Ihre Meinung zu: In verzweifelter Mission - May will Brexit-Vertrag retten

11. Dezember 2018 - 13:18 Uhr

Den Haag, Berlin, Brüssel - die britische Premierministerin ist auf Last-Minute-Tour durch den Kontinent. Ihre Mission: den Brexit-Vertrag nachverhandeln. Ihre Erfolgschancen: äußerst gering. Verbündete: keine

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Kommentare

Ich bin mal gespannt wie sich

Ich bin mal gespannt wie sich GB in einer Globaliesierten Welt schlägt?
Wenn sie clever sind, aber nur dann, dann wird das Land Vorwärtskommen.
Denn unser System vom ständigen Abkassieren mit der Verteilung von unten nach oben ist am Ende!
siehe Brexit, siehe den Süden Europas und siehe jetzt Frankreich. Alles Auswirkungen einer falschen Wirtschaftpolitik, die keinen Spielraum mehr hat.

Oh je........

Fast schon tragisch. Aber liebe Engländer, irgend wann muss mal Schluss sein.. Entweder so oder garnicht. Man kann nicht so lange verhandeln bis es euch passt, was eh nie passieren würde. Die EU hat noch andere Probleme die sie angehen sollte.

Die Briten haben drei Optionen zur Auswahl:

- der ausgehandelte Brexit-Vertrag
- Exit vom Brexit
- Brexit ohne Vertrag.
Sie haben es selbst in der Hand.
Und es ist ihre alleinige Entscheidung.
Sie können niemanden außer sich selbst für die jeweiligen Folgen verantwortlich machen.
Come on and make your decision.

May sollte lieber zurücktreten

Ich mag solche Menschen überhaupt nicht.
Sie sehen nur die kleinen Details und nicht das Ganze. Man kann auch sagen kleinmütig oder feige.
Die Leute, die ein zweites Referendum verlangen sind genauso.
Der Faden zwischen den Briten und der EU ist schon längst gerissen. Selbst wenn sie in der EU waren, waren beide Seiten unzufrieden. EU hatte immer was gegen die Briten und umgekehrt. Man mag sich eben nicht.
Nach solch einem Exit Versuch wieder in die EU zurück wäre mit noch mehr Sympathieverlust zu rechnen.

Die Briten haben sich schon entschieden und die Politiker sollten nur dafür sorgen, daß dies auch geschieht. Frau May versucht den Brexit durch die Hintertür rückgängig zu machen. Das was sie da verhandelt ist kein Brexit.

May will Brexit-Vertrag retten

Frau May will den Brexit retten. Aber dafür muss sie ihr britisches Parlament überzeugen, nicht die deutsche Regierung und nicht die EU.

Nur weil in Nordirland wieder

Nur weil in Nordirland wieder Krieg geben könnte, kuscht man vor den Engländern? Macht den Einzelstaaten doch einfach ein Angebot, mit dem Brexit in die EU kommen zu können, wenn sie denn aus GB austreten. Dann hätten die Engländer ein richtiges Problem. Denn ohne Nordirland, Wales und Schottland stehen die ziemlich dumm da.

Spiel auf Zeit

Ich glaube, Frau May spielt auf Zeit um im letzten Moment doch noch Zustimmung für den Brexit-Plan zu bekommen. Sie hofft wohl, dass die britischen Abgeordneten zu Schluss noch Panik bekommen.

Denn im Grunde ist Frau May die einzige Alternative.

Neuwahlen in UK kann ich mir nicht vorstellen, denn wer immer May als PM nachfolgen wird, muss den Brexit dann auch durchziehen. Und alles deutet darauf hin, dass es den Briten nach dem Brexit deutlich schlechter gehen wird.
Das wissen auch die Hardcore-Brexiteers, deswegen trommeln die zwar ordentlich, aber Verantwortung übernimmt keiner.
Siehe Boris Johnsen usw. Alle Brexiteers, die irgendwie den Brexit gestalten konnten sind einfach abgehauen.
Und haben es sich auf der Seitenlinie schön eingerichtet um die Schuld auf May oder die EU zu schieben.

Mays Plan, die Brexiteers durch Aufgabenteilung von der Unmachbarkeit des Brexits zu überzeugen ist leider nicht aufgegangen.
Dazu sind diese Leute viel zu gerne in Talkshows.

Unterstützung keine

heißt warten auf den harten Brexit, erst dann wird sich etwas bewegen.
Und in 5 Jahren sehen wir dann was richtig war und was nicht, ein Vorstellung habe ich aber darüber.

Es kommt wie es kommen muss:

Frau May kommt am 28.März.2019 23:30Uhr in Brüssel vorbei und erklärt: Fit fit Nase, wir bleiben erstmal in der EU. Erklären muß sie ja nichts dazu....

@Orfee 13:39

Unglaublich dass wir mal einer Meinung sind in einem Punkt. Ja Frau May muss zurücktreten. Sie hat Großbritannien vor aller Welt blamiert und alleine deswegen ist es besser sie tritt zurück. Die Briten haben in der Tat entschieden und auch wenn die Entscheidung Großbritannien wirtschaftlich zerstören wird bin ich dafür, dass sie respektiert wird. Der Vertrag den Frau May bekommen hat ist der beste den sie bekommen konnte. Sich da noch aufzuregen und zu behaupten es sei kein Brexit ist ein Witz. Die Briten können froh sein, dass die EU ihnen so entgegen kam. Da man aber den Vertrag so wie er jetzt ist eh nicht annimmt, kommt es eben zu keinem Vertrag. Es wird einen harten Brexit geben. Schottland wird aus dem Königreich austreten und auch in Nordirland wird es stimmen diesbezüglich geben. Der Brexit wird das Ende des Vereinigten Königreichs beschleunigen. Werden am Ende lauter Einzelstaaten wie im ehemaligen Jugoslawien

@Knorlo 13:25

GB selbst ist wohl eher am Ende als die EU und dies sage ich, obwohl ich auch bei der EU einiges kritisch sehe und vieles nicht gut läuft. GB ist tief gespalten. Die Regierung ist ein absoluter Kindergarten und wirtschaftlich ist man am Ende. Sollte es einen harten Brexit geben (davon gehe och zu 80% aus), dann wird Großbritannien auseinanderfallen und Schottland und möglicherweise Nordirland fallen weg. Wales und England müssen dann gucken wie die zurecht kommen.

irrsinnige Arroganz der EU

UK verläßt die EU. Schuld daran ist eine überstützte Ost-Erweiterung und ein Mangel an Kompromissfähigkeit insbesondere der Kanzlerin. Jetzt läuft alles auf einen No-Deal hinaus: das worst case scenario für die EU. Mich interessiert May und ihre Verzweiflung nicht im geringsten und sie spielt auch absolut keine Rolle; sehr wohl aber die EU, und diese scheint doppelt geschwächt: durch Austritt von UK und der wahrscheinlichen Art des Austritts. Beides rechne ich direkt der Kanzlerin zu, die es schlicht nicht versteht, einen für beide Seiten realistischen guten Deal zu machen.

@13:33 von collie4711 - Völlig korrekt erkannt und...

...ich tendiere zu Tor 1.
In Tor 2 und 3 ist der Zonk, den keiner will
außer vielleicht ein britisches Kind eines Brexit
Fans.

---

Wehrte Frau May, lassen sie eine weitere Abstimmung zu.
Jeder ab 16J. sollte nochmal in sich gehen und dann seine Stimme abgeben, ob man in der EU bleiben möchte oder nicht.

@Superschlau 13:42

Schottland und Nordirland (dabei freie Option zwischen EU Mitglied oder den Status wie die EFTA Staaten Schweiz und Norwegen bekommen) haben so ein Angebot bekommen und die Schotten haben schon angekündigt, dass sie bei einem harten Brexit zu 100% ein neues Referendum machen um aus dem Königreich auszutreten.

@ AufgeklärteWelt, um 13:56

Sie übersehen, dass es nicht die Kanzlerin ist, die einen “realistischen guten Deal“ zu machen hat. Sie ist nicht die EU.

Wirklich kein Raum für Nachverhandlungen?

So sinnvoll die Argumente klingen: das befriedigt vor allem den Wunsch einer wütenden Mehrheit, die Briten auflaufen zu lassen. Spätestens, wenn ein ungeordneter Brexit tatsächlich vor der Tür steht, wird man sich aber fragen müssen: sind die Folgen nicht noch katastrophaler, sowohl wirtschaftlich als auch an rechtlichen Konsequenzen für die EU-Bürger?

Das britische hin und her ist schlimm genug. Da muss man nicht noch zusätzlich Porzellan zerschlagen sondern sollte sich erstmal anhören, ob die Briten nicht vielleicht auch etwas zu bieten hätten. Hier ist Diplomatie statt harter Worte gefragt.

irrsinnige Arroganz der EU

Was hat denn unsere Kanzlerin mit der EU zu tun?

Der Brexit wurde zwischen Großbritannien und der Europäischen Union verhandelt.
Einzelstaaten waren wenig bis gar nicht involviert. Ausser vielleicht am Ende die Zustimmung.

Das britische Problem

GB grenzt im Osten und im Westen an die EU. Und die, von einem „idealen Brexit“ träumen erwarten, dass mit Waren und Menschen an der Ostgrenze anders verfahren wird als im Westen. Also in Dover die Abschottung und Selbstbestimmung und in Irland die offene Grenze.
Es mag an der Berichterstattung liegen, aber ich höre immer nur, was die Brexit-Befürworter alles nicht wollen. Ich habe noch keinen Vorschlag gehört, wie das Grenzproblem realistisch gelöst werden soll, außer „keine Grenze in Irland“ und „Kontrolle in Dover“. Kann aber an mir liegen.

@13:33 von collie4711

Die Briten haben drei Optionen zur Auswahl:
- der ausgehandelte Brexit-Vertrag
- Exit vom Brexit
- Brexit ohne Vertrag.

Das Dilemma ist wohl, dass es für keine dieser 3 Optionen eine Mehrheit im britischen Parlament gibt.

@AufgeklärteWelt - Weder EU noch Kanzlerin sind Schuld

Die Engländer waren dien Lügengeschichten
der Rechtspopulisten aufgesessen und haben
für den Brexit gestimmt.

Jetzt merken sie das sie ohne die Große EU
dem 2.Größten Populisten Weltweit schutzlos
bei dessen Weltwirtschaftskrieg ausgeliefert sind.

Frau May versucht vor allem

Frau May versucht vor allem die Uhr herunter laufen zu lassen, so dass bloß keine Zeit für ein weiteres Referendum bliebe (es wäre eigentlich ganz fair und demokratisch die Briten zu fragen, wie sie denn nun die Realität fern von Fantasieversprechen des Herrn Boris Johnson ist).
-
Dafür ist es ihr dann auch egal, ob ihr Land vor die Hunde geht.

@AufgeklärteWelt 13:56

Also sorry aber die Arroganz liegt doch eindeutig auf Seiten der Briten. Die Briten wollten raus und nicht andersherum. Da kann man nicht erwarten, dass man weiter arrogant die Rosinen rauspicken kann. Offensichtlich haben Sie kein Problem mit der Rosinenpickerei der Briten.
Die Kanzlerin spielt hier keine Rolle, die ist weder bei den Gesprächen bezüglich Austritt dabei noch hat sie die Briten gezwungen das Referendum abzuhalten und mit Nein zu stimmen.
Ich sehe es überhaupt nicht als Worst-Case Szenario wenn es zu einem No-Deal kommt.
Es spielt im Grunde genommen keinen Unterschied ob mit oder ohne Vertrag. Klar ist ein Brexit unschön, den eindeutig größeren Schaden werden aber die Briten selbst haben. Ein No-Deal wird das Ende Großbritanniens bedeuten, denn einzelne Staaten werden da nicht mitmachen und sich von UK unabhängig machen (Schottland hat dies klar gesagt und selbst in Nordirland gab es solche Töne). Ein No-Deal ist vor allem das Worst-Case Szenario für die Briten selbst.

@Biocreature 14:00

Sorry nein. Wie oft will man denn noch abstimmen? Das Remain Lager würde eventuell genauso knapp gewinnen wie das Leave Lager zuletzt und dann wird ein drittes Referendum gefordert und dann ein viertes und ein fünftes. Bei aller Liebe, von einem erneuten Referendum halte ich gar nichts, auch wenn ich denke, dass die Entscheidung von 2016 schlimme Folgen für UK haben wird.

@13:25 von Knorlo

"Denn unser System vom ständigen Abkassieren mit der Verteilung von unten nach oben ist am Ende!"

Eine Verteilung von oben nach unten wird von der EU nicht vorgegeben. Viel eher ist es so, dass auch die hinterwäldlerischste Region durch den Strukturfonds der EU etwas unter die Arme gegriffen und das Leben dort lebensfähig wird.
Einige Gegenden GBs wären ohne die Unterstützung der EU nicht überlebensfähig oder schlichtweg von Armut geprägt.
Eine vergleichbare Alternative aus nationalen GB Mitteln existiert nicht und ist auch nicht geplant.

Der Wunschtraum, dass ohne die EU in GB alles sozialer wäre ist geprägt von Naivität und Unkenntnis. Die von den britischen Politikern geplanten Änderungen bedeuten keine Verbesserungen für die Bevölkerung der über den EU-Standard hinausgeht. Häufig geht es eher darum Bürgerrechte weiter einzuschränken.

Was erwartet man bei 51,89% Befuerwortern?

1975 war es eine 2/3 Mehrheit im Volksentscheid der britischen Bevoelkerung, welcher den EWG Beitritt von 1973 bestaetigte.

Fuer das Referendum von 2016 haette man einfach eine 2/3 Mehrheit als Grundlage fuer den Austritt festlegen sollen...

Die eigentlichen "Spalter", die den Brexit haben wollten (B. Johnson und Konsorten), haben sich ja schoen mit Ihren jeweiligen Ruecktritten aus der Verantwortung genommen...

Die EU und May haetten einen "Tip-Top" Vertrag vorlegen koennen und es wuerde immer noch "kritische" Stimmen geben...

In meinen Augen ist dieses Brexit-Referendum eine Warnung fuer die Zukunft. "Fake news; Populismus"- bzw. daraus folgend ist die digitale Manipulation der Gesellschaft...was ist eigentlich aus der "influencer-Firma" geworden, die unter einen anderen Namen jetzt weiter macht?!

Ich befuerchte, wir werden in Zukunft noch mehr "Kurzschluss" Entscheidungen erleben, die auf die o.g. Manipulation basieren werden...
Ich will nicht momentan in Frau Mays Haut stecken

@MyNung 14:03

Tut mir Leid nein. Irgendwann ist einfach auch mal Schluss! Die Briten sind doch selbst Schuld. Die haben einen Deal, aber er passt ihnen nicht in den Kram und sie halten sich für was ganz besonderes. Die Folgen werden nicht katastrophaler sein, weder wirtschaftlich noch rechtlich.
Das Porzellan wurde von London zerschlagen. Diplomatie gab es lange genug. Die Briten haben ihren Brexit Vertrag, entweder die nehmen ihn an oder es gibt eben einen No-Deal. Wenn sie tatsächlich meinen sie wollen noch mal abstimmen, dann bitte, dies ist aber nicht die Angelegenheit von uns nicht britischen EU-Bürgern.

Der Befreiungsschlag für May

Der Befreiungsschlag für May ist nicht die Nachverhandlung mit der EU, sondern ein Antrag an das Unterhaus, über den jetzt gefundenen Austrittsvertrag das Volk abstimmen zu lassen. Jetzt liegen die Fakten glasklar auf dem Tisch. Kein Spielraum mehr für Interpretationen. Das Ergebnis der Volksabstimmung gäbe Auskunft über den wirklichen Willen des Volkes.

Nachverhandeln?

Welchen Teil des Wortes "nein" versteht diese Frau nicht?

Das N? Das E? Das I? Oder doch das N?

Dieser Kompromiss mit den Briten hat uns bereits alles abverlangt. Europa steht an der Schwelle zur Spaltung und kann sich wahrlich keine weitere Aufweichung seiner Grundsätze mehr erlauben.

Also noch einmal, die Antwort lautet nein. Nie. Also gar nicht.

Standhaft bleiben, die Briten können ja drin bleiben.

Mehr gibt es nicht zu sagen. Ein weiteres Entgegenkommen wäre den Bürgern der EU nicht zu vermitteln! Dann würde jeder seine Extrawürste wollen und die EU bald am Ende.

Am 11. Dezember 2018 um 13:49 von Jenseits

" Es kommt wie es kommen muss:

Frau May kommt am 28.März.2019 23:30Uhr in Brüssel vorbei und erklärt: Fit fit Nase, wir bleiben erstmal in der EU. Erklären muß sie ja nichts dazu.... "

März ist aber keine Weihnachtszeit, da werden keine Wunschträume erfüllt.

EU ist nicht Schuld am Brexit

#Aufgeklärte Welt,
ihre Sicht der Dinge ist mir neu. Ein Staat macht über Jahrzehnte Andere für alle Verfehlungen verantwortlich und ist nur widerwillig der EU beigetreten.
Eben weil man sie nicht mehr verhindern konnte.
Lesen Sie mal das Buch „Brexitania“...sehr aufschlussreich und viel Hintergrund.
Den gerade die Briten haben mit der USA aus geopolitischer Strategie den Osten in der EU aufnehmen wollen.
Auch die Arbeitnehmerfreizügigkeit ist von den Briten forciert worden.
Unsere Bundesregierung hat versucht, die AN Wanderung zu begrenzen, weil man ja sah, was kommen wird.
War den Briten egal und jetzt nimmt man das Thema um populistisch Stimmung gegen die EU zu machen.
Eine irre Verdrehung der Tatsachen.

Ich persönlich bedaure den Austritt und befürchte das ein Steuersparmodell für Unternehmen in England uns noch Probleme bereiten wird.
Aber die Wirtschaft und die Reichen in England wollen das so. Für alle Arbeitnehmer und Kleinunternehmer wird es eine Katastrophe in ganz Europa.

Meine Hochachtung galt lange Frau May.

War sie zu Beginn doch eine dezidierte Brexitgegnerin.
Dass sie dann die 180Grad-Kurve so perfekt hinbekam, dass sie heute wahrscheinlich überzeugter für den Austritt kämpft als jener Boris Johnson, macht mich nahezu fassungslos.
Jetzt allerdings kämpft sie seit geraumer Zeit gegen Windmühlenflügel, und bedauerlicherweise bereitet sie sich dadurch einen politischen Abgang, den sie eigentlich nicht verdient hat.

@ Magfrad

„Am 11. Dezember 2018 um 14:12 von Magfrad
@Biocreature 14:00
Sorry nein. Wie oft will man denn noch abstimmen? Das Remain Lager würde eventuell genauso knapp gewinnen wie das Leave Lager zuletzt und dann wird ein drittes Referendum gefordert und dann ein viertes und ein fünftes. Bei aller Liebe, von einem erneuten Referendum halte ich gar nichts“

Jetzt sind wir beiden CDU-Wähler mal endlich einer Meinung. Ein weiteres Referendum ist so unfassbar sinnlos, denn rechtlich bindend ist es nicht und sollten die Brexit-Gegner gewinnen, steht es 1:1 beim Referendum. Da könnten die Brexit-Befürworter locker ein drittes Referendum erwarten, weil man den Brexit-Gegner auch ein weiteres Referendum zugestanden hat. Dann wäre wahrscheinlich erst Schluss, wenn die erste Seite 2 Referendums-Siege Vorsprung hat

May hat von Anfang an einen....

...."weichen Brexit" verhandelt, der für eine Übergangszeit dem Verbleib in der EWR gleichkommt, Ziel: Stabilisierung der Handelsbeziehungen und des britischen Pfund. Weder Brexit Gegner noch Brexit Befürworter im Parlament können diesem Kompromiss zustimmen, die Lager sind zu sehr verhärtet. May setzt nun alles auf eine Karte, Erpressung. Wenn das Parlament nicht zustimmt, kommt es automatisch zum "harten Brexit". Hierbei wäre der Absturz des britischen Pfund zu erwarten, plus Zollgrenzen, was fatale Auswirkungen für die britische Wirtschaft nach sich zöge. Mays Timing und ihre Taktik waren von Anfang an darauf angelegt, jede Alternative, auch ein zweites Referendum, zu blockieren. Was verständlicherweise den Gegenwind im Parlament zum Sturm anschwellen liess. Nachverhandlungen mit der EU, ergebnislos. Ein politisches Patt, aus dem niemand als Verlierer hervorgehen will.
Alle Parteien haben zu hoch gepokert, wer jetzt blinzelt, hat verloren.

T May <> GB <> Europa

... mehr als 5h ging die Debatte im Unterhaus ... nach über 3h verließ Theresa May die Sitzung ... ich habe mir sehr viel davon angesehen ... und bin sprachlos!!

1) es ist wirklich beachtlich, mit welchem Selbstbewusstsein Ms May jeden einzelnen Redner abkanzelt - in Sekundenbruchteilen!

2) es ist beeindruckend, wie eloquent dies geschieht ...

3) ... aber es ist auch schockierend mitanzusehen, wie unfassbar stur und stereotyp dies geschieht!

4) ... schockierend zu hören, wie unbarmherzig hier ein sehr spezielles Demokratieverständnis manifestiert wird!

5) ... besorgniserregend, wie man auf das Volksvotum pocht, welches ohne irgendeine Entscheidungsgrundlage nur „rein oder raus“ entschied!

6) ... katastrophal, dass im Vokabular von Ms May Europa anscheinend lediglich ein Gegner ist! ...

... einer derart undankbaren, verblendeten Person darf man nicht noch die Hand reichen!

T May muss gehen!

GB muss bleiben!

... und zwar in der EU!

je

härter die Haltung der EU, desto wahrscheinlicher wird ein "Exit vom Brexit".

@Berelsbutze 14:25

Absolut korrekt! In diesem Punkt haben wir in der Tat die gleiche Meinung. Allerdings sehe ich es auch so, dass die Briten es schon selbst entscheiden müssen. Dies ist nicht unsere Angelegenheit. Wenn man doch ein erneutes Referendum will, dann soll es so sein. Persönlich halte ich ein erneutes Referendum nicht für zielführend, weil ich wie gesagt vermute, dass dann bei einem anderen Ausgang wieder das nächste Referendum gefordert werden könnte.

@DerletzteSozi 14:22

Absolut richtig. Ganz viele vergessen, dass es vor allem UK war welches die Aufnahme Kroatiens, Polens, Rumäniens, Bulgariens, Tschechiens, Slowakei, Ungarns und Sloweniens, sowie der Baltischen Staaten in die EU wollte. UK ist auch für den EU Beitritt Albaniens und Serbiens. Für die Osterweiterung der EU sind die Briten schon auch mit zuständig. Jetzt so zu tun als wolle man davon nichts mehr wissen ist schon sehr merkwürdig.

@Magfrad

"Die Briten haben in der Tat entschieden und auch wenn die Entscheidung Großbritannien wirtschaftlich zerstören wird bin ich dafür, dass sie respektiert wird. "

Was soll da denn zerstört werden?
Ist das eine Atombombe?
Die Folgen des harten Brexits sind zwar ungemütlich für beide Seiten aber absolut nicht unüberwindbar. Zeit heilt alle Wunden.
Schwere Folgen sind hierbei nicht zu erwarten.
Jede schwierige Situation kann auch Vorteile haben.
Dadurch werden die Briten lernen wieder mehr auf das Nationale zu setzen. Sie werden weniger exportieren und mehr selber herstellen. Genauso wie man gedacht hat die Sanktionen würden Rußland in die Knie zwingen. Nichts davon ist passiert.
Für die Menschen dort ist Brexit die bessere Wahl und da haben die Bürger sich richtig entschieden.

Warum sind den viele Menschen gegen die EU

Warum? Weil die EU ihre Bürger nicht ernst nimmt.
Zur Zeit ist die EU für mich nur ein Abzockehaufen!
Deshalb fallen ja die schwächren Länder oder Regionen hinten runter. Alles in die Ballungsgebiete, das kann nicht die richtige Politik sein.

@Magfrad: "irgendwann ist einfach mal Schluss!"

"... Die Briten sind doch selbst Schuld. ... sie halten sich für was ganz besonderes."

Genau diesen Ton meine ich und kann ich auch verstehen. Prima geeignet um Stimmung zu machen.

Aber hilft uns, den Nicht-Briten, das etwas? Wenn es keine vernünftigen Zollregelungen gibt, Waren im Zoll stecken bleiben und unkalkulierbar teurer werden, die Schlagbäume in Nordirland heruntergehen, unklar ist wer wofür ein Visum braucht oder wer wo wie lange leben darf? WIR zahlen am Ende dafür, wenn wir glauben, es den Briten mal so richtig zeigen zu müssen!

14:32 von Sparer

das heißt also, je mehr man seine Macht als EU ausspielt ... ?

14:43 von Orfee

Ganz ihrer Meinung.

ich denke

viele hätten sich gewünscht, dass GB in der EU verbleibt. und für viele war das votum ein schock! doch dies ist nun nicht mehr zu ändern - die briten werden gehen (vorerst). die frage ist eben nur wie.

um ehrlich zu sein, halte ich persönlich (was ich hier betonen möchte!) nicht viel davon, dass GB aktell um noch mehr "entgegenkommen" bei den austrittsmodalitäten bittet.
nichtsdestotrotz bewundere ich die bemühungen seitens der eu, weiterhin im gespräch mit may zu bleiben!

egal wie es ausgeht - ich hoffe, dass dabei so wenig schaden wie möglich für alle beteiligten entsteht!

um 14:43 von Orfee

"Dadurch werden die Briten lernen wieder mehr auf das Nationale zu setzen. Sie werden weniger exportieren und mehr selber herstellen."

Weniger Handel bedeutet automatisch teurere Produkte.

Geld ist nicht alles, solange man davon ausreichend hat.

Weg mit der EU. Die bringt eh

Weg mit der EU. Die bringt eh nichts. LAsst lieber eine gemeinsame Wirtschaftszone machen, die gegen USA und China ankommt. Aber ohne gemeinsame Währung, ohne Gängelung, und ohne Risikosozialisierung.

@MyNung 15:05

Also Stimmung machen möchte ich mit Sicherheit nicht, dies will ich mal klar stellen.
Die Briten die für Leave gestimmt haben und die Befürworter des Brexits haben jedoch seit 2 Jahren seit dem Brexit-Votum einen genauso hässlichen Ton gezeigt. Irgendwann muss man sich auch mal wehren!
Nein es zahlen am Ende sowieso beide, dies stand aber auch schon vorher fest. Man kann sich nicht immer vom Brexit Lager auf der Nase rumtanzen lassen damit die ihren angenehmsten Austritt bekommen. Für die EU und für uns müssen die EU Bürger an erster Stelle stehen, was die Briten und deren Bevölkerung angeht ist deren Problem!

@Knorlo 15:03 - umgekehrt?

Zitat: „Deshalb fallen ja die schwächren Länder oder Regionen hinten runter. Alles in die Ballungsgebiete, das kann nicht die richtige Politik sein.“

... natürlich respektiere ich Ihre Haltung, eu-kritisch zu sein ...

... Ihre Argumentation ist mir jedoch neu! Bisher hörte ich nur, das Deutschland ausblutet um alle anderen zu finanzieren - was aber auch nicht stimmt ...

... Ihre Sicht scheint mir aber eher eine (natürlich legitime) Einzelmeinung zu sein.

Ich persönlich halte ein starkes Europa - deutlich stärker und befugter gegenüber Nationalstaaten - hingegen für einzige Lösung in dieser globalisierten Welt zu bestehen!

... genau davor fürchten sich transatlantische und andere Machthaber und streuen deshalb permanent Sand ins europäische Getriebe!

... kann man drauf reinfallen - muss man aber nicht!

New Deal for Britain

Eine eine vollständige EU ist nur mit Großbritannien möglich ist. Ich bin daher der Überzeugung, dass der Brexit nur mit einem neuen Angebot der EU an Großbritannien, einem „New Deal for Britain“, verhindert werden kann.

Ohne die fundamentalen Fehler, die im EU-Zentralismus und in der Tatsache, dass zu häufig die im Vertrag von Lissabon festgelegten Prinzipien wie Subsidiarität und Eigenverantwortung außer Acht gelassen wurden, zu verorten sind, wäre es nie zum Brexit gekommen.

Eine EU hat ohne GB sowieso keinen Bestand. GB ist eines der wenigen EU-Länder mit gesumden, pragmatischen Menschenverstand.

Den Prinzipien Subsidiarität, Eigenverantwortung, Freiheit und Wettbewerb, die man seit Jahren verletzt, müssen endlich wieder Rechnung getragen werden. Dieser Geist - der Geist eines Europas der Vaterländer - muss sich in einem "New Deal for Britain" wiederfinden.

Dann klappt es auch mit einem Exit vom Brexit!

Warum sollte die EU den

Warum sollte die EU den Schreihälsen in GB nachgeben? Und zu den Schreihälsen zähle ich ausdrücklich auch Frau May.
Und ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und sage, dass die Brexitbefürworter einen Krieg in Irland zumindest billigend in Kauf nehmen, wenn ihn nicht gar beabsichtigen

Fraglich

Wer exportiert mehr? Die EU in die Anglosphäre oder die Anglosphäre in die EU? Eben - wirtschaftlich wird es eher die Eu treffen und nicht GB.
Deswegen auch die Aufregung in der EU.

15:13 von Superschlau

Richtig. Wir hatten schon die EWG und daran gab es nichts auszusetzen.

Neues Referendum

Ein neues Referendum wäre ja nicht einfach eine Wiederholung des ersten, sondern man würde jetzt über einen konkreten Austrittsvertrag abstimmen. Da hätte man eine ganz andere Entscheidungsgrundlage. Und im Übrigen war ursprünglich nicht mal vorgesehen, dass das Parlament dem Vertrag zustimmen muss. Vielmehr hat es sich dieses Recht gegen den Willen von Frau May und ihrer Regierung erstritten.

Ohne die Briten keine EU!

Mehr denn je brauchen die EU-Gremien die pragmatische britische Stimme als Gegengewicht gegen die Befürworter der Zentralisierung, Sozialisierung und Harmonisierung.

Es ist erst der EU-Zentralisierung, Sozialisierung und Harmonisierung gewesen, die Eigenverantwortung, Subsidiarität, Freiheit und Demokratie auf nationaler und regionaler Ebene schwächten und damit die Briten erst dazu veranlassten, die EU zu verlassen.

Die billionteure Euro-"Rettung", die heute vom EuGH - gegen bestehender Verträge (Art. 123 AEUV) auch noch für rechtens erklärt wurde, ist eine Paradebeispiel für die Katastrophe und Verwürfnissen, zu denen der EU-Zentralismus und - Sozialismus führen.

Lernt man denn nie aus den Fehlern der Vergangenheit?!

@Orfee 14:43

UK wird isoliert sein durch den Brexit, man wird einen großen wirtschaftlichen Schaden haben. Was glauben Sie wohl warum Brexeteers wie Boris Johnson und Nigel Farage auf einmal kleinlaut zugeben, dass der Brexit UK extrem schaden wird?
Die Sanktionen tun der Russischen Föderation sehr weh, auch wenn es Foristen in diesem Forum immer wieder verneinen und uns was anderes warmachen wollen. Es gibt Gründe warum Putin gezwungen war die Renten zu kürzen um das marode Haushaltsloch zu stopfen. Ich bin vor einem Monat für eine Geschäftsreise dort gewesen und die Realität ist, dass vor allem viele junge Menschen wegen der Rentenkürzungen der Regierung dem Land den Rücken kehren.
Das Nationale? Im Ernst? Da ist doch überhaupt nichts. Die Heute Show hat es mit einem Video sehr deutlich gezeigt, das Video geht viral in UK und leider trifft man den Punkt total. Die Briten leben vom Import. Im Gegensatz zum Exportweltmeister Deutschland. Beim Export liegt UK hinter Honkong.

15:23 von Bayuware

dass die Brexitbefürworter einen Krieg in Irland zumindest billigend in Kauf nehmen, wenn ihn nicht gar beabsichtigen

Ich bin auch ein Brexit-Beführworter, aber was sie mir da unterstellen ist allerunterste Schublade. Mit solchen Argumenten können sie keine Werbung für die EU machen.

@mynung, 15:05

Unsinn. Nun stellen wir die Sache mal vom Kopf auf die Füße:

Es geht nicht darum, "es den Briten zu geben", sondern darum, das europäische Projekt zu retten. Letzteres ist dann doch etwas wichtiger als irgendwelche Zollfragen mit einem Einzelstaat, der freiwillig (!) aussteigen möchte.

Insofern sind nicht wir es, die es den Briten geben wollen. Die Briten (mit dem Referendum) wollten es uns geben!

Können sie meinetwegen versuchen... aber dafür auch noch Unterstützung von uns in unserer eigenen "Vernichtung" zu erwarten, ist mehr als abenteuerlich.

Ich sehe es kommen,

dass sie bleiben. May wird keine parlamentarische Mehrheit für einen weichen Brexit bekommen. Denn die einen lehnen diesen ab, weil sie die Haltung "raus ist raus" vertreten, denen es nicht hart genug gehen kann, die anderen lehnen überhaupt den Brexit ab. Wie soll da ein Kompromiss gefunden werden?
Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass die zu befürchtenden Folgen eines harten Brexits zum Einlenken führen und dass auch der eine oder andere Tory lieber nochmals abstimmen lassen würde.
Schlecht für die Investoren in Frankfurt, gut für dessen Normalbürger. Da wurde doch schon hochpreisiger Wohnraum für die solventen britischen Banker geschaffen, die nach dem Brexit die Stadt heimsuchen werden. Und jetzt vielleicht kein Brexit? Die armen Investoren...

@Bote_der_Wahrheit 15:23

Eine EU ist auch ohne UK möglich. Sie sind einem Irrglauben aufgesessen, wenn Sie glauben die EU würde ohne UK zu Grunde gehen!
Es darf auf keinen Fall einen neuen Deal geben. Es gibt einen Deal und entweder nehmen die Briten diesen Deal an oder eben nicht. Der Deal ist sehr fair gegenüber den Briten.
Die EU hat sehr wohl ohne GB Bestand. Sie stellen es so dar, als seien alle EU Bürger außer die Briten dumm und ohne Menschenverstand. Bei allem Respekt, aber dies ist die Höhe! Wenn die Briten alle so einen tollen Menschenverstand haben, wenn die so gesund und pragmatisch denken, dann würden nicht die ganzen Brexeteers wie Johnson, Faragie und Co ankommen und kleinlaut zugeben, dass sie nicht die Wahrheit gesagt haben und den Menschen Dinge verschwiegen haben. So viel zum Menschenverstand einiger britischer Politiker!

@Elitedemokrat

Dem ist nur noch hinzuzufügen, wie wichtig die EU für die Sicherung des Friedens in Europa in den vergangenen mehr als 70 Jahren war und hoffentlich noch weitere 70 Jahre und mehr sein wird.

@bote, 15:36

Was ist denn in Sie gefahren?

Auf einmal ein EU-Anhänger?

Doch, doch... auch ohne die Briten wird die EU weiterbestehen... und vermutlich besser als zuvor...

@Am 11. Dezember 2018 um 14:17 von Der Couch Kritiker

Zitat: "1975 war es eine 2/3 Mehrheit im Volksentscheid der britischen Bevoelkerung, welcher den EWG Beitritt von 1973 bestaetigte."

Stimmt!

Damals ging es auch um einen gemeinsamen, europäischen Binnenmarkt, Zusammenarbeit, Frieden und Freundschaft.

2016 ging es darum, sich nicht länger von nicht gewählter Bürokraten aus Brüssel in die inneren Angelegenheiten zentralistisch-sozialistisch hineinpfuschen zu wollen!

15:36 von Magfrad

Wenn alles so wäre, wie sie es immer wieder gebetsmühlenartig vortragen dann frage ich mich, wieso macht die EU nicht einfach dem Unsinn ein Ende? Warum kommt die EU den Briten immer wieder entgegen?

@Bote der ... 15:23 - Geschichte?

Zitat: „Eine EU hat ohne GB sowieso keinen Bestand. GB ist eines der wenigen EU-Länder mit gesumden, pragmatischen Menschenverstand.“

... es mag Ihrer Jugend geschuldet sein ...

... aber ich kenne die Briten nur anders! ...

... als permanente Gefahr für den Bestand der EU !!!

Immer wieder haben britische Regierungen EU-Politik torpediert und gelähmt! Der Vorwurf, den man so oft hört, dass die EU ohnehin handlungsunfähig sei, ist zu einem erheblichen Teil auf das ständige Quertreiben der Briten zurückzuführen!

... eine EU ohne GB ist sicher nicht vollständig ...

... möglicherweise aber wesentlich handlungsfähiger ...

... im Bestand nur gefährdet, wenn T May Schule macht ...

... weshalb hier kein Jota Entgegenkommen stattfinden darf!

@Bigbirl 15:35

Was Sie da sagen macht überhaupt keinen Sinn. Aufregung? Von welcher Aufregung reden Sie bitte? Donald Tusk hat ganz cool und gelassen reagiert und gesagt, es gibt keinen neuen Deal, fertig, punkt, aus. Sie liegen falsch. Die EU kann problemlos auch in andere Länder exportieren, sowas ist sehr einfach möglich. Es wird eben nicht die EU wirtschaftlich am meisten treffen sondern die Briten die vom Import leben und was den Export angeht nur die fünftstärkste europäische Nation sind und weltweit beim Export sogar hinter Honkong und Italien stehen. Die Briten exportieren vergleichsweise wenig und leben vom Import.

um 15:36 von Bote_der_Wahrheit

"Ohne die Briten keine EU!"
Einen solchen Unsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Denn es waren doch gerade die Briten, die von der EU immer Sonderregelungen haben wollten. Und die Mehrzahl unserer Bürger und hier im Forum haben sich immer gegen diese Sonderregelungen ausgesprochen. Wer das heute wieder will, hat nie aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt.

May kann einem ja beinahe leidtun...

... aber auch nur beinahe . Immerhin zeigt sie vollen Einsatz, anders als die Brexit-Anstifter Farage und Johnson (auch Cameron), die ganz große Klasse im „die Brocken hinschmeißen“ sind.

Es war völlig klar, dass das Irland-Thema nicht einfach zu lösen sein würde (wenn es denn überhaupt lösbar ist). Das scheint aber einigen Konservativen völlig wurscht zu sein, es ist schockierend.

Wie auch immer es ausgeht, ich wünsche der Island of Ireland das Beste und weiterhin friedliche Zeiten. Die Iren haben schon mehr als genug unter den Engländern gelitten.

Oh Boris!

Merkt Theresa eigentlich, was mit ihr da getrieben wird? Sie hätte es längst Boris machen lassen sollen! Er hat ihr den Schlamassel eingebrockt und dann gekniffen. Jetzt soll sie die Kastanien aus dem Feuer holen, damit er dann "sauber" regieren kann....

14:17 von Der Couch Kritiker

"In meinen Augen ist dieses Brexit-Referendum eine Warnung fuer die Zukunft. "Fake news; Populismus"- bzw. daraus folgend ist die digitale Manipulation der Gesellschaft..."

Da sind wir schon fast wieder beim Thema Bildung. Heute ist es wichtiger denn je, vor allem das, was im Netz präsentiert wird, mit dem zu vergleichen, was die Print-Medien verschiedener Richtungen schreiben. Auch hier muss man kritisch bleiben - vor allem muss man die eigenen Ansichten ständig neu hinterfragen. Ist natürlich etwas anstrengender, als sich mit dem berieseln zu lassen, was der eigenen Vorstellung am ehesten entspricht.

"Ich will nicht momentan in Frau Mays Haut stecken"

Ich auch nicht.

15:50 von Bote_der_Wahrheit

2016 ging es darum, sich nicht länger von nicht gewählter Bürokraten aus Brüssel in die inneren Angelegenheiten zentralistisch-sozialistisch hineinpfuschen zu wollen!

Richtig, diese Berichte wurden damals des öfteren gesendet. Die Bürger wollten keine Regierung wählen, um dann von Brüssel aus regiert zu werden.

@Am 11. Dezember 2018 um 13:25 von Knorlo

ZItat: "Ich bin mal gespannt wie sich GB in einer Globaliesierten Welt schlägt?"

Allen Wirtschaftsdaten zufolge 100 Mal besser als die dahinsiechenden südeuropäischen Staaten der Eurozone.

Zitat: "siehe Brexit, siehe den Süden Europas und siehe jetzt Frankreich"

Eben. Siehe den Süden und jetzt Frankreich.

Und worauf haben die seit Jahren gesetzt? Auf die gleichen, falschen EU-sozialistischen Maßnahmen des EU-Zentralismus!

Hat prima geklappt, nicht wahr?

@Bote der ... 15:50 - und 2018 ???

Zitat: „2016 ging es darum, sich nicht länger von nicht gewählter Bürokraten aus Brüssel in die inneren Angelegenheiten zentralistisch-sozialistisch hineinpfuschen zu wollen!“

... und 2018 ginge es darum, zu erkennen, dass diese populistischen Parolen weder der Wahrheit entsprachen, noch irgendwie eine Lösung anzubieten hatten ...

... und ab 30.03.2019 geht es darum, rückblickend zu erkennen, wie unsinnig das alles war und wie gut es letztlich war, in der EU zu verbleiben ...

... zugegeben: Frau May wird es nicht überlebt haben - aber die Briten!

jeder meint

zu wissen was mit der EU und insbesondere mit GB passieren wird, wenn der brexit erst einmal vollzogen ist - im grunde sind das allerding alles spekulationen, die aufgrund fehlender referenz (es gab bisher ja noch überhaupt keinen austritt) jeglicher substanz entbehren!

nichtsdestotrotz hab auch ich den wunsch, dass GB in der EU verbleibt!

dass ein wiedereintritt für das jeweilige land (wie der EUGH beschlossen) folgenlos bleibt, halte ich hingegen für gefährlich - so könnte ein "fingierter" austritt zum politischen mittel für andere mitglieder werden.

das gleiche gilt für einen tatsächlichen austritt - ein solcher, ohne folgen für das jeweilige land, könnte ebenfalls gefährlich sein (die auflösung der eu im schlimmsten fall befeuern).

die eu sollte sich hier also gut überlegen, wie sehr sie den wünschen von may entgegenkommt - denn es geht hier nicht nur um einen austritt, sondern auch darum ob sich ein solcher lohnt..

Brexit-Vertrag retten - wer rettet die EU?

Es bedarf einer echten Reform und die Einhaltung von Gesetzen, Verträgen, Kriterien, ansonsten ist der BREXIT nur der Anfang vom Ende der EU.
Nichts ist unmöglich, auch ein DEEXIT wird mit EuGH-Urteilen wie aktuell am Horizont sichtbar.

Das BVerfG kann der EZB als EU-Institution nichts untersagen, das darf nur der EuGH. Das schärfste Schwert aus Karlsruher Sicht wäre aber, der Bundesbank zu untersagen, sich an dem QE-Programm zu beteiligen.

Untersagen, was sonst! Die Richter vom BVerfG haben sich an Gesetze, vorrangig das Grundgesetz und an Recht und Verträge zu halten. Mit Salamitaktik und diversen Interpretationen wurden die Grenzen längst überschritten.

Alles andere ist eine Frage die politisch geklärt werden muss und wird.
Das ist keinesfalls die EU und Eurogemeinschaft die vereinbart und den Menschen versprochen wurde.
Der BREXIT ist nicht grundlos! Auch ein neues Referendum ändert nichts an den Gründen. D verliert mit GB einen gewichtigen Partner in der EU.

um 15:35 von Bigbirl

In absoluten Zahlen stimmt das natürlich.

Aber relativ gesehen leider nicht. Während UK seinen gesamten Export in die EU schädigt ist es für die EU nur ein Teil.

Zugegeben, ein großer Teile. Aber eben nur ein Teil. Zudem verliert UK mit dem Austritt aus der EU Handelsverträge mit knapp 60 weiteren Nationen und muss womöglich, nach WTO Standard handeln.

Was automatisch höhere Zölle für alle Im- und Exporte bedeutet. UK wäre bei einem harten Brexit das einzige Land auf der Erde, welches nur nach WTO handelt.

Und WTO ist, nachdem was ich so gelesen habe, nichts für Anfänger. Viele Brexiteers beschreiben die WTO als einen gepflegten Club, in dem man gemütlich faire Geschäfte macht.

WTO scheint aber eher Kriegsgebiet zu sein, wo versucht wird, angeschossenen noch das letzte Hemd über die Ohren zu ziehen.

Wenn die EU einen Nutzen hat, dann den, das wir uns innerhalb der WTO gut behaupten können.

re von Magfrad 15:44

Die EU hat ohne GB Bestand.In diesem Zusammenhang ist es aber nicht zu verstehen,warum Sie sich dann so über den Brexit echauffieren und sogar mit dem "Menschenverstand" hantieren.

Im übrigen wird die EU keinen Bestand haben, wenn es später noch einen Frexit oder Italexit etc. geben sollte.

@13:41 von pkeszler

"Frau May will den Brexit retten. Aber dafür muss sie ihr britisches Parlament überzeugen, nicht die deutsche Regierung und nicht die EU."

Naja, wenn man die Wahrscheinlichkeiten vergleicht, liegt die beim britischen Parlament zum jetzigen Zeitpunkt bei 0%, bei der EU geringfügig darüber. Nur wenn die EU stur bleibt, kommt man vielleicht auch im britischen Parlament zur Besinnung. Letzteres ist aber auch recht unwahrscheinlich. Ich würde auf den weiteren Verlauf dieser endlosen Geschichte jedenfalls keine Wetten abschließen.

@Barbarossa2 15:35

Einige Foristen scheinen es zu vergessen. Gerade unser Deutschland hat durch die Europäische Union und durch die EU extrem wirtschaftlich profitiert. Wir wären dumm wenn wir diesen Profit aufs Spiel setzen würden nur weil Sie und ein paar andere EU Kritiker/EU Hasser die EU nicht leiden können. Eine Mehrheit der Deutschen Bevölkerung ist eindeutig froh in der EU zu sein und ist eindeutig pro EU. Da können Sie und andere noch so sehr gegen die EU stänkern, die Realitäten lassen sich nicht leugnen.

@Bote der ...15:56 - „alle“ Daten?

Zitat: „Allen Wirtschaftsdaten zufolge 100 Mal besser als die dahinsiechenden südeuropäischen Staaten der Eurozone.“

... Sie meinen „Alle“ ??? ...

... oder meinen Sie „Alle, die Sie kennen“ ??? ...

Ich hoffe, Ihnen fällt der Unterschied auf!

Was zweifellos in fast allen Ihren Beiträgen auffällt, ist die selektive Wahrnehmung mit Allgemeingültigkeitsanspruch ...

... „Alle Wirtschaftsdaten“ sagen keinesfalls das aus, was Sie hier verbreiten!

Selbst Frau May hat in der 5stündigen Debatte an keiner einzigen (!) Stelle derartiges behauptet!

... ich habs verfolgt! in Landessprache!

Brexit

Es gibt niemanden in Europa, der den Brexit will. Selbst eine vermutlich geringe Mehrheit in England will den Brexit nicht. Lediglich Frau May, eine ursprüngliche Anhängerin der EU, will den Brexit.

England würde durch den Brexit massiven wirtschaftlichen Schaden nehmen. Auch die EU als Ganzes nimmt Schäden.

Nur der Rechtspopulismus in England will den Brexit. Was soll das Ganze?

Däne größte Enttäuschung ist aber die Labour-Party unter Corbney. Diese Partei hätte alle Chancen. Diese Partei ist dazu aber nicht bereit, obwohl gerade ihre Wähler den größten Schäden durch den Brexit erfahren werden.

@Barbarossa2 15:50

Haben Sie mitbekommen was Donald Tusk per Twitter an Theresa May gerichtet hat? Es gibt keinen neuen Deal! Es gibt keine Nachverhandlungen! In sofern stimmt es schlicht nicht, dass die EU den Briten entgegen kommt aktuell. Man hat einen Deal mit den Briten ausgehandelt und wenn Frau May es nicht schafft den durchs Parlament zu bekommen ist es ihr Problem und nicht das Problem der EU!

Warum ist man jetzt so

Warum ist man jetzt so überrascht, dass ein Drittland außerhalb der Grenzen der EU liegt?
Warum ist man überrascht, dass es Zollschranken außerhalb des gemeinsamen Marktes gibt?
Warum ist man überrascht, dass man sich an EU Regeln halten muss, wenn man mit der EU Hendel treibt?
Und warum ist man überrascht, dass ein Drittland diese Regeln nicht mitgestalten kann?
-
Und warum ist man überrascht, dass das Empire kaum mehr Einfluss in der Welt hat, wenn auch die EU außen vor bleibt?
-
Wenn der Brexit kommt, wird das, wie vor zwei Jahren schon gewarnt eine dicke Rezession kommen. Wahrscheinlich wird das aber sogar noch schlimmer, da die ehemalige Kolonie überm Teich schon die Lunte an der eigenen Wirtschaft gezündet hat.
-
Es ist ja nicht so, dass man eindringlich gewarnt hat, dass jedweder Deal immer schlechter sein wird als die Mitgliedschaft.

Was will May?

Sie versucht nun die Hauptakteure und Schwergewichte der EU zu überzeugen, den BREXIT-Hardlinern in GB entgegen zu kommen - that's all!
Das man sie noch nicht abgesetzt hat, hat einfach damit zu tun, dass - für den Fall das es schief geht - ob mit oder ohne hartem Brexit - und GB den Bach runter geht - schon eine Schuldige gefunden ist.
Wenn Frau May wirklich klug wäre, würde sie ihr Amt selber zurückgeben und den Britischen Brexit-Großmäulern das Handeln überlassen, denn aus der Opposition heraus läßt es sich herrlich und ohne Gefahr dummschwätzen.
Wenn es dann schief geht, weiß das Britische Volk, wem sie es zu verdanken haben.

@Bernd Kevesligeti 16:02

Ich halte den Brexit für Schwachsinn, da mache ich keinen Hehl draus. Es wäre besser es würde keinen Brexit geben. Allerdings respektiere ich das Ergebnis. Die EU wird aber auch ohne GB weiter funktionieren.
Ich wehre mich aber dagegen wenn Forenxperten uns hier erklären wollen die EU würde wegen den Briten zusammenbrechen, dies ist einfach totale Übertreibung.
Von einem Frexit und Italexit ist keine Rede derzeit. Wir befinden uns im hier und jetzt und nicht im Spekulationsmodus was wäre/könnte.
Da der Brexit eine Katastrophe für UK wird wird es auch keine Nachahmer geben. Im Gegenteil, die hätte es sonst schon seit 2 Jahren gegeben.

@gman 15:57

Sie sind auch so einer der den Brexit bejubelte und als Ende der EU bezeichnete und am liebsten das totale Chaos hätte und Nationalstaaten wie im letzten Jahrhundert die aus Europa ein Kriegsschauplatz machten. Einen Dexit? Offensichtlich wissen Sie absolut nichts über die Haltung der Deutschen zur EU. Sie haben Ihren Hass auf die EU und versuchen darüber Fantasien zu entwickeln und Szenarien aufzubauen. Ja GB ist ein wichtiger Partner, aber GB ist auch ersetzbar und die EU und Deutschland werden auch ohne UK klarkommen und dies bestens!

Der Brexit kommt - so oder so

Im Grunde wird die EU wie üblich - busines as usual - handeln. Ein Volksentscheid von fragwürdigen 51% (ein Ergenis das immer dann auftaucht, wenn Geschäftsinteressen gegenüber den berechtigten Interessen der Bevölkerung durchgepeitscht werden sollen) und eine, im Zusammenhang mit der schmutzigen Brexit-Kampagne ermordete Politkerin, deren Familie nun zerstört ist, sind zwar ethisch und moralisch sehr anrüchig. Aber ganz im Sinne Machiavellis, haben Betrug und Blut Kaufleute noch nie vom Gewinn und Geldmachen abschrecken können.
Schaun wir mal, ob sich die viel beschworenen Werte des christlichen Abendlandes, oder die nakten Zahlen einer Puls/Minus Rechung je nach Brexit-Art durchsetzen. Sollte ein Harter Brexit den Bossen der EU Geld kosten, dürften sie alsbald den Forderungen der Brexiter nachkommen und May mit einem persönlichen Erfolg nach Hause fahren lassen.

Was spricht denn gegen den

Was spricht denn gegen den "Harten Brexit-Light"
Also raus ohne Vertrag. Und wenns zu schlecht läuft, zu geminderten Konditionen wieder rein. Also höhere Mitgliedsbeiträge und gleichzeitig weniger Rechte, bei Wiedereintritt. damit wäre allen geholfen.

@tobeorwhat 16:25

Man wird nicht den Forderungen der Brexiter nachkommen. Der Vertrag steht und man hat sicher besseres zu tun als sich von der innenpolitisch extrem schwachen Theresa May erpressen zu lassen. Entweder Frau May bekommt den jetzigen Vertrag durch das Parlament oder es gibt den harten Brexit mit Konsequenzen die vor allem die Briten spüren werden.

@Da der Brexit eine Katastrophe für UK wird 16:28 von Magfrad

Sie sprechen das 'Entscheidende' an.
Davor nämlich haben die 'Trompeten der Unwahrheit' hier die meiste Angst:

Dauert das voraussehbare Chaos in GB nach dem März 2019
auch nur ein paar Wochen an, dann lösen sich nämlich all die Parolen der Brexit-Hardliner
für alle sichtbar in Luft auf.

Es wird dann immer mehr klar, was rückwärtsgewandte Politik imstande ist,
zu zerstören:
Einen Minimalkonsens an europäischem Bewusstsein,
der mühsam über Jahrzehnte erreicht wurde.

@Superschlau 16:30 - was dagegen spricht?

Zitat: „Was spricht denn gegen den "Harten Brexit-Light"
Also raus ohne Vertrag. Und wenns zu schlecht läuft, zu geminderten Konditionen wieder rein.“

... die gleiche Frau erneut heiraten nach der Scheidung? ...

... wir reden nicht über verlorene Bonusmeilen beim Wechsel der Fluggesellschaft ...

... oder den Verlust von Altersrückstellungen beim Wechsel der Krankenkasse ...

... sondern wir reden über eine Werte- und Schiksalsgemeinschaft, die leichtfertig über Bord geworfen werden soll!

Der Schaden des Austritts ist kaum abzuschätzen, wird aber hoffentlich verkraftet!

... Ihr Gedankenexperiment würde die EU aber niemals glaubhaft überleben in meinen Augen!

Alles ist möglich

@16:25 von tobeorwhat
„““Der Brexit kommt - so oder so“““

Dann wissen Sie anscheinend mehr als die Briten selbst.
Es scheint mir eher so, dass die Zweifler in GB, ob der Brexit der eintig richtige Weg ist, immer mehr werden.
Nicht umsonst wurde der EU-GH angerufen. Nun steht fest, dass GB auch den Antrag einfach zurückziehen kann.
Es wäre nur das Gesicht zu waren. Die Spesen sind schon verbraten.
Also so sicher wie Sie sind selbst die Briten nicht mehr.

Entscheidende Fragen: Wer entscheidet? Und vor allem: worüber?

@13:33 von collie4711
"Die Briten haben drei Optionen zur Auswahl: (...).
Sie haben es selbst in der Hand.
Und es ist ihre alleinige Entscheidung.
Sie können niemanden außer sich selbst für die jeweiligen Folgen verantwortlich machen.
Come on and make your decision."

Das Problem dabei: Es gibt 66 Millionen Briten. Und jeder davon hat seine eigene Vorstellung vom Brexit und dessen Konsequenzen. Wenn er überhaupt eine hat (insbesondere von Letzteren); denn bekanntlich ist die knappe Entscheidung für den Brexit nicht zuletzt einer breit angelegten Desinformationskampagne aus von höchst eigennützigen Interessen motivierten Kreisen der Politik zu "verdanken".

Es ist also gar nicht raus, ob die Entscheidung für den Brexit damals überhaupt den tatsächlichen Willen der Bevölkerung wiedergegeben hat.

Und so, wie es in besagten politischen Kreisen zugeht, ist es leider höchst zweifelhaft, ob diesbezüglich jemals eine vom demokratisch-moralischen Aspekt her akzeptable Entscheidung möglich ist.

Mrs. May könnte sich und den Verhandlungspartnern ganze Menge von Schwierigkeiten ersparen, wenn sie und alle Brexitbefürworter bereit wären einzusehen, dass die 17410742 Stimmen der Brexitbefürworter bezogen auf die 33551983 gültigen Stimmen zwar die üpigen 52% ergeben, jedoch entsprechen nicht einmal 27% der 65 Millionen der Einwohner des UK und Folgen von Brexit tragen nicht nur die gültigen Stimmen, sondern alle Einwohner von UK.

Die Zeit wird's richten

Ja, der Brexit wird hart für alle, egal ob die jetzt verhandelte Version oder eventuell ein "harter Brexit ". Egal wie, das Rad dreht sich weiter. Und auch wenn es mit GB erst einmal abwärts geht, die Zeiten ändern sich auch wieder. Wo eine Tür zu geht, da geht eine andere auf.
Leider neigen alle Politiker dazu, mit unseren Ängsten zu spielen, um ihre Ziele durchzusetzen, aber weder wir Europäer, noch ihr Briten sollten sich auf das Spiel einlassen. Alea jacta est - und nun werden wir alle das Beste daraus machen. Vielleicht sehen wir und in einigen Jahren wieder in der EU, das wäre schön.

Keiner weiß was genau passiert

aber alle malen ein Untergangszenarium, in der Hoffnung auf Neuwahlen. So lange wird gemacht. Es darf einfach nicht sein, dieser Brexit. Die Britten machen alles richtig mit dem Brexit.

@Magfrad

" und ein paar andere EU Kritiker/EU Hasser die EU nicht leiden können. "

Alle EU-Kritiker sind zugleich EU-Hasser?

Und da alle Terroristen Brot essen, sind alle Brot-Esser Terroristen.

Ich kritisiere durchaus die EU für ihre einseitige wirtschaftliche Ausrichtung und ich verstehe durchaus warum Leute die EU ablehnen. Aber ich bin nicht so dreist und schere alle über einen Kamm.
Und wenn wir schon von Realität sprechen, dann sollte man auch erwähnen dass sich die EU gerade selber abschafft. Dafür braucht man keine EU-Hasser.

re nicht superschlau

"Nur weil in Nordirland wieder Krieg geben könnte, kuscht man vor den Engländern? Macht den Einzelstaaten doch einfach ein Angebot, mit dem Brexit in die EU kommen zu können, wenn sie denn aus GB austreten. Dann hätten die Engländer ein richtiges Problem."

Mal wieder so eine superschlaue Idee.

Erstens kann Nordirland gar nicht austreten, und zweitens kann die EU kein Angebot machen.

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