Kommentare

G20 Auflösung würde nichts ändern

So weit ich das sehe, sind doch wohl alle G20 Mitglieder auch Mitglieder der UN. In sofern erschließt sich mir der Gedanke von Herrn Ziegler nicht, weshalb eine Auflösung von G20 sich in irgendeiner Form positiv auf die offensichtliche Handlungsunfähigkeit der UN positiv auswirken sollte. Ich denke nicht, und die Fakten belegen dies auch, daß die Vertreter dieser Staaten sich in Ihrer Zielsetzung läutern lassen, nur weil das Gremium, in welchem sie sitzen, dann ein anderes ist. Und das die UN kein Instrument an der Hand haben, um die hierdurch begründete Handlungsunfähigkeit zu durchbrechen, haben sie in den letzten Jahrzehnten erfolgreich bewiesen.

nunja

diese G 20 treffen sind überflüssig und zumindest in der form unzeitgemäß.
es gibt alternativen die weniger kostenintensiv und zeitaufwendig sind und vorallem nur ein bruchteil des personals benötigen.
videokonferenzen wäre das beste,denn hier werden zeit und ressourcen gespart in größenordnung.
alternativ,wenn man sich denn nun schon treffen muß,ist ein großer militärstützpunkt.räumlichkeiten gibt es ausreichend und die sicherheit ist etatmäßig vorhanden,durch das sicherungspersonal.
aber da es ja weniger um sinnvolle ergebnisse,als ums schaulaufen geht,wird es wohl so bleiben.
daher,die G20 gipfel braucht kein rational denkender mensch.

witzig auch: Extremisten fernhalten

Die Polizei betonte gestern, man wolle Extremisten fernhalten. Das ist ziemlich makaber, die größten Extremisten hat man schließlich explizit eingeladen (oder ist das Lahmlegen des öffentlichen Lebens in Hamburg nicht keine extreme Handlung?).
Die G20 Treffen erwecken - ähnlich wie Davos oder Bilderberg - den Eindruck, da treffen sich die Verursacher von 99% aller Probleme der Welt!

Diese "Zusammenkunft" als

Diese "Zusammenkunft" als illegal zu bezeichnen zeugt von einem gewissen ideologischen Fanatismus, denn es steht jedem Staat frei mit anderen Staaten zu reden und sich zu treffen oder nicht. Auch Vereinbarungen kann man da treffen.

Nichts desto trotz muß ich Herrn Ziegler zustimmen, wenn er sagt dass er lieber die UNO gestärkt hätte. Dieser "Club der Reichen und Verursacher" wird keine Dinge beschließen die ihnen weg tun werden, und ist somit vollkommen nutzlos, denn es ist genau dieser "Weg des geringsten Widerstands", der für die Probleme sorgt.

Super Interview

Ich kann dem Interview von Herrn Ziegler nichts hinzufügen.
Endlich einmal jemand der es auf den Punkt bringt.

Ja: "G20 ersatzlos abschaffen"

Was haben die G20 erreicht? Nichts!
Also abschaffen, denn es ist raus geschmissenes Geld und eine sehr starke Belastung für die Bevölkerung.

einerseits wurde wirklich

einerseits wurde wirklich kein Beschluss der G20 umgesetzt worden.
andererseits das ist eine gute Gelegenheit für Bigbosse sich mal kurz persönlich zu treffen, ohne dass es zum einem Staatsbesuch kommt.

Parallele Gremien Abschaffen- UNO Stärken

Recht hat Herr Ziegler:
G20, genau wie G7 oder andere elitäre Treffen wie das in Davos/ Schweiz oder die Münchner Sicherheitskonferenz gehören abgeschafft. Die UNO ist u.a. deshalb in einem erbärmlichen Zustand weil sich die reichen Länder ungern den Fragen der Mehrheit der armen Länder stellen. Eben z.B. wie die Ihre Schulden je zurückbezahlen sollen. Für mich gehören die Themen auf den G20 Gipfel alle in die UNO und vielleicht können wir ja mal UNO Vollkonferenzen außerhalb New Yorks machen, aber bitte nicht immer parallele Veranstaltungen erfinden.

Politaristokratie

Wenn Herr Ziegler an das erste Treffen der Finanzminister 1999 erinnert hat das schon etwas. Wenn man die damaligen Beschlüsse zur Kontrolle des Finanzmarktes betrachtet und mit der folgenden Handlungsweise (gerade von "Good old Germany" ) vergleicht, kommt einem unwillkürlich der Gedanke, dass genau diese entgegen gesetzte Handlungsweise zum Crash auf den Finanzmärkten führte.
Von da her haben die "G20" schon mehr Schaden angerichtet als notwendig gewesen wäre (unter sehr freundlicher Betrachtungsweise).
Wer denn so protzt und prunkt , dem unterstellt man ganz schnell mal , sich für nachhaltige menschliche Lösungen nicht in dem Maße zu interessieren wie es der Protz und der Prunk mit dem sich umgeben eigentlich verlangt.

Recht hat er

Mit allem was er sagt. Erst schaffen diese Länder durch ihre Politik die Probleme und dann wird in einem Treffen so getan, als arbeite man gemeinsam an einer Lösung. Und dabei "verbrennt" man Steuergelder in Millionenhöhe. Aber wie Herr Ziegler schreibt, wir haben die Wahl. Immer, durch unser handeln. Und in diesem Jahr auch mit unserem "Kreuz".

Es kommt zwar eine Botschaft

Es kommt zwar eine Botschaft durch, aber die übermäßige Nutzung von Plattitüden aus "anarchistischer Propaganda" lässt Herrn Ziegler dann doch eher Wirr erscheinen.

So sehr mehr Unterstützung der armen Staaten gut wäre, bezweifle ich, dass die UNO auch nur helfen will.
Die UNO ist gut darin nutzlose Mittelwege zu finden, die am Ende nichts bewirken. Und das auch nicht nur, weil nur die reichen Länder nicht wollen.
So bald jemand etwas geben muss geht es immer nur darum, dass man selbst weniger geben muss.

UNO oder G20. Beides ist Idealismus. Ohne druck aus der breite der Bevölkerungen der reichen Staaten (G20) wird sich nichts ändern können. Und diese politische Willensbildung schafft man nicht mit der Propaganda mit denen man Jugendliche in ihrer "Sturm und Drang" Phase fängt.

Mehr Substanz in der Argumentation und in den Zusammenhängen würde erfolgversprechender sein. Dies würde dann aber auch die andauernde Unterstützung der Presse brauchen.

@berndholz

Kein Politiker, der ein Land zu lenken hat, wird sich die Zeit und den Aufwand bezüglich Terminierung nehmen um über die Probleme der Welt mit knapp zwei Dutzend anderen Staatsführern nehmen, wenn dabei nicht auch ein wenig PR und Annehmlichkeiten herausspringen.

Hinzu kommt der Wert von persönlichen Gesprächen. Unpersönliche Videokonferenzen über uninteressante Themen...sind schneller vergessen, als eingerichtet.

Linker Ideologe

Ziegler ist ein linker Ideologe, der von Che Guevara schwärmt und die Regimes in Kuba und Venezuela gutheißt. Er selbst musste aber nie unter solchen Regimes leben, sondern verbrachte sein Leben als Professor in der Schweiz. Als Kronzeuge gegen G20 mag er taugen, aber wer auf ihn hört, findet sich bald im real existierenden Sozialismus wieder.

Macht der Demokratie?

>>Herr Schäuble ist ja nicht vom Himmel gefallen.... Der kann abgewählt werden.<<
Ich bin sehr motiviert "richtig" zu wählen. Doch was nützt es mir, dem Land oder gar dem Rest der Welt, wenn nach den bisheriger Vorhersagen eine große Mehrheit wieder "falsch" wählt.

Auch das bewundernswerte Engagement vor allem junger Menschen sich friedlich gegen das Establishment zu wehren, mehr Gerechtigkeit für die ärmsten dieser Welt zu erreichen scheitert an der Gleichgültigkeit einer großen Mehrheit im Land. Erst mit dem Aufbruch von Mio. aus den Armenhäusern dieser Welt denkt so mancher darüber nach, dass wir mit unserer unbändigen Gier ihre Länder ausgeplündert und ihnen damit die Lebensgrundlage genommen haben. Der Klimawandel wird zunehmend sein übriges dazu tun. Der einzige unserer politischen Elite, der diese Wahrheit mal ehrlich angesprochen hat, ist unser Entwicklungshilfe Minister Müller.

Merkel, Schäuble? Posieren lieber weiterhin auf schönen Bildern mit den Mächtigen dieser Welt.

Herr Ziegler

hat seine Meinung sehr provozierend erklärt.

Aber er hat natürlich recht. Den Kosten für diese Veranstaltungen stehen in keiner Weise Ergebnisse gegenüber. Alle diese Gespräche könnten auch im Rahmen anderer Veranstaltungen geführt werden oder an Orten, die nicht wegen 2 oder 3 Tagen für dreistellige Millionenbeträge in Hochsicherheitsgebiete verwandelt werden müssen.

Und das die Führer der 20 reichsten Staaten durch solche Veranstaltungen in einer Blase leben und diskutieren stimmt natürlich auch. Wenn die , über die geredet wird, dabei wären, könnten die Ergebnisse durchaus anders ausfallen.

Andererseits, dass diese Führer beschliessen könnten, die Welt zu verbessern, kann ich mir nicht vorstellen.
Frau Merkel schafft es noch nicht einmal in Deutschland, einem der reichsten Länder der G20, den ärmeren Teil der Bevölkerung an den guten Ergebnissen zu beteiligen. Wie soll das dann global funktionieren?

Alle G-Formate abschaffen

Diese Ersatz-Uno der Industriestaaten sind letztlich in der Tat illegal und nicht befugt, irgendwelche für die Weltpolitik bindenden Entscheidungen zu treffen... das ist nur die UNO und niemand Anders.

Und zum "Bereinigen der politischen Wetterlage" sind sie ebenfalls nur sehr bedingt geeignet und zu teuer.

Zieglers Kritik ist ziemlich einseitig...

Schaut man sich Zieglers Biografie und seine über die Jahre getätigten Aussagen an, so fällt auf, dass er fast immer die USA, Israel oder einzelne westliche Konzerne kritisiert. Bei den Palästinensern oder Diktatoren wie Mugabe, Castro oder Gaddafi hat er sich oft vergleichsweise zurückgehalten. Solch einseitige Analysen, die allein "den Westen" für alles Übel auf der Welt verantwortlich machen und alle anderen Faktoren ausblenden, sind leider typisch für viele selbsternannte "Globalisierungskritiker".

Fanatismus pur

Wenn Herr Ziegler etwas dagegen hat dass sich Menschen zu Gesprächen treffen ist es illegal. Dafür braucht es ein extra Gesetz oder eine Erlaubnis der UNO?
Kinder verhungern: "Mord". Die Aussage löst sicher das Problem. Also alle die sich da treffen lebenslang ins Gefängnis? Diesmal vielleicht ohne gesetzliche Grundlage?
Schulden sind das Unglück der Entwicklungsländer? Ja es gibt da überhaupt keine korrupten Politiker? Das Geld wurde ihnen unter Gewaltandrohung aufgezwungen? Selbst Steuer Einnahmen zu generieren und Schulen zu bauen hat die UNO und Schäuble den Ländern verboten?

Als wenn das die G20 Interessieren würde

Hr Ziegler hat natürlich in jeder Beziehung Recht. Aber auch er weiß, dass den G20 jedes einzelne verhungerte Kind auf dieser Welt vollkommen gleichgültig ist. Und wenn man die Kinder über 10 Jahre mitzählt, sind es ja noch viel mehr Kinder die verhungern, als die über 650 pro Stunde, die er genannt hat. Die G20 vertreten nicht die Bevölkerungen, sondern die Wirtschaft. Und bis jetzt ist es immer noch so, dass die Wirtschaft sagt, wo es lang geht, nicht die Politik.

Endlich die Wahrheit

Ziegler ist kein "ideologischer Fanatismus", er analysiert nur die negative Seite des sogenannten Modernisierungsprozesses. Daraus folgt eine Aufforderung zu mehr Menschlichkeit, denn während Sie das Lesen, geht das Sterben weiter. Wir haben die Freiheit, das zu ändern. Aber wir haben leider auch eine Bequemlichkeit, weshalb es unwahrscheinlich ist, dass sich im September daran etwas ändert.

Erst einmal bin ich überrascht,

das dieser Beitrag im ARD Forum steht, Respekt. Nun, die Darstellung und Hintergrunderkklärungen von Jean Ziegler sagt alles. Dieses G20 Treffen gilt im Hauptinteresse der Machtsicherung dieser Staaten und ihrer Marktstruktur. Sie können kein Interesse an großen Veränderungen haben, ihr System ist zu fragil und die Macht hat sich schon längst in dieses fragile System verlagert. Was veränderbar ist, sind die fundamentalen Dinge und eins davon muss schon aus moralischen Gründen beendet werden - der Börsenhandel und das Wetten mit Lebensmittel. Gewiss ist aber, das diese Weltpolitik als Bumerang zurück kommt und er ist unterwegs. Halb Afrika ist in nächster Zukunft auf dem Weg nach Norden und das aus klimatischen Gründen. In Zentralafrika flüchten die Menschen schon nach Nordafrika, um dieser Katastrophe zu entkommen, um Nahrung zu finden und wir wetten auf Lebensmittel und werfen jeden Tag tonnenweise es weg. Gehen wir mal Alle in uns und fragen uns, ob das richtig ist .......

Entschuldungsinitiative

bmz.de/de/themen/entwicklungsfinanzierung/entschuldung/instrumente/mdri/index.html

Zum einen ...

... glaube ich, dass die Politik im allgemeinen einfach überschätzt wird. Als bedürfe es nur eines Fingerschnippens von ein paar Staatsoberhäuptern und die Welt ist auf einmal gut und gerecht und alle Menschen haben sich lieb. Mal abgesehen davon, dass sowas keine 2 Sekunden gut geht (denn dann müßten diese Politiker zunächst mal ihre Legitimation - ihre Wähler und ihren eigenen Staat, dem sie in erster Linie verpflichtet sind - ignorieren), sind Werte wie Gerechtigkeit und Moral Dinge, die sich in Gesellschaften (weiter-)entwickeln müssen. Und das ist ein Prozeß, der kontinuierlich und langsam verläuft, wobei man im Rückblick auf die insgesamt doch recht kurze Menschheitsgeschichte eher in Jahrhunderten rechnen sollte.

Zum anderen ...

... ist es doch ausgemachter Blödsinn, einem Treffen von rund 20 Regierungschefs die Legitimation abzusprechen, es gar für illegal zu befinden, und solche Treffen gänzlich abzuschaffen, in der Hoffnung, im Rahmen der UN, also der 10fachen Menge an Staaten, käme man weiter und eher zu einer Einigung.

Einiges richtig

Einiges von dem, was Ziegler sagt, stimmt natürlich.
Klar, arg linksideologisch.
Ganz besonders unsinnig finde ich an den G20-Treffen, die immensen Kosten, die sie verursachen.
Jemand schlug hier vor, sich auf einem Militärstützpunkt zu treffen, gute Idee.
Oder wie wäre es mit einer kleinen unbewohnten Insel? Dort für ein paar Millionen einmalig ein Konferenzzentrum und eine Landebahn (keinen aufwändigen Flughafen) bauen und fertig ist die Laube.
Schützen könnte man das dann mittels Marine.

Aber da liegt ja der Hase im Pfeffer: solche Lösungen werden nicht angestrebt und genau dadurch kann (noch?) nicht verhindert werden, dass so viele Kinder verhungern.
Jedoch: selbst wenn man verhindern könnte, dass Kinder unter zehn Jahren verhungern: wie verhindert man dann, dass sie als Erwachsene und insbesondere dann auch die von ihnen in Welt gesetzten Kinder verhungern? -_-

An dem G20 Treffen

sieht man, wie Ohnmächtig wir Menschen sind. Dort treffen sich ein paar Leute, dessen Treffen in Kosten ausgedrückt, locker ein paar hunderttausend hungernde Menschen über Monate hätte satt machen können. Sie entscheiden über Leben und Tod zum Wohle der Banken und den Kapitalsystemen. Für Sie wird fast eine ganze Stadt lahm gelegt. Hier lässt der Staat die Muskeln spielen und zeigt auf, wär die Macht im Staate ist. Jede Kritik und Äußerung wird mit dem Handrücken weggewischt. Wir müssen aufpassen vor der Bildung eines Staates im Staate. Ich bin schon über das Karlsruher Urteil überrascht, es funktioniert doch noch ein bisschen die Demokratie. Wir Menschen müssen unseren Regierungen auf die Finger schauen. Es ist Zeir der Korrekturen und Neuausrichtungen, zum Wohle der Menschheit und nicht der Banken - Geld kann man nicht essen, oder?

Ziegler im Interview:"G20 ersatzlos abschaffen"

Zumindest hätte man mehr Fingerspitzengefühl bei der Wahl des Ortes an den Tag legen können.
Statt der Bewerbung des Eventgierigen Spezialdemokraten Scholz zu folgen.
Den G20-Gipfel da veranstalten,wo die Mehrheit der Anwohner,aufgrund ihrer Lage und Stellung nichts dagegen hat,ja sogar jubeln wird.
Sylt,Frankfurter Bankenviertel,Monaco,Liechtenstein und so weiter.

08:14 von Mit dem Licht M d L

Daran wird etwas geändert, es gibt sehr viel weniger Armut und Hunger auf der Welt, als noch vor 30 Jahren.

Leider geht es in Afrika langsamer als anderen Teilen der Welt, dort sind nämlich bewaffnete Konflikte die Hauptursache für Hungerkrisen.

Sie müssten sich schon für eine Ausweitung von militärischen Freidensmissionen aussprechen, wenn's Ihnen ernst ist.

ich finde es nicht gut, dass

ich finde es nicht gut, dass dieses Interview ohne journalistische Einordnung veröffentlicht wird, denn das ist eine völlig radikalisierte und radikalisierende Meinung.

Passagen wie
illegale Zusammenkunft - illegal?
Staatschefs am Rande dieser Massengräber, die man ja nicht sieht auf dem Foto - WTF!
All diese Grundsatzreformen, die dringend nötig sind und die rechtsstaatlich, demokratisch durchgesetzt werden könnten. Die morgen früh Millionen von Menschen das Leben retten könnten. - Fieberwahn?
eine Nebelwand, ein Herrschaftsinstrument, das zur Lösung internationaler Probleme überhaupt keinen positiven Beitrag leistet. - überhaupt keinen Beitrag?
Herr Schäuble [...] hat gesagt: Entschuldung kann nicht sein. - in einem ganz anderen Zusammenhang.

Sowas würden Sie als Kommentar - zu Recht - nicht durchlassen. Es ist in Teilen Hassrede und voller falscher Behauptungen.

Jean Ziegler hat einfach nur recht

Da gibt es nichts hinzu zu fügen. Der G20 Gipfel ist eine undemokratische Institution und einer Demokratie unwürdig. Das Geld für die Planung, Ausrichtung und den polizeilichen Schutz gegen die demokratisch legitimen Gegner des Gipfels sollten die UN erhalten. Seit Jahren lasse ich mich einlullen; Jean Ziegler hat den Wecker angestellt. Leider bleibt als einzig legitime demokratische und gewaltlose Gegenwehr nur die Abwahl dieser Regierung und wer macht da mit....?

"Hermes Conrad" s Verunglimpfung ...

... zieht sich hier fort nach dem selben Strickmuster.

Bitte nur sachlich, nicht bash-wertend-tendenziös behauptend sein. Das ist einfach immergleicher, höchststurer Polit-Gossip, der weiter nur mit Bezügen auf Unterstellungs-Schlechtmache arbeitet.

Ich würde....

Herrn Ziegler beim Wort nehmen (Zitat)" Morgen früh kann die Börsenspekulation auf Nahrungsmittel gelähmt werden. Morgen früh sind dann Millionen von Menschen vor dem Hundertod gerettet". Morgen früh möchte Herr Ziegler auch die Gesetze des Marktes abschaffen, ja den Markt insgesamt abschaffen, oder? Erstaunlich ist nur, daß jemand mit solch wirren, utopischen Ansichten einen Lehrstuhl an Universitäten erhält, was aber wiederum ein bezeichnendes Licht auf die jeweilige "Wissenschaft" bzw. die Auswahl mancher Personen wirft! Hat Herr Ziegler nie kapiert, daß sowohl der Völkerbund, wie auch die UNO stets das Ergebnis von furchtbaren Kriegen, aber nie von Hungerkatastrophen waren?

Eher eine peinliche Veranstaltung.

Je größer ein solches Gremium ist, desto vielfältiger und gegensätzlicher und damit unrealistischer sind die Zielsetzungen.
Das ist jedem Teilnehmer bewusst, dennoch macht jeder bei diesem unwürdigen Spiel mit.
Daher löst diese aufgeblähte Showveranstaltung, deren Kosten in umgekehrtem Verhältnis zu ihren positiv bewertbaren Ergebnissen stehen werden, bei mir ein eher peinliches Gefühl aus.

Die Arroganz der Macht

zu zeigen, ist der einzige Zweck dieses G20-Spektakels.

Dafür eine Stadt quasi lahmzulegen und die Menschen in einen kriegsähnlichen Zustand zu versetzen, ist unerhört.

Debattier-Clubs G20-Gipfel & UN-Göpel

Durch Empathie, Umsetzungsstärke und Handlungsfähigkeit ist wohl noch keiner dieser unnötigen "Gremien" aufgefallen. Nur Russland glänzt hier regelmäßig mit penetranten Veto-Recht. Völlig unnütz und was das alles kostet...daher ersatzlos streichen (aber gut dass wir mal wieder miteinander gesprochen haben).

@Mit dem Licht M d L

"Wir haben die Freiheit, das zu ändern."

Fragt sich nur wer "wir" ist.
Die Wähler in den Industrienationen, die mal kurz Afrikanern erklären was sie zu tun haben?
Die, die von sich behaupten die Rezepte zu Weltrettung zu haben und selbstverständlich davon ausgehen dass die Hungernden der gleichen Meinung sind.
'Alle' wissen offensichtlich besser als die ' Afrikaner' was zu tun ist. Die UNO, der IWF, Soziologen aus der Schweiz, die Kirchen, Kolonialbehörden, Entwicklungshelfer, Konzernmanager... alle die die bisher für Afrikaner praktisch nichts erreicht haben.

Am 02. Juli 2017 um 07:59 von Laskaris

Aha. Ziegler hat also nicht Recht? Denn darum geht es und nicht um seine Vita...

Grundsätzlich hat er ja recht..

..nur habe ich nicht das Gefühl, dass die UN mehr bewirken wird. Das ganze Elend in der Welt gibt es ja nicht erst seit es g20 gibt.
Ich sehe hier zumindest die Chance, dass bei einem Treffen der mächtigsten Staaten, die mit Sicherheit auch großes Leid verursachen, zumindest kleine Schritte möglich sind.
Und Hamburg als Veranstaltungsort: naja, dümmer geht's fast gar nicht

Unrealistisch

Selbstverständlich haben die g20 eine Legitimation für ein Treffen.

Die UNO ist doch parallel vorhanden und keine Konkurrenz.

Wenn Kredite nicht zurückbezahlt werden, dann sollte auch keine neuen Kredite geben.

Glanzstunde der ARD

Die G 20 bezeichnet sich selbst als das "zentrale Forum für internationale Wirtschaftskooperation" und bestimmt somit auch die zukünftige Weltwirtschaftspolitik. In dem sie 173 Staaten ausschließt und auch sonst keinerlei Rechenschaft, auf Grund ihrer Machtfülle, gegenüber internationalen Instituionen wie z.B. der UN abgeben muss, ist dieses Treffen nicht nur überflüssig sondern auch illegal.
Das können einige Kommentatoren als "radikal" bezeichnen, ändert aber nichts an der faktenlage.

Zieglers Thesen sind zu einfach

Ziegler plädiert für eine stärkere Rolle der UN. Dort sitzen aber noch mehr Teilnehmer mit noch unterschiedlicheren Interessen an einem Tisch. Die UN sind seit vielen Jahren bei wichtigen Problemen handlungsunfähig - Ziegler gibt selbst zu, dass sie "in einem jämmerlichen Zustand" sind. Dies allein auf die "Koknkurrenzorganisation" G20 zurückzuführen, ist unsinnig.

Spekulation verstärkt die Ausschläge am Rohstoffmarkt, ist aber nicht schuld am langfristigen Preisanstieg von Nahrungsmitteln. Dafür gibt es andere Ursachen: Bevölkerungswachstum, Verknappung von landwirtschaftlicher Nutzfläche, Verwendung von Nahrungsmitteln zur Produktion von Biosprit.

Entschuldung hilft den ärmsten Ländern nicht, solange es dort keine funktionierenden staatlichen Institutionen und keine Rechtsstaatlichkeit gibt, auf die sich Investoren verlassen können.

Den Hunger bekämpft man nur über eine Steigerung der Produktivität mittels Investitionen und Wissenstransfer. Dazu braucht man die Industrienationen.

Ich gehe stramm auf das

Ich gehe stramm auf das Rentenalter zu, aber die Grundproblematik habe ich schon als Schüler gekannt. Zieglers Auffassungen sind genauso viel oder wenig radikal, wie es die Ist-Situation ist.
G-Treffen wäre "illegal", wenn sie Entscheidungen treffen würden, die auch andere betreffen. Ich denke, jedenfalls bei diesem Treffen wird die Gefahr oder Chance von Entscheidungen nicht besonders groß sein.
Man muss zur Kenntnis nehmen, dass sich so einiges in der Menschheit weiterentwickelt hat, die Moral aber nicht. Hier blieb alles beim Alten.

Abgesehen von der Sinnhaftigkeit

solcher Treffen spürt man hier die Arroganz der Macht, die für ganze Stadtteile das soziale Leben stillegen. Dazu werden Millionen an Steuergeldern (beim Obama Besuch in Elmau so ca. 360 Mio.) verschwendet. Ich stelle mir die Frage, warum man solche Treffen, wenn sie denn schon stattfinden müssen, nicht z.B. auf der Hallig Hooge oder sonstwo in der Pampa stattfinden können? Aber da kann man ja nicht so schöne Bilder machen, wenn man sich selbst zelebriert.

um 09:15 von Marcus2

"Die, die von sich behaupten die Rezepte zu Weltrettung zu haben und selbstverständlich davon ausgehen dass die Hungernden der gleichen Meinung sind."

Vielleicht wäre es ein brauchbarer erster Schritt, wenn es wenigsten den Willen geben würde.

Alleine die Kosten

Schon die Kosten für die ganzen G20 Treffen sind ein Skandal. Wieviele Schulen man in Afrika damit bauen könnte....Herr Ziegler hat recht. Diejenigen die auf G20 bestehen und Entschuldung verhindern sind abwählbar. Es gibt fast immer eine Alternative.

WÜTEND

Nicht nur Herr Ziegler ist wütend. Wütend ist die Mehrheit aller Bürger in der BRD über G20. Eine sinnlose Machtdemonstration und ein einziges Ärgernis. Wenn die Politik nicht mehr in der Lage ist, solche Veranstaltungen als sinnlos zu begreifen, müssen wütende Bürger aufstehen und laut schreien. Ich kann nur hoffen, dass dies immer mehr Menschen tun. Dekadente Politiker führten schon immer die Menschheit ins Unglück. Daraus entsteht langfristig REVOLUTION, als letztes Mittel gegen die Ohnmacht. Soziologen ärgern sich maßlos über die politischen Alleingänge.

Die UN gehört genauso

Die UN gehört genauso abgeschafft wie die G20. Wie kann man so richtig in Bezug uf die G20 sein und dann nicht das gleiche in der UN sehen.

so traurig es ist,

und so verzwickt die Gesamtlage ist,
glaube ich, daß es besser ist, die "Big 20" treffen sich persönlich und tauschen ihre Standpunkte aus, als daß sie es nicht tun.
Es ist ein Unterschied, wenn man seinem Gesprächspartner gegenüber sitzt und ihm eventuell sogar in die Augen schaut,
als wenn man nur am Telefon oder überhaupt nicht miteinander redet.
Daß die Probleme nicht sofort gelöst werden,
liegt natürlich auch an den wirtschaftlichen Eigeninteressen der reichen Länder.
Aber wenn man bei aller berechtigter Kritik vergißt, daß in den meisten Entwicklungsländern Korruption, Stammesdenken und oft zusätzlich religiöser Fanatismus die Überhand haben, liegt man halt auch wieder falsch....

Wie wäre es, die G20-Treffen

Wie wäre es, die G20-Treffen nicht an idyllisch-publicityträchtigen Orten wie Hamburg mit der neuen Elbphilharmonie oder Schloss Elmau etc., sondern an den (durch die Politik der sog. G20 mitverursachten) Orten, die die brennenden Probleme symbolisieren und veranschaulichen, abzuhalten: Lampedusa wäre da ein geeigneter Ort, der dann von salbungsvollen Worthülsen abhalten könnte.

Am 02. Juli 2017 um 08:52 von Phonomatic

Was fänden Sie gut?

G20 Treffen sind notwendig

aus dem einfachen Grund, dass internationale Plattformen wie die UNO, die nach Vorbild unserer Streitkultur agieren, in entscheidenden Fragen nicht handlungsfähig sind und durch ihre eigendynamischen Tendenzen nicht in der Lage sind sich zu reformieren.

Wie...

Wie wäre es, wenn sich die Damen und Herren auf einer einsamen Insel oder auf einem großen Schiff mitten im Meer treffen würden, dann hätten wir sehr viel gespart. Nicht nur Geld sondern auch die Einschränkungen und Mehrbelastungen für die beteiligten Menschen.

Zinsen

"Obschon diese Länder ohne Entschuldung weder in Schulen, noch in Spitäler, noch in die Landwirtschaft investieren können. Das Elend ist also zementiert, wenn keine Entschuldung kommt."
"weil die Auslandsschuld diese Länder erdrückt."

Das Problem ist das Konzept der Zinsen. Wenn Geld verliehen wird muss mehr Geld zurück bezahlt werden, als gegeben wurde. Woher soll das mehr Geld kommen, wenn Zinsen oberhalb der Inflation liegen? Die gesamte Welt ist mit 200 Billionen Dollar verschuldet. Wem schuldet die Welt dieses Geld? Diese Schulden machen die ganze Welt kontrollierbar und mit jedem geliehenen Dollar wird man kontrollierbarer.

der Wähler soll es ändern?

Der durchschnittliche Wähler hat niemals genug Wissen und Einblick in die globalen Zusammenhänge, daß er sinnvoll wählen könnte.
Oder glaubt denn einer ernsthaft, daß wenn z.B. eine Frau Wagenknecht an die Regierung käme, auch nur ein Kind weniger auf der Welt verhungern würde?

Julius Zäsar

Es ist mir unverständlich, wie einem Typen wie Hrn. Ziegler von der ts so völlig unkritisch ein Forum geboten werden kann. Wenigstens im Kasten "Zur Person" hätten ja mal ein paar Hinweise bspw. auf seine merkwürdige Freundschaft mit Gaddafi stehen können.

Auch die bedingungslose Zustimmung vieler Beiträge hier zu seinen ideologisch stark eingefärbten Thesen irritiert mich. Klar, er bedient natürlich perfekt das von vielen geteilte Bild, dass nur "wir" schuld seien an allem Übel der Welt.

Dass die UN mit ihren 193 Mitgliedsstaaten handlungsfähiger sei als die G20 mit 20 "Staaten", von denen man immerhin die Hälfte als Demokratien bezeichnen kann (wie ist das Verhältnis bei der UN?), halte ich für pure Ideologie.

Zu "alle 5 Sekunden verhungert ein Kind": Nach kurzem Googeln habe ich einen Bericht der BBC zu diesem Thema gefunden, der doch ein klein wenig differenzierter ist als das Gebrülle von Herrn Ziegler: "Does a child die of hunger every 10 seconds?"

MfG A.

Am 02. Juli 2017 um 09:27 von Laskaris

Was schlagen Sie alternativ vor?

Ernstnehmen

Wenn jemand sagt, das Treffen wichtiger Volksvertreter wäre per se eine “illegitime und illegale Zusammenkunft“, dann (tut mir leid) kann ich diese Person nicht ernst genug nehmen, um mich mit seinen Thesen zu beschäftigen

Ganz abschaffen, ich weiß nicht

Ob man es ganz abschaffen sollte, halte ich für keinen guten Vorschlag.
G20 warum bleibt es nicht dabei, da treffen sich einmal die Außenminister, dann werden x andere Länder noch zusätzlich eingeladen. Muss das sein?
Man muss miteinander reden, aber so halte ich es nicht für eine gute Idee. Da zeigt man den schwächeren Ländern bewusst wo die Wirtschaftskraft ist. Dazu kommt der gewaltige Aufwand der hier in Hamburg betrieben wird, Steuerzahler und die normale Bevölkerung extrem belastet werden. Kann man das nicht an einem anderen Ort machen? Die Teilnehmer sollen miteinander reden, nicht zusammen die Sehenswürdigkeiten erleben. Da wird in Minuten gerechnet wo Zeit für Gespräche unter vier Augen, oder aus zeitlichen Gründen überhaupt nicht stattfinden. Gerade zu so einem Anlass sollte jede Minute sinnvoll genutzt werden. Das gehört auch zum Verantwortungsbewusstsein der Politiker.

G20 ersatzlos abschaffen

Da muss man Herrn Ziegler nun wirklich recht geben!
Wer die Welt ausbeutet, sollte sich nicht anmaßen, sie retten zu wollen.
Die Steuergelder, die da in den Sand gesetzt werden, könnte man für Arme in DE gebrauchen.
Die Spekulationen auf Grundnahrungsmittel müssen geächtet und verboten werden.
Und die zwei schwarzen Nullen, Merkel und Schäuble, gehören im September abgewählt!

Ach und ohne G20 würde es in

Ach und ohne G20 würde es in der Welt laufen?
Ich glaube Her Ziegler lebt nicht in der selben Realität in der ich lebe.

Ich sehe auch nicht warum eine Konferenz illegal sein soll, hört sich absurd an. Oder steht irgendwo in den UN-Statuten, dass man keine Konsultationen und Treffen von mehr als 10 Staaten abhalten darf?

Für mich hört sich Herr Ziegler irgendwie ein bisschen nach einem kleinen Kind an, dass sich darüber ärgert, dass die Welt nicht so funktioniert wie es das gerne hätte.

Das ändert natürlich nichts daran, dass es sehr traurig ist, dass wir in vielen von ihm angesprochenen Bereichen nichts erreichen, da bin ich ganz seiner Meinung. Aber das hat in meinen Augen nichts, aber auch gar nichts mit G20 zu tun, sondern mit machtpolitischen Interessen auf allen Seiten (inkl. den “betroffenen“ Staaten), und ich denke das weiß eigentlich auch Herr Ziegler. Deshalb ist er wohl auch so wütend.

Eines der ...

... weltweiten Problem ist der Waffenhandel & die -produktion, was weltweit verboten gehört!
Und insbesonders an Diktaturen.
Mal schauen, wie lange diese sich dann noch an der Macht halten.

@marcus2

Ja, das "Wir" haben Sie richtig erfasst. Das Problem ist auch erkannt. Ergänzend sei noch auf die von Ziegler erwähnten Spekulationen mit Lebensmitteln verwiesen, bei denen es nun wirklich nicht darum Geht, etwas besser zu machen für Afrika. Verbieten wir diesen Unfug und lösen das Problem gemeinschaftlich. Auch das wird nicht einfach, aber es ist ein besserer Anfang.

Hunger als politisches Mittel

Herr Zieglers Sicht auf die afrikanische Problematik ist völlig einseitig. Der afrikanische Kontinent leidet in aller erster Stelle von seinen brutalen Diktatoren, Separatisten und lokalen Machthabern. An Innenpolitik um es kurz zu sagen. Der Mangel an schulischer Ausbildung und absichtlich verursachte Hungersnöte sind schon seit längerer Zeit politische Machtinstrumente geworden.

Der Zugang zu frischem Kapital (über einen Schuldenschnitt) würde den Machthabern nur helfen sich weiter zu bereichern und ihre menschenverachtende Ziele zu verfolgen. Im Südsudan sind aktuell ca. 20M Menschen bedroht und zwar absichtlich, durch eben diese Machthaber die Sie als Opfer darstellen. (siehe YouTube: Vox - The 4 man-Made famines threatening 20 million people)

Bei allem Respekt, ihre Darstellung ist vor allem dem Wahlkampf geschuldet. Und daher nicht ernst zu nehmen. Ich sehe die G20 als Möglichkeit zum zwischenstaatlichen Dialog insb. mit den USA, China und Russland.

MfG

Geschwafel

Was für ein dünnes Geschwafel. Die Behauptung sie UN wären in so einem desolaten Zustand wegen G20 und das bei Auflösung letzterer die UN plötzlich in der Lage wäre die Probleme der Welt zu lösen ist falsch, dumm und gefährlich.
Alle anderen Behauptungen sind ebenso unfundiert, aber wenigstens nicht so gefährlich.
Dir allermeisten Probleme der Welt sind zu 90% oder mehr hausgemacht. Da können wir gar nichts dran ändern. Entschuldigung bringt auch nichts, ganz abgesehen davon wer das finanzieren soll, denn die Folge wären keine blühenden Landschaften, sondern neue Schulden die in im besten Fall in die Hände korrupter Politiker fließen, im schlechtesten in neue Waffen für Unterdrückung und lokale Konflikte.

Was das alles kostet!

Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind. Diese Tatsache ist nicht zu bestreiten. Aber worüber sich hier am meisten aufgeregt wird, sind die Unannehmlichkeiten für Hamburger Bürger und die Kostenfrage.

Na ja, die Kommentatoren hier sind Bürger der ersten Welt, und das Sein bestimmt das Bewusstsein, wie der alte Herr Marx in anderem Zusammenhang richtigerweise festgestellt hat.

Hier wird gern die Forderung aufgestellt , daß man mit dem Geld, was man in Hamburg ausgibt, besser den Hungernden helfen sollte. Aber den Hungernden der Welt ist nicht durch Geldtransfers geholfen. Wer das aus dem Interview herausliest, hat Herrn Ziegler nicht verstanden.

G 20 muss weg !!!

Vielen Dank an Herrn Ziegler!
Das sind doch mal aussagen, die evtl. auch in den TV-Nachrichten erscheinen sollten!
Und ja, wir haben die Macht etwas dagegen zu tun. Ich werde auch nicht müde, es zu tun. Nächstes mal am 24.SEP. Meine Stimmen gehen auf keinen Fall an "Mutti"

Das Problem ...

... ist, das wir, global betrachtet, immer noch im Mittelalter leben.
Die 1. Welt sind die Adeligen die alles bestimmen und denen die anderen zu dienen haben und die alle Rechte haben und alles zu bekommen haben.
Die 2. Welt ist das Bürgertum denen etwas besser geht als der untersten Schicht,
der 3. Welt, den Hungerlöhnern, den Leibeigenen, den Bauern, also der ganze Rest.

Und in Hamburg treffen sich jetzt die Adeligen, um darüber zu entscheiden, wie es Ihrer Schicht noch besser gehen kann und nicht wie es allen Menschen (nicht bloss den Adeligen und eventuell den Bürgern) besser gehen könnte.

Um endlich in der Neuzeit anzukommen, müßte die UNO stark gestärkt werden und dort alle ein gleiches Mitspracherecht haben und jedes Land müsste automatisch Mitglied sein und die dortigen "Parlamentarier" müssten demokratisch gewählt worden sein, etc.

Aber solange dies noch nicht der Fall ist, sind wir immer noch LEIDER im globalen Mittelalter!

@LaFranceLibre

"Ich sehe die G20 als Möglichkeit zum zwischenstaatlichen Dialog insb. mit den USA, China und Russland."

Jene Staaten sitzen auch in der UN, sogar um Sicherheitsrat zusammen.
D.h. die Legitimierung die Sie der G20 geben ist schon lange durch die UN gegeben.

Ich persönlich finde die G20 und auch die G7 für überflüssig. Das sind nette Veranstaltungen die schlicht nur Steuergelder verschwenden ohne auch nur irgendeine Wirkung zuzeigen.

Um den afrikanischen Ländern zuhelfen braucht man nicht nur eine Entschuldung, sondern auch eine neue europäisches Außenhandelpolitik mit Afrika. Abschaffung der unterdrückenden "Freihandelsabkommen" und Abschaffung der massiven Nahrungsmittelsubventionen in Europa, bzw eine Abschaffund des Verkaufes von billigen Nahrungsmittel an afrikanische Länder, dies zerstört die komplette Wirtschaft in den Ländern.

Selbst der liebe Gott

kann den Lauf der Finge nicht grundsätzlich ändern, also auch G20, UNO, Herr Ziegler und die G20 Gegner nicht.
Das soll aber nicht heißen, dass alles nur resignativ hingenommen werden muss. Neue Ideen einzubringen ist immer gut, nur gibt es keinerlei Gewissheit, dass gut gemeinte Änderungsvorschläge, ihre gewünschte positive Wirkung haben. Beispiel Vollständige Entschuldung: Glaubt jemand ernsthaft, dass das ,freigewordene' Geld anderswo landet, als in den Taschen der Herrschenden?

Auch wenn Herr Ziegler die ungerechten und unhaltbaren Zustände korrekt benennt, hat er keine wirksame und valide Lösung - weil es eine solche, so umfassend, leider gar nicht gibt. (Ein alles zerstörender Meteoriteneinschlag vielleicht?)

10:10, LaFranceLibre

>>Herr Zieglers Sicht auf die afrikanische Problematik ist völlig einseitig. Der afrikanische Kontinent leidet in aller erster Stelle von seinen brutalen Diktatoren, Separatisten und lokalen Machthabern. An Innenpolitik um es kurz zu sagen. Der Mangel an schulischer Ausbildung und absichtlich verursachte Hungersnöte sind schon seit längerer Zeit politische Machtinstrumente geworden.<<

Die Reichen behaupten immer gern, daß die Armen an ihrer Armut selbst schuld seien. Ich empfehle in diesem Zusammenhang folgenden Tagesschau-Artikel:

http://www.tagesschau.de/ausland/frankreich-afrika-101.html

Außerdem sollte man sich mal mit Patrice Lumumba beschäftigen. Dann versteht man "unsere" Rolle in der dritten Welt vielleicht ein wenig besser.

>>Bei allem Respekt, ihre Darstellung ist vor allem dem Wahlkampf geschuldet. Und daher nicht ernst zu nehmen.<<

Sie meinen, Herr Ziegler betreibe Wahlkampf in Deutschland?

G20 nur ein Spiegelbild

Es nützt nichts, auf ein Spiegelbild verärgert zu reagieren. Weder Frau Merkel, noch Herr Macron oder Frau May haben sich an die Macht "geputscht", sondern sind von ihren Bevölkerungen frei gewählt worden. Das ist allerdings nicht bei allen G20-Teilnehmern so.

Die von vielen geäußerte Wut auf G20, dass diese die dringenden Weltprobleme nicht lösen, und das Eingeständnis, dass die UNO das derzeit auch nicht kann, sind ebenso verständlich wie sie nicht weiterführen. Natürlich sollen (müssen) sich Regierungen auch außerhalb von UN-Versammlungen beraten und treffen können. Sonst würde es noch schlimmer zugehen in der Welt.

Sie müssen aber auch die Mittel haben, etwas zu ändern - als allererstes den Wunsch ihrer Wählerinnen & Wähler. Siehe Trump, der unverantwortlich aus dem Klimaabkommen aussteigt, auf Wunsch der Öl- und Kohlebarone, aber mit dem Segen vieler seiner Wähler. Das müssen wir "zu Hause" verändern und Mehrheiten für eine neue Politik schaffen.

10:22, ataristianer

>>Das Problem ...
... ist, das wir, global betrachtet, immer noch im Mittelalter leben.
Die 1. Welt sind die Adeligen die alles bestimmen und denen die anderen zu dienen haben und die alle Rechte haben und alles zu bekommen haben.
Die 2. Welt ist das Bürgertum denen etwas besser geht als der untersten Schicht,
der 3. Welt, den Hungerlöhnern, den Leibeigenen, den Bauern, also der ganze Rest.<<

Das ist ein sehr treffendes Bild. Auf diese Sicht bin ich noch gar nicht gekommen, aber Sie haben völlig Recht. Wir haben den Feudalismus beileibe nicht überwunden, sondern lediglich globalisiert. Wir leben im Zeitalter des globalen Feudalismus.

UNO, G20, Herr Ziegler

Worüber sind wir einig? Wer mit dem Zustand in unsere Weltgemeinschaft zufrieden ist, lebt für sich. Natürlich die Gründe warum es in der WG so viele Ungereimtheiten gibt, haben viele Väter. Wir die Menschen in der Wohlhabende Ländern haben unbewusst aber auch bewusst und billigend dazu beigetragen. Gibt es Armut in D, EU, USA? Ja. Wenn die WG bisher keine Model für eine faire Umgang in diese Vorbild Länder hat schaffen können, auf Grund was wollen wir glauben, dass es eine Nachahmungswürdige Model für Afrika, Asien, Süd Amerika gibt? NEIN, wir sind stattdessen dabei ernsthaft unser Universe zu forschen, gezielt eine neue Ersatz Planet zu finden. Eine Nachhaltige Model für die Bewohner unsere Planet Erde zu entwerfen, stand nie auf den Agenda. UNO sollte, weil keine der Modele ist tauglich. Nicht der Deutscher, Zu viel Export/Import heißt Leben auf Kosten der anderen. Was wir sozial bezeichnen, ist m.E. Almosengesellschaft. "Ehrenamt" ist zweckmäßig schön geredet. Tafel & Co, auch.

um 10:22 von ataristianer

Man kann ja gegen G20-Treffen sein. Aber Ihre Adels-Theorie ist wohl schwer haltbar. Schauen Sie sich doch mal an, wer die G20 sind.

Herr Ziegler ist ein kluger Mensch.

(Ob es mir zusteht, das zu sagen?)
Die G20 haben eine Geschichte exobitanter Kosten und eklatanter Folgelosigkeit geschrieben.
Was Frau Merkel geritten hat, nach dem Spektakel in ihrer Zweitheimat mit einen superlangen Strandkorb und einem noch längeren Schutzzaun, jetzt auch noch ihre Erstheimat mit solch eine Show zu bedenken, ist nicht nachvollziehbar. Ich glaube sie ist doch eitel, auch wenn sie sich immer so bescheiden gibt. Diese Bescheidenheit gilt wohl nur für ihr Privalleben.

Jean Ziegler hat Recht - de Maizière hat die Macht

Sehr gelungener Nachrichtenblock, ARD! So treffend, dass Sie unter das Interwiew mit Jean Ziegler ein Foto von de Maizière platzierten, ein Bild, das Bände spricht. Die Entschlossenheit des Gesichtsausdrucks dieses Mannes symbolisiert den Willen der 20 herrschenden Nationen, ihre Macht unter allen Umständen aufrecht zu erhalten, koste es was es wolle. Gewalt ist das, was Herr de Maiziére bestimmt, von struktureller Gewalt, die jährlich tausenden von Menschen das Leben kostet, will er anscheinend nichts wissen.

@um 07:36 von Hermes Conrad

Ist unsere jetzige Welt des Neoliberalismus und des Freihandels denn so viel besser als der real existierende Sozialismus? Ich würde mal sagen da ist die Antwort ganz klar NEIN!

Wir HATTEN - hier in Deutschland - MAL die SOZIALE Marktwirtschaft und das war der goldene Mittelweg zwischen den Extremen, aber dieser wurde verlassen als die Regierungen der Ideologie des "schlanken Staates" aufgesessen sind. "Billiger" ist NICHT das gleiche wie "besser".

Also hören Sie bitte auf damit den Teufel an die Wand zu malen, und zu behaupten "wenn wir nicht so wie jetzt leben und wirtschaften, dann bleibt nur der real existierende Sozialismus". Das ist FALSCH und gehört somit ins Reich der Propaganda!

@ Troll-Grill

"Aha. Ziegler hat also nicht Recht? Denn darum geht es und nicht um seine Vita..."

Seine Vita sagt etwas darüber aus, wie ernst man seine Thesen nehmen muss. Und wenn jemand jahrelang einen Autokraten wie Gaddafi hofiert, spricht das nicht für sein Urteilsvermögen.

Zudem scheint es Ziegler mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen. Er hat jahrelang abgestritten, den „Gaddafi-Preis für Menschenrechte“ entgegengenommen zu haben, bis 2002 ein Video auftauchte, das ihn bei der Entgegennahme zeigte.

"Was schlagen Sie alternativ vor?"

Nicht den Sozialismus, der Ziegler offenbar vorschwebt.

Der Westen muss dabei helfen, in Afrika funktionierende staatliche Strukturen aufzubauen. Das geht nicht über Entwicklungshilfe, die eher korrupten einheimischen Eliten zugutekommt. Stattdessen müsste man die Leute hier bei uns studieren lassen. Und dann braucht man Investitionen und Wissenstransfer.

Die Koalitionen, die dafür nötig sind, wird Ziegler mit seiner Polemik nicht zustandebringen.

Actio und Reactio

>Alle anderen Behauptungen sind ebenso unfundiert, aber wenigstens nicht so gefährlich.<

Sg zacha,

ich stimme dem Gesamttenor Ihres Beitrages zu, weiß aber nicht, ob Sie mit Ihrer oben zitierten Aussage recht haben. Die überpauschalisierten Äußerungen Hrn. Zieglers wirken sich auf mich und vermutlich viele andere Leser tendenziell so aus, dass da gar nichts mehr ernstgenommen wird. Das ist selbstverständlich nicht richtig, auch "wir" können dazu beitragen, diese Welt zu einem besseren Ort zu machen, aber eben nicht ausschließlich "wir".

Eine differenzierte Darstellung der Probleme und ihrer Verursacher könnte helfen zu erkennen, was "wir" tatsächlich tun können, und was nicht.

Die von Hrn. Ziegler vorgetragene plumpe Ideologie ist in dieser Hinsicht nicht nur nicht hilfreich, sondern m.E. kontraproduktiv, indem sie ein gehöriges Maß an Verärgerung und Gegenpauschalisierung induziert.

MfG A.

@ fathaland slim

"Die Reichen behaupten immer gern, daß die Armen an ihrer Armut selbst schuld seien."

Es sind weder die Armen noch die Reichen allein schuld daran, dass es Armut gibt. Oft geht es um Strukturprobleme und um gesellschaftliche Entwicklungen, die sich kaum steuern lassen und auf die wir Menschen auf der globalen Ebene viel weniger Einfluss haben, als wir gerne glauben.

Ein wesentlicher Grund für die Misere in Afrika liegt beispielsweise darin, dass im Zuge des Industriezeitalters moderne (Waffen-) Technologien nach Afrika gelangten, für die die dortigen Gesellschaften längst nicht reif waren.

Ziegler im Interview zeigt die Diskrepanz zwischen

Theorie und Praxis überdeutlich. Mit Ideologien und Thesen und populistischen Kraftausdrücken für den Hunger und die Epidemien in Afrika einerseits und den Kosten für den G 20 Gipfel andererseits ist keinem geholfen. Das sich in und mit der Globalisierung grundlegende Strukturen ändern müssen - unbestritten. Das nach der Ziegler Ideologie die Umverteilung des Geldes und die Auflösung des G20 zu der Lösung des Hungers in der Welt führen würde, ist m.M.n. zu sehr vereinfacht. Das soll jedoch nicht heißen das für die Armen Menschen auf dieser Welt genug getan wird. Bei weitem nicht. Und da ist tatsächlich jeder einzelne in der Verantwortung - nicht nur beim Kreuz in der Wahlkabine sondern täglich im Umgang mit Ressourcen.

einseitig...

@LaFranceLibre:
Auch wenn es manchmal in den Nachrichten so erscheint: Nicht in jedem afrikanischen
Land regiert ein Despot.
Also könnte man zumindest bei den funktionierenden Demokratien mit einem Schuldenschnitt beginnen. Wenn sich dort die Lebensumstände bessern, ist das vlt auch ein Ansporn für die anderen Völker, die unterdrückt werden, sich noch mehr dagegen zu wehren.

Die Kreditgeber haben schon längst ein Vielfaches der Kreditsumme zurück bekommen.
Es ist also nicht so, dass man durch einen Schuldenschnitt den Afrikanern Geld schenken würde.

Legitim - illegitim

Immer wieder wird so getan, als wären "legitim" bzw. "illegitim" objektive Begriffe. Tatsächlich sind diese Begriffe rein subjektiv und damit ideologie- und/oder interessengebunden.
Objektiv sind lediglich legal bzw. illegal vor dem Hintergrund verbindlicher Gesetze. Aber was legal ist, muss noch längst nicht legitim sein. Was legitim ist oder nicht, liegt also ausschließlich in der Blickweise des Betrachters.

Wenn also Herr Ziegler die G20 für "illegitim" hält, dann muss er im Hinterkopf Vorschläge zu einer für ihn legitimen Lösung haben.
Diese habe ich nicht erkannt. Wenn er beispielsweise die auch von mir befürwortete Entschuldung der ärmsten Länder fordert, dann könnte das nur durch eine konzertierte Aktion der Geberländer gelingen. Diese sind aber in der G20, also kann man nicht gleichzeitig deren Handeln und deren Abschaffung fordern.

@10:10 von LaFranceLibre

"Der afrikanische Kontinent leidet in aller erster Stelle von seinen brutalen Diktatoren, Separatisten und lokalen Machthabern."

Also selber schuld? (" ... in aller erster Stelle")

Auf welchen historischen Hintergrund sind denn dies lokalen Machtaber an die Macht gekommen?

Es ist noch gar nicht so lange her, da wurden von den Imperien anderswo Grenzen mit dem Lineal quer durch Stammesgebiete gezogen. Und seit dem Ende des Kolonialismus in seiner ursprünglichen Form wurde von den alten Imperien darauf geachtet, dass solche in den ehemaligen Kolonien an die Macht kamen, die den eigenen Interessen dienen; da wird dann eher mal in Kauf genommen, dass diese nur ihren persönlichen Vorteil sehen.

Wenn Sie geschrieben hätten, dass es nicht ausreicht, wenn nur wir hier etwas verändern, würde ich Ihnen recht geben und Jean Ziegler sicher auch.

Herrn Zieglerkann ich

Herrn Zieglerkann ich überhaupt nicht zustimmen. Ein G20 Treffen mit den Führern der wichtigsten Länder der Welt ist in einer globalen Welt unersetzlich wertvoll.

Aha

Haben wir nicht in diesem Forum genug kluge Leute? Also dieser Herr überzeugt mich nur dahingehend, dass er die richtigen Worte findet, um Menschen aufzuhetzen und zwar diejenigen, die nichts verstehen und meinen, Gewalt löse alle Probleme und den gar nicht denkenden Krawallmachern eine Rechtfettigung gibt. Wenn jeder für sich Beschlüsse sucht und keiner dazulernen will , weil ein einzelner reicht, der die Welt über die Tagesschau erklärt, könnten wir den G20 abschaffen. Dem ist aber nicht so. Und die Kravallmacher, nicht die friedlichen Demonstranten, gehören eingesperrt.

Millionen für nichts!

Es fehlt in unserem Land hinten und vorn.
Kaputte Straßen, Brücken, unsanierte Schulen, wegen fehlendem Geld geschlossene Kinder-Spielplätze (Albertpark Dresden), schlechte Bezahlung für Pflegekräfte, fehlende Lehrer und Polizisten - die Liste ist ellenlang.
Aber für Treffen wie G7 und G20 - die außer Kosten nichts weiter bewirken - stehen plötzlich - und immer wieder - Millionen EUR zur Verfügung.
Und wer kommt eigentlich auf die Schnaps-Idee, ein solch aufwendiges Treffen wie jetzt G20 ausgerechnet in einer Großstadt wie Hamburg auszurichten?
Allein zur Gewährleistung der Sicherheit steigen dadurch die Kosten um ein Vielfaches!

10:43, Laskaris

>>Zudem scheint es Ziegler mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen. Er hat jahrelang abgestritten, den „Gaddafi-Preis für Menschenrechte“ entgegengenommen zu haben, bis 2002 ein Video auftauchte, das ihn bei der Entgegennahme zeigte.<<

Er behauptet, er hätte den Preis innerhalb von 48 Stunden zurückgegeben.

Sie können ihn jetzt natürlich einen Lügner nennen, sollten aber auch Indizien dafür beibringen.

Ziegler hat sich von Gaddafi ausdrücklich distanziert, als dieser begann, sein eigenes Volk zu bombardieren.

Kontroverse Meinungen wie die Herrn Zieglers versucht man leider immer wieder gern auf der persönlichen Ebene zu diskreditieren.

Unbequeme Wahrheit

Herr Ziegler hat Recht, wenn er auf das Leid und den Hunger der Welt, insbesondere in Afrika, hinweist.

Nur: Mit der CDU/CSU allein ist es nicht getan und er verschweigt eine wichtige Wahrheit:

Es kann Afrika nicht besser gehen, ohne dass es Europa/USA "schlechter" geht. Unser Lebensstandard gründet sich u.a. auf der Ausbeutung der armen Länder. Wir können diese entschulden und die Kontrolle über ihre Ressourcen zurückgeben, dann werden bei uns aber viele Dinge teurer, unser Lebensstandard würde sinken.

Aber der Hass der hier den Flüchtlingen entgegenschlägt beweist, dass sich die Ungerechtigkeit nie ändern wird, da wir unseren Luxus bis zum letzten verteidigen werden.

Jeder der für eine gerechtere Welt wirbt, ohne zu sagen was dies dem reichen Westen "kosten" wird, ist m. E. ein Heuchler oder grenzenlos naiv.

@Klärungsbedarf um 10:34

"Man kann ja gegen G20-Treffen sein. Aber Ihre Adels-Theorie ist wohl schwer haltbar. Schauen Sie sich doch mal an, wer die G20 sind."

Ja und? Es sind die "Adels"staaten des G5/G7 und noch ein paar Bürgertumsstaaten (zwar teilweise verarmter Bürgertum, aber Bürgertum mit Rechten).
Oder würden Sie Italien, Mexico, China, Indonesien, etc. als Unterschichtsstaaten (3. Welt) bezeichnen?

G 20

Es wird in Maßen in Hamburg vorbereitet, daß es wirklich unglaublich ist.
Es werden ganze Luxushotels für Delegationen gemietet für wenige Tage , die noch nicht mal ausreichen.
Ich freue mich über so einen kritischen Beitrag der ARD zu diesem Gipfel.

Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben?

Wenn Jean Ziegler fordert, G20 ersatzlos abzuschaffen und eine Wiederauferstehung der UN fordert, so treibt er meiner Meinung nach den Teufel mit dem Beelzebub aus.

Für Jean Ziegler ist Kapitalismus eine „kanibalische Weltordnung“.
„Es geht um systemische Gewalt und diese Gewalt ist für die Mehrheit der Menschen auf diesem Planeten mörderisch." (Pro & Contra - Fernsehtalkshow vom 12.06.2017 bei Plus4)

Für Ziegler geht diese Gewalt von Unternehmen aus. Doch diese haben aus sich heraus keine Macht. Gewalt geht von Regierungen aus!
Unternehmen sind Zusammenschlüsse von Menschen, die zusammen etwas erreichen wollen. Über Landes- und politische Grenzen hinweg. Menschen tun sich zusammen mit Kapital und Wissen um Ziele gemeinsam zu erreichen.
Die UN ist eine Art Weltregierung. Je stärker sie ist, je mehr nähert sich die Welt einer "Eine Welt Regierung". Das bedeutet absolute Macht in den Händen weniger. Für mich ist das eine Horrorvorstellung. Niemand kann mehr fliehen.

@ TS

Danke für dieses Interview.

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