Ihre Meinung zu: Özil-Rücktritt: Respekt von Merkel, Watschn von Hoeneß

23. Juli 2018 - 13:24 Uhr

Nach seinem medienwirksamen Rückzug aus dem Nationalteam ist Mesut Özil mit dem FC Arsenal nach Singapur entschwunden - Deutschland debattiert dennoch weiter. Von Respekt bis beißender Kritik ist alles dabei.

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Kommentare

langsam reicht es aber!

so bedeutend ist der mann nun wirklich nicht. und bei allem respekt vor den fähigkeiten von özil. dieser text ist mit sicherheit nicht von ihm geschrieben. er ist da nämlich ein kind des ruhrpotts, aus gälsenkirschen

Das Problem fußt darin, dass zu viele glauben, Fußball wäre

unpolitisch. Das ist und war er nie!

Und so wie Fußball sehr politisch ist – nicht nur Diktatoren sonnen sich in seinem Licht, auch demokratische Politiker – so ist eine Aktion wie die der beiden Türken (darf man so sagen, nach deren Bekenntnis zu "ihrem" Präsidenten Erdogan) eine politsche. Etwas, das der DFB erkennen hätte müssen. Und nach der Aktion der Beiden auf sie verzichten hätte sollen.

Dass Jogi Beide zur WM mitnahm, brachte viel Unruhe in die Mannschaft. Denn nicht allen Spielern war die Moral so egal wie dem Trainer.

Aber scheinbar wird das in unserer Gesellschaft noch immer nicht begriffen. Denn wenn gestern das Nachtmagazin den RÜCKTRITT Özils als erste und große Meldung brachte, dann verkehrt sich oben und unten.

Wenn schon erstes Thema einer Nachrichtensendung, dann bitte das, dass Fußball sehr, sehr politisch ist. Dieser Fehler in der Wahrnehmung von dem DFB, dem politisch blinden Jogi (was nicht für ihn als Trainer spricht) und uns allen, ist das wahre Problem!

Özil hat sich disqualifiziert

und sich damit übrigens einen Bärendienst erwiesen. Seine Leistungen waren schlecht. Für jeden sichtbar. Sein schweigen über lange Zeit war alles, aber nicht professionell sondern feige. Genauso feige ist es, sich jetzt hinter der Rassismus-Keule verstecken zu wollen.
.
Gut, das Özil weg ist. Und nun auf zum nächsten Thema im Sommerloch.

Rassismus blabla nimmt dem doch keiner ab

Denn wo bitte will der Herr Özil "Rassismus" gelesen oder gehört haben in der Presse? SEIN Verhalten war indiskutabel für einen Spieler der deutschen Nationalmannschaft. Und dabei sind mir seine Wurzeln übrigens komplett egal. Soviel zum "Rassismus".

Geschmäckle...

Özil hätte die Chance gehabt, bei der WM Leistung zu zeigen und alle Kritiker mundtot zu machen. Die Chance hat er verpasst und er hat genauso gespielt wie in den letzten Jahren: lustlos und unter seinen Möglichkeiten. Und damit den Kritikern in die Karten gespielt.
Es ist völlig egal, ob ein Spieler vor dem Spiel die Nationalhhymne mitsingt oder meditiert (Oliver Kahn hat nie die Hymne mitgesungen und es hat auch niemanden interessiert), aber Özil hätte sich klar sein müssen, was für einen Nachgeschmack das Foto mit Erdogan erzeugt, gerade in den jetzigen Zeiten.
Dennis Rodman ist ein guter Freund von Kim Jong Un, was ihm in den USA einiges an Kritik einbringt - seine sportlichen Leistungen werden allerdings von niemandem infrage gestellt. Und damit sind wir bei Özil: Bei ihm stimmt die Leistung schon lange nicht mehr. Was ist aus dem kleinen Flügelflitzer geworden, der in seiner Zeit bei Schalke und Werder die Gegner zur Verzweiflung getrieben hat?

Ausgerechnet Hoeneß

Mit seiner kriminellen gemeinschaftsschädigenden Vergangenheit sollte sich besser mit öffentlichen Äußerungen zurück halten. Und besonders sein Ton entspricht keinem zivilisierten Umgang, sondern ist bestenfalls Trainingsplatzjargon.
Im übrigen gibt es nur Verlierer, naja auch zwei Gewinner. Özil ist Verlierer, weil er zuerst naiv das bekannte Foto zuließ und jetzt einen fatalen Abgang hinlegt, der DFB ist Verlierer aufgrund des sehr schlechten Management dieser Causa, die Deutschen mit Migrationshintergrund in einer aufgeheizten „Diskussion „. Es gewinnt der autokratische Präsident der Türkei und die rechtsextremen. Sehr schade!

Hoeneß und seine Kritik

Hoeneß hat sicher recht mit seiner Kritik an Özil, allerdings muss er diese auch an seinen Bayern-Spielern Boateng, Müller etc. stellen. Seit dem Gewinn des Confed-Cups und der makellosen Qualifikation hat die Mannschaft kein ordentliches Spiel mehr abgeliefert. Die Spieler wirkten müde, satt und behäbig wie ein vollgefressener Löwe, ganz so, als würden sie die Vorrunde als Selbstläufer ansehen. Aus den jungen Sympathieträgern von einst ist eine arrogante Truppe geworden, die in ihrer Überheblichkeit höchstens noch von der argentinischen Mannschaft überragt wird. Und genau an diesem Punkt haben die anderen Mannschaften angegriffen: sie wussten, dass sie nicht ernstgenommen werden und haben deshalb respektlos gespielt.
Das betrifft aber nicht nur die Nationalmannschaft allein: wer sich mal betrachtet, wie die Vereinsmannschaften, allen voran die Bayern, die letzte Saison gespielt haben: Schiffbruch mit Ancelotti, und selbst mit Heynckes frühes Aus in der CL und am Ende "nur" Meister.

Özil.....

.......tritt zurück. Na und?

Zür Türkei ...

als ob es da keinen Rassismus und keine Diskussionen über die Herkunft gäbe. Immerhin führt man in Deutschland nicht Krieg gegen bestimmte Bevölkerungsteile ...

Der ach so unbedeutende Fußballsport …

… lockt nun aber wirklich den letzten Experten hinter dem Ofen hervor, um seine Meinung "zur unwichtigsten Nebensache der Welt" zu verkünden.

"Die aus dem Fußball selbst" hacken auf Özil aus sportlichen Grünen herum. Für Uli Hoeneß "hat Özil seit Jahren einen Dreck gespielt". Mario Basler sagte vor der WM, "Özil gucke & bewege sich wie ein toter Frosch". Wahre Experten unter sich …

"Die aus der Politik", bei denen es in allen Fragen des Lebens immer nur um "Migration" geht, sehen Özil "als typisches Beispiel für die gescheiterte Integration von viel zu vielen Einwanderern aus dem türkisch-muslimischen Kulturkreis". Ist dann auch egal, dass Menschen, die in Gelsenkirchen geboren wurden, nicht nach DEU einwandern müssen. Andere Experten eben, mit dem ihnen eigenen sehr beschränkten Horizont …

Der türkischstämmige Verbands-Experte Gökay Sofuoglu versteht nicht, dass Özil selbst durch das Foto mit Erdoǧan & die Erklärung dazu entscheidend "zum Desintegrations-Eindruck" beigetragen hat …

Warum erst jetzt ???

Özil hätte sich sofort äussern und nicht Monate mit einen Statement warten sollen. Das lange warten hat doch nur sehr viel Raum für Spekulationen geboten. Dazu kommt noch sein für alle sichtbare schweigen bei der deutschen Nationalhymne.
Durch seine aktuellen Äusserungen hat er sich noch mehr ins Abseits geschossen.

Wer so im Rampenlicht steht ...

... muss auf political correctness achten. Auf seine Wurzeln darf er gerne stolz sein. Aber sich mit jemandem ablichten zu lassen, der das Recht aushöhlt und darüber hinaus D. global und laut beleifigt hat, das steht einem Nationalspieler nicht zu! KAUF DIR BESSERE BERATER. Lieschen Müller hätte sich nicht so tolpatschig benommen.

Ist langsam gut

Özil hat ein Foto machen lassen und Erdogan die Hand gedrückt. War unschlau, aber ist langsam durch. Dann hat er genau so uninspiriert gespielt wie der Rest der Mannschaft und sie sind verdient ausgeschieden. Dann tritt er zurück und muss das auch noch mit taktisch unklugen Kommentaren garnieren. Ich finde, das war es jetzt auch.
Es ist jetzt völlig uninteressant, wer sich alles noch zu Wort meldet zu dem Thema.
Wie heißt es hier immer so schön? " Das Thema ist ausreichend diskutiert. Neue Aspekte tauchen nicht mehr auf." Oder so ähnlich.

Özil-Rücktritt-Watschn von Hoeneß

An dieser Stelle,muß ich einmal den Präsidenten des FC Bayern München, Herrn Uli Hoeneß loben,er traut sich wie
früher üblich,die Wahrheit offen auszusprechen.Er stimmt sogar mit Seiner Kritik,mit dem Beitrag des Herrn Dr.Jürgen
Kräußlich,im MDR,zu diesem Thema überein.Uli Hoeneß und Oskar Lafontaine,haben den Mut,die unbequehmen Wahr-
heiten,zu bestimmten Themen auszusprechen.

Özil ist ein Held und hat

Özil ist ein Held und hat Rückrat bewiesen.
Man muss sich nur mal anschauen, wie peinlich dieser ganzer Vorfall für Deutschland auf internationaler Ebene ist.
Dort wird das ganze etwas objektiver betrachtet (BBC,...).

Komischerweise haben nur die Deutschen ein Problem mit diesem Foto und sehen das als Grund ihn zu mobben und rassistisch zu sein.
Rassismus ist wieder alltagstauglich...

Wie er schon so schön gesagt hat: Als Bierhoff sich mit Putin getroffen hat, hat auch Niemand ein Problem gehabt.

Ball flach halten wäre angebracht.

Am besten so flach wie das Thema selbst.

zu wenig Respekt

Deutschland hat zu wenig Respekt vor seinen Migranten und vor seinen Nationalspielern mit Migrationshintergrund. Leider trägt die augenblickliche Strömung hin zur Grenzabschottung, zur Fremdenfeindlichkeit und zum Rechtsnationalismus dazu noch bei.

Zwanziger bringt es auf den Punkt

Für die sogenannte Integration (was immer darunter auch verstanden wird) ist es ein herber Rückschlag. Wenn schon Leistungsträger mit Millioneneinkommen in der Gesellschaft nicht akzeptiert werden, wie soll das erst dem syrischen Flüchtling gelingen, der versucht eine Lehrstelle in der KfZ Werkstatt zu bekommen? Der ganze Politikansatz von Grün-SPD-CDU der letzten 20 Jahre steht auf dem Prüfstand. Nicht alle können damit umgehen.

Rassismuskeule, o wie peinlich

Ein schlechter Spieler tritt ab und schwingt die Rassismuskeule. Peinlicher geht`s nimmer, aber war wohl von Özil auch nicht anders zu erwarten. Es gibt talentiertere Spielen, die warten nur auf ihren Einsatz. Aber dazu muss die Löw-Mama erst mal von den Alten loslassen! Sonst kommen demnächst die Ollen noch mit einem Rolator auf den Platz gekurvt!

Wir werdens überstehen

Der ehemals geniale Paßgeber Özil zeigte in den letzten Jahren nur selten genügend Leistung. Mr. Unsichtbar wäre ein passender Name für ihn gewesen

Dank Löw wurde er aber immer wieder aufgestellt.

Sportlich gesehen ist sein Abgang überfällig. Menschlich gesehen noch mehr, er sucht bei allen anderen die Schuld für sein versagen auf dem Rasen und für das politische Foto.

Großer Fußballer

Mesut Özil ist mit Sicherheit eines der größten Talente im deutschen Fußball seit Jahren. Wie jetzt einige mit ihm umgehen, ist schon recht schäbig.

Von der Ehre in der deutschen Nationalmannschaft zu spielen

Man braucht kein Prophet zu sein, um in den vergangenen 10 Jahren immer gleich erkannt zu haben, daß Herrn Özil alles fehlte, was die Nationalspieler anderer, an der gerade vergangenen Fußball-Weltmeisterschaft teilnehmenden Nationalmannschaften auszeichnete: Nationalstolz bzw. Nationalgefühl.
Dies ist auch der eigentliche Grund für den Shitstorm über Herrn Özil im Netz wie auch anderswo.
Wir sind zwar in der Nachkriegsgeneration schon nicht mit Nationalstolz überschüttet worden und deshalb gewohnt, daß in diesem Lande alles anders ist, als in (fast) allen anderen Ländern dieser Erde, aber ein wenig Nationalbewußtsein darf man doch wohl von einem Fußballspieler erwarten, der für das eigene Land die Ehre hat, auf dem Rasen aufzulaufen.
Für jeden war sichtbar, daß dies Herrn Özil immer abging, weshalb er eigentlich auch niemals hätte in der Nationalmannschaft spielen dürfen.
Da sich nun auch die dahinter liegende Geisteshaltung von Herrn Özil offen zeigt, gibt allen Kritikern recht.

14:40 von nikioko

Es ist völlig egal, ob ein Spieler vor dem Spiel die Nationalhhymne mitsingt
.
selbstverständlich ist das egal (wobei warum eigentlich ?)
das Problem mit dem Özil ist nur,
dass jeder vermuten täte, dass er die türkische Nationalhymne mitsingen täte
(statt zu meditieren)
und da liegt ja wohl das eigentliche Problem

Als Kapitän würde ich

Als Kapitän würde ich sagen:

Volle Spaltung voraus.

Dass er jetzt nach der Verfehlung Rassismusvorwürfe erhebt, damit spielt leider im Nachhinein Erdogan zusätzlich nochmal zusätzlich den Ball zu ...

Was die Rechten natürlich sicher auch genauso wahnsinnig freuen wird, wie Erdogan..

Er diskreditiert damit Intergrationsbemühungen die sowohl der deutsche Staat als auch alle Menschen mit (türkischem) Migrationshintergrund ausgehen ....
Schrecklich ...

@ Cologne 18

Es geht nicht um Rassismus!

Es geht auch um Rassismus. Ich hab selbst Migrationshintergrund.

Integration- Mensch zwischen den Welten

Schade das Deutschland atheistisch ist. Würde es nämlich ein wenig das NT kennen, wüßte es das vor gut 2000 Jahren schon geschrieben stand:
„Man kann nicht zwei Herren dienen! Entweder man liebt den einen und haßt den anderen- oder haßt den einen und liebt den anderen. Man kann nicht zwei Herren dienen!“
Özil‘s Statement spricht direkt am Anfang davon - man sollte ihm an dieser Stelle einfach mal zuhören und in sich gehen.
Integration wird nur dort funktionieren wo ein Mensch sich aktiv für die Seite entscheidet, die Integration anbietet. Der Doppelpass lässt aber kein eindeutiges Votum zu und hilft den Menschen in ihrem Zwiespalt nicht.
Herr Özil ist ein Opfer zwischen den Welten.

Man sollte

den kleinen Hymnenverweigerer einfach ignorieren. So wichtig ist der nicht! Und zum sportlichen Aspekt, gebe ich dem Hoeneß absolut recht.

Paradox

Die Aussagen Özils und von Frau Weidel sind beinahe schon zum lachen. Özil trifft sich mit einem Autokraten, der gegenüber Minderheiten im eigenen Land rassistisch vorgeht, die Menschenrechte missachtet, die Todesstrafe wieder einführen will u.V.a.m. Daraufhin wird Özil kritisiert und zwar hauptsächlich eher von links als von rechts und nun behauptet er, dass die Intoleranz und der Rassismus der auf ihn einprasselt mitunter zu seiner Rückzugsentscheidung beigetragen hat.
Ahh genau. Ich werde kritisiert weil ich mich mit einem intoleranten Rassisten treffe und bei Kritik darüber beschwere ich mich wegen Rassismus und Intoleranz- klar Herr Özil, entweder schlecht beraten worden oder ziemlich naiv.
Wenn die AFD sich dann aber an der Diskussion beteiligt wird es noch lächerlicher. Kritik an Özil wegen dem Treffen mit einem Mann, der ideologisch der AFD näher steht, als jeder anderen Partei in der BRD. Die Rechten mit einer Satire ihrer selbst- das muss man auch erst mal hinbekommen.

Özil hattes es in der Hand,

..er hätte es allen seinen Kritikern und Auspfeifern zeigen können: auf dem Platz in Russland. Das Gegenteil war der Fall: Özil schlich über den Platz wie bei den letzten Länderspielen der vergangenen Jahre, war zeitweise unsichtbar. So konnte er seine Kritiker nicht überzeugen, mich auch nicht: jetzt ist er weg und die arme Seele hat Ruhe.

Kirche im Dorf lassen

Auch der Papst, die UNO, die EU-Kommission, Putin und Trump sollten sich jetzt noch dazu äußern ...

Bin selbst ein Fußball-Anhänger, aber man muss die Kirche im Dorf lassen. Fußball ist ein unterhaltsames Spiel, bei dem Erwachsene mit kurzen Hosen auf der Wiese einem Ball hinterher rennen. Die Nationalmannschaft hat schlecht gespielt und ist früh ausgeschieden. Das ist uns und auch anderen "Fußballnationen" schon vorher passiert. Dann war ein Spieler beleidigt wegen der Kritik und will nun nicht mehr für den DFB mit kurzen Hosen auf der Wiese herumlaufen. Braucht er ja auch nicht.

Aber alle einschließlich der Kanzlerin blasen das zu einer Art Staatsaffäre auf. Lächerlich.

Uli Hoeneß hat es auf den

Uli Hoeneß hat es auf den Punkt gebracht, rein sportlich hat Özil in den letzten Jahren den größten Müll gespielt und ist den an ihn gestellten Erwartungen nie gerecht geworden. Das dicke Geld scheint die Beine müde gemacht zu haben.

Also, kein großer Verlust und meinetwegen kann er ab sofort das rote Trikot mit dem Halbmond anziehen. Kein Verlust, nur die Leistung darf zählen und jeder ist ersetzbar.

Özil - Unterstützer Erdogans

Özil übernimmt mit seiner Rücktrittserklärung genau die Argumente von Erdogan: Die Deutschentürken seien in Deutschland unerwünscht und im Herzen Türken.
Damit entlarvt er sich als weder dumm noch naiv sondern lupenreiner Erdogan und AKP Unterstützer.
In Deutschland gibt es viele Erdogan Verfolgte und Gegner wie die Kurden. Ihnen müssen wir gegen Erdogan und seine Propagandisten wie Özil beistehen. Damit sind wir keine Rassisten sondern Kämpfer für Freiheit und Demokratie.

sommerloch

gibt es nix wichtigeres? Dieser Mann hat sich entschieden. Und jetzt ein Politikum draus machen?? Ein Sommerloch......

das war Erdogan. Mittlerweile kommen Höneß, Grindel viele andere und zuletzt auch Özil selbst dazu. Man kann zurecht davon ausgehen, dass Özils Verwandschaft in der Türkei Nachteile gehabt hätte, wenn Özil den Fototermin verweigert hätte. Das zu erkennen, war Aufgabe der angeblich Klügeren, das Foto in den Papierkorb und Ende der Geschichte. Nun bauscht Özil die Geschichte selbst wieder unnötig auf und spielt den Beleidigten. Die gegensetzlichen Reaktionen von deutschen und türkischen Nationalisten waren vorhersehbar, dummer Junge, jetzt sitzt Du erst recht zwischen allen Stühlen

@crastro

Da schließ ich mich an!
Wenn jemand keine Lust hat für die dt. Mannschaft zu spielen, es stehen viele Schlange!
Fußball nervt ohnehin! Wird viel zu hoch aufgehangen! Für mich sind das auch alles keine "Weltstars".
Das sind Menschen mit ner Begabung, die sinnlos hoch bezahlt wird, mehr auch nicht.
Özil? Muß man den kennen, da ist mit die Nationalität sowas von wurscht!

Meinungsfreiheit

Auch die sogenannten "Deutschtürken" haben ein Recht auf Meinungsfreiheit. Egal ob Nationalspieler, Beamter oder Fabrikarbeiter. In DE gibt es keine Integrationnsarbeit.
Entweder ist man so, wie der Deutsche sich das wünscht, oder man muss sich den Vorwurf gefallen lassen, dass man nicht integriert ist. Was für ein Quatsch. Übrigens, niemand muss sich Deutsch fühlen, weil er die deutsche Staatsangehörigkeit hat. Von mir (Türke mit deutscher Staatsangehörigkeit) dürft Ihr 3 Dinge erwarten. 1. Bemühung um die Deutsche Sprache zu erlernen. 2. Das Deutsche Gesetz beachten 3. Die Deutsche Kultur zu respektieren. Alles andere ist meine private Sache.!

Fußball Deutschland ist in Aufruhr

Özil hat Rückgrat gezeigt. Er hätte sich ja auch entschuldigen, kuschen können. Aber warum sollte er die Deutungshoheit über sein Leben anderen überlassen? Seine ehemalige Schulleiterin hat Aussagen gemacht die im Widerspruch zu den Aussagen von Özils Anwalt stehen. Die Aussagen des Anwalts wurden durch Quellen verschiedener Medien (zB WAZ) gestützt. Mit Kritik an Beamten begibt man sich in Deutschland (wo, im Gegensatz zu anderen Ländern, im Öffentlichen Dienst oft Beamte arbeiten) auf dünnes Eis. Deshalb kann die Schulleiterin öffentlich ohne Probleme befürchten zu müssen behaupten, Özil hätte ausschließlich einen Termin in den Pfingstferien an seiner früheren Schule vorgeschlagen, während sowohl aus der Schule als auch aus dem Team Özil vehementer Widerspruch kommt!

Langsam kommt mir die Galle

Langsam kommt mir die Galle hoch!
.
Kaum hört ein deutscher Politiker nur das Wort "Rassist" schwingen sich alle auf Reden zu halten.
Obwohl nichts und niemals Dergleichen gefallen ist.
Es geht um die Aussage sich noch in der 3. Generation immer noch als Türke zu fühlen und sich mit einem Despoten fotografieren zu lassen, der das im Wahlkampf benutz und die Integration damit untergräbt. Schaut zu, egal wo ihr seid, egal was für einen Pass ihr habt, ihr werdet immer Türken sein. Ihr seid meine Brüder. Integriert euch nicht!
.
Sehr fatales Signal von Özil.
.
Aber auch ein Signal zum Wachwerden. Man kann keine Menschen integrieren, die lieber in ihrer Subkultur leben und sich nicht integrieren wollen.
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Das sage ich, als jemand, der auch Migrationshintergründe hat und sich für ein Leben in Deutschland freiwillig entschieden hat. Und sich zu seinem Deutsch-Sein bekennt.

nun ...

... ein Herr Hoeneß sollte vielleicht auch einmal hinterfragen wie viel Verantwortung am Niedergang des deutschen Fußballs die Vereinspolitik des FC Bayern München trägt, indem es die jungen Talente in der Liga viel zu früh aufkauft um sie dann auf der Bank verkümmern zu lassen?!?

Und wenn seine Kritik vielleicht inhaltlich auch zutreffen mag, die Form in welcher diese dargebracht wurde lässt doch wohl eher auf eine geringe Sozialkompetenz schließen!

aber jetzt ne

Bereits heute morgen geschrieben: dann würde ich mal die öff. Erklärung von Herrn Hoeneß lesen. Die hat er nämlich nicht als Privatperson sondern als FC Bayernvertreter abgeben. Und ein vernichtendes Urteil über Ösil gefällt. Nicht wegen seiner Herkunft und seinem Nationalhymnengetue, sondern wegen seinen fehlenden sportlichen Qualitäten.
Diese Rassismusvorwürfe sind lächerlich und linke Polemik.
Aber da wurde es ja noch zensiert.
Toller Journalismus!

5 Meldungen auf der Hauptseite

wegen dieses "Vorfalls".
Das ist maßlos übertrieben, so wichtig ist das nun wirklich nicht.
Danach kommen Meldungen, wie die Verbreitung von Antibiotika-resistenten Keinem, das ist tatsächlich von Bedeutung, damit werden wir noch riesige Probleme bekommen.
Die "Özil-Affaire" ist in einem Monat vergessen, weil eigentlich nur Sommerlochfüller.

Und wann man bedenkt...

... Was die s.g. "Journalisten" z.Zt. über Russland erzählen... Da bin ich froh, es ist keiner der Deutschrussen oder eben Russlandsdeutschen bei "der Mannschaft" dabei. Oder doch? Und wie fühlen sie sich bitte? Wie Podolski und Klose damals, vor dem Spiel gegen Polen? Wann ihre Loyalität öffentlich und medienwirksam hinterfragt wurde?

Spiegelgefecht

Warum geht es denn? Dass sich ein, mittlerweile, mittelmäßiger Spieler darüber aufregt schlecht behandelt worden zu sein? Von seinem, (faktisch Arbeitgeber ) DFB nicht genügend geschützt worden zu sein? (Was seine Aufgabe gewesen wäre, wenn rassistische Verunglimpfungen stattgefunden hätten ) oder um ein mehr als miserables Führungsverhalten mit dem bekannten Ausgang des Russlandausflugs. Ist denn im gesamten psychologischen Team keiner da der/die erkennt, dass Herrn Löws Art der Aufarbeitung nichts taugt? Aber die Gefährdung eines samtweichen Jobs ist nicht so angenehm.

der Rassismusvorwurf ist lächerlich

Herr Özil hat ein Foto mit einem Autokraten/Diktator gemacht, den er offensichtlich bewundert.
.
Wären auf diesem Foto sagen wir...Marco Reus und Jonas Hector gewesen, die den großen Osmanen anhimmeln - ihnen wäre exakt dasselbe widerfahren.
.
Völlig zu Recht, wie auch bei den Herren Özil+Gündogan - aber NICHT wegen der Abstammung.
.
Die Vorwürfe gegenüber dem DFB und Herrn Löw sind allerdings berechtigt. Politisches und sprotliches Totalversagen. Ohne Folgen.

Am 23. Juli 2018 um 14:45 von Schaumermal

Mit seiner kriminellen gemeinschaftsschädigenden Vergangenheit sollte sich besser mit öffentlichen Äußerungen zurück halten. Und besonders sein Ton entspricht keinem zivilisierten Umgang, sondern ist bestenfalls Trainingsplatzjargon.
--..
Sie sind auch so ein Nachtreter alla Ösil.
Hoeneß ist für seine Taten bestraft worden und hat sie abgesessen.
Und fachlich ist Hoeneß ja wohl 1. Wahl, sonst würde der FC Bayern nicht in der Bundesliga haushoch über alle anderen stehen.
Ich find die Meinung von Hoeneß fachlich völlig ok!

Özil ist etwas überfordert,

ich weiß nicht, was er außer Fußball noch drauf hat. Da seine Erklärung auf Englisch ist, wurde sie wahrscheinlich von einem seiner türkischen Manager verfasst, der kein Deutsch kann. Und muss sich nicht auch Herr Löw fragen lassen, wieso er an diesem Spieler so lange einen Narren gefressen hat? Mich hat seine Leistung noch nie überzeugt.

Özil

Ich bin mit einem Bäckereibesitzer mit türkischen Migrationshintergrund befreundet. Er ist für mich ein Landsmann. Erdogan ist für ihn eine Unperson und er würde auch nie die türkische Fahne hissen, wenn Besuch aus dem Land seiner Herkunft kommt. Er hat sein Geld hart auf dem Bau erarbeitet und in die Bäckerei investiert. Er ist Moslem. hat Schweinefleisch im Angebot. Als ich in fragte, wieso er Schweinefleisch als Moslem verkauft, hat er gesagt, dass er schließlich hier in Deutschland ist und wir Schweinefleisch mögen. Er ist dafür von religiösen Fanatikern schon angegriffen worden. Das ist mein Landsmann nicht diese Fußballer. Es spielt dabei keine Rolle, ob Erdogan gut oder böse ist, er kann kein Präsident eines deutschen Nationalspielers sein.

Özil Rücktritt

Es ist schon erstaunlich was da alles aus verschiedenen und unterschiedlichsten Ecken geäußert wird.Es zeigt immer wieder wie viel in der Integration im Argen liegt.Vom nicht können und nicht wollen auf der einen Seite und auf der anderen Seite ist hier die Rede.Zwei große Hindernisse sehe ich im Besonderen :Die doppelte Staatsangehörigkeit und die grundlegend andere Glaubensaufassung mit allen Facetten.

Özil hätte Nationalhymne mitsingen sollen

Dann wäre ihm vielleicht diese Diskussion erspart geblieben. Vielleicht sollte eine Foto-Galerie erstellt werden, welche Personen des öffentlichen Lebens (außer Politiker, die das von Berufs wegen machen) sich schon mit Erdogan oder Putin haben ablichten lassen. Das wird sehr umfangreich werden! Die Integration in Deutschland ist gescheitert, aber nicht nur bei Özil und nicht nur seit oder wegen Özil sondern schon von Anfang an, wie die Debatte um Islamunterricht und Koranschulen klar aufgezeigt hat !

TS Lücke

Tagesschau hat nun von allen Versionen die Meinungen aufgegriffen. Es fehlt nur eine Seite und zwar die türkische Regierung.

Özil habe mit seinem Ausstieg ein "wunderschönes Tor gegen das Virus des Faschismus" geschossen, lobte Justizminister Abdulhamit Gül.
Wir unterstützen von ganzem Herzen die ehrenhafte Haltung, die unser Bruder Mesut Özil gezeigt hat", twitterte Sportminister Mehmet Kaspoglu.

Barley meint wegen Rassismus hat Özil uns verlassen.

Tschuldigung aber Özil ist Milllionär Özil, weil er in Deutschland gelebt hat. Er hat die Spielplätze und Vereine in DE benutzt. Hat in deutschen Mannschaften gespielt und man hat ihm sogar die wichtigste Position als Nationalspieler anvertraut.

Wenn es in diesem Land Rassismus gäbe, dann hätte er diese Chance niemals bekommen. Herr Özil könnte sich auch den Deutschen etwas dankbar zeigen und zumindestens die deutsche Hymne mitsingen. Es nimmt ihm ja nichts weg, wenn er mitsingt. Seine Stimme wird er glaube ich auch nicht verlieren.

Deutschland hat zu wenig

Deutschland hat zu wenig Respekt vor seinen Migranten und vor seinen Nationalspielern mit Migrationshintergrund.

Respekt muss auf Gegenseitigkeit beruhen.
Der gerade von Migranten aus der Türkei besonders gern vorgetragene Vorwurf des Rassismus wird gern als Wunderwaffe gegen Deutsche eingesetzt. Das mag bei Frau Barley und Konsorten funktionieren, ruft aber bei mir eher noch größere Ablehnung hervor. Das haben Pauschalverurteilungen leider öfters so an sich.

Ziemlich überladene Diskussion

Özil hat sich dumm verhalten, als er das Foto gemacht und danach dazu geschwiegen hat. Aber die eigentlichen Versager in diesem Fall heißen Bierhoff, Loew und Grindel.

Was genau will Özil?

Ich stehe auf dem Standpunkt, dass Özil tun und lassen kann, was er für richtig hält - Vorbildfunktion hin oder her.
Allerdings halte ich die türkische Presse und Äußerungen von türkisch stämmigen Politikern, welche jetzt die AKP unterstützen, für doch zumindest sehr fragwürdig.
Hier soll von deren autokratischen Regierung abgelenkt und eine weitere Spaltung betrieben werden.
Man muss sich mal vorstellen, was in diesem so angeblich liberalen Land passieren würde, wenn sich ein türkisch stämmiger Sportler mit Fethullah Gülen ablichten lässt.
Gesellschaftskritik (allerdings dann auch bitte an der Türkei) ist sicherlich angebracht, aber Özil oder besser, deren Berater, sollte sich auch mal selber hinterfragen.

Warum nur hat sich Herr Özil

Warum nur hat sich Herr Özil nicht vor der WM zu Wort gemeldet, um diese unleidige Fotoaffäre zu beenden? Das wäre um so Vieles besser gewesen. Die Diskussion wäre inzwischen vorüber.

Jetzt klingen seine Erklärungsversuche abgeschmackt, jammernd und beleidigend. Schade.

Die ebenso hilflosen Versuche vom DFB Herrn Özil die alleinige Schuld am Ausscheiden der Nationalmannschaft von der WM zuzuschieben, ist eine einzige Frechheit. Da haben viele Menschen Fehler gemacht und vor allen Dingen hat unsere Mannschaft einfach schlecht gespielt, nicht nur Herr Özil.

Klar, dass nun natürlich auch die AfD, in Gestalt unseligen Frau Weigel, ihren Senf dazu geben muss. Sie, die mit ihrer Partei im Schlepptau, den Populismus und die Fremdenfeindlichkeit hierzulande wieder salonfähig gemacht hat.

An Herrn Özil gerichtet stelle ich die Frage: Was daran war nicht politisch sich mit einem sich im Wahlkampf befindenden Despoten ablichten zu lassen?

Berater

Da haben die Berater Monate gebraucht, um etwas zu formulieren, was dann auch noch lächerlich undurchdacht ist. Respekt hat das keinen verdient.
Und berechtigte Kritik an schlechter Leistung und an einem idiotischen Foto ist kein Rassismus Frau SPD-Barley. Im Gegenteil: Diese Kritik zeigt, dass man ihn ernst genommen hat. Das war wohl ein Fehler, denn er scheint nicht sehr reflektiert zu sein... Der Fehler muss eingestanden werden.
Der 3-teilige Berater-Text hätte genau dies gebraucht: Fehler einräumen! Aber er blieb bei der Kategorie der Schulnote 6.
Übrigens habe ich auch Wurzeln in einem anderen Land, käme dennoch nie - auch nicht aus "angeblichem Respekt" - auf die Idee im Wahlkampf Werbefotos zu machen (obwohl das ein echter Demokrat wäre).

Ideologie gegen Einführungsvermögen

Wäre Integration in Deutschland nicht Ideologisch aufgeladen, und würde man den Koran respektieren,hätte man längst erkannt, das man insbesondere Muslime (Mesud Özil hat sich in seinem Statement offen dazu bekann) in permanente Gewissenskonflikte bringt.
Der Fall Özil ist dazu eindeutig und nur die Spitze des Eisbergs von dem Millionen Muslime betroffen sind.
Die Kraft der religiösen Sozialisierung wird absichtlich unterschätzt. Deswegen wird sich auch über das Votum der in Deutschland lebenden Türken für Erdogan empört- man kann in Deutschland nicht verstehen wie man „Heimat“ haben kann.

Wieso Rassismus?

Jedem x-beliebigen Nationalspieler ohne Migrationshintergrund hätte man es genauso übelgenommen wenn er sich zum Wahlhelfer Erdogans hätte machen lassen.
Die Rassismuskeule die hier geschwungen wird kommt natürlich aus der Presseabteilung der AKP: ein gefundenes Fressen für Herrn Erdogan. Das hätte ich mir an seiner Stelle auch nicht entgehen lassen: ein Elfmeter ohne Torwart.

Jämmerlich ist nur dass sogar eine deutsche Justizministerin darauf hereinfällt. Und dann auch noch Respekt von Frau Merkel?

Da Herr Erdogan

nun mal eine Reizfigur in der deutschen Öffentlichkeit ist, darf man sich nicht über so ein Echo wundern. Hat der Herr Özil sich da in ein Falle locken lassen ? Auf jeden Fall haben wir jetzt türkische Politik in DE. Was für ein gefundenes Fressen für einige Medien. Auch die DFB-Führung sollte von der Altersstruktur her, der Zeit angepasst werden. Es gibt viele Menschen in der Welt, die auf dem verkehrten Stuhl sitzen.
Danke

Die 2 Erdo-anhänger

Özil und Gündogan hatten doch nach ihrem Wahlkampffoto mit "unser Prädident" ihren Fehler angeblich eingesehen und medial bedauert. Später sich sogar mit ihrem de facto Präsidenten Steinmeier getroffen.
Diese Bekundungen waren, zumindest für Özil, wohl nur gedacht um den DFB und die öffentliche Meinung, vor der anstehenden WM, zu beschwichtigen.
Ich kann die Enttäuschung nach dem Ausscheiden in der Vorunde zwar gut nachvollziehen, doch mit seinem neuerlichen unfairen Nachtreten in dieser Sache hat er sich eher selbst geschadet.

Das Hauptproblem ist nicht...

... Dass es Rassismus in Deutchland gibt: es gibt ihn überall auf der Welt, auch in den politkorrektesten Gegenden, und zwar zuhauf.
.
Das Hauptproblem ist, dass man den Rassismus nicht sehen will, auch wenn er einigen direkt unter die Nase förmlich eingerieben wird.
.
Also, wenn jemand wie Herr Özil sich diskriminiert fühlt, dann gibt's ein Problem. OK? Sonst gibt das Hauptproblem, das ich eben oben beschrieben habe.

Rassismus und Respekt

Sinnigerweise habe ich lernen dürfen, dass Mann/Frau sich den Respekt den sie so vollmundig einfordern erst verdienen müssen. Es gibt eine Respekthaltung allen Wesen gegenüber und eben diesen besonderen Respekt.

@kleiner Bankert

"Deutschland hat zu wenig Respekt vor seinen Migranten..."

Das sehe ich nicht so.

Wer in der Schulzeit nur rumkaspert, als Jugendlicher nur Machosprüche drauf hat und seine Freizeit lieber mit Seinesgleichen verbringt, braucht am Ende nicht rumjammern, wenn das Leben nachher nicht so verläuft, wie man es sich wünscht.
Die Opferrolle spielt man immer sehr schnell... Vorwürfe in alle Richtungen. Den Fehler bei sich selber suchen kommt gar nicht in Frage.

Was Özil betrifft... ich kann da kein Mitleid empfinden. Gut, dass er weg ist.

...

reicht es nicht langsam mit den meldungen über diesen Ex Nationalspieler? Wir haben es begriffen er ist zurückgetretten weil alle anderen schuld sind auser ihm...

Ich trenne die sportliche von der gesellschaftlichen...

...Diskussion.
---
Der Sport:
Meine Meinung zu Mezut Özil bzgl. seiner Leistung in der Nationalelf fällt
da eher weniger positiv aus.
Schon während der letzten WM 2014 war er nicht mehr auf der Leistungshöhe
wie früher und hat nicht gerade guten Fußball gespielt.

Das Gesellschaftliche:
Ich tolleriere jeden Menschen der zwei Staatsbürgerschaften hat.
Für mich sind diese in erster Linie deutsche mit ausländischen Wurzeln.
Auch respektiere ich die Tatsache, daß Özil auch der Türkei verbunden ist.
Das war auch z.B. bei Lukas Podolski so.

Aber das er sich mit Erdogan hat so fotografieren lassen u. auch meinte, daß Erdogan sein Präsident sei war falsch.
Auch über die Wirkung hätte er sich im Klaren sein müssen.

Die jetzige Debatte ist zu spät und mittlerweile überflüssig für mich geworden.
Beide Spieler hatten zum Zeitpunkt des Fototermins u. deren Aussagen dazu schon falsch gehandelt.

Und alle Beteiligten haben falsche Entscheidungen getroffen.

Ich finde es wirklich Schade

wie sich der nette Junge Mesut von einst zum Negativen verändert hat - sportlich und vor Allem auch menschlich.
Er scheint vergessen zu haben, dass es nicht die Fans in Istanbul waren die ihm die Entwicklung zum Millionär ermöglichten, sondern die Menschen aus dem Pott - doch das scheint er schon lange vergessen zu haben, zumindest erscheint es so wenn man sein Engagement für die Nationalmannschaft in den letzten Jahren betrachtet.
Der wahre Schuldige in diesem Trauerspiel ist für mich Joachim Löw und sein Trainerstab - die einfach zu feige waren ihn - und viele andere "satte Spieler" - trotz teilweise desolater Leistungen in den letzten Jahre einfach zu Hause zu lassen. Er hatte einfach Angst die Verantwortung im Falle des Scheiterns zu übernehmen. So kann er sich nun auf dem Rücken seiner Spieler reinwaschen - seht her, ich habe doch die besten nominiert.
Einfach nur feige!

Wertvorstellungen

Vorab, Fußball interessiert mich schlicht nicht und ich jegliche Formen extremen Nationalismus' lehne ich ab.

Ansonsten denke ich, nicht öffentlich eine Nationalhymne singen zu wollen, und sich einen Präsidententen seiner Wahl auszusuchen zu wollen, ist ja völlig legitim.

Mir ist definitiv auch nicht danach, in einer multikuturellen Welt nun ausgerechnet die deutsche "National"-Hymne zu singen und zu Zeiten von Christian Wulff hätte ich mir aufgrund Fremdschämens auch gerne einen anderen Präsidenten ausgesucht als gerade den deutschen.

Ich frage mich nur, ob ich vor diesem Hintergrund ausgerechnet in einen deutschen "National"-Verein eintreten würde. Ich mein', ich trete ja auch nicht als eher weltoffene Atheistin in einen katholischen Verein ein, dessen Werte ich nicht teile, was früher oder später aufgrund der unterschiedlichen Wertvorstellungen potentiell zu entsprechenden Konflikten führen könnte - und in diesem Fall geführt hat.

Relationen wahren/ Respekt von Merkel-ausgerechnet

Also bitte, wer von den größten Kritikern hier hätte den Mumm gehabt, das Anliegen eines (natürlich despotischen, dennoch vielen Menschen in der TR respekteinflößenden) Präsidenten abzulehnen? Selbst wenn er soweit gedacht haben sollte, was ein Erdogan- Özil-Foto bedeutet, hätte er viele Landsmenschen brüskiert. Und ja, ich bin, wie wohl die Meisten in D., erklärter Gegner eines selbstherrlichen Despoten, der das leben 100-Tausender zerstört! Aber ich finde, man sollte die Kirche im Dorf lassen. Dass aber ausgerechnet Frau Merkel Özil Respekt zollt, ist fast schon frech. Denn wir erinnern uns , wie die Kanzlerin in fast schon unterwürfiger Art mitten im Wahlkampf nach Ankara reiste! Auch nach dem Massaker in Cizre sagte sie neben Erdogan stehend lapidar: "Jedes land hat das Recht, sich gegen Terroristen zu verteidigen...", obwohl sie wissen musste, dass zahlreiche Zivilisten umkamen, verletzt oder vertrieben wurden. Jetzt so auf Özil rumzuhacken ist außerhalb jeglicher Relation!

@ 15:00 von kleiner Bankert

"Deutschland hat zu wenig Respekt vor seinen Migranten und vor seinen Nationalspielern mit Migrationshintergrund."
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Was hat die ganze Diskussion mit Respekt und Migration zu tun? Wem fehlt hier der Respekt vor Wem?
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Wenn sich ein Deutscher Spieler X mit Herrn Gauland, ein Deutscher Spieler Y mit Frau Le Pen, oder ein Deutscher Spieler Z mit Herrn Orban treffen würde und sagt: "Das sind meine Wurzeln, das ist mein Präsident", was glauben Sie, was hier los wäre?
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Aber jetzt geht wieder die gleiche Schiene los: Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Ausgrenzung von Menschen mit Migrationshintergrund. Billige Retour-Kutsche.
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Die Links-Grün freundliche TS könnte ja mal ein Treffen unter Menschen mit türkischem Migrationshintergrund organiseren. Mit Herrn Özdemir, Herrn Yücel, Frau Tolu und Herrn Özil.
Mal sehen, wie die das Treffen alle fanden!

@Rooseee

"Komischerweise haben nur die Deutschen ein Problem mit diesem Foto und sehen das als Grund ihn zu mobben und rassistisch zu sein.
Rassismus ist wieder alltagstauglich..."

Achja?
Haben Sie mal gezählt wieviel male er für die Türkei gespielt hat?
Die meisten türkischen Spieler, die aus Deutschland kommen werden eher in der türkischen Nationalmannschaft nicht aufgenommen. Sie haben dort weniger Chancen.

Rassismus ist erst in der Türkei alltagstauglich. Sie denken kein reines türkisches Blut sondern nur halbblutig und lassen diese Spieler nicht spielen.

Googeln Sie mal nach videos von türkischen Fans, die über Özil schimpfen insbesondere als er das Tor für Deutschland gegen die Türkei geschossen hat.
Was für Schimpfwörter. Einmalig.

Meinen vollen Respekt Mesut Özil!

In Deutschland gab es und gibt es immer noch Rassismus zu Hauff. Der Rassismus war früher mehr latent als offen aber die Anzahl der Rassisten/inen ist in etwa gleich, leider. Durch die afd ist der Rassismus Heutzutage salonfähig geworden. Ich gebe Mesut Özil recht in dem was er sagt. Witze über Holländer, Italiener, Griechen oder gar über Türken sind weder richtig lustig noch schön, sondern rassistisch. Aber die meisten denken gar nicht mehr nach habe ich das Gefühl. Deutschland das Land der Heuchler zu kurz Denker und Besserwessis.

@Frankfurter Helden

Özil hat sich disqualifiziert und sich damit übrigens einen Bärendienst erwiesen. Seine Leistungen waren schlecht.

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?? Ja, Özil hat sich mit dem Photo und mehr noch mit seiner Stellungnahme dazu disqualifiziert. Aber das in einem Zug mit seiner fußballerischen Leistung zu erwähnen gibt all denen Recht, die behaupten, dass Özil als Sündenbock für das Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft gechasst werden soll. Das eine hat mit dem anderen rein gar nichts zu tun. Die Kritik an seiner sportlichen Leistung mag gerechtfertigt sein, das kann ich als Fußballmuffel nicht beurteilen. Aber hier geht es allein um seine Haltung im Bezug auf den türkischen Machthaber, vor allem um die Tatsache, dass dieses Bild im türkischen Wahlkampf entstanden ist und somit natürlich eine politische Aussage ist. Und damit ist er genauso untragbar, als wenn er mit Meuthen oder Zschäpe posiert hätte.

Volltreffer

Herr Hoeness, selten habe ich ein Statement von ihnen so befürwortet wie das jetzige. Özil hat sich nie in die Dienste der Mannschaft gestellt, sondern war immer abhängig von der Mannschaft. Kurze Querpässe eines Herrn Özil wurden z.T. angepriesen, als wenn es sich um spielentscheidende Meisterleistungen handelte. Özil ist und war ein Mitläufer, der sich selbst vollkommen überschätzt. Zumindest hat er mit seinem Twitterkommentar einmal gezeigt, wo seine Prioritäten sitzen. Im Luxus Leben, die Demokratie eines Landes in Anspruch nehmen und gleichzeitig einen Autokraten aus der Ferne anhimmeln.

Ich glaube nicht, dass es

Ich glaube nicht, dass es hier um Özil geht. Es ist wieder mal politisch. Hätte er sich mit Merkel, Schulz, Seehofer, May oder Macron fotografieren lassen, hätte es keine Wogen gegeben. Aber Erdogan ist halt unbeliebt in der deutschen Politikwelt, weil er nicht so fügig ist. Die Zustände in der Türkei nach dem militärischen Putschversuch nimmt man oft und gern zum Anlass, Erdogan zu diskreditieren.
Ich teile Hoeneß' fachmännische Einschätzung Özils Leistung als Fussballer, aber seine Wortwahl halte ich für das niedrigste Niveau. Beschämend.
Zu Fr. Weidel: Integration bedeutet nicht zwangsläufig Selbstaufgabe. Es ist wunderbar, wenn der Migrant sich in der neuen Heimat wohl fühlt, ihr nahe steht und dabei seine Herkunft nicht verleugnet.

Witzige Diskussion

Mesut Özil trifft sich - nein, nicht mit Erdogan, sondern mit dem Präsidenten der Türkei, "um dem Amt Respekt zu zollen".
Hallo?

Können wir uns darauf verständigen:

1) Erdogan ist kein Privatmann, sondern Präsident der Türkei.

2) Mesut Özil ist, mit Fußballtrikot in der Hand, kein Privatmann, sondern war zum Zeitpunkt seines Besuches bei Erdogan in der Zeit des Wahlkampfes Spieler der deutschen Nationalmannschaft.

3) Nach dem freundschaftlich anmutenden Treffen mit dem Präsidenten der Türkei hielt Herr Özil es für möglich, über das Treffen 2 Monate lang zu schweigen.

-------- soweit die Fakten.

Behauptung:
Wenn es dem Bundestrainer Jogi Löw eingefallen wäre, Erdogan einen Freundschaftsbesuch abzustatten, dann hätte er gar nicht mehr nach Rußland fahren brauchen - er wäre nach wenigen Tagen als Bundestrainer nicht mehr haltbar gewesen, auch nicht unter Polizeischutz.

Bei Özil wurde sein befremdliches Verhalten mit Rücksicht auf seine Herkunft offensichtlich lange toleriert.

Es ist doch paradox.

Es ist doch paradox.
Auf der einen Seite propagieren wir die doppelte Staatsbürgerschaft und feiern diese als Erfolg für Integration und Demokratieverständnis.

Auf der anderen Seite stellen wir genau diese Staatsbürger an den medialen Pranger, wenn sie die doppelte Staatsbürgerschaft mit Leben füllen, d. h. sich wie Bürger benehmen die zeitgleich in zwei Staaten leben.

Durch unser Grundgesetz (insbesondere Art 1, 3.3 und 5.1) ist zum Beispiel das Verhalten von Herrn Özil gesetzlich legitimiert und geschützt.

Diese „Andersartigkeit“ muss man auch als selbsternannter medialer Oberlehrer und Tugendwächter akzeptieren und aushalten. Man nennt das „Toleranz“.

Richtig ist leider einerseits:

Manche Menschen haben das Foto von Özil und Erdogan genutzt, um ihrem Rassismus und ihrer Türkenfeindlichkeit Ausdruck zu verleihen.
Es ist aber falsch, dies allgemein den Deutschen anzulasten. Rassismus gibt es zudem auch nicht zu knapp in der Türkei.

Andererseits:
Bei allem Verständnis für die familiären Wurzeln müssen sich Spieler der Fußballnationalmannschaft Kritik gefallen lassen, wenn Sie sich für Erdogans Wahlkampfzwecke hergeben. Auch Merkel wurde kritisiert, als sie Erdoğan durch einen Besuch im Jahr 2015 unübliche Wahlkampfhilfe geleistet hat.
Eine sachliche Kritik hat mit Rassismus nichts zu tun.

Falsch ist, wenn die AfD "gescheiterte Integration" attestiert.
Jeder soll seine Kultur und Religion behalten können, wenn er sich in die hier geltenden Regeln und Gesetzt hält.
Falsch ist aber auch, wenn Türken das Recht auf eigene Kultur hier verlangen aber die Augen davor verschließen, wenn die eigene Kultur in der Türkei Minderheiten verwehrt wird.

Die Causa Özil geht tiefer

Dass er über den Zenit seiner Karriere hinaus ist, hat nicht nur Hoeneß bemerkt. Und dass die Bayern-Spieler nicht erst bei der WM nicht mehr alles geben konnten oder wollten ist auch nichts Neues, für die, die Bayern sowohl gegen Frankfurt als auch gegen Real Madrid verlieren sahen. Die Torchancen konnten es nicht sein, es war das Unvermögen sie zu nutzen. Gleiches gilt auch für die Nationalmannschaft. Soweit zum Sportlichen. Bei Spielern in der National-Elf ist aber selbstverständlich die Frage erlaubt, ob sie als Sportler nicht unser Land repräsentieren sollten und damit natürlich auch dessen Werte. Wer Erdogan und seine Werte repräsentiert, ist nicht nur kein Vorbild sondern eher das Gegenteil. Wenn so jemand in der deutschen Nationalmannschaft spielen darf, trägt dies zur gesellschaftlichen Spaltung bei, wie man jetzt sehen und lesen kann. Leider hat sich der DFB nach ersten guten Stellungnahmen zum Foto vom Mainstream niederringen lassen. Das Lavieren geht bis heute weiter...

Und sein Präsident Erdogan ist kein Rassist?

Erdogan ist das Paradebeispiel eines respektlosen Rassisten. Für ihn ist jeder Kurde aufgrund seiner ethnischen Zugehörigkeit und/oder seines Wohnorts bereits terrorverdächtig. Deshalb bombardiert er kurdische Dörfer und Städte (z.B. Afrin). Mehr Rassismus geht nicht!

Wer sich zusammen mit einem solchen Menschen ablichten lässt und auch im Nachhinein noch dazu steht, der hat nicht das Recht, andere des Rassismus zu bezichtigen. Durch sein Verhalten hat er den Rassismus des Herrn Erdogan legitimiert. Gibt es also guten und schlechten Rassismus?

15:00 von kleiner Bankert

All das, was sie hier Posten, trifft auf die Mehrheit der Deutschen nicht zu!! Also behalten sie solche Behauptungen besser für sich. Fakt ist, dass der türkische Präsident und seine AKP, uns Deutsche, mehrfach zutiefst beleidigt. Ferner hat diese Regierung, mit Hilfe des Ausnahmezustandes, über 100000 Bedienstete, ohne Gericht und ohne Grund entlassen. 55000 Menschen sitzen, aus politischen Gründen in türkischen Gefängnissen. Wenn so einen Präsidenten besucht und ihm Geschenke macht, ist man entweder dumm oder man ist naiv. Die Kritik der Deutschen hat NICHTS mit Özils Herkunft oder Abstammung zu tun!! Özil hat großen Mist gebaut, er sollte sich schämen statt dumme Kommentare zu posten! Richtig ist auch, dass Sigmar Gabriel mit seiner Einladung des türkischen Außenministers, offenbar auch nicht viel Verständnis für die Gefühle seiner Landsleute hat, die von diesem Politiker als Nazis verunglimpft wurden! Die Hassprediger sitzen in Ankara und nicht hier in Deutschland!!

Die Grundsatzfrage, ob Sport politisch ist.

Nein - grundsätzlich ist Sport niemals politisch, aber er wird von vielen Politikern instrumentalisiert.
Er wird genau in dem Moment politisch, wenn sich Sportler von Politikern vereinnahmen lassen.
Sportler müssen immer überparteilich sein.
Im Falle Özil und Gündogan ging genau das nach hinten los, weil sich die beiden aus eigenen monetären Beweggründen heraus auf den Foto-Termin mit dem Diktator eingelassen haben.
Auf der einen Seite verhilft Özil Erdogan also zu einem medienwirksamen Auftritt und beschuldigt dann im Anschluss an die aufkommende Kritik die Medien etc. als Rassisten.
Genau wie seinerzeit Erdogan, als ihm die Bundesregierung aus guten Gründen keine Plattform für Wahlwerbung bieten wollte.
Zufall?

Nichts

aber auch gar nicht an dem Fall Özil hat mit Rassismus zu tun und noch weniger mit seinem Glauben.

Özil macht jetzt aber genau das wofür er kritisiert wurde und was er vehement bestritt:
Politik, und zwar im Sinne des Spalters Erdogan.
Türkische Ehrungen sind ihm gewiss und jeder Deutschtürke, der jedes Problem mit Rassismus und DIskriminierung erklärt, wird sich noch mehr (in seinem gefühlten Leid) bestätigt fühlen.

... und dass die Regierung Merkel, die Erdogan mehr unterstützt als es Özil je könnte, ihm zur Seite springt überrascht mich nicht.

Demokratie

Herr Özil, selbst wenn dieses Foto nicht politisch motiviert gewesen ist, zeigt es doch was sie für ein inneres Verhältnis zur Demokratie haben. Selbstverständlich ist es ihnen freigestellt mit wem sie sich ablichten lassen und wem sie die Hand schütteln. Doch als Mensch des öffentlichen Lebens sollte ihnen klar sein, was diese Fotos bewirken. Denn, sie verbrüdern sich mit einem Menschen der ihre Wahlheimat Deutschland als eine Brutstätte von Nazis betitelt hat. Sie verherrlichen und schauen zu einem Menschen auf der in ihrer Geburtsheimat wahllos Menschen ins Gefängnis stecken lässt, nur weil sie eine andere Meinung vertreten als die Führung dieses Landes. Sie nennen einen Despoten ihren Präsidenten und leben gleichzeitig in einem Land in dem Demokratie, sowie Meinungsfreiheit noch ein hochgesetztes Gut ist. Und dann benehmen sie sich zum Schluss wie ein ertapptes, kleines Kind. Nur den anderen ist die Schuld zu geben. Nur sie sind der arme, verfolgte, missverstandene Mensch in diese

Warum die Politiker jetzt plötzlich so aufgeregt reagieren

Liegt daran, das in Ddutschland 4 Millionen türkischstämmige Deutsche leben und überhaupt jeder Fünfte in Deutschland Migrationshintergrund hat - im Gegensatz zu anderen EU Ländern mit restriktiverer Einwanderungspolitik. Man hat schon begriffen das gerade der Sport eine hohe integrative Kraft hat. Wenn diese Kraft aber nun schwächelt, gerät der Zusammenhalt der Gesellschaft in Gefahr. Das hat man in der Politik verstanden.

Katastrophaler Prozess mit dilettantischen Playern

Ganz schwierige Situation. Vorweg: Mesut Özil ist ein dummer Naivling. Wer so die Bühne verlässt, signalisiert nicht nur, dass er die Situation nicht beherrscht und die Probleme nicht erkannt hat. Er zeigt auch keine Einsicht und definiert sich eher als Opfer. Das ist ganz schlechter Stil und es darf hier sehr wohl die Frage gestellt werden, ob die Integration an der Stelle von ihm vollzogen wurde.
Aber: was hier die Verantwortlichen im und um den DFB abgeliefert haben, zeigt genau auch die Integrationsproblematik. Führungsunfähigkeit und Überheblichkeit nach Herrenmenschenart scheinen die Herren die Sorgen und Nöte von Özil, in die er sich begeben hat, nicht aufzugreifen, sondern fahren ihn mit all seinen Problemen und der sich daraus wachsenden Migrationsdebatte an die Wand. Katastrophal, weil damit die Opferhaltung gestärkt ist und die Bereitschaft der Migranten, ihren Betrag zur Integration zu leisten obsolet ist.
So geht Integration nicht!

Özil

Als ganz gemeiner einfacher Bürger kann ich es gut nachvollziehen, daß sich Özil und Gündogan über Einladung incl. Foto mit Erdogan gefreut haben. Wer von uns hätte nicht auch gerne ein Selfie mit einer berühmten Person!

Trotzdem hätte er sich der Wirkung dieses Fotos bewußt sein müssen. Seine größten Fehler waren aber sein monatelanges Schweigen und jetzt der verbale Rücktrittsrundumschlag.

Nur: Das Rumgeeiere der DFB-Führung namens Bierhoff und Grindel halte ich für noch schlimmer. Vor allem Özil fast schon die Alleinschuld am Vorrundenaus zu geben, schlägt dem Faß dem Boden aus. Du gewinnst als Mannschaft, die verlierst als Mannschaft - immer gemeinsam, nie alleine. Von den 23 Nationalspielern bei der WM haben nur drei nicht schlecht gespielt - jene drei, die überhaupt nicht gespielt haben!

Respekt vor Özil!

Man kann von dem Foto halten was man will, aber eines muß man Herrn Özil zugute halten: Vier Wochen nach dem erbärmlichen Ausscheiden Deutschlands als damaliger amtierender Weltmeister (und es war nichts anderes!) in der Vorrunde beginnt jetzt erst die Diskussion über Ursachen und Fehler auch im DFB! In keinem Land der Welt wäre folgendes vorstellbar gewesen: Der Weltmeister scheidet in der Vorrunde aus, der Bundestrainer sagt: "Ich mache weiter!" ... und verschwindet erst einmal wochenlang in der Versenkung. Ja, wo leben wir denn? Was ist denn hier eigentlich los?
Und ja, das alles hat umfangreich ausdiskutiert zu werden! Und derlei nenne ich "Diskussionskultur!", etwas, was uns in Deutschland gegenwärtig absolut fehlt!
Aber wenn es die Kündigung von Herrn Özil mit den dazugehörigen Worten nicht gegeben hätte, hätten alle Verantortlichen noch vier Wochen weiter geschwiegen, bis Ihre Durchlaucht der Bundestrainer irgendann einmal geruht hätte, seine Meinung kundzutun.

Deutschland braucht sie nicht

Deutschland braucht sie nicht Rassismus vorwerfen zu lassen. Ich empfinde es als Frechheit, wenn Özil mit Erdogan zusammen trifft, und jemanden hofiert, der Deutschland als Nazis beschimpft hat. Ein wenig Gespür hätte ich von einem Nationalspieler schon erwartet. Beim DFB braucht auch keiner zurücktreten, manchmal muss Tacheles geredet werden.

Uli Hoeneß

hat ja sowas von Recht mit seiner Aussage!

Ich mag ihn zwar nicht sonderlich, aber hier trifft er den Nagel auf den Kopf!

Tschüss Özil, die sportliche Lücke, die Du hinterlässt, existiert schon lange...

Bitte keine "Hexenjagdt"

Er (Özil) hat eine erfolgreiche Ära mitgeprägt. Erdogan hin oder her. Andere des DFB sollten sich jetzt Gedanken machen.

So viel Gewese um Nichts!

Ist dieser Özil wirklich so viel wert, das vier Beiträge erscheinen müssen? Es gibt andere, wichtigere Dinge auf dieser Welt.
Aber mal eine Frage: "Obwohl der Özil wohl nur die deutsche hat, aber warum sind doppelte Staatsbürgerschaften möglich. Das öffnet der "Rosinenpickerei" doch Tür und Tor.

Durch die Aktionen verliert

Durch die Aktionen verliert mal wieder die Demokratie, während die ALLE Rechte/Faschisten gewinnen, auch sie AKP-Rechte.

Özil hat Berater?

Echt?

Was sind denn das für Gestalten?

Hoeneß hat recht

Stimme voll mit Hoeneß überein. Özil hat schon lange nichts mehr in der deutschen Nationalelf zu suchen.
Was mich ärgert ist, daß er überhaupt die Gelegenheit zum Rücktritt hatte. Der DFB (Löw als Nationaltrainer) hätte ihn schon lange vorher rausschmeißen müssen. Wegen seiner schlechten Leistungen und wegen seines Treffens mit einem Diktator.

Nationalmannschaften sind was

Nationalmannschaften sind was Nationales. Und da fängt es schon an problematisch zu werden. Ich persönlich finde diese Art des Wettkamps überholt und ein Relikt aus den Anfängen der Nationenbildung.
MfG

Dass Frau Dr. Merkel den Rücktritt respektiert ist ok,

dass sie die dummen Posts des Spielers nicht negativ bewertet, ist ein Beweis dafür, dass sie die den Fehltritt von Özil nicht begriffen hat. Aber was will man von einer Kanzlerin erwarten, die Waffenlieferungen an die Türkei mit zu verantworten hat. Ich halte Özil auch für einen exzellenten Fußballspieler, aber sein können ist kein Entschuldigungszeichen für schlechtes Benehmen! Die DFB Verantwortlichen haben sicherlich keine Meisterleistung erbracht, indem sie das Thema Özil nach der WM wieder thematisiert haben.

Kickende Millionäre

Ich glaub's ja wohl nicht. Da benimmt sich einer dieser völlig schamlos überbezahlten Herren daneben, weil er Erdogan zu "seinem Präsidenten" erklärt, obwohl er seine Millionengagen u.a. mit seiner Rolle in der dt. Nationalmannschaft festigt, geht dann, und hier bricht Heulen und Wehklagen aus, so als ob diesem Quatsch irgend eine Bedeutung zukäme, die über die Konto-Auszüge all derer, die sich an diesem Sport goldene Nasen verdienen, hinausginge.
Die Herrschaften Politiker, die jetzt sofort wieder in Schnappatmung verfallen um auch in der Sommerpause mal wieder was sagen zu dürfen, sollten eher mal eine Diskussion über die völlig überzogenen Gehälter derer auf und hinter dem Rasen beginnen, statt sich darüber aufzuhalten, ob sich die türkische Gemeinde oder der Papst oder meine Katze über den ganzen Unfug aufregen.

Nun fassen wir mal halbwegs zusammen

Özil wirft uns Rassismus vor und das wir seinen Auftritt mit Erdogan für politische Themen mißbrauchen.
Dazu kann man nur sagen, ja wer hat sich denn Mit Erdogan für ein politisches Statement mit Erdogan ins Bild gesetzt? Wir würden ihn mit türkischer Herkunft nicht akzeptieren? Was für ein Quatsch, in der Nationalmannschaft spielen noch einige mehr, die nicht wie Biodeutsche aussehen, ja und da ist kein Krach. Erdogan hat uns als Staatspräsident Nazis und Faschisten genannt und sperrt in der Türkei tausende einfach mal so ein die nicht seiner Meinung sind. Özil trifft sich mit diesem Diktator mit einem öffentlichen Statement, und beschmutzt und verachtet das Land, für das er in der Nationalelf spielt, dem Land dem er alles zu verdanken hat? Sein Leben seine Karriere etc.? Dann hätte er doch gerne in die Türkei gehen können und dort spielen können, was hält ihn ab? Ach ja die sind ja nicht mal dabei bei der WM. Und jetzt wundert er sich das Gegenwind kommt und fühlt sich nicht gelobt?

14:58 von Rooseee

«Özil ist ein Held und hat Rückrat bewiesen.»

Eine eben so übertriebene Lobhudelei an Özil, wie im Gegensatz dazu die Versuche, Özil als Person und alles, was er je gespielt & gesagt hat, "in die Tonne zu kloppen".

«Wie er [Özil] schon so schön gesagt hat: Als Bierhoff sich mit Putin getroffen hat, hat auch Niemand ein Problem gehabt.»

Auch da hat Özil nicht aufmerksam genug aufgepasst, wann sich Bierhoff zu welchem Anlass mit Putin getroffen hat. Es ist nicht weiter ungewöhnlich, wenn sich der Organisationschef eines ("großen") WM-Teilnehmerlandes mit dem Präsidenten des Gastgeberlandes der WM trifft.

Ich weiß nicht, ob es beim Treffen Bierhoff/Putin tatsächlich so war.
Aber irgendwann muss irgendwer vom DFB den WM-Pokal vom amtierenden Weltmeister an den Ausrichter der nächsten WM übergeben haben.

Nicht alles, was Özil gestern gesagt (geschrieben) hat, war falsch, dumm, unzutreffend, in falschem Zusammenhang. Der Vergleich der Treffen Özil/mit … zu Bierhoff/mit … schon.

@kleiner Bankert + @Rooseee - Rassismus

Roosee schreibt, dass "die (!) Deutschen" das Foto als Grund sehen "rassistisch zu sein."

Kleiner Bankert meint: "Deutschland hat zu wenig Respekt vor seinen Migranten".

Das sind Verallgemeinerungen, die auch eine Form von Rassismus sind.
Viele Deutsche sind mit türkischstämmigen Menschen befreundet.

Wenn ich Erdogan und die AKP kritisiere, dann schreibe ich auch nicht "die Türken".

um 14:58 von Rooseee

"Özil ist ein Held und hat Rückrat bewiesen."

Rückgrat? Weil er nach Monaten und nachdem klar ist, dass er keine ZUkunft in der Nationalmanschaft hat, jede Schuld von sich weist und sich als Opfer von Religionsfeindlichkeit und Rassismus bezeichnet?

Das hat mit Rückgrat soviel zu tun wie seine Botschaft unpolitisch ist.
Hätte er Rückgrat, hätte er gleich nach der Kritik auf sein Foto Stellung bezogen.

@ 15:00 von kleiner Bankert

"Leider trägt die augenblickliche Strömung hin zur Grenzabschottung, zur Fremdenfeindlichkeit und zum Rechtsnationalismus dazu noch bei."
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Naja, wer gießt den Feur ins Öl?
Manchmals ist es durchaus besser, den Mund zu halten.
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Aber das war ein guter Beitrag zum Thema Verbundenheit, Nachtreten, Heimat, Integration. Und Integrationswillen.
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Anscheinend sind "Wurzeln" wichtiger, als das Land, welches einen sozial abgesichert, ernährt, ausgebildet und gefördert hat.
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Damit halst man sich aber auch soetwas wie Verantwortung auf. Deutsch-Kurdische Fussballer sind für ähnliche Dinge in der Türkei im Knast gelandet, aber egal!
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Interessiert einen Herrn Özil nicht! Er ist ja Regierungskonform und lebt in England.
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Das ist der eigentliche Kritikpunkt.
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Warum haben sich Rüdiger, Khedira, Sané, Mustafi, auch der türkischstämmigen Can oder die ganzen anderen Deutschen mit Migrationshintergrund nie über "Rassismus" beim DFB beschwert?
Ganz übles Nachtreten von Herrn Özil!
Rote Karte!

Wichtigeres

Es gibt doch wirklich dringendere und wichtigere Themen. Aber halt: so lange man nur ein Thema befeuert, nämlich das der Migranten und alle damit gegeneinander aufhetzt, können im Hintergrund die wahrlich wichtigen Themen, von denen es genug gibt, einfach (ggf. gewollt) ungelöst bleiben, da die Menschen völlig betäubt sind und blind. Fußball ist Fußball. Ein Spiel - mehr nicht. Özil ist ein Fußballer - mehr nicht. Augen auf für das, was wirklich wichtig ist!

@14:58 von Theo Hopf

>An dieser Stelle,muß ich einmal den Präsidenten des FC Bayern München, Herrn Uli Hoeneß loben...<
Wo bitte ist an dieser Art der öffentlichen Kritik von Herrn Hoeneß etwas Lobenswertes.
Wer auf diese Art Kritik so "unterirdisch" in alle Öffentlichkeit hinauszuposaunt, diskreditiert sich selbst. Herr Hoeneß ist damit kein Vorbild, sein Verhalten ist nicht lobenswert. Er ist eher ein Beispiel für überhebliche Arroganz.
Die Kritik an sich steht hier nicht zur Disposition.

Özils fehlende Selbstkritik

Schlechter Stil von Mesut Özil, anderen die Schuld zu Geben an eigenen Fehlleistungen?

Wer hat denn vor der Wahl einen Autokraten hofiert, wer hat lustlos und unmotiviert eine miserable WM gespielt.
Daran sind nicht die deutschen Fans und der DFB schuld, sondern Özil.

Wer Erdogan als seinen Präsidenten bezeichnet, darf sich nicht wundern, wenn er das Gefühl hat, nicht als Deutscher akzeptiert zu werden.

Zugezogene oder Migranten

schaut Euch doch mal die Geschichte der Menscheit an.
Kriege und Unruhen sind zu 99,99 % von Nationalisten
und Religionsfanatikern ausgelöst worden.
Migranten können da gar nichts dafür, das sind die engstirnigen und kurzsichtige Menschen die nicht weiter als bis zu ihren Tellerrand sehen können.
Der Nationalismus gehört unter Strafe gestellt, denn das ist der Grund aller Ungerechtigkeiten deren Menschen gegen Menschen fähig sind. Unsere Wirtschaft würde doch gar nicht mehr funktionieren ohne Zuwanderung.

Respekt von Merkel

Wenigstens die Bundeskanzlerin weiß die Dinge noch richtig einzuordnen. Fast erscheint es so als wären Merkel und Özil die einzigen Deutschen mit Anstand, Haltung und Würde. Der Fall zeigt wie tief der Rassismus in Deutschland und noch viel mehr beim DFB verwurzelt ist. Der Verband sollte aufgelöst werden und Deutschland sollte die nächsten Weltmeisterschaften aussetzen, damit ein neuer nichtbrauner DFB entstehen kann.

@kleiner Bankert

Sie haben leider total recht. Die augenblickliche Stimmung in Deutschland, die fatale Wortwahl der Herren von der CSU, die fremdenfeindlichen Sprüche der AfD und die Tatsache, dass Menschen, die andere vor dem Ertrinken retten, verunglimpft oder gar vor Gericht gestellt werden, zeigen eine bedrohliche Verrohung der Gesellschaft. Özils Aussage, wenn die Nationalelf gewinne, werde er als Deutscher gefeiert, wenn sie verliere, Migrant tituliert, tut weh und zeigt, wie verletzlich dieser Mann ist. Özil war gewiss nicht gut beraten, sich mit Erdogan fotografieren zu lassen, Hoeneß und andere Fussbalfunktionäre sind es jedoch auch nicht, wie ihre unmaßgeblichen Kommentare zeigen.
Respekt für Frau Merkel.

Rücktritt respektieren

Da trifft sich ein Mitglied der deutschen Nationalmannschaft im Wahlkampf mit Erdogan, läßt ein paar hübsche Fotos machen.

Und dann sollen wir seinen Rücktritt respektieren?
Erstens bleibt uns gar nichts anderes übrig, und zweitens möchte man solche Leute, die sich bei Erdogan anbiedern, gar nicht mehr auf dem Fußballplatz sehen.

Beim Fußball wollen wir Fußball sehen, und nicht an Folter in der Türkei erinnert werden.

Aber - vielleicht sehe ich das alles falsch? Vielleicht hat sich ja nur der Privatmann Özil mit dem Träger des Präsidentenamtes der Türkei getroffen, dabei wurden dann zum Andenken einige Bilder geknipst, auf denen dann zufällig auch der Privatmann Erdogan drauf war. Vielleicht so? Oder wie oder was?

Alles in einen Topf und kräftig mischen ...

1. Mesut Özil war bis vor der WM 2018 ein Beispiel für Integration.
2. Das Bild mit dem Türkischen Präsidenten ist und bleibt ein Schlag ins Gesicht derer, die unter diesem Präsidenten zu leiden haben. Da hat es M. Özil klar an Respekt denen gegenüber gemangelt die unschuldig in türkischen Gefängnissen sitzen usw.
Wer für Deutschland spielt, der Deutschland als seine Heimat formuliert, dessen Präsident heißt Steinmeier - nicht Erdogan!
3. Das "herumgeeiere" des DFB-Präsidenten ist sowohl der Person M. Özil unwürdig, als auch dem gesamten deutschen Fußball - er sollte zurück treten.
4. Der DFB-Direktor für Nationalmannschaften O. Bierhoff hat weder Demokratie noch Pressefreiheit verstanden. Eine Diskussion beendet nicht der der in der Kritik steht - auch Rücktritt.
5. Hr. Hoeneß, kümmern Sie sich um den "Dreck-spielenden" Th. Müller.
6. Nicht ein einziger ist Schuld an dem WM-Desaster, es waren 23 Spieler, Trainerstab und Funktionäre, nicht ein M. Özil.

Zudem möchte ich mich vom

Zudem möchte ich mich vom Nationalismus distanzieren. Ich kann nicht nachvollziehen, warum ich einer Mannschaft zujubeln soll, nur, weil die Spieler aus dem selben Land wie ich stammen. Da spielt es auch keine Rolle, wie deutsch oder was auch immer jemand ist.
MfG

@Erich78, 15:06h

Bravo, sehr gelungener und treffender Kommentar!

Unter den Teppich gekehrt

Seit Jahren wird bei der WM ,EM ,Championges League Patches mit Respect oder My Game is Fair Play getragen!
Mit Herz zur EM 2016 usw. Die Verpackung
stimmt , der Inhalt nicht.
Das hat Özil angesprochen und er hat Recht!
Gestern hat H. Prantl in der SZ einen Artikel geschrieben wie Urteile von Gerichten ,einschließlich des BVferG von der
Politik nicht beachtet werden! Der Rechtsfrieden ist bedroht! Was mich erstaunt das diese großartige Journalist das jetzt erst zur Sprache bringt! Wer an M. Özils Leistungen etwas zu bemängeln hat sollte sich mal die Spiele der WM 2010 ansehen.
Geschweige von seinen Leistungen bei der
WM 2014 wo er als Stabilisator im Mittelfeld unauffällige aber eben deshalb
großartig gearbeitet hat! Die Meinungsfreiheit in Deutschland ist ein hohes Gut! Ich denke einige Leute müssen das wieder lernen! Das GG ist gute Lektüre. Übrigens ist als,, echter Deutscher" Steinmaier auch nicht mein Präsident!
Ich habe ihn nicht gewählt, und andere auch nicht! Danke M.

@15:06 von Erich78

Wunderbarer Komentar. Für mich den Nagel auf den Kopf getroffen.
Danke

Zwei Aspekte

Hier wird vieles vermischt.
Das eine ist die Frage, wie man das mit dem Photo etc. sieht. Das kann man sehen wie man will, politisch korrekt war es sicher nicht.
Das zweite ist die Frage, ob man als Spieler der deutschen National(!)mannschaft ein gewisses Nationalgefühl mitbringen sollte. Und das würde ich schon erwarten. Die WM ist halt in Gottes Namen ein Nationenturnier, ob einem das passt oder nicht. Ich erwarte dort also Deutsche, die sich auch so fühlen (welcher Hintergrund auch immer, ist mir egal), die für Deutschland spielen. Wem das zu spießig ist, soll halt in einer Vereinsmannschaft spielen, da ist es egal. Aber in der Nationalmannschaft eben nicht, wer das nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann soll es bleiben lassen. Und die Hymne mitzusingen wäre in dem Zusammenhang sicher auch nicht abwegig.

Du darfst dich nur Empören wenn..

Das Beispiel Özil zeigt doch sehr gut was Menschen, deren Eltern nicht aus diesem Land stammen aushalten müssen. Egal wie gut sie sich integrieren mögen, sobald sie Kritik äußern wird ihnen alles abgesprochen,- jegliches Recht und plötzlich sind sie nur noch Leute mit Migrationshintergrund und gescheiterter Integration

Unter diesem Brennspiegel der Gesellschaft aber, würde kein Mensch bestehen können.

Ein Mensch zu sein heißt auch Fehler machen zu dürfen. Das sollte gerade jemand wie Ulli Hoeneß wissen und sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

Kritik ja, aber angemessen. Vielleicht auch mal darüber nachdenken warum viele Menschen bei solchen Diskussionen eben nicht das Gefühl haben je in der Gesellschaft angekommen zu sein.

Rassismus ist vorhanden, aber

Rassismus ist vorhanden, aber Selbstreflexion bei den Deutschen, Fehlanzeige.

-"DFB-Sponsor nachträglich aus Werbekampagnen entfernt worden. Alle weiteren PR-Aktivitäten, für die er eigentlich vorgesehen gewesen war, sind gestrichen worden. "Für sie war es nicht länger gut, mit mir gesehen zu werden. Sie nannten diese Situation 'Krisenmanagement'"

-"Ich bin Deutscher, wenn wir gewinnen, und ein Immigrant, wenn wir verlieren", beschrieb Özil seine Situation und berichtete von Hass-Mails und Drohungen gegen seine Familie und ihn."

Aber natürlich werden diese Fakten nur am Rande erwähnt und die Augen vor der Ungerechtigkeit gegenüber Mesut Özil verschlossen. Stattdessen redet man von "er "fühlt" sich ungerechtigt behandelt, er "sei", "habe"...

Das, was Mesut Özil wiederfährt, haben schon zu viele Türken in Deutschland erleben müssen. Ausgrenzung, Ungerechtigkeit, Vorurteile, Rassismus, die Liste ist lang. Siehe NSU.

Fußball ist nur ein Teil der Unterhaltungsindustrie

Die Zeit der "elf Freunde sollt ihr sein" ist nach dem Wunder von Bern Stück für Stück abhanden gekommen.
Heute ist (nicht nur) der Profifußball ein wesentlicher Teil der gigantischen Unterhaltungsindustrie. Nicht mehr und nicht weniger.
Die Akteure treten dort auf wo sie sich die meisten Vorteile versprechen. I.d.R. geht es ums Geld. Viel Geld, unanständig viel Geld.
Es geht nicht um den Verein oder das Land für das die Fußballsöldner antreten, sondern nur um den eigenen maximalen Vorteil.
Das ist dem Grunde nach nicht verwerflich, wenn die Leistung entsprechend wäre.
Also was soll die Aufregung? Jauch oder Gottschalk sind ähnliche Unterhaltungsstars. Da würde nicht so ein Gehabe gemacht.
Hier hat sich ein hoch bezahlter Unterhaltungsstar durch seine eigene Naivität, Dummheit und Überheblichkeit selbst in eine Ecke manövriert und letztlich um Kopf und Kragen geredet.
Na und? Kommt der nächste der es besser kann oder nicht. Ist doch völlig egal. Sommerlochtheater ....

um 14:45 von Schaumermal

"Mit seiner kriminellen gemeinschaftsschädigenden Vergangenheit sollte sich besser mit öffentlichen Äußerungen zurück halten."

Ach, soll er das?
Nein, natürlich nicht. Denn Hoeneß seine Strafe bekommen und abgeleistet und abgesehen davon hat er das gleiche Recht wie jeder Andere auch.
Auch mit einer Steuerschuld verliert man in Deutschland nicht die Grundrechte.
Wäre Hoeness jetzt ein Migrant, würde ich Ihnen Rassismus vorwerfen.

@Schaumermal um 14:45

..wahrlich treffend formuliert, danke.

Und nun reicht es aber auch langsam. Haben wir keine anderen, wichtigeren Probleme in unserem Land.

"Im Mai habe ich Präsident Erdogan in London ...

... bei einer Wohltätigkeits- und Bildungsveranstaltung getroffen. Wir haben uns zuerst 2010 getroffen, nachdem er und Angela Merkel zusammen das Spiel Deutschland gegen die Türkei in Berlin angeschaut haben" [aus der dt. Übersetzung seines Tweets]

Wohlgermerkt:

"Präsident Erdogan"
aber
"Angela Merkel"

Das geht in Ordnung

Ich Interessiere mich überhaupt nicht für Fußball, im Gegenteil! Trotzdem halte ich das Foto mit dem türkischen Präsidenten für einen großen Fehler. Nichts desto trotz empfinde ich die Erklärung von Özil als aufrichtig und nachvollziehbar. Ich habe sie aufmerksam gelesen und empfehle Allen die hier diskutieren wollen es mir gleich zu tun! Für mich sind die beschriebenen rassistischen Grundeinstellungen der hohen Fußballfunktionäre gut vorstellbar.

Klare Regeln

Klare Kante zu zeigen auf der Grundlage ethischer Regeln, wäre die adäquate Reaktion auf die abgesprochene und vielleicht bezahlte(?) Wahlkampfwerbung des Mesut Özil mit seinem Präsidenten gewesen.
Mir unverständlich ist, wie eine deutsche Justizministerin soviel dummes Zeug in dieser Sache reden kann!

Genau das ist Rassismus @Sisyphos3

"das Problem mit dem Özil ist nur,
dass jeder vermuten täte, dass er die türkische Nationalhymne mitsingen täte
(statt zu meditieren)
und da liegt ja wohl das eigentliche Problem"

Genau das ist Rassismus, wenn es ein Problem darstellt, dass ein Türke die türkische Nationalhymne mitsingt. Mit Verlaub das ist das allernormalste auf der Welt. Wer darin ein Problem sieht ist Rassist. Özil ist Türke und er ist Deutscher, es steht ihm also frei ob nur eine von beiden singt oder beide oder gar keine.

Oder wie hätten sie es gerne? Dass er die deutsche Hymne auf türkisch singt? Oder die türkische Hymne auf deutsch?

Ganz offensichtlich wird von den Migranten nicht Migration sondern bedingungslose Assimilation gefordert.

Keine Einbahnstraße

Respekt ist keine Einbahnstraße, die nur der Gasstgeber sondern auch der Migrant und der Fußballer seinen Gastgeber/Fan schuldet. In erster Linie geht es um Erfolg/Geld. Man denke nur an die Schwalben in den WM Spielen um sich dadurch einen Vorteil zu verschaffen.

War ein billig kalkulierter Abgang von Özil, die Rassismuskeule zu schwingen, da weiß man, dass Deutschland aufschreit, egal von welcher Seite.

özil wäre gut beraten gewesen,

wenn er sich vernünftige berater gekauft hätte. beratungsrestistent wird er nicht wie einige ander in deutschland sein. und diese texte, dazu noch in englisch, das kann er garnicht!

Ein Lehrstück a la Brecht

Özil sei nicht integriert?
Wohin hätte er sich integrieren sollen?
In ein Deutschland über das Linke und Grüne im Beisein der Bundestagsvizepräsidentin „Deutschland verdecke!“ skandieren?
Soll man da die Hymne mitsingen ohne in die Rechte Ecke gestellt zu werden?
Herr Özil hat recht sich für den Herren zu entscheiden der zu seinem Heimatland und seinen Wurzeln steht.
Der Multi-Kulti Ausrede um der deutschen Geschichte zu entkommen hat er eine Absage erteilt indem er sich für seine Wurzeln entschieden hat.

Hier müssten sich einige doch

Hier müssten sich einige doch mal mit dem Sachverhalt beschäftigen. Nach Aussage Özils hatte der DFB ihn angewiesen zu schweigen, weil man den Medienrummel vermeiden wollte. Insgesamt liefen alle Abläufe über den DFB und jetzt wo es einen Sündenbock braucht, lässt man ihn eiskalt ins Messer laufen. Die Aktion mit Erdogan war Özils Schuld, aber der nachfolgende Ablauf, der Schweigespirale und Co wurde vom DFB dirigiert und man hat sich Özil als Pfand aufbewahrt, um sich selbst zu retten. Löw, Bierhoff und Grindel haben zurückzutreten. Sie haben sich schon seit Jahren immer weiter von der Fanbasis entfernt, die Nationalmannschaft zum PC-Hipster-Produkt umgebaut, mit viel PR und Tamtam, um möglichst viel Geld abzugreifen, sich vor der WM die Verträge mit dicken Entschädigungssummen gesichert und wollen jetzt die Schuld abwälzen. Vergesst das nicht Leute. Özils Rücktritt macht nichts besser, denn die, die aus der Nationalmannschaft “die Mannschaft“ gemacht haben, haben weiter die Kontrolle

Am 23. Juli 2018 um 15:25 von kemalata2

Und muss sich nicht auch Herr Löw fragen lassen, wieso er an diesem Spieler so lange einen Narren gefressen hat? Mich hat seine Leistung noch nie überzeugt.
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Völlig richtig. Ich frage mich auch, wie Dtl. Schauspieler Nr. 1 absolute Narrenfreiheit hat und völlig ohne Kritik davon kommt.
Löw hat genug Millionen kassiert und sollte auch zurücktreten.

..an alle im Forum.
Nachdem ich alle Beiträge und Meinungen(teilweise überflogen) gelesen haben möchte ich das Thema mit einem Zitat kommentieren:

"Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde." (Napoleon Bonaparte)

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