Kommentare - Interview: "Erfrischung für Frankreichs Demokratie"

12. Juni 2017 - 16:59 Uhr

Im französischen Parlament sitzen bald viele Politik-Neulinge. Können sie die Reformen voranbringen, die Frankreich so nötig hat? Und ist das gut für Deutschland? Expertin Claire Demesmay ist im tagesschau.de-Interview optimistisch. Das größte Problem sieht sie bei der Opposition.

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Kommentare

schon wieder eine expertin

die freudig , hoffnungsvoll ist. wird macron ein 2. degaulle? oder gar ein sonnenkönig?

Aus der Mitte des Volkes

Macron zeigt genau, warum der politische Mainstream aus Sozialisten, Konservativen und Nationalen dem Volk nichts mehr zu sagen hat. Mit seinen Kandidat/innen aus der Mitte der Bevölkerung erhält er eine riesige Zustimmung zu einer erfrischend anderen Politik.

Wenn die Leaks über Macron stimmen, war das überhaupt nicht

spontan. Sondern ein gut vorbereiteter Coup des Ex-Ministers von Hollande.

Demzufolge ist auch nichts "Erfrischendes" zu erwarten, sondern eher der abgestandene neoliberale Senf, der sich noch nirgendwo in der Praxis bewährt hat - übrigens auch nicht als Macron als Minister Hollandes bürokratische Regeln en masse erließ.

Weder die Abgeordneten sind so neu, wie es hier scheint. 100 Sitze hat er doch gleich der Partei Bayrous, MoDem zugeschanzt, 153 sind von den Sozialisten.
Macron hat Bayrou zufolge eine Operation der Wiederverwertung (frz. ‚recyclage‘) der sozialistischen Partei organisiert.

Zu befürchten sind
- Gesetze einer möglichen Totalüberwachung auch von Meinungsäußerungen.

- ein Abbau von Rechten der Presse - wie bei Trump soll sie außen vor bleiben.
Über 20 Medienhäuser brachten ihre Empörung in einem offenen Brief zum Ausdruck.

Nun ja ich hab

heute auch schon andere Meinungen gelesen und gestern Abend spät in einer Politrunde gehört von unserem Öffentlichen.
Die Zustimmung ist ziemlich gering und das Wahlergebnis sagt auch was anderes aus, aber jeder darf natürlich denken was er will.
Die Abstimmung erfolgt dann in Frankreich auf der Straße wenn die ersten Reformen greifen sollen, und die Franzosen erkannt haben was und wen Sie gewählt haben.

Wir werden es ja erleben.

Gruß

erfrischende Neulinge

Zum Glück gibt es in Frankreich nicht Leute, die denken wie Lammert und erfrischende Neulinge von verantwortungsvollen Posten fernhalten wollen.

Hier wird ein Nichts,

der Herr Macron,hochgejubelt bis zum geht nicht mehr!
Was hat er denn vollbracht bis jetzt? Nicht viel! Gescheitert unter Hollande als Wirtschaftsminister! O.K. eine Wahl gewonnen. Das wars . Was kommt dann? Die harte Landung in der französischen Realität? Mal sehen,wie ihm die bekommt!

Eine neues Establishment?

Ich weiß nicht, wie Macron ohne radikale Veränderungen seine propagierten Ziele durchbringen will. Die Wege zu seinen Zielen werden erhebliche Unruhen erzeugen. Frankreich ist von seiner Mentalität und sozial-bürgerlichen Ausrichtung nicht Deutschland und ich glaube, das er scheitern wird. Ein neuer Sonnenkönig? Scheinbar wissen einige über die Geschichte Frankreichs wenig Bescheid, ganz besonders zur Zeit des Sonnenkönigs. Zur Zeit des Sonnenkönigs ging es der Elite gut, das Volk hungerte und litt unter der Knechtschaft der Monarchie. Mal schauen, wie weit die Reform geht und welche Veränderungen sie erbringt. Er ist die Hoffnung - fragt sich nur, von wem? Der EZB?

Jetzt Chance nutzen: Milizparlament!

"Unternehmer oder Lehrer etwa, die zum Teil bis heute noch einen ganz normalen Job haben. Es wird Wochen und Monate dauern, bis sie eine gewisse Routine bekommen, aber das hat auch Vorteile: Die neuen Abgeordneten kommen mit frischen Ideen und ganz anderen Erfahrungen."

Das hat nur Vorteile. Routine ist unwichtig, der Parlamentsbetrieb ist schnell erlernt.

Die Abgeortneten kommen aus dem Volk, wissen wo der Schuh drückt, und wissen wie man die Probleme angeht und löst. Leute die z.B. zwei Jahrzehnte nur auf einem Sessel in Brüssel verbracht haben, haben doch keine Ahnung mehr von den gesellschaftlichen Sorgen, Problemen, Wünschen.

Schön wäre sie würden in Paris gleich ein Milizparlament draus machen, damit die Abgeortneten im Beruf, an der Basis und in ihrem Wahlkreis bleiben. 4 Mal 2-3 Wochen Session pro Jahr würde völlig ausreichen um die notwendigen Entscheidungen im Rat zu fällen.

Endlich eine zivilisierte (= unblutige) Revolution

@karawankes Meinung, dass Macrons Ansatz der Richtige ist, stimme ich uneingeschränkt zu, möchte aber hinzufügen: Seine Kandidat/innen aus der Mitte der Bevölkerung müssen es wiederum möglichst alle ebenfalls schaffen, den "Rest" der Bevölkerung zu überzeugen (bzw. "mitzunehmen"), damit richtig Schwung in die Sache kommt (und vor allem drinbleibt). Der erste Beitrag im "Weltspiegel" gestern Abend zum Thema war schon sehr aufschlussreich.

"Wer wird wirklich gegen

"Wer wird wirklich gegen Macron argumentieren? Und vor allem: Wenn die Opposition im Parlament nicht vertreten wird, wird sie dann wieder auf der Straße sichtbar werden? Es drohen wieder Massendemonstrationen und das ist auch keine gute Sache."
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Warum soll den gegen den neuen Wundermann Macron argumentiert werden?
Die Franzosen werden begeistert sein wenn Sie für die gleiche Arbeit weniger Geld bekommen, das Sie etwas später in Rente gehen und dann auch weniger Geld bekommen.

Sollte die französische

Sollte die französische "Arbeits-Reformen-Agenda" richtig greifen und die Konkurrenzfähigkeit zu D hergestellt sein, dann wird uns unsere Politik mit einem kurzen Aufruf: Lohnzurückhaltung! wieder auf Kurs bringen.

Die Franzosen werden es leider nie begreifen, dass wir einfach leidesfähiger sind. Sie haben einfach keine Chance.

Re 17:17 von karawanke

" Mit seinen Kandidat/innen aus der Mitte der Bevölkerung erhält er eine riesige Zustimmung zu einer erfrischend anderen Politik."
Da empfehle ich mal bei der NZZ nachzulesen wer seine Kandidaten sind. Bis auf einen alles Linke aus dem Unternehmertum. Das ist anti Mainstream? Lachhaft. Alles Neoliberale bis zum Abwinken.
33% von 50% ist überwältige Zustimmung? Mal hochrechnen auf 100%. Das ist dann ein Nichts zwischen 15-17%.

Macron ist gut für Frankreich

Es ist sehr sehr bezeichnend, dass unter anderem genau die Leute die Donald J Trump in diesem Forum verteidigen Macron ablehnen. Dabei besteht das Projekt En Marche aus Kandidaten die aus der Mitte der Bevölkerung kommen. Dies proklamiert doch Trump auch immer, dass er angeblich aus der Mitte der Bevölkerung kommt :D Im Fall Macron ist es tatsächliche Realität, dass die Kandidaten seiner Bewegung aus der Mitte der Gesellschaft kommen und nicht ein Wunschdenken. Das die Opposition schwach ist, ist die Schuld der Sozialisten, der Republikaner, des FN und auch der Linken Bewegung von Melenchon. Die haben ihre Basis nicht mobilisiert oder an En Marche verloren. Dafür kann weder Macron noch die Bewegung En Marche irgendetwas.

Da

gehen weniger als die Hälfte wählen und das ist eine "Erfrischung für Frankreichs Demokratie"
Ich bekomme den Eindruck man muss es nur lange genug herbeischwatzen dann glauben die Leute es selbst.

Wahlsystem beeinflusst Positionierung

"Für den deutschen Wahlkampf ist aber auch die Erkenntnis interessant, dass man eine Wahl nicht unbedingt verliert, wenn man sich klar pro EU äußert. Das könnte dazu führen, dass man im Wahlkampf mehr über Europa-Fragen spricht."

Die Expertin hat doch selbst das unterschiedliche Wahlsystem angesprochen. Weshalb berücksichtigt sie das bei dieser Aussage nicht?

Wenn in Frankreich Le Pen 21% und Melenchon 19% im ersten Wahlgang bei den Präsidentschaftswahlen und der FN bei den Parlamentswahlen 17% machen ist das nicht tragisch. Weil die Wahlsysteme so ausgerichtet sind dass man mit diesen Werten nichts erreicht.

Man stelle sich mal vor was los wäre wenn die AfD oder die Linkspartei solche Zahlen im deutschen System erreichen würden...

Gute Arbeit!

Perfektes brainwashing. Den Frontmann der privaten Bankenkartelle zum Chef gemacht! Alle Achtung. Ich wusste nicht, dass es bereits SO weit ist.

Erfrischung?

Ich hätte gerne mal was fürs Hirn.
Von 577 Plätzen wurden im 1. Wahlgang nur 4 besetzt.

Mal abgesehen hohen Nichtwählerschaft im ersten Wahlgang, ist rein gar nichts entschieden.

Die Kandidaten von En Marche

Die TS bezeichnet die Hälfte als Politik-Neulinge, die Welt als Anfänger und die andere Hälfte als "ideologisch biegsame Überläufer". Das kann man so freundlich umschreiben- man könnte auch sagen die Hälfte sind Unerfahrene, die leicht zu führen sind und die andere Hälfte sind prinzipienlose, karrieregeile Opportunisten, die ihre Pfründe sichern wollten und deshalb die PS oder die Republikaner verlassen haben. Macron ist ja auch nichts Anderes. Als Wirtschaftsminister unter Hollande erfolglos, hat er rechtzeitig das sinkende Schiff verlassen um jetzt wie Phönix aus der Asche wieder auferstehen zu können. Das hat tatsächlich was von Messias. Hosianna

Schade

Da wird eine Anti-Establishment -Partei gewählt. Klar es ist nicht unbedingt die sinnvollste, aber immerhin raus aus dem Standard. Verändern wird dies vermutlich allerdings kaum etwas.
Hier in Deutschland haben die Wähler den Mut dazu leider nicht.

Der Nachteil: Der Absturz der EU dauert so etwas länger und die Schulden werden wohl noch mehr vergemeinschaftet. Kurzfristig gut für alle Südstaaten - langfristig miserabel für Europa.

@karawanke

Riesige 16% und ganze 2 Sitze von 577....Wow.

Wenn man Neoliberalismus....

als "frischen Wind" bezeichnen will, mag das sein. Ich sehe in dem Mann einen Vertreter der Neokolonialistischen Finanzwelt. Das werden die "Reformen" bald zeigen.

Wie lange?

Da kommen eine Menge Politneulinge. So etwas verursacht immer viele Probleme. Denn Ideen kann man nicht mal so eben umsetzen. Das ist ein langer langer Prozess, bis endlich ein Gesetz verabschiedet wird. Ich ziehe Politiker vor, die das von der Picke an durch langjährige Parteiarbeit gelernt haben. Die sind dann keine Neulinge mehr.

Bei den Politneulingen befürchte ich, dass sie schnell resignieren, wenn sie den politischen Alltag kennenlernen. Auch wird es eine neue Situation für sie sein, wenn auf unpopuläre Massnahmen Massendemonstrationen folgen und sie dann auf der Gegenseite sitzen.

Ich will nicht unbedingt Trump als Beispiel nehmen. Doch er ist ein typisches Beispiel eines Politneulings und dann noch in einer Führungsposition. Wie in jedem anderen Beruf auch sollten diejenigen, die ihn ausführen auch dafür ausgebildet und gerüstet sein besonders, wenn es wie in Frankreich um schwerwiegende soziale Reformen geht. Sonst endet das in einer Katastrophe.

@karawanke

Ich teile Ihre Meinung und bin durchaus für Macron, man darf jedoch nicht vergessen, dass er schließlich auch einen politischen Hintergrund hat und genauso aus der Elite stammt wie viele Politiker der Alt-Parteien. Was er im Gegensatz zu ihnen jedoch begriffen hat ist, dass es in Frankreich nicht so weiter gehen kann und darf wie bisher. An ihrem Wahldebakel sind die Vertreter der Alt-Parteien zu allererst selbst schuld, die Republikaner mit dem Aufschneider Sarkozy und dem unglaubwürdigen Kandidaten Fillon, Le Pen mit ihren nichtssagenden Parolen und dem Schüren von Zwietracht und Hass, die Sozialisten mit der unentschiedenen und mutlosen Politik von Hollande. Hätte Mélenchon, der ein sehr kluger Mann ist, nicht so ein übersteigertes Ego und wäre er mit dem sehr redlichen Links-Sozialisten Hamon zusammen gegangen, wäre der Abstand zu En Marche vermutlich nicht so groß und das Parlament hätte eine funktionierende Opposition.
Eine absolute Mehrheit ist nie gut für die Demokratie.

Kritischer Geist

Genau das meine ich: keine einzige Zeitung oder Nachrichtensendung ist in der Lage Macron und seinen Erfolg kritisch zu hinterfragen. Friede, Freude, Eierkuchen...Kommt die Nachricht, dass ein Grossteil der Franzosen eben NICHT Macron gewählt hat, eigentlich irgendwo an?!

Erfrischend andere Politik?

Welche Politik? Welche Erfrischung? Er löst auch nicht die bestehenden Probleme im Handstreich. Billiglohnpolitik ist nicht die Lösung. Anhebung der Arbeitsstundensätze auch nicht? Was ist seine Politik bzgl. der Migranten, der Flüchtlinge? Löst er die Probleme in den Vorstädten der Großstädte, wo eigene, von der Rechts- und Gesetzesgrundlage abgekoppelte Gebiete entstanden sind, wo arabische Großclans das Sagen haben. Denn das ist einer der Hauptquellen für Terrorismus und Gewalt.

@Nettie

Es kann aber auch eine blutige Revolution folgen. Es bedarf viel Fingerspitzengefühl und Verstehens für Reformen und Veränderungen. Es ist die Ausgewogenheit von Sanftheit und Radikalität von Veränderungen, die notwendig sind. Ich bin mal gespannt, wie er die Innen- und Sicherheitspolitik angeht, denn da sind nun einige daran gescheitert. Momentan ist er der erhoffte politische Messias aber wie lange?

re hallelujah

"33% von 50% ist überwältige Zustimmung? Mal hochrechnen auf 100%. Das ist dann ein Nichts zwischen 15-17%."

Und wieviel nichts kommt raus, wenn Sie die nicht für ihn abgegebenen Stimmen auf 100% hochrechnen?

Siehste ...

@patzie

So ist es, auch hier.

Erfrischung für Frankreichs Demokratie?

Man fragt sich langsam welches Demokratieverständnis mittlerweile bei unseren Medien (und unserer Politik) besteht.
Da bekommt jemand bei einer Wahlbeteiligung 49%, 32% der abgegebenen Stimmen (>16% aller Wahlberechtigten) und hat am Ende evt. sogar eine 2/3-Mehrheit.
Die Franzosen dürfen sich jetzt schon auf die "Reformen" dieses Ultra-Neoliberalen (=Anti-Sozialliberal).
Dumm nur, dass die Franzosen - anders als der sich stets duckende Deutsche - auch mal schnell auf die Barrikaden gehen. Im wahrsten Sinn des Wortes!
Ich denke, Paris sieht einem heissen Herbst entgegen.

Was in Frankreich gut ist, braucht Deutschland gar nicht

Unerfahrene französische Parlamentarier? Na und? Dafür haben die Leute Werte und Ideen. Brauchen wir so etwas in Deutschland? Nö, hier läuft doch erfahrungsgemäß alles wie geschmiert, warum sollte man da was ändern?
Alte verkrustete Parteienlandschaft? Das ist ja nun in Frankreich glücklicherweise Vergangenheit. Es gibt dafür neue Bewegungen, die quasi aus dem Nichts entstehen und mit viel Enthusiasmus und noch mehr finanzieller Unterstützung Mehrheiten erobern. Geht das auch in Deutschland? Nö, ist doch alles wunderbar hier. Unsere Parteienlandschaft ist ja auch nicht verkrustet, sondern stark verankert. Wer braucht denn da noch Bewegung?

re prof.

"Von 577 Plätzen wurden im 1. Wahlgang nur 4 besetzt.

Mal abgesehen hohen Nichtwählerschaft im ersten Wahlgang, ist rein gar nichts entschieden."

Na klar, alle irren, die eine absolute Mehrheit von En Marche im Parlament erwarten. Nur Sie wissen es besser.

Warten Sie doch einfach die Stichwahl ab. Dann können Sie immer noch meckern.

@Willi wupper

Marcon hat gewonnen, und man freut sich darüber, dass es endlich kein Populist und Dummschwätzer ist. Das kann einen natürlich schon ärgern.
Muss quälend sein, sich über jeden Artikel und jede Meldung der TS oder anderer öffentlich-rechtlicher Medien zu ärgern.
Ich bewundere, wie Sie immer noch die Kraft finden jeden einzelnen Artikel zu kommentieren.
Aber Sie finden häufig vollumfänglich schöne Worte dafür

er ist so erfrischend

dass über die hälfte der Franzosen gar nicht wählen gegangen ist.

Warum klappt das nicht in Deutschland?

Asylchaos und Wohnungsnot, Kinderarmut und marode Schulen, Straßen und Brücken - es ist doch klar, dass auch Deutschland neue Parteien und neues Politikpersonal braucht. Warum werden in Deutschland abgewrackte Parteien wie die fdp reanimiert, statt sich von solch armseliger Historie zu verabschieden und etwas Neues zu machen.

Wahrscheinlich ist der Einfluss der Medien zu groß, die in einem wechselseitigen Abhängigkeitsverhältnis mit den etablierten Parteien für die bestehenden Verhältnisse anschreiben und grundlegende Änderungen bis jetzt stets verhindert haben.

Die "Berichte" von TS scheinen

direkt aus dem PR-Büro von Macron zu kommen...
Objektivität? Fehlanzeige.

Schaltet mal n Gang runter, Ihr seid keine Wahlhelfer von dem Mann...

Man stelle sich jetzt mal nur kurz vor

Christian Lindner würde die FDP verlassen und eine neue Bewegung gründen. Er wirbt CDU- und alte FDP- Abgeordnete und etliche von der SPD ab und sucht sonst noch ein paar unbeschriebene Blätter im Land zusammen und gewinnt dann die Bundestagswahl mit absoluter Mehrheit. Die CDU landet bei 15% und die SPD bei 8%. Ich bin sicher kein CDU-Sympathisant, aber ich wäre mal zumindest beunruhigt, um nicht zu sagen erschrocken. Für die Demokratie kann das so wenig gut sein, keine Opposition zu haben wie es schlecht ist, wenn kaum noch die Hälfte überhaupt wählt. Wo da der Grund für Euphorie ist, das weiß ich nicht

re krittkritt

Wenn die Leaks über Macron stimmen, war das überhaupt nicht spontan.

Existieren diese "Leaks" auch außerhalb der Phantasie der Neider? Belege für "Leaks"? Fehlanzeige.

Das heißt: vorwärts für die AfD!

Zitat: "Im französischen Parlament sitzen bald viele Politik-Neulinge. Können sie die Reformen voranbringen, die Frankreich so nötig hat? Und ist das gut für Deutschland? Expertin Claire Demesmay ist im tagesschau.de-Interview optimistisch."

Na, ich bin mir sicher, dass Madame Demesmay das gleiche dann auch über die AfD sagen wird, wenn sie in den Reichstag am 24.09.2017 einziehen wird: welch Erfrischung wird dies für unsere Demokratie in Deutschland sein! Es wird Zeit, dass man die Demokratie in Deutschland aus ihrer Leichenstarre aufweckt.

Das trifft auf Deutschland schon seit Jahren zu!

Zitat: "Es gibt viele Bürgerinnen und Bürger, die im ersten Wahlgang gegen das System gestimmt haben, weil sie die alten Gesichter und die alte Rhetorik nicht mehr sehen wollten"

Das trifft auf Deutschland schon seit Jahren zu!

Ich kann als intelligenter Menschen (=AfD-Wähler) das, was einem in Deutschland seitens der Politik geboten wird, schon seit Jahren nicht mehr hören!

Bei Trump ...

... war Neuling und unerfahren ja noch der Untergang des Abendlandes. Dreh-ARD!

Macron: Deutschlands neuer "teurer" Freund ...

Für Deutschland ist es wichtig zu wissen, dass wir mit Macron mal wieder einen "teuren" Freund uns einhandeln:
Macron will Anleihen aller Euro-Länder (Eurobonds), „Bankenunion“, gemeinsame Einlagensicherung und EU-Arbeitslosenversicherung. Vergemeinschaftungen. Sie machten die EU definitiv zur Transferunion. Der Euro-Liberale entpuppt sich als Euro-Sozialist.

Wieso Hr. Macron aber keine EU-Rentenversicherung will, liegt wohl daran: das wäre das einzige Gemeinschaftsprojekt der EU, von dem einmal D profitieren und nicht ad ultimo zahlen würde. Das geht nun wirklich nicht. Wie konnte ich das vergessen! Ich Dummerchen!

Macron sagt „Europa“ und meint „Kredit“

Macron sagt „Europa“ und meint „Kredit“ – Es ist in diesen Tagen viel davon die Rede, dass Deutschland und Frankreich unbedingt „zusammenstehen“ müssen.

Das wir in den Wahlen des Jahres 2017 eine „proeuropäische Haltung“ zeigen müssen. Auf manchen Plätzen wird schon jeden Sonntag eifrig mit dem EU-Fähnchen gewunken. Aber ein Blick auf die immens gewachsene Schuldenlast in Europa zeigt, dass es weniger um Haltung geht und mehr um Kredit. Die Schieflage von Wirtschaft und Staatsfinanzen wird durch die Umverteilung von Kredit und Subvention durch EZB und EU in Schach gehalten wird. Halb Europa baut auf die Bonität Deutschlands und Deutschland möchte um jeden Preis seine günstige Exportposition ausbauen.

Diese grenzüberschreitende Kombination von Schieflagen ist das Geschäftsgeheimnis der „europäischen Lösungen“.

Die Folgen für Deutschland

Hans-Werner Sinn hat in einem Beitrag für die FAZ (16.3.2017) genau auf das Missverhältnis zwischen innerer/äußerer Krisenbewältigung hingewiesen:

„Macron schlägt den Franzosen ein Programm vor, das ihnen selbst Entbehrungen erspart, und sucht stattdessen mit Deutschland den Schulterschluss für ein gemeinsames Eurobudget, Eurobonds, eine gemeinsame Einlagensicherung und eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung“

Sinn macht darauf aufmerksam, dass durch den Brexit der bisherige „D-Mark-Block“ (D, Großbritannien, NL, Österreich, Finnland) kleiner wird und nicht mehr die Sperrminorität von 35% der EU-Gesamtbevölkerung (nach dem Lissabon-Vertrag) erreicht. Dieser Block habe bisher einen gewissen Schutz gegen stabilitätsgefährdende Beschlüsse dargestellt. Dieser Schutz fehlt bald.

So kann man natürlich auch Politik machen. Die Probleme des eigenen Landes dadurch lösen, indem man einen Dummen findet, der die Arbeit und die Entbehrungen auf sich nimmt.

So viel zum "Projekt Europa" ...

18:43 von derdickewisser

Die "Berichte" von TS scheinen

direkt aus dem PR-Büro von Macron zu kommen...
Objektivität? Fehlanzeige.

Schaltet mal n Gang runter, Ihr seid keine Wahlhelfer von dem Mann...
////
*
*
Lehrer und Presse sind halt immer etwas linksträumerisch gewesen?
*
Und so hat es ja wirklich noch niemand versucht.

@ El Chilango

Parteiwerbung sollte man hier unterlassen und die Form ihrer Werbung für die AfD finde ich geschmacklos.

@ krittkritt

Von welchen Leaks reden Sie? Gibt es die in Wirklichkeit?

Hallelujah, 17:59

||... wer seine Kandidaten sind. Bis auf einen alles Linke aus dem Unternehmertum. ...
Alles Neoliberale bis zum Abwinken.||

Was denn jetzt? Entscheiden Sie sich bitte mal.

re elchilango

"Na, ich bin mir sicher, dass Madame Demesmay das gleiche dann auch über die AfD sagen wird, wenn sie in den Reichstag am 24.09.2017 einziehen wird: welch Erfrischung wird dies für unsere Demokratie in Deutschland sein! Es wird Zeit, dass man die Demokratie in Deutschland aus ihrer Leichenstarre aufweckt."

Natürlich übersehen Sie geflissentlich den kleinen Unterschied: Die Neuen in der Nationalversammlung werden aktiv Politik gestalten.

Die mit einstelligem Wahlergebnis in den Reichstag einziehenden AfD-Abgeordneten NICHT.

Geben wir ihm mal die ersten 100 Tage.

So wie ich mich bei Herrn Trump die ersten 100 Tage zurückgehalten habe, sollten auch die Gegner von Herrn Macron ihm erst einmal 100 Tage geben, bevor sie ihn und seine Politik zerlegen.

Was mir Sorgen bereitet, ist die extrem geringe Wahlbeteiligung. Da teile ich die Meinung der TS und ihrer Interviewpartner nicht, die da tatsächlich von "Erfrischung für Frankreichs Demokratie" reden/schreiben. Eine Demokratie, bei der sich gerade 50% "ausgeklinkt" haben, pfeift m.M.n. aus dem letzten Loch.

Für Macron gilt, was auch für Trump galt...

erst mal machen lassen und dann sehen. Wenn er Erfolge hat, ist gleichviel, was vorher geschrieben wurde alles gut, falls nicht, werden sich die Franzosen zu wehren wissen. Was bleibt letztlich von einer Legislaturperiode - nichts was die Zeit nicht schnell wieder wegwaschen würde, es sei denn es regnet historische Taten.

Macron muss Frankreich sanieren...

Und er weiß, das ihn "seine" Franzosen hinwegfegen werden, sobald er versucht, dies durch sozialen Kahlschlag zu finanzieren. Und da ist es doch eine prima Idee, von europäischer Solidarität zu faseln und sich das Geld bei den Deutschen zu holen.

@ El Chilango 18:49 / 18:50

Vielen Dank für die Zusammenfassung. Bei Begrenzung auf 1000 Zeichen ist das schwierig.
Ihr Kommentar spart mir die Arbeit!

Das Prinzip Hoffnung

Das erinnert alles so etwas an die 100% eines Martin Schulz.
Was hat denn ein Präsident Macron bisher, außer Wahlergebnissen, geliefert?
Einen festen Händedruck mit Trump, eine Kungelei mit Merkel vor(!) und nach der Wahl und eine große Klappe beim Putinbesuch.
Habe ich eine "Leistung" vergessen?
Es gibt nämlich auch Stimmen aus Frankreich, die vorhersagen, daß Frankreich nach 5 Jahren Macron als souveräner Staat nicht mehr existieren wird. Warum also präsentiert man uns ausschließlich nur Jubelperser?
Man darf gespannt auf das erste "Fingerhakeln" mit den frz. Gewerkschaften im Spätsommer gespannt sein.

Die Erfrischung braucht

Die Erfrischung braucht Deutschland ebenfalls und zwar dringend. Man frage sich, warum bekommen sich die Einheitsmedien wegen Trump kaum ein......auch dieser Mann ist gegen den Mainstream den keiner mehr hören, sehen will.....er ist kein Heiliger, aber wenigstens anders als Merkel und das was wir hier jeden Tag vorgesetzt bekommen. Nicht nur die Franzosen, auch die Deutschen haben die Sch......voll.

El Chilango, 18:44

||"Im französischen Parlament sitzen bald viele Politik-Neulinge. Können sie die Reformen voranbringen, die Frankreich so nötig hat? Und ist das gut für Deutschland? Expertin Claire Demesmay ist im tagesschau.de-Interview optimistisch."

Na, ich bin mir sicher, dass Madame Demesmay das gleiche dann auch über die AfD sagen wird||

Das Pendant zur deutschen afD ist der französische FN.

Macron darf erst mal zeigen, was er kann

@ xerxes:
Die Franzosen dürfen sich jetzt schon auf die "Reformen" dieses Ultra-Neoliberalen (=Anti-Sozialliberal).

Da fehlt irgendwie das Verb. Und wie Sie darauf kommen, dass Macron etwas Schlechtes für das Volk will, dafür fehlen auch alle Belege. Er wird nächsten Sonntag vermutlich eine absolute Mehrheit in der Nationalversammlung erhalten und dann werden wir sehen, ob er nicht in Wirklichkeit viel besser ist, als seine konservativen und sozialistischen Vorgänger.

Erfrischung für Frankreichs Demokratie

vor Wochen wurde hier noch vor "Populismus" gewarnt
was soll die Freunde,
für einen Politiker aus den "Nichts" der die absolute Mehrheit kriegt
mir würde das eher Angst machen in einer Demokratie

cbclp

diese schönen worte dafür sind dem geschuldet, daß sonst immer der rote balken gedroht hat.

und ob macron kein gefährlicher populist ist, muss sich noch zeigen. zumindest will er die eu schulden socialisieren, also uns aufbürden

18:24 von karwandler

"Und wieviel nichts kommt raus, wenn Sie die nicht für ihn abgegebenen Stimmen auf 100% hochrechnen?
Siehste ..."
Laut Adam Riese auch nicht mehr insgesamt.

So was möchte ich auch!

Erfrischende Politik, unverbrauchte Ideen, kein Parteien-Gehader und Selbstdarsteller. Auch wenn sie keine politische Erfahrung haben, so haben sie viel mehr Lebens-Erfahrung direkt von der Basis. Das kann nur gut sein. Jedenfalls besser als unsere abgetakelten Polit-Aale mit Faible für die Industrie. Ich muss dann halt mal Mutti oder die anderen Non-Profillos wählen, Münchhausens vor dem Herrn.

Frankreich hat keine

"Reformen" nötig- deren Sozialsystem ist ja noch gut, im Gegensatz zum "reformierten" Deutschland. Einzig SChäuble will "Reformen" damit er hötrige Abhängige hat, die das Land frei für deutsche Wirtschaft machen! Unser Exportüberschuß ist ja noch nicht groß genug. Aber wahrscheinlich überwiegt der deutsche Neid, ob sozial abgesicherter Nachbarn die noch nicht buckeln müssen bis sie umfallen. Motto: Wenns uns schlecht geht, sollen alle leiden"

PS: Reformen

sind das Gegenteil von Demokratie- und mag sie noch so "erfrischend" sein.

wie bitte?

warum sollten neulinge in der politik das nicht meistern können?

sie haben schwung und elan etwas zu verändern!

frankreich und auch deutschland brauchen veränderungen- nicht wirklich rechtsradikale aber eine andere bürgernahle politikstruktur die wirtschaft und bürger nicht spaltet sondern vereint.

mit trockenen , verstaubten ansichten bekommt kein staat der welt zufriedene wähler.
wer das als politiker nicht begreift hat im plenarsaal weniger verloren.

vor allem müßte es ein rotieren in den parlamenten geben. 2 perioden aktiv mitbestimmen danach für diese zeit entschädigt werden und frische leute ins parlament. der lobbyfilz zwischen politikern und wirtschaft wäre dann wohl auf dauer verschwunden.
wir müssen neues wagen...wie die franzosen!

Durchmarsch

@ Prof:
Riesige 16% und ganze 2 Sitze von 577....Wow.

Es sind aber so wenige Sozialisten, Kommunisten und Nationale in die Stichwahl gekommen, dass jetzt schon klar ist, dass sie im kommenden Parlament keine große Rolle spielen werden. Der FN erwartet weniger als 10 (von 577) Abgeordnete. Ob Marine Le Pen selbst ihren Wahlkreis gewinnen kann, ist offen.
Wenn die Konservativen die absolute Mehrheit für La République en Marche noch verhindern würden, käme das einem Wunder gleich.

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@17:52 von Messi

"Das hat nur Vorteile. Routine ist unwichtig, der Parlamentsbetrieb ist schnell erlernt."

- ach ja? mhm - Sie stellen sich das ja schön einfach vor. Haben Sie mal gesehen, wie schwer sich AfD Abgeordnete in den Länderparlamenten tun, den Betrieb zu erlernen?

"Die Abgeortneten [...] wissen wo der Schuh drückt, und wissen wie man die Probleme angeht und löst."

- nur weil jemand ein "Problem" identifizieren kann, weiß er noch lange nicht, wie man es löst. Noch dazu gibt es eine Reihe von "Problemen" die man als Normalbürger gar nicht hat. Die Abgeordneten der Assemblée Nationale entscheiden ja nicht über den Fußweg an einer Kreuzung in Sainte Marie la Mer.

"4 Mal 2-3 Wochen Session pro Jahr würde völlig ausreichen um die notwendigen Entscheidungen im Rat zu fällen"

-das beschreibt aus meiner Sicht vollständig Ihren Einblick ins parlamentarische Geschäft. Die AN hat in der 14. Legislaturperiode an die 1000 Texte beraten und abgestimmt.

En Marche ist ein Märchen

Die Bevölkerung will keinen Abbau des Sozialstaates sondern den Erhalt der sozialen Erungenschaften. Sie wollen Arbeitsplatzsicherheit nicht gegen die Auflösung des Kündigungsschutz eintauschen. Die Franzosen lehnen den Ausbau des Niedriglohnsektors ab und setzen auf steigende Kaufkraft.

Der Trick des Esteblishment ist es den gescheiterten Wirtschaftsminister und Ex-Investmentbanker als Gegner des Establishment zu inszenieren. Dabei arbeiten Internetkonzerne an der Auswertung von Big Data um die Wähler zu manipulieren. Die Medienkonzerne blenden Macrons verschwundene Millionen aus und inszenieren den Liebling des Establishment als Revolutionär.

Wenn Macron aber sein wahres Neoliberales Gesicht zeigt und soziale Rechte abbaut sowie einen Niedriglohnsektor nach deutschem Vorbild einführt wird das franz. Volk nicht wie der deutsche Michel reagieren. Paris wird brennen und Frankreich in einem Generalstreik still stehen. Die Mehrheit ist außerhalb des Parlament!

Interview:"Erfrischung für Frankreichs Demokratie"....

Und es wäre noch erfrischender,wenn die Expertin direkt und konkret von den wunderbaren "Reformen" tangiert würde.
Einem neuen Arbeitsrecht der Rechtlosigkeit und der radikalen Verschlankung des öffentlichen Dienstes.Vielleicht dann eine Viertel-Stelle für die Expertin.Wär doch genug,oder ?
Sie könnte sich dann den erfrischenden Windstoß der Moderne um die Nase wehen lassen.

@ um 21:36 von Initiative Neue... En Marche ist ein Märchen

Sie schreiben."Die Bevölkerung will keinen Abbau des Sozialstaates sondern den Erhalt der sozialen Erungenschaften. Sie wollen Arbeitsplatzsicherheit nicht gegen die Auflösung des Kündigungsschutz eintauschen. Die Franzosen lehnen den Ausbau des Niedriglohnsektors ab und setzen auf steigende Kaufkraft. "
Woher wissen Sie was "die Bevölkerung"
will?

@Hallelujah 17:50

Während und nach der US Wahl wurde ein Nichts hochgejubelt von vielen Kommentatoren bis zum geht nicht mehr und dies geschieht immer noch. Was hat der vollbracht, noch viel weniger als nichts! So viel zum Thema was Menschen leisten. Aber wenn es gegen die einem genehme Richtung geht, vergisst man plötzlich alles, nicht wahr?

Marcon muss jetzt liefern

das heißt er muss Reformen durchführen so wie es Schröder mit der Agenda 2010 gemacht
hat. Spätesten dann wird sich zeigen ob er diese durchführen kann,denn die Gewerkschaften werden sicher heftige Gegenwehr machen. Das kann für Frankreich noch ein " heisser Herbst " werden.

@krittkritt 17:38

Die Leaks waren Fake News verbreitet vom FN und Trump Anhängern. Sie und andere Gegner von Macron sollten akzeptieren, dass dieser Mann französischer Präsident ist, auch wenn es Ihnen nicht in den Kram passt. Da wird einem bei einem Trump vorgehalten man akzeptiere ihn nicht als Präsident und bei Macron macht man dasselbe!

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