Ihre Meinung zu: Europawahl 2019: Italiener will für die EU begeistern

26. Mai 2018 - 10:26 Uhr

In genau einem Jahr findet die Europawahl statt. Populisten sehen sich im Aufwind, Pro-Europäer aber auch. Kai Küstner hat einen jungen Italiener getroffen, der mit seiner neuen "Volt"-Partei für die EU begeistern will.

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Kommentare

Welche Positionen vertritt

Welche Positionen vertritt Herr Venzon?

Was bedeutet für ihm "pro EU"?

Italiener will die EU gegeistern

Richtiger wäre es der EU die konkreten Daten der Staatsverschuldung zu nennen und damit nicht zu warten bis das Land zusammen gebrochen ist ! Und damit ist es nicht allein denn Deutschland , Frankreich und Italien haben zusammen über 65 % der EU-Gesamtstaatschulden verursacht und stehen somit alle vor dem Bankrott. Wenn die EU bei der Pleite von Griechenland - mit den 10 Mio. Einwohnern relativ klein- schon große Angst hatte vor dem Zusammenbruch hatte ,wie groß ich jetzt die Angst davor ? Die haben alle nicht verstanden , dass so gut wie alle EU-Beitrittsländer ihre Zahlen schön rechneten - um nichts Schlimmeres anzudeuten - nur den Fehler hätte man längst korrigieren müssen. Aber das wollte man wohl nicht ..... na dann.

Begeisterung für Europa

Es ist total wichtig, dass wir die Menschen für Europa begeistern. Europa ist das wichtigste Thema der Politik in unserer Generation. Und es ist unser Europa, unsere EU.

Europawahl 2019:Italiener will für die EU begeistern...

Damit wird der Herr wohl wenig Erfolg haben.Gerade in den Ländern,die unter der von Brüssel verordneten Austerität leiden.
Zu dem Verlust an industrieller Kapazität in Italien,sagt er nichts.Verlust durch das Niederkonkurrieren innerhalb der Eurozone.

Wie stark die EU-Gegner

Wie stark die EU-Gegner werden, dürfte entscheidend auch davon abhängen, ob die Mitgliedstaaten bei den versprochenen Reformen wirklich liefern: etwa beim Asylsystem und der Eurozone

Es ist nicht in Ordnung Kritiker an der EU/RO-Politik als EU-Gegner zu bezeichnen.

Wie weit hat sich denn die EU von der vereinbarten und den Bürgern versprochenen EU wegentwickelt. Leider muss man das immer wiederholen. Vertrags-, Rechts-, Kriterienbrüche von Beginn an. "Keiner haftete für Dritte" etc..
Da gab es noch kein "Asylsystem". Das zeigt nur ergänzend den untragbaren Zustand der EU an. Mit der Rechtsstaatlichkeit immer öfter im Abseits.

Diese EU, diese Eurogemeinschaft hat keine Zukunft. Diese Feststellung hat nichts mit einer EU-Gegnerschaft zu tun, das Gegenteil ist der Fall!

Eine Gemeinschaft von selbständigen Staaten?
Wunsch und Wirklichkeit:

https://europa.eu/european-union/about-eu/eu-in-brief_de

Die entscheidende Frage ist,

Die entscheidende Frage ist, ob nun auch noch Albanien und Ill.-Mazedonien aufgenommen werden sollen? Großbritannien steigt aus, mit neuen zusätzlichen Milliardenkosten für Deutschland. Frankreich schielt über Bonds auf deutsches Steuergeld. Griechenland müsste erstmal seine Verpflichtungen gegenüber denen, die mit hunderten Milliarden gebürgt haben, erfüllen können. Italien kann seine finanziellen Verpflichtungen kaum noch erfüllen. Und jetzt sollen Ill.-Mazedonien und Albanien aufgenommen werden?
Die EU taktiert unverschämt offen damit, die von den Steuerzahlern ungewünschte Aufnahme von Beitrittsgesprächen nach der Europawahl zu verschieben. Nicht dass der Bürger vorher mit wichtigen Entscheidungen zu seinen finanziellen Lasten konfrontiert wird. Erhöht sich die Sicherheitslage bzgl Wohnungen etc wenn Albanien aufgenommen wird? Warum entscheiden sich die Albaner nicht unabhängig von EU für ein rechtsstaatliches, nichtkorruptes Justizsystem? Warum geht das dort nicht ohne die EU?

Die Europawahl 2019 wird zur

Die Europawahl 2019 wird zur Abstimmung darüber, ob Albanien aufgenommen werden soll.
Nicht jeder deutsche Steuerzahler mag sich einen möglichen albanischen Rettungsschirm vorstellen

Es wäre.....

wünschenswert, wenn den Wählern und Bürgern nicht immer ein Papiertiger vorgeführt würde! Denn: was passiert denn wirklich inter der Decke der EU? Die gleiche kleinliche, nationalistische Politik wie immer, nur immer mit unterschiedlichen Begründungen! Egal, ob Polen oder Frankreich, Italien oder Spanien usw.! Da wird dann immer von einer Wirtschaftsmacht geträumt und dämliche statistische Zahlen mit bewegten Bildern vorgegaukelt - und die Bürger sind frustiert, wenn sie merken, daß die Realität ganz anders aussieht! Und dann wundert man sich, daß die Populisten zugewinnen! Es ist ja nicht so, daß die glaubwürdiger wären! Sie haben es nur einfacher, denn es ist leicht, etwas zu kritisieren, was offenbar ist! Ich wollte, man könnte besonders hinsichtlich Italien optimistischer sein!

Und wohin soll denn die EU gehen?

Finde ich klasse dass ein direkter Volksentscheid in einem anderen EU-Mitgliedsstaat Herrn Venzon elektrisiert und für die Politik begeistert hat. Das zeigt dass Politik mit und durch das Volk bewegt und interessiert. Und auch klasse dass die TS darüber berichtet. Es ist wichtig dass sich junge Menschen aktiv engagieren und die Zukunft mitgestalten wollen.

Ich freue mich schon - im Sinne einer ausgewogenen Berichterstattung - über den Artikel über junge Bürger die die EU anders weiterentwickeln wollen. Zu mehr echter und direkter Demokratie und Mitbestimmung der Menschen bei Sachthemen, weniger Zentralisierung, Bürokratie und Macht bei den Eliten in Brüssel und mehr Verlagerung von Regelungen und Kompetenzen auf regionale und nationalstaatliche Ebenen (ganz im Sinne des in Bundesstaaten so erfolgreichen Subsidiaritätsprinzips). Von mir aus kann man sie auch Populisten nennen, es geht um die Sache.

Wann dürfen wir denn mit Portraits dieser Meinungen rechnen?

Grüsse aus der Schweiz

Genau so ist es!!

"Es ist total wichtig, dass wir die Menschen für Europa begeistern. Europa ist das wichtigste Thema der Politik in unserer Generation. Und es ist unser Europa, unsere EU."
Deshalb fordern viele begeisterte und kritische Europäer, das die Rolle von Junker und Merkel juristisch untersucht wird, das die Verwaltung von gegenseitiger Bevorzugung gereinigt wird, dass Europa den Bürgern und nicht einer kleinen Gruppe von Steuervermeidern dient. Das ist wichtig, und dafür verteidigen wir Europa!

Europa kann man weder weiterentwickeln noch zerstören da es ein Erdteil ist.

Man kann auch nicht für Europa sein oder dagegen. Das wäre etwa das gleiche wie man sagen würde ich bin für Asien oder dagegen das ist eine absolut sinnlose Formulierung.

Inhaltsleerer, unkritischer und tendenziöser Artikel

Ich würde mir wünschen, dass Kai Küster zukünftig zwischen dem geographischen Begriff "Europa" und dem politischen Begriff "EU" unterscheidet, da zum einen die Fläche der EU mit der Europas nicht identisch ist und es zum anderen guten Journalismus ausmacht, in der Sprache präzise zu sein.
Apropos Präzision:
Andrea Venzon wird wie folgt zitiert: "Ich schaute mich um und fand keinen Politiker und keine Partei, die bereit war, für meine Werte einzustehen und Europa und dessen Werte zu verteidigen." Vielleicht wäre es erhellend gewesen, nachzufragen und auszuführen, welche persönlichen Werte Andrea Venzon hat bzw. meint und welche konkreten Werte er für europäisch hält. Des Weiteren erfährt der Leser, das er und seine Bewegung eine positive und Pro-EU-Botschaft haben. Die Konkretion bleibt aus.
"Zwei Drittel der Befragten glauben, ihr Land habe Vorteile durch die EU-Mitgliedschaft." Zwischen Glauben und Fakten besteht oft eine Differenz, womit wir bei Differenzierung und Populismus wären.

Dann mal viel Glück dabei...

... das wird er auch dringend brauchen, denn auch er scheint nicht zwischen dem Kontinent Europa und der Lobbyistenvereinigung EU unterscheiden zu können. Die Bürger Europas sind sehr wohl für ein friedliches Europa, aber nicht für ein Feudalsystem, in dem Brüssel die Interessen einiger weniger vertritt zum Nachteil der großen Mehrheit der Bürger vertritt. Wenn die EU will von den Bürgern Europas akzeptiert und respektiert zu werden, dann sollte die EUrokraten einfach mal ein klein wenig bürgernäher werden und vielleicht damit anfangen mit gutem Beispiel voran zu gehen und sich selbst einmal einige ihrer Privilegien selbst streichen, um zu zeigen wie wichtig ihnen doch Europa ist und nicht der eigene Geldbeutel. Da das aber niemals geschehen wird, ist die EU ein verhasstes Auslaufmodell.

@ gman 11:54 Uhr

"Diese EU, diese Eurogemeinschaft hat keine Zukunft. Diese Feststellung hat nichts mit einer EU-Gegnerschaft zu tun, das Gegenteil ist der Fall!
Eine Gemeinschaft von selbständigen Staaten?"
Leider haben sie Recht.
Nach wie vor, das ist meine Meinung, ist nur mit einer Europäischen Gemeinschaft eine sichere Zukunft möglich. Nach wie vor wird von allen Politikern von Eigenverantwortung gefaselt, sich selber natürlich ausgenommen und mit der Negativ Zinspolitik ein Standbein der Eigenverantwortung ersatzlos gestrichen.
So schafft sich eine gute Idee letztlich selber ab - dafür ist aber die Krümmung der Banane geregelt.

Ja zur Begeisterung!

Der Wert von Europa lässt sich nur mit Blick auf seine Geschichte begreifen. Wie kostbar Europa als Wertegemeinschaft ist, vergisst leicht, wer den Blick nur auf momentane Schwierigkeiten richtet.
Vermutlich ist jetzt Zeit, wo die Weichen für künftige Generationen gestellt werden und sich zeigen wird, ob Solidarität oder egoistische Interessen dominieren, Verantwortung oder Populismus. Es ist wohltuend zu sehen, dass Menschen wieder Begeisterung für Europa wecken möchten. Nicht wirtschaftliche Belange und Opportunismus sondern Begeisterung ist das, was Europa retten kann und was es mehr braucht als alles andere.
Ich wünschte mir ein starkes, demokratisches, unbürokratisches Europa, zu dem die Menschen „Wir“ sagen können.

Eurokritiker - haben die denn so unrecht?

Das Asyl-System steht auch im Bericht im Mittelpunkt und damit die Flüchtlingspolitik.
Die Regierungen der Ländern und die EU-Kommission haben es in den Händen, ob die Eurokritiker zunehmend gewinnen.
Denn wer z.B. EU-Staaten durch rigorose Sparmaßnahmen in die Knie zwingt, Einkommen und Renten im eigene Land kürzt und gleichzeitig z.B. für Mietpreise und andere Lebenshaltungskosten "The sky is the limit" gelten läßt, die Gesundheitsversorgung privatisiert oder runter fährt und eine hohe Jugendarbeitslosigkeit akzeptiert, aber dann offene Grenzen propagiert, die "Flüchtlinge" voll alimentiert (besser wie jeder Rentner oder Arbeitsloser der EU), ihnen freie Heilfürsorge garantiert und trotz der eigenen hohen Jugendarbeitslosigkeit damit argumentiert, dass man Fachkräfte aus dem Ausland benötige, der hat jedes Vertrauen verspielt, zeigt er doch damit, das ihm die europäischen Bevölkerungen völlig egal sind.
Wer nicht für seine Bevölkerung eintritt, hat jede Legitimation verloren.

Tagesschau.de-Artikel, die

Tagesschau.de-Artikel, die sich zur Abwechslung ggf auch mal kritisch mit zusätzlichen EU-Erweiterungen auseinandersetzen oder sachlich-distanzierte Leute nicht als Europagegner bezeichnen, gibt es praktisch kaum. Und ich meine Berichte, die nicht als Kommentar gekennzeichnet sind. Wie dieser Bericht. Die Meinungsrichtung von solchen Berichten steht bei Tagesschau.de meist schon fest. Alle differenziert Denkenden sind Europagegner. Also wahrscheinlich irgendwie kleingeistig, wie 19. Jahrhundert und wohl nationalistisch. Es wird auch nicht zwischen der Identität Europa (wir sind natürlich gerne Europäer) und der Verwaltungsorganisation EU unterschieden

Nur noch Stohhalme

"Populisten sehen sich im Aufwind"

Was für ein Kunststück. So einfach hatten es Kritiker mit ihren Parolen aber auch noch nie. Die Menschen in Europa sind doch nicht blind und taub. Sie vergleichen die herbeigesehnten und versprochenen Visionen mit der Realität. Unter deutscher Brille fühlt man sich als Zahlmeister hat aber jahrelang genau von dieser Ungleichbehandlung in Europa hervorragend profitiert. Wie geben euch Geld und ihr kauft schön unsere Produkte und zahlt den Kredit mit Zins und Zinseszins zurück. Um das zu können müsst ihr am Volk sparen und schön alles in private Investorenhand verkaufen. Der ganze Süden steht vor dem Kollaps. Arbeitslosenzahlen die nur noch erschreckend sind. Dazu kommt das Europa mit den USA noch ein weiteres Problem zu lösen hat. Konzepte mit nachhaltigem Inhalt? Zusammenhalt in der EU (siehe Ungarn, Polen usw.)? Ein europäische Parlament mit Zukunftsvisionen? Populisten hatten es noch nie so einfach auf "Jagd" zu gehen.
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Fehlende Differenzierung

Es gibt Kai Küster zufolge also nur Befürworter und Gegner der EU, die Kritiker, die die EU weiterentwickeln wollen, werden generös und undifferenziert den Befürwortern zugeschlagen. Wer also gegen eine vollständige Integration (Vereinigte Staaten von Europa) ist und stattdessen für ein Europa der Vaterländer eintritt, ist Populist? Wer die einseitige Ausrichtung der EU auf den freien Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital, der zulasten Arbeitnehmereinkünften und -rechten wegen des Fehlens einer echten Sozialunion geht, kritisiert, ist Populist? Wer beklagt, dass das EU-Parlament kein Initiativrecht und der EU-Kommission gegenüber keine wirkungsvollen Sanktionsmechanismen hat, ist Populist?
Wer beklagt, dass die Bürgerinitiative nur demokratische Beteiligung der Bürger vortäuscht, de facto aber eine Farce ist, ist Populist? Und Reformen helfen da nicht, weil es sich um Richtungsentscheidungen handelt. Zudem kann der Euro nur in einer Transferunion überleben.

Ein schwacher Artikel

1. Lernt bitte endlich, die Begriffe präzise anzuwenden: EU und Europa sind 2 verschiedene Sachen.
2. Zitat: „Viele in Europa stürzte die Abstimmung auf der Insel in eine lähmende Depression. ”- Eine Quelle wäre hier schön: Wieviele Menschen mussten denn in eine Psychotherapie auf Grund des GB-Austritts?
Im Übrigen habe ich seitdem nicht einen Menschen getroffen, der gesagt hat, dass das schlecht war - im Gegenteil, ich höre bei dem Thema immer nur Neid auf GB heraus.
3. Populismus ist etwas Gutes: Viel zu lange wurde in der EU Politik am Bürger vorbei gemacht; es wird Zeit, dass man dort mal wieder auf die Bürger hört.
4. Überalll nur EU-Gegner zu wittern, muss doch paranoid machen. Ich persönlich hätte gerne eine sozialdemokratische EU - das hat halt nichts mit der jetzigen EU zu tun. Allein wie die großen Parteien versuchen, kleine Parteien aus dem EU-Parlament rauszuhalten (siehe Martin Sonneborn), spricht Bände.

Mit einem hat Er Recht

" Ich schaute mich um und fand keinen Politiker und keine Partei, die bereit war, für meine Werte einzustehen"
Das muss sich jetzt nicht unbedingt auf EU fokussieren, Europa ist auch etwas anders als die EU und der Euroraum ist davon noch extra.
Unser Problem liegt in der Vermischung der Dinge, und ja, es wäre gut wenn mal die Bürger der EU gefragt würden was Sie wollen.

Ist nämlich noch nie gemacht worden, sondern Menschen entscheiden die ein gutes Gehalt dort bekommen.
Und die haben natürlich eine etwas andere Meinung als die Bürger in den Ländern auf der Straße.

Ich wünsche Ihm viel Glück bei seinem Unterfangen.

ZU 12:39 von MaWo -Welche EU, darauf kommt es an!

Ja, ich versuche es nochmal, vielleicht wird ess jetzt veröffentlicht. Warum sind SüdEUStaaten wie Italien pro dieser real existierenden EU. Sie profitieren, sie werden finanziert auf vielfältige Weise.

Unser BFM Olaf Scholz hat eben mit seinem französischen Kollegen die Mutterbank entdeckt.
siehe hier:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/eu-kreditregeln-101.html

Was ist genau eine "EU-Mutterbank", wie ist sie ausgestattet, wie muss das Geschäftsmodell aussehen? Wie unabhängig vom Eigentümer?

Dabei braucht es eine Regelung, denn die Finanzaufsicht BaFin hat schon länger beanstandet, dass Töchter südeuropäischer Banken ihren Müttern zu viel deutsche Spargelder überweisen. Man holt sich hier billiges Geld und transferiert es in Länder mit weit höheren Zinsen. Mit den Töchtern in D will man an deutschen Einlagensicherungssystemen teilhaben. Man kann so höhere Zinsen bieten. Das ist kein lauterer Wettbewerb gegenüber deutschen Banken. Auch das kann so nicht bleiben!

Neoliberale EU schadet Bevölkerungsmehrheit

Wer ist EU kritisch oder freundlich? Was heißt populistisch? Welche Inhalte unterscheidet die unbedeutetende Internetbewegung Volt von ihrem erfolgreichen Vorbild 5SB?

Wer unterstützt die alte überkommen neoliberale EU von gestern? Die EU war in der Vergangenheit ein Europa der Banken und Konzerne und hat sich für Spetzialinteressen der Superreichen und Unternehmer eingesetzt.

Wer steht für ein modernes demokratisches und soziales Europa? Die Lebensbedingungen der Bevölkerungsmehrheit müssen sich in der Zukunft wieder kontinuierlich verbessern. Wachstumsgewinne müssen faire an die arbeitende Bevölkerung und Rentner ausgezahlt werden. Sie haben die Wachstumsgewinne erarbeitet.

Der Wandel hin zu einem sozialen Europa braucht ein demokratisches Europa. Die 5SB ist basisdemokratisch legitimiert. Die Neoliberalen Lobbyisten und Funktionäre sind nicht legitimiert.

Bei all dem Gerde

da ist eines doch klar.
In Brüssel bläht sich der Verwaltungsbauch immer mehr auf.
Man holt immer mehr Staaten die die sozialen und demokratischen Kriterien gar nicht erfüllen in die EU.
Die abgehobenen Politiker mit ihren horrenden Gehältern und abgesicherten Pensionen stört das doch nicht.
Komisch das alle immer Beifall klatschen.... selbst Journalisten trauen sich nicht kritisch.... und damit meine ich kritisch nachzufragen.
Also.... was soll das alles.
Wir reden und reden und reden...wir ändern es nicht... nicht gemütlich vom Sofa mit einem Kaffee....

Europa ja, EU nein

Wer Populist ist, oder Pro-Europäer ist eine Frage des Betrachtungswinkel. Ich bin von Europa begeistert, lehne aber die EU von Juncker und Merkel ab. Es muß ein deutlicher Unterschied zwischen Europa und der EU gemacht werden. Europa ist wunderschön, die EU dagegen ist verfilzt und von Lobbyisten aus Wirtschaft und Finanzwelt fremdbestimmt. Es würde mich begeistern wenn wir die EU aus diesem Zustand befreien könnten, hin zu einer sozialen Europäischen Union.

Artikel wie diese...

... fördern meine Skepsis zur "EU". Weniger EU, mehr Europa der eigenständigen Länder wünsche ich mir! Vertrauen und das Versprechen, friedlich in Europa zu leben, Sitten, Grenzen und Gebräuche anderer Länder zu akzeptieren, füreinander sorgen, sich gegenseitig bei Fragen der Sicherheit zu unterstützen, das ist meine Vorstellung von Europa. Mehr möchte ich nicht.

@muds0r

1. "EU und Europa sind 2 verschiedene Sachen." Ach wirklich? Gut, dass Sie und etliche andere noch mal ausdrücklich auf diese offensichtliche Tatsache hinweisen. Agieren Sie ähnlich empfindlich, wenn Trump als "der amerikanische Präsident" bezeichnet wird?
2. Sie haben seit 2016 "nicht einen Menschen getroffen, der gesagt hat, dass das [der Brexit] schlecht war - im Gegenteil, ich höre bei dem Thema immer nur Neid auf GB heraus." - Irgendwie scheinen Sie sich da in einer Blase zu befinden. Mir sind nur wenige Menschen bekannt, die den Brexit nicht als eine Dummheit historischen Ausmaßes verstehen, die GB - in jeder Hinsicht - sehr schaden wird.
3. "Populismus ist etwas Gutes": Kann es sein, dass jemandem mit Ihrem feinsinnigen Sprachverständnis (s.o.) die Bedeutung des Wortes "Populismus" nicht ganz klar ist? Bitte einfach mal nachlesen. Populismus bezeichnet keinen Inhalt, sondern eine anbiedernde, vereinfachende Interpretation von Realität. Das ist nichts Gutes. Nie.

Elektrisieren?

Ein Projekt mit Kurzschluss-Charakter, wo man sich um Glühbirnen, die Leistung von Staubsaugern und den Bräunungsgrad von Pommes sorgt und es nicht schafft, Tiertransporte zu sanktionieren. Passt gut!

Aha

es gibt also eine neue Partei, die aus romantischen Gründen und Schwärmerei für "Europa" entstand. Und wo ist der Inhalt? Der Artikel lässt mich einigermaßen ratlos zurück. Was will die Partei außer 25 Mandaten?

Elektrisieren: Wie die Energie-Konzerne?

Wenn man über Elektrizität redet, braucht man zu allererst Erzeuger, konventionelle Kraftwerke oder regen. energien. Aber die Energie muss immer von irgendwo herkommen. Und wenn ich die Italiener richtig verstehe, dann soll die „Energie“, sprich das Geld aus der EU kommen. Zum Wohle von Berlusconi oder/und der Mafia? Denn bei den Menschen kommt kaum etwas an, nicht mal Arbeitsplätze.

Solange die EU ...

nur als Wirtschaftsnation agieren will solange kann die EU untergehen.
Wenn die EU aber eine Union der Menschen in Europa wird, dann kann die EU gerne aufblühen.

An Ideen fehl es nicht, es fehlen die Leute die das wirklich umsetzen wollen.

Und ich wünsche mir das ein Staatsbürger mit doppelter EU-Staatsbürgerschaft nur eine Stimmt hat! Ich will diesen Wahlbetrug vom letzten Mal nicht nocheinmal sehen.

EU nicht gleich Europa!

Schliesslich schafft die EU das ab, was Europa ausmacht. Die kulturelle Vielfalt auf relativ kleinem Raum.
Im Sinne der globalistischen Konzerne und Finanzwirtschaft.

'Und es ist unser Europa, unsere EU.'

Vor allem ist es unser Steuergeld. Ich bin eigentlich auch ein glühender Europafan. Aber es kann nicht sein, dass zB Griechenland seit Jahrzehnten keine funktionierende Steuerverwaltung hat und stattdessen der deutsche Steuerzahler über Bürgschaften des Staates mit Hunderten Milliarden € einstehen muss. Haben die Griechen jetzt urplötzlich ein funktionierendes Steuersystem? Warum liest man nichts darüber?

Warum soll es bei Albanien besser laufen als bei Griechenland?

"Weiterentwickeln oder zerstören"

"Weiterentwickeln oder zerstören" schreibt Herr Küstner.

Wer also sein Steuergeld in eigene durchregnende Schulen investiert haben möchte statt nach Albanien, der möchte zerstören? Ist das nicht populistisch?

@CMartin

1. Ja.
2. Das können Sie halten wie ein Dachdecker; die Zukunft wird es zeigen.
3. Wenn Sie die falsche von den Medien kolportierte Interpretation von Politikern benutzen wollen, die damit versuchen ihre Kritiker zu diffamieren, bitte sehr. Dann kann jeder jedem weiterhin Populismus „vorwerfen”, der dann als Begriff immer inhaltsleerer wird und damit auus jeder Diskussion gestrichen werden kann.

@ deutlich

"Was will die Partei außer 25 Mandaten?"

Ist das nicht schon Grund genug um pro-europäische zusein?

Jede Partei die klare Vorstellungen zu Reformen der EU, oder zur Abschaffung äußern sind doch anti-europäisch.

D.h. die EU wird bejubelt wenn sie so bleibt wie sie ist bzw sich in die gleiche Richtung weiter entwickelt. Das dies auf Ablehnung trifft interessiert dann nicht. Das sind dann eben die Ungebildeten, welche auf Populisten reinfallen. Das die momentane Entwicklung der EU immer unpopulärer wird und auf mehr und mehr Widerstand trifft interessiert da nicht. Es lebe die Demokratie, wo Mehrheiten etwas ändern könnten.

Merkwürdig

Populisten und Pro-Europäer werden hier als Gegensatz beschrieben, vielleicht zu recht.

Nur frage ich mich, wo man dann die Spitzenpolitiker in den einzelnen Ländern und der EU einordnen will. Bei manchen Rechtsbrüchen durch die Politiker selbst (Verschuldungskriterium, Dublin, Schengen z.B.) kann ich die zumindest nicht bei den Pro-Europäern einordnen. Es wäre schön, wenn dieser junge Italiener tatsächlich ein Pro-Europäer ist, dann sage ich: "Weiter so!"

Ich selber war begeistert von der "europäischen Idee".

Diese Begeisterung ist durch zahlreiche grobe Schnitzer der Politiker enttäuscht worden. Vielleicht geht es ja wieder aufwärts, ich hoffe es.

my 2 cent

Solange nicht unterschieden wird zwischen Europa und der EU und solange Kritiker der EU als Anti-Europäer diffamiert werden sollte eigentlich jeder freidenkende Geist gegenüber dieser EU in Opposition stehen!

@14:06 von xerxes64

Schliesslich schafft die EU das ab, was Europa ausmacht. Die kulturelle Vielfalt auf relativ kleinem Raum.

Das Gegenteil ist richtig. Die EU hat das Ziel Vielfalt zu fördern. Sie fördert die Regionen, die Sprachen- und Kulturvielfalt nach ihrem Motto "In Vielfalt geeint".

Das bedeutet jedoch auch zur besseren Kooperation Standards zu setzen. Das wird leider teilweise immer noch konterkariert durch die Partikularinteressen einzelner Mitgliedstaaten (auch deutscher).

Man darf jedoch nicht partikulare Egoismen mit Vielfalt verwechseln.

Für was eine EU?

Was hat sie mir gebracht, nichts. Außer das mein Geld nichts mehr wert ist.
Ich hätte lieber eine Grenzkontrolle mehr, dafür weniger illegale Einwanderer.
Meine alte D-Mark war in jedem Land gern gesehen und man konnte dafür viel mehr kaufen und mein Sparguthaben brachte Erträge ein.
Vor mir aus können sie die ganze EU in die Tonne drücken.

Eine EU für Banken, Konzerne

Eine EU für Banken, Konzerne und der Wirtschaft in der Menschen keinen Stellenwert haben muss scheitern.

EU-Gesamtstaatschulden ...

EU-Gesamtstaatschulden ... und stehen somit alle vor dem Bankrott.

Die EU selbst hat keine Schulden. Schulden haben die Mitgliedstaaten. Und dies vollkommen unterschiedlich. Dass hier alle kurz vor dem Bankrott stehen ist hanebüchener Unsinn!

Zu einer starken Erhöhung kam es bei den Staaten übrigens erst durch die Rettung der Banken im Zuge der Finanzkrise 2007, verursacht durch die vorherige neoliberale exzessive Deregulierung in diesem Sektor.

Und in der Gesamtheit der EU-Mitglieder kommt es seit einigen Jahren wieder zu einer Reduktion der Staats-Schuldenquote gemessen am BIP.

Siehe auch bei tagesschau.de:
"https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wirtschaftsdaten104.html"

Wie Recht er hat...

zeigt sich an den ganzen besserwisserischen Kommentaren hier. Wozu? Weil hier einer den Nagel auf den Kopf getroffen hat.

Natürlich geht es nicht um die EU. Natürlich geht es um Europa. Und zwar um ein Europa, dass eine gemeinsame Zukunft haben will. Das in den Nationen und Kulturen nicht das Trennende sieht, sondern das Verbindende. Genau dafür steht die EU.

Und dieses Europa, dass selbstverständlich ein politisches Europa ist und sein muss, kann man sehr wohl „abschaffen“ wollen. Wenn man dieses Europa nämlich als Konkurrent und damit als Gefährdung sieht. Politisch, kulturell oder wirtschaftlich. Diese Aspekte fließen sowieso zwangsläufig ineinander.
Und natürlich gehört zu Europa auch Albanien genauso wie Deutschland, Polen und Frankreich.
Wo und wie kann man Mitglied werden? Gibt es eine Altersbeschränkung? Das wäre schade!

Populismus

Heißt, für das Volk eintreten. Was ist daran falsch? Nur das momentan unsere Politkaste die Interessen des Volkes mit Füßen trittst weiß jeder.
Es wird nur diskutiert und das schon 40 Jahre lang. Der kleine Mann wird nur vera.....
Reformen heißt das Zauberwort, was kommt raus? Verschlechterung für den Bürger, dafür brauche ich keine EU.

@11:54 von gman

Es ist nicht in Ordnung Kritiker an der EU/RO-Politik als EU-Gegner zu bezeichnen.
Manche der Kritiker schon.

Eine Gemeinschaft von selbständigen Staaten?
Ziel ist eine immer engere Union (an ever closer union). Dazu muss das Föderationssubjekt mit entsprechenden Kompetenzen ausgestattet werden, weil wir sonst im Sumpf der nationalen Egoismen gefangen bleiben. Als Vorbild kann hier durchaus die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland dienen.

"Keiner haftete für Dritte"
Das funktioniert nur solange wie man nicht zu sehr verflochten ist. Die Realität hat diese Richtlinie längst überholt. Es war übrigens niemals verboten seinen Partnern zu helfen, nur existiert kein Rechtsanspruch darauf!

"Asylsystem"
Da hat tatsächlich damals Deutschland mit dem egoistischen Dublin-II-Abkommen ein vollständig unpraktikables System durchgepresst. Das funktioniert nur solange es keine nennenswerten Flüchtlingszahlen gibt.

um 11:41 von .Journalist

"Begeisterung für Europa Es ist total wichtig, dass wir die Menschen für Europa begeistern. Europa ist das wichtigste Thema der Politik in unserer Generation. Und es ist unser Europa, unsere EU."
Völlig richtig, denn nur die EU hat uns seit vielen Jahren vor neuen Kriegen zwischen einigen Nationalstaaten, die manche Foristen wieder wollen, verschont.
EU bedeutet Frieden und wirtschaftlicher Aufschwung, auch wenn es in einigen Ex-Ostblockländern etwas länger dauert.

Neue europäische Bewegung aus mehreren Nationen

kann nur produktiv sein und wie es aussieht will man mit Verstand Europa weiter entwickeln. Gut so und weiter so, die Wähler warten wahrscheinlich schon lange auf eine solche Bewegung die Bewegung in die starre Partei....lichkeit bringen. Alt und eingesessen, auswechseln durch junge, aktive Former gesellschaftlicher Strukturen zum Vorteil der Völker Europas. Gruß aus Johor Bahru.

14:34 von Der Antichrist

Sie sind mit ihrer Meinung und ihren Erfahrungen nicht allein.

Und was will Venzon im EU-Parlament erreichen?

Ein kleiner Phantast, den man in Brüssel erst mal "auf den Topf" setzen wird! Das Problem ist doch ein ganz anderes und zwar die neoliberale EU, die freie Fahrt für Unternehmen und Konzerne geschaffen hat und damit die sozialen Gegensätze in den einzelnen Ländern verschärft hat! Hinzu kommt ein riesiger, sich immer mehr ausbreitender EU-Bürokratiekrake, immer abgehobenere und weltfremde "Volksvertreter" im EU-Parlament und den übrigen Gremien der EU! Man erzählt den Bürgern etwas von Demokratie und praktiziert das genaue Gegenteil! Somit sind auch keine "Populisten" schuld an der EU-Ablehnung, sondern die Vertreter des jetzigen Systems namens EU selbst! Ich frage mich ohnehin, was die sogenannten Populisten von den Vertretern der etablierten Politik unterscheidet! Sind die gebetsmühlenartig vorgetragenen Behauptungen von Wohlstand durch Freihandel oder den sogenannten Werten, die im täglichen Leben negiert werden, etwa kein Populismus?

@Politeia - Realitätsfremd

Alleine die Forderungen der Buba im Target-2 System belaufen sich mittlerweile auf über 900 Mrd. Euro!
Die möglichen Verpflichtungen aus dem ESM-Vertrag lassen sich nicht mal beziffern!
Entweder Sie lügen sich selbst was vor oder stellen hier wider besseren Wissen Behauptungen auf!

@12:16 von Norddeutscher22

nun auch noch Albanien und Ill.-Mazedonien aufgenommen werden sollen
Es ist geostrategisch absolut sinnvoll den gesamten Balkan mittelfristig in die EU aufzunehmen, alles andere wird teurer, gefährlicher. Mit der Aufnahme bekommen wir langfristig einen sicheren, befriedeten und prospierenden Balkan.

Frankreich schielt über Bonds auf deutsches Steuergeld.
Das ist partikulare deutsche Krämerseelenlogik! Es geht um gesamteuropäische Investition. Mal die nationalen Scheuklappen abnehmen und die ganze EU ins Auge fassen. Es muss mehr umverteilt werden. Es geht um Wohlstand für alle. Es kann nicht sein, dass sich Deutschland aufgrund seiner Stärke permanent überproportional an den Vorteilen bedient. Der Anteil am EU-Haushalt ist marginal dem Pofit Deutschlands an der EU gegenübergestellt.

Europa

Wenn die Europäische Union zerfällt, werden alle beteiligten Länder Europas zum Spielball der global Player in Wirtschaft und Politik. Die Populisten hier sollten sich das genau überlegen, was sie machen. Als unsere Kanzlerin jetzt in USA in einem ergebnislosen Gespräch eigentlich nur zum Kaffeeklatsch gekommen war und der wichtigere Unterhändler aus China schon im Vorraum wartete, da muß man sich schon Gedanken machen. Es kann nur noch schlimmer kommen. Europa verliert international seinen Einfluß und einzelne europäische Staaten haben schon gar nichts zu melden.

Schon seltsam: All die Leute,

Schon seltsam: All die Leute, die immer gern von „europäischen Werten“ sprechen, von Merkel bis zu diesem jungen Mann, sagen uns nie, was genau sie darunter verstehen.

Meinen sie den ausufernden EU-Bürokratismus ?
Die fehlende demokratische Legitimation der EU ?
Die Abtretung nationaler Souveränitätsrechte ?
Die Ausplünderung des deutschen Steuerzahlers ?
Oder die gar die Flutung des Kontinents mit Migranten ohne hinreichende Integrations-Voraussetzungen ?

Mir jedenfalls ist nicht klar, warum all diese Fehlentwicklungen mit „europäischen Werten“ zu tun haben sollen.
Es sind doch eher Entgleisungen als Errungenschaften.

I

"für die EU begeistern "

Zitat: "Kai Küstner hat einen jungen Italiener getroffen, der mit seiner neuen "Volt"-Partei für die EU begeistern will."

Was genau sind die ARGUMENTE, mit denen dieser Italiener für die EU "begeistern" will.

Ich als AfD-Wähler begeister mich für Europa, für die EU nicht, die betreibt aktuell eine Politik, die Europa massiv schädigt.

"für meine Werte einzustehen"

"für meine Werte einzustehen und Europa und dessen Werte zu verteidigen"

Ich bitte um Entschuldigung, aber die Werte dieses Herrn Venzon sind mir völlig unbekannt und werden auch nirgendwo im Artikel erläutert. Worin genau bestehen denn seine Werte?

Pro-Europa/Populisten

Wie erwartet steckt das ÖR hier, natürlich total objektiv, Gut und Böse ab. Damit gleich jeder Opportunist weiß, auf welche Seite er sich schlagen muss.

Was sind eigentlich die Heilsversprechen vom breiten Wohlstand für so ziemlich Alle durch die EU, der Pro-Europäer? Bestimmt kein Populismus...

wen es interessiert,

der kann ohne aufzustehen am selben Rechner sitzend selbst recherchieren, was dieser Herr Venzon denn so für Ideen hat. Ich zumindest brauche dafür den Filter "Herr Küstner" nicht.

Das glaubt man doch selber nicht!

Zitat: "Der aktuellen Eurobarometer-Umfrage zufolge genießt die Europäische Union Beliebtheitswerte wie seit 1983 nicht mehr. Zwei Drittel der Befragten glauben, ihr Land habe Vorteile durch die EU-Mitgliedschaft."

Das glaubt man doch selber nicht!

Wie wurde die Frage denn genau gestellt, um eine "Pro-EU-Botschaft" in jubelnder Weise verkünden zu können?

Etwa: "Sehen Sie Vorteile in einer Zusammenarbeit, Austausch, Freundschaft und Frieden mit Europa?"

Irre! That's a no brainer. Ich bin sicher, in der AfD würde man mit einer solchen Fragen auch eine Zustimmung von 80 % Plus erhalten.

Wieso stellt man nicht ein wenig differenziertere Fragen, wie

1. wie beurteilen Sie die Auswirkungen der Euro-"Rettung" durch die EU/EZB

2. wollen Sie einen Zentralstaat EU zu Lasten der Souveränität des eigenen Landes?

3. wie beurteilen Sie EU in Bezug auf die Asylpolitik?`

DAS wären Fragen, die ein REALISTISCHES Bild über die EU zeichnen würde.

Leere Jubelmeldungen tun dies nicht.

@14:46 von Der Antichrist

Populismus heißt, für das Volk eintreten.

Nein, das heißt es nicht. Das ist selbst wiederum populistisch.

Die Interessen des Volks, so etwas existiert gar nicht. Ein Volk hat kein einzelnes Interesse. Es gibt immer unterschiedlichste Interessenslagen innerhalb unterschiedlichster Teilmengen der Bürger. Und diese müssen innerhalb einer Demokratie ausdiskutiert und Kompromisse ausverhandelt werden und dann immer wieder zur Wahl gestellt werden.

Da kommt dann oft nicht das heraus, was einzelnen gefällt, speziell Leuten die völkisch argumentieren.

Die EU selbst hat keine Schulden. Schulden haben die Mitgliedstaaten. Und dies vollkommen unterschiedlich. ...

Ja klar, aber nichts hängt da zusammen, die sogenannte Rettungsschirme, EZB & Co.
Hat Herr Draghi die aufgekauften italienischen Euroanleihen und andere Schrottpapiere alle schon abgeschrieben?
Ist ja nur ein interne Buchung?!

Zu einer starken Erhöhung kam es bei den Staaten übrigens erst durch die Rettung der Banken im Zuge der Finanzkrise 2007, verursacht durch die vorherige neoliberale exzessive Deregulierung in diesem Sektor!

Haben Sie dafür auch einen Beleg, der verlinkte Beitrag zeigt das nicht. Ist hier nicht auch da alles "vollkommen unterschiedlich". Hier differenzieren Sie nicht?!

Wo wurde denn vorherig neoliberal exzessiv dereguliert?

Bei den Staaten, auch in D, welche Gesetze, welche Verordnungen?!
Mehr Regulierung ist zutreffend. Ob das richtig und wirksam war, darüber lässt sich trefflich streiten. Im Nachhinein sind alle klug.

Nonsens!

Nein, das heißt es eben nicht.
Hier die Definition aus dem Duden:
"(Politik) von Opportunismus geprägte, volksnahe, oft demagogische Politik, die das Ziel hat, durch Dramatisierung der politischen Lage die Gunst der Massen (im Hinblick auf Wahlen) zu gewinnen"

Es geht eben nicht darum Politik für das Volk zu machen, sondern darum das zu sagen, was das Volk (vermeintlich) hören will, um dann die Stimmen der Wähler zu bekommen.

Gerne werden Themen übermäßig dramatisiert und die wahren Absichten verschleiert. "Dem Volk" gefällt es, aber nur bis diese Leute an die Macht kommen, dann kommt das böse erwachen.

@xerxes64 - Wo machen Sie denn das Abschaffen

kultureller europäischer Vielfalt aus?
Das sind doch nur Schlagworte.

Dass in Europa eine Region von der anderen lernt, inspiriert wird und manches übernimmt, ist seit Jahrtausenden so, wurde aber auch häufig genug durch Kriege transportiert.
Der Nationalismus ist eine Erfindung des 19. Jahrhunderts, die Ländergrenzen oft willkürlich und durch Kriege bestimmt. Das können Sie in D ganz deutlich an seinen vielen Ländergrenzen ablesen: die Kultur ist in den Grenzbereichen hüben wie drüben ganz ähnlich: Süddänemark/Schleswig-Holstein; Niederrhein/Niederlande; Saarland/Lothringen; Elsass/Baden ....etc. Die Vielfalt liegt also in den Regionen, nicht in den Staatsgrenzen.
Die Macht der Konzerne und "Investoren" ist ein globales, kein EU-Problem.
Wir können in der EU aber mit 27 Staaten vereint durch Regulierung dagegen vorgehen - wer sonst hätte dieses Gewicht?

Ich gratuliere den Gründern von "Volt" - unsere Politiker trauen sich ja wohl nicht, sich und uns für Europa zu begeistern.

Niemand wil "Europa zerstören"

"...Sie wird eine Auseinandersetzung zwischen jenen, die Europa weiterentwickeln, und jenen, die es zerstören wollen", so Karas...."
.
Dass so ein Unsin unkommentiert zitiert wird ist mit ordentlichem Journalismus nicht zu vereinbaren.
.
Niemand, nicht einmal die aller-allergrößten Populisten wollen "Europa zerstören". Der Kampf gilt einzig dieser Fehlkonstruktion "Europäische Union" mit seinen Bürokraten und seinen Institutionen!
.
Populismus gleichzusetzen mit einem Kampf gegen "Europa" ist eine der größten Fake-News dieser Tage.

Thematische Ausrichtung

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@traurigerdemokrat 11:40

"Welche Positionen vertritt Herr Venzon?

Was bedeutet für ihm "pro EU"?!
.
Das gute für Populisten ist: Sie müssen niemandem erklären wofür sie stehen und wie sie ihre Ziele erreichen wollen.
.
Belassen Sie es also dabei. Nachfragen hat vermutlich wenig Sinn.

Trumps EU-feindlicher Kurs

wird das schon richten. Bei allen Strickfehlern bleibt doch die EU (neben China) das einzige Bollwerk gegen die Anfeindungen des US-Präsidenten. Der pickt sich momentan mit dem größten Recht alle Rosinen raus - und verbrämt damit alle „Verbündeten“. Wer die EU NICHT stützt, begibt sich frei in die US-Hände. Nun, wer‘s will ... Mal abwarten, wie sich die Briten in diesem Haifischbecken behaupten werden.

15:21 von GeMe

Es geht eben nicht darum Politik für das Volk zu machen, sondern darum das zu sagen, was das Volk (vermeintlich) hören will, um dann die Stimmen der Wähler zu bekommen.

Ja und, wo ist das Problem? Wenn ich weiß, was das Volk hören will, dann weiß ich auch, was das Volk will. Nun muß der Politiker nur noch die Forderungen seines Souveräns umsetzen und gut ist. Es gibt Beispiele, wo das sehr gut funktioniert.

@15:08 von Demokratie-Jetzt: europäische Werte

Ich bin ein großer Freund der EU auch wenn manches besser laufen könnte.

Privat: Ich lebe im Dreiländereck D-B-NL und kann problemlos ohne Grenzkontrollen in wenigen Minuten nach Belgien oder Holland fahren, um dort z.B. einkaufen zu gehen. Dazu muss ich nicht mal Geld umtauschen. Früher hatten meine Frau und ich immer drei Porte­mon­naies dabei, in denen natürlich auch ausreichend Geld in der passenden Währung sein musste. Heute alles Euro, alles easy. Dank EU-Regelungen sind die Produkte aus den Nachbarländern genauso sicher wie die deutschen.

Beruflich: Ich arbeite in einer Firma mit 650 Mitarbeitern in 19 Ländern auf der Welt. Wir verkaufen unsere Produkte weltweit. Das Meiste geht in die EU-Staaten.
Dank der EU ist der Export aus Deutschland unkompliziert und dank dem Euro braucht man keine Kurse umzurechnen.
Beim Export in nicht Euro-Länder macht das nämlich einen Haufen zusätzlicher Arbeit. Wenn ich ein Angebot z.B. für die USA schreibe, brauche ich die doppelte Zeit.

Unabdingbare Bedingungen für ein gemeinsames Europa!

Wie jedes Kind weiß, als AfD-Wähler bin ich begeisterter Europäer. Ich möchte Europa vor den fatalen Politiken der EU-Bürokraten. Mein politisches Denken und Handeln trachten auf ein funktionierendes, erfolgreiches und demokratisches Europa!

Unabdingbare Bedingungen für ein gemeinsames Europa sind für die folgenden:

1. Beendigung der billionenschwere Schuldenvergemeinschaftung und Haftungsunion

2. Zurückweisung der Macron-Pläne

3. Konsequenter Schutz der EU-Außengrenzen vor illegaler Einwanderung

4. Beendigung der illegalen Masseneinwanderung aus Afrika und dem Orient

5. Auflösung der gesamten intransparenten „Rettungs“-Architektur (ESM, ELAs, EFSMs, EIBs, EDIS …)

6. Einhaltung grundlegender Verträge und Gesetze zur Stabilitätssicherung des Euros: Vertrag von Maastricht, Art. 123 & 125 AEUV

7. Zurücknahme der Lissaboner EU-Verträge: Zurückführung der EU ist nach Vorbild Adenauers, Monets, Schumanns und de Gaulles zu einem „Europa der Vaterländer“

@15:04 von xerxes64

Das Target-2 System ist ein System zur Regulierung der Zahlungen der nationalen Zentralbanken. Deren Bilanzen gehen über die Jahre immer rauf und runter. Es hier einzubringen ist selbst wider besseres Wissen Behauptungen aufzustellen!

Das hier ein entsprechendes Ungleichgewicht herrscht bedeutet, dass die Interbankenfinanzierung immer noch nicht wieder gesund ist.

Die möglichen Verpflichtungen aus dem ESM-Vertrag lassen sich nicht mal beziffern!
Bis jetzt zieht die EZB Jahr für Jahr etliche Milliarden Gewinn aus ihrem Rettungsprogramm. Aus möglichen Worst-Case Szenarien sichere Verpflichtungen abzuleiten ist intellektuell unredlich.

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

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Welche Argumente, Hr. Venzon?

Welche Argumente hat Hr. Venzon denn? Mit welchen ARGUMENTEN will er denn für sich und sein Projekt gewinnen?

Wieso soll es denn sinnvoll zu sein, weitestgehende Kompetenzen nach Brüssel zu transferieren?

Wie will er / die EU denn

1. Europa vor illegaler Masseneinwanderung aus Afrika und dem Orient schützen?

2. die südeuropäischen Wirtschaften wieder flott machen, die seit mehr als fünf Jahren nur dadurch künstlich am Leben gehalten werden, indem die EZB/EU Billionen Euro billigen Geldes in den Markt pumpt? Genau diese Politik, die nur in der Katastrophe enden kann und kein einziges Problem löst, weiterführen?

3. die Sparer, Steuerzahler, Arbeitnehmer im Norden Europas vor Enteignung schützen, die diese im Zuge der Euro-"Rettung" in Billionenhöhe zu erleiden hatten?

... und jeder, der die EU als die Ursache all dieser Problem und keineswegs deren Lösung, sind dann "Populisten, die Europa zerstören wollen"??

Welche "überzeugende" "Logik"!

@15:20 von gman

Hat Herr Draghi die aufgekauften italienischen Euroanleihen und andere Schrottpapiere alle schon abgeschrieben?

Nein er macht Jahr für Jahr damit Gewinne in Milliarden Höhe!

erst durch die Rettung der Banken/Haben Sie dafür auch einen Beleg?
Muss man Ihnen alles vorkauen? Einfach mal eine Suchmaschine anwerfen!
Aber von mir aus eurostat z.B.:
"http://ec.europa.eu/eurostat/tgm/table.do?tab=table&init=1&language=de&pcode=teina225&plugin=1"

@15:31 von ms12345: Ich könnte heulen

Ja, manchmal könnte man heulen. Immer mehr Politik zu gunsten von Reichen und Unternehmen und immer weniger für das einfache Volk. Da das einfache Volk aber eher die Rechten als die Linken wählt, ist es vom Volk wohl so gewünscht.

Was wir in der EU brauchen ist mehr EU und nicht weniger. Aber es muss eine EU der Bürger Europas sein.
Mit einem von den Bürgern gewählten Parlament, dass dann die EU Kommission (EU Regierung) wählt. Die Kommission kann dann, wie die Bundesregierung Gesetztesvorschläge einbringen (andere Parteien natürlich auch), die dann vom Parlament mit Mehrheit beschlossen werden müssen.

Dann muss das VETO der Mitgliedsstaaten weg und z.B. durch eine 75% Mehrheit ersetzt werden, damit nicht ein Land alles blockieren kann. Bisher kommt man nur auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, das bringt keine Fortschritte.
Ziel sollte es sein die EU zu den zweiten USA zu machen. Diel Länder werden dann Bundesstaaten.

@Am 26. Mai 2018 um 15:36 von GeMe

Zitat: "Privat: Ich lebe im Dreiländereck D-B-NL und kann problemlos ohne Grenzkontrollen in wenigen Minuten nach Belgien oder Holland fahren, um dort z.B. einkaufen zu gehen. Dazu muss ich nicht mal Geld umtauschen. Früher hatten meine Frau und ich immer drei Porte­mon­naies dabei, in denen natürlich auch ausreichend Geld in der passenden Währung sein musste. "

Spitze!

Wozu braucht man die dusselige EU dabei, Juncker, Verhofstadt und wie sie alle heißen?

Zitat: "Beruflich: Ich arbeite in einer Firma mit 650 Mitarbeitern in 19 Ländern auf der Welt. Wir verkaufen unsere Produkte weltweit. Das Meiste geht in die EU-Staaten."

Spitze!

Und wozu braucht man die dusselige EU dabei, Juncker, Verhofstadt und wie sie alle heißen?

@Politeia - Das schlägt dem Fass den Boden aus!

"Deren Bilanzen gehen über die Jahre immer rauf und runter."

Das ist ein solcher Quatsch, dass ich darauf nur mit einem Link zur Realität antworten kann:

https://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Statistiken/Zeitreihen_Datenbank...

Was Sie hier die ganze Zeit an Behauptungen aufstellen, ist schon eine böswillige Verdrehung der Tatsachen. Aus welchem Grund Sie auch immer dies tun!

Für mich ein anderer Knackpunkt

Sinnbildlich dafür die Iran-Krise.
Frankreich hat den Fehdehandschuh hingeworfen, mit der Frage Vasall sein, oder souverän.
Wenn sich die USA mit ihrem Machtanspruch gegen die Werte der EU durchsetzen sollte, könnte das der Anfang vom Ende der EU sein.
Nur eine souveräne EU wird auch die Zustimmung der EU-Anhänger bekommen.
Anders gefragt, warum sollte man andernfalls einen Vasall der USA wählen?

@15:35 von Barbarossa 2: Wo ist das Problem?

Das Problem ist z.B. wenn ich dem Volk ständig einrede die Flüchtlinge wäre an allem schuld, um damit ins Parlament einziehen zu können und dann, wenn ich an der Regierung bin, meinen kleinen Horrorladen aufmache, den ich vorher in meinem Parteiprogramm unter Punkt 99 Abschnit 1.2.3.zz irgendwo versteckt hatte. In meinem Wahlkampfreden habe ich den kleinen Horroladen natürlich nie erwähnt, denn das wäre beim Volk ganz schlecht angekommen und hätte massig Stimmen gekostet.

Es geht eigentlich nicht

Es geht eigentlich nicht gegen die EU. Allerdings,warum die Briten mit einer guten Mehrheit für den Brexit gestimmt haben,ist ja kein großes Geheimnis,sollte aber nicht genannt werden.

@Am 26. Mai 2018 um 15:36 von GeMe

Zitat: "Beruflich: Ich arbeite in einer Firma mit 650 Mitarbeitern in 19 Ländern auf der Welt. Wir verkaufen unsere Produkte weltweit. Das Meiste geht in die EU-Staaten."

Ach, und um einen gemeinsamen Binnenmarkt auf die Beine zu stellen, brauch man die EU? Eine gemeinsame Geldpolitik, eine gemeinsame Währung, eine gemeinsame Regierung?

Nennen Sie mir doch bitte nur eine Freihandelszone der Welt, die eine gemeinsame Währung, Regierung und Geldpolitik hat!

Gegen einen gemeinsamen Binnenmarkt und Freihandel hat niemand etwas.

Was Sie hier liefern, sind nur Strohmann-"Argumente"!

@Am 26. Mai 2018 um 15:36 von GeMe

Zitat: "Dank der EU ist der Export aus Deutschland unkompliziert und dank dem Euro braucht man keine Kurse umzurechnen.
Beim Export in nicht Euro-Länder macht das nämlich einen Haufen zusätzlicher Arbeit. "

Ist das jetzt wirklich das "beste" Argument, das Sie für die EU liefern können?

1. Ihnen macht das Rechnen Schwierigkeiten? --> Früher hat man Geschäft in Europa mit der DEM begleichen können. Außerdem gibt es Vorschläge zu einem Nord- und Südeuro.

2. Um Ihnen das Rechnen abzunehmen, führen wir lieber eine Zwangswährung, die uns Billionen für übernommene Schulden kostet?

3. Freihandelsabkommen mit Nicht-EU-Länder gehören ausgeweitet. Stimmt. Sagt ja auch niemand etwas anderes!

4. wir exportieren sowieso nur noch 32 % unserer Exporte in die Eurozone. Das aber nur mal am Rande!

Und das sind jetzt die "Argumente", mit denen all der Mist, den die EU sonst noch verzapft, gerechtfertigt werden sollen?

Weiterentwickeln oder

Weiterentwickeln oder zerstören?
So wie es läuft zerstört sich die EU der Euro selbst. Das ist noch nicht mal die Schuld der sog. Popolisten, nein das haben die Eiferer selbst gemacht.
Also weiterentwickeln? Wie oder wo denn? Meint man Erweitern? das ist gut gelaufen. Was ist mit den Versprechungen? Haften Staaten für andere? Was ist mit Draghies Gelddruckmaschine, wann kommt die Rechnung? Laufen beim Wort Verantwortung alle auseinander. Am Fressen fassen sind sie vereint?
Nein wenn es schief geht dann fasst euch an die eigenen Nase.

@15:50 von GeMe

aber eher die Rechten als die Linken wählt
Ich gebe Ihnen ja so recht! Und wenn die Linken mal die Mehrheit hätten, sind sie untereinander zerstritten oder nicht koalitionsfähig (z.B. BTW Deutschland 2013 Rot-Rot-Grün).

Was wir in der EU brauchen ist mehr EU und nicht weniger.
Absolut korrekt! Wir sollten dann zusätzlich auch ein Zweikammerparlament bekommen und den Rat der EU in seine Länderkammer überführen und die Unionskammer mit "one man one vote" bestücken.

@16:05 von Tassert: Verschiedene Sprachen

"Nicht ohne Grund haben sich in der langen europäischen Geschichte Nationen gebildet zudem mit eigenen Sprachen.
Und diese Nationen haben sich auch Staaten gegeben."

Unter Karl dem Großen gab es schon mal etwas ähnliches wie die EU. Damals haben auch nicht alle Menschen die gleiche Sprache gesprochen.

Und wenn man ihre Idee konsequent umsetzt, dann muss man aus Deutschland mindestens 10 verschiedene Nationen machen, denn jemand aus dem tiefsten Bayern spricht keines Falles die gleiche Sprache wie ein Sachse oder ein Schleswig-Holsteiner, um nur mal drei Beispiele zu nennen.

@16:05 von Tassert

Eine EU kann als "Einheitseuropa" nicht in funktionieren/Nicht ohne Grund haben sich in der langen europäischen Geschichte Nationen gebildet

Das erinnert mich irgendwie an Diskussionen aus dem 19. Jahrhundert um die deutsche Einigung. Da gab's auch immer Leute die argumentierten warum Deutschland kein Bundesstaat werden kann und immer allerhöchstens ein Staatenbund bleiben darf.

Niemand, auch nicht die begeisterndsten Föderalisten fordert übrigens ein "Einheitseuropa". Diese wollen ein Europa "In Vielfalt vereint". Einen Bundesstaat, Bürger mit gleichen Rechten und Pflichten, Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit, Rechtstaatlichkeit, Wohlstand und Sicherheit für alle.

@ 16:03 von BreiterBart

Wie Ihr Name schon suggeriert machen Sie ordentlich Stimmung gegen Europa. Leider mit falschen Zahlen. Das Exportvolumen mit unseren europäischen Partnern beläuft sich auf etwa 60 %.
Aber vom Handel abgesehen liegt der größte Vorteil in der politischen Stärke der EU, wenn mal alle Mitgliedsländer an einem Strang ziehen. Das erlebt man gerade bei den Streitigkeiten mit den USA. Ohne EU hätten deutsche Autobauer schon längst Strafzölle zu entrichten. Daher bemüht sich Washington und Moskau regelmäßig, die politische Union zu schwächen. Nicht umsonst wurde dort der Brexit genüsslich gefeiert.

@15:52 von BreiterBart: Spitze!

"Wozu braucht man die dusselige EU dabei, Juncker, Verhofstadt und wie sie alle heißen?"

Irgendjemand muss ja die einheitlichen Regeln, an die sich alle Mitgliedsstaaten der EU zu halten haben ja festlegen.

Ich habe in meinem Kommentar um 15:50 erklärt wie ich mir eine EU vorstelle. Wie die USA mit einer zentralen Regierung und Bundesstaaten, die in gewissen Grenzen eigene Regelungen aufstellen dürfen.

...mit den aufgekauften griechichen und italienischen Anleihen! Das ist ja schon Sarkasmus. Dann kann Frau Merkel auch Luftschlösser vermieten und muss nicht bauen.

Jeder Bankvorstand würde mit der Staatsanwaltschaft und Gerichten zu tun bekommen, wenn er solche Gewinne im Jahresabschluss ausweisen würde. Zweifelhafte Forderungen, deren Tilgung unsicher sind, unterliegen einem Ausfallrisiko das zwingend zu berücksichtigen ist. Das nennt man Wertberichtigung.

Ob die EZB mit den aufgekauften Papieren unter dem Strich Gewinne macht zeigt sich erst nach deren Fälligkeit. Alles andere sind Luftnummern.

Der Link zur Tabelle von Eurostat der Bruttoverschuldung der Staaten ist kein Nachweis zu der von Ihnen verbreiteten Thesen.
Wo ist konkret die Verschuldung durch die Bankenrettung. Meinen Sie die "Staatsbanken-Landesbanken"?

Z.B. die Commerzbank; ob der Staat am Ende Geld verlieren wird, steht noch nicht fest!

www.zeit.de/2018/16/commerzbank-klaus-peter-mueller-banker-politik

Wenn man eine WG gründet und

Wenn man eine WG gründet und alle Türen aushängt, dann muss zumindest die Außentür kontrolliert werden. Sonst funktioniert das nicht.

Und ein gemeinsames Haushaltsgeld kann auch dann nur funktionieren, wenn überwiegend solche Neumitglieder aufgenommen werden, die ab und zu auch mal etwas einzahlen.

Und wenn die Haupt-Zahler dann per Mehrheitsbeschluss von den Nehmern überstimmt werden, dann ist es ganz schlecht für die Stimmung, zumindest bei den Zahlern

Das ist der Grund der Krise der EU

"1. Ihnen macht das Rechnen Schwierigkeiten? --> Früher hat man Geschäft in Europa mit der DEM begleichen können. Außerdem gibt es Vorschläge zu einem Nord- und Südeuro."

Nein das Rechnen macht mir keine Schwierigkeiten. Das habe ich auch nicht geschrieben. Ich schrieb, dass es viel Zeit kostet, jeden Preis in eine Fremdwährung zum aktuellen Wechselkurs umzurechnen.

Die Kollegen, die sich mit Zollerklärungen beschäftigen, sind von der EU übrigens auch sehr überzeugt.

Der Euro hat nichts mit Schuldenübernahme zu tun. Das sind zwei Baustellen. Die Schuldenübernahme war bei der Euro-Einführung auch nicht vogesehen.

Die Alternative zur EU wären Freihandelsabkommen zwischen den Mitgliedsstaaten. Lustige Idee wenn 27 Staaten untereinander Verträge machen, gibt das 351 Verträge.

Dass der Austritt aus dem EURO die Preise für deutsche Produkte um 30 bis 50% steigen lassen würde, wäre für unsere Wirtschaft natürlich kein Problem.

@ 16:05 von Tassert

Ihr Kommentar ist gute Werbung für mehr Europa. Nationalisten blicken immer nur zurück. Man sollte lieber in die Zukunft sehen!

@16:18 von Politeia

"Sicherheit für alle."

Inwiefern hat denn das Europa der offenen Grenzen dem einfachen Bürger mehr Sicherheit gebracht als z.B. in den 50er Jahren?

Offene außereuropäische Grenzen, mit denen zB IS-Kämpfer offen einreisen. Visafreiheit für Georgien. Avisierte Aufnahmegespräche für Albanien im Gespräch. Was davon bringt mehr Sicherheit für den einzelnen Steuerzahler?

@15:55 xercexes64

Was Sie hier die ganze Zeit an Behauptungen aufstellen, ist schon eine böswillige Verdrehung der Tatsachen.
Ihr Link bestätigt im Übrigen meine These (einfach mal auf Grafik klicken).
Bessere Grafik zur Darstellung (nicht nur die Sicht der Bundesbank):
"https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Target2%25_20graph%25_20-%25_20%25_20ecb%25_20data(1).jpg"

Meine Motivation ist Aufklärung. Die Ihre scheinbar EU-Bashing, und da gehen nach dem Rezept des Whataboutism vor. Das Thema war nicht Interbankenhandel, sondern die Gründung der gesamteuropäischen Partei Volt.

@16:37 von Kamminer

"Nationalisten blicken immer nur zurück. Man sollte lieber in die Zukunft sehen!"

Genau das meine ich. Wer sein Geld in Ländern wie Griechenland und vielleicht bald Italien und Frankreich gut genug verteilt sieht und sich nicht noch Albanien zusätzlich dazusehnt, der soll also ein Nationalist sein? Das ist zutiefst populistisch

Italien und die sogenannten Populisten

Sieht man mal davon ab, dass es zur Unsitte der Medien des Großkapitals und der Staatsmedien geworden ist, alle den Herrschenden nicht genehmen politischen Parteien und Gruppierungen mit dem Begriff Populisten zu verunglimpfen, in Italien hat schon immer das Chaos geherrscht. Wieso soll das auf ein Mal anders sein? Italien ist von den Flüchtlingswellen durch seine Lage besonders betroffen und schon immer wirtschaftlich schwach gewesen. Das ist halt der Nährboden für instabile politische Verhältnisse. Außerdem sind viele " populistische " Parteien nicht gegen Europa, sondern gegen die jetzigen Zustände in der EU und wollen sich nicht dem Diktat des Großkapitals und dem neuen Häuptling Macron beugen. Ein Schritt in die richtige Richtung wird in der EU hoffentlich die Verhinderung der Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch eben Italien, Österreich, Ungarn, Bulgarien sein. So etwas nennen wir " Populisten " selbständige, selbstbewusste und unabhängige Staaten in der EU.

18:44 von Norddeutscher22

«Inwiefern hat denn das Europa der offenen Grenzen dem einfachen Bürger mehr Sicherheit gebracht als z.B. in den 50er Jahren? […]
Visafreiheit für Georgien. Avisierte Aufnahmegespräche für Albanien im Gespräch. Was davon bringt mehr Sicherheit für den einzelnen Steuerzahler?»

Wenn man unter "Sicherheit" lediglich versteht, möglichst wenig Georgiern und Albanern auf deutschen Straßen zu begegnen, dann mag man die heutige Sicherheit als Rückschritt gegenüber der in den ‘50ern empfinden.

Das ist aber eine sehr eingeengte Sichtweise.
Und auch bei weitem nicht jeder Georgier "will uns ans Leder", längst nicht jeder Albaner begehrt unsere Autos oder Dinge aus unseren Wohnungen.

Vielleicht sollte jeder ganz grundsätzlich nur im eigenen Land bleiben?
Oder in der eigenen Stadt?
Im eigenen Stadtteil?
Oder am allerbesten in der eigenen Wohnung?

Könnte die Sicherheit erhöhen …

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