Ihre Meinung zu: Interview: "Die Kurden werden die Verlierer sein"

20. Dezember 2018 - 16:28 Uhr

Der Abzug der US-Truppen in Syrien wird das Machtgefüge in der Region entscheidend verändern, sagt ARD-Korrespondent Hechler im tagesschau.de-Interview. Und: "Die Schlacht gegen den IS ist noch nicht geschlagen."

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Kommentare

Merkwürdige Welt siccht

"Die USA hätten ohne Autorisierung durch den Weltsicherheitsrat "eine illegale internationale Koalition" angeführt - unter dem Vorwand, die Terrororganisation IS zu bekämpfen."
Warum der Korrespondent das so verächtlich darstellt, erschließt sich nicht. Herr Kühntopp (Kairo) Es IST ein Völkerrechtsbruch!
"Heute kontrolliert sie rund ein Drittel des syrischen Territoriums, darunter auch mehrheitlich arabische Städte außerhalb des kurdischen Siedlungsgebiets ... Die Kurden kontrollieren momentan die wichtigsten Ölvorräte des Bürgerkriegslandes." Und da gibt es hier also im Forum Stimmen, die den Kurden die jetzigen, von ihnen kontrollierten Gebiete zubilligen wollen! Warum aber machen sie das in anderen Regionen der Welt nicht AUCH? Wo mit ausländischer militärischer Hilfe Teile eines Landes abgespalten werden?
Wenn man nämlich hier mehrere Artikel zusammenfaßt, werden die eigentlichen Ziele klarer.Recht ist, was der Westen dazu macht!

Kein Kurdistan auf fremden Territorien

Es ist schon ein starkes Stück, die Kurden hier als Helden zu feiern.
Das ist syrisches Staatsgebiet und gehört den Syrern - nicht den Kurden.
Denkt denn allen Ernstes einer daran, dass die Kurden die Gebiete wieder an Syrien abtreten würden?
Die Türkei will eben dieses Szenario innerhalb ihrer Grenzen unterbinden und das ist ihr gutes Recht.
Niemand muss einen Staat im Staat dulden.

Es stellt sich wieder einmal heraus, dass den Kurden Lügen Seitens des Westens aufgetischt wurden und sie es - wieder einmal - geglaubt haben.

Die Kurden wurden schon am Ende des ersten Weltkriegs

nicht belohnt. Sie hatten der Türkei beim Genozid an den Armeniern geholfen.
http://www.unique-online.de/kurden-und-armenische-volkermord/7519/

Verrat an den Kurden

Wenn die Unterstützung für die Kurden entfällt, sind sie den Assad-Truppen, den iranischen Kämpfern und natürlich den russischen Bombern ausgeliefert. Das Leiden
dieses Volkes wird weitergehen, denn Russland und sein Satrape Assad werden nicht eher ruhen, bis auch in den von den Kurden bewohnten Gebieten das syrische Unterdrückungssystem funktioniert. Dann kann Russland seine begonnene wirtschaftliche Ausbeutung der syrischen Rohstoffe weiter fortsetzen. Wer auf eine friedliche Lösung in Syrien setzt, wird die Macht mit den verschiedenen Gruppen teilen müssen. Weder Putin noch Assad haben daran ein Interesse.

Einmal mehr das Märchen ...

vom einer iranischen Offensive.

Wie blöd sind eigentlich die Experten?
Wenn der Iran eine Offensive gegen Israel eröffnet bedeutet dies nichts anderes als den Untergang des Irans.
Israel ist eine Atommacht mit einer sehr loyalen großen Bruder im Rücken. Dem Iran sagt man nach das er an Atomwaffen arbeitet. Beweise dafür findet man nur in Israel.

Das Problem der Kurden ist ein vorgeschobenes Argument, man hat sich Jahrzehnte lang nicht darum gekümmert und nun sind sie wichtig? In einer großen Anzahl an westlichen Staaten ist die PKK verboten, eine kurdische Arbeit!

Bevor auf diesem Land ein kurdischen Staat entsteht sollte man erstmal die dortige Bevölkerung befragen.

Syrienkrieg-Verlierer

1) In jedem Krieg gibt es NUR Verlierer - außer Waffenlieferanten aus dem Ausland!
Auch Russland, Assad-Regime usw. haben einige ihrer Staatsbürger und Mitstreiter verloren.
2) Die Kurden sind vielleicht die größten Verlierer, aber nur, weil die UNO seit Jahrzehnten zu feige ist, um einen unabhängigen, souveränen Staat extra für das kurdische/aramäische/jesidische... Volk zu gründen. Vorzugsweise aus Teilen von 3 bis 4 anderen bisherigen Staaten.

Erbärmlich...

Die Kurden haben im Kampf gegen den IS den Löwenanteil der Bodenkämpfe geleistet und sicherlich - trotz Luft- und Artillerieunterstützung durch die USA - hohe Verluste gehabt. Und jetzt werden sie Erdogan, der den IS jahrelang logistisch unterstützt hat, zum Fraß vorgeworfen... erbärmlich!
Die Gefahr, dass der IS wieder erstarkt, und es dann KEINE Bodentruppen zu seiner erneuten Bekämpfung gibt, ist sicherlich gegeben. Irgendwie schaffen die USA es immer, außenpolitisch einen Scherbenhaufen nach dem anderen zu produzieren...

5:44 von fünf vor zwölf

"Kein Kurdistan auf fremden Territorien"

Die syrischen Kurden verfolgen nicht die Absicht, einen Staat zu gründen - oder haben Sie Belege dafür?

"Das ist syrisches Staatsgebiet und gehört den Syrern - nicht den Kurden."

Wer behauptet etwas anderes? - Bitte nachweisen.

Die Demokratischen Kräfte Syriens oder kurz DKS/QSD), deren Hauptraft allerdings die Kurdenmilizen stellen, sind ein Militärbündnis gegen den IS. entsprechend gibt es das politische Dachbündnis des Demokratischen Rates Syriens. Beide sehen sich dem Ziel eines säkularen, demokratischen und föderal gegliederten Syrien verpflichtet.

Alle sagen,

dass die USA ihre Truppen abziehen sollen, jetzt machen sie es und plötzlich sind wieder alle dagegen.

15:41, Bernd39

>>Wenn man nämlich hier mehrere Artikel zusammenfaßt, werden die eigentlichen Ziele klarer.Recht ist, was der Westen dazu macht!<<

"Der Westen" hat Syrien geschaffen, damals, nach dem ersten Weltkrieg.

Vorher gab es dieses Land nicht.

Wenn Sie sich hier also auf die Seite der syrischen Regierung schlagen, dann schlagen Sie sich auf die Seite einer Regierung, die es ohne den "Westen" gar nicht gäbe.

Menschenverachtender Opportunismus in der Politik gang und gäbe

In seinem Kommentar von 12:01 Uhr hat "fathaland slim" (unter der Meldung "Welche Rolle spielte Erdogan?") den Sachverhalt kurz und treffend zusammengefasst:

"Die kurdischen Kräfte haben für die USA die Drecksarbeit am Boden im Kampf gegen den IS erledigt, und nun werden sie Erdogan überlassen".

Trumps Verhalten ist einfach nur widerlich.

Mal ganz utopisch vor mich hingesponnen...

würde ich mir wünschen, dass Assad die iranischen Milizen nach Hause schickt und dafür die Kurden im Gegenzug für weitergehende Autonomierechte den Nordteil wieder den regulären syrischen Truppen übergeben. Das ist nunmal Syrien und nicht Kurdistan, so dankbar man den Peschmerga auch für ihren tapferen Einsatz gegen den IS sein muss. Solch eine Regelung würde dann auch hoffentlich Erdogan von militärischen Abenteuern abhalten.

Desweiteren muss Russland auf Assad einwirken, einen versöhnlichen Frieden zu ermöglichen, wenn die diversen Milizen ihre Waffen abgeben. Man wird Assad nicht gegen den Willen Russlands loswerden können, er ist noch immer der einzige irgendwie legitimierte Herrscher in Syrien und es ist ein souveränes Land.

Man kann nur hoffen, dass mittlerweile alle Seiten genug gelitten haben und einer Versöhnung ohne Rache und Begegnung auf Augenhöhe offen gegenüberstehen.

Ja, aber...

Der Abzug der USA ist richtig. Es entspricht dem gültigen Völkerrecht. Sie hätten nie da sein dürfen, im Gegensatz zu den Russen. Die wurden als Alliierte eingeladen. Alles getreu der UN Konvention, und die Tagesschau meckert unterschwellig ?! - Entweder wir achten die Menschenrechtskonvention, oder nicht. - Da gibt es kein ja, aber...

15:44, fünf vor zwölf

>>Kein Kurdistan auf fremden Territorien
Es ist schon ein starkes Stück, die Kurden hier als Helden zu feiern.
Das ist syrisches Staatsgebiet und gehört den Syrern - nicht den Kurden.<<

Komisch. Ich dachte bisher immer, das Land gehöre den Menschen, die auf ihm leben.

Das, was Sie als "fremdes Territorium" bezeichnen, wurde schon von Kurden bewohnt, da dachte noch niemand im entferntesten daran, daß es mal ein Gebilde namens "syrischer Staat" und ein Staatsvolk namens "Syrer" geben könnte.

Interview:"Die Kurden werden die Verlierer sein"....

Der Herr Hechler ist unzufrieden über den US-Abzug.Er bemüht die Kurden,er spricht "von der Gefahr des wachsenden Einfluss des Iran".

Im Grunde spricht sich da jemand für Militärinterventionismus aus und kritisiert die USA von rechts.

16:00 von Nettie

"Die kurdischen Kräfte haben für die USA die Drecksarbeit am Boden im Kampf gegen den IS erledigt,
.
wie war das um WK1
da haben die Araber die Drecksarbeit für die Briten erledigt (Lawrence von Arabien)
statt eine eigene Nation wie in Aussicht gestellt hat man sie betrogen

re wm-kasparov-fan

"Die Kurden sind vielleicht die größten Verlierer, aber nur, weil die UNO seit Jahrzehnten zu feige ist, um einen unabhängigen, souveränen Staat extra für das kurdische/aramäische/jesidische... Volk zu gründen. Vorzugsweise aus Teilen von 3 bis 4 anderen bisherigen Staaten."

Da ist jetzt aber gleich alles falsch.

Erstens ist es nicht die Aufgabe der UNO, irgendwelche Staaten zu gründen. Und zweitens kann sie dafür nicht ad libitum über das Gebiet souveräner Staten verfügen.

Bitte informieren Sie sich.
Der Demokratische Rat Syriens als Dach-Organisationen mehrerer Parteien (darunter die Kurdenpartei PYD) ist vor dem Hintergrund der de facto autonomen Region Rojava entstanden und nach eigenen Angaben dem selbstgesetzten Ziel eines säkularen, demokratischen und föderal gegliederten Syrien verpflichtet.

In der Allgemeinen Bundesversammlung sowie im Bundes-Exekutivrat der Dachorganisation sind unter anderem die Demokratische Gesellschaft Syriens von Ahmed Dscharba, die Assyrische Einheitspartei, die kurdische Partei der Demokratischen Union, die Demokratische Partei Kurdistan-Syrien, eine Abspaltung der Baath-Partei von Ibrahim Machus sowie Abgeordnete der Jesiden vertreten.

Laut Riyad Dirar begannen nach geheimen informellen Treffen mit Vertretern der syrischen Regierung im Juli 2018 Sondierungsgespräche mit der Regierung Assad zu administrativen und militärischen Themen.
Der Demokratische Rat Syriens strebe bei den Verhandlungen keine Unabhängigkeit an.

war doch klar

wenn man sich die amerikanischen verbündeten seit dem 2.weltkrieg anschaut.
südvietnam,irakische armee im ersten golfkrieg,irakischen kurden im zweiten golfkrieg,irakischen kurden im dritten golfkrieg,ukrainische nationalisten,krimtartatenen,tschetschenien,christliche falange milizen im libanon,kontras in nicaragua,mudjahedin und taliban in afgahnistan,binladens alkaida,alnusra,isisi im irak,putschisten gegen bishop in grenada usw usw.
die einzigen die jemals als amerikanischer verbünterter/hilfstruppe profitiert haben sind die kroaten,die bosniaken und kosovaren hatten nicht das glück,sie hatten keinen zugang zum mittelmeer.

Verwirrungen?

In einigen Kommentaren liest man ziemlichen Quatsch!

Zunächst einmal streben die Kurden in Nord-Syrien nicht nach einem eigenen Kurdenstaat, sondern lediglich nach größeren Autonomiebestimmungen aber innerhalb (!) eines syr. Staatgebildes. Es erscheint vor diesem Hintergrund völlig unsinnig, die Kurden als von Assad bedroht zu sehen, wenn Kurden & Assad angesichts der türk. Bedrohung aus dem Norden die einzigen natürl. Verbündeten sind.

Sicherlich: Assad wird den weitergehenden Autonomiebestrebungen der Kurden erst einmal negativ gegenüberstehen, aber dies wäre nichts, was man nicht auch am polit. Tisch ausdiskutieren könnte. Jedenfalls milit. droht den Kurden von Seiten Assads keine Gefahr.

Zweitens: Hier wird immer so getan, als wenn die Kurden den USA helfend beigesprungen wären und demnach eine "Belohnung" verdient hätten. De facto sind die USA den Kurden helfend beigesprungen, denn der IS hätte bestimmt nicht bei den Jesiden halt gemacht!

16:05, Rebel-Lion

>>Ja, aber...
Der Abzug der USA ist richtig. Es entspricht dem gültigen Völkerrecht. Sie hätten nie da sein dürfen, im Gegensatz zu den Russen. Die wurden als Alliierte eingeladen. Alles getreu der UN Konvention, und die Tagesschau meckert unterschwellig ?! - Entweder wir achten die Menschenrechtskonvention, oder nicht. - Da gibt es kein ja, aber...<<

Die Anwesenheit der russischen Truppen in Syrien hat mit der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die Sie wohl mit "Menschenrechtskonvention" meinen, nicht das Allergeringste zu tun. Und erst recht nicht mit der europäischen Menschenrechtskonvention.

Mit den Buchstaben des Völkerrechts allerdings schon, und es macht natürlich einen großen Unterschied, ob die Bomben, die einem auf den Kopf geworfen werden, völkerrechtswidrig oder völkerrechtskonform sind, oder?

@fünf vor zwölf

"Es ist schon ein starkes Stück, die Kurden hier als Helden zu feiern.
Das ist syrisches Staatsgebiet und gehört den Syrern - nicht den Kurden."

Ein ausgezeichneter und fundierter Beitrag! Vielen Dank dafür. Viele hier denken, weil die YPG/PKK den IS vertrieben haben , nun auch ein eigenes Land bekommen sollen. Übrigens haben auch Assad, Russland, Iran und die Türkei haben den IS mit vertrieben. Dabei wird völlig weggeblendet, dass es sich um syrisches Territorium handelt! Und KEIN Land dieser Erde ist verpflichtet, irgendeiner (Terror-)Organisation Land abzutreten. Wo kämen wir denn dahin? All diejenigen die danach schreien Land an die YPG/PKK zu geben, können ja gerne deutsches Territorium abtreten. Bölde Idee? Genauso blöd wie syrisches Territorium an die YPG/PKK abzutreten!

15:53 von WM-Kasparov-Fan

zu feige ist, um einen unabhängigen, souveränen Staat extra für das kurdische/aramäische/jesidische... Volk zu gründen.
.
das ist so einfach nicht !
bekanntlich sind sich die Kurden im Irak mit denen aus der Türkei oder Syrien überhaupt nicht grün
.
was soll das aramäische Volk sein
haben sie sich da um 3.000 Jahre vertan
davon gibt's nicht mehr viele

Frohe Festtage und einen guten Rutsch...

... denn zumindest ins Rutschen wird die Gesamtlage in Syrien nochmals geraten, sollten Erdogan und seine Militärs tatsächlich freie Hand in Nordsyrien erhalten. Dann wären nicht nur die syrischen Kurden die Verlierer, sondern auch Europa und die EU.! Denn zweifellos würde es zu neuen Flüchtlingsströmen in sichere Gebiete kommen, und die befinden sich nun mal nicht in dortigen Nachbarstaaten, sondern vorzugsweise in Europa, wo Exil-Kurden bereits feste Wurzeln geschlagen haben. Und weil es strategisch klar ist, daß die neo-osmanischen Hardliner nicht alle "kurdischen Terroristen" ausrotten können, kann es nur um Vertreibung gehen. Das wiederum könnte infolge einer weiteren Schwächung der EU auch in us-amerikanische Intentionen passen.
_
Deshalb ist es m.E. nur noch eine Frage relativ kurzer Zeit, wann die "Rutschpartie" = Eskalation in Nordsyrien - beginnt... auf die übrigens die EU offenbar keinerlei Einfluß hat... (denn warum auch sollte der sanktionierte Putin intervenieren..?).

Die Kurden lernen, wie schon

Die Kurden lernen, wie schon die Afghanen, dass man den Amerikanischen Militärs nicht glauben kann... Das hätten die Kurden auch vorhersehen können !

Gleicher Fehler

"DIe Kurden" haben wieder den gleichen Fehler wie vor etwa 100 Jahren gemacht.
Statt die Länder der Region als Verbündete zu gewinnen haben sie sich auf ein Land verlassen, das dort nichts zu suchen hat. Genau wie im (bzw. nach) dem Ersten Weltkrieg (da kämpften Kurden auch auf beiden Seiten, mit und gegen die Türkei).
Fakt ist das ein Kurdenstaat nie ohne die Akzeptanz der Länder in dieser Region entstehen kann.
Und meiner Meinung nach ist auch utopisch zu glauben, dass die YPG usw. in dieser Region die Friedens Bringer sind. Die verursachen genau so viel Leid wie andere Gruppierungen.

16:06 Bernd Kevesligeti

"Im Grunde spricht sich da jemand für Militärinterventionismus aus ......."

Ja und nicht nur er, zu meinem Entsetzen sind es sehr viele.
Und plötzlich gibt es kein größeres Problem als die Kurden.
Schon interessant wenn man den Begründungen der völkerrechtswidrigen Intervention folgt. Zur Erinnerung die erste Losung war "Assad muss weg" mit dem hat das ganze Desaster angefangen, dann war es der Kampf gegen den IS (den man zum Teil vorher gesponsert hat) und jetzt lautet die Losung "Kurdenrettung".

@16:10 von VfG - Überschrift Kurden "eigenes Territorium" ...

Kurden haben schon in diesen Gebieten des heutigen Nordyriens gelebt, als es noch keine syrischen Staat gab.
Der Behauptung der türkischen Propaganda, die syrische PYD beanspruche Gebiete, sollte man sehr kritisch gegenüber stehen; dafür gibt es keine Belege.
In Städten wie Rakka, die durch das Militärbündnis SDF vom IS befreit worden sind, wurden Verwaltungsorgane geschaffen, in denen die jeweils vort Ort lebenden Volksgruppen vertreten sind.

Nein, die Kurden werden Gewinner sein!

Die Kurden werden sicherlich die Gewinner sein. Verlieren wird aber ganz bestimmt die kurdisch-marxistische YPG. Und das ist auch gut so!

16:18, quer.denker

Mir ist keine Forderung nach einem kurdischen Nationalstaat von kurdischer Seite bekannt.

Sie kennen den Begriff "Föderalismus"?

Darauf ist beispielsweise die Bundesrepublik Deutschland gegründet.

Ich weiß, der ist in Erdogankreisen nicht sonderlich populär. Da liebt man eher den nationalistischen Zentralismus.

Hallo fathaland,

bezüglich der Krim argumentieren sie aber genau andersrum. Immer so wie es gerade paßt?

@16:18 von quer.denker

"All diejenigen die danach schreien Land an die YPG/PKK zu geben"

Ich sehe niemand, der hier danach schreit.

@20.4

besser hätte es man nicht sagen können.

re von fathaland slim

Also sind Sie unzufrieden mit dem US-Abzug ?
Und Sie sind unzufrieden,daß da Russland seit einigen Jahren,dem Westen und seinem Regime change im Weg steht(früher nicht).

Eine außergewöhnliche Position für einen "Linken".

@karwandler

"nicht die Aufgabe der UNO"

Das ist mir klar.
Aber wer nimmt sich dann dieser Aufgabe an?
Dann muss die UNO halt in diesem Bezug ihre Verfassung/ihr Statut dahingehend ändern! Wer, wenn nicht die große Mehrheit von knapp 200 Staaten - gegen einige wenige vor allem aus dem nahen Osten und der arabischen Welt, könnte eine solche neue Staatsgründung durchsetzen?

16:15, RoyalTramp

>>Sicherlich: Assad wird den weitergehenden Autonomiebestrebungen der Kurden erst einmal negativ gegenüberstehen, aber dies wäre nichts, was man nicht auch am polit. Tisch ausdiskutieren könnte. Jedenfalls milit. droht den Kurden von Seiten Assads keine Gefahr.<<

Ja sicher.

Eine der hervorstechenden Eigenschaften der syrischen Nomenklatura ist ja auch bekanntermaßen ihre Diskussionsbereitschaft. Die hat sie in den letzten fünf Jahren ausdauernd unter Beweis gestellt, nicht wahr?

Assad lassen wir da mal außen vor, denn der hat sowieso wenig zu sagen. Die Entscheidungen werden von den Generälen der über zehn syrischen Geheimdienste getroffen, die sein Vater geschaffen hat.

Der syrische Staat ist eine Geheimdienstpolykratie.

@16:18 von quer.denker

"All diejenigen die danach schreien Land an die YPG/PKK zu geben"

Vielleicht lesen Sie mal den Beitrag um 16:10 Uhr von VfG.

Der Kampf gegen IS??? Nun ist

Der Kampf gegen IS???

Nun ist die "Supermacht" IS nach 8 Jahren geschlagen. Dann können wir ja aufatmen.

@fünf vor zwölf, 15.44h

Wenn die Türkei dieses Szenario innerhalb ihrer Grenzen unterbinden will, dann dürfte das im Rahmen des gültigen Rechtes sein.

Die Türkei ist aber völkerrechtswidrig in Syriern einmarschiert und weitet diesen Krieg auf fremdem Staatsgebiet noch aus.

Haben Sie diese Nebensächlichkeit vergessen?

Bernd Kevesligeti

"Im Grunde spricht sich da jemand für Militärinterventionismus aus und kritisiert die USA von rechts."

Das dürfen Sie aber dem Herrn Hechler nicht ankreiden, sondern den in deutschen Redaktionen weit verbreiteten pro-atlantischen Dogmata und den damit sicherlich verbundenen antirussischen Reflexen. Siehe dazu auch eine Folge "Die Anstalt" im letzten Jahr.

Denn im Klartext: RU und selbst der Iran sind im Prinzip die einzigen fremden Mächte, die in Syrien in völligem Einklang mit dem Völkerrecht operieren, da sie von einer souveränen und (damals) international anerkannten Regierung um Hilfe gebeten worden sind.

Die einzigen, die dagegen dort völlig widerrechtlich operieren, sind die Türkei sowie die westlichen Bündnispartner.

500.000 Kurden in der Türkei

Der Einmarsch der türkischen Armee in Syrien ist nur noch eine Frage von Stunden. Kurz nachdem Trump gestern mit Erdogan telefoniert hat, kam die Ankündigung des Rückzuges. Erdogan hat ihm deutlich gemacht, dass die Türkei noch diese Woche in Nord-Syrien einmarschieren wird. Deshalb der plötzliche Rückzug.

Die Türkei hat zwar zugesichert, die 12 amerik. Stützpunkte nicht anzugreifen, aber das gilt nicht für die etwa 2000 amerik. Söldner (Blackwater) die sich in Camps der YPG aufhalten. Für die gab es audsrücklich keinerlei Garantie.

Die Amerikaner werden sich innerhalb von 24 Std. unterhalb der Fernstraße M4 zurückziehen. Die Türkei wird bis zu dieser Straße vorrücken (40 Km von der Grenze) und innerhalb dieses Gebietes eine Pufferzone einrichten. Dahin sollen dann (so der Plan) die in die Türkei geflüchteten syrischen Kurden übersiedeln. Aber nur freiwillig! Es leben etwa 500.000 von ihnen in türkischen Lagern. Man wird die Lager einfach jenseits der Grenze verlegen u. versorgen.

Die Kurden

Die Kurden sind betrogen und verraten worden. Nun wird es so sein das man die betrogenen Kurden weiterhin dafür nutzen wird um den Kessel unter Dampf zu lassen.

@16:33 von WM-Kasparov-Fan - eigener Staat?

"Wer, wenn nicht die große Mehrheit von knapp 200 Staaten - gegen einige wenige vor allem aus dem nahen Osten und der arabischen Welt, könnte eine solche neue Staatsgründung durchsetzen?"

Die relevanten Kurdenorganisationen fordern keinen eigenen Staat mehr. Im Beitrag um 16:10 von VfG wurde dargestellt, wie die Forderungen der derzeit de facto autonomen Region Nordostsyrien in den Verhandlungen mit Assad sind.

@20.4., 15.58h

Alle sagen das nicht.
Es sind lediglich die moskautreuen Genossen.

@15:44 von fünf vor zwölf

>> Kein Kurdistan auf fremden Territorien ... Es ist schon ein starkes Stück, die Kurden hier als Helden zu feiern. Das ist syrisches Staatsgebiet und gehört den Syrern - nicht den Kurden. Denkt denn allen Ernstes einer daran, dass die Kurden die Gebiete wieder an Syrien abtreten würden? <<
_
= Die syrischen Kurden (eine Volksgruppe wie hierzulande die Ostfriesen oder Oberbayern) sind in erster Linie Syrer, und wollten und wollen IN SYRIEN nur ihre kulturellen Rechte gegenüber einem Zentralstaat (be)wahren in Form auch verwaltungsrechtlicher (föderaler) Strukturen.
_
>> Die Türkei will eben dieses Szenario innerhalb ihrer Grenzen unterbinden und das ist ihr gutes Recht. Niemand muss einen Staat im Staat dulden. <<
_
= Offenbar verwechseln Sie hier die staatspolitischen und ethnischen Grundlagen in der Türkei einerseits, und Syrien und dem Irak andererseits. im Übrigen sind auch innerstaatlich Autonomierechte für bestimmte Volksgruppen politisch durchaus internationaler Standard.

16:31, Bernd Kevesligeti

>>re von fathaland slim
Also sind Sie unzufrieden mit dem US-Abzug ?
Und Sie sind unzufrieden,daß da Russland seit einigen Jahren,dem Westen und seinem Regime change im Weg steht(früher nicht).

Eine außergewöhnliche Position für einen "Linken".<<

Ich bin unzufrieden mit dem Agieren aller dort beteiligten Akteure, und ich bin unzufrieden damit, daß Trump die Kurden erst benutzt hat und jetzt fallen lässt.

Ich bin unzufrieden mit dem offensichtlich mit Trump abgesprochenen bevorstehenden Einmarsch der türkischen Armee nach Nordsyrien.

Ich bin unzufrieden mit dem Geschacher Putins, Erdogans und der iranischen Mullahs.

Die USA haben in diesem Spiel schon lange nichts mehr zu sagen, womit ich nicht unzufrieden bin.

Ihre hier immer wieder demonstrierte unverbrüchliche Treue zu Putin hat im übrigen mit einer linken Position nicht das mindeste zu tun. Da sind Sie eher der AfD nahe.

@Bernd39/fünf vor zwölf u.a.

Die Gebiete im Norden Syriens sind die einzige sichere und halbwegs freie Bastion in der ganzen Region. Dorthin fliehen Menschen, auch viele Araber, sowohl vor Extremisten aller Couleur (nicht nur dem IS) als auch Regierungstruppen. Auch wenn die Initiative zur Verteidigung und Selbstverwaltung von der kurdischen Minderheit ausging, ist das ganze schon lange kein rein kurdisches Projekt mehr. Die Ausrufung eines eigenen Staates steht auch nicht im Raum.

Wir haben hier also ein Gebiet, das für das Zusammenleben von Volksgruppen und Religionen und in gewissem Maße für persönliche Freiheiten und Frauenrechte dort beispielhaft ist. Wenn es irgendetwas dort wert ist, zu unterstützen, dann das.

16:31, Bernd Kevesligeti

>>re von fathaland slim
Also sind Sie unzufrieden mit dem US-Abzug ?
Und Sie sind unzufrieden,daß da Russland seit einigen Jahren,dem Westen und seinem Regime change im Weg steht(früher nicht).

Eine außergewöhnliche Position für einen "Linken".<<

Ich bin unzufrieden mit dem Agieren aller dort beteiligten Akteure, und ich bin unzufrieden damit, daß Trump die Kurden erst benutzt hat und jetzt fallen lässt.

Ich bin unzufrieden mit dem offensichtlich mit Trump abgesprochenen bevorstehenden Einmarsch der türkischen Armee nach Nordsyrien.

Ich bin unzufrieden mit dem Geschacher Putins, Erdogans und der iranischen Mullahs.

Die USA haben in diesem Spiel schon lange nichts mehr zu sagen, womit ich nicht unzufrieden bin.

Ihre hier immer wieder demonstrierte unverbrüchliche Treue zu Putin hat im übrigen mit einer linken Position nicht das mindeste zu tun. Da sind Sie eher der AfD nahe.

Die Kurden können das Ganze auch als

Chance verstehen. Autonomie als Region in Syrien im Austausch für syrische und vielleicht sogar russische (politische) Unterstützung gegen die Türkei. Syrien will kein Staatsgebiet verlieren, die Kurden wollen vorallem Sicherheit. Ich sehe da eine gute Basis auf derer Kurden und syrische Regierung was ausbaldovern können, dass auch Chance auf langfristigen Bestand hat.

Das mit den USA eine Partei das Feld verlässt finde ich gut. Je weniger von aussen da rein pfuschen, desto besser.

@fünf vor zwölf

Ist Ihnen je in den Sinn gekommen, dass die Kurden dort leben könnten, wo sie am stärksten vertreten sind?
Ganz nebenbei sind die Kurden in dem Gebiet zumindest zum allergrößten Teil Syrer - oder waren es, vor dem Krieg. Mit welchem Recht sprechen Sie den dort lebenden Kurden ihre Heimat ab?

@16:15 fatahland slim

"Mit den Buchstaben des Völkerrechts allerdings schon, und es macht natürlich einen großen Unterschied, ob die Bomben, die einem auf den Kopf geworfen werden, völkerrechtswidrig oder völkerrechtskonform sind, oder?"

Ja, das ist ein Unterschied, die einen haben wenigstens einen Hauch von Legitimation. - Wie dem auch sei, sie drehen ihre Meinung eh stets im Wind der Globalisten. - Schon lange hege ich den Verdacht, dass sie von der Firma in Langley ihren Check erhalten.

"Die Kurden werden die Verlierer sein"

"Der Abzug der US-Truppen in Syrien wird das Machtgefüge in der Region entscheidend verändern, die Kurden werden die Verlierer sein"
Ja, deshalb kann ich die Foristen nicht verstehen, die weiterhin für Assad, Russland und die Türkei sind.

16:40, DerVaihinger

>>@20.4., 15.58h
Alle sagen das nicht.
Es sind lediglich die moskautreuen Genossen.<<

Seit wann nennt man AfD-Anhänger und Querfrontler Genossen?

Der IS ist besiegt

Der Rückzug der Amerikaner wird erstmal nur bis hinter einer Linie stattfinden (Fernstraße M4). Ob man dann später tatsächlich ganz abzieht wird sich noch zeigen. Schön wäre es!

Der IS ist besiegt. Es gibt also keinerlei Gründe mehr für amerik. Stützpunkte. Genau wie im Irak, können die Einheimischen selber mit dem IS fertigwerden. Was nicht geht, ist die Existenz einer bewaffneten Rebellengruppe, wie der YPG, die als eine Art "Parallelarmee" in Syrien bestand hat. Nein, diese Rebellen gilt es jetzt so schnell wie möglich zu entwaffnen.

Falls dies auf freiwilliger Basis nicht geht, sollte (und wird) die Türkei hier eingreifen und die Entwaffnung durchführen. Ansonsten haben wir in Syrien einen Dauerkonflikt wie in Afghanistan. Dort gibt es seit 1979 ununterbrochen Krieg, weil zu viele Warlords!

Dies ist auch wichtig für die nach Europa geflüchteten Syrer. Die
werden nur dann in ihre Heimat zurückkehren können, wenn es dort keine bewaffneten Rebellen mehr gibt.

Der IS ist besiegt

Der Rückzug der Amerikaner wird erstmal nur bis hinter einer Linie stattfinden (Fernstraße M4). Ob man dann später tatsächlich ganz abzieht wird sich noch zeigen. Schön wäre es!

Der IS ist besiegt. Es gibt also keinerlei Gründe mehr für amerik. Stützpunkte. Genau wie im Irak, können die Einheimischen selber mit dem IS fertigwerden. Was nicht geht, ist die Existenz einer bewaffneten Rebellengruppe, wie der YPG, die als eine Art "Parallelarmee" in Syrien bestand hat. Nein, diese Rebellen gilt es jetzt so schnell wie möglich zu entwaffnen.

Falls dies auf freiwilliger Basis nicht geht, sollte (und wird) die Türkei hier eingreifen und die Entwaffnung durchführen. Ansonsten haben wir in Syrien einen Dauerkonflikt wie in Afghanistan. Dort gibt es seit 1979 ununterbrochen Krieg, weil zu viele Warlords!

Dies ist auch wichtig für die nach Europa geflüchteten Syrer. Die
werden nur dann in ihre Heimat zurückkehren können, wenn es dort keine bewaffneten Rebellen mehr gibt.

@ fathaland slim

"Ich bin unzufrieden mit dem Agieren aller dort beteiligten Akteure, und ich bin unzufrieden damit, daß Trump die Kurden erst benutzt hat und jetzt fallen lässt."

Moment! In meinen Augen haben die USA die Kurden nicht alleine benutzt, sondern auch vor dem IS geschützt. Insofern sind die USA den Kurden rein gar nichts schuldig, wie auch umgekehrt die Kurden den USA rein gar nichts schuldig sind.

"Ich bin unzufrieden mit dem offensichtlich mit Trump abgesprochenen bevorstehenden Einmarsch der türkischen Armee nach Nordsyrien."

Das wohl. Ich hoffe imständig, dass die internationale Gemeinschaft zu einer schnellen Reaktion und angemessenen Antwort kommen wird, sollte der Sultan vom Bosporus gegen die Kurdengebiete im Norden Syriens vorgehen.

@16:38 von pxslo - Kobane wird besetzt

"Die Türkei wird bis zu dieser Straße vorrücken (40 Km von der Grenze) und innerhalb dieses Gebietes eine Pufferzone einrichten. Dahin sollen dann (so der Plan) die in die Türkei geflüchteten syrischen Kurden übersiedeln."

Also sollen Kobane und andere wichtige Städte besetzt werden. Und die Übersiedler sind dann die Dschihadististen (natürlich freiwillig, wie sie schon in Afrin plündern und vergewaltigen, siehe "Türkei begeht Menschenrechtsverletzungen in Afrin" und siehe "Freie Syrische Armee Waffenbrüder im Zwielicht" auf tagesschau.de

re wm-kasparov-fan

"@karwandler

"nicht die Aufgabe der UNO"

Das ist mir klar.
Aber wer nimmt sich dann dieser Aufgabe an?
Dann muss die UNO halt in diesem Bezug ihre Verfassung/ihr Statut dahingehend ändern! Wer, wenn nicht die große Mehrheit von knapp 200 Staaten - gegen einige wenige vor allem aus dem nahen Osten und der arabischen Welt, könnte eine solche neue Staatsgründung durchsetzen?"

Es ist völlig wurscht, ob 200 oder 2 Staaten beschließen, dass irgendwo auf fremdem Staatsgebiet ein neuer Staat zu gründen wäre.

Weder 200 noch 2 Staaten können sowas völkerrechtsgemäß beschließen oder durchsetzen.

16:30, KarlderKühne

>>Hallo fathaland,
bezüglich der Krim argumentieren sie aber genau andersrum. Immer so wie es gerade paßt?<<

Aha.

Sie wollen also Parallelen zwischen dem Kampf der Kurden gegen den IS und für eine föderalistische Selbstverwaltung mit der Annexion der Krim durch Putin mittels eines von ihm verordneten und formulierten Referendums ziehen?

Sorry, aber da kann ich Ihnen nicht einmal ansatzweise folgen.

@16:52 von RoyalTramp

"Ich hoffe imständig, dass die internationale Gemeinschaft zu einer schnellen Reaktion und angemessenen Antwort kommen wird, sollte der Sultan vom Bosporus gegen die Kurdengebiete im Norden Syriens vorgehen."

Wünschen tue ich mir das auch - meine Hoffnung ist aber nicht so ausgeprägt wie Ihre.

@pxslo, 16.38h

Potzblitz.
Ich beneide Sie um den Platz im Geheimkabinett von Erdogan und Trump.

Na, da hat der große Führer dem Ami mal richtig gezeigt, wer der Herr im Hause ist.

Die Welt wird noch vor Erdogan zittern.

16:46, Rebel-Lion

>>@16:15 fatahland slim
"Mit den Buchstaben des Völkerrechts allerdings schon, und es macht natürlich einen großen Unterschied, ob die Bomben, die einem auf den Kopf geworfen werden, völkerrechtswidrig oder völkerrechtskonform sind, oder?"

Ja, das ist ein Unterschied, die einen haben wenigstens einen Hauch von Legitimation. - Wie dem auch sei, sie drehen ihre Meinung eh stets im Wind der Globalisten. - Schon lange hege ich den Verdacht, dass sie von der Firma in Langley ihren Check erhalten.<<

Nein, ich kriege meinen Scheck natürlich von Soros.

So wie sich das für einen jüdisch-freimaurerischen Globalisten gehört.

Frohe Festtage.

Nun gibt es Hoffnung auf Frieden!

Sollten die Amerikaner abziehen und alle Rebellen ihre Waffen abgeben, wird es in Syrien relativ schnell (Monate) zum Frieden kommen.

Der IS ist besiegt und die Arbeit getan. Da hat Trump schon Recht. Jetzt gilt es die Araber wieder in ihre Dörfer u. Städte zu lassen. Von dort wurden die nämlich von der kurdischen YPG vertrieben. Da fand eine ethnische Säuberung statt. Häuser der Araber wurden gesprengt und in den Schulen kein arabisch mehr unterrichtet. Das hat auch amnesty international so dokumentiert.

Und das obwohl der kurdische Bevölkerungsanteil vor dem Krieg nur bei etwa 7% lag. Heute kontrolliert die kurdische YPG fast 30% des Landes. Darunter die wichtigen Talsperren, Wasserkraftwerke (Strom) und die Ölquellen. Ohne diese Ressourcen ist eine Wiederkehr der nach Europa vertriebenen Syrer nicht vorstellbar.

Deshalb ist es von enormer Dringlichkeit, die YPG zu entwaffnen und aufzulösen. Und zwar schnell.

@16:50 von pxslo

"... wird die Türkei hier eingreifen und die Entwaffnung durchführen. Ansonsten haben wir in Syrien einen Dauerkonflikt wie in Afghanistan."

Heute hat schon jemand sinngemäß geschrieben, wer vorgibt, einem anderen Land Frieden zu bringen, sollte erst einmal im eigenen Land Frieden schaffen. Davon ist die Türkei leider weit entfernt. Frieden kann man nicht mit Waffen schaffen, sondern nur durch Verhandlungen mit Kompromissen und Zugeständnissen.

re von fathaland slim

Es ist doch so,daß sich jetzt Bellizisten heftig beschweren,ihre Pläne bezüglich Syrien sind hinfällig.
Ob Syrien,ob EU,ob Soros,ob Poroschenko.Sie haben ein Talent oder es ist auch Ihre Obzession,Kritiker derselben generell in eine rechte oder Queerfrontecke zu schieben.

@fathaland slim, 16.49h

Weil diejenigen, die hier den Abzug der USA beklatschen, kaum von der AfD sein dürften.

Einem davon, Kevesligeti, haben Sie eben geantwortet.

Der ist bestimmt nicht verdächtig, ebenso wie die meisten Befürworter, ein AfD-Anhänger zu sein .

Sie sollten sich mal angewöhnen, dass auch andere eine fundierte Meinung haben, die, wenn sie nicht der Ihren entspricht, deshalb noch lange nicht falsch ist.

Wo ist die schützende Hand?

Im Forum wird behauptet, es habe vor dem 1. Welrkrieg kein Syrien gegeben. Richtig ist: Syrien gibt es seit Jahrtausenden, namentlich als Syria im Römischen Reich. Weihnachten wird es wieder verlesen: Dass Kaiser Augustus damals befahl, "alle Bewohner des Römischen Reiches zu zählen und in Steuerlisten einzutragen. ... Es geschah, als Quirinius Statthalter der Provinz Syrien war." (Lukas 2.2)

Auch danach war Syrien nicht vom Erdboden verschwunden. Das Staatsgebilde in seiner heutigen Form jedoch wurde tatsächlich zwischen den Weltkriegen geschaffen.

Das ändert nichts daran, dass das militärisch-taktische Verhalten wieder einmal eine Katastrophe für die kurdische Bevölkerung bedeutet. Es bleibt zu hoffen, dass es nicht wieder zu völkermord-artigen Vernichtungszügen kommt. Wer kann und will schützend einwirken? Putin? Wers glaubt wird selig. Ich hoffe dennoch.

17:01 von pxslo - Behauptung ethnische Säuberungen

"Jetzt gilt es die Araber wieder in ihre Dörfer u. Städte zu lassen. Von dort wurden die nämlich von der kurdischen YPG vertrieben. Da fand eine ethnische Säuberung statt. Das hat auch amnesty international so dokumentiert."

Es gibt einen Bericht von 2015, in dem warf Amnesty International (AI) Vertreibungen vor.
Der UN-Menschenrechtsrat weist in einem Report aus dem März 2017 die Vorwürfe der ethnischen Säuberung zurück. Zwar seien vereinzelte (teils temporäre) Umsiedlungen aufgrund von Minen und selbstgebauten Sprengsätzen notwendig gewesen, allerdings gäbe es keine Hinweise darauf, dass die kantonalen Regierungen gezielt gegen arabische Gemeinschaften vorgegangen wären, noch dass die "demografische Zusammensetzung der von ihnen kontrollierten Gebiete durch Gewalttaten gegen bestimmte ethnische Gruppen systematisch verändert" hätte werden sollen.

@ fathaland slim

"Eine der hervorstechenden Eigenschaften der syrischen Nomenklatura ist ja auch bekanntermaßen ihre Diskussionsbereitschaft. Die hat sie in den letzten fünf Jahren ausdauernd unter Beweis gestellt, nicht wahr?"

Für Assad sind die Kurden keine Feinde, wie die syrische Opposition. Und ja, er wird sich mit den Kurden an einen Tisch setzen.

Außerdem: Wir gesprächsbereit war denn die Opposition in den letzten 5 Jahren? Die hat mindestens genauso häufig evt. Friedensgespräche boykottiert oder platzen lassen wie auch die Regierungsseite. Wer ist da jetzt der Gute und wer der Böse? Beide Seiten geben sich m.E. rein gar nichts.

@16:58 von DerVaihinger

"Ich beneide Sie um den Platz im Geheimkabinett von Erdogan und Trump."

Kann ich was dafür, wenn Sie keine ausländischen Medien verfolgen?

"Na, da hat der große Führer dem Ami mal richtig gezeigt, wer der Herr im Hause ist."

Auch falsch! Die Türkei ist bei ihrem ersten Syrien-Einmarsch (2016 El-Bab) genauso vorgegangen. Die Amerikaner wurden immer 24 Stunden vor einem Angriff darüber informiert, wo und wann man angreifen wird. Die Amerikaner haben sich dann genau dort zurückgezogen. So hat sich die türk. Armee dann Kilometer für Kilometer vorgetastet. Dauerte fast ein halbes Jahr für wenige Kilometer.

Trump hat diesmal anders entschieden. Ob er tatsächlich ganz abziehen wird, weiß noch keiner. Bei seiner Bevölkerung kommt der Rückzug aber gut an. Könnte sein, dass er damit seine Wiederwahl sichern will. Als Geschäftsmann war er vielleicht mit dem syrischen "Return of investment" nicht zufrieden und hat abgewogen.

17:07 von DerVaihinger

Sie sollten sich mal angewöhnen, dass auch andere eine fundierte Meinung haben, die, wenn sie nicht der Ihren entspricht, deshalb noch lange nicht falsch ist.

Dem möchte ich mich anschließen.

re: 15:44 von fünf vor zwölf

"Niemand muss einen Staat im Staat dulden."
Schon richtig, aber "Duldung" funktioniert, wie man an Deutschland und Bayern sieht, allerdings ist bis heute nicht ganz klar, wer wen duldet :-), auch wenn Bayern etliche Bundesländer durch den Länderfinanzausgleich am Leben hält.

Aber mal ernsthaft: Föderalismus ist möglich; okay bei den Hitzköpfen des Nahen Ostens wird das schwer, mit dem Föderalismus.
Doch auch in Europa haben sich Kleinstaaten bekriegt und erst als den hitzigen Regierenden die zu Regierenden und Auszubeutenden ausgingen, hat man sich zu Frieden besonnen - irgendeiner muss ja arbeiten und den Mehrwert für die Bosse ranschaffen.
Doch bis heute sind Gemeinsamkeit und Frieden unmöglich, denn immer heißt es: "Dieser Planet ist zu klein für uns Zwei, Fremder!" - und richtig schlimm wird es, wenn Religion (ist wie eine Idelogie) und Rassismus hinzu kommen.
Also: Wie wäre es mal mit Föderalismus, statt Totschlag!

Claudia Bauer meint ....

warum rücken nicht deutsche Truppen nach wenn die Amerikaner abziehen. Herr Mass würde das sicher begrüßen.

Trump zündelt

genau wie Erdogan und Putin.

17:07, DerVaihinger

>>@fathaland slim, 16.49h
Weil diejenigen, die hier den Abzug der USA beklatschen, kaum von der AfD sein dürften.

Einem davon, Kevesligeti, haben Sie eben geantwortet.

Der ist bestimmt nicht verdächtig, ebenso wie die meisten Befürworter, ein AfD-Anhänger zu sein .

Sie sollten sich mal angewöhnen, dass auch andere eine fundierte Meinung haben, die, wenn sie nicht der Ihren entspricht, deshalb noch lange nicht falsch ist.<<

Sie wissen, was die Montagsdemo-Querfront ist?

Dort sind die meisten, die hier auf Putins Seite kommentieren, zu verorten.

Und die AfD-Anhänger sind auf Seiten Assads, weil sie ihn als Verbündeten gegen die Flüchtlinge betrachten.

Glauben Sie mir, ich habe mich mit dieser Gemengelage ausführlich beschäftigt und kenne die Standpunkte der Foristen sehr gut. Nach sieben Jahren und einer Woche hier im Forum bleibt das nicht aus.

Putin

Hat es auf auf den Punkt gebracht. Die USA haben kein Mandat und keine Einladung. Sie sind wie die Türkei Invasoren.

Mit welchem Recht?

Haben die Amis offizielle Einladung von der syrischen Regierung oder ein UN- Mandat? Mit welchem Recht halten sie sich in Syrien auf?!! Die einzigen die dort legal sind, sind die Russen und die Iraner. Alle andere sind Okkupanten. Und warum überhaupt diese Diskussion,ob es richtig oder falsch ist dass die Amerikaner aus Syrien abziehen? Oder kann man darüber diskutieren ob es richtig ist dass die Krim jetzt russisch ist?

@17:10 von Robert L.

"..., allerdings gäbe es keine Hinweise darauf, dass die kantonalen Regierungen gezielt gegen arabische Gemeinschaften vorgegangen wären, noch dass die "demografische Zusammensetzung der von ihnen kontrollierten Gebiete durch Gewalttaten gegen bestimmte ethnische Gruppen systematisch verändert" hätte werden sollen."

Sie schreiben doch selber, dass der Bericht von 2015 sei. Sie müssen mal ein Update durchführen! Die Tagesschau hat über die systematische Zerstörung der arabischen Häuser auch berichtet. Es gab Satellitenbilder "Vorher-Nachher".

Da wurde ganze Arbeit geleistet. Die Häuser wurden dem Erdboden gleichgemacht. Auch in Dörfern mit einem Araberanteil von 90%. Übrig blieben nur die wenigen kurdischen Häuser.

@17:01 von pxslo

"obwohl der kurdische Bevölkerungsanteil vor dem Krieg nur bei etwa 7% lag. Heute kontrolliert die kurdische YPG fast 30% des Landes."

Das Militärbündnis SDF kontrolliert fast 30% des Landes. Entsprechend gibt es ein politsches Bündnis.
Um 16:10 hat VfG zusammengefasst, wer das ist: Der Demokratische Rat Syriens als Dach-Organisationen mehrerer Parteien (darunter die Kurdenpartei PYD).
In der Allgemeinen Bundesversammlung sowie im Bundes-Exekutivrat der Dachorganisation sind unter anderem die Demokratische Gesellschaft Syriens von Ahmed Dscharba, die Assyrische Einheitspartei, die kurdische Partei der Demokratischen Union, die Demokratische Partei Kurdistan-Syrien, eine Abspaltung der Baath-Partei von Ibrahim Machus sowie Abgeordnete der Jesiden vertreten.

Vielleicht lesen Sie mal den ganzen Beitrag um 16:10 von VfG.

17:04, Bernd Kevesligeti

>>re von fathaland slim
Es ist doch so,daß sich jetzt Bellizisten heftig beschweren,ihre Pläne bezüglich Syrien sind hinfällig.<<

Welche Bellizisten meinen Sie jetzt genau?

>>Ob Syrien,ob EU,ob Soros,ob Poroschenko.Sie haben ein Talent oder es ist auch Ihre Obzession,Kritiker derselben generell in eine rechte oder Queerfrontecke zu schieben.<<

Nein, nur diejenigen, die einem gewissen Argumentationsmuster folgen.

"Queerfront" finde ich übrigens klasse.

Ich meine ...

@ Claudia Bauer meint ....: warum rücken nicht deutsche Truppen nach wenn die Amerikaner abziehen. Herr Mass würde das sicher begrüßen.

Das finde ich auch. Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten sind besser ausgerüstet und besser motiviert als amerikanische oder russische Söldner.

@ psxlo meint ...

@ psxlo: obwohl der kurdische Bevölkerungsanteil vor dem Krieg nur bei etwa 7% lag. Heute kontrolliert die kurdische YPG fast 30% des Landes.

Was hat denn der prozentuale Anteil an der Bevölkerung mit dem prozentualen Anteil an der Fläche zu tun?

Zurück zu Assad

Die Assad-Herrschaft bietet Stabilität und eine gewisse soziale Sicherheit. Das ist schon etwas. Es ist nicht alles, aber ohne Sicherheit ginst es auch keine Freiheit.

Entschädigung

Die USA sollen Ihre Waffen und Ihren Müll mitnehmen welches entsorgt wurde. Und die ganzen Kulturschätze zurück geben und den kompletten Nahen Osten entschädigen. Das ganze Unheil ist auf den damals völkerrechswiedriegen Golfkrieg wegen angeblicher Massenvermichtungswaffen zurückzuführen.

@17:21 von phronopulaxo

"Das Militärbündnis SDF kontrolliert fast 30% des Landes. Entsprechend gibt es ein politsches Bündnis.
Um 16:10 hat VfG zusammengefasst, wer das ist: Der Demokratische Rat Syriens als Dach-Organisationen mehrerer Parteien (darunter die Kurdenpartei PYD)."

Bei der sog. SDF haben die Kurden (vor allem die marxistische YPG) eine erdrückende Mehrheit. Wir sprechen hier von weit über 50.000 Rebellen! Da zählen andere kleine Grüppchen gar nicht.

Zeit der Vernunft.

Es ist gut, dass Trump dieses Abenteuer des Westens beendet.

Trump's Flächenbrände

Überall zerstört Trump gewachsene, verlässliche Strukturen. Klar hat der Syrien-Krieg enorme Summen verschlungen, aber die USA wollten doch unbedingt gegen die Vormachtsstellung Russlands in Syrien vorgehen. Die Lunte brennt lichterloh und jetzt erklärt T. das für beendet. Wie ein kleines Kind: Ich habe keine Lust mehr. Ja, die USA sind hoch verschuldet, eigentlich pleite. Löblich, dass er sparen will. Weshalb dann aber die vielen Geschenke an die Industrie für noch mehr Reibach? Weshalb mit Zoll-Auflagen die Konjunktur abwürgen? Bisher hat er noch keinen einzigen Kohle-Job wiederbeleben können (hätte auch sonst niemand gekonnt), die Auto-Jobs wachsen auch nur bei den ausländischen Unternehmen, die heimischen Marken entlassen Beschäftigte. Und vor allem: Das alles geschieht auf dem "Mist" von Trump - niemand weiß etwas davon, alles ist willkürlich und ungeplant. Was ist das für ein Popanz, der an den Hebeln des mächtigsten Landes spielt?

Putin meint ...

"... die USA hätten ohne Autorisierung durch den Weltsicherheitsrat "eine illegale internationale Koalition" angeführt - unter dem Vorwand, die Terrororganisation IS zu bekämpfen."

Dann meine ich: "... Russland hätte ohne Autorisierung durch den Weltsicherheitsrat "eine illegale internationale Koalition" angeführt - unter dem Vorwand, die syrische Opposition zu bekämpfen."

@Royal Tramp 17:14

Die Kurden werden sich ganz sicher nicht mit dem Mann an den Tisch setzen, der sie beim Kampf gegen den IS im Stich gelassen hat. Assad hat die Kurden dem IS zum Fraß vor die Füße geworfen. Mag sein, dass Assad die Kurden nicht als Feinde sieht, aber die Kurden sehen definitiv Assad als Feind nachdem wie er sie in Kobane im Stich gelassen hat!

17:21, DeRus

>>Mit welchem Recht?
Haben die Amis offizielle Einladung von der syrischen Regierung oder ein UN- Mandat? Mit welchem Recht halten sie sich in Syrien auf?!! Die einzigen die dort legal sind, sind die Russen und die Iraner. Alle andere sind Okkupanten.<<

Die "Okkupation" Nordostsyriens durch die USA war mit Putin abgesprochen. Zwecks Arbeitsteilung zur Bekämpfung des IS. An der ist nämlich Putin ebenso interessiert wie "der Westen". Der IS schert sich nämlich nicht um die Einteilung der Welt in solcherart Kategorien. Viele IS-"Entscheider" sind russische Staatsbürger aus dem Kaukasus.

Am Drücker

@ Bernd Kevesligeti:
Es ist doch so,daß sich jetzt Bellizisten heftig beschweren,ihre Pläne bezüglich Syrien sind hinfällig.

Putins Pläne sind nach momentanem Stand der Dinge in keiner Weise hinfällig. Es scheint, dass er den Stellvertreterkrieg gewinnt.

re: 16:36 von DerVaihinger

Immerhin geht es um den Aufbau des "Neuen Osmanischen Großreichs" und die Vorherrschaft im Nahen Osten!
Noch nie "Risiko" gespielt?
Noch nicht begriffen, dass Trump und Putin dabei sind, sich die Welt neben China neu aufzuteilen?
Erdogan ist das nur ein Mittel zum Zweck und soll die Rolle der Ordnungsmacht im Nahen Osten übernehmen und damit USA und Russland vom Dauereinsatz in der Dauerkrisenregion entlasten.
Man erhofft sich so, besser auf den Saudi-Arabischen Pseudo-Religiösen Konflikt mit dem Iran konzentrieren zu können und den Energiemarkt zu sichern.
Europa liegt genau zwischen diesen "Mahlsteinen" und muss aufpassen nicht zerrieben zu werden, von der neuen Weltordnung.

Frieden auf der Welt u.in Syrien

Ein gutes Beispiel des US Praesidenten Donald Trump"wir sind nicht der Polizist in Syrien".Bravo Mr. Praesidend,sie gehören nicht zum deep Staate,als wie DE s Herr Maas,der diese Entscheidung kritisiert.

@Brisant Und Putin ist ein

@Brisant

Und Putin ist ein Engelchen der sonst nirgends eine Invasion durchgeführt hat.

Schön beschönigen

@ Paul Puma meint ...
Zurück zu Assad. Die Assad-Herrschaft bietet Stabilität und eine gewisse soziale Sicherheit.

Mit ungefähr 30.000 politischen Häftlingen, Folter und dem ausgefeiltesten Geheimdienst der arabischen Welt. Aber abgesehen davon ist alles völlig sicher und sozial.

@Nettie 16:00

Absolut korrekt. Die einzigen die wirklich gegen den IS gekämpft haben waren die Kurden. Assad und Erdogan haben noch Öl-Geschäfte mit dem IS gemacht. Ohne Assad und Erdogan wäre der IS viel früher in die Defensive geraten. Besiegt ist der IS noch lange nicht nur weil Trump es so behauptet. Der IS ist im Untergrund und dort noch viel gefährlicher als vorher. Zu glauben man habe den IS besiegt ist höchstgradig naiv von Trump und von Putin!

@17:21 von pxslo

"Sie schreiben doch selber, dass der Bericht von 2015 sei."

Ich hatte geschrieben "Der UN-Menschenrechtsrat weist in einem Report aus dem März 2017 die Vorwürfe der ethnischen Säuberung zurück."
Das ist nachprüfbare Tatsache.

Ihr "machen Sie mal ein Update" und ihre Behauptung, die Tagesschau habe danach "über die systematische Zerstörung der arabischen Häuser auch berichtet" können Sie nicht belegen.

@ 17:27 von SabineS.

Es ist gut, dass Trump dieses Abenteuer des Westens beendet.

Auf Kosten der Kurden!

"....erst kommt der Abzug der USA, dann der Einmarsch der türkischen Truppen, so gäbe es keine Kollision der beiden NATO-Partner."

Was genau so kommen wird. Erst weg mit den kurdischen Kämpfern und dann wird heimlich, still und leise die Zivilbevölkerung beseitigt.

PS: Es ist wirklich grauenhaft wie russische Trollfabriken bei diesen Themen zuschlägt.

17:08, Stefanqwer

>>Im Forum wird behauptet, es habe vor dem 1. Welrkrieg kein Syrien gegeben. Richtig ist: Syrien gibt es seit Jahrtausenden, namentlich als Syria im Römischen Reich. Weihnachten wird es wieder verlesen: Dass Kaiser Augustus damals befahl, "alle Bewohner des Römischen Reiches zu zählen und in Steuerlisten einzutragen. ... Es geschah, als Quirinius Statthalter der Provinz Syrien war." (Lukas 2.2)<<

Es gab nie einen Nationalstaat Syrien, und der heutige ist mit der in der Bibelübersetzung erwähnten römischen Provinz nicht ansatzweise deckungsgleich.

Ich empfehle, sich mit der Geschichte der Region zu beschäftigen. Wikipedia ist da wieder mal ein guter Anfang. "Syrien" eingeben.

Antiwestliche Logik

@ DeRus:
Mit welchem Recht? Haben die Amis offizielle Einladung von der syrischen Regierung oder ein UN- Mandat? Mit welchem Recht halten sie sich in Syrien auf?!! Die einzigen die dort legal sind, sind die Russen und die Iraner. Alle andere sind Okkupanten.

Nur wer von der syrischen Militärdiktatur offiziell eingeladen wurde, darf dort auch offiziell Bomben auf Städte abwerfen. Logisch.

re von fathaland slim

Als Bellizisten bezeichnet man die Befürworter
von Militäreinsätzen.In diesem Fall Republikaner,einen Teil der Demokraten,auch in der Bundesrepublik diejenigen,die jetzt konkret gegen den Abzug sind(Medien,Politiker).

Und was machen Sie,wenn in einiger Zeit,nach Ende des INF-Vertrages,auch hier Mittelstreckenraketen stationiert werden und sich dagegen eine Friedensbewegung wendet ?
Natürlich sicher"Querfront".

Hintergedanken...

Wer als deutscher Europäer alt genug ist, dem kommen zum Thema "Kurden" mehrere Remineszenzen in den Sinn ... trivial beginnend bei Karl May (Durchs wilde Kurdistan) oder internationaler mit George Halban (Malik der Wolf) mit realistischeren Schilderungen, und neuzeitlicher auch die Causa "Öczalan", dieses speziell in DE bei Kurden populären, jedoch bereits seit 1999 in türkischer Haft befindlichen PKK-Führers. In 2002 - und im Zuge einer geplanten EU-Annäherung - wurde die ursprünglich verhängte Todesstrafe jedoch in "lebenslänglich" umgewandelt. Inzwischen jedoch tendiert die heutige Türkei politisch zur Wiedereinführung der Todesstrafe - womöglich auch für "Altfälle".._
_
Mit diesem etwas "launischen" Posting möchte ich darauf hinweisen, welches Leid immer wieder politische "Hintergedanken" = Ränkespiele haben können... und zwar in erster Linie für ganz normale Menschen überall ... die nur leben und überleben wollen...

17:28 von gestört aber geil

Putin meint ...

"... die USA hätten ohne Autorisierung durch den Weltsicherheitsrat "eine illegale internationale Koalition" angeführt - unter dem Vorwand, die Terrororganisation IS zu bekämpfen."

Dann meine ich: "... Russland hätte ohne Autorisierung durch den Weltsicherheitsrat "eine illegale internationale Koalition" angeführt - unter dem Vorwand, die syrische Opposition zu bekämpfen."
////
*
*
Putin ist vom Prasidenten Assad gerufen worden.
*
So wie Präsident Porschenklow die Nato und die EU um Hilfe gebeten hat..

nach dem Verrat durch Sykes und Picot

werden die Kurden ein weiteres Mal verraten

@ 17:26 von Paul Puma

In den syrischen Gefängnissen werden vom Geheimdienst täglich Oppositionelle und Rückkehrer ermordet. Von welcher Sicherheit reden Sie? Das System Assad basiert auf Terror. Daran hat sich nichts geändert.

Eingeladen zum Angriff

@ Brisant:
Putin Hat es auf auf den Punkt gebracht. Die USA haben kein Mandat und keine Einladung.

Sind Bomben auf die Bevölkerung mit Einladung vorzuziehen?

um 17:18 von Claudia Bauer

"Claudia Bauer meint ....warum rücken nicht deutsche Truppen nach wenn die Amerikaner abziehen. Herr Mass würde das sicher begrüßen."
Das überlassen Sie lieber mal Herrn Maas und der deutschen Regierung. Diese werden schon wissen, was in dieser Situation richtig oder falsch ist.
Und Sie wissen doch bestimmt auch, dass dazu erst ein Bundestagsbeschluss her muss, weil wir hier eine Demokratie und keine Diktatur sind.

Der Krieg der Kurden gegen

Der Krieg der Kurden gegen den IS war für sie nicht uneigennützig. Hätten sie es nicht getan, wäre es ihnen so ergangen wie den Jesieden. Deshalb halte ich die Behauptung, man hätte sie nur ausgenutzt für falsch.

re von gestört aber geil

Hinfällig scheinen die Pläne der Bellizisten,der Regime-change-Krieger,die einen laizistischen Staat beseitigen wollten.

Russland stand und steht denen seit 2015 im Weg.

@ De Russ

Und warum überhaupt diese Diskussion,ob es richtig oder falsch ist dass die Amerikaner aus Syrien abziehen? Oder kann man darüber diskutieren ob es richtig ist dass die Krim jetzt russisch ist?

Nein, müssen wir nicht. Erst wenn sich die militärischen Kräfteverhältnisse wieder ändern sollten, wird die Krim vermutlich wieder ukrainisch.

@17:26 von gestört aber geil

"@ psxlo: obwohl der kurdische Bevölkerungsanteil vor dem Krieg nur bei etwa 7% lag. Heute kontrolliert die kurdische YPG fast 30% des Landes.

Was hat denn der prozentuale Anteil an der Bevölkerung mit dem prozentualen Anteil an der Fläche zu tun?"

Sehr viel würde ich meinen! Wer innerhalb von 3 Jahren seine Fläche vervierfacht, kann das nur wenn er anderen etwas wegnimmt. Und was machen die Vertriebenen? Genau, sie flüchten. Unter anderem nach Deutschland und Nordeuropa.

Wann könnten die wieder Heim? Wenn ihnen Haus und Hof zurückgegeben wird. Ansonsten brauchen wir das Thema gar nicht ansprechen. Wobei die Häuser natürlich zerstört wurden. Aber die Landrückgabe ist als deren einzige Erwerbsquelle (meist mehrere Generationen) lebenswichtig. Dafür würden die sogar vorübergehend in Zelten schlafen. Ein Bauer wechselt nicht eben mal den Job. Da ist auch viel Psychologie im Spiel.

@ 17:27 von SabineS.

"Es ist gut, dass Trump dieses Abenteuer des Westens beendet."

Putin hat diese Einsicht nicht. Für ihn geht das Abenteuer weiter...

17:34 von Magfrad @Nettie 16:00

"" Besiegt ist der IS noch lange nicht nur weil Trump es so behauptet. Der IS ist im Untergrund und dort noch viel gefährlicher als vorher. Zu glauben man habe den IS besiegt ist höchstgradig naiv von Trump und von Putin!""
#
Ich teile Ihre Ansicht über den IS.Dessen Gedankengut wird noch lange in diesen kranken Gehirnen der IS Befürworter herumgeistern und das ist sehr Gefährlich.

@gestört aber geil

"Mit ungefähr 30.000 politischen Häftlingen, Folter und dem ausgefeiltesten Geheimdienst der arabischen Welt. Aber abgesehen davon ist alles völlig sicher und sozial."

Die Alternative wäre ein Kopf-ab-Regime.
Ist das besser?
Die von uns hochgelobten demokratischen Kräfte sind in Syrien nicht existent.

@17:27 von pxslo

Um 16:10 hat VfG zusammengefasst, wer im sehr breiten Bündnis 'Demokratischer Rat Syriens' ist. Das ist ein POLITISCHES Bündnis.

Sie gehen darauf gar nicht ein, sondern " antworten" darauf:
"Bei der sog. SDF haben die Kurden (vor a
llem die marxistische YPG) eine erdrückende Mehrheit."

Die SDF ist ein MILITÄRISCHES Bündnis, in dem allerdings die Kurden die stärkste Kraft sind, die seit der Schlacht um Kobane ihre Kampfkraft entwickelt haben.

Kurden = Stabilität

Die Kurden wollen in Syrien keinen eigenen Staat ausrufen, aber es ist Fakt dass in Syrien sowie im Nordirak die kurdisch verwalteten Gebiete die stabilsten und am weitesten entwickelten dieser Länder sind! Es ist für alle demokratischen Ländern geradezu beschämend, die Kurden, die für Demokratie, Menschen- und Minderheitenrechte, Toleranz und viele westliche Werte eintreten, einfach im Stich zu lassen. Ausserdem sollte bedacht werden: Hätte es die kurdischen Bodentruppen im Kampf gegen den IS nicht gegeben, so hätten wir es in der westlichen Welt vielleicht viel längere Zeit mit IS-Attacken zu tun gehabt? Es wird Zeit, auf die richtigen Partner im Nahen Osten zu setzen, und nicht auf türkische Nationalisten, iranische Islamisten oder Assad als Diktator!

de bello syriaco

@ Bernd Kevesligeti:
Als Bellizisten bezeichnet man die Befürworter
von Militäreinsätzen.In diesem Fall Republikaner,einen Teil der Demokraten,auch in der Bundesrepublik diejenigen,die jetzt konkret gegen den Abzug sind(Medien,Politiker) ...

... und die russischen Medien und Politiker ...
und natürlich Putin.

Fehlentscheidung!

Es wird geschehen was befürchtet wird. Erdogan wird einrücken und ein Gemetzel anrichten, wie er es schon einmal auf türkischem Boden tat.

Eine gleichgeschaltete Presse wird dabei helfen, sein hässliches Gesicht eines Agressors gegen kurdische Zivilisten zu verbergen.
Assad wird es ihm nun unter dem Schutz der Russen gleich tun.

Der Iran wird die Gelegenheit ebenfalls nutzen. Der Konflikt zwischen Israel und dem Iran wird weiter Fahrt aufnehmen mit unabsehbaren Konsequenzen in welche später wieder die USA reingezogen werden.

Fluchtwellen verfolgter Syrer und Kurden werden einsetzen. Kinder leiden unsäglich.

Es gab zig Länder wo dieser Schritt der USA richtig und begrüßenswert gewesen wäre. Hier einmal nicht, meiner Meinung nach. Aber in Syrien gibt es nichts zu holen.....

@17:35 von Robert L

"... ihre Behauptung, die Tagesschau habe danach "über die systematische Zerstörung der arabischen Häuser auch berichtet" können Sie nicht belegen."

Da bin ich mir aber ganz sicher, dass die Tagesschau das berichtet hat - sehr sehr sicher. Habe noch die Bilder vor Augen.

Als die Türkei in die syrischen Gebiete El-Bab und Afrin einmarschiert ist und dort den IS bzw. die marxistische YPG vertrieben hatte, siedelten Hunderttausende Syrer aus der Türkei in ihre Heimat zurück. Die wollten weder unter der Herrschaft des IS noch der YPG leben. Darunter auch viele Kurden!

Von denen wurden die Bauern nämlich drangsaliert. So mußte man beispielsweise 50% seiner Ernte als "Revolutionssteuer" an die marxistische YPG abgeben. Wer nicht gehorchte, wurde bestraft. Die Konsequenz waren Hunger und Elend.
Am Ende dann die Flucht in die Türkei bzw. nach Europa.

Keine Bomben ohne Einladung, sorry

@ Brisant:
Putin Hat es auf auf den Punkt gebracht. Die USA haben kein Mandat und keine Einladung.

Die Bomben in einem fernen Land sind irgendwie gerechter, wenn sie mit einer offiziellen Einladung erfolgen. Eben war hier schon von Bellizismus die Rede. Das ist wohl Bellizismus in Reinkultur.

@Boris.1945 17:39

Putin terrorisiert mit seiner Politik den Rest der Erde und dafür hat er mit Sicherheit keine Genehmigung. Daran ändert auch nichts, wenn Sie und andere immer wieder erwähnen er sei von Assad gerufen worden.

@16:00 von fathaland slim

>> Der "Westen" hat Syrien geschaffen, damals, nach dem ersten Weltkrieg. Vorher gab es dieses Land nicht. Wenn Sie [Anm: 15:41, Bernd39] sich hier also auf die Seite der syrischen Regierung schlagen, dann schlagen Sie sich auf die Seite einer Regierung, die es ohne den "Westen" gar nicht gäbe. <<
_
Erstaunlicherweise von Ihnen hier ziemlicher Unfug..! Die gesamte sog. "WK2-Nachkriegsordnung" wurde von den ehem. "Alliierten" inkl. der UdSSR geschaffen, führte zum "kalten Krieg" und - heute speziell - zu sog. "Nahost-Konflikten", als Auswirkung einer früher gewollten Machtverteilung = Einflußnahme auf Ressourcen.
_
Daß die politische Weiterentwicklung sog. "Kunststaaten" / manche sagen auch "Zwangsstaaten - nicht negativ sein muß, zeigt zB. die demokratische Gesamtentwicklung Israels. Und trotz regionaler Kriege blieb die politische Struktur in Nahost lange - mit Verlaub - "stabil"... bis "der Westen" die Idee der "Regime-Changes" ins Visier nahm...

@17:48 von phronopulaxo

Sie gehen darauf gar nicht ein, sondern " antworten" darauf:
"Bei der sog. SDF haben die Kurden (vor allem die marxistische YPG) eine erdrückende Mehrheit."

Die sog. SDF hieß vorher YPG! Der Grund warum es zu einer Namensänderung kam, war der Protest der Türkei. Für die war das nämlich nur ein Etiqettenschwindel.

Dazu gibt es auch ein Video im Netz vom SENTCOM-Vorsitzenden. Der sagte nämlich auf eine Frage von Journalisten "Wir mußten für die YPG einen neuen Namen erfinden, um die Türken ruhig zu stellen". Dabei konnte er ein Grinsen nicht verkneifen. Aber die Türkei hat die SDF niemals akzeptiert und immer als marxistische YPG angesehen.

Lieber ohne Assad

@ Shantuma:
Die Alternative wäre ein Kopf-ab-Regime. Ist das besser?

Nein, nicht wirklich.
Ein Kopf-ab-Regime mit Assad oder ein Kopf-ab-Regime ohne Assad? Das ist mir offen gestanden egal.

Die Kurden zeigen aber ganz deutlich, dass in Syrien sehr wohl ein aufgeklärter und gerechter Staat ohne Repression denkbar wäre. Den hätte ich gern in ganz Syrien. Ohne USA, ohne Russland, ohne Iran, ohne Hisbollah und natürlich ohne Assad. Jeder soll dahin gehen wo er hingehört. Assad nach Den Haag.

@DeRus 17:21

Nur zur Deutlichkeit. Die Baath Partei zu der Assad und auch sein verstorbener Vater gehören hat sich 1963 illegal an die Macht geputscht. Es ist schon abenteuerlich, wie man diese Verbrecherclique als rechtmäßig hinstellt. Die Russische Armee hat auf syrischen Gebiet genauso wenig zu suchen wie die Iraner. Das syrische Volk hat weder die eine noch die andere Armee gebeten einzugreifen.

Was wäre wenn....

... Wenn Donald Trump im Jahr 1941 amerikanischer Präsident gewesen wäre..... Nach Eroberung von Berlin hätte Trump seine Truppen sofort zurückgezogen, Russen, Briten und dem Rest der Nazis das Feld überlassen....
Was wäre dann passiert? Gottlob ist es anders gelaufen. Aber der Unterschied ist doch der: Roosevelt hat langfristig auf Jahrzehnte geplant. Trump ist ein Polit-Amateur ohne jeden Weitblick .

um 17:49 von Dyanula

"Die Kurden wollen in Syrien keinen eigenen Staat ausrufen, aber es ist Fakt dass in Syrien sowie im Nordirak die kurdisch verwalteten Gebiete die stabilsten und am weitesten entwickelten dieser Länder sind."
Sehr guter Kommentar, der die Situation in Syrien bzw. im Nahen Osten sehr gut beschreibt.

@ Magfrad

Er hat sie nicht dem IS zum Fraß vor die Füße geworfen, sondern befand sich 2014 mit seinen eigenen Kräften gegen die vom Westen logistisch unterstützte Opposition in der Defensive und sein Aktionsradius war quasi auf die Region um Damaskus sowie allenfalls noch auf Aleppo beschränkt. Was hätte er da also tun sollen?

Laut offiziellen syrischen Regierungsangaben will damals Assad zumindest Waffen an das belagerte Kobane geschickt haben. Ob das stimmt, keine Ahnung. Wäre aber logisch.

Anfang diesen Jahres hatte Assad dann, nachdem er mittlerweile mit russischer Hilfe die Oberhand im Konflikt mit der Opposition errungen hat, sogar Teile der iranisch unterstützten NDF nach Afrin verlegt, um die dortigen Kurden im Kampf gegen die vorrückenden Türken zu unterstützen, da er die Kurden immer noch als Bürger Syriens sieht.

Sie sehen: zwischen Assad und den Kurden mag zwar nicht alles grün sein, aber da ist nichts, was man nicht auch am runden Tisch regeln könnte.

@Brisant 17:20

Dann bringe ich es für Sie und alle anderen Putin Verteidiger und Verteidiger der russischen Regierung auf den Punkt: Weder Putin noch seine Regierung haben irgendein Mandat vom syrischen Volk bekommen in Syrien einzugreifen. Assad steht für die Baath-Diktatur die sich 1963 an die Macht geputscht hat in Syrien. Mit Rechtmäßigkeit hat das was er und seine Vorgänger seit 1963 in Syrien veranstalten nichts zu tun!

History repeated

Und wieder einmal wird man die Kurden im Stich lassen. Man wird sich's merken und sich - surprise, surprise - zu bedanken wissen. Glückwunsch zu so viel Lernunfähigkeit.!

@17:49 von Dyanula

"..aber es ist Fakt dass in Syrien sowie im Nordirak die kurdisch verwalteten Gebiete die stabilsten und am weitesten entwickelten dieser Länder sind!"

Fakt ist, dass überall dort wo die kurdisch-marxistische YPG das Sagen hat, ein stalinistischer Personenkult betrieben wird. Überall hängen riesige Plakate vom PKK-Führer Öcalan. Schauen Sie mal Bilder im Internet an.

Von Entwicklung u. Demokratie ist dort jedenfalls weit und breit nichts zu sehen. Nur von Entvölkerung. Warum leben denn 500.000 syrische Kurden immer noch in der Türkei? Die kehren erst zurück, wenn die marxistische YPG vertrieben ist.

@ fathaland slim

"Die "Okkupation" Nordostsyriens durch die USA war mit Putin abgesprochen."

Das wohl, um gegenseitige Kollateralschäden zu vermeiden.

Trotzdem ist Putin ist nicht der völkerrechtliche Befugnisträger bei innenpolitischen syrischen Belangen. Das ist alleine Assad gewesen. Putin ist nur auf Bitten der Regierung Assads in dem Land. Insofern können sich die USA mit RU oder dem Iran oder der Türkei oder mit wem sonst "abgesprochen" haben, trotzdem entbehrt der us-amerikanische Einsatz jedweder völkerrechtlichen Grundlage!

Einzig humanitäre Gründe kann man hier den USA für ihr Engagement in Syrien noch positiv in die Waagschale legen. Doch humanitär und völkerrechtlich sind immer noch zwei verschiedene Paar Schuhe.

17:37, Bernd Kevesligeti

>>Und was machen Sie,wenn in einiger Zeit,nach Ende des INF-Vertrages,auch hier Mittelstreckenraketen stationiert werden und sich dagegen eine Friedensbewegung wendet ?
Natürlich sicher"Querfront".<<

Ich weiß nicht, ob Sie alt genug sind, um sich an die Demo gegen den NATO-Doppelbeschluss im Bonner Hofgarten erinnern.

Da war ich dabei, und ich würde es wieder tun.

Ich bin Mitglied der DFG-VK, und das Thema Montags"friedens"demo wurde bei uns intensiv diskutiert.

Jemand, der den Pazifismus dazu mißbraucht, militärische Aktionen von Putin ideologisch zu rechtfertigen, hat in unserem Verband keinen Platz. Das ist der Konsens, der sich am Ende dieser Diskussion bildete.

@16:07 von karwandler

>> Erstens ist es nicht die Aufgabe der UNO, irgendwelche Staaten zu gründen. Und zweitens kann sie dafür nicht ad libitum über das Gebiet souveräner Staten verfügen. <<
_
Na ja ... wer sich lieber latinisiert-bildungsbürgerlich gibt, und statt "ad libitum" im Forum ganz einfach deutsch "fakultativ oder faktisch" zu benutzen ... der wandelt wohl ziemlich tief im intellektuell entfernten und dunklen Kar ohne jeden erhellenden Sonnenstrahl...!
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Aber auch in der Sache haben Sie Unrecht: Denn als Beispiel > Am 29. November 1947 wurde von der UN-Generalversammlung als Resolution 181 (II) die Gründung des Staates Israel mit Mehrheit beschlossen.
_
Noch Fragen..?

@ gestört aber geil

"Mit ungefähr 30.000 politischen Häftlingen, Folter und dem ausgefeiltesten Geheimdienst der arabischen Welt. Aber abgesehen davon ist alles völlig sicher und sozial."

Und? Besser als alles, was nach 2011 passiert ist, ist das allemal. Die mit Abstand große Mehrheit der syrischen Bevölkerung konnte vor 2011 ein völlig angstfreies Leben bei gleichzeitig relativ guter gesundheitlicher Versorgung mit einem entsprechend fortschschrittlichen Bildungssystem genießen. Nicht unerwähnt bleiben sollte auch die deutlich bessere soziale Position der Frauen in Syrien, im Vergleich zu allen (!) anderen arabischen Ländern.

Was sind eigtl. mutmaßl. 30.000 polit. Gefangene angesichts fast 400.000 Menschenleben, die dieser Bürgerkrieg bisher de facto gekostet hat. Und während wohl unter den mutmaßl. 30.000 polit. Gefangenen keine Kinder waren, machen Kinder tragischerweise einen großen Teil der fast 400.000 Kriegsopfer aus. Und zwar ganz ohne Mutmaßungen!

@ Kamminer

"Putin hat diese Einsicht nicht. Für ihn geht das Abenteuer weiter..."

Die russ. Seite ist auf off. Bitte der legitim gewählten syr. Regierung hin im Land. Es besteht daher für Putin überhaupt kein Anlass, die Truppenkontingente abzuziehen. Da braucht es keine Einsicht seinerseits.

Was haben US-Truppen dort überhaupt zu suchen?

Es hat sie doch niemand gerufen! Sie halten sich dort völkerrechtswidrig auf, stellte selbst der wissenschaftliche Dienst des Bundestages fest! Wenn die USA den IS hätten bekämpfen wollen, hätten sie das zusammen mit Russland und der syrischen Regierung tun können! Auch wenn der ARD-Korrespondent meint, die Schlacht gegen den IS sei noch nicht geschlagen, so muss man darauf antworten, dass die USA dafür auch nicht gebraucht werden! Vielmehr müssen die Nachschubverbindungen unterbunden werden, es dürfen keine illegalen Waffenlieferungen mehr erfolgen, der Geldhahn muss gekappt werden usw. Dabei können die USA helfen, für "die Schlacht" gegen den IS werden sie in Syrien nicht gebraucht!

re von Magfrad

Beim schreiben des Kommentars haben Sie wohl in den Spiegel geguckt.
Der "Rest der Erde" wird von anderen beherrscht.Ihnen gefällt nicht,daß sich Russland,im Gegensatz zu früher nicht terrorisieren lässt.

17:56 von Magfrad

Putin terrorisiert mit seiner Politik den Rest der Erde.

Was sie hier so alles schreiben dürfen. Und das als Politiker.

17:37 fathaland slim Syrien und Syria

Ich verschone die Leserschaft normalerweise von der Unsitte, andere Kommentare zu kommentieren. Hier eine Ausnahme. Entschuldigung bitte.

Die von Fathaland zurückgewiesene geographische Lage des altertümlichen Syria und des heutigen Staates ist in der Diskussion von geringem Belang, und dennoch im Großen und Ganzen vorhanden. Fathaland Slim sollte sich die Mühe machen und seinen eigenen Rat befogen: Wikipedia ist notfalls ein Anfang, dann aber bitte auch Syria eingeben, nicht nur Syrien. Irgendwo gibt es da doch einen Bezug?

Fathaland Slim kommentiert oftmals gut und sachlich, mißachtet selbst aber leider oft die an andere angelegten Maßstäbe. Schade.

Magfrad

"Putin terrorisiert mit seiner Politik den Rest der Erde" Was bitte, sollen solche unsubstantiierten Behauptungen? Putin terrorisiert überhaupt niemanden! Wenigstens 100 russische Soldaten haben den Kampf gegen den IS und seine Ableger mit dem Leben bezahlt und die Frage lautet, wer hat den IS finanziert, woher hat er seine Waffen und sonstigen Nachschub! Und dann kommen ganz andere Akteure ins Spiel! Und falls Sie die Ukraine meinen, dort gibt es das Minsker Abkommen, welches die Ukraine nicht einhält! Russland wird in diesem Abkommen nicht mal erwähnt! Sollten Sie vielleicht mal lesen!

@ Kamminer

"In den syrischen Gefängnissen werden vom Geheimdienst täglich Oppositionelle und Rückkehrer ermordet."

Dazu haben Sie bestimmt auch die Zahlen? Nicht, dass ich es nicht glauben möchte. Und selbst wenn: angesichts der Schwere der zugrundeliegenden Vergehen, nämlich Rebellion (Opposition) einerseits und Landesverrat (Flucht) auf der anderen Seite, ist es wohl eine Binsenweisheit, dass Oppositionelle und Rückkehrer, sofern sie nicht in Teilen auf Assad schwören, einen sehr schweren Stand in einem Nachkriegssyrien haben werden.

"Von welcher Sicherheit reden Sie? Das System Assad basiert auf Terror. Daran hat sich nichts geändert."

Der weit überwiegende Teil der syrischen Bevölkerung konnte bis 2011 ein völlig angstfreies und selbstbestimmtes Leben in diesem "Terrorstaat" führen. Nur für eine verschwindend geringe Minderheit war es im Vorkriegssyrien gewiss kein Zuckerschlecken. Was daran also so schlecht gewesen sein soll, erschließt sich mir nicht.

Für die marxistische YPG wird es jetzt eng

Ich erwarte in den nächsten Tagen erhebliche Militärschläge der Türkei gegen die marxistische YPG in Syrien. Dabei ist die Türkei zuerst nur an einer Pufferzone zu Syrien (ca. 40 Km tief, 500 Km lang) interessiert.

Aus diesem Bereich wird die YPG dann dauerhaft vertrieben. In den letzten Monaten hat die marxistische YPG von dort aus immer wieder die Türkei beschossen. Damit ist dann Schluss. Außerdem kann man dort viele Hunderttausende Flüchtlinge unterbringen, da sich dort auch die Talsperren und die Wasserkraftwerke (Strom) befinden. Man rechnet mit bis zu 500.000 Syrern aus türkischen Lagern.

Bei 3.5 Mio Syrern in der Türkei macht das zwar nicht viel aus, aber ist halt ein Anfang. Die Türkei wird diese Pufferzone dann militärisch beschützen, ähnlich wie die bereits eroberten Gebiete El-Bab und Afrin. Dort ist die Rückführung bereits erfolgreich durchgeführt worden.

Im Interview.....

mit Herrn Hechler hat sich ein Fehler hinsichtlich der Verwendung von "aber" bzw. "oder" eingeschlichen!
die TS bringt den Satz"Sie sind der türkischen Übermacht, aber Präsident Assad und seinem Verbündeten Russland ausgeliefert" Einen Sinn ergibt der Satz erst, wenn richtigerweise das Wort "aber" durch das Wort "oder" ersetzt wird!

15:44 von fünf vor zwölf ... Kein Kurdistan auf fremden Territo

Ja, ja, das wäre recht so, wenn es heißen würde, keine Amerika auf fremden Territorium etc. … oder so ähnlich - es ist ja das Territorium der Kurden (wenigstens zum Teil), jetzt so zu tun, als wäre es jemandes anderen Gebiet, nur weil die Kurden nicht die Macht haben ein eigenes Staatsgebiet zu haben, etwas das anderen von Kolonialmächten zugeschanzt wurde, heißt die Welt der Legitimität auf den Kopf stellen.
Ein von Kolonialherren hergestellte Souveränität ist allemal von zweifelhafterer Qualität und Legitimität, als die Umwandlung eines historisch belegten Siedlungsgebietes zu einem Staatsgebiet. Aber leider braucht es dazu die nötigen Machtmittel das auch blutig durchzusetzen, weil Gewalt halt mehr gilt als Recht.

Bundesaußenminister

"Bundesaußenminister Heiko Maas kritisierte die US-Entscheidung zum Abzug der Truppen aus Syrien scharf."

Da kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln! Mit welchem Recht tut er das frage ich mich.

@ 16:15 von fathaland slim

... und es macht natürlich einen großen Unterschied, ob die Bomben, die einem auf den Kopf geworfen werden, völkerrechtswidrig oder völkerrechtskonform sind, oder? <<
_
Natürlich nicht ... aber Ihre Fragestellung ist aktuell unbillig - denn füher wie heute war und ist es (zumindest humanitär) ein Kriegsverbrechen, bei militärischen Aktionen zwischen zwei nominellen Kriegsparteien auch die Zivilbevölkerung zu plündern, zu schänden und sogar durch Beschuß und Bombardierung aus der Luft quasi gesamtschuldnerisch bestrafen zu wollen.
_
Dies lediglich mit einem theoretisch-lapidaren Hinweis auf das sog. Völkerrecht abzutun, empfinde ich als ziemlich überheblich...

17:56 von Magfrad

@Boris.1945 17:39

Putin terrorisiert mit seiner Politik den Rest der Erde und dafür hat er mit Sicherheit keine Genehmigung. Daran ändert auch nichts, wenn Sie und andere immer wieder erwähnen er sei von Assad gerufen worden.
///
*
*
Aber die Behauptung von Ihnen und Anderen, das er den amerikanischen Einsatz dort genehmigt hat, die ist Ihnen genehm?
*

Frankreich

"Die französische Regierung erklärte, sie halte an der Militärpräsenz Frankreichs in Syrien fest."

In unseren Qualitätsmedien liest man ja selten über die französische Präsenz in Syrien. Viele wissen gar nicht, dass Frankreich (wie auch England) in Syrien wie auch im Irak Militärstützpunkte unterhalten.

Ich habe immer noch nicht herausgefunden, warum die dort noch stationiert sind? Es hat sich doch mittlerweile herumgesprochen, dass der IS besiegt wurde. Warum also dort noch Geld verpulvern? Natürlich haben die eine Strategie. Und diese ist denen so wichtig, dass sie sich das Kosten lassen.

@watcher52

Nur ein kleiner Hinweis:
Jesiden sind auch Kurden, nur mit einer anderen Religion (manche denken anscheinend wäre was anderes als Kurde), dann kämpften nicht allgemein Kurden, sondern YPG/PKK/PYD, weil die dachten sich bei der Gelegenheit das Land einbehalten zu können. YPG/PYD/PKK oder Kurden allgemein ist ein Unterschied, niemand hat diese zu den Vertretern der Kurden gewählt oder ernannt. Die Peschmerga Kurden aus dem Irak hatten schon oft Probleme mit diesen.

@püppie

Gemetzel? Wann und wo den? Natürlich erwähnt man bewusst wieder einmal nicht, das die Türkei ausschließlich PKK und deren Ableger Terroristen bekämpft, die gibts anscheinend gar nicht.

@stöberkarl um 17:42Uhr

Bei Sykes/Picot handelte es sich vermutlich wirklich um Verrat auf der Basis der Arroganz der angeblichen Weltherrscher. Aber die Gechichte der Kurden hat, wie die einer jeden Ethnie, auch ihre dunklen Seiten! Im jetzigen Fall würde ich eher nicht von Verrat, sondern vom Verhalten eines Schachspielers sprechen. Auch der "opfert" manchmal einen "Bauern", um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, das ihm dieses "Opfer" wert ist. Und das machen nicht nur die USA, sondern das hat auch schon die UdSSR gemacht und Putin wird es auch mal tun.

um 17:20 von Brisant

"Putin Hat es auf auf den Punkt gebracht. Die USA haben kein Mandat und keine Einladung. Sie sind wie die Türkei Invasoren."
Das ist immer der gleiche Unsinn von der Einladung. Wer hat denn dann die Russen in die Ukraine eingeladen? Jeder Staat versucht eben, seine Macht auszubauen und zu halten. Meinen Sie etwa, dass die russischen Bomben nur den Kriegsgegner treffen und auch Frauen und Kinder oder sonst friedfertig sind? Russland hat in Syrien genauso wenig verloren, wie die Amerikaner u.a.

@ Magfrad

"Putin terrorisiert mit seiner Politik den Rest der Erde und dafür hat er mit Sicherheit keine Genehmigung."

Das ist pure Hysterie... oder auch persönliche Einbildung? Suchen Sie es sich aus.

Mit den Türken endlich Tacheles reden

Die USA sind abgezogen. Trump kuschte vermutlich vor Erdogan, bzw. seine Berater meinten wohl, dem großen Zampano vom Bosporus mehr "freie Hand" bei der menschen-verachtenden Jagd auf die Kurden zu geben.

Nun liegt es an Europa, mit dem Despoten Tacheles zu reden. Ohne Diplomatie und viele Worthülsen á la Altmaier. Die Wirtschaft interessiert mich jetzt nicht mehr. Es ist mir völlig gleich, welcher Lobbyist das Plärren beginnt. Hier geht es jetzt um Menschenleben und die Türkei ist alles, aber kein Freund oder verlässlicher Partner.

Wäre gut , aber...

...niemand zieht aus dem Orient ab! Seh´ ich nicht kommen!
Auch wenn man irgendwas in den Nachrichten bringen muss.

@ Hackonya2 um 18:43

Jaja, der alte Glaube vom "sauberen" Krieg.... ich möchte Sie anregen folgendes zu überdenken:
Krieg ist der Terror der Besitzenden, Terror ist der Krieg der Besitzlosen. Es lohnt sich mal drüber nachzudenken.

Am Ende hat übrigens NIEMAND in Syrien ein Mandat. Denn das kann nur das syrivhe Volk in Wahlen mehrheitlich und unter Wahrung der Interessen aller vergeben.

Alle die aktuell Ansprüche erheben haben sich ausnahmslos mit Waffengewalt in Ihre Position gebracht oder sich auf die Seite einer dieser Parteien geschlagen. Begonnen hat es mit einem Regime das sich dort hingeputscht hat.

Also tun die USA wenigstens als einzige das Richtige mit dem Abzug.

@18:39 von pxslo

"Es hat sich doch mittlerweile herumgesprochen, dass der IS besiegt wurde."

Die Einfalt & Ahnungslosigkeit unter deutschen Rechtsaußen-Forenschreibern ist bedauernswert. In bester Untertanenmentalität wiederholt man, was die großen Führer Trump, Assad oder Putin rausposaunen. Jetzt also wird verkündet der IS sei doch mausetot. Als zusammenhängendes Gebiet vielleicht, als marodierender Todeskult leider nicht.

"Endlich Frieden" - "Thank you, Mr..." huldigten einige hier heute morgen. Der Nobelpreis müsse es schon sein.

Hat Ihnen vom Ende des IS vielleicht auch der Terror-Freund & Großmufti von Damaskus erzählt, wie schon der AfD-Delegation?

Die wollte daraufhin ja gleich alle Syrer aus Deutschland rauswerfen.

Autokraten & Demokratiesverächter unter sich. Erdogan müsste von hiesigen Rechtsnationalen eigentlich genauso bejubelt werden, wenn er in ihren Augen nicht diese "unsägliche Religionszugehörigkeit" hätte .

18:35, Zwicke

>>Dies lediglich mit einem theoretisch-lapidaren Hinweis auf das sog. Völkerrecht abzutun, empfinde ich als ziemlich überheblich...<<

Das habe ich auch nicht getan.

Wenn Sie mich so verstehen wollen, kann ich Sie aber schwerlich daran hindern. Ebenso wie ich Sie nicht daran hindern kann, mich überheblich zu finden. Es liegt allerdings nicht in meiner Absicht, dies zu sein.

18:26, Stefanqwer

>>Die von Fathaland zurückgewiesene geographische Lage des altertümlichen Syria und des heutigen Staates ist in der Diskussion von geringem Belang, und dennoch im Großen und Ganzen vorhanden. Fathaland Slim sollte sich die Mühe machen und seinen eigenen Rat befogen: Wikipedia ist notfalls ein Anfang, dann aber bitte auch Syria eingeben, nicht nur Syrien. Irgendwo gibt es da doch einen Bezug?

Fathaland Slim kommentiert oftmals gut und sachlich, mißachtet selbst aber leider oft die an andere angelegten Maßstäbe. Schade.<<

Es tut mir leid, wenn ich Sie enttäusche.

Trotzdem ist es eine historische Tatsache, daß der Nationalstaat Syrien und seine Grenzen eine moderne Erfindung sind, so wie Grenzen als solche dort früher ohnehin eher unbekannt waren.

18:00, Zwicke

>>@16:00 von fathaland slim
" Der "Westen" hat Syrien geschaffen, damals, nach dem ersten Weltkrieg. Vorher gab es dieses Land nicht. Wenn Sie [Anm: 15:41, Bernd39] sich hier also auf die Seite der syrischen Regierung schlagen, dann schlagen Sie sich auf die Seite einer Regierung, die es ohne den "Westen" gar nicht gäbe. "
_
Erstaunlicherweise von Ihnen hier ziemlicher Unfug..! Die gesamte sog. "WK2-Nachkriegsordnung" wurde von den ehem. "Alliierten" inkl. der UdSSR geschaffen, führte zum "kalten Krieg" und - heute speziell - zu sog. "Nahost-Konflikten", als Auswirkung einer früher gewollten Machtverteilung = Einflußnahme auf Ressourcen.<<

Ich schrieb eigentlich vom ersten Weltkrieg, nicht vom zweiten. Die Weichen für das Unheil wurden damals gestellt. Stichwort Sykes-Picot.

@19:55 von schönerkommentieren

"Jetzt also wird verkündet der IS sei doch mausetot."

Er muß nicht mausetot sein - er muß nur zu beherrschen sein. Und das ist er mittlerweile. Den einen oder anderen Verwirrten und Irregeleiteten wird es immer geben. Die gibt es auch im Westen (Norweger Breivik).

Die Gefahr für den Frieden in Syrien geht bestimmt nicht mehr vom IS aus, sondern von der bis auch die Zähne bewaffneten kurdisch-marxistischen YPG (50.000-80.000). Man kann keinem Syrer zumuten unter deren Herrschaft (stalinistischer Personenkult) zu leben.

Wenn wir die nicht schnellstens entwaffnen züchten wir uns die nächste Generation von Kämpfern heran und wir haben Dauer-Kriegsschauplatz wie Afghanistan. Dort wird seit 1979 ununterbrochen gekämpft. Schuld sind hauptsächlich die nicht entwaffneten Warlords.

Russland völkerrechtskonform in Syrien.

@18:49 von pkeszler
Auch wenn Ihnen das offensichtlich nicht passt, sogar der wissenschaftliche Dienst des Bundestags sieht die Beteiligung der USA etc. als rechtswidrig.

Russland ist natürlich gemäß den UNO-Statuten legal in Syrien aktiv.

Dass vermutlich auch russische Bomben "Kollaterialschäden" - wie die USA so "schön" meinen - zur Folge haben beim Kampf gegen die Terroristen, ist wahrscheinlich.

Was die Ukraine betrifft, warte ich immer noch auf den Beleg, dass die russische Armee aktiv ist. Ausländische Kämpfer sind allerdings sowohl in der West- als auch der Ostukraine gemeldet worden.

20. Dezember 2018 um 17:14 von Barbarossa 2

>> Sie sollten sich mal angewöhnen, dass auch andere eine fundierte Meinung haben, die, wenn sie nicht der Ihren entspricht, deshalb noch lange nicht falsch ist.

Dem möchte ich mich anschließen.<<

Auch ich, schließe mich Ihnen an.

18:26 von Stefanqwer

«Ich verschone die Leserschaft normalerweise von der Unsitte, andere Kommentare zu kommentieren. Hier eine Ausnahme. Entschuldigung bitte.»

Andere Kommentare zu kommentieren nennt sich im Volksmund "Diskussion" oder "Debatte". Das ist weder eine Unsitte, und nun wahrlich nichts, für das man sich entschuldigen müsste …

18:11 von fathaland slim

17:37, Bernd Kevesligeti

>>Und was machen Sie,wenn in einiger Zeit,nach Ende des INF-Vertrages,auch hier Mittelstreckenraketen stationiert werden und sich dagegen eine Friedensbewegung wendet ?
Natürlich sicher"Querfront".<<

Ich weiß nicht, ob Sie alt genug sind, um sich an die Demo gegen den NATO-Doppelbeschluss im Bonner Hofgarten erinnern.
Jemand, der den Pazifismus dazu mißbraucht, militärische Aktionen von Putin ideologisch zu rechtfertigen, hat in unserem Verband keinen Platz. Das ist der Konsens, der sich am Ende dieser Diskussion bildete.
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Ich bin dem SPD-Kanzler Schmidt dankbar, das er auch gegen den Willen Vieler in seiner Partei, mit dem Doppelbeschluß den Frieden in Europa sicherstellte.
*
(Konventionellr Krieg in Vietnam war möglich)

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