Kommentare

Die Auto industrie eilt von

Die Auto industrie eilt von Rekord zu Rekord. Warum läsdt man die nicht ihre fehler bezahlen?
Merkel muss nicht vor vw kuschen. Sie wird eh nicht wieder gewählt.
Entweder Nachrüstung zu lasten der Hersteller, oder Rückgabe der fehlerhaften Ware bei 100%kostenerstattung.
alles andere ist kein guter weg, Frau Merkel.

Der Scheuer Andy ist sauer auf die EU

Millionen von Dieselfahrer (auch CSU Wähler) kochen vor Wut weil die CSU alles dafür tut,
damit die deutschen Dieselfahrer nicht endschädigt werden.

Softwareupdates sind Volksverdummung
Aus einen Trabbimotor kann man damit
auch einen Formel1 Motor machen.
Außer bei der CSU :-)

Softwareupdates?

„Die bislang getroffenen Maßnahmen, wie Software-Updates...“

Haben den bisher schon Softwareupdates stattgefunden? Außer gezwungenermaßen bei VW?

Wenn ich die Diskussion richtig verfolgt habe, dann waren das bisher nur immer irgendwelche Versprechungen nach Dieselgipfeln, aber ich habe noch gelesen, dass das auch durchgeführt wurde. Und selbst wenn es nur 10-20% Verbesserung bringt ist das schon mal besser als nix. Städten, die die Grenzwerte nur knapp reißen könnte das helfen.

Aber die Regierung zwingt die Hersteller ja nicht mal dazu und ausländische Hersteller waren an den Dieselgipfeln sowieso nie beteiligt.

Also alles nur eine große Show.

Wie tönte es gestern sinngemäß?

"Die Politik überlegt, ob sie die Autofirmen zu Hardwarenachrüstungen ÜBERREDEN kann", hörte man in den Medien.

Ich frage mal: bedeutet das, dass Manager der Politik sagen können, was sie zu tun hat? Und wenn ja, wieso geht das so? Hat das etwas damit zu tun, dass so mancher Politiker nach seinem Aussscheiden aus eben dieser, sich auf der "anderen Seite", eben bei den Managern, wieder findet. Finanziell gut gepolstert.

Jedenfalls zeigt uns diese Meldung das Deutsche Sittenbild: das was Abhilfe schafft wird nicht getan (Hardware), das was kaum was kostet (software) wird als besseres Placebo eingesetzt.

Dabei hat VW so viel Gewinn gemacht, dass Nachrüstung locker zu stemmen wäre. Aber weniger Gewinn ist Aktionäre nicht zumutbar.

Und damit die Politiker, die ihren Wählern verdreckte Luft zumuten, dennoch wieder gewählt werden - setzten sich die selben Politiker, die die Umweltverschmutzung zu verantworten haben, gegen Fahrverbote in den vergifteten Städten ein.

Blanker Zynismus

Merkel hat blockiert

... und das haben wir nun davon. Nun wird es teurer als geplant. Merkel sollte umgehend ihre Hinhaltetaktik aufgeben und endlich die Automobilindustrie in die volle Haftung bzw. unter die Fittiche nehmen. Es kann nicht sein, dass sie sich so wehement dagegen sträubt. Das hat schon fast das G´schmäckle von "Schwarzer Koffer Politik". Schluss damit. Jetzt.

Fahrverbote?

Was ist denn mit den Fahrverboten? Man hört und sieht nichts mehr. Welche Fristen will die jeweilige Landesregierung / Städte denn da wieder verstreichen lassen? Immerhin werden jeden Tag die Grenzwerte überschritten, je nach Stadt.

Auf ein Wort

Es ist die Regierung Merkel und es sind die Verflechtungen dieser Regierung tief hinein in die Autoindustrie, die den Dieselskandal erst ermöglicht haben. Gäbe es in der BRD eine echte Demokratie, so würden politisch Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen und müssten ihre Posten räumen. Die BRD ist aber keine Demokratie, sondern sie gibt sich wie ein Wirtschaftsunternehmen. Das macht uns Denkern schwer zu schaffen und am liebsten würden wir den ganzen Bundestag auflösen. Ein Neuanfang ist das, was die Bundesrepublik dringend bräuchte. So aber wird der Sumpf aus Politik und Wirtschaft immer weicher und nicht mehr begehbar. Der Dieselskandal ist nur die Spitze des Eisbergs.

Umrüstung statt Dividende

Die Mehrzahl der Experten sind sich einig, dass Software-Updates nicht den gewünschten Erfolg bringen. Die Hersteller können sich immer noch dank der amtierenden Autolobby-Regierung trotz millionenfachen und wohl vorsätzlichen Betruges am Kunden "weigern", die Fahrzeuge technisch in den angepriesenen und vom Kunden gewollten Zustand zu versetzen. Vielmehr verweisen die Hersteller auf die Möglichkeit, neue Fahrzeuge zu kaufen. Ich persönlich kenne niemanden in meinem Umfeld, der/die mal eben so einen neuen VW, BMW oder Audi kaufen könnte. Warum auch, denn viele von denen haben vor wenigen Jahren gerade "saubere" Fahrzeuge von diesen Herstellern gekauft und wurden schlichtweg belogen!

Wenn die technisch möglichen und wirksamen Hardware-Nachrüstungen nicht kommen, hat diese Regierung bewiesen, dass Wahlen nur dazu dienen, den Personenkreis festzulegen, der anschließend durch Lobbyisten und Verbände einseitige Interessen umsetzen soll und gerade nicht den Willen des Volkes.

Dramatisches Problem wird verschleiert

Es geht nicht um etwas Technik, sondern um jährlich tausende von zusätzlichen Toten durch NOx: Die Reinigung von NOx erfordert bestimmte Temperaturbereiche (um 230 Grad) im Katalysator, die bei vielen Diesel-Bussen/-Autos nicht erreicht wird, die technisch mögliche Heizung fehlt. Alles seit vielen Jahren bekannt, durch CSU-Verkehrsminister behindert und verschleiert.

Ergebnis: Bei den meisten Diesel, die jetzt gerade auf der Straße fahren, werden die Abgase gar nicht gereinigt! Das lässt sich durch Software-Update nicht beheben! Nur durch SCR-Kat, der - in Großserie gebaut - um 1500 € kosten würde.

Umgekehrt: Hätten alle Diesel funktionierende Katalysatoren statt Mogelsoftware, wäre der NOx-wert weit unter den Grenzwerten - tausende Tote weniger!

Aber CDU/CSU wollen die Rekordgewinne der Automobilherstellen schützen ... und solange das Wahlvolk solche "Totengräber" wählt, wird sich nichts ändern. Nun muss mal wieder die EU ran ...

Nicht glaubhaft.

Wenn die EU. Die viel größeren Probleme von heute, genau so angehen würde, wäre sie für mich eher glaubhaft. Das Insektensterben oder Aussterben ganzer Arten ist nicht mehr reparierbar.

Abwälzung der Kosten

Ich schlage vor, die Kosten von Betrugs- und Schummelversuchen den Herstellern aufzubrummen, die unzulänglichen Messvorschriften der jeweiligen Abgasnormen (Überschreitung im Realbetrieb) dem Staat bzw. anteilig der Automobillobby aufzubrummen und darüber hinausgehende Maßnahmen von Privatleuten zahlen zu lassen. (z.B. Aufrüstung von Euro 4 auf Euro 6) .Erstens wäre damit eine relativ gerechte Aufteilung geschaffen, zweitens hat ein einfaches Modell am ehesten die Chance einer schnellen Umsetzung und drittens hilft es Interessenskonflikten wie VW-Land Niedersachsen zu entschärfen

Und wiedermal werden die

Und wiedermal werden die Steuerzahler zur Kasse gebeten für die Gefälligkeiten der Regierung an die Lobbys.
Warum hat sowas nie Konsequenzen für die die es zugelassen oder ermöglicht haben, für welche Gegenleistung auch immer.

Betrügerautos

Es ist kaum anzunehmen, dass der betrug am Kunden geahndet wird. Betrug deshalb, weil unter Vortäuschung falscher Werte ein zu hoher Preis verlangt wurde. Die ständig steigenden Preise wurden mit den vielen vielen technischen Innovationen begründet, die - wir nun wissen - gar nicht gab. Es wurde einfach nur abgezockt.

Die aktuelle Rechtslage lässt es schon heute zu, VW mit einer Strafe von 5Mrd zu belegen - warum wird dies nicht getan? Davon könnte die Strafe an die EU bezahlt werden.

Aber es wird so nicht kommen. Warum?

Dafür muss man mal Karl Marx lesen (letzte Woche in aller Munde). Er schrieb bereits vor weit über 150 Jahren von immer stärkeren Verflechtungen von Wirtschaft und Politik im Spätkapitalismus - wie weitsichtig aus heutiger Sicht.

Wie krank ist das alles?

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man eigentlich nur noch drüber lachen. Der Bürger ist wieder der Dumme. Ich bin einer der Menschen, die in Köln leben, an Allergien kranken und täglich die schlechte Luft atmen müssen. Hier passiert rein gar nichts um das Luftproblem in den Griff zu bekommen. Die Stadt erstickt im Verkehr, die sich im schlechten Zustand befindenden Fahrradwege sind mit Autos zu geparkt und keinen scheints zu interessieren. Jetzt soll wieder der Steuerzahler die Zeche für das Versagen der Politik bezahlen. Eine doppelte Opferrolle, der Leidtragende wird bestraft. Die Autoindustrie, betrügerischer Verursacher des Problems, wird weiterhin verschont. Das System ist einfach nur noch krank...

Das Ende der Aussitztaktik

kann erst mit dem Ende von Frau Merkel kommen. Nichts tun ist und bleibt ihre Vorgehensweise. Wir werden also ca 3,5 Jahre noch warten müssen und uns solange von anderen Aufdiktieren lassen müssen was wir tun bzw. tun dürfen.

Es ist traurig, wenn man feststellt,

dass die USA ein Rechtsstaat sind und wir nicht. Es ist traurig, weil die USA für mich noch nie ein Vorbild waren.
Ich denke eines unserer gigantischsten Probleme ist unser Lobbyismus.
Unsere politischen Vertreter haben sich von den Lobbyisten so verwöhnen lassen, dass ihnen einfach nicht mehr bewusst ist, dass das nichts anderes als Korruption ist.
Ich hoffe, dass viele Menschen nachdenklich werden und sich fragen, warum Winterkorn ins Gefängnis käme, wenn er den Mut aufbrächte Deutschland noch einmal zu verlassen und in Deutschland kann dieser Mann unbehelligt als Multimillionär leben.
Mir ist sowieso nicht klar, warum Verbrecher, auch wenn sie einen deutschen Pass haben, nicht an einen anderen Rechtsstaat ausgeliefert werden können. Das man einen Deutschen nicht an ein Land wie die Türkei ausliefert, das leuchtet mir noch ein aber keine Auslieferung an die USA, das leuchtet mir nicht ein. Ausnahmen bei zu unrecht Verfolgten gingen für mich in Ordnung, ist Winterkorn aber nicht.

Verantwortung geht anders

Normalerweise werden Täter verurteilt, nicht aber, wenn Regierungsmitglieder in den Aufsichts- und Verwaltungsetagen sitzen. Würde mich nicht wundern, wenn in Deutschland die Verbraucher vor den Kadi gezogen werden, schließlich sind sie die Übeltäter, die diese Dreckschleudern gekauft haben?

@ noemu 09:57 Uhr

" die Kosten von Betrugs- und Schummelversuchen den Herstellern aufzubrummen, die unzulänglichen Messvorschriften der jeweiligen Abgasnormen (Überschreitung im Realbetrieb) dem Staat bzw. anteilig der Automobillobby aufzubrummen und darüber hinausgehende Maßnahmen von Privatleuten zahlen zu lassen.
Denkfehler:
Unzulängljchkeiten den Staat aufzubrummen ist korrekt, aber "der Staat" das sind wir alle.
Die Lenker des Staates (Regierung und Volksvertreter) in Regress zu nehmen wäre richtig.

Betrug und allg. Gestank sind zweierlei

Ich schlage wie @noemu vor, die Fälle zu unterscheiden: Wer ein eco-Auto gekauft und eine Dreckschleuder bekommen hat, möge auf Kosten der Industrie eine "Reparatur" bekommen. Wer wie ich einen alten Diesel hat, der jetzt vor Fahrverboten steht, könnte evtl. die Möglichkeit bekommen, auf eigene Kosten eine Nachrüstung durchzuführen. An der Zunahme des Verkehrs in den Städten ist die Autoindustrie nicht schuld. Und bei mir auf dem Land brummt es ja auch schon den ganzen Tag.

Hersteller müssen bezahlen

was sie verbockt haben. laut gesetz gilt verursacherprinzip, was soll das ganze rumgeeier mit steuergeldern und autofahrer beteiligung. hersteller muss liefern was der hersteller angeboten hat.

Strafzahlungen von unseren Steuergeldern?

Die möglichen Strafzahlungen werden dann doch sicherlich von den Verantwortlichen privat vorgenommen, oder? Für den anderen Fall erwarte ich sonst eine entsprechende Erstattung vom Finanzamt, die können das Geld ja anschließend bei den bekannten Verantwortlichen einklagen. Und hier hat die EU den deutschen und unter ihrer Regierung leidenden Bürgern mal wieder geholfen.

Hallo Leute, nun soll man mal die Kirche im Dorf lassen:
Tausende von Tote sind Märchenzahlen und durch nichts gedeckt. Der Grenzwert wurde willkürlich so tief festgelegt, in den USA ist der z.B. 3x höher. Am Arbeitsplatz darf der auch zigfach höher sein. 60 Städte haben noch zu hohe Werte, davon sehr viele um 50 Mikrogramm, also kurz davor den Wert zu schaffen. Was jetzt irrsinnig gefordert wird, ist für ein paar Mikrogramm, die demnächst erreicht werden zig Mrd zu verplempern für alte Autos, die in den nächsten 3j eh weg sind. Das Umrüsten dürfte auch so lange dauern. Die Hersteller haben entgegen der Darstellung in den Medien Autos verkauft die der Gesetzeslage entsprochen haben, die werden sich nicht beteiligen. Hier in der EU war es auch kein Betrug wie immer unterstellt wird, weil Abschaltung hier nicht verboten war in den USA schon. Der eigentliche Skandal ist, das jetzt immer noch Diesel nach alter Norm verkauft werden mit schlechtem Abgas. Nachrüstungen sind nicht freigegeben.

Aussitzen

Die Groko und Merkel insbesondere sind Meister im Aussitzen.
Auf die Medien bin ich sauer da vor der Wahl nichts kam vom Dieselskandal dem Politik/Autolobby Filz., nichts zum Wohnungsmangel/ Mietpreisexplotion und nicht zur Hartzarmut. Es wird sich nichts ändern solang diese Dame regiert, wiederrum verlohren Jahre.

Nun ist der ganze Schlamassel endlich dort,

wohin er seit langem gehört, bei der Bundesregierung. Sie trägt die Verantwortung dafür, dass die "Amis" uns am Kanthaken gekriegt haben. Hätte der Verkehrsminister seiner Kenntnis entsprechend früher eingegriffen, wäre uns zumindest die Peinlichkeit erspart geblieben, von den USA erwischt worden zu sein.
Eigentlich müsste Politik einen selbstfinanzierten Risiko-Fonds für Fehlleistungen dieser bewussten Art einrichten. Dann wäre die Aussitz-Taktik zu teuer. Nun ist sie nur teuer für die Unschuldigen.

Kostenübernahme durch Hersteller ???

Wie blauäugig sind die Leute eigentlich ?

Wenn die Hersteller die Kosten übernehmen müssten, würde die nächste Preiserhöhung statt 2 % halt 3% betragen.

Zahlen tut also IMMER NUR DER KUNDE !

Ok, wer schon einen Diesel hat, dem würde es natürlich helfen, wenn die Hersteller bezahlen ( dafür bin ich auch ! ).

Also zahlen den Kram die zukünftigen Neuwagenkäufer...

Aber "die Hersteller" zahlen NIE !!!

Was ist übrigens mit Herstellern wie Hyundai, Kia, Ford, Opel etc... ?
"Brauchen" die nicht nachrüsten ?
Ich lese immer nur von VW ( und ab und zu mal BMW etc... )

Warum zahlt eigentlich der

Warum zahlt eigentlich der Steuerzahler eine Abwrackprämie von 3.000 Euro für fast neue Autos? Wäre es für uns Steuerzahler nicht billiger den Umbau dieser Autos mit kosten von etwa 1.000 Euro zu bezahlen???

Kuschelkurs mit der Autoindustrie

Jeden Tag fahren an meinem Wohnzimmerfenster auf der B2R ca. 125.000, Autos vorbei, sehr viele LKW, Dutzende Fernbusse. Es ist laut, es stinkt nach Diesel, feinster Staub dringt durch alle Ritzen und legt sich auf alle Möbel. Ein Bus mit Elektroantrieb würde nichts bringen, denn ÖPNV ist auf dieser belasteten Strecke fast nicht möglich. Weder die Bundesrepublik Deutschland, noch die Stadt München haben bisher geeignete Maßnahmen ergriffen, um die Tausenden von Anwohnern an der Landshuter Allee wirksam zu schützen. Eine Untertunnelung hätte schon längst erfolgen müssen, aber die Gesundheit der Anwohner ist ja egal, Hauptsache von dem Cover der SZ grinsen zufriedene Automanager.

Interessenvertretung

Software-Updates sind sinnfrei, reine Alibihandlung, und darüber hinaus noch Motorschädlich, und diese Schäden am Motor sollen die betroffenen Autobesitzer dann auch noch selber zahlen. Auf der anderen Seite sind die Millionen Menschen, die an schlechter Luft leiden, erkranken, und frühzeitig sterben. Daher sollte Mittlerweile jeder wissen, wessen Interessen diese Regierung ausschließlich vertitt.

Abgaswerte in Ballungsgebieten

Warum sind die so hoch?
Seid Jahren werden unsere Autos besser und sparsamer.
Die Statistiken belegen einen Bevölkerungsanstieg in den Ballungsgebieten. In Köln wurden in den letzten Jahren viele ehemalige Gewerbeflächen mit Tausenden Wohnungen bebaut. Nur dadurch ersticken wir im Autoverkehr und den Abgasen.
Nicht das einzelne Auto ist schlechter geworden sondern der gewaltige Anstieg des gesamten Straßenverkehrs der in den Ballungsgebieten vor dem Kollaps steht.
687 Autos kommen auf 1000 Einwohner.
Ständig steigende Zulassungen, und alle wollen einen SUV.
Jetzt den Diesel zum Sündenbock zu machen ist ein verrückter unrealistischer Ansatz.
Auf das Auto grundsätzlich verzichten wäre die Lösung.
b.k.

Mal die Kirche im Dorf lassen

Klar, die Betrüger sollen ihre Strafe bekommen! Aber es ist doch überhaupt nicht nachweisbar, ob irgend jemand durch Stickoxide ums Leben gekommen ist. Bei uns ist die Luft heute doch durchweg um Faktor X besser als in den 70er und 80er Jahren!
Und dann werden wieder Äpfel mit Birnen verglichen, wie man diese Woche in Plusminus sehen konnte. Während die Stuttgarter in 1m Höhe an der meist befahrenen Kreuzung messen, setzen andere Städte - vornehmlich im Ausland - ihre Messgeräte auf die Dächer von Häuser mit 3 und mehr Stockwerken. Klar, dass die keine Luftprobleme haben.

Dessen ungeachtet gebe ich einigen Autoren vor mir Recht, die fordern, eine technische Nachrüstung den Herstellern aufzubürden, denn die haben sich in den letzten Jahren die Taschen - und die ihrer Aktionäre - schön voll gemacht.

die SPF fordert ist lustich!

sitzt doch ihr genosse weil, der MP von NS im aufsichtsrat an exponierter stelle bei VW. und was macht er da? schlafen und schafe zählen offenbar!

DEUTSCHLAND AG

Eine ungute Verflechtung aus Politik, Industrie und Verbänden.
Mit einem Wort: FILZ

Verkehrsminister

leisten den Amtseid, dem Wohle des Deutschen Volkes zu dienen.
Bislang bestand bei diesen das Volk nur aus Autoherstellern und deren Lobby. Es wird Zeit, dass die Einhaltung des Amtseids gerichtlich überprüft werden kann.
Dobrind hat mit seiner Maut Millionen Euro in den Sand gesetzt, Autohersteller nicht zur Verantwortung und Zahlung gezwungen. Er und seine unfähigen Vorgänger haben in Jahrzehnten die Infrastruktur insbes. Bei der Bahn vergammeln lassen. In anderen Ministerien wurden wider besseres Wissen Gesetzeslücken geschaffen, die die Rechte z.b. von Arbeitnehmern aushöhlen.
Es wird Zeit diese "Strafvereitelung im Amt" zu beenden.

Verschleierungen wo man hinschaut

Die jetzt anstehenden Fahrverbote verbessern die Lage in keinster Weise, sie verlagern den CO2 Ausstoß nur in andere Regionen. Das ist, wie der SW-Update, der falsche Weg. Was in aller Welt spricht dagegen, dass die betrogenen Autofahrer nicht vom betrügerischen Hersteller eine Lösung erhalten, die ihr Fahrzeug erstmalig zu dem machen, wovon die Hersteller bisher vorgegeben haben, es zu sein ?

Juristische Spitzfindigkeiten

Wenn es um Autos geht, die ihre Abgaswerte nur durch "schummeln" auf Prüfständen einhalten, dann ist das Betrug am Käufer, weil er nicht das bekommt, was er bestellt hat. Da sollte man eigentlich eine Nachbesserung verlangen können.
Anders sieht es aus, wenn alte EURO 4 oder 5 Autos zum Zeitpunkt des Kaufes den damaligen Vorgaben entsprochen haben. Da hat der Käufer das bekommen, was er bestellt hat. Wenn sich in der Zwischenzeit die Vorschriften ändern, dann ist es juristisch interessant, ob man irgend wen dazu zwingen kann, diese Autos nachzurüsten.
Aber es wäre schon mal nett, wenn die Regierung in der Sache irgend etwas unternehmen würde. Und warum kaufen eigentlich immer noch Menschen Dieselautos ohne SCR-Kat und ohne EURO 6d?

Die Macht der Lobby.

Wechseln sie beim Smart mal eine Birne vorn, früher musste der Halter eines PKWs in der Lage sein, ohne Werkzeug die Birne zu wechseln, wenn nicht, keine Betriebserlaubnis. Dank der großen Loby heute kein Problem, warum haben viele kein Reserverad mehr? (Nachts,strömender Regen 2.00 Plattfuß)alles das Ergebnis einer gut funktionierenden Lobby.

Tausende Tote durch Diesel ?

Tausende Tote durch Diesel ? haha.

Dann würde ich mal zuerst Zigaretten und Alkohol verbieten. Und dann überzuckerte Lebensmitel.

Irrsinn und Hysterie kennen keine Grenzen.

Fehlerhafte Messung

Fehlerhafte Messung: vor ein paar Wochen kam doch heraus, das einige Messstationen völlig falsch bzw. übertrieben nah an Kreuzung/Häuserschluchten aufgestellt sind.

Müsste man nicht zuerst die Messstationen optimal (= realitätsnah = Vermeidung von Überschreitung der Grenzwerten) positionieren, bevor vorschnell Schlüsse gezogen werden?

Total egal

Natürlich würde eine technische Umrüstung der Dieselfahrzeuge helfen, aber nicht mal annähernd ausreichen, um wirklich in allen betroffenen Städten die Grenzwerte zu erreichen. Da gehören Gesamtkonzepte dazu. Alles andere ist nur weiteres Aussitzen und Augenwischerei.
Jede betroffene Stadt muss schauen, was im Detail (neben den Dieselfahrern) die Ursachen und dann müssen Konzepte erstellt werden, die alle Ursachen angehen bzw. Verbesserungsmaßnahmen einbinden.

Politiker in Automobil-Aufsichtsräten

Solange sich da nix ändert, werden die Oberen der Automobilbranche auch nicht wirklich weh tun.

Deutschland ist nun mal der

Deutschland ist nun mal der größte Industriestandort in Europa, da ist natürlich die Umwelt mehr belastet als in der Toskana oder in Nordirland. Schließlich geht es uns durch die Auto Industrie doch blendent. Einfach mal die Luft anhalten. Kann man auch den grünen Schreihälsen empfehlen.

B-Scheuert?

Als ich in der neuesten ADAC-Motorwelt das Interview mit Scheuer gelesen habe, war ich baff. Denn ich dachte ursprünglich, der Dobrindt sei nicht zu toppen.
Ramsauer-Dobrindt-Scheuer ... eine Linie. Den Autobauern geht es prächtig. Und die Wähler haben es ja nicht anders gewollt. CSU hat eben doch die besten Durchblicker für diesen Job, wie es scheint.

Der ADAC hat aufgezeigt, dass eine Nachrüstung Wirkung zeigt und sinnvoll ist. Bemerkung Scheuer: „leider (lacht)“
Durchgehend nur hohle Phrasen, ausweichende Antworten, nichts Konkretes. Will er nicht oder kann er nicht?

Mir erscheint danach die Konsequenz ziemlich klar: Die Regierung verabschiedet sich vom Regulierungsauftrag und überlässt auch die gesellschaftliche Entwicklung ganz der Wirtschaft ... denn die verstehen die Materie.

09:54 von reinbolt48

tausende Tote weniger!
.
wo haben sie denn so Horrorzahlen her ?
um 60 % ging der NOx Ausstoß seit 1990 zurück
was war damals ?
stapelten sich die Leichen damals am Straßenrand ?
übrigens in meinen Dieseln befinden sich Russfilter seit 20 Jahren
hat ihr Benziner das auch ?

mediale Stille trotz Ohrfeigen von allen Seiten für Merkel

Standpunkt der Kanzlerin vor 2 Tagen:
Es könne aber „nicht unser Interesse sein, dass wir durch politische Maßnahmen die Automobilindustrie so schwächen, dass sie keine Kraft mehr hat, in die eigentlichen Zukunftsinvestitionen etwas hineinzustecken“.
Kaum ein Tag später kommt die Meldung, die EU-Kommission reißt das Zepter der Fürsorgepflicht an sich und verklagt Deutschland. Der Koalitionspartner und das Umweltbundesamt legen nach.
Und das, was ich hier lese, ist seit langem die erste ruhige Berichterstattung. Sonst wird doch auch auf Argumentationsmängel hin recherchiert. Ein toller Anlass Merkels völlig unnötige Dramatisierung per Faktencheck zu entlarven und den Zeitpunkt ihres Schlafliedes mal zu kritisieren. Hier kann man tatsächlich ein Versagen an der Person festmachen. Aber keinen interessiert es.
Seltsam. Aber wenn Fußballer ihre Vorbildfunktion (die ich abgesehn von der Zielgruppe der unter 18-jährigen anzweifle) nicht im Sinne der Kanzlerin erfüllen, tönen alle mit.

10:41 von Oldtimer

Wechseln sie beim Smart mal eine Birne vorn, viele kein Reserverad mehr?
.
das heißt nicht Birne sondern Lampe ....
wie oft wechseln sie so was aus ?
was meinen sie, wie aufwendig das sein kann eine bestimmte Zugänglichkeit zu gewährleisten ... vorallem für Dinge die seltenst kaputtgehen
und Plattfuß wann kommt das üblicherweise vor
soll man deshalb so ein schweres Teil mitnehmen und den Spritverbrauch dadurch erhöhen
(übrigens kontrollieren sie den Luftdruck in ihrem Reserverrad ?
wahrscheinlich nützt ihnen das dann ohnehin nichts)
und da kommt einiges zusammen - über die Jahre

Die Dosis macht das Gift

Nochmal zum mitschreiben, es gibt 2 Fälle: a/ VW / Audi etc mit Betrugssoftware, und b/ Fzg die die Gesetzte einhalten.

Zu a/ ganz einfach - da müsste VW die Käufer entschädigen, wie auch immer. Geld ist genug da.

Zu b/ nicht so einfach. Wie will man Herstellern von gesetzeskonforme Produkte zur Kasse bitten? Die sind wohl nicht daran Schuld, dass zuviel von deren Produkte zeitbegrenzt durch die Innenstadt fahren und irgendwelche Norm überschreiten. Hier sind nur Fahrverbote sinnvoll. Sprich Sonderspuren für Bus & Bahn anlegen um den Verkehr zu entmutigen und zugleich zu ersetzen. Braucht politischer Mut.

Wer hier als Kunde gerne auf die Hersteller einschießt, soll sich überlegen wieso soviel Kunden ein Auto kaufen das das objektive Bedürfnis (Transport) weit übersteigt: schwere SUVs, Motoren mit mehr als 100PS (ja auch mit 100PS kommt man gut voran), breite Reifen, Luxuskomfort usw - alles Spritfresser und damit Umweltsünder. Eigenverantwortung zu übernehmen tut $ weh.

Wetten, dass ...

Fahrverbote, Software-Updates und Hardware-Nachrüstung ausschließlich bei Diesel-Kfz nicht reichen? :)

Wissensquelle:

Quarks: Abgasalarm - warum ein Dieselfahrverbot keine Lösung ist!

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/quarks-und-co/video-abgasalarm---warum-ein-dieselfahrverbot-keine-loesung-ist-100.html

WDR, 27.02.18

Vor drei Jahren erwarb ich

Vor drei Jahren erwarb ich einen sehr guten SKODA mit 2,0 l Dieselmotor, der von mir überwiegend beruflich genutzt wird. Mir wurde vom SKODA -Vertragshändler nicht eröffnet, daß zu dem Zeitpunkt bereits eine EU-Vorschrift existierte, nach welcher dieses Fahrzeug eigentlich z u h o h e Abgaswerte produziert und ich gegen "Umweltgesetze" verstoßen würde. Frage: Bin ich als Käufer verpflichtet, mich vor einem Kauf zu informieren, ob das Objekt meiner Begierde überhaupt genutzt werden darf ? Wenn ja - wo erhalte ich diese Informationen ?.

Alter Hut...

Das Thema erledigt sich doch von selbst. Die Werte wurden jedes Jahr besser und liegen nur noch marginal über den Grenzwerten. Die Weichen wurden richtig gestellt und die Luftreinheit wird daher mittelfristig erreicht sein. Bleibt nur noch das Lamentieren warum man das nicht schon vor 20 Jahren angestoßen hat. Alte Fahrzeuge haben auch nur eine begrenzte Lebensdauer. Hätten denn all die Hardware-Nachrüstungs-Entrüster auch beim Neukauf die erforderliche Hardware bezahlt? Oder doch lieber alles umsonst?

Augenmaß- bitte walten lassen

Diese technische Umstellung, so gerechtfertigt sie aus gesundheitlichen und politischen Erwägungen auch sein mag, ist in aktuell bestehenden PKWs nicht so einfach umzusetzen. Hat von den lautstark fordernden Vertretern der Umwelthilfe, gewisser politischer Richtungen, Gutmenschen etc. sich schon einmal ein Auto genauer angeguckt, und wenn er den verfügbaren Raum für technische Nachrüstungen, z.B. Einbau von Harnstofftanks, gefunden hat, bitte ich um Rückmeldung. Gleichzeitig bitte ich um den Nachweis der uneingeschränkte Zulassung und Fahrtüchtigkeit dieser umgebauten Fahrzeuge auf allen Straßen dieser Republik.
Herrgott nochmal, wann dämmert es diesen Leuten, dass diese Umstellung auf saubere Mobilität über Zeit geregelt werden muss und zwar kreativ und zielstrebig.
Im Übrigen stinken mir die 2-Taktmopeds aus DDR Produktion, die von Avantgardisten zur Lusterbauung gefahren werden.

Dem hier vom Bundesumweltamt schließe ich mich absolut an

Dem hier vom Umweltbundesamt:

https://www.tagesschau.de/inland/luftverschmutzung-klage-reaktionen-101....

Nach der EU-Klage wegen Luftverschmutzung kritisiert das Umweltbundesamt die Aufarbeitung der Diesel-Affäre. Reine Software-Updates reichten nicht aus. Die SPD fordert ein Ende der "Aussitztaktik" des Verkehrsministers.

kann ich mich nur absolut anschließen! Die Bundesregierung tut viel zu wenig und die Gerichte zweifeln ja schon die Wirksamkeit der Software-Updates an und das Landgericht Krefeld hat ja schon ausgeurteilt, dass diese Software-Updates nicht zumutbar sind weil sie weitere Abschalteinrichtungen enthalten!

https://tinyurl.com/y94gllvt
rechtsanwalt-krau.de: Landgericht Krefeld: Unzumutbarkeit der Nacherfüllung bei einem vom VW-Abgasskandal betroffenen Neuwagen (26.Juni 2017)

18. Mai 2018 um 10:41 von Oldtimer

Zitat: "Wechseln sie beim Smart mal eine Birne vorn, früher musste der Halter eines PKWs in der Lage sein, ohne Werkzeug die Birne zu wechseln, wenn nicht, keine Betriebserlaubnis. Dank der großen Loby heute kein Problem, warum haben viele kein Reserverad mehr? (Nachts,strömender Regen 2.00 Plattfuß)alles das Ergebnis einer gut funktionierenden Lobby."

Das ist Blödsinn. Man kann beim Smart deswegen keine Birne vernünftig wechseln, weil das Auto so klein wie möglich sein sollte.
Und weil immer mehr Technik in immer weniger Bauraum platziert wird. Bei meinem ersten Polo konnte man noch die Strasse sehen, wenn man in den Motorraum schaute, heute geht das nicht mehr. Durch den ganzen Kram, den es früher nicht gab.

Und Reserveräder kosten zum einen Geld, dann Platz (Kofferraum) und Gewicht (Energieeinsparung).

Das hat null mit Lobbyismus zu tun.

Diesel Nachrüstung

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man das Ganze für eine Berlin (BK Frau Dr. Merkel)-Bayern (jeweilige Verkehrsminister)-Posse halten.
Hat nicht die Kanzlerin die Richtlinienkompetenz und haben sie und ihre Ministerriege (auch in den letzten Legislaturperioden) nicht geschworen, also beeidet, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden?
Nicht nur, dass die Bundesregierung seit Jahren der an den betreffenden Straßen wohnenden Bevölkerung z. T. erhebliche und rechtswidrige, da deutlich über den „Grenzwerten“ liegend, Schadstoffe aussetzt und die Verantwortlichen der Automobilindustrie nicht zur Rechenschaft zieht, sondern jetzt droht auch noch - berechtigter Weise - die EU mit einem Verfahren. Dieses dürfte wahrscheinlich zugunsten der EU und mit Strafzahlungen der Bundesrepublik (wohl aus Steuermitteln - also von uns „Normalverdienern“) - enden.
Meiner Meinung nach hat die Bundesregierung daher einen Meineid (s.o.) abgegeben und damit gegen geltendes Strafrecht verstoßen.

@ Gerd Hansen

Sie hören wohl wenig von den anderen, weil sie nicht gegen das Gesetz verstoßen.

VW, Opel & Co mit Betrugssoftware müssen gerade stehen für die Missstände mittels Rückkauf, Nachrüstung oder wir auch immer.
Bei Nachrüstung ist zu beachten, dass das Fzg sich technisch ändert. a/ es entspricht nicht länger die damalige Typenfreigabe, sprich der Hersteller ist zusätzlich gefordert, und b/ als Fahrer werden Sie irgendwelche Änderungen spüren, sei es Fahrverhalten und/oder Spritverbrauch.

Für die andere Hersteller gibt es KEINE Grundlage, die zu irgendetwas zu zwingen.

Wieso akzeptieren man hier im Forum nicht, dass die Nutzung jegliches Auto zu Verschmutzung beiträgt. Ein einzelnes Auto wäre OK, aber viele auf engen Raum überschreiten gemeinsam die Norm.

Also wo ist der Link zum Hersteller?

um 10:56 von GDN

Frau Merkel kann doch gar nicht anders, als die Probleme immer nur auszusitzen. Sie ist eben unsere Autokanzlerin. Und wer sich immer nur mit einer solchen Garde von Verkehrministern wie Ramsauer-Dobrindt-Scheuer umgibt, muss eben mal von der EU einen gehörigen Dämpfer erhalten und mit Konsequenzen rechnen.?

Manche Dinge regelt die Zeit.

Aber Frau Merkel hat ja in den vielen Jahren in meinen Augen noch überhaupt nichts recht bewegt. Nur Warten ist auch keine Lösung. Und alle Probleme (Diesel++) beim Kleinen Mann (m/w/x) ab zu laden fördert nur die extremen Parteien.

Außerdem ist auch dass hier absolut zutreffend -> Gutachten

Außerdem ist auch dass hier:

https://www.tagesschau.de/inland/luftverschmutzung-klage-reaktionen-101....

Die SPD drängte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, den Widerstand gegen technische Nachrüstungen älterer Diesel aufzugeben.

absolut zutreffend, weil mir gestern ein Gutachten in die Hände gekommen ist, welches besagt dass diese technischen Nachruestungen sehr wohl machbar sind:

https://tinyurl.com/y6vxg3ud
businessinsider.de: „Ein Debakel für die Autokonzerne": Gutachten hält Diesel-Nachrüstungen für machbar (27.04.2018, 21:37)

Im Kampf gegen zu schmutzige Luft in deutschen Städten liefert ein Gutachten Argumente für technische Nachrüstungen älterer Diesel. Umbauten an Motoren von Euro-5-Fahrzeugen seien „mit verträglichem Aufwand möglich“, schreibt Professor Georg Wachtmeister von der Technischen Universität München in einer Studie im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums.

Genannt werden Kosten von rund 3000 Euro pro Auto.

Es ist keine Frage des NOx, sondern des Geldes

Also dann liebe Politiker aller Fraktionen, die bereits einen Sitz in der Automobilindustie haben und nach ihrer politischen Zeit auf einen luktaritiven Posten dorthin wechseln wollten:
Fragt bei euren Automotivkonzernen an, ob ihr die Hardwareumrüstung populistisch fordern und per Regelungen umsetzen dürft, ohne das man euch den Stuhl vor die Tür setzt und ihr dann mittellos in die Altersarmut fallt.
Großzüge Konzernchefs und Vorstände werden sicher eurem Begehren zustimmen, wenn sie denn die Kosten für die Hardwareumrüstung voll steuerlich absetzen können.
Also ran: Ihr seit die Legislative. Macht die Gesetze zum Wohl ...

die alte Laier!

wie bei Einführung des G-Kat`s in den 80er und des Diesel-Rußpartikel-Filters in den 90er muss man (unsere Gewählten) die Industrie ZWINGEN und zur Not gehörig unter Druck setzen! (das kennen die deutschen Industrie Frontmänner aus ihrer eigenen Tätigkeit nur zu gut!)

Die technischen Möglichkeiten liegen in der Schublade und werden nur rausgeholt, wenn drastische Konsequenzen drohen.
Die bewusste Lüge, dass solche Maßnahmen bei der Entwicklung - oder wie hier gefordert durch nachträgliche Maßnahmen - Arbeitsplätze kosten, bitte nicht beachten! Das Gegenteil ist der Fall. Nachvollziehbarerweise, denn irgendwie müssen solche Teile entwickelt und eingebaut werden. Sozusagen ein Arbeitsförderungsprogramm.

Ich arbeite seit ca. 13 Jahren am SCR-System und weiß wovon hier geredet bzw. bewusst geschwiegen wird...

Was für eine unnötige

Was für eine unnötige Paranoia. Die Luft ist so sauber wie noch nie in den letzten Jahrzehnten. Einfach Messstationen versetzen oder die willkürlich festgelegten viel zu niedrigen Grenzwerte realitätsnah anpassen.

Diesel-Nachrüstungen:Das Ende der "Aussitztaktik" ?

Das wäre ja schön.Aber bei der großen Koalition ist keine Bereitschaft vorhanden,sich gegen die Autounternehmen durchzusetzen.Dafür sitzen da zu viele Autolobbyisten drin.
Und es müßte dabei nicht nur um Nachrüstungen auf Kosten der Firmen gehen,sondern auch um eine Verkehrswende,mit dem Ausbau eines kostengünstigen Nahverkehr.Der auch für die Pendler annehmbar ist.

Ich verstehe nicht, warum überhaupt...

... in Erwägung gezogen wird, dass Steuerzahler das Nachrüsten finanziert. Das ist genauso dumm, wie die Abwrackprämie. Da wurden recht gute Autos verschrottet, und Diesel mit Betrügersoftware gekauft. (Die Umweltverschmutzung, die durch Produktion entsteht wurde mich mal erwähnt.)

Die Luft ist schlecht, die Menschen zu dick und ungesund... Denkt da einer an anständige Fahrradwege, auf denen man auch mit Anhänger gut fahren kann? An Förderung von Rädern und E-Bikes? An öffentliche Verkehrsmittel, auch welche, in denen man genug Räder mitnehmen kann?
Nö.

Klar ist Rad nicht die Lösung für alle. Aber jetzt wird vermutlich wieder Geld den Autobauern in den Rachen geworfen - oder wer soll die Autos auf Staatskosten nachrüsten? Und womit? Und kann man dann darauf vertrauen, dass die Abgase wirklich weniger schädlich werden?

@ Gerd Hansen

Sie hören wohl wenig von den anderen, weil sie nicht gegen das Gesetz verstoßen.

VW, Opel & Co mit Betrugssoftware müssen gerade stehen für die Missstände mittels Rückkauf, Nachrüstung oder wir auch immer.
Bei Nachrüstung ist zu beachten, dass das Fzg sich technisch ändert. a/ es entspricht nicht länger die damalige Typenfreigabe, sprich der Hersteller ist zusätzlich gefordert, und b/ als Fahrer werden Sie irgendwelche Änderungen spüren, sei es Fahrverhalten und/oder Spritverbrauch.

Für die andere Hersteller gibt es KEINE Grundlage, die zu irgendetwas zu zwingen.

Wieso akzeptieren man hier im Forum nicht, dass die Nutzung jegliches Auto zu Verschmutzung beiträgt. Ein einzelnes Auto wäre OK, aber viele auf engen Raum überschreiten gemeinsam die Norm.

Also wo ist der Link zum Hersteller?

Auch dass hier ist teilweise richtig - Fahrverbote werden kommen

Auch dass hier ist teilweise richtig:

https://www.tagesschau.de/inland/luftverschmutzung-klage-reaktionen-101....

"Den Menschen vorzumachen, das Problem durch Software-Nachrüstung lösen zu können, ist der falsche Weg", sagte SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch. "Die Menschen erwarten von uns zu Recht, dass wir für saubere Luft sorgen und Fahrverbote verhindern."

Was Richtig ist: Software-Updates reichen nicht. Denn diese Software-Updates sind laut LG Krefeld fuer die Autofahrer unzumutbar und darueber hinaus sorgen sie fuer weitere Schäden an den Motoren.

https://tinyurl.com/yazz28xb
motor-talk.de: URTEIL: NACHBESSERUNG NICHT ZUMUTBAR (14.09.2016)

Ein Autohändler muss wegen Abgasbetrugs zwei Audi zurücknehmen So lautet ein Urteil aus Krefeld. Die Richter bezweifeln, dass die Umrüstung keine neuen Mängel mitbringt.

Von daher:
der Diesel hat keine Zukunft mehr und der Umstieg auf Elektro muss JETZT kommen! Und von daher werden die Fahrverbote kommen!

Die Auto industrie eilt von Rekord zu Rekord

Es gibt keine fehlerhafte Ware, wie sie schreiben. Mein 3 Jahre alter VW Caddy 2,0 Diesel mit Eur 4 ist top in Ordnung und ich fahre ihn sehr gern. Der geht im nächsten Jahr aus dem Leasingvertrag und der "Neue" wird selbstverständlich wieder ein Diesel sein. Es sollte da mal lieber der in Europa zelebrierte und von den grünen unterstützte Luftreinhaltungswahn überdacht werden, bevor man die Autoindustrie diffamiert und dem Bürger verbieten will Auto (Diesel) zu fahren.

Bitte Bitte?

"Die Autobranche lehnt technische Diesel-Nachrüstungen unter anderem mit Verweis auf die Kosten ab." Ach so. Die Einhaltung der Gesetze ist scheinbar nur dem Normalbürger zuzumuten. Bei der Autoindustrie sagt die Politik "bitte bitte" und wenn das mit Verweis auf die Kosten von der Autoindustrie abgelehnt wird, findet man das zwar schade, aber nicht zu ändern? Na, dann muss halt der Normalbürger auf einem Umweg für die Einhaltung sorgen: Auto kaufen, aber nicht damit fahren, DAS ist die Lösung.

Jeder was er verdient?

Seit 12 Jahren wird der "Normalbürger" von dieser Regierung unter Führung von Frau Merkel belogen und betrogen. Trotzdem wird sie immer wiedergewählt. Selber schuld.

Es wird

auf Fahrverbote für Diesel hinauslaufen.
Das würde nämlich genau des Modus operandie eines CSU geführten Verkehrsministerium entsprechen.

Die Autoindustrie leistet sich einen (mutmaßlich vorsätzlichen) Betrugsfall um die Gewinne zu erhöhen, weil man bei der Produktion kräftig spart.

Es kommt raus, das Verkehrsministerium sorgt dafür, dass es kein Sammelklagen Gesetz gibt.

Ermittlungen gegen Verantwortliche Manager werden blockiert.

Das Verkehrsministerium belohnt die Autoindustrie für ihr Verhalten mit einer guten halben Milliarde an Fördermitteln auf kosten der Steuerzahler.

Die EU verlangt Ergebnisse... es gibt keine... es werden Strafen fällig auf Kosten der Steuerzahler.

Es passiert immer noch nichts.

Gelitten haben werden die Dieselfahrer die nicht mehr in die Städte fahren dürfen, weil sie tatsächlich geglaubt haben, die Autoindustrie würde sich an Gesetze halten und die Politiker im Verkehrsministerium in ihrem Sinne handeln...
Doppelt falsch gedacht

Viel Lärm um nichts.

Wenn man sich die "gefährlichen" Grenzwertüberschreitungen mal anschaut (40 myg), dann liegen die meisten Überschreitungen nicht viel darüber.
Wenn man durch extrem hohen Aufwand allenfalls erreichen könnte, dass die Werte bei 35 anstatt bei z.B. 60 liegen, dann ist genaugenommen so gut wie nichts gewonnen.
Wenn man wirklich was erreichen wollte, dann müsste man eine Änderung in einer Größenordnung (Faktor 10) anstreben.
Aber wir nehmen nun mal alles sehr genau und pochen auf ein Gesetz, dass einen Genzwert für die Schadstoffbelastung exakt definiert. Aber: daneben gibt es ein anderes Gesetz, das definiert, wie viel NOX ein einzelnes Auto ausstossen darf.
Man muss in einem Rechtsstaat auch feststellen dürfen, dass die Autobauer zunächst nur unmittelbar gegen das zweite Gesetz verstossen haben! D. h. man kann und darf den Autobauer nicht anlasten, sie hätten unmittelbar gegen das erste Gesetz verstoßen! Genau das passiert aber und ist weder rechtsstaatlich korrekt noch zweckdienlich.

Es lebe

Es lebe die von der Politik seit 60 Jahren unterstützten Narrenfreiheit der Automobil Konzerne für die der Profit immer im Vordergrund stand und nicht der Gesunde Mensch und Bürger.

Anstrengungen für bessere Luft

"Software-Updates, die aber aus Sicht vieler Experten nicht ausreichen"
Autos sollen auch bezahlbar bleiben. Wenn die Motoren wie in der Formel-1 mit einem Energierückgewinnungssystem ausgestattet würden, das mit MGU-K und MGU-H arbeitet, dann würde die Schadstoffemission sinken. Eine solche Technik könnte sich längst nicht jeder leisten. Nicht alles was machbar ist, ist auch sinnvoll.

@ reinbolt48 um 9:54

Ganz genau so ist es!

@10:34 von dr.bashir

Im Prinzip hätten die Autos so nie verkauft werden dürfen, müssten ihre Zulassung verlieren und stillgelegt werden.
Für den dafür verursachten Schaden müssten dann die Autobauer aufkommen bzw. eben nachbessern.
Wenn ein Softwareupdate eine adäquate Lösung wäre, wäre aber die Frage warum man das nicht schon vorher gemacht hat. Daher ist es m.M. keine Frage, dass an der Hardware nachgebessert werden muss.

Vor kurzem lief bei w wie Wissen eine Sendung zur Luftbelastung durch den Verkehr. Dort hieß es, dass mit entsprechender Soft-und Hardware der Ausstoß der Stickoxide auf ca. 10% des Grenzwertes reduziert werden kann - mit aktueller Technik. Der Preis ist (neben dem der Aufrüstung) ein erhöhter Spritverbrauch um 2%, weil der Katalysator permanent auf Betriebstemperatur gehalten werden muss.

Das wäre sicherlich verkraftbar - ein "sportlicher Fahrstil" verbraucht bedeutend mehr.

Tut mir leid Frau Merkel

Weder ist Deutschland auf einem guten Weg noch sind die Förderprogramme beispielhaft.

Wenn Deutschland von der EU verklagt wird sind wir mit absoluter Sicherheit nicht auf einem guten Weg. Im Gegenteil, ich befürchte wir sind noch nicht mal auf dem richtigen.

Eine beispielhafte Förderung sieht anders aus.
Deutschland gehört zu den reichsten Ländern der Welt. Dafür ist die Fördermenge zu gering.
Und wenn Städte und Gemeinden Hilfe brauchen um die Förderanträge auszufüllen und die Voraussetzungen zu erfüllen ist mit der Förderung grundsätzlich etwas schiefgelaufen!

So ein Unsinn !

DIe Autos aus dem VW Konzern, VW , Audi, Seat und Skoda haben nicht der Gesetzeslage entsprochen und dürften keine Betriebserlaubnis haben. Da aber das Kraftfahrtbundesamt und das Verkehrsministerium mit Lobbyisten gespickt ist werden die Autofahrer betrogen. Aber ob Sie das verstehen ??

10:45 Petra Weber - tausende Tote

Umweltbundesamt 2017: "6000 vorzeitige Todesfälle durch NOx in Deutschland 2014"
EU 2018: "Zehntausende Tote jährlich ..."
ZEIT, SPIEGEL, TS ... berichten regelmäßig mit wiss. Artikeln darüber.

Problematisch ist insbesondere, dass die Messstationen oft in 4 - 10 m Höhe liegen. Die Belastung für die Kinder in 1 m Höhe ist deutlich höher!

Natürlich gibt es noch viele andere Umweltrisiken, die man jedoch oft selbst versuchen kann, zu vermeiden. Dreckiger Atemluft kann ich nicht entgehen! Und es ist ziemlich boshaft, sich über dieses Risiko besonders für Kinder und Ältere lustig zu machen!

Und das alles nur wegen gewinnbringender Mogeleien der Autoindustrie und wegen des Nichtstuns von CSU-Ministern und Frau Merkel!!!

Das Ende des fossil getriebenen Individualverkehrs

So hätte eigentlich die Überschrift lauten müssen. Doch die Medien finden es wieder einmal bequemer, sich in Einzelheiten zu verlieren (die Lobby, das Nachrüsten, die Softwareprobleme etc.).

Dass dabei die Abgastoten auf der Strecke bleiben - wen juckt das schon ...? Wir halten es lieber mit der Trumpisierung der Politik.

Die Moral bleibt auf der Strecke. Ein lungenkrankes Kind müsste genügen, den ganzen Dieselscheiss auf den Müllhaufen der Geschichte zu schmeissen.

11:18 von FritzF

"Das Thema erledigt sich doch von selbst. Die Werte wurden jedes Jahr besser und liegen nur noch marginal über den Grenzwerten."

Bringt uns aber wenig, wenn die Werte jedes Jahr besser werden, weil die Softwareupdates besser darin werden die Testzyklen zu erkennen.

Die Automobilindustrie hatte ihre Chance und hat sie nicht genutzt. Auch zum Schutz der ehrlichen Autobauer, die viel Geld in Entwicklung stecken mussten um sich auf ehrliche Weise an Grenzwerte zu halten, sollte hier entsprechend durchgegriffen werden.

Um 10.12 von michcu: Falsch

Selbst bei der Labormessung zu den milden und realitätsfernen NEFZ Werten haben die Hersteller im großen Stil betrogen. Somit wäre sogar die Musterzulassung für viele Modelle nicht rechtens und könnte rechtlich im schlimmsten Fall auch nachträglich entzogen werden. Das geschah politisch deswegen nicht weil die Hersteller mit der nächsten Utopie weniger Schadstoffe durch Softwareupdate Sand in die Augen streuten. Noch schlimmer, wissentlich das nach dem Update Folgeschäden zu erwarten sind.

Der Betrug an sich war die Prüfstanderkennung. Alle anderen abweichenden Werte zu den Herstellerangaben werden ja großzügig übersehen, an sich ein eigener Skandal. Bis 10-15% vielleicht noch tolerierbar, darüber aber nicht mehr.

Für die Hersteller gilt das Interesse auch dem Flottenverbrauch, eine entscheidende rechtliche Größe. Da rechnet man gerne runter.

EU Klage ist die EU nicht auch mit Schuld?

Die Abgasnorm wurde doch von der EU festgelegt, ist da nicht irgendwo die EU Teil Schuldig, dass die NOX Werte nicht eingehalten werden?

Müsste sich nicht auch die EU selbst verklagen?

Also Grundsätzlich habe ich gegen eine Nachrüstung nichts, doch können die Kosten nicht von einzelnen getragen werden!

Diesel

Ist ist nicht nur das die Kosten vom Käufer von Dieselfahrzeugen- Fahrverbot/Wertverluste, die Strafen der EU vom Steuerbezahler (der Dieselfahrer das zweite Mal) und wahrscheinlich wird VW die Verluste steuerlich absetzen ( der Steuerzahler das zweite Mal, die Dieselfahrer das dritte Mal) zur Kasse gebeten wird.
Wenn VW trotz Milliarden Strafzahlungen, Milliarden für Rückkauf, trotzdem Gewinne macht- kann das nur bedeuten das die Kosten für den Betrug vom Staat/Steuerzahler bezahlt wird.
Der Diesel ist die Zukunft (Ironie).

Diesel / Benzin

Diesel 6% NOx mehr als der Benziner.(62% - 68%)
Über co2 spricht kein Mensch mehr. Also sind die Benziner Umweltmeister.

#Oldtimer: Glühlampe wechseln

Stimmt schon, früher konnte jeder 10 Jährige die Glühlampen auswechseln, jetzt muss man vom Radkasten dort rein gehen! Dauert ca. 25 Minuten, bis alles reingefummelt ist. Kostenfaktor beim Smart forfour waren (vor 10 Jahren) 5 Euro für das Lämpchen, 35 € der Einbau - Plus Mehrwertsteuer.... Otto Normalbürger soll das gar nicht mehr selbst machen können!

@ Dicodes um 10:55

Sie schreiben: "Deutschland ist nun mal der größte Industriestandort in Europa, da ist natürlich die Umwelt mehr belastet als in der Toskana oder in Nordirland. Schließlich geht es uns durch die Auto Industrie doch blendent. Einfach mal die Luft anhalten. Kann man auch den grünen Schreihälsen empfehlen."

(Satire on)
Besonders interessant der Tipp: "Einfach mal die Luft anhalten" Das wäre doch die Alternative zu Fahrverboten und teuren Umrüstungen. Die Frage ist nur, wie lange man das durchhält? (Satire off)

@Einerer um 09:20

Weil die Gewinne der Autoindustrie eine Sache sind und der Verstoß gegen Gesetze eine andere.
Nach Ihrer Logik müsste eine Strafe also milder ausfallen, wenn die Autobauer weniger Gewinne machen? Möglicherweise sollten sie was zurück bekommen, wenn sie Verluste machten?
In einem Rechtsstaat werden Schuldige vor der Willkür einer aufgebrachten Menge geschützt - und das ist auch gut so!
Denn, mit Wut im Bauch kommt man ganz sicher nicht zu einem überdachten und gerechten Urteil.

Werden ALLE umgerüstet?

Hier wird immer nur über die deutschen Autobauer geschrieben.
Was ist mit den NICHTdeutschen? Wie sollen z.B. Renault, Hyundai & Co. dazu gebracht werden auf deren Kosten ihre Euro4+5 Diesel umzurüsten?
Dort bestehen die Probleme ebenfalls.

Aufregen ist einfach, bessere Luft nicht

Und mehr als wiederholtes Aufregen habe ich auch noch nicht gesehen.
Hardware-Nachrüstungen: Technisch machbar, aber nicht ganz billig. Gibt es eine Rechtsgrundlage, mit der man Geld oder Sachleistungen von der Autoindustrie verlangen kann? Wohl eher nicht, also lieber noch ein bisschen aufregen.

Als die Autos auf die Straßen kamen, erfüllten sie die geltende Testnorm. Jetzt "Betrug", "Schummeln" und so weiter zu schreien ist Populismus - die Autos waren und sind so legal, bis auf die Abschaltung der Abgasreinigung, wenn das Auto nicht gerade auf dem Prüfstand steht. In diesen vergleichsweise wenigen Fällen kann man von Betrug sprechen, aber selbst Verschrotten dieser Autos macht unsere Luft kaum sauberer.

Fahrverbote sind auch einfach. Macht man halt eine blaue Plakette und sperrt Euro 4 und 5 aus. Das bringt sogar was, im Gegensatz zu den Software-Updates, die man in den Luftgüte-Messungen wohl nicht wiederfinden wird. Aber da wird man sich politisch nicht einig. Also: Aufregen.

Auch mit dem hier hat Schulze sowas von recht

Auch mit dem hier hat Schulze absolut recht:

https://www.tagesschau.de/inland/luftverschmutzung-klage-reaktionen-101....

Umweltministerin Svenja Schulze untermauerte in den tagesthemen ihre Forderung nach technischen Nachrüstungen, die nun "so schnell wie möglich" auf Kosten der Autobauer gebraucht würden. "Darauf zu hoffen, dass sich das Problem von selbst erledigt - wie manche das offenbar tun -, ist spätestens jetzt keine Option mehr.

Aussitzen ist nicht! Hier muss jetzt massivster Druck auf Dobrindt, Merkel, Scheuer, Seehofer und die Autoindustrie gemacht werden und es muessen zusätzlich dazu auch ECHTE Sammelklagen ohne diese Umwege ueber diese Verbände kommen.

Denn die GroKo will selbige laut Wirtschaftswoche schon wieder verhindern!

Der Diesel-Skandal ist ein

Der Diesel-Skandal ist ein erneuter Nachweis dafür, dass Freiwilligkeit oder zahme Durchsetzung von Regeln von "der Wirtschaft" als Einladung zur Missachtung wahrgenommen wird.
-
Wenn es um Sozialhilfeempfänger geht, oder "Ausländer", dann müssen immer schnell "harte Gesetze" her... mehr Überwachung, mehr Bürokratie, mehr Sanktionen.
-
Man sollte endlich mal eine ordentliche, direkte Managerhaftung einführen. Wer viel Geld kassiert, weil er gerne die Verantwortung für die guten Leistung der Arbeiter übernimmt, muss auch ins Gefängnis, wenn das Unternehmen, das er leitet, Verbrechen begeht... und zwar unabhängig ob er direkt involviert war oder nicht... ob er das wusste oder nicht. Denn in diesen Fällen ist es mindestens grobe Fahrlässigkeit.

NEFZ gilt aber nicht für NOx sondern für Verbrauch

Man darf jetzt nicht verschiedene Tests vermischen:
Die Hersteller haben ihre Fahrzeuge genau auf die geltenden Abgastests abgestimmt, ein Abschalten war nicht explizit verboten, "echte" Fahrmessungen waren nicht vorgesehen.
Deshalb darf man nicht von Betrug sprechen.
Das ist zwar moralisch nicht schön und widerspricht natürlich einer Abgasreinigung . Betrogen hätten die Hersteller wenn wie in den USA stehen würde Abschaltung verboten und Abgaswerte müssen auch im Fahrbetrieb mit der Menge X pro Km eingehalten werden, siehe neue Euro6d oder temp.
Da gibt es dann keine Ausreden mehr, entweder wird während der Fahrt gereinigt oder nicht. Und weil die alten Fahrzeuge den alten Bestimmungen entsprechen, werden die Hersteller auch nichts zahlen höchstens freiwillig. Die anderen Hersteller haben vielleicht nicht abgeschaltet aber Fiat z.B. hatte eine Minutenbegrenzung eingebaut, danach wurde das Abgas auch fast ungefiltert entlassen. Die anderen Hersteller haben z.T noch schlechteres Abgas

Hier der Bericht dazu von der Wirtschaftswoche

Hier der Bericht von der Wirtschaftswoche ueber diese erneute Blockade in der GroKo was diese Sammelklagen angeht und diese unnötige zusätzlicher Erschwernis fuer die Verbände bei den Klagen:

https://tinyurl.com/y8j843j6
wiwo.de: Große Koalition bremst beim Verbraucherschutz (24. April 2018, 17:51 Uhr)

Dasselbe gilt für einzelne Verbände. Sie müssen mindestens 350 Mitglieder haben. Am Ende, so heißt es, könnten rund 20 Institutionen übrig bleiben, die klageberechtigt sind. Dazu gehören der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) oder der ADAC. Diese können dann etwa Klage gegen VW führen, wenn mindestens zehn Verbraucher glaubhaft machen können, dass sie vom Diesel-Skandal betroffen sind.

Warum bitte diese absolut unnötige Erschwernis die von der SPD gefordert wird?? Das dient doch nur wieder zum Protektionismus zu Gunsten der Autokonzerne. Hier versucht die SPD die Autokonzerne zu schuetzen vor diesen Verbraucherklagen wegen Stefan Weil.

JH

Es war bereits seit langer Zeit klar, dass diese Strafzahlungen seitens der EU auf uns zukommen. Das wir nun verklagt werden, ist gut und richtig. Was nicht richtig ist, ist dass diese Strafen mit UNSEREN Steuergeldern bezahlt werden. Die Politik wusste seit langem, dass die Maßnahmen nicht ausreichen und eine Klage droht. Sie haben es wissentlich darauf ankommen lassen. Sämtliche durch die Klage entstehenden Kosten und Strafen, sollten den dafür verantwortlichen Politikern bis auf den nicht pfändbaren Teil ihrer Einkünfte in Rechnung gestellt werden. Evtl. führt dies zu einem Umdenken, weg vom übertriebenen hofieren der Konzerne, hin zu einem ernsthaften vertreten meiner Interessen als Bürger.

Und was soll dann bitte auch diese unnötige Erschwernis??

Was soll dann darueber hinaus diese ebenfalls absolut unnötige zusätzliche Erschwernis??

https://tinyurl.com/y8j843j6
wiwo.de: Große Koalition bremst beim Verbraucherschutz (24. April 2018, 17:51 Uhr)

Ein Missbrauch soll nun mittels „klarer Kriterien“ ausgeschlossen werden. So darf sich ein Verband nicht extra für ein Musterverfahren gründen, sondern muss mindestens vier Jahre bestehen. Handelt es sich um einen Dachverband, müssen ihm mindestens zehn Mitgliedsverbände angehören, die sich überwiegend mit Verbraucherschutz beschäftigen.

Warum soll sich ein Verband nicht fuer solche Klagen gruenden können?? Was soll sowas?? Echter Verbraucherschutz geht anders, werte SPD! Ich möchte, das diese unnötigen Erschwernisse aus diesem Teil gestrichen werden, werte SPD! Es braucht ECHTE Sammelklagen und nicht so einen Fake! Und von was fuer einem Missbrauch redet die SPD hier bitte??

Das zeigt mir: beide Teile der GroKo haben keine echte Ambition bei den Klagen.

Daher werte GroKo: ich verlange echte Sammelklagen!

Von daher werte GroKo:

ich fordere endlich ECHTE Sammelklagen, denn immerhin haben uns die Autokonzerne hier vorsätzlich ueber Jahrzehnte betrogen! Und genauso sehen es ja auch die Gerichte. Warum sonst gewinnen wir in Einzelklagen immer mehr Fälle gegen VW und Co??

Beispiele dazu kann ich gerne liefern ueber die Seite vw-schaden.de! Dort gibt es schon ganze Listen von Urteilen die wir schon erstritten haben.

@Petra Weber

"Tausende Tote durch Diesel ? haha.

Dann würde ich mal zuerst Zigaretten und Alkohol verbieten. Und dann überzuckerte Lebensmitel.

Irrsinn und Hysterie kennen keine Grenzen."

Dazu fällt mir nur eine Zeilen aus einem deutschen Volkslied ein:

Wohl dem, der für Dummheit glüht

Um 13.02 von michcu: Falsch

Natürlich wurde hier auch der Schadstoffausstoß gemessen. Oder woher kommen die rechtlich bindenden Werte? Ganz zu schweigen davon das der Verbrauch eine signifikante Rolle bei der Höhe vom Schadstoffausstoß ist.

Es bleibt, egal wieviele Scheuklappen man aufsetzt, beim Betrug, zuerst gegenüber den Behörden. Die Berechnung der Kfz-Steuer zählt da auch dazu. Auch diese müsste in dem ach so korrekten Deutschland neu berechnet und nachgezahlt werden.

Gegenüber anderen Ländern sind wir auch nicht gerade feinfühlig und geizen mit Vorwürfen!!!

... der werfe den ersten Stein ...

Man hört allenthalben das Geschrei: "Die Konzerne haben uns betrogen!"

Das ist einfach nur grotesk!

Ja, die Konzerne haben bei den Abgaswerten geschummelt - aber nur um den immer verrückteren Anforderungen des Marktes gerecht werden zu können!

47-fache Airbags, Dolby-Surround-Anlage, Massagesitze und trotz 2-Tonnen Lebendgewicht vor lauter Firlefanz, trotzdem noch in 5 Sek von 0 auf 100 bei 5 Liter Verbrauch ...

... das funktioniert nur, wenn man im Physikunterricht konsequent gepennt hat oder an Kügelchen glaubt!

Derjenige, der nachweislich die angegebenen Verbrauchswerte durch angemessene Fahrweise auch nur annähernd erreicht, mag vielleicht den Mund aufmachen ... aber wer wie der Rest mit dem Bleifuß 8-10 Liter durch sein 5-Literauto pustet, der möge dafür nicht die Verantwortung bei den Herstellern abladen!

Das ist komplett hirnrissig!

Ein Mittelklassewagen der 1980er wog knapp eine Tonne, heute knapp 2 Tonnen ... bei niedrigerem Verbrauch.

Respekt vor der Ingenieurskunst!

Wer zahlt

Nicht richtig, dass die Strafen von unseren Steuergeldern bezahlt werden? Ja, wer sonst soll denn bezahlen? Strafzahlungen an Firmen, besonders an Konzerne zahlt über den ggf. höheren Preis immer der Verbraucher. Was glauben Sie, wer die Entschädigungen für die amerikanischen Dieselkäufer zahlt? Sie und ich und alle die das Produkt kaufen, wer denn sonst? Trösten Sie sich mit einem Satz meines österreichischen Freundes: „Hier bauen Verbrecher Autos für Verbrecher“. Darüber habe ich mal nachgedacht. Falls es noch nicht aufgefallen sein sollte, wir zahlen immer und lassen uns das auch noch gefallen.

Ganz einfach.

Die anderen haben nicht so beschissen. Könnten die sich gar nicht leisten, da diese als ausländische Hersteller von unseren Politikern nicht so geschützt werden. Oder sie haben nicht so viel in Form von Posten o.ä. für die abgehalfterten übrig. Dann bleibt einem halt nur die Ehrlichkeit.

Stimmt zwar

Aber darum geht es nicht. Es geht um Betrug, um ein Produkt, was die zugesicherten Eigenschaften nicht hat. Es geht nich vordergründig darum ob das der Umwelt schadet oder nicht.

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