Ihre Meinung zu: EU will Strohhalme und Co. verbieten

27. Mai 2018 - 11:14 Uhr

Die EU-Kommission will Einmalprodukte aus Plastik verbieten. Dazu zählen etwa Strohhalme, Luftballonhalter oder Rührstäbchen. Heute präsentiert die Kommission ihre Pläne. Kai Küstner über die genauen Inhalte.

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Kommentare

Richtig so!

Grundsätzlich ein Schritt in die richtige Richtung, allerdings muss das noch viel konsequenter als bereits angedacht vollzogen werden. Ein riesiges Problem, noch grösser als der sichtbare Plastikmüll, sind Microplastikpartikel, wie sie in Kosmetica vorkommen. Auch Kunstfaserkleidung produziert beim Waschen diese Kleinstpartikel. Es müssen endlich Alternativen für die ausufernde Plastikverschwendung gefunden werden, wo ist denn die gute alte Glaspfandflasche geblieben?

Dass der Verpackungsmüll

Dass der Verpackungsmüll nicht addressiert wird mit diesem Gesetztesvorstoß, ist kein Fehler, sondern Absicht. Man will ja nicht das heilige neoliberale Wirtschaftssystem in Frage stellen.

Der Plastikmüll in den Meeren kommt zu einem so großen Teil aus Asien und gelangt dort auch ins Meer, so dass das Gesetz keine spürbare Wirkung zeigen kann.

Falscher Ansatz

Nicht das Plastik ist das Problem sondern die Frage wie es ins Meer kommt.

Noch nie ist eine meiner Plastiktüten im Meer gelandet, außer ein kriminelles Abfallunternehmen karrt sie hin. Zweifelhaft..

Aber Verbote sind halt so viel leichter und billiger zu erlassen, als die Müllmafia(s) überall zu kontrollieren.

Es besteht akute Gefahr, aber was man hier liest

klingt schon wieder nach langen Abläufen zu Gunsten der Verursacher und natürlich der "Arbeitsplätze"! Bis 2030 wird das wohl dauern.
Es gibt die Beispiele Contergan, Holzschutzmittel, Asbest, ein besonders eindrückliche Beispiel. Seit ca. 1920 wusste man um die Gefährlichkeit. 1973 entschloss sich Staat endlich, ein Ende zu setzen, und man kann es kaum glauben, für 1993. Man wollte "der Wirtschaft" nicht wehtun. Dass in dieser Zeit ungezählte weitere Menschen sich in dieser Wirtschaft eine Asbestose holten, war weniger wichtig. Fulgurit hat in diesen 20 Jahren an anderer Stelle eine Zement-Faserplatten-Fertigung mit ungefährliche Fasern aufgebaut, zig-tausend Tonnen gefährlicher Abfälle an alter Stelle der Obhut der Behörden überlassen, die den Dreck dann für viele Millionen € sicher eingebuddelt haben. So läuft das, wenn Staat Gefahrenabwehr betreibt, siehe Bundeswehr.

da freue ich mich mal so richtig über eine Meldung

und dann das:

Genau diese Wegwerfgegenstände will die Kommission nun verbieten lassen - soweit sie sich problemlos und preisgünstig ersetzen lassen.

Das hört sich an wie "wir werden die Luftverschmutzung abstellen - sobald es billiger ist, die Luft nicht zu verschmutzen".

Ich gebe dieser Initiative nicht die geringste Chance, sie wird in der Schublade verschwinden,

Ausgerechnet Trinkhalme!

Es ist ja richtig, dass die Plastikflut eingedämmt werden muss. Warum fängt man aber mit den kleinsten Gegenständen an. Noch gibt es keine Möglichkeit, Gebrauchsgegenstände aus Plastik in der gelben Tonne zu entsorgen. Allenfalls kann man mit teurem Treibstoff zum Recyclinghof oder zur Mülldeponie fahren. Also landet alles im Restmüll. Der Bobbycar, Sandkastenspielzeug, Planschbecken, Eimer, Wäschekörbe landen zwar meist nicht im Meer, wären aber kostbarer Rohstoff. Das Ganze sieht mir nach einer Alibiaktion aus, damit man sich nicht um die großen Probleme kümmern muss.

Ein Anfang.

Es ist ja gut, daß ein Anfang gemacht wird....aber warum verbietet man nicht erst mal die Sinnlosverpackungen der Discounter?

Gurken in Platikfolie
Eingeschweißte frische Paprika....etc...

Endlich

Manche Dinge brauchen ihre Zeit, aber es stimmt mich froh, dass die EU-Kommission in die richtige Richtung lenkt. Dies kann aber nur der Anfang sein - denn der Wahnsinns-Verpackungsmüll (siehe 3 Scheiben Schinken in Platikbehälter mit Deckel, oder die niedlichen Verpackungen des "kleinen Kaufs") bleibt und kann sich in den nächsten Jahren noch erhöhen. Der Industrie fallen doch immer niedlichere Verpackungen für wenige Produkte ein...!!
Ein absolutes "Nein" zu Verpackungen der Industrie - hin zur Normalität in Richtung Verbrauch. Verbraucher sind sehr lernfähig - auch sie können große Mengen in kleineren Mengen bei sich zu Hause portionieren - allerdings mit wiederverwendbaren Behältern !! Für den 1. Schritt : Danke EU

Was wird aus Cocktails

Und wie soll ich dann meine Cocktails trinken? EU-Kommission, schaff dich doch selbst ab!

Zur Frage wie das Plastikzeug ins Meer kommt.

Dazu ist es nicht nötig an eine Meeresküste zu reisen und dort persönlich eine Plastiktüte ins Wasser zu schmeissen (so wie es T.Wulf meint). Auch müssen nicht unbedingt kriminelle Abfallunternehmen dahinterstehen.

Tatsächlich gelangt sogar in weit weg von der Küste gelegenen deutschen Binnenstädten weggeworfenes Plastikzeug in die Weltmeere. Auf Straßen und in der Natur hinterlassene Sachen werden über Regenwasserkanäle und bei Regen über die Flächen in Bäche und Flüsse geschwemmt, welche früher oder später in Meere führen.

Mikroplastik aus Kosmetika und Putzmittel kann durch Kläranlagen meist nicht ausgefiltert werden, und landet ebenso über die Fließgewässer in den Meeren.

Wenn Eislöffel, Trinkhalme , Tüten etc. lange im Freien herumfliegen werden sie nach und nach zerstört, die Partikel immer kleiner. Der Wind trägt sie überall hin, so lange bis sie von Menschen aufgeschnauft werden oder durch Regen wieder gebunden werden und letztendlich auch in den Meer landen.

Schon aus völlig egoistischer Sicht begrüße ich das.

Die ganzen guten Gründe betreffend Meeresverschmutzung, Ressourcenverschwendung, Umwelt- und Gesundheitsschädigung etc. brauche ich nicht einmal in meine Überlegung mit einbeziehen.

Wenn man jeden Tag zur Pflicht hat, vor dem Haus ein Stück vom städtischen Gehweg und einem öffentlichen Platz zu kehren, wünscht man sich nichts dringender als ein Verbot von Strohalmen, Eislöffeln, Pommesspießen, Plastikgabeln von Döner-Boxen (neue Mode) und anderem Kleinzeug. Zigarettenkippen nerven natürlich auch, da braucht es ebenso Gegenmaßnahmen.

Ein kleiner Hinweis

" genauso wie Strohhalme. ", Strohhalme sind aus Stroh wie der Name schon sagt, also völlig ökologisch.
Was TS meint und zeigt sind Plastiktrinkhalme, der Hinweis ist nur damit nicht immer alles vermischt wird wie üblich.
Früher zu meiner Kinderzeit gab es nur Strohhalme.
Und die Fast Food Industrie und Geschäfte werden sich tierisch freuen über diese neuen Gesetze, bin ich mal gespannt wie Jahrmärkte oder Weihnachtsmärkte und Sonstige Feste das umsetzen wollen mit Geschirr und abwaschen.
Das freut dann besonders die Preisgestaltung.
Noch dümmer geht es nimmer.

Nicht schon wieder

Sie EU macht sich schon wieder mit einem augenwischerichem Verbot vollkommen lächerlich. Strohhalme verbieten. Aber was ist mit den zahllosen Blisterverpackungen, in Plastikfolie verpacktem Gemüse und Obst oder mit den Einwegfeuerzeugen, den ganzen Mülltüten inkl. "Gelber Sack"? Was will man gegen den Export von Plastikmüll in andere Länder unternehmen, da dieser ja bei uns nicht mehr verwertet werden kann? Da hat die EU keine Antwort darauf. Außer vielleicht das übliche Todschlagargument, es würde Arbeitsplätze gefährden. Aber Strohhalme denn die machen ja das Groß am Plastikmüll. Haben die "Schlauköpfe" in der EU denn auch einen Vorschlag parat womit man die Strohhalme ersetzen soll und dabei den immer stärker anwachsenden Hygienevorschriften auch gerecht wird?

Halten wir uns nicht mit Ballonstangen auf

wie wäre es, Einwegflaschen zu verbieten.
Das wäre die erheblich größere Menge Plastikmüll.
Und seit dem Pfand auf solche Behälter gibt es auch keinen wahrnehmbaren Unterschied mehr zu Mehrweg

Gerührt wird hier nur die Trommel...

Anstatt einzelne Produkte verbieten zu wollen und andere zu belassen (z.B. Kaffeekapseln, Zigarettenverpackungsfolie, etc.) handelt es sich hierbei um puren Aktionismus. Sinnvoll wäre z.B. ein Einwegplastikausstieg bis 2025 und anstatt einzelner, völlig unnötiger Gesetze schafft man Anreize für Forschung und Industrie um das Ziel zu erreichen.

Kampf gegen Plastik - EU will Strohhalme und Co. verbieten

Traurig, dass die EU so lang dafür brauchte, um ein solches Verbieten einzurichten.
Unsere Weltmeere leiden schon länger über den menschlichen Plastik-Konsum.

Ich halte das für sinnvoll

Es sind Sachen, die nicht sein müssen und viel Dreck machen - über Jahre.

Ich bin mir auch sicher, dass sie durch abbaubare Produkte ersetzt werden können.

Bis dahin gibt es Eis halt wieder nur in essbaren Waffeln.

Richtung stimmt, doch viel zu kurz!

Auch ich denke, dass dies ein guter Anfang ist. Doch, wie im Artikel erwähnt, ist das Hauptproblem der Verpackungsmüll. Gerade Deutschland ist auch hier Weltmeister, wir produzieren pro Kopf den meisten Müll. Auch der Zeitrahmen ist sehr industriefreundlich. Also noch eher eine Luftnummer.

STROHHALME

sind fuer viele alte Leute ein wichtiges Instrument zum Trinken. Auch Schnabeltassen sind in der Regel aus Plastik.

Da bin ich mal gespannt, wie man die Ausnahmen gestaltet. Strohhalme auf Rezept?

Ich wuerde

bei der Lebensmittelverpackung beginnen. Man kauft 100g und bekommt dazu 50 g Plastikmuell. Das sollte man aendern, geht aber nicht wegen der Lobby des Handels.

Schon komisch

Unbestritten produzieren wir entschieden zu viel übeflüssigen Müll. Was mir nur immer wieder aufstößt, ist die Tatsache, daß die Vermüllung der Meere in direkten Zusammenhang mit uns Konsumenten gestellt wird. Ich für meinen Teil habe mich noch nie an Fluß- oder Meeresufer begeben, um meine Abfälle zu entsorgen. Der Weg zu Restmülltonne oder gelbem Sack ist kürzer und effektiver. Heißt das nun also, daß unsere hochqualifizierten Entsorgunsbetriebe meinen eingesammelten Müll ins Meer kippen, oder wie kommt er dort hinein? Oder geht der ganze Aktionismus gar am Ziel vorbei, da die Verursacher ausßerhalb der EU sitzen?

Ein Schritt in die richtige Richtung!

Leider muss reglementiert werden, Appelle an die Vernunft funktionieren nämlich nicht.

@ 11:39 von iMilanek

Genau! Früher hieß das: "Was kümmert mich das Waldsterben? Mein Auto fährt auch ohne Bäume..." Unfassbar...

"...welche zehn

"...welche zehn Einmalwegartikel aus Plastik ganz besonders oft an den Stränden angespült werden."
Irgendwie weckt das in mir als Deutschem Mittelgebirgsbewohner keine Schuldgefühle.

Jetzt gibts wieder Witzchen - zu Unrecht!

Ich seh's schon vor meinem geistigen Auge: "Jetzt verbietet die EU auch noch Strohalme, hähä!" - In der Tat, ist sowas kaum noch zu überbieten.
ABER: Es ist eben gerade der Kleinkram, den man achtlos wegwirft. Für ne Plastikflasche macht man sich vielleicht noch auf zum Mülleimer, aber wegen eines Strohhalms?
Eigene Beobachtung: Ich kompostiere Bioabfälle im eigenen Garten selbst. Wenn ich den 'reifen' Kompost dann wieder verwende, oft erst nach 2 Jahren, finden sich immer wieder wohlerhaltene kleine Aufkleber von Äpfeln und anderem Obst, Größe ca. 1 cm x 1cm . Was steht drauf? - "BIO" (das bekannte Logo)! - Material: Plastik! - Auch so ein Witz...
- Es wird sich noch vieles ändern müssen in unserem Denken, oder anders: Wir werden uns schon noch kaputt kriegen, vielleicht sogar den ganzen Planeten - nur eine Frage der Zeit. - Jeder hofft, dass die Sintflut nach seiner Zeit kommt...

EU will Strohhalme & Co verbieten

"Sie (Svenja Schulze" mahnt zudem ein stärkeres Recycling von Plastik an."
Nun denn; "Grüner Punkt" als Trennhilfe, aber ohne Möglichkeit bzw. Nichterlaubnis diese Behälter aufstellen zu können, ist bereits ein Weg in die falsche Richtung.
Ohne die "Geldkofferaktionen" dieser Lobbyisten bliebe die gesamte Abfallsammlung und Trennung über die Fachbetriebe (Stadtreinigung) mittels Automatisierung die sinnvollere Lösung.
Im TV wurde vor etlichen Jahren darüber berichtet (Landrat mit Ausnahmeregelung) im direkten Preis- und Nutzenvergleich wurde dieses System positiv dargestellt - und dann erfolgten die "Geldkofferaktionen" zur Verhinderung einer Duchführung.

Ein weiterer bedeutender Schritt neben der

Lebensmittelverpackung waere die Mogelpackungen zu verbieten. Ein Miniprodukt umgeben von einer riessen Plastikverpackung. Muss nicht sein.

Da traut man sich auch nicht ran, wegen der Lobby.

So wird der Trinkhalm zum Strohhalm fuer die Kommission um Aktivitaeten vorzutaeuschen. Was soll man davon halten?

Nein - Richtiger Ansatz!

Ja, der Problemmüll entsteht nicht in Deutschland, aber unser Entsorgungssystem ist Vorbild überall auf der Welt - obwohl es auch nur eine Notlösung ist.

Grade deshalb müssen wir aber vorangehen und demonstrieren wie es anders geht, hin zu einer plastikmüllfreien Gesellschaft (das dauert bei uns noch 50 Jahre!).

Wir wollen wir denn bitte die Situation in Asien und Afrika verbessern, wenn wir bei uns nicht - auf hohem Niveau - weiterdenken?!

Bitte weiter so, liebe EU!

Am 27. Mai 2018 um 11:42 von Tada

" Bis dahin gibt es Eis halt wieder nur in essbaren Waffeln. "

Eis gibt es an jeder richtigen Eisbude in Waffeln, nur auf Wunsch im Becher.
Die Frage ist wohl eher wie Sie Eis aus dem Supermarkt mit nach Hause nehmen wollen ohne Verpackung.
Schmunzel.

Wie soll das gehen...

Mit einem Edelstahlstrohhalm?!
...Man kann ja auch ohne Plastikbesteck und Pappteller grillen!

Das Geheule...

...um die böse, überregulierende EU wird natürlich wieder groß sein, aber seien wir mal ehrlich: Muss all dieses Zeugs aus Plastik bestehen und zwar in Wegwerfform? Gerade bei Strohhalmen gibt es viele Alternativen; Eiskaffee-Löffel mit integriertem Halm aus Metall, Halme aus stabilerem Plastik, welche gespült und wiederverwendet werden können, Halme aus Glas und so weiter.
Und von der Plastikmüllflut mal abgesehen: Plastik wird aus Erdöl hergestellt, eine begrenzte Ressource. Wir vergeuden so viel davon für Einwegmüll, in Autos und so weiter. Gleichzeitig gibt es Bereiche, wo Einwegmaterialien aus Plastik aber sehr wichtig sind, wie in den medizinischen und Laborsektoren.
Sollten wir wirklich so unbedacht eine so nützliche Ressource verwenden, wenn wir sie für wichtigeres wie diese Dinge benutzen könnten? Besonders wenn sie so massiv mit geopolitischen Machenschaften, Kriegen und Börsenschwankungen verwoben ist?

@Shuusui um 11:33Uhr

Ach ja, da sind wir ja endlich wieder beim "neoliberalen Wirtschaftssystem", gelle? Daß die Weltbevölkerung zu zahlreich ist oder manche Plastikverpackung auch wegen der Haltbarkeit notwendig ist, wird wie immer leider verschwiegen! Erklären Sie doch bitte, wie man z.B. Shampoos oder Zahncreme sonst noch aufbewaren kann!

Richtig so! Der Plastikmüll

Richtig so!
Der Plastikmüll muss deutlich weniger werden.
Wann wird die unsägliche Einwegpfandlasche abgeschafft? Die sind totaler Schwachsinn.
Coffee to go Becher gehören ebenfalls verboten.

Am 27. Mai 2018 um 11:33 von Shuusui

"Der Plastikmüll in den Meeren kommt zu einem so großen Teil aus Asien und gelangt dort auch ins Meer, so dass das Gesetz keine spürbare Wirkung zeigen kann."

Ja und nein. Enorm viel Plastikmüll wird z. B. nach China exportiert. Asien selbst produziert den ganzen Dreck doch nicht allein. Eine Reduktion unserer Müllproduktion hat also durchaus einen Effekt auf die Plastikverseuchung via Asien.

Aber auch die Chinesen haben allmählich die Nase voll davon, unseren Müll zu importieren und auszuschlachten. Es gab erst vor Kurzem einen Artikel hier auf der Webseite diesbezüglich: "China will Europas Müll nicht mehr"

11:44 von IBELIN

«STROHHALME sind fuer viele alte Leute ein wichtiges Instrument zum Trinken. Auch Schnabeltassen sind in der Regel aus Plastik.»

Schnabeltassen sind auch kein "Einmal-draus-trinken-und-dann-wegwerfen"-Produkt.

Fallen überhaupt nicht unter den angedachten Ansatz. Auch andere hochwertig-langlebige Dinge aus Plastik sollen nicht verboten werden.

Es geht um den ganzen Plastik-Firlefanz, der unser Leben verblödet …

Das Ende

Das Ende der Cocktails wie wir sie kennen. Wieso verbieten sie nicht auch Luftballons und Plastikspielzeug? Die Kaffeekapseln? Manche Aktionen im Sinne der Unwelt sind ja okay , doch das ist absolut bescheuert. Kohlekraftwerke und Strassenverkehr , sowie die Schiffahrt und der Flugverkehr verpessten die Luft. Niemand hat eine Lösung für Atommüll , immer mehr Antibiotika werden nutzlos wegen der Landwirtschaft , die ja im übrigen auch im großen Stil die Luft und die Böden sowie das Trinkwasser verseucht , was tut die EU Kommission denn da? Im Verhältnis eindeutig zu wenig bis gar nichts, aber Strohhalme, das ist das übel schlechthin.

warum gibt es eigentlich...

... den vor Jahren eingeführten "grünen Punkt"? Warum gibt es die gelbe Tonne?
Ich habe noch nie meinen Müll außerhalb einer Mülltonnen entsorgt, geschweige denn ins Meer geworfen. Warum soll ich jetzt auf einen Strohhalm verzichten?
Eigenartige Denkweise der EU-Kommission...

Schrittweise aus dem Verkehr nehmen.

Guter Vorschlag - und zwar für die Büsseler Gängel- und Verbotsorgaisation und deren grüne Öko-Souffleure mit ihren Hauptwaffen der Zahlenmanipulation und Lüge (siehe "Abgasaffäre").

Die allwissenden Brüsseler Elfenbeinturmbewohner veröffentlichten vor 3 Jahren eine von ihnen selbst (d.h. mit vorab bestimmten Horrorergebnis) in Auftrag gegebene "Studie" zum Meeresplastikeintrag. Ergebnis:
Nummer 20: Die USA.
Von den 19 Ländern davor sind 16 Schwellenländer und 3 Entwicklungsländer. Spitzenreiter ist China, gefolgt von Indonesien, den Philippinen, Vietnam und Sri Lanka. Nur wenn man alle Länder der €U zusammen nimmt, kommt die €U insgesamt auf Platz 18!

Die €U soll also einmal wieder eine "Vorreiterrolle" einnehmen. Dabei gilt: Je geringer das Wissen über Ursachen und Zusammenhänge, sowie das Potenzial des Aktionismus überhaupt etwas zu erreichen desto fanatischer die Eiferer.

Es geht schon lange nicht mehr um die Sache.

@ 11:45 IBELIN u.a.

Niemand zwingt Sie dazu, Ware zu kaufen, die dermaßen in Plastik verpackt ist. Verbraucherverhalten ist keine Zwangsjacke; aber solange ich bei jedem zweiten Einkauf erlebe, dass sich jemand beschwert, 10c für eine (völlig unnötige) Plastiktüte zahlen zu müssen (statt eine Stofftasche dabei zu haben), bezweifle ich, dass Verbraucher*innen ohne Reglementierung in der Mehrheit wirklich ethisch vernünftig handeln.
Ich kann auch nur mit dem Kopf schütteln, wenn es hier Kommentierende gibt, die das ganze Problem nach Asien "abschieben" wollen oder als Bewohner*in des Mittelgebirges sich nicht betroffen fühlen. Woher kommt nur soviel Ignoranz und so wenig Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge?

Guter Ansatz

Dazu gehören auch Mikroplastik, Kaffeebecher, Fleecestoffe, Plastiktüten und Verpackungsmaterial. Die Liste ist beliebig erweiterbar. Ansatzweise aber endlich mal eine gute Nachricht.

Blinder Aktionismus

Toll, kurz vor der Wahl noch was gegen die Verschmutzung der Weltmeere zu machen.
Wir verpacken in unserem Land inzwischen die Biolebensmittel, was ich für so absurd halte das ich es nicht beschreiben kann. Oder Kaffee in Portionsaludöschen (Kapseln) mit einer Umweltbilanz, die mir das Früstück wieder hochtreibt. da kümmert sich keine Sau drum. Herr Küstner, das währen mal Themen für "investigativen Jornalismus" zum Thema Umwelt.

EU, Club der Wahnsinnigen oder was ....?

Da warnt eine Schweizer Klinik keine Getränke direkt aus den Alu-Dosen etc. zu trinken. Es ist ein Patient gestorben, weil er ohne Plastik-Stroh-Halm aus der Dose getrunken hatte. Wie sich herausstellte, sind in dem Lager Ratten auf den Dosen gelaufen und urinierten. Dieser Urin war tödlich. Die EU sollte sich lieber darauf konzentrieren, endlich die Wahnsinnigen in Europa und den USA aus der Politik zu verbannen, die Jahr für Jahr Kriege und Terror in der Welt verbreiten. Hier sind die Europäer besonders betroffen. Aber mit Plastik-Strohhalmen kann man wohl von den wichtigeren Dingen ablenken. Gruß aus Johor Bahru.

Guter Ansatz, aber...

Die EU hat mal wieder gute Ideen, Plastik zu regulieren ist ein guter Ansatz, denn längst ist es zu dem Produkt geworden, dass nach einmaliger Nutzung sofort entsorgt wird, aber schwer wieder aufbereitbar ist. Doch wie schon bei der DGSVO wurde wieder nicht ganz zu Ende gedacht, denn es macht keinen Sinn Produkte, wie Strohhalme zu verbieten, die anders nicht oder schwer herstellbar sind, viel mehr muss das verboten werden, worin jene oft stecken, die To-Go Becher, ebenso schwer recyclebar, wie die Tetra Packs, und hier macht es auch viel mehr Sinn, denn wie viel Tonnen davon werden täglich weggeschmissen? Und hier bitten sich auch Alternativen Glasflaschen zur Wiederverwendung in einem Pfand System und Becher, die wiederverwendbar sind und am Starbucks ihres Vertrauens abgegeben werden können.
Es wäre also gar nicht so schwer, aber EU Bürgern die Strohhalme wegzunehmen ohne wirkliche Alternative ist definitiv der falsche Weg und fast so sinnvoll, wie die Verordnung zur Gurkenkrümmung

Guter Bericht

Plastikmüll,genau dies ist eines der Themen wie wir unsere Propleme der Zukunft lösen müssen.Hier sind Lösungen gefragt und bei gutem Willen können diese Propleme auch gelöst werden.
Gerade für den Fortschritt und damit sollte sich viel mehr befasst werden.
Dieser ganze weggeworfene Plastik ist überigends auch ein riesen Energiepotential
für welches mit riesen Aufwand Rohöl gefördert wird.
Wenn ich mir dann entlang der Straße und auf Parkplätzen sehe was einfach so in die Landschaft fliegt ist das schon erschreckend und das Bewustsein dafür bei vielen noch sehr unausgereift ist.
Ein sehr großes Proplem sind auch die vielen Filterzigarettenstummel die ich Tag täglich auch bei mir vor dem Haus sehe und auch schon zusammengelesen habe.
Diese werden einfach beim Vorbeifahren aus dem Auto geworfen.

Strohhalme...

...verbieten und weiter die Hand über eine andere Verpackungsindustrie halten: Aluminium, welche nicht nur den Ozean, sondern gleich die Atmosphäre mit runterzieht.

Die ganze Welt muss uns mittlerweile für vollkommene Idioten halten.

Bitte liebe EU, nicht wieder

Bitte liebe EU, nicht wieder so eine undurchdachte Dummfug Aktion. Die Ausstattung von Städten mit öffentlich Abfallentsorgungsmöglichkeiten muss verbessert werden und die Strafen für öffentliche Verschmutzung erhöht sowie eine konsistentere und ernsthaftere Verfolgung dieser Straftaten durchgesetzt werden. Umweltverschmutzung ist ein Kavaliersdelikt, dass darf es nicht sein.

Die Lösung des Ganzen ist nicht den Lebensstandard der EU Bürger zu senken, sondern in zu erhöhen. Es kann nicht sein, dass man durch eine Stadt wandert und Kilometer lang keinen Mülleimer für seinen Plastikbecher sieht.

Klar, dass so Umweltverschmutzung entsteht. Das ist jedoch nicht die Schuld der Produkte, sondern ein Problem der Entsorgungsinfrastruktur und nachlässiger Exekutive.

warum ins Meer?

Also, ich bin absolut mit dem Verbot einverstanden. Im Jahr 2004 war ich im nordindischen Bundesland Himachal Pradesh. Dort gab es damals schon ein Verbot von Plastiktüten ! Die Tiere fressen diese aus dem Müll und sterben. Und seitdem gibt es einen neuen Kleinverdienst - man klebt halt Papiertüten zusammen.

Hallo, das können wir in der EU doch auch.

Aber warum gelangt dieser ganze Plastikmist eigentlich im Meer. Ich sammle alles aus Plastik in den gelben Säcken. Wie kommt es ins Meer? Das wäre doch auch mal interessant.

Trinkhalme

Ich habe schon seit Jahren Trinkhalme aus Glas inkl. einer Bürste zum putzen... Plastik ist außerdem fast überall zu finden und es gibt unnützere Dinge aus dem Material das man verbieten sollte... wirkt sich ein verbot von Materialien aus Mineralöl nicht langfristig auf den petrodollar aus? Wird es dann Kriege geben wegen plastikverbots...??

@karlheinzfaltermeier

"Erklären Sie doch bitte, wie man z.B. Shampoos oder Zahncreme sonst noch aufbewaren kann!"

Kann ich nicht. Ist aber auch nicht unbedingt mein Job. Zumal
1. es erst einmal nur um Dinge gehen soll, die "sich problemlos und preisgünstig ersetzen lassen" (steht im Artikel, bitte richtig lesen!) und
2. die Industrie sich mit Sicherheit ganz schnell gute Ersatzmöglichkeiten einfallen lassen würde, wenn man etwas verbieten wollte, wofür bislang kein Ersatz vorhanden ist.

Warum

Warum verbietet man nicht erstmal sämtliches Microplastik in Cosmetica und Zahnpasta? Wieso verbietet man nicht übergrosse durchsichtige Plastikverpackungen für kleine Produkte? Was ich verstehen kann ist das Verbot von Plastikbesteck , das gibt's auch aus Holz wenn man ersatz braucht. Aber Plastiktrinkhalme kann man wohl schwerlich ersetzen. Dazu. Wenn ich Luftballonhalter verbiete , warum nicht auch die Luftballons , das ist nun wirklich nicht nachvollziebar

Was die EU alles möchte...

Das Problem bei diesen Gesetzen ist dass wir Bürger erst dann davon erfahren wenn sie bereits verabschiedet wurden. Die normalen Wege des politischen Dialogs funktionieren bei der EU nicht. Das hat man an der Umstellung der Kontodaten gemerkt. Wer produziert eigentlich den größten Anteil an Plastik der in die Meere gelangt? Ist das tatsächlich die EU? Ich habe jedenfalls so meine Zweifel dass die Welt dadurch gerettet werden soll dass Strohhalme aus Plastik verboten werden. Und bei Einweggeschirr muss die Frage gestellt werden was in der jeweiligen Situation besser ist. Denn die Alternativen gibt es auch nicht umsonst. Herstellung und Transport benötigen auch Energie.

Na ja

Wenn sie keine andere Probleme wie Diesel ,Zerfall und Niedergang haben reicht Trinkhalmverbot .Möchte mich eigentlich gerade jemand verarschen um von der Realität ablenken ,es scheint so .Lieber Kai infomire dich was gerade in Berlin läuft oder ...
wäre wichtiger als vernebeln oder wird der Zahltag halbiert dann ???

Warum entfernt man den Plastikmüll

nicht einfach aus dem Meer und entsorgt ihn fachgerecht?

Da sage ich nur..

BRAVO!!!

@Felix_Tagesschau

"aber EU Bürgern die Strohhalme wegzunehmen ohne wirkliche Alternative ist definitiv der falsche Weg und fast so sinnvoll, wie die Verordnung zur Gurkenkrümmung"

Zitat aus dem Artikel: "Genau diese Wegwerfgegenstände will die Kommission nun verbieten lassen - soweit sie sich problemlos und preisgünstig ersetzen lassen."

Und dass die Gurkenkrümmung keine Idee der EU war, ist mittlerweile bekannt.

Wegwerfwindeln

Wegwerfwindeln gehören sofort verboten , Zahnbürsten aus Kunststoff auch , ersatz : Drahtbürsten

Am 27. Mai 2018 um 11:59 von Schattenschimmer

"Wann wird die unsägliche Einwegpfandlasche abgeschafft? Die sind totaler Schwachsinn."

Stimme völlig zu! Ebenso zahlreiche Kosmetikartikel in Wegwerfplastikbehältern. Und viele Säfte kommen nicht mal in Einwegpfandflaschen sondern in Flaschen mit grünem Punkt?
Leider gibt es manche Produkte nur in diesen Behältern! Ich würde liebend gerne nur Mehrwegplastikflaschen oder Glasbehälter kaufen. Aber bei einigen Herstellern hat man gar keine andere Wahl.
Dann bleibt eigentlich nur der Boykott des fraglichen Produkts und so prinzipientreu bin ich in diesem Punkt dann ehrlich gesagt doch nicht.

@ 12:08 Sdric

Ihr vorrangiges ökologisches Problem ist allen ernstes, dass Sie nicht genügend Mülleimer für Ihren Plastikbecher finden, wenn Sie durch eine Stadt wandern? Tja, da muss man sich nicht wundern, wenn das echte ökologische Bewusstsein mehr und mehr verkommt.

Mikroplastik in Kosmetika

Man hat es bislang mit einer freiwilligen Selbstverpflichtung der Kosmetikhersteller umzusetzen bis 2020 versucht. Bislang war das anscheinend nur mäßig erfolgreich. Der nächste Schritt wird sicherlich ein Verbot sein, vor 2020, wenn klar ist dass die Selbstverpflichtung nicht eingehalten wird, wird da aber wohl nichts werden.

Mimimi

Irgendwo muss angefangen werden.

"Müllmafia"

"Noch nie ist eine meiner Plastiktüten im Meer gelandet, außer ein kriminelles Abfallunternehmen karrt sie hin. Zweifelhaft.."

Jede Plastiktüte die du achtlos irgendwo liegen lässt kann über Flüsse ins Meer gelangen. Ist mir unbegreiflich warum man das noch erklären muss, als hättest du den Wasserhaushalt der Erde nicht verstanden.

"Müllmafia".. so ein Schwachsinn.

Nur ein Hinweis zu Asbest

Heute haben wir in Deutschland überall einige ppm Asbest in der Atemluft.

In Russland und auch in China wird heute noch in Massen Asbest produziert und verarbeitet.

Bei giftigen Schadstoffen ist es die Dosis, bei Asbest die Menge. Je größer die Menge der eingeschnauften Asbestfasern, desto größer die Wahrscheinlichkeit dass eine Faser sich in der Lunge festsetzt und Krebs entsteht.

@Sdric 12:08

Sie haben natürlich vollkommen recht; alles, was Sie schreiben, sollte auch gemacht werden.
Aber nichts spricht dagegen, außerdem das zu machen, was die EU hier machen will.
Und mir ist es allemal lieber, die EU macht diese Dinge, selbst wenn es nicht der Weisheit letzter Schluss sein sollte, als wenn sie nichts machen sollte.

Wir leben in einer freiheitlichen Gesellschaft. Sie können sich jederzeit bei Organisationen engagieren, die mehr wollen (Grüne, Campact etc., oder auch örtliche Bürgervereine). Und wenn es bei Ihnen keine gibt, können Sie jederzeit einen Verein gründen, der sich dafür einsetzt, dass Ihre Gemeinde lebenswerter wird.

Plastikmüll "einfach" aus dem Meer entfernen.

Einfach ist daran überhaupt nichts.

Meeresverschmutzung

Zusätzlich zu der Beschränkung von Einweggegenständen aus Plastik, sollte der Grund warum diese Sachen im Meer landen bekämpft werden.
Des Weiteren könnte man anregen, dass jedes Land verpflichtet wird, einen gewissen Prozentsatz der Menge verbrauchtem Plastik aus den Meeren wieder zu beseitigen und zu sammeln!

@TakeshiKovacs

""Noch nie ist eine meiner Plastiktüten im Meer gelandet, außer ein kriminelles Abfallunternehmen karrt sie hin. Zweifelhaft.."

Jede Plastiktüte die du achtlos irgendwo liegen lässt kann über Flüsse ins Meer gelangen."

Und wenn der Forist nun einfach niemals Plastiktüten achtlos liegen lässt?

11:41 von wenigfahrer

«Früher zu meiner Kinderzeit gab es nur Strohhalme.
Und die Fast Food Industrie und Geschäfte werden sich tierisch freuen über diese neuen Gesetze, bin ich mal gespannt wie Jahrmärkte oder Weihnachtsmärkte und Sonstige Feste das umsetzen wollen mit Geschirr und abwaschen.»

Ganz richtig, auch heute könnte man Strohhalme immer noch aus Stroh herstellen. Stroh ist meines Wissens nach nicht ausgestorben.

Besteck könnte man aus Holz fertigen.
Oder man könnte noch einen Schritt weiter gehen.

Jeder Besucher eines Volksfestes/Weihnachtsmarktes bringt ganz einfach ein Messer, eine Gabel und einen Löffel von zuhause mit, mit denen "er dann vor Ort speisen kann". Danach mit einer Papier-Serviette abwischen, zuhause dann in die Spülmaschine damit. Das sollte ja wohl gehen.

In Japan braucht man kein Besteck.
Da sind Stäbchen gefragt.
Auf Festen gibt es Einmal-Stäbchen aus Holz.
Mögen sehr viele Japaner aber nicht.
Sie haben immer ein Paar eigene dabei.
Hatte ich auch, als ich dort lebte …

Dafür brauchen wir die EU?

Wer braucht überhaupt einen Strohhalm, ich habe sicher schon die letzten dreißig Jahre ohne gelebt, und wenn es mal an der Zeit ist kann man ja eine Schnabeltasse kaufen.

"Klar, dass so Umweltverschmutzung entsteht. Das ist jedoch nicht die Schuld der Produkte, sondern ein Problem der Entsorgungsinfrastruktur und nachlässiger Exekutive."

Nein ist es nicht. Es ist in erster Linie ein Problem der Menschen, die ihren Müll einfach in die Gegend werfen.

Ich empfehle dazu eine Fahrt durche ein beliebiges Autobahnkreuz. Was da an Müll herumliegt, ist kaum zu glauben. Jeder Flaschensammler würe jubeln, wenn er dort sammeln dürfte.

In einem Autobahnkreuz dürfte man keinerlei Müll finden, aber es ist natürlich einfacher seinen Müll aus dem Fenster zu werfen als ihn bis zum nächsten Parkplatz mitzunehmen.

Gleiches gilt für die Nutzer von Einwegbechern (Coffee to go) oder die Verpackungen von Burgern oder Dönern.

Man kann den Müll einfach in die Gegend werfen oder ihn mitnehmen bis man ihn entsorgen kann.

Mülleimer müssen selbstverständlich vorhanden sein, aber nicht alle 10m.

@ 12:20 Sick71

Schweden ist diesen Schritt längst gegangen und hat Microplastik generell verboten. Es landen übrigens weltweit unglaubliche drei Milliarden Einweg-Trinkhalme nach kurzem Gebrauch im Müll – pro Tag! Und dafür gibt es sehrwohl schon heute existierende Alternativen: aus Papier, aus Stroh, aus Bambus, aus bruchsicherem Glas... Und auch wenn das für manche*n unvorstellbar scheint: Man kann in den meisten Fällen einfach auf den Trinkhalm verzichten.

"Warum muss ich, ich, ich...."

"Ich habe noch nie meinen Müll außerhalb einer Mülltonnen entsorgt, geschweige denn ins Meer geworfen. Warum soll ich jetzt auf einen Strohhalm verzichten?"

Ich habe noch nie versucht ein Flugzeug zu entführen, warum muss ich durch diese Sicherheitskontrollen? Ich, ich, ich, ich...

Endlich kümmert sich EU mal

Endlich kümmert sich EU mal um was Sinnvolles. Wer heute immer noch nicht freiwillig darauf achtet, auf Einwegplastik zu verzichten, dem muss es halt verboten werden. Das ist auch nicht schlimm und hat auch nichts mit Bevormundung zu tun. Im Gegenteil. Der Handel hat nicht mehr die Ausrede "die Leute kaufen es halt" oder "wenn nicht hier, dann woanders", weil es woanders dann nicht mehr gibt. Und hier wird es spannend. Es darf dann keine Ausnahmen geben. Und Plastiktüten in der Gemüseabteilung gleich mit weg. Erst dann werden die Supermärkte ihre Kassen endlich so ausstatten, das es nicht auch noch besonders umständlich wird, wenn man seine eigenen Leinenbeutel mitbringt.

"Und wenn der Forist nun

"Und wenn der Forist nun einfach niemals Plastiktüten achtlos liegen lässt?"

Der Forist ist nicht Dreh- und Angelpunkt dieses Planeten will ich meinen.

uahhhhhhh welch Dummheit ersten Grades

da sieht man es wieder einmal wie dumm Politiker oder Menschen auf Probleme reagieren, An Stelle das problem Umweltschutz zu regeln mit, Müllabfuhr, Wiederaufbereitungsanlagen aber vor allem Education, werden wie Diktatoren einfach Produkte verboten als ob diese der Schuldige sind. Nein, der Mensch in Europa und allen Industrieländern voraus ist Schmutzig, Faul und ohne Repsekt. Indien und Latainamerika ganz zu schweigen wo alles rumliegt und bei grossen Regenfällen ins Meer geschwemmt werden. USA inbegriffen. Schaut euch doch mal die Strassen an wieviel Müll da liegt. Japan und Taiwan sind die einzigen wo kein Müll auf den Strassen leigt, Die Menschen dort repektieren ihre Lebensraum. Verbote bringen nichts, hart aber mehr einen diktatorischen Effekt.
Armer Mensch der sich selber langsam Abbschaft!

zu T.Wulf

Hier wird der Schlüssel des Problems benannt. International sollte man sich zusammen finden um das Problem der primitiven Müll-Entsorgung zu regeln. In Asien wird besonders viel Plastik-Müll produziert und auf den Straßen "entsorgt". Im Manila sind die Regenabläufe von diesem Müll verstopft und die Straßen somit überschwemmt. Bin gerade in Malaysia, wo man auch so allerhand Müll auf den Straßen vorfindet. In Singapore gibt es jedoch erhebliche Strafen. Also sollte wie hier von T.Wulf aufgezeigt das Grundübel bekämpft werden. Das sind die faulen, gedankenlosen Primaten ....die haben endlich normal zu funktionieren.

@seagull

"Warum entfernt man den Plastikmüll nicht einfach aus dem Meer und entsorgt ihn fachgerecht?"

Weil das leider nicht so einfach ist. Bspw. zersetzt er sich und sackt langsam ab.
Außerdem sind das mittlerweile so unfassbar große Mengen, dass auch das eine ganze Weile dauern würde. Es ist schon richtig zu versuchen, den Nachschub zu begrenzen.

Aber es gibt durchaus einzelne Leute, die in eigenen Projekten versuchen, Müll aus dem Meer zu bekommen.

@iMilanek, 11.39h

Ich gebe zu, dass ich kein Experte bin, weil ich keinen Alkohol zu mir nehme.
Aber wie wäre es, den Cocktail aus einem entsprechenden Glas zu trinken, wie jedes anderer Getränk auch?

nicht nur verbieten => Alternativen bringen!

Ich finde es gut, dass Kunststoffmateriealien reduziert werden sollen!
Und ja, ich schreibe reduziert, da viele Gegenstände aus Kunststoff durchaus ihre Berechtigung haben – oftmals alleine aus Sicherheitsaspekten (Bsp.: Glasflaschen, Glasspritzen, etc.).

Problematisch finde ich aber, dass hier vermutlich wieder nur Aktionismus betrieben wird!
Zeitgleich mit dem Eindämmen von Kunststoffabfällen muss eine Alternative auf den Markt kommen wie wir es bei z.B. Pappteller statt Kunststoffteller schon haben.
Aber dies wird wieder schön ignoriert, denn hinter dem Teil steckt erheblich mehr Arbeit und ist nicht so prestigeträchtig wie eine lautstarke Umweltschutzaktion, bei der man alternativlos einzelne Alltagsgegenstände verbietet!

Wahrscheinlich wird das wieder so was wie bei den Plastiktüten:
Früher habe ich Plastiktüten mehrfach verwendet bevor sie schließlich zu Müllbeuteln wurden. Heute muss ich extra Müllbeutel kaufen, die bei der Herstellung erst recht die wieder Umwelt belasten!

=> mehr WASSERLÖSLICHE Verpackungs-& Produktmaterialien

Was haben wir im Alltag zu benutzen, . . .& was darf in Europa verkauft werden ?

Die bisherigen Dinge die den EU-Mitgliedsstaaten zugemutet wurden, sind NUR GEMEIN, d. h. bestimmt NICHT WOHLWOLLEND für UNS:
* schwach saugende Staubsauger
* mit unansehnlichem übergrellem Licht leuchtende Glühbirnen _===> alte auf Kommando der EU einfach weg aus dem Handel___ und das obwohl die meisten Europäer nicht mal für die neuen geeignete Lampen im Haushalt haben (auch Firmen müssen NEU INVETIEREN per EU-ZWANG)
* AUFDRÄNGEN von Elektroautos die KEINER KAUFEN will
* und nun Einmalprodukte

An die Hersteller von VERPACKUNGSMATERIAL . . . d. h. an d Herstellerfirmen der versch Kosmetik- & Lebensmittelbranchen wagen sie sich nicht heran. Wieso SUBVENTIONIERT die EU denn nicht die Herstellung von z. B. wasserlöslichem Verpackungsmaterial. Ist eine super Sache. . .` habe selbst nur ein einziges Produkt vor vielen Jahren entdeckt _ es war eine Packung in wasserlöslicher Folie verpackten Toilettenpapier

Einweg-Strohhalme und -Kaffee"löffel"

Ganz ehrlich - für mich macht es keinen Unterschied, ob ich einen KaffeeToGo mit einem viel zu kleinen Plastik- oder einem zu dünnen Holzstäbchen umrühre - ist beides unpraktisch. Plastik ist allerdings das umweltschädlichere von beidem.

Ich muß allerdings gestehen, daß mir noch keine Strohhalme untergekommen sind, die nicht aus Kunststoff sind.
Außerdem sehe ich bei alternativen Materialien (Holz, Glas) ein Verletzungsrisiko. Splittert der Halm z.B. bei einem Kleinkind ...

Die Frage ist allerdings, wie diese Unmengen Strohhalme und Löffel in die Ozeane kommen. Der Großteil dieses Kleinmülls entsteht doch in Großstädten, wo es massig Mülleimer gibt. Irgendwo krankt es also ...

@Oldtimerin, 11.35h

Bei uns landete Plastik in der Wertstofftonne.
Sperrige Gegenstände, wie von Ihnen aufgeführt, stellen wir neben die Tonne.
Die Müllabfuhr nimmt das mit.

@TakeshiKovacs

""Und wenn der Forist nun einfach niemals Plastiktüten achtlos liegen lässt?"

Der Forist ist nicht Dreh- und Angelpunkt dieses Planeten will ich meinen."

Sie haben ihn aber direkt angesprochen.

@TakeshiKovacs , 12:18

Wenn ich mir die Bilder der schwimmenden Plastikinseln ansehe, dominieren dort nicht unbedingt die Artikel, welche der deutsche Michel bequemlicherweise in die Botanik entsorgt hat. Zur Herkunft des Mülls siehe Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Plastikm%C3%BCll_in_den_Ozeanen#Herkunft

Bitte den Artikel nochmal

Bitte den Artikel nochmal lesen.
Es wird eindeutig darauf hingewiesen, dass nur verboten werden soll, was sich auch leicht ersetzen lässt.

"Früher habe ich Plastiktüten mehrfach verwendet bevor sie schließlich zu Müllbeuteln wurden. Heute muss ich extra Müllbeutel kaufen, die bei der Herstellung erst recht die wieder Umwelt belasten!"

Und das schränkt dich jetzt inwiefern darin ein Plastikmüll zu vermeiden? Es gibt abseits von Plastiktüten noch andere wiederverwendbare Materialien. Die Möglichkeit Beutel, Taschen, oder Rucksäcke mehrfach zu verwenden hat dir wirklich niemand genommen.

Und Müllsäcke haben die Angewohnheit auch tatsächlich im Müll zu landen.

@12:23 von Paco: Wer braucht einen Strohhalm?

Ich habe auch schon ewig keinen Strohhalm mehr benutzt. Es gibt aber noch viele andere derartige Artikel, die man für sehr kurze Zeit nutzt und dann wegwirft.

- Pommes frites Spießchen
- Kaffeerührer
- Wattestäbchen
- Coffee to go Becher

fallen mir da auf die Schnelle ein.

Und damit nicht jedes Land sein eigenes Süppchen kocht, wird von der EU zentral der Mindeststandard vorgegeben.

Die EU gibt immer nur den kleinsten gemeinsamen Nenner vor. Es steht aber jedem Land frei mehr zu tun.

Falls also die EU vorgibt, dass Pommes frites Spießchen in allen EU Ländern demnächst nur noch aus Holz sein dürfen, kann Deutschland z.B. zusätzlich auch veranlassen, dass die Pommes frites Schalen nur noch aus Pappe sein dürfen, während die Niederländer weiter welche aus Plastik benutzen.

Ich bin begeistert! Wenn das

Ich bin begeistert!

Wenn das EU schafft! dann werde ich ihr huldigen

Wie in der Vorschule

Meine Güte. Er hat gefragt wie es eigentlich sein kann, dass der Müll im Meer landet. Haben wir es jetzt, oder muss ich hier alles noch einmal erklären?

@Gambit

"Zeitgleich mit dem Eindämmen von Kunststoffabfällen muss eine Alternative auf den Markt kommen wie wir es bei z.B. Pappteller statt Kunststoffteller schon haben."

Ich kann mich nur wiederholen: Bitte lesen Sie den Artikel richtig! Dort steht, um welche Produkte es geht.
Sicher kann man dann entgegnen, dass das ja nun wirklich nicht viel ist, aber ein Anfang ist erst einmal gemacht. Ich hoffe, dass es auch noch weitergeht.

Und was das von Ihnen angesprochene Müllbeutelproblem angeht: Es ist ja schön, dass Sie bisher schon eine derartige Wiederverwendung betrieben haben, allerdings waren Sie damit ziemlich alleine. Die Plastiktütenverordnung sorgt europaweit tasächlich für eine erhebliche Menge eingesparter Plastiktüten.

11:35 von

11:35 von Oldtimerin
"Ausgerechnet Trinkhalme!
Es ist ja richtig, dass die Plastikflut eingedämmt werden muss. Warum fängt man aber mit den kleinsten Gegenständen an. "

Weil die mal eben ausm autoFenster geschmissen werden, im Gegensatz zu Gartenstühlen.

Whataboutism

Du kannst ja mal an die Kommission herantreten mit dem Vorschlag sie sollen doch bitte Einwegplastik in China, Afrika Indien und Ostasien verbieten. Vielleicht klappts ja.

Vernebelungstaktik

Diese Eurokraten wieder... Strohalme und andere Kleinteile sind Pipifax. An die großen Müllschleudern trauen sie sich nicht ran. Die riesigen Berge von chinesischen Verpackungsmüll gehören verboten. Aber die Kanzlerin in Peking nichtssagend wie immer.

@freelancer, 11.47h

Mit Ihrem letzten Satz dürften Sie ins Schwarze getroffen haben, wobei es Umweltkriminelle überall gibt.

Die Masse aber dürfte nicht in der EU zu suchen sein (Kriminelle und Müll).

Halbwissen und Alternativen

Welche lebensfreundlichen Alternativen werden dem Verbraucher geboten? Erst regeln, dann an sinnvollen Alternativen arbeiten, ist die falsche Reihenfolge! Nicht selten wurden zu kollektiv "Vertäufeltem" problematische Alternativen als der große Clou lanciert: Z.B. mit Blick auf die sog. Energiesparlampe, die Quecksilber enthält, bei Bruch und in der Entsorgung hoch problematisch ist. Auch die fast erzwungene Idee von Elektroautos dürfte viele nicht gewünschte Folge- und Nebeneffekte haben hinsichtlich der Millionen Batterien, die man dann bräuchte etc. Viele Entsorgungsprobleme sind nicht gelöst, siehe Atommüll etc. Lauter neue lose Enden werden mit Halbwissen erzwungen. Noch problematischer. Wieso darf "die EU" eigentlich immer weiter in die persönlichen Belange der Bürger unterschiedlicher Länder eingreifen? Wir wollen uns keine Kinderfeste u. Grillabende von den Bürokraten vermiesen lassen. Und ja, wir leben achtsam. Sind auch schon wieder Normen zur Krümmung von Gurken im Plan?

12:09 von DrBeyer

«2. die Industrie sich mit Sicherheit ganz schnell gute Ersatzmöglichkeiten einfallen lassen würde, wenn man etwas verbieten wollte, wofür bislang kein Ersatz vorhanden ist.»

Mir fällt da als Beispiel das Land Ruanda (in Afrika) ein.
Dort sind seit ca. 6 Jahren Plastiktüten komplett verboten.
Alle Arten von, überall.

Das Land hatte nie eine eigene "Plastiktüten-Industrie".
Das Zeug wurde importiert, oder von immer mehr Touristen "eingeschleppt" (Ruanda ist das Land der Berggorillas).

Jeder einreisende Tourist wird heute an der Grenze penibel auf Plastiktüten kontrolliert. Hat er welche dabei, darf er sie "nicht mit rein nehmen".
An jedem Grenzübergang gibt es aber ausreichend viele Händler, bei denen er Papier-/Stofftüten oder Körbe kaufen kann.

Seitdem diese streng-rigide Gesetzgebung besteht, hat sich eine nicht zu verachtende "Papier-/Stofftüten-Industrie" im Land entwickelt.

Viele "einfache Menschen" verdienen Geld mit dem Nähen von Stofftüten oder dem Flechten von Körben.

@karlheinzfaltermeier um 11:57 Uhr

"Erklären Sie doch bitte, wie man z.B. Shampoos oder Zahncreme sonst noch aufbewaren kann!"

Ich benutze seit ein paar Jahren Seife statt Shampoo und Duschgel. Seife kann man unverpackt kaufen, oder mit Pergamentpapier. (Leider wird so manche Seife mit Plastikfolie verpackt. Am besten geht man zum Bioladen.)

Statt Zahnpasta benutze ich Denttabs. Diese kann man theoretisch auch unverpackt kaufen, sofern man einen "Unverpackt"-Laden in der Nähe hat.
Nebenbei sind die Tabs besser für die Zähne und enthalten keine Konservierungsstoffe.

Man sollte solche Unverpackt-Läden fördern, durch Steuern auf Verpackung z.B.

Das "Meer " beschützen ??

So sieht sie also aus , die Reaktion auf das chinesische Importverbot von Plastikabfällen.

Erst mal mit dem Sichtbaren anfangen. Wie geht es denn nach dem Offensichtlichen weiter ?

Jetzt wird "das Meer" geschützt. Gut so.
Aber was ist mit dessen Bewohnern ?
Die fressen nämlich keine Plastikhalme , sondern Teile die im Microbereich liegen.

Fleece ist ja so schön warm, und so schön leicht, und so schön schädlich.....

Das ist , bisher, genau so überzeugend wie der Schutz des Trinkwassers in Deutschland.

Ich staune immer wieder

über die Abfall Entsorger.Im besonderen über die Gelbe Tonne in unserem Wohnblock, alle Mieter trennen sauber ihren Plastikmüll und dann kommt die Müllabfuhr die die schwarze Tonne entleeren und nehmen doch häufig den Inhalt der Gelben gleich mit.Dann macht doch das Trennen keinen Sinn,oder?

Laut Wiki: Laut einer Anfang

Laut Wiki: Laut einer Anfang 2015 von Science veröffentlichten Studie sind die Hauptverursacher des jährlichen Mülleintrags die Länder China, Indonesien, Vietnam und die Philippinen.

Da kommt der Müll her in den Meeren, das mit dem Tabakautomaten fand ich damals gut aber mit jeder neuen Verbotsorgie geht die EU bei mir weiter unter.

Außerdem ist die Art wie die EU verhandelt sei es Trump oder Brexit kommt einen Bulldozer gleich der drauf abzielt zu keinem Ergebnis zukommen.

Billiger Aktionismus

der an Volksverdummung grenzt.
Man hat also die Top10 an Plastikmüll an Stränden ausgemacht und lässt genau diese ersetzen?

Preisfrage: Was wird passieren? Antwort: in 10 Jahren werden 10 andere Artikel die Top10 an den Stränden ausmachen.

Denn, und jetzt kommt die große Überraschung für die EU: es liegt nicht an der Natur eines Strohhalms, dass er sich von sich aus an fremden Stränden sammelt.
Er hatte Helfer!

Der Strohhalm wird hier in aller Regel ordnungsgemäß im Gelben Sack entsorgt. Danach werden diese Säcke an irgendwen verkauft und der Käufer lässt den Mülloffenbar nicht verbrennen, sondern transportiert die Gelben Säcke auf dem Seeweg nach nirgendwo.

Nicht der Benutzer des Strohhalms ist in der Regel der Umweltsünder, sondern derjenige, der ihn zu entsorgen hat.

Aber die EU will sich wohl nicht mit der Müllmafia anlegen, noch will sie den unsinnigen Privatisierungswahn bei der Müllentsorgung stoppen, der die ganze Misere erst ermöglicht hat.

Die Idee an sich ist sehr gut,

nur müssen gleichzeitig Alternativen gefördert werden. In der DDR hatten wir dieses Plastikproblem nicht. Heutzutage wird man beim Grosseinkauf damit regelrecht zugedeckt. Hier muß eine ernsthafte Lösung, die den Bürger finanziell nicht mehrbelastet, gefunden werden.

Strohhalm ersetzen und was ist mit den echten Problemen ?

Es ist wirklich schön, wenn Plastik nach und nach verschwindet oder zumindestens eingedämmt wird - jedoch warum mit Mini-Kleinteilen anfangen werden soll, kann ich nicht nachvollziehen.
Wie bereits hier schon angeführt, sind diese Kleinteile nur die Spitze vom Eisberg und darunter befindet sich eine Industrie, die weiterhin in rauhen Mengen Plastikmüll verursacht und nicht unbedingt sortiert entsorgt.
Täglich werden in Supermärkten Palletten mit Plastikfolie umhüllt, damit die unterschiedlichen Konserven oder Tütchen beim Transport nicht verrutschen.
Wieso Saftflaschen ohne Pfand weiterhin verkauft werden können, erschließt sich mir seit Einführung nicht.
Was ist mit Kleingeräten, wie Toaster, Wasserkocher&Co?
Es gibt unzählige Beispiele, an die sich die Politik nicht wendet, obwohl deren Ausmass weit größer ist.
P.S.: Strohhälme aus Stroh gibt es seit über 100 Jahren.... also muß hier keiner auf den Genuß von Coctails & Co. verzichten....
Holzstäbchen zum Umrühren sehe ich immer öfte

Plastikmuell

Ich ärgere mich schon lange wenn ich im Supermarkt sehe, daß Leute Bananen in dünne Plastikbeutel einpacken ich muß auch keine Radieschen oder Erdbeerschalen extra einpacken das muss ja wirklich nicht sein oder wenn Kekse x-mal verp. sind da könnte man wirklich viel Plastik sparen aber dann steigt ja die Verpackungsindustrie unserer BK Merkel aufs Dach. Ich habe grundsätzlich Körbe und Stofftaschen im Kofferraum und für unterwegs noch eine Stofftasche in der Handtasche die man sehr klein zusammenlegen kann aber manchmal sind Verkäuferinnen so schnell und packen alles in dünne Plastiktüten. Wenn ic weiß ich muß viel einkaufen nehme ich gleich zum Bäcker oder Metzger meinen Korb mit, wenn man will geht alles.

Ein Tropfen auf den heißen stein

Man sollte erwähnen das 90% des plastikmülls aus Ländern wie China und Indonesien stammen !!!
Was soll das also bringen in einem Land wie Deutschland wo kaum was im Meer landet ?

Ungenaue Berichterstattung

Leider ist die Berichterstattung in Bezug auf Problemdarstellung und EU-Lösungsansatz wieder einmal sehr ungenau. In einem Bericht des Handelsblatts heist es: Die Kommission präsentiert am Montag „eine Liste mit verzichtbaren Produkten, die man eigentlich verbieten könnte“.
Das tut weder dem Verursacher (Imbisbude, Cocktailbar, Kirmes, etc.) weh, da es oft schon Ersatz aus alternativen Material gibt, noch tut es dem Verbraucher weh, der dann eben keine schwer abbaubare Umweltverschmutzung begeht, wenn er seine Dönerbox aus Pappe und das dazugehörige Gäbelchen aus Holz achtlos in die Gegend schmeißt!
Ich ärger mich sehr, wenn ich sehe, was entlang den Straßen, in den Städten und in der Natur einfach achtlos weggeworfen wird, selbst wenn Abfalleimer in erreichbarer Nähe sind!
Ich begrüße daher die Überlegungen der Politiker sehr!

12:00 von schabernack 11:44

12:00 von schabernack
11:44 von IBELIN
"«STROHHALME sind fuer viele alte Leute ein wichtiges Instrument zum Trinken. Auch Schnabeltassen sind in der Regel aus Plastik.»"

Da sind Trinkschläuche besser. Die sind wiederverwendtbar, viel flexibler, knicken nicht ab, können sie auf die Länge schneiden, die sie brauchen, die gibt es in ganz unterschiedlichen Stärken, sind für die Person viel besser zu spüren ( und wenn man schon so ne Hilfe braucht , haperts auch häufig schon an der Wahrnehmung), die haben einen besseren Grip und die kann man sich rezeptieren lassen.

Find ich super

Manch einer wird jetzt nicht zu frieden sein aber es ist ja auch nicht sein Problem, sondern das der zukünftigen Generationen.

Wenn es keine Begrenzung gibt und keine Gegenmaßnahmen heißt es vielleicht in paar Jahrzehnten "Kommen Sie an unseren Strand und genießen Sie das kostenlose Peeling in unserem schönen Meerwasser"

Auch allgemein sollte der Plastikverpackung der "Kampf" angesagt werden. Denn es ist pervers, wenn man einige Lebensmittel kauft und diese bis zu drei oder gar mehr Verpackungen aufweisen. Beispiel Kekse: einzeln verpackt, dann viele in einer zweiten Hülle, diese ist dann in einer Blech oder Plastikdose und die Dose ist dann noch mal in Folie oder Papier ummantelt ... das ist doch nicht normal!!! Warum greift keine Institution bei so einem Schwachsinn ein?

Oder anderes Beispiel: Fertigmischung für Pfannkuchen in Plastikflaschen. Sind wir soweit, dass einige zu blöd sind zwei Eier und etwas Mehl zusammenzumischen?

So typisch...

"Genau diese Wegwerfgegenstände will die Kommission nun verbieten lassen - soweit sie sich problemlos und preisgünstig ersetzen lassen."

Klare Kante vortäuschen und dann noch im selben Satz schon Einschränkungen und Ausnahmen.

11:50 von andererseits @

11:50 von andererseits
@ 11:39 von iMilanek
"Genau! Früher hieß das: "Was kümmert mich das Waldsterben? Mein Auto fährt auch ohne Bäume..." Unfassbar..."

Was ja genau genommen noch nicht mal stimmt.

80/20 Regel

Jeder, der diese Regelung für sinnvoll hält, soll doch bitte mal "95% of plastic in oceans comes from just ten rivers" googeln. Das Plastik in den Meeren stammt nahezu ausschließlich aus Entwicklungsländern, da dort die Müllentsorgung nicht funktioniert. Mein Plastikmüll landet, da richtig entsorgt, sicher nicht im Meer. Wieso also dann in der EU verbieten und nicht das Geld für Gesetzesentwurf, Umsetzung und zusätzliche Kosten für die teureren Alternativen zu Plastik stattdessen in der Entwicklungshilfe gemäß der 80/20 Regel genau dort anwenden, wo der meiste Müll in die Meere gelangt?

12:46 von Makenta "Ein

12:46 von Makenta
"Ein Tropfen auf den heißen stein
Man sollte erwähnen das 90% des plastikmülls aus Ländern wie China und Indonesien stammen !!!
Was soll das also bringen in einem Land wie Deutschland wo kaum was im Meer landet ?"

Andersrum:

Es macht keinen Sinn, das von EU Seite aus in China zu verbieten.

unfassbar

Was ich hier teilweise lese .. aber, wieso, ich doch nicht, anders .. blablabla ..

Wozu haben einige hier eigentlich Internet, wenn sie sich nicht einmal über Ersatz- oder 'zero waste' Produkte informieren können, welche es für jedes der von den Kommentatoren genannten Beispiele gibt? .. ok, nicht von nestlé, garnier oder oral b, aber diese ganzen 'Markenwaren' sind eh völlig verlogen ..

Wir bräuchten keine Gesetze dazu, wenn jeder Konsument gewissenhaft einkaufen würde .. tut er aber nicht, also muss es mit der Gesetzeskeule erwirkt werden, dieser oben genannte Gesetzesentwurf ist leider nur ein Käulchen ..

Ich bin immer noch Sprachlos, was hier für ein Informationsdefizit über all die Umweltsünden herrscht ..

Immer von China als großem Sünder zu sprechen, wenn Europas Natur oft einer Müllhalde gleicht

Go organic, go vegan, try zero waste .. der einzige Weg zur Rettung ..

Einfach nur heftig

Wie manche hier auf ein Verbot von Plastiktrinkhalmen reagieren. Wie ignorant muss man eigentlich sein, um das nicht verstehen zu können? Ein Trinkhalm wird 30 Sekunden benutzt und landet dann im Müll. In den USA werden täglich(!) 500.000.000 Strohhalme aus Plastik verschwendet. Plastik braucht 500 Jahre(!) um zu verrotten!! Und dann hört man sich hier die hirnlosesten Sprüche an! Es gibt genug Alternativen um das Plastik der Trinkhalme zu ersetzen und jeder sollte sich selbst mal überlegen ob’s jetzt unbedingt einen braucht oder nicht. Da fängst schon an, beim Mitdenken. Und das Argument der Plastikmüll entsteht nur in Asien, mag zwar teilweise stimmen. Jedoch bekommen wir unseren Plastikkonsum als angeblich hochgebildete Wirtschaftsnation noch nicht mal in den Griff! Wie soll es Asien schaffen, in die wir genau diese Verschwendungsmentalität hin exportieren, die aber nicht über unsere Kapazitäten an Sammelstellen,Verwertungssystemen besitzen? Geschweige denn 1 Bewusstsein für Plastik

@ 12:52 StöRschall

Ja, genau genommen stimmt das nicht. Genauso wenig wie der Satz: "Was kümmert mich die Atomenergie? Meinen Strom krieg ich aus der Steckdose..." Es zeigt allerdings, dass vernetztes Denken und ökologische Verantwortung noch viel zu oft in den Kinderschuhen steckt.

Richtig so!

Die Konsumgesellschaft hat (neben dem Produzenten) durchaus auch mal einen hinter die Loeffel (die aus Fleisch am Kopf) verdient.

Und neben dem praktischen Effekt ist die immer wieder aktuelle Denksportaufgabe besonders wichtig: Muss man fuer jeden ***** ein Wegwerfteil aus Plastik produzueren?

Einweg PET Verpackung

Einweg Getränkeflaschen sind ein viel größeres Problembereich als Strohhalme.
Lobbyarbeit ist aber sehr stark (coca cola usw)

@Makenta

"Man sollte erwähnen das 90% des plastikmülls aus Ländern wie China und Indonesien stammen!!!
Was soll das also bringen in einem Land wie Deutschland wo kaum was im Meer landet?"

Oh, da gibt es gleich mehreres:
1. Es wird bei uns ein wenig schöner.
2. Ein kleines bisschen weniger Müll landet im Meer. Auch das ist ein Fortschritt.
3. Wir sind mal ausnahmsweise ein gutes Vorbild. Ich lebe lieber in einem Land bzw. einer Ländervereinigung, die ein Vorbild in solchen Dingen ist, als in einem Land, das mit negativen Dingen glänzt.

Die Liste kann gerne fortgesetzt werden.

12:41 von B3r1cht333

«Wir wollen uns keine Kinderfeste u. Grillabende von den Bürokraten vermiesen lassen. Und ja, wir leben achtsam.»

Und eben, weil Sie achtsam leben, werden Sie ja wohl kaum das Gelingen eines Kinderfestes oder eines Grillabends davon abhängig machen wollen, aus welchem Material Besteck und/oder Strohhalme bestehen.

Auf heimischen Grillabenden isst man wohl kaum mit Plastikbesteck.
Kindern ist es so was von egal, aus welcher Art von "Strohhalmen" sie ihre Getränke trinken.

Der Sturm im Wasserglas.
Die Mücke und der Elefant …

Gute Idee.

Strohhalme aus Plastik braucht wirklich keiner. Da gibt es genügend andere Möglichkeiten.

Auf der anderen Seite geht mir der auch in den Kommentaren hier wieder sichtbare deutsche "Mülltrennungsfaschismus" gehörig auf die Nerven. Ich erkenne da eine gewisse "kulturgeschichtliche Prägung"...

Leute, guckt einfach auf euch selber, und fertig!

@heimatplanetmars

"Oder anderes Beispiel: Fertigmischung für Pfannkuchen in Plastikflaschen. Sind wir soweit, dass einige zu blöd sind zwei Eier und etwas Mehl zusammenzumischen?"

Da kommen Sie zu einer ganz grundsätzlichen Frage unserer Gesellschaft.
Mein Bruder ist ganz sicher nicht zu blöd, Zwiebeln zu schneiden. Da in seiner Familie aber viele Zwiebeln gegessen werden, findet er es unglaublich praktisch (also lebensqualitätsteigernd), die geschnittenen Zwiebeln in Tüten aus dem Supermarkt zu kaufen.
So ähnlich stelle ich mir das auch bei den Eierkuchen vor.

Ich habe gehört, dass es nicht kompliziert sei, ein Goulasch selbst zu machen. Aber ich hasse kochen und kaufe deswegen mein Goulasch immer in der Dose im Supermarkt.

Wo will man die Grenze ziehen?

Dem ganzen großen Rest Ihres Beitrages kann ich natürlich nur uneingeschränkt zustimmen.

Früher ...

Früher ging es auch mit weniger Plastik, Tüten aus Papier, gewachste Pappe für Strohhalme und Becher, Jutebeutel anstatt Plastiktüte, Kaffee selbst aufgebrüht anstatt Alukapsel, duschen und waschen mit einem Waschlappen anstatt Nano/Mikroplastik.
Waren Fleisch, Wurst, Käse und andere Lebensmittel früher auch in Plastik verschweißt?
Versandhandel mit Verpackungsmüll, warum lieget da noch extra Müll bei, wie Plastikanhänger bei Sportschuhen bei oder Zettel mit nichtssagenden Inhalten.
Kreativität ist gefragt....

Coffeetogo müsste dann mal

Coffeetogo müsste dann mal als erstes verschwinden. Man könnte ja eine entsprechende Tasse kaufen und mitbringen oder den Kaffee eben wieder an Ort und Stelle zu trinken.
Allerdings gibt es bei Biergläsern aus Glas dann mehr Verletzungen.
Plastik-Geschirr braucht man nicht aber auf Volksfesten steigt das Verletzungsrisikos.

@britbremen

"Einweg Getränkeflaschen sind ein viel größeres Problembereich als Strohhalme.
Lobbyarbeit ist aber sehr stark (coca cola usw)"

Wenn mehr Leute die Grünen wählen würden, würde sich da etwas tun. Die haben nämlich mitbekommen, dass die damalige Verordnung zwar ein paar Plastikflaschen von der Straße geholt, die Recyclingquote aber leider nicht im geringsten verbessert hat.
Die würden gerne diese Verordnung nacharbeiten.

12:51 von StöRschall

«Da sind Trinkschläuche besser [als Strohhalme /für alte Leute, die Hilfe benötigen]. Die sind wiederverwendtbar, viel flexibler, knicken nicht ab, können sie auf die Länge schneiden, die sie brauchen, die gibt es in ganz unterschiedlichen Stärken, sind für die Person viel besser zu spüren.»

Wusste ich noch nicht.
Hatte bisher in meinem Leben nie mit alten und pflegebedürftigen Menschen zu tun.

Aber ein weiteres gutes Beispiel dafür, wie völlig unproblematisch sich mit ein wenig Nachdenken bessere Lösungen finden lassen, als sie die Wegwerf-Gesellschaft der Beliebigkeit suggeriert …

Show

Alles nur show wegen der bevor stehenden Wahl!!

MWunsch, 12:33

||Ich muß allerdings gestehen, daß mir noch keine Strohhalme untergekommen sind, die nicht aus Kunststoff sind.||

Mir wiederum sind noch nie Strohhalme untergekommen, die nicht aus Stroh waren.
Alle anderen Getränke-Ansaug-Röhrchen heißen nämlich Trinkhalme. Strohhalme sind aus Stroh, daher der Name.

Schon lange überfällig, aber...

Das ist erstmal eine sehr gute Idee, aber erstens kommt sie etwas zu spät. Wie sollen wir das ganze Plastik jemals wieder aus den Meeren bekommen und was passiert mit dem ganzen Mikroplastik in Shampoo, Duschgels und Zahlpasta ? Zweitens nützt es wenig, wenn das kleine Europa Strohhalme und Plastikohrstäbchen verbietet und Amerika, Afrika, Asien usw. Tonnen von Plastik ins Meer werfen ?

@nCr

"Mein Plastikmüll landet, da richtig entsorgt, sicher nicht im Meer."

Sie wissen, dass bislang ein sehr beträchtlicher Anteil Ihres Mülls nach China verkauft wurde und Deutschland gerade ein größeres Problem bekommt, da China sich zukünftig weigern wird, deutschen Abfall zu kaufen?

Davon abgesehen ist nicht völlig klar, was mit Ihrem nach China verkauften Müll dort geschehen ist.

@ Tim1976 12:01 Uhr

"Warum gibt es die gelbe Tonne?
Ich habe noch nie meinen Müll außerhalb einer Mülltonnen entsorgt..."
Nun, ich kenne Nutzer die, bei vorhandenen Trennmöglichkeiten, Hausmüll VORSÄTZLICH in den Grünen Punkt entsorgt haben. Artikel die leicht ihrer Herkunft zugeordnet werden konnten, wurden dagegen bei den umliegenden Nachbarn IRGENDWIE entsorgt.
Nach Ausuferung der Sonderkosten (Fehlentsorgung) wird nun alles in einem Behälter entsorgt und dieser (zu Recht) SEHR teuer entsorgt.
Jetzt sind scheinbar alle zufrieden!
So viel zum IQ von scheinbar zu vielen Nutzern.

@transarena - Richtig so!

Ich stimme Ihrem Beitrag voll und ganz zu. Denn genau hier könnte tonnenweise Plastikmüll vermieden werden. Denn der Schwachsinn von einzeln verpackten Bonbons, ca. 10 Gummibärchen eingeschweisst in Tütchen, nochmal verpackt in einer grösseren Plastiktüte. Schwachsinn! Die Liste könnte ich endlos fortführen. Hoffentlich passiert endlich mal etwas, damit dieser Verpackungswahn aufhört. Und.. die Verpackungen werden immer grösser, der Inhalt aber immer weniger.

Der Ansatz geht auch anders

Viel besser wäre es doch dafür zu sorgen, dass der Müll vernünftig verwertet wird. Wozu trenne ich denn überhaupt fein säuberlich meinen Müll, wenn dieser nicht recycelt wird, und zahle dafür nicht unerhebliche Abgaben? Der Verbraucher ist doch nicht schuld, wenn der Verwerter Mist baut!!! Nichts desto trotz, es wird sicher was bringen, jedoch ist das wie immer zu kurz gedacht! Bildet euch bloß nicht ein, dass das irgendeine Vorbildfunktion für andere hat, denen ist das Scheissegal!

Kompletter Nonsense! Bei uns

Kompletter Nonsense!
Bei uns in Mainz wird Müll verbrannt. Plastik hat einen enormen Heizwert. Auch in anderen Städten. Z. B. Wiesbaden plant ein eigenes Müllverbrennungswerk.
Wollt ihr denen den Brennstoff verweigern?
Die schippern hier schon aus der gesamten Gegend (Landkreis) den Müll her um effizient zu arbeiten. Bei fehlenden Roh- (Brennstoffen) schippern die nur von noch weiter her.
DA sollte man mal drüber nachdenken.

Es gibt auch medizinische Gründe für den Strohhalm

Mich interessiert, ob ich dann Strohhalme in Sanitätsgeschäft oder Apotheke erhalten kann. Da ich unter einer habituellen Kiefergelenkarthrose leide - der Kiefer renkt mehrfach täglich aus - muss ich ab und an mittels Strohhalm trinken. Natürlich finde ich es richtig, wenn Plastik allmählich verschwindet, aber wir benötigen Alternativen.

Dann noch schnell Hamsterkäufe ...

... wie bei den Glühbirnen!

Typisch Verbots EU

@Manfred Korte "Holzschutzmittel"

Beim damaligen Holzschutzmittelskandal, war bekannt und auf den Verpackungen angegeben, daß es nur im Aussenbereich anzuwenden ist. Die Betroffenen haben es aber allesamt im Innenbereich verwendet.

eigentlich ein grundsetzlich guter Schritt

aber dennoch der falsche Ansatz.

solche Produkte MÜSSEN in Zukunft ausschließlich aus Plastik hergestellt werden, die nicht vom Erdöl abstammt, sondern von anderen Quellen und dann innerhalb 1 - 2 Jahren zerfällt, also nicht nur in immer kleinere Stücke bricht, sondern auch molekularer Ebene aufgespalten wird.

@12:43 von schiebaer45: macht Trennen keinen Sinn

"dann kommt die Müllabfuhr die die schwarze Tonne entleeren und nehmen doch häufig den Inhalt der Gelben gleich mit."

In Deutschland werden nur ca 40% des Materials aus den gelben Säcken wiederverwertet. Der gößte Teil ca. 60% landen in der Müllverbrennung. Nennt sich thermisches Recyling.

Besser als Wiederverwerten ist aber gar nicht erst den Müll zu erzeugen. Holz oder Pappe statt Plastik ist da der richtige Weg.

Typisch EU: Großes Problem - kleinstmöglicher Ansatz.

Wenn man sicherstellen möchte, dass ein großes Problem möglichst ineffizient angegangen werden soll, muss man es nur der EU überlassen...

Es wird von Dingen erzählt, die "sehr sichtbar in der Natur landen" - Kleinkram wie Ohrstäbchen, Rührstäbe, Luftballonhalter und Strohhalme zählen da wohl eher weniger dazu.

Wenn irgendetwas herumliegt, dann sind das meist irgendwelche Verpackungsreste (z.B. Zigarettenschachteln, Süßkram, Snacks) oder Plastiktüten mit den Hinterlassenschaften eines Hundes darin.

Ich ärgere mich jedes Mal

Ich ärgere mich jedes Mal nach dem Einkaufen, wieviel Plastikverpackung ich danach wegwerfen muss. Das fängt bei kunststoffverstärktem Papiertüten an, bei denen normales Papier vollkommen ausreichend wäre und hört bei eingeschweißtem Gemüse noch lange nicht auf. Wenn wir nur wollten, könnten wir viel mehr Produkte ohne Plastik verpacken oder den Verpackungsaufwand verringern. Freiwillig werden die Hersteller vermutlich nicht umstellen. Da muss man per Gesetz nachhelfen.

Die Initiative ist grundsätzlich richtig. Irgendwo muss man ja anfangen, aber danach intensiv weiter machen.

Diese Coffee-to-go Styroporbecher mit Rührstab aus Plastik, der vielleicht 5 sec. zum Einsatz kommt.....und und und

Irritierende Kommentare

Boah geht mir das auf die Nerven!

Eine Meldung, ein Stichwort "Strohhalm" wird rausgenommen....mimimi Ich bin ja für weniger Plastik, doch nicht meine Strohhalme....mimimi wie trinke ich meine Cocktails? Echt jetzt?

Der liebe Gott hat uns einen Verstand geschenkt und dieser kann zum Denken genutzt werde!

Es ist ein Kommisionsvorschlag, der wird durch alle möglichen Gremien diskutiert und dann ja dann gibt es ein Gesetzt. Möchtet Ihr den anders, dann wendet Euch an eure Europaabgeordneten, geht auf die Straße oder macht ein Petition. Aber hört auf zu mimimimi

Für mich ist es an der Zeit, in großen Schritten, die Umwelt zu "säubern" und damit muss alles in Frage gestellt werden! Auch Plastiktrinkhalme, Verpackungen, Tüten, usw.

Ein Witz

Die EU-Kommission ist ein Witz. Hier beschäftigen sich Menschen mit Problemen, die weniger bedeuten, als ein Sandkorn in der Wüste. Solche Verbote bringen nichts. Es ist nur ein SCHÖNREDEN der EU-Umweltpolitik, die es aber eigentlich gar nicht gibt. Wer genauer hinsieht, begreift, wie wenig Umweltbewusstsein in den Köpfen von EU-Politikern vorhanden ist und Verbote von Strohhalmen und anderen Miniprodukten wirken einfach nur lächerlich. Wo bitte bleibt der Blick auf die Großen der Industrie? Auf die wahren Verbrecher und Verursacher unserer Ökokatastrophe? Wo bleiben die Fahrverbote in ALLEN EUROPÄISCHEN METROPOLEN? Wann handeln die Damen und Herren in Brüssel denn endlich im großen Stil? Wenn es dann irgendwann zu spät ist? Ja, die ganze EU-Kommission ist ein einziger Witz.

@transarena "Eingeschweißte Lebensmittel vom Diskonter"

Früher hätte ich ihnen zugestimmt. Was sich jedoch in zunehmender Weise für Warenprüfmoden, neuerer Bevölkerungsgruppen, eingeschlichen hat, läßt mich ebenfalls zum eingeschweißten greifen. Das ist dann nämlich so teuer, daß die es nicht anfassen.

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strohhalme aus kunststoff

und wieviele megatonnen aluminium und barium rieselten in den letzten jahren auf europäisches land hinab und in europäische lungen hinein? bayern hat offizielle diagnosen durchgeführt und die werte im erdreich explodieren. über geo engineering wird in brüssel komischerweise nicht öffentlich diskutiert. es erinnert an rechtschreibreformen und dosenpfand und offenbart im besten fall das ausmaß an ingnoranz in brüssel.

Startschuss... und weiter!

Endlich kommt da von der Politik mal was! Längst und sowas von überfällig... das Thema sollte bei uns als VerbraucherInnen und in der Politik Thema Nummer 1 sein. Wie es momentan noch läuft will ich nicht wissen, in welcher Welt sich unsere Kinder in 20 Jahren vorfinden werden - dann sind Themen wie Einkommenssicherheit und Wohnraum irrelevant. Und jeder kann selbst und heute damit anfangen!

@13:20 von DrBeyer

Wenn China Plastikmüll kauft oder kaufte, dann sicherlich nicht, um ihn ins Meer zu kippen. Der wird eingeschmolzen und wiederverwertet.

Guter Anfang. Aber packt doch

Guter Anfang. Aber packt doch mal die Themen an die wirklich was bringen? Z.B. Verbot großer SUVs. Effizienzsteigerung muss für Verbrauchsreduktion genutzt werden statt für höhere Maximalleistung bei gleichbleibendme Verbrauch. Auch könnte ich mir vorstellen das man Modellzyklen bei PKW wieder auf 10 Jahre festlegt wie früher. Dann bleibt ein Wagen auch mal ein paar Jahre aktuell und es werden weniger Ressourcen für den Neuwagenquatsch alle 2 Jahre verbraucht.
Aber die heiligen Kühe bleiben unangetastet und dager werden weiterhin Strohfeuer angezündet und alle 5 Javre die nöchste Signalrakete gestartet weil sich die Lage im Meer und der Luft - oh Wunder - weiterhin verschlechtert hat.
"Versteh ich garnicht. Hab doch alle 2 Jahre im Verkaufsraum meinen Drink ohne Strohhalm getrunken, während ich mir den neuesten 300PS-Boliden konfiguriert habe? Und der verbraucht auch nur angemessene 12 Liter für die viele Leistung."
Und zur Herstellung etwa so viel Wasser wie im Bodensee drin ist....

Plastik-Müll muss endlich Rückverfolgbar sein...

Plastik-Müll muss endlich Rückverfolgbar sein, damit eine Rückverfolgung möglich ist, um anschließend Umweltsünden habhaft zu machen...

Umweltverschmutzung fängt bei der Produktion an.

Statt diesem Blödsinn, sollte

Statt diesem Blödsinn, sollte vielleicht mal eher der unheimlichen Flut an Plastik-Einwegflaschen, umständlichen Plastik-Umverpackungen und diesen ultradünnen Plastikbeuteln an der Obst- und Gemüsetheke ein Riegel vorgeschoben werden.
Früher gab es Getränke fast ausschließlich in Glasflaschen und Metalldosen (!!!), heute überwiegen fast nur noch Plastikflaschen (mit und ohne Pfand, Einweg und Mehrweg). Muss nicht wirklich sein.
Obst und Gemüse gab es in Papiertüten oder komplett ohne Verpackung. Heute alles nur noch in Plastikverpackung oder Tütchen. Muss nicht wirklich sein.
Und dann noch die ganzen in Plastik verschweißten Produkte, gab es so in dieser inflationärer Form früher auch nicht. Muss auch nicht wirklich sein.

Aber das würde der Wirtschaft ja zu sehr schaden....
Komisches Umweltverständnis.

Kanonen auf Spatzen

und wo es Sinn machen würde - da schreckt man zurück.

Trinkhalme. Da tat mir eben schon alles weh. Die kann man schon aus medizinischen Gründen nicht komplett verbieten.

Warum geht man nicht den Klops an: die sinnlosen Umverpackungen aus Plastik?

Meine Spülmaschinentabs sind verpackt in eine Plastikhülle, die sich während des Spülgangs auflöst.

Wieso sollte man so was nicht auch für Gemüse etc verwenden können?
Der Müll ist dann zwar erst mal da- aber eben leichter zu "vernichten".

Weiter ist es in vielen Bereichen Plastik durch Bambus zu ersetzen. Für Lebensmittelverpackungen sollte das Pflicht werden.

Schlussendlich sollte man die Kleingeräte (so was wie Mixer) angehen: die werden so gebaut, dass sie die Anwendung für die sie gemacht sind, gar nicht überleben (Knethaken dabei, aber nur 10 Min. Nutzung) - die Dinger sind spottbillig und bestehen hauptsächlich aus Plastik.

Umweltschutz geht nur durch Verzicht. Auch auf Verzicht auf Gewinne bei Konzernen.

Gute Idee und überfällig. Ich

Gute Idee und überfällig.
Ich habe Glasstrohhalme.

Fahr zur Hölle, EU!!!

Wenn die EU keine anderen Sorgen hat, dann soll sie sich am besten mal selbst verbieten!!! Es ist nicht mehr auzuhalten!

Bürokraten!

Liebe Bürokraten der EU: Verbieten Sie doch den Menschen. Dann hat dies Seele endlich Ruh.

das meer wird sich verändern

das meer wird sich verändern und ich freue mich darauf.

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