Kommentare

An diese 25 % glaube wer will, ich nicht!

Ich wohne in einer Stadt mit einem größeren Asylantenheim und kann nicht feststellen, das es sehr viele Migranten sind, die Arbeit haben. Rechne ich die Kinder und Frauen raus, von denen kaum einer Arbeit hat, so müßten mindestens 50 % der arbeitsfähigen Männer in Lohn und Brot stehen und das kann einfach nicht stimmen.
Auch sollte man mal analysieren, um welche Arbeit es sich denn handelt.

Was mal wieder unterschlagen wird...

Nach wie vor dürfen die meisten Flüchtlinge gar nicht auf Jobsuche gehen weil sie ja sonst Deutschen die Arbeitsplätze wegnehmen würden.

Das Problem hier ist offensichtlich: Haben die Leute keine Arbeit, so heißt es sie würden hier nur schmarotzen. Haben sie hingegen welche, so beschwert man sich darüber, dass sie einem die Arbeitsplätze (welche sie ja zum großteil überhaupt erst erschaffen) wegnehmen.

So kann man es den Deutschen natürlich nie recht machen.

Gewagte Prognose

"Wenn sich der Beschäftigungszuwachs so fortsetzt, hat nach fünf Jahren die Hälfte der Zuwanderer eine Arbeit", sagte Herbert Brücker, Leiter des IAB-Forschungsbereichs Migration

---

dem möchte ich entgegen halten, dass von den 20%, die es in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung geschafft haben (Glückwunsch), wahrscheinlich ein wesentlicher Anteil mit entsprechender Vorbildung ins Land kam und entsprechend "nur" sprachliche und kulturelle Barrieren überwinden musste.

Meine faktenfreie Vermutung ist, dass die verbliebenen 80% überwiegend eine geringere Bildung mitbringen oder andere Probleme haben. Ich sehe keinen Grund zur Annahme, dass sich der Trend linear fortsetzt.

Bezug zu den Ausgaben betrachten

Das wird ja gerne vergessen, wenn man liest "im jahr 2017 wurden 20 Milliarden für Flüchtlinge ausgegeben". Manche sehen da bekanntlich sofort rot.

Diese Menschen beginnen irgendwann zu arbeiten und liegen ab diesem Punkt nicht mehr dem Staat auf der Tasche (abgesehen vielleicht vom ein oder anderen Sprachkurs), sondern zahlen selbst ein.. und zwar bei Vollzeitbeschäftigung mindestens ~2200€ im Jahr (bei Mindestlohn und ohne sonstige Abzüge).
Hinzu kommt noch, dass das Geld das sie als Lohn erhalten ja nicht komplett gespart wird, sondern ebenfalls zu einem nicht unerheblichen Teil ausgegeben wird, was nochmals besteuert wird.
Unterm Strich werden diese Menschen also, sofern sie sich entschließen länger hier zu bleiben, mehr in die Staatskasse einzahlen, als sie aus dieser bezogen haben. Sicherlich nicht innerhalb des ersten Jahres, aber die Bilanz wird irgendwann positiv.

@KarlderKühne

Du kannst ja gerne glauben was du willst, aber ich glaube grundsätzlich keinen Anekdoten über Statistiken. Und das solltest du auch von anderen nicht erwarten. Erzählen kann man im Internet viel wenn der Tag lang ist.

Auch sind keinesfalls 50% der Flüchtlinge Frauen und Kinder. Der Männeranteil ist sehr viel höher (ich glaube um die 70%). Warum sollte man Frauen überhaupt grundsätzlich herausrechnen?

Interessant wäre noch zu

Interessant wäre noch zu wissen, wieviel Prozent der Frauen unter der Flüchtlingen einen Job haben....
Geflüchtete Frauen nehmen seltener an Deutschkursen teil, zudem gibt es bei den wichtigsten Herkunftsländern enorme Geschlechterunterschiede beim Bildungsniveau und bei den beruflichen Qualifikationen.
Hinzu kommt besonders bei geflüchteten Musliminnen noch, dass sie häufig auf eine traditionelle Rollenverteilung ausgerichtet und deshalb gar nicht erwerbsorientiert sind.
Nicht selten entscheidet (auch hier) der Mann, ob sich eine Frau integrieren darf, oder auch nicht....

@ Typhox

Das Phänomen hat mittlerweile auch einen scherzhaften Namen:

"Schroedinger's Flüchtling": Er ist "faul und arbeitet nicht", nimmt den Einheimischen aber die Jobs weg...

PS: Da Flüchtlinge (anders als stets behauptet/suggeriert) keine einfachen Migranten sind, wird auch nicht in erster Linie auf ihre Integrierbarkeit in den heimischen Arbeitsmarkt geachtet (-->logisch).
Das heißt aber auch, dass Schulabschlüsse, Zertifikate usw. oft nicht anerkannt werden können oder ein klares deutsches Pendant fehlt. Es gibt viele Personen, die gerne arbeiten würden (da sie in ihrer Heimat i.d.R. auch werktätig waren), es aber nicht dürfen.

warum werden keine absoluten

warum werden keine absoluten Zahlen veröffentlicht! in% ist das Ganze fragwürdig!

Fehlt da was?

"Jeder 4 Flüchtling hat einen Job" von dem er Leben kann. Dieser Teil fehlt. Was nutzt es einen Job zu haben und dann noch zusätzliche Sozialleistungen zu erhalten. Eine zweite Hoffnung, diese Statistik ist nicht so mit Ausnahmen verfälscht wie die Arbeitslosenstatistik.

re TakeshiKovacs

Stimmt, so in 20-30 Jahren sind die Ausgaben wieder drin. Ist doch prima, nicht wahr? Dazu noch die Renten auf H4-Niveau, die diese Menschen zu erwarten haben. Ausgesprochen positiv....

(Unabhängig davon schreibt Richard Morgan tolle Romane).

@KarlderKühne

"An diese 25 % glaube wer will, ich nicht!

Ich wohne in einer Stadt mit einem größeren Asylantenheim und kann nicht feststellen, das es sehr viele Migranten sind, die Arbeit haben. Rechne ich die Kinder und Frauen raus, von denen kaum einer Arbeit hat, so müßten mindestens 50 % der arbeitsfähigen Männer in Lohn und Brot stehen und das kann einfach nicht stimmen."

1.) Wie kommen sie darauf, dass Kinder nicht schon aus der Statistik rausgerechnet sind. Die Arbeitslosenzahlen berechnen sich ja auch nur anhand von gemeldeten Arbeitslosen und Erbewerbstätigen.
2.) Warum sollen Frauen rausgerechnet werden bzw. wie kommen Sie darauf, dass es sich bei den Flüchtlingen mit Jobs ausschließlich um Männer handelt?
3.) Können sie sich vorstellen, dass ein anerkannter Flüchtling mit sozialversicherungspflichtigem Job vielleicht auch eine eigene Wohnung bezieht und nicht mehr im Flüchtlingsheim um die Ecke wohnt?

Vielleicht einfach mal über den Sachverhalt nachdenken.

@ KarlderKühne 07:06 Uhr

Sie möchten es aufgrund Ihrer eigenen Beobachtung richtig stellen? Wenn Sie das in Bezug auf eine einzelne Einrichtung in einer einzigen Stadt durch bloße persönliche Beobachtungsschätzung so feststellen und dann entsprechend auf ganz Deutschland hochrechnen, wollen Sie also zu einer zuverlässigeren Aussage kommen?
Und wenn in Ihrer Stadt mal wegen Kellerüberflutungen nach Starkregen die Feuerwehr angeblich 80 Einsätze hatte, kann das gar nicht sein, weil in Ihrer Straße (zufällig) kein einziger nötig war?
Ich finde es auf jeden Fall sehr abenteuerlich, sich auf diese Weise ein eigenes Bild von einer persönlich unüberschaubaren Gesamtsituation zu machen.

Integrationswilligkeit überschätzt durch Arbeitgeber

Von den seit 2015 nach Deutschland gekommene Flüchtlinge hat also 75 % keine Arbeit. Und dies in einem Land wo man händeringend Mitarbeiter sucht, in einem Land der überschäumende Hochkonjunktur. Viele der Flüchtlinge sprechen auch nach mehrere Jahre kein Wort Deutsch. Geben sich auch keine Mühe. Hier bestätigen sich Zahlen aus der Schweiz das weit über die Hälfte der Flüchtlinge auch nach 5 Jahre keine Arbeit haben. Die Integrationsfähigkeit und Willigkeit dieser Menschen ist von den Arbeitgebern weit überschätzt worden. Jetzt darf die Allgemeinheit wieder für die Kosten und Problemen aufkommen.

Gute Nachricht, dennoch ...

Abgesehen davon, dass Zahlen (der Betroffenen) zu nennen sinnvoll wäre und man gern wüsste, wie viel Einkommen die Flüchtlinge konkret haben bei welchem (Aus-)Bildungsniveau und ob sie ihre Familie ernähren können: Etwa jeder Fünfte sei sozialversicherungspflichtig beschäftigt, schreibt die "Rheinische Post". Gut.
Das heißt umgekehrt aber auch: Drei Viertel der Betroffenen haben keinen Job, vier Fünftel sind nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt – und es kommen ja wohl bemerkt Tag für Tag neue Migrierende und Nachfrager nach Arbeit, die man, selbst wenn weitere Flüchtlinge in den nächsten Monaten Arbeit finden sollten, statistisch seriös gegenrechnen müsste. Zudem wollen die Vereinten Nationen mit einem globalen Pakt, der noch in diesem Jahr verabschiedet wird, legale Migration weltweit fördern. Die Lage bleibt schwierig, vermute ich.

Es ist ein Trugschluß von

Es ist ein Trugschluß von denen, die Arbeit gefunden haben, weil sie qualifiziert und willig sind, auf alle anderen zu schließen. Viele von denen, die bis jetzt keine Arbeit haben, aus welchen Gründen auch immer, werden auch in 5 Jahren keine Arbeit haben.

Was stimmt Hrn. Brückner so hoffnungsfroh?

Zitat: "Wenn sich der Beschäftigungszuwachs so fortsetzt, hat nach fünf Jahren die Hälfte der Zuwanderer eine Arbeit", sagte Herbert Brücker,."

Was stimmt Hrn. Brückner so hoffnungsfroh?

(wobei ich gar nicht weiß, welchen Anlass es dazu gäbe, wenn 50 % weiterhin finanziert werden "müssen")

"von den erwerbsfähigen Flüchtlingen mit Aufenthaltsbewilligung (bis fünf Jahre Aufenthalt in der Schweiz) und Flüchtlingen (bis sieben Jahre Aufenthalt in der Schweiz) die grosse Mehrheit von der Sozialhilfe abhängig. Bei den Eritreern waren es 91 Prozent, bei Iranern 84 Prozent. Auch bei Flüchtlingen aus Sri Lanka, die allgemein als gut integriert gelten, 75 Prozent.

Aus der Türkei waren es fast neun von zehn (89 Prozent). Bei Menschen aus Syrien (87 Prozent)."

https://bazonline.ch/schweiz/standard/Aus-Asylanten-werden-Sozialhilfefa...

"Jeder 4. Busfahrer in Deutschland hat einen Führerschein"

Gäbe es diese Meldung wäre das Entsetzen gross.

@ Friedrich peter 07:53

Ich unterstütze Ihren Beitrag, der die Sachlage klarstellt.

Die Realitätsverweigerung und - verdrehung in den öffentlichen Medien hört eben nicht auf.

@Am 31. Mai 2018 um 07:44 von crastro

Ich möcht ja nicht unken aber ein Asylbewerber ist doch ein Flüchtling u. viele gehen wenn der Fluchtgrund entfällt zurück u. bauen zu Hause die Kriegsschäden wieder ab?Gab es das oder so ähnlich mit entsprechenden Erfahrungen bzw. Auswüchsen nicht schon mal beim Balkankrieg?Klar das aus Nah-Ost u. mit noch fremderen Kulturen-Sprachen ist noch mal eine etwas andere Nummer. Und wenn das bei über 1 Millo.Geflüchteten nur die Facharbeiterlücken bzw. Spezialingineure auffüllt wäre das ja mit dem ständigen ausrufen solcher Probleme unschlüssig es sei denn die Langzeitarbeitslosen dafür in Frage kommenden miesen oder Überforderungsjobs wären ein Fake oder das ewig rosa Schweinchen was bei Bedarf durchs Dorf getrieben würde u. nicht in die Fabriken verschwindet?Äh, mir ist das alles zu unpräzise u. eine good will Meldung,Aktion?Um den Bürger AFD u. Fremdenhass zu Appetitzügeln?Ansonsten denken sie wenigstens u. das noch schlüssig u. logisch.Deshalb möchte ich mich auf diesen Wege anschließen.

Lohn

Einige Städte übernehmen fürs erste Jahr bis zu 80% der Lohnkosten.
Deswegen klappt's auch mit den Jobs bei einigen Unternehmen.
Nach dem Jahr siehts dann wieder anders aus.

Wie hat das IAB diese %

Wie hat das IAB diese % Zahlen generiert und was sind die absoluten Zahlen ?

Ich habe keine Zweifel an dem Bericht

Die Putzkolonne, die in "meinem" Mehrfamilien-Haus reinigt hat in letzter Zeit immer Flüchtlinge dabei (immer junge, fleißige Männer, die wohl ohne Verpflichtungen 'unbegrenzt flexibel' sind).

Es ist halt aber so, dass die Leute, die vorher dabei waren ersetzt wurden.

Was ist mit denen passiert?
Sind sie jetzt arbeitslos?
Waren es Leiharbeiter aus dem Osten der EU? (Das letzte Nacht es auch nicht besser: dann ist man nun in osteuropäischen Ländern arbeitslos... Wenn sich jetzt einer immer noch wundert, dass man dort keine Flüchtlinge haben möchte, dem ist nicht mehr zu helfen.)

Sollte man da vielleicht nicht doch mal recherchieren?

Wie belastbar ist die Zahl?

Ich habe zwar überhaupt keine Ahnung, wie die Beschäftigungszahl von 25 % unter Flüchtlingen als Erfolg verkauft werden soll.

Für mich stellt sich die Frage(n):

- wie kommt es zu dieser Zahl (d.h. was ist der Zähler, was ist der Nenner?)

- um welche Jobs handelt es sich hier? Bei wievielen Jobs handelt es sich um Tätigkeiten im produktiven Sektor, bei wievielen Jobs handelt es um Tätigkeiten, die aus öffentlicher Hand bezahlt werden?)

- wie nachhaltig sind die Zahlen? In einem Artikel im Münchner Merker kommt die Industrie und Handelskammer zur ernüchternden Bilanz: „Flüchtlinge als Arbeitskräfte bringen nichts“. Hemnisse seien fehlende Sprachkenntnisse, berufliche Bildung/Qualifikation und vor allem "große Mentalitätsunterschiede". 90 % aller Flüchtlinge als Azubis im Handwerk brechen ab.

Quelle:

https://www.merkur.de/lokales/erding/erding-ort28651/ernuechternde-bilan...

07:15 von Typhox

weil sie ja sonst Deutschen die Arbeitsplätze wegnehmen würden.
.
was soll diese Hetze ?
wenn sie schon so unqualifizierte argumentieren
diese nehmen nicht nur den Deutschen die Arbeit weg,
sondern jedem sich hierzulande befindlichen EU Bürger

Jobangebote

Wenn nach 5 Jahren die Hälfte der Zuwanderer einen Job hat, dann hat die andere Hälfte bereits 5 Jahre von Arbeitslosengeld 2 (Hartz-4) gelebt und muss weiterhin alimentiert werden. Da weiterhin jährlich 200.000 Flüchtlinge dazu kommen, baut sich hier ein Fass ohne Boden auf. Dieses Glas ist definitiv halb leer.

um 07:06 von KarlderKühne

"An diese 25 % glaube wer will, ich nicht! Ich wohne in einer Stadt mit einem größeren Asylantenheim und kann nicht feststellen, das es sehr viele Migranten sind, die Arbeit haben."

Was ich vor meinem Haus und Hof nicht sehen kann, existiert bekanntlich nicht! Aber mal im Ernst: Woher wollen sie wissen, wer von den Asylbewerbern eine Arbeit hat oder nicht? Das können Sie ja nur beurteilen, wenn sie selber den ganzen Tag vor dem Wohnheim stehen und den Ein- und Ausgang der Bewohner_innen kontrollieren. Im bundesweiten Durchschnitt wurde eine Beschäftigung von 25% anerkannter Flüchtlinge festgestellt. Das unterscheidet sich ggf. regional.

P.S. In der Regel handelt es sich bei Bewohnern eines Wohnheims um noch nicht anerkannte Flüchtlinge, die nur eingeschränkt arbeiten gehen dürfen (Regelung je nach Herkunftsland).

Bei solchen Aussagen

Muss ein Faktenfinder folgen ,es gelten keine Sprachkurse und 1 € Jobs wo über Arbeitsamt finanziert werden .Es gelten nur solche Jobs wo er sich selbst ernähren kann der rest ist Lug und Trug.

Dann sollte der Hunger der Wirtschaft

nach Fachkräften ja gestillt sein....

Mithalten können...

Rückkehr von Flüchtlingen
Flüchtlinge könn(t)en vielleicht, müssen hier aber gar nicht arbeiten. Ziel eines F. ist ja die Rückkehr in das Heimatland. Flüchtlingskinder sollten jedoch in die Schulen gehen müssen, aber nur um dann mit etwas Bildung bepackt zurückkehren zu können. Bei Flüchtlingen geht es nicht um Integration, sondern um die Rückkehr in das Heimatland. Sie haben einen Gaststatus.

Integration von Immigranten
Immigranten müssen arbeiten.

Problem von Immigranten
Oftmals halten Immigranten bei den hiesigen Ansprüchen der Arbeitswelt einfach nicht mit. Sie scheitern darin, in D. ihr Geld zu verdienen. Jene, die es betrifft, müssen natürlich auch zurück in ihre Heimatländer oder eben in andere Länder, wo sie mithalten können.

Weltweit scheitern Immigranten und kehren zurück oder wandern weiter. Da muss man doch politisch nicht so ein Theater veranstalten!

Es würde genügen, die Bürokratie endlich mal gemeistert zu bekommen - und das ist die Aufgabe der Politik!

um 07:26 von TakeshiKovacs

"Das wird ja gerne vergessen, wenn man liest "im jahr 2017 wurden 20 Milliarden für Flüchtlinge ausgegeben"....Diese Menschen beginnen irgendwann zu arbeiten und liegen ab diesem Punkt nicht mehr dem Staat auf der Tasche (abgesehen vielleicht vom ein oder anderen Sprachkurs), sondern zahlen selbst ein"

Selbst die 20 Milliarden sind nicht im Nirwana verschwunden, sondern in den Geldkreislauf zurückgekehrt. Das Flucht, wie es viele sehen, nur Nachteile bringt, ist schlicht falsch: die Beschäftigung steigt, es fließt mehr Geld, der Einzelhandel wird angekurbelt, etc.

Ganz im Gegensatz zu den 180 Milliarden, mit denen die Banken gerettet wurden: Dieses Geld ist im Nichts verschwunden und kommt auch nicht wieder.

@ 07:06 KarlderKühne

Ein paar Anmerkungen: Sprachlich ist das Wort "Asylanten" eine Abwertung; sprechen Sie doch bitte von Asylsuchenden, Asylbewerber*innen, Geflüchteten oder (wie die Überschrift) von Flüchtlingen - Sprache drückt Einstellung aus.
Dann - Ihr subjektiver Blick auf Ihre Stadt in Ehren - relativiert nie eine subjektive Wahrnehmung differenzierte statistisch sorgfältig erhobene Zahlen. Und zum Schluss: Geflüchtete leben (Gott sei dank) nicht nur in Sammelunterkünften. Man erkennt Flüchtlinge nicht " auf der Straße...

25 Prozent der seit 2015 haben Arbeit

wenn das nicht populistisch ist !

wahrscheinlich ne Statistik wie unsere Arbeitslosenzahlen .....
890.000 in 2015/280.000 in 2016/190.000 in 2017
dazu noch 200.000 aus 2014 gibt so 1,5 Millionen
davon sollen also 25 % den Job haben ?
was für nen Job ?
einen 1 Euro Job ? einen Vollzeitjob beim Bosch am Band
oder bei nem Flaschner Elektriker oder auf dem Bau ?
dann wie sieht das mit den Kindern aus, haben die auch nen Job
und analog (Arbeitslosenstatistik) rechnet man über 58 jährige raus
oder Leute die in einer Maßnahme stecken oder generell Frauen,
was ist mit denen die überhaupt nicht arbeiten dürfen ?

07:26 von TakeshiKovacs

...Unterm Strich werden diese Menschen also, sofern sie sich entschließen länger hier zu bleiben, mehr in die Staatskasse einzahlen, als sie aus dieser bezogen haben. Sicherlich nicht innerhalb des ersten Jahres, aber die Bilanz wird irgendwann positiv....

Und wenn man lange genug wartet, dann fangen auch Zitronenfalter irgendwann an, Zitronen zu falten.
Menschen, die weder unsere Sprache sprechen noch lesen oder schreiben koennen, werden auch in den naechsten 10 Jahren nichts einzahlen (koennen).

Das Ziel müssen 80 % plus

Das Ziel müssen 80 % plus sein. Es müssen stellen für Flüchtlinge freigehalten werden, damit diese sich gut integrieren können.

@Schaefer, 07.42h

In meinen Augen nützt es schon, einen Job zu haben, auch wenn man davon seinen Lebensunterhalt nicht vollständig bestreiten kann.

Ich erwarte von jedem, dass der zumindest den Teil seines Unterhaltes selbst erwirtschaftete, zu dem er in der Lage ist.

Das ist bei den (deutschen) Transferleistungsempfängern, für die ich die Bewerbungen und die Behördenkorrespondenz erledige, nicht der Fall.

Da geht der Trend eindeutig gegen null Arbeit.

Daher ist der Leistungsansatz bei den Migraten zu begrüßen.

um 07:44 von crastro

"Stimmt, so in 20-30 Jahren sind die Ausgaben wieder drin. Ist doch prima, nicht wahr? Dazu noch die Renten auf H4-Niveau, die diese Menschen zu erwarten haben. Ausgesprochen positiv...."

Und? Recht darf keine Ausnahmen machen. Außerdem: Das Geld verschwindet doch nicht! Es fließt zurück. Nur am Rande: Auch wenn die Erwartungen mancher Flüchtlinge unrealistisch sind, was deren Einstieg in die Arbeitswelt betrifft: Viele wollen eben doch arbeiten. Ich arbeite bei einem Bildungsträger und würde mir die selbe Einstellung auch von manchem deutschen Langzeitarbeitslosen wünschen.

Studien haben ergeben, daß

Studien haben ergeben, daß Ausländer mit typisch muslimischen Namen aufgrund von Diskriminierung kaum Chancen haben oder extrem erschwert ist hier in Deutschland ein Job zu finden. Weniger Islam Phobie und Vorbehalte gegen Ausländer würde sicherlichbzu mehr Beschäftigung führen.

Gute Nachricht, aber die Mießmacher ...

wollen einfach nicht erkennen, welche humane Herausforderung Europa und Deutschland tatkräftig und engagiert leistet. Wir leben auf einer Insel in unserem Europa und unsere Demokratien werden von destrukriven Schlechtredner zerrieben. Wir haben allen Grund und können positiv selbst die schwierigsten Probleme lösen. Es wird uns gelingen, die Alternative ist sehr, sehr zerstörerisch und ökonomisch besonders für die sogenannten "einfachen" Leute in ganz Europa schmerzhaft. Wir können es Schaffen und daran arbeiten, dass die Integration gelingt- für uns alle.

Auch ich kenne die Details nicht, aber..

wenn ich mich richtig erinnere, ist es gar nicht so einfach einen Nicht-EU-Bürger zu beschäftigen.

1. Zunächst müssen Arbeitgeber freie Stellen mit deutschen Staatsbürgern besetzen.
2. Findet sich kein Deutscher, dann dürfen Sie Arbeitnehmer aus EU-Ländern einstellen.
3. Wenn sich darunter keine geeigneten Bewerber finden, dann dürfen Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Ländern eingestellt werden. Das trifft auf die meisten Flüchtlinge zu.

Vorher muss der Flüchtling natürlich erstmal eine Arbeitserlaubnis haben und die kann er erst beantragen, wenn sein Verfahren soweit abgeschlossen, dass er nicht ausreisepflichtig ist. Ob ein geduldeter Flüchtling eine Arbeitserlaubnis bekommen kann, weiß ich nicht.

Von daher sind 25% in zwei Jahren ein guter Anfang. Von den jungen Flüchtlingen, die etwas aus sich machen wollen, werden sicher noch einige einen Arbeitsplatz finden, aber ein Teil wird auf der Strecke bleiben. So wie auch ein Teil der Deutschen auf der Strecke bleibt.

07:26 von TakeshiKovacs

Diese Menschen beginnen irgendwann zu arbeiten und liegen ab diesem Punkt nicht mehr dem Staat auf der Tasche
.
ist das so ?
habe nur alte Zahlen aus dem schwedischen Vorzeigeland (09/2015)
Danach haben 48 % der Immigranten im berufsfähigen Alter keine Arbeit.
Selbst nach 15 Jahren in Schweden erreicht ihre Beschäftigungsquote nur 60 %
42 % der Langzeitarbeitslosen sind Immigranten.
58 % der Sozialhilfeleistungen gehen an Immigranten.
45 % der Kinder mit den schlechtesten Schulleistungen sind Immigranten.
https://www.welt.de/debatte/kommentare/article146734281/Die-grosszuegige...

aber bei uns läuft das bestimmt viel besser .....

Zahlen aus Schweden ...

Da ich als AfD-Wähler ungern Glaskugellesen betreibe und mich ausschließlich bei meiner Meinungsbildung auf Fakten beziehe, sind für mich empirische Daten am überzeugendsten, die eine Prognose für die Zukunft zulassen.

Lt. dem schwedischen Statistischen Zentralbüro hatten bspw. von Flüchtlingen, die im Jahr 2000 anerkannt wurden, nach fünf Jahren gerade 35 % einen Job. Die Zahl war unter Flüchtlingen aus afrikanischen/islamischen Ländern sogar noch einmal deutlich niedriger.

Quelle:

https://www.gib.nrw.de/themen/themenuebergreifend/g.i.b.-sommerakademie/...

Wie kommt Hr. Brückner auf seine Beschäftigungsquote von 50 %, wobei für mich eine solche Quote inakzeptabel niedrig ist!

Nebenbei: kann man endlich einmal eine Unterscheidung zwischen Asyl und Einwanderung vornehmen? "Flüchtlinge", die über Jahre hinaus in einem Land bleiben und "integriert" werden sollen, sind keine Flüchtlinge!

Eine Nachricht?

Ohne verlässliches Zahlenmaterial, nur so als Zitat aus der "Rheinischen Post"......Das ist keine Nachricht und nicht der Veröffentlichung wert, liebe TS.

an andererseits

Ja, mit der politischen Korrektheit von Begriffen habe ich es nicht so, bin halt nur ein einfacher, älterer Bürger.
Aber beim Begriff Flüchtling denke ich immer an jemanden, der flüchten mußte. Nur habe ich meinen subjektiven Eindruck, das viele nur nach Deutschland kommen, um ein besseres Leben zu haben, was ich ja auch voll und ganz verstehe. Wäre ich an deren Stelle, würde auch ich nur das Beste für mich und meine Familie wollen. Aber sehe ich die Goldkettchen, Handys und teuren Klamotten, die ich mir nicht leisten kann, so kommt mir bei sehr vielen der Begriff "Flüchtling" doch sehr weit hergeholt vor.

um 08:39 von Sisyphos3

"davon sollen also 25 % den Job haben ? was für nen Job ? einen 1 Euro Job ?"

Steht im Artikel: 20 Prozent (1 Fünftel) der Flüchtlinge haben einen sozialversicherungspflichtigen Job, arbeiten also mehr als 15 Stunden pro Woche. Der Rest, 5 Prozent haben demnach einen Mini- oder Midijob (bis zu 15 Stunden/Woche). Nicht erwerbsfähige werden immer statistisch herausgerechnet.

@Am 31. Mai 2018 um 08:48 von EU_EuropeUnited

ZItat: "Gute Nachricht, aber die Mießmacher ...

wollen einfach nicht erkennen, welche humane Herausforderung Europa und Deutschland tatkräftig und engagiert leistet. "

1. inwiefern ist eine Beschäftigungsquote von 25 % für Sie eine "gute Nachricht"? Hätten Sie das den Flüchtlinge gar nicht zugetraut?

2. Der Rest Ihres Kommentares besteht aus den üblichen leeren Phrasen und Plattitüden. Ich würde mich über ein differenzierte Sachargument Ihrerseits freuen.

P.S: Es heißt "Miesmacher" und nicht "Mießmacher".

Das klingt mal wieder sehr schön gerechnet

Es klingt ja zwischen den Zeilen ein kleines bißchen an: Jeder 4. hat einen Job, aber nur jeder 5. einen sozialversicherungspflichtigen. Ich lese daraus, dass mutmaßlich ein hoher Anteil der Jobs staatlich gefördert ist. Ebenfalls sehr beliebt: Einer macht sich selbständig und beschäftigt 5 oder 6 Familienmitglieder oder Freunde gerade eben oberhalb der Sozialversicherungspflicht. Rechnet man dann einmal die im Laufe der Zeit anfallenden Sozialkosten (GKV-Kosten, Rentenanspruch usw) mit dem Gründerzuschuss und anderen staatlichen Fördermaßnahmen zusammen, dann sieht die Bilanz i.d.R. nicht mehr so rosig aus. Dann bleibt unterm Strich eher ein fettes Minus.

Wie vorhergesagt

Wenn man bedenkt, dass der Großteil der 2015 gekommenen Geflüchteten im Sommer 2015 bei uns angekommen ist, dann durchschnittlich 9 Monate auf den Abschluss des Asylverfahrens warten musste, dann reden wir von ca. zwei Jahren die seit Anerkennung vergangen sind. In dieser Zeit haben die meisten Sprachkurse besucht, die je nach Vorkenntnis zwischen 6 und 9 Monaten gedauert haben um das B1-Zertifikat zu bekommen, eine Wohnung gesucht, Kinder in Kindergärten und Schulen gebracht, ... Danach Stand bei Erfolg der B2-Kurs an, der von vielen Arbeitgebern für eine Ausbildung oder qualifizierte Tätigkeit vorausgesetzt wird. Dafür sind 25% ein guter Wert, wenn man 5 Jahre für eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt ansieht und berücksichtigt, dass diese Menschen aus Kriegsgebieten kommen.

07:26 von TakeshiKovacs

wenn man liest "im jahr 2017 wurden 20 Milliarden für Flüchtlinge ausgegeben
//

Re ihre Zahlen sind einfach falsch und nach unten gerechnet. Es gibt keine sindern nur Schätzungen wo Politisch vernebeln .Es sind eher 60 bis 80 .

//
Unterm Strich werden diese Menschen also, sofern sie sich entschließen länger hier zu bleiben, mehr in die Staatskasse einzahlen, als sie aus dieser bezogen haben.
//

RE Bitte ein klein wenig Wahrheit und keine falsche Behauptungen um das eigene Weltbild zu erhalten ,es gibt vlt 5% wo es zutrift aber der Rest ?
Ein Mindestlöhner verbraucht immer mehr als er erarbeitet ,dieser Staat lebt von 10 % der Leute wo mehr erarbeiten als verbrauchen und diesen reicht es und hauen langsam ab .Ich sehe es an meinen Abzügen ,dass ihre Aussagen nicht stimmen.Dazu haben wir 8 Mio Leute jetzt, die weder lesen noch schreiben können und diese sind nicht im Arbeitsmarkt zuzuführen und werden vom Staat leben ups sind ja jetzt Deutsche und werden nicht mitgerechnet?.

Deutsche Integrationsverweigerer...

@Joachimus;@KarlderKühne;@alle Xenophobiker
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Wer weiss, was eine Statistik ist, natürlich auch. Und wenn man mal überlegt, wieviele Migranten überhaupt arbeiten dürfen, sieht die Sache schon anders aus.

v. Zabbalodt

P.S.:
Auf jeden Fall zeigt sich, es gibt zu viele Deutsche, die von Fremden bedingungslose Integration fordern, sie aber gar nicht integrieren wollen. Die Bereitschaft, sich in eine pluralistische, demokratische Gesellschaft zu integrieren, ist bei Flüchtlingen oft größer, als bei manchem Foristen hier. Die Fähigkeit und Bereitschaft, dazu zu lernen, auch.

Thema Geld:
Wenn diese Gesellschaft nicht in der Lage ist,möglichst viele Menschen bestmöglichst zu integrieren, dann wird es richtig teuer. "Integrationskosten" sind Investitionen.
Immer mehr alte weiße Männer sind nur ein Kostenfaktor, der essen will, ohne je kochen gekonnt zu haben.

Die Anzahl der Arbeitslosen,

Die Anzahl der Arbeitslosen, die aus der Statistik herausgerechnet werden, hat Tagesschau.de ja gestern erklärt.
Wenn, und daran kann es keinen Zweifel geben, die Statistik der arbeitslosen Flüchtlinge genauso berechnet wird, erhöht sich deren Zahl also um ca 30%.
Da aber gar nicht klar ist, wieviele Flüchtlinge sich überhaupt hier aufhalten, sind die Prozentangaben aber kaum realistisch.
Jetzt fehlen aber noch Angaben zur Gehaltshöhe.
Und die Perspektive, über den Minilohn hinauszukommen, irgendwann, in 20 oder 30 Jahren.

@Am 31. Mai 2018 um 08:46 von HAQH

Zitat: "Studien haben ergeben, daß Ausländer mit typisch muslimischen Namen aufgrund von Diskriminierung kaum Chancen haben oder extrem erschwert ist hier in Deutschland ein Job zu finden. Weniger Islam Phobie und Vorbehalte gegen Ausländer würde sicherlichbzu mehr Beschäftigung führen."

Klar. An der "Islamophobie" liegt es. Klar.

Sie sitzen einem klassischen Fehlschluss auf.

Die Ursache ist die, dass Ausländer insbesondere muslimischer Herkunft ein weitaus schlechtere Bildung und Qualifikation mitbringen. Das hat ein SPD-Politiker in einem wohlbekannten Buch bereits akribisch aufgearbeitet.

@Daddy

Die meisten werden zu einem Deutschkurs geführt. Es soll aber bitte niemand erwarten das man in 3 Jahren grammatisch richtiges Deutsch sprechen kann, das können viele Deutsche nicht mal, obwohl die schon ihr ganzes Leben hier sind.

Fragt sich,was für Arbeit..

was ich in meinem Umfeld erlebe sind das eher Jobs in der Gastronomie mit ungünstigen Arbeitszeiten und Schikanen durch brüllende Chefs.

Das sind allerdings keine nachhaltigen Arbeitsplätze,von denen man sich und Familien auf Dauer selbst ernähren kann

07:15 von Typhox

Nach wie vor dürfen die meisten Flüchtlinge gar nicht auf Jobsuche gehen weil sie ja sonst Deutschen die Arbeitsplätze wegnehmen würden.

Re woher wissen sie das ? Ist schon lange nicht mehr so.Vernebelt die Wahrheit mehr nicht.So kann man es den Deutschen natürlich nie recht machen.Fakten wären besser.

@ 8:41 Daddy

Zitronenfalter falten keine Zitronen, das ist ziemlich einfältig und unsinnig. Darüber hinaus: Menschen, die zu uns kommen, lernen die Sprache in Kursen, im Alltag und nicht unerheblich durch bürgerschaftliches Engagement. Menschen, die nicht lesen oder schreiben können, bekommen Unterricht, egal ob Sie hier geboren sind oder migriert bzw. geflüchtet sind. Was also möchten Sie sagen?

@Daddy

Auf dem Bau z.B. braucht man weder schreiben noch lesen, als Tellerwäscher oder Küchenhilfe auch nicht, quasi bei den meisten Arbeiten, welche die Flüchtlinge bekommen nicht, da keine Büroarbeit. Auf dem Bau ist polnisch gefragter/hilfsreicher als deutsch. :)

@Dr.E

Wenn der Arbeitsmarkt soviel hergeben auch würde. In der Tat ist aber arbeiten mit Kontakt zu vielen deutsch sprechenden Menschen, der beste Weg die Sprache etc. zu lernen.
Arbeit freihalten :)
Je suis Flüchtling, haltet mir auch mal Arbeit frei oder arbeiten macht frei?

@andererseits

"Sprachlich ist das Wort "Asylanten" eine Abwertung; sprechen Sie doch bitte von Asylsuchenden, Asylbewerber*innen, Geflüchteten oder (wie die Überschrift) von Flüchtlingen - Sprache drückt Einstellung aus."

Ihre Einstellung teilt aber zum Glück nicht die Mehrheit der Menschen in diesem Land - bleibt also beim Asylanten. Wo dort eine Abwertung erfolgt bleibt Ihr Geheimniss.

Die Links/Grüne Sprach und Gesinnungspolizei hat nocht viel vor sich.

Break-Even-Point?

Ich bin ja ein ganz Schlimmer, das weiß ein jeder. Bspw. berechene ich gerne sogenannte "Break-Even-Points", d.h. eine kritische Anzahl, ab dem sich ein Projekt aus betriebswirtschaftlich-finanzieller Sucht lohnt.

Wir haben uns seit 2015 ca. 1,6 Mio. neue Hartz4-Bezieher bekommen. Ab welcher Beschäftigungsquote kann man denn von einem Break-Even-Point für den deutschen Steuerzahler und Arbeitnehmer sprechen?

Ich gehe einmal davon aus, dass die Sozialabgaben der 25 % der Flüchtlinge, die einen Job gefunden haben, nicht ausreichen, um 1,6 Mio. Hartz4-Bezieher aus Nicht-EU-Ländern zu finanzieren, zuzüglich all den anderen astronomischen Kosten für das Projekt "Asyl"?

Hat Hr. Brückner vom IAB hierzu Zahlen?

Quelle:

https://www.welt.de/politik/deutschland/article174862702/Fluechtlinge-1-...

@7:15 meinungsquirl

Danke, dass Sie Ihren Post selbst als "faktenfreie Vermutung" deklarieren. Es gibt sozialversicherungspflichtige Beschäftigung unterschiedlicher Anforderungen (und Bezahlung), und wenn sie sich anschauen, wer die sog. geringerqualifizierten Tätigkeiten ausführt, sind das seit Jahren u. Jahrzehnten überproportional viele Menschen mit Migrationshintergrund. Also: Einerseits davon profitieren, andererseits das gleichzeitig beklagen... Geht irgendwie schlecht zusammen, oder?

Am 31. Mai 2018 um 07:06 von KarlderKühne

"An diese 25 % glaube wer will, ich nicht!

Ich wohne in einer Stadt mit einem größeren Asylantenheim und kann nicht feststellen, das es sehr viele Migranten sind, die Arbeit haben. Rechne ich die Kinder und Frauen raus, von denen kaum einer Arbeit hat, so müßten mindestens 50 % der arbeitsfähigen Männer in Lohn und Brot stehen und das kann einfach nicht stimmen.
Auch sollte man mal analysieren, um welche Arbeit es sich denn handelt."

Schon sehr plump: In einem Asylheim,wie bei Ihnen,leben die, wo noch kein Entscheid da ist,die dürfen gar nicht arbeiten.Anerkannte Flüchtlinge,um die es hier geht,die werden normalerweise in "normale" Wohngegenden verteilt,die bekommen Sie also gar nicht mit. Und, natürlich geht es um offizielle Arbeit (da gibt es Statistiken). Die, die sich ihr Geld illegal verdienen fallen nicht in die Statistik.Schön alles in einen Topf werfen,Migranten (auch Türken,die hier geboren wurden,Asylbewerber und tatsächliche Asylanten (anerkannte Flüchtlinge)

um 08:32 von eio86

Das können Sie ja nur beurteilen, wenn sie selber den ganzen Tag vor dem Wohnheim stehen und den Ein- und Ausgang der Bewohner_innen kontrollieren. Im bundesweiten Durchschnitt wurde eine Beschäftigung von 25% anerkannter Flüchtlinge festgestellt.

Re und sie vergessen ,dass es keine Produktive Jobs sind und Grösstenteil vom Steuerzahler finanziert werden.Diese werden mitgerechnet um auf 25 % zu kommen was schon fragwürdig ist .

@Zabbalodt

Mich würde eine Umfrage, was welche unter Integration verstehen, brennend interessieren. Denke da wird es einiges an Vorstellungsunterschiede geben.

@Am 31. Mai 2018 um 08:51 von GeMe

Zitat: "1. Zunächst müssen Arbeitgeber freie Stellen mit deutschen Staatsbürgern besetzen.
2. Findet sich kein Deutscher, dann dürfen Sie Arbeitnehmer aus EU-Ländern einstellen.
3. Wenn sich darunter keine geeigneten Bewerber finden, dann dürfen Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Ländern eingestellt werden. Das trifft auf die meisten Flüchtlinge zu."

Sie glauben also, dass dieses Präferenzprinzip in der Praxis tatsächlich zum Tragen kommt?

Also in einem Land, wo man bei der Prüfung des Asylantrags, der Identitäts- und Altersferstellung sowieso nicht genau hinschaut, Akten verschwinden lässt, sich mit mündlichen Angaben durch die Flüchtlinge zufrieden gibt, etc. (siehe BAMF-Skandal).

Really?!

@ Typhox - Das stimmt

Das ist aber so typisch deutsch.

Uns kann man es eben nie so richtig recht machen.

Ich bin über jeden Froh, der einen sozialversicherungspflichtigen Job hat.
Als Unternehemr erlebe ich aber auch immer wieder die Anfragen von Flüchtlingen, welche Arbeiten möchten, aber keine Arbeitserlaubnis besitzen.
Warum darf nicht jeder, der Bezüge bekommt, auch die Möglichkeit haben ab dem ersten Tag einen Arbeitsplatz anzutreten?

@ 8:39 sisyphos3

Schon eine krude Ansammlung von Sätzen, die Sie da aneinanderreihen.
Eine Bemerkung: Kinderarbeit ist bei uns Gott sei Dank verboten, auch für geflüchtete Kinder; vielmehr gilt Schulpflicht. Das möchte niemand ändern, oder?

um 08:54 von BreiterBart

"Da ich als AfD-Wähler ungern Glaskugellesen betreibe und mich ausschließlich bei meiner Meinungsbildung auf Fakten beziehe"

Den Satz musste ich erst mal wirken lassen... aber schön, dass Sie eine Ausnahme darstellen. Aber ich möchte Ihnen unterstellen, dass Sie sich ihre Meinung schon vor langem gebildet haben und nur noch nach den Fakten suchen, die in ihr Weltbild passen.

Wenn Sie bemerken, dass selbst 50 Prozent Beschäftigung zu wenig sei, und gleichzeitig konstatieren, dass diese Zahlen unrealistisch sind, weil im Nachbarland (!) diese Zahlen nicht erreicht wurden, dann sagt das was aus? Gar nichts!

Es läuft wohl alles, was Sie sagen, darauf hinaus, dass Migranten, ob mit oder ohne Arbeit, von Ihnen und Ihrer Partei nicht erwünscht sind

@BreiterBart

Irgendwo braucht man auch unqualifizierte, damit welche die minderwertigen Arbeiten ausführen? Wer sollte das den machen, wenn es nur zu hoch qualifizierte geben würde?

08:46 von eio86

Und? Recht darf keine Ausnahmen machen. Außerdem: Das Geld verschwindet doch nicht! Es fließt zurück.Nur am Rande:

///

Re sehr richtig aber sie vergessen wenn ich das Geld über Steuern für Migration zahle muss ich es wieder über ZB Überstunden hereinarbeiten .Ihr denken hat da ein Fehler und ist schlicht falsch ."Nur am Rande:"

@ 08:55 Karlderkühne

Sie erkennen am Goldkettchen, Handy und teuren Klamotten, dass jemand "geflüchtet" ist? Ich bin seit Jahren in der Arbeit mit geflüchteten Menschen involviert: ich kann daran niemanden als "geflüchtet" erkennen. Was die sprachliche Sensibilität angeht, ist das in meinen Augen weder eine Frage des Alters noch der Selbsteinschätzung als "einfach", sondern eine Frage der Haltung und des Respekts. Auch ich bin älter und komme aus den sog. "einfachen Verhältnissen".

Zählen...

...denn hier die ganzen Migranten die unter Zwang in Ausbildungen gesteckt werden auch dazu?
2 Jährige Kurse, Altenpflegehilfe + Sprache, ohne B1 Zertifikat, die Bundesagentur für Arbeit organisiert 1x pro Woche 5 Stunden Sprachkurs (viel zu wenig für Menscshen die Menschen pflegen sollen)
Die Klasse ist vielleicht 60% der Zeit vollständig anwesend. Sanktionen seitens der Schulen gibt es wegen (Schülerpauschale?) nicht. Bundesagentur für Statisikfälschung sanktioniert erst bei über 25% Fehlzeit...

Das sind diese Jobs?!

@BreiterBart

In deren eigenem Land ist jeder höher qualifiziert als Sie, da ich denke das Sie kein einzigen arabischen Buchstaben kennen? Also kommt auf die Sichtweise an?

Noch eine Anmerkung

Es entsteht hier in Bezug auf die Unterbringung in Asylantenheimen oft der Eindruck, daß dies eine mietfreie Leistung ist. Fakt ist, daß die Bewohner der Heime für Ihre Unterbringung einen Mietbetrag bezahlen müssen. Ob dies aus den Sozialleistungen getätigt wird oder ob die Miete aus selbst erwirtschaftetem Einkommen stammt ist für den Träger der Unterkunt unerheblich.
Auch für Sachleistungen der Kleiderkammern wie Kleiderspenden, Möbel, Hausrat, etc. sind in der Regel kleine Beteiligungsbeiträge fällig.
Und noch ein kleiner Tip für alle die so allumfassend und genau wissen, was in den Asylantenunterkünften ihrer Gemeinden so alles passiert. Einfach mal hingehen, Guten Tag sagen und mit den Leuten in Kontakt kommen. Und für alle die Angst haben, die meisten sprechen englisch und haben keine Gewehre und Macheten in ihren Kleiderschränken.

schön

Ich freu mich über jeden, der es packt. Hoffentlich auch zu fairen Löhnen.

Migration ist so, geht aber besser

Am Anfang sind die Tellerwäscher, um mal ein beliebtes Bild zu zitieren - eben Leute, die Fuß fassen wollen und die schlecht bezahlten Drecksjobs erledigen, die sonst keiner will. Dabei ist es relativ egal, ob sie früher qualifizierte Arbeit hatten - die bekommen eher die Folge-Generationen, die auch das Bildungssystem in der neuen Heimat durchlaufen haben.

Inzwischen haben wir ja eingesehen, dass das eine Verschwendung ist. Es ist nur leider sehr, sehr schwierig, fremde Berufe, Ausbildungen und Qualifikationen an unser System anzupassen, und so gesehen sind 25% ein guter Wert. Viele stecken noch in Qualifikationsmaßnahmen aller Art.

Fake News vom Feinsten

Wer nimmt diese und auch andere Statistiken wie Arbeitslosenzahlen etc. denn wirklich ernst.
Wer's glaubt wird selig.

@ 08:37 von andererseits

Ein paar Anmerkungen: Sprachlich ist das Wort "Asylanten" eine Abwertung; sprechen Sie doch bitte von Asylsuchenden, Asylbewerber*innen, Geflüchteten oder (wie die Überschrift) von Flüchtlingen - Sprache drückt Einstellung aus.

genau das:
"Sprache drückt Einstellung aus"

Es gibt von der UN und im Rahmen der Genfer Konvention ganz klare Definitionen, was ein "Flüchtling" ist. Nach diesen Definitionen ist ein Großteil der Menschen, die in den letzten 3 Jahren zu uns gekommen ist, eben nicht "Flüchtling".

Dadurch dass Sie Ihre Einstellung und Ihre Definition hier als allgemeingültig und verbindlich deklarieren, anderslautende Auffassungen aber unterdrücken und ausgrenzen wollen, geben Sie ein beredtes Beispiel für

"Sprache drückt Einstellung aus"

Sie sollten Ihre Einstellung überprüfen.

um 09:08 von BreiterBart

"Die Ursache ist die, dass Ausländer insbesondere muslimischer Herkunft ein weitaus schlechtere Bildung und Qualifikation mitbringen. Das hat ein SPD-Politiker in einem wohlbekannten Buch bereits akribisch aufgearbeitet."

Schlechtere Bildung und Qualifikation als wer? Außerdem bezog dieser Herr die Flüchtlinge in seinem Buch, dass nur aus Fakten besteht, die sein Weltbild bestätigen, noch keine Flüchtlinge mit ein. Vielmehr hat er unfreiwillig über die Bildungsmisere in ganz Deutschland geschrieben. Das hat nichts mit Migration zu tun, sondern mit dem Zugang zu Bildung (der in der BRD milieuabhängig ist).

Einer ganzen Bevölkerungsgruppe pauschal fehlende Bildung und Qualifikation zu unterstellen, ist übrigens Rassismus, nichts anderes.

@tias

Das ist schon lange so, was können andere dafür, wenn Sie Null Ahnung haben, wie es auf dem Arbeitsmarkt zugeht? :
Für eine freie Arbeitsstelle kommt erst ein Deutscher, dann EU Bürger, dann Gastarbeiter und dann erst ein Asylant/Flüchtling in Vermittlung.

Fragwürdige Aussage !

Ich glaube den Zahlen so eventuell nur ich bin mir sicher das was anderes dahinter steckt denn das IAB erforscht den Arbeitsmarkt auf Grundlage zweier gesetzlicher Aufträge, die für den Bereich der Arbeitslosenversicherung im SGB III und für die Grundsicherung für Arbeitsuchende im SGB II geregelt sind.

Das zeigt mir auf der anderen Seite das auch viele viele Flüchtlinge ganz bestimmt in Massnahmen sind und diese werden immer auch aus der Arbeitslosenstatistik rausgerechnet. Selbst länger andauernde Sprachkurse würden die Statistik schon verfälschen.

Aber man muss da Volk ja beruhigen...alles schon da gewesen.

Träumerei

Das ist ein ist ein Wunschdenken, nicht mehr. Man muss ja mal etwas positives berichten, bei allen schlechten Nachrichten.

re geme

"1. Zunächst müssen Arbeitgeber freie Stellen mit deutschen Staatsbürgern besetzen."

Stimmt nicht. Jeder Arbeitgeber kann jeden einstellen, der ihm passt und der per Gesetz in Deutschland arbeiten darf.

Grundgesetz für die

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art 16a (Absatz 1 und 2), alles andere entzieht sich jeglicher Gesprächsgrundlage:

https://tinyurl.com/he3a5w4

Klingt erstmal gut...

Unbestritten ist jedoch das der Großteil vom erzielten Lohn nicht leben können und so zu aufstockern werden. Das heißt nichts anderes als das der Staat sprich wir alle weiterhin für ihn zahlen. Fakt ist eine reine Augenwischerei.

@ Zabbalodt

:-),

volle Zustimmung, gut auf den Punkt gebracht und die "Nölenden" gut beschrieben.

Wer hat an der Uhr gedreht?

Dazu muss man wohl festellen, dass Migranten von den Mindestlohnbestimmungen ausgenommen sind und Zehntausende einen "Ein-Euro-Job" haben.

Wie man zu dieser Zauberzahl von 25 Prozent kommt, kann ich mir trotzdem nicht erklären. In Schweden haben 2017 nur 494 (0,3 Prozent) von 162.000 Flüchtlingen einen Job bekommen, laut der dortigen Einwandererbehörde.

Deutschland vollbringt wieder Wunder? Wohl kaum vorstellbar.

@ privat23

von welcher Mehrheit sprechen Sie?

Ich fürchte, von Ihrer Gefühlten …

Gottlob muß das nicht zwangsläufig der tatsächlichen Mehrheitsmeinung entsprechen.

Was für eine Arbeit ?

Ist ja erfreulich, nur wäre es mal zu hören, welche Arbeit die denn nachgehen, dass sind bestimmt keine Solar-Techniker oder Brennwert-Heizungsbauer oder sonstige Techniker die wir brauchen. Im Jahre 2017 haben die Flüchtlinge 20,8 Milliarden unserer Steuergelder verbraucht, Geld das für die Finanzierung von Schulen, Kitas, Straßen, marode Brücken usw. fehlt und die Bürger in den Kommunen mit immer höheren Abgaben belegt werden. Hier fehlt es wieder mal an Offenheit der Politiker.

um 08:54 von BreiterBart

"Da ich als AfD-Wähler ungern Glaskugellesen betreibe und mich ausschließlich bei meiner Meinungsbildung auf Fakten beziehe..."
Das sich Wähler der rechtsextremen AfD vorab rechtfertigen und beteuern, auch mit Fakten umgehen zu können, ist für mich verständlich, trägt aber nicht zur Glaubwürdigkeit bei.

"Wie kommt Hr. Brückner auf seine Beschäftigungsquote von 50 %, wobei für mich eine solche Quote inakzeptabel niedrig ist!"
Um diese Quote zu erhöhen, müssen Hürden am Arbeitsmarkt und bei der Einbürgerung gesenkt und Unterstützungen zur Integration erhöht werden. Das sehe ich wie Sie.

Am 31. Mai 2018 um 09:18 von andererseits

Erst mal eine gute Nachricht.

Selbst wenn die genannten Zahlen etwas "geschoent" wirken, scheint die Tendenz doch zum Besseren zu gehen.

Frage an andererseits: Wo profitiert man davon, dass geringqualifizierte Taetigkeiten von Menschen mit Migrationshintergrund ausgefuehrt werden? Ich sehe da keine Vorteile fuer mich oder andere Deutsche.

Sehr optimistische Prognosen

würde ich sagen.
Da Statistiken ganz andere Vorgaben haben als es in unseren Köpfen ein Job ist, Jobs sind schon wenn Versicherungspflichtige Höhe erreicht wird.
Die reicht weder zu Leben oder sonst was, bedeute weiter Geld vom Staat.
Davon abgesehen geht es jedes Jahr weiter wie eine Endlosschraube, der Artikel spricht von Zeiträumen und es rücken Jährlich welche nach.

Solche optimistischen Aussagen hatten wir bislang jedes Jahr, die dann aber etwas später ziemlich stark relativiert wurden.
Auch im TV gab es dann Film-Dokus mit einzelnen Guten Beispielen, aber genauso viel negative in anderen.

Und wenn ich die Kommentare so lese, dann verstärkt sich der Eindruck immer mehr, das die Meisten mit unserem Steuersystem nicht viel am Hut haben.
Sie sollten mal ausrechnen wer wann unter welchen Aspekten und nach wie viel Jahren eine positiver Bilanz hat.

Artikel haben immer einen Zweck und auch der Zeitpunkt wird bewusst gewählt, im waren Leben ist es meist etwas anders.

Glaubhafter

wäre ein differenzierteres Bild. Wir wissen, dass Arbeit nicht bedeutet, dass man ohne staatliche Unterstützung leben kann. Stichwort: Prekäre Beschäftigung. Aus der Statistik des Job Centers fallen auch alle, die an einer Fortbildung teilnehmen. Hier fehlt auch eine auf die Lebenszeit bezogene gesamtwirtschaftlich Analyse, sind die zu erwartenden staatlichen gezahlten Sozialleistungen am Ende im Gleichgewicht mit den erbrachten Sozialabzügen während des Arbeitslebens. Leider überdeckt ständig im Zusammenhang mit Zugezogenen ein politisch gewolltes positives Bild die tatsächliche und vernünftige Auseinandersetzung mit der Realität.

@zoro1963 (07:40):

>>warum werden keine absoluten Zahlen veröffentlicht! in% ist das Ganze fragwürdig!<<

Was ist daran fragwürdig, dass ein Viertel der Flüchtlinge einen Job gefunden hat?

Aber wenn Sie unbedingt absolute Zahlen brauchen: Der Artikel scheint überwiegend Bezug auf die Flüchtlinge von 2015 zu nehmen, was laut Bericht 890.000 Menschen waren. Ein Viertel davon sind 222.500.

@Am 31. Mai 2018 um 09:40 von eio86

Zitat: "Schlechtere Bildung und Qualifikation als wer? Außerdem bezog dieser Herr die Flüchtlinge in seinem Buch, dass nur aus Fakten besteht, die sein Weltbild bestätigen, noch keine Flüchtlinge mit ein."

Dieser Ihnen offensichtlich auch bekannte Herr hatte das Bildungs- und Qualifikationsniveau Migranten muslimischer Herkunft mit "Biodeutschen", aber auch anderen Volksgruppen wie bspw. Asiaten verglichen, die weitaus bildungshungriger und erfolgreicher sind als "Biodeutsche".

Was ist falsch daran, Migranten in Deutschland, die einen muslimischen Hintegrund, heranzuziehen, um auf die Integrationswahrscheinlichkeiten von Flüchtlingen aus dem gleichen Kulturkreis zu schließen?

Zitat: "Einer ganzen Bevölkerungsgruppe pauschal fehlende Bildung und Qualifikation zu unterstellen, ist übrigens Rassismus, nichts anderes."

SIe scheinen die Begriffe Statistik und "pauschal" offensichtlich nicht zu verstehen. Bitte nachholen.

So oder so?

"...Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). "Wenn sich der Beschäftigungszuwachs so fortsetzt, hat nach fünf Jahren die Hälfte der Zuwanderer eine Arbeit", sagte Herbert Brücker, Leiter des IAB-Forschungsbereichs Migration"

Das steht im IAB Bericht:
"Flüchtlinge werden sich nur langsam in den Arbeitsmarkt integrieren. Aufgrund
fehlender Sprachkenntnisse und geringer Anteile von Personen mit abgeschlossener
Berufsausbildung sowie rechtlicher und institutioneller Hürden werden sich die
Flüchtlinge nur schrittweise in den deutschen Arbeitsmarkt integrieren."

Vielleicht sollte der Leiter des Forschungsbereich seine Studie selbst lesen, bevor er optimistische Schätzungen verbreitet.

So bestätigt die Aussage wieder einmal jedes Vorurteil, das die Arbeitsagentur, zu der IAB gehört, als Schönrechner-Institution zu erfüllen gedenkt.

@ 09:11 andererseits

"Menschen, die zu uns kommen, lernen die Sprache in Kursen, im Alltag und nicht unerheblich durch bürgerschaftliches Engagement. Menschen, die nicht lesen oder schreiben können, bekommen Unterricht, egal ob Sie hier geboren sind oder migriert bzw. geflüchtet sind."

Ihr Beitrag liest sich wie ein Eintrag in einem Poesiealbum. Die Realität sieht ganz anders aus. Ist auch nachzulesen, z.B. wie viele einen Sprachkurs auch beenden. Die bösen, bösen Fakten...

Noch etwas: Ich arbeite in einer großen HighTech-Firma und dort können auch für einfache Tätigkeiten wie Mülleimer leeren, Post ausfahren etc. keine Migranten aus der Willkommenskultur beschäftigt werden, da selbst dafür deren Qualifikation nicht ausreicht (Sprache, Lesen, Schreiben, Zuverlässigkeit, Disziplin etc.).

@Am 31. Mai 2018 um 09:38 von Hackonya2

Zitat: "In deren eigenem Land ist jeder höher qualifiziert als Sie, da ich denke das Sie kein einzigen arabischen Buchstaben kennen? Also kommt auf die Sichtweise an?"

Nun. Das ist ein verquerer Vergleich.

Arabische Sprachkenntnisse gehören nicht zu den Schlüsselfähigkeiten von Mitarbeitern deutscher Techologiefirmen. In der sog. "Asylindustrie" mag dis anders sein. Das ist richtig.

Darüber hinaus, habe ich in meinem Leben bereits fünf Sprachen gelernt. Ich kann somit Ihnen zusichern, dass meine Lernbereitschaft und -fähigkeit sehr hoch ist, auch Arabisch zu lernen, für den höchst unwahrscheinlichen Falle, in einem islamischen Land als Nicht-Muslim Schutz vor Verfolgung zu beantragen und noch unwahrscheinlicher: diesen Antrag dann auch noch gewährt zu bekommen.

@Ferkelchen

Nur weil es einem Ferkelchen nicht in den Kram passt, soll niemand diese Statistik ernst nehmen? Sie haben mich überzeugt. :)

Jüngst berichtete das

Jüngst berichtete das Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), dass mehr als 80 Prozent der Flüchtlinge in Sprachkursen nicht das Sprachniveau B1 (das Niveau, das Jobcenter und Arbeitsagenturen als Mindestanforderung für einen Helfer-Job oder eine Ausbildung bezeichnen) erreicht und urplötzlich soll jeder 4. in Lohn und Brot sein .....
Ein Paradebeispiel von gelungener Blitzintegration oder schlichtweg nicht belastbare Daten?

@Am 31. Mai 2018 um 09:36 von Hackonya2

Zitat: "Irgendwo braucht man auch unqualifizierte, damit welche die minderwertigen Arbeiten ausführen? Wer sollte das den machen, wenn es nur zu hoch qualifizierte geben würde?"

Fragen Sie Hrn. Brückner vom IAB.

Dieser wird Ihnen bestätigen, dass, während wir einen tatsächlichen Fachkräftemangel bei qualifizierten Tätigkeiten haben, wir eher einen Personalüberschuss bei nicht-qualifizierten Tätigkeiten haben.

Ihr Einwurf ergibt insofern keinen Sinn.

Wenn wir es nicht einmal

Wenn wir es nicht einmal schaffen, jeden Flüchtling korrekt zu erfassen und zu registrieren, worauf fußen dann solche Erfolgs-Statistiken?

Diese überraschenden Zahlen entstammen wohl eher dem Wir-schaffen-das-Wahlkampfgeplänkel einer Angela Merkel, das neuerdings vom noch viel absurderen "Wir haben es fast geschafft" abgelöst wird.

vermutlich vorwigend in prekäre Arbeitsverhältnisse...

wenn nicht sogar in der Schwarzarbeit.
Irgend wie müssen auch die Flüchtlinge über die Runden kommen, die Grundversorgung ist auch nicht der Brüller...

@Am 31. Mai 2018 um 09:33 von eio86

Zitat: "Wenn Sie bemerken, dass selbst 50 Prozent Beschäftigung zu wenig sei, und gleichzeitig konstatieren, dass diese Zahlen unrealistisch sind, weil im Nachbarland (!) diese Zahlen nicht erreicht wurden, dann sagt das was aus? Gar nichts!"

Ähm, doch ... nämlich, dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass auf lange Sicht das deutsche Sozialsystem mit Menschen belasten, die wenig, bis gar nichts in das System eingezahlt haben und bis auf wenige Ausnahmen auch nicht hier sein dürften.

Inwiefern ist das "gar nichts"?

Die Mehrzahl hat KEINEN Job

25 Prozent der Flüchtlinge haben einen Job - so kann man es positiv ausdrücken. Das beruhigt mich aber keineswegs, denn 75 Prozent (das sind zwei Drittel, oder für die ganz Dummen: die überwiegende Mehrheit) haben keinen Job und leben von Sozialleistungen, die vorwiegend wir Deutschen aufbringen müssen. Ich bin skeptisch, dass sich das bald bessert, denn bei den Migranten in zweiter und dritter Generation ist der Anteil der Hilfeempfänger ebenfalls überproportional.

um 09:37 von tias

"wenn ich das Geld über Steuern für Migration zahle muss ich es wieder über ZB Überstunden hereinarbeiten"

Da sind Sie aber einer der Wenigen, wenn nicht sogar der Einzige, dessen Steuern erhöht wurden und der den Verlust mit Überstunden wieder hereinholen muss.

P.S. Wenn mein Denken einen Fehler hat, ist dann wirklich das ganze Denken falsch? In der Schule besteht man auch mit 50 % der Punkte. Deswegen gebe ich Ihnen jetzt auch die Chance, Ihre Replik zu überdenken.

„jeder fünfte“

Solche Angaben sind vermutlich für viele nicht wirklich verständlich. D.h. vom Gros der Flüchtlinge, nämlich aus Syrien, haben somit nur 20% Arbeit. Das ist etwas versteckt untergebracht, liest sich so ausgedrückt aber schon anders.

08:36 von tias

Es gelten nur solche Jobs wo er sich selbst ernähren kann der rest ist Lug und Trug.
.
Allein 3.200 Euro Krankenkosten/jährl. verursacht der Durchschnitt hierzulande
ein Single müsste dafür 1.500 verdienen/mtl
bei ner 4 köpfigen Familie muß das Familieneinkommen
dann bei entsprechend 6.000 Euro sein
mal unabhängig davon (Einheimische oder Zugereiste) wer zahlt das
noch Fragen ?

@Am 31. Mai 2018 um 09:57 von Joe_66

Zitat: "Um diese Quote zu erhöhen, müssen Hürden am Arbeitsmarkt und bei der Einbürgerung gesenkt und Unterstützungen zur Integration erhöht werden. Das sehe ich wie Sie."

Achso.

Die "bürokratischen Hürden" sind es ... in einem Land, in dem ein Antrag auf Aufnahme in den Knax-Club strenger überprüft wird als ein Asylantrag.

Klar. Die "bürokratischen Hürden" sind es.

Die IHK - im Artikel oben von mir zitiert - kommt aber zu einer ganz anderen Aussage, die "Mentalitätsunterschiede"; berufliche Qualifikation/Bildung und Sprachkrenntnisse der Flüchtlinge betreffend.

Wie bewerten Sie diese Tatsache, da Sie doch vorgeben, im Gegensatz zu mir AfD-Wähler mit "Fakten umgehen zu können"?

Weiter Zuzug

Bei der Hochrechnung eines linearen Trend wird leider übersehen, dass pro Jahr circa 200.000 neue Migranten hinzukommen. Außerdem setzt jetzt langsam der Familiennachzug ein. Das dürften weitere 100.000 Migranten pro Jahr sein. Auch die müssen in den Arbeitsmarkt integriert werden. Das wird eine Herausforderung, die kaum zu bewältigen ist.

@ eio86

Das was Sie beschreiben nennt man "Flüchtlingsindustrie", ein spannendes Geschäftsfeld.

Statistiken

Die detaillierten Statistiken in der Schweiz und in Schweden zeichnen ein etwas anderes Bild.

Ein Schelm ist, wer sich dabei was denkt.

Am 31. Mai 2018 um 08:46 von HAQH

"Studien haben ergeben, daß Ausländer mit typisch muslimischen Namen aufgrund von Diskriminierung kaum Chancen haben oder extrem erschwert ist hier in Deutschland ein Job zu finden. Weniger Islam Phobie und Vorbehalte gegen Ausländer würde sicherlichbzu mehr Beschäftigung führen."
#
#
Es wäre wünschenswert, wenn die Medien die sich so entsetzt über diese Studie gezeigt haben als gutes Beispiel voran gehen würden.

Möglicherweise

sind diese 25%. in Maßnahmen untergebracht. Ich persönlich, arbeite eng mit IHK und Kreishandwerkerschaft zusamnen, ebenso mit Firmen, aber diese Zahl kann ich nicht bestätigen. Ich rechne in den nächsten Jahren mit max. 5% betragen. Alles andere ist nur der Aussage von der Regierung geschuldet. Außerdem sind anspruchsvolle Jobs, Anlagenmechaniker, Mechatroniker nur mit guten Deutschkenntnissen zu bewältigen. Alles andere ist Wunschdenken. Da ist der berühmte Haken. Einfache Jobs für unter Mindestlohn werden angeboten. Außerdem darf man nicht alles für voll nehmen, was von diesem Institut verbreitet wird.

um 09:47 von Hafenstraße1982

"Das ist ein ist ein Wunschdenken, nicht mehr. Man muss ja mal etwas positives berichten, bei allen schlechten Nachrichten."

Welche schlechten Nachrichten? Deutschland ist sicherer als je zuvor. Die Kriminalität ist gesunken. Die Beschäftigungszahlen steigen. Die Gehälter steigen. Deutschland steht wirtschaftlich voll im Sattel usw. usf. Das kann man alles, mit den notwendigen Belegen, nachlesen. Und jetzt kommt halt noch eine gute Nachricht hinzu.

Es gibt eben Leute, die sind immer unzufrieden. Aber das würde sich auch nicht ändern, wenn von einem auf den anderen Tag alle Migranten weg wären. Ens gäbe dann andere, die das Wohlbefinden stören.

Da fehlt das Wort *nur* im

Da fehlt das Wort *nur* im Titel.
Dabei wurden uns doch Honig um den Mund geschmiert von der Politik, den Medien und der Industrie, in Form von Aussagen wie *Das sind alles Facharbeiter* und *Alle gut gebildet*, der Gegenteil ist der Fall.

Schön-Wetter machen

Man hat den EIndruck, dass dieser Artikel weniger aufklären als vielmehr gute Stimmung verbreiten soll. So fehlen wichtige Informationen wie z.B. die Art und Qualität der Jobs.
Auch ist die sehr optimistische Aussage des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, einer Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, mit Vorsicht zu genießen, wenn man den Auftraggeber kennt und dessen optische Aussagen zur Arbeitslosenquote.
Zum Glück gibt es aber das TS-Forum. Hier erfährt man so einiges, über das es sich nachzudenken lohnt und was der Artikel unangetastet lässt.

Passt gerdeweg zu diesem Thema

Gestern war ich in meiner Stadt unterwegs und konnte einen wunderbaren Anblick genießen.

Eine Kindergartengruppe hatte Wandertag, und wohl auf dem Weg zum Schwimmbad. Vorneweg die Kindergärtnerin, es folgte die kleine Schar und am Ende folgten zwei Betreuer/in (Flücktlinge?) mit je zwei Kindern an den Händen, die wohl besondere Fürsorge benötigten.
Warum sollte es nicht möglich sein, Immigranten eine Arbeitsstelle zu vermitteln? Und den Kindern war die Hautfarbe auch vollkommen egal, die haben ihren Ausflug sichtlich genossen!

Gruß Hador

Am 31. Mai 2018 um 08:51 von GeMe

1. Zunächst müssen Arbeitgeber freie Stellen mit deutschen Staatsbürgern besetzen.
2. Findet sich kein Deutscher, dann dürfen Sie Arbeitnehmer aus EU-Ländern einstellen.
3. Wenn sich darunter keine geeigneten Bewerber finden, dann dürfen Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Ländern eingestellt werden. Das trifft auf die meisten Flüchtlinge zu.
…..Von daher sind 25% in zwei Jahren ein guter Anfang.
#
#
Also ist der Arbeitsplatz unterbezahlt und der Arbeitgeber nutzt die Gunst der Stunde und besetzt Ihn mit dem billigsten den er bekommen kann (Flüchtling).
Wurde uns nicht gesagt, das es kein Verdrängungswettbewerb geben soll. Dieser ist scheinbar voll im Gange.

fragwürdige Prognose

Jene, die bemüht sind, haben schnell einen Job gefunden - es gibt ja viel guten Willen und Unterstützung - aber davon kann man nicht zwangsläufig auch ableiten, dass die Entwicklung bei anderen auch so verlaufen wird.

Aufruf zu Engagement: leert Deutsch!

Ein afghanisches Paar auf der 9. Etage meines Blocks ist seit 2 Jahren im Integrationskurs, mittlerweile B1. Zwischendurch war es mir zeitlich öfters möglich, abends bei einer Tasse Tee ein bischen Nachhilfe zu geben. Dabei staunte ich über die guten Fortschritte, hörte aber auch oft Beschwerden über die schlechten Deutschlehrer (in 2 versch. Sprachschulen)..
Nun, da ich das einige Monate nicht geschafft habe, musste ich feststellen, das sich sowohl Aussprache als auch Grammatik durch weiteren Schulbesuch mitnichten verbessert sondern eher verschlechtert haben!
Es braucht bessere Lehrer in den Sprachschulen! Und da das nicht plötzlich gehen wird: es braucht uns! Unterstützt Menschen in Eurer Nachbarschaft beim Deutschlernen! Zeigt Ihnen in Freundschaft, was deutsche Tugenden sind.
Oh und alle Arbeitsmarktprognosen über mehr als 5 Jahre, die nicht KI & humanoide Roboter einbeziehen, sind völlig fiktiv. Wir müssen unsere Sozialsysteme so oder so grundlegend restrukturieren.

10:00 von ErebMacar

Der Artikel scheint überwiegend Bezug
was laut Bericht 890.000 Menschen waren. Ein Viertel davon sind 222.500.
.
"scheint" eine recht ungenaue Formulierung
und dann 225.500 haben Arbeit ???? heißt das Kinder auch ?

Flüchtling mit Job

Auch ein 450-Euro-Job ist sozialversicherungspflichtig, nur zahlt da nur der Arbeitgeber die Sozialbeiträge. Deshalb bin ich mit solch positiv gestalteten Meldungen vorsichtig. Interessanter wäre zu wissen, wie viele Flüchtlinge ein Einkommen verdienen von dem sie ohne staatliche Unterstützung auch auskommen. Liegen darüber Zahlen vor?

@09:16 von BreiterBart

"...ab dem sich ein Projekt aus betriebswirtschaftlich-finanzieller Sucht lohnt."

Netter Versprecher, aber sehr treffend ;-)

@Hackonya2, 09.38h

Wenn Sie Qualifikation nur als Lesekompetenz verstehen, haben Sie recht.

Wie sieht es in diesen Ländern allerdings mit der Schulbildung, mit der Berufsausbildung, mit den technischen Fähigkeiten und Möglichkeiten aus?

Davon reden die meisten Kritiker.

Ich denke an die ersten Türken nach 1961.

Die hatten vielleicht 4 Jahre eine Schule besucht.
Natürlich konnten sie türkisch sprechen, aber mit dieser Bildung waren sie auch in der Türkei am unteren Ende.

Äpfel und Birnen sind zwar beides Obst, aber nicht dasselbe.

@friedrich peter...sehr guter Kommentar

Und das sind Fakten die ich auch aus dem JobCenter kenne!
Personen wie "anderseits" versuchen hier alles zu relativieren oder schön zu schreiben, Hauptsache pro Asyl,...peinlich!
Die Asylanten sind doch zudem nicht doof, wenn sie gering qualifiziert bleiben, kommt das Geld für immer, auch ohne Job!
Ich habe ein Gespräch eines arabischen Migranten mit seinem Betreuer mitgehört:
"warum soll ich zu Dich kommen, kriege doch Geld ohne Job!"

@HAQH

Jop der Unterschied sind im Mittel 4-6% weniger Ruecklauf auf Bewerbungen oder Einladungen zu Bewerbungsgespraechen, bei gleicher theoretischer Qualifikation.
Wenn sie kaum Chancen oder extrem erschwert so bewerten, wuerde ich sie auch nicht einstellen.

Es ist sicherlich gut, wenn

Es ist sicherlich gut, wenn Asylanten oder Flüchtlinge Arbeit aufnehmen. Wenn mehr als 1 Million Menschen in unser Land eingewandert sind, bilden sich für deren Versorgung im Umfeld , eben Arbeitsplätze. Hinzu gibt es reichlich ungeliebte Jobs, wo selbst die Betriebe Schwierigkeiten haben, Nachwuchs zu finden. Warum also nicht, einen Flüchtling ausbilden. Für uns sollte es doch wichtig erscheinen, das sich diese Menschen so schnell wie möglich integrieren, sei es im Beruf oder in unserer Gesellschaft.
Das wäre kostenentlastend und wir sehen dann, wen wir benötigen können, alle anderen sollten dann in ihre Heimatländer zurückkehren.

@Am 31. Mai 2018 um 10:30 von P.S.

Zitat: "Netter Versprecher, aber sehr treffend ;-)"

Ja. Muss ich zugeben! :-)

Vorbildsfunktion AfD!

Dass die AfD in Sachen Asyl und Migration mal wieder eine Vorbildsfunktion einnimmt, zeigen die vielen Migranten, die sich in der AfD engagieren und dort erfolgreich sind: Erfolgsbeispiele hierführ gibt es zuhauf: eine Laleh Hadhimohamadvali, eine Joana Cotar oder ein Petr Bystron.

Alles (echte) Flüchtlinge oder Migranten, die sich erfolgreich integriert haben und vieles zu unserem Land beitragen.

Schlüssel für eine erfolgreiche Integration ist und bleibt, da werden mir die lieben Laleh, Joana oder Petr sicherlich beipflilchten, eine positive Indentifikation mit dem Land und seiner Kultur und werden und der unbedingte Integrationswille und Leistungsbereitschaft.

Laleh, Joana, Petr ... ihr seid die Besten!

Schönes Bild

Das packt ja eine Fachkraft richtig an. Dieses schöne Bild ist auch auf der Seite des Handelsbatt zu sehen und dort unterschrieben mit "Der künftige Auszubildende ... aus Somalia in einem Minibagger".

drei Jahre

Und 588.300 Syrer sind Hartz-IV-Empfänger. Nach drei Jahren in Deutschland ist das nicht gut.

@ 10:37 von Tassert

Ergo haben 75% keinen "Job".

Nun ja, wenn man es unbedingt euphemistisch betrachten will; der Bericht führt allerdings weiter aus, dass nur "etwa jeder Fünfte sozialversicherungspflichtig beschäftigt [sei]".

Also sind es eigentlich 80% ...

---
Irgendwann, so meine Hoffnung, merken auch die Medien, dass Schönfärberei beim Leser auf die Dauer genau das Gegenteil der beabsichtigten Wirkung erzielt.

Was ist denn so schwierig daran, zu schreiben:
"Wie von Kritikern der Migrationspolitik bereits 2015 erwartet, haben knapp drei Jahre später immer noch über Dreiviertel aller Migranten keine Arbeit, sondern leben auf Kosten der deutschen Steuerzahler."

Nur Ehrlichkeit kann zu Problemlösungen führen, die allen - Migranten wie Einheimischen - hilft.

@ KarlderKühne 07.06h - Home Office

.............Ich wohne in einer Stadt mit einem größeren Asylantenheim und kann nicht feststellen, das es sehr viele Migranten sind, die Arbeit haben...............

Haben Sie schon mal an Home-Office gedacht?

Ja da frage

ich mich wer dies ermittelt hat etwa ein Institut das der Regierung nahe steht .
Na das sehe ich anders denn wenn es 10% sind können wir zufrieden sein aber wo die arbeiten ist meisten im Niedriglohnsektor da haben ja die Unternehmer erreicht was sie wollten,billige Arbeitskräfte,tolle Erfolge .

um 10:18 von Klaus Leist

"Das was Sie beschreiben nennt man "Flüchtlingsindustrie", ein spannendes Geschäftsfeld."

Das, was Sie schreiben, könnte man auch "Diffamierung" nennen. Entspricht nicht der Nett-Sein-Klausel beim Kommentieren, aber bitte, sei's d'rum... Ich ziehe jedenfalls den Begriff "Bildungsindustrie" vor.

Letztendlich arbeite ich mit Menschen aus dem Rechtskreis SGB II. Dazu gehören auch anerkannte Flüchtlinge und andere Migranten. Aber eben vor allem Deutsche. Wer das möchte, den qualifizieren wir und vermitteln ihn in Arbeit. da gibt es unter den deutschen Kunden sehr harte Nüsse. Da wollen viele halt nicht und mosern dann noch über die Zuwanderung.

Bildung

Köstlich, wie sich hier in teilweise miserablem Deutsch und katastrophaler Rechtschreibung (oder eher Rechtsschreibung ;-)) über den niedrigen Bildungsstand der Flüchtlinge aufgeregt wird.

Statistik

Glaube keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast.

um 10:35 von Jon Schnee

"Die Asylanten sind doch zudem nicht doof, wenn sie gering qualifiziert bleiben, kommt das Geld für immer, auch ohne Job!"

Soll das jetzt heißen, dass nur doofe Menschen sich qualifizieren und arbeiten gehen? Vielen Dank auch, aber das sagt viel mehr über Ihre Einstellung zur Arbeit aus als über die von Migranten.

"Personen wie "anderseits" versuchen hier alles zu relativieren oder schön zu schreiben, Hauptsache pro Asyl,...peinlich!"

Hier relativiert übrigens keiner, auch schreibt keiner schön: Manche Menschen machen eben andere Beobachtungen als Sie. Man könnte Ihnen ja auch vorwerfen, dass Sie übertreiben und alles schlecht reden. Und das wäre doch ebenfalls peinlich.

@10:37 von Tassert

Ja, 75% haben (noch) keinen Job. Jetzt recherchieren Sie mal, wieviele (deutsche) Hartz IV Empfänger mit niedriger oder nicht anerkannter Qualifikation nach einem Jahr noch keinen Job haben.

Wobei die meisten Flüchtlinge von 2015 noch nicht einmal ein Jahr hatten, denn viele bekommen jetzt erst eine Arbeitserlaubnis.

Auffällig ist auf jeden Fall, dass die Flüchtlinge auch dann einen Job annehmen, wenn dieser nur geringfügig oder sogar gar nicht über dem Hartz IV Satz liegt und auch nicht seiner Qualifikation entspricht, nur weil sie arbeiten "wollen". In meiner Firma haben sich sogar Flüchtlinge angeboten kostenlos zu arbeiten, wenn ich Ihnen verspreche, dass ich sie einstelle, wenn sie eine Arbeitserlaubnis haben.

Die Frauen mit Kinder werden noch nicht einmal Arbeit suchen.

Auch die von einigen geäußerte Meinung, dass gerade muslimische Männer nicht arbeiten wollen, widerspricht sich mit dem hohen Anteil an Pakistanis, die bereits Arbeit gefunden haben.

Immer diese Zahlen ...

Seien es die Arbeitslosenzahlen oder wie hier die Behauptung, jeder 4te "Schutzsuchende" hätte eine Arbeitsstelle. Zahlen gibt es zu hauf. Würde man dem wirklich glauben schenken, müsste man meinen D-land wäre das Land in dem Milch und Honig fließen. Als gäbe es keine Probleme. Ich habe den eindruck es wird versucht uns die Welt heute schön zu malen. Denn das was ich alltäglich sehe und erlebe, spiegelt keine so heile Welt wieder wie sie uns versucht wird weis zu machen.

um 10:24 von Hador Goldscheitel

"Warum sollte es nicht möglich sein, Immigranten eine Arbeitsstelle zu vermitteln?"

Es ist nicht nur möglich, es gibt schlicht und einfach ein Grundrecht auf Arbeit. Vielen "kritischen" Kommentatoren geht es ja im Grunde nicht darum, nach Möglichkeiten der Integration durch Arbeit zu suchen. Sie nehmen jeden Bericht zum Anlass, um das andere Grundrecht, nämlich das auf Asyl, zu diskreditieren. Negative Einzelbeispiele dienen dann als Beleg, positive Beispiele wie ihre sind jedoch schönrednerisch. Wir bewegen uns in einem von Fremdenfeinden dominierten Topos. Beruhigend allein ist nur die Tatsache, dass die Zusammensetzung nicht deckungsgleich mit der Demographie ist.

um 11:21 von BreiterBart

"Laleh, Joana, Petr ... ihr seid die Besten!"

Natürlich sind immer diejenigen Migranten die Besten, die die selben Lieder singen wie ihre Gastgeber. Das ist zwar eine sehr koloniale Haltung, aber bitte sehr... wenn die Drei gerne Teil von gleich zwei Minderheiten sein wollen, auch recht... wir sind ein freies Land mit freier Meinungsbildung

Grimms Märchen,

2018 Edition

@ 9:16 privat23

Schon klar, dass für Sie sprachliche Sensibilität gleich "links/grüne Gesinnungspolizei" ist - ein neues Lieblingswort bestimmter Kreise. Wollen Sie wirklich leugnen, dass Sprache bestimmte Abwertungen und Vorurteile schüren kann? Lesen Sie dazu gar nichts? Gibt in vielen Zeitungen und Medien leicht zugängliche Informationen dazu.
Meine Vermutung geht in eine bestimmte Richtung: Wer Leuten Formulierungen wie "Kopftuchmädchen, Messermänner" etc. durchgehen lässt, hat kein Interesse an sprachlicher Sensibilität, weil der eigene Kurs sprachliche Verrohung braucht. Dann muss man natürlich alle, die das anders sehen, als Gesinnungspolizei" abtun.

@ 11:37 von DerGolem - Home-Office

Kommentar:
>> Ich wohne in einer Stadt mit einem größeren Asylantenheim und kann nicht feststellen, das es sehr viele Migranten sind, die Arbeit haben.

Ihre Replik:
> Haben Sie schon mal an Home-Office gedacht?

Danke, dass Sie die doch in einigen Zügen allzuernste Diskussion hier mit ein wenig Humor aufheitern!

@10:28 von Norman Braastad

Nein, ein 450 EUR Job ist kein "sozialversicherungspflichtiger Job", auch wenn der Arbeitgeber in die Sozialkassen einzahlt.

Immer wieder gerne wird der

Arzt vor die Kamera gezerrt der nun aufgrund nicht anerkannter Urkunden als Pfleger arbeiten muss. Inwieweit seine Qualifikation der unseren entspricht, keine Aussage. Das Interview wird in Englisch geführt.... Deutsch spricht er nicht, Latein auch nicht und der Journalist kein Arabisch. Aber unbestritten ist das er eine Fachkraft ist.

Absolute Zahlen statt Prozente

wären mir in solchen Berichten wesentlich eingängiger und würden die Fakten deutlicher zeigen!

Die gemachten Angaben sind zu ungenau in der Definierung.

25% haben Beschäftigung - erst später wird deutlich, dass sie in der überwiegenden Zahl sich davon nicht selber ein Leben gestalten können.

Dann die Aussage: "Etwa jeder Fünfte sei sozialversicherungspflichtig beschäftigt." D.h. 20% von den 25% ist entsprechend in der Lage sich selber zu ernähren. Defacto sind das 5% von allen Flüchtlingen und bei 1.000.000 Flüchtlingen sind das real 50.000 Menschen, die eine eher gute Prognose für das weitere, eigenständige Leben haben...

Auch bei der Prognose, dass demnächst 8.500 bis 10.000 Flüchtlinge eine Arbeit bekommen ist nicht ausreichend! Auch da nur 5% sozialversicherungspflichtig = 450 - 500?!?

Für mein Empfinden wird nur mit diesen Zahlen die Tragweite der Menschen deutlich, die davon betroffen sind und wieviel Arbeit noch ansteht!

Alles relativ mit fragwürdiger Stabilität

Bei den nur 25 % an Stellen handelt es sich wohl mehr um minderqualifizierte Billigjobs. Und der Staat zahlt dann ggfs noch den ausstehende Sozialhilfe obendrauf, wenn nicht genug an Euros dabei rausspringt. Und wenn dann in Zukunft Digitalisierung 2.0 kommt und diese Jobs auffrisst, dann bezahlt unser deutscher Staat alles für das Überleben dieser Menschen. Wie sich dass alles finanzieren soll hat mir noch keiner vorgerechnet!

Am 31. Mai 2018 um 12:03 von eio86

"Das ist zwar eine sehr koloniale Haltung..."
#
#
Zwischen Integration und Kolonisation ist ein extremer unterschied.

Um welchen Medienbericht handelt es sich und

wo kann man diese Daten konkret und etwas ausführlicher im Internet (Linkadresse) betrachten. Oder darf / soll man Näheres nicht wissen und alles ist gut so wie es hier dargestellt werden soll?!

Ha Ha ....

.... und die Erde ist eine Scheibe ...... oder stehen schon wieder Wahlen an ???

11:42 von Jonava

...Köstlich, wie sich hier in teilweise miserablem Deutsch und katastrophaler Rechtschreibung (oder eher Rechtsschreibung ;-)) über den niedrigen Bildungsstand der Flüchtlinge aufgeregt wird....

Naja, der McPeexxx mit dem leeren Deutsch ist wohl eher fuer Linksschreibung zustaendig. ;>(

"Negative Einzelbeispiele

"Negative Einzelbeispiele dienen dann als Beleg, positive Beispiele wie ihre sind jedoch schönrednerisch."
Ja, jeder von uns erlebt Einzelbeispiele die garantiert nichr repräsentativ sind. Und genau diesen "Schnappschuss", den sie anführen, ist genau ein Beispiel für gelungene Integration - zumindest im ersten Eindruck.

Gruß Hador

Jeder vierte Flüchtling hat

Jeder vierte Flüchtling hat einen Job?

Und wie hoch ist der Anteil bei den illegalen Migranten?
Unterscheidet der Autor überhaupt zwischen Flüchtlingen und illegalen Migranten?
Oder betrachtet er jeden illegal Eingereisten als Flüchtling?

Wieviele der Jobs sind im Niedriglohnsektor?

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: