EU will Strohhalme und Co. verbieten

27. Mai 2018 - 11:14 Uhr

Die EU-Kommission will Einmalprodukte aus Plastik verbieten. Dazu zählen etwa Strohhalme, Luftballonhalter oder Rührstäbchen. Heute präsentiert die Kommission ihre Pläne. Kai Küstner über die genauen Inhalte.

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Kommentare

Richtig so!

Grundsätzlich ein Schritt in die richtige Richtung, allerdings muss das noch viel konsequenter als bereits angedacht vollzogen werden. Ein riesiges Problem, noch grösser als der sichtbare Plastikmüll, sind Microplastikpartikel, wie sie in Kosmetica vorkommen. Auch Kunstfaserkleidung produziert beim Waschen diese Kleinstpartikel. Es müssen endlich Alternativen für die ausufernde Plastikverschwendung gefunden werden, wo ist denn die gute alte Glaspfandflasche geblieben?

Dass der Verpackungsmüll

Dass der Verpackungsmüll nicht addressiert wird mit diesem Gesetztesvorstoß, ist kein Fehler, sondern Absicht. Man will ja nicht das heilige neoliberale Wirtschaftssystem in Frage stellen.

Der Plastikmüll in den Meeren kommt zu einem so großen Teil aus Asien und gelangt dort auch ins Meer, so dass das Gesetz keine spürbare Wirkung zeigen kann.

Falscher Ansatz

Nicht das Plastik ist das Problem sondern die Frage wie es ins Meer kommt.

Noch nie ist eine meiner Plastiktüten im Meer gelandet, außer ein kriminelles Abfallunternehmen karrt sie hin. Zweifelhaft..

Aber Verbote sind halt so viel leichter und billiger zu erlassen, als die Müllmafia(s) überall zu kontrollieren.

Es besteht akute Gefahr, aber was man hier liest

klingt schon wieder nach langen Abläufen zu Gunsten der Verursacher und natürlich der "Arbeitsplätze"! Bis 2030 wird das wohl dauern.
Es gibt die Beispiele Contergan, Holzschutzmittel, Asbest, ein besonders eindrückliche Beispiel. Seit ca. 1920 wusste man um die Gefährlichkeit. 1973 entschloss sich Staat endlich, ein Ende zu setzen, und man kann es kaum glauben, für 1993. Man wollte "der Wirtschaft" nicht wehtun. Dass in dieser Zeit ungezählte weitere Menschen sich in dieser Wirtschaft eine Asbestose holten, war weniger wichtig. Fulgurit hat in diesen 20 Jahren an anderer Stelle eine Zement-Faserplatten-Fertigung mit ungefährliche Fasern aufgebaut, zig-tausend Tonnen gefährlicher Abfälle an alter Stelle der Obhut der Behörden überlassen, die den Dreck dann für viele Millionen € sicher eingebuddelt haben. So läuft das, wenn Staat Gefahrenabwehr betreibt, siehe Bundeswehr.

da freue ich mich mal so richtig über eine Meldung

und dann das:

Genau diese Wegwerfgegenstände will die Kommission nun verbieten lassen - soweit sie sich problemlos und preisgünstig ersetzen lassen.

Das hört sich an wie "wir werden die Luftverschmutzung abstellen - sobald es billiger ist, die Luft nicht zu verschmutzen".

Ich gebe dieser Initiative nicht die geringste Chance, sie wird in der Schublade verschwinden,

Ausgerechnet Trinkhalme!

Es ist ja richtig, dass die Plastikflut eingedämmt werden muss. Warum fängt man aber mit den kleinsten Gegenständen an. Noch gibt es keine Möglichkeit, Gebrauchsgegenstände aus Plastik in der gelben Tonne zu entsorgen. Allenfalls kann man mit teurem Treibstoff zum Recyclinghof oder zur Mülldeponie fahren. Also landet alles im Restmüll. Der Bobbycar, Sandkastenspielzeug, Planschbecken, Eimer, Wäschekörbe landen zwar meist nicht im Meer, wären aber kostbarer Rohstoff. Das Ganze sieht mir nach einer Alibiaktion aus, damit man sich nicht um die großen Probleme kümmern muss.

Ein Anfang.

Es ist ja gut, daß ein Anfang gemacht wird....aber warum verbietet man nicht erst mal die Sinnlosverpackungen der Discounter?

Gurken in Platikfolie
Eingeschweißte frische Paprika....etc...

Endlich

Manche Dinge brauchen ihre Zeit, aber es stimmt mich froh, dass die EU-Kommission in die richtige Richtung lenkt. Dies kann aber nur der Anfang sein - denn der Wahnsinns-Verpackungsmüll (siehe 3 Scheiben Schinken in Platikbehälter mit Deckel, oder die niedlichen Verpackungen des "kleinen Kaufs") bleibt und kann sich in den nächsten Jahren noch erhöhen. Der Industrie fallen doch immer niedlichere Verpackungen für wenige Produkte ein...!!
Ein absolutes "Nein" zu Verpackungen der Industrie - hin zur Normalität in Richtung Verbrauch. Verbraucher sind sehr lernfähig - auch sie können große Mengen in kleineren Mengen bei sich zu Hause portionieren - allerdings mit wiederverwendbaren Behältern !! Für den 1. Schritt : Danke EU

Zur Frage wie das Plastikzeug ins Meer kommt.

Dazu ist es nicht nötig an eine Meeresküste zu reisen und dort persönlich eine Plastiktüte ins Wasser zu schmeissen (so wie es T.Wulf meint). Auch müssen nicht unbedingt kriminelle Abfallunternehmen dahinterstehen.

Tatsächlich gelangt sogar in weit weg von der Küste gelegenen deutschen Binnenstädten weggeworfenes Plastikzeug in die Weltmeere. Auf Straßen und in der Natur hinterlassene Sachen werden über Regenwasserkanäle und bei Regen über die Flächen in Bäche und Flüsse geschwemmt, welche früher oder später in Meere führen.

Mikroplastik aus Kosmetika und Putzmittel kann durch Kläranlagen meist nicht ausgefiltert werden, und landet ebenso über die Fließgewässer in den Meeren.

Wenn Eislöffel, Trinkhalme , Tüten etc. lange im Freien herumfliegen werden sie nach und nach zerstört, die Partikel immer kleiner. Der Wind trägt sie überall hin, so lange bis sie von Menschen aufgeschnauft werden oder durch Regen wieder gebunden werden und letztendlich auch in den Meer landen.

Schon aus völlig egoistischer Sicht begrüße ich das.

Die ganzen guten Gründe betreffend Meeresverschmutzung, Ressourcenverschwendung, Umwelt- und Gesundheitsschädigung etc. brauche ich nicht einmal in meine Überlegung mit einbeziehen.

Wenn man jeden Tag zur Pflicht hat, vor dem Haus ein Stück vom städtischen Gehweg und einem öffentlichen Platz zu kehren, wünscht man sich nichts dringender als ein Verbot von Strohalmen, Eislöffeln, Pommesspießen, Plastikgabeln von Döner-Boxen (neue Mode) und anderem Kleinzeug. Zigarettenkippen nerven natürlich auch, da braucht es ebenso Gegenmaßnahmen.

Ein kleiner Hinweis

" genauso wie Strohhalme. ", Strohhalme sind aus Stroh wie der Name schon sagt, also völlig ökologisch.
Was TS meint und zeigt sind Plastiktrinkhalme, der Hinweis ist nur damit nicht immer alles vermischt wird wie üblich.
Früher zu meiner Kinderzeit gab es nur Strohhalme.
Und die Fast Food Industrie und Geschäfte werden sich tierisch freuen über diese neuen Gesetze, bin ich mal gespannt wie Jahrmärkte oder Weihnachtsmärkte und Sonstige Feste das umsetzen wollen mit Geschirr und abwaschen.
Das freut dann besonders die Preisgestaltung.
Noch dümmer geht es nimmer.

Nicht schon wieder

Sie EU macht sich schon wieder mit einem augenwischerichem Verbot vollkommen lächerlich. Strohhalme verbieten. Aber was ist mit den zahllosen Blisterverpackungen, in Plastikfolie verpacktem Gemüse und Obst oder mit den Einwegfeuerzeugen, den ganzen Mülltüten inkl. "Gelber Sack"? Was will man gegen den Export von Plastikmüll in andere Länder unternehmen, da dieser ja bei uns nicht mehr verwertet werden kann? Da hat die EU keine Antwort darauf. Außer vielleicht das übliche Todschlagargument, es würde Arbeitsplätze gefährden. Aber Strohhalme denn die machen ja das Groß am Plastikmüll. Haben die "Schlauköpfe" in der EU denn auch einen Vorschlag parat womit man die Strohhalme ersetzen soll und dabei den immer stärker anwachsenden Hygienevorschriften auch gerecht wird?

Halten wir uns nicht mit Ballonstangen auf

wie wäre es, Einwegflaschen zu verbieten.
Das wäre die erheblich größere Menge Plastikmüll.
Und seit dem Pfand auf solche Behälter gibt es auch keinen wahrnehmbaren Unterschied mehr zu Mehrweg

Gerührt wird hier nur die Trommel...

Anstatt einzelne Produkte verbieten zu wollen und andere zu belassen (z.B. Kaffeekapseln, Zigarettenverpackungsfolie, etc.) handelt es sich hierbei um puren Aktionismus. Sinnvoll wäre z.B. ein Einwegplastikausstieg bis 2025 und anstatt einzelner, völlig unnötiger Gesetze schafft man Anreize für Forschung und Industrie um das Ziel zu erreichen.

Ich halte das für sinnvoll

Es sind Sachen, die nicht sein müssen und viel Dreck machen - über Jahre.

Ich bin mir auch sicher, dass sie durch abbaubare Produkte ersetzt werden können.

Bis dahin gibt es Eis halt wieder nur in essbaren Waffeln.

Richtung stimmt, doch viel zu kurz!

Auch ich denke, dass dies ein guter Anfang ist. Doch, wie im Artikel erwähnt, ist das Hauptproblem der Verpackungsmüll. Gerade Deutschland ist auch hier Weltmeister, wir produzieren pro Kopf den meisten Müll. Auch der Zeitrahmen ist sehr industriefreundlich. Also noch eher eine Luftnummer.

STROHHALME

sind fuer viele alte Leute ein wichtiges Instrument zum Trinken. Auch Schnabeltassen sind in der Regel aus Plastik.

Da bin ich mal gespannt, wie man die Ausnahmen gestaltet. Strohhalme auf Rezept?

Ich wuerde

bei der Lebensmittelverpackung beginnen. Man kauft 100g und bekommt dazu 50 g Plastikmuell. Das sollte man aendern, geht aber nicht wegen der Lobby des Handels.

Schon komisch

Unbestritten produzieren wir entschieden zu viel übeflüssigen Müll. Was mir nur immer wieder aufstößt, ist die Tatsache, daß die Vermüllung der Meere in direkten Zusammenhang mit uns Konsumenten gestellt wird. Ich für meinen Teil habe mich noch nie an Fluß- oder Meeresufer begeben, um meine Abfälle zu entsorgen. Der Weg zu Restmülltonne oder gelbem Sack ist kürzer und effektiver. Heißt das nun also, daß unsere hochqualifizierten Entsorgunsbetriebe meinen eingesammelten Müll ins Meer kippen, oder wie kommt er dort hinein? Oder geht der ganze Aktionismus gar am Ziel vorbei, da die Verursacher ausßerhalb der EU sitzen?

"...welche zehn

"...welche zehn Einmalwegartikel aus Plastik ganz besonders oft an den Stränden angespült werden."
Irgendwie weckt das in mir als Deutschem Mittelgebirgsbewohner keine Schuldgefühle.

Jetzt gibts wieder Witzchen - zu Unrecht!

Ich seh's schon vor meinem geistigen Auge: "Jetzt verbietet die EU auch noch Strohalme, hähä!" - In der Tat, ist sowas kaum noch zu überbieten.
ABER: Es ist eben gerade der Kleinkram, den man achtlos wegwirft. Für ne Plastikflasche macht man sich vielleicht noch auf zum Mülleimer, aber wegen eines Strohhalms?
Eigene Beobachtung: Ich kompostiere Bioabfälle im eigenen Garten selbst. Wenn ich den 'reifen' Kompost dann wieder verwende, oft erst nach 2 Jahren, finden sich immer wieder wohlerhaltene kleine Aufkleber von Äpfeln und anderem Obst, Größe ca. 1 cm x 1cm . Was steht drauf? - "BIO" (das bekannte Logo)! - Material: Plastik! - Auch so ein Witz...
- Es wird sich noch vieles ändern müssen in unserem Denken, oder anders: Wir werden uns schon noch kaputt kriegen, vielleicht sogar den ganzen Planeten - nur eine Frage der Zeit. - Jeder hofft, dass die Sintflut nach seiner Zeit kommt...

EU will Strohhalme & Co verbieten

"Sie (Svenja Schulze" mahnt zudem ein stärkeres Recycling von Plastik an."
Nun denn; "Grüner Punkt" als Trennhilfe, aber ohne Möglichkeit bzw. Nichterlaubnis diese Behälter aufstellen zu können, ist bereits ein Weg in die falsche Richtung.
Ohne die "Geldkofferaktionen" dieser Lobbyisten bliebe die gesamte Abfallsammlung und Trennung über die Fachbetriebe (Stadtreinigung) mittels Automatisierung die sinnvollere Lösung.
Im TV wurde vor etlichen Jahren darüber berichtet (Landrat mit Ausnahmeregelung) im direkten Preis- und Nutzenvergleich wurde dieses System positiv dargestellt - und dann erfolgten die "Geldkofferaktionen" zur Verhinderung einer Duchführung.

Ein weiterer bedeutender Schritt neben der

Lebensmittelverpackung waere die Mogelpackungen zu verbieten. Ein Miniprodukt umgeben von einer riessen Plastikverpackung. Muss nicht sein.

Da traut man sich auch nicht ran, wegen der Lobby.

So wird der Trinkhalm zum Strohhalm fuer die Kommission um Aktivitaeten vorzutaeuschen. Was soll man davon halten?

Nein - Richtiger Ansatz!

Ja, der Problemmüll entsteht nicht in Deutschland, aber unser Entsorgungssystem ist Vorbild überall auf der Welt - obwohl es auch nur eine Notlösung ist.

Grade deshalb müssen wir aber vorangehen und demonstrieren wie es anders geht, hin zu einer plastikmüllfreien Gesellschaft (das dauert bei uns noch 50 Jahre!).

Wir wollen wir denn bitte die Situation in Asien und Afrika verbessern, wenn wir bei uns nicht - auf hohem Niveau - weiterdenken?!

Bitte weiter so, liebe EU!

Am 27. Mai 2018 um 11:42 von Tada

" Bis dahin gibt es Eis halt wieder nur in essbaren Waffeln. "

Eis gibt es an jeder richtigen Eisbude in Waffeln, nur auf Wunsch im Becher.
Die Frage ist wohl eher wie Sie Eis aus dem Supermarkt mit nach Hause nehmen wollen ohne Verpackung.
Schmunzel.

Das Geheule...

...um die böse, überregulierende EU wird natürlich wieder groß sein, aber seien wir mal ehrlich: Muss all dieses Zeugs aus Plastik bestehen und zwar in Wegwerfform? Gerade bei Strohhalmen gibt es viele Alternativen; Eiskaffee-Löffel mit integriertem Halm aus Metall, Halme aus stabilerem Plastik, welche gespült und wiederverwendet werden können, Halme aus Glas und so weiter.
Und von der Plastikmüllflut mal abgesehen: Plastik wird aus Erdöl hergestellt, eine begrenzte Ressource. Wir vergeuden so viel davon für Einwegmüll, in Autos und so weiter. Gleichzeitig gibt es Bereiche, wo Einwegmaterialien aus Plastik aber sehr wichtig sind, wie in den medizinischen und Laborsektoren.
Sollten wir wirklich so unbedacht eine so nützliche Ressource verwenden, wenn wir sie für wichtigeres wie diese Dinge benutzen könnten? Besonders wenn sie so massiv mit geopolitischen Machenschaften, Kriegen und Börsenschwankungen verwoben ist?

@Shuusui um 11:33Uhr

Ach ja, da sind wir ja endlich wieder beim "neoliberalen Wirtschaftssystem", gelle? Daß die Weltbevölkerung zu zahlreich ist oder manche Plastikverpackung auch wegen der Haltbarkeit notwendig ist, wird wie immer leider verschwiegen! Erklären Sie doch bitte, wie man z.B. Shampoos oder Zahncreme sonst noch aufbewaren kann!

Richtig so! Der Plastikmüll

Richtig so!
Der Plastikmüll muss deutlich weniger werden.
Wann wird die unsägliche Einwegpfandlasche abgeschafft? Die sind totaler Schwachsinn.
Coffee to go Becher gehören ebenfalls verboten.

Am 27. Mai 2018 um 11:33 von Shuusui

"Der Plastikmüll in den Meeren kommt zu einem so großen Teil aus Asien und gelangt dort auch ins Meer, so dass das Gesetz keine spürbare Wirkung zeigen kann."

Ja und nein. Enorm viel Plastikmüll wird z. B. nach China exportiert. Asien selbst produziert den ganzen Dreck doch nicht allein. Eine Reduktion unserer Müllproduktion hat also durchaus einen Effekt auf die Plastikverseuchung via Asien.

Aber auch die Chinesen haben allmählich die Nase voll davon, unseren Müll zu importieren und auszuschlachten. Es gab erst vor Kurzem einen Artikel hier auf der Webseite diesbezüglich: "China will Europas Müll nicht mehr"

11:44 von IBELIN

«STROHHALME sind fuer viele alte Leute ein wichtiges Instrument zum Trinken. Auch Schnabeltassen sind in der Regel aus Plastik.»

Schnabeltassen sind auch kein "Einmal-draus-trinken-und-dann-wegwerfen"-Produkt.

Fallen überhaupt nicht unter den angedachten Ansatz. Auch andere hochwertig-langlebige Dinge aus Plastik sollen nicht verboten werden.

Es geht um den ganzen Plastik-Firlefanz, der unser Leben verblödet …

Das Ende

Das Ende der Cocktails wie wir sie kennen. Wieso verbieten sie nicht auch Luftballons und Plastikspielzeug? Die Kaffeekapseln? Manche Aktionen im Sinne der Unwelt sind ja okay , doch das ist absolut bescheuert. Kohlekraftwerke und Strassenverkehr , sowie die Schiffahrt und der Flugverkehr verpessten die Luft. Niemand hat eine Lösung für Atommüll , immer mehr Antibiotika werden nutzlos wegen der Landwirtschaft , die ja im übrigen auch im großen Stil die Luft und die Böden sowie das Trinkwasser verseucht , was tut die EU Kommission denn da? Im Verhältnis eindeutig zu wenig bis gar nichts, aber Strohhalme, das ist das übel schlechthin.

warum gibt es eigentlich...

... den vor Jahren eingeführten "grünen Punkt"? Warum gibt es die gelbe Tonne?
Ich habe noch nie meinen Müll außerhalb einer Mülltonnen entsorgt, geschweige denn ins Meer geworfen. Warum soll ich jetzt auf einen Strohhalm verzichten?
Eigenartige Denkweise der EU-Kommission...

Schrittweise aus dem Verkehr nehmen.

Guter Vorschlag - und zwar für die Büsseler Gängel- und Verbotsorgaisation und deren grüne Öko-Souffleure mit ihren Hauptwaffen der Zahlenmanipulation und Lüge (siehe "Abgasaffäre").

Die allwissenden Brüsseler Elfenbeinturmbewohner veröffentlichten vor 3 Jahren eine von ihnen selbst (d.h. mit vorab bestimmten Horrorergebnis) in Auftrag gegebene "Studie" zum Meeresplastikeintrag. Ergebnis:
Nummer 20: Die USA.
Von den 19 Ländern davor sind 16 Schwellenländer und 3 Entwicklungsländer. Spitzenreiter ist China, gefolgt von Indonesien, den Philippinen, Vietnam und Sri Lanka. Nur wenn man alle Länder der €U zusammen nimmt, kommt die €U insgesamt auf Platz 18!

Die €U soll also einmal wieder eine "Vorreiterrolle" einnehmen. Dabei gilt: Je geringer das Wissen über Ursachen und Zusammenhänge, sowie das Potenzial des Aktionismus überhaupt etwas zu erreichen desto fanatischer die Eiferer.

Es geht schon lange nicht mehr um die Sache.

@ 11:45 IBELIN u.a.

Niemand zwingt Sie dazu, Ware zu kaufen, die dermaßen in Plastik verpackt ist. Verbraucherverhalten ist keine Zwangsjacke; aber solange ich bei jedem zweiten Einkauf erlebe, dass sich jemand beschwert, 10c für eine (völlig unnötige) Plastiktüte zahlen zu müssen (statt eine Stofftasche dabei zu haben), bezweifle ich, dass Verbraucher*innen ohne Reglementierung in der Mehrheit wirklich ethisch vernünftig handeln.
Ich kann auch nur mit dem Kopf schütteln, wenn es hier Kommentierende gibt, die das ganze Problem nach Asien "abschieben" wollen oder als Bewohner*in des Mittelgebirges sich nicht betroffen fühlen. Woher kommt nur soviel Ignoranz und so wenig Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge?

Guter Ansatz

Dazu gehören auch Mikroplastik, Kaffeebecher, Fleecestoffe, Plastiktüten und Verpackungsmaterial. Die Liste ist beliebig erweiterbar. Ansatzweise aber endlich mal eine gute Nachricht.

Blinder Aktionismus

Toll, kurz vor der Wahl noch was gegen die Verschmutzung der Weltmeere zu machen.
Wir verpacken in unserem Land inzwischen die Biolebensmittel, was ich für so absurd halte das ich es nicht beschreiben kann. Oder Kaffee in Portionsaludöschen (Kapseln) mit einer Umweltbilanz, die mir das Früstück wieder hochtreibt. da kümmert sich keine Sau drum. Herr Küstner, das währen mal Themen für "investigativen Jornalismus" zum Thema Umwelt.

EU, Club der Wahnsinnigen oder was ....?

Da warnt eine Schweizer Klinik keine Getränke direkt aus den Alu-Dosen etc. zu trinken. Es ist ein Patient gestorben, weil er ohne Plastik-Stroh-Halm aus der Dose getrunken hatte. Wie sich herausstellte, sind in dem Lager Ratten auf den Dosen gelaufen und urinierten. Dieser Urin war tödlich. Die EU sollte sich lieber darauf konzentrieren, endlich die Wahnsinnigen in Europa und den USA aus der Politik zu verbannen, die Jahr für Jahr Kriege und Terror in der Welt verbreiten. Hier sind die Europäer besonders betroffen. Aber mit Plastik-Strohhalmen kann man wohl von den wichtigeren Dingen ablenken. Gruß aus Johor Bahru.

Guter Ansatz, aber...

Die EU hat mal wieder gute Ideen, Plastik zu regulieren ist ein guter Ansatz, denn längst ist es zu dem Produkt geworden, dass nach einmaliger Nutzung sofort entsorgt wird, aber schwer wieder aufbereitbar ist. Doch wie schon bei der DGSVO wurde wieder nicht ganz zu Ende gedacht, denn es macht keinen Sinn Produkte, wie Strohhalme zu verbieten, die anders nicht oder schwer herstellbar sind, viel mehr muss das verboten werden, worin jene oft stecken, die To-Go Becher, ebenso schwer recyclebar, wie die Tetra Packs, und hier macht es auch viel mehr Sinn, denn wie viel Tonnen davon werden täglich weggeschmissen? Und hier bitten sich auch Alternativen Glasflaschen zur Wiederverwendung in einem Pfand System und Becher, die wiederverwendbar sind und am Starbucks ihres Vertrauens abgegeben werden können.
Es wäre also gar nicht so schwer, aber EU Bürgern die Strohhalme wegzunehmen ohne wirkliche Alternative ist definitiv der falsche Weg und fast so sinnvoll, wie die Verordnung zur Gurkenkrümmung

Strohhalme...

...verbieten und weiter die Hand über eine andere Verpackungsindustrie halten: Aluminium, welche nicht nur den Ozean, sondern gleich die Atmosphäre mit runterzieht.

Die ganze Welt muss uns mittlerweile für vollkommene Idioten halten.

Bitte liebe EU, nicht wieder

Bitte liebe EU, nicht wieder so eine undurchdachte Dummfug Aktion. Die Ausstattung von Städten mit öffentlich Abfallentsorgungsmöglichkeiten muss verbessert werden und die Strafen für öffentliche Verschmutzung erhöht sowie eine konsistentere und ernsthaftere Verfolgung dieser Straftaten durchgesetzt werden. Umweltverschmutzung ist ein Kavaliersdelikt, dass darf es nicht sein.

Die Lösung des Ganzen ist nicht den Lebensstandard der EU Bürger zu senken, sondern in zu erhöhen. Es kann nicht sein, dass man durch eine Stadt wandert und Kilometer lang keinen Mülleimer für seinen Plastikbecher sieht.

Klar, dass so Umweltverschmutzung entsteht. Das ist jedoch nicht die Schuld der Produkte, sondern ein Problem der Entsorgungsinfrastruktur und nachlässiger Exekutive.

warum ins Meer?

Also, ich bin absolut mit dem Verbot einverstanden. Im Jahr 2004 war ich im nordindischen Bundesland Himachal Pradesh. Dort gab es damals schon ein Verbot von Plastiktüten ! Die Tiere fressen diese aus dem Müll und sterben. Und seitdem gibt es einen neuen Kleinverdienst - man klebt halt Papiertüten zusammen.

Hallo, das können wir in der EU doch auch.

Aber warum gelangt dieser ganze Plastikmist eigentlich im Meer. Ich sammle alles aus Plastik in den gelben Säcken. Wie kommt es ins Meer? Das wäre doch auch mal interessant.

Trinkhalme

Ich habe schon seit Jahren Trinkhalme aus Glas inkl. einer Bürste zum putzen... Plastik ist außerdem fast überall zu finden und es gibt unnützere Dinge aus dem Material das man verbieten sollte... wirkt sich ein verbot von Materialien aus Mineralöl nicht langfristig auf den petrodollar aus? Wird es dann Kriege geben wegen plastikverbots...??

@karlheinzfaltermeier

"Erklären Sie doch bitte, wie man z.B. Shampoos oder Zahncreme sonst noch aufbewaren kann!"

Kann ich nicht. Ist aber auch nicht unbedingt mein Job. Zumal
1. es erst einmal nur um Dinge gehen soll, die "sich problemlos und preisgünstig ersetzen lassen" (steht im Artikel, bitte richtig lesen!) und
2. die Industrie sich mit Sicherheit ganz schnell gute Ersatzmöglichkeiten einfallen lassen würde, wenn man etwas verbieten wollte, wofür bislang kein Ersatz vorhanden ist.

Warum

Warum verbietet man nicht erstmal sämtliches Microplastik in Cosmetica und Zahnpasta? Wieso verbietet man nicht übergrosse durchsichtige Plastikverpackungen für kleine Produkte? Was ich verstehen kann ist das Verbot von Plastikbesteck , das gibt's auch aus Holz wenn man ersatz braucht. Aber Plastiktrinkhalme kann man wohl schwerlich ersetzen. Dazu. Wenn ich Luftballonhalter verbiete , warum nicht auch die Luftballons , das ist nun wirklich nicht nachvollziebar

Was die EU alles möchte...

Das Problem bei diesen Gesetzen ist dass wir Bürger erst dann davon erfahren wenn sie bereits verabschiedet wurden. Die normalen Wege des politischen Dialogs funktionieren bei der EU nicht. Das hat man an der Umstellung der Kontodaten gemerkt. Wer produziert eigentlich den größten Anteil an Plastik der in die Meere gelangt? Ist das tatsächlich die EU? Ich habe jedenfalls so meine Zweifel dass die Welt dadurch gerettet werden soll dass Strohhalme aus Plastik verboten werden. Und bei Einweggeschirr muss die Frage gestellt werden was in der jeweiligen Situation besser ist. Denn die Alternativen gibt es auch nicht umsonst. Herstellung und Transport benötigen auch Energie.

Na ja

Wenn sie keine andere Probleme wie Diesel ,Zerfall und Niedergang haben reicht Trinkhalmverbot .Möchte mich eigentlich gerade jemand verarschen um von der Realität ablenken ,es scheint so .Lieber Kai infomire dich was gerade in Berlin läuft oder ...
wäre wichtiger als vernebeln oder wird der Zahltag halbiert dann ???

@Felix_Tagesschau

"aber EU Bürgern die Strohhalme wegzunehmen ohne wirkliche Alternative ist definitiv der falsche Weg und fast so sinnvoll, wie die Verordnung zur Gurkenkrümmung"

Zitat aus dem Artikel: "Genau diese Wegwerfgegenstände will die Kommission nun verbieten lassen - soweit sie sich problemlos und preisgünstig ersetzen lassen."

Und dass die Gurkenkrümmung keine Idee der EU war, ist mittlerweile bekannt.

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