Kommentare - Diesel-Fahrverbote in Berlin: "Wer trickst, sollte dafür auch zahlen"

10. Oktober 2018 - 08:31 Uhr

Nach dem Fahrverbots-Urteil in Berlin steigt der Druck auf Autohersteller und Regierung. Die SPD droht Konzernen mit Bußgeldern, die Umwelthilfe pocht auf die "Blaue Plakette".

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Kommentare

die Fahrverbote ...

haben doch mit Tricksereien garnichts zutun...oder muß jetzt auch jeder Fernsehhersteller alte Geräte auf UHD nachrüsten weil es bald Standard ist?

"Wer trickst, sollte dafür auch zahlen"

gute Idee !

warum haben andere Staaten nicht diese Probleme
wo stehen denn die Meßstationen bei unseren europäischen Nachbarn
wäre doch auch ne Option, da zu "tricksen"
und eine Gesundheitsgefahr ….
das NOx ging die letzten 30 Jahre um 2/3 zurück
dargestellt wird es aber so, als ob der Dreck zugenommen hat

"schummeln" und "tricksen"

Schummeln und tricksen tut man im Kindergarten oder bei Gesellschaftsspielen.
Warum wird das Kind nicht ehrlich beim Namen genannt?
Es handelt sich um *Betrug*, der mit Hilfe einer *Betrugssoftware* begangen wurde.
Die Autokonzerne haben ihre Kunden, die Prüfprozesse, die Politik und die Gesellschaft *betrogen*.
Natürlich müssen sie dafür haftbar gemacht werden, sowohl finanziell, als auch personell.

Getrickst hat Autoindustrie , diese soll auch die Strafzettel

Und zwar solange bis alle Fahrzeuge
auf eine funktionierender Abgasreinigung
umgebaut worden sind.

So darf auch kein gebrauchter oder umgetauschter
nicht umgerüsteter Diesel ins Ausland verkauft werden.
Das kann locker des KBA anordnen,
falls der Bundesmautminister das auch will :-)

SPD droht?

Ja, ja ... die SPD droht Konzernen mit Bußgelder ... aber selbst schön warm und trocken im Aufsichtsrat sitzen.
Von den früheren Eskapaden der SPD-Politiker Hartz u.a. (Stichwort 'Brasilien') will ich gar nicht reden ...

LKW

Ich persönlich finde die ganze Diskussion lustig. Es wird so getan, als ob die veralteten PKW due Hauptverursacher sind. Da hat wohl noch niemand am Auspuff eines Busses bzw. Lkw gestanden? Wenn die nur noch mit blauer Plakette in die Stadt fahren dürfen, wäre schon eine Menge gewonnen.

Wer einen schmutzigen Diesel hat, soll sich ein saubereres Auto

Was, bitte ist das: ein sauberes Auto?

- ein Benziner, der sehr viel mehr CO2 und Feinstaub produziert als ein Diesel?
- ein E-Auto, dass bei seiner Herstellung Unmengen an Resourcen und Energie verschlingt?

Warum nicht weg vom Individualverkehr? Ach ja: Unsere Wirtschaft ist von der Autoindustrie abhängig. So langsam sollte man sich fragen, was denn nun wichtiger ist - unsere Wirtschaft oder die Erhaltung unserer Biosphäre?

Mit der Bitte um Antwort.

Autohersteller und Politik

In dem Artikel stehen ganzen viele Sätze die Formulierungen wie "Die Hersteller sollen.." enthalten. Das zeigt schon das ganze Dilemma des von Scheuer so gefeierten Dieselkompromisses - er ist eine unkonkrete Luftnummer. Wie viel Rabatt jeder Hersteller auslobt bleibt ihm wie bisher selbst überlassen und Hardware-Nachrüstungen lehnen die Hersteller weiterhin ab. Heißt also die Hersteller müssen gar nichts tun und mit Steuergeld werden ein paar kommunale Fahrzeuge nachgerüstet oder ausgetauscht.
Ich wette es passiert gar nichts.
Die Regierung hat keine Handhabe, die Hersteller zu mehr zu zwingen und versucht es auch gar nicht. Frau Merkel hat es neulich auf dem DLT der JU schön erklärt, wie sie damals als Umweltministerin von der Industrie über den Tisch gezogen worden ist. Da ist man als Kanzlerin aber nicht sauer genug, um es in Zukunft anders zu machen, sondern der Verkehrsminister darf weiterhin mit Wattebäuschen werfen.

Captain Obvious

"Wer trickst, sollte dafür auch zahlen"

Thank you, Captain Obvious! Und dennoch werden unsere großartigen Politiker sich von einem anderen Weg "überzeugen" lassen. Schön hier!

Wer betrügt, soll auch dafür gerade stehen

Es ist unverständlich, wieso die Bundesregierung sich nicht endlich ernthaft (!) des Problems annimmt. Die Autokonzerne haben gelogen und betrogen und Millionen Autobesitzer um ihr Geld gebracht.
Union und SPD müssen sich nicht wundern, wenn die nächsten Wahlen für beide negative Ergebnisse bringen.

Gase verteilen sich

Ich fürchte, die einzigen, die etwas von den Diesel-Fahrverboten in beschränkten Straßenabschnitten haben werden, sind die Schilderhersteller. Oder meint jemand, der Wind würde die festgesetzten Grenzwerte in sein "Weh-Verhalten" mit einbeziehen? Wenn man nicht durch die Friedrichstraße fahren darf, nimmt man eben die Markgrafenstraße oder die Glinkastraße (Berlin).

Bremer Erfahrungen mit Straßenverengungen, partiellen Sperrungen, gewollt "autofeindlichen" Ampelschaltungen u.a. Behinderungen usw zeigen: Der Schleichverkehr wird zunehmen - die Abgase auch.

Habe ich etwas falsch verstanden?

Den Begriff "saubere Autos" gibt es doch eigentlich nicht. Autos mit fossilen Brennstoffen oder Elektrofahrzeuge mit Strom aus den Kohlekraftwerken, die Umweltbelastung durch die Produktion der Batterien sind keine "sauberen Autos". Wenn wir heute den Diesel beerdigen, dann haben wir in ein paar Jahren als Autofahrer die Co2Werte im Nacken.

Braucht die deutsche Automobilindustrie, um in der Zukunft uns überhaupt noch Arbeitsplätze anbieten zu können, nicht andere Lösungen (Brennstoffzelle, Gas etc)?

Fürs Erste plädiere ich, die Klimakonverenz im Fokus, für Gewichtsbeschränkungen von PKWs und Hubraumbeschränkungen. Macht keinen Sinn mit sauberen 600 PS in der Innenstadt fahren zu können und der 1,6 Ltr. Diesel soll draußen bleiben.

Das sollen aber nicht die Aktionäre

zu spüren bekommen. Nein das sollen die Verursacher-/Verhaltensstörer zahlen. Also die Verantwortlichen aus der eigenen Tasche, bei den guten Gehältern.
Punkt und Aus !!

Wer trickst soll bezahlen?

Aber warum nur bezahlen und keine Strafe absitzen?
Sorry, aber ich habe null Verständnis dafür, dass man ein Bußgeld verhängen kann aber die Täter frei rumlaufen dürfen.
Nehmen wir doch mal das fiktive Bußgeld von 5.000 Euro/Auto mal ca. 10 Millionen Autos, dann kommen wir auf einen satten Schaden von 50 Milliarden Euro und die Verursacher bekommen was?
Fette Pensionen und können wie Dagobert Duck in Geld baden?

Zeit für Veränderungen

Der mündige Bürger wird sich dieses Theater sicher nicht ewig weiter gefallen lassen.
Ballungsräumen dürfte ihre Anziehungskraft verloren gehen....ebenso wie gewissen Teilen der Industrie ihr Geschäftsmodell.
Wenn das so gewollt ist dann weiter so.

Was sollen denn Diesel-Fahrverbote bewirken???

Da werden doch die Halter für nichts bestraft und keiner fühlt sich genötigt tatsächlich etwas sinnvolles zu tun.

Wenn die Luft in der Stadt wirklich so schlecht ist, dann hilft nur komplettes Autoverbot.
Dann wird auch die Luft sauber und der Druck auf die Autoindustrie angemessen groß sein.

Schrottauto

Wenn die Autobauer betrügen und bescheißen sollen die auch für den Schaden
mit Milliardenstrafen Haftbar, und mit neuer Hardware gezwungen werden , unsere Autos wieder Umweltfreundlicher zu gestalten.
Diese Fahrverbote taugen nichts und schädigen die Umwelt weiter. Unterm Strich
sind die bisherigen Vereinbahrungen wertlos.

Es darf wieder gefordert werden

Sei es von der Opposition, sei es von der Regierung, sei es von den Lobbyisten und sei es von den betroffenen Autobesitzern.
Fordern wird noch einmal zum Unwort des Jahres, da Handeln ja nicht in das Konzept von verantwortungsvollen Politikern gehört. Vielleicht sollte emotionslos diese Abgasgrenzwerte auf den Prüfstand und vielleicht sollte mit einer geeigneten Software das für und wider von Fahrverboten durchleuchtet werden. Computer sind einfach emotionslos und können, bei guter Programmierung zu besseren und schnelleren Ergebnissen kommen als der durch Lobbyisten und Gerichte getriebene Politiker-Mensch.

"Wer trickst, sollte dafür auch zahlen"

Warum spricht diese Selbstverständlichkeit erst nach fast drei Jahren ein Politiker aus? Bei jedem Bürger wäre das völlig klar!

Und was die Entschädigungen angeht: Ich werde einen Teufel tun und jemals wieder einen VW kaufen. Also gibt es nur eine angemessene Art der Entschädigung: Fahrzeug zum Kaufpreis zurücknehmen, unabhängig von der Laufleistung. (In Amerika wurde es so gemacht, plus zusätzliche Entschädigung.) Von diesem Geld kaufe ich mir dann einen Tesla oder ein koreanisches Elektroauto (oder eindeutsches von Sono Motors), aber diese Verbrecher sehen von mir keinen Euro mehr! Also ist eine Tauschprämie völlig indiskutabel! Die sollen bestraft werden und nicht noch ein neues Geschäft machen!

DUH

Jetzt ist aber langsam gut, sollen die Prozessierer der DUH doch endlich klar dazu stehen das sie alle Autos aus den Innenstädten haben wollen. Als nächstes folgt der Benziner. An den Stadträndern entstehen dadurch Flächenfraß und Versiegelung durch immer mehr Aussiedelnde Betriebe und Discounter. Der Umwelt wird dadurch ein weit höherer Schaden zugefügt. Habe gerade gelesen wie gesundheitsschädlich Windräder für den menschlichen Organismus sind. Blicke nicht ganz durch welche Ziele die DUH verfolgt. Umweltschutz kann es eigentlich nicht sein.

Außer der Schummel-Software

Außer der Schummel-Software von VW gab und gibt es keine andere Betrügereien.
Die VW-Motoren haben auch ohne Schummel-Software, die vom Gesetzgeber vorgegebenen (hohen) Grenzwerte auf dem NEFZ-Prüfstand eingehalten. Alle anderen EUR4 und EUR5 und jetzt die EUR6 Diesel auch.
Die hohe Stickoxid-Belastung ist ja nicht da, weil die Autobauer durchweg betrogen hätten, sondern weil die Grenzwerte auf dem Prüfstand und die Prüfung selbst realitätsfern war, jedoch, das ist entscheidend, gesetzeskonform waren. Parallel dazu hat die EU in den Städten sehr niedrige Messgrenzen festgelegt.

Hört sich für mich so an:
Der Bürger darf! sein Schadstoff-Müll im Garten verbrennen. Wenn das aber stinkt gibts dann Bußgeld.

Geht nur noch darum sich Gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben.

Nach welchem Gesetzestext

Nach welchem Gesetzestext sollte eine solche Drohung ausgesprochen werden? Wenn das gesetz einen Prüfstand vorsieht, ist es keine trixerei. Was nicht gefordert wurde, musste man nicht machen. So sieht politikversagen aus. Aus der nummer kommt Merkel nicht raus.

Es kann sich nichts ändern, solange falsche Werte Maßstab sind

Der eigentliche Skandal ist, dass das Schicksal von Menschen (s. "UN-Flüchtlingshilfswerk - Geld für Flüchtlinge fehlt") überhaupt eine Frage des Geldes ist.

Es geht ständig um „Wachstum“.

Also: Wachstum von was?

Der „Renditen“? Des Konsums? Der Müllberge? Der Zahl der Kinder mit „Altersdiabetes“? Der Bevölkerung in Ländern, in denen längst ein in jeder Hinsicht untragbares Bevölkerungswachstum herrscht, das die Not der Menschen weiter verschärft und dessen Grund nicht zuletzt in unzureichenden Demokratie- und Entwicklungsstandards, genauer: fehlenden Zukunftsperspektiven, ganz besonders aber im fehlenden Selbstbestimmungsrecht der Bevölkerung - und hier insbesondere dem der Frauen- liegt? Der Kosten für die Bewältigung/Reparatur der Folgen vermeidbarer Konflikte/politischer Fehleinschätzungen?

Oder der allgemeinen Zufriedenheit und damit der Aussicht auf eine friedliche Zukunft, u.a durch Weiterentwicklung innovativer Technologien. Vor allem aber durch deren sinngemäßen Einsatz.

... "trickst" ... und "alte Diesel"

Das Geschäftsmodell der Autobranche und ihrer Unterstützer funktioniert weiter blendend.

Als Besitzer eines angeblich sauberen Euro 6 (aber nicht 6d?) Diesel-Pkw werde ich bald nichts mehr durch die Frontscheibe sehen können, da zur zukünftigen blauen Plakette (gut) ja auch noch die gelbe französische (schlecht), und ... dazukommt.

Die angeblich alten Euro 5 Dieselstinker sind oft kaum 3 Jahre alt und kosteten locker mal ein Jahresgehalt eines Normalbürgers.

Diesel

Was die Politik nicht schafft, schaffen die Gerichte. Die Justiz als Ersatz für Politik.

So war das GG sicher nicht gedacht.

Es passiert aber immer wieder. Besonders die CSU ist hier immer wieder auffällig. Hier sei erinnert an die Maut, an aktuell beabsichtigten Zahlungen an Familiengelder. Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Muß die CSU eigentlich unter Beobachtung gestellt werden?

Danke

Danke DUH, Danke. Ihr habt der Umwelt große Erleichterung gebracht. Und dem Verbraucher einen Bärendienst erwiesen.
Danke, Danke, Danke!

Wer trickst, sollte dafür auch zahlen...

Immer wieder diese Verniedlichungen!

"Schummel-Software, tricksen,..."

Nennt doch Betrug zum eigenen Vorteil endlich Betrug!

Die Software wurde vorsätzlich so verändert um bei Tests zu verschleiern, dass die Motorenhersteller die geforderten Werte nicht erreichen konnten. Dadurch haben sie Millionen an Entwicklungskosten für im realen Betrieb schadstoffarme Motoren gespart.

Die Motorenhersteller müssten jedem durch ihre Betrügereien vom Fahrverbot Betroffenen ein schadstoffarmes Fahrzeug zur Verfügung stellen müssen. Das wäre eine sinnvolle (und schmerzhafte) Maßnahme.
Sonst müssen es wieder einmal die einfachen Leute, die betrogen wurden ausbaden.

Die Macht der Autolobby brechen!

Zugegeben, das Auto hat in Deutschland eine besondere Bedeutung. Leider wird das schamlos ausgenutzt durch alle Beteiligten. Der jüngste Skandal beweist aber erneut, dass die Politik hier eine echte Verantwortung hat, der sie lange nicht nachgekommen ist. Aus Volkswirtschaftlicher Sicht die Autokonzerne weiter zu schützen wäre das absolut falsche Signal, da es dem Land und seinen Sozialsystemen besser geht als jemals zuvor. Daher wäre es nun wirklich wichtig Lug und Betrug den Kampf anzusagen und die Verursacher hart zur Verantwortung zu ziehen. Wenn die öffentliche Meinung wirklich eine Rolle spielt bei dieser Regierung, sollte sie dieses endlich akzeptieren. Sollte der Bürger auch nur mit einem Cent an den Kosten dafür beteiligt werden, ist es offensichtlich wer in Deutschland die Macht besitzt. Bei den Konzernen ist genug Geld im Spiel um auch die Volkswirtschaftlichen Folgen auffangen zu können. Was wäre das für ein Signal an all die Schmutzbäuche in ALLEN Wirtschaftszweigen!

Ohne Worte

Der "Head of Sales" der Deutschen Automobilindustrie, unser Verkaufsminister Hr. Andreas Scheuer, hat ganze Arbeit geleistet. Die üblichen Rabatte als "großen Wurf" zu verkaufen und dabei keinerlei Vorgaben an die Autoindustrie zu stellen, das muss man erst einmal hinbekommen.
Ein Posten in einem Vorstand ist im sicher.
Die Damen und Herren der Autoindustrie haben wahrscheinlich heute noch eine Kater nach den durchfeierten Nächten ..
Und Fr. Schulze auf deren Fahne steht "Sie war stehts bemüht ..." hat leider keinerlei Chancen irgendetwas umzusetzen. Den Spagat, weg vom Diesel zu "umweltfreundlicheren" Ottomotoren mit höherem CO2- und Feinstaubausstoß zusammen mit dem Ziel zukünftig 35% weniger CO2 bis 2030, ist niemals zu schaffen.
Es ist mehr als traurig, dass Politik nicht mehr für das einfache Volk gemacht wird.
Die GroKo kommt mir wie von einem anderen Stern vor und ich glaube da stehe ich nicht ganz alleine.
Besinnt euch endlich wieder eurer Verantwortung den Bürgern gegenüber!

Diesel Nachrüstung

Ich als Dieselfahrer , wohnhaft in der Umweltzone kann mit dem Urteil gut leben. Ich habe nicht vor, wegen der fehlenden Plakette die gesperrten Strassen trotzdem zu befahren. Ich finde es angemessen, wenn man alle Interessen, also auch die Interessen der Anwohner nach sauberer Luft berücksichtigt. Die paar Straßen im großen Berlin! Ärgerlich das mal wieder die Medien Öl ins Feuer gießen: Bild: "Dieselfahrer entsetzt". Hä? Sind wir auch entsetzt, wenn die Kommune eine Fußgängerzone einrichtet, eine Straße zur Einbahnstrasse umwidmet, Fahrverbote für LKW erteilt, die die Maut vermeiden wollen, Fahrradstrassen einrichtet? Mir stinkt es gewaltig, das Medien, Auflagezahlen und Zuschauerquoten vor Augen immer wieder hysterische Polarisierungen generiert, statt einvernehmliche Lösungen zu fördern.
Die Presse als vierte Macht, als Korrektiv in einer Demokratie?
Ich bin nicht entsetzt, ich halte mich an die Fahrverbote!

Totale Verwirrung

Hallo Zusammen,
könnte mich mal bitte jemand aufklären!
Wenn jemand egal in welchem Maßstab einen Betrug begeht, warum muss er wenn er erwiesenermaßen erwischt wird den erzeugten Schaden nicht mindestens im gleichen Maßstab wieder ausgleichen natürlich zusätzlich mit einer Erinnerungshilfe, dass dies von der Gesellschaft nicht gewünscht wird?
Mir ist es egal ob mein Diesel aufgerüstet wird oder ich recht kostenneutral auf ein anderes gleichwertiges Fahrzeug umsteigen kann, was die Richtlinien erfüllt. Wohne aber 7km außerhalb des 70km Radius und daher soll ich auf meinem ,,Schaden" sitzen bleiben? Ich versorge meine Mutter 3-4 Mal die Woche in einem Problembereich. Und nu?
Wieso soll der Steuerzahler jetzt noch zusätzlich mit nur kostspieligen Finanzierungen von Kontrollorganen belastet werden?
Stand nicht auch in einem unserer grundlegendsten Rechtssammlung was von Gleichberechtigung usw.? Darf man sich die Strafen jetzt selber aussuchen? Bitte helft mir es zu verstehen.

Stickoxid wird bis heute nicht angegeben

Ich kann die Bemühungen der Regierung, insbesondere des CSU-geführten Verkehrsministeriums, nicht ernst nehmen.
Beispielsweise müssen bis heute zwar CO2-Werte bei Neuwagen angegeben werden, nicht jedoch Stickoxide.
So hatte ich beim Kauf meines Diesel-PKW gar keine Chance, einen in dieser Hinsicht umweltfreundlichen auszuwählen, und habe bis heute keine.
Die Norm hilft ja nur sehr begrenzt, da sie lediglich Grenzwerte angibt, jedoch nicht, wie dicht die Marke jeweils an den Grenzwert heranrückt.

@Bonner m 1969

"Ich persönlich finde die ganze Diskussion lustig. Es wird so getan, als ob die veralteten PKW due Hauptverursacher sind. Da hat wohl noch niemand am Auspuff eines Busses bzw. Lkw gestanden?" Am 10. Oktober 2018 um 08:46 von Bonner m 1969

Ja, aber im Buss sitzt mehr, als nur 1 Mensch und im LKW liegt nicht nur eine Handtasche im Kofferraum.

Was soll also der Vergleich? Wollen Sie ernsthaft behaupten, PKWs sind die saubere Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln?

Albern!

Hamburg ist ein tolles Beispiel für diesen ideologischen Irrsinn!

Da werden Straßen für Diesel gesperrt und die Schiffe blasen die Abgase nur so in die Luft.
Da kann man mit Logik und Verstand keinen Blumentopf mehr gewinnen!

Aber der Michel zahlt, schluckt es und zur Krönung wählt er diese Menschen wieder.

Und das soll helfen?

Wenn ich die Berichte und Karten richtig verstehe, dann sollen nur die rot markierten Straßenabschnitte gesperrt werden. Was aber soll das bringen, dann nehmen die "alten" Autos doch einfach einen anderen Weg durch die Stadt? Und fahren dann z. B. alle durch eine Parallelstraße, in der es keine Messtelle gibt...

Wenn man bedenkt, dass

die CO2-Bilanz der Elektroautos nicht besser ist als beim Diesel, fragt man sich ernsthaft, welche Interessengruppe hinter dem Ganzen steckt. Und ja, die schlechtesten Abgaswerte, was Stickoxide betrifft, haben die so hochgelobten französischen Diesel.

Ein geniales System

Ein wirklich geniales System!

Alle Jahre wieder.
Erst der Feinstaub, jetzt das NoX alle drei bis fünf Jahre ist ein "neuer" dann "sauberer" Diesel fällig.
Unsere "dreckigen" Diesel wandern nach Osten oder nach Afrika und verschmutzen dort die Luft.
Dazu noch viele millionen bunte Aufkleber für unsere Frontscheiben.
Die Industrie schummelt unser Staat lässt sich gerne übervorteilen und die Deutsche Umwelthilfe klagt.

Wer profitiert davon?
Die Autoindustrie, viele neue Autos verkaufen und die Zeche zahlt der Kunde über Wertverlust und Rabatte die keine sind.
Da die klagende Deutsche Umwelthilfe direkt und indirekt durch die Automobilunstrie gesponsert wird (Ford und Toyota) rundet es das Bild ab.

Das läuft langsam aus dem Ruder:

Die Diskussion und weil man regierungsseitig nur Ruhe bewahrt hat, statt zu handeln.
5000,-€ Bußgeld wären deutlich mehr als die Hardware-Umrüstung kosten würde.
Es wird immer davon gesprochen, das farblose und geruchlose Gas NOx sei Dreck; man meint aber Dieselqualm. Dieselqualm gibt es bei modernen Dieselmotoren nicht mehr. (Und, wie kann es sein, dass nach der Explosion und Ausbrennen einer Raffinerie bei Ingolstadt bereits nach Stunden Entwarnung bezüglich gesundheits-schädigender Stoffe gegeben wurde)
Die neue EU-weite Regelung über die CO2-
Reduzierung betrifft weniger den Diesel, als den Benziner. Um die CO2 -Belastung in den Griff zu bekommen wird seit Jahren der Dieselantrieb forciert, weil der eben weniger CO2 ausstösst als ein Benziner.

Mit diesen immer härteren

Mit diesen immer härteren Hauruckaktionen werden nur immer mehr die Schwächesten im System getroffen, ganz wie es eben der Stil unserer 'Umweltschützerfraktion' schon lange macht. Letztlich werden wir so die Autoindustrie als einen wichtigen Teil unserer Wirtschaft regelrecht zerstören, in dem man ihr keine Zeit mehr zu Weiter- und Neuentwicklungen mehr läßt, denn von jetzt auf gleich gibt es keine Lösung all dieser technischen Probleme und keiner unserer Umbauer hat die verlorenen Arbeitsplätze auf seinem Berechnungsschmierzettel, was noch einmal zu ganz eigenen Problemen in diesem Staat führen wird. Aber das gehört wohl zum eigentlichen Spiel dieser speziellen Umweltfraktion, die, wie schon lange diese zukünftigen Probleme gegen diesen Staat aufbaut und deshalb nun möglichst überstürzte Lösungen verlangt, deren deshalb Konsequenz gar nicht gesehen werden sollen. Was wir brauchen sind aber Konzepte, die nicht alles hier herunterreißen, sondern auch zukünftig für alle tragbar sind.

Um den Reichstag herum

Die Zone muss dringend auch auf den Reichstag ausgeweitet werden. Nur wenn die Bundestagler mit der gesamten Equipage auch nicht mehr zur Arbeit fahren können, dann werden sie wach. Ich verspreche, dass dann sehr schnell sehr gute Konzepte entstehen - denn wenn's einem selbst betrifft...

Grundgesetz: vor dem Gesetz sind alle Gleich

Wenn ein Privatmensch vorsätzlich einen Artikel verkauft der die zugesicherten Eigenschaften nicht hat, dann erfüllt das den Straftatbestand des Betruges und er/sie wird verurteilt. Er muss den Artikel zurücknehmen und das ganze Geld zurückzahlen. Außerdem gibt es noch ein Bußgeld bzw. Haft in schweren Fällen.
Damit sollte doch eigentlich alles klar sein - zumal es in den USA ja genau so abläuft (incl. dem VW-Manager der in den USA in Haft sitzt).
Man sollte hier endlich mal hingehen und umsetzen was man Rechtslage nennt -ohne diesen ganzen Eiertanz!
Das heißt: Die mit der Betrugssoftware ausgestatteten Autos zurücknehmen, das gesamte Geld an die betrogenen Käufer zurückzahlen und die verantwortlichen Manager in Haft nehmen.
Dann braucht sich auch kein Verkehrsminister hinstellen und verkünden dass man die Industrie nicht verurteilen kann weil das Steuergelder kosten würde. Als ob ich mir ein Knöllchen von der Staatskasse zahlen lassen könnte. Ha-ha!

Die drohenden Fahrverbote 1

Die drohenden Fahrverbote haben nichts, aber auch überhaupt nichts mit dem Dieselschwindel, Dieselgate, Schummelsoftware, Dieselbetrug oder wie es auch immer genannt wird, zu tun.

Dank der "Deutschen Umwelthilfe", eines umstrittenen Abmahnvereins, bitte nicht durch den hochtrabenden Namen täuschen lassen, und ihren gewitzten Anwälten sind die zur Debatte stehenden Städte verdonnert für reinere Luft zu sorgen. Da hat man nun den Diesel als DEN Sündenbock auserkoren. Die Folgen sehen wir nun, und genau darüber wird diskutiert, gestritten und gekämpft.

Die drohenden Fahrverbote 2

Ich schreibe mir in verschiedenen Foren schon seit Wochen die Finger wund um den Sachverhalt zu erklären, aber die meisten Bürger und Bürgerinnen vermischen hier 2 Dinge, nämlich den (VW) Dieselskandal vor ein paar Jahren und die von der "DUH" nun gerichtlich erstrittenen "Fahrverbote".

Man muss die ganze Sache differenzierter sehen. Z:B. habe ich ein KFZ dass ich auch nutzen kann und darf. Wenn nun, sagen wir meine Heimatstadt bestimmte Straßen für den motorisierten Verkehr sperrt, so man es für mich ja unangenehm sein und eventuell gewisse Einschränkungen mit sich bringen. Aber meinen Wagen kann ich immer noch auf anderen Straßen in der Stadt und im Überlandverkehr nutzen. Ich weiß, der Vergleich mag für manchen wohl wie ein Schlag ins Gesicht sein.

@ Internetnutzer um 08:43

Auf Kommentar antworten
Am 10. Oktober 2018
"schummeln" und "tricksen"
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Betrugssoftware:
Angesichts der techn. Ausstattung bzw. extrem reduzierten Prüfmöglichkeiten des Kraftfahrtbundesamt und des
"Vertrauens" in die Angaben der KFZ-Hersteller, kann hier wohl auch von Mittäterschaft gesprochen werden.

Sägen am Ast auf dem wir sitzen

Endlich trifft das Dieselfahrverbot auch die Richtigen. Schließlich hat unsere Regierung den Stickoxidgrenzwerten vor 10 Jahren zugestimmt. Damals war Gabriel Umweltminister. Der Grenzwert basiert auf einem Vorschlag der WHO. Die USA haben den Grenzwert nicht übernommen; es gilt aktuell ein Grenzwert von 100 statt 40 µg NO2/m³ Luft. Im "The World Almanac 2017" werden Stickoxidbelastung von Hauptstädten verglichen: Berlin gehört zu den am niedrigsten belasteten Städten. Aber wir verfallen in eine Diesel-Hysterie und sägen am Ast auf dem wir sitzen. Politiker dürfen Fehler machen, sollten aber den Mut haben, diese zu korrigieren.

Zickzack-Kurs

Naja, dann fahren wir halt künftig ein paar Umwege durch die Berliner Innenstadt. Ob die Luft dadurch besser wird?

Welche Ziele die DUH

Welche Ziele die DUH verfolgt? Die gleichen wie die Grünen auch: ab aufs Fahrrad - am liebsten aufs Standardmodell Schwarz einfach. Dabei sind Blaumann und Ballonmütze zu tragen.

09:49 von Tada

"Wollen Sie ernsthaft behaupten, PKWs sind die saubere Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln?"

Ja, sind sie. Wie oft fahren die Busse mit wenig oder keinen Fahrgästen. Ich weiß es, wir haben nämlich eine Bushaltestelle direkt vor dem Haus. Erschwerend dass die Busse oft NICHT fahren gerade zu dem Zeitpunkt wenn wir weg müssen.

Und nicht vergessen, auch ein moderner ÖNV Bus fährt nicht mit Luft und Liebe sondern jagt so schätzungsweise, je nach Wetter und Infrastruktur, 30 bis 40 Liter Dieselöl pro 100 km durch den Auspuff. Umweltfreundlichkeit stelle ich mir anders vor.

Umstieg auf SUV

Vielleicht sollte ich mit meinem Golf Diesel auf einen koreanischen SUV mit Benziner umsteigen. Statt 4 1/2 Liter Verbrauch dann 4 1/2 Liter Hubraum.

Die Transportleistung von

Die Transportleistung von öffentlichen Verkehrsmitteln über einen bestimmten Zeitraum ist begrenzt und läßt sich auch nicht beliebig ausbauen. Vereinfacht ausgedrückt: es kommt nicht jede Minute ein vollbesetzter Bus.

Das hätte die Autoindusrie wohl gerne

ein 3 Jahre alten Diesel auf den Schrottplatz zu bringen, der noch locker 200.000 KM gefahren wäre. Und natürlich gleich wieder ein Neuwagen gekauft mit 30000 Euro Rabatt. Das erinnert mich an ein Handykauf, nicht an Autos. Ein 3.5 Kubik Liter Benziener darf weiter fahren und ein 1.0 Liter Diesel soll von der Stasse. Auch eine Autoproduktion kostet Energie und Ressourcen und schadet der Umwelt. Ist das Umweltfreundlich ?

Was soll die verarscht?

Erst heißt es, nur Fahrzeuge mit unzulässigen NOX Außstoß bekommen Fahrverbot.

Später heißt es, Fahrverbot für alle Euro 1 bis 5.

Das ist doch völlige verarscht. Und Fahrzeuge die Euro 6 Norm haben und doch diese Norm nicht einhalten dürfen weiter fahren.

Bestraft werden doch durch das Fahrverbot, alle Personen eines EU 5 Diesel , deren Hersteller nicht manipuliert haben.

Denn es gibt ja Fahrzeuge, die die zugelassenen Stickoxid Werte nach der Zulassungsnorm einhalten.

Ein Fahrverbot für solche Fahrzeuge ist eine klare Diskriminierung!

Öhm

Im Prinzip ja richtig, aber erstens hat VW nicht "geschummelt" sie haben im großen Stil mutwillig betrogen sowie Menschen- sowie Umweltschäden aus Geldgier billigend in Kauf genommen.

Und zweitens, warum ein Bußgeld? der Staat ist nicht der Geschädigte, es sind die Verbraucher, die so "dumm" waren zu glauben, dass VW so etwas wie Ehrlichkeit oder Ethos besitzt. Die sollten die 5000€ pro Auto zusätzlich zur Umrüstung von den Herstellern bekommen, als Ausgleich für den Wertverlust.

Wird es aber in 100 Jahren nicht geben, da der Verbraucherschutz bei den deutschen Politikern in der Prioritätenliste irgendwo zwischen dem Wasserstand eines Ententeiches in Buxtehude und der Bezahlbarkeit von Wohnraum liegt.
Nämlich irgendwo auf den Plätzen 790 bis 800

Mal das Große&Ganze anschauen

Braunkohlekraftwerke und Fahrverbot für 1-2 innerstädtische Straßen - passt "irgendwie" nicht zusammen. (Und, wie kann es sein, dass nach der Explosion einer Raffinerie bei Ingolstadt bereits nach Stunden Entwarnung bezüglich gesundheitsschädigender Stoffe gegeben wurde)
Wie ernst unsere Politiker das Thema Klimawandel nehmen, kann man doch am casus "Hambacher Forst" ablesen. Genehmigung eines Braunkohleabbaus für Jahrzehnte - obwohl es klimatechnisch bereits 5-nach-12 ist. Hier wurde versucht mit Hilfe der Staatsgewalt Klimaschädigung durchzusetzen.

09:49 von Tada

"Ich persönlich finde die ganze Diskussion lustig.
.
1 Kreuzfahrschiff gleich 400.000 Autos NOx
dann
Allein der Seetransport eines Fahrzeugs von Emden in die USA verursacht rund fünfmal so viel Stickoxid wie das Auto während eines 300 000 Kilometer langen Lebens
http://www.focus.de/wissen/natur/wie-schiffe-die-luft-verpesten-die-luf…

die Sache um den Diesel PKW war früher vielleicht lustig
heute ist sie nur noch verlogen

Man treibt mal

wieder eine ..... , Berlin hat ja in der Liste gefehlt und das schlauer weise gleich mal geändert falls es doch Unterstützung geben sollte.
Die Verteilung des Dreckes auf andere Teile der Stadt wird nicht viel bringen, und wenn ich persönlich mal unterwegs bin Richtung Stadt.
Dann sind meist mehr LKW unterwegs mit sehr unterschiedlichen Kennzeichen, die müssen als erstes aus der Stadt raus.

Und wie gestern gezeigt bei den langen Schlangen und Stau, glaube ich nicht das Tempo 30 das irgend etwas hilft.
So schnell war dort niemand unterwegs ;-).

Und Alle sollten mal nicht vergessen das die Fahrzeuge auch alle eine Zulassung vom Staat bekommen haben zum Verkauf.

Die einen betrügen und die anderen haben nicht geprüft oder bewusst weggesehen.
Und es sind auch reichlich nicht Deutsche Fahrzeuge unterwegs, zumindest ist das regional sehr verschieden.
In meiner Region sind mehr andere Hersteller als Deutsche unterwegs, am Ende ist der Käufer der Dumme und wird zahlen müssen.

Verbraucher stärken

Die ganze Debatte ist doch Spiegelfechterei. Wo bleibt der Verbraucherschutz?
Wenn ich ein Haus kaufe, bei dem der Vorbesitzer massiv getrickst und Mängel verschleiert und verschwiegen hat, kann ich den Kauf rückabwickeln.
Genauso sollte es auch beim Autokauf sein. Wer mit Schummelsoftware betrogen hat: Auto zurück an den Hersteller und Geld zurück an den Kunden.
Solange der Gewinn beim Betrügen größer ist als der Schaden beim "Erwischt werden" ist doch klar was passiert.

Unglaublich...!

"Wer trickst, SOLLTE dann dafür auch zahlen. Vielleicht kommen die Automanager dann endlich zur Vernunft"

Allein schon dieser Sprachgebrauch!?
Was heißt da: SOLL?
MUSS!!! Betrüger MÜSSEN gefälligst zahlen und bei schweren Betrug (Dieselgate) hinter Gittern! (Gruß an Hr. Stadler; tolles Vorbild!)
Ist bei jedem null-acht-fufzehn Bürger nicht anders. Da zeigt sich des Geistes Kind.

Hofreiter: "Die Bundesregierung hat Berlin durch ihre mittlerweile dreijährige Diesel-Blockadehaltung ohne Not Fahrverbote eingebrockt"

Aha!
Endlich haben die stark subventionierten auch mal ihre Messstationen aufgestellt und angeschaltet , und schon merken auch die gepimperten das die ganze Sache durch lobbisierter Politik stinkt.

Tut mir leid für den Sarkasmus, aber dieser Abgaswahn kennt keine Grenzen und zeigt wie lächerlich unsere "Volksvertreter" sind.
Es ist wie Geschichte. Wer sie schreibt hat Recht. Oder, wer die Gesetze schreibt macht sich das Recht. Egal wie teuer es den Bürger kommt...

Ich denke, wir können hier

Ich denke, wir können hier schließen. Die meisten Foristen ereifern sich, ohne überhaupt zu wissen, worüber sie sich aufregen. Da wird von Betrug und Trickserei geredet. Wo wurde denn getrickst? Die Abschaltsoftware? ganz leicht zu beheben. Die Schummeldiesel? Sind nicht zu beanstanden. Euro 3,4,5? Alles gesetzeskonform. Worüber regen Sie sich also auf?
Wenn Sie sich aufregen wollen, dann über Politik, DUH, und die Grenzwerte, die völlig sinnlos geraten wurden. Regen Sie sich über die Wohnungslobby auf, denn es wird kein Ölheizungsverbot geben. Wenn man sich das ganze Kasperletheater so ansehen muß, frage ich mich, wenn Alle anderen Arbeitnehmer in D auch so pfuschten, was würde dann noch funktionieren?

@ perchta

Warum nicht weg vom Individualverkehr? Ganz einfach: weil der öPNV nicht beliebig ausbaubar ist. Dazu bräuchte man nämlich jede Menge Flächen. Wo kommen diese Flächen her? Alternative Fahrrad? Das bitte einem Pendler aus der Eifel erklären, der seinen Arbeitsplatz in Köln hat.

Na wenn es sich nur um "tricksen" handelt...

... dann kann man getrost auch derart tricksen, indem man Fahrverbote ignoriert? Tricksen - war ja schließlich nichts Schlimmes; wird suggeriert. Mit welchem Recht sollte dann der "Trick" des Überfahrens eines Verbotsschildes noch geahndet werden?

@AndreXzeven Am 10. Oktober 2018 um 09:53

Auf Kommentar antworten:
1 Kreuzfahrtschiff erzeugt die Abgasbelastung von 500.000 PKW.
Die fahren nicht mit "sauberem" Diesel, sondern mit Schweröl - und dürfen das.

auf Gerichte wird die Schuld geschoben

die urteilen (will ich doch hoffen) aufgrund bestehender Gesetze
wer macht denn Gesetze die offensichtlich weltfremd sind
warum setzt man sich nicht im Parlament zusammen überlegt sich Gesetze die auch alltagstauglich sind
oder ist es sinnig am Büroarbeitsplatz oder auf dem Deck seines Kreuzfahrtschiffes viel höhere Konzentrationen zuzulassen als im Straßenverkehr an der belebtesten Ecke

Hoffentlich

werden demnächst auch mal Umweltgifte beim Benziner festgestellt, die dort zu Fahrverbot führen. Wäre doch gerecht.

10:09 von liebes Rentnerforum

Ob die Luft dadurch besser wird?
.
besser nicht - im Gegenteil
(3 mal so weit nen Umweg fahren gibt auch 3 mal so viel Dreck)
aber der Gerechtigkeit ist genüge getan
))Polemik aus((

Wer betrügt, soll auch dafür gerade stehen

Dann soll unsere Regierung mal dafür gerade stehen.
Die haben das schließlich gedeckt und zwingen die betrogenen Käufer sogar noch zum Autokaputtmachupdate.

@09:55 von Hepheistos

"Mit diesen immer härteren Hauruckaktionen werden nur immer mehr die Schwächesten im System getroffen, ganz wie es eben der Stil unserer 'Umweltschützerfraktion' schon lange macht. Letztlich werden wir so die Autoindustrie als einen wichtigen Teil unserer Wirtschaft regelrecht zerstören, in dem man ihr keine Zeit mehr zu Weiter- und Neuentwicklungen mehr läßt ..."

Für diese Hauruckaktion hat man sich nun schon mehrere Jahre Zeit gelassen.
Das die Autoindustrie keine Zeit für Weiter- und Neuentwicklungen hätte halte ich für vorgeschoben. Das die Reise hin zu geringeren Schadstoffausstößen und Spritverbräuchen geht hätte man durchaus vorhersehen können. Sich jetzt zu beschweren, dass die Politik nun X Jahre gebraucht hat um es in Gesetzesform zu gießen ist da keine Entschuldigung. Die Diskussion ist viel älter.

bitte nicht nur Bußgelder fordern sondern auch umsetzten

Die SPD sitzt bekanntermassen in der Bundesregierung und sollte solche Bußgelder umgehend fordern und umsetzten. Hier könnte man wirklich mit Koalitionsbruch drohen und schon stünde unser Verkehrsminister und die CDU/CSU in einer Ecke allein dar; das würde der SPD sicherlich auch bei den anstehenden Landtagsahlen nicht schaden.

Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

Denn fast alle verwechseln immer noch den Dieselbetrug mit dem Fahrverbot in den Städten.
Beides hat nichts miteinander zu tun. Selbst wenn VW nicht betrogen hätte, hätten wir Fahrverbote.
Sonst würde sich das Problem nach den Updates von VW von selbst erledigt haben.

Diesel-Skandal

Die Frage ist doch nur noch : Wie lange braucht die Politik um festzustellen, auf welcher Seite sie stehen will. Auf der Seite der Geschädigten und Betrogenen oder auf der Seite der Betrüger ? Und auch hier habe ich den Eindruck das keine Krähe der anderen ein Auge aushackt mit anderen Worten die hängen alle unter der gleichen Decke. Das Volk ist der Poltik völlig Wurscht was man auch an der 0-Zins-Politik festmachen kann um nur ein Beispiel zu nennen.

"10:15 von Sisyphos3 1

"10:15 von Sisyphos3
1 Kreuzfahrschiff gleich 400.000 Autos NOx"

Meines Wissens nach ist bei NOx allerdings nicht die Klimaschädlichkeit das Problem, sondern die gesundheitlichen Auswirkungen. Kreuzfahrtschiffe fahren selten durch Innenstädte - Autos schon.

Das heißt natürlich nicht, dass Kreuzfahrtschiffe keine Umweltverpestungsmaschinen wären und es hier keinen Handlungsbedarf gäbe. Aber die Devise 'solange wir Problem x nicht lösen müssen wir an y gar nicht denken' halte ich für nicht zielführend.

"Wer trickst, sollte dafür auch zahlen"

Bartol sagte: "Offenbar haben die Automobilhersteller die Gefahr von Fahrverboten für Dieselfahrzeuge wie in Frankfurt oder Berlin noch nicht endgültig verstanden."
Sie wollen das nicht verstehen, weil sie die Rendite für ihre Aktionäre nicht schmälern wollen. Aber die Fahrverbote werden immer mehr zunehmen und die Autohersteller zur Vernunft zwingen. Was lange dauert, wird sich durchsetzen und wenn das mit Hilfe der EU geschieht.

@10:18 von Karl Käfer256

"Warum nicht weg vom Individualverkehr? Ganz einfach: weil der öPNV nicht beliebig ausbaubar ist. Dazu bräuchte man nämlich jede Menge Flächen."

Der Individualverkehr benötigt ebenfalls jede Menge Flächen. Ich kenne Städte in denen kommt man mit der Kombination öPNV und Fahrrad im Alltag exzellent zurecht. (solange man keine Möbel transportieren muss)
Der Ausbau des öPNV hat seine Kapazitätsgrenzen noch lange nicht erreicht und ist insgesamt viel effizienter umsetzbar als Individualverkehr.
Es ist allerdings immer eine Investition von zentraler Stelle notwendig - und unser Staat investiert nicht gern, auch wenn es sich langfristig lohnen würde.

Politik

Das kommt dabei raus, wenn man jahrelang mit großer Koalition regiert. Da darf man den Partner nicht reizen und darum ist Stillstand immer noch die beste Lösung. Probleme werden ausgesessen oder schlicht ignoriert. Tatsächlich könnte das Parlament die Konzerne sofort per Gesetz dazu verdonnern Hardware nachzurüsten, deswegen nennt man es die Legislative, aber stattdessen sucht man nach dem kleinstmöglichen Kompromiss, um ja niemanden zu verärgern. Von Regieren kann da keine Rede mehr sein, nur noch vom Re(a)gieren. Traurig.

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