Kommentare

Verantwortungslose total versagende Volksvertreter

Wozu braucht England noch diesen hochbezahlten Debattierclub ?

Man befragt wieder das Volk und macht dann
doch wieder nicht das was einem nicht gefällt.
Wie soll das ert einmal werden, wenn die Wirtschafts Verhandungen
mit dem Rest der Welt beginnen.

@schabernack 12:40

"Wie war das noch mit den täglichen Unsummen, die GB angeblich sparen könnte, um sie dem Not leidenden Gesundheissystem zuführen zu können …?"
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Warten Sie ab bis der Brexit vollzogen und der Pulverdampf verflogen ist. Erst dann wird man sehen wieviel Geld in andere, lokale Kanäle gepumpt werden wird.
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Erst dann können Sie -seriös- darüber reden was "erwiesenermaßen" erfüllbar oder nicht erfüllbar ist. Heute geht das noch nicht.
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Och nöö ... Bitte glauben Sie doch nicht jedes Schreckens-Szenario von dem Sie irgendwo lesen.
.
Das ist ungefähr so wie mit allen Wahlversprechen: Vor der Wahl werfen sich die politischen Gegner jeweils gegenseitig die Seriosität ihrer Wahlversprechen vor ... erst nach der Wahl wird man sehen was Sache ist. Und wohin die verfügbaren Mittel dann verteilt werden.

Da fällt mir nur

der Propaganda-Spruch aus dem ersten Weltkrieg ein:

Im Westen (britischen Parlament) nichts Neues.

Macht was ihr wollt..

..aber macht was liebe Briten.

„Das Volk“ wollte den Brexit, das Parlament wollte den Brexit. Kein Problem, ihr bekommt ihn am 29.3. Keiner verbietet euch das.
In keiner Abstimmung ging es um die Frage „Welchen Brexit“. War anscheinend egal.
Ihr seid Euch selbst nicht einig? Kein Problem, der 29.3. kommt automatisch. Und den habt ihr selbst festgelegt als ihr den Antrag gestellt hat. Alles läuft so, wie ihr das bestellt habt.

Ich fände es übrigens am Besten, wenn ihr in der EU bliebet. Ich finde GB wichtig. Aber nach mir geht es nicht.

Barley vergreift sich hier im Ton

"Bundesjustizministern Katarina Barley genügt der von May vorgelegte sogenannte Plan B nicht. "Ich bin enttäuscht", sagt sie dem Deutschlandfunk. Barley sprach sich für ein zweites Brexit-Referendum aus. Das halte sie für "hochdemokratisch"."
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Was bildet sich eine Deutsche Justizministerin ein den Briten hier Ratschläge zu geben?
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Außenpolitik macht die Kanzlerin und der Außenminister (Wo ist der eigentlich gerade)
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Diese Bevormundung kommt beim Britischen Volk nicht gerade sehr gut an. Wenn man die Britische Presse verfolgt entstehen dadurch auch wieder Anti-Deutsche Ressentiments ... Barley sollte sich entschuldigen!

Am Beginn

Als die ersten Gedanken zum Austritt aus der Europäischen Gemeinschaft diskutiert wurden, hatte Trump die Engländer zur Eigenständigkeit ermuntert.
Diese Ermunterung ist zugunsten von USA-first verstummt. Es war ein Trump'sches Strohfeuer und England ist der Ermunterung auf den Leim gegangen.

@Karl Klammer 13:09

Verantwortungslos und total versagend sind vor allem Nigel Farage und Boris Johnson. Die machten den Brexit Wähler Versprechungen die sich als Lügen und Unwahrheiten herausgestellt haben.
Genauso verantwortungslos wie die beiden handelt Theresa May. Die Premierministerin wusste seit Monaten, dass das Parlament niemals diesem Brexit Vertrag zustimmen wird. Dennoch reagierte sie bockig und ignoriert auch, dass die EU bereits 100 mal gesagt hat es wird nicht nachverhandelt.
Theresa May sollte zurücktreten und es sollte Neuwahlen geben. Da haben dann die Briten endlich die Gelegenheit die aktuellen Politiker in die Wüste zu schicken, dies wäre das schlaueste momentan. Ich vermute dass es am Ende auf ein erneutes Referendum ausläuft und die nochmal entschieden wird (halte ich nicht für die klügste Idee, aber es wird wohl so kommen).

um 13:18 von geselliger misa...

>>
Warten Sie ab bis der Brexit vollzogen und der Pulverdampf verflogen ist. Erst dann wird man sehen wieviel Geld in andere, lokale Kanäle gepumpt werden wird.
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Erst dann können Sie -seriös- darüber reden was "erwiesenermaßen" erfüllbar oder nicht erfüllbar ist. Heute geht das noch nicht.
<<

Wenn man es erst hinterher sehen wird, wie konnte man dann vorher schon versprechen, dass es so kommen wird ?

Chuzpe

Ich hoffe bei allem Wahnsinn noch irgendwo auf soviel Menschenverstand und Achtung vor dem britischen Volk, dass da vor der Deadline jemand die Chuzpe hat doch den unpopulären Ausknopf zu drücken...

um 13:30 von geselliger misa...

>>
Was bildet sich eine Deutsche Justizministerin ein den Briten hier Ratschläge zu geben?
<<

Auch, wenn es Ihnen missfällt, so hat auch eine deutsche Justizministerin das Recht auf freie Meinungsäußerung. Und wenn sie ein zweites Brexit-Referendum für hochdemokratisch hält, dann hat sie damit ausgesprochen Recht. Vielleicht wäre es dann ja eins, was den Namen verdient und klare, umsetzbare Alternativen beinhaltet. Kritik ist übrigens schon deshalb erlaubt, weil es sich nicht um eine interne GB-Angelegenheit handelt, sondern alle EU-Mitglieder erheblich betroffen sind.

@geselliger misa... 13:30

Ich mag die SPD überhaupt nicht und von Barley halte ich auch nicht viel. Allerdings ist Katarina Barley Britin und als britische Staatsbürgerin hat sie schon das Recht auch Dinge zu sagen, da spielt es auch nicht unbedingt eine Rolle ob sie deutsche Justizministerin ist.
Von Bevormundung zu reden ist sehr übertrieben. Sie verfolgen offensichtlich nur die konservative britische Presse und nicht die komplette britische Presse. Man sollte deswegen nicht so ein Fass aufmachen. Barley hat niemanden beleidigt also braucht sie sich auch nicht zu entschuldigen.

re von Magfrad

Wenn die alle so "versagend und verantwortungslos" sind,warum regen Sie sich darüber so auf ? Oder sind Sie britischer Bürger ?
Und warum wollen Sie unbedingt,daß "Verantwortungslose Versager" unbedingt in der EU haben,sie auf keinen Fall austreten sollen ?

@13:30 von geselliger misa...

"Was bildet sich eine Deutsche Justizministerin ein den Briten hier Ratschläge zu geben?"

Sie darf ja wohl eine Meinung haben. Sie darf enttäuscht sein. Das sind viele von einem Plan B, der kein Plan ist.

Frau Barley hat familiäre Verbindungen nach GB, also ist vermutlich stärker persönlich involviert, als Andere.

Ich bin mir sicher, es gibt auch andere Politiker, die sich zu internationalen Problemen äußern. Der Brexit ist schließlich kein rein innenpolitisches Problem von GB. Sonst könnten sie das ja dort ja unter sich klären und keiner könnte mitreden. Vom Brexit ist die ganze EU betroffen. Wir äußern uns ja auch in die eine oder andere Richtung. Sogar öffentlich. Und wir sind auch nicht Außenminister. Zumindest ich nicht.

@Karl Klammer, 22.01.2019, 13:09

"Man befragt wieder das Volk und macht dann doch wieder nicht das was einem nicht gefällt."

Seltsame Logik hier! Also, zunächst einmal gilt ja wohl noch unverändert der Brexit, wie die Mehrheit es beim Referendum beschlossen hat! Gegenteilige Beschlüsse des britischen Unterhauses sind mir zumindest bis zur Stunde nicht bekannt, es sei denn, Sie verfügen über gegenteilige Infos von der Insel als ich! Davon aber mal abgesehen: Warum sollte "man/Frau" auch etwas machen (umsetzen), was einem nicht gefällt und zutiefst widerstrebt, vor allem, wenn das Wie nicht stimmt? Und vor allem, wenn "das Volk" und die eben von selbigem gewählten Parlamentarier selbst nicht mehr zu wissen scheinen, was sie eigentlich wollen! Für mich persönlich schließe ich daraus jedenfalls den Schluss: Man hätte "das Volk" vielleicht besser nicht befragen sollen! Es war politisch einfach nicht reif genug, wie sich jetzt auf verheerende Weise zeigt, und der Tragweite seines Votums nicht im Geringsten bewusst!

@ geselliger misa..., um 13:30

Jetzt aber bitte nicht übertreiben.
Wenn Frau Barley sagt, sie sei enttäuscht, oder sie hält irgendetwas für hochdemokratisch, dann ist das ihre eigene Meinung, auch wenn sie das als Justizministerin sagt, und doch beileibe kein unerbetener Ratschlag, für den sie sich auch noch entschuldigen müsste.
Derzeit kommt, egal aus wessen Munde, eh beim britischen Volk nichts gut an.
Unser wandelnder Maßanzug macht wahrscheinlich gerade irgendwo irgendwem “in aller Deutlichkeit“ irgendwas klar :-)).

13:30 von geselliger misa...

Frau Barley hat den den deutschen und den britischen Pass. Barley ist ein britischer Nachname.

@ Karwandler

"Überall auf der Welt gibt es Länder, wo die Regierungsbildung noch komplizierter ist, noch länger dauert oder ganz scheitert."

Ihre Argumentation ist amüsant, könnte aber geistreicher sein.

Nach dem Motto... schlimmer geht immer... wird es für jeden Zustand auf der Welt vermutlich einen Ort geben, an dem es noch schlechter ist.
Wenn das ihr Anspruch an Deutschland und GB ist, na dann bitte...

"Hochdemokratisch!!!"

Ein zweites Referendum sei zumindest laut Frau Barley also angeblich sogar "hochdemokratisch!"

Tja, und fällt das zweite Referendum genauso aus, wie bereits das erste Referendum, dann wäre wahrscheinlich für Frau Barley anschließend auch ein drittes Referendum genauso "hochdemokratisch!"

Und ein viertes...!

Und ein fünftes..!

Halt solange, bis das Ergebnis des Referendums der Frau Barley halt irgendwann auch gefällt!

um 13:30 von geselliger misa...

>>"Diese Bevormundung kommt beim Britischen Volk nicht gerade sehr gut an. Wenn man die Britische Presse verfolgt entstehen dadurch auch wieder Anti-Deutsche Ressentiments ... Barley sollte sich entschuldigen!"<<

Ich kann mich da Ihrem Kommentar nur vollumfänglich anschließen. Das nötige Fingerspitzengefühl scheint die gute Frau ja nicht zu haben und außerdem hängt Sie sich in Themen rein die Sie nunmal nichts angehen. Aber wahrscheinlich hat Sie auch in Ihrer jetzigen Rolle bis jetzt nicht verstanden für welche Funktion Sie eigentlich da ist?

Barley vergreift sich hier im Ton

Frau Barley ist doch halbe Britin.

@ Magfrad, um 13:40

Das mit einem erneuten Referendum mag noch so verlockend, weil sinnvoll klingen, doch ich denke nicht, dass es
a. angesichts des zu erwartenden Ergebnisses und
b. angesichts des dafür erforderlichen zeitlichen Vorlaufs
nicht dazu kommen wird.
Die Gräben in GB sind tiefer und breiter geworden, aber hört man die Stimmen derer, die näher dran sind als wir hier, hat sich an der Meinungsverteilung kaum etwas verändert.
Meine Hoffnung ist nach wie vor, dass das Austrittsgesuch, falls das überhaupt geht, zurückgezogen wird und es irgendwann heißt: “Außer Spesen nichts gewesen...“

Alles gutüberlegte Taktik ??

Das Kapital, wirkungsvoll vertreten in der EU, will, dass GB in dieser zerstrittenen und von Lobbisten stark beeinflussten Wertegemeinschaft, in welcher sie - das Geld regiert die Welt - das Sagen haben.
Die Entwicklungen in den Mitgliedsländer Polen, Ungarn, die Korruption in Rumänien - all das und viele weitere ungute Erscheinungen - interessieren wenig und dagegen wird nur ein wenig geäußert, immer sehr rücksichtsvoll....
Und jetzt soll das Blatt gewendet werden, die EU will dieses wertvolle Mitglied (schauen Sie doch noch wieviel GB an diese Vereinigung, in welcher sich viele weggelobte, aber hochbezahlte Politiker finden, netto in den letzten Jahren bezahlt hat) nicht verlieren.
Also muss eine neue Abstimmung her, und diese wird vermutlich kommen und dann gehts fröhlich weiter wie bisher, oder bis ein anderes Mitgliedsland diesen vorschriftenschaffenden Verein verlassen will.

Auch Blindleistung

gehört zur Leistungsgesellschaft. Viel in Bewegung und am Ende wieder auf Anfang.

Welch ein Unterschied!

Welch ein Unterschied! Da wird in Aachen der deutsch-französische Vertrag geschlossen und damit ein weiterer wichtiger Schritt für Friede und Freiheit in Europa erreicht. Und dann wird andererseits auf der britischen Insel ein wieder aufflammen des Bürgerkriegs in Irland/Nordirland bewusst und billigend in Kauf genommen. Letzteres nur, um ein auf betrügerische Art und Weise zustande gekommenes Referendum umzusetzen. Ich hatte lange die Hoffnung, dass durch die gemeinsame Mitgliedschaft in der EU ein dauerhafter Friede auf irischen Insel möglich sein könnte. Schade, engstirnig dämliche Menschen haben dies verhindert. Welch ein Unterschied!

Frau Barley ist enttäuscht..

und in Hamburg fällt eine Schaufel ins Hafenbecken..

Ich bin auch enttäuscht. Darüber, wer hier alles Minister werden kann.

Es wird

solange an der Uhr gedreht, bis sie stimmt.
Ich kann mir bei all dem Gezedere nicht vorstellen, dass GB am 29.03. austritt, auch wenn ich mir das persönlich wünsche.
Da werden noch einige zähe Verhandlungen und Diskussionen stattfinden.
Letztendlich denke ich, wird auch die EU noch ein paar Bonbons ins Publikum werfen. So wie das bei allen Karnevalsveranstaltungen üblich ist.

@ eine_anmerkung, um 14:33

Einspruch!
Wenn Sie und ich und jeder, der hier im Forum gemeldet ist, seine Meinung sagen darf, wieso geht der Brexit und das “Wie“ dann Frau Barley nichts an?
Darf sie eine Meinung haben, sie aber nur beim Kaffeekränzchen ihren Freundinnen zuflüstern?
Auch hier haben wir gottseidank demokratische Verhältnisse, die jedem, auch einer Justizministerin, freie Meinungsäußerung gestatten.

@ Josef Ullrich, um 14:37

Was genau meinen Sie?

Wahrscheinlich wird der

Wahrscheinlich wird der Brexit so lange verschoben, bis irgendwann alle Beteiligten sagen: "Wollen wir es nicht einfach lassen?" Das wäre dann der "No-Brexit by Fatigue".

Neuwahlen??

Neuwahlen? Glauben Sie wirklich, dass die Politiker*innen in GB auf ihre Pfründe verzichten wollten? Die Regierungsmitglieder und die Abgeordneten im Unterhaus verspüren doch im Augenblick das urmenschliche Glücksgefühl über Andere bestimmen zu dürfen. Und das noch ohne in persönliche Haftung genommen werden zu können! Welch ein Privileg! Das gibt man doch nicht auf! Und weiter hinzu kommt dann noch, dass man der Bevölkerung eingestehen müsste, sie angelogen und betrogen zu haben. Das können Sie doch von keinem Politiker*in verlangen. Sind schließlich auch nur Menschen.

Warum sollte die EU eine

Warum sollte die EU eine Verlängerung gewähren? Es gibt nichts mehr zu verhandeln.
-
Mal ganz davon abgesehen dass es sehr schwierig wird, alle 27 zum Zustimmen zu bewegen.
-
Den einzigen Ausweg (außer dem harten Brext), den as Königreich noch hat, ist ein Referendum. Ein Referendum bei dem die Realität offen auf dem Tisch liegt... zum Beispiel, dass eine EU Außengrenze zu kontrollieren ist und dass Waren aus einem Drittstaat selbstverständlich zollpflichtig sind und dass deshalb mehrere Industrien das Land verlassen werden.
In dieser Abstimmung ist nun auch klar, dass die 320 Millionen pro Woche für das Gesundheitssystem eben doch nur den Schall und Rauch waren.
-
Klar, dass der denkende Mensch da seine Meinung eventuell ändert.
Dass dann als undemokratisch darzustellen ist im Übrigen diktatorische, anti-demokratische Propaganda. Und auch unlogisch, da die Briten ja vor 2016 auch schon mal abgestimmt hatten: mit 75% für den Beitritt.

Die deutschen Politiker

Die deutschen Politiker sollten sich tunlichst mit Meinungen wie sich das britische Parlament zu verhalten hat zurückhalten. Es war absolut falsch und ist jetzt auch nicht sinnvoll erneut die Bevölkerung in GB mittels Befragung über den Verbleib in der EU abstimmen zu lassen.
Neuwahlen sind der einzige Ausweg oder ein harter Brexit.

Wer hat eigentlich die Frage im Referendum festgelegt?

Wer hat eigentlich die Frage im Referendum festgelegt? War das die Regierung oder wer sonst? Kann das jemand bitte schreiben.

um 14:33 von eine_anmerkung

>>
Ich kann mich da Ihrem Kommentar nur vollumfänglich anschließen. Das nötige Fingerspitzengefühl scheint die gute Frau ja nicht zu haben und außerdem hängt Sie sich in Themen rein die Sie nunmal nichts angehen. Aber wahrscheinlich hat Sie auch in Ihrer jetzigen Rolle bis jetzt nicht verstanden für welche Funktion Sie eigentlich da ist?
<<

Wenn Sie der Meinung sind, dass die Äußerung von Frau Barley eine Entschuldigung wert ist, dann würde mich wirklich mal interessieren, wie Sie Ihre eigenen Kommentare einordnen würden. Auch dieser Kommentar von Ihnen, wie zahlreiche zuvor, besteht im Wesentlichen aus Beleidigungen und Beschimpfungen, Versuche, Personen herabzuwürdigen. Aber Sie sind ja das Volk und dürfen das wohl.

Welch ein Unterschied!

Welch ein Unterschied! Da wird in Aachen der deutsch-französische Vertrag geschlossen und damit ein weiterer wichtiger Schritt für Friede und Freiheit in Europa erreicht. Und dann wird andererseits auf der britischen Insel ein wieder aufflammen des Bürgerkriegs in Irland/Nordirland bewusst und billigend in Kauf genommen. Letzteres nur, um ein auf betrügerische Art und Weise zustande gekommenes Referendum umzusetzen. Ich hatte lange die Hoffnung, dass durch die gemeinsame Mitgliedschaft in der EU ein dauerhafter Friede auf irischen Insel möglich sein könnte. Schade, engstirnig dämliche Menschen haben dies verhindert. Welch ein Unterschied!

liebe

Briten, jetzt macht halt endlich diese zweite Volksabstimmung, damit die Brexit-Gegner, die einfach das Ergebnis der ersten Abstimmung ganz undemokratisch nicht akzeptieren wollen, endlich diese nervige Stänkerei aufgeben. Danach zahlt ihr die Kosten für 2 Jahre fruchtlose Verhandlungen, und gut ist.

@ Karl Klammer

"Man befragt wieder das Volk und macht dann
doch wieder nicht das was einem nicht gefällt." Am 22. Januar 2019 um 13:09 von Karl Klammer

Welches Volk?
In England stimmte das Volk beim Referendum eindeutig für den Brexit.
In Schottland eindeutig dagegen.
In Nordirland war es "lediglich" die Mehrheit, die dagegen stimmte.

Und jetzt steht Großbritannien vor einer Zerreißprobe.

Das haben die Politiker ja prima gemacht.

Zeit

Das Damoklesschwert des 29.3. hängt über allen Beteiligten. Dann ist harter Brexit, den angeblich bestenfalls Hardcord-Brexiteers wollen. Dafür kommt es unausweichlich, wenn keine andere Lösung gefunden wird.
Alle anderen Lösungen wurden ja aber bislang von irgendwem ausgeschlossen. Keine Verlängerung, kein 2. Votum, keine Nachverhandlungen. Bei Letzterem bin ich mir nicht sicher, ob die EU bei ihrer strikten Haltung bliebe, wenn mal jemand mit einem Vorschlag um die Ecke käme. Denn selbst wenn die EU sagen würde, sie machte alles so wie die Briten es wollen, wären wir noch nicht weiter, weil ich noch keine einheitliche britische Position wahrgenommen habe. Und alles so zu machen, wie ein Verhandlungspartner es will ist nicht das normale Vorgehen in Verhandlungen.
Wenn man den leidigen Backstop aufgäbe und in der Übergangszeit erneut keine Lösung für die Grenzfrage finden würde, dann hätte man eben eine feste Grenze in Irland. Das muss jedem klar sein, ist aber möglich.

Exit von Brexit

Es geht der EU nur darum den Brexit zu verhindern. Das war der Plan schon von Anfang und keine wirklich Einigung. Der Vertrag, der ausgehandelt wurde, ist für die Briten in akzeptabel.

2 Sachen auf die die EU arbeitet:
1. Neues Referendum damit man den Brexit ungültig erklären kann. Falls man überhaupt mehr Stimmen für Bleibe bekommt.
2. Einfach vom Parliament das Referendum für ungültig erklären und drin bleiben.

Wenn dieser Plan scheitert oder die EU sich dabei verkalkuliert hat (sie haben im Unterhaus ihre eigenen Leute) dann kommt es zu einem harten Brexit.

Aber die EU war nie auf eine wirkliche Einigung interessiert.

Barley

Frau Barley ist sicher eine schlechte Ministerin. Ist sicher auch keine gute Spitzenkandidatin für das EU Parlament.

Trotzdem darf Sie Meinung zum Brexit verbreiten. In diesem Fall liegt sie wahrscheinlich gar nicht so falsch.

Meinungen sind in der EU erlaubt. Im Gegenteil, die 27 verbleibenden Staaten müssen ihre Meinung vertreten. Sie dürfen sich sogar einmischen. Es sind
doch alle von dem Brexit betroffen.

Im privaten Bereich ist dies auch die Regel. Wenn mein Nachbar Bäume Nähe der Grenze pflanzt, werde ich auch versuchen mich mit dem Nachbarn zu einigen. Schließlich muss auch ich die Blätter beseitigen und den Schatten ertragen. Wieso sollte dies bei Ländergrenzen innerhalb der EU nicht gelten?

@Frank von Bröckel, 14:32

Bei dem, was seit dem ersten Referendum an neuen Entwicklungen geschehen ist, wäre eine Bitte um Bestätigung dieser Entscheidung absolut vertretbar.

Bei der Bedeutsamkeit der Frage schadet sie ganz sicher nicht.
Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass vergleichbar mit deutschen Verfassungsänderungen für einen Austritt eine 2/3-Mehrheit demokratisch angemessen wäre. 50% + 1 Stimme bedeutet ja auch, einen sehr großen Rest komplett zu übergehen. Das mag bei Entscheidungen gehen, die sich leicht wieder verändern lassen. Ein Austritt aus der EU gehört dazu definitiv nicht.

@14:47 von portago

Zitat: Ich bin auch enttäuscht. Darüber, wer hier alles Minister werden kann. Zitat Ende
Versuchen Sie es doch einmal.

...Barley sprach sich für ein

...Barley sprach sich für ein zweites Brexit-Referendum aus. Das halte sie für "hochdemokratisch".

Wäre wünschenswert, ist aber unwahrscheinlich denn ein Exit vom Brexit wäre mittlerweile eine riesegroße Blamage für für die stolzen Briten und ist daher nicht zu akzeptieren.

Dann doch lieber Augen zu und durch, selbst wenn man nicht weiß was dabei rauskommt. Schade, nach letzten Umfragen lägen die Brexit Gegner vorne...

@Bajuware

"Ich hatte lange die Hoffnung, dass durch die gemeinsame Mitgliedschaft in der EU ein dauerhafter Friede auf irischen Insel möglich sein könnte."
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Ich auch. Ich sehe aber gerade in der übergriffigen Entwicklung der EU mit ihren Eingriffen in die Eigendynamiken der Mitgliedsländer und Vorschriften in die Lebensführungen der Menschen das Risiko schlechthin, dass die Länder einer solchen EU zunehmend den Rücken kehren.
Ganz entscheidend für GB war letztlich all das, was im Herbst 2015 losgetreten wurde - mit all seinen Folgen. Und da sind wir gleich in der Kernzone: es zeigte sich auch im Brexit mit all seiner Unüberlegtheit, dass es einfach nicht geht, eine Lawine loszutreten und die Folgen auf alle verteilen zu wollen! Davon wenden sich immer mehr Länder ab - und wer die Ursprungsidee des "Europa der Vaterländer" heute benennt, wird sprachlich toxisch als Populist gebrandmarkt.
All das geht zu Lasten eines dauerhaften Friedens.

13:40 von Magfrad

Sie beschreiben den Kernpunkt der Situation und gleichzeitig die Schwäche einer Demokratie.

Das ein Kandidat den Wählern alles verspricht ist üblich. Selbst der Kandidat kennt den Unsinn seiner Versprechen.

Da es sich bei einer Wahl nicht um einen Gottesdienst handelt muss der Wähler tatsächlich sich selber fragen welchen Versprechen er glaubt.

Was besonders schwierig ist, ist die Frage, was ist gut für mich. Dann habe ich als Wähler zusätzlich das Problem zu entscheiden, gebe ich der Sachlichkeit Platz oder lasse ich mich von Emotionen treiben.

Glaube ich an die Weltmacht einer Nordseeinsel oder glaube ich an die Macht einer Union von vielen kleineren Staaten.

Was soll eigentlich ...

... solch eine seltsame Berichterstattung?

Natürlich kann die Opposition Anträge im Parlament einbringen.

Das macht sie in Deutschland auch.

Nur hat sie halt nicht den Hauch einer Chance, weil sie nicht über die Mehrheit verfügt. Genausowenig wie Labour im UK!

@ Bayuware

"Ich hatte lange die Hoffnung, dass durch die gemeinsame Mitgliedschaft in der EU ein dauerhafter Friede auf irischen Insel möglich sein könnte. Schade, engstirnig dämliche Menschen haben dies verhindert. Welch ein Unterschied!"

Man mag die Arbeit der Politiker in London finden wie man will, aber vermutlich nicht ein Politiker in London wird in Irland eine Waffe abfeuern und dort einen gewalttätigen Konflit durch sein eigenes Handeln direkt befeuern. Daher wenden sie sich mit ihrem Apell doch an die dämlichen Leute, die die Waffen dann tatsächlich nutzen.
Wenn ihre Argumentation geistreich wäre, müsste jeder Politiker sich ja in einer Vielzahl von Verfahren wegen Mord verantworten. Tut aber keiner und das hat einen Grund. Sie sind nicht verantwortlich für das Handeln von Spinnern.

Bei den "Ratschlägen" ...

... deutscher Politiker, wird wohl auch der letzte "Remainer" im britischen Parlament den Brexit herbeiwünschen.

Und sei es den harten Brexit.

Denn das ständige Besserwissen der Brüsselaner war DER Grund für die Brexitentscheidung.

@ kuk-saar, um 14:47

Sie sehen's ja recht gelassen, um nicht zu sagen oberflächlich, auch wenn das Gezerre um das “Wie“ des Brexit schon groteske Züge angenommen hat.
Ja natürlich muss “an der Uhr gedreht werden, bis sie stimmt“, was denn sonst? Vorausgesetzt, Sie und ich meinen Dasselbe.
Ich habe immer den Eindruck, dass viele Leute meinen, GB müsse bestraft werden dafür, dass es aus der EU austreten will; mein Gott, die EU ist doch keine Geliebte, die jetzt Rache üben muss, weil man sie verschmäht!

Und: ich sehe auch die Menschen in den ehemaligen, jetzt völlig verwahrlosten und verrosteten Industriegebieten Mittelenglands, denen nach allem anderen als nach Karneval zumute ist, denn denen geht es oft weitaus besch...ener als Menschen in Deutschland mit HartzIV.

Doppelte Staatsbürgerschaft

Frau Barley hat einen Migrationshintergrund und eine doppelte Staatsbürgerschaft. Insofern ist sie an dem Thema etwas näher “dran“ und es ist für mich verständlich, daß sie sich zu dem Thema auch öffentlich äußert.

@ Karl Klammer

Wie soll das ert einmal werden, wenn die Wirtschafts Verhandungen
mit dem Rest der Welt beginnen.

Glauben Sie, dass die Welt nur drauf wartet, mit GB Handelsverträge abzuschließen? Das interessiert die doch gar nicht.

Barley sprach sich für ein zweites Brexit-Referendum aus.

mit derlei Äußerungen sollte man sich zurückhalten
das ist ne britische Sache wir würden uns Vorschläge zu unserer Politik auf verbeten

@ geselliger misa...

Was bildet sich eine Deutsche Justizministerin ein den Briten hier Ratschläge zu geben?

Wieso Ratschläge? Sie hat doch nur gesagt, dass sie das Chaos bescheuert findet. Und da hat sie doch vollkommen recht.

um 14:42 von HainFk

"Das Kapital, wirkungsvoll vertreten in der EU, will, dass GB in dieser zerstrittenen und von Lobbisten stark beeinflussten Wertegemeinschaft, in welcher sie - das Geld regiert die Welt - das Sagen haben."

Nur weil sehr viele britische Arbeiter, Fischer, Landwirte usw. den Brexit fordern, weil die sich (vermutlich) zu recht von der Entwicklung abgehängt vielen bedeutet es noch lange nicht, dass kein Lobbyismus bei den Brexiteers verhanden ist.

Eher das Gegenteil. Der Ober-Brexiteer Jacob Rees-Moog ist Verwalter eines internationalen Hedgefonds. David Daves und andere Brexitters diskutieren offen über GB als Steueroase und Liberalisierung des Arbeitsmarktes (=Abschaffung Arbeitnehmerrechte).

Ich behaupte, gerade die Leute, die wirlich durch Geld das Sagen haben profitieren am meisten vom Brexit.
Z.B. Mr Dyson von den Staubsaugern.

@Bernd Kevesligeti 14:12

Es ist mir schlichtweg egal ob UK in der EU bleibt oder nicht. Wie kommen Sie bitte darauf, dass ich unbedingt diese leute in der EU haben möchte und nicht will dass die austreten?
Ich habe niemals so etwas gesagt.
Die Briten sollen bitte tun und lassen wozu sie Lust haben.
Klar ist aber für mich, dass die verantwortungslosen Versager Farage, Johnson und vor allem Cameron und May heißen.
Es ist auch eine Unterstellung mir vorzuwerfen ich würde mich aufregen, ich finde nur wichtig, dass man die Versager und Verantwortungslosen mit richtigem Namen nennt und vor allem nicht ein falsches Bild von dem skizziert was da vor sich geht und wer für die Situation verantwortlich ist!

@Elisabeta 14:30

"Frau Barley hat den den deutschen und den britischen Pass. Barley ist ein britischer Nachname.."
.
Mir ist die Britische Komponente in Barleys Lebenslauf wohl bekannt. Dennoch wurde sie als Deutsche Justizministerin befragt, nicht als britische Staatsbürgerin.
.
Und eine Deutsche Justizministernin hat sich zurückzuhalten wenn es um Vorgänge in einem befreundeten demokratischen Staat geht!

@Sisyphos3 15:44

Frau Barley ist Britin und kann daher sagen was sie will über den Brexit und ein mögliches Brexit Referendum. Genauso kann es auch jeder britische Bürger. Wollen Sie jetzt Frau Barley als britische Bürgerin verbieten sich über politische Zustände in ihrem Heimatland zu äußern?

Mannemer Bub 15:45

"Wieso Ratschläge? Sie hat doch nur gesagt, dass sie das Chaos bescheuert findet. Und da hat sie doch vollkommen recht."
.
Weil es international als undiplomatisch und unagebracht gilt sich als Regierungsvertreter eines Landes zu innerpolitischen Themen eines ANDEREN Landes zu äußern?
.

15:40 von Bigbirl

Es wurden auch schon Staatsbeamte ob ihrer Äußerung entlassen. Vielleicht erinnern sie sich.

@ Einfach Unglaublich, um 15:32

Was haben denn die Brüsselaner ständig besser gewusst, was GB zum Brexit veranlasst haben könnte?
Sie sehen also den Brexit nicht als ein von Cameron herbeigeredetes Referendum, befeuert von Leuten, die entweder längst abgetaucht sind oder sich Hoffnung auf ein politisches Amt machen wie z. B. Boris Johnson?

@harry_up 14:39

Naja, bei einem 2. Referendum würde es mit 56% eine klare Mehrheit pro EU geben. Ich gebe Ihnen aber Recht, dass ein 2. Referendum nicht klug wäre.
Ich glaube aber dennoch, ohne dass ich es für vernünftig halte, dass es ein erneutes Referendum geben wird. Möglich ist jedoch wie Sie es sagen auch, dass das Austrittsgesuch zurückgezogen wird. Den Briten ist alles zuzutrauen. Ich fände gut, wenn dieses erbärmliche Theater nicht über 29. März hinausgezögert wird!

@ Burkhard Werner

"Sie beschreiben den Kernpunkt der Situation und gleichzeitig die Schwäche einer Demokratie.
Das ein Kandidat den Wählern alles verspricht ist üblich. Selbst der Kandidat kennt den Unsinn seiner Versprechen.
Da es sich bei einer Wahl nicht um einen Gottesdienst handelt muss der Wähler tatsächlich sich selber fragen welchen Versprechen er glaubt."

Sehr guter Kommentar. Denn das alte Sprichwort:

es wird nirgends mehr gelogen, als vor der Wahl, im Krieg und nach der Jagd gilt heute mehr denn je.

Jede Partei lügt jedem möglichen Wähler den wolkenlosen Himmel vor.
Diejenigen, die die EU für unabdingbar u elementar wichtig halten, frage ich. Warum nur die EU, warum nicht alle Grenzen der Welt weg. Warum lösen wir nicht alle Staaten auf u machen einen neuen Staat namens "WELT" auf. Der Argumentation folgende, nur zusammen sind wir stark... dann wären wir unschlagbar!!
Kein Zoll, kein Asyl, keine Grenzen, gleiche Währung, gleiche Sprache, kein Krieg, warum schlägt das keiner vor??

15:48 von Magfrad

Sie sollten sich als CDU-Politiker einen anderen Stil zulegen.

@geselliger misa... 15:49

Oh Sie wissen also als was sie befragt wurde?
Im Ernst, dies ist Angelegenheit von Frau Barley und wenn sie der Meinung ist, sie hat als britische Staatsbürgerin geantwortet, dann ist es so.
Sie ist genauso britische Staatsbürgerin wie Deutsche Justizministerin und hat das Recht als britische Staatsbürgerin sich auch so zu äußern. Es gibt keinen Grund sich zurückzuhalten.

@Magfrad 15:50

"Wollen Sie jetzt Frau Barley als britische Bürgerin verbieten sich über politische Zustände in ihrem Heimatland zu äußern?"
.
Nein, natürlich nicht! Wenn und sobald sie als Deutsche Justizministerin zurückgetreten ist, kann sie auch sagen was immer Sie möchte zu den Entwicklungen in Ihrem Heimatland.... als britische Staatsbürgerin!
.
Solange sie jedoch an ihrem Amt als Justizministerin der Bundesrepublik Deutschland festhällt, soll und muss sie sich zurückhalten was innerpolitische Sachverhalte eines befreundeten Staates angeht!
.
So einfach ist das!

um 15:18 von portago

>>
Ich sehe aber gerade in der übergriffigen Entwicklung der EU mit ihren Eingriffen in die Eigendynamiken der Mitgliedsländer und Vorschriften in die Lebensführungen der Menschen das Risiko schlechthin, dass die Länder einer solchen EU zunehmend den Rücken kehren.
<<

Wo hatte die EU noch mal genau in Ihre persönliche Lebensführung eingegriffen ?

@Barbarossa 2 15:53

Um es ganz klar zu stellen. Ich halte von Frau Barley politisch gar nichts. Die Tatsache, dass Sie hier schon von Entlassung sprechen ist absurd. Bei aller Abneigung gegenüber Frau Barley (die ich definitiv auch habe), man kann sie wohl kaum entlassen nur weil Frau Barley ihre Meinung bezüglich der politischen Situation in ihrem Heimatland kundtut. Da müssen schon ganz andere Gründe rausgeholt werden um eine Ministerin zu entlassen.

EU möchte keinen Austritt GB, sonst wärst kein Problem...

EU möchte keinen Austritt GB, sonst wärst kein Problem, Stattdessen macht man es so schwierig wie möglich, was letztendlich keinen weiter hilft...
Finde das Gehampel (über die Jahre) schon abartig...

@geselliger misa... 15:52

Ich wette, dass Sie noch applaudiert haben als Donald Trump Angela Merkel als geisteskrank bezeichnete und sich in die innenpolitischen Angelegenheiten unseres Landes einmischte. Nochmal ich halte nichts von unserer Justizministerin, aber wenn Sie ehrlich sind, dann haben Sie mit Frau Barley ein ganz anderes Problem und dies ist die linkspolitische Sichtweise der Frau. Ich halte weder von der Justizministerin noch vom Außenminister etwas, man muss aber seine politischen Abneigungen mal beiseite legen und fair beurteilen, dies tun hier einige nicht. Ich finde die politisch linken Ansichten von Barley und Maas krankhaft, würde aber dennoch nicht so einen großen Terz wegen dieser Äußerung machen.

@15:52 von geselliger misa...

Weil es international als undiplomatisch und unagebracht gilt sich als Regierungsvertreter eines Landes zu innerpolitischen Themen eines ANDEREN Landes zu äußern?

Nur für sie, da sie den Sachverhalt auch nach über ztwei Jahren nicht voll erfasst haben: Der Brexit ist kein rein innenpolitisches Problem des VK.
-zukünftige Gestaltung der Grenze zu Irland ohne Aufkündigung des Karfreitagsabkommens
-Bezahlung der Pensionsansprüche von britischen EU-Beamten
-Klärung des Aufenthaltsstatus von aktuell im VK berufstätigen EU-Bürgern

Das sind schon mal drei Probleme, die mir spontan einfallen, durch den BREXIT entstehen und mindestens zwei Staaten betreffen.

@ Magfrad

"Es ist mir schlichtweg egal ob UK in der EU bleibt oder nicht. Wie kommen Sie bitte darauf, dass ich unbedingt diese leute in der EU haben möchte und nicht will dass die austreten?
Ich habe niemals so etwas gesagt."

Nix für ungut, aber seit Wochen schreiben sie hier gebetsmühlenartig, GB braucht ein zweites Referendum und die EU darf niemals nachgeben, damit GB nicht mit einem guten Vertrag aus der EU rauskommt. Man bekommt schon das Gefühl, sie hätten GB lieber in, als ausserhalb der EU und wenn GB aus der EU rausgeht, dann möglichst mit den schlechtesten Bedingungen. Das ähnelt doch sehr dem Verhalten von einem Rosenkrieg unter Eheleuten. Wenn er schon geht, dann soll er so richtig büßen. Kann gerne ihre Meinung sein, aber dann stehen Sie doch auch bitte dazu und sagen Sie nicht, ihnen wäre es egal, was GB macht. Man möchte ja nicht wissen, wie Sie hier erst loslegen würden, wenn sie ein Thema berühren würde. Sie sind sehr emotional wenn es um GB u die EU geht. Das ist doch schön!!

um 15:52 von geselliger misa...

>>
Weil es international als undiplomatisch und unagebracht gilt sich als Regierungsvertreter eines Landes zu innerpolitischen Themen eines ANDEREN Landes zu äußern?
<<

Das kann doch nicht so schwer zu verstehen sein, dass es sich eben genau NICHT um eine Innerbritische Angelegenheit handelt. Überall wird über die Folgen für Deutschland diskutiert, die ein harter oder ein geregelter Brexit hätte. Und jetzt kommen Sie und wollen uns erzählen, wir hätten nichts damit zu tun.

13:30 von geselliger miss...

Aber hallo, Frau Barley kann ihre Meinung genau so äussern wie sie es hier tun.
Entschuldigen müssen sich die Briten für das
Chaos das sie angerichtet haben.

@Einfach Unglaublich 15:32

Ja alle anderen sind immer Schuld nur man selbst nicht.
Unsere bösen bösen deutschen Politiker die alles besserwissen.
Bei aller Liebe man kann nicht immer alles auf andere schieben.
Schuld am Brexit ist in erster Linie David Cameron. Ohne ihn wäre es gar nie zu einem Brexit Votum gekommen. Es war seine Idee und Cameron, Farage und Johnson sollten hoffen, dass der Brexit wenn er denn kommt keine wirtschaftliche Vollkatastrophe auslöst. Ansonsten haben diese 3 Männer ein ganz großes Problem. Daran ändert auch nichts, dass Cameron nie für einen Brexit war.

re von Magfrad

"Die Briten sollen tun und lassen wozu sie Lust haben",schreiben Sie.
Das fühlt sich aber sonst bei Ihren Kommentaren ganz anders an.Sie äußern sich mindestens erregt über den Austritt und die zunehmende Krise der EU.

15:50 von Magfrad

habe ich jetzt glatt übersehen :-)

und wenn wir schon dabei sind,
welche Interessen vertritt sie eigentlich aktuell, als deutsche Justizministerin
und ist ihr Staatoberhaupt jetzt Walter Steinmeier oder Elisabeth II von Windsor
(Sachsen Coburg Gotha)

Es geht um den Brexit

und damit auch um die Zukunft Europas. Was die Briten machen, ist ihre Angelegenheit. Die EU hat einen Vertrag ausgehandelt, den sie nun akzeptieren oder auch nicht.
Leider hat der Nationalismus in ganz Europa massiv zugenommen (Polen, Ungarn, Italien, Tschechien, Slowakei). Aber auch in Deutschland ist er (AfD) auf dem Vormarsch.
Verstehen kann ich das nicht, da ich die offenen Grenzen sehr genossen habe und (noch) genieße. Aber des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Hoffen wir, dass er nicht zu unser aller Hölle wird.
Ich will aber nicht jammern, da ich zu den Priviligierten (Jahrgang 1943) gehöre, die den stetigen wirtschaftlichen Aufstieg erleben durften, die eine ordentliche Rente erhalten und vor allem eines hatten: Frieden.
Aber damit es sicherlich bald vorbei. Und da wir hier diskutiert, ob Frau Barley ihre Meinung sagen darf.

@ geselliger misa..., um 15:52

re Mannemer Bub 15:45

Wie stehen Sie denn dazu, dass fast die gesamte EU ganz offen sagt, sie sähe es lieber, wenn GB keinen Brexit vollziehe?
Das sagen auch viele Abgeordnete des EU-Parlaments. Und allesamt zeigen sich mehr oder weniger offen, auch in Fernsehinterviews und -diskussionen genervt über den britischen Hickhack.

Ich kann in den Äußerungen von Frau Barley keine Einmischung in innerbritische Themen sehen.

Auf Kommentar antworten

@geselliger misa... Am 22. Januar 2019 um 13:30
"Barley vergreift sich hier im Ton"
---
Ja , teilweise. Ich weiss gar nicht ob Sie´s wussten; Frau Barley besitzt auch die britische Staatsbürgerschaft. Deshalb könnte man eher fragen: Wo waren Sie Frau B., als die Brexit Kampagne mit unkaschierten Lügen und Falsch-behauptungen angeheizt wurde. Da hätte man vielleicht seine Stimme erheben sollen;
das kommt jetzt ziemlich spät
Und, Herr Maas weilt gerade mit der Kanzlerin in Aachen, um dort den Duft der Geschichte zu atmen.

@13:30 von geselliger misa...

Außenpolitik macht die Kanzlerin und der Außenminister (Wo ist der eigentlich gerade)

In Aachen.

14:58 von Bayuware

Die Fragestellung im Referendum 2016 wurde
von David Cameron (damaliger Premierminister) und seiner Regierung festgelegt.
David Cameron war damals davon ausgegangen, dass das Referendum zugunsten EU ausfallen würde und hat mit diesem Referendum versucht, die EU Gegner in seiner Regierung ruhig zu stellen.
Damit hat er die Lawine ins rollen gebracht.

@ Klärungsbedarf, um 16:03

re 15:18 von portago

In meine persönliche Lebensführung hat die EU insofern eingegriffen, als mein neuer Staubsauger für draußen nicht mal mehr einen Hering vom Teller zieht.
Da muss man ihr doch den Rücken kehren!

re geselliger misa

""Wie war das noch mit den täglichen Unsummen, die GB angeblich sparen könnte, um sie dem Not leidenden Gesundheissystem zuführen zu können …?"
.
Warten Sie ab bis der Brexit vollzogen und der Pulverdampf verflogen ist. Erst dann wird man sehen wieviel Geld in andere, lokale Kanäle gepumpt werden wird."

Da gibr es nichts abzuwarten. Johnson und Farage haben doch schon gleich nach dem Referendum zugegeben, dass das sooo wörtlich nicht gemeint war ...

Als die Deutschen absurd lange an einer Regierung bastelten

Hat man von jenseits des Kanals richtigerweise auch keine „gutgemeinten“ Ratschläge in Sachen Politikgestaltung gehört. Wenn aber Neuwahlen damals in Deutschland kein Thema waren, warum erdreisten sich deutsche Politiker jetzt den Briten Nachhilfeunterricht erteilen zu wollen und legen Ihnen nahe, erneut abzustimmen? Es ist doch genau diese deutsche Arroganz, die viele Briten für den Austritt aus der EU hat stimmen lassen !

16:21 von Sisyphos3

Wollen Sie Fr. Barley unterstellen, dass sie ihren Amtseid verletzt, indem sie britische Interessen vertritt?

@ von datten, um 16:22

Wie gut das tut, einen Kommentar wie Ihren zu lesen. Genau so äußere ich mich oft im Freundeskreis, in dem auch keineswegs immer alle unisono derselben Meinung sind.

...“Danke!“ sagt einer mit dem gleichen Baujahr wie Ihres :-).

@Bernd Kevesligeti 16:19

Sie fangen an Dinge in meine Kommentare reinzuinterpretieren. Fairness ist was anderes!
Sie sehen es als erregte Äußerung an, dies ist nicht der Fall. Die Krise in der EU? Von welcher Krise sprechen Sie bitte?
Da übertreiben Sie ziemlich.
Nochmal der Austritt wenn er denn kommen sollte ist mir egal.

@14:58 von einbuerger65

Neuwahlen sind der einzige Ausweg oder ein harter Brexit.

Neuwahlen bringen auch nichts voran, weil es im britischen Parlament eine breite Mehrheit gibt aus "alles oder nichts" und "lieber nichts". Dass sich das durch eine Wahl deutlich verschieben würde, ist unwahrscheinlich.

und wenn wir schon dabei

und wenn wir schon dabei sind,
welche Interessen vertritt sie eigentlich aktuell,

Jemandes Staatsangehörigkeit hat doch nichts damit zu tun, wessen Interessen man vertritt.

Manchmal hat man bei den Kommentaren hier den Eindruck, als würden die Leute erst in ihrem Reisepass nachschauen müssen: Ach, ich bin ja Brite (Deutscher, Türke, ...), da muss ich doch gleich mal loyal gegenüber dem UK (Deutschland, der Türkei, ...) sein! Also, ich persönlich ziehe meine Loyalität nicht aus meinen Personaldokumenten.

Elisabeth II von Windsor

Die Dame heißt Elizabeth Windsor.

Tatsache ist,

dass es keinen guten Deal geben darf, weil sonst andere Länder folgen.
Ein zweites Referendum wäre ein Witz. Man kann nicht so oft abstimmen, bis das Ergebnis gefällt.

@Sisyphos3 16:21

Sie fragen im Ernst mich welche Interessen Frau Barley vertritt? Dies sollten Sie die Frau selbst fragen, da bin ich ganz sicher nicht der richtige Ansprechpartner.

re eine-anmerkung

">>"Diese Bevormundung kommt beim Britischen Volk nicht gerade sehr gut an. Wenn man die Britische Presse verfolgt entstehen dadurch auch wieder Anti-Deutsche Ressentiments ... Barley sollte sich entschuldigen!"<<

Ich kann mich da Ihrem Kommentar nur vollumfänglich anschließen. Das nötige Fingerspitzengefühl scheint die gute Frau ja nicht zu haben und außerdem hängt Sie sich in Themen rein die Sie nunmal nichts angehen. Aber wahrscheinlich hat Sie auch in Ihrer jetzigen Rolle bis jetzt nicht verstanden für welche Funktion Sie eigentlich da ist?"

Um Gotteswillen! Frau Barley - zufällig auch Britin und zufällig auch Spitzenkandidatin fürs EU-Parlament - erdreistet sich, das Brexit-Thema zu kommentieren!!!

How can she only!

16:05 von Magfrad

Wie uns die jüngste Geschichte lehrt, kann man eben nicht sagen was man will. Zumindest nicht in der Öffentlichkeit, wenn man ein politisches Amt bekleidet. Sie ist politisch für Deutschland tätig.

@14:58 von Bayuware

"Wer hat eigentlich die Frage im Referendum festgelegt?"

Die Frage wurde von einer Kommission des britischen Parlaments (Unterhaus) entworfen. Diese wurde dann von der Regierung angenommen.

um 15:17 von mm0815

Ein Brexit " ist aber unwahrscheinlich denn ein Exit vom Brexit wäre mittlerweile eine riesegroße Blamage für für die stolzen Briten und ist daher nicht zu akzeptieren."
Das ist doch für einen EU-Bürger völlig unwichtig, denn jeder blamiert sich eben so gut er kann.
Und ich möchte die Briten sehen, die jetzt den Brexit nicht zu Stande bringen, aber dann in der Weltwirtschaft voran kommen wollen.

@Möbius 16:39

Noch so einer der mit der deutschen Arroganz kommt.
Ja wir Deutschen sind alle böse, arrogant, besserwisserisch und die schlimmsten Leute auf dem Erdball.
Warum haben Sie eigentlich noch die Deutsche Staatsbürgerschaft wenn Sie alles so schlimm finden?
Niemand gibt Nachhilfeunterricht. Eine Mehrheit der Briten will selber Neuwahlen, weil die das Theater in ihrem Parlament satt haben. Vielleicht sollten Sie mal die britischen Medien studieren und mal beobachten was da los ist politisch in UK.

16:39 von Möbius

Zitat:" Als die Deutschen absurd lange an einer Regierung bastelten..."
Das war Innenpolitik! Das betraf andere Länder nur bedingt. Der Brexit betrifft uns alle und die Briten hatten über 2 Jahre Zeit zu überlegen, wie sie ihn organisieren wollen.

re von Magfrad

"Die Krise der EU,von welcher Krise sprechen Sie" ?
Die Krise der südeuropäischen Länder,die Austerität,die Deindustrialisierung,die neue Abwanderung nach Norden.
Das Auseinanderdriften der EU.

"Nochmal der Austritt wenn er kommen sollte ist mir egal".
Dann ist es ja gut.

@datten 16:22

Vielen lieben Dank für Ihren Kommentar. Ich bin sehr neidisch auf Sie!
Sie haben den wirtschaftlichen Aufstieg erlebt, eine ordentliche Rente erhalten und hatten Frieden.
Sie haben in der Tat recht, mit dem Frieden wird es vorbei sein, wenn die Populisten und Nationalisten weiter ihren Willen durchgesetzt bekommen. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass Europa dann wieder zur Hölle wird die es im 20. Jahrhundert gewesen ist. Die Menschen haben offensichtlich überhaupt nichts von den 2 Weltkriegen gelernt.

16:46 von ladycat

Zitat: "Ein zweites Referendum wäre ein Witz. Man kann nicht so oft abstimmen, bis das Ergebnis gefällt."
sagt jemand, der sonst bei jeder Gelegenheit Neuwahlen fordert, wenn irgendetwas nicht den angeblichen "Interessen des VOLKES" entspricht.

@15:12 von Orfee

Es geht der EU nur darum den Brexit zu verhindern. Das war der Plan schon von Anfang und keine wirklich Einigung. Der Vertrag, der ausgehandelt wurde, ist für die Briten in akzeptabel.

Es geht der EU vor allem darum, die Authorität über den eigenen Binnenmarkt zu behalten. So wie die Briten es gerne gehabt hätten, also voller Zugang bei gleichzeitiger, bedingungsloser Unabhängigkeit, hätte die völlig untergraben.

Es kann nämlich nicht sein, dass ein Drittstaat, der Zugang zu unserem Binnenmarkt will, anstatt mit der EU auch mit GB verhandeln kann.

@Barbarossa 2 16:50

Ich bin mir sehr sicher, dass die Äußerung von Frau Barley 0 Konsequenzen haben wird. Sie hat niemanden beleidigt und auch sonst nichts schlimmes gemacht.
So sehr ich auch gerne eine konservative Politikerin als Justizministerin hätte, auf diese Art und Weise kann man nicht vorgehen, wenn man eine Politikerin loswerden will.
Bezüglich Meinung. Man kann in diesem Forum schon lange nicht mehr zu allem seine Meinung sagen ohne von Populistenfans angegriffen zu werden. Dies scheint Sie kaum zu stören. Kein Wunder dieses Forum ist ja auch voll mit Leuten die Populisten hinterherlaufen. Dieses Forum war wirklich mal positiv früher bezüglich Diskussionen, diese Zeit ist lange vorbei!

16:48 von Magfrad

sorry, aber das sollte doch auch dir klar sein. sie hat deutsche interessen zu vertreten! zumindest hat sie das im amtseid so gesagt

Absicht?

Entweder hat TM den Verstand verloren, was ich nicht glaube, oder sie macht das alles mit Absicht um den Brexit sauber an die Wand zu fahren.

Alternative?

Neues Referendum da ja nun jeder genug Gekegenheit hatte sich ueber die Konsequenzen zu informieren.
Drei Felder zum Ankreuzen:
1. Brexit mit Deal
2. Harter Brexit
3. Kein Brexit

Alles Andere macht keinen Sinn mehr.

@16:39 von Möbius Schon wieder Äpfel mit Birnen

Zitat „Als die Deutschen absurd lange an einer Regierung bastelten
Hat man von jenseits des Kanals richtigerweise auch keine „gutgemeinten“ Ratschläge in Sachen Politikgestaltung gehört. Wenn aber Neuwahlen damals in Deutschland kein Thema waren, warum erdreisten sich deutsche Politiker jetzt den Briten Nachhilfeunterricht erteilen zu wollen und legen Ihnen nahe, erneut abzustimmen? Es ist doch genau diese deutsche Arroganz, die viele Briten für den Austritt aus der EU hat stimmen lassen !“
Soso, die Regierungsbildung in D dauerte 2 Jahre? Es ging dabei auch um den Austritt einer Gemeinschaft zu der GB gehört? Immer dieses lustige Äpfel mit Birnen vergleichen, gerade wie es passt... Die armen Briten, haben sich von Populisten verführen lassen... Das ist der Nachteil, der plebiszitären Elemente in der Demokratie... lustigerweise wettern die ach so demokratischen Anhänger des Brexit gegen eine 2. Abstimmung, jetzt nachdem die Bürger in GB langsam merken, was auf Sie zu kommt...

16:42 von Peter Meffert

welcher Amtseid
der ist ohnehin nicht bindend
und ich habe niemand was unterstellt
nur gefragt !

@berelsbutze 16:00

Sie wissen ganz genau, dass so ein Staat namens "Welt" nicht realisierbar ist. Dies scheitert alleine schon daran, dass Staaten wie Russland und die USA, Iran und Saudi Arabien oder Indien und Pakistan, Aserbaidschan und Armenien niemals mitmachen würden. Es gibt zu viele Staaten auf der Welt die sich nicht grün sind. Wir können verdammt froh sein, dass es auf unserem Kontinent anders ist, zumindest bei den 27 EU Mitgliedsstaaten. Man hat mal Meinungsunterschiede klar, aber derartiger Hass wie bei Saudi Arabien und dem Iran gibt es nicht.
Die Vereinigten Staaten von Europa wären eine Chance zumindest für unseren Kontinent ein Konstrukt so wie Sie es oben nennen zu realisieren. Jedes Land welches in Europa ist und dann zusätzlich Lust dazu hat und Bedingungen erfüllt, kann dann dazu stoßen.

re ladycat

"Tatsache ist,

dass es keinen guten Deal geben darf, weil sonst andere Länder folgen."

Unter einem guten Deal verstehen Sie: Ich trete aus dem Sportverein aus, zahle keinen Beitrag mehr, darf aber trotzdem die Halle benutzen.

Logisch, dann würden andere folgen. Denn wenn der Sportverein so blöd ist, sich darauf einzulassen ...

15:49 von geselliger misa...

Und eine Deutsche Justizministernin hat sich zurückzuhalten
.
Kamerad @magfrad sieht das anders
sie wäre ja Britin
und ich habe jetzt halt ein Problem,
für wen oder was steht die jetzt !

@karwandler 16:48

Selbst ich als CDU Mitglied und Konservativer finde diese Diskussion richtig lächerlich. Die Themen gehen Frau Barley was an, es handelt sich schließlich um ihre 2. Heimat. Offensichtlich verstehen die Kritiker hier nicht, welche Rolle Frau Barley inne hat. Als EU Spitzenkandidatin und halbe Britin hat sie sogar die Pflicht dazu was zu sagen.

@16:46 von ladycat Tatsachen

„Tatsache ist,
dass es keinen guten Deal geben darf, weil sonst andere Länder folgen.
Ein zweites Referendum wäre ein Witz. Man kann nicht so oft abstimmen, bis das Ergebnis gefällt.“
Tatsache ist, dass es keinen guten Deal gibt, der Brexit ist Unsinn und wird von niemand zum Wohle des britischen Volkes, sondern nur aus Machtgier gefordert... Gut informierte Briten hätten einem Brexit nie zugestimmt, jetzt rächte es sich, dass die britischen Politiker die ganzen Jahre mit EU Feindlichkeit kokettiert hatten, wider besseres Wissen! Ein zweites Referendum fürchten Sie und Andere aufgrund der Tatsache, das es langsam den Briten dämmert, was ein Brexit für Nachteile hat... Sie sind aber von mir aus nach einer Testphase harter Brexit jederzeit wieder in der EU willkommen. Auch wenn die Briten mir leid tun, es wäre für die europäischen Populistenwähler sehr lehrreich...

@Barbarossa 2, um 16:50

Im ersten Satz Ihres Kommentars fehlen die Zauberwörtchen “nicht in jedem Land“.
In Deutschland kann man das, wenn es sich um die eigene Meinung handelt.
Und: “...was man will...“, das ist jetzt angesichts dessen, was Frau Barley gesagt hat, schon ein bisschen fies formuliert.

Nebelkerzen

Warum fallen nur alle auf diese Nebelkerzen rein? Termin verschieben, neues Referendum... Das ändert doch nichts an den Tatsachen.

May hat es einfach versäumt, diese Tatsachen zu benennen und damit den ganzen Kindergarten zur Ordnung zu rufen.

Bereits im Dezember hätte sie klarstellen müssen, dass es exakt drei Möglichkeiten gibt:

1. Der ausgehandelte Deal, der nicht nachverhandelt werden kann.

2. Wird der Deal abgelehnt, tritt automatisch der harte Brexit ein.

3. Wer den auch nicht will, hat nur noch die Wahl, den Brexit abzublasen und sich so bei der Wählerschaft bis auf die Knochen zu blamieren, denn das gesamte Parlament hatte versprochen, das Referendum zu respektieren.

Nur in diesem dritten Fall wären Neuwahlen fällig.

Ich wette, da wären die Nörgler ganz schnell umgefallen und hätten zähneknirschend doch für den Deal gestimmt.

Job done!

(Aber mich fragt ja keiner.)

15:47 von witch of endor ...endlich mal einer...

der einen Beitrag mit neuem und begrüßenswertem Inhalt absondert, der Rest ergeht sich in einemeintönigem Gewackel zwischen EU/GB Bashing und ein bisschen "Barley" Kritik - welch schaler Oberblödsinn.
Was wirklich nervt, ist der immer wieder geübte Versuch, das "Referendum" als Volksabstimmung und damit Verbindlich darzustellen und den 52% eine höhere Legitimität anzudichten. Wenn das Referendum eine Volksabstimmung gewesen wäre dann (und das wäre gar nicht so unglücklich gewesen), hätte es für die tiefgreifende Entscheidung vermutlich einer qualifizierten Mehrheit bedurft (sofern die Engländer nicht mehr spinnen als ohnehin). Wenn es den, dem Referendum beflissen nacheilenden Abgeordneten, nicht ebenfalls auferlegt ist, dergleichen mit ausschließlich einer qualifizierten Mehrheit zu beschließen, hat der dortige Gesetzgeber schon gesponnen - warum soll daraus jetzt keine prekäre Lage entstehen. Wenn so viele Leute gegen ihr besseres Wissen, ihre Vernunft und ihren Bauch agieren.

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