Ihre Meinung zu: Türkei weitet " Operation Olivenzweig" gegen YPG aus

21. Januar 2018 - 8:55 Uhr

Die Türkei setzt ihre angekündigte Militäroffensive gegen die Kurdenmiliz YPG fort: Nach Angriffen aus der Luft, rücken nun Bodentruppen in das syrische Grenzgebiet Afrin vor. Von Christian Buttkereit.

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Kommentare

Obama wäre das nicht passiert

dass die Türkei das für nötig hält, kann man sicherlich zum Teil auch dem wenig umsichtigen Handeln Trumps zuschreiben. Ich habe große Zweifel daran, dass es auch unter Obama dazu gekommen wäre. Er hätte bei so einer Idee, wie die YPG als Grenztruppen an der Grenze zur Türkei einzusetzen und zu bewaffnen, die enge Abstimmung mit Ankara gesucht. Ob das nun das Ergebnis der Selbstherrlichkeit Trumps und seiner favorisierten Militärs ist, oder das Ergebnis zu vieler unbesetzter Stellen und mangelndem Bewusstseins für die Notwendigkeit von Diplomatie, ist dann auch nur noch zweitrangig.

Miliz, Rebellen,

Miliz, Rebellen, Terroristen....hilft mir jemand beim Verständnis? TS?

Wo bleiben die Sanktionen

Wo bleiben die Sanktionen gegen diesen Angeiffskrieg ?

Rohstoff Öl

Der Titel ist richtig. Bei diesem Kampf geht es nur um den Rohstoff Öl. Wann kommen endlich die Sanktionen?

es sorgt für Besorgnis????

ich fasse es nicht!!! hier werden unschuldige menschen bombardiert, heute will man mit bodentruppen in ein anderes land einmarschieren - und das sorgt nur für besorgnis und ein wattebauschähnliches "du,du,du" gegen Erdogan?

wenn an der demarkationslinie in korea ein nordkoreanischer soldat hustet, ruft Nikki Haley nach einer sondersitzung des sicherheitsrates.

im vorliegenden fall wird das völkerrecht massiv missachtet und es reicht nur für "Besorgnis".

bei diesem bigotten verhalten (vor allem des westens) kommt mir der kaffee wiede rhoch!

Wird Syrien geteilt?

Wird Syrien jetzt komplett zum Spielball ausländischer Truppen? Nach Russen, Iranern und Hisbollah mischen jetzt auch Türken mit und besetzen Syrien.

Aufschrei

Wo ist denn jetzt der deutsche, politische Aufschrei? Grade wächst die Pflanze des sich annäherns und die will man wohl nicht rausrupfen. Die Vorneverteidigung der Türkei ist ein Versoß gg. internationales Recht. Die Türkei greift auf einem fremden Staatsgebiet in die Souveränität eines anderen Landes ein. Jetzt sind viele Länder "besorgt". Deutschland nicht mehr? Oder ist es gar von uns angesegnet? Die Türkei hat eine Mauer zu Syrien errichtet. Reicht die nicht mehr? Der Westen hat die Kurden im Kampf gg. IS unterstützt. Die Türkei hat Angst, das der bewaffnete Arm der Kurden jetzt in die Türkei einmarschiert und was dann? Es ist kompliziert, aber dann auch wieder so einfach, dass Staatsgrenzen eingehalten werden müssen. Wie soll Ruhe in ein Land kommen, in dem ständig Unruheherde erzeugt werden?

Operation Ölzweig

Ein Nato-Mitgliedstaat interveniert in einem souveränen Nachbarstaat. Der Grund mag so sein, oder auch nicht.
Man kann es mögen, oder auch nicht. Objektiv unrechtmäßig bleibt es.
Herzlich willkommen in der EU!

Das Verhalten....

der türkischen Regierung beweist zweierlei! 1.) daß die Türkei nicht in der Lage ist, ihre Grenze und ihr eigenes Staatsgebiet zu überwachen und 2.) an erheblicher Selbstüberschätzung leidet! Man muß sich mal vorstellen, jeder andere Staat nähme für sich das Recht in Anspruch, bei seinem Nachbarn "für Ordnung zu sorgen". Bisher war es besonders Israel, die das "Recht" für ähnliches Verhalten praktizierte. Allerdings sind die Hintergründe im Verhältnis zu den USA qualitativ ganz anders, als jetzt bei der Türkei. Es besteht die Gefahr, daß die Türkei sich zwischen die Stühle von Russland und den USA setzt - un dann? Ob dann rote Fahnen und Erdogan-Sprechchöre helfen?

Kurden beistehen

Ich denke, dass man den syrischen Kurden dankbar sein kann für ihre Rolle in jüngster Vergangenheit. Es ist Zeit ihnen als Partner beizustehen.

Rückkehr der syrischen Flüchtlinge

In der Türkei leben derzeit mehr als 3 Mio. syrische Flüchtlinge. Die werden aber nur in ihre Heimat zurückkehren, wenn dort weder der IS noch die kurdisch-marxistische YPG ihre Willkürherrschaft ausüben.

Während der IS stark dezimiert wurde und kaum noch existiert, hat sich die YPG ständig vergrößert. Eine bewaffnete Gruppe ist eigentlich nur durch eine andere bewaffnete Gruppe ersetzt worden. Frieden und Demokratie bedeutet das jedenfalls nicht.

Erinnert irgendwie an Afghanistan, als die USA Anfang der 80'er Jahre die Taliban aufrüsteten, um die kommunistische Herrschaft zu bekämpfen. Heute bewaffnen die Amerikaner marxistische Kurden (4000 Lkw-Ladungen), um in Syrien eine "Grenztruppe" aufzubauen. Wozu fragt man sich da? Weder die Türkei noch Syrien haben darum gebeten.

Die USA sollten sich endlich aus der Region zurückziehen. Die haben seit ihrer Irak-Invasion schon zuviel Chaos angerichtet. Das Resultat waren Flüchtlinge, um die sich dann andere Länder kümmern mußten.

Neusprech

Operation Ölzweig? Auch was Sprachmanipulationen anlangt, kennt Erdogans Regime offenbar wenig Hemmungen. Der Ölzweig gilt in der Kulturgeschichte eigentlich als Zeichen von Hoffnung und Stärke, jedoch ganz und gar nicht im Zeichen einer aggressiven Militärmission, wie das der türkische Präsident wohl gerne verstanden haben will - Begriffe verdrehender Neusprech à la Ankara.

Türkei weitet "Operation Ölzweig" gegen YPG aus

Und Stellungnahmen vom sozialdemokratischen Außenminister Gabriel
oder von Stoltenberg(NATO) ? Da ist nichts zu hören.
Auch von der EU kommt nichts.Nichts mit Menschenrechten.

Dafür kann man aber sicher gehen,daß die Waffengeschäfte und die Lizenzproduktion im Land weitergeht.

YPG / PKK

Liest man den Wikipedia-Artikel über die YPG (Abschnitt: "Strukturelle und organische Verbindung der PYD/YPG/DKS mit der PKK"), dann muss man Erdoǧan (zumindest teilweise) Recht geben, wenn er auf die engen Verbindungen zur PKK hinweist.

Betrachtet man die YPG "isoliert", muss man erkennen, dass nach dem Manifest von Rojava (17.03.2016, Autonome Föderation Nordsyrien) dort eine Region entstanden ist, in der Völker- und Geschlechter-Gleichberechtigung besser und tiefer verankert sind und gelebt werden, als irgendwo sonst in Syrien (ähnlich wie bei den Peschmerga im Nordirak).

Man wird sich erinnern, dass es die YPG war, die den vom IS verschleppten Jesiden im Sindschar-Gebirge zu Hilfe gekommen ist.

Aus Sicht Erdoǧans sind YPG & Peschmerga "Teufelszeug", zeigen doch beide "erfolgreiche kurdische Organisationsstrukturen", die seine Kurdenpolitik konterkarieren.

Es war Erdoǧan, der die "Versöhnung" mit der PKK aufgekündigt hat.
Und der jetzt auch die YPG als "Terrorbande" brandmarkt …

Die Operation "Ölzweig" war längst überfällig

Wenn Deutschland am Hindukusch verteidigt wird, dann die Türkei erst recht im Nachbarland Syrien.

Denn dort gibt es ein Macht-Vakuum mit bewaffneten Terrorgruppen. Und diese schießen mit Raketen über die Grenze.

Die Türkei hat nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht dieses zu unterbinden. Da der syrische Staat momentan nicht handlungsfähig ist, darf die Türkei das selbstverständlich in Eigenregie übernehmen. Dies deckt sich mit dem Völkerrecht. Und zwar zu 100%.

Ölzweig klingt gut

es scheint Länder zu geben auf dessen Boden sich jeder Kriegerisch betätigen darf nach Lust und Laune, und so lange das so ist brauchen wir weder UNO noch sonstiges.
Da ist es dann auch auf NATO Seite sehr ruhig und von Stoltenberg der immer gleich Bedrohungen sieht und rasselt ist weit und breit nichts zu hören.

Gruß

@um 09:54 von schabernack

"Aus Sicht Erdoǧans sind YPG & Peschmerga "Teufelszeug", zeigen doch beide "erfolgreiche kurdische Organisationsstrukturen", die seine Kurdenpolitik konterkarieren."

Nicht nur aus Sicht Erdogans. Auch ich halte die marxistische YPG für eine gefährliche Terrororganisation, die bekämpft werden muß. Demokratie und Freiheit gibt es mit denen jedenfalls nicht.

Die Türkei hat sicherlich

Die Türkei hat sicherlich einen Recht darauf seine Grenzen zu schützen.

Frieden nur ohne den IS und der YPG möglich

Die Türkei muß auf jeden Fall solange in Afrin bleiben, bis die YPG vollständig zerschlagen ist. Denn nur der syrische Staat hat das Recht eine bewaffnete Truppe (Militär) zu unterhalten. Alles andere bedeutet nur neuen Terror und neue Flüchtlinge. Kein Staat kann bewaffnete Gruppen im Land dulden.

Da bisher keiner die Ausbreitung der YPG unterbinden konnte, muß die Türkei hier einschreiten. In wenigen Wochen ist Afrin befreit und die Araber können wieder in ihre Dörfer zurückkehren.

Höchste Zeit

Es wird höchste Zeit dass die Türkei dort eingreift. Was die USA dort treiben kann sich die Türkei nicht gefallen lassen.

Vielleicht wäre es angebracht,...

...sich einmal bei Wiki über die Historie von PKK und YPG gründlich zu informieren, was, wie ich feststellen musste, an etlichen Stellen meinen geschichtlichen Horizont zwar überstieg, insgesamt jedoch die Befürchtungen der Türkei in einem etwas anderen Licht erscheinen lässt, als dies hier fast unisono verbreitet ist.

10:06 von pxslo

"Wenn Deutschland am Hindukusch verteidigt wird, dann die Türkei erst recht im Nachbarland Syrien. ..."

Und wenn dieser Vergleich stimmt, dann ist abzusehen, was die Türkei erleben wird in Zukunft:
Einen nicht enden wollenden Kleinkrieg gegen einen Gegner, der einerseits kampferfahren, ortskundig und gut bewaffnet ist, und der andererseits mit dem Völkerrecht im Rücken antritt.
Ein Krieg, der wie in Afghanistan nicht zu gewinnen ist.
In Nordsyrien sogar, weil alle maßgeblichen Kräfte ihn nicht wollen: die Russen nicht, die Syrien einheitlich erhalten wollen, die USA nicht, weil sie in der YPG Verbündete sehen und die Weltgemeinschaft, die UN, wird sich auch bald klar dagegen aussprechen. Erdogan und seine Regierung stehen alleine.

@um 09:54 von schabernack

Wenn doch alle eigenen Angaben/Vorgaben so stimmen würden von diesen PKK/YPG/PYD Terroristen. Wissen Sie das Theorie und Praxis zwei ganz verschiedene Schuhe sind? Und wie kommt die Amnesty auf solche Aussagen, wenn die doch alles so toll machen?:
http://bit.ly/2hVSVOD
Einen neuen Decknamen hat man auch schon wieder versucht: SDF von wegen demokratisch im Namen angeben und diese Organsation wieder mit über 80% YPG Terroristen aufstellen und dann denken auch alle gleich oh toller Name also voll demokratisch, ganz sicher.

09:47 von pxslo

«In der Türkei leben derzeit mehr als 3 Mio. syrische Flüchtlinge. Die werden aber nur in ihre Heimat zurückkehren, wenn dort weder der IS noch die kurdisch-marxistische YPG ihre Willkürherrschaft ausüben.»

Die YPG übt in Nordsyrien keine (marxistische) Willkürherrschaft aus.

In Nordsyrien besteht seit Januar 2014 eine Selbstverwaltung unter Führung der YPG, die sich als stabil und für die dort ansässige Bevölkerung als erfogreich erwiesen hat. Auch hat die Einbeziehung von Frauen in die Militär- und Polizeikräfte die Geschlechtergleichberechtigung gefördert.

Sie können sich unter dem Stichwort "Rojava" (= Autonome Föderation Nordsyrien) bei Wikipedia über diese Region informieren.

@pxslo

Sie haben vergessen zu erwähnen, das die YPG immerhin die Haupttruppen bei der Befreiung Raqqas vom IS gestellt hat!

... im Übrigen mit deutschen Waffen!

Der Westen (die NATO-Partner der Türkei) macht sich mit seinem Schweigen zum Vorgehen der Türkei wieder einmal unglaubwürdig, und gibt damit der Haltung Russlands (Putins) Auftrieb! Zukünftige Konflikte und eine weitere Blockade der UN (... vielleicht will man das ja auch ein wenig) damit vorprogrammiert.

Weiterhin sollte jedem klar sein, daß diese Aktionen der Türkei im Voraus auch der Bundesregierung bekannt gewesen sein sollten. Nicht ohne Grund gab es in den letzten Wochen zahlreiche Treffen zwischen türkischen und europäischen Vertretern (siehe Arbeitstreffen Gabriel und Cavusoglu. ... Ist das Schweigen der Deutschen der Preis für die begonnene Entspannugspolitik? ... Für mich eindeutig, türkisches Kalkühl.

Wäre glücklich über jeden ehrwürdiger Journalisten der dies einmal aus der Nähe beleuchten würde!

Was meint eigentlich Assad

Was meint eigentlich Assad über diese Operation der Türkei im eigenem Land?
Es geht doch immer noch um Syrien oder?

@Woinem

Jeder Staat dieser Welt, und nicht nur die Türkei, haben das Recht ihre Grenzen zu schützen!

Aber nur auf dem eigenen Staatsgebiet, und nicht auf fremden Staatsgebiet!

Was zu bedenken ist!

Gibt es ein schlimmeres Zeichen

für die Verrohung der Weltpolitik, als tatenlos zuzuschauen wie eine Staatmacht grenzübergreifend eine bestimmte Population in einem anderen Staat angreift?
Über diese Ungeheuerlichkeit hat Herr Gabriel noch kein Wort verloren.
Das gilt ohne Abwägung des Kurdenkonfliktes, der ambivalent ist.

Am 21. Januar 2018 um 10:06 von pxslo

"Die Türkei hat nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht dieses zu unterbinden. Da der syrische Staat momentan nicht handlungsfähig ist, darf die Türkei das selbstverständlich in Eigenregie übernehmen. Dies deckt sich mit dem Völkerrecht. Und zwar zu 100%."
#
#
Aber auch nur wenn man das Völkerrecht um 100% verbiegt.

Kein Verständnis mehr für die Türkei

Sie verwickelt sich weiter in Kriege und Konflikte, grundlos. Denn wer oder was nicht alles ein "Terrorist" sei, in der Türkei, das geht schon auf keine Kuhhaut.

@um 10:39 von schabernack

"Die YPG übt in Nordsyrien keine (marxistische) Willkürherrschaft aus."

Erzählen Sie das doch bitte mal den vielen vielen von der YPG vertriebenen Arabern. Die können Ihnen jede Menge über ihre Vertreibung und die systematische Zerstörung ihrer Häuser berichten.

Das stimmt. Es kommt

Das stimmt.
Es kommt lediglich darauf an, von welcher Seite der Grenze man diese schützt.

Unglaublich was sich die Türkei wieder leistet!

Erdogan und die AKP haben den Krieg gegen die Kurden im eigenen Land nur deshalb wieder aufgenommen um als starker Mann zu erscheinen und die verloren gegangene Parlamentswahl zu korrigieren. Das ist auch gelungen, aber der Preis war hoch. Was man in den Kurdengebieten in der Türkei macht ist völlig unbekannt. Aber wenn man sieht wie man mit Deutschen umgeht kann man sich gut vorstellen dass man nicht zimperlich ist und vom Rechtsstaat nichts wissen möchte. Und nun geht man gegen die Kurden in Syrien vor denen es zu verdanken ist, dass der IS so erfolgreich bekämpft werden konnte. Syrien gehört nicht zur Türkei! Erdogan hat selbst zu den USA gesagt dass er ihre Fahnen von den kurdischen Basen selbst entfernen werde, wenn die USA sich nicht zurückziehen. Und das sind NATO-Partner! Die Türkei sollte sich ein Beispiel an Nordirland nehmen. Vielleicht erkennt man dann, dass man nur auf diese Art die Region befrieden kann. Aber anscheinend zieht man die Friedhofsruhe vor.

Ob dieser Krieg der Türkei

Ob dieser Krieg der Türkei Syrien einer Friedenslösung näher bringt ist doch sehr fraglich. Besser wäre eine diplomatische Lösung herbeizuführen und mittels ausländischer Streitkräfte in Syrien zu überwachen.

Strenggenommen handelt es sich hierbei..

um einen Stellvertreterkrieg zwischen der USA und der Türkei!

Die USA ist militärisch zumindest faktisch mit der SDF, und somit mit der YPG verbündet, die nun von der Türkei und den mit der Türkei verbündeten syrischen Rebellengruppen militärisch bekämpft werden!

So einfach ist das!

10:37 von Hackonya2

"...Einen neuen Decknamen hat man auch schon wieder versucht: SDF von wegen demokratisch im Namen angeben und diese Organsation wieder mit über 80% YPG Terroristen aufstellen und dann denken auch alle gleich oh toller Name also voll demokratisch, ganz sicher."

versus

"...Zuvor hatte bereits die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtet, dass in den frühen Morgenstunden erste Kämpfer der Freien Syrischen Armee in die Region Afrin eingedrungen seien. Die Rebellen werden von der Türkei unterstützt. ..."

Und ich dachte immer, die "Freie Syrische Armee" wäre identisch mit der SDF... irgendwo kapier ich die türkische Logik nicht mehr. Sind nun die nichtislamistischen (also freien und demokratischen!) Rebellen gegen Assad mit Erdogan verbündet oder nicht? Oder gibt es jetzt "freie demokratische" Anti-Assad Rebellen, die sich auf beiden Seiten der Front bekämpfen? Man glaubt es nicht.

10:29 von pxslo

«In wenigen Wochen ist Afrin befreit und die Araber können wieder in ihre Dörfer zurückkehren.»

Das heutige "Rojava" hatte nach der Volkszählung aus dem Jahr 2004 eine Bevölkerungszahl von 1,9 Mio. Menschen, nach Schätzungen von 2014 etwa 4,6 Mio.

Amnesty International prangerte die Vertreibung von Arabern durch kurdische Milizen an. Die YPG bestätigte, dass dies für diejenigen Araber zuträf, die sie einer Zusammenarbeit mit dem IS verdächtigt hätten.

Der UN -Menschenrechtsrat (Report von März 2017) weist die Vorwürfe der ethnischen Säuberung zurück und "sieht keine Hinweise darauf, dass die kantonalen Regierungen gezielt gegen arabische Gemeinschaften vorgegangen wären, noch dass die ‘demografische Zusammensetzung der von ihnen kontrollierten Gebiete durch Gewalttaten gegen bestimmte ethnische Gruppen systematisch verändert‘ hätte werden sollen".

Wir alle leben nicht in Nordsyrien und können solche Informationen aus unterschiedlichen Quellen nur sehr bedingt einschätzen …

Gut...

Die Türkei kämpft gegen pyd, pkk und is. und die alle gelten auf der welt als terror gruppen(auch in Deutschland). Außer Türkei seh ich keine andere Land die das tun. Türkei hat dort grenze und will sie selbstverständlich sichern.

@um 10:36 von Izmi

"Und wenn dieser Vergleich stimmt, dann ist abzusehen, was die Türkei erleben wird in Zukunft:
Einen nicht enden wollenden Kleinkrieg gegen einen Gegner, der einerseits kampferfahren, ortskundig und gut bewaffnet ist, .."

In Zukunft? Die Türkei hat nicht vor lange dort zu bleiben. Darum muß sich später die syrische Regierung kümmern.

Und bei den ersten Luftschlägen hat die türkische Luftwaffe über 95 % ihrer im Voraus geplanten Ziele getroffen. Alles läuft also nach Plan.

@pxslo

"Erzählen Sie das doch bitte mal den vielen vielen von der YPG vertriebenen Arabern. Die können Ihnen jede Menge über ihre Vertreibung und die systematische Zerstörung ihrer Häuser berichten."

Das kann man 1zu 1 übernehmen ,aber in Bezug auf die Kurden in der Türkei in den Kurdengebieten.
Wenn ich mir nun noch anschaue das der Ausnahmezustand in der Türkei zum wievielten male erneuert wurde (Ich wusste gar nicht das in der Türkei noch irgendwelche Austände oder Unruhen sind ,aber vielleicht gibts da noch ein paar Unliebsame Journalisten),dann kann man von Demokratie eher in den YPG Gebieten reden als in der Türkei

Das ist ein Angriffskrieg

ohne jegliche Legitimation. Ich fordere die NATO und die UN auf, hier sofort Maßnahmen dagegen zu erheben. Die Türkei darf mit sofortiger Wirkung keine Waffen, Munition oder Ausrüstungsgegenstände mehr bekommen. Wenn wir das trotzdem weiterhin tun, dann brauchen wir keine Menschenrechte und Vereinbarungen zur Humanität und Völkerverständigung mehr. Hier brechen die letzten Dämme. Es muss jetzt endlich Klartext gesprochen werden, Herr Gabriel!!

Ich kann mich ja irren, aber

Ich kann mich ja irren, aber seit wann ist Syrien ein Teil der Türkei? Ich dachte immer das die Integrietaet eines Staates unantastbar wäre.
Warum folgen hier nicht die Verurteilung, des Handelns der Türkei, durch die EU, NATO und UN?
Gegen andere Staaten war man sich da schneller einig, was Verurteilung und Sanktionen betraf!
Ich kann diesem politischem Wirrwar ganz einfach nicht mehr folgen, und will es auch nicht. Einen Tag ist etwas sehr schlecht, am anderen wieder OK, und am Dritten ist man dann "besorgt", was auch immer das bedeuten mag.
Ich finde man sollte in der UN und auch EU mal darüber nach denken, was wir eigentlich für Werte vertreten, und diese dann auch einmal unmissverständlich formulieren.
Zu was haben wir diese teueren Organisationen überhaupt, wenn man nicht einmal Grundregeln befolgt?
Da waren wir schon einmal viel weiter! Im Moment vertritt jeder Staat die Interessen, die er für wichtig hält. Eine übergeordnete Bewertung, durch die UN bleibt aus!
Schade....!

... was meint Assad!

@sonderbar / 10:44

Syrien hat sich laut DPA ganz klar gegen eine Intervention der Türkei geäußert!

"Syrien werde einen Militäreinsatz als feindlichen Akt ansehen und ihm in angemessener Weise entgegentreten", DPA vom 18. Jan. 2018

Damit passiert hier ein klarer Völkerrechtsbruch, den man auch als solches Benennen sollte!

@um 11:08 von schabernack

"Amnesty International prangerte die Vertreibung von Arabern durch kurdische Milizen an. Die YPG bestätigte, dass dies für diejenigen Araber zuträf, die sie einer Zusammenarbeit mit dem IS verdächtigt hätten."

Und bei sehr großzügiger Auslegung sind das dann halt mal alle Araber eines Dorfes.

Und genau das meinte ich mit Willkürherrschaft!

Russland und die Türkei ein Agreement

Es scheint so, als ob Russland und die Türkei ein Agreement getroffen haben.
Die Türken dürfen eine "Sicherheits Zone von 30 km Breite an ihrer Grenze auf syrischem Boden mache, und die SAA mit Unterstützung Russlands macht die "Rebellen", die von der Türkei in allen Belangen unterstützt werden/wurden, in dem noch von ihnen besetzten Bereich im Raum Idlib platt.
Die YPG hätte mal das Angebot annehmen sollen:
Senior Kurdish official Aldar Xelil: Yesterday Russia asked us to hand over our regions to the [Syrian] government. We did not accept, and we will not surrender our territories. We'll defend all our areas.

http://syria.liveuamap.com/en/2018/20-january-senior-kurdish-official-al...
Aber die hofften, zu ihrem Leidwesen, auf die Unterstützung der USA.
Die syrische Regierung hätte mit dieser Vereinbarung etwa über 2/3 ihres Landes wieder unter Kontrolle.
Und wie sich die Situation im östlich des Euphrat gelegenen Teil Syriens unter der YPG /US Kontrolle entwickelt

Für Ankara muß die Region instabil bleiben...

weil ein eigenständiger Irak oder handlungsfähiges Syrien sich mit Sicherheit nicht gefallen lassen könnten, was durch die türkischen Staudammprojekte mit deren Wasserversorgung geschehen wird.

10:06 @ pxslo

"Und diese schießen mit Raketen über die Grenze."

1.Die YPG hat nie mit Raketen auf die Türkei geschossen.
2.Wenn sie es jetzt tun, nachdem das türkische Militär sie mit Bomben angegriffen hat, ist es es ihr Recht sich zu verteidigen.

"Da der syrische Staat momentan nicht handlungsfähig ist, darf die Türkei das selbstverständlich in Eigenregie übernehmen. Dies deckt sich mit dem Völkerrecht. Und zwar zu 100%.

Ihr Kommentar macht ziemlich deutlich, das sie das Völkerrecht nicht kennen. Weder die Handlungsfähigkeit noch das Recht auf einen Angriff darf die Türkei bestimmen oder in Eigenregie übernehmen. Das ist völkerrechtswidrig. Und zwar zu 100%!

11:09 von Benjamin K.

«Türkei hat dort grenze und will sie selbstverständlich sichern.»

Eine Außengrenze zu einem anderen Land sichert man normalerweise an der Grenzlinie, nicht durch eine Invasion in das Territorium des Nachbarstaates.

Erdoǧan mag mit der angeblichen Grenzsicherung argumentieren.
In Wahrheit geht es ihm um etwas ganz anderes.
Nämlich darum, erstarkende kurdische Organisationsformen in den Nachbarländern Syrien und Irak zu unterminieren.
Immer mit dem gleichen Argument der angeblichen "Terrorbekämpfung".
Im Nordirak hat er unter diesem Deckmantel auch schon interveniert.

Die Türkei

Versucht halt in einem Relativ Rechtsfreien Raum Ihr Einflusgebiet zu erweitern,das man dazu irgendwelche Gründe heranzieht ( so Hanebüchen Sie auch sein mögen),passt völlig in die Erdoganzeit.

@um 11:22 von franxville

"Für Ankara muß die Region instabil bleiben..."

Nein, für die Türkei muß dort schnellstens Frieden herrschen, damit die Flüchtlinge zurückkehren können und der Handel wieder aufblüht.

Das sind nämlich wichtige Absatzmärkte für die heimische Wirtschaft. Außerdem gefährdet einen Dauerkonflikt das Seidenstrassen-Projekt mit China.

Weltsicherheitsrat

Wo bleibt hier die Einberufung des Weltsicherheitsrat, die Verurteilung der Türkei und die Verhängung von Sanktionen gegen dieses Land?

11:33 von pxslo

"Nein, für die Türkei muß dort schnellstens Frieden herrschen, damit die Flüchtlinge zurückkehren können und der Handel wieder aufblüht. ..."

Und das erreicht man durch Krieg in einem fremden Land?

@um 11:30 von dax_der

"Die YPG hat nie mit Raketen auf die Türkei geschossen."

Ach, und ich soll Ihnen das jetzt glauben oder wie?

Das Völkerrecht gestattet selbstverständlich Militärschläge gegen Gruppen, die über die Grenze schießen. Und zwar auch im Ausland, wenn die dortige Regierung dazu nicht in der Lage (oder dazu gewillt) ist.

@pxslo / 10:28 "Auch ich

@pxslo / 10:28

"Auch ich halte die marxistische YPG für eine gefährliche Terrororganisation, die bekämpft werden muß."

... Ob marxistisch oder Terroristisch, dazu mag ich kein Urteil fällen! Offiziell als solche eingestuft wird die YPG wohl nicht! ... Der Unterschied ist aber vor allem, ob etwaige Aktionen im Einklang mit dem betroffenem Staat passieren, auf dessen Boden diese Militäraktionen stattfinden, oder ob nicht, wie in diesem Fall!
(siehe Meldung dpa vom 18.01.2018: Syrien will bei neuem Angriff türkische Jets abschiessen)

Mann kann nicht die Völkerrechtsbrüche Russlands in der Ukraine verurteilen, andererseits aber zu denen des Nato-Partners Türkei schweigen! Somit wären die Aktionen der Türkei nach den bisher von der EU angewandten Maßstäben klar zu verurteilen!

Öl ins Feuer

die Türkei verleiht mit ihrer aktuellen Aggression dem Syrien-Konflikt eine ganz neue Dimension.

... nochmal! ... @ pxslo von 11:40

" Das Völkerrecht gestattet selbstverständlich Militärschläge gegen Gruppen, die über die Grenze schießen. Und zwar auch im Ausland, wenn die dortige Regierung dazu nicht in der Lage (oder dazu gewillt) ist. "

... die dortige Regierung hat es aber in diesem Fall kalr abgelehnt!
"Syrien werde einen Militäreinsatz als feindlichen Akt ansehen und ihm in angemessener Weise entgegentreten", DPA vom 18. Jan. 2018

Und damit bleibt es ein Bruch des Völkerrechts!

wo bleibt die Verurteilung der USA im Weltsicherheitsrat

um 11:34 von Gogolo
"Wo bleibt hier die Einberufung des Weltsicherheitsrat, die Verurteilung der Türkei und die Verhängung von Sanktionen gegen dieses Land?"

Meine Gegenfrage ist:

Wo bleibt hier die Einberufung des Weltsicherheitsrats, die Verurteilung der USA für ihr völkerrechtswidriges Handeln in/gegen Syrien und die Verhängung von Sanktionen gegen USA zusammen mit der Türkei?

Es war das völkerrechtswidrige Handeln der USA in/gegen Syrien, die weiteren massiven US-Waffenlieferungen an kurdische militärische Einheiten bzw "US-freundliche" Bewaffnete in Syrien, die Auslöser des jetzigen türkischen Eingreifens in Syrien sind

Das ist (nur) eine Feststellung, eine empirische Tatsache

Gestern Nacht las ich bei Recherchen Meldungen, von Huyrriet, unter den über 100 vom türkischen Militär bombardierten Zielen in Nordsyrien um Afrin war auch jener Flugplatz in Syrien, der regelmäßig lange Zeit von USA für US-Waffenlieferungen an Kurden und US-freundliche "Bewaffnete" genutzt wurde

11:22 von pxslo

«Und bei sehr großzügiger Auslegung sind das dann halt mal alle Araber eines Dorfes. Und genau das meinte ich mit Willkürherrschaft!»

Sie scheinen völlig auszublenden, das die YPG die mit Abstand konsequentesten und erfolgreichsten der nicht Assad-treuen Streitkräfte sind, die an der Vertreibung des IS beteiligt waren.

Die Kämpfer der YPG sind keine ausländischen Söldner, die sich für Geld verdingen. Sie kämpfen für sich, und für die Sicherheit des Lebens in ihrem eigenen Territorium.

In meinem Beitrag (11:08), aus dem Sie sich ein Zitat herausgegriffen haben, schloss ich mit folgenden Worten:

«Wir alle leben nicht in Nordsyrien und können solche Informationen aus unterschiedlichen Quellen nur sehr bedingt einschätzen …»

Womit ich ausdrücken wollte, dass wir mit Lageeinschätzungen und Beurteilungen aus der Ferne vorsichtig sein sollten.

Eine derart eindeutige Beurteilung, wie Sie sie mit "Willkürherrschaft" durch die YPG annehmen, würde ich mir ganz sicher nicht anmaßen …

@um 11:42 von Kopfmensch

"Mann kann nicht die Völkerrechtsbrüche Russlands in der Ukraine verurteilen, andererseits aber zu denen des Nato-Partners Türkei schweigen!"

Viele Staaten sind derzeit in Syrien involviert. Die syrische Regierung hat dazu aber nur Russland und dem Iran die Erlaubnis erteilt. Wenn also die Türkei gegen Völkerrecht verstößt, dann gilt das auch für andere Staaten.

Aber ich finde trotzdem, dass ein Völkerrechtsverstoß bei der Türkei nicht vorliegt. Ich würde das eher als Recht zur Selbstverteidigung ansehen.

11:07 @ Izmi

Eine Kurzfassung der komplizierten Lage:

-Die SDF ist ein Zusammenschluss von hauptsächlich Kurden und Arabern, ohne eine extremistisch- fundamentalistische religiöse Ideologie.
-Die FSA, besteht inzwischen hauptsächlich aus den Al Kaida Ablegern, die sich in Al Nusra, Tahrar Al Sham umbenannt haben und sich in ihrer extremistisch- fundamentalistisch religiösen Ideologie nicht von DAESH (IS) unterscheiden.
-Während Erdogan die FSA unterstützt und die SDF bekämpft, bezeichnet Assad sowohl die SDF als auch die FSA als Feinde.
-Die SDF, die gemeinsam mit jesidischen, turkmenischen Einheiten kämpft sind mit der FSA verfeindet.

11:33 von pxslo

«Nein, für die Türkei muß dort schnellstens Frieden herrschen, damit die Flüchtlinge zurückkehren können und der Handel wieder aufblüht.
Das sind nämlich wichtige Absatzmärkte für die heimische Wirtschaft. Außerdem gefährdet einen Dauerkonflikt das Seidenstrassen-Projekt mit China.»

Was reden Sie denn da?

"Absatzmärkte für die heimische Wirtschaft" und das "Seidenstrassen-Projekt mit China" rechfertigen eine Invasion in ein Nachbarland, dessen Staatsführung (Assad) diese als "feindlichen kriegerischen Akt" ansieht?

Sie versteigen sich in abstruse Argumentationswelten, um irgendwie die "Operation Ölzweig" zu rechtfertigen.

Ganz offensichtlich auf Biegen und Brechen …

Analyse

Wie das Studium der Zuschriften aufzeigt, gibt es in dieser syrischen Grenzregion völlig unterschiedliche Interessenslagen. Es wäre eine wichtige Aufgabe der TS hier einmal generell zu klären, was dort überhaupt geschieht und wer sich welchen Nutzen aus den kriegerischen Aktionen verspricht. Ich denke, innerhalb von 24 Stunden müssten die von unseren Gebühren bezahlten Reporter eine genau Lagebestimmung abgeben können, und auch das Auswärtige Amt.

Das Gespenst des Kommunismus

Was bitte spielt es denn für eine Rolle, ob die YPG marxistisch gesinnt ist? Meiner Ansicht nach überhaupt keine.

@um 11:42 von Kopfmensch

Ja dann sollte man die Al-Nusra auch nicht als Ableger der Al-Kaida ansehen, nur weil die einen anderen Namen haben? YPG hat die gleiche Ideologie und den gleichen Anführer wie die PKK (Öcalan), dann muss man annehmen das die eine demokratische Kraft sind? Berichtet wurde ja bereits davon:
http://bit.ly/2hVSVOD

@pxslo von 11:54

"Aber ich finde trotzdem, dass ein Völkerrechtsverstoß bei der Türkei nicht vorliegt. Ich würde das eher als Recht zur Selbstverteidigung ansehen."

"Ihre Meinung! Ändert aber im Grunde nicht's daran, daß es rechtswiedrig bleibt!
Viele Staaten sind derzeit in Syrien involviert. Die syrische Regierung hat dazu aber nur Russland und dem Iran die Erlaubnis erteilt. "

Da haben Sie recht! ... siehe z.B.: "Oppositionspolitiker kritisieren die Regierung: "Es liegt bisher keine überzeugende Rechtsgrundlage vor, und es fehlt ein tragfähiges politisches Konzept für die Befriedung Syriens", so Grünen-Außenpolitiker Jürgen Trittin zum SPIEGEL." ... Und auch das war immer ein Punkt meiner Kritik. Meine Äußerung zielte erstmal darauf ab, Ihre Legitimation zu wiederlegen. Zum Rest können wir gerne Pläne schmieden, wie sich die Mehrheit in diesem Land davon überzeugen ließe mehr Druck auf die Politik auszuüben um dies zu beenden.

Man stelle sich vor Syrien

Man stelle sich vor Syrien wäre ein souveräner Staat, dann ginge das nicht.
MfG

Unrecht?

Mit welchen Recht ist die USA undihren Verbündeten in Syrien? Wo ist /war euer Rechtsveständniss als Zivilisten bei den Angriffen von Assad mit Iran und Russland und den USA getöttet wurden und noch immer werden. Es geht um die Sicherheit des NATO Partners Türkei die durch die Ausrüstung der USA von Terroristen gefährded wird. Die Sicherheit Europas hängt an der SIcherheit der Türkei. Die Türkei hält den Zustrom von Terroristen und von Flüchtligen auf und dabei sollte der NATO Partner unterstützt werden.

Also ein klarer Angriff auf

Also ein klarer Angriff auf kurdisches Territorium - damit haben die Kurden jedes Recht, auf dem Boden der Türkei zurück zu schlagen. Ich weiß schon, warum wir dort keinen Urlaub mehr machen.

@um 12:14 von OlliH

"Der Beschuss von Dörfern und jetzt sogar der Einmarsch und Überfall in ein souveränes, fremdes Land ist Selbstverteidigung?"

Der Beschuss von Dörfern? Die Türkei bombardiert mit lasergesteuerten Bomben (Treffer-Genauigkeit unter 1 Meter). Natürlich feuert man auch mit Panzerhaubitzen, aber sicherlich nicht in Dörfer hinein. Das wäre auch militärisch völlig nutzlos. Nein, nur auf YPG-Stellungen. Darauf hat die türkische Regierung auch im Vorfeld hingewiesen. Die Rücksicht auf die Zivilbevölkerung hat oberste Priorität.

Größenwahn der Türkei

Hinter den Kurden stecken drei! Großmächte, die diese mit Waffen versorgen. Kurden sind außerdem kampferprobt und gut trainiert im Gegensatz zu den Türken, die alle keine Kampferfahrung haben.

Sich mit allen drei Großmächten anzulegen ist Größenwahn!

@um 12:19 von MickM

"Also ein klarer Angriff auf kurdisches Territorium"
Es handelt sich immer noch um syrisches Territorium

"- damit haben die Kurden jedes Recht, auf dem Boden der Türkei zurück zu schlagen."
Aber das machen die doch schon lange. Warum marschiert die Türkei wohl dort ein?

"Ich weiß schon, warum wir dort keinen Urlaub mehr machen."
Sie vielleicht nicht, aber viele Deutsche schon. Die Frühbuchungen aus Deutschland sind im Vergleich zum Vorjahr um satte 70 % gestiegen.

11:40 @pxslo

Es geht nicht um Glauben, sondern Wissen!

Ich empfehle das Völkerrecht und die Satzung von Rojava inklusive der Dokumentationen für den Anfang.
Die Informationen von verschiedenen investigativen Quellen, wie türkische, kurdische, arabische, deutsche, britische, amerikanische und russische, bilden eine Schnittmenge, die die Tatsachen wiedergeben. Die Glaubwürdigkeit, Seriosität der Quellen bestätigt sich mit der Zeit oder auch nicht.
Das mache ich seit 3Jahren im Zusammenhang mit dem Krieg im Nahen Osten. Wer wissen will was geschieht, muss viel lesen und kritisch hinterfragen.

Die Türkei hat anscheinend Narrenfreiheit

Trotz der Zerstörung kurdischer Dörfer und ganzer Stadtteile in der Türkei, mit ca. 500.000 Vertriebener und einer noch unbekannten Anzahl an Toten, wurde der Türkei nicht eine einzige internationale Sanktion angedroht, geschweige denn eine verhängt. Erdogan hat diese Botschaft sehr gut verstanden, deshalb ist die türkische Armee im Dezember 2015 in den Irak einmarschiert und hat dortige grenznahe kurdische Dörfer überfallen. Der jetzige Angriff auf Syrien ist da nur mehr eine Weiterführung dieser bisherigen Gewaltpolitik. Die Welt wird weiterhin zusehen und natürlich keine Sanktionen beschließen. Die Türkei ist in der NATO und hat damit Narrenfreiheit.

@ 10:29 von Woinem

"Die Türkei hat sicherlich einen Recht darauf seine Grenzen zu schützen."

Na klar. Aber die sind ja überhaupt nicht verletzt worden.

@ 10:29 von pxslo

"Denn nur der syrische Staat hat das Recht eine bewaffnete Truppe (Militär) zu unterhalten."

Aha. Und türkische Truppen auf syrischem Staatsgebiet, wer gibt denen das Recht?

Mir scheint, die Türkei handelt einigermaßen geschickt.

Die Kurden machen ja keine Hehl daraus, dass ihre verteidigten und eroberten Gebiete nicht mehr Syrien, sondern Kurdistan sein sollen. Der angebliche völkerrechtliche Vertreter der Regionen ist machtlos, wie schon beim IS - das spricht nicht für Legitimität. Dessen Vertretungsanspruch steht außerdem schon wegen der grausamen Kriegsverbrechen gegen das Volk mehr als infrage, denn das Völkerrecht hat den Zweck das Staatsvolk zu schützen und gerade nicht die Kriegsverbrecher.

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