Ihre Meinung zu: Schulz will in Berlin für Europa kämpfen

24. November 2016 - 11:03 Uhr

Länger wurde spekuliert, nun ist es klar: EU-Parlamentspräsident Schulz wechselt in die Bundespolitik und zieht für die SPD in den Bundestagswahlkampf 2017. Ob er auch Außenminister oder Kanzlerkandidat werden will, ließ Schulz offen.

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Kommentare

"Schulz will in Berlin für Europa kämpfen"

Alleine diese Aussage ist schon idiotisch, denn der Herr hat noch NIE für "Europa" gekämpft, sondern immer nur für die EU. Da gibt es einen Unterschied und die Menschen (vor allem die Journalisten, die dies aus Bequemlichkeit auch immer gerne durcheinanderwerfen) sollten lernen auf diese wichtigen Details zu achten!

Schulz ist vor allem jemand der für die "Vereinigten Staaten von Europa" steht ... und das ist Verfassungswidrig, denn es würde die Auflösung des deutschen Staates beinhalten.

Des weiteren steht die EU nicht für "die Bürger" sondern für die Lobby-Wirtschaft, was einige Kommentare zur Offenlegung der Glyphosat-Details vor ein paar Tagen klar gemacht haben. Genau dies ist schlecht an der EU und muß korrigiert werden ... aber Kritiker der EU werden ja immer gleich als anti-europäisch diffamiert UND Politiker wie Herr Schulz verstehen diese Kritik nicht.

Martin Schulz hat sich weit

Martin Schulz hat sich weit über die Grenzen der Bundespolitik in Europa und darüber hinaus Ansehen erworben durch seine Mischung aus klaren Positionen und Verhandlungsgeschick; er ist ein echter Europäer mit einer Haltung, die vielen heute fehlt, die die politische Bühne durch den rechten Eingang betreten möchten. Er wird sowohl als Außenminister wie als Kanzlerkandidat eine hervorragende Wahl sein - und er hat auch das Format, eine rot-grün-rote Bundesregierung anzuführen.

Verhöhnung der Bürger

Schulz will also in Berlin für Europa kämpfen? Das ist eine Verhöhnung der deutschen und europäischen Bürger. Gerade Politker wie Schulz stehen doch für diese EU in ihrem jämmerlichen aktuellen Zustand und haben einen Brexit und andere Abspaltungstendenzen doch erst möglich gemacht.

Immer weiter so

Ohne Selbstreflexion - diese sich eingerichtete Politikerkaste.
Diejenigen, die die EU dorthin geführt haben, wo sie sich derzeit befindet, nämlich im Zerfallsprozeß, wollen für Europa weiterkämpfen.

-Schulz ein weiterer Kandidat für die SPD

Schulz ist genau wie Gabriel ein Garant dafür das die SPD bei der nächsten Wahl weit unter 20% bleibt.

Zurück in die Bundespolitik

Der wurde doch vorher schon hochgelobt, da keiner mit dem Herrn arbeiten wollte und jetzt kommt er zurück. Es gibt so viele junge und kompetente Politiker hier in Deutschland, die den Job bestimmt besser machen.

Er wird im EU-Parlament

Er wird im EU-Parlament fehlen, aber für die SPD ist er ein Zugewinn. Ich hoffe, dass er sich gegen Sigmar Gabriel durchsetzen kann. Da er sich kämpferischer gibt, als Merkel, Gabriel und Steinmeier wünsche ich ihm alles Gute. Vielleicht braucht es jemanden, der offensiv und mit Elan gegen die "Bauchgefühle" der Rechtspopulisten argumentieren kann und einige Deutsche wieder auf den Boden der Realität holt. Ich würde mir wünschen, dass der Fokus der Politik unter Schulz dann irgendwann wieder auf den sozialen Verwerfungen in der Gesellschaft und auf der Bildungspolitik liegt.

Die nächste Mär !

"Ich werde nicht für eine weitere Amtszeit als Präsident des Europäischen Parlaments kandidieren", sagte der SPD-Politiker in Brüssel.

Weil vor Jahren abgesprochen war, dass ihm ein Christdemokrat folgen muss und folgen wird.

Will man uns wirklich alle - nur noch für dumm verkaufen ?

Naja, für seine Anschlußverwendung in Deutschland wird nun gesorgt...

Der Klüngel will kein Ende nehmen !

Jobsuche ohne Ende

Er hätte keinen herausgehobenen Posten in der EU mehr bekommen, so dass er lieber nach Berlin geht. Als Bundesaußenminister muss Herr Schulz deutsche Interessen vertreten. Das sind nicht nur Großkonzerne und EU-Proporz.

Ich hoffe Herr Gabriel behält Augenmaß bei seinen Entscheidungen für Deutschland.

Schulz muss ran.....

Schulz ist der einzige mit dem die SPD Angela Merkel schlagen kann. Er ist erfahren, intelligent und lässt sich nicht so leicht einwickeln. Er steht für Kontinuität und Verlässlichkeit. Nur mit ihm kann die SPD gegen Merkel gewinnen.....................

@ 10:26 Pflasterstein

Sie widersprechen sich selbst... Einerseits kritisieren Sie Martin Schulz (fälschlicherweise, wie Sie dann später selber korrigieren) dafür, immer nur für die EU und nicht für "Europa" gekämpft zu haben, andererseits werfen Sie ihm die Vision eines vereinigten Europas vor und bezeichnen das als verfassungswidrig (was übrigens falsch ist, da es ein Vereinigten Europa sehrwohl mit souveränen Staaten geben kann). Ihr Kommentar lässt sich eindampfen auf die typische Floskel "wir hier unten - die da oben": das ist längst mottenkistenreif.

Gut für Europa...

...schlecht für Deutschland.

Er sollte sich besser einen Posten in der Industrie suchen. Als Lobbyist hat er bestimmt genug Connections. Da könnte er viel mehr verdienen und keinen weiteren politischen Schaden anrichten.

Alles ist besser als Merkel und die CDU

Ich gehe davon aus, das Schulz der nächste Kanzlerkandidat wird. Immer noch besser als Gabriel. Und alles ist besser, als vier weitere Jahre Nachläufer der CDU in einer Groko.

Gut so!

Hier erkennt man wieder einen kleinen, feinen aber ganz wichtigen Unterschied zwischen SPD und Union.
Die Sozialdemokraten schicken junge unverbrauchte Kräfte nach Brüssel. Wenn die sich da bewährt haben - und das hat Martin Schulz nun wirklich - baut man die im Inland für höhere Aufgaben auf.
Bei der CDU/CSU läufts genau anders rum. Wer in Deutschland nicht mehr tragbar ist, siehe Stoiber, Oettinger usw., wird in die EU aufs Altenteil abgeschoben. Da ist die Gefahr natürlich sehr groß das die weiterhin Murks machen...

10:43 von andererseits

"Er wird sowohl als Außenminister wie als Kanzlerkandidat eine hervorragende Wahl sein - und er hat auch das Format, eine rot-grün-rote Bundesregierung anzuführen."

Letzteres wird nicht eintreten. Für den Bundeskanzlerjob hat Herr Schulz zu wenig Regierungserfahrung und Verhandlungsgeschick. Außerdem hat er in Deutschland einen viel zu schwachen Bekanntheitsgrad, der sich nach gefühlten 30 Jahren EU-Politiker auch nicht mehr wesentlich ändert.

Na dann wird wohl die SPD

Na dann wird wohl die SPD unter 20% rutschen. Denn man sollte nicht vergessen mit wem er sich in denn letzten Jahre sehr gut verstanden hat. Siehe Ungarn!

Schulz ist Teil des Systems !

„Die Völker der demokratischen Staaten sehen sich von Oligarchien beherrscht, die ihre eigenen, höchst eigennützigen Interessen verfolgen und sich nicht mehr um die wirtschaftlichen, sozialen, politischen und kulturellen Interessen der Menschen scheren, die sie eigentlich vertreten sollen. Die Wirtschafts- und Sozialpolitik aller entwickelten Demokratien geht in immer stärkerem Maße an den Bedürfnissen der Bevölkerungsmehrheit vorbei und richtet sich zunehmend gegen die eigene Bevölkerung.“

und weiter

"Die Krise der Demokratien sei eine Krise des politischen Willensbildungsapparats. Und diese Krise habe inzwischen eine Eigendynamik entfaltet, in der sich das System gegen die eigene Bevölkerung wende und ihr in stets wachsendem Maße Schaden zufüge".

Zitat:
Wissenschaftsjournalist Wolfgang J. Koschnick

Kann man es besser zum Ausdruck bringen, wofür heute SPD, CDU und GRÜNE stehen ?

Diesen Typ muss man

Diesen Typ muss man bekämpfen, nicht befördern.

Es gibt leider....

immer noch Foristen, die glauben, daß der Erhalt oder die Rückkehr zum Flickenteppich der Kleinstaaterei das Gelbe vom Ei wäre! Gebracht hat Europa das nur jede Menge Kriege und Elend - sonst absolut nichts!!! Es soll auch keiner Charles-de-Gaulle zitieren, denn das war eine ganz andere Zeit und natürlich träumte er von einem Europa der Vaterländer unter französischer Führung! Nur die Vereinigten Staaten von Europa sind eher ein Garant dafür, daß es eben in Europa keinen Krieg mehr gibt! Und das ist ja auch schon was, oder?

@ 10:26 von Pflasterstein

bitte belegen sie doch die Aussage, Schulz würde für die „Vereinigten Staaten von Europa stehen“ (gerne mit Quelle).

Da ich auch EU-Bürger bin, muss ich Ihnen jedoch widersprechen. Die EU steht auch für mich und ich stehe auch für die EU. Es ist schön, wenn Sie eine Stimme haben und äußern, mehr allerdings haben Sie nicht. Dahingehend müssen wohl alle Kompromisse miteinander eingehen.

Martin Schulz ist für mich

Martin Schulz ist für mich nicht tragbar. Ich sehe noch sein knallrotes Gesicht am Morgen des Brexitvotums. Was er danach abgelassen hat disqualifiziert ihn für jede Führungsposition. Er steht für verfehlte EU Politik wie kaum ein Anderer. Seine Forderung nach mehr Europa legt ihn fest. Toleranz Null. Aber die SPD kann ihn gern zum Kanzlerkandidaten machen. Es ist sowieso egal wen sie aufstellt,derjenige wird kein Kanzler,sondern wird schön in einer GROKO "weiter so" betreiben.

Wenn er für Europa ist, wähle ich ihn

Wenn er wirklich Europa weiter stärken will, hat er meine Stimme auch als Bundeskanzler. Wenn er mit der Losung antritt, einen europäischen Bundesstaat zu schaffen, dann wäre das mal eine echte Alternative zu Merkel. Denn als Hollande und auch Renzi Merkel immer wieder Angebote in diese Richtung gemacht haben, endlich eine wirkliche Union in der Wirtschafts-, Sozial-, Außen- und Verteidigungspolitik zu schaffen, da schien die Kanzlerin das nur so halb mitragen zu wollen. Super Krisenmanagerin, sehr "pragmatisch", aber eben null Idee von der Zukunft. Wenn also jemand Europa weiter einen will, dann finde ich das eine super Initiative. Wenn er allerdings jetzt auf "nationales Interesse" macht, wäre es ein ziemlicher Verrat an der europäischen Idee. Dann landet er auf einer ähnlichen Stufe wie Barroso, der zu Goldman Sachs ging, oder noch darunter.

Gegen wen?

Wenn jemand für etwas kämpfen will, heisst das ja, dass es einen Gegner gibt.

Wer soll das bitte sein?

Aber es passt.

So hatte ich einen sehr unerquicklichen Abend, als ich mir gestern die EU Resolution zum Thema "Propaganda" zu Gemüte führte.

Offensichtlich gilt: EU ist Europa. Und das ist eben nicht so.

Wenn man sich die Resolution durchliest, dann erkennt man den Feind (abgesehen von den üblichen Verdächtigen Russland und IS).

Nun soll nämlich jeder bekämpft werden, der gegen das Konstrukt EU ist.
Also: kritisieren, das darf man die EU.
Gegen die EU darf man nicht mehr sein.
Die Einbindung von Medien in diesen Kampf ist sehr interessant.

Schulz hätte ja auch sagen können: er wird nun in Berlin für das Wohl Europas arbeiten.

Aber: die Zeiten sind vorbei.
Es wird zum Angriff geblasen. Kampf ist angesagt.

Vielleicht sollten sich alle mal zurücklehnen und sich erinnern.

Heute werden Reden geschwungen, vor 10 Jahren wäre das blanke Entsetzen ausgebrochen.

Einseitig

"Schulz ist vor allem jemand der für die "Vereinigten Staaten von Europa" steht ... und das ist Verfassungswidrig (sic), denn es würde die Auflösung des deutschen Staates beinhalten.
Des weiteren steht die EU nicht für "die Bürger" sondern für die Lobby-Wirtschaft, was einige Kommentare zur Offenlegung der Glyphosat-Details vor ein paar Tagen klar gemacht haben. Genau dies ist schlecht an der EU und muß korrigiert werden ... aber Kritiker der EU werden ja immer gleich als anti-europäisch diffamiert UND Politiker wie Herr Schulz verstehen diese Kritik nicht."

Gegen die Lobbyismus muss natürlich etwas getan werden. Aber viele sehen nicht, was uns die EU für riesige Vorteile bringt. Binnenmarkt, Freizügigkeit, einheitliche Richtlinien und Regeln. Und über Lobbyismus auf EU-Ebene kann man sich sicherlich aufregen, sollte dann aber auch bitteschön auch (beispielsweise) auf unseren Verkehrsminister Dobrindt (CSU) und unseren Landwirtschaftminister Schmidt(CSU) verweisen.

Es ist zu befürchten, dass als Folge dieses

Wechsels die nächste Regierungs-Koalition aus CDU/CSU, GRÜNEN und SPD bestehen wird.

Eine andere Mehrheit wird wohl nicht möglich sein, leider!

@ 10:46 Gerdapfelbach

Genau so ist es Herr Apfelbach.
Die Miterzeuger der Probleme in Europa ("jämmerlicher aktueller Zustand") werden nun in Positionen "gehoben"
in denen sie noch besser wirken können.

So behebt man keine Kriesen. Aber das werden wir erst in einem Jahr um diese Zeit mitbekommen.
Neue Köpfe mit besseren und problemorientierten Ideen werden nicht gefördert. Die würden die alten Erbhöfe der etablierten Europäer gefährden.
Das Wort Eliten und Lobbiisten möchte ich hier vermeiden.

Herr Schulz ist einer der links redet aber rechts handelt!

Herr Schulz ist einer der links redet aber rechts handelt! Soweit ich weiß auch ein Befürworter der Agenda 2010 Politik mit Niedriglöhne.

Schulz als Kanzlerkandidat

Man kann über Schulz denken was man will, aber wenn einer diese Kanzlerin ENDLICH ablösen kann dann ER.
Es kann nicht sein, das Frau Dr. Merkel dieses Land weiter in die Spaltung führt, und hierdurch die AfD als WIEDERSTANDSPARTEI nur noch größer macht, ich auf jeden Fall hätte lieber Schulz als Merkel, Die die Spaltung der Gesellschaft nur noch beschleunigen wird. !!!

@ 10:52 Münsterländer 123

"Fokus auf...sozialen Verwerfungen in der Gesellschaft und auf der Bildungspolitik liegt."

Ich stimme ihnen zu, dass in den Bereiche GEWALTIG gearbeitet werden muß!
Aber Herr Schulz und "seine" SPD haben jahrelang politisch federführend die Mängel mitgetragen, toleriert und nicht beseitigt!
Erwarten Sie jetzt, dass die Biber den Sumpf trocken legen?
Oder ist das nur so ein Bauchgefühl, das sie den anderen politischen Richtungenunterstellen?

@karlheinzfaltermeier

In Europa gibt es nach wie vor Kriege.

Oder anders: Wie groß soll Ihr Europa sein? wo endet es im Osten?

10:46 von Gerhard Apfelbach

Verhöhnung der Bürger

Schulz will also in Berlin für Europa kämpfen? Das ist eine Verhöhnung der deutschen und europäischen Bürger. Gerade Politker wie Schulz stehen doch für diese EU in ihrem jämmerlichen aktuellen Zustand und haben einen Brexit und andere Abspaltungstendenzen doch erst möglich gemacht.
////
*
*
Sehr schön, er kann also Alles.
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Wenn die SPD meint, er kann jetzt die Deutschen für die EU disziplinieren.
*
Dann könnte er aber für die 0%-Rentner zum Watschenmann werden.

EU und Europa nicht verwechseln

Martin Schulz steht in erster Linie für die EU und nicht für "Europa". Und die EU ist in meinen Augen gescheitert, unter anderem, weil sie nicht reformfähig ist. Insofern erwarte ich von einem Martin Schulz in einer Bundesregierung ein Festhalten an der EU in ihrer jetzigen Form, und nicht ein Voranbringen Europa's. Aber im Wahlkampf wird man Martin Schulz sicher sehr gut als "großen Europäer" verkaufen können.

Junge, kompetente Politiker

„Es gibt so viele junge und kompetente Politiker hier in Deutschland, die den Job bestimmt besser machen.“

Diese Aussage lässt mich hoffen, weil ich bisher keine ausmachen konnte, obwohl ich das politische Geschehen sehr interessiert verfolge.

Wer könnte das sein? Ich bin ernsthaft neugierig. An wen dachten Sie?

@geewe, 11.07

http://www.martin-schulz.eu/europa/vertrag-von-lissabon.html

Wichtiges Zitat: "ein großer Schritt nach vorn für eine starke und soziale Europäische Union im globalen 21. Jahrhundert"

Stärkung der EU = mehr Macht für Brüssel ... und das ist ein Schritt zu den "Vereinigten Staaten von Europa". Herr Schulz begrüßt Lissabon und die Zentralisierung in Brüssel ... und wäre deshalb auch dem weiteren Schritt nicht abgeneigt.

"globales 21. Jahrhundert" = Globalisierung = die WIRTSCHAFT bestimmt wie regiert wird. Herr Schulz ist FÜR TTIP/CETA ... und regiert deshalb für die Konzerne, denn einfache Bürger haben noch NIE von einem Freihandelsabkommen profitiert.

@ 11:00 sosiehtsaus

Der Bekanntheitsgrad von Martin Schulz übersteigt viele andere Möchtegerngrößen auf unserer politischen Bühne. Und sein Verhandlungsgeschick hat er auf europ. Bühne eindrücklich bewiesen. Ich bin gespannt auf die nächsten Monate - die Chance auf einen Politikwechsel hin zu einer offenen solidarischen europäisch orientierten Richtung steigt mit Martin Schulz. Das freut nicht nur mich.

Mit wollen hat das wenig zu tun..

er wird arbeitslos und sucht einen neuen Job.
Er müsste wahrscheinlich auch gar nicht mehr arbeiten ausgesorgt hat man in dieser Branche schon nach kurzer Zeit.

Herr Schulz so gerne man es auch sieht wie er sich aufregt,regt sicht leider nur einseitig auf und das ist das Problem von dem viele Politiker betroffen sind.
Wenn zwei das gleiche tun wird es unterschiedlich bewertet.

Sie sind nicht mehr frei zu sagen was sie denken sondern nur daran bedacht zu reden und nichts zu sagen,oder nur das was die Parteispitze erlaubt .

Ansonsten ist die karriere futsch,denn wer was wo wird, entscheidet die parteispitze und dorthin kommt man nur wenn man bestimmte "regeln" beachtet.

Tritt Herr Juncker jetzt

Tritt Herr Juncker jetzt zurück,

http://www.spiegel.de/politik/ausland/jean-claude-juncker-drohte-mit-rue...

oder war es eine "Seehofer-Drohung"?

@ Gerhard Apfelbach

"Das ist eine Verhöhnung der deutschen und europäischen Bürger."

Das ist ja nun wirklich Unsinn. Nicht Schulz ist für den -wie Sie schreiben- "jämmerlichen Zustand" der EU verantwortlich, sondern die einzelnen Regierungen in den Nationalstaaten, die jeweils nur ihre eigenen Partikularinteressen im Blick haben und dabei vergessen, das sie nur gemeinsam wirklich stark sein können.

Die entscheidenden Gesetze in der EU werden weder von Schulz noch vom Europaparlament und auch nicht von der EU-Kommission gemacht, sondern entstammen immer einem Kompromiss der einzelnen Regierungen innerhalb der EU.

Im Übrigen sehe ich auch keinen "jämmerlichen Zustand" und "die Bürger" dürfte es so auch nicht geben, sondern nur Menschen mit unterschiedlichen Interessen, Zielen und unterschiedlichen Ansichten.

@Pflasterstein

"...und regiert deshalb für die Konzerne, denn einfache Bürger haben noch NIE von einem Freihandelsabkommen profitiert."

Stimmt meiner Meinung nach einfach nicht. Wenn Konzerne von den Freihandelsabkommen profitieren, profitieren schon mal die tausenden Angestellten dieser Konzerne. Es mag sein, dass die Konzernchefs mehr profitieren als die Arbeiter und Angestellten, aber diese profitieren eben auch. Insofern denke ich, dass Ihre Aussage einfach falsch ist.

Davon abgesehen sollten von einem Freihandelsabkommen auch zehntausende mittelständische Unternehmen profitieren.

@wolf 666

"Diejenigen, die die EU dorthin geführt haben, wo sie sich derzeit befindet, nämlich im Zerfallsprozeß, wollen für Europa weiterkämpfen."

Nicht Schulz hat die EU in den "Zerfallsprozess" geführt, sondern einzelne Europäische Regierungen innerhalb der EU. Die populistischen Parteien, die mit nationalen Parolen einen Teil der Bevölkerung einfangen, um so an die Macht zu kommen sind hier eher das Problem. Die meisten Regierungen haben nur die vermeindlich eigenen Interessen im Blick, ohne zu erkennen, das auf lange Sicht Europa nur geeint auch weiterhin auf der Weltbühne eine große Rolle spielen kann.

@andererseits - Sprechverbot löst keine Probleme

10:54 von andererseits:
"Ihr Kommentar lässt sich eindampfen auf die typische Floskel 'wir hier unten - die da oben': das ist längst mottenkistenreif."

Und Sie glauben, dass die seit Jahren zunehmende soziale Ungleichheit, EU-Kritik oder Politikverdrossenheit in Ihrer Kiste von Motten gefressen werden, wenn man diese nicht mehr anspricht? Das wäre ziemlich naiv.

Der Kommentar von Pflasterstein benennt altbekannte Probleme, die leider auch heute noch topaktuell sind.

Außenminister?

Martin Schulz als möglicher Nachfolger Steinmeiers? Ok! Aber für wie lange? Bis zur Bundestagswahl? Und dann?

Also irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass die SPD sich wieder auf eine GroKo einstellt! Es gibt ja nur wenige Möglichkeiten, die jetzt bleiben.

1. Martin Schulz tritt als Außenminister an und bleibt dieses bei einer erneuten GroKo oder wird Nachfolger von Gabriel, wenn die SPD die Wahl nicht zu ihren Gunsten entscheiden kann.

2. Martin Schulz wird Kanzlerkandidat. Bei den derzeitigen Umfragen stellt sich mir aber die Frage, ob er sich das wirklich antun will. Die Möglichkeit, ab Ende 2017 auf der Oppositionsbank zu landen, ist doch arg groß. Naja, vermutlich dann aber als Parteivorsitzender. Denn auch hier kann ich mir nicht vorstellen, dass Gabriel nach einer verlorenen Wahl noch in Amt und Würden bleiben wird.

Wer hat denn das nun wieder wo ausgekungelt?

Der Mensch/die Menschen sind vergesslich: Schulz ist ebenso ein Mann der gegenwärtigen Kanzlerein wie Juncker. Was soll also bei einem dem wirklichen Leben so fernen Politiker wie ihm Neueres oder Besseres für die Bürger in D herauskommen außer Märchenerzählerei? Ob SPD oder CDU ist doch eh so egal wie in den USA ob Republikaner oder Demokraten. Wenns um ihr Geld geht, halten sie zusammen.

Umfallen mit Ansage

Alleine seine Unterstützung von CETA, TTIP und ähnlichem disqualifiziert ihn als Sozialdemokraten. Und sein Wettern gegen Trump disqualifiziert ihn als Staatsmann.

Die SPD hat sich selbst überflüssig gemacht, und es kann eigentlich nicht schnell genug zu Ende gehen.

Schulz ist glaubwürdig

Ich kann da nur zustimmen. Schulz steht für Glaubwürdigkeit und genießt internationales Ansehen - zu Recht.

Er hat Europa vorangebracht und damit auch viel zur Sicherung unserer Werte in Deutschland beigetragen.

Während rechte Populisten und Nörgler immer wieder fahrlässig versuchten alles schlecht zu reden, unangemessen Panik verbreiten, die Grundfesten Europas und unserer Republik erschüttern wollen und dabei unserere Sicherheit, Arbeitsplätze, Wohlstand und Freiheit gefährden, hat er immer besonnen und klar Stellung bezogen.

Ganz klar mein Mann für die Kanzlerkandidatur, da er auch in der SPD heraussticht und die Partei der Arbeiter wieder in die richtige Richtung lenken kann, damit sie wieder glaubwürdig für die Arbeiter und Angestellten in diesem Land Politik macht.

Der Außenministerposten ist nicht das Problem...

...sondern der Bundeskanzlerposten.
Als Außenminister würden sich viele aus der bisherigen Riege gut eignen, da muss nicht auch noch ein Externer mitmischen wollen.
Frankreich hat es gut, da bewerben sich allein bei den Sozialisten drei(!) Kandidaten ums Ministerpräsidenten Amt. Bei uns ist es eigentlich nur Merkel. Auch die SPD hat ja eigentlich gar keinen Bock, werden deren Ideale doch ganz prima von Merkel mit abgedeckt!

Schulz als Vizekanzlerkandidat ?

Das ist die Krux: "Kanzlerkandidat" darf er ja werden, aber Gabriel möchte natürlich weiterhin Vizekanzler bleiben dürfen im Kabinett Merkel IV. Insofern Schulz also nach der erwarteten Wahlniederlage wieder ins Glied zurücktritt (als einfacher Abgeordneter welches er über einen sicheren Listenplatz angeboten bekommt) ist also alles in Ordnung. Ob Gabriel (als Vizekanzler) UND Schulz (als Minister) im nächsten Merkel Kabinett beide dienen können entspricht nicht den bisherigen Gepflogenheiten bundesdeutscher Politik. Alles sehr Tricky ! Ein anderer Aspekt von Schulz' Weggang aus Brüssel könnte aber auch sein das er hellsichtig dunkle Wolken für die EU aufziehen sieht falls Le Pen im April siegt. Die Franzosen sind mehrheitlich gegen die EU. Sollte der "Apparat" fallen, dann gibt es plötzlich zigtausende EU "Beamte" die plötzlich nach neuen Verwendungen suchen müssten. Gewissermaßen muss sich Schulz also entscheiden: entweder Außenminister ODER K-Kandidat, aber nicht beides !

11:41 von schmxtz

Tritt Herr Juncker jetzt

Tritt Herr Juncker jetzt zurück,

http://www.spiegel.de/politik/ausland/jean-claude-juncker-drohte-mit-rue...

oder war es eine "Seehofer-Drohung"?
////
*
*
Herr Junker tritt nicht zurück, er sträubt sich nur nicht mehr gegen seine absprachegemäße Nichtwiederwahl.
*
Nach dem nichtabprachegemäßen Bundespräsidenten, musste sich nur Merkel endlich erklären.
*
Bei den Gleicheren muß der Bürger noch warten, wer der Größte ist, also Kanzlerkandidat, Vize oder Aussenminister unter Merkel wird?
*
Wenn uns denn die nächste Groko nicht erspart bleibt.

schaunwamal

"er wird arbeitslos und sucht einen neuen Job."

Das ist Schmarrn. Wenn er in Brüssel bleiben würde, wäre er ja weiter Europaabgeordneter. Ist das vielleicht kein "Job"?

kanzler

endlich!! hoffentlich macht er kanzler! ein hoffnungsschimmer für die totgesagte spd...

@karlheinzfaltermeier - Krieg in Europa?!

11:06 von karlheinzfaltermeier:
"Nur die Vereinigten Staaten von Europa sind eher ein Garant dafür, daß es eben in Europa keinen Krieg mehr gibt!"

Das ist Unsinn. Oder glauben Sie, dass ein Krieg gegen Großbritannien mit dem Brexit wahrscheinlicher wird?

Es gibt weitaus wichtigere Verflechtungen als irgendein künstliches, übergeordnetes Bündnis.

Kann Herr Schulz bitte...

in Berlin einen Buchladen betreiben und von dort aus für Europa kämpfen?
Von mir aus kann er gerne der politischen Bühne fernbleiben.

Vielleicht kandidiert er aber wirklich, das würde die SPD wenigstens linke Stimmen kosten. Da die aber zu Grün bzw. Dunkelrot abwandern, wird das RRG leider auch nicht verhindern...

Das schlimmste daran ist, dass unter RRG in den Entscheidenden Punkten die gleiche Politik gemacht wird wie unter Schwarz-Rot, Schwarz-Grün, Ampel, Jamaika...

Es gibt nur eine Alternative, und die wird von Medien und Politikern als Rechtspopulistisch abgetan. Genauso wie Trump übrigens. Und die Brexit Befürworter....
Auf der Insel haben sie immer noch Strom und Internet und Arbeit.
In Amerika werden sie es auch nach Trump noch haben.

Ich freue mich auf den Tag, an dem die Erfolge der als "Rechtspopulistisch" verschrieenen Politik nicht mehr zu leugnen sind (wie z.B. die Schließung der Balkanroute durch Ungarn). Richtig gelesen, Erfolge gibt es schon heute.

Herr Schulz als

Herr Schulz als Kanzlerkandidat ist alle mal besser Gabriel.

Schulz - nein danke!

Martin Schulz ist für mich der Prototyp eines egomanen Machtmenschen, der rücksichtslos ein Europa pusht, das ich so nicht will. Das europäische Parlament ist nicht nach dem System One-man-one-vote gewählt und damit für mich nicht demokratisch legitimiert. Schulz selbst bedauerte einmal, dass 70% der Inititiativen des EP vom europäischen Rat nicht aufgenommen werden. Und entlarvt dieses Parlament damit als überflüssigen Debattierclub.

Eben gerade sein Eintreten für ein immer engeres Europa, seine Verflechtung mit dem Chef-Lobbyisten Jean-Claude Junker sind für mich Gründe, bestimmt nicht SPD zu wählen.

Ein Kämpfer für was bitteschön?

Ja, bevor Herr Schulz von Berlin aus den Niedergangsprozeß der EU weiter verantreibt, will er noch schnell CETA im Eilverfahren durch das Europäische Parlament (EP) peitschen.
Er fürchtet nämlich, dass irgendein höheres Gericht oder irgendeine Bürgerbewegung CETA noch kippen könnte.
Deshalb seine Eile im EP betreff CETA.
Dieser Soze Schulz kämpft nicht für Europa und dessen Bevölkerung, sondern für den Machtausbau des Finanz- und Großkapitals.

Wer zu spät kommt, ..

Die politische Klasse versteht die Zeichen der Zeit nicht. Die Leute haben die Nase voll von Lobby-gesteuerter Poltik und Sozialabbau. Schulz steht für einen Teil der Kaste, den EU-Bonzen, und würde als Spitzenkandidat ein Desaster erleben wie H. Clinton.
Neue Gesichter und eine neue Poltik braucht das Land.

@ 10:46 von Gerhard Apfelbach

Schulz will also in Berlin für Europa kämpfen? Das ist eine Verhöhnung der deutschen und europäischen Bürger. Gerade Politker wie Schulz stehen doch für diese EU in ihrem jämmerlichen aktuellen Zustand...

Was hat der EU- Parlamentspräsident damit zu tun? Eigentlich nimmt Herr Schulz eine "oppositionelle" Rolle gegenüber dem Rat und der Kommission ein, da das Parlament kein Initiativrecht bei Gesetzen hat. Gesetze können nur vom EU- Rat (Vertreter der EU- Nationalstaaten) und von der Kommission eingebracht werden. Das Parlament kann bei eingebrachten Gesetzen höchstens Änderungen vorschlagen.

Phrasendrescher

Man kann Herrn Schulz vielleicht nicht viel vorwerfen, und er ist nicht für alle Missstände in der EU verantwortlich. Aber mein Eindruck war immer, dass er zu viele Phrasen drischt, die mit der Realität nicht viel zu tun haben. Ein Beispiel: "Scheitert der Euro, dann scheitert die Idee Europa." Das ist inhaltlich Unsinn. Man könnte die "Idee Europa" auch anderes ausdrücken. Nordamerika lebt auch mit zwei Arten des Dollar ohne Tendenzen, eine einheitliche Währung zu schaffen. Also könnten wir in Europa auch mehrere Währungen verkraften. Es müssen ja nicht 25 sein. Leute wie Schulz haben immer von den Fehlern bei der Einführung des Euro abgelenkt. Niemand von seinen Genossen will jetzt verantwortlich sein. Dabei wäre Genosse Eichel durchaus ein Kandidat. Jemandem, der damals gewarnt hat Griechenland aufzunehmen, hatte er damals einen Maulkorb verpasst.

Deutschland nicht von Interesse

Schulz kämpft für Europa.
Gabriel kämpft für dies und das.
Merkel kämpft für die ganze Welt.
Keiner der führenden Politiker aus dem "Establishment" sieht noch die Erfordernis, für Deutschland und die Interessen seiner Bürger zu kämpfen, dazu sind sie viel zu abgehoben und global orientiert.

Es ist nur folgerichtig, dass die AfD als einzige Partei, die überhaupt noch für "nationale Interessen" eintritt, allen diesen Politikern und den von Ihnen beherrschten Parteien entgegentritt.
Auch wenn es schwer ist, bei all den konzentrierten Diffamierungen und teilweise sogar Lügen, die von den "etablierten Parteien" und vielen Medien gezielt verbreitet werden.

Und Schulz ist nachgerade ein Musterbeispiel für einen der Politiker, die völlig im Sinne der "political correctness" eine schöne Formulierung (leere Phrasen) nach der anderen produzieren können.

Schulz will in Berlin für Europa kämpfen

Martin Schulz tritt zwar nicht so diplomatisch auf, wie unser bisheriger Außenminister Steinmeier, aber ich denke dass das gerade in den zunehmenden schwierigen Zeiten ein großer Vorteil ist. Ein Außenminister muss deutlich und klar sagen, welche Meinung unser Land vertritt. Und so ein Mann soll auch Kanzlerkandidat werden.

Parlamentspräsident Schulze...

... hat sich in Brüssel viele Gegner geschaffen. Erst wollte er die Absprache mit den Konservativen, den Parlamentspräsidentenposten zur Hälfte der Legislaturperiode abzugeben, nicht einhalten. Nun tut er so, als ginge er freiwillig.

Es ist unwichtig,

wer in Deutschland oder Brüssel welchen Posten bekleidet; wer in vorderster Linie, also in Verantwortung steht, heult mit den Wölfen, und die heulen alle in eine Richtung, eben nach oben. Und da ist nicht der Mond, sondern die wirtschaftliche Elite, und die hat mit dem gemeinen Bürger nichts am Hut, sondern bedient sich und den shareholder.

Spd wird nie gegen Merkel gewinnen

und besonders mit Herrn SChulz nicht

In Berlin hat Herr Schulz für

In Berlin hat Herr Schulz für die Interessen der Wähler und damit der deutschen Bevölkerung zu kämpfen, und nicht für Europa.
Und diese Interessen sind nicht Europa und werden es immer weniger sein .
Tut er das nicht, dann braucht ihn niemand hier .

@11:28 von andererseits

"Der Bekanntheitsgrad von Martin Schulz übersteigt viele andere Möchtegerngrößen auf unserer politischen Bühne. Und sein Verhandlungsgeschick hat er auf europ. Bühne eindrücklich bewiesen."

Da Herr Gysi bei den LINKEN ist, Herr Steinmeier Bundespräsident wird, bleibt für einen Machtwechsel nur Herr Gabriel übrig.

Herr Schulz saß bei den wichtigen europäischen Entscheidungen nicht direkt am Verhandlungstisch dran, weil er weder Regierungs- noch Kommissionsmitglied war. Deswegen fehlt Herrn Schulz die Erfahrung und das Menscheneinfangen im großen Stil.

Die einzige derzeitige Alternative zu Herrn Gabriel ist der Hamburger Bürgermeister SCHOLZ. Der sollte aber lieber noch in Hamburg bleiben, da viele von der SPD noch einmal Frau Merkel wollen.

Herr Schulz kommt doch nur deshalb

weil er in der Eu nicht mehr gewählt wird.Und das wird hier auch noch gefeiert. Verrückt

Feigling

"Er wolle auf Platz eins der nordrhein-westfälischen SPD-Landesliste bei der Bundestagswahl im nächsten Jahr antreten"

Ist Herr Schulz ein Feigling? Will den sicheren 1 Platz auf der Liste, hätte er mumm würde er er als Direktkandidat antreten. Das hat eindeutig das Geschmäckle von Postenschieberei.

Gute Entscheidung!

Es ist doch jetzt wohl schon sicher gestellt, dass ein renomierter Karlspreisträger wie Martin Schulz auch in Berlin für ein geeintes Europa kämpfen wird.

Da hier schon genügend Skepsis geäussert wurde nur eine Kurzbemerkung an die Schulz-Zweifler: Hoffentlich gehen Sie zur nächsten Bundestagswahl!

Das Wahlrecht sollte für jede(n) wahlberechtigte(n) Bürgerin/Bürger eine persönliche Wahlpflicht sein!
Denn nur wer sein Wahlrecht wahrnimmt, sollte auch berechtigt meckern dürfen. Alles andere ist diesbezüglich reine Heuchelei.

merkels bestes pferd im stall

schulz kämpft für
- den euro
- austerität
- ttip, tisa, ceta
- die eu (ungleich europa!)

schulz bekämpft
- trump
- putin

schulz wäre kein guter politiker für europa. die garde sollte abtreten und einer neuen politik für die bürger europas platz machen.

Weichenstellung für rot-rot-grün?

Mit Schulz als Kanzler wird die Zusammenarbeit in einer künftigen rot-rot-grünen Kollektion, die ja letzten Endes alternativlos ist, viel besser funktionieren als mit Gabriel. Macht also in sofern Sinn.

Herzlichen Glückwunsch Deutschland..

Jetzt kommt Herr Schulz in den Bundestag,
Der Gewinn erscheint mir eher dürftig!
Damit rückt ein Wechsel in Deutschland in weite Ferne!
Frau Merkel und Ihre Mitstreiter freuen sich bestimmt schon, der erste Gegner 2017 schlägt sich wieder selbst und wird nach der Wahl politisch eher die 15% Partei sein,
Wie borniert muß man eigentlich sein......

11:53 von Nachfragerin

Der Kommentar von Pflasterstein benennt altbekannte Probleme, die leider auch heute noch topaktuell sind.

Und das lässt sich auch statistisch belegen. Die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auseinander, hinzu kommt Altersarmut, Kinderarmut u.s.w.. Wenn dies keine Probleme sind, dann weiß ich auch nicht.

Mandat?

Sicherlich berichten die Medien auch bald über die Frage, ob Herr Schulz sein gutbezahltes Mandat im EU-Parlament behält, so wie sie es bereitwillig bei Farages Rückzug aus der EU-Politik taten?

So, so, a l l e finden, dass Schulz einen guten Job ...

...gemacht hat.

Interessant. Wie schon ein anderer User fragte: Wer ist alle ? Hat der Redaktor alle gefragt ?

Die, die ihn "hassen" werden wohl kaum denken, dass er einen guten Job gemacht hat. inhaltsleere Floskel.

Schulz hat das Parlament wie in einem Dritte Welt Bananenstaaten geführt. Das hat Farage mal in einer seiner pointierten, humorvollen Kurzreden angesprochen.

Dass nur in Bananenrepubliken der Parlamentspräsident seine NEUTRALE Rolle verlässt und diejenigen von seinem Präsidentenplatz aus (!) kritisiert, die vom anderen politischen Spektrum kommen.

Die SPD bleibt unwählbar...mit Schulz erst recht.

Alle sind begeistert

Alle aus dem "politischen Berlin" meinen der kann den Job. Na dann.
Die selbsternannte Elite feiert sich durch gegenseitiges Bejubeln. Gut dass man die Propaganda anfälligen Wähler nicht fragt. Das Fest wäre gar nicht mehr so schön harmonisch.

OK...

... Also CDU/CSU stellt das Establishment zur Wahl und die SPD stellt auch das Establishment zur Wahl...

... da bleibt nicht viel was man noch wählen kann.

Äußerungen von Schulz

sind beispielsweise (über Putin)" Ich mag den
einfach nicht." Er wettert über Trump, mit dem
wir politisch zukünftig leben müssen, auf eine Weise, die
eher an Trumps Wahlkampf erinnert als an einen besonnenen Politiker. Das wird uns- in unserem derzeit von Misstrauen gegen Politiker geprägten Land- politisch kaum helfen.

Schulz kämpft für Europa

Donald Trump hat seine Wahl u.a. desshalb gewonnen, weil er den Slogan „ Amerika zuerst" anwandte. Schulz sagt für meine Auffassung „ Europa zuerst". Für mich unwählbar.

@karlheinzfaltermeier 11:06

Sie schreiben:
"Nur die Vereinigten Staaten von Europa sind eher ein Garant dafür, daß es eben in Europa keinen Krieg mehr gibt!
...........................................................................

Das ist Wunschdenken!

Sogar schon im Vorfeld dieser vereinigten Staaten von Europa gibt es einen Krieg, ausgelöst vom Expansionsbestreben der EU:

Die Ukraine ist im Krieg versunken nachdem EU-Kommission und EU-Parlament (mit Herrn Schulz als Präsident) diese Expansion nach Osten ohne politischen Instinkt für die Folgen vorangetrieben haben.

Schulz will in Berlin für Europa kämpfen

und genau das ist der Satz warum viele EU-Schulz nicht mögen.
Wenn er in Berlin ist wäre es richtig für Deutschland zu kämpfen, das ist sein Volk was Ihm die Stimmen gegeben hat wenn er an die Macht kommen sollte.

Ich denke nicht das Herr Schulz sehr weit kommt, nur weil er in Brüssel nicht weiter machen kann einen Posten hier zugeschoben bekommt.

Wie das Ganze sich derzeit von unten darstellt kann sich wohl jeder gut vorstellen, das nennt sich verschachern.

Gruß

Kritik an Martin Schulz

wird auch hier wieder nur minimal geübt. Denn, die meisten Kommentare haben mit sachlicher Kritik nichts zu tun. Pure Meinungsäußereungen immer der gleichen Meckerer sind ja dann auch mal langweilig. Diejenigen, die hier kund tun, dass sie nicht SPD wählen werden, hätten das auch bei keinem anderen Kandidaten getan, so gesehen so what! Ich denke es ist ein großes Glück, dass ein ausgewiesener Europäer nun in die deutsche Politik wechselt. Natürlich wird er nicht die EU-Verächter überzeugen, aber vielleicht diejenigen, die sich durch sachliche Argumente beeindrucken lassen. Schulz hat Deutschland in der EU gut vertreten und auch ein Gegengewicht zur Bundeskanzlerin geschaffen. Die Idealbesetzung für das Außenamt.

Genau richtig

.. erst Außenminister, dann Kanzlerkandidat. Das ist mal eine Perspektive, um wieder SPD zu wählen!

von Boko

"" Schulz ist der einzige mit dem die SPD Angela Merkel schlagen kann. Er ist erfahren, intelligent und lässt sich nicht so leicht einwickeln. Er steht für Kontinuität und Verlässlichkeit. Nur mit ihm kann die SPD gegen Merkel gewinnen.. ""
#
Das sehe ich genau so,auch wenn die CDU wieder stärkste Kraft werden wird, eine Regierung Bildung wird sehr schwierig werden. Die Zeichen stehen auf R / R / G .
Eine nochmalige Gro/Ko wird es m. M.n. nicht
mehr geben.Da sind in der SPD sehr viele dagegen,besonders die Juso.

12:40 von Parteibuchgesteuert

"In Berlin hat Herr Schulz für die Interessen der Wähler und damit der deutschen Bevölkerung zu kämpfen, und nicht für Europa.
Und diese Interessen sind nicht Europa und werden es immer weniger sein .
Tut er das nicht, dann braucht ihn niemand hier ."

Immer dann, wenn deutsche und europäische Interessen auseinandergehen gab es einen Weltkrieg. Glücklicherweise ist das seit 70 Jahren anders - dank Europa und dank einer klugen europäischen Politik Deutschlands. Wer das nicht will, sollte sich die Geschichte genau anschauen.

@Weinberg

Die typische "ach ja, diese Meinungsäußerungen zählen nicht"-Antwort von jemandem der sich nicht die Mühe macht auf die geäußerte Kritik antworten zu wollen. Schulz ist EU-Politiker UND handelt als solcher für die Industrie und für "die Vereinigten Staaten von Europa" (symbolisch für "mehr Macht nach Brüssel"). Als solcher ist ER mitverantwortlich für den Brexit, denn die Briten wollen aus London und nicht Brüssel regiert werden. Da Sie sich aber genausowenig wie die betroffenen Politiker dieser Tatsache/Kritik stellen wollen, müssen Sie wohl oder übel mit den Folgen leben: Eine immer stärker werdende anti-EU-Bewegung, die ihre Ursache nicht etwa in den "tollen Argumenten" der "bösen Populisten" hat, sondern in der miesen Politik von Schulz, Merkel, Juncker und Gabriel.

Oh und Sie reden davon dass Herr Schulz Deutschland gut vertreten habe und legen keine Beweise vor. Von den Kritikern aber fordern Sie diese ein ... da kann ich nur sagen: Zweierlei Maß.

@Uwe R : Genau richtig

".. erst Außenminister, dann Kanzlerkandidat. Das ist mal eine Perspektive, um wieder SPD zu wählen!"
Richtig! Genau der richtige Mann am richtigen Ort, wenn die SPD wieder eine Chance gegen Merkel haben will. Und dann brauchten wir noch eine Koalition ohne Frau Merkel, dann könnten die Wähler wieder einen Lichtblick bei der verkrusteten Politik sehen.

@12:14 von Nachfragerin - Krieg in Europa?!

"11:06 von karlheinzfaltermeier:
"Nur die Vereinigten Staaten von Europa sind eher ein Garant dafür, daß es eben in Europa keinen Krieg mehr gibt!"
Das ist Unsinn. Oder glauben Sie, dass ein Krieg gegen Großbritannien mit dem Brexit wahrscheinlicher wird?
Es gibt weitaus wichtigere Verflechtungen als irgendein künstliches, übergeordnetes Bündnis."

Ganz so einfach ist es nicht. Stark "national" ausgerichtete Politik kann sehr wohl zu Kriegen zwischen Staaten führen, die scheinbar gute Beziehungen haben. So war das etwa beim Falkland-Krieg. Und der "Brexit" ist natürlich ein Indiz und ein Anlass für eine stärker "national" ausgerichtete Politik in GB.

Auch wenn ein Krieg gegen Großbritannien extrem unwahrscheinlich bleibt - die EU war ein zusätzliches Instrument, um das zu verhindern, weil dort die nationalen Interessen auf andere Art diskutiert werden.

Und - haben Sie vor ein paar Tagen von dem Zwischenfall vor Gibraltar gelesen?

@Weinberg

"Immer dann, wenn deutsche und europäische Interessen auseinandergehen gab es einen Weltkrieg."
Was war das Interesse Europas vor dem ersten Weltkrieg das so anders wie das deutsche war? Wer macht denn da für Sie europäisches Interesse?
Gleiche Fragen vor dem 2. Weltkrieg.
Und warum gibt es viele Regionen in der Welt mit vielen Staaten ohne EU artigen Überbau ohne dass die Regionen Weltkriege auslösen? Weil sie alle gleiche Interessen verfolgen? Weil Deutschland oder Europa was ganz besonders einmalig unwiederholbares in der Geschichte sind?

Nun, es ist schon bemerkenswert

das es sich scheinbar immer noch nicht herumgesprochen hat, das Europa nicht nur aus der EU besteht, wie auch Amerika nicht nur die USA ist.
Der größte Staat Europas gehört nicht zur EU .

Schulz als SPD-Kanzlerkandidat - würde ich wählen!

Ja, der Mann kann was, den würde ich tatsächlich wählen.

Ein netter Twist der SPD, da Gabriel nicht in Frage kommt.

Craic 11:21

Wo endet Europa im Osten?
Haben wir alle in der Schule gelernt, aber viele haben es verdrängt.
Kreuzworträtselfrage: Grenzgebirge Europa /Asien mit vier Buchstaben

@Weinberg

Sie schreiben: immer wenn deutsche und europäische Interessen auseinandergehen gab es Weltkrieg.

Heisst das: entweder Europa macht was Deutschland will, oder es kracht wieder?
Und kluge Politik ist dann wohl: alles macht, was Deutschland will?

So empfinde ich Europa übrigens wirklich, deshalb bin ich ja gegen die EU, sie dient in erster Linie deutschen Interessen. Und das ist für mich nicht Europa.

Vielleicht sollte Deutschland mal ganz fix in sich gehen.

Denn irgendwann könnte es wieder krachen, weil die europäischen Nationen nicht länger den deutschen Interessen unterworfen sein wollen.

Nur so ein Gedanke.

10:50 astra1

Da stimme ich Ihnen zu. Bei der SPD wird es immer schlimmer. Da scheint es mit Herrn Schulz noch weiter nach unten zu gehen.

10:43 andererseits

Nach den jetzigen Umfragen wird es gottseidank nicht für Rot-Rot-Grün reichen.

10:54 Italo DE

Volle Zustimmung. Danke!

Nach Brüssel...

...wurden doch immer nur zweit- und drittklassige Politiker gesendet. Und so einer soll jetzt in Deutschland regieren? Mir schwant fürchterliches... War Steinmeier schon kein guter Diplomat (ich errinnere an das Schimpfwort "Hassprediger" für den designierten US-Präsidetn Trump, für das er sich bis heute nicht entschuldigt hat), so ist Schulz noch eine ganze Klasse schlechter bzw. undiplomatischer.

Geht garnicht

Jetzt wird schon diskutiert, wer, was, wo und wann Außenminister und Kanzlerkandidat wird. Schulz wählen um Merkel zu verhindern ist so etwas von unpolitisch. Es muss derjenige gewählt werden, der das für die Bürger beste Parteiprogramm hat, mit neuen Zielen und Visionen, und nicht der, der von oben aufgedrückt wird. Leute, informiert Euch erst, bevor Ihr eine Verzweiflungswahl macht. Noch ist Zeit genug dazu!!

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