Kommentare

Wer im Glashaus sitzt .....

Wilders in Richtung Ankara geworfene Steine
prasseln gerade auf seinen Glashaus ein.
Zwischen Wilders und Erdogan gibt es sogar
einen Unterschied. In Holland darf man wenn
man nich seiner Meinung ist "demokratisch freiwillig"
die einstimmige Partei verlassen :-)

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Ist da nur die NL-Gesellschaft gespalten,

oder gilt das auch für noch andere EU-Länder?!
Wer sich in einem Land integriert und mit der dortigen Bevölkerung verschmilzt wird keinerlei Probleme haben.
Wer sich nicht in einem Land integriert und meint dort eine Enklave seines Herkunftslandes aus zu rufen, der sorgt für Probleme vieler art.

Kann man das so sehen?

Ganz Europa ist gespalten

Nicht nur in Holland gibt es eine gespaltene Gesellschaft sondern in ganz Europa.
In Deutschland, Frankreich, skandinavischen Ländern und ja auch in Großbritanien. Deswegen ja auch der Brexit.

Man kann es klein reden (wie noch nicht so schlimm wie in USA) oder ignorieren bis die Realität Jemanden einholt.

Europa entwickelt sich in die nationalen Staaten zurück und unaufhaltsam. Mit einer Globalisierung wird man abhängig von allen Staaten der Welt wie wir im Beispiel Türkei sehr gut sehen, so daß man die nationalen oder europäischen Interessen nicht mehr genügend verteidigen und durchsetzen kann. Globalisierung bedeutet Identitätsverlust und ist nicht mehr vereinbar mit den europäischen Werten, die man angeblich mit der EU vereint und gestärkt haben wollte.

Tja man kann im Leben eben nicht alles aufeinmal haben.

Falsche Fakten

"Pim Fortuyn wird 2004 von einem niederländischen Umweltaktivisten auf offener Straße ermordet."

1. grausamer Stil, 2. Falsche Fakten: Der Mordanschlag fand 2002 statt, nicht 2004. Der Mörder ist inzwischen wieder frei.

Auch in den...

Niederlanden ist nicht alles in Schwarz/Weiss! Und nicht jeder, der gegen die Ideologie des Islam ist, ist deswegen schon ein Fremdenhasser! Aber pauschale Verurteilungen und Beschimpfungen sind momentan leider "IN".

Das tolerante, liberale Holland ...

Zitat: "Aus den Coffeeshops zieht ein süßlicher Geruch auf die Straße, schwule Pärchen schlendern Händchen haltend durch die Kalverstraat, und im Rotlichtviertel "De Wallen" stellen Frauen hinter schummrig beleuchteten Fenstern ihre halbnackten Körper zur Schau. Gefühlt jeder zweite Passant ist dunkelhäutig"

Ja, und genau dieses tolerante, liberal Holland bewahren, oder will jemand behaupten, die Zustandsbeschreibung träfe auch auf Kabul, Teheran, El Riad zu?

"Zumutung für das politische Establishment"

Zitat: ". In seinem Ton und seinem Auftreten wirkte er respektlos und provokant, eine Zumutung für das politische Establishment."

Na, das geht aber gar nicht!
WIe kann sich jemand wie Pim Fortuyn auch erdreisten, etwas zu sagen, was eine Zumutung für das politische Establishment ist??

Jetzt habe ich einmal einen total crazy Vorschlag: jeder soll seine eigenen Positionen vertreten, es findet eine öffentliche Debatte statt und dann sollen die Bürger darüber bestimmen, welche Positionen sie für richtig halten?

(nennt man, glaube ich, Demokratie)

Natürlich ...

Zitat: "Als wir das dann bemerkten, konnten wir feststellen, dass diese Leute nicht Teil der Gesellschaft geworden waren, sondern dass eher Parallelgesellschaften entstanden waren. Und als wir das dann realisierten, war es für viele wirkliche Integrationsmaßnahmen auch ein bisschen zu spät.""

Natürlich. Wenn die NL schon damals Heerscharen von Sozialarbeitern, Integrationsdies-und-das-Beauftragte beschäftigt hätte, dann wäre es nicht zu den No-Go-Areas/Parallelgesellschaften muslimischer Migranten gekommen.

Kurze Nachfrage: wieso waren bei Russen, Vietnamesen, Polen und sogar bei Deutschen (diese seltsamen Wesen!) in Holland all dies nicht notwendig??!

14:04, karlheinzfaltermeier

>>Und nicht jeder, der gegen die Ideologie des Islam ist, ist deswegen schon ein Fremdenhasser!<<

Ich bitte um Verzeihung, aber wer eine anderthalb Jahrtausende alte Religion, die Schwesterreligion des Juden- und des Christentums, als Ideologie verunglimpft, trägt nicht unbedingt zu einer Versachlichung der Diskussion bei.

Jetzt werde ich natürlich wütende Repliken bekommen, aber die stützen meine Aussage eher.

Gespaltene Gesellschaft

Die Beschreibung "gespaltene Gesellschaft" hören wir ja abwechselnd aus verschiedenen Ländern. Scheint ein Zeichen der Zeit zu sein, dass ein Teil der Gesellschaft sich eine "starke Hand" wünscht, die die vermeintlich "gute alte Zeit" zurückbringt. Und überall fällt dieser Teil der Gesellschaft auf egozentrische Schreihälse herein, die versprechen, "das Fremde" zurück zu drängen, und das Leben wieder so übersichtlich zu machen, wie es nie war.
Vielleicht wären Gesellschaften weniger gespalten, wenn man wieder anfinge, einander zuzuhören und miteinander zu reden, anstatt sich im Internet und auf der Straße anzubrüllen.
In der "guten alten Zeit" waren auch nicht alle einer Meinung und es gab auch Reiche und Arme. Aber man hatte ein gemeinsames Ziel, anstatt einen gemeinsamen Feind.

keine Spaltung

Es gibt keine Spaltung in der niederländischen Gesellschaft, genausowenig wie in Deutschland.
Es gibt nur verschiedene gleichberechtigte Ansätze, wie die Welt aussehen soll.
Wir müssen aufhören, Multikulti als das alleinige gesellschaftliche Ziel anzusehen, sondern als eine von vielen Gesellschaftsformen, die regional unterschiedlich auftreten können.
Nirgends steht geschrieben, dass es in Friesland genauso multikulturell wie in der Innenstadt von Amsterdam zugehen muss.

Gefahr

"Doch anstatt sich in die niederländische Gesellschaft einzugliedern, zögen sie sich mehr und mehr in ihre eigene Welt zurück"
Genau das ist die Gefahr, dass sich die Flüchtlinge/ Einwanderer nicht richtig integrieren, sondern lieber unter sich bleiben. Und das wird passieren, genau so wie sich die Mehrheit wohl super integrieren wird.
Das das ganze ein Prozess ist, der über Generationen geht, können wir an den "türkischen Gastarbeitern" sehen, die erste Generation hat sich super angepasst, die zweite, hierzulande geboren, tut sich teils schwer damit. Es liegt an uns allen, denn nun müssen wir es schaffen.

14:21, Seacow

>>Nirgends steht geschrieben, dass es in Friesland genauso multikulturell wie in der Innenstadt von Amsterdam zugehen muss.<<

Die Friesen haben als alte Seefahrernation mit unterschiedlichen Kulturen die wenigsten Probleme.

Die sind eher im niederländischen "Bible Belt" zu verorten. Da, wo Wilhelm zwo sein Exil genoss.

Das hat Angela Merkel 2005 gesagt.

Gegen das Establishment

"Fehler bei der Integration
Es wurde nur nicht darüber gesprochen. Bis Anfang der 2000er-Jahre der Rechtspopulist Pim Fortuyn auf der politischen Bühne erschien und die multikulturelle Gesellschaft für gescheitert erklärte. In seinem Ton und seinem Auftreten wirkte er respektlos und provokant, eine Zumutung für das politische Establishment."

Es begab sich zur Zeit unter einer Kanzlerin Merkel, als da folgende Botschaft ins Land erging.......

vom Establishment

Spiegel 16.10.2010
"Berlin - "Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!", sagte Kanzlerin Angela Merkel auf dem Deutschlandtag der Jungen Union (JU) in Potsdam. Man müsse Migranten nicht nur fördern, sondern auch fordern. Dieses Fordern sei in der Vergangenheit zu kurz gekommen. Nach Bundespräsident Christian Wulff bezeichnete aber auch die Kanzlerin den Islam als einen Teil Deutschlands: "Das sieht man nicht nur am Fußballspieler Özil.""

alles

alles was verschieden klingt ,
ist für medien inzwischen spaltung!?

Holländer sind offen.!

@fathaland slim

Das spielt doch überhaupt keine Rolle, ob nun Friesland oder Holland oder welche Region auch immer.
Es geht mir nur darum, dass nicht überall Multikulti herrschen muss, sondern dass es völlig in Ordnung ist, wenn es Regionen gibt, die überwiegend von Niederländern bewohnt wird, die dann überwiegend ihre Bräuche und Traditionen pflegen.

"Weltoffen" heisst nicht dass

"Weltoffen" heisst nicht dass man sich alles gefallen lassen muss!

Oh und vor 500 Jahren proklamierte Paracelsus seinen "Merksatz" zum Gift:
Alle Dinge sind Gift und nichts ist ohne Gift. Allein die Menge macht dass ein Ding nicht Gift ist.
... und dieser Satz trifft auf ALLES zu; auch auf Politik und gesellschaftliche Strömungen oder persönliche Verhaltensweisen. Weil es "zu sehr" in Richtung "persönlicher Freiheit" und "laissez faire" in den letzten Jahren ging, gibt es jetzt eine Gegenbewegung (Wilders, AfD, FN, ...) ... und darüber braucht sich niemand aufzuregen. Einfach nicht mehr nach links ziehen, die GRENZEN der Freiheit erkennen und ziehen(!) ... und "die bösen Rechten" sind nicht nötig. Eine Stimmungmache gegen Wilders & Co. ist fehl am Platz, denn die aktuellen Ereignisse zeigen doch die Existenzberechtigung dieser Strömung.

Grausamer Stil

Seit wann ist das historische Präsens schlechter Stil?

Liebe Niederländer

Liebe Niederländer, ihr seid meine liebsten Nachbarn und meine liebsten Fussball-WM Endspielgegner. Bitte, bitte, bitte, lasst euch von Wilders und von Erdogan erst recht nicht, täuschen und für deren politischen Zwecke instrumentalisieren und vor deren Karren spannen. Ihr seid ein liberales Volk und das ist auch gut so. Bleibt so wie ihr seid.

@fathaland slim 14.16

Der Islam ist nicht nur Religion, sondern eben auch politische Ideologie. Er hat einen universellen Wahrheitsanspruch, regelt für die Gläubigen bis ins kleinste Detail mit Ess-Bet-Kleidungs- und Denkvorschriften Alles, stellt sich über die weltlichen Gesetze und ruft zur Bekämpfung Ungläubiger und Andersgläubiger auf. Lesen Sie mal dazu Abdel-Samad, der vergleicht den Islam mit dem Faschismus und benennt die Parallelen. Und als Moslem und Sohn eines Imam kennt der den Islam.

in Holland geborene

Holländer mit Migrationshintergrund schaffen sich ihr eigenes Holland - Recht haben sie !

Vielleicht sind die weltoffenen die anderen

Wer sich in ideologischen Träumereien verliert, dessen Verankerung in der Wirklichkeit ist gefährdet.
---

Wenn einem Demokratie etwas wert ist

Im Gegensatz zu den deutschen Politikern und der jungen, ungebildeten Bevölkerung haben die Niederlande nicht vergessen, dass es gerade die demokratischen Kräfte in Deutschland waren, die der Diktatur den Weg bereitet hatten. Auch wissen die Niederlande was es heißt, von einer Diktatur überrannt und unterjocht zu werden.
Daher mussten die Niederlande ein Zeichen setzen, dass die Demokratie durchaus in der Lage ist zu erkennen, dass liberale Gesetze und Grundrechte derzeit missbraucht werden und die Demokratie so wieder zum Mittäter bei der Entrichtung einer Diktatur (diesmal mit islamischen Vorzeichen) gemacht werden soll.
Währen Deutschland islamistische Vereine, Hassprediger duldet und islamistische Gefährder mit Fußfesseln an Deutschland bindet, statt sie auszuweisen, haben sich die Niederlande dafür entschieden, ihre Demokratie zu verteidigen - bravo Niederlande.

Fehler bei der Integration und Spaltung?

Man kann es nicht mehr hören, das wir in Europa Fehler bei der Integration gemacht hätte! Hat man jemals über Integration gesprochen, als Millionen Menschen anderer Nationen zu uns kamen?-Nein! - Und sie haben sich bestens integriert!
Es ist einzig die muslimische Gemeinschaft die sich jeglichen Integrationsbemühungen verweigert. Keine andere zugewanderte Kultur verlangt Sonderrechte und Sonderbehandlung, als die muslimische.
Daher: Egal wie wir Integration in Europa gestalten würden, es wäre immer falsch, weil man sich nicht integrieren will.
Es ist aber andererseits tatsächlich die falsche Integrationspolitik, denn sie hat den Eindruck hinterlassen, dass sie vor dem Unwillen der Muslime zur Integration kapituliert und als "Ultima Ratio der Integration" bereit ist Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit aufzugeben- Erdogans islamische Diktatur in den Sattel hilft.
Es ist dieser Eindruck, der das Gefühl des schutzlos ausgeliefert seins beim Bürger generiert.

Bunt ist schön

und das auch im Frühling, aber in manchen Gegenden der Welt geht es zu Bunt zu.
Und die Probleme gleichen denen Deutscher Großstädte wo sich auch Parallelgesellschaften gebildet haben, wenn der Staat zu weit bei Integration zurück weicht dann besteht die Gefahr immer.
Klare Regeln für die Aufnahme in die jeweilige Gesellschaft ist nötig damit es nicht so entgleitet wie in den Niederlanden.

Sie haben es zwar selber erkannt, aber eben zu spät und das sollte uns eine Warnung sein nicht die selben Fehler zu machen.

Eine große Rolle spielt dabei auch die Menge die über einen Zeitraum wirklich integriert werden kann. Es gibt auch immer einen Teil der sich nicht integrieren will und das sollte man auch bedenken.

Gruß

Nederlande als Beispiel für wehrhafte Demokratie

Der Spaltpilz heißt Islam und die Spaltung wird von den eigenen politischen Kräften in Europa vorangetrieben, die Europa und die Demokratie zerstören wollen und die stehen nicht unbedingt "Rechts".
Nichts bietet ein besseres Einfallstor als die freiheitlich demokratischen Grundordnungen und Verfassungen der Staaten Europas.
Mit ihnen läßt sich alles begründen, selbst die Selbstaufgabe.
Würden Einwanderer nicht muslimischen Glaubens in muslimischen Ländern das einfordern, was hier von Muslimen eingefordert wird, würden diejenigen keine große Halbwertszeit haben.
Nicht die Gesellschaft ist gespalten, sie wird gespalten duch eine Politik des Zurückweichens und Aufgebens - es ist eher die Lust am Untergang zu spühren, welches das politische Handeln bisher bestimmt, als die der Verteidigung der über Jahrhunderte erlittenen Werte der demokratischen Freiheit. Die Nederlande haben nun darunter einen Schlußstrich gezogen und sich wieder auf Verteidigung besonnen - das dürfte wieder Einen.

Es geht vor allem um wirtschaftliche (Eigen-) Interessen

"Es gibt eigentlich zwei Gruppen, die sich gegenüber stehen: auf der einen Seite die eher kosmopolitisch eingestellten Menschen, auf der anderen Seite die Nationalisten."

Diese These wird immer wieder oberlehrerhaft in der Presse vertreten. Die Realität ist aber etwas komplizierter.

Den Einstellungen der beiden Gruppen liegen - bewusst oder unbewusst - handfeste wirtschaftliche Eigeninteressen zugrunde. Auf der einen Seite sind die Menschen aus der Unterschicht. Die verstehen vielleicht nicht alle ökonomischen Details, spüren aber, dass es für sie Nachteile hat, wenn hauptsächlich arme, gering qualifizierte Migranten ins Land kommen. Denn dann werden die Verteilungskämpfe um Niedriglohnjobs, billigen Wohnraum und Sozialleistungen härter.

Auf der anderen Seite steht die Mittel- und Oberschicht, die sich nicht nur gerne weltoffen gibt, sondern auch wirtschaftlich profitiert, wenn Restaurantbesuche und Putzhilfen billiger werden.

Es geht letztlich, wie so oft, hauptsächlich ums Geld.

Gegenseitiger Respekt

Wir leben in einem Rechtstaat Gott sei Dank. Jeder kennt seine Rechte und Pflichte. Integration und zum Teil (gewollte) Assimilation geht über Aufklärung, Untestützung und Toleranz. Es gibt Hunderttausende in Deutschland die das moderne Islam leben. Ismalismus und Radikalismus ist genauso zu bekämpfen wie Rassismus.
Wir dürfen uns nicht von Medien hetzen lassen. Wer im Glashaus sitzt sollte andere nicht mit Steinen beschmeißen. Wenn wir ständig auf nur den einen draufhauen sollten wir uns nicht wundern dass was zurückkommt.

12:15 Karl Klammer

Herr Wilders ist in der Opposition. Herr Erdogan nicht. Ich glaube das ist der größte Unterschied. Außerdem hat nicht Herr Wilders das Einreiseverbot verhängt, sondern Herr Rutte.

@tobeorwhat - Wenn einem Demokratie etwas wert ist

Holland hat das gleiche Problem wie wir
es sind die eigenen Hassprediger welch man
nicht ausweisen kann. Selbst eine Fußfessel bringt bei diesen "wir sind das Volk" nichts,
denn selbst wenn diese bei Volksabstimmungen unterlegen sind diese :-)
Man kann nur ihre hohlen hassschürende Phrasen widerlegen.
Damit man nicht in einer Diktatur aufwacht

Historiker Wielenge: "Das

Historiker Wielenge: "Das bedeutete aber, dass die Migranten ihre eigene Sprache, ihre eigenen Schulen und ihre eigene Kultur beibehalten konnten, so schildert Wielenga."

Die Beibehaltung der eigenene Sprache und der Kultur ist nicht das Problem, ganz im Gegenteil. Dies kann man sowieso nicht wirklich verbieten, es wäre außerdem Assimilation statt Integration und eine Verletzung des internationalen Völkerrechts und damit strafbar sowohl vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte als auch dem Internationen Strafgerichtshof in Den Haag.

Das eigentliche Problem besteht darin, dass viele der Migranten und Flüchtlinge aus den muslimischen und muslimisch gerägten Ländern nach wie vor ein archaisches, machohaftes/patriarchales, frauenfeindliches und homophobes Weltbild haben, dass es abzulegen gilt. #faschistoid Des weiteren ist die Erlernung der jeweiligen Landessprache, die Anerkennung und Achtung der jeweiligen Gesetze und der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ein Muss

14:16 fathaland slim

Sorry, aber meiner Meinung nach ist der Islam nicht nur eine Religion wie das Juden- und Christentum sondern auch eine Ideologie.

Holland ist so frei

Holland war und ist immer schon tollerant und weltoffen gewesen, aber: Die sympatischen Niederländer wollen sich nichts aufzwingen lassen, weder von den Moslems noch von der immer mehr versagenden EU, und daher werden sie am Mittwoch Wilders wählen.

Auf den Punkt gebracht

Man kann es drehen wie man will, die Schuld an der Spaltung liegt in Deutschland.
Frau M.

15:05 deutlich

Sie haben den Unterschied des Islam zu den anderen Weltreligionen treffend beschrieben.

Fehler bei der Integration?

Man hat Fehler bei der Integration gemacht?
Komisch daß alle Staaten in Europa diesen Fehler machen und das schon seit mehreren Jahrzehnten.

Man kann es nicht besser machen, weil viele Türken und auch Muslime nicht integrierbar sind.

Noch vor der EU hat Bulgarien viele Türken aus dem Land in die Türkei zurück geschickt, weil sie ihre Namen nicht verändern wollten. Das sind noch Türken aus dem Osmanen Reich.

Sie wollen sich doch gar nicht integrieren lassen. Wie will man einen Menschen integrieren, der gar nicht integriert werden möchte?

Es gibt Türken, die aus ihrem eigenen Land flüchten, weil sie die Nase von ihrer eigenen Kultur oder Religion voll haben. Die sind integrierbar aber der Rest nicht.

Erdogan hat selber gesagt - Laßt euch nicht assimilieren. Sie wollen es nicht.

15:05, deutlich

>>Der Islam ist nicht nur Religion, sondern eben auch politische Ideologie. Er hat einen universellen Wahrheitsanspruch, regelt für die Gläubigen bis ins kleinste Detail mit Ess-Bet-Kleidungs- und Denkvorschriften Alles, stellt sich über die weltlichen Gesetze und ruft zur Bekämpfung Ungläubiger und Andersgläubiger auf. Lesen Sie mal dazu Abdel-Samad, der vergleicht den Islam mit dem Faschismus und benennt die Parallelen. Und als Moslem und Sohn eines Imam kennt der den Islam.<<

Religionen neigen dazu, sich in die Politik einzumischen. Ist Ihnen der Begriff "politischer Katholizismus" ein Begriff?

Was die Vorschriften, die das Leben bis ins einzelne regeln, betrifft, so empfehle ich ein Gespräch mit einem orthodoxen Juden.

Und was den überaus erfrischend polemischen Hamed Abdel-Samad angeht, dessen christliches Äquivalent heißt Karl-Heinz Deschner. Der stammte aus höchst gläubigem Elternhaus und behauptete in seinen Werken, daß der Faschismus spezifisch christliche Wurzeln hat.

Vom "Kosmopoliten" und "Nationalisten"

Zitat: "Es gibt eigentlich zwei Gruppen, die sich gegenüber stehen: auf der einen Seite die eher kosmopolitisch eingestellten Menschen, auf der anderen Seite die Nationalisten."

Ja, genau: diejenigen, die gegen Wilders sind und weiterhin eine unkontrollierte Masseneinwanderung aus islamischen Ländern, sind total moderne, hippe "Kosmopoliten", weltgewandt und so ... auf der anderen Seite gibt es die hinterwäldlerischen Nationalisten, die von nix ne Ahnung haben und totaaaaal altmodisch sind.

So weit die einfache Weltsicht des Soziologen Matthijs Rooduijn.

Was dann noch bleibt, zu erklären, was Hr. Rooduijn so "kosmopolitisch" und "modern" am Islam findet, den Wilders klar kritisiert und für eine westliche, freiheitlich-demokratische Gesellschaft für inkompatibel erklärt.

Diese Erklärung müsst Hrn. Rooduijn doch einfach fallen. Schließlich ist er einer dieser modernen "Kosmopoliten", und Wilders-Wähler nur hinterwälderische Dumpfbrunsen ...

Seacow, 14:55

||Es geht mir nur darum, dass nicht überall Multikulti herrschen muss, sondern dass es völlig in Ordnung ist, wenn es Regionen gibt, die überwiegend von Niederländern bewohnt wird||

Das gesamte Staatsgebiet der Niederlande wird überwiegend von Niederländern besucht - was ist Ihr Problem?

15:24, tobeorwhat

>>Nicht die Gesellschaft ist gespalten, sie wird gespalten duch eine Politik des Zurückweichens und Aufgebens - es ist eher die Lust am Untergang zu spühren, welches das politische Handeln bisher bestimmt, als die der Verteidigung der über Jahrhunderte erlittenen Werte der demokratischen Freiheit. Die Nederlande haben nun darunter einen Schlußstrich gezogen und sich wieder auf Verteidigung besonnen - das dürfte wieder Einen.<<

Das nenne ich mal lupenreine Kreuzzugsrhetorik.

Lust am Untergang. So ein Quatsch wird in gewissen Kreisen ernsthaft vertreten, ich weiß.

Diese Kreise frohlocken jetzt natürlich, glauben sie doch, daß die Entscheidungsschlacht, der sie entgegenfiebern, näherrücke.

Das haben sie mit den Islamisten gemein. Die wollen auch lieber heute als morgen die Welt in Brand setzen.

Ich hingegen halte die über Jahrhunderte erstrittenen, nicht, wie Sie schreiben, erlittenen Werte hoch. Und zu denen gehören Toleranz und Religionsfreiheit. Ansonsten gelten die Gesetze.

Aha, "kosmopolitisch eingestellte Menschen"

Zitat: " Es gibt eigentlich zwei Gruppen, die sich gegenüber stehen: auf der einen Seite die eher kosmopolitisch eingestellten Menschen, auf der anderen Seite die Nationalisten."

Und inwiefern sind die Positionen von Hrn. Wilders nicht "kosmopolitisch"? Inwiefern ist "kosmopolitisch" überhaupt eine relevantes Bewertungskriterium hinsichtlich der Islamkritik, die Hr. Wilders formuliert?

15:38, golfspieler

>>14:16 fathaland slim
Sorry, aber meiner Meinung nach ist der Islam nicht nur eine Religion wie das Juden- und Christentum sondern auch eine Ideologie.<<

Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung, und ich werde nicht versuchen, Sie von Ihrer abzubringen. Dazu sind Sie ideologisch viel zu sehr gefestigt.

Kultureller Rassismus // Kulturkampf ?

Ich lese immerzu von Integration (in die mehr und mehr Geld investiert werden müsste).
Wieso eigentlich ?!

Wenn es, angeblich, immer ein Fehler der Gesellschaft ist, warum machen dann bestimmte ethnische Gruppen mehr Ärger während andre kaum auffallen ?!

Und warum wird auf so einen Einwand kaum eingegangen ?
Und wenn doch dann wird geschrieben:
" Unterschiedliche Kulturen " . Soll das heissen die Japanische Kultur ist anpassungsfähiger als die Afghanische ? Wäre das dann nicht wieder Kultureller Rassimus ?!
Oder handelt es sich nicht eher um Ausreden /Ausflüchte "um das Kind nicht beim Namen zu nennen" ?
Für mich ist das ein Krieg der Kulturen der von Gruppen geführt wird die sich nicht anpassen wollen - sondern wir sollen angepasst werden.

@14:16 von fathaland slim

"14:04, karlheinzfaltermeier
>>Und nicht jeder, der gegen die Ideologie des Islam ist, ist deswegen schon ein Fremdenhasser!<<

Ich bitte um Verzeihung, aber wer eine anderthalb Jahrtausende alte Religion, die Schwesterreligion des Juden- und des Christentums, als Ideologie verunglimpft, trägt nicht unbedingt zu einer Versachlichung der Diskussion bei."

KH Faltermeier hat nicht geschrieben, dass der Islam eine Ideologie sei, sondern dass der Islam eine solche beinhalte. Diesbezüglich steht der Islam auf einer Stufe mit dem Christentum des Mittelalters. Und auch das Judentum ist bis heute stark ideologisch geprägt.

Wenn Sie zum Ausdruck bringen wollen, dass eine Religion keine Ideologie beinhalten dürfe, dann bin ich Ihrer Meinung. Doch ideologiefrei ist der Islam sicher nicht. Solange es islamisch geführte Länder gibt, ist der Islam untrennbar auch eine Weltanschauung und hier liegen die Befürchtungen: wer sorgt dafür, dass die bei uns freie Ausübung des Islam als Religion so bleibt?

Das tolerante, liberale Holland ...

Die Niederlande zeigt sich differenzierter als mach formulierte Sichtweise uns suggerieren will.
Als Anrainer und seit gut 30 Jahren Grenzgänger habe Licht und Schatten der sogenannten Liberalität erleben dürfen.
Gerade der niederländische Südosten ist seit je her als sehr konservativ bekannt. Ich durfte mich während meiner Studienzeit in den 80er Jahren mit Ressentiments gegenüber Fremden auseinandersetzen und erfahren, dass Ausgrenzung in den Niederlanden kein Fremdwort war.
Ich will damit nur sagen, die Holländer sind genauso mit Ängsten, Nationalismen konfrontiert, wie der Rest des bisher aufgeklärteren Teils von Europa, in dem sich die Spaltung der Gesellschaften wie ein tötlicher Virus auszubreiten droht.
Schlimm finde ich, dass so Knalltüten wie Wilders allein zur Befriedigung ihres gestörten Egos wider den geschichtlichen Erkenntnissen die eigentliche Aufgabe Europas, die Erhaltung des Friedens, nachhaltig in Frage stellen.

Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

um Ihre Kommentare zum Thema „Niederlande vor der Wahl“ besser bündeln zu können, haben wir uns entschieden, die Kommentarfunktion in diesem Artikel zu schließen. Gern können Sie das Thema hier weiter diskutieren: „http://meta.tagesschau.de/id/121315/als-wilders-light-zum-wahlsieg-ein-interview“.

Viele Grüße
Die Moderation

Darstellung: