Kommentare - Neue Grundsteuer führt zu neuem Streit

02. Mai 2018 - 07:46 Uhr

Die Grundsteuer muss neu geregelt werden. Darüber beraten heute die Finanzminister von Bund und Ländern. Drei Modelle stehen zur Auswahl. Doch zwischen den Ländern bahnt sich Streit an.

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Kommentare

@ Riepirat 8:58

Die Grundsteuer hat mit den Gebäuden, die auf dem Grund stehen, überhaupt nichts zu tun.

@zyklop

> Erstens muss er nicht, und zweitend gibt es sog. "umlagefähige" und sog. "nicht umlagefähige" Kosten.

Umlagefähige Kosten sind Kosten, die außerhalb der festen Mietbeiträge auf den Mieter umgelegt werden können, unter Anderem auch die Grundsteuer.

Letztendlich kann der Vermieter (im Rahmen) beliebige reale und fiktive Beträge in die verlangte Miete mit einrechnen. Wenn die Grundsteuer plötzlich als nicht umlagefähig deklariert würde, wird das halt zukünftig auf die Miete mit aufgeschlagen; hätte sogar für den Vermieter den Vorteil, dass die Mietpreise generell anziehen und selbst bei einer späteren Senkung der Steuer diese nicht angepasst werden müsste.

Das die Steuer nicht umgelegt wird ist reines Wunschdenken, die meisten Vermieter dürften wohl eine Gewinnerzielungsabsicht haben und dementsprechend alle Ausgaben über die Miete einfordern.

@Fahnenflucht 08.12

"die geldgierigen Politiker" wie sie sie nennen entscheiden zwar über die Erhebungsgrundlagen der Grundsteuer, das Geld fließt aber in eine ganz andere Kasse. Das geht an die Städte und Gemeinden im Land. Für die ist es in der Regel die Hauprfinanzierungsquelle für Dinge wie Kindergärten, die Unterhaltung von Schulen u.v.m. All diese Dinge mussen auch weiterhin finanziert werden. Das verschweigen sie an dieser Stelle

Für mich nur ein Vorwand

Die Politik reibt sich die Hände, es liegt doch nicht an uns, das Verfassungsgericht will es so.
Wetten, dass es für fast alle teurer wird, denn die vielen Neubürger kosten Geld.
Das nenne ich, Steuererhöhung durch die Hintertür.
Was sagte Frau Merkel, es wird für keinen teurer, zu lachen ist das nicht mehr.
Der Wähler will es ja so, dann soll er auch bezahlen.
Danke an alle die das Kreuz falsch gesetzt haben.

Zu 12:41 von holistic "Pauschale unmöglich"

Würde die Grundsteuer pauschal nach Größe erhoben werden, so würde sie sofort gegen das Gleichheitsprinzip verstoßen, denn dann müssten wiederum alle Grundstücke in der BRD den gleichen Wert darstellen. Aus dieser KRUX ergibt sich nur ein Weg: Die Besteuerung nach dem Wert des Grundstücks und der darauf stehenden Immobilie. Die Grundstücksgröße spielt keine Rolle.....

Das ist Nonsens, dann wäre die KFZ-Steuer auch verfassungswidrig. Sie bemisst sich bekanntlich nicht nach dem Verkehrswert oder pauschal, sondern nach diversen Fahrzeugkriterien.

Dieselbesitzer müssten sonst ihre ohnehin höhere KFZ-Steuer zurückbekommen, denn die Fahrzeuge sind so gut wie unverkäuflich.

Man kann auch Grundstücke nach Kriterien besteuern, z.B. die Größe berücksichtigen, genutzt für Wohnzwecke, baureif unbebaut, Gewerbe ... e..pp..

Der Verkehrswert ist eine schwammige subjektive Größe, die wer feststellen soll? Gibt es dann eine Garantie, ein Verkaufsrecht an die Kommune zu diesem Preis?

von zyklop

Erstens muss er nicht, und zweitend gibt es sog. "umlagefähige" und sog. "nicht umlagefähige" Kosten. Zu den letzteren gehören beispielsweise die Verwaltungskosten bei vermieteten Eigentumswohnungen. So etwas ließe sich jedenfalls regeln.
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Grundsteuern zählen zu den umlagerfähigen Kosten! Sollte man das ändern wird sich die Miete um diesen Betrag erhöhen. Wo ist denn dann der Vorteil?

@MK Ultra Slim, 15:20

von flüchtlingen war in meinem beitrag nicht die rede.

Soso. Zitat aus Ihrem Beitrag:

[...] und der finanziellen situation, die sich durch die aufgaben in zusammenhang mit der grenzöffnung nach 2015 ergeben

Natürlich haben Sie recht. Das Wort "Flüchtlinge" kommt nicht vor. Aber es war ja grade Ihre Absicht, dass bei Ihrem Post jeder an die Flüchtlinge denkt. Sonst hätten Sie sich gar nicht die Mühe gemacht, diesen Beitrag zu schreiben.
Somit haben Sie das Haar zwar erfolgreich gespalten. Aber hat das etwas gebracht?

@ 15:36 von frosthorn

eine differenzierung nach geltendem recht: ein blick ins grundgesetz wird ihnen die interpretation meines hinweises erleichtern. ich gehe nicht davon aus, dass es sich bei einem großteil der herrschaften um politisch verfolgte handelt. vielleicht sollten sie lernen zwischen migranten und flüchtlingen zu unterscheiden. in anbetracht der hohen anzahl und der auswirkungen für steuerzahler, mieter und immobilienbesitzer darf ein wenig präzision gestattet sein.

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