Kommentare

Wo findet die TS eigentlich immer diese "Experten"?

Zitat: "Hier kommt der Nationalismus ins Spiel. Wenn Erdogan in Deutschland kritisiert wird, haben die in Deutschland lebenden Türken das Gefühl, dass die Türkei angegriffen wird."

Wir reden hier über DEUTSCH-Türken, die größtenteils in 2. oder 3. Generation in Deutschland leben. Und das soll keine Frage mangelnder Integration sein? Mir bleibt nur grenzenlose Verwunderung.

Doch!

Sie leben Jahrzehnte hier, schätzen aber weder die offene deutsche Gesellschaft und Gleichberechtigung.

Sie wollen hier türkische Verhältnisse, wollen aber nicht in die Türkei zurück?

Nein, dieses ständige Abstreiten der fehlgeschlagenen Integration macht weder was besser noch erklärt irgendwas

Es ist mir ein Rätsel,

wie man immer noch krampfhaft an dem Gedanken festhält, dass die Türkei irgendwann einmal Mitglied der EU werden kann/soll/möchte.
Dieser Gedanke hat sich nicht erst seit dem Votum pulverisiert, die Politik Erdogans hat die Türkei schon längst und nachhaltig von Europa entfernt.
Und ganz ehrlich, das ist auch gut so!

Wir müssen endlich akzeptieren, dass sich Länder und Völker anders entwickeln und entscheiden, als wir es gerne hätten.
Lasst die Türken in der Türkei ihr Ding machen, hier in Deutschland machen sie es eh schon.

Richtig

Es ist meiner Meinung nach richtig dargestellt und erklärt, nur ist das so das wenn man eine türkische Familie nimmt und nach Deutschland bringt, die Kinder davon nicht auf einmal Deutsche werden, aber Deutschland wird zur Heimat der Kinder, die hier geboren werden, dann kommt aber noch hinzu, wie stark die Familie an der eigenen Kultur festhält, was meiner Meinung nach auch sein muss, den wenn das nicht so wäre, dann ist man assimiliert und nicht integriert. Wenn einer eben mit schwarzen Augen und schwarzen Haaren behauptet, er wäre Deutscher, dann lachen meist schon die, die eben auch von den Wurzeln her Deutsche sind, das durfte ich persönlich des öfteren miterleben. Man wird immer darauf zu Recht gewiesen, was man ist, leider geht da eben nicht alles wie man möchte und sich wünscht.

Wie?

Eine differenziert vorgetragene Reportage kann einen Aspekt nicht erklären.
Nach dem Referendum wird vermutlich auch die Todesstrafe wieder eingeführt.
Das verstehe ich nicht bei den hier lebenden 63% die für das Präsidialsystem stimmten.
Demokratie hier in Deutschland und ein autokratisches System mit Todesstrafe in der Türkei.
Sind die Urteile über die sogenannten "Gülen"- Anhänger schon geschrieben, da sie ja "Terroristen" sind?
Wo bleibt bei diesem Thema die Differenzierung?

Hauptgrund : Entweder Erdogan oder du bist Terrrorist

Erdogan hatte das türkische Volk in Schwarz & Weiß aufgeteilt.
Wer nicht für ihn ist, den zählte er zu den Terroristen.
Dieses zeigt auch die niedrige Wahlbeteiligung in Deutschland auf.
Kaum einer welcher nicht für Erdogan war
ging wegen den Folgen,freiwillig auf türkisches Hoheitsgebiet zum wählen.

Doch, es ist eine Frage der Integration

Aber es ist auch eine Frage der Bildung, eine Frage der vorhandenen Parallelgesellschaften, eine Frage eines Glaubens der demokratische Strukturen nicht in seinem Portfolio führt.

Aber es ist auch einer Frage der deutschen Politik, die eine Integration nicht einfordert, die es auch in der 3. Generation nicht verlangt, entweder deutscher Staatsbürger (ohne Doppelpass) zu werden oder im Zweifelsfall auch in die Heimat zurückzugehen.

Es gibt genügend türkischstämmige Leute, die sich integriert haben. Die die Vorteile einer freiheitlichen Gesellschaft schätzen, die auch die Freiheit, sich für oder gegen Religion zu entscheiden, als großen Verdienst ansehen. Die, für die Gleichberechtigung, die sexuelle Ausrichtung usw. nicht zur Debatte stehen sondern eine Selbstverständlichkeit sind. Diese Menschen sind hier herzlich willkommen.

Alle anderen sollten sich überlegen ob sie im richtigen Land sind und ansonsten in das von ihnen so geliebte türkisch Paradies unter Erdogan ziehen.

Nationalismus und ein türkisches Verständnis von Demokratie

Ich staune: Ich lese, dass das Wahlverhalten der Deutschtürken nichts mit mangelnder Integration zu tun hat.

Begründung:
- Es sind nationalistische Gründe.
- Die Türken haben eben ein anderes Verständnis von Demokratie.

Aber was soll dann die These, es habe nichts mit mangelnder Integration zu tun? Beide Gründe belegen doch, dass in vielen (gottseidank nicht in allen) Fällen die Integration nicht geklappt hat.

Sozialer Konflikt kulturalisiert

Obwohl ich an sich gerne den Islam als Ideologie kritisiere, hier sehe ich, wie ein im Grunde genommen sozialer Konflikt wieder einmal kulturalisiert und damit als unabänderlich dargestellt. Hier muss man aber sehen, dass der Konflikt in der Türkei ein Konflikt zwischen den kemalistischen westlichen Bürgertum in den Städten und den marginalisierten Landbewohnern Anatoliens ist. Und letztere sind nun einmal die Vorfahren der Deutschtürken, die ihr soziales Millieu mit nach Europa genommen haben. Es wurde angeprängert, dass Izmir und Istanbul mit "Nein" gestimmt haben, aber Köln und Hamburg mit "Ja". Aber Istanbul wohnt nicht in der Innenstadt von Köln, aber die tausend kleinen Dörfer der türkischen Provinz tun es.

Türkei-Referendum

Genaugenommen ist die Zahl der mit ja gestimmten Türken sehr gering im Verhältnis der in Deutschland lebenden Türken.
Meiner Meinung nach wird auch zuviel darüber gesprochen was Herr Erdogan alles anders machen muss. Soll er doch all das machen, was er für richtig hält. Wenn er meint, daß er in seinem demokratischen Staat Menschen den Mund verbietet wenn sie nicht seiner Meinung sind und dann ins Gefängnis stecken läßt, wenn er die Todesstrafe einführen will und das auch demokratisch nennt, dann soll er das so machen. Allerdings.....Menschen die in einem Land leben wo sie ihre Meinung sagen können und wo sie keine Angst haben müssen sollten doch soviel Courage besitzen und dies auch auf einem Stimmzettel zum Ausdruck bringen. Wenn sie dies nicht tun, dann müssen sie dort leben wofür sie gewählt haben. Dann sind sie in unserer Form der Demokratie nicht glücklich.

Ablehnung eines laizistischen Staates

Die hohen Zustimmungswerte unter den Deutsch-Türken hängen in meinen Augen eben auch mit der starken Islamisierung der türkischen Politik und der religiösen Steuerung der hier lebenden Türken durch ditib and diyanet zusammen.

"... 47 Prozent (der hier lebenden Türken, Anm.) halten die Befolgung der Islam-Gebote für wichtiger als die deutschen Gesetze. Ein Drittel meint, Muslime sollten zur Gesellschaftsordnung aus Mohammeds Zeiten zurückkehren..."

(Zitat aus einer Studie der Uni Münster: http://tinyurl.com/gtyh758)
.
Auch in vielen Interviews in den letzten Wochen und Monaten, wenn hier lebende Türken zum Referendum in der Türkei befragt wurden, wurde der Name Erdogan zusammen in einem Satz mit Allah und dem Propheten genannt.
.
Das zeigt doch schon, dass der türkische Einfluss auf das zentrale verbindende Element: Den Glauben der hier lebenden viel zu groß ist. Hier sollte, will man tatsächlich Integration in eine laizistische Gesellschaft fördern, angesetzt werden.

Falsch

Es ist eine Frage der Intergration.
Offensichtlich lehnen viele Deutsch-Türken unser politisches System und unsere Werte ab.
Das ist nicht mehr zu übersehen-auch die Autocourso nicht

Was man nicht vergessen darf

Integration muss von beiden Seiten gewollt sein und durchgeführt werden.
Wenn ich die meist türkischen (zumindest die die ich kenne sind türkisch) Zuwanderer sehe, die schon Jahrzehnte lang hier leben, kaum ein Wort deutsch sprechen, frage ich mich, ob sich diese Personen überhaupt integrieren wollen. Die deutsche Sprache zu beherrschen ist eine Grundvoraussetzung zur Integration. Es wird immer einige geben, die unter sich bleiben und mit uns Deutschen einfach nichts zu tun haben wollen. Wir haben hier nun einmal eine andere Kultur und Religion, da ist es doch verständlich, wenn man sich Freude sucht, die den gleichen kulturellen Hintergrund und die gleiche Religion haben. Genau darin liegt der Knackpunkt der Integration.

Ich habe Verständnis für die Haltung der Türken in DE

Wenn man sich in einem Staat integrieren soll, dann muss mir dieser Staat das geben, was mein Selbstvertändnis ausmacht . Selbstachtung und den Stolz dazu zu gehören, zu einer Nation und ihrem Stellenwert. Großbritannien beispielsweise, um ein Beispiel zu nennen, vermittelt identitätsstiftenden Nationalstolz. Da frage ich mich schon, was bietet denn die deutsche Republik den zugewanderten Türken, die einiges an Geschichte und Kultur vorzuweisen hat, inclusive einer besonderen Beziehung zum deutschen Kaiserreich. Sollen sich die Türken in einem Staat integrieren, der sich nicht mehr als Nation begreift und in Auflösung begriffen ist? Warum sollte man sich da in ein Vakuum begeben und sich integrieren wollen? Ein unduldsames Deutschland dass die Türken belehren will, über den Umgang mit den Armeniern, ohne dabei Geduld aufzubringen für die Entwicklung von Bewusstseinsprozessen.
Ist ja ganz praktisch dieser deutsche Pass. Aber willkommen im Club der Stigmatisierten? Nein danke

welches Ergebnis gäbe es, wenn...

Nur einmal eine Frage zum Ergebnis:
Welches Ergebnis der Wahl gäbe es eigentlich, wenn die in Deutschland lebenden Türken nicht mit "JA" gestimmt hätten?
Wäre das prozentuale Ergebnis dann ein anderes?

Integration oder nicht ?

"Das hat nichts mit verfehlter Integration oder Bildungsferne zu tun. Ich persönlich kenne viele Ärzte und Juristen türkischer Abstimmung, die in privaten Gesprächen für Erdogan plädieren."

Das mischt nun leider zwei Dinge, die miteinander nichts zu tun haben. Man mag Ärzten und Juristen Bildungsferne eher nicht unterstellen. Aber das hat eben nicht viel mit Politik, Demokratieverständnis oder gar Moral zu tun - das sehen wir auch bei gewissen Universitätsabsolventen (Juristen, Lehrer, Chemiker) aus der AfD.

Integration

Wir Deutschen suchen immer das Problem ausschließlich bei uns. Es ist schon fast ein Minderwertigkeitsproblem statt Gleichheit der Diskussion. Integration beginnt aktiv bei demjenigen, der in ein anderes Land geht, um dort zu leben. Integration bedeutet, zu allererst die vor Ort bestehende Sprache zu lernen. Denn nur derjenige, der die Sprache versteht, kann die vor Ort bestehende Kultur verstehen. Dies schließt aber alle Familienmitglieder mit ein und nicht nur denjenigen, der einen Arbeitsplatz hat. Es ist oft die Frage, ob jemand sich überhaupt integrieren will und lieber seine "Kultur" auf die bestehende Kultur überstülpen will. Derjenige, welcher neu in eine Gruppe aufgeht, sollte sich aktiv in diese integrieren. Wer sich nicht integrieren will, da seine Kultur, Glaube etc. das zuläßt, der findet ein anderes Land, wo die beiden Vorstellungen besser zueinander passen. Es gibt auf beiden Seiten kein Muß für ein Zusammenleben sondern einen Wunsch. Die Ehe ist nicht anders.

Falsche Fragestellung

Es geht doch nicht darum ob sich die Kluft zwischen zwei türkischen Fraktionen vertiefen wird - schon bisher waren die Deutsch-Türken oder "Türkisch"- bzw "Türkeistämmige" Deutsche keine homogene Gruppe. Es geht um die Kluft zwischen einem Teil der türkischen Gesellschaft in Deutschland und dem Rest der Gesellschaft. Das hier keine Kluft gesehen wird, heißt ja nicht das sie nicht da ist. Nur: sobald man ihre Existenz anerkennt, müsste man in der Politik Handlungsbedarfe ableiten. Und das will man vermeiden. Besser wäre es, den Tatsachen ins Auge zu sehen. Dann hieße es aber gleich das die Integrationspolitik zum Teil gescheitert ist. Wer sich mal mit Türken oder Türkinnen unterhalten hat, fragt sich eher: Welche Integration ? Nur weil die Jungen und Mädchen hier in staatliche Schulen gehen, werden diese nicht per se integriert. Zumal der Staat die Religionsfreiheit als Freiheit der Prediger interpretiert - und diese die Familien fest im Griff haben.

Zitat

""Sie fühlen sich natürlich als Deutsche.""

Dem wage ich zu widersprechen, der Großteil der hier lebenden Deutschtürken wird auf die Frage "Was bist du" antworten "Ich bin Türke".
Wirklich deutsch fühlen sich nur wenige, zumindest sagen das meine türkischen Freunde und Bekannten. Meiner Meinung nach ist das nichts verwerfliches, solange sie unseren Staat und Gesetze achten.
Wenn ich auswandere, bleiben ich auch deutsch, egal wo ich bin.
Das kuriose ist, dass ich einige Menschen kenne, die türkischer Abstammung und in Deutschland geboren sind, und sie sagen ebenfalls sie seien Türken.

Keine verfehlte Integration?

Lieber Herr Seyder,
ich habe viele Jahre in Duisburg gelebt und dort erlebt, wie sich die türkischen Mitbürger in geschlossenen Migranten-Gemeinschaften aufstellen und wie wenig sie an unserem Sozialleben teilhaben. Bislang habe ich das auch auf eine fehlende Integration zurück geführt und die türkischen Migranten vor dem Hintergrund eigener kultureller Werte akzeptieren wollen.
Dass sich offensichtlich im Ruhrgebiet drei Viertel der türkischen Mitbürger für ein solches System entscheiden, dessen Auswirkung in der Inhaftierung von Leuten wie Yüzel nur zu erahnen ist, schockiert mich zutiefst. Bei mir führt das dazu, dass ich mir in einem einig bin: Die doppelte Staatsbürgerschaft für Menschen, die ihre Integration in eine unter dem deutschen Grundgesetz lebende Gesellschaft nicht einmal in Erwägung ziehen, war eine schlichte Fehleinschätzung.
Wir sollten sie abschaffen. Das wäre wenigstens für diejenigen, die sie nur auf Bequemlichkeit mitnehmen, ein klares Signal.

Das eigentlich Bedenkliche:

"... tagesschau.de: Aber noch einmal: Fühlen sich Türken, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind, die vielleicht deutsche Partner haben und in deutschen Unternehmen arbeiten, nicht als Deutsche?

Seyder: Sie fühlen sich natürlich als Deutsche. Aber in bestimmten Situationen glaubt man, dass man die alte Heimat verteidigen muss. Denn der türkische Nationalismus ist nie erloschen...."

Die Aussage widerspricht sich und das ist das Problem: Nationalismus! In Deutschland wurden in vielen Medien die Befürchtungen durch das neue Präsidialsystem vielfach und in voller Tiefe diskutiert.

Trotzdem dieses Wahlergebnis. Heisst, der Nationalismus steht über der Ratio - wie immer in solchen Fällen. Zur Integration gehört in Deutschland aber gerade die Abkehr vom Nationalismus. Dies ist nicht erfolgt und somit schon ein Zeichen schlechter Integration.

Wahl der Deutschtürken keine Integrationsfrage

Der unselige Doppelpass verhindert die Integration.

@17:00 von Ray

„Zur Integration gehört in Deutschland aber gerade die Abkehr vom Nationalismus. Dies ist nicht erfolgt und somit schon ein Zeichen schlechter Integration.“

Die Abkehr vom Nationalismus kann man meiner Meinung nach nicht alleine auf die Frage der Integration reduzieren.
Die Abkehr vom Nationalismus erfordert ein aufgeklärtes Denken, das Artikel 3 des GG tatsächlich anerkennt: Die Gleichheit vor dem Gesetz, die Gleichberechtigung von Frau und Mann und das Diskriminierungsverbot.
Diese Denken fällt leider auch manchem „Urdeutschen“ schwer.

Präsidial"demokratie"

Ich glaube nicht, dass diejenigen, die für Erdogans Präsidial"demokratie" gestimmt haben, wirklich in unserem Land "angekommen" (sprich: integriert) sind. Schlimm fände ich, sie wollten auch gar nicht angekommen sein.

Wer für die Einschränkung demokratischer Rechte - egal wo - stimmt, scheint mir nicht fest genug auf dem Boden unserer Verfassung zu stehen, um ihm die deutsche Staatsbürgerschaft auch noch anzubieten.

Und das sehen vermutlich viele andere Deutsche mit und ohne türkischen Migrationshintergrund und bestimmt ebenso viele Türken, die mit Nein gestimmt haben, genau so. Auch wenn sie damit nicht in den Jubelchor sogenannter "Multikultis" und "Willkommenskulturlern" - von Merkel angefangen über links und rot bis grün - einstimmen.

Mangelnde Bildung

Erdogan profitiert von mangelnder Bildung.
Wer nicht komplexe Verhältisse, Politik, Demokratie versteht, der ist ihm ausgeliefert.
Seine Sprache ist so ausgelegt, dass er genau dieses Klientel anspricht.
Ihre Sprache zu sprechen bedeutet vielen Menschen in Deutschland mit mangelnder Bildung sich verstanden zu fühlen. Alles andere verstehen sie leider nicht!
Mangelnde Bildung führt leider auch zu Integrationsproblemen. Man bleibt unter Seinesgleichen und schottet sich ab!
Bildung ist wie kryptonit für Erdogan!
Wollen wir das sich Menschen Integrieren und nicht ERogan unterstützen, dann müssen wir sie besser ausbilden!

fehlender Realismus in der Politik

Jeder der im normalen Leben mit Türken zu tun hat , weis das das Problem seit Jahrzehnten besteht, das sind zum teil tolle Leute , aber alle sind im Hinterkopf erstmal Türke und deswegen gibts auch die wirkliche Integration nur bei 2-5 % der Türken, Nur begreifen das die Politiker nicht da sie in ihren elitären Gesellschaften leben, und denken alles ist in Ordnung...was aber auch an der ganzen Streichelpolitik liegt, Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft, um hier zu Arbeiten und zu Leben müssen auch die Frauen, erstmal perfekt Deutsch sprechen, Wer hier lebt muss auch hier nach unseren Regeln Leben...Und in den Moscheen müssen Voll intigrierte hier ausgebildete Imame schnellstens das Zepter übernehmen !

Integration oder was?

Die Wahlbeteiligung in Deutschland lag bei 46,2 Prozent. Ein niedriger Wert in Anbetracht des großen Theaters, das um die Abstimmung in Deutschland gemacht wurde.
Die Mehrheit der 1,4 Millionen Wahlberechtigten in Deutschland hat also gar nicht an der Abstimmung teilgenommen. Aber wieso nicht, bei solch einem wichtigen Referendum?
Dafür gibt es mehrere Gründe, die mit Integration nichts zu tun haben. Dazu ein guter Artikel in Ozguruz „Die vergessene Mehrheit“.

Ich als hier geborener Türke

der den türkischen Pass besitzt habe für ein JA gestimmt ,Gründe dafür waren 1.armenien Resolution ,ohne irgendwelche geschichtlichen Beweise hat man über 80mio Türken gestimmt ,Seitwann ist es die Aufgabe des Parlaments über sowas abzustimmen?dann bitte auch über Verbrechen von Frankreich (Algerien )England und den hereros bitte abstimmen .2.böhmemann !hallo hat man als man böhmemann applaudierte an 3.5mio Türken in Deutschland gedacht?vor der türkischen Fahne solch Beleidigungen anzuhören ist nicht schön !!!da sage ich halt und Stopp 3.pkk Kundgebungen auf deutschen Straßen Demos mit PKK Fahnen neben der deutschen Polizei 4.es werden deutsche Waffen in Gefechten mit der PKK gefunden weil die ypg nunmal von Deutschland mit Waffen beliefert mit , ypg PKK sind gleich!!das waren meine Gründe

Die Bereitschaft sich zu

Die Bereitschaft sich zu integrieren zeigt sich im "Sprachgebrauch".

Die zweite und dritte Generation erlernt die deutsche Sprache erst als Zweitsprache und dieses "Makel" ist ein ewiger Nachteilsbringer im Alltag.

Deutsche werden ist für viele kein wünschenswertes Ziel. Schade.

Danke!

Als Mensch mit Migrationshintergrund habe ich inzwischen schon fast ein Schleudertrauma vom vielen Kopfschütteln.

Integration sei das Problem - überall. Endlich auch mal: sie ist nicht das Problem.

Niemals habe ich in einer Debatte gehört, was ein echtes Problem für Menschen mit Migrationshintergrund in diesem Land ist.

Ich konnte das hervorragend beobachten. Denn man sieht mir den "Ausländer" nicht an. Das heisst, ich kam in beiden "Lagern" klar, gehörte aber nirgendwo wirklich dazu.

Egal welchen Pass man hat, egal was die Eltern machen, egal wie sehr man "integriert" sein möchte - am Ende des Tages - da ist man immer nur der "Ausländer" (anderes Wort).
Irgendwann richtet man sich eben in der Ecke in die man sortiert wird, ein.

Das betrifft übrigens nicht nur die Türken. Aber die sind im Moment halt interessant.

Man muss mit den Betroffenen reden - ein paar Muster-Migranten und Deutsche - die verstehen das nicht.

Es geht um den Alltag. Bus, Bahn, Schule, Job. Alltag.

@S tefan um 16:47

"Welches Ergebnis der Wahl gäbe es eigentlich, wenn die in Deutschland lebenden Türken nicht mit "JA" gestimmt hätten?
Wäre das prozentuale Ergebnis dann ein anderes?"

Nein, ca. 55 Mio. in der Türkei lebende und ca. 3 Mio. in Europa lebende und ganz wenige in Amerika usw... lebende Türken durften wählen. Die Wahlbeteiligung in der Türkei selber lag aber doch bei mehr als 80% und in DE nur bei 50%- Wie mehrfach geschrieben, haben nur ca. 450 Tsd. in Deutschland mit "Ja" gestimmt, die aber insgesamt fast 3% Unterschied (48,6-51,4) sind aber schon ca. 1,5 Mio. Stimmen.

Das ist ja auch das Problem eines sehr religiösen Staates, wichtige Wissenschaften wie Mathe, Physik, Astronomie und Sexualwissenschaften (was ist Trassexualität, Asexualität, Freikörperkultur, ...) werden "unterdrückt". Na okay, Bayern lebt da auch noch im Mittelalter.

Einschätzung von Ferhad Seyder

Der Einschätzung von Ferhad Seyder kann ich weitgehend zustimmen. Die wirtschaftliche Entwicklung in der Türkei war bis 2015/16 positiv. In dieser Zeit gab es allerdings auch in den anderen Schwellenländern ein ähnliches wirtschaftliches Wachstum - das war eine allgemeine Erscheinung, die aber viele Türken Erdogan zuschreiben.

Sicher gibt es unter den Türken hier welche, die sich absondern und unter sich bleiben. Aber obwohl es in meiner Stadt über 60% Ja-Stimmen gab, sind diejenigen, die nur unter sich bleiben, eine Mindeheit. Und bis zu einem gewissen Grad finde ich es auch verständlich, dass man in einem fremden Land gerne in Gesellschaft von Landsleuten ist.

Bei der Diskussion hier hift es wenig, wenn wir nur die gegensätzlichen Meinungen zuspitzen.
Ich habe mal in einem Bereich mit Kollegen verschiedenster Nationalitäten gearbeitet und die Erfahrung gemacht, alle wollen eigentlich in Frieden und Sicherheit leben... ... ...

Nationalismus

ist immer das Problem! Mir sind die deutschen Nationalisten genauso fremd wie die türkischen Nationalisten. Diese Nationalisten egal welcher Nationalität sind das Problem. Ob ein deutscher AFD wählt, oder ein türkischstämmiger Mitbürger Erdogan wählt, ist kein großer Unterschied , nur dass die AFD nicht für die Todesstrafe ist.

Warumhaben so viele nich gewählt?

Dafür gibt es mehrere Gründe, die mit Integration nichts zu tun haben. Dazu ein guter Artikel in Ozguruz „Die vergessene Mehrheit“.

Ich habe mal in einem Bereich mit Kollegen verschiedenster Nationalitäten gearbeitet und die Erfahrung gemacht, alle wollen eigentlich in Frieden und Sicherheit leben. Leider schaffen es immer wieder welche, für ihre Interessen einen Keil zwischen die Menschen zu treiben.

Dagegen hilft es nicht, wenn wir diesen Keil noch tiefer einschlagen.
Deutliche Kritik am Politiker Erdogan ist eine Sache, aber wir sollten versuchen, die Diskussion mit unseren Mitbürgern unabhängig von der Herkunft sachlich zu führen und nicht aus den Augen zu verlieren: Außer der Minderheit der Machtbesessenen will die Mehrheit der Menschen in Frieden und Sicherheit leben. Wie man das erreicht, darüber darf es verschiedene Ansichten geben – das ist Demokratie.

@16:26 von Hackonya2

Sie schreiben, dass es richtig ist, die eigene Kultur zu pflegen, „denn wenn das nicht so wäre, dann ist man assimiliert und nicht integriert.“ Dem stimme ich zu.
Vielleicht können Sie doch ein wenig verstehen, dass viele Kurden darunter leiden, dass ihre Kultur lange knallhart unterdrückt wurde und nach ein paar Jahren der Lockerung (im Zuge der Beitrittsverhandlungen Türkei-EU) sie sich nun wieder unterdrückt fühlen.

Also nach meiner Erfahrung

Also nach meiner Erfahrung ist Integration auch abhängig vom integriert werden wollen.
Wenn es Kinder sind, zuallererst von den Eltern und deren Haltung und Bildungsstand.
Wir sehen ja auch gut integrierte Ausländer dh. wer seine Chancen nutzt kann es weit bringen.
Ein weiteres Kriterium ist natürlich auch die Religion die für viele Menschen das philosophische Rüstzeug ist.

Identifikationspotential

>Zur Integration gehört in Deutschland aber gerade die Abkehr vom Nationalismus.<

Sg Ray,

ja. Und das ist in meinen Augen ein Problem. Ich rede jetzt nicht von übertriebenem Nationalismus in Richtung Braun, sondern, sagen wir mal, von Patriotismus.

Das Sagen, sogar das Denken von "Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein" ist uns ausgetrieben worden, es hat was "Unanständiges", und diejenigen, die es doch sagen, sind häufig genug braun eingefärbt.

Wie kann ein Land, das sich selbst immer äußerst misstrauisch beäugt, zur Identifikation einladen? Warum soll ein Deutschtürke (um beim Thema zu bleiben) unser Land lieben, wenn wir selber dies nicht einmal tun? Wenn die mächtigste Person im Lande unsere Nationalflagge verächtlich zur Seite legt? (Das würde Erdogan bestimmt nie tun!) Die Regierung nicht klar und deutlich für unsere Werte steht und die unverschämten Vorwürfe E's nicht klar und deutlich zurückweist? Usw. ...

Ich hoffe, Hr. Seyder hat recht.

MfG A.

@um 18:01 von odoaker

Wenn es um Deutschland gehen würde, dann könnten Sie recht haben, aber die Türkei tickt nun mal anders. Wenn es eine NPD oder AfD zu wählen gibt und diese auch noch gewählt werden, dann sind die in wie fern integriert? Oder warum gibt es Linke Wähler, wenn die nicht selber in einem sozialistischem Land leben oder leben wollen, den aufhalten tut die auch niemand in so ein Land auszureisen?

Integration

Ich brauch nicht viel schreiben. Ich möchte mich dem unabhängigen Denker in allen Sachen zustimmen.

Integration

Ich brauch nicht viel schreiben. Ich möchte dem Unabhängiger Denker von 16:18 Uhr voll und ganz zustimmen.

Der Faktor "Wahllokale"

Sie haben Recht, Karl Klammer! Ich denke auch, der Umstand, dass nur in den türkischen Generalkonsulaten gewählt werden durfte, hat sicher diverse Wähler der "Nein"-Fraktion davon abgehalten, an dem Referendum teilzunehmen. Insbesondere kurdischstämmige Türken oder Sympathisanten der (hierzulande nicht verbotenen) Gülen-Bewegung hatten vermutlich Angst, dass man ihnen im Konsulat womöglich den Pass abnimmt und haben deshalb einen großen Bogen um die Wahllokale gemacht...
Wenn man diesen Punkt berücksichtigt, dann sind 37% doch ein respektables Ergebnis!
Mich irritiert jetzt nur, dass dieser Aspekt nach dem Referendum in den Medien überhaupt keine Erwähnung findet...

Keine Frage der Integrationsfähigkeit ?

Das Abstimmungsergebniss in Deutschland ist also keine Frage der Integrationsbereitschaft der schon seit Generationen in Deutschland lebenden Türken ? Und wenn Erdogan zu recht kritisiert wird ist das ein Angriff auf die Türkei ?
Die Fähigkeit vieler Deutscher politisch unerwünschte Fakten einfach schön zu reden, ist erstaunlich weit entwickelt worden.
Weil nicht sein kann was nicht sein darf.
Ein Glückwunsch an Politik und Medien.

Die Türken haben mit der Politik abgerechnet

Die Deutsch Türken habe mit der Politik in der Türkei abgerechnet....Eine Quittung quasi erteilt. Seit Gründung der Republik hat es durchschnittliche alle 18 Monate Neuwahlen gegeben...Zwischendurch 3 Militärputsche. Wenn dem nicht sowäre bräuchten soviele garnicht auswandern oder die meisten wäre bereits zurückgekehrt. Diese Politik mit der Türkischen Mentalität hat die Wirtschaft immer wieder um Jahrzehnte zurückgeworfen. Die Türken haben die Zeiten nicht vergessen als sie noch michtmal Benzin bekommen haben als sie im Urlaub waren. Dem steht die ganze positive Entwicklung der letzten 15 Jahre entgegen....

Integration ist wichtig

und die meisten Türken die in Deutschland leben sind sehr wohl gut integriert und sind fleißige Steuerzahler. Die 2. 3. und die 4. Generation reden alle Deutsch und können kaum noch türkisch was ich eigentlich sehr bedaure, schließlich ist jede Sprache ein kultureller Gewinn. Vergessen sie bitte auch nicht dass die meisten Türken nach Deutschland gerufen wurden um bei der Wiederaufbau zu helfen und meist schwere Arbeiten erledigen mussten. Sie waren Gastarbeiter und für solche gab es keine Integrationspläne.
Nun was ist aber nicht verstehe ist, warum man in Deutschland den Anspruch hat dass die Deutsch-Türken
so zu stimmen haben wie es deutschen passt.
Wieso sollen die Deutsch-Türken, die ja nun beide Pässe haben nicht zugleich integrierte Deutsche sein und gleichzeitig mit ihrer Stimme hoffen eine starke Türkei zu haben.
Wieso ist eine starke Türkei etwas was gegen die Integration spricht ?
Umgekehrt zu sagen ist man nur ein guter deutscher wenn man gegen eine starke Türkei ist?

Ich bin Lehrer an einem

Ich bin Lehrer an einem Berliner 'Gymnasium' und eine Kennenlernrunde ergab, dass die Mehrheit der SchülerInnen die deutsche Sprache nicht als eine ihrer Muttersprachen anerkennen . In meinen Augen ein deutliches Signal fehlender Integration.

Integration...

Integration findet in fremden Länder nicht statt. Nationalitäten bilden immer Gruppen aufgrund ihrer Herkunft, Religion etc.
Nur wenige integrieren sich wirklich, wie Künstler, Schauspieler, Geschäftsleute, Sportler, Journalisten und Politiker.
Auch die Deutschen im Ausland bilden Kolonien, wo sie zusammen leben und ihre Heimatbräuche pflegen.

Die Kluft der Türken in Deutschland untereinander

Nicht nur die die Kluft der Türken in Deutschland untereinander vertieft und verschärft sich, auch die Kluft zwischen Deutschen und Türken wird immer größer.

Integration

Wenn ich in USA Freunde frage was sie "sind", antworten nahezu alle : "ich bin Amerikaner, stamme aus der Türkei etc."; in Deutschland erhalte ich fast immer die Antwort ." ich bin Türke und habe einen deutschen Pass".
Vielleicht liegt es ja auch daran, dass man sich anstrengen muss um die amerikanisch Staatangehörigkeit zu erwerben.

Luft und Laizismus

Eine Politik die gemeint hat nur von Luft und laizismus leben zu können und nur die Eliten des Landes profitiert haben möchte keiner haben. Die meisten Türken in Deutschland wünschen sich die selben Verhältnisse wie hier. Nur die Vergangenheit hat gezeigt das es nicht möglich ist. Den Erfolg haben nicht die Deutsch Türken herbeigeführt. Diese stimmen waren schon einkalkuliert. Die grosse Überraschung sind die Kurdengebiete. Die haben teilweise bis zur 78% mit ja gestimmt. Und man darf nicht vergessen...Erdogan hat es mit dem wählen im Ausland erst möglich gemacht. Die Regierungen vorher hatten ihre Staatsangehörige bereits vergessen.

@ Selim K 18:11

Wenn das wirklich Ihre Gründe waren, weswegen Sie mit Ja gestimmt haben, dann stimmt mich das sehr bedenklich. Aber das ist genau das,was man in Interviews immer wieder hören und auch hier lesen konnte.Beim Referendum ging es um eine Änderung des politischen Systems in der Türkei.Aber es gibt Leute,die mit ja gestimmt haben und in Interviews das auch so bestätigt weil:1) der Nationalstolz es gebietet 2)weil sie glaubten, alle Neinwähler sind automatisch gegen Erdogan, 3)weil sie eigentlich nicht wußten,worum es ging.Und Sie bestätigen jetzt auch noch 4) als Trotzreaktion auf das böse Deutschland.Da freue ich mich echt auf zukünftige Wahlen egal wo in der Welt.Es haben sich ja schon anderswo ähnliche Tendenzen gezeigt.Aber meine Hoffnung ist nach wie vor,daß es Leute auf der Welt gibt,die sich noch genügend mit der Materie im Vorfeld beschäftigen,bevor sie Dinge beschließen.Das trifft dann hoffentlich auch auf das Referendum zur Todesstrafe zu,wenn es denn kommt.

@ Asparagus

Werter Asparagus, da gebe ich Ihnen recht. Unser Patriotismus sollte sich allerdings nicht auf das Deutschsein durch Geburt beziehen. Es geht vielmehr darum Stolz sein zu dürfen auf das Erreichte hinsichtlich Freiheit, Demokratie, das Grundgesetz, soziale Errungenschaften, Trennung von Staat und Kirche und sicherlich auf die Wirtschaftskraft, die durch viel Arbeit und kluge Politik erreicht wurde. “Deutsch“ sein und denken kann somit jeder, der sich hiermit identifiziert. Und als letzter Beweis dieser Identifikation sollte er dann - sofern noch nicht erhalten - die dt. Staatsangehörigkeit anstreben.

Schlichte Antwort an S tefan von 16:47

JA

Einfache Rechnung...

1,4 Mio. "Wahl"berechtigte, 50% Beteiligung, 63 % "Ja". Mithin sind mindestens 450.000 in Deutschland lebende Türken (und Türkinnen!) als verfassungsfeindlich einzustufen, da sie die Abschaffung demokratischer Grundrechte sowie die Einführung einer Diktatur befürworten! Noch Fragen...?!

@ Karl Kraus

Vielleicht liegt es aber auch daran das bei den Behörden immer die Frage gestellt wird, ob man im Besitz eines deutschen Personalausweises ist...anstatt zu fragen ob man deutscher ist....Oder eine andere typische Frage ist, ob man in den Ferien nach Hause? fährt..

Sprachlos...

Interessant zu sehen,.....das erst jetzt viele bemerken,...wie es um
die ganzen Parallelgesellschaften in Deutschland bestellt ist und das diese doch tatsächlich existieren.

@Karl Kraus 18:50

Es war überhaupt nicht einfach für die 2. Generation die deutsche Staatsbürgerschaft zu erlangen, obwohl viele in Deutschland geboren waren. Für die 1. Generation war es etwas unmögliches. Zuerst hat man nur ein Aufenthaltserlaubnis bekommen und viel später erst ein Aufenthaltsgenehmigung und erst viel später gab es die deutsche Staatsbürgerschaft, für die Tests zu absolvieren Waren.
Mache Länder haben es geschafft Immigranten das Gefühl von Zugehörigkeit zu geben und diese Leute fühlen sich dann auch Zugehörig und sind Loyal. Leider gehört Deutschland nicht dazu.
Vor allem nicht wenn man an die Vorfälle in Möln, Solingen, den ermordeten Dönerbuden-Besitzer, wo noch immer die Ermittlungen laufen, denkt.
Des weiteren darf man Integration nicht mit Assimilation gleichsetzen.
Nach mehr als vierzig Jahren Integration wusste man in Deutschland nicht das "Ja" "Evet" und das "Nein" "Hayir" bedeutet.

Was ich nicht verstehe

Herr Professor Seyder sagt an einer Stelle: "Und je größer die Gruppe, desto empfänglicher ist sie eben auch für Propaganda." und an einer anderen Stelle: "Ich persönlich kenne viele Ärzte und Juristen türkischer Abstimmung, die in privaten Gesprächen für Erdogan plädieren." Ich hoffe, dass diese Ärzte und Juristen nicht so empfänglich für Propaganda sind. Und was ich nicht verstehe: Es ging doch nicht in erster Linie um die Frage für oder gegen Präsident Erdogan, sondern um die Frage Demokratie oder Herrschaft eines einzelnen? Aber möglicherweise sehen das viele Türken anders.

Nirgendwo haben Türken mehr , als hier

mehr Chancen, mehr Rechte, mehr soziale Sicherheit, mehr Rechtstaatlichkeit, mehr Freiheiten, als in der Bundesrepublik Deutschland.
.
Das ist aus meiner Sicht fakt.
.
Integration muss man wollen. Aber auch wir müssen das wollen und zwingend einfordern. Wer es nicht will, ist hier im falschen Land. Und das sind Dinge, die endlich wir Deutsche begreifen müssen. Wenigstens dann, wenn wir wirklich ein Einwanderungsland sein wollen. Die "Opferrolle" Migrant akzeptiere ich so nicht.

@18:11 von Selim K

Danke, dass Sie sich hier so offen äußern.
Ich möchte Sie fragen, sehen Sie nicht die Gefahr, dass Herr Erdogan die Machtfülle missbraucht? Wir haben in unserer deutschen Geschichte damit schlechte Erfahrungen gemacht. Deswegen begrüße ich die Demokratie in Deutschland, weil sie zumindest teilweise für Ausgleich sorgt.
Mit freundlichen Grüßen
M. Horter

Eigentlich

Ist es bei den Türken nicht anders als bei den Deutschen oder anderswo. Man kehrt nur vor seiner eigenen Tür. Das Haus in dem wir leben ist bequem, aber wir fragen meistens nicht, wie was entstanden ist und von wem. Also grenzen wir uns ab und glauben , es wird schon irgendwie. Wenn wir Demokratie in der Welt wollen, dann müssen wir diese auch Autokraten oder autokratischen Gesellschaften erklären. Das ist sehr sehr mühsam, lohnt aber in der Regel.

@Austriaco 16:46

"... Großbritannien beispielsweise, um ein Beispiel zu nennen, vermittelt identitätsstiftenden Nationalstolz. ..."
.
Nix für ungut, aber Nationalstolz in Deutschland? Ist nicht Ihr Ernst, oder?

@um 22:40 von Nerv1

"Ich kenne viele Türken die voll integriert sind und sich wohl fühlen.Die Selbstverständlich auch Heimat verbunden sind."

Das ist ein Widerspruch, denn ENTWEDER sie sind integriert ODER sie empfinden die Türkei als Heimat und fühlen sich als Türken. Beides geht nicht!

Man kann nicht Diener zweier Herren sein!

@Nerv1

Also sollte Ihrer Ansicht nach jeder das Land verlassen der irgendetwas zu kritisieren hat?

In der Tat gibt es Berichte in Deutschland die viele Fragen mit sich bringen. So titelte die Bild das die Deutsch Türken die Wahl entschieden haben. Für ein Ja haben 475.000 gestimmt. Die Differenz Ja - Nein ist ca. 1.3 Millionen.

Warum wird nicht die Wahrheit berichtet. Die angeblich verfolgten Kurden haben die Wahl überraschend entschieden. Sie wählten in Ihren Provinzen bis zu 78% mit Ja.

Das ist nur ein von vielen Beispielen der letzten Monaten die eine Trotz Reaktion hervorgerufen haben.

@Nerv1 um 22:40 Uhr

'Man fragt sich warum Menschen wie Selim K hier leben wo sie nur kritisieren und schimpfen.'

Ich frage mich das bei JEDEM der in D mit JA gestimmt hat.
Denn damit wird jemand unterstützt der der westlichen Welt offen mit Terror gedroht hat.
Auch zeigt sich daß mindestens die Ja-Sager in keinster Weise hier integriert sind und in meinen Augen nur die positiven Seiten dieses Staates abschöpfen.
Wer mehr Nationalstolz für die Türkei hat braucht keinen deutschen Pass und sich schon gar nicht als Deutscher bezeichnen.

Alltagserfahrungen

Bei dem Referendum ging es um die Einführung einer Alleinherrschaft in der Türkei, nicht um "Trotzreaktionen" von Deutschtürken, wie es Herr Seydart meint. Es ist ein typisches Beispiel, um Menschen abzuwerten und als Kinder darzustellen. Die Alltagserfahrungen mit Deutschtürken zeigen in Wahrheit auch keine wachsende Integration, sondern das genaue Gegenteil. Sogar die Kenntnisse der deutschen Sprache nehmen nun, in der dritten und vierten Generation, deutlich ab. Auf der anderen Seite gibt es den "türkischen Stolz", so wird es gesagt, einmal im Leben die Hände von Erdogan küssen zu wollen. Ja, das wird wirklich Stolz genannt.

re selim k

Entschuldigen Sie, aber was Sie an Gründen anführen, um mit Ihrer Stimme in einem türkischen Referendum gegen irgendwas in Deutschland zu protestieren, das ist sowas von politisch unreif und dämlich, dass ich bei Ihnen nur auf die folgende Generation hoffen kann, die mit mehr Verstand ihre Entscheidungen treffen wird.

18:46 von Pat_bln

Muttersprache IST, wie der Name schon sagt, die Sprache der Mutter. Die zu verstehen und von der vetstanden zu werden, ist für ein Baby von existentieller Wichtigkeit. Erst im zweiten Schritt, also mit zunehmender Mobilität, Selbstständigkeit, dann auch mit Sozialkontakten außerhalb oder auch schon innerhalb des Elternhauses wird die zweitsprache erworben.

Aber die Muttersprache, also die Sprache, die die Mutter spricht sitzt tiefer. Das ist ganz normal.
Ich kann also eine L2 nicht als Muttersprache anerkennen, weil ich sie nicht als solche empfinde.

Das macht aber auch nichts, weil das eigentlich nichts damit zu tun hat.

Natürlich ist dies eine

Natürlich ist dies eine Integrationsfrage, denn die Integration FINDET NICHT STATT! In 50-60 Jahren hat es die X-te Generation nicht geschafft sich zu integrieren und wir müssten deshalb wieder anfangen von "Gastarbeitern" zu reden und nicht von "Mitbürgern". Den Doppelpass und deutsche Staatsbürgerschaft müsste man auch entsprechend wieder abschaffen.

Das Problem sind aber nicht die Türken, sondern die liberale Einstellung der 70er Jahre ... das "ach lasst die doch ihre Kultur behalten". NEIN, das darf eben NICHT sein, denn Integration heisst dass diejenigen die Einwandern sich an die vorhandene Kultur anpassen MÜSSEN … oder sie sind NICHT INTEGRIERT. Dies muß man auch FORDERN … DÜRFEN … ohne gleich als Rassist o.ä. bezeichnet zu werden!

Wenn in unseren Verwaltungen schon Dienstanweisungen existieren, die das grammatikalisch unnötige/falsche(!) "-Innen" verlangen, dann muß man sich irgendwann mal eingestehen, dass es schon viel zu weit gegangen ist mit der politischen "Korrektheit".

Seit einigen Jahren kehren

Seit einigen Jahren kehren immer mehr Türken zurück. Wenn die wirtschaftliche Entwicklung der Türkei nur halb soviel weitergeht wie in den vergangenen 15 Jahren wird der Trend sich fortsetzen.

Propaganda

Dieser Kommentar ist ein klarer Fall von politischer Propaganda.
Die hier lebenden Türken, die für das Präsidialsystem mit Option auf Todesstrafe gestimmt haben, haben den Boden des Grundgesetz verlassen. Diese sind weder intergriert, noch integrierbar!

18:11 von Selim K

"Ich als hier geborener Türke .......
habe für ein JA gestimmt ,Gründe dafür waren "
Danke für den ehrlichen verständlichen Kommentar ! ,Gruss ,...

@Koffergriff 22.32

"manche Länder" welche Länder meinen Sie denn, wo sich die Türkinnen und Türken loyaler verhalten, weil noch mehr für sie getan wurde? Österreich, Belgien, Frankreich können ja nicht gemeint sein. Bleibt nicht mehr viel, oder? Ich selbst habe in Frankreich gelebt und gearbeitet. Ich habe die Sprache gelernt und mich eingefügt und gearbeitet und keine Sonderbehandlung gewünscht oder erhalten. Ich habe mir selbst eine Wohnung gesucht und hab mich in der Arbeit und auch sonst zugehörig gefühlt und in keiner Weise benachteiligt oder diskriminiert. Es liegt auch an Einem selbst, wie man sich integriert fühlt, das kann nicht nur eine Bringschuld des Gastgeberlandes sein, im Gegenteil. Eigeninitiative ist gefragt, auch wenn es scheinbar nicht mehr modern ist.

Kark Klammer, 16:30

||Kaum einer welcher nicht für Erdogan war
ging wegen den Folgen,freiwillig auf türkisches Hoheitsgebiet zum wählen.||

Türkische Botschaften und Konsulate sind kein türkisches Hoheitsgebiet.

@um 22:51 von rig2016

Nationalstolz an sich ist niemals schlecht. Erst die Übertreibung macht es giftig ... aber das tut es bei fast allen Dingen und der Merksatz von Paracelsus (von vor 500 Jahren) ist eine der großen Weisheiten der Menschheit!

Die Dosis macht das Gift!

Wie Austriaco schrieb: Nationalstolz fördert Identität und Zusammengehörigkeitsgefühl ... genauso wie es beim Fussballverein, der Firma, der Straße/Schule/Klasse auch möglich UND NÖTIG ist! Wir Menschen BRAUCHEN Gemeinschaften und dazu gibt es nun einmal gewisse "Mechanismen" wie diese erzeugt werden.

Das Problem beim Nationalstolz ist, dass man ihn uns Deutschen kategorisch aberzogen hat ... und das ist nicht gut. Ein gesundes Maß braucht jeder.

Wer kann denn mit Sicherheit sagen

wie eine Abstimmung unter den Deutschen ausfallen würde, wenn es hier einen neuen "starken Mann" gäbe, der für die Abschaffung der Gewaltenteilung und für die Wiedereinführung der Todesstrafe wäre?

@23:02 von Pflasterstein

Was verstehen Sie unter Integration?
Ich denke, selbstverständlich kann jemand integriert und der Heimat seiner Großeltern verbunden sein. Warum soll ein türkischstämmiger Deutscher (3. Generation) nicht gerne weiterhin türkischen Caj(?) trinken und türkische Kultur pflegen. Wichtig ist meiner Meinung nach, dass er sich auch in Deutschland integriert, nicht aber das er die türkische Kultur komplett verleugnet.

S tefan, 16:47

||Welches Ergebnis der Wahl gäbe es eigentlich, wenn die in Deutschland lebenden Türken nicht mit "JA" gestimmt hätten?
Wäre das prozentuale Ergebnis dann ein anderes?||

Ja, das prozentuale Ergebnis wäre anders, nämlich prozentual weniger Ja Stimmen.

re pflasterstein

"Das ist ein Widerspruch, denn ENTWEDER sie sind integriert ODER sie empfinden die Türkei als Heimat und fühlen sich als Türken. Beides geht nicht"

Darf ich Sie mal an folgende Episode erinnern: Wie Lukas Podolski im Länderspiel gegen Polen ein Tor geschossen hat, aber keinen Torjubel zelebrierte.

Er hat FÜR Deutschland gespielt, aber er wollte nicht zugleich seine Heimat verleugnen.

Beides geht sehr wohl.

Welcher Türke fühlt sich gut in Deutschland ?

Ich habe kein gutes Gefühl in Deutschland und lebe in der 3. Generation hier. Tag täglich lese ich negative Artikel über die Türkei und Türken, werde wegen meinem aussehen und Namen diskriminiert.
Cem Özdemir, Türkische Gemeinde Deutschlands und andere Türkisch Stämmige Politiker hetzen ständig gegen die Türkei sodas ich mich nicht mehr wohlfühle.
Erdogan lässt sich nicht von der EU an der Nase herumführen, er wird hoffentlich die Türkei in die Shanghai five einfügen, weil es sowieso zwecklos ist, Mitglied der Europäischen Union zu werden. Es ist eine Lüge, das man die Türkei aufnehmen möchte, ich kenne keinen einzigen Türken der an die Aufnahme glaubt.

GeneralTickTack, 16:55

||Wenn ich auswandere, bleiben ich auch deutsch, egal wo ich bin.||

Hm, nach der Logik würde sich kaum jemand (außer den American Natives) als Amerikaner, oder (außer den Aboriginees) als Australier bezeichnen.

Solidarirat den freiheitl. denkenden Türken

Seyder: "Die Integration ist großenteils gut verlaufen."

??? Die 3. Generation spricht zu weiten Teilen nicht einmal richtig deutsch. Sie woll(t)en sich nicht integrieren, verachten uns. Finden klasse, dass Erdogan uns mit Terror bedroht.

Weite Teile stehen in ihrer Bildungsverweigerung sozial unten und geben für ihr Versagen anderen (der deutschen Gesellschaft) die Schuld.
Komisch: Alle anderen, Russen z.B., schaffen es und halten zugleich ihr Russland hoch. Aber die integrieren sich, lernen deutsch und sind hier herzlich wollkommen.

Mir tun die freiheitlich denkenden Türken leid. Meine Solidarität.

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