Ihre Meinung zu: Wie erfolgreich war das Trump-Kim-Treffen?

12. Juni 2018 - 11:35 Uhr

Das Bild des Tages war der Handschlag. Die Worte des Tages: "großartig" und "historisch". Doch ein wichtiges Ziel des Gipfels wurde nicht konkret vereinbart. Eine Analyse von Klaus Scherer.

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Kommentare

Es war schon Erfolg genug, dass dieses Treffen überhaupt

stattgefunden hat. Ist doch schön zu sehen, dass Kim sich öffnet.

Die Art der Bewertung

Es ist doch immer wieder erstaunlich wie das Narrativ die Dinge unterschiedlich bewertet.
Hätte damals Obama einen solchen Erfolg verbuchen können, hätte an gleicher Stelle ein 14 tägiger Jubelgesang eingesetzt.

Armutszeugnis

Es ist ein Armutszeugnis vieler deutscher Medien dieses Treffen schlecht zu reden.
Wer sich in der internationalen Presse umsieht, der der liesst und hört andere Töne.

Hass vs Frieden

Ich kann Trump nicht besonders ab. Nun musste und muss Trump weiterhin so viel Hass ertragen.
Und dennoch erfüllt er kontinuierlich Wahlversprechen und macht den größten Schritt in Nordkorea, den noch keiner (auch noch so hochgejubelter "Blender") vor ihm geschafft hat. Einfach nur WOW! Respekt Herr Trump - das muss jeder Kritiker einsehen, auch wenn es viele weiter nicht eingestehen... schade.

Fragt man hier allen ernstes

Fragt man hier allen ernstes nach dem Erfolg dieses Treffens? Man weiß doch, das Trump nur viel Geklepper zu seinem Handwerk macht. Falls er irgend etwas ausgemacht hätte, wird er das morgen oder schon bei seinem nächsten abgesackten Blutzuckerspiegel, oder weil er wieder einen psychodelischen Schub hat, eh wieder alles andersherum sehen oder drehen. Hauptsache ist dem in seinen Wachphasen doch nur, dass er wieder weltweit in die Kameras zeigen kann, dass er seinen Namen ganz selbstständig und alleine, also wirklich ohne Hilfe, irgendwo drunter schreiben konnte. Also alles wie immer, mittlerweile kennt man doch die amerikanische Hill-Billy-Regierung mit ihrem wichtigtuerischen Oberscheriff. Auch für den Osten gilt also: Im Westen nichts Neues!

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Trump hat im letzten Satz der

Trump hat im letzten Satz der Pressekonferenz gerade noch hinzugefügt: "Vielleicht komm ich in 6 Monaten wieder zu euch zurück und sage: Ich lag falsch. Aber ich weiß ja nicht ob ich das jemals zugeben würde. Ich würde mir wahrscheinlich irgendetwas aus den Fingern saugen." Ja, hiermit hat DT gerade offen zugegeben, dass der ganze Singapur summit wahrscheinlich wertlos ist, und ihm nur bei den Mid Terms im November helfen soll. 6 Monate ist im Dezember, also genau wenn die MidTerms gerade vorbei sind.

Phantastische Diplomatie

So sehr ich mir wünsche, dass Nord- und Südkorea ihren Kriegszustand beenden und einen formellen Friedensvertrag unterschreiben, bin ich doch erschüttert über die Diplomatie die hier vonstatten ging.

DT macht deutlich, wie seiner Meinung nach Diplomatie mit einer der größten Wirtschaftsmächte und der größten Militärmacht auf diesem Globus funktionieren soll.

Die Staatschefs, welche verhandeln wollen, schmeißen sich erst einmal Beleidigungen an den Kopf und starten einen Penisvergleich (vgl. Größe Atomknopf). Man droht schon mal mit dem nuklearen Holocaust. Und wenn man damit durch ist, trifft man sich auf einer Urlaubsinsel und redet miteinander.

Kein Wunder dass das Iran-Abkommen aufgekündigt wurde. Soweit ich dies erkenne, steht ähnliches drinnen wie bei der Absichtserklärung jetzt. Aber der Iran hatte einfach keine Atomwaffen zum drohen. Schwerer Fehler, wie der Iran jetzt lernen und sein Fehler schnell nachholen wird.

Ein freudiger wie auch trauriger Tag der Diplomatie.

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