Ihre Meinung zu: Macron und Merkel besiegeln neuen Freundschaftsvertrag

22. Januar 2019 - 13:43 Uhr

Deutschland und Frankreich haben einen neuen Freundschaftspakt besiegelt. Sowohl Kanzlerin Merkel als auch Präsident Macron betonten dessen besondere Bedeutung in Zeiten von wachsendem Nationalismus.

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Kommentare

hoffen wir mal das Beste

Ohne das Tandem Paris-Berlin läuft nichts in Europa, nur diese beiden Partner können es hinbekommen, dass Europa nicht nur im Verstand sondern auch im Herzen ankommt.
Europa ist ein Friedens- und Freundschaftsprojekt, so lange Frieden in solchem Wohlstand hat es in Europa noch nie in den letzten 2000 Jahren gegeben.
Drücken wir die Daumen und arbeiten gemeinsam daran, das wir uns nicht im Klein-Klein verheddern sondern für die Jugend und den dann folgenden Generationen das das Projekt Europa erfolgreich wird.
Es lebe die deutsch-französische Freundschaft, es lebe Europa!
Auch wenns manchmal lange braucht und kompliziert ist, was Besseres kann diesem Kontinent und seinen Bürgern nicht passieren

Naja, wenn.....

Naja, wenn dieser Freundschaftsvertrag ganz uneigennützig von den Parteien als solcher (Freundschafts..), ohne das dort die Interpretation "Du musst mir aber jetzt Dein Geld geben, sprich Schuldenunion" mitschwingt, soll es mir recht sein.

Aachen - ein großer Ort in Europa!

Kaiser Karl, der Große, hätte seine große Freude daran gehabt, dass sich in seiner bedeutendsten Pfalz "Aachen - Aix la Chapelle" Frankreich und Deutschland erneut und wiederum die Hände gereicht haben. Möge gerade dieser Ort und dieses Ereignis zum besonderen, verbindenden Zeichen für die Einheit unserer Völker in einem friedlichen Europa werden!

Zeiten wachsenden

Zeiten wachsenden Nationalismus? Was ist das? Für mich ist dieser wachsende Nationalismus vielschichtig, weil er aus völlig verschiedenen Ursprüngen in den jeweiligen EU-Staaten entsteht. Hier in Deutschland. entsteht er z.B vorwiegend daraus, dass man ihn einfach den Meinungen unterstellt, die uns und unserer Land nicht vorwiegend als Finanzier französischer Visionen und deren Erhalt an ihrem finanziell immer weniger finanzierbaren 'Savoir Vivre' sehen. Dagegen baut sich Nationalismus in den osteuropäischen Staaten dadurch auf, dass man dort meint, dass noch vielmehr finanzielle Unterstützung frei zu deren dann willfährigen Verwendung zustünden, aber umgekehrt Zugeständnisse und Regeleinhaltungen der EU, die nicht passen, nur als reine Reglementierung und Unterdrückung empfunden werden, die man nicht einsieht und gegen die man sich entsprechend wehren muss. Tolles Europa der Gemeinsamkeiten, das, gelle.

Bürgerforum

Das war ein sehr bürgernaher Politikerstandpunkt! So kann Politikinteresse wieder neu belebt werden.
Eine solche Bürgerrunde bei Staatsbesuchen wäre hoch interessant.

Ich würde mich mal fragen warum das so ist?

>>"..Den neuen deutsch-französischen Freundschaftsvertrag bezeichnete sie als gemeinsame Antwort beider Länder auf erstarkenden Populismus und Nationalismus.."<<

Eine sehr schwache Antwort (Freundschaftsvertag) auf die genannte Entwicklung wie ich finde? Wir beweihräuchern uns mal wieder selbst und gut ist. Die Gründe für einen erstarkenden Nationalismus interessieren scheinbar niemanden? Der Hauptgrund ist doch nach wie vor zweifelsfrei die illegale Massenmigration nach Europa und deren Auswirkungen die in Summe alles andere als positiv sind. Frankreich hat das längst erkannt und auch die Schotten dicht gemacht nur Merkel braucht da scheinbar immer noch etwas länger?

Macron und Merkel besiegeln neuen Freundschaftsver...

Und wie lange wird der halten ? Wahrscheinlich nur wenige Zeit länger als die Amtszeit von Macron dauert.Er beinhaltet übrigens auch militärische Komponenten,gemeinsame Rüstungplanung,die Abstimmung bei Rüstungsexport.
Aber selbst in Aachen wurde der Herr von Protesten der Gelbwesten begleitet,daß stimmt hoffnungsfroh.

Und mit seinen Vorstößen für ein gemeinsames Eurozonenbudget,da bremst ihn Merkel aus(bescheidener Ausgleich der deutschen Exportüberschüsse).

Ursachen weglächeln?

Mit der deutsch-französischen Freundschaft ist es wie in eine Ehe. Ein "Zwischendurchversprechen" kann nicht schaden, sondern eher erfreuen.
Den Ursachen für den wachsenden Populismus aber ist mit dem Vertrag von Aachen nicht entgegengewirkt. Dies bedarf mehr als eines Weglächelns der Probleme.

Laschet sagt auch was

Laschet sagt auch was und das ist doch ok. Er ist eine nette, ehrliche Haut, aber in seiner Funktion in NRW halt nicht zu gebrauchen weil er viel zu weich und zu weit links in der eigenen Partei verortet ist. Bei solch einem Anlass ist er aber gerade deswegen vielleicht zu gebrauchen weil er garantiert niemandem bewusst auf die Füsse tritt.

Bereicherung?

>>".. Am Ende werde es aber "eine unendliche Bereicherung". ..."<<

Bei diesem Spruch sind wir Merkel doch schonmal mit Ihren "Fachkräften" die jetzt unser Sozialsystem "bereichern" auf dem Leim gegangen? Aber nix gegen unsere französischen Freunde. Die sind (im positiven Sinne) ein ganz anderes Kaliber.

Einerseits bin ich - aufgrund

Einerseits bin ich - aufgrund der letzten 20 Jahre Politik - sehr skeptisch, ob solche Vertäge nicht mit Hintergedanken geschlossen werden, die nicht so öffentlich diskutiert werden. Motto: Eine Hand wäscht die andere.

Andererseits bin ich für eine Freundschaft mit Frankreich. Dass es sich lohnt, zeigt das Arte TV Projekt. Der einzige Sender, den ich hervorheben möchte (obwohl ich seit 15 Jahren kein TV mehr gucke). Man muss sehen, was in 5 Jahren Früchte getragen hat, oder ob die anerkannten Schulabschlüsse so ein typischer Rohrkrepierer sind (man denke nur an das gerade aktuelle Thema Digitalisierung im Bund, immer werden Tonnen von Papier benutzt obwohl es seit 20 Jahren den modernen PC und Internet gibt)-.

Braucht Freundschaft einen Vertrag?

Ich erinnere mich an die Anfänge. Viel Euphorie und sicherlich gute Absichten. Wie sieht es heute aus? Manchmal sehe ich ein Foto in der Lokalzeitung, dann haben alte Leute ihre Partnerstadt besucht. Das gilt für beide Seite. Ansonsten merke ich nichts von der Freundschaft. Klar, so was in Aachen können Macron und auch Merkel gut brauchen. Gibt es überhaupt eine Freundschaft zwischen Ländern? Ich möchte dies genauso bezweifeln, wie es keine Feindschaft zwischen Ländern gibt. Beides gibt es nur zwischen Menschen.

13:00, karlheinzfaltermeier, Vorgängerthread

Sie schrieben im Vorgängerthread:

>>@fathaland slim um 12:06Uhr
Ich beziehe mich auf den letzten Stz in Ihrem Kommentar, und wundere mich darüber, daß Sie immer wieder erstaunt sind,in welchem Umfang pauschaliert oder pauschal oberflächlich beurteilt wird, obwohl Sie meistens genau das Gleiche tun.<<

Ja gut.

Dann schreiben Sie:

>> Akzeptieren Sie einfach, daß in Frankreich die Mehrheit Ratschläge oder sogar Forderungen von östlich des Rhein mit französicher Überheblichkeit ablehnt!<<

Wirklich sehr differenziert.

Offensichtlich mögen Sie Frankreich bzw. die Franzosen nicht.

Mein Land zuerst

ist das A und O einer gesunden Realpolitik.
Deswegen haben deutsche Politiker, die den Amtseid leisten, zuallererst ihre Kraft dem deutschen Volk zu widmen und seinen Nutzen zu mehren.
"Mein Land zuerst" heißt aber nicht "mein Land allein" - ein Unterschied, der oft übersehen wird.
Nachgeordnet kommen die Interessen der Nachbar- und anderer Länder, die wahrgenommen und angemessen berücksichtigt werden müssen.
Die Aufgabe jedes nationalen Eigeninteresses bedeutet Chaos und Tod der Völkerverständigung.

12:56, Laskaris, Vorgängerthread

>>@ fathaland slim
"Die deutsche Rechte macht aus der deutsch-französischen Freundschaftsvertrag ein Finanzthema."

Ich glaube nicht, dass es sinnvoll oder gerechtfertigt ist, alle Leute, die sich Gedanken über die Zukunfsfähigkeit der EU-Finanzen und die wirtschaftliche Eigenverantwortung machen, pauschal als rechts zu diffamieren. Denn damit begeben sie sich auf das gleiche platte Diskussionsniveau wie die Rechten.<<

Bitte fühlen Sie sich nicht angesprochen.

Ihre wirtschaftsliberal-marktradikale Sichtweise meine ich nicht, wenn ich von den Rechten schreibe.

Obwohl die FDP ja rechts der Union im Bundestag sitzt:=}

So einen Satz

hab ich schon mal gehört, und weckt Erinnerungen an eine Zeit wo ich vor 40 Jahren mal gelebt habe.
" Die deutsch-französische Freundschaft sei inzwischen tief in den beiden Gesellschaften verwurzelt. "Damit hat die Geschichte eine Wendung genommen, die für uns nicht glücklicher hätte sein können." Merkel: "Eine unendliche Bereicherung "

Da gab es den Satz von der Deutsch- ......... Freundschaft auch, und auch der Rest von Satz klang sehr ähnlich.
Aber das ist inzwischen Geschichte und ganz anders, ich habe heute in den Medien auch schon einige Bilder gesehen von Beiden Akteuren, da wusste ich nicht so richtig ob ich mich dafür schämen muss.
Sicher ist eine Zusammenarbeit von Staaten wichtig, Freundschaft ist aber sicher nicht das passende Wort.
Ich würde gemeinsame Interessen passender finden.

Macron hat innenpolitisch die

Macron hat innenpolitisch die allergrößten Probleme, weil die Leute inzwischen wissen, dass er nicht die Interessen der kleinen Leute vertritt.

Merkel ist innenpolitisch auch stark geschwächt.

Da kommt beiden ein außenpolitischer "Erfolg" ganz recht.

I

Freundschaftsverträge und

Freundschaftsverträge und Freundschaftsbändchen sind immer gut, aber ich befürchte auch, dass die starke Bastion Frankreich/Deutschland eher der Stärkung des europäischen
Gedankens hinderlich sind. Man sagt, D + F sind die wirtschaftlich stärksten Länder in Europa. Sie wären dumm, wenn sie nicht ihren wirtschaftlichen Einfluss in manchen Situationen als "Erpressungspotential" nutzen würden - mit Griechenland haben sie's ja schon erfolgreich durch. gemacht.

"Stark proeuropäischer Kurs"

Zitat: "Der 40-Jährige fährt einen starken proeuropäischen Kurs."

Inwiefern soll Monsieur Macron einen stark "proeuropäischen Kurs" fahren? Kann das jemand einmal erklären?

Monsieur Macron hat ein Problem: Frankreich hat doppelt so hohe (öffentliche) Schulden wie Deutschland, eine Wirtschaft, die wettbewerbsmäßig hinter der von Deutschland hinterherhinkt und die Arbeitslosigkeit ist hoch. Zudem ist Frankreich viel weniger bereit als D, echte Reformen durchzuführen.

Wie löst Monsieur Macron dieses Problem: er will auf europäischer Ebene
- Euro-Bonds
- ein EU-Finanzministerium
- eine europ. Bankenunion einführen,
womit oben genannte Probleme dann finanziert/gelöst werden sollen.

Also ein strikt an frz. nationalen Interessen orientierter Kurs, den Mr. Macron - schlau wie er ist - natürlich als "europäische Lösung/Reform" etc. verkauft und unsere Politiker - europatrunken wie sie sind - zu einer Reflektion ihres politischen Handelns offensichtlich nicht mehr imstande sind!

@ Schaefer 14:21 Uhr

"Braucht Freundschaft einen Vertrag?"
Nein - aber er schadet auch nicht, sofern sämtliche(!) Freunde eingebunden sind und nicht "Geber und Nehmer" die Ursache eines Vertrages sind.

Für vernünftige Projekte ist es nie zu früh

Ich glaube (und hoffe), dass es in nicht allzu ferner Zukunft überhaupt keine politischen Grenzen bzw. "Nationalstaaten" mehr geben wird.

Auf den von der ISS gesendeten Bildern unseres Planeten sind solche Grenzen jedenfalls nicht auszumachen.

So gesehen ist es ganz sicher kein Fehler, schon mal mit dem Üben für die Gestaltung eines globalen Gemeinwesens anzufangen, das auf Austausch und Kooperation (kurz: Freundschaft) beruht statt auf Konfrontation.

Schon klar: Frankreich will ans deutsche Geld!

Schon klar: Frankreich will ans deutsche Geld!

Im Hinblick auf die wirtschaftlichen Probleme und den hohen Schuldenstand Frankreichs ist das auch nur verständlich!

Nur, meine lieben Franzosen: wenn man sich die letzte Vermögensstudie der EZB anschaut. Das reiche Deutschland, von dem immer gefaselt wird, gibt es nur im Koalitionsvertrag.

Der Medianwert des geldwerten Vermögens für die Erwachsenen liegt in Deutschland bei 47.000 Dollar.

Schon im krisengebeutelten Griechenland sind es mit 55.000 Euro 8000 Euro pro Nase mehr. Dass die unmittelbaren Nachbarn - Holländer (94.000), Dänen (87.000 Dollar), Belgier (168.000 Dollar), Franzosen (120.000) und Italiener (125.000) mehr als doppelt so reich wie die Deutschen sind.

Und das, obwohl Deutschland einen Exportrekord nach dem anderen einstellt.

https://www.stern.de/wirtschaft/geld/vermoegensschock--die-deutschen-sin...

mal

schauen wie viele Milliarden Euro dieser Vertrag den deutschen Steuerzahler kosten wird. Macrons Visionen für die EU und Eurozone sind kostspielig, auch und vor allem für Deutschland.

14:37 von nostradamus 2015

Mein Land zuerst ist das A und O einer gesunden Realpolitik.
.
und wenn jedes Land das beherzigt, gibt's auch keinen Ärger
wie sagte der große Franzose Charles de Gaulle
"Zwischen Staaten gibt es keine Freundschaft, sondern nur Allianzen"

@eine_anmerkung, 13:59

Natürlich sind Gedanken über finanzielle Regelungen wichtig, gerade wenn da Sorgen oder Unsicherheiten bestehen.

Und doch würde ich die Bedeutung im Hinblick auf die vertieften Beziehungen sowie auf Zusammenarbeit und friedliches Zusammenleben höher gewichten.
Die deutsch-französische Geschichte kennt viel Leid und Tod.

@14:06 von eine_anmerkung: Eine sehr schwache Antwort

"Die Gründe für einen erstarkenden Nationalismus interessieren scheinbar niemanden? Der Hauptgrund ist doch nach wie vor zweifelsfrei die illegale Massenmigration nach Europa und deren Auswirkungen die in Summe alles andere als positiv sind."

In diesem Falle ist es nicht die angeblich illegale Masseneinwanderung, sondern die Äußerungen von Frau Le Pen zum neuen Freundschaftsvertrag.

Sie nennt den Vertrag eine Verrat am französischen Volk. Deutschland wolle die Herrschaft über das Elsas, Paris ordne sich Berlin unter, Macron wolle die Franzosen unter anderem zwingen, Deutsch zu lernen.

Herr Gauland steht fest an der Seite Le Pens. Allerdings geht die AfD davon aus, dass sich Deutschland Frankreich unterordnet.
Wovon ja auch einige hier im Forum schreiben. Denn angeblich soll ja Deutschland Frankreichs Schulden bezahlen.

Französische Interessenpolitik im Gewand der EU-Beweihräuchrung

Der AachenerVertrag ist französische Interessenpolitik in europaseliger Verpackung!

Macron bekommt, was er will. Die Transfer- und Umverteilungsunion soll zu Lasten Deutschlands vollendet werden.

Das Ganze wird dann auch noch als "Vision für Europa", "Solidarität", "Reform" euphemisierend und beweihräuchernd verkauft.

'Freundschaft' um jeden

'Freundschaft' um jeden Preis, koste es was es wolle.

Eine angezählte Kanzlerin und ein angeschlagener Präsident!

Dieser Vertrag zwischen Deutschland und Frankreich ist eine tiefe Verbeugung einer angezählten Kanzlerin vor einem angeschlagenen Präsidenten. Macron bekommt, was er will: Deutschland verpflichtet sich gleich im ersten Artikel, die Wirtschafts- und Währungsunion ‚stärken und vertiefen‘ zu wollen, mit anderen Worten: die Transfer- und Umverteilungsunion zu vollenden.

Davon verspricht Macron sich besseren und schnelleren Zugriff auf deutsche Steuergelder, um die französische Inflationspolitik fortsetzen und seine Wahlversprechen bezahlen zu können. Konkrete Pläne dafür hat er ja schon auf den Tisch gelegt und quer durch die Altparteien dafür auch reichlich Beifall aus der etablierten deutschen Politik bekommen.

Auch bei der geplanten verstärkten Zusammenarbeit der Streitkräfte zum Zweck gemeinsamer Einsätze und bei der ebenfalls im Vertrag anvisierten ‚Konsolidierung‘ der europäischen Rüstungsindustrie dürfte Frankreich der Hauptprofiteur sein.

um 14:54 von Bote_der_Wahrheit

>>
Der Medianwert des geldwerten Vermögens für die Erwachsenen liegt in Deutschland bei 47.000 Dollar.

Schon im krisengebeutelten Griechenland sind es mit 55.000 Euro 8000 Euro pro Nase mehr. Dass die unmittelbaren Nachbarn - Holländer (94.000), Dänen (87.000 Dollar), Belgier (168.000 Dollar), Franzosen (120.000) und Italiener (125.000) mehr als doppelt so reich wie die Deutschen sind.
<<

Zu solchen Aussagen kann man nur kommen, wenn man auch keine entfernte Ahnung davon hat, was ein Median ist. Oder gibt es schon eine neue AfD-Definition ?

die

Überschrift über den Artikel verwirrt mich...warum Freundschaft STATT "my country first"? Das erste schließt das zweite nicht aus. Man kann durchaus mit jemandem befreundet sein und finanziell komplett getrennte Wege gehen...das würde ich sogar als Regelfall betrachten.

Dieser Freundschaftsvertrag ist begrueßenswuerdig

Diesen Freundschaftsvertrag

https://www.tagesschau.de/inland/aachener-vertrag-105.html

Exakt 56 Jahre nach Unterzeichnung des "Élysée-Vertrages" haben Deutschland und Frankreich einen neuen Freundschaftspakt besiegelt. Im Krönungssaal des historischen Aachener Rathauses setzten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Staatspräsident Emmanuel Macron ihre Unterschriften unter einen neuen deutsch-französischen Freundschaftsvertrag - den "Vertrag von Aachen".

begrueße ich durchaus, auch wenn Macron nicht alles richtig macht. Jeder macht mal Fehler. Was mich allerdings interessieren wuerde ist, was so in diesem Vertrag drinsteht: also die Details aus diesem Vertrag. Um was geht es in diesem Vertrag?? Duerfen wir dazu mehr erfahren??

14:01 von Kuno43

Kaiser Karl, der Große, hätte seine große Freude daran gehabt.
-
Karl der Große ...
einer der größten Schlächter der damaligen Zeit
besonders friedlich sprang er mit den Sachsen nicht um ....

14:21 von Schaefer

ihre Frage
Braucht Freundschaft einen Vertrag?
.
ich glaube nicht
und vor allem kein unnützes Gequatsche und Selbstbeweihräucherung
ich war 2 mal die letzten 3 Jahre in Frankreich
so was von freundlich ...
den Eindruck hatte ich so vor 40 Jahren eher nicht

Ob ...

... gerade diese beiden dafür geeignet sind?

Macron scheint ja bei den Franzosen nicht so beliebt zu sein und Merkels CDU schwächelt ja auch.

Und was hat....

....der Aachener von diesem Vertrag? Genau, jede Menge Ärger. Halbe Innenstadt gesperrt, Geschäfte durften nicht öffnen, Verkehrschaos total damit die Kolonnen freie Fahrt hatten (wovon Otto-Normalbürger hier nur träumen kann....), ganz tolles Kino!

14:56 von Sparer

wo doch behauptet wird Freundschaft kann man nicht kaufen

@ Schaefer, um 14:21

Wenn Sie einmal nachlesen, wie es jahrhundertelang um die Erbfeindschaft Frankreich-Deutschland gestanden hat, können Sie das heutige Verhältnis überhaupt nicht hoch genug schätzen.
Es gibt Freundschaft zwischen Ländern, denn es sind die Menschen, die diese Länder zu dem machen, was sie sind.
Und es gibt Feindschaft, schauen Sie doch nur auf das, was sich im Nahen Osten abspielt.

Phrasen

"Auch Macron betonte die Bedeutung des Vertrages in Zeiten zunehmend nationalistischer Tendenzen."

Also wollen die Nationalisten den totalen Krieg oder was? Ein Vertrag in der Parallelwelt von Macron und Merkel.
Völlig an Volk und nationalen Interessen vorbei.

Anerkennung von Bildungsabschluessen bitte eu-weit!

Dann zum Punkt

d) Schul- und Bildungspolitik:

https://www.tagesschau.de/inland/aachener-vertrag-105.html

Schulabschlüsse sollen gegenseitig anerkannt werden, außerdem ist geplant, deutsch-französische Studiengänge zu schaffen.

Auch dass hier wäre gut, wenn dass eu-weit kommen wuerde und nicht nur zwischen Frankreich und Deutschland, sondern auch zwischen den anderen uebrigen EU-Mitgliedern. Und wie sieht es aus mit sonstigen Bildungsverbesserungen?? Wie sieht es aus mit einem eu-weiten bedingungslosen Grundgehalt fuer alle??

Wie sieht es aus bei

e) Verkehrspolitik:

mit einem eu-weit kostenlosen ÖPNV?? Denn Luxemburg macht erneut mal wieder den Vorreiter. Bericht hier:

https://tinyurl.com/yb7fj382
morgenpost.de: Ab 2020: Öffentlicher Nahverkehr wird in Luxemburg kostenlos (21.01.2019, 12:16)

Warum bitte geht sowas nicht auch in Deutschland???

um 14:56 von YinYangFish

>>"Und doch würde ich die Bedeutung im Hinblick auf die vertieften Beziehungen sowie auf Zusammenarbeit und friedliches Zusammenleben höher gewichten.
Die deutsch-französische Geschichte kennt viel Leid und Tod."<<

Das möchte ich unterstreichen und wenn eine tiefgreifende ehrliche Intension dahintersteht, ist diese Unabhängig von monetären Hintergedanken. Also keinerlei monetäre Verpflichtungen und nur dann ist die Sache unter der Überschrift "Freundschaft" glaubhaft.

um 15:06 von Klärungsbedarf

>>"Zu solchen Aussagen kann man nur kommen, wenn man auch keine entfernte Ahnung davon hat, was ein Median ist. Oder gibt es schon eine neue AfD-Definition ?"<<

Die Herleitung vom werten Mitforisten des Medianwertes ist doch völlig richtig und was hat das mit der guten AfD zu tun?

Die Vergemeinschaftung von Schulden

soll also verstärkt werden, genannt Schuldenunion. Was erlaubt sich die Kanzlerin.
Und so was läuft dann unter Freundschaftsvertrag. Unverschämtheit!

Unglaublich

Merkel ist dabei durch ihren "Turbo Kapitalismus" Europa zu zerstören und läßt sich als Heilerin feiern.
Die Frau sollte endlich mal unters Volk gehen.

14:37 von nostradamus 2015

Mein Land zuerst
ist das A und O einer gesunden Realpolitik.
Nachgeordnet kommen die Interessen der Nachbar- und anderer Länder, die wahrgenommen und angemessen berücksichtigt werden müssen..ff..
-----------------------------------------------------------
Und genau dies war der Ursprungsgedanke der EWG - der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft der Vaterländer.

Bevor eine eigenermächtigte Elite zur Eigenversorgung eine Unsumme Posten schuf, mit Reglementierungswut ohne Rücksicht auf regionale und territoriale Gegebenheiten und Mentalitäts-Unterschiede die Länder plattwalzte und durch die Ungerechtigkeit einer Währungsunion liebenswürdige Staaten wie Griechenland fast in den Ruin trieb.
Urban Priol sagte völlig zu Recht: "Alle die, zu denen wir in den Urlaub fuhren, weil sie anders sind, sollen jetzt werden wie wir! Wie langweilig ist das denn?"
Wie wahr in einer Zeit, in der die Kabarettisten die Wahrheit verkünden.

ermutigend

Der Bericht widmet sich dem Inhalt des Aachener Vertrages selbst mit nur knapp 6 Zeilen. Ein bisschen mager, finde ich ...

Ansonsten ist die französisch-deutsche Freundschaft nach wie vor lebendig, und das macht mich froh. Auch, dass die Zweisprachigkeit in den Grenzgebieten gefördert werden soll, ist ein selbstbewußtes und ermutigendes Zeichen, ebenso wie die Stärkung der jeweils anderen Sprache im heimschen Schulunterricht.

15:22 von Einfach Unglaublich

Stresemann und Aristide Briand gaben ein besseres Bild ab
Charles de Gaulle und Adenauer ohnehin

15:06 von Klärungsbedarf

Wissen sie, es gibt so viele Statistiken die ihnen nicht gefallen dürften, aber es ist wie es ist. Hat mit Parteizugehörigkeit nichts zu tun.

Die Unterschriften sind nix

Die Unterschriften sind nix wert. Beide repräsentieren nix in ihren eigenen Ländern

Freundschaft

" Die deutsch-französische Freundschaft sei inzwischen tief in den beiden Gesellschaften verwurzelt. "Damit hat die Geschichte eine Wendung genommen, die für uns nicht glücklicher hätte sein können." Merkel: "Eine unendliche Bereicherung "
Vor 30 Jahren hat Frau Merkel ähnliches gesagt, da hieß es noch „deutsch-sowjetische“ Freundschaft.

@Am 22. Januar 2019 um 15:06 von Klärungsbedarf

Zitat: "Zu solchen Aussagen kann man nur kommen, wenn man auch keine entfernte Ahnung davon hat, was ein Median ist. Oder gibt es schon eine neue AfD-Definition ?"

Sie behaupten, die EU und die EZB kennen nicht den Unterschied zwischen Durchschnittswert und Median?

Selbst ich halte die nicht für so inkompetent.

Aber ... nice try.

@ Einfach Unglaublich, um 15:22

Tja, de Gaulle und Adenauer sind tot, le Pen und Gauland sind nicht die Regierungschefs - wer sonst soll's richten?

Es ist eine gute Sache

Der erneuerte Freundschaft Vertrag der beiden Länder. Das war nicht immer so, lange genug lagen Feindseligkeiten zwischen Deutschland u. Frankreich. Durch meine Berufstätigkeit in Toulouse habe ich viele Freunde in Frankreich gewonnen und gemeinsame Tätigkeiten im Beruf wie auch Privat erleben dürfen.

@14:38 von wenigfahrer

Sicher ist eine Zusammenarbeit von Staaten wichtig, Freundschaft ist aber sicher nicht das passende Wort.
Ich würde gemeinsame Interessen passender finden.

Im Fall Deutschland-Frankreich ist das Gegenteil richtig. Und es ist wichtig, dass es so ist.

Die Freundschaft ist da. Auch wenn im Einzelfall mal die Interessen auseinanderlaufen mögen.

15:23, harry_up

>>Es gibt Freundschaft zwischen Ländern, denn es sind die Menschen, die diese Länder zu dem machen, was sie sind.
Und es gibt Feindschaft, schauen Sie doch nur auf das, was sich im Nahen Osten abspielt.<<

Sehr, sehr wahre Worte.

Es liegt an jedem Einzelnen von uns.

Was den Nahen Osten betrifft, so sollte uns Daniel Barenboim mit seinem West-Eastern Divan Orchestra ein leuchtendes Beispiel sein.

Einfach mal nachschlagen.

Tja

Frau Merkel ist es nicht gelungen Konsens zu erzeugen, Konsens setzt Diskussionen und Kompromiss voraus. Frau Merkel hat eine Situation der Beliebigkeit erschaffen, eine Situation der Ängstlichkeit, eine Atmosphäre des Denunziantentums und der Intoleranz.
Jetzt wird versucht mit Geld den letzten Verbündeten Frankreich an Deutschland zu binden. Macron ist am Ende, er hat das Sagen in Frankreich nicht mehr. Nicht mal das versteht Frau Physik.

Macron -- und die Folgen für Deutschland ...

Hans-Werner Sinn hat in einem Beitrag für die FAZ (16.3.2017) genau auf das Missverhältnis zwischen innerer/äußerer Krisenbewältigung hingewiesen:

„Macron schlägt den Franzosen ein Programm vor, das ihnen selbst Entbehrungen erspart, und sucht stattdessen mit Deutschland den Schulterschluss für ein gemeinsames Eurobudget, Eurobonds, eine gemeinsame Einlagensicherung und eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung“

Sinn macht darauf aufmerksam, dass durch den Brexit der bisherige „D-Mark-Block“ (D, Großbritannien, NL, Österreich, Finnland) kleiner wird und nicht mehr die Sperrminorität von 35% der EU-Gesamtbevölkerung (nach dem Lissabon-Vertrag) erreicht. Dieser Block habe bisher einen gewissen Schutz gegen stabilitätsgefährdende Beschlüsse dargestellt. Dieser Schutz fehlt bald.

So kann man natürlich auch Politik machen. Die Probleme des eigenen Landes dadurch lösen, indem man einen Dummen findet, der die Arbeit und die Entbehrungen auf sich nimmt.

So viel zum "Projekt Europa" ...

Der Begriff „Nationalismus“ ist unscharf

Das, was derzeit in einigen Staaten der EU zu beobachten ist, wird vorschnell als Nationalismus bezeichnet. Es geht hier um etwas Vielschichtigeres: zum einen ist das Vertrauen der Bürger in die Koordinationsfähigkeit der EU v.a. im Sicherheitsbereich gesunken - als Reaktion auf die Migrationskrise 2015 macht selbst Deutschland nationale Grenzkontrollen zu Österreich und handelt national. Im Wirtschaftsbereich machen die Staaten weiterhin nationale Politik bei Arbeitsgesetzen, Lohn(neben)kosten, Exportförderung und in der Sozialpolitik. Gerade die Finanzkrise 2008 mit dem Auftreten von Divergenz führte zu mehr Fokussierung auf nationale Kompetenz (weil das Vertrauen in andere Staaten gesunken ist).
Die alte Diskussion „mehr Europa versus weniger Europa“ führt nicht weiter: Anhaltspunkte und eine reale, faktische Perspektive finden sich in der Verfassung (= Grundgesetz) der jeweiligen EU-Mitgliedstaaten und diese sehen etwa eine „Europäische Republik“ gar nicht vor.

15:45, Ulli2020

>>" Die deutsch-französische Freundschaft sei inzwischen tief in den beiden Gesellschaften verwurzelt. "Damit hat die Geschichte eine Wendung genommen, die für uns nicht glücklicher hätte sein können." Merkel: "Eine unendliche Bereicherung "

Vor 30 Jahren hat Frau Merkel ähnliches gesagt, da hieß es noch „deutsch-sowjetische“ Freundschaft.<<

Hat sie das?

Nun ja.

Die UdSSR gibt es nicht mehr.

Ich, für mein Teil, arbeite an der deutsch-russischen Freundschaft.

Nämlich indem ich freundschaftlichen Kontakt zu russischen Menschen pflege.

Beschämend

Heute wird in Aachen Geschichte geschrieben. Wie damals beim Élysée-Vertrag schaffen es Deutschland und Frankreich, allen Nationalismus hinten anzustellen und eine gemeinsame Zukunft in Eintracht und Freundschaft anzustreben. Das kann man gar nicht hoch genug einschätzen.

Und was dröhnt hier im Forum aus der rechten Ecke? "Die Franzosen wollen unser Geld!!!einself!!"

Beschämend.

15:22 Einfach Unglaublich

"Ob die Beiden dafür geeignet sind?"

Nun für unsere Kanzlerin ist dieser Vertrag das was sie am liebsten macht "Symbolpolitik". Und für Herrn Macron ein Strohhalm um seine Wichtigkeit in der EU zu demonstrieren.
Was micht aber brennend interessieren würde, was denken die restlichen 26 EU Staaten über diese erneute mediale Verbrüderung (denn substanziell wird sich nicht viel ändern). Müssen die sich nicht sehr komisch vorkommen bei diesem Verbrüderungs-Gehabe.

15:55, FlinDeadeye

>>Jetzt wird versucht mit Geld den letzten Verbündeten Frankreich an Deutschland zu binden.<<

Steht das in dem Vertrag, den die Beiden unterschrieben haben?

@15:44 von Klausewitz

Die Unterschriften sind nix wert. Beide repräsentieren nix in ihren eigenen Ländern

Wenn Sie das sagen...

Ich mein ja nur, das sind die gewählten Regierungschefs, in einem Fall auch das Staatsoberhaupt. Irgendwas werden die schon repräsentieren.

Aber was red ich. Eigentlich ist es ja völlig überflüssig, Kommentare zu schreiben. Jeder der lesen kann, wird sich bei solchen Sätzen wie oben seinen Teil denken.

Warten wir mal ab,

was die anderen EU-Staaten zu diesen Einzelvertrag sagen. Sollten sich einige Staaten übergangen fühlen, würde mich das nicht überraschen.

@15:32 von eine_anmerkung / 15:06 von Klärungsbedarf

Die Herleitung vom werten Mitforisten des Medianwertes ist doch völlig richtig und was hat das mit der guten AfD zu tun?

Der werte Mitforist spricht erst vom Median und dann im gleichen Atemzug von 55000 € "pro Nase", was im allgemeinen Sprachgebrauch für den Mittelwert steht. Das klingt danach, als ob er den Unterschied nicht kennt oder bewusst verwischt.

Ein anderes Problem dieser Statistik ist, dass das Vermögen nicht taugt, um "Reichtum" darzustellen. Beispielsweise neigen Deutsche dazu, sich große, teure Autos zu kaufen. Das dürfen sie, aber als Geldanlage taugt es nicht. Das Auto verliert in wenigen Jahren komplett seinen Wert.

In Griechenland besitzt man meistens sein Haus oder seine Wohnung. (In Frankreich übrigens auch.) Selbst wenn das Bruchbuden sind, baut man so im Laufe der Zeit Kapital auf. Man wird dadurch aber nicht zum Krösus.

So erklären sich (teilweise) die Zahlen der Statistik.

15:25, Orfee

>>Phrasen
"Auch Macron betonte die Bedeutung des Vertrages in Zeiten zunehmend nationalistischer Tendenzen."

Also wollen die Nationalisten den totalen Krieg oder was? Ein Vertrag in der Parallelwelt von Macron und Merkel.
Völlig an Volk und nationalen Interessen vorbei.<<

Nationalisten scheinen zu glauben, die eigenen Interessen, bzw. die des "eigenen Volkes", liefen den Interessen der Anderen zuwider.

Das würde ich als kriegerisches Weltbild bezeichnen. Ohne irgendwelche Reichspropagandaministerphrasen zu bemühen.

@15:25 von Orfee: Am Volk vorbei

"Das Volk" ist sich zunächst einmal nicht einig, denn "das franzöische Volk" (sprich Frau Le Pen) behauptet, dass sich Frankreich mit dem neuen Freundschaftsvertrag Deutschland unterordnet.

Und, sie werden es nicht glauben, die AfD in Deutschland behauptet, dass sich Deutschland mit dem neuen Vertrag Frankreich unterordnet.

Ja, was denn nun? Beides geht ja nicht, bzw. wohl nur mit einer nationalistischen Weltsicht.

@ Ulli2020, um 15:45

//Vor 30 Jahren hat Frau Merkel ähnliches gesagt, da hieß es noch “deutsch-sowjetische“ Freundschaft//

Das ist mir neu - wo kann ich das nachlesen?

Was will man von unserer Ex-Kanzlerin verlangen...

Es ist halt die Kanzlerin der kleinen Schritte, außer der Atomausstieg, Bankenrettung und die ungezügelte Zuwanderung, das wird so bleiben... hoffentlich!

@ Klärungsbedarf: Sorry

https://de.wikipedia.org/wiki/Mittleres_Verm%C3%B6gen
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Habe die Ehre!

Politische Auslaufmodelle

Da sind wohl zwei politische Auslaufmodelle, die sich mit freundlicher Unterstützung der Medien über die nächsten Wochen retten wollen, da sie für die echten Sorgen ihrer Bürger keine Lösungen im Köcher haben. Eine Freundschaft kann man nicht mittels eines Vertrages besiegeln, eine Freundschaft wächst zwischen den Menschen oder eben nicht!

Ich glaube schon, dass die

Ich glaube schon, dass die Franzosen eine Menge Eigensinn im Spiel haben, ABER vielleicht merken wir (Deutsche) unseren Eigensinn gar nicht so sehr. Will sagen, jeder hat so seine wunden Punkte, die dann beim anderen auffallen. Und ich glaube, es ist normal. Im Internet liest man einiges zum Thema Arroganz und Franzosen. Aber man kann ja auch mal googeln zum Thema "Unfreundliche Deutsche, Arrogante Deutsche" usw. Da tut sich doch gar nichts.

15:36 Stefanqwer

"Ansonsten ist die französisch-deutsche Freundschaft nach wie vor sehr lebendig..."

Eben, diese Freundschaft funktioniert schon seid 50 Jahren mit allem was sie in ihrem Kommentar schreiben. Adenauer, Kohl, Schmidt, Schröder haben alle diese Freundschaft gepflegt. Deshalb frage ich mich was dieser neue von Macron und Merkel inszenierte Aufguss soll.

Von wegen

Das Ganze hat sehr wenig mit Freundschaft zu tun. Vielmehr geht es darum, die französische Wirtschaft zu sanieren...
auf Kosten der deutschen Steuerzahler.

15:36, portago

>>Urban Priol sagte völlig zu Recht: "Alle die, zu denen wir in den Urlaub fuhren, weil sie anders sind, sollen jetzt werden wie wir! Wie langweilig ist das denn?"
Wie wahr in einer Zeit, in der die Kabarettisten die Wahrheit verkünden.<<

Ich glaube nicht, daß Urban Priol es gutheißen würde, wenn er wüsste, daß Zitate von ihm für eine nationalistische Agenda mißbraucht werden.

Ferner als er kann man nämlich einer solchen Agenda kaum stehen.

Gelbwesten Deutschland marschieren

Die breite Bürgerbewegung der Gelbwesten stammt aus Frankreich und wurde dort erfolgreich. Nun marschieren die Gelbwesten in Deutschland. So geht deutsch-französische Freundschaft, so geht Europa.

Übrigens sind bereits 24 000 Menschen der geschlossenen Gruppe „Gelbe Westen für Deutschland“ beigetreten.

15:22 von Einfach Unglaublich

"Ob ...... gerade diese beiden dafür geeignet sind?
Macron scheint ja bei den Franzosen nicht so beliebt zu sein und Merkels CDU schwächelt ja auch."

Unglaublich einfach. Wenn Sie sonst nicht vorzubringen haben, die Nasen wechseln, der Vertrag bleibt.

um 15:41 von Barbarossa 2

>>
Wissen sie, es gibt so viele Statistiken die ihnen nicht gefallen dürften, aber es ist wie es ist. Hat mit Parteizugehörigkeit nichts zu tun.
<<

Es geht nicht darum, ob mir Statistiken gefallen oder nicht. Ich habe eben gerade an Beispielen den Median erklärt. Mit dem Median kann man grob Aussagen über Verteilungen treffen, beim Vermögen also, wie sich die Vermögen verteilen. Über Summen sagt das überhaupt nichts. Man muss schon darauf hinweisen dürfen, dass hier Mitforisten, die sich nicht so gut auskennen, falsch informiert werden - mal ganz vorsichtig ausgedrückt.

um 15:45 von Bote_der_Wahrheit

>>
Sie behaupten, die EU und die EZB kennen nicht den Unterschied zwischen Durchschnittswert und Median?
<<
Ich habe mich weder zu EU noch zu EZB geäußert. Ich habe mich dazu geäußert, dass Sie - Sie, der Bote_der_Wahrheit - mit Medianwerten von einzelnen Ländern Aussagen über Durchschnittswerte zu treffen.

Suchen Sie sich aus, ob Ihnen die Kenntnisse fehlen oder ob Sie bewusst täuschen wollten.

Klausewitz

Genau so ist es: Das Rothschild-Implantat und die wirtschaftshörige ( Auto-Waffen-Kohleindustrie u.a.) Merkel passen zusammen.

Wielstadt

Stimmt dennoch!

16:14, make sense

>>Merkel und Macron, der inzwischen die dt. Kanzlerin vor sich her treibt,<<

Komisch. Frau Le Pen behauptet das genaue Gegenteil.

>>versuchen einen neuen Anlauf fuer Europa. So hat die EU vor mehr als 50 Jahren begonnen.<<

Nein, keinen neuen Anlauf, sondern eine Vergewisserung und Vertiefung.

>>Dieser Vertrag ist aber auch ein Eingeständnis, dass die EU in der jetzigen Form gescheitert ist.<<

Inwiefern?

Was verleitet Sie zu dieser Annahme?

16:05 von Barbarossa 2

"Warten wir mal ab, was die anderen EU-Staaten zu diesen Einzelvertrag sagen. Sollten sich einige Staaten übergangen fühlen, würde mich das nicht überraschen."

Meinen Sie, die würden auch gerne einen Freundschaftsvertrag mit F und/oder D schließen? Ich denke, darüber ließe sich reden, so ein Problem ist kein echtes.

um 16:05 von Barbarossa 2

>>
Warten wir mal ab, was die anderen EU-Staaten zu diesen Einzelvertrag sagen. Sollten sich einige Staaten übergangen fühlen, würde mich das nicht überraschen.
<<

Schon zu EWG-Zeiten gabe es den BeNeLux-Verbund, ohne dass die anderen drei ein größeres Problem damit gehabt hätten.

14:39 von Demokratie-Jetzt ..."außenpolitischer "Erfolg""

Welch ein Erfolg - hier werden Dinge in Worte gegossen, die Anspruch auf Realisierung haben sollen. Alles ist gut, auch wenn es ein wenig pathetisch wirkt und die vielbeschworene Achse etwas dünn wirkt.
Aber um vorsichtig zu kritteln, auch wenn "die Leute" (ebenso differenziert wie "das Volk" oder dergleichen), das ein Präsident nicht die "Interessen der kleinen Leute" (der Leute von Swabedo oder so ähnlich) vertritt. Es wäre schlimm, wenn er es täte, die Aufgabe des Präsidenten eines Landes sind durchaus andere.
"Kleine Leute" tun nicht gut daran "große Leute" zu delegieren ihre Angelegenheiten zu regeln, dazu braucht es kleine Leute. Und Präsidenten dürfen groß sein, denn die vertreten vorzüglich nicht die Interessen von wie auch immer definierten Minderheiten, sondern die der Allgemeinheit oder die des States rundweg. (Das letztere sich häufig (vermeintlich) decken, mit den Interessen der vermutlich "Großen" im Staat, ist nicht zufällig.

Am 22. Januar 2019 um 14:52 von Nettie

" Ich glaube (und hoffe), dass es in nicht allzu ferner Zukunft überhaupt keine politischen Grenzen bzw. "Nationalstaaten" mehr geben wird. "
Die Welt ist doch etwas Größer, und wie alt möchten Sie gerne werden um das zu erleben ?.
1000 Generationen und mehr ;-).

um 16:11 von Wielstadt

>>"Ein anderes Problem dieser Statistik ist, dass das Vermögen nicht taugt, um "Reichtum" darzustellen. Beispielsweise neigen Deutsche dazu, sich große, teure Autos zu kaufen. Das dürfen sie, aber als Geldanlage taugt es nicht. Das Auto verliert in wenigen Jahren komplett seinen Wert.
In Griechenland besitzt man meistens sein Haus oder seine Wohnung. (In Frankreich übrigens auch.) Selbst wenn das Bruchbuden sind, baut man so im Laufe der Zeit Kapital auf. ..So erklären sich (teilweise) die Zahlen der Statistik."<<

Die Pro-Kopf Werte im EU-Vergleich wurden und werden ungeachtet einer Geldanlagenform ermittelt. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Aber wenn wir schon beim Thema sind. Wussten Sie das die Deutschen im EU-Vergleich mit den geringsten immobilienbesitz haben? Und das hat nichts damit zu tun das die sich lieber teure Autos kaufen. Der Deutsche kann hier ganz einfach kaum mehr eine Immobilie finanzieren in unserem ach so reichen Deutschland.

Wielstadt

Was ist denn hier beschämend?
Jeder kann über sein eigenes Geld verfügen und damit machen, was er will.
Aber die Politik darf nicht über die ihr anvertrauten Spar- u. Steuergelder verfügen, wie es will.
Würden die Franzosen, Italiener usw. für uns bezahlen?

Merkel und Macron ihre Show

Merkel und Macron ihre Show durch, ohne Rücksicht darauf, ob die Bevölkerung hinter Ihnen stehen.
In Zeiten, wo Europa zusammen wächst, gibt es hier einen ominösen Pakt zwischen 2 Ländern. Oder mit Schweizer Feder geschrieben:
In den 13 Jahren der Ära Merkel wäre in der Schweiz nicht eine einzige Entscheidung referendumstauglich gewesen.
oder
Was in Deutschland als Kompromiss bezeichnet wird, ist eine Absprache zwischen den Regierungsparteien. In England ist ein Kompromiss eine Lösung zwischen Regierung und Opposition und in der Schweiz eine Lösung aller Parteien und Parteilosen die dem Willen des Volkes stand halten muss.

15:57 von Bote_der_Wahrheit

Mal wieder haarscharf an der Wahrheit vorbei: Entweder erspart (Ihre Aussage) Macron den Franzosen Entbehrungen, dann sind die Proteste der Gelbwesten doch völlig sinnlos. Oder diese Proteste sind gerechtfertigt (Ihre Aussage in früheren threads), dann scheint Macron mit seinen Reformen den Franzosen doch etwas zuzumuten. Beides geht nicht. Im Übrigen weiß jeder, der sich ein bisschen mit F auskennt, dass die dortige Sozialpolitik seit vielen Jahren reformbedürftig ist. Das Renteneintrittsalter liegt weit unter dem deutschen, der Kündigungsschutz ist eine Fessel vor allem für kleinere Unternehmen usw. Eine Harmonisierung solcher Regelungen innerhalb der EU, auch um, wie Sie sagen würden, Einwanderung in Sozialsysteme zu verhindern, erscheint mir äußerst sinnvoll. Wenn Leute wie Sie in den 50er-Jahren das Sagen gehabt hätten, wäre es nicht mal zur EWG gekommen...

Berti Stein

Ja, genau darum geht. Danke für Ihre wahren Worte.

16:19 von Gerhard Apfelbach

"Da sind wohl zwei politische Auslaufmodelle, die sich mit freundlicher Unterstützung der Medien über die nächsten Wochen retten wollen, da sie für die echten Sorgen ihrer Bürger keine Lösungen im Köcher haben. Eine Freundschaft kann man nicht mittels eines Vertrages besiegeln, eine Freundschaft wächst zwischen den Menschen oder eben nicht!"

Ich hoffe doch sehr, daß die für uns Bürger nichts im Köcher haben, das wäre dann echt fatal. Da ist ein Freundschaftsvertrag sicher der bessere Weg.

... und es steht Ihnen so gar nichts dagegen, den höchstpersönlich mit Leben zu erfüllen.

15:57, Bote_der_Wahrheit

>>Macron -- und die Folgen für Deutschland ...
Hans-Werner Sinn hat in einem Beitrag für die FAZ (16.3.2017) genau auf das Missverhältnis zwischen innerer/äußerer Krisenbewältigung hingewiesen:

„Macron schlägt den Franzosen ein Programm vor, das ihnen selbst Entbehrungen erspart, und sucht stattdessen mit Deutschland den Schulterschluss für ein gemeinsames Eurobudget, Eurobonds, eine gemeinsame Einlagensicherung und eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung.<<

Herr Macron möchte also den Franzosen nach Herrn Sinns Aussage Entbehrungen ersparen.

Vielleicht sollte Herr Sinn das mal den "Gelbwesten" erklären?

@Am 22. Januar 2019 um 16:39 von Klärungsbedarf

Zitat: "Ich habe mich weder zu EU noch zu EZB geäußert. Ich habe mich dazu geäußert, dass Sie - Sie, der Bote_der_Wahrheit - mit Medianwerten von einzelnen Ländern Aussagen über Durchschnittswerte zu treffen.

Suchen Sie sich aus, ob Ihnen die Kenntnisse fehlen oder ob Sie bewusst täuschen wollten."

Bitte unbedingt noch einmal melden, wenn Sie mal ein valides, Sachargument haben.

Mit Ihrem Herumgetrolle kann ich leider nichts anfangen.

Aber nichts für ungut!

16:05 von Barbarossa 2

Vaslav Claus hat den freundschaftsvertrag schon als geheimpakt kritisiert

Wer braucht diesen Vertrag ?

Ich nicht, da einzig ein Komplott gegen Europa und das Fundament für eine noch stärkere Sicherheitsstruktur in Verbindung mit Aufrüstung und Hetze gegen die RF.

unwählbar

Da hat die Kanzlerin der Abenddämmerung uns noch ordentlich ein eingeschenkt.
Die Franzosen freuen sich, Hauptsache Dtl. bezahlt.
Es wird Jahrzehnte dauern, bis die zerdepperten Scherben weggeräumt werden können.

16:23, Berti Stein

>>Das Ganze hat sehr wenig mit Freundschaft zu tun. Vielmehr geht es darum, die französische Wirtschaft zu sanieren...
auf Kosten der deutschen Steuerzahler.<<

Frau Le Pen behauptet, es wäre genau umgekehrt.

Im übrigen ist Frankreich EU-Nettozahler. Ich glaube nicht, daß der Vertrag, um den es hier geht, daran irgend etwas ändern will.

Deutsch-Französische Achse als Stabilitätsanker für Europa

Der Freundschaftsvertrag zwischen Deutschland und Europa ist die richtige Antwort auf den aufkeimenden Nationalismus und Populismus in anderen Staaten. Die Entwicklung in den USA zeigt deutlich, wie wichtig ein starkes und geeintes Europa für die wirtschaftliche Stabilität und den Frieden ist. Merkel hat sich wieder einmal als vorausschauende und konsequente Verfechterin der europäischen Idee gezeigt.

16:34 von Klärungsbedarf

Man muss schon darauf hinweisen dürfen, dass hier Mitforisten, die sich nicht so gut auskennen, falsch informiert werden

Aber das ist doch einfach nicht wahr. Deutschland schneidet in Vermögens und Grundstücksfragen z.B. sehr schlecht ab in der EU. Es gibt eben auch in den Ö.R.gesellschaftskritische Berichte die u.a. diese Fakten ans Tageslicht bringen. Sie tun immer so, als ob sich die User diese Dinge aus den Fingern saugen würden. Die Sendungen „ Hart aber fair " sind z.B sehr aufschlußreich.

16:51, eine_anmerkung

>>Wussten Sie das die Deutschen im EU-Vergleich mit den geringsten immobilienbesitz haben? Und das hat nichts damit zu tun das die sich lieber teure Autos kaufen. Der Deutsche kann hier ganz einfach kaum mehr eine Immobilie finanzieren in unserem ach so reichen Deutschland.<<

Sie meinen, die Franzosen und die anderen hätten sich ihren Immobilienbesitz in den letzten paar Jahren gekauft?

Die Deutschen waren immer Immobilienmuffel. Eine Nation von Mietern.

Friedensvertrag wozu?

Ein Friedensvertrag zwischen 2 Ländern suggeriert, daß der der Frieden gefährdet ist.
Angeblich wird aber doch mit der EU der Frieden in Europa gesichert.

Wofür braucht man extra noch ein Vertrag zwischen 2 Ländern?
Jetzt müssen wahrscheinlich alle EU Länder zwischeneinander Verträge machen, wenn die Gerüchte, daß die EU den Frieden in Europa sichert nicht stimmen sollte.

Anscheinend glauben es Frau Merkel und Herr Macron selber nicht, daß sie nochmal mit einem Vertrag das absichern wollen.

Egal wie man es betrachtet. Es ist ein völliger Unfug. Damit hebt sich Frankreich und Deutschland von anderen EU Ländern sogar ab. Wir sind was besonderes.

16:51 von eine_anmerkung

Zitat: "Der Deutsche kann hier ganz einfach kaum mehr eine Immobilie finanzieren in unserem ach so reichen Deutschland."
Das ist Unsinn! Deutschland ist traditionell (seit dem 19.Jht.) eine Nation von Mietern. Die Eigentumsquote an Wohneigentum in anderen Ländern hat ebenfalls traditionelle Gründe, z.B. weniger staatlich geförderter Wohnungsbau oder einfachere / billigere Bauweise. In GB z.B. fängt man mit einem kleinen Reihenhaus an, verkauft es nach einigen Jahren weiter, um sich ein Haus mit einem Zimmer mehr zu leisten usw. In D baut man gleich richtig, das ist dann natürlich teurer. Eine ganz andere Frage ist, ob der Wohnungsmarkt in D z.Zt. noch richtig funktioniert. Aber nach allem, was man hört, geht es da vor allem um billige Mietwohnungen und nicht um Immobilenbesitz.

Am 22. Januar 2019 um 16:16 von harry_up

" //Vor 30 Jahren hat Frau Merkel ähnliches gesagt, da hieß es noch “deutsch-sowjetische“ Freundschaft//

Das ist mir neu - wo kann ich das nachlesen? "

Ob Sie das irgendwo in einem Vortrag mal gesagt hat weis ich nicht, da Sie aber Arbeitsplatz inne hatte, wo dieses zu den Standard Sätzen gehörte. Denn der damaligen FDJ war diese Freundschaft sehr wichtig und war ein Teil des Programmes für die Jugend.

Das ist auch kein Vorwurf an Frau Merkel, das war damals so, zumindest für Menschen die mit so etwas zu tun hatten oder an der Uni waren.
Liegt die Frage an der Jugend, oder am Geschichtsunterricht ?.

zum Kommentar "von wegen"

Wie kommen Sie nur zu der Aussage, dass dieser Vertrag die französische Wirtschaft sanieren soll? Derart populistische Plakatierungen sind völlig verfehlt.

um 16:34 von Klärungsbedarf

>>"Es geht nicht darum, ob mir Statistiken gefallen oder nicht. Ich habe eben gerade an Beispielen den Median erklärt"<<

Wo haben Sie das?

16:16 von harry_up

https://www.n-tv.de/politik/Nichts-verheimlicht-nicht-alles-erzaehlt-art...
Da gibt es auch noch andere Seiten

16:52 von FlinDeadeye

In D haben wir eine repräsentative Demokratie und mit der sind wir bisher sehr gut gefahren. Dass die Schweiz andere politische Traditionen hat, ist ihr gegönnt. Wir verlangen ja nicht, dass sie unser System übernimmt. Und da Merkel und Makron von der Mehrheit Ihrer Bevölkerung gewählt worden sind, haben sie alles Recht der Welt, so zu handeln, wie sie es tun. Wenn Ihnen das nicht gefällt, steht es Ihnen frei, bei der nächsten Wahl für Änderung zu sorgen.

Geht doch

WDR 5 berichtet soeben, dass die überwiegende Mehrheit der Demonstraten dort in gelben Westen angetreten sind und darunter kaum Franzosen waren.
Geht doch!

Wenn...

sich Frankreich und Deutschland verstehen dann bleibt es links und rechts des Rheins friedlich. Als Rheinländer möchte das das so bleibt. Wenn die zwei Länder Krieg geführt haben war der Rhein immer Frontlinie. Das daf niemals wieder passieren niemals 1870/1871, 1914/1918 und 1939/1945. Wir brauchen mehr Menschen wie de Gaule und Adenauer.

Unglaublich !

Guten Tag,ich bin europäisch sozialisiert,meine Kinder sprechen nur Französisch usw.Mit meinen Vater und meinem Bruder haben wir siebzig Jahre EG-Erfahrungen und Taetigkeiten!!
Wenn ich diesen Artikel und die Fotos sehe ,wird mir immer klarer ,wiesehr das Projekt gescheitert ist.Dort ,wo Kohl-und Mitterand sich in Erinnerung an das Leiden der Soldaten und-Voelker die Hand gegeben haben-haben wir nun dies!!
Ein sinnentleerter Vertrag-und ich muss es so hart sagen-unterschrieben ohne Debatte im französischen Parlament eines mittelmäßig begabten Bankers und einer Frau,die trotz vieler Arbeit aus der BRD einen Staat des sozialen « Zusammenbruchs »gemacht »hat!!
Mit Ihrer arroganten,nur auf deutschen Kapitalinteressen basierenden Politik hat sie-in Zusammenarbeit mit der un(sozialdemokratischen)Partei der BRD sich die Ostlaender und Suedlaender um Gegner gemacht.Macron muesste eigentlich zurueck treten-wegen der Benallaaffaere-und ist verhasst in Frankreich.Nach achtzehn Monaten!!

16:52, FlinDeadeye

>>Was in Deutschland als Kompromiss bezeichnet wird, ist eine Absprache zwischen den Regierungsparteien. In England ist ein Kompromiss eine Lösung zwischen Regierung und Opposition und in der Schweiz eine Lösung aller Parteien und Parteilosen die dem Willen des Volkes stand halten muss.<<

In England gibt es nur eine Regierungspartei, keine Koalition wie in Deutschland. Wenn sich diese Regierungspartei bei dem Thema, um das es dort gerade geht, einig wäre, dann bräuchte sie keinen Kompromiss mit der Opposition.

Und in der Schweiz?

Da gibt es gar keine parlamentarische Opposition. Die Schweiz ist eine so genannte Konsensdemokratie. Da sind sämtliche im Parlament vertretenen Parteien in die Regierung eingebunden.

um 16:46 von fathaland slim

>>">>Dieser Vertrag ist aber auch ein Eingeständnis, dass die EU in der jetzigen Form gescheitert ist.<<

Inwiefern?

Was verleitet Sie zu dieser Annahme?"<<

Ich bin zwar nicht der angesprochene Forist, möchte aber dennoch gerne Ihnen, lieber Klaus Bärbel, antworten. Gescheitert ist die EU an einer einheitlichen Einwanderungs- und Migrationspolitik. Jegliche Hungerleider werden aufgenommen und zu den naiven Deutschen weiterreisen gelassen weil es dort die fürstlichste kostenlose Versorgung gibt um es mal drastisch zu formulieren. Gescheitert ist die EU an einer Geldpolitik die künstlich am Leben gehalten wird und die Sparvermögen der deutschen Bürger sukzessive auffrisst. Gescheitert ist die EU auch an einem immensen bürokratischen Wasserkopf in Brüssel der sich zu einer realitätsfremden Geldvernichtungsbehörde (Bezüge) entwickelt hat die zudem noch an den Grenzen der Handlungsfähigkeit arbeitet. Es gibt noch weitere Themen.

Da soll noch einer sagen, die

Da soll noch einer sagen, die Völker hätten nichts gelernt, denn, haben die Franzosen sich ihren Lebensstandard in den letzten vierhundert Jahren damit finanziert, dass sie immer diese Goten im Osten mit Krieg und Plünderungen überzogen, hat man nun viel subtilere Mittel gefunden, um sich sein lockeres 'Savoir Vivre' finanzieren zu lassen. Deshalb haben unsere großartigen Nachbarn uns, natürlich gaanz selbstlos, nun einen neuen Vertrag der gemeinsamen Zukunft aufgesetzt, mit dem sie sich den so weiterhin gesicherten ersten Platz, vor all den anderen EU-Konkurenzsaugern, an der ewigen Honigpumpe gesichert haben. Tja, ist eben eine Freundschaft, die uns schon lange sehr teuer ist. Vive la France et live le financier de vis a vis.

Ein Hoch auf den Freundschaftsvertrag

An so einigen Kommentaren hier kann man gut erkennen, dass so mancher noch im Denken des Anfangs des frühen 20 Jahrhunderts verhaftet ist; Der unehrliche und missgünstige Franzose, der dem Deutschen seinen selbsterarbeiteten Reichtum neidet, und alles dafür tut, Deutschland seinen rechtmäßigen Platz in der Welt streitig zu machen.
Dasselbe auf der französischen Seite; Die barbarischen Deutschen wollen Frankreich unterdrücken, abhängig machen und ihre kulturelle Identität zerstören.
Dies zeigt, wie wichtig der Freundschaftsvertrag und dessen aktuelle Neuauflage ist, den es gibt noch immer viele, die weiterhin diesen so dummen Feindbildern frönen, auf beiden Seiten. Und es zeigt, dass Nationalisten verschiedener Länder, anders als die AfD es so gerne propagiert, nicht zusammen arbeiten können. Wie denn auch, Nationalismus sieht in seinem Kern eine darwinistische Konkurrenz zwischen den Staaten vor... keine Zusammenarbeit. Also auch keine Liebe zwichen LePen und Gauland ;)

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