Interview: "USA stehen an einem Wendepunkt"

30. Januar 2017 - 15:10 Uhr

Die USA stünden an einem Wendepunkt, sagt der Historiker Norbert Finzsch im Gespräch mit tagesschau.de. Er befürchtet, dass das Land in ein autokratisches System abgleiten könnte. Viel werde jetzt davon abhängen, wie sich der Widerstand formiert - vor allem bei den Republikanern.

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Kommentare

Meine Güte

Was ist los auf dem Planeten?
Überall diese Putins,Erdogans,Assads und seit Neuestem gesellt sich auch noch ein Trump zum Verein der Irren.Das wird nicht gut ausgehen.

Demokratie in der Mehrheit

Im Moment sind bei den Vetomächten im UN-Sicherheitsrat die Demokratien noch mit 3:2 in der Mehrheit gegenüber autoritären Systemen. Es wäre schade, wenn sich das umdrehen würde.

"USA stehen an einem Wendepunkt"

Ich halte ihnen die Daumen ,dass sie von Leuten wie Georg Soros mit ihrer Neoliberaler Gelpolitik weg zur Realwirtschaft zurückfinden .Die letzten jahre unter Obama mit seiner Politik entwickelte sich auser ein paar Internetfirmen die USA zu einem 3 Weltland in der Infrastrucktur und Kriegstreiber Weltweit .Die Frage ist Trump fähig das Etablischment zu entmachten und wie lange er braucht es zu tun.Das ist die Zeit der Unruhen.

Das Volk ...

... lehnt sich in den USA gegen autoritäre Bestrebungen der Trump-Regierung auf. In den anderen autoritären Großmächten reicht dazu die Kraft nicht mehr oder es wird als aussichtslos erachtet.

Auf Messers Schneide

ist wohl etwas übertrieben, ab Schlagzeilen bleiben ja im Gedächtnis.
Wenn Er Fehler macht wird er aufgehalten werden von diversen Gerichten, unser Verfassungsgericht hat auch nicht alles mitgemacht was die Regierung will.
Also weniger dramatisch sollte auch gehen, und der Kriegstreiber McCain ist für mich kein Maßstab.
Und das müssen auch die Bürger die Ihn gewählt haben selber mit sich ausmachen.
Clinton wäre auf eine andere Art die auch gefährlich ist nicht gut gewesen und die andere Seite wäre jetzt auf der Straße.

Die USA wird nicht zerfallen, auch wenn das fast täglich an die Wand gemalt wird.
Wir sind in Deutschland umgeben von Freunden und dort müssen die Bürger das mit sich ausmachen.

Gruß

Problem benannt und doch nicht erkannt.

"Die Spaltung hat es eigentlich schon immer gegeben. [...] Neu ist aber die viel stärkere Ablehnung eines Teils der Bevölkerung gegen die politische Elite in Washington."

Genau so ist es! Trump ist aber weder Ursache, noch Lösung dieses Problems.

Vielleicht sollten die Menschen mit Meinungsmonopol einfach mal analysieren, wie es dazu kommen konnte. Fehlersuche statt Trump-Bashing - für eine bessere Zukunft!

Eine linke Variante der Tea Party

Die neue Bewegung der Demokraten als linke Variante der Tea Party zu bezeichnen finde ich passend. Gemeinsam mit der Tea Party haben sie, dass viele der Forderungen nicht viel mit der Realität zu tun haben.

Die politische Linke der USA hat teils auf absurde Themen gesetzt und viele Wähler vor den Kopf gestoßen. Man ging in das eine Extrem und auf der anderen Seite formierte sich ein Gegengewicht. Die extreme Linke in den USA ist so lautstark und selbstgerecht, dass selbst aus dem eher linken und liberalen Lager viele mit ihnen gar nichts mehr anfangen können und sie teils heftigst kritisieren. Mit der Forderung sich an die Fakten zu halten und unaufgeregt über Themen zu diskutieren wird man jedoch teils schon mit allen Beschimpfungen unter der Sonne versehen - von beiden politischen Seiten.

Gelöst werden muss das Problem von beiden Seiten. Sowohl Liberale als auch Konservative müssen ihre "Extremisten" einfangen und auf ihre Plätze verweisen - hofiert werden sollten sie nicht.

Wofür steht Amerika heute wirklich ?

Liebe TS, mit der Aussage gehen wohl die meisten heute nicht mehr konform:
"Die USA stehen - ob zu Recht oder nicht - wie keine andere Nation für das, was man westliche Wertegemeinschaft nennt. Also für eine aufgeklärte, liberale Demokratie. "

Das galt vielleicht gleich nach dem 2. Weltkrieg. Heute steht Amerika eher für Regime changes, Militarismus, soziale Unruhen und Neoliberalismus. Auch lassen sich dauernde Brüche des Völkerrechts, der Drohnenkrieg und Guantanamo nur schwerlich mit den den vielgepriesenen "westlichen Werten " in Einklang bringen.
Selbst ob Amerika wirklich noch eine Demokratie oder aber bereits eine Oligarchie ist, wird vielerorts bereits heftig diskutiert.
Mit Trump scheint sich etwas zu ändern, wobei der Ausgang derzeit noch ungewiss ist. Demokratischer dürfte es aber vermutlich nicht werden.

"USA stehen an einem Wendepunkt"

vielleicht ist das etwas "unscharf" formuliert.
Die Industrienationen stehen alle an einem Wendepunkt, weil sowohl ihr sozial-ökonomisches Konzept, als auch ihre Ressourcenbewirtschaftung an Grenzen stoßen.
Die "Entwicklungsländer" stehen unter Zwängen, die eine Bewältigung ihrer Aufgaben weitgehend verunmöglichen und produzieren "failed states", Armut und Wanderungsbewegungen, m. a. W. Unwägbarkeiten aller Art.
Die Transformationsländer des ehemaligen Ostblocks Verweigern die Bewältigung ihrer Aufgabe und den Übergang in eine politische Moderne - sie beschwören damit militärische und ökonomische Risiken herauf.
Mit anderen Worten, nicht nur Amerika, wir alle stehen an einem Wendepunkt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch an der Peripherie die Botschaft ankommt, das die Versprechungen des westlichen Wohlstandes Blendwerk sind.

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Das ist doch bei uns das Gleiche

Die Politelite hat schon lange das Volk vergessen. Gesetze zählen nur für den kleinen Mann, den Reichen sind doch Gesetze vollkommen egal.
Wer Geld hat, hat die Macht.

Mal wieder völliger Unfug ...

Zitat: "Wir stehen an einem kritischen Wendepunkt in der amerikanischen Geschichte und es kann tatsächlich in Richtung eines faschistoiden Systems gehen."

Wie das?

Indem man die Sicherheit der Bürger im Land gewährleisten möchte und deswegen den (unkontrollierten) Zuzug genau aus den Ländern kontrolliert bzw. auch zeitweise stoppen möchte, aus denen eine signifikante Terrorgefahr festzustellen ist?

Hr. Finzsch kann ja gerne erklären, warum die Terroranschläge in Europa der letzten Zeit, die alle genau einen Hintergrund haben, alle stattfanden und wie er dies in Zukunft verhindern möchte.

Stadt/Land-Gegensatz

Es wird im Interview gesagt, in den USA bestehe ein Stadt/Land-Gegensatz. Diesen erlebten wir hier im Staat New York so, dass in den laendlichen Counties Bernie Sanders deutlich vor Hillary Clinton lag, als die Vorwahlen abgehalten wurden. Wieso Trump ins Amt gelangen konnte, ist irgendwie raetselhaft. So richtig nachvollziehbar ist das fuer die meisten Amerikaner nicht, so mein Eindruck. Andererseits entsteht derzeit der Eindruck, dass er nicht allzulange im Amt bleiben wird, da er nicht umsichtig ist und sich wohl auch nicht abstimmen will. Im Falle des 'Muslim ban' hatte er sich nicht mit der Einwanderungsbehoerde, Homeland Security, abgestimmt. Das erbrachte massive rechtliche Probleme, da nicht geprueft wurde, was gemaess Verfassung zulaessig ist. Die Bevoelkerung schuettelt den Kopf. Ich denke, die Mehrheit der Bevoelkerung wartet auf den geschickten Moment, der Gelegenheit gibt, ihn aus dem Amt zu entfernen. Die Stimmung ist hier jedenfalls gut.

Berichte über Trump

Was mich als Leser dieses Forums wundert, immer wieder in den letzten Tagen, wenn es Berichte zu oder über Trump gibt, wieviele Trump-Befürworter es zu geben scheint. Ich frage mich dann, erkennen denn diese Leute nicht, was für ein ausgeprägter Egomane dieser Mann ist, ja, es ist schon fast offenkundig, dass er starke narzißtische Züge trägt. Merkt das denn keiner? Wie viele Menschen lassen sich von diesem Manne blenden. Da beschleicht einen ein mulmiges Gefühl. Andererseits habe ich die Hoffnung noch nicht verloren, dass nach und nach immer mehr Menschen aufwachen und die Realität erkennen.

Nach einer Woche ist der

Milliardär Trump bereits der unbeliebteste Präsi seit 150 Jahren. Tolle Leistung....

Chaos

Den Bildern nach ist das Chaos im wesentlichen auf die Demonstranten zurueckzufuehren.

"Viel werde jetzt davon abhängen,

wie sich der Widerstand formiert ..."
Zu was soll denn hier aufgerufen werden? Ziviler Ungehorsam? Oder etwa mehr?
Genau solche Parolen münden in der viel zitierten Spaltung der Gesellschaft. Nur werden diese Parolen immer von links orientierten Meinungsmonopolisten angestoßen und alle finden es ganz toll und mutig. Wagen es Rechtsorientierte, sind es direkt Antidemokraten und Verfassungsfeinde.

Merkel hat in Deutschland

Merkel hat in Deutschland ebenfalls Rechtsbruch begangen, Steuergelder werden tagtäglich für nichtdeutsche Zwecke mißbraucht. Wo ist da der Unterschied. Hier braucht keiner mit Humanität kommen. Deutschland ist einer der Rüstungsexportweltmeister.......
Nur scheint der Deutsche dämlich genug zu sein es hinzunehmen . es wird sich ändern.

15:46 Nachfragerin

Vielleicht sollten die Menschen mit Meinungsmonopol einfach mal analysieren wie es dazu kommen konnte.........
Ihrem Kommentar ist nichts hinzuzufügen.
Und einer der ganz vorne steht als Mitverursacher der Situation in der die jetzige USA steht ist auf dem Bild der ehrenwerte Kriegstreiber und Unruhestifter weltweit Herr John Mc Cain.

@ 16:16 von Karl-Ludwig Diehl

"Ich denke, die Mehrheit der Bevoelkerung wartet auf den geschickten Moment, der Gelegenheit gibt, ihn aus dem Amt zu entfernen."
Starker Tobak, den Sie da herbeireden möchten. Sehr starker!
Wünschen Sie sich einen regime change nun auch in den USA? Wie so etwas in anderen Ländern ausgeht, dürfte hinlänglich bekannt sein.
Ich betrachte es als dramatisch, welche Ansichten und Ideen mittlerweile salonfähig und gedankenlos ausgeplaudert werden.

Faschistoides System?

So eine Gefahr sieht in den USA nur jemand, der keine Ahnung von dem Land und dessen Vielfalt hat.

ganz schlimm

ein ganz schlimmer Präsident der das versucht zu machen was er vor den Wahlen seinen Wählern versprochen hat..wie kann man nur versuchen die Versprechen einzuhalten ...fürchterlich so ein Präsident ..da ist Empörung wirklich angebracht ...

....dass das Land in ein autokratisches System....

Was soll das denn?

Hier wird ja mal völlig überzogen!

Ich denke, die Menschen haben einfach das große Problem, dass hier ein frisch gewählter Machthaber ist, der das jetzt umsetzt, was er vor der Wahl versprochen hat.

Die Menschen haben sich wahrscheinlich an die falschen Zeugnisse gewöhnt.....

voltaire hatte es bereits vorformuliert -und der

kannte trump noch nicht:

der triumph der religion über die vernunft, der
rückgang von bildung und kritischem denken, die verflechtung von religion, staat und dem system der folter - ein dreiergespann das den ganzen schrecken der voraufklärerischen (!) welt verkörperte.

und dahin soll die reise jetzt mit großen schritten gehen ?

zurück in die vergangenheit.

Trump zündet,...

...die Lunte an.
Mexico-Mauer,
Kündigung von Handelsabkommen,
Diskriminierung von Menschen.

Überall lodert schon Trumps Feuer.

Und wer weiß, vielleicht bricht ein so großer Flächenbrand aus, daß nicht nur die USA es zu spüren bekommen, sondern alle Länder dieser Welt.

Man kann nur hoffen, daß wir alle das möglichst unbeschadet überstehen und der Trumpspuk sehr bald zu Ende ist.

Steht es den amerikanischen

Steht es den amerikanischen Wählern nicht genauso zu, daran zu glauben, dass Trump ihre Interessen vertritt, wie wir daran glauben sollen, dass wir es mit gemeinsam mit Frau Merkel schaffen?

Widerstand bei den Republikanern? Träumerei!

Die Partei ist morgen am Ende, wenn sie heute Trump stürzt oder behindert. Die Präsidentschaft ist ihm nicht zu nehmen, und kein Demokrat wählt einen Republikaner, weil dieser sich gegen Trump empört.

Was soll uns denn hier

Was soll uns denn hier eingeredet werden. Dass 80 +x Millionen Deutsche ein Problem haben in die USA einzureisen? Das ist ja lächerlich.
Für die etwaigen Probleme der sog. Doppelstaatler, eine winzige Minderheit, ist in diesem Fall auch nicht Deutschland zuständig. Es ist vielmehr das betreffende Land zuständig, dessen Staatsangehörigkeit diese 'Doppelstaatler' zusätzlich in Anspruch nehmen: Jemen, Libyen...
Ansonsten sollte man langsam mal beginnen das System der doppelten Staatsbürgerschaften auf seine Praxistauglichkei zu prüfen. Man sieht doch, welche Problem es damit geben kann.

Ich denke, das Ganze fällt unter das Motto...

"Gesund beten". Es gibt einen gewählten Präsidenten und alles was dieser bisher gemacht hat, hat er auch im Wahlkampf versprochen.
Gut, ich kann verstehen dass so etwas wie die Umsetzung von Wahlkampfversprechen, in Deutschland etwas Befremdliches ist.
Aber Wunder gibt es immer wieder, vielleicht wird es in Deutschland ja auch nach der Wahl jemand geben, welche die Versprechen einhält.
Nee, da glaube ich jetzt auch nicht daran!

Women's March ... wofür?

Women's March ... wofür?

In welchen Bereichen werden denn Frauen in den USA unterdrückt?
Ich kann keinen Bereich finden.

Frauen sind in den USA gleichberechtigt und somit gleich.

Aber ich nehme fast an, dass diese linksmotivierten Organisatoren dieses Marsches mal wieder nicht zwischen Gleichheit (im Sinne einer Gleichberechtigung/-behnaldung) und Gleichstellung (materielle Gleichheit) unterscheiden können.

Typisch.

Ich kann mich nicht erinnern, daß...

...ein Präsident der USA, der erst seit einigen Tagen regiert, schon täglich von Massendemonstrationen
überzogen wurde.

Oder gab es seit 1945 schon so etwas?

Sollten die Republikaner eine

Sollten die Republikaner eine Verfassungsändernde Mehrheit bekommen, dann könnte das der Beginn einer Autokratie in den USA bedeuten. Trump hat sich bereits mehrfach verfassungsfeindlich verhalten und geäußert. Es sollte schnellstmöglich angeklagt und abgesetzt werden.

re jukep: McCain

"Und einer der ganz vorne steht als Mitverursacher der Situation in der die jetzige USA steht ist auf dem Bild der ehrenwerte Kriegstreiber und Unruhestifter weltweit Herr John Mc Cain."

John Mc Cain hat sich kompromisslos gegen Folter ausgesprochen und Sie antworten darauf mit "Kriegstreiber und Unruhestifter". Damit folgen Sie der Linie Trumps und anderer Autokraten: Immer auf die Person, egal was sie sagt.

I

Der Protest gegen Trump ist

Der Protest gegen Trump ist mehr als berechtigt. Er war schon als Unternehmer sehr rücksichts- und skrupellos und hat genau die Menschen am meisten ausgesaugt, die ihn gewählt haben. Dass hier Trump auch noch beschmeichelt wird, ist ein schlechter Treppenwitz. Er will Europa spalten und schwächen, und Boris Johnson und Frau May, die Europa-Konvertitin, die zuerst für Europa war und jetzt aus kaltem politischem Kalkül wie Johnson austritt, wobei diese Entscheidung mit Lügen den kleinen Leuten gegenüber erschwindelt wurde, tanzen in diesem Reigen mit. Sie haben keine Würde, keinen Anstand, kein Charisma, sondern sind einfach nur machtbesessen, erbärmlich und kalt. Eine riesige Gefahr für die Demokratien dieser Welt: die neuen jovialen Rassisten und Faschisten im noblen Maßanzug, den sie gegen den Schaftstiefel getauscht haben. Lasst es euch nicht gefallen, seid äußerst wachsam, und wenn es sein muss, handelt und kämpft! Aber nicht mit Gewalt, sondern mit viel Humor und Intelligenz!

Lincoln wäre der sachlich passendere Vergleich gewesen

Lincoln war wesentlich umstrittener als Jackson. Er (bzw. seine Wahl zum Präsidenten) hat die USA derart gespalten, dass es zum Bürgerkrieg kam. Aber ein Vergleich des Widerstandes gegen Trump und den gegen Lincoln wäre politisch nicht korrekt. Deshalb muss , wohl Jackson dafür herhalten.

P.S. Jackson war zwar umstritten, aber er wurde ein zweites Mal als Präsident gewählt.

re tias

"Die letzten jahre unter Obama mit seiner Politik entwickelte sich auser ein paar Internetfirmen die USA zu einem 3 Weltland"

Und wenn unter Trump die Kohlegruben und Stahlkochereien mittels Protektionismus wieder angeschmissen werden wird das noch viel mehr 3. Welt Land.

15:46, Nachfragerin

>>Vielleicht sollten die Menschen mit Meinungsmonopol einfach mal analysieren, wie es dazu kommen konnte.<<

Wer hat denn dieses Meinungsmonopol, wer verleiht es und wie wird es durchgesetzt?

Kann man die Junge Freiheit und das Compact-Magazin nicht mehr am Kiosk kaufen? Sind die Internetauftritte dieser Publikationen gesperrt?

Einreiseverbot spaltet also die USA

aha ja dann ist ja auch klar, wer die US-Nation gespalten hat.
Obama verhängte 2011 ein Einreiseverbot für Iraker, übrigens ließ er auch 3 Millionen illegale Einwanderer aus Südamerika ausweisen.
Ich kann mich nicht an den "Aufschrei" der freien Welt erinnern. Auch die Grünen haben sich nie zu diesem Thema geäußert (gab vielleicht grad keinen mit irakisch-deutscher Staatsbürgerschaft)
Sollte Donald Trump jemals Fort Nox öffnen und die US-Goldreserven an die Ärmsten der Welt verschenken wäre das wahrscheinlich auch widerlich, ekelhaft, populistisch, faschistoid....
Es ist wirklich belustigend, wie hier der unbequeme D.Trump aus dem Amt geschrieben werden soll-und das von den Hütern der Moral persönlich.

nichts dazu gelernt

um 16:07 von El Chilango …Mal wieder völliger Unfug ...
Zitat: "es kann tatsächlich in Richtung eines faschistoiden Systems gehen."
Wie das? Indem man die Sicherheit der Bürger im Land gewährleisten möchte und deswegen den (unkontrollierten) Zuzug genau aus den Ländern kontrolliert bzw. auch zeitweise stoppen möchte, aus denen eine signifikante Terrorgefahr festzustellen ist? cite>

Ich erinnere einmal an das Herangehen von G.W. Bush nach 9/11. Bush glaubte mit einem Militärschlag im Irak die Situation in den Griff zu bekommen. Was ist daraus geworden? Der IS hat sich aus den entmachteten Gruppen im Irak gebildet, mit dem bekannten Ergebnis.
Die Ausgrenzung Millionen von friedlichen Menschen in den betroffenen Ländern führt zu einer Wiedererstarkung des IS. Wenn Menschen allein aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit in ihren Rechten beschnitten werden, macht man nichts anderes als der IS es macht: Dort werden Menschen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit bekämpft.

Spaltung der Gesellschaft

So positiv es ist, sich auf Werte zu besinnen die man für selbstverständlich hielt und die es offensichtlich nicht sind, so wünschenswert wäre es auch zu analysieren, wie es überhaupt zu dieser Spaltung kommen konnte. Das wird die Voraussetzung dafür sein sie zu überwinden. Das ist die Chance der Demokraten, denn Donald Trump scheint zumindest bisher eher weiter zu spalten denn zu einen.
.
Den anderen Demokratien dieser Welt sollte diese Entwicklung eine deutliche Warnung sein. Wenn ein System für einen signifikanten Teil der Bevölkerung nicht funktioniert wird es ggf auch zurecht in Frage gestellt.

15:46, WiPoEthik

>>Die extreme Linke in den USA ist so lautstark und selbstgerecht, dass selbst aus dem eher linken und liberalen Lager viele mit ihnen gar nichts mehr anfangen können und sie teils heftigst kritisieren.<<

Wen oder was würden Sie in den USA denn als "extreme Linke" bezeichnen?

Wie es dazu kommen konnte....

eine saturierte Gesellschaft hat seine Vormachtstellung verloren. Andere Länder wollen jetzt auch etwas vom Kuchen der Weltwirtschaft abhaben.
Die Gefahr durch Trump ist, dass er nichts in der Richtung unternimmt, sondern symbolhafte Aktionen betreibt, die die Medien beschäftigen und das Volk beeindrucken. Langfristig haben alle seine Maßnahmen schwere Folgen, auch für die heimische Wirtschaft. Darum ist er eine Gefahr für USA und dessen Wirtschaft. Er scheint beratungsresistent, von seiner genetischen, von Gott gegebenen Überlegenheit überzeugt. So etwas kennt die Geschichte schon. Darum wehret den Anfängen.

Frage an Herrn Finzsch

Trump hat angeblich schon angekuendigt, dass er das Wahlrecht aendern moechte(20min,ch). Unter welchen Bedingungen kann er das und unter welchen Bedingungen koennte das auswirkungen auf die Kongresswahlen haben?

@Kreuzviertel

Es geht hier nicht so sehr um rechts oder links, sondern um die Frage: autoritär oder demokratisch. Zur Demokratie gehören nicht nur Wahlen, sondern auch Gewaltenteilung und Kontrollinstanzen wie unabhängige Medien (ja, die gibt es noch: es wird pro und kontra Trump geschrieben, ebenso pro und kontra Obama). Präsident Trump hat den Medien bereits gedroht. Wenn es ihm (wie im Artikel beschrieben) tatsächlich gelänge, die Verfassung zu ändern, würde er vermutlich auch die Freiheit der Rede und der Medien-Berichterstattung einschränken wollen. Vorbilder gibt es ja genug, siehe Türkei, wo man kaum noch Erdogan-kritisch berichten kann. In diesem Fall halte ich Widerstand tatsächlich für geboten. Im deutschen Grundgesetz gibt es dafür sogar ausdrücklich das Recht: "Gegen jeden, der es unternimmt, diese [verfassungsmäßige, auf Gewaltenteilung beruhende] Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist." (GG §20)

15:46 von Prof.

Jupp, die linke Ideologie wird zurückgedrängt
Wir stehen an einen Wendepunkt: Zu lange hat die linke Ideologie unsere Gemeinschaft belastet, jetzt holen wir uns die Demokratie zurück.
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Ja es ist zu schön, zuzusehen, wie das Establishment Gift und Galle spritzt, weil ganz ganz oben jetzt einer sitzt, der nicht mehr mitspielt bei den vorbereiteten Kriegsspielchen und Regime Changes-Herr Poroschenko musste gleich Frau Merkel besuchen, weil er wohl die Hosen voll hat.
Vielleicht kommt jetzt auch endlich mal die Wahrheit über den Ukrainekonflikt ans Licht.
So langsam fürchte ich allerdings um Trumps Gesundheit. Seit Kennedys Tod in Dalles ist ja auch klar, dass gewisse Kreise vor nichts zurückschrecken, wenn Mr. Präsident nicht nach der richtigen Pfeife tanzt.

16:43, Kreuzviertel, @Karl-Ludwig Diehl

>>Wünschen Sie sich einen regime change nun auch in den USA?<<

Regime Change heißt auf deutsch Machtwechsel. Das ist in demokratischen Ländern Normalität. Auch, daß gewählte Vertreter kurz nach der Wahl zum Teufel gejagt werden.

Daß Regierungen eine volle Legislaturperiode durchhalten, ist in vielen demokratischen Ländern alles andere als normal.

Stichwort Italien.

Auch ich sehe die Gefahr des Abgleitens dieses Landes

Sorry aber auch ich sehe diese Gefahr dass dieses Land unter Trump in ein faschistoides System abgleitet und dass die USA sich spalten werden.

Von daher kann ich Kanada nur raten, jetzt so viele demokratische us-Burger wie möglich aufzunehmen und dann die Grenzen zu den USA dichtzumachen.

Denn ich gebe offen zu, dass so ein Einreise-Verbot mit Sicherheit auch deutsche Buerger treffen wird, die Angehörige in den USA haben wie mich. Ja, ich habe Angehörige in den USA die auch inzwischen unter den Repressalien der Geheimdienste leiden und die mir i,m Vertrauen so einiges an Informationen weitergegeben haben. Die werde ich die nächste Zeit wohl nicht mehr sehen können, weil auch ich wohl auf irgendwelchen geheimen NO-Fly-Listen drauf bin und meine Familie wohl auch. Uns wurde schon in der Amtszeit Obama zweimal ein Visum verwehrt, ohne richtige Begruendung. Das heißt: die Frage ist, ob die dann jemals wieder nach Deutschland werden kommen können und so wird auch meine Familie zerstört.

Sachlich bleiben

Solche Artikel wie dieses Interview sind nun wirklich bester Beweis für die unsägliche Medienkampagne die seit Monaten gegen den Präsidentschaftskandidaten und nun gewählten Präsidenten Trump laufen. Dabei hat er während dem Wahlkampf lediglich klare Aussagen zu verschiedenen Themen abgegeben, wurde dafür demokratisch zum Präsidenten gewählt, und setzt nun genau diese Policies eins zu eins um, wie es von einem gewählten Amtsträger eigentlich erwartet werden darf. Es gibt bisher keine Überraschungen, der Mann hält Wort.

"Das ist ebenfalls eine Parallele zu Trump, denn die Art und Weise, wie er mit seinen Geschäften umgeht, dass er die Führung seines Konzerns nach wie vor in den Händen hält, ist in der Verfassung nicht vorgesehen. "

Und das ist sachlich einfach falsch. Es ist gar nichts vorgesehen. Trump geht schon weiter als das Gesetz, er hätte das Unternehmen auch als Präsident selber weiterführen können.

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