Kommentare

Reisende soll man nicht aufhalten

Na dann, auf Wiedersehen Herr Erdogan.
Wertemäßig passt ihre Türkei schon lange nicht mehr zu Europa, geschweige denn ist ein nennenswerter Teil geografisch Europa zuzuordnen.
Aber bitte dann auch endlich die Zahlungen an die Türkei einstellen und Sanktionen gegen die Türkei, eine Diktatur muss schon in Anfängen zumindest wirtschaftlich gestutzt werden, wenn man kein neues 1939 will.
Demokratie muss wehrhaft sein, also soll die EU endlich ihre Zähne zeigen und unsere freiheitlichen Werte verteidigen, denn am Geldbeutel tut das solchen Staaten am ehesten weh.

Beitrittsverhandlungen abbrechen!

Herr Erdogan tut so, als wolle die EU der Türkei beitreten und erwarte von ihm diesbezüglich auch noch einen Gnadenakt. Ich denke, nun ist es deshalb für die EU an der Zeit, die Türe zu schließen, das Maß ist übervoll. Man kann mit der Opposition ja gerne weiter reden. Inoffiziell.

Solange Herr Erdogan an der Macht ist und jede Gelegenheit nutzt, die EU und die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten zu düpieren, muß die Türkei in die Schranken gewiesen werden.

Ja, toll, endlich Auf

Ja, toll, endlich Auf Wiedersehen!
Was werden wir den vermissen, heul, schnüpf, trauer! Wir wissen ja gar nicht, wie wir das überleben sollen, wir schlimmen bösen Nazis. Aber das ist eben die schlimme Strafe, die wir bösen, bösen Deutschen ertragen werden müssen, scnupf, schnupf, wein, jammer, heul. Ach, was bin ich ja jetzt so unendlich traurig, so ganz ohne Erdogan, wo der doch jetzt, so ganz ihne unser Geld, sein Reich so ganz toll macht, der tausend und eine Nacht Alibaba. Bin nur gespannt, wie der schaut, wenn sein Deutschensesam sich nicht mehr öffnet zum Schätze plündern und er seine Phantasien selber bezahlen muss.

na dann, auf Wiedersehen

... man sieht sich immer zweimal.

Schade um die Menschen, die diesen Kurs nur gezwungenermassen mitgehen müssen.

Alle anderen haben es nicht besser verdient.

Wie oft ärgere ich mich über die Verhältnisse in Deutschland - und über seine Regierung. Aber es ist eben alles relativ.

Immer wieder Erdogan..

..und die Türkei.

Ich frage mich, gibt es nicht wichtigere innerpolitische Krisen-Themen, über die man berichten und diskutieren sollte.

Langsam reicht's doch, ständig "negativ" über die Türkei zu berichten und das "Feindbild" Erdogan aufrecht erhalten zu wollen.

Die Mehrheit des türkischen Volkes steht hinter ihm. Die Türkei geht seinen Weg, auch mit anderen "Verbündeten". Ob das richtig oder falsch ist, wird sich zeigen. Nicht, dass dann die "Türkei-Hasser" dann plötzlich "Türkei-Freunde" werden.. vergleiche das Verhältnis zwischen Deutschland und den Emiraten. Da herrscht die absolute Monarchie und Deutschland macht große Geschäfte dort. Wo sind hier die europäischen und ethischen Grund-Werte? Geht es am Ende doch nur um Geld...!?

Liebe TS

manchmal habe ich dank euch den Eindruck, als sei Erdogan ein Politiker aus Deutschland. Was den Tiefpunkt der Beziehungen angeht: Die Absagen der Veranstaltungen waren jedenfalls tatsächlich einer Demokratie wie unsere unwürdig. Schimpfen, dass Abgeordnete die Bundeswehr Soldaten nicht besuchen dürfen, aber mit ominösen Mitteln Veranstaltungen verhindern, beißt sich und erweckt den Eindruck einer Doppelmoral... Es muss natürlich keiner die Meinung mit mir teilen, aber allen denen Fairness etwas bedeutet, werden wissen was ich meine. Vielleicht hilft es den einen oder anderen wenn ich sage, dass ich weder türkischer Staatsbürger bin noch Erdogan in irgendeiner Form toll finde.

Was für ein entsetzliches Trauerspiel

>>Erdogan nahm in seiner Rede in der AKP-Zentrale auch Stellung zu den seit längerem stockenden EU-Beitrittsgesprächen. Ohne die Eröffnung neuer Kapitel im EU-Beitrittsprozess würde die Türkei der Europäischen Union den Rücken kehren. "Ihr habe keine andere Wahl, als Kapitel zu eröffnen, die ihr noch nicht eröffnet habt", sagte Erdogan. Andernfalls heiße es "Auf Wiedersehen".<<

Der Mann leidet unter Cäsarenwahn. Anders kann man das nicht mehr nennen.

Dabei ist er nur ein lächerlicher Giftzwerg, der allerdings für die Menschen, die gezwungen sind, in seinem direkten Machtbereich zu leben, eine reale Gefahr darstellt.

Er fährt sein Land nämlich mit Karacho gegen die Wand.

Eine Tragödie.

Viel Show!

Wer braucht wen mehr?
Wir die Türken für den Flüchtlingsstop oder die Türken uns wegen der Kohle?

Man mache sich bloß nichts vor aufgrund der erbarmungswürdigen Show beider Seiten.

15:21, OffenGerecht

>>Immer wieder Erdogan..
..und die Türkei.

Ich frage mich, gibt es nicht wichtigere innerpolitische Krisen-Themen, über die man berichten und diskutieren sollte.<<

Sie meinen, man sollte es ignorieren, wenn Erdi der EU droht und Ultimaten stellt?

Warum?

Weil es gar nicht an die EU gerichtet ist, sondern an seine eigenen Landsleute, bei denen er damit den Eindruck erwecken möchte, ein ganz toller Hecht zu sein?

Das könnte allerdings stimmen.

Türkei und Drohungen

Erst beschimpft der Sultan vom Bosborus Länder der EU, dann verlangt der Türkische Finanzminister die EU müsse der Türkei finanziell helfen und nun sagt der Herr, er werde die Gespräche abbrechen wenn die EU nicht seinen Forderungen nachkommt.
Dazu möchte ich nur sagen, dass die Türken in der EU, welche für diesen Herrn sind doch bitte in die Türkei gehen, da wird es ihnen sicherlich besser gehen. Ich glaube, die mehrheit der Bürger der Eu sagt gerne der Türkei: au revoir Turquie -- Good bye Turkey -- Auf Wiedersehen.

Na endlich!

Jetzt hat die Türkei endlich einen Partei-und Staatsratsvorsitzenden.
Kenne ich irgendwo her. Wie hat das gleich geendet?
Viel Glück Herr Erdogan.Es wird nicht von Dauer sein lehrt uns die Geschichte.
Aber da Sie sich der weiteren Unterstützung unserer Kanzlerin gewiß sein können,wird Ihre Macht länger halten als nötig. Zum Schaden des türkischen und des deutschen Volkes da wir ja weiter alternativlos Geld in Ihr Unrechtssysthem pumpen.
Die DDR wäre damals ohne die Strauß Milliarden viel eher am Ende gewesen. Man lernt einfach nicht aus der Geschichte.

Reisende soll man nicht aufhalten...

.... zumal die Mehrheit der EU-Bürger nicht an eine EU-Tauglichkeit der Türkei glaubt.

Vielleicht wird der zu erwartende wirtschaftliche Niedergang den Türken aufzeigen, wem sie auf den Leim gegangen sind.

Ich finde, man sollte die

Ich finde, man sollte die Tuere nicht zuschlagen. Sonst hoert man so schlecht, wenn er sich fuer Nazivergleiche, "Deutschland muss sich benehmen lernen" und aehnliche Beleidigungen im Namen der Tuerkei bei uns entschuldigt.

Tür zu! Auf Wiedersehen

Was geht da nur vor sich, vor ~1 Woche wurde noch um Wirtschaftshilfe gebeten, gesagt dass die Türkei Deutschland braucht und jetzt sowas.
Bitte brechen sie die EU Beitrittsgespräche endlich ab, sie sind sowieso nur noch eine Farce.
Die Türkei und Deutschland können auch so eine gute Beziehung haben (wenn sie denn gewollt ist) dazu braucht es keine Beitrittsgespräche. So eine erpresserische Forderung wie >>Ihr habe keine andere Wahl, als Kapitel zu eröffnen, die ihr noch nicht eröffnet habt, Andernfalls heiße es "Auf Wiedersehen".<< kann man nur ausschlagen.
Wie fathaland slim geschrieben hat: eindeutig Cäsarenwahn.

Kapitel eröffnen

Ja, cool, wir eröffnen neue Kapitel. Ich bin für folgenden:

Kapitel 23 - Justiz und Grundrechte
Kapitel 24 - Justiz, Freiheit und Sicherheit
Kapitel 30 - Beziehungen nach Außen

Wenn die Türkei mit Herrn Erdogan diese Kapitel abarbeiten möchten, empfinde das nicht als Drohung. Ich würde das sogar Begrüßen.

Offizielle Neutralität obsolet; Wiki bleibt abgeschaltet

Was bisher schleichend geschah, kann nun in Rekordtempo vorangetrieben werden. - Ja, Erdogan wird auch nicht jünger, sein Lebensinhalt (?) ist zum Greifen nah.

Souveräner Staat, legitimierte Regierung, "Brückenkopf des Westens", Flüchtlingsfragen-Partner, EU-Beleidiger-vom-Dienst ... viele, die ihm in der Türkei etwas hätten entgegensetzen können, sind verschwunden.

Gibt es denn wirklich keine Handhabe, ihm seinen Staatsumbau streitig machen zu können?

Mit "Aufklärung" ist das kaum mehr zu stemmen - das dauert zu lange.

Und dass bei den nächsten Wahlen (welche Wahlen?) ein türkischer Trump aus dem Nichts auftaucht und den Willen hat, alles wieder rückgängig zu machen, davon ist auch nicht auszugehen.

Atatürks Überreste schwimmen in seinen Tränen.

ziemliches Schmierentheater

Die Aktivitäten zur Parteizugehörigkeit-erst scheinbar raus-nun wieder rein,sind blankes Theater.Und die Erklärungen gegenüber der EU und damit auch gegenüber Deutschland (von dem man erst kürzlich Wirtschaftshilfe erbeten hat) sind unglaublich.Aber er weiss was er tut und kennt seine Pappenheimer.Es ist einfach nur jämmerlich was er sich anmasst.

Niemals Zusammenarbeit mit "Nazis"

Oh mein geliebter und allzeit angebeteter Herr Erdogan,

ich hoffe doch, dass sie nicht so tief sinken, als dass Sie mit solch verkommenen Nazi-Schergen wie Frau Merkel & Co zusammenarbeiten wollen. Die EU ist doch ein heruntergekommener, mafiöser, unbedeutender, verrottender Faschisten-Club, in dem sich die Schande der Welt zusammengeschlossen hat, um die Türkei zu vernichten.
Es muss doch Ihre allerhöchste vaterländische Pflicht sein, die türkische Landesehre zu schützen und sich von denen Bösen dieser Welt fernzuhalten !

Hab ich da irgendwelche wichtigen Beschimpfungen gegen die EU und Deutschland vergessen?

Ich vermisse die Drohung

Dann kehrt die Türkei der EU eben den Rücken. Schade drum! Vielleicht hat ja Putin Lust...?
Mittel- und Langfristig wird dies nur zum Schaden der Türkei sein.

Auf (Nimmer) Wiedersehen!

Und tschues... Von wegen "Drohung" - sollen wir ihm das "Nein, so nicht!" in alle Sprachen der EU uebersetzen? Der Diktator und seine Waehler sollen so weit weg wie moeglich bleiben.

Erdogan und seine Komplizen

wollen nicht in die EU, sonst würden sie nicht so dumm rumpöbeln! Die EU sollten alle Verhandlungen abbrechen und ihrerseits mit allen Konsequenzen drohen, sollten diese Verbrecher sich den Russen oder dem IS zuwenden!

Jetzt aber flott, liebe Frau Merkel!

Nicht dass der Mann ernst macht und seinerseits die Beitrittsverhandlungen aufkündigt!
Die Türkei wäre ein überaus belebendes Element im gemischten EU-Chor, und auch der Brexit-Schmerz wäre an der Seite Erdogans ein gutes Stück leichter zu ertragen.

Und in Deutschland hat er 63%

Und in Deutschland hat er 63% Unterstützung bei Türkisch-stämmigen...
Es ist unglaublich.

Auf Nimmerwiedersehen

Reisende soll man nicht aufhalten

Irgendwie...

verkennt Herr Erdogan die Ausgangslage! Es heißt nicht "Auf Wiedersehen", sondern vermutlich nicht nur in Hinsicht auf die EU "Auf Nimmerwiedersehen"!

Falsches Bild

Da einige Kommentatoren scheinbar ein falsches Bild bezüglich der EU-Zahlungen an die Türkei haben, möchte ich hierzu einen türkischen Politiker zitieren: "Die Türkei kann ganz gut alleine auf Ihren Füßen stehen, dazu hat sie keine finanzielle Hilfe von der EU nötig. Wir hatten ein Flüchtlingsabkommen, bei dem uns insgesamt 6 Mrd. Euro zugesprochen wurden. Davon ist aber bisher nur ein geringer Teil angekommen, obwohl wir wegen den Flüchtlingen Kosten von bisher mehr als 20 Mrd. Euro hatten. Das heißt, die EU hat nicht Wort gehalten. Was die uns von nun auch geben möchten - danke, sie sollen es behalten". Auch wenn viele hier versuchen die Leistung der Türkei zu bagatellisieren, kommt man an der Realität nicht vorbei, dass die gesamte EU nicht in der Lage war, nur halb soviel Flüchtlinge aufzunehmen, wie es die Türkei bisher getan hat. Auch die Zahlungen für den EU Beitritt waren nicht umsonst. Die Türkei hat dafür etliche Reformen in Rekordzeit durchgeführt.

Cäsarenwahn

Irgendwie dachte ich mir schon, es sei naiv zu glauben, dass Erdogan nach dem Referendum wieder "normal" wird, denn dies ist Erdogans Normalität. Er ist ein sehr gutes Beispiel um zu sehen wie Macht korrumpiert.

@OffenGerecht 15:21

Sie verdrehen da etwas:
Nicht die EU oder Deutschland will das “Feindbild“ Erdogan aufrecht erhalten, nach all den Eskapaden, Wutausbrüchen und Beschimpfungen soll die EU Herrn Erdogan jetzt quasi auch noch bitten, der EU beizutreten, obwohl er schon wieder droht und fordert?
Natürlich wird die Türkei ihren Weg gehen, doch gemeinsam mit der EU wird sie das in absehbarer Zeit ganz gewiss nicht.
Und vergessen Sie nicht:
Herr Erdogan möchte die Todesstrafe einführen, für uns gottseidank ein NoGo.
Solange er davon nicht abrückt, sollten Sie ihre Kräfte schonen, anstatt sich für den Herrn stark zu machen.

Die Realitaet kehrt zurueck.

Nach und nach wird das tuerkische Volk zur Realitaet zurueckkehren und feststellen muessen das es nicht leben kann von schoenen Worten, sondern von einer florierenden Wirtschaft mit korrekt bezahlter Arbeit ohne Arbeitslosen. Und dies kann Erdogan nicht ohne die EU garantieren. Und da sieht es nicht gut aus, Investitionen, Touristen und Export werden immer weniger.

werden wir den Unterschied merken?

Nun wird Erdogan 100% AKP-Positionen vertreten.

D.h., wir sollen glauben, das er bisher Positionen von Kurden,
Gülen-Anhängern, der Zivilgesellschaft, Kemalisten usw. vehement als Präsident verteidigt hatte?
Werden wir den Unterschied merken - oder füllen sich nun die Gefängnisse umso schneller???

Natürlich muss die EU weiter mit Erdogan reden. Man/ Frau redet ja auch mit Putin oder Morales. Oder Mugabe.
Das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass man vor dem so offensichtlich nicht nach vorher vereinbarten Regeln zustande gekommen Ergebnis des "Verfassungs-Referendums in der Zeit des Ausnahmezustandes" außerhalb der AKP-Zentrale Respekt erwarten darf.

Irgendwann werde ich in die Türkei wieder als Tourist einreisen. Heute, wo ich jeden Tag Angst haben muss, als Terrorist schikaniert zu werden, reise ich lieber wo anders hin. Das ist meine Entscheidung.
PS: Wann kommen die Journalisten frei???

Die Türkei braucht Europa, Europa braucht die Türkei nicht!

Das sollte Erdogan endlich mal kapieren. Man hält ihm, dem Despoten und Beleidiger europäischer Regierungen, immer noch einen Türspalt offen, den er offensichtlich nicht mehr will. Die Türkei ist sowas von abhängig von Europa, man bedenke die Agrarprodukte und den Tourismus. Ohne diese Einnahmen wird TR einen drastischen Wirtschaftseinbruch erleben. Eigentlich würden mir die türkischen Bürger leid tun, aber sie haben Erdogan nun mal gewählt und müssen das ausbaden, was er verbockt. Mir ist ebenfalls völlig unverständlich, wieso türkische Bürger, in D lebend und arbeitend (wahrscheinlich ohne Heimkehr in die Türkei) , den Erdogan so hoffieren in dem Wissen, dass sie Deutschland und seine Bürger, damit beleidigen. Sie sorgen dafür, dass die Akzeptanz türkischer Bürger in D nur sehr eingeschränkt vorhanden ist. Es gibt viele Türken, die in D integriert sind, die Meisten jedoch noch lange nicht. Und auch das ist für uns nicht akzeptabel.

Nachrichten über Erdogan

sind langweilig. Habe ich im Kindergarten schon bessere gesehen. Aufmerksamkeitsökonomie...

15:21 von ricosi64

"Wie oft ärgere ich mich über die Verhältnisse in Deutschland - und über seine Regierung. Aber es ist eben alles relativ."
Welche Verhältnisse und wo ist Bezug zu Erdogan?
Was ist jetzt relativ?
Bitte bitte nicht rumnölen, sondern konkrete Ansätze bieten.

Ich finde auch, man sollte

Ich finde auch, man sollte die Türe nicht zu schlagen, es reicht sie ganz normal zu schließen, aber gut abschließen und wenn der Türke noch mal was will, dann kann der ruhig mal klingeln. Allerdings werde ich diese Türe, Ausgang Türkei, dieses Loch in meinerer Wand, durch das es immer nur kalt gezogen, das wir eh nie gebraucht haben und uns immer nur unser Geld gekostet hat, längst zugemauert und die Klingelkabel abgetrennt haben. Es ist höchste Zeit die Realitäten was geht und was eben gar nicht geht, anzuerkennen! Und Unrechtsstaaten, die uns am Ende noch bekämpfen, dürfen von Deutschem Boden sowieso nie wieder mit aufgebaut werden und genau das tun wir mit jedem Euro, jeder Hilfe, ja mit jedem Wort, dass wir noch länger doert hin geben. Es ist nun mal nicht jeder in der Welt unser Freund, nur weil die Urgroßeltern da einstmals gemeinsame Ziele hatten!

@ daftpunk

Riesen Werbeveranstaltungen für Faschismus als Staatsordnung(also auch aller Verbrechen) - die Eigenschaften sind unverkennbar - zu verhindern, ist absolut legitim und das Mindeste.

Da ist nichts doppelmoralisches.
Das eine hat mit dem anderen eindeutig nichts zu tun.

Oder steht das für Verrohung und Tendenziösität?

Gewerkschaftsvorsitzender

Ich bin gespannt wann sich der Vorzeigedemokrat neben seiner jetzigen Ämter zum Gewerkschaftsführer, geistlichem Führer und zum Oppositionsführer ernennt. Verzeihung! Gewählt wird!
Wenn das nicht so peinlich wäre und so schmerzhaft für die inhaftierten Andersdenkenden, wäre es zum Brüllen komisch.

17:20 von justice1

Dann bleibt allerdings die Frage offen, warum die Türkei Deutschland zuletzt wiederholt um Wirtschaftshilfe ersucht.

Nicht 63%

der Türkisch-stämmigen...
sondern der gültigen Wählerstimmen. Allerdings gingen in Deutschland nur 46,2 Prozent der Wahlberechtigten zur Wahl.
Wer rechnen kann ist klar im Vorteil!

17:11, Sdric

>>Und in Deutschland hat er 63% Unterstützung bei Türkisch-stämmigen...
Es ist unglaublich.<<

Nein, hat er nicht. Er hat aber seine Anhänger maximal mobilisiert, weswegen bei einer Wahlbeteiligung von 46% 63% der Wähler für ihn gestimmt haben.

54% der türkischen Wahlberechtigten in Deutschland haben die Erdoganwahl komplett ignoriert.

Wollte die Türkei nicht unlängst noch

Wirtschaftshilfen von der EU haben?

Und nun wird wieder rumkrakeelt? Und die noch spaltweit offene Tür mit Gewalt zugezogen?

Ja dann... lassen wir ihn doch einfach ziehen.

Personenkult

Wenn ich "riesiges Porträt" lese, dann erwarte ich in den nächsten Jahren einen wachsenden Personenkult nach bekannten Vorbildern. Wenigstens darin wird wohl ein Unterschied zu Trump bleiben.

"Ohne die Eröffnung neuer

"Ohne die Eröffnung neuer Kapitel im EU-Beitrittsprozess würde die Türkei der Europäischen Union den Rücken kehren. "Ihr habe keine andere Wahl, als Kapitel zu eröffnen, die ihr noch nicht eröffnet habt" und "Zudem bezeichnete er Europa als "verrottenden Kontinent" und kündigte an, nach dem Volksentscheid das Verhältnis zur EU zu überprüfen".
Weiß der Mann eigentlich, was er selbst gerade erst gesagt hat ? Erst verlangt er quasi einen neuen EU-Beitrittsprozeß, dann stempelt er Europa als verrottend ab. Wie paßt das zusammen ?
Wer oder was verrottet denn da gerade ?

Das “noch nicht neu eröffnete Kapitel“...

...trägt den kurzen Titel: “ENDE“.

die Türkei

habe mehr Flüchtlinge aufgenommen als Deutschland oder gar die EU zusammen, ist eine Lüge! Bis April 2016 hatte die Türkei 2,5 Mio Flüchtlinge aufgenommen. Deutschland allein, hatte bis April 2016 bereits 1,8 Mio aufgenommen und bis heute in etwa mit 2,3-2,5 Mio die gleiche Zahl wie die Türkei. Der Unterschied ist: Die Deutschen sind das größere Volk und die Türkei hält die Hochqualifizierten Flüchtlinge im eigenen Land zurück. Quelle: Welt, UNHCR Bericht.

@OffenGerecht

"vergleiche das Verhältnis zwischen Deutschland und den Emiraten. Da herrscht die absolute Monarchie und Deutschland macht große Geschäfte dort. Wo sind hier die europäischen und ethischen Grund-Werte?"

Habe noch nicht davon gehört, das die Emirate einen Antrag auf Beitritt zur EU gestellt haben. Sie vergleichen hier Äpfel mit Birnen.

Zu: um 15:21 von OffenGerecht

Zitat:
Nicht, dass dann die "Türkei-Hasser" dann plötzlich "Türkei-Freunde" werden.. vergleiche das Verhältnis zwischen Deutschland und den Emiraten. Da herrscht die absolute Monarchie und Deutschland macht große Geschäfte dort. Wo sind hier die europäischen und ethischen Grund-Werte? Geht es am Ende doch nur um Geld...!?

//

Klar geht es ums Geld und um das Flüchtlingsproblem, was denn sonst?
Dank Merkel hat sich die EU stückweise erpressbar gemacht und man spielt anscheinend auf Zeit.

Es ist doch unverkennbar, das Erdogan ein neues und starkes osmanisches Reich möchte. Nur leider passt es mit den deutschen, so wie den EU-Werten nicht so richtig zusammen.

Wie soll es dann überhaupt funktionieren, weshalb die EU-Politik auch keine klare Linie vorgibt und Erdogan eher gewähren lässt?

Mit den noch zu öffnenden Kapiteln meint er wohl

das Nachwort.

Gäääääähn

Es wird allmählich langweilig. Herr Erdogan hat sich total verzettelt. Sein Rückhalt in der Bevölkerung ist knapp über 50% (der Wahlberechtigten) und das eventuell sogar nur dank Wahlbetrug (?). Nur mit Unterdrückung kann er seine Macht erhalten, an die er sich mit allen Mitteln klammert. Eigentlich bemitleidenswert. Sein Untergang ist vorprogrammiert. Die Frage ist nur wie viel Schaden er noch verursacht.

Die EU und Deutschland sollten nun bereit sein auch ein paar Opfer zu bringen um diesen Prozess zu beschleunigen.

Der Erdogan erzählt immer,

Der Erdogan erzählt immer, dass ER und SEIN Land so wichtig für uns seien und dass wir also bei seinem Austritt(?) große Verluste in Kauf nehmen müßten. Jetzt hat sich mir da aber gar nix diesbezügliches entdecket, oh Wunder. Wo sind denn die wichtigen Sachen? Oder meint der, die von seinen Landsleuten dauernd aus der Türkei neu hierhergeholten, uns so untergeschoben, Ehepartner, aus dem Mittelalter kommend, jedesmal das Rad der Geschichte und vor allem Integration zurückdrehen und die Arbeit von rund um die Uhr arbeitenden Sozialarbeitern, engagierten Lehrern und integrationsfreudigen Jungpolitikern zu nichte machen. Andere türkische Resourcen habe ich bisher nicht entdecken können, wenn man von Baklavar absieht, zumal selbst Döner eine deutsche Erfindung ist, sehe ich, außer natürlich im Fachbereich Türsteher, da wenig Knowhow. Bevor das jemand als populistisch abtuen will, kann er mir ja die entsprechenden türkischen Spitzentechniken, die wir hier so vermissen werden mal aufzählen.

@Sdric

Er hat 63 % Zustimmung bei denen, die zur Abstimmung gegangen sind. Von den ca. 3 Mio. hier lebenden Deutschen mit türkischem Migrationshintergrund hat er lediglich rund 350.000 Stimmen erhalten ... folglich :
" Und in Deutschland hat er 63% Unterstützung bei Türkisch-stämmigen... "
Wenn sie es auf ALLE, also auch auf die nicht Wahlberechtigten, rechnen wollen, dann hat er nur rund 11 % Zustimmung der hier in Deutschland lebenden Deutschen mit türkischem Migrationshintergrund.

@Sdric

"Und in Deutschland hat er 63% Unterstützung bei Türkisch-stämmigen..."

Ich weis nicht, woraus sich Ihre Behauptung stützt. Es haben doch nur knapp 50% der in Deutschland lebenden Türken abgestimmt. Woher wollen Sie denn dann wissen, dass 63% der in Deutschland lebenden Türken Erdogan unterstützen?

Richtig müsste es heißen, dass ca. 31 % der in Deutschland lebenden Türken offensichtlich für die neue Verfassung der Türkei gestimmt haben.

Geh' mit Allah...

...aber geh' und das möglichst schnell!

fathaland slim, 15:23

||Der Mann leidet unter Cäsarenwahn. Anders kann man das nicht mehr nennen.
Dabei ist er nur ein lächerlicher Giftzwerg, der allerdings für die Menschen, die gezwungen sind, in seinem direkten Machtbereich zu leben, eine reale Gefahr darstellt.
||
Sie glauben, dass er nicht mehr alle Teegläschen auf dem Regal hat? Ich sehe eher bauernschlaues Kalkül hinter seinen Äußerungen (hier islamistisch-nationalistisch), wie auch beim trumpelnden PotUS (dort faschistoid-nationalistisch).

||Er fährt sein Land nämlich mit Karacho gegen die Wand.||
Eventuell rettet das die Türkei, falls er als Reaktion darauf von den Menschen zum Teufel gejagt wird.

||Eine Tragödie.||
Ja. Hoffentlich wird es nicht noch weit blutiger, als es schon ist.

@ habilis

demnach sollte man vermutliche Faschismus-Veranstaltungen mit Methoden verhindern , welche nicht gerade besser sind. Tendenziös ist nichts solange man in der Lage ist in beiden Richtungen zu denken, was anscheinend mir Gegenüber nicht der Fall scheint. Der Blinde Erdogan-Hass und die ständige Berichterstattung über ihn nerven einfach nur. Ich stehe jeden Morgen 45 Min. im Stau. Öffentliche Verkehrsmittel sind gnadenlos überfüllt. Das sollte mal soviel Platz in den Medien finden, wie es die Türkei derzeit findet. Oder ist ein Erdogan seit neuestem Bundespräsident?

Wer nicht wählt, wählt den Sieger

Ich hab die Zahlen nicht mehr im Kopf, aber von den ca 1,5 Mio Wahlberechtigten haben nur ca. 300.000 GEGEN Erdogan gestimmt.

Der Rest war FÜR Erdogan oder hat durch Stimmenthaltung zum Ausdruck gebracht, dass er das Wahlergebnis akzeptieren wird.

==> Wer nicht wählt, wählt den Sieger

Und das muss man den Nichtwählern einfach vorhalten (ähnlich den Nichtwählern beim Brexit)

friedrich peter peeters, 17:24

||Nach und nach wird das tuerkische Volk zur Realitaet zurueckkehren und feststellen muessen das es nicht leben kann von schoenen Worten||

Sie wollen die Pöbel"sprache" dieses ungebildeten Großmauls doch nicht wirklich als schön bezeichnen?

nunja

das sollte man beim wort nehmen und schon ist ein problem vom tisch und geld wird gespart.
also,nur los lieber herr Erdogan, auf (nimmer)wiedersehen.

@Hugomauser Sie nutzen die

@Hugomauser
Sie nutzen die gleiche Begründung, mit der in anderem Zusammenhang gesagt wird, diese oder jene Regierung sei nicht demokratisch legitimiert, weil Gegner und Nichtwähler addiert werden. Wer nicht wählt, wählt eben nicht - und damit haben 63% für Erdogan gestimmt.

@15:23 von fathaland slim, welch'...

...unerwartene offene Worte heute von Ihnen,
sieht man selten, aber ich stimme Ihnen voll zu.

aber in Brüssel und Berlin

ist man nach wie vor der Meinung, dass Beitrittsverhandlungen sich auf gar keinen Fall erübrigen, die Millionenzahlungen zur Heranführung werden nicht storniert, eine Visafreiheit für Türkei scheint alternativlos, Erdo darf, ja muss sogar seine verbalen Entgleisungen in Richtung Nazi-Europa fortführen....je schriller er kreischt umso mehr bekommt er Beifall von Seiten EU.....auf diese Art erfährt er doch direkte Unterstützung (auch zur Einführung der Todesstrafe)....

17:53 von larusso & 17:56 von Hugomauser

11% 31% schön das ihre Kommentare direkt hintereinander veröffentlicht wurden, so sticht es noch mehr ins Auge. Man kann sich alles schön rechnen, sie rechnen alle Nicht- Wähler zu dem Nein- Lager hinzu.
Dies ist falsch, wer nicht wählen gegangen ist hat nicht mit nein gestimmt, man könnte die Nicht- Wähler genauso gut dem Ja- Lager hinzu rechnen, da das Referendum mit Ja angenommen wurde. Es war den Nicht- Wählern egal und sie tragen dieses Ergebnis mit, da sie nicht "nein" gewählt haben.
Im Endeffekt haben 63% mit "ja" gestimmt, denn dies ist das Ergebnis.

Offen gestanden reicht es

Offen gestanden reicht es mir, ständig neue Frechheiten aus Ankara serviert zu bekommen. Soll er sich sein Sultanat aufbauen, aber ohne einen Euro aus der EU und hoffentlich mit noch weniger Touristen aus dem “bösen“ Deutschland. Und wenn er meint, der EU drohen zu können. Bei einem EU-weiten Entzug der Landerechte für Turkish Airlines ist die Gesellschaft innerhalb von einer Woche bankrott.

Auf Nimmerwidersehen

Herr Erdogan. Wenn die Türkei wieder eine demokratische Regierung hat, kann man wieder anfangen zu reden. Mit Herrn Erdogan keinesfalls, er ist Argumenten nicht zugänglich - das format fehlt ihm sowieso.
Niemand braucht die Türkei wirklich, das wird er noch sehr bald merken. Mein Mitgefühl gilt allerdings jenen, die von der türkischen Diktatur bis aufs Blut verfolgt werden (also alle, die nicht für diesen Despoten sind). Diesen Menschen müssen wir helfen.

Ultimatum

Wir Europäer sollten dem Willen des Sultans untertänigst Folge leisten. Vielleicht ist er dann milde gestimmt?! Vielleicht auch nicht.

Der "Führer" ist es nicht gwohnt, wenn seine Forderungen nicht umgehend erfülllt werden.

vor dem referendum hiess es noch, die eu, brüssel,

berlin, amsterdam sollen sich gefälligst aus den innerstaatlichen angelegenheiten der türkei heraushalten.

die deutschen und niederländer wurden als nazis abgetan.

und nun drohend zu verlangen, in den schoß der europäischen gemeinschaft gefälligst aufgenommen werden zu wollen.

wie passt das alles zusammen ?

18:20, MickM

>>@Hugomauser
Sie nutzen die gleiche Begründung, mit der in anderem Zusammenhang gesagt wird, diese oder jene Regierung sei nicht demokratisch legitimiert, weil Gegner und Nichtwähler addiert werden. Wer nicht wählt, wählt eben nicht - und damit haben 63% für Erdogan gestimmt.<<

Ja, 63% der 46%, die gewählt haben. Diese Tatsache zu benutzen, um den in Deutschland lebenden Türken zu unterstellen, sie wären mehrheitlich auf Erdogans Seite, ist unredlich.

Im Gespräch bleiben

Natürlich sollten wir mit der Türkei im Gespräch bleiben.
Immerhin gibt es in der Türkei auch Menschen, die gerne eine demokratische Türkei hätten.
Diese Menschen sollten wir nicht aufgeben, sie nicht im Stich lassen.
Wie genau das aussehen sollte, weiß ich jedoch auch nicht- sich das zu überlegen, dafür werden unsere Politiker von uns Steuerzahlern bezahlt.

18:24, GeneralTickTack

> Es war den Nicht- Wählern egal und sie tragen dieses Ergebnis mit, da sie nicht "nein" gewählt haben.<<

Würden Sie auch die Auslandsdeutschen, die sich nicht an einer Bundestagswahl beteiligen, weil Deutschland für sie weit weg ist, für das Ergebnis in Haftung nehmen?

18:24 von GeneralTickTack

"Dies ist falsch, wer nicht wählen gegangen ist hat nicht mit nein gestimmt".....
das ist nicht richtig, wer nicht wählt, dem ist das Ergebnis einfach egal bzw er akzeptiert das Ergebnis...in diesem Fall ist ihm die Zustimmung genehm....

Es reicht!

Die Türkei paßt schon lange nicht mehr zur EU und das müßten die Verantwortlichen in Brüssel auch mal zur Kenntnis nehmen. Man hört doch immer nur von Drohungen!
Die Zahlungen sollten endlich eingestellt werden, denn das ist das Geld der steuerzahlenden EU-Bürger. Es wäre sinnvoller dieses viele Geld für andere wichtigere Dinge zu verwenden, als daß man es Erdogan gibt. Er muß eben dann sehen, wie er seinen Staat refinanziert. Man liest ja immer wieder, daß er damit auch große Probleme hat. Das ist aber das Problem der Türkei.

Schade, schade...

Ich hätte die Türkei gerne in der EU gesehen.

Aber so geht es leider ganz und gar nicht. Nicht wegen Erdogan. Er ist nur einer.

Aber es stellen sich einfach viel zu viele hinter seine Hass-Parolen und viel zu wenige gegen seine Hass-Parolen. Das ist schlimm.

Erdogan

Wann endlich ist einer der EU-Obersten im Stand an Erdogan folgenden Brief zu schreiben: Hochgeachteter Sultan Erdogan
mit Freude haben wir Ihren Entschluss zur Kenntnis genommen Ihr Verhältnis zur EU zu
überprüfen. Wir beteiligen uns für die Dauer
von einem Jahr (vorerst) an dieser Aktion und
machen einen totalen Reset auf NULL.
Das heist: Keine Verhandlungen
Keine Gespräche (Beleidigungen)
Keinerlei Geld
In diesem Testjahr werden Sie event. zur Erkenntnis kommen, dass Ihr Stolz es gar nicht zulässt, dass Sie in die verrottende EU wollen. Wir wünschen Ihnen auf dem weiten Weg vom tiefsten Mittelalter bis zur
Neuzeit viele lehrreiche Erkenntnisse und
vermeiden Sie unbedingt, dass Sie auch noch "der größte Feldherr aller Zeiten" werden.

E. benötigt dringend Nachhilfe

Kein Beitritt der Türkei zur EU, solange E. lebt bzw. nicht alle seine Ämter auf Lebenszeit niederlegt. Punkt! Auch über den Verbleib in der NATO mus laut nachgedacht werden.

Andernfalls heiße es "Auf Wiedersehen"...

Ihr habe keine andere Wahl, als Kapitel zu eröffnen, die ihr noch nicht eröffnet habt", sagte Erdogan. Andernfalls heiße es "Auf Wiedersehen".
.
Endlich spricht das mal einer aus. Wenn es auch nicht die schwachblütigen EU Politiker sind.
.
Für die Türkei ist kein Platz in der EU. Die Sondervergünstigungen z.B. der Zollfreiheit ist bereits mehr als gut ist für Europa.

18:38 von fathaland slim

Zitat:
"Ja, 63% der 46%, die gewählt haben. Diese Tatsache zu benutzen, um den in Deutschland lebenden Türken zu unterstellen, sie wären mehrheitlich auf Erdogans Seite, ist unredlich."

Wenn Sie die Formulierung besser finden, dass es 54% der in Deutschland lebenden Türken völlig egal war, ob in der Türkei eine Demokratie oder Diktatur besteht - einverstanden.

Erdogan als Präsident neutral gewesen??

Erdogan war als Präsident zwar auf dem Papier parteilos, es sieht für mich aber nicht so aus, dass er deshalb für einen einigen Tag lang parteilos in dem Sinne war, wie es von der Verfassung gefordert war. Hier hat er also klar gegen die Verfassung verstoßen. Kann er dafür nicht belangt werden?

18:44 von fathaland slim

Zitat:
"Würden Sie auch die Auslandsdeutschen, die sich nicht an einer Bundestagswahl beteiligen, weil Deutschland für sie weit weg ist, für das Ergebnis in Haftung nehmen?"

Wenn es um eine Verfassungsänderung von Demokratie zu Diktatur geht: JA! Ansonsten könnten sie ihren deutschen Pass auch gleich abgeben.

19:02, MickM

>>Wenn Sie die Formulierung besser finden, dass es 54% der in Deutschland lebenden Türken völlig egal war, ob in der Türkei eine Demokratie oder Diktatur besteht - einverstanden.<<

Die hier lebenden Türken sind Ihnen nicht türkisch-patriotisch genug?

Darauf läuft Ihre Formulierung hinaus.

Parteipolitische Neutralität des Präsidenten?

Erdogan scheint ja seit seiner Wahl zum Präsidenten permanent die Verfassung gebrochen zu haben - von parteipolitischer Neutralität, insbesonder bzgl. des Referendums, kann ja wohl gar keine Rede sein. Bedenklich, sehr bedenklich, wenn ein Präsident öffentlich die Verfassung so missachtet. Was wird er wohl mit der nächsten machen?

18:44 von fathaland slim

Ja, denn nicht- Wähler haben das Ergebnis mit zu verantworten, ich finde man kann sie weder dem einen noch dem anderen Lager zuordnen, sie fallen weg. Wer nicht wählt verschenkt seine Stimme prozentual zum endgültigen Ergebnis und dieses lautet 63% haben mit ja gestimmt.

Hierzulande gibt es für Menschen die zu weit weg sind Briefwahl.

18:46 von Zundelheiner

>>18:24 von GeneralTickTack

"Dies ist falsch, wer nicht wählen gegangen ist hat nicht mit nein gestimmt".....
das ist nicht richtig, wer nicht wählt, dem ist das Ergebnis einfach egal bzw er akzeptiert das Ergebnis...in diesem Fall ist ihm die Zustimmung genehm....<<

Ich habe geschrieben "hat NICHT mit nein gewählt."
Selbstverständlich auch nicht mit ja.

Am 02. Mai 2017 um 15:19 von imalipusram

Ihre Idee und dem Abbruch würde ich auch zustimmen.
Nur haben Bürger darüber wenig Entscheidungskraft, und so lange es die Nato gibt und die Ostflanke geschützt werden muss wird der Türkei immer nachgegeben.
Auch wenn die Türkei eigentlich nur 3 Prozent Landmasse auf dem Kontinent hat und auch nicht zur EU passt.

Und das weiß der Herr vom Bosporus natürlich, sonst könnte er nicht so auftrumpfen.

Gruß

@ um 15:22 von Daftpunk

"... Die Absagen der Veranstaltungen waren jedenfalls tatsächlich einer Demokratie wie unsere unwürdig. ..."

Auch wenn ich Ihre Einstellung zur Demokratie teile, das vieles gesagt werden darf, selbst wenn es sich gegen die Demokratie wendet .... dennoch muss es Grenzen geben. Damit Demokratie sich entwickeln kann, darf über diese negativ gesprochen werden aber Bühne bereitzustellen, damit Menschen in einem Land entscheiden dürfen, demokratische Werte in anderem Staat dauerhaft abzuwählen halte ich für ein Verbrechen.

Die deutsche Regierung hätte sich auf das Grundgesetz besinnen sollen. Die Gewährung der Wahl für die Deutsch-Türken war und konnte gar nicht mit dem Grundgesetz konform sein. Denn in unserem Land wurde einem Teil der Bürger, die Abschaffung eines demokratischen Staates gewährt.

Theoretisch dürften jetzt andere klagen, dass auch diesen das Recht zur Wahl zur Abschaffung einer Demokratie gewährt wird.

@Faith1980 Wer rechnen kann....

So wie bei jeder demokratischen Wahl kann davon ausgegangen werden, dass der Anteil der Nichtwähler sich genauso verhalten hätte wie der Anteil der Wähler. Oder den Nichtwählern ist es völlig egal was passiert. Auch das müssen die Nichtwähler gegen sich gelten lassen. Wie man es auch betrachtet, 63% der Wähler haben sich nicht gegen die Abschaffung der geltenden Verfassung entschieden...

@18:57 von Stubentiger,..., dass Sie auch noch...

..., dass Sie auch noch "der größte Feldherr aller Zeiten" werden.
---
Also bitte :-).
Napoleon Bonaparte würde sich im Grabe umdrehen
sollte es jemals dazu kommen.

Leute, bitte reitet doch nicht auf die %-Zahlen herum,...

...es ist egal ob 63, 34, 11% oder was auch immer.

Entscheidend ist doch, daß es mindestens ein deutsch-Türke zuviel war der mit Ja gestimmt hat.

Denn sein wir doch mal ehrlich, kein Vernüftiger Mensch der hier in einer freien Demokratie lebt hätte auch nur im Ansatz daran denken dürfen diesen Mann
zum Sultan zu wählen.

@justice1

" Wir hatten ein Flüchtlingsabkommen, bei dem uns insgesamt 6 Mrd. Euro zugesprochen wurden. Davon ist aber bisher nur ein geringer Teil angekommen, obwohl wir wegen den Flüchtlingen Kosten von bisher mehr als 20 Mrd. Euro hatten" Am 02. Mai 2017 um 17:20 von justice1

Also das interessiert mich auch, denn im Forum kursieren verschiedene Informationen / Meinungen darüber, was wer bekommen sollte und bekommen hat.

Zum einen heißt es, nicht die Türkei sollte das Geld bekommen, sondern Hilfsorganisationen.
Und dann wofür sollen die in Ihrem Beitrag erwähnten 20 Mrd. verwendet worden sein? Was finanziert Türkei konkret den Flüchtlingen, was nicht die besagten Hilfsorganisationen mit Geldern der EU schon leisten?
(Dass da keiner Erdogan einfach paar Koffer mit Bargeld auf den Tisch legt, ist klar.)

Seine beste Idee

Danke Herr Erdogan - lassen Sie uns die Verhandlungen beenden - Sie wollen doch sowieso nicht mehr EU Mitglied werden. Wir brauchen Sie nicht unbedingt - aber Sie die EU. Wir sind auch nicht Ihre Lakaien.

19:14 von fathaland slim

Zitat:
"Die hier lebenden Türken sind Ihnen nicht türkisch-patriotisch genug?
Darauf läuft Ihre Formulierung hinaus."

Nein - sie sind mir nicht genug an Demokratie interessiert. Wenn es anders wäre, hätten sie sich nämlich von der Couch erhoben und mehrheitlich (!) Erdogan die rote Karte gezeigt. So viel müsste man mitbekommen haben, dass Enthaltungen eben keine Nein-Stimmen sind.

20 Milliarden sollen die Flüchtlinge gekostet haben?

Das sind 20.000 Millionen, oder ist mir da ein Komma verrutscht?
Wieviele Flüchtlinge sind denn tatsächlich da?
Bei 20.000 hätte jeder eine Mio gekostet, bei 200.000 immer noch 100.000.
Das hat der Spass doch nicht gekostet bzw. das wurde bestimmt nicht ausgegeben...

Rückgrat

Ich finde es beschämend dass die EU (mit Deutschland als Leithammel) immer noch Millionen in die Türkei schickt anstatt den Beitrittsstatus endlich zu beenden.
Diese Feigheit und dieses Duckmäusertum ist kaum zu ertragen.
Inzwischen beleidigt de Möchtgernsultan weiter, rottet die Kurden in Syrien aus und droht mit einer Allianz mit Putin.
Wenn er demnächst auch die Todesstrafe wieder einführt, wird dann die Tür endlich zugeknallt oder will man dann immer noch 'den Draht nicht abreissen lassen'?
Aber seit wann haben Politiker ein Rückgrat?

parallelen in asien

"Die Ankunft des Erdogan-Konvois vor der AKP-Zentrale, die mit einem riesigen Porträt des Präsidenten dekoriert war,..."

so ein brimborium kennt man ja sonst nur von den Kim's in Nordkorea.

da wird klar, wohin die reise geht, bon voyage Türkei. leid tut es mir für die menschen, die mit auf fahrt gehen müssen, ob sie wollen oder nicht...

@18:08 von Daftpunk

Ich stehe jeden Morgen 45 Min. im Stau. Öffentliche Verkehrsmittel sind gnadenlos überfüllt.

Sie können sich glücklich schätzen, daß Sie in Form öffentlicher Verkehrsmittel eine Alternative zum eigenen PKW haben. Ich habe die nicht, müsste bei Defekt am PKW 25km hin und genau so weit zurück mit dem Fahrrad durch die niederländischen Alpen fahren.

das Problem jeder Mehrheits-Wahl-Demokratie

"19:35 von heimatplanetmars
...Denn in unserem Land wurde einem Teil der Bürger, die Abschaffung eines demokratischen Staates gewährt."

Das wäre theoretisch auch bei uns im Land möglich. Mit einer rechtsprechenden Mehrheit kann das GG in jede Richtung geändert werden und nachfolgend dann alle andere Gesetze. Und für manchen Fragen muss das GG erst gar nicht geändert werden um plötzlich genau das Gegenteil als bisher zu sagen. Es genügt Begriffe wie zum Beispiel "Verteidigungsfall" einfach umzudeuten.

Erst beschimpft Herr Erdogan

Erst beschimpft Herr Erdogan Europa als Nazis und Undemokraten, nun will er neue Beitrittskapitel eröffnet sehen.

Will er wirklich dem undemokratischen Club der Nazis beitreten?

Sultan Erdogan, bitte überlegen sie sich das noch einmal genau...

@19:38 von checkerbun

Nichtwähler haben sich gegen gar nichts entschieden, sie haben aus Desinteresse oder schlichter Faulheit nicht abgestimmt und sind voll und ganz mitveranwortlich für das Ergebnis der Wahl. Wenigstens Interesse heucheln hätten sie können, hingehen und einen ungültigen Wahlzettel abgeben. Aber so sind sie einfach Mitläufer der Mehrheit.

Wertegemeinschaft ?

nie im Leben hätte ich geglaubt, dass Europa/Deutschland
sich vor Despoten in den Staub werfen.
Selbstverständlich müssen Europa/Deutschland diplomatische Beziehungen auch zu Terror-Staaten unterhalten. Die Alternative wäre letztlich Krieg.
Aber muss man derart gemeingefährliche Staaten
noch zu unserer Wertegemeinschaft rechnen?
Diese Türkei begeht laut UN - Berichten schwerste
Menschenrechtsverletzungen am eigenen Volk -
diese Türkei verletzt das Völkerrecht durch militärische
Angriffe gegen Nachbarstaaten - ermordet dort also
Menschen.
Wann endlich führt die UN den Begriff - Staatsterrorismus ein?.

@ 17:41 von fathaland slim

"17:11, Sdric
>>Und in Deutschland hat er 63% Unterstützung bei Türkisch-stämmigen...
Es ist unglaublich.<<

Nein, hat er nicht. Er hat aber seine Anhänger maximal mobilisiert, weswegen bei einer Wahlbeteiligung von 46% 63% der Wähler für ihn gestimmt haben.

54% der türkischen Wahlberechtigten in Deutschland haben die Erdoganwahl komplett ignoriert."

Das ist eine mögliche Auslegung, die der Realität jedoch nicht gerecht wird. Wer nicht wählt, erklärt sich von vornherein mit dem Ergebnis einverstanden. In diesem Fall haben die Nichtwähler die Änderung der Verfassung billigend in Kauf genommen, beispielsweise weil sie sich selbst davon nicht betroffen meinten. Wie Sdric aufzeigt, sind die Nichtwähler jedoch sehr wohl vom Wahlausgang betroffen, da sie eine Wahlmöglichkeit hatten. Wer schweigt scheint zuzustimmen.

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