Ihre Meinung zu: Koalition einig über Fachkräfteeinwanderung

19. Dezember 2018 - 8:41 Uhr

Lange hat die Koalition um ein Gesetz gerungen, das die Einwanderung von Fachkräften regelt. Nun wurden die letzten strittigen Fragen geklärt, und das Gesetz geht in das Kabinett. Von Alex Krämer.

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Kommentare

....

"Junge Leute sollen auch nach Deutschland kommen können, um hier erst eine Ausbildung zu machen."

Irgendwie erschließt sich mir da der Titel "Fachkräfteeinwanderung" nicht so ganz.

Fachkräfteeinwanderung

Gehen wir mal im Gedächtnis ein paar Jahre zurück und dann stellen wir fest , dass die Politik immer davon sprach,dass unter den Flüchtlingen jeden Menge , von uns dringend gebrauchte , Fachkräfte wären ! Das hat , wie viele anderen Dinge , absolut nicht gestimmt!
Ganz im Gegenteil wir nun wissen. Aber die Menschen, die einen Job gefunden haben, egal ob Lehrstelle oder sonst etwas , diese Leute sind auf dem richtigen Weg sich einzubürgern und diese darf man nicht rauswerfen. Aber die , die bei uns ihre krimminelle Laufbahn einschlagen, die müssen zurück aber der Wiedereintritt muss verhindert werden.

Falsche Ermutigung zu illegaler Einwanderung.

Ein fatales Signal: Wer illegal kommt, kann legalisiert werden. Das darf nicht sein.

um 09:00 von Peter Kock

Ihrem Kommentar kann ich nur zustimmen.

"Aber die , die bei uns ihre kriminelle Laufbahn einschlagen, die müssen zurück aber der Wiedereintritt muss verhindert werden."

Und in diesem Punkt hapert es bei der Regierung leider noch ganz gewaltig.

Diese gesetzliche Regelung

Diese gesetzliche Regelung könnte mutiger ausfallen, aber sie ist ein Schritt in die richtige Richtung. Im übrigen darf man den Nörglern nicht folgen, die einerseits keine Fachkräfte ins Land holen wollen, weil sie in den Herkunftsländern dann fehlen würden, und gleichzeitg andererseits keine Auszubildenden ins Land lassen wollen, weil sie ja noch keine Fachkräfte sind: das Manöver ist allzu durchsichtig...

Und nach 5 Jahren ?

Für ein paar wenige Jahre mag das alles Sinn machen - Fachkräftemangel besteht ja.
Aber nach der immer schneller fortschreitenden Automatisierung werden nach ein paar Jahren wieder Leute entlassen, das wird definitiv der Fall sein.
Und dann ??
Natürlich weiß die Industrie das alles und die Politiker ebenfalls. Das sind ja keine Dummerchen.

Aber wie heißt dann der Plan ?
Das erschließt sich mir nicht.
Wir wollen ja nicht in Verschwörungstheorien verfallen.

Großer oder kleiner Spurwechsel oder...

Mir persönlich ist völlig egal ob nun über einen großen oder kleinen oder sonstigen "Spurwechsel" diskutiert wird? Wichtig ist mir das auf keinem Fall ein gesprochenes Urteil (Abschiebung) gegen das auch noch erfolglos geklagt wurde, nachträglich durch einen "Spurwechsel" in Abrede gestellt wird oder "gesundgebetet" werden soll. Das kann man keinem rechtstaatlich denkendem Menschen vermitteln.

BRAVO!!!

Endlich mal sind die Verantwortlichen auf dem rechten Weg. Alle Menschen sind gleich viel wert, und wenn diejenigen, die da Zweifel haben, mal in existentielle Schwierigkeiten geraten, freuen sie sich auch, wenn ihnen ein Staat Hilfe bietet. Ich werde mich nicht von fremden Ängsten dirigieren lassen.

@Mifra (08:49):

>>"Junge Leute sollen auch nach Deutschland kommen können, um hier erst eine Ausbildung zu machen."

Irgendwie erschließt sich mir da der Titel "Fachkräfteeinwanderung" nicht so ganz.<<

Eigentlich ganz simpel: Es gibt in Deutschland viele Berufe, für die die Betriebe nicht genügend Auszubildende finden, weil die Jobs unter Deutschen zu unbeliebt sind (Bäcker und die Gastronomie können da beispielsweise ein Lied von singen). Diese Lücke kann man auf diesem Weg mit Ausländern, die Interesse an einer Ausbildung in diesem Bereich haben, auffüllen.

@Paul Puma

Sehe ich komplett anders. Das Signal, welches mit einem sogenannten Spurwechsel gesendet wird, ist doch eher, dass wer sich um Integration bemüht, mit einer Bleibeperspektive belohnt wird. Und das Bemühen meint jetzt nicht irgendeinen Job, es müsste schon eine qualifizierte Tätigkeit sein. Auch gute Sprachkenntnisse wären meiner Meinung nach erforderlich. Wer das alles geschafft hat und somit ein Teil der Gesellschaft hier ist und die hiesigen Regeln und Gepflogenheiten beachtet, warum sollen wir den wieder wegschicken?

Die Quadratur des Kreises

Mit einem Fachkräfteeinwanderungsgesetz spricht man in erster Linie qualifizierte Fachkräfte an die direkt vom heimischen Arbeitsmarkt zu gebrauchen sind. Die, die seit 2015 gekommen sind erfüllen aber zum überwiegenden Teil diese Kriterien nunmal nicht. Der Arbeitsgeberpräsident verkündete frohlockend das schon 400.000 dieser Migranten/Flüchtlinge einen sozialversicherungspflichtigen Job hätten. Er verschwieg aber dass das maximal Eindrittel dieser Menschen sind und Zweidrittel von Hartz 4 alimentiert werden muss. Die Allgemeinheit zahlt gehörig drauf. Die zum Großenteil schlecht- oder nichtqualifizierten Flüchtlinge/Migranten nun mit einem Fachkräfteeinwanderungsgesetz umspuren zu wollen grenzt deshalb an eine Quadratur des Kreises weil die Ausgangsbedingungen diametral auseinanderliegen (schlecht qualifizierte Migranten/Flüchtlinge versus Fachkräfteeinwanderungsgesetz was auf QUALIFIZIERTE abzielt).

@09:03 Paul Puma

Ihr Vorwurf ist in gewissen Kreisen beliebt, aber sachlich falsch: Wer einen Antrag auf Asyl oder einen Schutz gemäß internationaler Abkommen wie der Genfer Konvention beantragt hat, ist nicht illegal im Land, sondern legal mit unterschiedlichem Status.
Und auch nach den unterschiedlichen Entscheidungen von Anerkennung, Duldung oder auch Ausreiseverpflichtung / Abschiebebescheid ist keiner dieser Menschen illegal im Land. Daher ist der sogenannte Spurwechsel auch keiner von "illegal" zu "legal", sondern ein dann geregelter Wechsel von einem legalen Status zu einem anderen. Aber es ist auch klar, dass die, die im Parlament ganz rechtsaußen sitzen, diese einfache Wahrheit nicht anerkennen, weil es nicht zu ihrem einzigen Überlebensthema "Flüchtlinge sind schuld und dürfen nicht rein und müssen raus" passt.

@andererseits

" andererseits keine Auszubildenden ins Land lassen wollen, weil sie ja noch keine Fachkräfte sind"

da bin ich anderer Meinung. Wir haben genug junge Leute hier, die wir zu diesen Fachkräften ausbilden sollten. Das sollte Vorrang haben.
Ausgebildete Leute ins Land zu lassen die hier arbeiten und Leben wollen ist durchaus richtig. Fachkräfte ins Land zu holen und gleichzeitig zu sagen das auch Leute kommen können die hier erst was lernen wollen, bedeutet für mich, dass eigentlich jeder kommen kann und wir dann hoffen das aus ihm/ihr hier was wird.... Das halte ich für bedenklich.

Haben wir tatsächlich einen Fachkräftemangel...

oder ist es vielmehr ein Mangel Niedrigstlöhnern? Mit Sicherheit scheint es momentan so zu sein, dass Unternehmen, um ihren Personalbedarf decken zu können, höhere Löhne als noch vor ein paar Jahren zahlen müssen. Und aufgrund guter Konjunktur haben wir momentan auch eine hohe Nachfrage nach Dienstleistungen. Aber mir persönlich scheint es eher so zu sein, dass die Unternehmen den Fachkräftemangel gerne als kostentreibendes Phänomen hinzustellen, um alternativlose Preiserhöhungen am Markt zu realisieren, während gleichzeitig durch Maßnahmen wie den Spurwechsel oder allgemein die Beschäftigung von abgelehnten Asylbewerbern (wie kamen die überhaupt an eine Arbeitserlaubnis?) der Druck auf die niedrigen Löhne aufrechterhalten werden soll. Nur: was passiert, wenn die Konjunktur einen Knick kriegt? Was spricht dagegen, auch das untere Einkommensviertel endlich mal am Aufschwung zu beteiligen? Die Politik tut alles dafür, dass wir im Niedriglohnsektor prekär Beschäftigter hängenbleiben...

@ErebMacar

"Eigentlich ganz simpel: Es gibt in Deutschland viele Berufe, für die die Betriebe nicht genügend Auszubildende finden, weil die Jobs unter Deutschen zu unbeliebt sind (Bäcker und die Gastronomie können da beispielsweise ein Lied von singen)"

Also ist es besser billige Arbeitskräfte ins Land zu holen? Wäre es nicht sinnvoller die Berufe so zu gestalten das sie attraktiver werden und ein menschenwürdiges Leben zulassen?

@Subjektive Meinung - Um Arbeit & Integration bemüht

Bei gleichzeitiger Förderungen von Sprachkursen eine lohnende Investition.
Denn die Förderungen von den Hängemattenliegenbleiber hatte ja nichts gebracht. Die gegen alles Jammerer wollen ja meist wegen utopischen Lohnforderungen und Freizeit verhalten nicht anfangen.

Fachkräfte aus Armutsländern abziehen: Bravo!

... und dann wundern wir uns, wenn diese Länder nicht auf die eigenen Beine kommen, und als Armutsmigranten oder Flüchtlinge zu uns stranden.

Außerdem: sollten wir nicht besser investieren, um selbst Fachkräfte auszubilden, anstatt uns abhängig zu machen?

Quereinsteiger

Den "Fachkräftemangel" müsste die Politiker in erster Linie in den eigenen Reihen bekämpfen, den hier ist einiges im Argen.
Die eigentliche Arbeit machen meist teure Berater, nicht mehr die Politiker selbst, die zum größten Teil nur "Quereinsteiger" ohne fundiertes Fachwissen sind. Ob diesbezüglich Fachkräfteeinwanderung unser Hauptproblem lösen kann, ist mehr als fraglich.
Handwerksbetriebe müssen zum Teil einen Meister vom Fach vorweisen, in der Politik ist eine gute Ausbildung nicht von Nöten.
Kein Wunder, wenn's in diesem Land nicht so läuft, wie es laufen könnte.
Würde man nicht immer am falschen Platz (z. B. Schulen) sparen, hätten wir kaum derartige Probleme.

Koalition einig über .....

Fachkräftemangel.? Die Wirtschaft sucht Fachkräfte aber Billige möglichst zum Mindestlohn.
Das ist meines Erachtens ein Trugschluss den unsere Sozialsysteme später auszugleichen haben. Man sollte darüber mal nachdenken!

Koalition einig über Fachkräfteeinwanderung....

Eine Regelung,maßgeschneidert für den BDI/BDA,die ja auch schon ein entsprechendes Gesetz angemahnt haben.."Fachkräfte" sollen kommen.Amazon,die Paketfirmen(als sehr sozial bekannt) und Frank Appel von der Post AG freuen sich schon.

Und wenn es wirklich um Fachkräfte geht dann ist es doppelt unsozial:Hierzulande für billige Arbeitskräfte und für die Herkunftländer bedeutet das einen "Brain drain".Eine Abwerbung der Gehirne.So soll also Entwicklung gehen ?

@09:27 eine_anmerkung

Ihnen kann geholfen werden: Wenn man die Hürden für eine Arbeitserlaubnis bzw. einen Ausbildungsbeginn für geflüchtete Menschen und Migrant*innen herabsetzt, werden wesentlich mehr als heute schon in "Brot und Arbeit" kommen. Im übrigen ist Hartz IV (bei aller Unzulänglichkeit) eine rechtlich geregelte Sache und keine Alimentierung: Alimente zahlt man als Unterhaltsleistung für leibliche Kinder.

Braindrain?

"Möglichst qualifizierte Leute ins Land holen, um die Lücken zu stopfen - das ist das erklärte Ziel des Gesetzes."
Dabei sollte man nicht vergessen, dass Menschen in anderen Ländern auch Ärzte benötigen. Wenn man sich die Liste der Ärztedichte nach Ländern anschaut, dann liegt Deutschland ganz weit vorne. Welche Lücken reißen wir in anderen Ländern auf um unsere Lücken zu stopfen? Europa kann nicht funktionieren, wenn wir qualifizierte Leute und junge Leute abschöpfen, die in diesen Ländern benötigt werden, aber dort nicht entsprechend bezahlt werden.

Abwanderung von Spezialisten

Neulich erschien wieder einmal eine Statistik über hohe Abwanderungszahlen von echten Spezialisten, zB aus der IT-Branche.
Es ist klar: Wenn. Die Arbeitsbedingungen nicht stimmen, sehen sich wirklich höher Qualifizierte nach besseren Bedingungen um,und das gilt nicht nur für die Bezahlung, sondern auch für ein Leben, das nicht von Ideologien wie dem typisch deutschen Sozialneid beschränkt werden sollte. In den späten 1950ern/ frühen 60ern liefen einem Staat auf deutschem Boden schon einmal die Hochqualifizierten davon, weil sie die Ideologie nicht mehr vertragen konnten...

um 09:29 von andererseits

>>"Ihr Vorwurf ist in gewissen Kreisen beliebt, aber sachlich falsch: Wer einen Antrag auf Asyl oder einen Schutz gemäß internationaler Abkommen wie der Genfer Konvention beantragt hat, ist nicht illegal im Land, sondern legal mit unterschiedlichem Status.."<<

Bitte zuhören! Wir sprechen hier von abgelehnten Asylbewerber die schon lange das Land hätten verlassen müssen dies aber aus den unterschiedlichsten Gründen nicht taten. Auch ein "Geduldeter" ist in erster Linie ausreisepflichtig.

Nicht kapiert

Mit "Einwanderung" Probleme in unserem Land lösen zu wollen, zeigt, wie hilflos diese Regierung in Wircklichkeit ist.
Versäumnisse in der Vergangenheit fallen dieser Regierung ständig auf die Füße. Kein Wunder, wenn die Wähler "abwandern".
Der größte Fachkräftemangel herrscht m. E. in der Regierung selbst.

09:15 von andererseits

danke, das es dich hier gibt. du arbeitest bei allen wichtigen themen die wahrheit heraus, oder das, was rotgrün unter wahrheit versteht

Mein Kommentar bezog sich auf

Mein Kommentar bezog sich auf diejenigen, die weder Fachkräfte noch Interessierte für qualifizierte Ausbildungen ins Land lassen oder im Land behalten wollen: Das bedeutet gerade nicht, dass "jeder kommen kann", sondern diese Leute möchten, dass gar keiner kommt. Ein ziemlicher Unterschied - und demographisch auch vollkommener Quatsch, wenn man z.B. berücksichtigt, dass mehr als 930.000 Menschen jährlich in Deutschland sterben und ca 280.000 jährlich auswandern.

Da werden Leute geholt, die

Da werden Leute geholt, die Arbeiten machen sollen, auf die unsere Bevölkerung keine Lust mehr hat, weil sie absolut mies bezahlt werden. Sowas gabs doch schon mal. Oder wie viele Weiße waren in den Gründungszeiten beim Baumwolle pflücken? Dies "Fachkräfte" hießen Sklaven. Aber wer will schon gerne Sklaven engagieren? Macht sich nicht so gut auf der Visitenkarte und beim Öko-Finger-Print. Also nennt man die eben Fachkräfte. Selbst "Fachidioten" wäre ehrlicher. Geht aber aus genannten Gründen ebenso nicht.
Schule wieder schwerer machen, Ausbildung ordentlich vergüten. Bedeutet Gewinne zurückschrauben. So einfach geht das.

@Nörgelmir Fachkräfte aus Armutsländern abziehen: Bravo!

Kleine Frage
Wären NordIrland,Schottland,England z.B
bei ihnen auch Armutsländer, wenn diese nicht mehr in der EU sind ?

Keine gute Entwicklung

Ich denke es besteht Einigkeit darüber das unser Land qualifizierte Fachkräfte gebrauchen kann und da spielt die Herkunft keine Rolle solange diese Menschen sich an unsere Gesetze und Wertvorstellungen halten, Punkt. Ich war über zehn Jahre Manager in der Automotiveindustrie und die ganze Jahre begleitete mich eine Vorgabe; die Verlagerung der Produktionsarbeitsplätze in sogenannte Billiglohnländer. Deutschland wurde zum Engineeringland ausgebaut; einfache Arbeiten hatten aus Lohnniveaugründen hier keine Zukunft. Jetzt strömen aber seit 2015 unaufhörlich nicht- oder niedrigqualifizierte Menschen in unser Land die gerade für die verlagerten Arbeitsplätze in der Industrie zu gebrauchen wären? Da läuft doch was gehörig schief?

@09:37 Nörgelmir

Sie irren: Wir machen uns nicht abhängig, wir sind abhängig von Zuwanderung, da beißt die Maus keinen Faden ab. Im übrigen betreiben auch Sie hier das in bestimmten Kreisen beliebte Nullsummenspiel: Fachkräfte dürfen nicht kommen, aber auch an qualifizierter Ausbildung Interessierte dürfen nicht kommen - also soll und darf niemand kommen.

re mifra

"Also ist es besser billige Arbeitskräfte ins Land zu holen? Wäre es nicht sinnvoller die Berufe so zu gestalten das sie attraktiver werden und ein menschenwürdiges Leben zulassen?"

Wer eine Bäckerlehre macht ist in der Ausbildung und später nicht billiger als ein deutscher Bäcker. Also bitte nicht immer diesen Unsinn von den billigen Arbeitskräften wiederkäuen.

Und wie wollen Sie die Arbeitszeiten eines Bäckers "attraktiver" gestalten?

Auszubildende keine Fachkräfte?

Die Einschätzung ist falsch. Im Osten unserer Republik funktioniert bereits heute die Nachwuchsgewinnung für kleine Unternehmen bspw. des Handwerks nicht mehr. Das schlägt sich längst auf die Aufstiegsfortbildungen durch, weil auch die Zahl der Meisterprüfungen in vielen Berufen ins Bodenlose fällt.
Die Ursache ist einfach: Durch Demografie sind keine Schulabsolventen mehr da.
Wenn die Deutschen ihre eigene Entwicklung hin zu immer mehr Akademisierung halten wollen (ich sehe keine einzige Familie, die nicht anstrebt, ihren Kindern die bestmögliche Bildung zu bieten), führt kein Weg an der Einwanderung von Fachkräften vorbei - und zwar ganz besonders auch in die Ausbildungssysteme (Beispiel: Neue Ausbildungsverträge Handwerkskammer Halle (Saale) 3.400 (im Jahr 2016), im Jahr 2000 waren es noch über 12.000). Das kann nicht gut gehen.
Die Unionspolitik ist nach wie vor zu hasenfüßig, die Wirtschaft hat in vollem Umfang recht.

Das wird...

...ein MÄCHTIGER Schlag ins Gemächt für Länder wie
Italien, Griechenland und Spanien.
Dort herrscht enorme Jugendarbeitslosigkeit.
Anstatt gerade jenen Jugendlichen aus der EU erstmal eine
Chance zu geben, wird jetzt sogar die Prüfung
innerhalb der EU aufgegeben und die Anforderung
der Qualifikation zur Einwanderung von ausserhalb der EU gesenkt.

Zitat aus dem Artikel:
"Wichtigster Punkt: Menschen, die eine berufliche Qualifikation haben - also das, was man in Deutschland eine Lehre nennt - soll es leichter gemacht werden, hier zu arbeiten."

Aha...und nach welchen Kriterien wird das gemacht?
Was ist eine "Qualifikation [...] was man in Deutschland eine Lehre nennt" ?
"Junge Leute sollen auch nach Deutschland kommen können, um hier erst eine Ausbildung zu machen."
Was ist "jung"?
Bei solchen Beschlüssen muss einem Angst und Bange werden.

@ 09:29 von Mifra

"da bin ich anderer Meinung. Wir haben genug junge Leute hier, die wir zu diesen Fachkräften ausbilden sollten. Das sollte Vorrang haben."

Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass das nicht so ist. Ende der 80ern musste man dutzende Bewerbungen schreiben um überhaupt mal einen Ausbildungsplatz zu finden. Heute reicht oft sogar eine! Es gibt aber genügend Ausbildungsplätze die nicht besetzt werden. Fragen Sie mal ihren Metzger oder den Elektriker. Wer hierzulande keinen Ausbildungsplatz hat, der will nicht, kann nicht oder hat einfach viel zu hohe Ansprüche. Mit einer 3,8 im Hauptschulabschluss kann man nicht Banker oder Pilot werden.

Interessant, wer sich da

Interessant, wer sich da plötzlich als Speerspitze im Kampf gegen (moderne) Sklaverei, Lohndumping und sogar für "Ökofingerprint" stark zu machen scheint und damit Anleihen bei sonst so verhassten linken bzw. grünen Denkfiguren nimmt - wenn's gegen "Fremde" hilft, scheint manchem jedes Mittel recht. Ein Engagement für Lohngerechtigkeit, ordentliche Arbeitsbedingungen etc. sieht anders aus als der Kampf gegen ein Gesetz zur Fachkräfte-Einwanderung. Ich vermute, das wissen Sie auch.

@eine_anmerkung

Nein, er ist eben "geduldet". Daher muss er nicht sofort ausreisen, aber prinzipiell in naher Zukunft. Und genau um diese Gruppe geht es - wer von diesen Menschen gut integriert ist, d. h. in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft, der soll dann halt eine längerfristige Bleibeperspektive erhalten. Sozusagen eine Belohnung für seine bisherigen Bemühungen. Das dürfte die absolute Minderheit innerhalb dieser Gruppe sein, meines Erachtens aber das richtige Signal an die Zugewanderten. Seht her, wenn ihr euch bemüht und was tut, dann habt ihr eine Chance. Das bedeutet aber auf der anderen Seite natürlich auch, dass alle die, die sich eben nicht bemühen auch konsequent wieder gehen müssen. Also dann notfalls auch gegen ihren Willen abgeschoben werden müssen.

@09:51 Karl Napf

Danke für Ihren Dank. Haben Sie außer Ihrer rhetorischen Rückmeldung und der nervenden Duzerei denn auch inhaltlich etwas beitragen?

um 09:46 von andererseits

>>"..Im übrigen ist Hartz IV (bei aller Unzulänglichkeit) eine rechtlich geregelte Sache und keine Alimentierung: Alimente zahlt man als Unterhaltsleistung für leibliche Kinder."<<

Junger Mann, ich schlage vor Sie schauen mal nach wie der Begriff "Alimentierung" definiert ist und Sie werden mir mal wieder recht geben müssen. Mit einem Herabsetzen der Hürden für eine Arbeitserlaubnis würden Sie Gefahr laufen den Mindestlohn zu unterlaufen weil die Zugekommenen wie bekannt nicht- oder schlecht qualifiziert sind und deshalb zum großen Teil nur für den Niedriglohnsektor zu gebrauchen sind. Gerade das (Gefahr des Unterlaufen des Mindestlohns) müsste ihnen als extrem links verorteter Mitmensch doch ein Dorn im Auge sein?

@Superschlau - So einfach geht das

Schule wieder schwerer machen, Ausbildung ordentlich vergüten. Bedeutet Gewinne zurückschrauben

Und jeden Tag Geld mit der Schubkarre auf die Baustelle fahren :-)

Oder bezahlen Sie freiwillig mehr für eine Deutsche Arbeitnehmer beschäftigungsabgabe ?

Sie finden z.B keinen deutschen Mauer auf dem Arbeitsmarkt , selbst bei allen anderen Gewerken sieht es genauso aus.

Fachkräftemangel?

Ich würde das ganze eher "kategorisches Versagen in der Bildungspolitik" nennen.

Ohne Bildung keine notwendige Qualifikation und ohne Qualifikation eben keinen Job.

Sehr einfach und vielleicht zu leichtfüssig dahergesagt, aber so scheint es nunmal ...

... oder sucht die dt. Wirtschaft auf diesem Wege nur Fachkräfte, die für weniger Geld die Arbeit erledigt ...

@ 09:53 von Superschlau

"Da werden Leute geholt, die Arbeiten machen sollen, auf die unsere Bevölkerung keine Lust mehr hat, weil sie absolut mies bezahlt werden."

Das hat mit der Bezahlung nichts zu tun. Es gibt auch Jobs, die gut bezahlt werden und die trotzdem niemand machen will. Bekanntestes Beispiel dafür ist der Versicherungsaußendienst, aber auch der Müllentsorger, Binnenschiffer oder Bestatter.

Und selbst bei Berufen, die gar nicht mal so "unangenehm" sind, gibt es kaum Bewerber. Mein Freund ist Hausverwalter und der bekommt gar kein Personal, trotz sehr guten Vergütungen.

08:49 von Mifra

>>"Junge Leute sollen auch nach Deutschland kommen können, um hier erst eine Ausbildung zu machen."

Irgendwie erschließt sich mir da der Titel "Fachkräfteeinwanderung" nicht so ganz.<<

Ganz einfach:
Junge Leute, die geeignet sind, eine Ausbildung zu absolvieren, sind danach Fachkräfte.
Wenn wir Fachkräfte für unsere Wirtschaft brauchen, können wir nicht davon ausgehen, dass die Aufwendungen für die Ausbildung andere übernehmen - oder sehen Sie das anders?
Im Zweifel wird die Ausbildung in einem anderen Land bei uns ohnehin nicht anerkannt, dann MÜSSEN diese Leute bei uns ausgebildet werden, sonst bekommt die Wirtschaft keine Fachkräfte.

@Mifra (09:33):

>>Also ist es besser billige Arbeitskräfte ins Land zu holen? Wäre es nicht sinnvoller die Berufe so zu gestalten das sie attraktiver werden und ein menschenwürdiges Leben zulassen?<<

Die Probleme mit diesen Berufen liegen nicht (nur) bei der Bezahlung. Auch bei besserer Entlohnung müssen Sie als Bäcker mitten in der Nacht aufstehen und arbeiten. Zumal eine bessere Entlohnung dann natürlich auch wieder höhere Produktpreise zur Folge hätte, was - um beim Beispiel mit den Bäckern zu bleiben - aufgrund der Konkurrenz durch die Großbäckereien und Supermärkte schwer zu realisieren sein dürfte.

@ Demokritisch

"Und nach 5 Jahren?
Wir wollen ja nicjt in Verschwörungstheorien verfallen."

Nein, wollen wir in der Tat nicht. Was in 5 Jahren ist, sehen wir in 5 Jahren. Erst einmal haben wir akut Stellen, die nicht besetzt sind - und Menschen, die sie besetzen könnten. Was der viel zitierte Job-Killer "Automatisierung" macht, weiß letztendlich kein Mensch. Vor 30 Jahren hatten wir das Thema auch schon mal, dass Industrieroboter uns alle beschäftigungslos machen.

09:03 von Paul Puma

>>Falsche Ermutigung zu illegaler Einwanderung.

Ein fatales Signal: Wer illegal kommt, kann legalisiert werden. Das darf nicht sein.<<

Natürlich. Wieso nicht?
Wenn wir z.B. Altenpfleger dringend brauchen, dann ist es doch egal, ob jemand 'illegal' (was bedeutet das eingentlich?) oder 'legal' eingewandert ist.
Vermutlich würden Sie diese Leute zurück schicken und dann über den Mangel an Pflegekräften jammern!

re nicht superschlau

"Da werden Leute geholt, die Arbeiten machen sollen, auf die unsere Bevölkerung keine Lust mehr hat, weil sie absolut mies bezahlt werden."

So ein Quatsch. Fragen Sie mal einen Spargelbauern, warum er mit Polen und Rumänen arbeitet. Deutsche Arbeitslose haben keinen Bock auf die Knochenarbeit. Egal für welchen Lohn.

Und wenn ein Installateurbetrieb Aufträge ablehnt, weil er nicht genug Leute dafür hat: Kriegt er die deshalb nicht, weil sie mies bezahlt werden?

Erst nachdenken, dann schreiben.

Eines verstehe ich nicht...

Wir haben jedes Jahr eine hohe Anzahl von Jugendlichen, welche ihren Schulabschluss nicht schaffen oder mit einem kläglichen Zeugnis abgehen. Unter diesen sind signifikant viele Migrantenkinder, die offenbar in ihren Elternhäusern nicht die Unterstützung und Motiviation erhalten, welche meine Freunde und ich ( 50er und 60er Jahrgänge ) erhalten haben. Kein Respekt vor Lehrkörpern, die oftmals aufgeben, den Kindern den Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu ebnen. Und die Politik läßt sie schmählich im Stich. Für Nachsitzen von Schülern hat ein Ĺehrer eine Klage wegen "Freiheitsentziehung" enthalten. Würden von der Politik bis in die Elternhäuser die Bildung und die Rückendeckung für die Lehrer im Vordergrund stehen, bräuchten wir keine oder nur eine geringfügige Fachkräftezuwanderung. Ich gebe grundsätzlich den Foristen recht, welche die Qualifikation vieler Politiker in Zweifel ziehen, vor allem wenn man sich deren vorpolitische Vita betrachtet

@Karwandler

Wenn man es oberflächlich betrachtet könnte man Ihnen recht geben. Natürlich lassen sich die Arbeitszeiten in einigen Berufen nicht ändern. Der Arbeitsplatz würde aber für viele attraktiver werden wenn andere Bedingungen,zum Beispiel BEZAHLUNG, besser wäre. Der deutsche ist ja nicht per se faul oder möchte nur zu bestimmten Tageszeiten arbeiten. Holt die Politik und die Industrie sich nun Arbeiter aus anderen Ländern, dann sind das eben billige Arbeitskräfte, da ohne diese Arbeitskräfte die Unternehmen mehr Geld zahlen müssten um Personal zu finden. Das ist alles andere als Unsinn.

Die Leute wollen gewisse Jobs

Die Leute wollen gewisse Jobs nicht machen da diese nicht attraktiv sind.
Anstatt jetzt die Arbeitsbedingungen zu verbessern um wieder mehr Leute zu finden holt man einfach Leute die so oder so das machen um zu bleiben... So ändert sich in den genannten Berufen gar nichts! Das erinnert an die schlimmsten Zeiten der Industrialisierung wo der Chef die Löhne drücken konnte da vor dem Werk genug andere standen die die Arbeit für weniger machten...

@karwandler
Es geht nicht nur um die Arbeitszeiten. Mehr Gehalt, Urlaub, etc helfen auch schon. Außerdem geht es auch um andere Berufe die zum Beispiel körperlich schwer belasten und im Alter zu Problemen führen aber nicht angemessen entlohnt werden.

um 09:58 von andererseits

>>"Sie irren: Wir machen uns nicht abhängig, wir sind abhängig von Zuwanderung, da beißt die Maus keinen Faden ab. Im übrigen betreiben auch Sie hier das in bestimmten Kreisen beliebte Nullsummenspiel: Fachkräfte dürfen nicht kommen, aber auch an qualifizierter Ausbildung Interessierte dürfen nicht kommen - also soll und darf niemand kommen."<<

Das "niemand kommen darf" ist Unsinn und das fordert doch niemand. Es geht darum die "richtigen" hereinzuholen, d.h. Menschen die aktiv an unserem Arbeitsleben mitwirken wollen, friedlich leben, sich einbringen, Steuern zahlen und nicht untätig im Sozialsystem rumlungern und die Hand aufhalten und fordern ohne je einen Beitrag geleistet zu haben. Erstere sind eine Bereicherung unserer Gesellschaft, Zweitere gehören schnellstmöglich abgeschoben auch wenn das Linke/Grüne/SPD nicht gerne hören.

.....

"Wenn die Deutschen ihre eigene Entwicklung hin zu immer mehr Akademisierung halten wollen (ich sehe keine einzige Familie, die nicht anstrebt, ihren Kindern die bestmögliche Bildung zu bieten), führt kein Weg an der Einwanderung von Fachkräften "

Ja das Problem liegt aber wieder beim Lebensstandard und dem Gehalt. Als Akademiker hat man sicher bessere Chancen ein Einkommen zu haben mit dem man in Deutschland auch nach dem Berufsleben noch klarkommen kann. Das ist bei den "Fachkräften" aus dem Ausland etwas anders, da in vielen Ländern ein ganz anderer Standard zu Grunde liegt. Auch diese Leute werden schnell erkennen das, wer in Deutschland leben und arbeiten will, ein Niedriglohn in der (z.B.) Gastronomie nicht ausreicht.

Irgendwie wird man hier doch

Irgendwie wird man hier doch für blöde verkauft!! Fachkräfteeinwanderung und egal ob Ausbildung vorhanden oder nicht???Ebenso ist es egal welche berufliche Vorbildung dieser hat!Jetzt stellt sich mir die Frage!"Wie definieren diese Leute Fachkräfte!"Sind das die Fachkräfte die ich des öfteren jetzt an der Tür treffe wenn mir ein Paket zugestellt wird,welchen ich in einem Mix aus Deutsch und Englisch zu verstehen gebe das dieser jemand hier nicht mehr wohnt?Dann sollte das doch lieber in Niedriglohnarbeiter umbenannt werden!!Denn das trifft dann schon eher den Kern!!Facharbeiter sind in Deutschland jene mit einem Facharbeiter/Gesellenbrief,oder entsprechenden Staatlich anerkannten Bildungsabschlüssen!Das Vorhaben klingt für mich eher nach Lohndumping auf Staatlicher Ebene!!

Kurzsichtige Politik

Wichtig: Dieser Kommentar richtet sich gegen die Entscheidungen der Bundesregierung, nicht gegen Flüchtlinge und Migranten.

Emmanuel Todd zufolge betreibt Deutschland eine "demographische Außenpolitik". Marine Le Pen mutmaßte schon 2015 bei der Aufnahme der Flüchtlinge: "Deutschland denkt wahrscheinlich, dass seine Bevölkerung dahinsiecht, es zielt wohl auf niedrigere Löhne ab und rekrutiert durch massenhafte Einwanderung weiter Sklaven"(http://www.spiegel.de/politik/ausland/front-national-unterstellt-deutsch...).

Anscheinend haben Le Pen und Todd einen Punkt getroffen, wenn man neben der hohen Zahl der aufgenommenen Flüchtlinge gemessen an Frankreich beispielsweise auch den UN-Migrations und Flüchtlingspakt, der maßgeblich von der Bundesregierung betrieben wurde, und die Spurwechseldiskussionen berücksichtigt.

Die Wirtschaft bestellt, die Regierung liefert. Gewinne werden privatisiert, Verluste bei Nichtgelingen sozialisiert. Wie immer.

@09:33 von Mifra

"Also ist es besser billige Arbeitskräfte ins Land zu holen? Wäre es nicht sinnvoller die Berufe so zu gestalten das sie attraktiver werden und ein menschenwürdiges Leben zulassen?"

Genau das ist das eigentliche Problem. Wir hätten genügend Alten- Pfleger wenn die genauso viel verdienen würden wie beispielsweise Gymnasiallehrer.

@10:13 eine_anmerkung

Erlauben Sie mir zwei Anmerkungen:
"Alimente" ist ein Begriff für die Unterhaltszahlung v.a. für leibliche Kinder, die - z.B. nach Trennung/Scheidung - nicht im eigenen Haushalt leben; dass der Begriff abwertend für andere Bereiche instrumentalisiert wird, weiß ich, akzeptiere ich aber wie viele andere nicht.
Zum zweiten: Arbeitserlaubnis und Niedriglohn haben erst einmal nichts miteinander zu tun; es ist ein leichtes, dem gesetzlich vorzubeugen.
Und noch eine persönliche Bemerkung: Geht's jetzt wieder los mit der Anrede "junger Mann"? Amüsiert Sie das wirklich?

Hinsichtlich eines Einwanderungsgesetzes für Arbeitsmigranten …

… ist inzwischen sogar Japan weiter als Deutschland. Dort wurde ein solches Gesetz vor 4 Wochen verabschiedet, das ab April 2019 in Kraft tritt.

Wie in DEU auch, finden sich dort in vielen Berufen nicht genügend Menschen, die sie ausüben wollen / können. Auch Ausbildungswillige sollen in JAP erweiterte Chancen auf ein Arbeitsvisum erhalten.

Im Entwurf für das Gesetz in DEU ist ein Passus enthalten, dass "ausreichende" DEU-Kenntnisse Voraussetzung sein sollen. In JAP gibt es den "Japanese Language Proficiency Test" (JLPT), den es zu bestehen gilt.

一際日本語の勉強してありにくい。
Hito-kiwa Nihon-go-no benkyō shite ari-nikui.
Besonders Japan-Sprache-der Studium machend sein-schwierig-zu.
Japanisch ist eine besonders schwierig zu erlernende Sprache.

Dennoch gibt es "haufenweise" Bewerber, die bereit sind, sich der Mühen zu unterziehen. Und in ein Land zu gehen, das keine Einwanderungstradition hat.

Es ist für alle Industrienationen "ein Muss der Zukunft".
Migration in kluger Art & Weise zu steuern …

@ 9:15 von andererseits

darf man den Nörglern nicht folgen, die einerseits keine Fachkräfte ins Land holen wollen, weil sie in den Herkunftsländern dann fehlen würden, und gleichzeitg andererseits keine Auszubildenden ins Land lassen wollen, weil sie ja noch keine Fachkräfte sind: das Manöver ist allzu durchsichtig....

Das hab ich so gut wie nie gehört. Aber gute Montage von zwei verschiedenen Behauptungen.
Es geht um die billigen Arbeitskräfte. Gerne auch billige Ärzte.
Die gibt es nur fast nicht. Dafür werden ca 70% >5 Jahre nie arbeiten (können).
Das sind Zahlen aus Schweden, die viel kompetenter und auch mit großem Aufwand Immigration angehen.
Das wissen Sie auch.

Es wird völlig außer Acht gelassen,

dass in wenigen Jahren Millionen von Arbeitsplätzen durch Digitalisierung und Automatisierung verschwinden werden, vor allem natürlich im niedrig qualifiziertem Bereich. Die Kosten für die dann entstehende massenhafte Arbeitslosigkeit tragen die Sozialkassen, die Wirtschaft hat damit nichts zu tun.

Fachkräftemangel

ich kann mir leider nicht vorstellen, dass dadurch eine fähige Regierung zu uns einwandert oder zumindest Politiker mit Realitätssinn, die auch die Konsequenzen ihrer Aktionen bedenken, wie es gute Schachspieler tun. Da ist der Fachkräftemangel am offensichtlichsten, nur welche fähige Regierung würde sich das antun?

Also bei dem Satz

frage ich mich was das Ganze mit einem Fachkräfteeinwanderungsgesetz zu tun hat.
" Und: Junge Leute sollen auch nach Deutschland kommen können, um hier erst eine Ausbildung zu machen. "

Das der Spurwechsel etwas milder ausfällt und nicht weg fällt, wird zeigen wie das in der Welt aufgenommen wird.
Mit einem Einwanderungsgesetz anderer Länder scheint das Ganze sehr wenig zu tun zu haben.
Man müsste erst mal den ganzen Text verständlich vorliegen haben, um zu sehen wo die vorgesehenen Hintertüren sind.
Mit dem Beamten-deutsch ist das wahrscheinlich nicht gleich für Normalbürger zu erfassen.
Aber ich mir ziemlich sicher das mal wieder etwas schnell zusammengeschustert wurde, wie so oft.

Ohne Jobangebot und Ohne Ausbildung in ein Land kommen und sich etwas suchen ( mit oder ohne Geld ? oder Unterkunft ?), hab ich noch nirgends gelesen.

Kann mir jetzt nicht so richtig vorstellen wie das funktionieren soll.

Oh weh

In der Tagesschau heute morgen war zu diesem Thema ein Gabelstablerfahrer mit Migrationshintergrund zu sehen. Gabelstaplerfahrer sind also schon Fachkräfte? Selbst das können die Deutschen nicht mehr? Hilfe, wohin geht es mit Deutschland. Und noch ´ne Frage. Welches Studium oder welche fachkraftmässige Ausbildung bedarf es zum Staplerfahren? Mir scheint, hier wird Tür und Tor geöffnet. Klar, die Wirtschaft benötigt billige Arbeitskräfte. Aber müssen wir uns deswegen gleich nackig machen?

Naja

Es ist höchst umstritten ob es überhaupt den vielbeschworenen Mangel. Vieles würde sich gegen, wenn man hierzulande anständig zahlen würde und nicht die deutschen Fachkräfte zu hundertausenden ins Ausland "fliehen" würden....bzw. man sie dazu treibt. Darüber kein Wort in unserer politischen, wirtschaftlichen und medialen Welt. Wahrscheinlich ist lohnen der Tausch Alt- gegen Neubürger aus verschiedensten Gründen ganz recht.

@10:13 eine_anmerkung

Gegen die Gefahren des Unterlaufens des Mindestlohns engagierte ich mich politisch seit Jahren - anders als viele, die dieses Thema interessanterweise dann "entdecken", wenn sie es gegen Geflüchtete oder Menschen mit Migrationshintergrund instrumentalisieren können; das ist leider kein neues Phänomen, wird aber jetzt beim Fachkräfte-Zuwanderungsgesetz wieder mal aus der Tasche gezogen. Im übrigen bin ich in der politischen Landschaft sozial-ökologisch verortet und nur für diejenigen "extrem links", wie Sie das nennen, die selber extrem rechts stehen. Damit kann ich dann gut leben.

Hätte, hätte Fahrradkette....

Hätte man die Menschen, über die innerhalb der "Spurwechseldiskussion" gesprochen wird, damals konsequent abgeschoben, so wäre eine diesbezügliche Diskussion heute überflüssig und aus diesem Grunde sind auch solche Aussagen wie "es werden die falschen abgeschoben" hirnrissig, weil nicht zutreffend. Bis auf fünf Ausnahmen wurden immer die richtigen abgeschoben. Natürlich steigt ein Integrationsgrad mit der Zeit wo der Kandidat sich im Land befindet wenn es sich nicht gerade um einen Verfechter der Parallelgesellschaften handelt.

09:03 von Paul Puma - "illegal"

Auch wenn es für einige nicht verständlich ist oder von denen bewusst fälschlich als "alternative fact" am Leben erhalten wird:

Wer einen Asylantrag stellt, ist damit nicht "Illegal" im Land. Er oder sie durchläuft ein rechtsstaatliches Verfahren an dessen Ende eine Entscheidung steht.

Wer solche Rechtsstaatsprinzipien dazu missbraucht Menschen als "illegal" zu diffamieren, genauso wie es bei dem perfiden Versuch geschieht Migranten, Geflüchtete pauschal unter Generalverdacht zu stellen in dem man sie als "kriminell" verunglimpft, scheint mit unserer Demokratie auf Kriegsfuß zu stehen.

Dass diejenigen, die sowas wie auch hier im Forum vorrangig tun, einer ganz bestimmten Partei hinterherlaufen, zeigt allen wie sehr es diese mit unserer bewährten Demokratie hält. Partei und Mitläufer entlarven sich damit als Feinde des Rechtsstaats.

Die Regelungen zur Fachkräftezuwanderung sind ein mühsamer erster Schritt, der zeigt, dass auch die CDU langsam im 21. Jh. ankommt. Dank an die SPD.

09:17 von Allrightcom

Ihnen auch ein Bravo, alles richtig, bin Ihrer Meinung!

wieviel Millionen Arbeitslose

gibt es hierzulande
wäre es nicht besser die erst mal unterzubringen
evt auch mit etwas mehr als nur gutem Zureden ihre Begeisterung zu heben
dann haben wir ja noch die Partner in der EU, die hohe Arbeitslosenzahlen
insbesondere bei der Jugend haben

09:51 von Karl Napf

Das ist wohl wahr. Aber eines muß man User Anderseits zugute halten, er/sie verliert nie die Kontenance.

Fachkräftezuwanderung oder Umwidmung von Flüchtlingen?

Stellenweise lesen sich die Informationen zum geplanten Einwanderungsgesetz so, als ob mit neuen Regelungen Flüchtlinge und andere bereits Eingewanderte als Fachkräftezuwanderer neu klassifiziert werden sollen. Das ist aber nicht die ursprüngliche Absicht, die man mit einem Einwanderungsgesetz verbunden hat. Es wäre plausibel, die Eignung von Kandidaten für den deutschen Arbeitsmarkt vor deren Einreise zu überprüfen - so wie es Kanada praktiziert. Uns fehlt jedoch der atlantische Ozean als Barriere. - Den Kommentar bezüglich der deutschen Sprache finde ich deplatziert. Sehen oder hören Sie sich einmal an, wie sich Einwanderer in der Schweiz integrieren: sie lernen oft gut Deutsch und Schweizerdeutsch (respektive Französisch) und für viele Berufe auch noch Englisch. Dem Menschen ist nichts unmöglich, wenn er Einwanderer ist.

Man kann das alles nicht nachvollziehen

2015 wurde mantraartig von der Bundsreigierung gesagt, dass die fast 2 Mio. Menschen die zu uns gekommen sind alles Fachkräfte wären, um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen, dass es doch keine Fachkräfte sind????
Jetzt wird wieder nach Fachkräften geschrieen. Wenn die Industrie Fachkräfte braucht, und jetzt aus dem Nicht-EU-Raum holen will, soll sie sich auch um das finanzielle kümmern. Aber Sprachkurse usw. soll der Steuerzahler sprich wir bezahlen, damit die Industrie in Nachgang billige Arbeitskräfte hat.

10:13 von eine_anmerkung

«Mit einem Herabsetzen der Hürden für eine Arbeitserlaubnis würden Sie Gefahr laufen den Mindestlohn zu unterlaufen weil die Zugekommenen wie bekannt nicht- oder schlecht qualifiziert sind und deshalb zum großen Teil nur für den Niedriglohnsektor zu gebrauchen sind.»

"Die Zugekommenen" können auch bei geringen vorhandenen Vorkenntnissen etwas dazulernen. Aus dem Kreis der bisher Gekommenen ist es wohl nur der kleinere Teil, der "deutsche Anforderungen" an die Arbeitswelt erfüllt.

Aber diejenigen, die sie trotz aller Schwierigkeiten erfüllen, sollten (sehr) willkommen sein. Und auch Deutsch gehört zu den Sprachen, die nicht eben einfach zu erlernen sind.

Das geplante Gesetz zielt eben nicht darauf ab, Hürden für eine Arbeitserlaubnis "für Kreti & Pleti" abzusenken, um dem Billiglohnsektor frische Arbeitskräfte zuzuführen.

Aus volkswirtschaftlicher Sicht völlig kontraproduktiv, sich mit Klauen & Zähnen & schlechten Argumenten einem Einwanderungsgesetz entgegen zu stemmen …

10:02 von JanRos

so isses! dem ist nix hinzuzufügen

Einiges gut

Einiges ist gut, leider aber auch vieles nicht so gut. Ich bin zwar der Meinung das wir keinen Fachkräftemangel haben. Es geht um den Nachschub an billigen Arbeitskräften. Genauso falsch falsch finde ich die 6 Monate Aufenthaltserlaubnis zur Jobsuche, und nach 6 Monaten was dann? Diese Regierung ist ja nicht mal in der Lage straffällig gewordene Ausreìsepflichtige auszuweisen.

@10:46 M.Nordheim

Sie brauchen hier nur aufmerksam manche Kommentare der letzten Monate ( und z.T. Jahre) zu verfolgen, um wahrzunehmen, dass es eine Menge Kommentierender gibt, die sich sowohl gegen Fachkräfte-Zuwanderung wie gegen Zuwanderung von Ausbildungswilligen aussprechen. Natürlich sind manche "clever" genug, das nicht immer im gleichen Kommentar zu tun...

Die SPD versucht mal wieder....

Schaut man sich die umgesetzten Abschiebungen der einzelnen Bundesländer an (Abschiebungen ist Ländersache), so stellt man sehr schnell fest das gerade die Bundesländer wo die SPD Ihre Finger in der Regierung hat, es mit den Abschiebungen nicht klappt (nebenbei gesagt sind mittlerweile über 600.000 Menschen in Deutschland ausreisepflichtig; eine gigantische Zahl). Und weil die SPD das mit den Abschiebungen nicht auf die Reihe bekommt, versucht sie über einen "Spurwechsel" sich von der ungeliebten (aber gerichtlich beschlossenen) Aufgabe zu entledigen. Für mich sehr verwunderlich das diese Partei noch 14% der Wählerschaft abbildet?

@Karwandler

"Erst nachdenken, dann schreiben."

Das gleiche würde ich mir auch von Ihnen bezüglich Ihres Umgangstones wünschen.
Nur weil man anderer Ansicht und/oder anderer Meinung ist, kann man trotzdem ein Mindestmaß an Höflichkeit an den Tag legen.

@Am 19. Dezember 2018 um 10:22 von karwandler

Das Thema Spargelbauer ist doch Äpfel mit Birnen vergleichen. Wir sprechen hier nicht von Aushilfsarbeiten die pro Saison anfallen sondern von Vollzeitarbeit. Außerdem würde ich mich als Hartz4 Empfämger ganz schön verar* vorkommen wenn man mich zum Spargel stechen schickt. Hat nichts mit meinem vorherrigen Job zu tun, hilft nicht mich in Arbeit zu bringen, qualifiziert mich nicht weiter und womöglich kann ich nicht mal das ganze Geld behalten was ich erarbeite...

"Und wenn ein Installateurbetrieb Aufträge ablehnt, weil er nicht genug Leute dafür hat: Kriegt er die deshalb nicht, weil sie mies bezahlt werden?"
-Unter Umständen ja. Kann auch sein das der Chef menschlich versagt oder das er Überstunden nicht honoriert oder, oder.
Vielleicht würde es auch helfen wenn die Handwerksbetriebe mehr Werbung in den Schulen für sich machen. Wenn sie genug bieten kommen auch Bewerber.

Koalition einig über Fachkräfteeinwanderung

Wie schon oft geschrieben ist der Fachkräftmangel hausgemacht. Wer für facharbeiter nicht bezahlen will und für Chefs und Verwaltunegn ein vielfaches bezahlt hat grundlegende idiologisch verursachte Fehrler seit jahen gemacht.

Nach der Sklaverei der Ausbeutung von Rohstoffe werden jetzt den Migration Länder Ihre wenigen gebildete Mensch für unseren Wohlstand verlieren. Das ist der Gipfel eines menschenverachtendem System.

Dänen lügen nicht....

Ich möchte mal jedem ans Herz legen sich anzuschauen wie unsere Nachbarn in Dänemark mit dem Fachkräftemigrationsthema umgehen? Dort werden knallharte Forderungen an potenzielle Flüchtlinge/Migranten hinsichtlich Sprache, Integrationsbemühungen etc. gestellt die es zu erfüllen gilt wenn man seine Zukunft in diesem Land sehen möchte.

Wem nützt die "Fachkräfteeinwanderung"?

TS: "Die Union fürchtet, dass gescheiterte Job-Bewerber dann Asylanträge stellen."

Wenn das stimmt(e), dann frage ich mich, warum "die Union" das nicht verhindert?
Z.B. Durch eine Befristung einer Asyl-Antragstellung auf 4 Wochen nach der legalen (!) Einreise?

TS: "Die Liste mit so genannten Mangelberufen fällt weg, genauso wie die Vorrang-Prüfung, mit der bisher abgecheckt wurde, ob es nicht einen Deutschen oder EU-Ausländer gibt, der den Job übernehmen kann."

Das dürfte Wasser auf die Mhlen der AfD sein.
Dagegen hilft m.E. auch nicht, dass lt. TS der "Bundesarbeitsminister für einzelne Berufe oder Regionen jederzeit die Vorrangprüfung wieder einführen" könnte - denn das dürften Lobbyisten schon zu verhindern wissen ...

Zum Thema Fachkräftemangel

Zitat aus Tagesschau:
Am Ende hatte er Glück gehabt. Über einen Bekannten hat er doch noch einen Job gefunden, in einer Firma für Kfz-Pflegeprodukte. Nach mehr als 100 Bewerbungen, monatelangen Qualifizierungsmaßnamen der Arbeitsagentur und Hilfsarbeiten auf dem Bau.

Dabei ist Christian Holzmann Akademiker. Als diplomierter Biophysiker hat der 36-Jährige fünf Jahre lang an der Universität des Saarlandes an Prostatazellen geforscht. Nachdem die Stelle ausgelaufen war, machte er sich zunächst keine Sorgen. Es herrscht doch Fachkräftemangel, insbesondere bei Naturwissenschaftlern, dachte er. Nach vier Jahren Arbeitssuche, glaubte er das nicht mehr.

09:19 von ErebMacar

>>>Diese Lücke kann man auf diesem Weg mit Ausländern, die Interesse an einer Ausbildung in diesem Bereich haben, auffüllen.<<<

Und was hat das mit "Fachkräfteeinwanderung" zu tun? Gar nix. Ist nur wieder das nächste trojanische Pferd ("die Interesse an einer Ausbildung ... haben").

@Karwandler

" Deutsche Arbeitslose haben keinen Bock auf die Knochenarbeit. Egal für welchen Lohn."

Ich gespannt auf die Quellen zu dieser Aussage. Das viele deutsche (z.b.) die Arbeit beim Spargelbauern nicht machen, ZU DEM LOHN für den ein rumanischer oder polnischer Bürger, diese arbeit verrichtet glaube ich sofort. Ich wage aber zu behaupten, dass auch ein deutscher diese Arbeit machen würde, wenn es einen ordentlichen Lohn dafür gäbe und damit wären wir wieder beim Thema Billiglöhner...

Wenn man sich das ganze jetzt

Wenn man sich das ganze jetzt noch vor dem Hintergrund der Automobilbranche anschaut, deren Umstrukturierung ,sowie den damit verbundenen Arbeitsplatzabbau bis hinunter zu den Zulieferern! Frage ich mich wie weit denken unsere Politiker? Das Problem hat sich vorher schon Abgezeichnet! Da werden noch ne Menge Fachkräfte frei!

@ 11:00 esgehtauchanders

Danke für Ihre detaillierte Beschreibung der Rechtslage. Meine Erfahrung ist leider, dass das von einigen Kommentierenden hier wider besseren Wissens weiter falsch dargestellt werden wird, wahrscheinlich aus PolitikFilterblasenGründen...

Entscheidende Weichenstellung für Zuwanderung

Fachkräfteeinwanderungsgesetz,

UN-Migrationspakt,

UN-Flüchtlingspakt.

In einem Monat werden umfangreiche Weichen gestellt, gefühlt auch recht hastig, und man darf sich fragen, wie sich die Bevölkerung größenmäßig sagen wir mal nur bis 2020/2030 entwickeln wird und wie vor allem unsere Sozialsysteme sich verändern werden. (?) Ob einer der verantwortlichen Poliker/innen hierzu eine Wette vorschlägt? („Da passiert nicht so viel in Deutschland.“)

@09:27 von eine_anmerkung

"[...] umspuren zu wollen grenzt deshalb an eine Quadratur des Kreises weil die Ausgangsbedingungen diametral auseinanderliegen (schlecht qualifizierte Migranten/Flüchtlinge versus Fachkräfteeinwanderungsgesetz was auf QUALIFIZIERTE abzielt)."

Aber genau darum geht es doch beim Spurwechsel: Diejenigen auszuwählen, die qualifiziert sind und die wir auch längerfristig behalten möchten, selbst nachdem eine Rückkehr in ihre Heimat möglich wird.

Umgekehrt formuliert: Wenn ein anerkannter Flüchtling mit Job, der längerfristig hier bleiben möchte, keinen Spurwechsel machen darf, sondern zuerst seinen deutschen Wohnsitz und Job aufgeben muss, um dann aus dem Ausland einen Antrag auf Fachkräftezuwanderung zu stellen und sich anschließend eine neue Wohnung und einen neuen Job suchen muss, dann ist das nicht im Sinne seines Arbeitgebers, nicht im Sinne Deutschlands, sondern schlicht und einfach pure Schikane.

@vox moderandi

"Was in 5 Jahren ist, sehen wir in 5 Jahren. Erst einmal haben wir akut Stellen, die nicht besetzt sind - und Menschen, die sie besetzen könnten. ...."

Nicht immer nur bis morgen denken und dabei in Sachen Einwanderungspolitik Fehler machen.

Ich denke es ist normal für intelligente Menschen vorzuplanen und - man weiß doch ganz genau was einen erwartet in Sachen weiterer Automatisierung. Da muß man kein Hellseher sein.
Und das was sie vor 30 Jahren anführen, daß man damals schon befürchtete, wir wären bald alle beschäftigungslos - da haben sie die Entwicklung der EDV nicht im Entferntesten erahnen können.
Heute können wir das aber - praktisch aufs Jahr genau vorhersehen, was uns erwartet.

Ich kann doch nicht allen Ernstes Tür und Tor für massenhafte Einwanderung von "Fachkräften" erlauben, wenn sowohl im europäischen Ausland und bei uns genügend ausgebildete/auszubildende Personen vorhanden sind. Und was ist in ein paar Jahren ?
Wer zahlt dann für die Arbeitslosen ?
Sie und ich.

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