Ihre Meinung zu: Handelsstreit mit USA: Trump droht mit weiteren Zöllen

11. März 2018 - 10:03 Uhr

Nach den Zöllen auf Stahl und Aluminium hat US-Präsident Trump seine Drohung gegenüber der EU verschärft und höhere Abgaben auch auf Autos angedroht. China warnt vor katastrophalen Folgen eines Handelskriegs.

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Kommentare

EU sollte ruhig bleiben

Wichtig ist nicht mit USA zu streiten, sondern das, was in der Situation für die EU wirtschaftlich am besten ist. Wenn mit Zöllen geantwortet werden soll, dann nur so, dass sie die Situation hier verbessern.

Mit Russland hat man es sich schon verscherzt zum Nachteil der EU (auch ich habe in einer Firma gearbeitet, in der Aufträge weggefallen sind).

Was Trump angeht: Das Problem in den USA sind nicht günstige Importe, sondern die Verteilung des Kapitals innerhalb der Bevölkerung (ich zähle dazu nicht nur Bargeld in der Hand, sondern z.B. Geld für Bildung und Gesundheitswesen). Die hat Trump noch verschlimmert.

Jetzt sollten alle hart durchgreifen

Alle anderen Staaten, inkl. Kanada, Mexiko usw., sollten nun zusammenhalten und hart durchgreifen, indem sie die USA einfach noch härter als Nordkorea komplett vom Welthandel ausschließen. Keinerlei Im- noch Exporte mehr in die USA.

Trump (bzw. seine

Trump (bzw. seine BeraterInnen - aber da hat er entweder keine oder zeigt sich weiter konstant beratungsresistent) müsste nur einen Blick in die frühere amerikanische Zoll-Politik "riskieren", um zu erkennen: Für jeden wackligen Arbeitsplatz, den er evtl. durch Zölle auf importierten Stahl gewinnt, muss er in anderen Bereichen mit dem Verlust von durchschnittlich 20 Arbeitsplätzen rechnen. Das zeigt einerseits seine gefährliche Inkompetenz und andererseits seine wahre Motivlage: Ihn interessieren eigene Schlagzeilen, nichts anderes.

Protektionismus?

Mit Protektionismus wird Trump General Motors nicht zurück an die Weltspitze bringen. VW hat sich diesen Platz mit Innovation und konsequenter Orientierung auf die Märkte erobert. Das kann auch Trump nicht revidieren. Protektionismus fördert nur Strukturen, denen die Kraft zum Wandel fehlt.

Hemd näher als die Hose.

Soll man daran zweifeln, dass die Arbeiter in Pennsylvania republikanisch wählen angesichts des “Bemühens“ des Präsidenten, deren Arbeitsplätze zu sichern? Was letztlich davon Realität wird, weiß ja derzeit noch niemand; allerdings sprechen die Minen der EU-Mitglieder bei den Beratungen Bände.

Innovativ und erfolgreich

Die deutschen Autobauer sind innovativ und erfolgreich, das kann auch Trump nicht verhindern.

Zoll kann man umgehen

Die 25% Einfuhrzoll auf Pickups umgehen die deutschen Autobauer durch Produktionsstandorte in den USA. Noch Fragen Herr Trump?

Abhängigkeit

Wenn ich mir all die Kommentare der Vergangenheit hier im Forum durch den Kopf gehen lasse,in denen die Rede davon war,dass Europa sich abhängig und erpressbar vom russischen Öl machen würde,so denke ich mir das ist ein kranker Witz.
Zumindest dürfte eins inzwischen klar sein,die Globalisierung zeigt hier ihr wahres Gesicht.Abhängigkeit und Erpressbarkeit pur durch Sanktionen und politische Stimmungsschwankunkungen.
Ja das ist erst die Spitze des Wirtschaftskrieges da kommt noch viel mehr.

Wie die Axt im Walde

Man muss wohl davon ausgehen daß der geneigte amerikanische Wähler das Verhalten ihres Präsidenten gut und richtig findet.
Das Problem ist aber das der Herr Trump in seinem Leben noch nicht erfahren musste das Druckausüben bei dem anderen Gegendruck erzeugt.
Das konnte er bisher mit seinem Geld und Anwälten mit dem mittelständischen amerikanischen Unternehmer machen. Das geht aber nicht mit Regierungen.

Weniger Aufträge aus Russland

@ Tada:
Mit Russland hat man es sich schon verscherzt zum Nachteil der EU (auch ich habe in einer Firma gearbeitet, in der Aufträge weggefallen sind).

Das liegt aber nicht ander EU. Das politische Klima, das vom Kreml ausgeht ist wesentlich rauer und rechtspopulistischer geworden. Dass Aufträge an Firmen in der EU gecancelled werden, passiert relativ selten und die russische Seite schneidet sich damit eher ins eigene Fleisch.

Der russische Markt ist z.B. für Deutschland mit unter 2% Anteil nicht wirklich bedeutend. Es gibt im Gegensatz zu den USA nicht viele Russen, die sich deutsche Autos leisten können.

Kanada wird den Handel nicht einstellen

@ FwtL3dx6:
Alle anderen Staaten, inkl. Kanada, Mexiko usw., sollten nun zusammenhalten und hart durchgreifen, indem sie die USA einfach noch härter als Nordkorea komplett vom Welthandel ausschließen.

Ooops, Sie scheinen ja nicht wirklich informiert zu sein. Für Kanada sind die USA der bei weitem dominierende Handelspartner. Soll die kanadische Wirtschaft über Nacht zusammen brechen? Wer hätte daran Interesse?
Außerdem sind Kanada und Mexiko von den Strafzöllen ohnehin ausgenommen.

Wer klein denkt

Wer klein denkt kann auch nur klein handeln. Trump denkt in kurzfristiger, lokaler Anerkennung. Alles was schnell seine Anerkennung bei seinen kleinbürgerlichen Wählern erhöht, wird gemacht. Da kann er sich seine alberne Make America Great Again Kappe anziehen und muss sich nicht mit dem Rest seiner Rumpfmannschaft kritisch auseinander setzen. Fast impulsartig würde ich es ihm gleich tun wollen, aber ich werde mir ob mit oder ohne Zoll, eh kein Auto aus den USA kaufen. Das hat andere Gründe. Am Ende vertraue ich darauf, dass unsere Produkte ihren Wert haben, den die Kunden, auch in den USA (dort gibt es viele die Trump nicht gewählt haben und jeden Tag peinlich berührt sind) auch schätzen. Die USA wird sich hoffentlich mit jeder weiteren Idiotie ihres kleinbürgerlichen Pleitier Präsidenten von ihm emanzipieren. Und wie Pleite geht, das kennt Trump. Die eingenommenen Zölle werden da nicht reichen.

09:15, Tada

>>Mit Russland hat man es sich schon verscherzt zum Nachteil der EU (auch ich habe in einer Firma gearbeitet, in der Aufträge weggefallen sind).<<

Wir beziehen ein Großteil unseres Gases aus Russland, dem russischen Erdgaskonzern, in dessen Aufsichtsrat Gerhard Schröder sitzt, gehören zahlreiche Firmen und auch ein Fußballverein, und das Handelsvolumen mit Russland ist nach wie vor hoch.

Arbeiten Sie in einer Branche, die rüstungsrelevante Güter herstellt oder damit handelt?

Trumps Aktionen für Arbeiter sind nur Fake

@ harry_up:
Soll man daran zweifeln, dass die Arbeiter in Pennsylvania republikanisch wählen angesichts des “Bemühens“ des Präsidenten, deren Arbeitsplätze zu sichern?

Er sichert ja nicht wiklich die Arbeitsplätze, er verschafft ihnen nur eine Verschnaufpause im Strukturwandel, der aber leider trotzdem unumgänglich ist.
Außerdem sind diese Arbeiter weniger als 1% der Bevölkerung. Es geht nur um Symbolik. Oder glauben Sie, dass sich ein New Yorker Immobilienmilliardär ernstlich für die Arbeiter einsetzt?

Inkompetenz...

...hat einen Namen: Donald Trump. Das weiß man aber nicht erst seit heute, es ging diesem Mann immer nur um sich selber. Er will als der Stärkste, der Mächtigste, der Beste, der Härteste, der Klügste und was weiß ich noch alles wahrgenommen werden und dafür hat er auch den Größten - Atomknopf. Denn er meinte bereits im Wahlkampf daß man Atomwaffen auch einsetzen solle wenn man schon welche habe.
Es ist ihm zuzutrauen daß er sich auch in militärischen Drohungen ergeht, sollten seine protektionistischen Maßnahmen nicht den von ihm prognostizierten Erfolg zeitigen.
Anstatt nach den wirklichen Ursachen für die Probleme der amerikanischen Industrie zu schauen geht er lieber den einfachen populistischen Weg der Kraftmeierei und zerstört alles was seine Vorgänger in jahrzehntelanger mühevoller Arbeit aufgebaut haben.
Man könnte es auch auf eine einfache Formel bringen: Inkompetenz + Beratungsresistenz + Populismus = Trump. Armes Amerika.

Es geht nicht um nachhaltige Politik

@ Hummell:
Wie die Axt im Walde. Man muss wohl davon ausgehen daß der geneigte amerikanische Wähler das Verhalten ihres Präsidenten gut und richtig findet.

Genau wie Putin geht es Trump um nationales Poltern für Wählerstimmen. Es geht nicht um vernünftige Politik, die schwierig, nachhaltig angelet und dem Wähler schwer vermittelbar ist.

Man muß kein

Man muß kein Wirtschaftsexperte sein: Kommt es zu einem Handelskrieg unter Einsatz von Zöllen, verliert derjenige, der mehr exportiert und das ist Deutschland. Bis die deutschen Medien und die deutsche Regierung das merken, hat Trump längst klare Verhältnisse zugunsten seines Staates geschaffen. Er tut das, was seine Aufgabe als Präsident ist: USA first

Na

jetzt ist die Katze aus dem Sack. Ging ja schneller als gedacht.
Darum geht es und ging es immer; europäische Fertigprodukte. Da könnte man dem Präsidenten zugeben, hat eigentlich gar keine andere Wahl. Zumindest so lange bis das USA Geschäft etwas zurückgefahren würde zugunsten des Rußland und China.
Natürlich müsste man dann eine politische Neuausrichtung vornehmen. Die Russen hätten ihre Rolle als Bösewicht ausgespielt, unsere Beteiligung an militärischen Aktionen die die USA maßgebend betreiben, sollte auf nahezu Null heruntergefahren werden.
Die Drehscheibe in Kaiserslautern sollte man kündigen. Die USA haben überall Basen, wenn die Europäer diese in ihren Ländern dichtmachten...aber bestimmt schaffen unsere Länder nicht einmal das.

Zollsenkung durch EU

Soll doch die EU die Zölle auf amerikanische
Autos senken, sieht gut aus und ändert fast nichts, werden doch sowieso kaum gekauft.

Allerdings dürfte Trump mit

Allerdings dürfte Trump mit einem Importzoll vor allem den US-Autoherstellern schaden. Die beherrschen ihren Heimatmarkt auch mit Hilfe günstiger Importmodelle aus Mexiko. 45 Prozent der rund zwei Millionen Fahrzeuge, die Fiat-Chrysler in den USA verkauft, werden importiert. Und auch General Motors importiert rund 800.000 Autos pro Jahr in die USA – mehr als doppelt so viele wie Volkswagen überhaupt verkauft.
Für die deutschen Hersteller wären die Strafzölle am Ende teuer, aber verkraftbar. Für den VW-Konzern macht der US-Markt nur etwa fünf Prozent der weltweiten Verkäufe aus.

Warum verfolgt Trump

strikt diesen Kurs ?? Da muss man wirklich hinterfragen, ob dies auch gerechtfertigt ist.
Daran fehlen aber konkrete Aussagen von der TS, um konkrete Schlussfolgerungen ziehen zu können. Es reicht nicht aus, dass man einfach so Zölle erhebt, um seinen (Arbeits-) Markt abschottet und die Exporteure als Arbeitsplatzvernichter hinstellt.
Es sei auch hinzuzufügen, dass damit auch die Kreativität neue Produkte zur Verbesserung der Qualität und der Herstellung verloren gehen werden, wenn man seinen eigenen Heimatmarkt abschottet, was auch zur Folge haben kann, dass dann es noch mehr Arbeitsplätze verloren gehen werden, weil die Wettbewerbsfähigkeit nicht mehr gegeben ist. Das ist zu vergleichen, mit dem Schuß, der nach hinten losgehen kann/muss. Hoffentlich hat das Trump mit einkalkuliert. Ihm ist es doch egal, was mit den Stahlarbeitern passiert, er hat seine Milliarden in Immobilien angelegt !!!

Dunkle Wolken am Horizont

Jetzt werden wir sehen wie wichtig die EU ist und was sie uns nützt. Es wird ja immer behauptet der Markt mit 500 Millionen macht uns stark, ich glaube das nicht. Größe macht auch schwerfällig, und wenn Arbeitsplätze bei einem "Volk" von 500 Mio. wegfallen, dann kann das in einer Katastrophe enden. Es geht ja nicht nur um die USA, mit Russland hat man sich mit den Osterweiterungen völlig überworfen, der Brexit ist Fakt und GB ist der drittgrößte Markt für PKWs aus Deutschland. Wenn jetzt noch die Zahlen der PKW Verkäufe in den USA zurückgehen, dann ist die EU mit ihrem größten Binnenmarkt ganz schön aufgeschmissen. Wichtig wäre das Gespräch mit Putin zu suchen, der war am Anfang seiner Amtszeit sehr Europa-freundlich, ja bis er gemerkt hat die EU will in linken. Von Russland hätte man dann auch den Korridor nach China, was für die EU enorm wichtig wäre. Leider fehlen in der EU Köpfe die eine langfristige Strategie verfolgen. Man sieht es an der Antwort, Erdnussbutter!

Trump droht mit weiteren Zöllen

Im letzten Jahr hat die deutsche Automobilindustrie fast 500.000 Fahrzeuge nach Amerika exportiert. Den paar Teslas, die nach Deutschland kommen, wird die Umweltprämie für E-Autos verweigert, weil der Listenpreis die festgelegte Obergrenze von 60.000 Euro überschreitet. Jeder schützt auf irgendeine Art seinen Markt, nicht nur der Trump.

Informationen fehlen

Es wäre interessant, die Höhe der aktuellen Zölle zu kennen. Und zum zweiten, mit diesem Säbelrasseln wird doch nur davon abgelenkt, dass die USA eigentlich Pleite sind. Da helfen auch keine Zölle. Eine Heruntergewirtschaftete Industrie kommt auch mit Zöllen aus dem Keller. Die Investoren sind doch längst weg und verdienen ihr Geld in anderen Ländern. Die Staatsverschuldung sagt alles aus.

@ Hummel um 09:48 Uhr

" Das geht aber nicht mit Regierungen."
Da liegen sie aber falsch:
Es ist ein leichtes in Europa die Regierungen gegeneinander auszuspielen. Der Eine bekommt Vergünstigungen wenn der Andere Benachteiligungen erhält - und schon springen alle wie die Lemminge um ihren eigenen Vorteil zu sichern.
Das hat doch innerhalb der EU bereits mit den Steueroasen (Firmenboni) funktioniert.

Watschen-Politik

Wir wissen um den strengen Vater von Donald Trump. Es sieht so aus, als wenn der Präsident jeden einzelnen Watschen, den er erdulden musste, nun an die ganze Welt und seine Mitarbeiter weitergibt.

Und wieder geht es um die

Und wieder geht es um die Autoindustrie, besser gesagt VW, ich finde es legitim das Herr Trump Strafzölle erhebt. Frau Merkel hat es damals abgelehnt Strafzölle auf Solarpaneel aus China zu erheben und ruck zuck war die Branche in Deutschland kaputt. Das ist auf dem Bau nicht anders wo Arbeitskräfte aus Polen und anderen Osteuropäischen Ländern das Lohnniveau unterwandern und der Deutsche in die Röhre guckt. Ich finde es auch lustig wenn die EU gegen Trump vorgeht wo es doch eigentlich nur um Deutschland geht.

@ Mein blauer Engel um 10:04 Uhr

"...aber bestimmt schaffen unsere Länder nicht einmal das."
Damit werden sie leider Recht haben.

Armes Amerika

Mr. Trump muss Wahlen gewinnen, um seine republikanischen Freunde bei der Stange zu halten. Da sind "populäre" Maßnahmen vielleicht ausschlaggebend.
Dass er der amerikanischen Wirtschaft schadet, interessiert ihn doch nicht im mindesten, dem Beschützer des kleinen Mannes. In der Folge werden durch seine Entscheidungen viele Menschen ihre Jobs los.
Gruß Hador

um 09:43 von Carsten

um 09:43 von Carsten Läppisch:
"
Zoll kann man umgehen
Die 25% Einfuhrzoll auf Pickups umgehen die deutschen Autobauer durch Produktionsstandorte in den USA. Noch Fragen Herr Trump?
"

Ich hätte eine:
Wenn dann die deutschen Autobauer ihre Produktionsstandorte aus der EU in die USA verlegen,was passiert dann mit den Arbeitnehmern,die in den Produktionsstandorten in der EU arbeiten - z.B. in Deutschland?

Die hiesigen Arbeitnehmer ziehen ja wohl kaum mit um in die USA...

...& wenn die Produktionsstandorte wegen neuen Trump-Zöllen umziehen,ist das nicht etwas,was Trump toll findet ?

Neue Arbeitsplätze - "allein dank ihm" - in den USA?
Inkl. Arbeitslose in der EU - "allein dank ihm" ?

re heinrichg: Wer zuletzt lacht...

„Man muß kein Wirtschaftsexperte sein: Kommt es zu einem Handelskrieg unter Einsatz von Zöllen, verliert derjenige, der mehr exportiert und das ist Deutschland.“
So weit richtig, aber dennoch nur die halbe Wahrheit. Der Importeur verliert nämlich exakt genauso viel. Das Wesen eines Handels ist die sich zwangsläufig einstellende win-win-Situation, auch einvernehmliche Einigung genannt. Deshalb führt das Gewinner-Verlierer-Narrativ hier immer in die Irre. Andernfalls würden Sie gekaufte Ware immer zurückbringen.

Die Frage sollte sein: Wer zieht die besten Konsequenzen aus einem NICHT abgeschlossenen Geschäft? Derjenige, der sich jetzt befriedigt zurücklehnt oder derjenige, der sofort beginnt, neue Wege zu finden?

Erstere glauben an den Segen des Protektionismus, letztere an eine dynamische Marktwirtschaft.

Mal sehen wer Recht behält.

@ heinrichg

... hat Trump längst klare Verhältnisse zugunsten seines Staates geschaffen. Er tut das, was seine Aufgabe als Präsident ist: USA first

Das erreicht er aber nicht. Er erreicht nur Populismus first. Bitte gehen Sie ihm nicht auch noch auf den Leim. America first würde er durch eine kluge internationale Politik mit freiem Handel erreichen. Das kostet zwar ein paar Arbeitsplätze, aber die sind ohnehin nicht zu halten. Dafür entstehen neue Arbeitsplätze, wenn man engagiert und innovativ bleibt.

Erbärmlich

So möchte die EU mit einem Hardliner verhandeln? Quasi als Bittstelller? Das nennt man auch Erspressung und darauf muss man frontal reagieren, sonst werden die USA nicht aufhören. Neue Handelspartner suchen, die USA über Achillessehne treffen, heißt Internet-Riesen und Finanzindustrie androhen oder Leben schwerer machen. Dabei Europas Alternativen stärken. Ohnehin haben die USA viel zu viel Macht. Deutschland muss mal mehr eigenständig sein.

Automatismen gegenüber stellen

Ein komplettes Programm von Antworten aufstellen. Darüber, welche Zoll Erhöhungen von Seiten der EU auf welche Zoll Erhöhungen von Seiten der USA folgen, und analog natürlich auch gesenkt würden, falls die Wogen sich wieder glätten. Noch besser in Art einer Formel, falls es möglich ist, die Dinge so konkret zu bündeln, je einfacher desto besser.

Dieses Programm in einem Parlamentsbeschluss gesetzlich absegnen, es dem atlantischen Partner zukommen lassen um keine weitere Zeit an Trumps Doktrinen zu verlieren und sich wieder voll und ganz den wertvolleren und konstruktiven EU Anliegen zuwenden zu können.

10:10 von Paco

Sehr guter Beirag. Aber solange Frau Merkel das Sagen hat, brauch Trump keine Angst vor Deutschland zu haben.

@ XXX99

Allerdings dürfte Trump mit einem Importzoll vor allem den US-Autoherstellern schaden. Die beherrschen ihren Heimatmarkt auch mit Hilfe günstiger Importmodelle aus Mexiko.

Mexiko ist von den Importzöllen ausgenommen, genau wie Kanada und Australien.

@ wuestenindianer

Und zum zweiten, mit diesem Säbelrasseln wird doch nur davon abgelenkt, dass die USA eigentlich Pleite sind.

Die USA sind verschuldet, aber bei weitem nicht pleite. Da sollte man ein wenig differenzieren, ob man die USA mag oder nicht. Es gibt wenige Länder, die so leicht an Kredite kommen, wie die USA, die Zinsen sind nahe Null. Russland muss am internationalen Geldmarkt wesentlich mehr Zinsen bieten.

Er macht das doch eigentlich

Er macht das doch eigentlich ganz geschickt. Er führt hohe Zölle ein und wartet einfach. Da der Rest der Welt nicht abgestimmt handelt, kommen die Politiker (getrieben von der eigenen Wirtschaft und deren Verlustängsten) bei Trump einzeln angekrochen an um gut Kind zu machen z.B. Chlorhühnchen/Genmais/Soldaten gegen Zollfreiheit. Ich hätte Trump einfach die Zölle anheben lassen und ihn im eigenen Saft schmoren lassen. Ich denke unsere Wirtschaft könnte das gut verkraften. Jetzt lacht sich Trump ins Fäustchen wie der Hühnerhaufen aufgeregt gackert.

@ Carsten Läppisch

Sie haben aber schon vergessen, dass wir auf Ersuchen von Amerika Exportverbote für viele Güter nach Russland erlassen haben.

Übrigens: Die Porsche-Dichte in Moskau liegt deutlich über der vergleichbarer deutscher Städte und deutsch SUV-s sind in Russland auch sehr gefragt!

Jetzt sollten alle hart durchgreifen

schön wär`s aber alle Staaten sind bestechlich Trump kann alle gegeneinander ausspielen. Die Deutsche Außenpolitik muss sich um 180 Grad ändern sonst ist es vorbei mit Wohlstand und Sozialfrieden. P.P.

re Newton: Marktschutz

„Den paar Teslas, die nach Deutschland kommen, wird die Umweltprämie für E-Autos verweigert, weil der Listenpreis die festgelegte Obergrenze von 60.000 Euro überschreitet. Jeder schützt auf irgendeine Art seinen Markt, nicht nur der Trump.“

Sie haben absolut Recht und zeigen gleichzeitig mit dem Beispiel Tesla, dass der (beabsichtigte) Schutz der einheimischen Industrie besonders für „Einheimische“ negative Folgen hat. Deshalb haben Betriebs- und Volkswirte eine solch unterschiedliche Sichtweise.

Mein Vorschlag: Lasst uns die Zollerhöhung der „Anderen“ nutzen zu einer konsequenten Gegenpolitik: Der Öffnung der eigenen Märkte für alle Waren, die nach fairen Qualitäts-, Markt- und Ethikkriterien hergestellt werden. Standards ja, Zölle nein. Natürlich sucht man hierüber zunächst zwei- oder mehrseitige Abkommen, macht es aber notfalls alleine. Und hat dadurch nebenbei auch eine verdammt starke Verhandlungsposition.

Protektionisten wie Trump werden schäumen. Und umdenken!

Handelsstreit

Es geht nicht nur um Deutschland. Selbst wenn Deutschland beim den Waren (Maschinen, Autos, Lebensmittel usw.) eine ausgeglichene Handelsbilanz mit den USA hätte, dann würde das amerikanische Defizit mit der EU beim Warenverkehr immer noch um die 87 Milliarden Dollar jährlich betragen.

Alle wären glücklich?

Jeder Staat der Zölle verlangt schadet sich selbst, so entnehme ich es von den Experten.

Dann frag ich mich warum wir auf chin. Stahl 35% und auf US-Autos 10% Zoll kassieren und uns über Trump so aufregen. Warum gehen wir nicht mit gutem Beispiel voran?

Wäre doch toll wenn wir alle Handelshemnisse entfernen wie Zölle und Steuern und alles wird immer billiger (ausgenommen natürlich die Sanktionen gegen Russland, denn die sind ja böse). Dann wären doch alle Menschen glücklich auf unserer Erde.

Oder vielleicht doch nicht?

@ Eray

Erbärmlich. So möchte die EU mit einem Hardliner verhandeln? Quasi als Bittstelller?

Das hat die EU aber nicht gesagt. Lassen Sie sich doch nicht so schnell kirre machen.
Die EU ist in einer Positin der Gelassenheit, deutet aber durchaus auch an, selbst ein paar Pfeile im Köcher zu haben.

Es ist aber nicht wichtig, Herrn Trump die Zusammenhänge detailliert darzulegen, er wird es vermutlich nicht verstehen und hat dazu auch keine Zeit. Wenn es soweit ist, muss man auf der Arbeitsebene mit Leuten verhandeln, die sich auskennen.
Also ruhig Blut.

@Mannemer Bub 10:42

Die USA sind lange pleite aber too big to fail. Dass sie pleite sind, sieht man nach Unwettern, wenn zehntausend Strommasten einfach umfallen und ganze Regionen keinen Strom haben.

10:04 von heinrichg

«Man muß kein Wirtschaftsexperte sein: Kommt es zu einem Handelskrieg unter Einsatz von Zöllen, verliert derjenige, der mehr exportiert und das ist Deutschland.»

Beispiel Autos:
Einfuhrzoll in die USA: bisher 2,5%
Einfuhrzoll in die EU: bisher 10%

Wird das angeglichen, werden EU-Autos in den USA teurer.
Wer kauft in den USA deutsche Autos?
Wird jemand, der bisher z.B. einen S-Klasse Mercedes für 100.000 $ gekauft hat (weil er den so toll findet), das nächste Mal ein anderes Fahrzeug kaufen, weil der Mercedes dann z.B. 108.000 $ kostet?
Was werden die Porsche-Käufer tun?

BMW produziert in den USA so viele Autos, dass sie von dort aus exportiert werden. Zölle unerheblich.

Wie viele US-Bürger würden dann keine dt. Autos mehr kaufen und auf US-Modelle umsteigen, "die weniger können"?

«Er tut das, was seine Aufgabe als Präsident ist: USA first.»

Es ist die Aufgabe des Präsidenten, "the best for America" zu tun.
"Schaden abwenden, den Nutzen mehren" ist das Gebot der Politik.

@läppisch 9:42

Erfolgreich ist die deutsche Autoindustrie ganz sicher, aber innovativ?

Warum glaubt Trump das wir

Europäer die Karren aus den USA nicht kaufen? Das sind zumeist riesige Sänften die zudem extrem viel verbrauchen. Besonders inspektionsfreundlich sind die auch nicht. Jeep ist wie Chrysler unter dem Dach von Fiat. Der einst legendäre Ruf ist längst Geschichte. Damit ins Gelände fahren ist Schwachsinn und bei uns vornehmlich Jägern vorbehalten. Die suchen aber Alternativen bei Koreanern, Japanern oder bei Deutschen Herstellern. Auch das Netz der Händler ist sehr schwach. Ersatzteile teuer und schlecht verfügbar. Das ist das Problem und nicht die Einfuhrzölle.

RE heinrichg

Ein Präsident der seine Verbündeten schwächt, schießt sich selbst ins Knie. In der Folge werden diese nämlich auf die trumpsche Politik reagieren. Wie weit das zugunsten des amerikanischen Staates gegen soll , wissen wohl nur sie selbst.
Gruß Hador

@Carsten Läppisch

Ich stimmt nicht so ganz, es werden nicht alle Modelle der deutschen Autobauer in den USA gefertigt.

Die Welt versteht Trump nicht.

Die größte Schmach für ihn wäre, wenn die Weltpolitik auf seine Nadelstiche, mehr sind es doch nicht, einfach mit Schweigen reagierte. Er wäre zutiefst verunsichert, sein Selbstwertgefühl wäre angeknackst.

Warum verkaufen die USA so wenig Autos in die EU?

Das ist die Frage die sich Trump als erstes Mal stellen sollte.
Schaut man sich die Modelle der aus den USA gefertigten Produktion an, will über die Hälfte davon kaum jemand hier fahren. Da werden auch keine Strafzölle etwas dran ändern.

Es wäre besser wenn sich die

Es wäre besser wenn sich die EU mehr um die Handelsbeziehungen im Osten kümmert. Russland,China , Indien. Die USA kann man vernachlässigen. Die Amerikaner werden sich mit ihrem Amerika first noch wundern, wenn es immer weniger Verbündete gibt. Ich denke Europa kann gelassen bleiben. Es gibt Alternativen.

Hier herrscht Rechtsstaat

@ Eray:
... die USA über Achillessehne treffen, heißt Internet-Riesen und Finanzindustrie androhen oder Leben schwerer machen.

Na hoppla, es gibt in Deutschland ja auch noch Gesetze, der Staat kann nicht einfach machen, was er will. Nur mal so erwähnt. Amerikanische Banken würden - vollkommen zurecht - dagegen klagen, wenn man ihnen den Zugang z.B. zur Börse in Frankfurt erschwert.

Auch wenn uns Trumps Aktionen willkürlich erscheinen, in Deutschland kann der Staat im Gegenzug nicht einfach gegen Gesetze verstoßen. Ich frage mich, welches Bild Sie vom Rechtsstaat haben.

@ Hafenstraße1982

@Carsten Läppisch Ich stimmt nicht so ganz, es werden nicht alle Modelle der deutschen Autobauer in den USA gefertigt.

Allerdings. Meins ist in Zwickau vom Band gelaufen. Und das liegt in Sachsen.

Problem

Das Problem ist nicht was Trump sagt, sondern der Grund warum er es sagt.
Dieser liegt wohl nicht im Vernunftbereich sondern in einer krankhaften Sicht dieser Welt.

@ Korte 11:02

Erfolgreich ist die deutsche Autoindustrie ganz sicher, aber innovativ?

Innovativ auch, mehr jedenfalls als die amerikanische.

@ 10:42 von Mannemer Bub

>> Die USA sind verschuldet, aber bei weitem nicht pleite >>

///

Staatsverschuldung in% vom BSP:

China : 51% in 2018, Prognose für 2022: 61%

Deutschland: 65% in 2018, Prognose für 2022: 50%

USA : 108% in 2018, Prognose für 2022: 110%

Russland : 17% in 2018, Prognose für 2022: 18%

Erbärmlich ?

Die EU und deren Veranwortliche in den Mitgliedsstaaten handeln nicht erbärmlich.
Sie versuchen eine diplomatische Lösung des Konfliktes zu verhandeln und nicht die Eskalationsspirale in Gang zu setzten.
Wenn die USA, im speziellen DT, sich im weltweiten Handel benachteiligt sehen hätten sie/er und seine Vorgänger dieses Problem schon lange in Gesprächen bilateral oder auch vor der WTO ansprechen oder verhandeln können.
Statt dessen holt der Grödaz die Populismuskeule raus, und riskiert einen Handelskrieg mit unabsehbaren Folgen.
Das ist kein Pokerspiel !

Na denn

Anscheinend leidet Trump unter Gedächtnisschwund. Denn ansonsten wüsste er, wer hier agiert und wer reagiert. Aber letzten Endes schneidet er sich ohnehin ins eigene Fleisch. Ich würde dem keine weitere Beachtung schenken und seine Aktionen in passender Weise bestrafen. Gleichzeitig ist die EU gut beraten, sich von den USA zu emanzipieren und selbst auf die Suche nach neuen Partnern in der Welt zu gehen.

Keine Angst vor Handelskrieg

Klar zu sehen, was die Politik der Schwäche bringt. Wir treten als Bittsteller auf, und Trump haut sofort wieder drauf. Die EU muss Gegenmaßnahmen treffen, in gleicher Höhe wie die US-Strafzölle, und nicht um Ausnahmen betteln, nach der Devise, gegen die anderen (China etc) ist es gut, aber nicht gegen uns. Außerdem ist unklar, wieso sich die USA überhaupt über Handelsbilanzdefizite beklagen. Sie sind doch Großmeister im Aufnehmen neuer Schulden und brauchen doch nur mit frisch gedruckten Dollars bezahlen.

RE: Mannemer Bub; RE: wuestenindianer

Die Staatsverschuldung in Verbindung mit dem Sozialprodukt liegt bei ca. 100%. In Deutschland bei knapp 70 %. Und die trumpschen Steuersenkungen werden den Haushalt sicher nochmals schwer belasten, wenn nicht gar ruinieren. Zudem sind in den letzten Jahren immer wieder die Kreditgrenzen nach oben geschraubt worden.
Gruß Hador

@ schabernack

Sie dürfen ja nicht vergessen, dass die Zölle nicht einfach nur zu Lasten der deutschen Hersteller gehen, sie gehen auch zu lasten der Händler in den USA. Ganz so einfach ist das nicht mit Strafzöllen, man trifft sich auch immer zu einem Teil selbst.

Laut ADAC und anderer Stellen ....

Werden in der EU bei Importen aus den USA für Pkw
- 10% Zoll
- im Fall D 19% importumsatzsteuer
Verlangt.
In Summe 29%

Ganz schön knackig....

Bevor man über Trumps Pläne meckert, möge man die entsprechenden Regelungen der USA checken.

In der Datenbank der US - Zollbehörden finde ich keinen Hinweis auf Importzölle für PKW aus der EU.

Sollte das stimmen, sind Trumps Forderungen legitim.

Falls nicht, so möge uns die TS über die Fakten informieren. :
Wie hoch sind Zölle und Abgaben beim Import von Autos aus der EU nach den USA ?

@ Hafenstraße1982 (11:10): absolute Zustimmung!

hi Hafenstraße1982

Ihrem Kommentar:

Warum verkaufen die USA so wenig Autos in die EU?
Das ist die Frage die sich Trump als erstes Mal stellen sollte.
Schaut man sich die Modelle der aus den USA gefertigten Produktion an, will über die Hälfte davon kaum jemand hier fahren.

kann ich nur absolut zustimmen. Darueber sollte Trump mal wirklich nachdenken. Denn im Zuge der Energiewende in Deutschland und in der EU braucht niemand mehr diese dicken dreckigen Spritschlucker die nochdazu unsere Luft verpesten. Und darueber hinaus braucht auch niemand mehr dieses Fracking-Erdgas das das Trinkwasser in den USA vergiftet und die Menschen wegen kuenstlich ausgelöster Erdbeben in die Flucht schlägt!

Außerdem gehen ja in den USA schon die Gasleitungen kaputt und viele Menschen muessen oft deswegen evakuiert werden. Und auch mit dem hier:

Da werden auch keine Strafzölle etwas dran ändern.

haben Sie absolut recht.

@Carsten Läppisch (09:42)

Die deutschen Autobauer sind innovativ und erfolgreich, das kann auch Trump nicht verhindern.
____

Die deutschen Autobauer sind vor allem innovativ, wenn es ums Vertuschen und Verschleiern geht. Beim Manipulieren von Abgaswerten sind sie Weltspitze.

@ Hafenstraße1982

Da werden auch keine Strafzölle etwas dran ändern.

Zumal die Strafzölle für Importe in die USA auf der anderen Seite mit den Marktchancen amerikanischer Autos in Europa wirklich nichts zu tun haben.

@ Hador Goldscheitel (11:03): auch Sie haben sowas von recht

hi Hador Goldscheitel

Auch Sie haben mit Ihrem Kommentar sowas von recht:

Ein Präsident der seine Verbündeten schwächt, schießt sich selbst ins Knie. In der Folge werden diese nämlich auf die trumpsche Politik reagieren. Wie weit das zugunsten des amerikanischen Staates gegen soll , wissen wohl nur sie selbst.

Außerdem schwächt Trump damit sein eigenes Land, weil er damit nämlich Jobs gefährdet, anstatt Jobs aufzubauen und damit erledigt er sich selbst bei der Nachwahl und die Demokraten werden die Wahl haushoch gewinnen und damit geht die Amtszeit von Trumpel hoffentlich auf absehbare Zeit zu Ende!!

Außerdem:
wenn keiner mehr den USA

a) ihren Stahl
b) ihr Aluminium
c) deren Fracking-Erdgas
d) deren Fracking-Erdöl
e) deren Steinkohle und Braunkohle
f) deren GEN-Lebensmittel
g) deren Gifte wie Glyphosat und Anderes

mehr abnimmt, dann werden diese Teile wertlos, die USA bekommen noch mehr Defizit und damit schneidet Trump sich ins eigene Knie und verliert Jobs!

@10:34 von teachers voice

Mag sein, dass der Importeur als Firma schlechte Geschäfte macht, wenn seine importierten Waren nicht mehr billiger sind als einheimische Waren. Dafür können heimische Firmen gewinnen, die ihre Produkte besser verkaufen können. Das Gleiche hat doch die EG jahrzehntelang gemacht, indem sie billige Nahrungsmittel wie Getreide, Fleisch, Milchprodukte u.a. beim Import durch Abgaben so stark verteuert hat, dass sie keine Konkurrenz für heimische Waren mehr darstellten. Hätte sie das nicht getan, würde man heute in der EU kein Getreide mehr anbauen und kein Vieh für Fleisch und Milchprodukte mehr halten. Das konnte man alles sehr viel billiger aus Drittländern beziehen. Jetzt raten Sie mal, warum die EG das genau so gemacht hat . Das ist doch Protektionismus in Reinstform.

Trumps Ansätze sind unkonventionell, aber nicht falsch

Das gilt für die Nahost-, Nordkoreapolitik, das gilt auch für die Wirtschaftspolitik. Gerade dieses "um-die-Ecke-Denken" ist oft gut! Allen Unkenrufen vor der Wahl zum Trotz, steht inzwischen die Wirtschaft der USA glänzend da - und es kann noch besser werden. In der Theorie bedeutet Globalisierung, dass das Wachstum in einem Land anderen Ländern zugute komme, die mitmachen beim "freien Handel". Interessanterweise funktioniert das in der Praxis überhaupt nicht. In der EU profitiert Deutschland zB vom "Binnenmarkt" und der daran geknüpften Exportstrategie und arbeitsteiligen Produktion überproportional. Und das liegt eben NICHT "nur" daran das deutsche Waren einfach "besser" sind, wie gern behauptet wird, sondern vor allem daran das in von Deutschland nach zB GB oder Frankreich exportierten Endprodukten viel steckt, was in der Türkei, Rumänien, Polen oder Ukraine teilgefertigt wurde und weil deutsche Firmen einen Teil der nicht tangiblen Güter in Indien und China produzieren lassen

@Am 11. März 2018 um 11:10 von Hafenstraße1982

ZItat: "Schaut man sich die Modelle der aus den USA gefertigten Produktion an, will über die Hälfte davon kaum jemand hier fahren. "

Stimmt doch gar nicht.

BMW X3, X4, X5, X6, X7

Daimler GL-Klasse, die M- und R-Klasse und teilweise die C-Klasse

... kann man durchaus fahren, wobei ich kein großer Fan von den X-Derivaten bin.

nix

wird so hot gegessen like gekocht.
Die Autohersteller (die Trump expliziet anführt) fertigen die Modelle die hauptsächlich in USA verkauft werden, hauptsächlich in USA.
Also schiesst sich Trump selber ins Knie.

re tada 09:15: Ruhig bleiben

„EU sollte ruhig bleiben
Wichtig ist nicht mit USA zu streiten, sondern das, was in der Situation für die EU wirtschaftlich am besten ist. Wenn mit Zöllen geantwortet werden soll, dann nur so, dass sie die Situation hier verbessern.“
Meine volle Zustimmung! Ich würde noch weitergehen: Wenn wir an den Zöllen der Anderen nichts ändern können, sollten wir sie zu unseren Gunsten ausnutzen.
Zölle ziehen in aller Regel viel mehr Nachteile nach sich als sie Vorteile bieten. Deshalb haben die USA und nicht wir hier das primäre Problem. Die Diskussion dort läuft schon heiss.
Mit me-too-Reflexen und der „Bitte“ um „Verschonung“ würden wir sowohl unserer Verhandlungsposition wie auch unserer Wettbewerbsfähigkeit einen Bärendienst erweisen.

@TKM (09:59)

Anstatt nach den wirklichen Ursachen für die Probleme der amerikanischen Industrie zu schauen geht er lieber den einfachen populistischen Weg der Kraftmeierei und zerstört alles was seine Vorgänger in jahrzehntelanger mühevoller Arbeit aufgebaut haben.
Man könnte es auch auf eine einfache Formel bringen: Inkompetenz + Beratungsresistenz + Populismus = Trump. Armes Amerika.

___

Tja, Narzissmus und Macht haben noch nie gut zusammen gepasst. Was bringt es, jemanden zu haben, der unentwegt zeigen muss, wie toll er ist und nach Anerkennung heischt, anstatt sich kompetent mit den Problemen des Landes auseinanderzusetzen und diese zu lösen, auch wenn das keine Publicity bringt?
Einzig Paranoia macht die Sache noch schlimmer, wofür es auch einige Beispiele gibt.

In Pennsylvania hoffe ich auf die Demokraten!

Und was Pennsylvania angeht:

http://www.tagesschau.de/ausland/euzoelle-103.html

und damit letztlich den Staat Pennsylvania, der bis dato seit Jahrzehnten in demokratischer Hand war.

Die Nachwahl im 18. Wahlbezirk gilt nun als wichtiger Stimmungstest für die Kongresswahl im November. Ein Erfolg in der den Republikanern zuneigenden Region dürfte die Demokraten beflügeln. Mit einem Sieg Saccones könnte Trump wiederum beweisen, dass sein Rückhalt bei den Arbeitern weiter stark ist.

hoffe ich mal, dass die Demokraten dort stark bleiben und die Wahl dort haushoch gegen Trumpel gewinnen und diese Republikaner endgueltig dahin schicken, wo sie hingehören: in die Bedeutungslosigkeit!

Ihr Demokraten:
haltet mir die Ohren steif!! Kopf hoch und zeigt diesen Republikanern die Zähne! Weiterhin brauchen die USA eine starke Linke und starke Gruene und eine starke Piratenpartei um gegen die Geheimdienste vorzugehen und selbige abzuschaffen! Gleiches gilt fuer Atomwaffen!

Zustimmung! Ruhig bleiben.

Wenn Zölle im Endeffekt doch der eigenen Wirtschaft schaden, sollte die EU vielleicht auf 'Rache' verzichten.

Nicht angstvoll auf die USA blicken, sondern andere Märkte auftun.

Russland, China, Indien sind doch auch ganz vielversprechende Handelspartner, die deutsche Produkte zu schätzen wissen.

Auf die eigenen Stärken besinnen, statt den USA in den ... kriechen.

Die USA waren noch nie unsere Freunde.

Trump wird, kurzfristig, erfolgreich sein.

Die USA wird, langfristig, extrem unter den Zöllen leiden. Treffen wird es, vor allem, die einfachen Arbeiter. Als Bündnispartner werden die USA zunehmend unzuverlässig und verlieren ihre Stärke in der Welt.

Erdnussbutter? Apple-Handys!

Wenn Herr Trump hört, dass die EU erwägt im Gegenzug Zölle auf Erdnussbutter zu erheben, da lacht der sich 'nen Ast.

Man muss die USA da treffen, wo es weh tut. Einfuhrzölle auf Apple-Produkte müssen her. Steuern auf Franchising: Die ganzen Starbucks, McDonalds und Burger-Kings müssen ran. Und Facebook, YouTube und Google müssen hier zur Kasse gebeten werden.

@10:56 von hofer andreas

Diese Experten sind wohl alle Verfechter des Freihandels. Diesen finden die nämlich immer dann gut, solange ihre Waren konkurrenzlos sind. Sowie aber jemand die gleichen Waren noch günstiger anbietet, ihnen also ernsthaft Konkurrenz macht, schreien sie sofort nach Einfuhrzöllen. Lesen Sie mal nach, wie es zur Marke "Made in Germany" kam, das war zu Anfang mitnichten ein Qualitätssiegel, eher das Gegenteil.

Deutsche Autos sind Statussymbole

Wer in den USA seine Nachbarn neidisch machen möchte mit einem deutschen Auto, den wird wohl kein Zoll davon abhalten.

Umso teurer das Auto, desto mehr kann man doch auf 'dicke Hose' machen.

@Paco (10:10)

Leider fehlen in der EU Köpfe die eine langfristige Strategie verfolgen. Man sieht es an der Antwort, Erdnussbutter!
___

Nana, so einfach ist es nicht. Zur EU-Strategie gehört nicht nur Erdnussbutter. Selbstverständlich werden die Zölle auch auf wichtige Produkte wie Harley-Davidson-Motorräder, Tennessee-Whisky und tiefgefrorenes Burgerfleisch erhoben. Man will Trump ja schließlich ziemlich hart treffen.

@Carsten Läppisch

"nicht um vernünftige Politik, die schwierig, nachhaltig angelegt und dem Wähler schwer vermittelbar ist"

Daher will Trump seine Wählerschaft und vor allem sich selbst erst gar nicht mit komplexen Zusammenhängen belasten?

Ich habe jedenfalls mehr Respekt vor russischen Politikern der letzten 28 Jahre, die aus dem zusammengebrochenen Riesenreich, das kommunistisch organisiert war, mit vergleichsweise wenigen Einwohnern etwas Neues, sozial und wirtschaftlich Funktionierendes aufbauen müssen.

Bei uns hat das bis jetzt noch nicht einmal völlig mit dem kleinen Ostdeutschland geklappt, obwohl in 25 Jahren über 2 Billionen Euro investiert wurden und ein Rahmen durch die alte BRD und die EU vorgegeben ist.

Vielleicht sollte Trump auch versuchen, die USA endlich neu zu denken, anstatt sich alte Western zum Vorbild zu nehmen: "erst schieße und dann frag". "Sein Volk" ist da in großen Teilen doch schon weiter.

Was wäre die Konsequenz eines Auto-Zolls?

Außer das evtl deutsche Firmen ihr Mexiko Engagement herunterfahren müssten (gerade NAFTA wird aktuell neu verhandelt). Reiche Leute kaufen weiterhin europäische Autos. In Dänemark ist die Welt auch nicht untergegangen nur weil Autos generell vom Staat so extrem besteuert werden. Und die US Bürger haben ja Alternativen, denn Trump spricht (noch) nicht von japanischen oder südkoreanischen Autos, die den US-Markt viel stärker dominieren als hierzulande. Die deutsche PKW Produktion baut sehr stark auf einer verteilten Fertigung auf, inkl. der damit verbundenen Logistik. Sollten sich E-Autos durchsetzen, ist damit ohnehin weitgehend Schluss. Die einzige Möglichkeit die Deutschland hat, ist die, Abhängigkeiten von den USA zu vermindern, zB dadurch das Nord Stream II Projekt selbstbewusst durchzuboxen und selber Software in großem Stil zu entwickeln und die entsprechende IT-Kultur zu schaffen, die Apple, Microsoft oder Amazon erst ermöglicht haben.

@ Hafenstraße1982

"Warum verkaufen die USA so wenig Autos in die EU? Das ist die Frage die sich Trump als erstes Mal stellen sollte."

Das ist erstens dem ökologischen Zeitgeist geschuldet und zweitens auch den 10% Einfuhrzöllen auf US-Fahrzeuge, wodurch amerik. Autos weit über den Listenpreisen für vergleichbare europäische Autos verkauft werden müssen.

Kurz: auch die aktive Sabotage durch die EU ist hierfür eine der Ursachen.

Jetzt wird es doch

richtig interessant, zum ersten was die EU macht und wie sie sich verhält.
Den lächerlichen Zoll auf " Zölle auf US-Produkte wie Erdnussbutter und Orangensaft zu erheben." kann sich die EU sparen denn das ist ein Lacher.

Was noch interessanter wird wie Deutschland und ins besondere unsere Kanzlerin reagieren wird, ich gehe davon aus das eher auf eine gebückte Haltung hinaus läuft.

Zölle auf Autos machen auch keinen Sinn weil die meisten ja in den USA selber gebaut werden.
Und die anderen großen Firmen ja auch schon in devoter Haltung große Dinge in den USA zu bauen zugesagt haben.

Aber so lange sich niemand findet der Paroli bietet kann die USA wie immer machen was sie will.

Wird sehr spannend die nächsten 2 Wochen.

Gruß

Erstaunliche Erkenntnis

»Deutsche Autos sind Amerikas größter Exporterfolg.»

So lautet die Überschrift eines Artikels in der "Welt" vom 14.03.2017.

"https://www.welt.de/wirtschaft/article162821041/Deutsche-Autos-sind-Amerikas-groesster-Exporterfolg.html"

2016 summierten sich die Auto-Importe aus den USA nach Deutschland auf 6,3 Mrd. Euro (bei einem Gesamt-Import von 57,9 Mrd. Euro).

Ganze Baureihen der deutschen Autohersteller für den Weltmarkt werden nur noch in amerikanischen Standorten produziert. Das gilt vor allem für die SUV von BMW (alle X-Modelle außer X1) und Mercedes.

Mir scheint der Teufel an der Wand (der erhöhte US-Importzölle für die deutschen Automobilhersteller symbolisieren soll) deutlich kleiner und weniger bedrohlch zu sein, als ihn die Apologeten der Untergangsszenarien mal wieder vorschnell malen.

Ist wohl doch alles komplexer, als es Kleingeister und Weltvereinfacher wie Trump weißmachen wollen …

Die armen USA!

Da werden die USA von der ganzen Welt ausgenommen wie ne Weihnachtsgans: China, Japan und Deutschland sitzen auf Billionen von "Dollarreserven" (Ergebnis des Exportüberschusses und der Stützkäufe), deren Wert ständig schrumpft und die man nicht ausgeben kann. Da gab es die Lehmann-Pleite, welche die gesamte Welt ca. 6 Billionen gekostet hat. Und da gibt es in 168 Ländern US-Militär-Missionen (auf das Wort "Mission" muss man in diesem Zusammenhang erst mal kommen!), welche die "Gastgeberländer" vollständig bezahlen. Und schließlich werden Waffen für zig Milliarden in alle Welt vertickt. Waffen sind ein Wegwerfartikel, der umso mehr bringt, je schneller er unbrauchbar wird. Dafür braucht es halt "Konflikte".
.
Moment, muss mir gerade die Augen tupfen, so gerührt bin ich, wie sich die Amerikaner von uns ausnehmen lassen! Wie wär´s denn, wenn China, Japan und D einfach alle Dollars auf den Markt werfen? Ach, dann wär die Welt pleite? Wie denn das? Ja, zeig´s uns, Donald!

Die größte Ohrfeige für Trump wäre,

wenn die EU alle Sanktionen gegen Russland aufheben würde und den Handel mit den USA einstellt. Dies scheitert allerdings an der Uneinigkeit immerhalb der EU. Trump hätte, bei diesem Vorgehen der EU, plötzlich kein Druckmittel mehr und die USA müssten ihre Zölle schnell wieder senken, um nicht in eine Rezession zu fallen. Die Industrie der EU, die dadurch geschädigt würden, müßte man entschädigen, wenn dies erforderlich sein würde.

@Crustyrabbit

"Trump denkt in kurzfristiger, lokaler Anerkennung. Alles was schnell seine Anerkennung bei seinen kleinbürgerlichen Wählern erhöht, wird gemacht."
Korrekt. Das ist es ja gerade, was seine Taten langfristig zum Schaden vieler Menschen lassen werden wird. Er weiß genau, dass er keine zweite Amtszeit erhalten wird. Also kann er jetzt kräftig Gas geben. Die Auswirkungen seiner Verfehlungen wird erst sein Nachfolger auszubaden haben. Sollte Trump dann noch leben (nein, ich wünsche ihm nicht einen baldigen Tod sondern betrachte dies nur unter Berücksichtigung seines fortgeschrittenen Alters und seiner Ernährungsweise), wird er abstreiten, der Verursacher der Probleme gewesen zu sein und dass sein Nachfolger einfach nicht so "smart" ist wie er.

Trump droht im Handelsstreit mit weiteren Zöllen

Und Länder die wenig exportieren,die dürfte daß doch kalt lassen.Aber Länder die viel exportieren nicht,Und da gibt es eins in der Mitte Europas,daß über Jahre wachsende Exportüberschüsse einstreicht.Nicht immer zum Wohl anderer.Und jetzt ist man um das Geschäftsmodell besorgt.

Italien und Frankreich verloren übrigens,seit sie in der Eurozone sind,25 Prozent ihrer industriellen Wertschöpfung.Und an wen ?

Am 11. März 2018 um 11:48 von Defender411

" Die größte Ohrfeige für Trump wäre,

wenn die EU alle Sanktionen gegen Russland aufheben würde und den Handel mit den USA einstellt. Dies scheitert allerdings an der Uneinigkeit immerhalb der EU. "

Das wird nie passieren, Russland kauft auch nicht so viel. Und das ist keine Option der Uneinigkeit sondern eher eine Sache des Politischen Willens.

Schon der Gedanke den Sie hier schreiben ist im Ansatz falsch, das ist mit Deutschland absolut nicht zu machen.

Gruß

Internationaler Handel

Allen, die hier von Patentmaßnahmen schwadronieren, empfehle ich, sich ein wenig mit dem GATT, der Uruguay-Runde und der WTO zu beschäftigen.

Zölle werden nicht einfach so mal eben festgelegt, sondern sind das Ergebnis langwieriger, oft jahrelanger Verhandlungen zwischen Handelspartnern.

Trump kündigt einseitig Verträge auf, nicht mehr und nicht weniger.

Wenn der Rest der Welt es ihm da gleichtun würde, dann würde sich das Tor zur Hölle öffnen.

Die Globalisierung hat uns alle dahingebracht wo wir..

jetzt sind inclusiver rechter Parteien in fast allen EU parlamenten.
Unsere Gehirne sind so "gewaschen"worden,dass wir selbst daran glauben.
Aufwachen bitte,jede Medaille hat zwei seiten.
Wer bei mir verkaufen darf bestimme immer noch ich,muss aber damit rechnen das der andere mir das Leben auch schwer macht.
Die Frage ist doch ,wer hat mehr zu verlieren?
Die usa hat schon mit 800 mrd Dollar jährlich defizit seit jahren verloren.

In unserer Gesellschaft sind wir so sozial das jeder nach seiner leistungsfähigkeit seinen Beitrag leistet und gegebenfalls unterstützt wir.
Warum kann so etwas nicht auch im Globalen Handel angewendet werden?

Wer schützt Arbeitsplätze wo höhere Löhne erforderlich sind um über die runden zu kommen,gegenüber denen wo die Lebenskosten sehr niedrig sind.
Sollen wir noch 30 jahre warten bis diese auch unser niveau erreicht haben?
Die wirklichkeit ist wir entwickeln uns zu den Niedriglohn hin ,das sieht man dass obwohl die wirtschaft brummt unten nix ankommt.

@wenigfahrer

"Zölle auf Autos machen auch keinen Sinn weil die meisten ja in den USA selber gebaut werden."
Audi baut kein einziges Auto in den USA.
VW baut lediglich den (schlechteren) US Passat und den Atlas in den USA.
Limousinen und Sportwagen der Marken BMW und Mercedes werden in den USA nicht gebaut.
Man könnte die Liste um viele andere verlängern. Aber das spare ich mir mal.
Womit Sie allerdings recht haben, ist, dass unter Einschluss der lokalen "Großen 2,5" (sorry, Chrysler zählt seit dem Zusammenschluss mit Fiat nur noch zur Hälfte) die größte Anzahl der Fahrzeuge für den US amerikanischen Markt in den USA selbst hergestellt wird.

@schaunwamal

"Aufwachen bitte,jede Medaille hat zwei seiten."
Ein Standardwürfel hat sechs Seiten. Damit bietet er mehr Optionen als Ihr Schwarz/Weiß.
"Die wirklichkeit ist wir entwickeln uns zu den Niedriglohn hin ,das sieht man dass obwohl die wirtschaft brummt unten nix ankommt."
Ich muss wohl irgendetwas in meinem Leben falsch gemacht haben, da Ihre Angabe auf mein Umfeld und mich nicht zutrifft. Da die Inflation sehr niedrig ist, habe ich in den letzten Jahren Gehaltssteigerungen oberhalb der Inflation erhalten. Des Weiteren erschließt sich mir auch nicht, wie deutlich höhere Steuereinnahmen möglich sind, wenn unten nichts ankommt. Soll das etwa bedeuten, dass die Gutverdiener und Unternehmen ausschließlich für die gestiegenen Steuereinnahmen verantwortlich sind? Dann hätte ja die GroKo tatsächlich mal etwas getan, was viele "kleine" Bürger forderten...

an TKM

Gratuliere.
Durchdachter Beitrag - genau so ist es!!!!

@RoyalTramp

"Das ist erstens dem ökologischen Zeitgeist geschuldet und zweitens auch den 10% Einfuhrzöllen auf US-Fahrzeuge, wodurch amerik. Autos weit über den Listenpreisen für vergleichbare europäische Autos verkauft werden müssen."
Nein. Es liegt an der miserablen Qualität US-amerikanischer Autos: hoffnungslose Benzinfresser, die schon nach 2 Jahren an jeder Ecke klappern und technisch mindestens ein Jahrzehnt nachhinken. Seit Tin-Lizzy hat sich da wenig getan. Rein äußerlich gibt es zwar einige interessante Modelle. Aber wer kauft schon ein Auto nur wg. Design?

12:54, schaunwamal

>>Die Globalisierung hat uns alle dahingebracht wo wir..
jetzt sind inclusiver rechter Parteien in fast allen EU parlamenten.
Unsere Gehirne sind so "gewaschen"worden,dass wir selbst daran glauben.<<

Diese schlagwortgeprägte Diskussion bringt uns nicht weiter.

Der Prozess der Globalisierung findet seit vielen hundert Jahren statt, mindestens seit Marco Polo.

Rechte Parteien greifen nach der Macht, seit es Parteien gibt, und es ist ihnen auch öfters mal, mit furchtbaren Auswirkungen, gelungen.

Wir ziehen uns ins nationale Schneckenhaus zurück und schaffen die Globalisierung ab, dann wird alles gut?

Es gilt, die Globalisierung, die, wie gesagt, eine in Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden gewachsene Tatsache ist, zu gestalten, den Mächtigen der Wirtschaft etwas entgegenzusetzen. Das Motto "Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht" ist dabei nicht hilfreich.

@ schaunwamal 12:54

Drei Anmerkungen zu Ihrem Beitrag: Dass in dieser Gesellschaft jeder nach seiner Leistungsfähigkeit seinen Beitrag leistet, halte ich für eine Mär. Mit dem Einkommen wächst die Möglichkeit, sich der sozialen Verantwortung zu entziehen!
Ihrer Einschätzung, dass wir uns zu einem Niedriglohnland entwickeln, hält das statistische Bundesamt entgegen, dass vollzeit­beschäftigte Arbeit­nehmer in Deutsch­land 2014 im Durch­schnitt 3 441 Euro brutto pro Monat verdienten (wohlgemerkt: im Durchschnitt).
Dass eine Medaille zwei Seiten habe, ist ein wohl weit verbreiteter Irrtum. Jede Medaille hat drei Seiten: neben der Vorder- und der Rückseite auch den Schmalrand - für mich ein Symbol für Kompromisse, einem Austarieren von Für und Wider, ein Balanceakt.

12:54 von fathaland slim

"Zölle werden nicht einfach so mal eben festgelegt, sondern sind das Ergebnis langwieriger, oft jahrelanger Verhandlungen zwischen Handelspartnern.

Trump kündigt einseitig Verträge auf, nicht mehr und nicht weniger.

Wenn der Rest der Welt es ihm da gleichtun würde, dann würde sich das Tor zur Hölle öffnen."

Volle Zustimmung.
Verhandlungen stecken voller Kuhhandel und nicht 1 zu 1 Zugeständnissen. Da wird z.B. der Steuersatz auf EU-Autos für die Erlaubnis des Imports auf Chlorhühnchen gesenkt.

Man kann nicht argumentieren, dass die Zölle auf EU-Autos gerechtfertigt seien, weil unsere Zölle auf US Autos höher sind als umgekehrt. Selbst Trump verquickt doch beim Handel Themen ohne Zusammenhang. Eine seiner Gründe für die nun höheren Zölle auf Stahl sind die mangelnden Verteidigungsausgaben der EU-Partner.

Er wird immer einen Grund finden sich zu beschweren und die Aufkündigung von Verträgen zu rechtfertigen - egal wie weit wir ihm entgegenkommen.

12:54 von fathaland slim

«Zölle werden nicht einfach so mal eben festgelegt, sondern sind das Ergebnis langwieriger, oft jahrelanger Verhandlungen zwischen Handelspartnern.
Trump kündigt einseitig Verträge auf, nicht mehr und nicht weniger.
Wenn der Rest der Welt es ihm da gleichtun würde, dann würde sich das Tor zur Hölle öffnen.»

Als kleine Ergänzung zu Ihrem Beitrag.
Und als "Spotlight" darauf, wie Trump im Welthandel sein Unwesen treibt:

Die internationalen Handelsbeziehungen, die in der WTO geregelt sind, beinhalten auch den "Internationalen Handelsgerichtshof".

Dessen Richter/innen werden von der Gesamtheit der der WTO angehörenden Staaten ernannt.

Jede Ernennung (Neubesetzung) muss einstimmig erfolgen.
Trump blockiert seit seinem Amtsantritt jede Neubesetzung.
Nicht durch ein Veto gegen einzelne Kandidaten.
Sondern dadurch, dass er sich gar nicht äußert.

Noch ist es nicht so weit.
Aber sollte noch ein weiterer Richter dort aus seinem Amt ausscheiden, wird der Gerichtshof handlungsunfähig …

@ um 09:29 von andererseits

"Für jeden wackligen Arbeitsplatz, den er evtl. durch Zölle auf importierten Stahl gewinnt, muss er in anderen Bereichen mit dem Verlust von durchschnittlich 20 Arbeitsplätzen rechnen. "

Ich vermute Sie meinen mit den 20, einen Managerposten und 19 sehr schlecht bezahlte Arbeitsplätze im Ausland?

@heinrichg um 10:04

"Man muß kein Wirtschaftsexperte sein: Kommt es zu einem Handelskrieg unter Einsatz von Zöllen, verliert derjenige, der mehr exportiert und das ist Deutschland."

Das ist nicht richtig.
Mit Importzöllen verschlechtern Sie die Produktpalette aus der einheimische Käufer wählen können. Zölle auf Rohstoffe sind dabei besonders blöd, weil sie damit auch ihre ganzen Industriezweige schädigen die diese Rohstoffe benötigen. Der Grund für den Kauf ausländischer Waren idt entweder der bessere Preis oder die höhere Qualität - evtl. sogar beides.
Ihre Waren nach Aufbau von Zollschranken werden also entweder teurer oder schlechter.

Zölle auf Fertigprodukte sind allerdings auch nicht ideal. Maschinen sind für Produktionsprozesse nunmal auch wichtig - und Zölle auf Konsumgüter machen es schlichtweg für den Konsumenten teurer - damit sinkt der Wohlstand der Bevölkerung.

@BreiterBart 11:28

Jetzt reden Sie uns hier den US Schrott schön oder wie? Nein Danke! Wir brauchen dieses ganze Zeug von schlechter Qualität nicht. Die USA wissen überhaupt nicht was Qualität bedeutet.

Trump ist gar nicht so dumm wie alle denken.

Für Trump gilt, Trump first (nicht Amerika first), dann werden seine wohlgesonnenen Gefolgsleute mit Steuergeschenken und mit wirtschaftlichen Erleichterungen bedacht. Danach kommt gar nichts. Das amerikanische Volk ist ihm egal. Um die Scherben sollen sollen sich andere kümmern. Amerika hat keine Demokratie, sondern eine Oligarchie. Und womit setzen die Eurokraten dagegen, vollständig gesättigt mit überzogenen Diäten aus dem Speck der EU? Sie kontern mit Hoffnung, die nicht erfüllt wird und mit Nadelstichen, wie Zölle auf Harley Davidson und Jeans. Oh, das wird USA aber weh tun! Ein zahnloser Tiger ist da ja gefährlicher.

13:31, schabernack

Danke für diese überaus wichtige Ergänzung.

Trump versucht, mehr als ein halbes Jahrhundert an handelspolitischen Fortschritten zunichte zu machen und mühsam erkämpfte Ansätze von Rechtssicherheit durch das Recht des Stärkeren zu ersetzen.

Und das alles ist aktuell mit einer für ihn überaus wichtigen Nachwahl in Pennsylvania verbunden. Der Termin der Ausrufung des Handelskrieges ist nicht zufällig gewählt.

Unter republikanischen Präsidenten scheint es Tradition zu haben, die Welt aus innenpolitischen Gründen ins Chaos zu stürzen...

RE:heimatplanetmars; @ um 09:29 von andererseits

Bitte nehmen sie zur Kenntnis, dass steigende Stahlpreise in den USA zwangsläufig die Wettbewerbsfähigkeit des metallverarbeitenden Gewerbes verschlechtert. Da geht es nicht um Managerposten und schlecht bezahlte Arbeitsplätze.
Herr Trump liebt große Knarren, die aber alle nach hinten losgehen.
Gruß Hador

@Hofer Andreas

"Jeder Staat der Zölle verlangt schadet sich selbst, so entnehme ich es von den Experten.

Dann frag ich mich warum wir auf chin. Stahl 35% und auf US-Autos 10% Zoll kassieren und uns über Trump so aufregen. Warum gehen wir nicht mit gutem Beispiel voran?"

Beim US-Stahl kann ich nichts sagen, aber der chinesische Stahl hat 2 Probleme.
A: Er ist von schwankender Qualität. Das macht die Verarbeitung sehr schwer
B und hierfür viel wichtiger: Er wird massiv subventioniert.

Subventionen sind innerhalb der Eu nach AEUV 107 grundsätzlich (juristisch gesprochen) verboten. Subventionen außerhalb der EU kann die EU nicht verbieten. Sie kann aber Zollschranken zur Angleichung der Voraussetzungen erlassen - was sie auch gemacht hat. Das ist durchaus sinnvoll.
Man könnte natürlich auch zollfrei einfach den chinesischen Stahl komplett aufkaufen - das würde auf lange Frist aber zu einem Monopol führen. Die guten Preise wäre. Damit irgendwann Geschichte - die miese Qualität aber bleibt.

11:44 von RoyalTramp / @Hafenstraße1982, 11;10

«Warum verkaufen die USA so wenig Autos in die EU?»

«Das ist […] auch den 10% Einfuhrzöllen auf US-Fahrzeuge [geschuldet], wodurch amerik. Autos weit über den Listenpreisen für vergleichbare europäische Autos verkauft werden müssen.
Kurz: auch die aktive Sabotage durch die EU ist hierfür eine der Ursachen.»

2012 hat sich mein berufliches Umfeld verändert.
Ich brauchte ein anderes Auto.

Eins, das eine recht große Zuladung ermöglicht.
Ich wollte eins, das auch als "Camping-Mobil im Gelände" geeignet ist.

Kam so auf das Segment der "echten Geländewagen".
Da ist auch die US-Marke "Jeep" (Modell "Wrangler") vertreten.

Wollte einen Gebrauchten, habe mich bei Neuwagen & anhand von Erfahrungs-Berichten im Internet informiert.

Der "Wrangler" fiel auf allen Info-Wegen durch.
Hätte ich einen "Neuen" gewollt, hätte ich den auch ohne Importzölle nicht gekauft.

Fahre jetzt einen Land Rover Santana.
Land-Rover-Slogan: "Made to last“.
Der von Jeep scheint zu sein: "Made to drink" …

RE:fathaland slim, RE: schabernack

Danke für ihre erhellenden Kommentare!!!
Gruß Hador

Facebook

Microsoft

Apple

Whatsapp

...

Wir sollten diese Konzerne, die sich mit dem Datendiebstahl dumm und dämlich verdienen, endlich gerecht besteuern.

Was soll diese Nebelkerze mit Erdnußbutter?

WTO....GATT

...Alle Verhandlungen sind echte protekt. Maßnahmen seitens des Westens...Die EU ist ganz weit vorne dabei. ...Warum also beschwert ihr euch jetzt?

@um 13:42 von Yoki

Ich kenne auch andere Audits in denen viel sinnloses enthalten ist, ob das nun auf die US Arbeiter abzuwälzen ist, das bezweifle ich, den nicht die Arbeiter legen die Inhalte der Audits fest, daher muss man die nicht wegen so einem Quatsch belangen. Wenn mein Chef etwas so und so haben möchte, dann bin ich doch nicht der Depp und mache es einfach so, wie er es haben möchte oder? Was Inkonpetenz betrifft, da kenne ich gar welche die es angeblich gar gelernt haben sollen, aber was nützt das beste lernen, wenn man zwei linke Hände hat?

Carsten Läppisch

Mag sein, daß Sie richtig liegen. Ich weiss das nicht, also schau ich mal nach den Fakten. Die sind so, daß die USA 2,5% Einfuhrzoll auf Autos erheben, wir, die EU dagegen 10% auf US-Autos. WER macht dann "nachhaltige Politik"?

Luke8

Einfuhrzoll aus der EU für Autos 2,5%(in die USA)- umgekehrt 10% (aus den USA).
WER hat dann "hohe Zölle"?

Ruhig Blut : Trump wird mit Zöllen nicht gewinnen

Dass man hier keinen Chevrolet fahren will, liegt doch nicht am Preis, sondern an der Qualität des Autos. Japaner verkaufen ihre Autos hier wesentlich besser wie die USA. Die US Firmen sollten sich erst einmal den europäischen Markt ansehen. Und dann überlegen, was sie besser machen können. Herr Trump sollte seine eigenen Bürger fragen, warum sie lieber deutsche Autos kaufen als amerikanische.

Zoll ist jedenfalls bei den teuren Produkten von Mercedes oder BMW kein Grund. Ich denke, wir sollten auch ruhiger schlafen, denn 10 oder 15 Prozent Zoll wird nicht die Lust auf deutsche Autos verderben, wo doch Mercedes und BMW sowieso knapp 50 Prozent des US Absatzes in den USA fertigen. 10 Prozent Währungsschwankung haben wir ja auch verkraftet.

Trump wird schon merken, dass man mit Zöllen nicht fehlende Wettbewerbsfähigkeit ausgleichen kann.

@um 13:53 von fathaland slim

Gibt es auf der Welt überhaupt eine Krise oder einen Krieg, in denen USA direkt oder indirekt nicht verwickelt sind?

13:33, heimatplanetmars

>>@ um 09:29 von andererseits
"Für jeden wackligen Arbeitsplatz, den er evtl. durch Zölle auf importierten Stahl gewinnt, muss er in anderen Bereichen mit dem Verlust von durchschnittlich 20 Arbeitsplätzen rechnen. "

Ich vermute Sie meinen mit den 20, einen Managerposten und 19 sehr schlecht bezahlte Arbeitsplätze im Ausland?<<

Nein, das meint der Mitforist gewiss nicht.

Auf die Stahl- und Aluminiumindustrie bezogen, beispielsweise, meint er den Verlust an Arbeitsplätzen in der verarbeitenden Industrie. Das Zahlenverhältnis eins zu zwanzig speist sich aus den Erfahrungen mit ähnlichen Maßnahmen George Bushs des Jüngeren.

Wenn der Rohstoff sich verteuert, verteuern sich nämlich zwangsläufig die Produkte der Weiterverarbeitung. Was zu Absatzeinbußen führt.

@Royal Tramp, amerik Autos weit ueber Listenpreisen..

der vergleichbaren europ. KFZ??? Also ich weiss nicht wie sie auf sowas kommen.. das ist doch schlicht falsch! Ich habe mir einen US-Van importiert weil dieser (all in!) um mehr als 10 TEu GUENSTIGER war als das vergleichbare deutsche Fahrzeug. Bei Preisvergleichen zu alternativen Wagen sah es nicht anders aus.

Amerika als Handelspartner aufgeben...

ist das beste.
Man sollte mehr mit China und Russland machen.
Ich würde sämtliche Werke in den USA schliessen.

14:07, crastro

>>Carsten Läppisch
Mag sein, daß Sie richtig liegen. Ich weiss das nicht, also schau ich mal nach den Fakten. Die sind so, daß die USA 2,5% Einfuhrzoll auf Autos erheben, wir, die EU dagegen 10% auf US-Autos. WER macht dann "nachhaltige Politik"?<<

Ihre Faktenauswahl ist sehr unvollständig.

Die Zölle, die Sie ansprechen, wurden nicht einseitig, sondern einvernehmlich festgelegt und sind Teil eines Gesamtpaketes. Das man auch in seiner Gesamtheit betrachten sollte und nicht einfach einzelne Zahlen, die einem gerade mal passen, herauspicken.

Außerdem ist der Begriff der Nachhaltigkeit im vorliegenden Zusammenhang deplatziert.

Na, da werden doch die

Na, da werden doch die Amerikaner bald begreifen, normal brauchen sie ja immer etwas länger, was sie da für einen Unsinn gewählt haben, wenn die dort nur noch mit ihren eigenen Buicks herumeiern werden und dazu dann noch all ihre genmanipulierten Landwirtschaftsprodukte, beim Soja nur angefangen, wegen unserer Zölle darauf, dann selber essen müssen. Also diesbezüglich müssen wir letztlich nur aufpassen, dass wir durch die dann zur vermehrten Selbstvergiftung gezwungenen Amerikaner, dieses Land nicht total als Absatzmarkt verlieren.

@Jon Do 13:59

Woher kommen Facebook, Microsoft, Apple, Whatsapp? Aus Kalifornien. Kalifornien ist ein Staat der immer die Demokraten wählen wird.
Wo wird hauptsächlich Erdnußbutter produziert? Texas, Oklahoma, North Carolina, South Carolina, Arkansas, Florida, Mississippi. Wer hat in diesen Staaten bei der US Präsidentschaftswahl gewonnen? Donald J Trump. Die EU muss einfach genau die Bundestaaten unter die Lupe nehmen die Trump gewählt haben und deren Wirtschaft gezielt schaden. Man hat nichts davon, wenn man Kalifornien schadet.

@Carsten Läppisch Zur Ihrer

@Carsten Läppisch

Zur Ihrer Info: In Russland gibt es keine ernstzunehmende rechtspopulistische Partei.
In Russland werden keine türkische Einrichtungen angegriffen wie in Deutschland üblich. Auch keine Tschetschenische oder sonstwas. Alles was mit Rechts anfängst, dafür ist Europa und nicht Russland bekannt. Versuchen Sie hier nicht eigene Probleme, für die man sich schämen sollte, auf andere zu schieben.

14:01, deltaxx

>>WTO....GATT
...Alle Verhandlungen sind echte protekt. Maßnahmen seitens des Westens...Die EU ist ganz weit vorne dabei. ...Warum also beschwert ihr euch jetzt?<<

Natürlich ist es richtig, daß die erste die dritte Welt bei den GATT-Verhandlungen mit Macht über den Tisch zu ziehen versuchte.

Das ist aber eine andere Baustelle als die Thematik, die wir hier diskutieren.

@ 13:05 von birdycatdog

Sie haben vergessen, dass Audi, VW, Mercedes und BMW auch in Mexico produzieren, die höchstwahrscheinlich wieder ausgenommen werden.

Dann wäre bei VW nur der Golf (der sich sowieso nicht so gut in den USA verkauft) betroffen.

Und bei BMW, Audi und Mercedes wäre es den Kunden vermutlich egal, ob die 7,5% teurer werden - wer einen Mercedes oder Audi haben will kauft ganz bestimmt dann keinen Cadillac, nur weil die deutschen Autos teurer geworden sind.

Trump hat da sowieso ein völlig falsches Bild, wieviel deutsche Autos in den USA verkauft werden. Das sind weniger als er denkt. Aber da wo er sich aufhält, in den edelsten Golf Clubs und Luxushotels sieht er logischerweise nur Mercedes, BMW und Porsche und kaum amerikanische Autos - das wird aber auch so bleiben, wenn er 30% Zoll fordert.

Freigabe auf amerikanische Autos

Gebt doch die Zölle zur Einfuhr amerikanischer Autos frei ! Wer will in Europa schon amerikanische Autos kaufen ? Unsere Autos sind doch viel besser !

Sie kontern mit Hoffnung, die

Sie kontern mit Hoffnung, die nicht erfüllt wird und mit Nadelstichen, wie Zölle auf Harley Davidson und Jeans. Oh, das wird USA aber weh tun! Ein zahnloser Tiger ist da ja gefährlicher.

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Man lässt da die Katze nicht ganz aus dem Sack. Viele Autobauer -auch deutsche - importieren in die EU.
Die könnte man bewegen ihre Fertigungen wieder in die EU zu verlagern. Wenn sich das rechnet.

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Die USA bezeichnen sich eigentlich nicht als Demokratie sonern als Republik.

Am 11. März 2018 um 13:28 von fathaland slim

"Rechte Parteien greifen nach der Macht, seit es Parteien gibt, und es ist ihnen auch öfters mal, mit furchtbaren Auswirkungen, gelungen."

Ist dies nur auf rechte Parteien beschränkt? Bitte nicht immer mit der ideologischen Brille sehen.

@Eisenross01 14:19

Bei China stimme ich Ihnen total zu, Russland hingegen sehe ich nicht so, da sind Indien, Japan, Brasilien, Mexiko, Südafrika und Südkorea wichtiger. Wichtig ist zudem, dass wir auch Israel mit ins Boot nehmen und endlich es schaffen eine Gaspipeline von Israel nach Europa zu schaffen um dann sowohl aus Norwegen als auch aus Israel uns in der EU mit Gas einzudecken und uns von Russland unabhängig machen was Gas angeht.
Weder sind die USA gut als Handelspartner mit der derzeitigen Regierung dort noch ist es Russland.

14:19, Eisenross01

>>Amerika als Handelspartner aufgeben...
ist das beste.
Man sollte mehr mit China und Russland machen.
Ich würde sämtliche Werke in den USA schliessen.<<

Solch radikale, überaus patente Lösungen fallen einem eigentlich erst nach dem fünften oder sechsten Bier ein...

RE: Jon Do

Wir Europäer müssen ja nicht jeden Unsinn aus den USA übernehmen. Kleine Daumenschrauben reichen vorerst völlig aus. Wenn Trump es auf die Spitze treibt sollten wir dann auch noch größeres Besteck zur Verfügung haben.
Die EU sollte die Bälle aufgrund des Handelsüberschusses flach halten.
Gruß Hador

Am 11. März 2018 um 09:49 von

Am 11. März 2018 um 09:49 von Carsten Läppisch
Das liegt aber nicht ander EU. Das politische Klima, das vom Kreml ausgeht ist wesentlich rauer und rechtspopulistischer geworden.

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Was Sie hier beschreiben kann man von fast jedem europ. Land sagen, auch von den USA.
In Bezug auf Rußland beibt da nur die Feststellung: Propaganda.
Der Hauptpropagandachef Obama ist ja nun weg. Es könnte wieder eine Normalisierung eintreten.

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Der russische Markt ist z.B. für Deutschland mit unter 2% Anteil nicht wirklich bedeutend. Es gibt im Gegensatz zu den USA nicht viele Russen, die sich deutsche Autos leisten können.

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So etwas kann sich ändern. Man muß es aber auch wollen und forcieren. Wenn wir auf dem Kontinent zuammenrücken, werden die USA ganz schnell zutraulich.

14:19 von Eisenross01

«Amerika als Handelspartner aufgeben ist das beste.
Man sollte mehr mit China und Russland machen.
Ich würde sämtliche Werke in den USA schliessen.»

Welch ein Unfug.

Auch wenn viele US-Produkte auf dem Weltmarkt nicht wirklich konkurrenzfähig sind (daher auch das permanent hohe Handelsbilanz-Defizit der USA), so kommen im Hard- und Software-IT-Bereich so viele entscheidende Produkte aus den USA, dass die Weltwirtschaft zusammenbrechen würde, wenn man Ihrem "Vorschlag" des "Shutdown USA" folgte.

Aber Brachial-"Lösungen" scheinen ja ganz groß in Mode zu sein …

@harry_up 09:42

Genau hier liegt es doch an der EU zu reagieren. Mal sehen ob Pennsylvania, Wisconsin, Michigan, Florida, North Carolina, Oklahoma, Arizona oder Texas republikanisch wählen, wenn die EU gezielt deren Wirtschaft unter die Lupe nimmt und deren Wirtschaftsmotoren mit Strafzöllen belegt.
Da wird Trump dann das Lachen vergehen und genauso den Leuten die ihn gewählt haben

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