Kommentare

Migration als Chance? Aber nur eine kontrollierte!

Es spricht nichts gegen Migration, die gab es schon immer.

Aber unkontrollierte Menschenmassen sind nicht gut für die Entwicklung.

Sonst würden die ganzen Länder, die auf dem Weg der Migranten nach Europa liegen die Migranten behalten wollen. Wenn all diese Menschen solche Bereicherung sind, warum lässt man sie überhaupt aus den Heimatländern ziehen?
Umgekehrt ist es ebenso:
Warum wollen manche afrikanischen Länder die weißen Farmer am liebsten ganz raus haben, wo diese die Erfahrung - das Know-how wie man heute sagt - haben?

Migration gab es schon immer, aber sie würde immer kontrolliert. Oft luden Könige mit Versprechen von Vorteilen und Zugeständnisse ganze Gruppen ein, um bestimmte unbewohnte(!) Gebiete urbar zu machen .

Nur eine kontrollierte Migration ist Erfolgsversprechend.

Einseitige Betrachtung

Meiner Meinung nach sieht die gute Frau das Thema zu einseitig auf wirtschaftliche Entwicklung und „Fortschritt“ fokussiert und lässt kulturelle Aspekte vollkommen außen vor. Das ist mit ihrem Hintergrund durchaus verständlich, aber eben doch sehr einseitig betrachtet.

Vor allem in Europa ist der Wunsch nach regionaler und kultureller Eigenständigkeit noch viel stärker ausgeprägt, da fühlt es sich für viele Menschen beunruhigend an, wenn diese liebgewonnenen und gewohnten kulturellen Errungenschaften plötzlich durch Massenmigration in Frage gestellt werden, egal, ob dadurch jetzt wirtschaftlich oder technologischer Fortschritt zustande kommt.

Abgesehen davon sind die Industriestaaten bereits hoch entwickelt und ein nennenswerter Wohlstandszuwachs ist, im Gegensatz zu Afrika, durch mehr Migration kaum noch zu erwarten. Deshalb klammern sich die Leute lieber an das, was sie schon haben, aus Angst, es zu verlieren.

Möglichkeiten

Es fragt sich halt nur, für wen. Vielleicht fragt man mal die Indianer in Nord- und Südamerika, wie sich die Migration der Europäer auf das Leben ihrer Völker ausgewirkt hat. Oder die Herero, die Zulu, die Aborigines ...

Unterschied Migration - Flucht.

Die Konservativen haben in Deutschland bisher ein Einwanderungsgesetz verhindert und damit auch die evtl. positive Seite der Wanderungsbewegung.

Stattdessen haben wir u.a. durch Waffenlieferungen, von denen gerade auch Islamisten profitierten, Fluchtursachen mit verstärkt, die weder den Flüchtlingen noch auf absehbare Zeit dem Aufnahmeland nützen.

Eine erste Maßnahme: z.B. Embargo/Sanktionen gegen Unbeteiligte, wie. Christen in Syrien aufheben.

Eine Möglichkeit für wen?

Die meisten Zuwanderer haben eine niedrige Qualifikation.
Es ist bei vielen nicht möglich Sie auf den Bildungsstand zu bringen den wir in Europa benötigen. (Oder zu teuer, zu langwierig, wir zahlen zu hohe Sozialleistungen und und und).

Es leben einfach zu viele Menschen auf der Erde. Da muss man endlich mal ansetzen und nicht eigene"Probleme" in andere Länder verlagern.

(Wir haben Fussball WM:
Brasilien nimmt ja auch nicht die Südkoreaner in den Kader auf und wird besser.
Andersrum wäre das ein Gewinn)

Ist das die Möglichkeit?

Natürlich kann eine -gessteuerte- Migration Positives bewirken. Das stellt auch niemand in Abrede, jedenfalls kein denkender deutscher Bürger. Wir brauchen -wirkliche- Fachkräfte, wir brauchen integrationswilligen Nachwuchs und wir brauchen Menschen, die sich bei uns einfügen, mitgestalten und mitarbeiten wollen. Was aber massiv hierherkommt -und von niemandem mehr totgeschwiegen werden kann- sind eben zumeist nicht jene Leute. Passiert durch sie etwas, dann ist das immer ein bedauerlicher Einzelfall (davon haben wir seit 2015 so viele gehabt, das das Wort "Einzelfall" im Volksmund die gleiche Bedeutung hat wie "Fachkraft"), wir haben eine Vielzahl von Sozialeinwanderern, die weder Papiere haben, noch ihr wahres Alter und Herkunftsland angeben, wir haben zahlreiche junge Männer, die beim Wiederaufbau ihres Landes dringender gebraucht würden als in den Schlangen vor den Tafeln usw. usw. Diese Art Migration will hier keiner und sie wird immer auf Ablehnung stoßen.

Frommer Wunsch, aber unrealistisch

Wenn wir uns ansehen, wer als Flüchtlinge derzeit zu uns kommt, dann stellt dies eben keineswegs die Chance zur Weiterentwicklung in kultureller oder sonstiger Hinsicht dar.
Vielmehr müssen wir peinlich genau darauf achten, dass mühsam erworbene Standards, beispielsweise im Bereich der Gleichberechtigung und der Gedankenfreiheit, hier nicht aufs Spiel gesetzt werden. Denn allzu viele Flüchtlinge und Zuwanderer kommen aus Kulturen, die diese Freiheiten nicht kennen bzw. nicht leben und sich damit schwer tun, sie zu respektieren.
Wer würde annehmen, dass ein Mensch, dessen Familie über Generationen beispielsweise in Afghanistan in einer sehr konservativen Form des Islam sozialisiert wurde (vgl. die Interviews mit Freunden des m.m. Täters von Kandel in seinem Heimatdorf), sobald er deutschen Boden betritt zu einem liberalen und toleranten aufgeklärten Zeitgenossen mutiert? Nur Träumer. Also Grüne, SPD, Linke und Frau Merkel.

Es könnte gelingen

Wenn man die Migration positiv sehen soll, dann muss es auch die Möglichkeit gegeben werden zu filtern!
Jeder, der einen positiven Beitrag im Sinne und der Kultur des Landes in das er migriert beiträgt, ist willkommen, solange es sich wirtschaftlich und gesellschaftlich vetreten läßt.
Es kann aber nicht sein, dass Migration dazu benutzt wird, Lebensweisen zu etablieren, die der kulturellen Entwicklung im westlichen 21. Jahrhunderts zuwider laufen, und im Sinne z.B. des politischen Islam (nur der Westen versucht hier eine Unterscheidung - der Islam ist stets auch Macht-Politik) als Kampfmittel eingesetzt wird. Dabei werden augenscheinlich die humanitären Ansätze des Westens als Schwächen empfunden und ausgenutzt.
Ein friedliches Zusammenleben und Migration ist nur dann mittel- und langfristig möglich, wenn der Respekt und der Wille vorhanden sind, die Kultur des Landes zu akzeptieren, in das man migriert.
Dann, und nur dann wird es gelingen!

Wohl war...

... aber Migration ist nicht gleich Migration. Es gibt hier das zum scheitern verurteilte Merkel Modell der grenzenlosen Armutsmigration in ein bestehendes und bereits wankendes Sozialsystem und es gibt sinnvolle wie gehaltvolle Arbeitskräftemigration, die richtig angewandt eine Win-Win-Situation erzeugen könnten, sofern die Mentalitäten der Beteiligten dies zulassen würden. Wie unterschiedlich und inkompatibel diese Mentalitäten sein können sieht man an der EU und ihren hausgemachten Problemen.

Es gab schon immer Migration.

Aber gab es auch schon immer finanzielle Sozialhilfe wie hierzulande, welche ein massives Triebmittel der Migration ist? Wenn die Menschen vor hunderten Jahren auswanderten, dann immer mit der Intention, sich durch eigene Hände Arbeit Wohlstand aufzubauen. Heute halten viele lediglich die Hand auf und lassen sich füttern. Mir ist schleierhaft, wie durch diese schiefhängende Migrationsmotivation etwas Gutes erwachsen soll.

Ein sinnreicher Ansatz

Ich finde es ein sinnreicher Ansatz Migration als Möglichkeit zu sehen, aber nicht als Pflicht für die migrationsbetreffenden Länder.

Treibende Kraft für die Entwicklung?

In den Herkunftsregionen von Migranten ist dies ganz sicher nicht der Fall. Sonst müsste Süditalien seit Jahrzehnten rundum erblühen, die Region bleibt aber ausgesprochen strukturschwach, verkrustete Strukturen verändern sich auch über Generationen hinweg nicht. Jene, die abwandern, sind oft die initiativsten und klügsten. Jene die zurückbleiben, warten auf Remissen der Abgewanderten. Sie geben sie aus für importierte Konsumgüter.

"Die Erfahrung mit Migration

"Die Erfahrung mit Migration in Afrika zeigt: Das Zu- und Abwandern von Menschen ermöglicht den Transfer von Informationen, von Wissen und Technologie. Partnerschaften, Handel, der Austausch von Fähigkeiten, all das führt zu ökonomischer Entwicklung. In Afrika ist die Migration eine treibende Kraft für Entwicklung."

Was bitte hat die Erfahrung aus Afrika (3. Welt-Land) mit der Masseneinwanderung in ein 1. Welt-Land wie Deutschland gemein? Welches Wissen und welche Technologien werden hier migriert? Das Migration die treibende Kraft für Entwicklung ist, mag sein, fragt sich nur Entwicklung in welche Richtung.

Na toll

Etwas noch Dümmeres als von Herrn Sirleaf habe ich noch nicht gelesen. Hat er eigentlich eine vage Ahnung, was in Deutschland passiert ist und passiert? Wenn nein, wäre das noch eine Entschuldigung. Aber dann soll er bitte still sein.

"treibende Kraft für Entwicklung".

Stimmt. Meist grausame Verdrändungsprozesse.

Migration

Ohne Masseneinwanderung waeren die USA oder auch Brasilien nicht das, was sie heute sind. Ich fuehle mich als deutschstaemmiger Brasilianer wohl in "meinem" Land. Ich bin aber auch kein Indianer und moechte auch nicht tauschen. Die beruehmten 2 Seiten einer Medallie.

Gruss aus Brasilien

Endlich wieder Worte der Vernunft!

Jeder denkende Mensch kann schließlich beobachten, wie Migranten unser Land bereichern.
Die Migration der sudetendeutschen Flüchtlinge erfolgte im Übrigen auch unkontrolliert. Und wer kam da nach Deutschland: häufig vom Zweiten Weltkrieg traumatisierte Menschen, die nichts mehr besaßen, weil ihnen ihre sämtlichen Besitztümer weggenommen wurden. Und was kam nach dieser massenhaften Einwanderung verarmter Menschen, die häufig auch noch schlecht ausgebildet waren, weil viele von ihnen als Soldaten kämpfen mussten statt eine Ausbildung zu machen, zu studieren oder auch nur ihren Schulabschluss zu machen? Das deutsche Wirtschaftswunder ...

re kommerz

" da fühlt es sich für viele Menschen beunruhigend an, wenn diese liebgewonnenen und gewohnten kulturellen Errungenschaften plötzlich durch Massenmigration in Frage gestellt werden"

Beschreiben Sie doch mal konkret, wie die liebgewonnenen und gewohnten kulturellen Errungenschaften in Frage gestellt werden.

"In vielen Ländern werden die

"In vielen Ländern werden die bestehenden Gesetze zur Migration ignoriert."

Wie wahr, wie wahr. Vor allem in Deutschland hat man es nicht so mit geltendem Recht.

Ein paar Faktoren fehlen aber!

Und zwar der Glauben, die Kultur und auf welchem Niveau sich das Zielland befindet!
Und Deutschland ist definitiv nicht kompatibel mit mittelalterlichen Denken, und Bildungsniveau kurz nach der Steinzeit, Punkt!

Aha, Brasilien!?

Nun, ich weiß nicht wo Sie dort leben, aber Sie müssen wohl zu den 1% der Reichen und Profitierenden in Brasilien gehören, denn dem Rest geht es gar nicht gut!

Kennen die Medien das Wort Demokratie?

Als Beispiel z.B. die Schweiz. Dort hat man eine lebende Demokratie und die Menschen versuchen mit Argumenten sich gegenseitig zu überzeugen. Über Themen wird fleißig diskutiert und Meinungen gebildet.

Das ist eine sehr mühsame und anstrengende Arbeit. Es braucht viel Zeit und Geduld.

Was wird dafür in Deutschland gemacht. Hier entscheidet eine Frau Merkel oder die Medien über die Köpfe hinweg über die Migration. Selbstverständlich ist das viel effektiver und erspart enorm Zeit. Die Regierung ist damit sehr flexibel und kann viel schneller handeln.

Es hat aber eine Nebenwirkung. Die Menschen können diese Ideen nicht verinnerlichen und es fehlt an Akzeptanz unter den Menschen, wenn Ideen den Leuten aufgezwungen werden.

Das erleben wir gerade in DE. In diesem Artikel wird richtig miserabel Pro Migration erstens argumentiert. Dieser Defekt kommt wegen der fehlenden Übung die Menschen zu überzeugen. Zweitens kommt es viel zu spät. Man muß zuerst Akzeptanz holen und dann umsetzen.

Migration aus Afrika als

Migration aus Afrika als treibende Kraft der Entwicklung ? Selten so gelacht. Migrationsgrund Armut: ja. Warum Armut ? Bevölkerungsexplosion = Armut. Leider wieder nicht im Interview thematisiert.

Unglaublich...

wie Menschen anderen vorschreiben wollen was sie zu tun haben?
Was eine Chance für uns ist entscheiden immer noch wir und unkontrollierte, illegale Masseneinwanderung ist es nicht!

Man mag es nicht mehr lesen und hören...

dieses theoretische und unwirkliche Tritratrullalla. Natürlich ist und war Migration immer gut und wichtig. Gerade für unsere Gesellschaft. Aber es ist eben wichtig, wer oder was und wieviele Einwandern - und genau das wäre die Ehrlichkeit in der Diskussion. Wenn ich alle zwei oder drei Jahre eine komplette Großstadt mit komplett anders sozialisierten Menschen "einfach so" und wahllos in eine Gesellschaft lasse, wird es diese Gesellschaft ganz zwangsläufig verändern. Wie weit sind wir denn jetzt schon entfernt von den 1990er Jahren? Und es wird noch weiter gehen. Unsere Gesellschaft hat sich entwickelt über die Jahrhunderte. Viele Wandlungen erlebten wir alle in den letzten 20 Jahren. Freiheit, Toleranz, Respekt und ein friedliches Miteinander. Betonsperren waren unbekannt. Loveparade oder Sound of Frankfurt waren problemlos möglich, genau wie jedes Weihnachts- oder Silvesterfest. All dies ist heute schon passeé und wir diskutieren bereits über Schwimmunterricht für Mädchen usw.

Es scheint eher so zu sein,

Es scheint eher so zu sein, dass man die Menschen in Europa bisher gezwungen hat, erst national und dann europaweit Mobil zu sein, um der Arbeit hinterherzuziehen und nun alles darauf hinausläuft, dieses „der Arbeit hinterherwandern“ zu einer internationalen Selbstverständlichkeit werden zu lassen.
Immer abhängig von jeweils nationalen Interessen, werden auch die Lohnabhängigen des Westens ihrer Identität und ihrer Rechte beraubt, um als willfährige Sklaven der Wirtschaft zu dienen.
Das funktioniert seit Langem in der 2. und 3.Welt und bevor sich die Welt Kraft des ungeheuren Reichtums der Industrienationen zu tatsächlich Sozial und Gerecht für alle Menschen weiterentwickelt, werden die Hungerlöhner wieder mal oder immer schon aufeinander gehetzt zum Wohle der Reichen und Mächtigen in Politik und Wirtschaft.
Trump und andere Rechte sind nur eine falsche Konsequenz aus dieser Entwicklung, die Merkel durch jahrelanges Nichtstun befördert hat.
Vielleicht war das ihr Plan.

Wer Wirtschaftsmigranten

Wer Wirtschaftsmigranten aufnehmen möchte, um den eigenen sozialstaat zu zerstören kann das machen. Aber bitte nur nach Zustimmung des Wahlvolks

Theoretisch könnte der ein oder

andere Fachmann darunter sein. Auch könnte theoretisch einer genug eigenes Geld haben. Fakt ist das alle ein Dach über den Kopf haben wollen, jeder was zu essen und zum anziehen. Soweit so gut. Dann noch Taschengeld, da hört es echt auf. Warum bekommt ein Migrant das was ein Sozialhilfe bedürftiger bekommt oder ein Facharbeiter der in Hartz 4 gelandet ist? Viele Deutsche und hier lebende Europäer sind ohne Dach über den Kopf, ohne Essen oder sonstige Hilfe. Da fragt man sich dich wie viele von denen die kommen wollen und werden hier arbeiten? Rechnet sich das? Ich denke die Antwort kann sich jeder selber geben.

@Dr. Hans 10:34

Weshalb denken Sie, Sie hätten das Recht, die Meinung der Interviewten, die übrigens eine Frau ist und kein Mann, einfach als "dumm" abqualifizieren zu dürfen? Es sind genau diese pauschalen und herabsetzenden Urteile, die immer wieder aus einer bestimmten Ecke kommen, weder argumentieren, noch mit dem gebührenden Respekt vor Andersdenkenden versehen sind, sich dadurch selbst disqualifizieren und eigentlich keinen Platz in einem ernsthaften Forum wie diesem haben sollten.

Kooperation statt Konfrontation

Auf der ISS klappt die Zusammenarbeit bekanntlich reibungslos. @Sasquatch zitierte hier am 06.06.18 Alexej Leonow, sowjetischer Kommandant des Sojus-Apollo Fluges: "Von dort oben kann man auf der Erde keine Grenzen erkennen".

Andernfalls würde wohl auch keiner zur Erde zurückkehren.

Im Prinzip verhält es sich hier auf der Erde bezüglich der Unabdingbarkeit übergreifender Kooperation kein bisschen anders.

Aber allen bahnbrechenden Fortschritten in Wissenschaft und Gesellschaft zum Trotz verhalten sich viele Menschen heute immer noch, als glaubten sie, sie würden die Erdscheibe „hinten runter fallen“, wenn sie mit dem Schiff zu lange geradeaus fahren (analog: „selber denken“).

Und viele Politiker tun alles, damit das auch so bleibt. Wichtigstes Instrument dabei: Geld (= Macht).

Solange Politiker und sonstige "Autoritäten" als die für das Wohl der Menschheit Verantwortlichen angesehen werden, kann sich daher nicht entscheidend etwas am aktuellen globalpolitischen "Deadlock" ändern.

Einseitig, unrealistisch, kein Verstehend er aktuellen Situation

Von der Massenmigration der letzten jahrzehnte, und besonders der letzten 3 Jahre sind keine Vorteile für das Migrationsland zu erkennen.

Nachteile sind leicht zu erkennen: Kriminalstatistik, berstende Sozialsysteme, große Wohnungsnot, durch die eingewanderten Probleme kam außerdem der Aufschwung der Rechten.

So lange Afrika seinen Bevölkerungswachstum nicht unter Kontrolle hat wird Migration in allen Einwanderungsländern alles verschlechtern, ebenso in Afrika selbst.

leider scheint dieses Thema völlig an Afrika und auch Migrationsbefürwortern wie merkel, Grüne und Linke völlig vorbeizugehen

Die Frau hat gar nichts kapiert

Wenn die Machthaber in Europa den Afrikanern etwas gutes tun wollten, würden wir ihnen nicht Hähnchenschlachtabfälle verkaufen und ihre Meere leer fischen.
Es geht doch nur um Lohnsklaven, billige Arbeitskräfte die den Reichen noch mehr Gewinn versprechen und die den Armen noch weniger Lohn in Aussicht stellen. Um Migration geht es nicht, es geht um Ausbeutung, das ist seit Jahrzehnten Merkels Politik. Sie ist es bei der Leiharbeit, bei Harz, der Rente und bei Riester. Offensichtliche Fehler in den Gesetzen werden nicht geflickt, und mit der Flüchtlingswelle nur neue Probleme geschaffen.
Wer glaubt das Merkel den Menschen helfen will, soll sich mal fragen wie viele Menschen ertrunken sind weil Merkel Italien zum einstellen von Mare Nostrum geradezu gezwungen hat und wie viel Hilfe sie Italien, aber auch Ungarn und dem Libanon, mit deren Flüchtlingsproblemen hat angedeihen lassen. Es geht nicht darum Menschen zu helfen, es geht darum sie auszubeuten!

Einen Hinweis auf den

Einen Hinweis auf den Verbleib der vielen Milliarden an Entwicklungshilfe konnte ich leider nicht finden. Wenn sogenannte Präsidenten von Staaten diese Gelder für ihren ganz privaten Verbrauch verbraten oder in der Schweiz für schlechtere Zeiten bunkern, wird das dem Land kaum etwas nützen. Bei den bekannten Stammesstrukturen und den völlig willkürlich gezogenen Grenzen wird sich daran auch leider wenig bessern. Es ist aber zu begrüßen, wenn die Ursachen der Migration vorurteilsfrei diskutiert werden, denn die sind in den Ursprungsländern zu finden, wenn man das überhaupt will.

Diese Gleichmacherei ist

Diese Gleichmacherei ist polemisch und dumm.
Es gibt eine seriöse Einwanderungspolitik in Kanada, USA und Australien und es gibt die wirre Merkelkonfusion. Das eine wird in den betreffenen Staaten begrüßt und gefördert, das andere von den meisten Deutschen abgelehnt. Unklarheiten und Halbwahrheiten bei der TS bekannt und geliebt.

@Paul Puma 10:34 Nur "grausame Verdrängungsprozesse?

Sicher werfen die derzeitigen Migrationsbewegungen auch ernsthafte Probleme auf, die gelöst werden müssen, und es gab durch Wanderungen auch in der Vergangenheit, wie Sie schreiben, grausame Verdrängungsprozesse. Allerdings lässt sich das bei weitem nicht so pauschalisieren, wie Sie das tun. Überlegen Sie zum Beispiel einmal, wie die mitteleuropäische Geschichte verlaufen wäre, hätte es nicht die kulturellen Impulse durch die Römer aus dem Mittelmeerraum gegeben. Migrationsbewegungen hat es immer gegeben, mit sicherlich negativen Auswirkungen, aber auch in vielen Fällen höchst positiven Impulsen für die Entwicklung der Menschheitsgeschichte.

"Migration als Möglichkeit sehen"

Naja, ich sehe die Möglichkeit der Migration anders. Wir bekommen schließlich nicht die Fachkräfte, die wir brauchen könnten, sondern die mässig oder überhaupt nicht ausgebildeten und gebildeten Flüchtlinge, die einzig und allein von unseren Sozialkassen ernährt werden. Und dies wird sich auch nicht ändern, denn die Geburtenrate unter Migranten läßt andeuten, dass sich die Lage unser Sozialkassen noch weiter verschlechtern. Bezahlen werden es die Steuerzahler. Und da Frau Merkel planlos durch die Zeit triftet, haben wir den Schwarzen Peter zugespielt bekommen.

Selbst alle klassischen Einwandererländer...

hatten seit jeher eine geregelte, und keine ungeregelte Migration!

Weiterhin war Deutschland immerhin bereits vor dem Jahre 2014 und das auch bereits seit Jahrzehnten das Einwanderungsland Nummer zwei gleich nach der USA und das weltweit wohlgemerkt!

Und im Jahre 2015 haben wir Deutschen den absoluten Weltrekord hinsichtlich Einwanderung weltweit in der gesamten Menschheitsgeschichte überhaupt, der USA im Jahre 1912 mit ca. 1,2 Millionen Einwanderer, mit 2,34 Millionen Zuwanderer allein im Jahre 2015 um fast 100 Prozent übertroffen!

Mein Fazit:
Man kann es mit der Aufstellung immer neuer phantastischer Weltrekorde hinsichtlich Einwanderung auch durchaus übertreiben!

Was zu bedenken ist!

@10:34 Dr.Hans

Sie scheinen sich ja sehr intensiv mit dem Bericht und seinen Argumenten auseinandergesetzt zu haben, wenn Sie nicht einmal wahrnehmen (geschweige denn sich erinnern), dass Ihr "Herr Sirleaf" eine Frau ist - Ellen Johnson Sirleaf, Friedensnobelpreisträgerin 2011... Klassisches Eigentor, Herr Dr...

Wenn man zu Hause abhaut, um

Wenn man zu Hause abhaut, um woanders sicher zu sein, Arbeit zu haben, sich was neues Aufbauen will, oder aber nur, weil das Wetter dort besser wird, muß man VORHER wissen, wohin man geht. Nehmen wir einen durchschnittlichen Asylanten der letzten Drei Jahre. Dessen Schulbildung ist unterdurchschnittlich (im vergleich zu Hier), seine Sprachkenntnisse sind für den Arbeitsmarkt ungenügend, die Lebenserfahrung ist hier nicht einzubringen.
Wie soll ein solcher Migrant also für die schon bestehende Bevölkerung eine Bereicherung sein?

Wenn ich mit abgeschlossener Berufsausbildung und Berufserfahrung nach Österreich auswandere, spreche ich dort Ladessprache, zusätzlich noch 2 Fremdsprachen.
Da bin ich mir sicher, daß ich den Österreichern durchaus hilfreich sein kann.
Aber wollen und brauchen die mich auch? Ich denke, wenn ich ohne Pass am Walserberg erscheine und "losts mi eini" rufe, wird das nicht ausreichen.

@ SirLeaf

" Die Erfahrung mit Migration in Afrika zeigt: Das Zu- und Abwandern von Menschen ermöglicht den Transfer von Informationen, von Wissen und Technologie."

Das stimmt absolut. Aber Fr. SirLeaf sagt selbst: "Die Erfahrung in Afrika zeigt...".

Es ist doch logisch, denn in Afrika herrschen nahezu überall vergleichbare Lebensbedingungen, Standards und auch die Bildungsqualität ist relativ einheitlich. Da kann Migration sehr positiv sein, um neue Impulse zu setzen. Aber eben nicht, wenn es sich um Armutsmigration handelt.

Beispiel USA. Warum sind USA Großmacht? Nicht wegen der Armutsmigration, sondern weil es den USA seit hunderten Jahren gelang, auch die Bildungselite aus anderen Ländern anzuziehen... Newton, Bell, Einstein... das waren doch keine armen und mittellosen Bauern!

Bei den meisten der aktuellen Flüchtlingen handelt es sich nunmal nicht um Akademiker und Wissenschaftler, für die überdies die Blue Card möglich ist, sondern weitgehend um perspektivlose junge Menschen.

Welche positiven Seiten gibt es denn?

Eine ungehinderte Zuwanderung, die sich ja die Linken ausweislich ihres Parteitages ausdrücklich wünschen, hat vor allem den (gewollten?) Kollaps des Betreuungs-, Schul-, Wohnungs- und Gesundheitssystems zur Folge. Das Einzige, was man damit erreicht, ist die Zuwanderung von Armutsflüchtlingen in praktisch unbegrenzter Höhe, denn jede Frau aus diesen Fluchtgebieten wird statistisch fünf Kindern gebären. Der tunesische Attentäter aus Köln hat schon mal sieben und das achte kam gestern. Darauf und auf das zugehörige Bildungsniveau ist Deutschland überhaupt nicht eingestellt.

Über die Argumentationsschwäche der Frau Sirleaf hilft auch ihr Friedensnobelpreis nicht hinweg. Das Thema Migration muss ganz anders behandelt werden als in der bekannten Merkel-Manier, sonst sitzt im nächsten Bundestag eine AfD-Fraktion mit mindestens 25 % der Abgeordneten. Oder die CSU geht jetzt bundesweit. Eines von beiden wird kommen, falls das Thema jetzt nicht gelöst wird.

"Migration als Möglichkeit sehen"

Zitat: "Die Friedensnobelpreisträgerin Johnson Sirleaf plädiert dafür, in der Debatte über Flüchtlingspolitik nicht nur die negativen Seiten zu sehen. "

Als AfD-Wähler schätze ich das freie, ehrliche und direkte Wort! Und als AfD-Wähler halte ich mich an die weisen Worte des großen und feinsinigen Philosophen Michael Schuhmacher, der sagte: "Always expect the worst, always hope for the best!"

Nur raus mit der Sprache, Madame Sirleaf: welche Vorteile haben wir in Deutschland mit der aktuellen unkontrollierten und illegalen Masseneinwanderung?

Inwiefern sollen diese sogar die evidenten negativen Folgen - horrende Kosten, fehlende Integration, Kriminalität und Gewalt, sexuelle Übergriffe und Morde - aufwiegen?

Ich bin ganz Ohr! Vielleicht kann hier auch ein anderer Kommentator mich hierzu einmal erhellen!

@Dr Hans

“Sie”. Frau Sirleaf ist eine Frau.

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden. Persönliche Auseinandersetzungen sind nicht erwünscht.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation
meta.tagesschau.de
P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Ehrlich?

Wenn hier milionen von Menschen einwandern,die aufgrund von Bildung und Kultur garnicht fähig sind hier klar zu kommen-das ist eine Chance?
Oh Mann...

Mighranation

Habe kürzlich eine Bootstour im Mündungsgebiet des Volta in Ghana gemacht. Am Ufer ein skurriles Bild: „Typisch afrikanische“ Holzhütten mit badenden Kindern und Wäsche waschenden Frauen davor, abwechselnd mit modernen Ferienbungalows, die ebensogut in der „ersten Welt“ an See- oder Flussufern stehen könnten.

Diese gehören größtenteils Libanesen, die in Ghana eine kleine, aber wirtschaftlich ziemlich erfolgreiche Gruppe darstellen. Mit einem solchen Bild vor Augen erscheint Migration vorteilhaft.

Aber natürlich gibt es auch in Ghana unerwünschte Migration: Nigerianer, denen eine hohe Kriminalitätsrate nachgesagt wird, Menschen aus Burkina Faso, Niger oder Mali im Norden und Sierra Leone oder Liberia im Westen, die am Straßenrand ihr höchst bescheidenes Lager aufgebaut haben und betteln.

Mal ohne jede moralische Wertung: Welche dieser Gruppen hat wohl positive wirtschaftliche Auswirkungen auf Ghana?

MfG A.

Migration schafft Arbeitsplätze!

Natürlich werden dadurch Arbeitsplätze geschaffen. Wo Menschen sind, entsteht Nachfrage nach so ziemlich allem.

Trotzdem hat die Frage für Deutschland aktuell überhaupt keine Relevanz. 150 Menschen pro Monat sind auf 80000000 Menschen bezogen in keiner Weise spürbar.

Für Südeuropa gilt da was anderes und man muss dort den Rechten solche Argumente entgegensetzen.

Am 20. Juni 2018 um 10:15 von

Am 20. Juni 2018 um 10:15 von Sympath
Es gab schon immer Migration.

Aber gab es auch schon immer finanzielle Sozialhilfe wie hierzulande, welche ein massives Triebmittel der Migration ist? Wenn die Menschen vor hunderten Jahren auswanderten, dann immer mit der Intention, sich durch eigene Hände Arbeit Wohlstand aufzubauen. Heute halten viele lediglich die Hand auf und lassen sich füttern. Mir ist schleierhaft, wie durch diese schiefhängende Migrationsmotivation etwas Gutes erwachsen soll.

/////////

Da muss ich Ihnen leider Recht geben mit der Hand aufhalten und so!
Als in den 60er Jahren meine Eltern von Italien nach Deutschland auswanderten, wussten sie nicht mal das es sowas wie Sozialhilfe überhaupt gibt. Für meine Eltern und auch viele Anderen, egal ob Türke oder Italiener, jeder hat versucht mit ehrlicher Arbeit seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.
Und trotz Arbeit konnten meine Eltern uns Kindern erst nach 4 Jahren nach Deutschland nachholen.

Am 20. Juni 2018 um 13:19 von Erich Kästner

"Natürlich werden dadurch Arbeitsplätze geschaffen. Wo Menschen sind, entsteht Nachfrage nach so ziemlich allem."

Werden dadurch Arbeitsplätze geschaffen oder billige Arbeitskräfte?

Sirleaf als Fluchtursache

Sehr geehrte Frau Hoffmann,
ich verstehe nicht, wie man so naiv auf eine Politikerin mit einem fürchterlichen Human Rights Record im Amt wie Frau Sirleaf hereinfallen kann und die deutsche Öffentlichkeit nicht über diesen Widerspruch aufklärt.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ihre Reden zum Women Empowerment von Margot Wallström aufgenommen wurden, und das wird ja auch der Grund für ihren Nobelpreis gewesen sein. Es mag gute diplomatische Gründe geben diese Frau taktisch zu hofieren, schon als kleineres Übel nach Charles Taylor in Liberia, für Nachrichtenmedien aber geht das so nicht.

Es ist besonders beschämend, weil die migrationsfreundliche Position mittlerweile in der ARD kaum noch vorkommt und für meinen Geschmack zu viel oberflächliche Stimmung gegen Muslime und Migranten in Talkshows gemacht wird. Eine UN-Sonntagsrednerin mit Blutspur muss es doch wirklich nicht sein. Das ist Wasser auf den Mühlen von rechts. In unserem Land haben viele Refugees VOR IHR Schutz gefunden

@Erich

150 Migranten pro Monat sollen kein Problem darstellen?
Wenn einmalig 150 kommen, mag das stimmen. Aber das summiert sich über die Jahre auf. Das sind 18000 in zehn jahren. Wo soll denn ihrer Meinung nach die Grenze liegen, ab der es "nicht mehr geht".
Liebe Migrationsbefürworter, macht Euch doch mal Gedanken darüber, wo die Migranten alle hin sollen. Welche Jobs sollen die auf Dauer übernehmen?

@Kommerz

"Die gute Frau", wie Sie sie hochnäsig von oben herab nennen, weiß genau, wovon sie redet. Sie m.E. nur teilweise ! Mich wundert immer wieder, daß man nicht auf die Idee kommt, mal die Geschichte hinter der Geschichte der verschiedenen Länder zu studieren.... Unsere westliche Zivilisation hat überall auf der Welt ihre Spuren hinterlassen, vor allem ihren Zivilisations- und Kultur-Müll. Afrika ist durch westliche Kolonisation und Sklaverei erst ein Entwicklungsland geworden, einst ein stolzer, funktionierender Kontinent. Indien, Iran, z.T. Asien !Wir tragen die Hauptverantwortung für den langsamen Untergang vieler Länder. Diese riesige Flüchtlingswelle ist m.E. schlicht eine Retourkutsche unserer jahrhundertelangen, skrupellosen Ausbeutung dieser Länder, die wir einfach hinter uns ließen, als wir sie nicht mehr brauchten.
Und nun wollen wir das alles plötzlich nicht mehr wissen ! Alles lange her - Grenzen zu - erledigt ?
Was ist aus unserer eigenen Zivilisation bloß geworden..........

Doppelnull

>Trotzdem hat die Frage für Deutschland aktuell überhaupt keine Relevanz. 150 Menschen pro Monat sind auf 80000000 Menschen bezogen in keiner Weise spürbar.<

Sg Erich Kästner,

haben Sie da nicht hinter der „150“ zwei Nullen vergessen? Allein der jetzt beschlossene Familiennachzug für Subsidiäre macht doch schon 1.000 Personen im Monat aus.

MfG A.

Es würde mich interessieren,

Es würde mich interessieren, wie viele Migranten noch nach Deutschland kämen, würde man die Unterstützung abschaffen. Wenn man den Befürwortern glauben will, dürfte es keinen Unterschied geben, weil die meisten wegen der herrlichen Landschaft und der zu erwartenden Arbeitsstelle kommen. Warum probieren wir es nicht aus?
Oder haben die Befürworter doch Angst, sie könnten falsch liegen?

das Salz in der Suppe

Ja, Migration ist, wie viele schon sagten, eine wichtige und gute Sache.

Ich sag mal: Migranten sind das Salz in der Suppe unseres Landes.
Allerdings ist eine Suppe mit 10% Salz ungenießbar.

2 Seiten einer Medaille

Migration kann sowohl positiv als auch negativ sein.

Die gewollte Migration der hochqualifizierten Hugenotten nach Preußen brachte beiden Seiten viele Vorteile.

Die Migration von Europäern nach Amerika und Australien dagegen endete für eine Seite sehr ungünstig.

Auch die Anfangs gewollte Migration der Angelsachsen nach Großbritannien war Anfangs für die romanisierten Briten positiv. Später aber wurden letztere von den Migranten unterworfen.

Migration hat es immer gegeben. Geschichtlich aber meistens gegen den Willen und zum Nachteil der Einheimischen.

10:34, Dr.Hans

>>Na toll
Etwas noch Dümmeres als von Herrn Sirleaf habe ich noch nicht gelesen. Hat er eigentlich eine vage Ahnung, was in Deutschland passiert ist und passiert? Wenn nein, wäre das noch eine Entschuldigung. Aber dann soll er bitte still sein.<<

Das ist nun wirklich erschütternd.

Und gleichzeitig bezeichnend für all die Afrika- und Migrationskritiker hier im Forum.

Sie wissen nicht einmal, daß es sich bei Ellen Sirleaf-Johnson, der ehemaligen Präsidentin Liberias, um eine Frau handelt.

Und zwar um eine sehr berühmte.

U.a. Friedensnobelpreisträgerin.

Deutlicher kann man nicht zur Schau stellen, daß man sich mit dem Thema eigentlich gar nicht beschäftigt hat.

Es gibt natürlich keine Verpflichtung, sich in einem Thema, zu dem man eine starke Meinung hat, auch auszukennen. Es hilft aber, wenn man ernst genommen werden möchte.

10:34 von Dr.Hans

Frau Sirleaf spricht von Migration im Allgemeinen, nicht nur von der Migrationskrise, von der von Ihnen gefühlt nur Deutschland betroffen ist.

Und sie spricht nicht nur vom Moment der Aufnahme von Fremden, sondern auch von dem Moment, wo sich Migration für alle lohnt.

Wenn Sie berücksichtigen, dass die Migration derzeit weltweit einen Höchststand erreicht hat, Europa (und daher auch Deutschland) davon aber relativ gering betroffen ist, dann wissen Sie auch, dass uns das Thema noch länger beschäftigen wird.

Also sollten Sie die Ahnung, "was in Deutschland passiert ist und passiert", bitte nicht katastrophisieren, ansonsten muss davon ausgegangen werden, dass Sie die Bedeutung des Begriffs Katastrophe nicht kennen.

Forist Breiter Bart favorisiert rechte Themen so gerne, weil er dort die zwingende, die "reine" Logik schlagender Argumente sieht. Sie haben sich heute nicht gerade als Fleisch gewordenen Beweis für diese These erwiesen.

... dauernd wird von allen Seiten vollkommen übertrieben. Nein! Die Flüchtlinge, die zu uns kommen, werden nicht das "deutsche Volk" ausrotten. Und Nein! Nicht jeder Flüchtling ist eine Bereicherung.

Kaum einer will, dass hunderttausende Menschen auf der Flucht vor Krieg, Terror und Armut in die EU kommen. Die Motive für diese Ablehnung sind natürlich sehr unterschiedlich.

Diese lächerliche und überflüssige Diskussion die wir bereits seit einigen Jahren führen dreht sich immer wieder im Kreis und lässt sich sehr einfach zusammenfassen:
"Flüchtlinge sind böse!!" - "Nein" - "Doch" - "Nein"

Statt man einfach mal darüber diskutiert wie man dafür sorgen kann, dass diese Menschen nicht mehr flüchten müssen, diskutiert man, wie man sie am besten von uns fern halten kann.
Als Gesellschaft agieren wir hier wie ein Alkoholiker der in der Kneipe sitzt um seine Probleme nicht sehen zu müssen. Dabei sollte er eigentlich wissen, dass sie dadurch nur schlimmer werden...

13:32, ex_Bayerndödel

>>Am 20. Juni 2018 um 13:19 von Erich Kästner
"Natürlich werden dadurch Arbeitsplätze geschaffen. Wo Menschen sind, entsteht Nachfrage nach so ziemlich allem."

Werden dadurch Arbeitsplätze geschaffen oder billige Arbeitskräfte?<<

Billige Arbeitskräfte werden durch das Arbeitsrecht geschaffen.

Wenn man die Migration verhindert, wird dadurch das Arbeitsrecht nicht arbeitnehmerfreundlicher.

Was genau?

Zitat: "Die Erfahrung mit Migration in Afrika zeigt: Das Zu- und Abwandern von Menschen ermöglicht den Transfer von Informationen, von Wissen und Technologie"
Welche "Transfer von Informationen, von Wissen und Technologie" findet von Afrika in Richtung Europa statt? Bitte um konkrete Beispiele etwa im Anwendungsbereich Automobilindustrie, Krebsforschung, Atomphysik, Welt- und Raumfahrforschung, Medizin, Information, Chemie ...

die Dame ist also

für ungehinderten -Verzeihung- Export der Überproduktiuon des afrikanischen Kontinents in alle Welt (vor allem die westliche vermutlich).
Könnte man vielleicht mal über Geburtenkontrolle wenigsten anfangen nachzudenken, bevor die Gesamt-Ernährungs-Resourcen der Erde nicht mal mehr theoretisch ausreichen ?

Migration schafft Arbeitsplätze?

"Am 20. Juni 2018 um 13:19 von Erich Kästner
Migration schafft Arbeitsplätze!

Natürlich werden dadurch Arbeitsplätze geschaffen. Wo Menschen sind, entsteht Nachfrage nach so ziemlich allem."

Nicht Migration schafft Arbeitsplätze sondern die dadurch hervorgerufenen Kaufkraft. Ansonsten wäre doch eine Migration in Länder mit besonders hohen Arbeislosenquoten sinnvoll.

Das würde z.B. Griechenland aber nicht helfen. Denn die Kaufkraft in Deutschland durch Asylmigration ist zu >90% durch Steuergelder finanziert. Die Arbeitsplätze könnten genauso gut durch Staatsausgaben im Bildungs- und Gesundheitsbereich geschaffen werden.

@Am 20. Juni 2018 um 13:19 von Erich Kästner

Zitat: "Migration schafft Arbeitsplätze!
Natürlich werden dadurch Arbeitsplätze geschaffen. Wo Menschen sind, entsteht Nachfrage nach so ziemlich allem.

Für Südeuropa gilt da was anderes und man muss dort den Rechten solche Argumente entgegensetzen."

Das nennen Sie also ein "Argument"?

1. Eine illegale Masseneinwanderung, wie wir sie seit 2015 erleben, macht Arbeit, schafft aber keine Arbeitsplätze!

Da haben Sie etwas grundlegend falsch verstanden.

Außer Sie meinen etwa damit künstlich geschaffene Arbeitsplätze in der Asylindustrie, die von den Steuergeldern derjenigen finanziert werden müssen, die real in diesem Land etwas zum Wohlstand beitragen.

Wenn Sie mir oder Oma Glawotschke, die nur über eine Mini-Rente bezieht, 1 Mio. EUR schenken, bin ich auch sicher, dass wir für "neue Nachfrage" und damit Beschäftigung sorgen können.

Vorbild Einwanderungsland Amerika...

Zitat: " Im Einwanderungsland Amerika war das auch lange so. Die Politik ist aber mittlerweile eine andere als früher. "

Das kann ich auch gerne erklären, wieso es in Bezug auf die Einwanderung in die USA Unterschiede gibt:

1. Einwanderung war maßgeblich aus Europa

2. Fokus lag auf Qualifikation der Eineanderer

3. Von Tag Null an würde den Immigranten Leistungsbereitschaft abverlangt. Es fand keine Einwanderung in die Sozialsysteme wie bei uns statt.

4. Einwanderer identifizierten sich von Tag Null mit den Werten und Kultur der USA

Das erklärt den Erfolg der USA als Einwanderungsland und spiegelbildlich den Misserfolg Deutschlands als ebensolches!

13:48, Einerer

>>Es würde mich interessieren, wie viele Migranten noch nach Deutschland kämen, würde man die Unterstützung abschaffen. Wenn man den Befürwortern glauben will, dürfte es keinen Unterschied geben, weil die meisten wegen der herrlichen Landschaft und der zu erwartenden Arbeitsstelle kommen. Warum probieren wir es nicht aus?
Oder haben die Befürworter doch Angst, sie könnten falsch liegen?<<

Wir probieren es nicht aus, weil es sowohl dem Grundgesetz als auch den EU-Gesetzen widerspricht.

Die besagen alle, daß das Existenzminimum gesichert sein muss. Dazu gibt es Grundsatzurteile.

Und mehr als das Existenzminimum gibt die angebliche Rundumversorgung in Deutschland nicht her.

12:14, RoyalTramp

>>Es ist doch logisch, denn in Afrika herrschen nahezu überall vergleichbare Lebensbedingungen, Standards und auch die Bildungsqualität ist relativ einheitlich. Da kann Migration sehr positiv sein, um neue Impulse zu setzen. Aber eben nicht, wenn es sich um Armutsmigration handelt.<<

Deutlicher hätten Sie Ihre profunde Unkenntnis über den riesigen, wirtschaftlich und kulturell ungeheuer vielseitigen Kontinent Afrika gar nicht unter Beweis stellen können.

"Gemeinsames Verständnis"

Zitat: "Wir brauchen ein gemeinsames, globales Verständnis davon, wie wir geeignete Systeme und Strukturen schaffen können, damit die Menschen sich über Ländergrenzen bewegen können"

Ist das nur etwas komplizierter formuliert für den linksradikalen Slogan: "no borders, no Nation, no deportation"??

Von welchem "gemeinsamen Verständnis" redet Madame Sirleaf genau, wenn man eine westlich-europäische Kultur- und Wertvorstellungen, mit denen, die man in islamischen/afrikanischen Ländern vorfindet?

Kann Madame Sirleaf das einmal spezifizieren? Ich entdecke hier nicht sehr viel "Gemeinsames".

Einfache (Milchmädchen?) Rechnung

In wirtschaftlicher Hinsicht gibt es zwei Migrantengruppen: 1. produktiv (solche, die Ressourcen schaffen) und 2. unproduktiv (solche, die Ressourcen verbrauchen). Nur wenn die Summe aller Migration für ein Land nicht negativ ausfällt, kann man von einer Bereicherung für dieses Land sprechen.
Bisher durfte ich leider nirgends lesen, dass für D. seit 2015 in dieser Hinsicht die Summe positiv ist. Es fehlt an stichhaltigen Argumenten und Beweisen. Da hilft weder linksliberale "Pro"- Polemik noch rechtsnationale "Kontra"- Polemik. Hier wäre eine sachdienliche, ehrliche Stellungnahme unserer leitlinienkompetenten Führung hilfreich: wer weiß, vielleicht kommt sie ja noch?

@15:08 von BreiterBart

Zu Ihren Thesen möchte ich doch etwas bemerken....

1. Einwanderung war maßgeblich aus Europa

Das klingt für mich ein wenig nach der These, dass Einwanderer aus Europa per se keine Problem machen würden (bessere Menschen?). Eine These, die ich nicht unterschreiben würde. Schließlich haben diese Europäer, die "länger da Wohnenden" auch nicht gerade vorbildlich behandelt.

2. Fokus lag auf Qualifikation der Eineanderer

Das nützt aber nichts bei der Diskussion um Hilfe für Menschen vor Verfolgung. Ich will nicht nur verfolgten Ärzten und Ingenieuren helfen.

3. Von Tag Null an würde den Immigranten Leistungsbereitschaft abverlangt. Es fand keine Einwanderung in die Sozialsysteme wie bei uns statt.

Stimmt vermutlich, wo es keine Sozialsysteme gibt...

4. Einwanderer identifizierten sich von Tag Null mit den Werten und Kultur der USA

Dann gäbe es keine China-Town, Little Italy usw. Menschen versuchen ihre Heimat mitzunehmen.

"Die meisten Menschen gehen

"Die meisten Menschen gehen freiwillig in ein anderes Land, weil sie auch die Mittel dazu haben."

Das stimmt auffallend.

"Dann investieren sie und das hilft diesem Land."

Das entspricht leider überhaupt nicht der Realität :(

M.Mn. nach ist die Herkunft

M.Mn. nach ist die Herkunft einer Migrantengrupe durchaus relevant dafür, ob das Migrationsergebnis Erfolg oder Mißerfolg lautet.
Z.B. habe ich noch nicht gehört, dass die USA im 18. und 19. JH durch schwarzafrik. Migration (Sklaverei) wirtschaftlich oder gesellschaftlich geboostert worden wären.

Entscheidend scheint mir der Umfang und die Kompatibilität der Sozialisierung eines Migranten in Relation zum Zielland.

Ist das Populismus oder nur eine Verallgemeinerung

Es gibt die Afrikaner genau so wenig wie die Europäer.

Jeder hat eigene Interessen.

@fathaland slim; @13:48, Einerer

Das "Existensminimum" nach den Urteilen ist relativ zu dem materiellen Lebensstandard der unteren 15 % des Landes definiert.

Leben Sie in einem Land mit ausschließlich €-Millionären müssten Sie danach ebenfalls einen vergleichbaren Lebensstandard durch Staatsgeld finanziert bekommen.

Leben Sie in einem Land wo die unteren 15 % kaum genug zu essen hätten, wäre dies der vergleichbare Lebensstandard.

Testen könnte man diesen "Pull-Faktor" nach dieser Rechtsprechung also nur, wenn die Migranten in eine Region kämen, in dem der Lebensstandard entsprechend niedrig ist.

10:05, Diabolo2704

>>Möglichkeiten
Es fragt sich halt nur, für wen. Vielleicht fragt man mal die Indianer in Nord- und Südamerika, wie sich die Migration der Europäer auf das Leben ihrer Völker ausgewirkt hat. Oder die Herero, die Zulu, die Aborigines ...<<

Der Unterschied zwischen Migration und Kolonialismus ist Ihnen nicht geläufig?

Damit sind Sie allerdings in rechten Kreisen nicht allein.

Wir erleben momentan einen doppelten Weltkulturbruch. Die 500jährige Dominanz der Globalisierung durch die westliche Welt und die 100jährige Dominanz der westlichen Welt durch die USA gehen gerade zu Ende.

Da kommt noch einiges auf uns zu, so viel ist sicher.

Das Problem liegt doch in den glaubenskulturellen Differenzen

Über Einwanderung soll und muss immernnoch das potentiell aufnehmende Land bzw. die Staatengemeinschaft entscheiden, und zwar unter Berücksichtigung der eigenen langfristigen Interessen.

Dazu gehört neben wirtschaftlichen Aspekten auch der Aspekt des gesellschaftlichen Friedens und der inneren Sicherheit.

Unter beiden Aspekten ist die massenhafte Migration aus Afrika und dem nahen Osten meines Erachtens abzulehnen.
Daher muss ich Frau Sirleafs Einschätzung als idealisierend, fehlerhaft vereinfachend und sachlich unterschlagend widersprechen.

@J. Noll

Die Sudetendeutschen (die Hälfte meiner Vorfahren) sind weder unkontrolliert noch migriert.
Erstens sind/waren es Deutsche, welche aus der Tschechoslowakei vertrieben wurden. Ähnlich erging es Preußen, Schlesiern, uva.
Zweitens ging dies trotz herrschendem Nachkriegschaos relativ kontrolliert von statten.
Drittens haben diese Menschen in Restdeutschland mit angepackt und das Land wieder aufgebaut.

Kriegsvertriebene, die ins verkleinerte Rumpfland fliehen, kann man nicht mit jenen vergleichen, welche ihr Land verlassen und diesem für immer fern bleiben wollen.

@BreiterBart

Versteh ich Sie richtig: Sie nehmen für sich gerne in Anspruch, in jedes Land der Welt reisen zu können, am besten ohne Visa und Geld-Umtausch und für Leute aus bestimmten Staaten, die zB Demokraten wie Trump und Erdogan festlegen, soll das nicht gelten? Ganz schön egozentrisch. Sie sollten außerdem den Artikel lesen und nicht irgendwas hineindeuteln. Denn eines ist sicher: seit der Völkerwanderung ist ganz D. von Wirtschaftsflüchtlingen aus dem Norden gefüllt. Wie war das jetzt mit der Migration als Chance?

Bildungsferne

Bildungsferne Deutsche wolen natürlich keine Migration von bildungswilligen Migranten. Das macht ihnen Angst.

15:43, bassfan

>>In wirtschaftlicher Hinsicht gibt es zwei Migrantengruppen: 1. produktiv (solche, die Ressourcen schaffen) und 2. unproduktiv (solche, die Ressourcen verbrauchen). Nur wenn die Summe aller Migration für ein Land nicht negativ ausfällt, kann man von einer Bereicherung für dieses Land sprechen.<<

Sie meinen, man könne Menschen derart trennscharf in genau zwei Gruppen einteilen?

Sicherlich, wenn das so wäre, dann machte gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit Sinn...

Migration

Mir geht die Diskussion, ob wir von den Flüchtlingen/Migranten profitieren oder ob sie uns was kosten am Thema vorbei.
Asyl und Flüchtlingshilfe dient nicht dazu, selbst davon zu profitieren. Das wäre gesteuerte Einwanderung, die seit Jahrzehnten von der Union abgelehnt wird. Also vermutlich kosten uns die Flüchtlinge derzeit auf jeden Fall was. Ist so, ich bin der Meinung, wir können uns das leisten. Wir schmeißen viel mehr Geld für großen Quatsch raus.
Das heißt aber nicht, dass ich glaube, wir könnten allen helfen oder wir dürften niemanden ausweisen. Ich bin nicht naiv oder pathologisch hilfsbereit. Aber Menschen, die Hilfe brauchen, nicht kriminell sind usw. finde ich kann man schon helfen. Wenn ich Bettlern was gebe oder regelmäßig für Projekte in Afrika spende (monatlicher Beitrag) kostet mich das auch was und bringt mir nix außer Gewissensberuhigung. Christliche Werte? Wie war das noch mal mit St. Martin?

16:11, HarryH.Hirsch

>>um 15:11 von fathaland slim
Zentrale Flüchtlingslager waren bis 1961 (Mauerbau) und länger, wie Marienfelde und andernorts, in Deutschland z.B. grundgesetzlich offensichtlich durchaus möglich.

Reine Sachleistungen sind in Dänemark offensichtlich auch EU-gesetzeskonform.

...dass das völlig unmenschliche "Kasernierung" sei...dass man da Wohnungen finden oder bauen muss... und Taschengeld ausgeben, ist offensichtlich wieder eine sehr zeitgeistige Auslegung.<<

Reine Sachleistungen waren auch in Deutschland früher üblich.

Man hat sie aufgegeben, weil das System kostspieliger war als das jetzige.

Es gab dann auch mal ein Bezugsschein-System, mit dem man nur bestimmte Waren in bestimmten Läden kaufen konnte. Das ist über dreißig Jahre her. Wir sind dann damals mit Flüchtlingen einkaufen gegangen, das heißt, die kauften die Waren, die sie laut Bezugsschein kaufen durften und für die wir Verwendung hatten, und wir gaben ihnen dann das Geld dafür.

Wann wird endlich zwischen

Wann wird endlich zwischen "Migration", "Asyl" und "Wirtschaftsflucht" unterschieden? Von der TS erwarte ich da einfach mehr.
Der Wirtschaftsflüchtling wird bestimmt keinen Technologietransfer leisten.

Und was sollen solche Fragen wie "Was stimmt nicht am Bild, dass die Menschen von Migranten aus Afrika haben?"?
Das impliziert doch schon in der Frage, dass meine Meinung, die sichetlich anders ist, als die vom Mainstream, falsch ist.
Traurig ist das!

15:50, bassfan

>>M.Mn. nach ist die Herkunft einer Migrantengrupe durchaus relevant dafür, ob das Migrationsergebnis Erfolg oder Mißerfolg lautet.
Z.B. habe ich noch nicht gehört, dass die USA im 18. und 19. JH durch schwarzafrik. Migration (Sklaverei) wirtschaftlich oder gesellschaftlich geboostert worden wären.

Entscheidend scheint mir der Umfang und die Kompatibilität der Sozialisierung eines Migranten in Relation zum Zielland.<<

Was meinen Sie mit "geboostert"? Das Wort habe ich noch nie gehört.

Sklaverei bezeichnen Sie also als Migration? Das zwangsweise Verschiffen von Menschen, wie Vieh?

Die Plantagenwirtschaft des Südens der USA wäre ohne Sklaven gar nicht möglich gewesen.

Und wenn Sie die kulturelle Bereicherung der USA durch die Nachfahren der Sklaven nicht sehen können, dann kann ich Ihnen auch nicht helfen.

Den Namen "Louis Armstrong" haben Sie aber doch schon mal, gehört, oder?

Einfach mal so, stellvertretend für tausende.

@Fataland 16.04

"Wir erleben momentan einen doppelten Weltkulturbruch. Die 500jährige Dominanz der Globalisierung durch die westliche Welt und die 100jährige Dominanz der westlichen Welt durch die USA gehen gerade zu Ende.
Da kommt noch einiges auf uns zu, so viel ist sicher."

Sie gehen also doch von einer Kolonialisierung des Westens durch den Migrationsschub aus? Ich such.
Unserer westlichen Denkfreiheit wird es bei großer Zuwanderung aus islamischen Ländern nicht gutgehen. Das sollten Sie als sehr liberaler Mensch bedenken.

@Am 20. Juni 2018 um 15:44 von dr.bashir

Zitat:"
Zu Ihren Thesen möchte ich doch etwas bemerken...."

Gerne. Immer zu!

Zitat: "Einwanderung war maßgeblich aus Europa

Das klingt für mich ein wenig nach der These, dass Einwanderer aus Europa per se keine Problem machen würden (bessere Menschen?). "

"Per se" gibt es nichts in der Welt.

"Bessere Menschen" ist ein schwieriger Begriff, auf den ich mich nicht versteifen würde. Fakt ist, dass europäische Einwanderer größere Zivilisationsleistungen erbracht haben, als die aktuelle Einwanderung aus islamischen/afrikanischen Ländern.

Zitat: "2. Fokus lag auf Qualifikation der Eineanderer

Das nützt aber nichts bei der Diskussion um Hilfe für Menschen vor Verfolgung. Ich will nicht nur verfolgten Ärzten und Ingenieuren helfen."

Madame Sirleaf spricht von Vorteilen der MIGRATION!! Asyl ist ein anderes Thema!
Bitte sauber argumentieren!

@unterschicht 16.37

"Bildungsferne Deutsche wolen natürlich keine Migration von bildungswilligen Migranten. Das macht ihnen Angst."

Und vielleicht wollen gebildete Deutsche auch keine Zuwanderung von bildungsfernen Migranten? Denken Sie mal drüber nach.

@Gassi 16.28

Es ist mir neu, dass ich so mir nichts dir nichts in jedes Land der Welt reisen kann, um dort zu bleiben, zu leben und ggf. sozial unterstützt zu werden.
Da scheint mir was entgangen zu sein...

@Am 20. Juni 2018 um 15:44 von dr.bashir

Zitat: "3. Von Tag Null an würde den Immigranten Leistungsbereitschaft abverlangt. Es fand keine Einwanderung in die Sozialsysteme wie bei uns statt.

Stimmt vermutlich, wo es keine Sozialsysteme gibt..."

Wie auch immer.
Offenbar sorgt das Fehlen eines ausgebauten Sozialstaatd dafür, dass man ein aktive und vitale Einwanderungsgesellschafft bildet!

Zitat: "4. Einwanderer identifizierten sich von Tag Null mit den Werten und Kultur der USA

Dann gäbe es keine China-Town, Little Italy usw. Menschen versuchen ihre Heimat mitzunehmen."

Ja, und Deutsch-Amerikaner feiern immer noch Oktoberfeste.

Was hat oberflächliche Folklore und Heimatromantik mit fundamentalen Werten eines Landes zu tun?

@Non serviam 13.53

Sehr gelungen formuliert! Genau so ist das.

Immigration schafft Technologietransfer?

Warum hat dann das „Greencard“-Angebot vor einigen Jahren weniger als 100 Fachkräfte, .z.B. IT'leraus Indien, zu uns geführt? Die Antwort ist einfach: Für qualifizierte Fachkräfte, von welchen wir profitieren könnten, ist Deutschland unattraktiv - zu hohe Lebenshaltungskosten, zu niedrige Löhne im Vergleich zu USA, Australien, Kanada, Indien usw. Wer kommt, war zumeist bereits in dem Herkunftsland Subproletariat, vielfach Analphabet. Noting left to loose! Also auf nach Europa!

16:37 von unterschicht2

Bildungsferne Deutsche wolen natürlich keine Migration.... Das macht ihnen Angst.

.
natürlich würde das denen Angst machen
ist ihnen das zu verdenken ?
und vorallem ist das verwerflich zuerst nach seinem eigenen auskommen
oder das seiner Familie zu schauen
… was mir Angst macht,
was unsere hochgebildeten humanistisch geprägten Vorfahren gemacht haben
da lob ich mir etwas weniger Bildung, diejenigen wüßten nicht
in welche Richtung sie marschieren müssten

@Am 20. Juni 2018 um 16:28 von Gassi

Zitat: "Versteh ich Sie richtig: Sie nehmen für sich gerne in Anspruch, in jedes Land der Welt reisen zu können, am besten ohne Visa und Geld-Umtausch und für Leute aus bestimmten Staaten, die zB Demokraten wie Trump und Erdogan festlegen, soll das nicht gelten? Ganz schön egozentrisch"

Sie sagen es: REISEN!
Was hat das mit einer langfristigen MIGRATION zu tun??

Und ja: für viele Länder brauch man ein Visum!! Die wollen sogar Name, Alter, Dienstgrad wissen. Potzblitz!

zitat: "Wie war das jetzt mit der Migration als Chance?"

Ja, genau!das war ja genau meine Frage! Wieso sagen Sie hierzu nichts?

@unterschicht2 16:37

Typisch Deutsch eben. Anstatt selber was an den eigenen Problemen und der fehlenden Bildungen zu ändern hetzt und brüllt man lieber lauthals gegen fremde Migranten die viel mehr Interesse besitzen sich zu bilden.
Schuld sind immer die anderen und nie man selbst! Wenn Migranten legal hier sind oder eine legale Aufenthaltsgenehmigung besitzen ist gegen die gar nichts zu sagen meiner Ansicht nach. Die sind mir lieber als manch faule Deutsche die nichts tun um ihre eigene Situation zu verbessern und sich weiterzubilden.

@derdickewisser 17:13

Ja klar, wenn man merkt, dass man nichts mehr argumentiert haut man alle Migranten in einen Topf und bezeichnet sie als bildungsfern. Pauschalisierung hilft nicht weiter bei diesem Thema. Denken Sie darüber mal nach.

@15:43 von bassfan

"In wirtschaftlicher Hinsicht gibt es zwei Migrantengruppen: 1. produktiv (solche, die Ressourcen schaffen) und 2. unproduktiv (solche, die Ressourcen verbrauchen). Nur wenn die Summe aller Migration für ein Land nicht negativ ausfällt, kann man von einer Bereicherung für dieses Land sprechen."

Ressourcen werden natürlich von allen Menschen verbraucht, egal ob sie mehr verbrauchen als sie erzeugen oder nicht.

Ihre Beschreibung ist rein ökonomischer Natur. Natürlich ist es positiv, wenn Migration den durchschnittlichen Wohlstand eines Landes anhebt. Ich halte eine bessere Steuerung der Migration auch durchaus für sinnvoll (Weitere Erleichterungen bei guter Qualifikation)

Das man ausschließlich bei einer wirtschaftlich positiven Bilanz von einer Bereicherung reden kann halte ich für fraglich. Bei der aktuellen Migrationsdebatte geht es häufig zudem um Flüchtlinge. Deren Einreise kann man nicht ausschließlich von wirtchaftlichen Erwägungen abhängig machen.

17:03, derdickewisser@Fataland 16.04

>>"Wir erleben momentan einen doppelten Weltkulturbruch. Die 500jährige Dominanz der Globalisierung durch die westliche Welt und die 100jährige Dominanz der westlichen Welt durch die USA gehen gerade zu Ende.
Da kommt noch einiges auf uns zu, so viel ist sicher."

Sie gehen also doch von einer Kolonialisierung des Westens durch den Migrationsschub aus? Ich auch.<<

Das deuten Sie in meine Worte hinein?

Interessant.

Aber weiter entfernt könnte Ihre Einschätzung von meiner Meinung nicht sein.

Ich weiß allerdings, daß es für hierarchisch denkende Menschen nur zwei Alternativen gibt: Entweder ich herrsche oder ich werde beherrscht.

>>Unserer westlichen Denkfreiheit wird es bei großer Zuwanderung aus islamischen Ländern nicht gutgehen. Das sollten Sie als sehr liberaler Mensch bedenken.<<

Sie meinen, die Freiheit hätte auf Menschen eine geringere Anziehungskraft als Bevormundung und Unterdrückung und wird deswegen verlieren?

Da bin ich als liberaler Mensch genau gegenteiliger Ansicht.

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