen des Deutschen liebstes Kind genommen wird, doch scheint eine Erziehung unausweichlich zu sein...
Ich fahre Fahrrad seit mein Diesel verkauft wurde und fahre gut damit.
Zu Anfang etwas Schmerzlich, weil keine Umweltplakette, aber 1000€ Steuern zu bezahlen und nicht einmal vor der eigenen Haustür fahren zu dürfen, war mir dann doch etwas heftig...

Wie frau von

Wie frau von Verhältnismässigkeit reden kann, wenn Deutschland sich nicht an verbindliche Gesetze hält, ist nicht nachvollziehbar. Form ist doch sonst das absolut Wichtigste. Offenbar kann man sich wirklich über alles hinwegsetzen, wenns um die Autoindustrie geht.

Mess Schlamperei

Das die Eu nicht davon abrücken will die 40u Gramm aufzuweichen ist ja klar, sie würden ja Ihr Gesicht verlieren. Die Frage ist nur wie wird gemessen, das sollten bitte alle Mitgliedstaaten einheitlich tun, was definitiv nicht der Fall ist. Wie kann es sein das in Stuttgart am Nekartor die Messstation in einer Buchte und so nah wie möglich am Fahrbahnrand steht und in Ingolstadt der Dieselhauptstadt schlechthin die Messtation in den Wald verbannt wird, da gibt es keine Fahrverbote. Noch krasser ist es in Griechenland da stehen die Messtationen in 30 Meter Höhe auf den Krankenhäusern. Die Messtationen müssen einen Mindestabstand von de Fahrbahn haben und das Ansagrohr muss in einer gewissen Höhe sein. Alle erfüllen diese Bedingungen nur in unterschiedlicher Auslegeung. Der Politiker in Stuttgard an der Strasse und der Ingolstadt in den Wald, beides ist konform.. Wer viel misst, misst Mist.... Da hat schlicht die EU gepennt, denn die hätten es festlegen müssen.

Am 13. Februar 2019 um 20:35 von erster Realist

"Ich fahre Fahrrad seit mein Diesel verkauft wurde und fahre gut damit."

Es ist schön für Sie und von Ihnen, dass Sie konsequent sind. Aber ich schließe daraus, dass Sie nie auf ein Auto angewiesen waren. Hier allerdings läuft ohne ein eigenes Auto gar nichts, dafür sind die Entfernungen viel zu groß und es gibt keinen Öffentlichen Nahverkehr, der diesen Namen verdient.

Am 13. Februar 2019 um 20:25 von HarryHirsch79

"Selbstkasteiung" oder verlieren der Geduld?

Ich tippe eher auf letzteres.

Gerade die von Ihnen genannten Industrien waren/sind es zum Teil immer noch im Tiefschlaf, was neue Technologien angeht.

Haette die Kohle/Kraftwerksindustrie von der verteilten Dividente die Haelfte fuer die Einfuehrung und Verbesserung der neuen Technologien verwendet, damit also die Vorreiterschaft was oft auch Vorherrschaft mitbringt, waere der Umbau der Energiewirtschaft:
Erstens viel weiter
und
Zweitens viel problemloser, viel geldschonender fuer den Buerger und den Staat durchfuehrbar gewesen.
Drittens haetten die Eigner dieser Aktien der betroffenen Konzerne weiterhin gute Dividenten bekommen - was ja mittlerweile fraglich ist.
Diesen Tiefschlaf kann man auch den Automobilkonzernen vorwerfen - m.E. haben sie viel zu spaet erkannt, wohin der (Umwelt-)Trend geht. Denn die "neuen" Techniken waren auch in Deutschland bekannt. Neu deshalb in " weil E-Busse gab es in Solingen schon in meiner Jugend.

Ausrede

@ Bayerndödel:
Hier allerdings läuft ohne ein eigenes Auto gar nichts, dafür sind die Entfernungen viel zu groß und es gibt keinen Öffentlichen Nahverkehr, der diesen Namen verdient.

Ausreden um Auto zu fahren gibt es viele. Wenn wir den Umstieg nicht schaffen, ist alle Sozialpolitik auch bald hinfällig.

Da sind noch andere Unsitten vergraben

denn Dieselfahrer sind lediglich am billigen Sprit interessiert. Am wenigsten an der Umwelt, sonst würden sie keinen Antrieb fahren der seit Jahrzehnten als unsauber daherkommt. Zusätzlich fördert diese Unsitte die Nutzung von überschweren und ineffektiven Fahrzeugen. Obwohl der Leichtbau und bessere Antriebe bekannt und einsatzbereit sind. Es erscheint sinnvoll europa- und weltweit eine deutliche Gewichtsbesteuerung für Fahrzeuge über 1,5t einzuführen. Denn es ist auch so dass schwere E-Mobile Energie vergeuden und nicht wesentlich besser als andere Antriebe sind.

Was viele verschweigen

Das nicht immer sauber gemessen wird hat ein kürzlicher Bericht in der ARD gezeigt. Ich selber bin in Berlin auch von diesen Fahrverboten betroffen, der Regierung sei Dank der Empfehlung des Kauf eines Diesel KFZ gefolgt zu sein. Wenn ich davon ausgehen muss das ich in naher Zukunft etwa 8-10% der Strassen nicht mehr befahren darf könnte man doch eigentlich hingehen und gegen den KFZ Steuerbescheid Widerspuch einlegen. Begründung: Wenn ich 10% der Strassen nicht mehr nutzen darf, muss ich für die 10% auch keine Steuern zahlen. Ich stelle mir gerade vor wenn das mehrere Millionen betroffenen KFZ Nutzer machen würden, wäre die Reaktion schon spannend. Davon abgesehen hat ein Tesla mit Elektroantrieb bei der Produktion schon eine so schlechte Umweltbilanz wie ein Mittelklasse Diesel mit 200000Km auf der Uhr, das wir dann einfach mal unter den Teppich gekehrt..

um 20:55 von Info1

Sehr treffender Kommentar.Dem darf ich mich anschließen. " Man streitet und debattiert und so verstreicht wertvolle Zeit in der man vieles sinnvolles hätte auf den Weg gebracht werden können.

Am 13. Februar 2019 um 20:31 von Walter Mo.

"Der hochgelobte Prof. Dr. Dieter Köhler hat selber niemals eine Studie zu diesem Thema betrieben oder war beteiligt. Er hat keinerlei Referenz auf diesem Gebiet. Seine Leumundszeugen haben zum großen Teil bestätigt, dass sie ebenfalls keine Fachleute in diesem Gebiet sind und doch versuchen unsere Politiker auf dieser Grundlage die Grenzwerte zu erhöhen."

Nun, er ist ein Wissenschaftler und Arzt, der aus der Praxis sprechen kann, sind Sie dies auch? Zudem ist er in der glücklichen Lage, nicht mehr auf Zuwendungen angewiesen zu sein. Auch seine Kollegen haben viel Erfahrung, was Atemwegserkrankungen betrifft. Übrigens, welcher von den Wissenschaftlern, die die Grenzwerte mit festgelegt haben, ist nicht von Fördergeldern abhängig? Es ist immer so, dass der Auftraggeber das Ergebnis bestimmt.

Auspussgase zuerst ins Auto ...

Wenn man viele Kommentare hier liest, dass die Autofahrer Recht haben (besonders die Dieselfahrer), kann man nur den Kopf schütteln. Es geht doch darum, die schädlichen Folgen für alle Mitmenschen (besonders Kranke und Kleinkinder) im Straßenverkehr zu mindern. Die Dieselfahrer sollten also nicht auf die EU schimpfen, die verlangt, die Grenzwerte einzuhalten, sondern sollte die Autohersteller verklagen, die sie beim Kauf ihres Autos betrogen haben.

Man kann das launige Zitat von Harald Schmidt, man solle vor allem darauf achten, Kleinkinder nicht hinter Dieselauspufftöpfe zu stellen, ja auch etwas modifizieren: Wenn alle Auspuffgase zunächst ins eigene Auto geleitet werden, ehe sie dann durch die Fenster nach draußen wehen, würden auch die Autofahrer mehr davon mitbekommen. Vielleicht würde das ja helfen, die Grenzwerte langfristig einzuhalten.

Am 13. Februar 2019 um 21:02 von tagesard09

"Zusätzlich fördert diese Unsitte die Nutzung von überschweren und ineffektiven Fahrzeugen."

Wenn dann ein effektiver Kleinwagen wie ein Opel Agila, mit einer Person besetzt, auf einer Strecke im Durchschnitt 8 Liter Benzin verbraucht, für die ein ineffektiver Diesel Mazda 6 Kombi, 135 PS, der mit 4 Personen und Gepäck beladen ist, knapp 6 Liter Diesel verbraucht, kann ich Ihren Beitrag absolut .... ins Reich des Populismus setzen. Übrigens kam ein Passat Kombi Diesel mit 150 PS mit durchschnittlich 5,1 Litern aus, ebenso voll beladen.

18:55 von Erich Kästner

Einen Rückschritt in die 70er darf es nicht geben!
.
wie hoch waren die Grenzwerte in den 70ern ?
man sollte bei seinen Vergleichen schon die Kirche im Dorf lassen

nur der Ordnung halber
Laut Umweltbundesamt sind die Emissionen von Stickoxiden von 1990 bis 2015 bundesweit um 59 % auf rund 1,2 Millionen Tonnen zurückgegangen. Den größten Anteil daran habe mit einem Minus von einer Million Tonnen der Verkehrsbereich.
und übrigens
Gleichzeitig ist der Ausstoß von Feinstaub-Partikeln aus Diesel-Fahrzeugen seit Anfang der 1990er Jahre um rund 97 % reduziert worden.

um 20:53 von ex_Bayerndödel "Bedanken Sie sich bei Ihrer Komunal

um 20:53 von ex_Bayerndödel "Bedanken Sie sich bei Ihrer Kommunalpolitik. Kenne die Strukturen im Ihren Landkreis recht gut.
Der öffentliche Nahverkehr ist sicherlich ein Problem, doch gibt es sicherlich Alternativen, Fahrgemeinschaften, E-Bike usw.
Alternativen gibt es genug, auch wenn nicht immer bequem...

Stickoxid Grenzwert

Warum werden bei der Auseinandersetzung mit diesem Thema Diesel-LKW und Busse, Frachtschiffe (binnen und See) sowie Flugzeuge nicht erwähnt? Erzeugen die keine Stickoxide?
Soll das Ganze tatsächlich nur ein politisches Spielchen sein, um die Autoindustrie zu neuen Aufträgen zu verhelfen?
Wenn schon Grenzwerte, dann bitte richtig hinschauen, wer was verursacht.

@ Ökonomister

"Begründung: Wenn ich 10% der Strassen nicht mehr nutzen darf, muss ich für die 10% auch keine Steuern zahlen."

Das können Sie getrost vergessen!

Zwar sind Sie massivst betrogen worden indem Sie sich in gutem Glauben an Wirtschaftlichkeit und Umweltbilanz einen Diesel zulegten - aber der Betrug bleibt natürlich ungeahndet, bzw. es ist schlicht und einfach Ihr Problem!

Raten Sie mal warum die Herren Verkehrsminister immer von der CSU "gestellt" werden...

Ich kann Ihren berechtigten Zorn gut verstehen, allerdings ist es wenig hilfreich irgendwelche Messergebnisse in Zweifel zu ziehen - wenden Sie sich an diejenigen welche Sie vorsätzlich gruselig übern Tisch gezogen haben!

EU, dein "Freund und Helfer"

Wenn die EU das so möchte, dann kann die EU ja die Dieselfahrer aus ihrer Tasche entschädigen. Hoppla, woher stammt denn ein nicht unerheblicher Teil der EU-Mittel? Da plustert man leicht die Backen...

Andere Länder zeigen, wie man dieses Problem löst und wie man ohne einen selbsternannten Racheengel namens DUH ganz hervorragend klarkommt.

wir Deutsche ....

jede Behörde in Europa stellt die Dinger passend auf
wir dass die Grenzwerte überschritten werden,
in Thessaloniki 50 m versetzt von der Straße im 3. Stock der Uni

Wieder selbstbestimmt Politik machen

@ Erich Kästner:
Die Regierung kann sich zu Gunsten der
Autolobby nicht einfach über das
EU-Recht stellen. Ein deutsches Gesetz mit 50 Mikrogramm Grenzwert wäre quasi illegal.

Wir sind entmündigt.
Da beneide ich die Briten, die können ab dem 29.3. sofort die Grenzwerte hochsetzen. Die Bestimmungen für die liberalere Einleitung von Giftstoffen in Flüsse sollen ja schon in Bearbeitung sein. Deregulierung ist das Zauberwort.

Zu 19:44 von Kamminer -keine Bagatelle!

@ 19:19 von gman
..Ein Kleinkind, dass an einer viel befahrenen Hauptstrasse wohnt, kann diese Entscheidung nicht treffen. Es muss die Abgase täglich, für Jahre einatmen.[...] Um ein paar Euro zu sparen, hat man jedoch lieber betrogen. ..

@Kamminier was für eine Unterstellung, wo haben Sie gelesen, dass ich Betrug akzeptiere. Wo betrogen wurde ist das aufzuklären und zu sanktionieren.
Darum geht es hier nicht! Es geht auch nicht um "sonderbare Vergleiche".

Die Regierung hat für mehr zu sorgen.
Diesel-KFZ sind mit Filder ausgestattet. In Einzelöfen wird unkontrolliert verheizt was so brennt, diese haben keine Filder. Abfallholz geht angeblich klima- und umweltschonend durch den Kamin.
LKW fahren mit abgeschalteter Abgaseinrichtung, sparen teueren Harnstoff und prellen so in unbekannter Höhe Maut. Danach kräht kein Hahn.
usw..
Nennen Sie mir das Kleinkind, dass für Jahre Meßstellenluft einatmet.
Sorry, das und ihre Kerze etc. ist keine seriöse faktenbasierte Argumentation.

@Russendödel 21.01

Wenn wir den Umstieg nicht schaffen, ist alle Sozialpolitik auch bald hinfällig."

Interessant, dass Sie einen Zusammenhang zwischen willkürlichen Grenzwerten und Sozialpolitik herstellen. Es ist doch eher so- wenn wir unsere Automobilfirmen kaputtreden und- machen, dann wird es mit der Sozialpolitik schwierig. Vor Allem, wenn wir noch Energiekonzerne, Banken und Versicherungen und womöglich die Chemiebranche auch gleichzeitig kaputt machen

19:23 von max63

da haben sie wohl recht

aber ebenso wie am Neckartor
könnte die Anlage auch auf dem Fernsehturm platziert werden

Die Alternative ist dann, die

Die Alternative ist dann, die Messstationen zu versetzen. Im übrigen ist es unerhört, dass erst bei einem Wert von 190 uGramm bei extrem empfindlichen Personen überhaupt ein Effekt festgestellt werden kann, während man sich auf einen völlig absurden Wert von 40 uGramm geeinigt hat.

@ Erny: Sie verwechseln den

@ Erny:
Sie verwechseln den Iran mit Saudi arabien... die Frauen im Iran können sich frei bewegen ohne Begleitung, Auto fahren und studieren...

Der Anteil der Frauen mit akademischem Abschluss ist in Saudi-Arabien deutlich höher als im Iran - gerade in technischen Berufen.

21:02 von tagesard09

denn Dieselfahrer sind lediglich am billigen Sprit interessiert
.
stimmt !
aber auch weil die Dieseltechnologie 30 % weniger Sprit benötigt (also CO2 erzeugt)
und mein Diesel hat einen Russfilter ein Benzindirekteinspritzer auch ?

@20:31 von Walter Mo.

"Der wahre Schuldige in dieser Sache sind doch die Politiker. Die Schadstoffklassen und Prüfverfahren sind von der Autolobby diktiert und 1 zu 1 von der Politik übernommen worden" - Dieser Satz ist nicht neu, wird aber immer wieder gern daher geredet.
Wie soll es denn sonst gehen? Soll ein Politiker, der mal Jura oder BWL studiert hat, ein Prüfverfahren für Motoren erfinden ? Nur die Fahrzeughersteller wissen, wie das Produkt funktioniert und müssen daher die Schadstoffklassen sinnvoll festlegen. Jedem Institut und ganz besonders jeder Art Überwachungsverein fehlt dazu die Kompetenz, ob Sie es glauben oder nicht. So einfach ist das.
Politiker verstehen davon nicht das geringste. Das ist an sich keine Schande, aber es führt zu Fehlentscheidungen. An Stuttgarts Neckartor hat man die Fahrspuren reduziert, das Tempolimit gesenkt. Folge: Die Fahrzeuge fahren langsamer, erzeugen mehr Abgase. Alles unter 80 km/h erhöht Verbrauch und Emissionen ! Aber man hat was gemacht.

Leichte Schleimhautreizung

Leichte Schleimhautreizung beginnen zwischen 9.561-19.122µg/m³, der Grenzwert für Arbeitsplätze beträgt aber 950µg/m³ und der für die Außenluft 40µg/m³. Der Wert der zu leichten Schleimhautreizungen führt ist also um den Faktor 10 größer als der Arbeitsplatzgrenzwert und um den Faktor 200 größer als der für Außenluft, deshalb fällt auch kein Raucher Tod um.
Quelle: BASF - Medizinische Leitlinien bei akuten Einwirkungen von chemischen Substanzen.
Fazit: Eine Anhebung des Grenzwertes ist überfällig

21:41 von Karussell

Politiker verstehen davon nicht das geringste

auf der Theodor Heuss Straße so was 6 ... 8 Spuriges gilt Tempo 50
des nachts werden dort gelegentlich Autorennen veranstaltet
die Abhilfe, des Nachts gilt jetzt 30
klar, wenn sich einer an 50 nicht hält, dann an die 30

Zu 20:31 von Walter Mo. "Studien"

Der hochgelobte Prof. Dr. Dieter Köhler hat selber niemals eine Studie zu diesem Thema betrieben oder war beteiligt. Er hat keinerlei Referenz auf diesem Gebiet.

Ach ja, Studien, die Sie in der Pfeife rauchen können wie man erfahren kann wenn man sich mit der Sache etwas genauer befasst. Aber Vorsicht, Feinstaub!

Tausende Tode wurden ausgerechnet u.a. von den "Fach-Experten" der DUH bei jeder Gelegenheit verbreitet und die Studien als Beweis vor Gericht verwendet.
Ein erfahrener Lungenspezialist und seine Kollegen haben aufgezeigt was von den "Studien" zu halten ist.
Das wird als Nestbeschmutzung gesehen wie man aus den Reaktionen sehen kann.
Viel Geld wurde damit verdient und noch mehr Schaden angerichtet.
Es ist Zeit für eine umfassende unabhängige Klärung, auch der Haftung!
Das Prädikat "Experte" wird sonst ganz zum Schimpfwort.
Die Fakten, zunehmende Luftreinheit, Lebenserwartung ... sprechen eher für Prof. Dr. Köhler als für die Studienersteller und ihre Gläubigen.

@20:35 von erster Realist

"Ich fahre Fahrrad seit mein Diesel verkauft wurde und fahre gut damit" - ich fahre auch Fahrrad KOMMA ABER nicht das ganze Jahr über morgens und abends 30 km hin und zurück.
Man schimpft darüber, daß die Kommunen nach dem Krieg die autogerechte Stadt gebaut haben. Wer das noch erleben wird darf gespannt sein, wie man in 20 Jahren über den Unfug redet, auch enge Städte mit mehren hundert Meter Höhenunterschieden wie Stuttgart fahrradgerecht zu gestalten. Vergleiche mit Münster oder Bocholt sind ein Witz. Diese "Vorbildorte" haben alle eine völlig andere Topographie und einen ebenso anderen Städtebau.

Man hat jahrelang geschlafen

Man hat jahrelang geschlafen und die Industrie gedeckt. Die Grenzwerte sind nicht neu. Es war klar, dass irgendwann Gerichte auch entsprechend Entscheiden. Aber nicht mal jetzt bewegt sich was. Scheuer ist weiterhin nur ein Lobbyist und kümmert sich einen Dreck darum.

Fahrverbote hätte man auch einfach durch Zwangshardwarenachrüstungen verhindern können. Aber man wollte VW und co ja nicht verärgern (sie geben gute Spenden). Die Folge ist eben, dass der Bürger es ausbadet. Der Industrie gefällt es natürlich, wenn Kunden zum Neukauf gezwungen werden.

Nicht die EU ist Schuld, nicht die WHO oder gar die Grünen (die gar nichts damit zu tun haben). Auch die Umwelthilfe nicht. Und die Gerichte konnten gar nicht anders urteilen. Schuld ist allein die Politik, die mit der betrügenden Industrie kuschelt und lieber den Bürgern den Schaden aufbürgt, als den Konzernen.

Relativ simpel eigentlich. Hätte man von Anfang an auf die Einhaltung der Grenzwerte hingearbeitet...

Druck auf die deutsche Automobilindustrie, warum. Dazu Fragen:

1. Warum hört man nichts aus anderen Ländern über das Dieselbashing".
2. Warum hört man nichts von Dieselproblemen mit französischen, japanischen und US-Modellen.
3. Warum gibt es keine angemessenen Übergangsfristen.
4. Kann das Dieselbashing eine gezielte Aktion gegen die Macht der deutsche Autoindustrie sein?
5.Warum klinken sich auch hier im Forum die Leute brav in das Dieselbashing ein und entwickeln keine Skepsis bezüglich der politisch/medialen Antidieselampagne die sich augenscheinlich nur in Deutschland abspielt? Nun lebe ich nicht im Wirkungskreis des deutschem Gouvernements. Und bleibe wohl auch unberührt, wenn ich mit ausländischem Kennzeichen durch Sperrzonen in Deutschland fahre.
Den da, in der engeren Nachbarschaft Deutschlands, ist der Diesel nur ein Thema, weil man ihn derzeit billig importieren kann. So what? Die einen sammeln Briefmarken. Die Deutschen sammeln Propleme. Jedem das Seine

@21:50 von Sisyphos3

"auf der Theodor Heuss Straße..." - sorry, aber dort geht es um eine völlig andere Sachlage.

@ 21:34 von gman

"Nennen Sie mir das Kleinkind, dass für Jahre Meßstellenluft einatmet."

Wer hat davon gesprochen, dass das Kind für Jahre neben der Messstelle sitzt? Das Kind lebt 50 m weiter! Da soll die Luft dann plötzlich rein sein? Ich wohne in einer Großstadt. Ich erlebe jeden Tag die Abgase tausender Fahrzeuge. Und hier wird argumentiert, als ob nur frische Luft aus dem Auspuff kommt. Und in einer "normalen" Wohnung ist die Belastung mit Stickoxiden höher als an der Hauptverkehrsstraße... Fragt sich nur, was da noch normal ist.

An die, die hier mit Köhler

An die, die hier mit Köhler und co kommen:
Ja es gab ein paar Ärzte, die gemeinsam gegen die Grenzwerte sind.

Nur bitte nicht vergessen: Sie sind eine Minderheit. Alle Verbände (u.a. die Gesellschaft für Pneumologie) mit mehreren tausend Mitgliedern stellen sich hinter die Grenzwerte und fordern sogar strengere. Das kann man einfach nachlesen, Publikationen gibt es genug.

Dass hier ständig EIN Arzt rausgesucht und als Referenz genannt wird ist lächerlich. Das ist so ähnlich wie Klimawandelleugner sich auf die 0,1% der Wissenschaftler berufen, die es leugnen.

Fakt ist, dass nicht nur national, sondern international, die Grenzwerte von Ärzten und Experten gefordert werden. Dass ein paar wenige davon abweichen ist normal und hat nichts zu sagen.

Beispielquelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/99440/Lungenaerzte-fordern-EU-Gr…

@erster Realist 20.35

wie der User Karussell schon richtig geschrieben hat- Sie und die meisten Kommentatoren kennen offenbar Stuttgart und seine Topographie nicht. Mal kurz mit dem Fahrrad die Weinsteige hoch? Oder auf den Pragsattel? Viel Spaß, dann können Sie auch bei der Tour de France starten. Stuttgart ist aber eine Reise wert! Dann können Sie neben etlichen Sehenswürdigkeiten auch den Wahnsinn der Meßstation am Neckartor bewundern.

@ gman

"Ein erfahrener Lungenspezialist und seine Kollegen haben aufgezeigt was von den "Studien" zu halten ist."

Und eine weitaus größere Anzahl Lungenspezialisten haben aufgezeigt das Dr. Köhlers Ergüsse eher Blödsinn und wissenschaftlich unbefriedigend sind.

Ich glaube nicht an Blödsinn und wissenschaftlich schlecht ausgearbeitetes - unerheblich ob ich Dieselfahrer oder nicht bin!

Da scheinen wir zwei uns deutlich zu unterscheiden.

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