Ihre Meinung zu: EU zur Luftverschmutzung: Grenzwert bleibt Grenzwert

13. Februar 2019 - 18:06 Uhr

Die Bundesregierung will so wenig Diesel-Fahrverbote wie möglich. Dafür will sie das zulässige Stickoxid-Limit erhöhen. Doch die EU spielt nicht mit und pocht auf den von ihr festgelegten Grenzwert.

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Kommentare

Völlig logisch

Die Regierung kann sich zu Gunsten der
Autolobby nicht einfach über das
EU-Recht stellen. Ein deutsches Gesetz mit 50 Mikrogramm Grenzwert wäre quasi illegal.

Die Luft gehört verbessert und nicht verschlechtert. Einen Rückschritt in die 70er darf es nicht geben!

Grenzwerte

Die Bundesregierung muss doch nur die Manipulation mit den Minimalabständen der Messpunkte abstellen.
*
Wenn dann vor diesen Punkten nicht mit rot eingebremst wird sind die unnötig provozierten Anfahrschadstoffe auch eingespart.

Die EU-Kommission beharrt auf ihrem zulässigen Maximum:

..40 Mikrogramm Stickoxid pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel und nicht mehr. Wie die einzelnen EU-Länder diesen Grenzwert einhalten, bleibt allerdings ihnen überlassen.

Offensichtlich auch wie die "einzelnen EU-Länder" diese Einhaltung messen.

Diese umstrittene EU-Grenzwertbestimmung bleibt so eine Pharse. Die betroffenen Dieselbesitzer, die schon einen milliardenschweren Schaden erlitten haben sollten sich wehren.
Z.B. bald sind EU-Wahlen. Kandidaten fragen!

Die Fahrzeuge wurden alle amtlich zugelassen. Der Bürger muss sich darauf verlassen können. Fahrverbote sind enteignungsgleich und können im Extremfall nur gegen einen angemessene Entschädigung ausgesprochen werden. Alle andere ist nach unserem Grundgesetz verfassungswidrig.
Sind wir in D nicht klüger?
Müssen wir nicht nur unsere Schlüsselindustrie kaputt machen und den Liefer- und Personenverkehr ins Chaos stürzen. Der Bus, Bahnen, ÖNF sind schon jetzt hoffnungslos überlastet.
Geht es nicht mehr ohne Gelbwesten?

Die Regierung wird es nicht

verstehen. Es geht um die Menschen und deren Gesundheit. Leider hat die CDU die Zeichen der Zeit immer noch nicht erkannt und bremst den Fortschritt wo es nur irgend geht auf Kosten der Menschen, der Arbeitsplätze und der Gesellschaft. Nur mit Fortschritt bei weniger Belastung der Umwelt werden wir unsere Wirtschaftsleistung im internationalen Wettbewerb halten können. Jede Verweichlichung durch Subventionen oder Zugeständnisse werden uns nicht weiter bringen.
Die Grünen werden noch mehr Zuwachs bekommen - mir solls recht sein.

Von andern lernen heißt

Von andern lernen heißt Siegen lernen.
In Wien kommt die Messeinrichtung in die Fußgängerzone, in Griechenland auf irgend ein Dach...….. und schon kräht in der EU kein Hahn danach.

@ Erich Kästner Haben sie mal

@ Erich Kästner
Haben sie mal daran gedacht, dass die Regierung damit auch zu Gunsten der Menschen handelt, die auf ihr Fzg. angewiesen sind.
Von der Wirtschaft mal ganz zu schweigen!

Weniger Fahren würde es auch bringen ...

vielleicht sollten die Fahrverbote aus den Siebzigern wieder her, Gerade Autos nur an geraden Tagen und krumme an krummen... den Pendlern dürfte das recht sein...

Zu 18:55 von Erich Kästner "Völlig logisch"

Die Luft gehört verbessert und nicht verschlechtert. Einen Rückschritt in die 70er darf es nicht geben!

Völlig unlogisch diese Forderung, denn die Luft verbessert sich ständig. Kein Vergleich mit den 70ern.
In der angeblich dreckigsten Landeshauptstadt in D, Stuttgart, werden die Menschen immer älter und leben mit am längsten.
Die Luft hat am Neckartor neben der Ampel oder an den S21-Baustellen sicher keine Kurortqualität, aber in der Stadt und wo die Menschen wirklich leben und wohnen ist sie besser als anderswo und nicht zu beanstanden.
Man sollte mal dort in den Wohnungen messen und die Quellen für die schlechte Luftqualität ausmachen. Die zu erwartenden Überraschungen will man gar nicht wissen.
Die Unterschiede zu den Grenzwerte für Büros und Arbeitsstätten sind willkürlich und wissenschaftlich nicht nachvollziehbar.
Die Ideologie hat die Politik dazu getrieben.
Vernunft und der Schutz vor Schaden für die Menschen geht anders.

Es gibt derzeit zwei Arten von EU-Gesetzen:

Richtlinien sind Rahmengesetze der EU; sie stellen eine politische Forderung an die Gemeinschaft und müssen von den nationalen Parlamenten der Mitgliedstaaten innerhalb einer gesetzten Frist in nationales Recht umgesetzt werden. Verordnungen sind dagegen EU-Gesetze, die sofort und unmittelbar in allen Mitgliedstaaten gelten.

Dieses "in nationales Recht umgesetzt werden" ist ein weiches Instrument und muss nicht 1:1 umgesetzt werden. Da gibt es Spielraum. Und diesen Spielraum kann die Bundesregierung ausnutzen.

wenn die regierung das will,

warum finanziert sie dann den abmahnverein duh? das macht irgendwie fassungslos, bei dem überragenden können des ministers der wirtschaft

Grenzwert bleibt Grenzwert

ist ok., ABER der Standort der Messung ist flexibel. Er muss ja nicht gleich auf Hochhäuser verlegt werden wie in manchen Ländern, aber auch nicht "direkt" an den Auspuff.

Paradox !

Wer sich mit seinem Auto ungefährdet und in besserer Luft bewegen möchte, der braucht nur NEBEN der Straße zu fahren:
Dort, wo künftig klüger gemessen werden soll.

In Wahrheit aber benutzt die Mehrzahl der Kraftfahrer in aller Regel die Fahrbahnmitte, und zwar mit der Nase in einer niedrigen Höhe, in der kein einziges Messgerät zu finden ist. Und von dort lässt er sich angesaugte "Frischluft" per Ventilatorunterstützung ins Fahrzeuginnere blasen.

Könnte sich die Bundesregierung bitte dafür interessieren?

Grenzwerte

Die EU beharrt auf ihre Grenzwerte und die Verteidiger beharren auf die (zigtausend) Gutachten die erstellt wurden.
Bedauerlicherweise werden diese Gutachten nur von der EU als wahr und richtig angesehen, die USA bemängelt diese erheblich. Haben die USA schlechtere Wissenschaftler oder weniger Interesse an sauberer Luft? VW und AUDI können da sicher eine Antwort darauf geben.
Die Frage der Bundesregierung an die EU ist mit einem "beharren auf Grenzwerte" nicht geklärt, ebenso die Verursacher der Werte.

Ein Hoch auf die GRENZwerte

Und diese sollten nicht nur dem Schwarzen Peter der Dieselfahrzeuge aufgebürdet werden -

Nein, es gibt ja etliche andere Umweltsünder, die die menschliche - und nicht nur diese - zunehmend beeinträchtigen: Feinstaub, Reifenabriss ALLER Kraftfahrzeuge, Fabriken, Heizungen im Herbst/Winter ...

Im Grunde müssten alle diese Ursachen einer scharfen Grenzwertpflicht unterliegen.

Ich jedenfalls hätte überhaubt nichts dagegen!

@ 19:19 von gman

Die Regierung hat zunächst für den Schutz der Bürger zu sorgen. Hier werden immer sehr sonderbare Vergleiche herangezogen. Ob ich rauche oder überall brennende Kerzen zu stehen habe, ist meine persönliche Entscheidung. Ein Kleinkind, dass an einer viel befahrenen Hauptstrasse wohnt, kann diese Entscheidung nicht treffen. Es muss die Abgase täglich, für Jahre einatmen. Können Sie dem Kind garantieren, dass es in 40 Jahren nicht an Folgeschäden erkrankt? Wenn ja, dann sind Sie klüger als die gesamte Wissenschaft. Denn es gibt keine belastbaren Grenzwerte für Stickoxide, es kann sie auch nicht geben. Doch es gibt die Verantwortung jedes Einzelnen, unsere Umwelt so sauber wie möglich zu halten. Dies betrifft auch die Automobil-Industrie. Es gibt technische Lösungen, um Schadstoffe aus dem Auspuff zu reduzieren. Um ein paar Euro zu sparen, hat man jedoch lieber betrogen. Halten Sie das Verhalten für akzeptabel, für eine Bagatelle?

EU Grenzwerte?

Ich bin geschäftlich oftmals in Budapest, Prag oder auch in Athen unterwegs und da husten sie auf die EU Grenzwerte!

Ich fordere die Einhaltung sauberer Luft...

Hier geht es um die Gesundheit der Bevölkerung und da vordere ich, das alles dafür unternommen wird.
Grenzwerte zu erhöhen ist da sicherlich der falsche Weg...

Nächste EU Wahl: Wir wählen einfach mehr Kranke!

Liebe Diesel-Besitzer, Sie haben sich meiner Erfahrung nach für den Kauf eines "dreckigeren" Autos entschieden, weil sie damit wirtschaftlicher fahren. Wer hinter einem Diesel her fährt, der merkt es sofort: Der riecht unangenehm und hat mehr sichtbaren Qualm. Hinter einem Diesel halte ich persönlich mehr Abstand.

Hinzu kommt, die Diesel-Besitzer sind meines Erachtens von der Autoindustrie betrogen worden und haben sich bessere Werte vorgaukeln lassen. Populistische Politiker fordern keine Nachbesserung von der Industrie, sondern schieben die Schuld auf die, die für unsere Gesundheit erforderliche Grenzwerte bestimmen.

Also die Lösung: Wählen wir bei der nächsten EU-Wahl Populisten, die die Menschen in den Großstädten besonders auch die Kinder mehr Schadstoffen aussetzen. Wir vergiften also vorsätzlich Menschen damit wir wirtschaftlich fahren können?

Ich wähle lieber Politiker mit Grips und Rückgrat!

Am 13. Februar 2019 um 19:16 von Rumpelstielz

"Weniger Fahren würde es auch bringen ...
vielleicht sollten die Fahrverbote aus den Siebzigern wieder her, Gerade Autos nur an geraden Tagen und krumme an krummen... den Pendlern dürfte das recht sein..."

Nur komisch, dass in einer Stadt, in der großräumig wegen einer Sportveranstaltung Fahrverbote galten, die Werte am höchsten waren. Wie ist so etwas mit den so schädlichen Dieselfahrzeugen vereinbar?

@ gman um 19:19

Vielleicht lesen Sie mal den "faktenfinder" zum Thema "Ist der Diesel wirklich schuld?"

Sie wissen vielleicht, dass der Grenzwert (Außenluft) von 40 Mikrogramm für das Jahresmittel gilt? Es gibt außerdem einen 1-Stunden-Grenzwert von 200 µg/m3, dieser darf nicht öfter als 18-mal im Kalenderjahr überschritten werden.
Und das sind die aktuellen Werte für Innenräume (z.B. Büros): Der Kurzzeitrichtwert II (sogenannter Gefahrenwert) für Stickstoffdioxid in der Innenraumluft liegt bei einer Konzentration von 250 µg/m3, gemessen über eine Stunde. Der Kurzzeitrichtwert I (Vorsorgewert) für Stickstoffdioxid in der Innenraumluft, gemessen über eine Stunde, wurde bei 80 µg/m3 festgelegt.
Für eine langfristige Beurteilung der Innenraumluft gibt es den Richtwert der Weltgesundheitsorganisation für die Innenraumluft von 40 µg/m³ als Bewertungsmaßstab. (Quelle: Umweltbundesamt)

@ jimmi

"Ich bin geschäftlich oftmals in Budapest, Prag oder auch in Athen unterwegs und da husten sie auf die EU Grenzwerte!"

Jaja, sicherlich stimmt das momentan sogar (noch)!
Wird sich aber ganz schnell ändern wenn in absehbarer Zeit finanzielle Sanktionen angekündigt werden, keine Sorge.

Aber davon mal ab: Wenn mein Nachbar alles mögliche in die Kanalisation kippt und seine ausgemusterten Autoreifen fröhlich pfeifend auf einem Lagerfeuer verbrennt tu ich das noch lange nicht, auch wenn der Nachbar damit auf den ersten Blick ein wenig Geld spart!

@ 18:55 von Erich Kästner

Zitat: „Die Luft gehört verbessert und nicht verschlechtert. Einen Rückschritt in die 70er darf es nicht geben!“

Also ich habe das Gefühl, dass wir mit diesen ganzen Öko-Bevormundungen uns stark Richtung Vorindustrialisierung bewegen. Ich habs satt!

Die Lösung

ist relativ einfach: die Messstationen so aufstellen, wie das auch in anderen EU-Ländern gemacht wird, die zwar genauso viel Verkehr haben wie D. und wesentliche unsauberere KFZ, aber trotzdem keine Probleme mir der Einhaltung der Grenzwerte. Dann sind EU, Autolobby und Dieselbesitzer zufrieden.

Am 13. Februar 2019 um 19:44 von Kamminer

"Ein Kleinkind, dass an einer viel befahrenen Hauptstrasse wohnt, kann diese Entscheidung nicht treffen. Es muss die Abgase täglich, für Jahre einatmen. Können Sie dem Kind garantieren, dass es in 40 Jahren nicht an Folgeschäden erkrankt?"

Sie würden ernsthaft ein Kleinkind am Messpunkt in Stuttgart platzieren, es dort spielen lassen, den ganzen Tag und die Nacht? Dass in normalen Wohnräumen meist die Belastung höher ist, sehen Sie aber nicht als Problem mit möglichen Langzeitfolgen an?

Am 13. Februar 2019 um 19:44 von Kamminer

"Es gibt technische Lösungen, um Schadstoffe aus dem Auspuff zu reduzieren. Um ein paar Euro zu sparen, hat man jedoch lieber betrogen."

Da ist eben das Problem, denn die Grenzwerte in den USA hätten die Fahrzeuge ohne diese Software eingehalten, nur hätten dann die Fahrzeughalter öfter Harnstoff nachfüllen müssen. Eigentlich hatten also die Fahrer davon einen finanziellen Vorteil.

Es gibt Tage ...

da kann man einfach nur froh über die EU sein!

Im Autoland Deutschland haben sich die verantwortlichen Politiker selbst überführt! Wer in dieser Sache noch an deren Verantwortungs-bewußtsein glaubt ist blind!

Was soll das?

Im Stundentakt liest man folgende Nachrichten:

(vor vier Stunden): Deutschland darf die Grenzwerte um 50 uGramm erhöhen.

(vor zwei Stunden): Deutschland darf die Grenzwerte dann doch nicht erhöhen.

Was soll eigentlich der ganze Circus? Und wen interessiert denn überhaupt noch was Brüssel dazu meint? Mich jedenfalls nicht die Bohne, und ich werde bei der anstehenden Europawahl auch dafür sorgen, dass es so bleibt!

Am 13. Februar 2019 um 19:55 von Harald Friedrich

"Liebe Diesel-Besitzer, Sie haben sich meiner Erfahrung nach für den Kauf eines "dreckigeren" Autos entschieden, weil sie damit wirtschaftlicher fahren. Wer hinter einem Diesel her fährt, der merkt es sofort: Der riecht unangenehm und hat mehr sichtbaren Qualm. Hinter einem Diesel halte ich persönlich mehr Abstand."

Tut mir leid, aber dann sind Sie noch nie hinter einem modernen Diesel gefahren, vielleicht hinter einem Benzindirekteinspritzer oder einem älteren Diesel mit Turboladerschaden oder defekter Zylinderkopfdichtung. Davon gibt es einige.

Am 13. Februar 2019 um 19:58 von meta1960

"Für eine langfristige Beurteilung der Innenraumluft gibt es den Richtwert der Weltgesundheitsorganisation für die Innenraumluft von 40 µg/m³ als Bewertungsmaßstab. (Quelle: Umweltbundesamt)"

Dann haben Sie sicher eine Messstation in Ihrer Wohnung und zahlen bei Überschreitung der zulässigen Werte eine Strafe an die EU?

@Karl Naapf / 19:20

"warum finanziert sie dann den abmahnverein duh? das macht irgendwie fassungslos, bei dem überragenden können des ministers der wirtschaft"

Nun, man kann es auch so sehen: ... Wenn sich alle Wirtschaftsunternehmen und Politiker an die geltenden Gesetze halten würden wäre das Geschäftsmodell dieses "Abmahnvereins" ja schnell beendet! Denn dann gäbe es ja keine Klage-/Einnahmemöglichkeiten mehr! ... Oder meinen Sie die Gerichtsurteile zu den Klagen der DUH werden auf Grundlage von Comic-Geschichten gefällt!?

Wer also ist nun genau der Ausgangspunkt das Problems? Laut herum pöbeln, reicht nicht aus, daß man automatisch auch Recht hat mit dem was man sagt!

Was machen wir eigentlich, wenn

die Tanker, die das Flüssiggas, welches unser hochverehrter Herr Altmaier aus den USA importieren will, alle Grenzwerte weit überschreiten - zahlen wir dann zusätzlich an die EU?

Ihre Argumentation

Bescheißen wie bei vw

Hilfe mein Auto darf nicht mehr 300 kmh fahren und verpestet die Umwelt

Das ist ihre Argumentation das Richtwerte, Anforderungen für die Gesundheit aller Bürger ignoriert werden sollen...

Ja mit den öffis brauch ich das dreifache in die Arbeit!

Wenn ich aber mit dem Fahrrad fahre (schneller als öffentliche) dann fahre ich direkt neben der Straße und nicht auf dem nächsten Wolkenkratzer

Wenn wir uns nach unten orientieren wollen, Trump ist da, mit wem wollen wir ihn unter trumpfen?

Subsidiaritätsprinzip

Warum soll die EU europaweit Grenswerte festlegen? Die aktuelle Diskussion zeigt doch: Nicht die brüsseler Bürokratie sondern die lebendige Diskussion vor Ort bringt einen Ausgleich zwischen Asthmatiker, Kindern und Autofahrern.

Ein Asthmatiker oder eine Familie mit Kindern muss nicht unbedingt an einer vielbefahrenen Straße wohnen. Ein Spaziergang in die Innenstadt kann auch über eine weniger befahren Parallelstr. erfolgen. Zugleich müssen Familien bezahlbaren Wohnraum in sauberen Wohngegenden zur Verfügung gestellt werden. Die Enteignung von Autofahrern ist jedenfalls keine Lösung.

Wenn brüsseler Zentralismus den Demokratischen Prozess vor Ort verhindert wird die EU selbst zum Hindernis. Die EU Skeptiker erhalten dann bei der anstehenden Wahl weiteren Zulauf.

@Kamminer 19.44

ja, das Kleinkind auf Auspuffhöhe, die Standardaussage von Frau Baerbock. Der ortskundige ehemalige Nachttalker Harald Schmidt sagte dazu bei Gysi:" ein guter Anfang wäre mal, Kleinkinder nicht hinter den Dieselauspuff zu stellen";-)

Messgeräte.

Für die Aufstellung der Messgeräte sind meines Wissens die Kommunen zuständig.

Dass man diese Geräte dort aufstellt, wo der Dreck entsteht, ist zunächst einmal naheliegend. Die Backofentemperatur misst man schließlich auch im Backofen, und nicht im Kühlschrank.

Wenn andere europäische Städte da (legal) tricksen, indem sie die Messgeräte in die Fußgängerzone, in den Stadtwald, oder auf den Fernsehturm stellen, ist das deren Sache.

Deshalb sind deutsche Kommunen noch lange nicht verpflichtet, diese Trickereien nachzumachen.

@ 19:45 von jimmi

die haben auch nicht so einen bescheuerten Abmahnverein im Genick sitzen, der sie zu tode klagt. Ich bin Kind der 60er/70er und habe immer noch den Gestank von Benzin, Diesel und der netten Industrie in der Nase, der damals vorherrschte - wider Erwarten habe ich bis heute überlebt..

Selbstkasteiung

Es ist schon erstaunlich, wie wir uns von der EU oder der sog. "Umwelthilfe" veräppeln lassen. Wir vernichten mit unserem Diesel1-5 Bashing ein riesen Volksvermögen und das Ausland lacht sich schlapp. Und die Autoindustrie wird von gewissen politischen Kreisen genauso kaputt gemacht wie die Kohleindustrie und die Kernkraft. Da braucht man sich nicht wundern, wenn die Wirtschaftskraft nachlässt und wir die ganzen sozialen "Wohltaten" die die auferstandene SPD nun per Füllhorn über das Land schütten möchte,nicht mehr oder nur per Schulden (davor hatten Sozis noch nie Angst) bezahlen können.

längst Überfällig ist..

>>Die Enteignung von Autofahrern ist jedenfalls keine Lösung.<<

//

Aber sicherlich ein Anfang, welcher längst Überfällig ist..
Die Regierung hat anscheinend nur Gewinne (der Lobbyisten) im Kopf und nicht den Schutz der Bevölkerung...

Man darf den tatsächlichen Schuldigen nicht aus den Augen ...

… verlieren.
Der wahre Schuldige in dieser Sache sind doch die deutschen Politiker. Die Schadstoffklassen und Prüfverfahren sind von der Autolobby diktiert worden und 1 zu 1 von der Politik übernommen worden. Das er die Autofahrer zum zivilen Ungehorsam auffordert, sollte zur sofortigen Absetzung führen.

Der hochgelobte Prof. Dr. Dieter Köhler hat selber niemals eine Studie zu diesem Thema betrieben oder war beteiligt. Er hat keinerlei Referenz auf diesem Gebiet. Seine Leumundszeugen haben zum großen Teil bestätigt, dass sie ebenfalls keine Fachleute in diesem Gebiet sind und doch versuchen unsere Politiker auf dieser Grundlage die Grenzwerte zu erhöhen.

Die Politik kann der KFZ Industrie zwar nicht vorschreiben, Abgasreinigungsanlagen nachzurüsten, sie könnte aber den Herstellern damit drohen, Politik ohne Anhörung der Automobillobby zu machen. Die nun beschlossenen Vorgaben zur Garantieübernahme von Drittanbietern zeigen deutlich, dass sie selber Nachrüstungen verhindern will.

Wir brauchen Antworten fürs nächste Jarhundert...

Wir haben einfach zu viele Luftverschmutzer und ein Stück weit die Zukunft verschlafen...
Kann ja verstehen wen des Deutschen liebstes Kind genommen wird, doch scheint eine Erziehung unausweichlich zu sein...
Ich fahre Fahrrad seit mein Diesel verkauft wurde und fahre gut damit.
Zu Anfang etwas Schmerzlich, weil keine Umweltplakette, aber 1000€ Steuern zu bezahlen und nicht einmal vor der eigenen Haustür fahren zu dürfen, war mir dann doch etwas heftig...

Wie frau von

Wie frau von Verhältnismässigkeit reden kann, wenn Deutschland sich nicht an verbindliche Gesetze hält, ist nicht nachvollziehbar. Form ist doch sonst das absolut Wichtigste. Offenbar kann man sich wirklich über alles hinwegsetzen, wenns um die Autoindustrie geht.

Mess Schlamperei

Das die Eu nicht davon abrücken will die 40u Gramm aufzuweichen ist ja klar, sie würden ja Ihr Gesicht verlieren. Die Frage ist nur wie wird gemessen, das sollten bitte alle Mitgliedstaaten einheitlich tun, was definitiv nicht der Fall ist. Wie kann es sein das in Stuttgart am Nekartor die Messstation in einer Buchte und so nah wie möglich am Fahrbahnrand steht und in Ingolstadt der Dieselhauptstadt schlechthin die Messtation in den Wald verbannt wird, da gibt es keine Fahrverbote. Noch krasser ist es in Griechenland da stehen die Messtationen in 30 Meter Höhe auf den Krankenhäusern. Die Messtationen müssen einen Mindestabstand von de Fahrbahn haben und das Ansagrohr muss in einer gewissen Höhe sein. Alle erfüllen diese Bedingungen nur in unterschiedlicher Auslegeung. Der Politiker in Stuttgard an der Strasse und der Ingolstadt in den Wald, beides ist konform.. Wer viel misst, misst Mist.... Da hat schlicht die EU gepennt, denn die hätten es festlegen müssen.

Am 13. Februar 2019 um 20:35 von erster Realist

"Ich fahre Fahrrad seit mein Diesel verkauft wurde und fahre gut damit."

Es ist schön für Sie und von Ihnen, dass Sie konsequent sind. Aber ich schließe daraus, dass Sie nie auf ein Auto angewiesen waren. Hier allerdings läuft ohne ein eigenes Auto gar nichts, dafür sind die Entfernungen viel zu groß und es gibt keinen Öffentlichen Nahverkehr, der diesen Namen verdient.

Ach Leute...

Grenzwerte. 50 oder 40 Mikrogramm. Gurke krumm oder grade. Bloß gut, dass wir nun schon mal wenigstens die weltweite Umweltverschmutzung durch ein Verbot von Plastik-Wattestäbchen in den Griff bekommen haben.

Jährlich werden Wälder so groß wie ein ganzes Land abgeholzt, zehntausende Tierarten sterben aus. Aber was bedeutet das schon... 40 oder 50 Mikrogramm, Gurke krumm oder grade. Hier ein Gutachten, dort ein Gutachten. Böse Autolobby, Politiker, Industrie, EU, Messstationen auf dem Dach oder lieber gleich am Auspuff...

Das ganze Haus steht in Flammen, und man lässt die Bewohner darüber streiten, ob das Anzünden von mehr als 3 Kerzen im Wohnzimmer gut ist oder nicht. Und man streitet und debattiert...

Am 13. Februar 2019 um 20:25 von HarryHirsch79

"Selbstkasteiung" oder verlieren der Geduld?

Ich tippe eher auf letzteres.

Gerade die von Ihnen genannten Industrien waren/sind es zum Teil immer noch im Tiefschlaf, was neue Technologien angeht.

Haette die Kohle/Kraftwerksindustrie von der verteilten Dividente die Haelfte fuer die Einfuehrung und Verbesserung der neuen Technologien verwendet, damit also die Vorreiterschaft was oft auch Vorherrschaft mitbringt, waere der Umbau der Energiewirtschaft:
Erstens viel weiter
und
Zweitens viel problemloser, viel geldschonender fuer den Buerger und den Staat durchfuehrbar gewesen.
Drittens haetten die Eigner dieser Aktien der betroffenen Konzerne weiterhin gute Dividenten bekommen - was ja mittlerweile fraglich ist.
Diesen Tiefschlaf kann man auch den Automobilkonzernen vorwerfen - m.E. haben sie viel zu spaet erkannt, wohin der (Umwelt-)Trend geht. Denn die "neuen" Techniken waren auch in Deutschland bekannt. Neu deshalb in " weil E-Busse gab es in Solingen schon in meiner Jugend.

Ausrede

@ Bayerndödel:
Hier allerdings läuft ohne ein eigenes Auto gar nichts, dafür sind die Entfernungen viel zu groß und es gibt keinen Öffentlichen Nahverkehr, der diesen Namen verdient.

Ausreden um Auto zu fahren gibt es viele. Wenn wir den Umstieg nicht schaffen, ist alle Sozialpolitik auch bald hinfällig.

Da sind noch andere Unsitten vergraben

denn Dieselfahrer sind lediglich am billigen Sprit interessiert. Am wenigsten an der Umwelt, sonst würden sie keinen Antrieb fahren der seit Jahrzehnten als unsauber daherkommt. Zusätzlich fördert diese Unsitte die Nutzung von überschweren und ineffektiven Fahrzeugen. Obwohl der Leichtbau und bessere Antriebe bekannt und einsatzbereit sind. Es erscheint sinnvoll europa- und weltweit eine deutliche Gewichtsbesteuerung für Fahrzeuge über 1,5t einzuführen. Denn es ist auch so dass schwere E-Mobile Energie vergeuden und nicht wesentlich besser als andere Antriebe sind.

Was viele verschweigen

Das nicht immer sauber gemessen wird hat ein kürzlicher Bericht in der ARD gezeigt. Ich selber bin in Berlin auch von diesen Fahrverboten betroffen, der Regierung sei Dank der Empfehlung des Kauf eines Diesel KFZ gefolgt zu sein. Wenn ich davon ausgehen muss das ich in naher Zukunft etwa 8-10% der Strassen nicht mehr befahren darf könnte man doch eigentlich hingehen und gegen den KFZ Steuerbescheid Widerspuch einlegen. Begründung: Wenn ich 10% der Strassen nicht mehr nutzen darf, muss ich für die 10% auch keine Steuern zahlen. Ich stelle mir gerade vor wenn das mehrere Millionen betroffenen KFZ Nutzer machen würden, wäre die Reaktion schon spannend. Davon abgesehen hat ein Tesla mit Elektroantrieb bei der Produktion schon eine so schlechte Umweltbilanz wie ein Mittelklasse Diesel mit 200000Km auf der Uhr, das wir dann einfach mal unter den Teppich gekehrt..

um 20:55 von Info1

Sehr treffender Kommentar.Dem darf ich mich anschließen. " Man streitet und debattiert und so verstreicht wertvolle Zeit in der man vieles sinnvolles hätte auf den Weg gebracht werden können.

Am 13. Februar 2019 um 20:31 von Walter Mo.

"Der hochgelobte Prof. Dr. Dieter Köhler hat selber niemals eine Studie zu diesem Thema betrieben oder war beteiligt. Er hat keinerlei Referenz auf diesem Gebiet. Seine Leumundszeugen haben zum großen Teil bestätigt, dass sie ebenfalls keine Fachleute in diesem Gebiet sind und doch versuchen unsere Politiker auf dieser Grundlage die Grenzwerte zu erhöhen."

Nun, er ist ein Wissenschaftler und Arzt, der aus der Praxis sprechen kann, sind Sie dies auch? Zudem ist er in der glücklichen Lage, nicht mehr auf Zuwendungen angewiesen zu sein. Auch seine Kollegen haben viel Erfahrung, was Atemwegserkrankungen betrifft. Übrigens, welcher von den Wissenschaftlern, die die Grenzwerte mit festgelegt haben, ist nicht von Fördergeldern abhängig? Es ist immer so, dass der Auftraggeber das Ergebnis bestimmt.

Auspussgase zuerst ins Auto ...

Wenn man viele Kommentare hier liest, dass die Autofahrer Recht haben (besonders die Dieselfahrer), kann man nur den Kopf schütteln. Es geht doch darum, die schädlichen Folgen für alle Mitmenschen (besonders Kranke und Kleinkinder) im Straßenverkehr zu mindern. Die Dieselfahrer sollten also nicht auf die EU schimpfen, die verlangt, die Grenzwerte einzuhalten, sondern sollte die Autohersteller verklagen, die sie beim Kauf ihres Autos betrogen haben.

Man kann das launige Zitat von Harald Schmidt, man solle vor allem darauf achten, Kleinkinder nicht hinter Dieselauspufftöpfe zu stellen, ja auch etwas modifizieren: Wenn alle Auspuffgase zunächst ins eigene Auto geleitet werden, ehe sie dann durch die Fenster nach draußen wehen, würden auch die Autofahrer mehr davon mitbekommen. Vielleicht würde das ja helfen, die Grenzwerte langfristig einzuhalten.

Am 13. Februar 2019 um 21:02 von tagesard09

"Zusätzlich fördert diese Unsitte die Nutzung von überschweren und ineffektiven Fahrzeugen."

Wenn dann ein effektiver Kleinwagen wie ein Opel Agila, mit einer Person besetzt, auf einer Strecke im Durchschnitt 8 Liter Benzin verbraucht, für die ein ineffektiver Diesel Mazda 6 Kombi, 135 PS, der mit 4 Personen und Gepäck beladen ist, knapp 6 Liter Diesel verbraucht, kann ich Ihren Beitrag absolut .... ins Reich des Populismus setzen. Übrigens kam ein Passat Kombi Diesel mit 150 PS mit durchschnittlich 5,1 Litern aus, ebenso voll beladen.

18:55 von Erich Kästner

Einen Rückschritt in die 70er darf es nicht geben!
.
wie hoch waren die Grenzwerte in den 70ern ?
man sollte bei seinen Vergleichen schon die Kirche im Dorf lassen

nur der Ordnung halber
Laut Umweltbundesamt sind die Emissionen von Stickoxiden von 1990 bis 2015 bundesweit um 59 % auf rund 1,2 Millionen Tonnen zurückgegangen. Den größten Anteil daran habe mit einem Minus von einer Million Tonnen der Verkehrsbereich.
und übrigens
Gleichzeitig ist der Ausstoß von Feinstaub-Partikeln aus Diesel-Fahrzeugen seit Anfang der 1990er Jahre um rund 97 % reduziert worden.

um 20:53 von ex_Bayerndödel "Bedanken Sie sich bei Ihrer Komunal

um 20:53 von ex_Bayerndödel "Bedanken Sie sich bei Ihrer Kommunalpolitik. Kenne die Strukturen im Ihren Landkreis recht gut.
Der öffentliche Nahverkehr ist sicherlich ein Problem, doch gibt es sicherlich Alternativen, Fahrgemeinschaften, E-Bike usw.
Alternativen gibt es genug, auch wenn nicht immer bequem...

Stickoxid Grenzwert

Warum werden bei der Auseinandersetzung mit diesem Thema Diesel-LKW und Busse, Frachtschiffe (binnen und See) sowie Flugzeuge nicht erwähnt? Erzeugen die keine Stickoxide?
Soll das Ganze tatsächlich nur ein politisches Spielchen sein, um die Autoindustrie zu neuen Aufträgen zu verhelfen?
Wenn schon Grenzwerte, dann bitte richtig hinschauen, wer was verursacht.

@ Ökonomister

"Begründung: Wenn ich 10% der Strassen nicht mehr nutzen darf, muss ich für die 10% auch keine Steuern zahlen."

Das können Sie getrost vergessen!

Zwar sind Sie massivst betrogen worden indem Sie sich in gutem Glauben an Wirtschaftlichkeit und Umweltbilanz einen Diesel zulegten - aber der Betrug bleibt natürlich ungeahndet, bzw. es ist schlicht und einfach Ihr Problem!

Raten Sie mal warum die Herren Verkehrsminister immer von der CSU "gestellt" werden...

Ich kann Ihren berechtigten Zorn gut verstehen, allerdings ist es wenig hilfreich irgendwelche Messergebnisse in Zweifel zu ziehen - wenden Sie sich an diejenigen welche Sie vorsätzlich gruselig übern Tisch gezogen haben!

EU, dein "Freund und Helfer"

Wenn die EU das so möchte, dann kann die EU ja die Dieselfahrer aus ihrer Tasche entschädigen. Hoppla, woher stammt denn ein nicht unerheblicher Teil der EU-Mittel? Da plustert man leicht die Backen...

Andere Länder zeigen, wie man dieses Problem löst und wie man ohne einen selbsternannten Racheengel namens DUH ganz hervorragend klarkommt.

wir Deutsche ....

jede Behörde in Europa stellt die Dinger passend auf
wir dass die Grenzwerte überschritten werden,
in Thessaloniki 50 m versetzt von der Straße im 3. Stock der Uni

Wieder selbstbestimmt Politik machen

@ Erich Kästner:
Die Regierung kann sich zu Gunsten der
Autolobby nicht einfach über das
EU-Recht stellen. Ein deutsches Gesetz mit 50 Mikrogramm Grenzwert wäre quasi illegal.

Wir sind entmündigt.
Da beneide ich die Briten, die können ab dem 29.3. sofort die Grenzwerte hochsetzen. Die Bestimmungen für die liberalere Einleitung von Giftstoffen in Flüsse sollen ja schon in Bearbeitung sein. Deregulierung ist das Zauberwort.

Zu 19:44 von Kamminer -keine Bagatelle!

@ 19:19 von gman
..Ein Kleinkind, dass an einer viel befahrenen Hauptstrasse wohnt, kann diese Entscheidung nicht treffen. Es muss die Abgase täglich, für Jahre einatmen.[...] Um ein paar Euro zu sparen, hat man jedoch lieber betrogen. ..

@Kamminier was für eine Unterstellung, wo haben Sie gelesen, dass ich Betrug akzeptiere. Wo betrogen wurde ist das aufzuklären und zu sanktionieren.
Darum geht es hier nicht! Es geht auch nicht um "sonderbare Vergleiche".

Die Regierung hat für mehr zu sorgen.
Diesel-KFZ sind mit Filder ausgestattet. In Einzelöfen wird unkontrolliert verheizt was so brennt, diese haben keine Filder. Abfallholz geht angeblich klima- und umweltschonend durch den Kamin.
LKW fahren mit abgeschalteter Abgaseinrichtung, sparen teueren Harnstoff und prellen so in unbekannter Höhe Maut. Danach kräht kein Hahn.
usw..
Nennen Sie mir das Kleinkind, dass für Jahre Meßstellenluft einatmet.
Sorry, das und ihre Kerze etc. ist keine seriöse faktenbasierte Argumentation.

@Russendödel 21.01

Wenn wir den Umstieg nicht schaffen, ist alle Sozialpolitik auch bald hinfällig."

Interessant, dass Sie einen Zusammenhang zwischen willkürlichen Grenzwerten und Sozialpolitik herstellen. Es ist doch eher so- wenn wir unsere Automobilfirmen kaputtreden und- machen, dann wird es mit der Sozialpolitik schwierig. Vor Allem, wenn wir noch Energiekonzerne, Banken und Versicherungen und womöglich die Chemiebranche auch gleichzeitig kaputt machen

19:23 von max63

da haben sie wohl recht

aber ebenso wie am Neckartor
könnte die Anlage auch auf dem Fernsehturm platziert werden

Die Alternative ist dann, die

Die Alternative ist dann, die Messstationen zu versetzen. Im übrigen ist es unerhört, dass erst bei einem Wert von 190 uGramm bei extrem empfindlichen Personen überhaupt ein Effekt festgestellt werden kann, während man sich auf einen völlig absurden Wert von 40 uGramm geeinigt hat.

@ Erny: Sie verwechseln den

@ Erny:
Sie verwechseln den Iran mit Saudi arabien... die Frauen im Iran können sich frei bewegen ohne Begleitung, Auto fahren und studieren...

Der Anteil der Frauen mit akademischem Abschluss ist in Saudi-Arabien deutlich höher als im Iran - gerade in technischen Berufen.

21:02 von tagesard09

denn Dieselfahrer sind lediglich am billigen Sprit interessiert
.
stimmt !
aber auch weil die Dieseltechnologie 30 % weniger Sprit benötigt (also CO2 erzeugt)
und mein Diesel hat einen Russfilter ein Benzindirekteinspritzer auch ?

@20:31 von Walter Mo.

"Der wahre Schuldige in dieser Sache sind doch die Politiker. Die Schadstoffklassen und Prüfverfahren sind von der Autolobby diktiert und 1 zu 1 von der Politik übernommen worden" - Dieser Satz ist nicht neu, wird aber immer wieder gern daher geredet.
Wie soll es denn sonst gehen? Soll ein Politiker, der mal Jura oder BWL studiert hat, ein Prüfverfahren für Motoren erfinden ? Nur die Fahrzeughersteller wissen, wie das Produkt funktioniert und müssen daher die Schadstoffklassen sinnvoll festlegen. Jedem Institut und ganz besonders jeder Art Überwachungsverein fehlt dazu die Kompetenz, ob Sie es glauben oder nicht. So einfach ist das.
Politiker verstehen davon nicht das geringste. Das ist an sich keine Schande, aber es führt zu Fehlentscheidungen. An Stuttgarts Neckartor hat man die Fahrspuren reduziert, das Tempolimit gesenkt. Folge: Die Fahrzeuge fahren langsamer, erzeugen mehr Abgase. Alles unter 80 km/h erhöht Verbrauch und Emissionen ! Aber man hat was gemacht.

Leichte Schleimhautreizung

Leichte Schleimhautreizung beginnen zwischen 9.561-19.122µg/m³, der Grenzwert für Arbeitsplätze beträgt aber 950µg/m³ und der für die Außenluft 40µg/m³. Der Wert der zu leichten Schleimhautreizungen führt ist also um den Faktor 10 größer als der Arbeitsplatzgrenzwert und um den Faktor 200 größer als der für Außenluft, deshalb fällt auch kein Raucher Tod um.
Quelle: BASF - Medizinische Leitlinien bei akuten Einwirkungen von chemischen Substanzen.
Fazit: Eine Anhebung des Grenzwertes ist überfällig

21:41 von Karussell

Politiker verstehen davon nicht das geringste

auf der Theodor Heuss Straße so was 6 ... 8 Spuriges gilt Tempo 50
des nachts werden dort gelegentlich Autorennen veranstaltet
die Abhilfe, des Nachts gilt jetzt 30
klar, wenn sich einer an 50 nicht hält, dann an die 30

Zu 20:31 von Walter Mo. "Studien"

Der hochgelobte Prof. Dr. Dieter Köhler hat selber niemals eine Studie zu diesem Thema betrieben oder war beteiligt. Er hat keinerlei Referenz auf diesem Gebiet.

Ach ja, Studien, die Sie in der Pfeife rauchen können wie man erfahren kann wenn man sich mit der Sache etwas genauer befasst. Aber Vorsicht, Feinstaub!

Tausende Tode wurden ausgerechnet u.a. von den "Fach-Experten" der DUH bei jeder Gelegenheit verbreitet und die Studien als Beweis vor Gericht verwendet.
Ein erfahrener Lungenspezialist und seine Kollegen haben aufgezeigt was von den "Studien" zu halten ist.
Das wird als Nestbeschmutzung gesehen wie man aus den Reaktionen sehen kann.
Viel Geld wurde damit verdient und noch mehr Schaden angerichtet.
Es ist Zeit für eine umfassende unabhängige Klärung, auch der Haftung!
Das Prädikat "Experte" wird sonst ganz zum Schimpfwort.
Die Fakten, zunehmende Luftreinheit, Lebenserwartung ... sprechen eher für Prof. Dr. Köhler als für die Studienersteller und ihre Gläubigen.

@20:35 von erster Realist

"Ich fahre Fahrrad seit mein Diesel verkauft wurde und fahre gut damit" - ich fahre auch Fahrrad KOMMA ABER nicht das ganze Jahr über morgens und abends 30 km hin und zurück.
Man schimpft darüber, daß die Kommunen nach dem Krieg die autogerechte Stadt gebaut haben. Wer das noch erleben wird darf gespannt sein, wie man in 20 Jahren über den Unfug redet, auch enge Städte mit mehren hundert Meter Höhenunterschieden wie Stuttgart fahrradgerecht zu gestalten. Vergleiche mit Münster oder Bocholt sind ein Witz. Diese "Vorbildorte" haben alle eine völlig andere Topographie und einen ebenso anderen Städtebau.

Man hat jahrelang geschlafen

Man hat jahrelang geschlafen und die Industrie gedeckt. Die Grenzwerte sind nicht neu. Es war klar, dass irgendwann Gerichte auch entsprechend Entscheiden. Aber nicht mal jetzt bewegt sich was. Scheuer ist weiterhin nur ein Lobbyist und kümmert sich einen Dreck darum.

Fahrverbote hätte man auch einfach durch Zwangshardwarenachrüstungen verhindern können. Aber man wollte VW und co ja nicht verärgern (sie geben gute Spenden). Die Folge ist eben, dass der Bürger es ausbadet. Der Industrie gefällt es natürlich, wenn Kunden zum Neukauf gezwungen werden.

Nicht die EU ist Schuld, nicht die WHO oder gar die Grünen (die gar nichts damit zu tun haben). Auch die Umwelthilfe nicht. Und die Gerichte konnten gar nicht anders urteilen. Schuld ist allein die Politik, die mit der betrügenden Industrie kuschelt und lieber den Bürgern den Schaden aufbürgt, als den Konzernen.

Relativ simpel eigentlich. Hätte man von Anfang an auf die Einhaltung der Grenzwerte hingearbeitet...

Druck auf die deutsche Automobilindustrie, warum. Dazu Fragen:

1. Warum hört man nichts aus anderen Ländern über das Dieselbashing".
2. Warum hört man nichts von Dieselproblemen mit französischen, japanischen und US-Modellen.
3. Warum gibt es keine angemessenen Übergangsfristen.
4. Kann das Dieselbashing eine gezielte Aktion gegen die Macht der deutsche Autoindustrie sein?
5.Warum klinken sich auch hier im Forum die Leute brav in das Dieselbashing ein und entwickeln keine Skepsis bezüglich der politisch/medialen Antidieselampagne die sich augenscheinlich nur in Deutschland abspielt? Nun lebe ich nicht im Wirkungskreis des deutschem Gouvernements. Und bleibe wohl auch unberührt, wenn ich mit ausländischem Kennzeichen durch Sperrzonen in Deutschland fahre.
Den da, in der engeren Nachbarschaft Deutschlands, ist der Diesel nur ein Thema, weil man ihn derzeit billig importieren kann. So what? Die einen sammeln Briefmarken. Die Deutschen sammeln Propleme. Jedem das Seine

@21:50 von Sisyphos3

"auf der Theodor Heuss Straße..." - sorry, aber dort geht es um eine völlig andere Sachlage.

@ 21:34 von gman

"Nennen Sie mir das Kleinkind, dass für Jahre Meßstellenluft einatmet."

Wer hat davon gesprochen, dass das Kind für Jahre neben der Messstelle sitzt? Das Kind lebt 50 m weiter! Da soll die Luft dann plötzlich rein sein? Ich wohne in einer Großstadt. Ich erlebe jeden Tag die Abgase tausender Fahrzeuge. Und hier wird argumentiert, als ob nur frische Luft aus dem Auspuff kommt. Und in einer "normalen" Wohnung ist die Belastung mit Stickoxiden höher als an der Hauptverkehrsstraße... Fragt sich nur, was da noch normal ist.

An die, die hier mit Köhler

An die, die hier mit Köhler und co kommen:
Ja es gab ein paar Ärzte, die gemeinsam gegen die Grenzwerte sind.

Nur bitte nicht vergessen: Sie sind eine Minderheit. Alle Verbände (u.a. die Gesellschaft für Pneumologie) mit mehreren tausend Mitgliedern stellen sich hinter die Grenzwerte und fordern sogar strengere. Das kann man einfach nachlesen, Publikationen gibt es genug.

Dass hier ständig EIN Arzt rausgesucht und als Referenz genannt wird ist lächerlich. Das ist so ähnlich wie Klimawandelleugner sich auf die 0,1% der Wissenschaftler berufen, die es leugnen.

Fakt ist, dass nicht nur national, sondern international, die Grenzwerte von Ärzten und Experten gefordert werden. Dass ein paar wenige davon abweichen ist normal und hat nichts zu sagen.

Beispielquelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/99440/Lungenaerzte-fordern-EU-Gre...

@erster Realist 20.35

wie der User Karussell schon richtig geschrieben hat- Sie und die meisten Kommentatoren kennen offenbar Stuttgart und seine Topographie nicht. Mal kurz mit dem Fahrrad die Weinsteige hoch? Oder auf den Pragsattel? Viel Spaß, dann können Sie auch bei der Tour de France starten. Stuttgart ist aber eine Reise wert! Dann können Sie neben etlichen Sehenswürdigkeiten auch den Wahnsinn der Meßstation am Neckartor bewundern.

@ gman

"Ein erfahrener Lungenspezialist und seine Kollegen haben aufgezeigt was von den "Studien" zu halten ist."

Und eine weitaus größere Anzahl Lungenspezialisten haben aufgezeigt das Dr. Köhlers Ergüsse eher Blödsinn und wissenschaftlich unbefriedigend sind.

Ich glaube nicht an Blödsinn und wissenschaftlich schlecht ausgearbeitetes - unerheblich ob ich Dieselfahrer oder nicht bin!

Da scheinen wir zwei uns deutlich zu unterscheiden.

Zu 17:30 von pnyx "Ex-DDR-Frauen"

um 16:04 von gman
Was ist denn daran gerecht, wenn Menschen aufgrund ihrer Biographie - z. T. geht es um Frauen, die einen Grossteil ihres Lebens in der Ex-DDR verbracht haben, um ein Beispiel zu nennen - nicht in der Lage waren, einen Rentenanspruch in existenzdeckender Höhe zu erarbeiten?
In Ihrem emphatischen Ruf nach Gerechtigkeit steckt ein versteckte, aber doch noch erkennbare Faulheitsunterstellung. --

Ihre Unterstellung ist mindestens böswillig, die ich mir verbitte.
Die DDR war mit keinem Jota ein Thema. Wenn schon, es gibt auch BRD-Frauen, die als Mütter ihre Kinder selbst betreuen mussten, ohne Kinderganztagsbetreuung, die es nicht gab oder die man sich nicht leisten konnte.
Sie waren Hausfrauen und Betreuerinnen ohne vergleichbare Rentenansprüche.

Diese Frauen sind im Vergleich tatsächlich ungerecht behandelt. Die großzügige Übernahme in das Rentensystem der DDR-Frauen war in Ordnung, aber keine Selbstverständlichkeit und nicht ganz gerecht im fairen Vergleich.

was für ein Irrsinn

und da wunderts die Politik,daß die Bevölkerung das Vertrauen in sie verliert ? die Bürger werden zunehmend mit klimaschädlichem und gesundheitsbewußtem Verhalten gegängelt und und was macht die Politik bzw. hauptverantwortliche Politiker? sie tricksen ,täuschen und verdrehen die Tatsachen,wo es nur irgend geht.

@ 21:57 von Austriaco

Mal eine Gegenfrage: Wie kann es sein, dass die deutsche Automobil-Industrie mit einer illegalen Abschalt-Software jahrelang betrügt und niemand hat etwas gewusst, niemand ist verantwortlich und niemand wird bestraft?

1. Warum hört man nichts aus

1. Warum hört man nichts aus anderen Ländern über das Dieselbashing".
Weil die uns nicht interessieren. Diskussionen gibt es aber auch dort.

2. Warum hört man nichts von Dieselproblemen mit französischen, japanischen und US-Modellen.
Hört man sehr wohl, wenn man aufmerksam ist. Die DUH hat auch ausländische Fahrzeuge getestet und Verstöße festgestellt. Allerdings weniger derart krasse Manipulationen wie von VW (es kamen aber auch welche vor). Es ist eher so, dass man bisher die heimische Industrie gedeckt hat und sie daher gefühlt stärker betroffen ist. Und natürlich nimmt die CDU nur auf unsere Industrie Rücksicht. Dass andere heulen wird schlicht nicht beachtet und auch weniger darüber berichtet.

3. Warum gibt es keine angemessenen Übergangsfristen.
Die gab es, sie wurde ignoriert.

Es ist keine Verschwörung, auch wenn manche das meinen. Sonst kann die Mafia in Italien auch sagen: Wieso berichten alle in Italien nur über uns?

@ 20:02 von ex_Bayerndödel

"Dass in normalen Wohnräumen meist die Belastung höher ist, sehen Sie aber nicht als Problem mit möglichen Langzeitfolgen an?"

Kann man wo nachlesen??

@ 20:20 von deutlich

Ich bin mir sicher, dass Harald Schmidt eine ausgezeichnete Expertise als Komiker besitzt. Über seine Expertise als Mediziner und Wissenschaftler ist mir nichts bekannt.

Am 13. Februar 2019 um 21:57 von Austriaco

Ich kann Ihrem Beitrag nur zustimmen, denn jeder, der noch in der Lage ist, ohne Beeinflussung durch sogenannte "Soziale Netzwerke" zu denken, muss dies erkennen. Aber in der Politik in der EU und hier in Deutschland läuft einiges sehr merkwürdig ab. Es scheint auch keiner zu erkennen, dass viele Entscheidungen völlig gegensätzlich sind, wenn ich auch nur die Energiewende betrachte: Die EU fördert den Ausbau der Kernenergie, Deutschland steigt aus der Kernenergie aus, importiert aber Strom von Kernkraftwerken. Und niemand scheint zu erkennen, dass es ohne konventionelle Kraftwerke nicht geht. Im Winter haben wir vielleicht einen Versorgungsgrad von 10 Prozent durch die erneuerbaren Energien.

@ex_Bayerndödel

Die von Ihnen angeführten heutigen Kleinwagen kommen sogar mit weniger Sprit aus als die von Ihnen angeführten Diesel.
Eigene Erfahrung.
Der Populismus liegt eindeutig bei der Riege der Dieselverfechter um die fatale Fehlentwicklung zu kaschieren.

Ungenauer Artikel

Es geht nicht um den Grenzwert, sondern ab wann ein Fahrverbot verhältnismäßig ist. Laut dem in Bezug genommenen dt. Gesetz bis 50 Mikrogramm pro Kubikmeter nicht. Die EU Kommission hat keine Einwände. Es ist Sache des nationalen Gesetzgebers, wie er die Grenzwerte von 40 Mikrogramm im Mittel erreichen möchte. Das muss nicht zwingend durch Fahrverbote für Verbraucher geschehen. Dafür gibt die Richtlinie nichts her. Diese regelt nur Grenzwerte und keine Fahrverbote.

Am 13. Februar 2019 um 22:02 von Tretschko

"Und eine weitaus größere Anzahl Lungenspezialisten haben aufgezeigt das Dr. Köhlers Ergüsse eher Blödsinn und wissenschaftlich unbefriedigend sind."

Diese Art Lungenspezialisten kenne ich auch und habe jede Menge Erfahrungen damit sammeln dürfen.

21:57 von Karussell

es ging um die Logik von Politikern ....

das gilt bei einem Tempolimit, das auf 30 festgesetzt wurde,
weil es bei 50 nicht durchsetzen werden kann
ebenso wie der Unfähigkeit ne "Grüne Welle" einzuführen zumindest nachts
damit das Gasgeben/Bremsen wegfällt und der entsprechende Spritverbrauch

Am 13. Februar 2019 um 22:04 von Kamminer

"Wie kann es sein, dass die deutsche Automobil-Industrie mit einer illegalen Abschalt-Software jahrelang betrügt und niemand hat etwas gewusst, niemand ist verantwortlich und niemand wird bestraft?"

Wissen Sie, was die Abschaltvorrichtung bewirkt hat? Scheinbar nicht so sehr, wenn ich Ihren Kommentar lese.

@ jmmi

Wir leben in D!
Und in China laufen die Leute mit Masken auf der Straße! Ich will das nicht!

19:05 von gman

Offensichtlich auch wie die "einzelnen EU-Länder" diese Einhaltung messen.
-
Bekannte von mir "überwintert" in Spanien
hat dort einen alten Golf
an einer Bodenwelle beschädigte sie den Auspuff/Kat

der in der Werkstatt schweißte ihr ein Rohr rein - ohne KAT
und fuhr beim TÜV auch gleich vor
trotz des fehlenden KAT´s kam er durch
denke nur hierzulande macht man sich wegen Vorschriften nen Kopf ....

@hinterdiefichte

Welche Oekobevormundung?
Die Gesundheit von Menschen muß vor der Konzerngier oder männlichen Defiziten gehen!
Wenn sich Mitmenschen durch ein Tempolimit in ihrer Freiheit eingeschränkt fühlen stimmt was nicht! Diese Mitmenschen wissen doch gar nicht, was Freiheit ist.

@styxx 22.00

Köhler und Kollegen haben überzeugend aus der PRAXIS! dargelegt, dass der Zusammenhang zwischen diesen Grenzwerten und Erkrankungen nicht nachweisbar ist. Ergo: die behaupteten Hunderttausende Tote durch Diesel, wie die DUH und andere Ideologen stets behaupten gibt es nicht. Die sind so wenig existent wie Saddams Massenvernichtungswaffen. Die wurden auch nie gefunden

@Kamminer 22.10

Stimmt! So wenig wie bei Winnie Hermann, Annalena Baerbock oder dem Chef der DUH Resch.

Zu 22:04 von Kamminer - Falsche Beschuldigungen..

.. wie z.B. die Falschbezichtigung eines Betrugs sind strafbewehrt.

@ 21:57 von Austriaco
Mal eine Gegenfrage: Wie kann es sein, dass die deutsche Automobil-Industrie mit einer illegalen Abschalt-Software jahrelang betrügt und niemand hat etwas gewusst, niemand ist verantwortlich und niemand wird bestraft?

Die Automobil-Industrie hat nicht betrogen, es war nachweislich bis jetzt nur der VW-Konzern.
Über die dort Verantwortlichen und die Strafe wird gegebenenfalls nach Klärung aller Fakten in unserem Rechtsstaat ein Richter entscheiden.

Verantwortlich ist auch der Staat mit seinen Behörden. Alle Autos wurden amtlich zugelassen, d.h. sie sind in Ordnung. Der Bürger muss sich darauf verlassen können. Im Rechtsstaat haftet man für Schuld und Verschulden.

Hier wollen einige offensichtlich dieses Rechtsprinzip auf den Kopf stellen.
"Bestraft" wurden in Milliardenhöhe die Dieselbesitzer, deren Fahrzeuge enorm an Wert verloren haben und denen jetzt zunehmend Fahrverbote drohen.

22:15 von ex_Bayerndödel

24.01.2017 2,5 % Versorgungsgrad Alternativenergie

Am 13. Februar 2019 um 22:06 von Kamminer

"Kann man wo nachlesen??"

Es hilft, wenn man sich einmal beim Fraunhofer Institut informiert, aber laut grünem Umweltminister in BW gibt es dort ja keine Spezialisten.

@Kamminer

Lieber Kamminer
ich sprach von der AUTOINDUSTRIE und nicht einem Konzern.
Im Übrigen hat da wohl nicht der zuständige US Beobachter
geschlafen, denn so einer sitzt "mutmaßlich" in jedem deutschen Grosskonzern. Es gilt die Unschuldsvermutung

22:19 von tagesard09

Der Populismus liegt eindeutig bei der Riege der Dieselverfechter
.
wenn sie meinen !

Am 13. Februar 2019 um 22:19 von tagesard09

"Die von Ihnen angeführten heutigen Kleinwagen kommen sogar mit weniger Sprit aus als die von Ihnen angeführten Diesel.
Eigene Erfahrung.
Der Populismus liegt eindeutig bei der Riege der Dieselverfechter um die fatale Fehlentwicklung zu kaschieren."

Dann fahren Sie damit doch im Mittelgebirge, Sie werden staunen, wie der Verbrauch dieser Kleinwagen ansteigt. Übrigens fahre ich privat einen Benziner, aber das passt wohl nicht in Ihr Weltbild. Der Diesel ist das Fahrzeug meiner Lebensgefährtin.

Die beste Lösung

... wäre es für mich als Asthmatiker, wenn ich mir auch ein Auto anschaffe, also darin sitze, anstatt weiterhin mit dem Fahrrad hinter den ganzen Dreckschleudern neben mir herzuradeln & diesen Giftmix einatmen zu müssen. - Und alles Weitere ist mir dann auch Sch ... egal. Nach mir die Sintflut!

CO2 und andere Geschichten

Ich fahre kein Dieselauto, beschäftige mich auch nicht mit den vielen Für- und Widerdiskussionen der Grenzwerte und mir ist dieses ganze Theater um die Manipulation über die Falschangaben der Autoindustrie zuwider. Noch mehr ist mir zuwider dieses Getue der Klimaretter und Weltverbesserer, die ihren Kampf mittlerweile wie eine Religion oder Ideologie verbreiten. Fakt ist, dass unser Leben durch die technischen Errungenschaften unserer Industrie immer besser und auch gesünder geworden ist. Wie anders will man die permanente Erhöhung unserer aller Lebenserwartung erklären und woher sind wir im Alter durchschnittlich immer gesünder? Kein anderes Wirtschaftssystem hat auch nur annähernd diese Voraussetzungen erreicht. Nun bringt unsere Gesellschaft aber Individuen hervor die ihre besseren Lebensbedingungen dafür Nutzen, um ihre Ängste vor dem Leben und dem Tod durch Verbreitung von Panik und Zwangsbeglückung zu überwinden. Auch mit niedrigerem Co2 muss das nicht zum besseren Leben führen

@ 22:25 von ex_Bayerndödel

Sie zünden hier eine Nebelkerze nach der anderen, ohne einen wirklichen Diskussionsbeitrag zu leisten. Die Funktion und Wirkung der Abschaltvorrichtung wurde bereits ausführlich diskutiert.Sie ist illegal, und zumindest in den USA wurde ein VW Manager zu einer Haftstrafe verurteilt.

Grenzwerte

Wie kann man die Grenzwerte einfach mit der Begründung hochsetzen, sie wären damals willkürlich festgelegt worden?
Erstens stimmt das nicht und zweitens, wieso will man sie dann, wieder willkürlich, um 10 µg/m³ hochsetzen?

Schon allein daran sieht man, daß, aus wahltaktischen Gründen, nur die Vermeidung der Fahrverbote erreicht werden soll. Und dazu werden Bestimmungen umgangen.

Die Gesundheit der Bürger tritt völlig in den Hintergrund. Schwache Leistung, setzen 6.

Der Streit geht ja nur darum,

Der Streit geht ja nur darum, ob man sich langsam oder schnell vergiftet - einen Grenzwert braucht man nämlich nur dann, wenn es schon zu spät ist, denn wäre alles unbelastet und natürlich, bräuchte man keine Grenzwerte ...ob das jetzt Dioxin, Radioaktivität, Stickoxid, etc. ist ...es gehört einfach nicht in den Lebensraum. Alles was die natürlichen Werte erhöht ist schädlich, darauf hat die Evolution uns, und alles was lebt nicht vorbereitet.

von erster Realist um 20:25

"Die Regierung hat anscheinend nur Gewinne (der Lobbyisten) im Kopf und nicht den Schutz der Bevölkerung..."

Rund 80% der Haushalte im Land verfügen über (mindestens!) ein Kfz. Sie benutzen diese Fahrzeuge auch. Die restlichen 20% verzichten nicht geschlossen aus Überzeugung darauf.

Wer ist mit Bevölkerung gemeint? Nur eine Minderheit von 10 bis 15%? Oder soll hier einer solchen Minderheit das Recht zugesprochen werden, die Mehrheit vor sich selbst schützen zu dürfen, auch durch "Enteignung" ihrer Fahrzeuge?

@ 22:25 von ex_Bayerndödel

Nun klären Sie mich doch endlich auf! Was bewirkt die illegale Abschaltvorrichtung, außer das ein schadstoffarmer Betrieb vorgetäuscht wird? In welchen Wohnungen gibt es höhere NOX-Werte als an den entsprechenden Messpunkten im Straßenverkehr?

@gman

"Ein erfahrener Lungenspezialist und seine Kollegen haben aufgezeigt was von den "Studien" zu halten ist.
Das wird als Nestbeschmutzung gesehen wie man aus den Reaktionen sehen kann."

Das stimmt nicht. Sie werden nicht als Nestbeschmutzer gesehen, sondern lediglich als Leute, die wissenschaftlich unhaltbare Dinge verbreitet haben.

@ 22:41 von deutlich

Das mag schon sein. Aber der WHO oder dem BdP könnte man schon mal zuhören.

@deutlich

"Köhler und Kollegen haben überzeugend aus der PRAXIS! dargelegt, dass der Zusammenhang zwischen diesen Grenzwerten und Erkrankungen nicht nachweisbar ist."

Das ist nicht wahr! Für die überwältigende Mehrheit derer, die sich damit auskennen (andere Lungenfachärzte), war das eben nicht im geringsten überzeugend, sondern schlicht wissenschaftlich unhaltbar!

@ 22:48 von ex_Bayerndödel

Ich habe beruflich häufiger mit dem Fraunhofer Institut zu tun. Und der Laden ist ziemlich groß. Ein Link wäre also hilfreich.

@Gegenlicht

"Die beste Lösung
... wäre es für mich als Asthmatiker, wenn ich mir auch ein Auto anschaffe, also darin sitze, anstatt weiterhin mit dem Fahrrad hinter den ganzen Dreckschleudern neben mir herzuradeln & diesen Giftmix einatmen zu müssen."

Nein, es wurde von verschiedenen Ärzten gesagt, dass der positive Effekt des Radelns stärker ist als die negativen Effekte der Stickoxide.
Das heißt nicht, dass die Stickoxide nicht schädigen würden, aber das Radeln macht davon etwas wieder gut.

@ 22:38 von deutlich

Ihre Aussagen zu Herrn Köhler sind schlicht falsch. Viele Studien haben den Zusammenhang zwischen NOX und Atemwegs- und Kreislauferkrankungen dargelegt. Auch der BdP widerspricht in aller Schärfe den Aussagen von Herrn Köhler, der zudem eine auffällige Nähe zur Automobil-Lobby pflegt.

Kamminer, Dr. Beyer

war ja klar, dass Köhler jetzt von den Kreuzzüglern gegen das Auto zum Autolobbyisten erklärt wird. In den Kreisen (auch DUH, Grüne) hat Rufmord Methode.

@Al Dente

"von erster Realist um 20:25
>>Die Regierung hat anscheinend nur Gewinne (der Lobbyisten) im Kopf und nicht den Schutz der Bevölkerung...<<

Wer ist mit Bevölkerung gemeint? Nur eine Minderheit von 10 bis 15%?"

Nein, damit meinte der User die gesamte Bevölkerung, da die gesamte Bevölkerung darunter zu leiden hat, dass die Autos viel giftiger sind als nötig, weil unsere Regierung der Autolobby zuliebe Abgasnormen erlassen hat, die ganz einfach zu umgehen waren.

herrlich hier wieder

wie sich die experten für alles gegenseitig überbieten im wissen

Elektroauto

Ich will ein Elektroauto und jeder sollte eins zulegen, welche mit Unmengen an Energie wieder gebaut werden dessen Stromerzeugung auch nicht umweltfreundlich ist am besten und am Ende ein dicken Akku als Sondermüll hinterlässt. Ist das besser? Nö, aber die Automobilindustrie macht mal wieder Gewinne.

Wer misst, misst Mist

Die Grenzwerte sind durchaus richtig! NIEMAND hat bisher die Kinder in Erwägung gezogen: Deren Lungen sind durchlässiger, ihr Stoff-Umsatz viel schneller. Schade, dass die Lungen-Fachärzte, die das Grenzwert-Thema so in Frage stellen, genau an dieser Stelle patzen ! Offenbar haben die's nur mit alten Leuten zu tun?
---
Stellt erst mal ein vernünftiges, klar definiertes Mess-Konzept auf, dann sind Fahrverbote valid. Im Moment ist das mehr Kaffeesatz-Lesen. Beispiel Stuttgart-Neckartor: An der ungünstigsten Stelle ohne Luft-Austausch, umfangen von Mauern, direkt an der Ampel in Auspuff-Höhe - was wird man da wohl messen? Richtig: Mist. Genau da haben die Behörden sowie der Gesetzgeber, aber eben auch die Gerichte grässlich versagt. Letztere haben wg. des erhobenen Bockmists falsch geurteilt. Was will man auch erwarten, wenn Lehrer, Anwälte und sonstige Schwätzer ohne technischen Verstand Gesetze machen: "Herr, vergib' ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun"

Fahrverbote vermeidbar

Werden entsprechende Maßnahmen ergriffen, sind Diesel-Fahrverbote vermeidbar.

Bsp.: Luftreinhalteplan Wiesbaden und DUH hat aktuell vor Gericht einstweilen auf die Forderung nach Fahrverbot verzichtet.

Wer hier nicht nur rumschwadnorieren mag, sondern an Details und Fakten interessiert ist - den LRP (95 Seiten) findet man im Internet auf hessen.de

Lage der Messstationen

Bei den angeführten Beispielen über "abstruse" Standorte bitte darlegen:

Handelt es sich um sogenannte verkehrsbezogene Stationen - die sind mitten in der Stadt?

Oder um solche für die Messung der Hintergrundbelastung - die sind oft am Stadtrand bzw. bewusst 'fern' der aktuellen / akuten Belastungsquellen?

@deutlich

"In den Kreisen (auch DUH, Grüne) hat Rufmord Methode."

Ist ja witzig. Sonst wird der DUH von Ihresgleichen immer vorgeworfen, ein Klageverein zu sein.
Also was nun - ist sie ein Klageverein (der meistens Recht bekommt), oder ein Rufmordverein? Beides gleichzeitig geht ja schlecht.

Davon unabhängig: Ich bin, genau wie die Pneumologen, keinesfalls ein "Kreuzzügler gegen das Auto".
Und was ist das eigentlich für eine tendenziöse Wortwahl?

@Hackonya2

"Ich will ein Elektroauto und jeder sollte eins zulegen, welche mit Unmengen an Energie wieder gebaut werden dessen Stromerzeugung auch nicht umweltfreundlich ist am besten und am Ende ein dicken Akku als Sondermüll hinterlässt. Ist das besser?"

Jedenfalls besser als ein vergleichbares Auto mit Verbrennungsmotor.

Zukunftsfähigkeit Autoindustrie in D

Diese wird in D durch die aktuelle Politik, die auf Protektion setzt, massiv gefährdet.

Innovationen wurden dadurch verpasst.

Stattdessen wurde durch Mogelei versucht, Marktpositionen zu halten.

Bsp: NO2-Ausstoss Diesel-PKW in mg/km (gerundet)

Norm - Grenzwert - Realemmission
euro3 - 500 - 700
euro4 - 200 - 600
euro5 - 200 - 900
euro6 - 100 - 500

D.h.: die Betrugsquote der Hersteller ist exponenziell steigend.

Wer nicht radikal gegenlenkt, kickt sich selbst aus dem Markt.

Nachtrag Quelle für NO2-Ausstoss

Vergleich der NOx-Emissionen von Fahrzeugen zwischen Abgasgrenzwert und Realemissionen; Innenstadt, Bezugsjahr 2017, HBEFA 3.3

aus: LRP Wiesbaden

Darstellung: