EU-Außenminister: Rätselraten über die "Black Box" Trump

13. November 2016 - 06:00 Uhr

Welchen außenpolitischen Kurs verfolgt Trump? Im Wahlkampf verunsicherte er mit verschiedenen Aussagen - Stichwort NATO-Beistandsgarantie oder Sympathien für Putin. Heute beraten die EU-Außenminister über den Neuen im Weißen Haus. Von Holger Romann.

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Kommentare

Abwarten und selbst gute Politik machen

Herr Trump wird wahrscheinlich schlimmer sein als im Wahlkampf. Uns, den Europäern, bleibtnur, auf die eigene Stärke zu vertrauen. Die muss zwar erst hergestellt werden, aber das kann schnellgehen. Es muss nur einsichtig und wirklichkeitsbewusst gehandelt werden. Das haben die Regierungen bisher noch nicht optimal hingekriegt. Mal abwarten.

Heute beraten die EU-Außenminister

Ratlosigkeit - Was nun....
Wie kann was sein was man nicht wollte!
Sieht aus als hätten alteingefahrene Politiker in Problem. Oder ist es das Unvermögen sich an neues anzupassen. Wurden sie aus dem Alltagstrott, der Gemütlichkeit herausgerissen und nun gezwungen sich zu besinnen. Dabei ist es doch offensichtlich das nicht nur in den USA, auch hier in Europa immer mehr Menschen sprich Bürger der Politik nicht mehr trauen.
Aber zu dem wird nichts gesagt. Wilders, LePen, AFD, Vorzeichen die man gerne ignoriert und beiseiteschiebt. Was unbequem ist lässt man aussen vor und wenns doch einschlägt zeigt man küsnstliche Erregung und Erstaunten erstaunen und verabscheuen. Bleibt nur zu hoffen das die alteingesessene Politikerkaste nicht zu sehr in der Ruhe gestört werden, ansonsten müssten sie sich noch engagieren.

Vielleicht

hat der neue Herr (?) im Weißen Haus nur nicht so oft wie die europäischen Geschichtsvergesser so laut Puuuutin skandiert?
Und weiß möglicherweise etwas genauer, weil aus Distanz, dass das angebliche Ausbreitungsbedürfnis der ach so bösen Russen vom eignen zigfach getoppt wurde und wird. Und ist auch in der Lage, die Zahl eigner Stützpunkte nicht nur im Mittelmeer mit der der Russen zu vergleichen.
Vielleicht weiß er auch, wie viel wesentlicher der Wettkampf mit dem bevölkerungsreichsten Land des Planeten ist und ein weiterer mit dem größten Land auch die Ressourcen der VS übersteigen könnte.
Sicher wird es aber nicht nur Europäer geben, die bereitwillig beim Dollardrucken helfen und damit weitere Kommandounternehmen Williger ermöglichen.
Mal schaun, wer dieser Trump wirklich ist.

So kanns einem gehen

Erst ordentlich Stimmung gegen jemanden machen, der die Sorgen der Bürger (wenigstens verbal) ernst nimmt, Umfragewerte manipulieren und dann das böse Erwachen, wenn der gefrustete Wähler sich dann doch nicht so manipulieren lässt, wie das das Establishment und die Medien es gerne wollten. Ich hoffe so wird es auch 2017 sein, wenn die AfD zweitstärkste Partei (zur stärksten fehlt sogar mir die Fantasie) wird, und man sie in ein Koalition nehmen muss. Also ein bisschen Vorsicht mit dem "Schlammwerfen". Trump wird sich erinnern, wer in Deutschland als einzige Partei für ihn war, nämlich die AfD. Tja eine "Neue Zeit" ist angebrochen und das ist gut so.

Gruss aus Brasilien

Wieder nur das halbe Bild.

"Trumps Drohung: die USA würden sich den kostspieligen Schutz der Verbündeten künftig bezahlen lassen. Ärmere Länder, wie die baltischen Republiken, müssten sich notfalls selbst verteidigen."

Das ist so einfach nicht wahr! Es war nie die Rede von "arme Ländern werden nicht verteidigt". Es ging immer um den Anteil der Militär Ausgaben im Verhältnis zum Bip. Dies liegt bei den USA um die 4,3 Prozent und bei den meisten europäischen Ländern weit unter dem im Nato Vertrag empfohlenen 2 Prozent. Lettland und Litauen sind die Schlusslichter und Leisten sich nicht einmal 1 Prozent.

Wenn ich die Differenz der Strom Rechnung meiner WG jedes mal aus eigener Tasche bezahlen müsste wäre ich auch stinkig.

Skepsis herrscht, aber keine Einigkeit...

Ganz einfach wird es nicht sein, eine gemeinsame Position zu finden.

Nicht einmal in der Visegrád-Gruppe (PL-CZ-SK-HU) herrscht Einigkeit. Der
polnische Außenminister Waszczykowski ist offensichtlich kein Trump-Sympathisant, während sein ungarischer Amtskollege Szijjártó keinen Hehl daraus macht, das er mit dem Wahlergebnis in den USA überglücklich ist.

Doch Ungarn steht da ziemlich alleine. Die grosse Mehrheit ist sehr skeptisch gegenüber Trump.

Tipp für die EU-Aussenminister

Seht euch mal dieses Video an:

https://www.youtube.com/watch?v=gDEV3vo9TbY&feature=youtu.be

Da sagt er ziemlich klar, was er vorhat: in Syrien mit Russland gegen den IS zusammenarbeiten und die US-Unterstützung für irgendwelche Rebellen, deren Absichten man nicht kennt, beenden. Die Schwerpunktsetzung auf "Assad muss weg" wird aufgegeben.

Klingt doch vernünftig, oder?

Ich vermute, Steinmeier und seine EU-Kollegen fürchten nur, dass unter Trumps neuem Kurs jetzt offenbar wird, wie folgsam man den Kriegstreibern in der (alten) US-Administration gefolgt ist. Insbesondere was die Ukraine angeht.

Ein Aussenseiter ist der Trump schon

und politisch genauso versiert wie ein Huhn das goldene Eier legt.
Für mich ist Trump ein "Maulheld" ( Laut Duden ein Held vor allem wegen seiner verbalen Kampfbereitschaft)
Trump der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.... das braucht Zeit bis ich das im meinem Geist zulasse... !
Doch Trump ist tatsächlich einer der mit Zahlen"Finanzen" auch eben durch seine "Pleite"ziemlich gut bescheid weiß wie man aus der "Misere" wieder raus kommen kann.
Wir werden sehen was der drauf hat.
Hoffentlich was richtig gutes.
Vielleicht der Durchbruch zu mehr Gerechtigkeit?
Bin mir da wirklich nicht im klarem!

@Melanda

Woher nehmen Sie die Gewissheit, dass Trump die Sorgen der Menschen ernst nimmt. Könnte es nicht sein, dass er sie aufgreift und bedient um zum Ziel seines Egotrips zu gelangen? Sie schürt und damit ein Szenario kreeirt, dass es einem Teil der Wutbütger erlaubt ihren Frust abzuladen und Fantasien jeglicher Art auszuleben? Könnte es sein, dass er ein Populist ist?
Und wieder dieses Wort 'Establishment'...Trump gehört dazu, sein Umfeld gehört dazu...Wir werden ja sehen wie er im 'Establishment' aufräumt. Gar nicht. Auch wieder so eine Fantasie....
Gruß aus Georgia

@Axtos

Toll dann sorgt Trump dafür, dass in Deutschland und anderswo die Rüstungsausgaben steigen! Ich bin begeistert!
Gruß aus Georgia

Blinde und Sprachlose

Keiner kennt Trump. Da hilft es sicher über ihn zu reden.

Der Wahlkampf in den USA

Der Wahlkampf in den USA wurde schmutzig geführt.
Von allen Seiten. Und jetz geht es so weiter.
Nicht nur in den USA sondern besonders in Europa.
Das vieles Anders kommt als im Wahlkampf gesagt wird ist eine Tatsache.

@Melanda

Ihre Unterwürfigkeit ist mir schon peinlich!

Oh Gott ...

es war ja mit einer gewissen Berechtigung zu Hoffen, dass mit erfolgter Wahl dieser zwanghafte und permanente Blick über den Atlantik spontan einer Entspannung der medialen Nackenmukelatur weichen würde - leider scheint weder diese Annahme richtig, noch scheint es hinreichende, die Aufmerksamkeit lenkende, gewichtige Dinge sonst in der Welt zu geben. Dieses Bombardement mit den Unzulänglichkeiten des amerikanischen Politsystems bläst dieses zur Bedeutungshaftigkeit auf, die dem mitnichten zu kommt und es übersteigt das Maß des Erträglichen deutlich.
Man sollte sich vielleicht endlich anderen zuwenden, 1 Jahr ist deutlich genug.
Und noch mal, man stochert nicht im Trüben, wenn von jenseits des Atlantiks etwas definitives kommt, gibt man seinen Bescheid dazu und zwar aus einer Position innerer Zentriertheit, wenn man seine Hausaufgaben denn gemacht hat.

Wie Sicher europäische

Wie Sicher europäische Staaten vor den USA sind, hat doch die NSA-Affäre gezeigt. Und da hat sich die deutsche Regierung mit billigen Erklärungen abspeisen lassen. Jetzt hat Europa die Chance sich von den USA zu emanzipieren: Raus aus allen Auslanden und Abrüsten. Oder hat Europa davor Angst, dass die USA Europa nun als Feind ansehen? Das war immer so und Trump wird daran nichts ändern. In den 240 Jahren ihrer Existenz haben die USA 223 Jahre Kriege angezettelt, überall auf der Welt. Es wird Zeit, diese Tatsache anzuerkennen und nicht mehr als willfährige Beihelfer daran mitzuwirken. Wenn die USA von allen anderen Staaten boykottiert wird, können die gar nicht so viel machen, egal wer dort regiert. Oder fangen die dann einen weiteren Weltkrieg an? Vielleicht könnte die Welt nun darauf drängen, das die USA abrüsten? Im Zweifel natürlich mit Sanktionen. Wie reagieren eigentlich die echten Ureinwohner der USA auf Trump? Davon hat noch niemand berichtet.

Alle Welt hat genau beobachtet,...

...wie dieser unsägliche Wahlk(r)ampf in den USA verlaufen ist. Dabei wurden bekanntlich die niedersten Instinkte des Menschen intensiv gefüttert, aber vor allem auch Versprechungen gemacht und damit Hoffnungen geweckt, die zwar vollkommen haltlos waren, aber Wählerstimmen bringen sollten.
Das ist Herrn Trump offensichtlich besser gelungen als Frau Clinton.
Jetzt allmählich verflüchtigt sich der Pulverdampf, und Herr Trump muss und wird die Zeit bis Mitte Januar sehr intensiv nutzen, um die Spreu seiner Ankündigungen vom Weizen des Realisierbaren zu trennen. Natürlich wird er nicht annähernd seine vielfältigen Drohungen realisieren, ebenso wenig wie seine Versprechungen.
Sich jetzt an all dem hochzuziehen, was er irgendwann irgendwo von sich gegeben hat, ist Atemverschwendung.

Erstaunlich

wie bewertend dieser Bericht über jemanden ausfällt, über den man nichts weiß. Obwohl es sich ja hier um keinen Kommentar des Schreibers handelt.

Keiner kennt Ihn

So so, keiner kennt Ihn. Da waren sich die Damen und Herren EU Aussenminister wohl zu fein dafür das Gespräch vorher zu suchen in der Hoffnung das sich das Problem von selbst erledigt. Jetzt fällt Ihnen ihr Versagen auf die Füsse. Auf solche hochbezahlten "vorausschauenden" Leute kann ich gern verzichten.

Steinmeier ist immer

Steinmeier ist immer überforderter mit seinem Job!

Im übrigen ist es horrende Zeit- und Geldverschwendung, wenn er ein hochkarätiges Treffen einberufen lässt – man aber noch gar nichts über das darin zu behandelnde Thema weiß bzw. wissen kann...

Die fehlende Glückwunschnote an Trump: ein unverzeihlicher diplomatischer Anfängerfehler! Und dass Steinmeier nicht begreifen kann, dass es allein ein Seiteneinsteiger wie Trump schaffen kann, unkonventionelle weltpolitische Problemlösungen zu finden, weil das ganze globale System längst in gegenseitigen Bestechlichkeiten und falschen Rücksichtnahmen erstarrt ist, führt seine außenpolitische Kompetenz und Empathie endgültig ad absurdum...

Fazit: Der erste Bundesminister des Äußeren, über den wir uns richtig schämen müssen!

Leeres Blatt

Es gab einmal einen hübschen Spielfilm namens Willkommen, Mr. Chance. Dort sollte ein Mann (Codename Leeres Blatt) nur deshalb zum US-Präsidenten nominiert werden, weil man nichts über ihn wusste und er außer Worthülsen nichts sagte. Ich habe dies immer in einer modernen Demokratie für unmöglich gehalten. Denn in einer Demokratie streitet man um Inhalte, Positionen und Pläne. Man wählt nicht einfach eine Person ohne deren Konzept zu kennen. Doch die US-Amerikaner haben es geschafft. Es ist eine Bewegung - woher kennen wir nur diesen Begriff? Allerdings war Hitler alles andere als ein leeres Blatt. Wer wissen wollte, was er vorhat, konnte es wissen. Man wollte es nur nicht wissen. Er vertrat nur theoretisch eine Ideologie, den Nationalsozialismus. Faschisten haben keine Ideologie außer sich selbst, daher haben sie auch keinen designierten Nachfolger, sondern müssen bis zum Tod im Amt bleiben. Nun, dies bleibt uns bei Trump wenigstens erspart - anders als bei Putin und Erdogan.

was ist bloss

mit der EU los, dass sie insbesondere eine solche angst vor einer deeskalation in sachen Russland hat?

und wenn Trump schon sein "America first" (was natürlich gründlich falsch ist, richtig wäre "USA first", aber was will man erwarten von menschen, die denken, Belgien wäre eine schöne stadt) möchte, dann lasst ihn doch und ergreift eine historische chance: EMANZIPIERT euch endlich mal von den USA, besonders wirtschaftlich und militärisch.

06:32 von Coachcoach ... Der ist gut, trifft ...

des Pudels Kern. Hausaufgaben machen und Tee trinken, sollte die Devise sein...
Die hiesige Erstarrung im Blick nach Westen dürfte seinen Grund darin haben, das man nicht weiß was "eine eigene Politik" sein soll, solange der "Big Brother" seine Vorgaben noch nicht gemacht hat. Das ist schon mehr traurig als belustigend.

lesen bildet

Vielleicht einfach mal das Transkript seiner Rede zur Außenpolitik lesen. Die ist ziemlich klar, von wegen Black-Box... Für den interessierten Foristen.: http://tinyurl.com/hn54urh

Das Hemd sitzt näher als die Hose

Ein egozentrischer, polemischer Rechtspopulist kann nur eins - in seine eigene Tasche wirtschaften. Und das wird er.

Alle wollen Frieden- und keiner geht hin...

Vielleicht sollten sie mal MIT Trump & Putin reden, anstatt über die zwei Präsidenten.

Vielleicht kann man die Aufgabe der NATO wieder auf die dann noch Notwendigkeiten zurückschrauben, wenn man weiß, wie die Zukunft aussieht.

Zumindest ich habe den Eindruck, dass man keine Friedenspolitik wünscht ...

Aus dem Herzen gesprochen

Ein Nachbar, der gerade aus den USA zurückkommt, war erschüttert. Nicht über Traump, sondern über die Arroganz, die er HIER vorfand. (Übrigens konnte er, weit vor der Wahl, in Florida nur eine Handvoll Clintonanhänger vorfinden.)
Waren es bisher nur Länder wie China, Weißrussland oder Russland u.A. bei denen sich Deutschland und die EU ein Recht anmaßten, Wahlergebnisse zu beurteilen, trifft es jetzt sogar die USA selbst. Eigentliich eine Ironie der Geschichte.
Im Kern aber eine Selbstentlarvung.
"WIR" (wer ist "wir"?) bestimmen, welche Wahl uns passt, oder eben nicht.
Das Wahlvolk kann nur richtig oder falsch wählen. Und was "richtig" ist, bestimmen wir!
Die Menschen in Politik und Medien, die langsam auch zu dieser Erkenntnis kommen, kann man (noch) an einer Hand abzählen. Aber es gibt sie, und das macht Hoffnung.

Black Box

Niemand kennt ihn,
aber alle haben über ihn, anstatt mit ihm geredet und zwar schlecht. Obama, Poroschenko und andere Lieblinge unserer selbstgefälligen Politelite hat man vor deren Wahl in Europa und Deutschland empfangen (Wahlkampfhilfe?). “Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, ...“, so rächt sich politische Arroganz wenn man Wahlergebnisse schon vor der Wahl zu kennen glaubt. So hat nicht Trump, wie behauptet, sondern die EU viel außenpolitisches Porzellan zerschlagen. Zuerst mit Putin, nun mit Trump. Die EU und Merkel wird es zu spüren bekommen. Aber wir halten „unsere Werte“ hoch - an welche "wir" uns aber selbst nur von Fall zu Fall selektiv halten.

@immerwach 07:49

"Und wieder diese Wort "Establishment"...Trump gehört dazu,...". Auch ich gehöre dazu, gehöre mit meiner Familie sowohl in Deutschland, als auch in Brasilien zur Oberschicht, bin im Regionalvorstand der PMDB, der grössten bürgerlichen Partei Brasiliens und als Doppelstaatbürger auch aktives AfD-Mitglied. Denn eine "Umwältzung eines "etablierten" politischen Systems, gelingt am besten, wenn man selbst Teil des Establishment ist (wie Trump). Der beste Beweis war der "letzte" Generalseketär der UDSSR, der den historischen Satz prägte: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

Gruss aus Brasilien

Was kann man von einem

Was kann man von einem Präsidenten eines Landes, erwarten, der sich ausschließlich durch Lug, Betrug und Verleumdung in dieses Amt hat wählen lassen? Und das gilt für Trump und Clinton. Welche andere Regierung sollte dem vertrauen? Und warum? Weil er mit Atomwaffen drohen kann?

Trump hat gezeigt

wie man eine bestehende, sicher geglaubte Position, wegfegen kann. Das verursacht natürlich Unruhe bei denen, die ihre Position nun gefährdet sehen und dazu zählen ja in besonderem Maße die EU-Bürokraten, wie der Brexit gezeigt hat und die ja in der Bevölkerung ähnlich unbeliebt sind wie das Establishment in Washington.

Können sie oder WOLLEN sie

ihn nicht verstehen?
Um DJT zu verstehen, muss man eigentlich nur 2 Dinge über ihn begreifen: 1. Er ist ein (guter!) Vater (das erkennt sogar HRC an). Und als solcher sorgt er sich um das Wohl nicht nur seiner eigenen Kinder, sondern um eine ganze Generation, die nachkommt. 2. Er ist ein Geschäftsmann, und als solcher sieht er, dass die USA mit 19Mrd. Schulden (von Bush angespart u. von Obama fast verdoppelt) kurz vor dem Bankrott steht - und wird alles in seiner Macht stehende tun, um den Zusammenbruch zu verhindern.
Kurz gesagt, er ist das absolute Gegenteil eines anderen US Milliardärs namens George Soros, der seine Kenntnisse und sein Vermögen einsetzt, um die USA in ein 3.Welt-Land zu verwandeln. Denn wenn die USA als Weltmacht gefallen ist, stehen die Türen offen für weltweiten Kommunis... ähhh Globalismus.
Aber so wie unsere Medien und Politiker reden, wird klar, welche Ziele sie verfolgen.

Emanzipation durch Aufrüsten?

Ich halte es für gefährlich, wenn sich die EU durch ein militärisches Aufrüsten von den USA emanzipieren möchte. Das ist ein falsches Signal und weckt dunkle Erinnerung an die Zeit des kalten Krieges.

09:33, Melanda

>>Auch ich gehöre dazu, gehöre mit meiner Familie sowohl in Deutschland, als auch in Brasilien zur Oberschicht, bin im Regionalvorstand der PMDB, der grössten bürgerlichen Partei Brasiliens und als Doppelstaatbürger auch aktives AfD-Mitglied. Denn eine "Umwältzung eines "etablierten" politischen Systems, gelingt am besten, wenn man selbst Teil des Establishment ist (wie Trump)<<

Ihre Frivolität ist beeindruckend.

Wenn Ihre Selbstdarstellung den Tatsachen entspricht, dann sind Sie wirklich ein Oberschichtsschnösel, wie man ihn nicht besser erfinden könnte.

Voll die herrschende Klasse.

"Revolutionen", die von selbiger angezettelt wurden, nützten immer nur ihr selbst.

Sie erleben es ja momentan in Brasilien, sollten Sie dort wirklich sein. Die alte Oberschicht, zu der Sie ja nach eigener Aussage auch gehören, holt sich gerade die Macht wieder.

Das nennt man nicht Revolution, sondern Restauration.

Wer sich immer

abhängig gemacht hat und nie selbständig geworden ist und sich nach anderen Meinungen gerichtet hat, bekommt eben im Leben irgendwann mal ein Problem.

Es wird über Ihn geredet und nicht mit Ihm, aber Stimmungsmache gegen Personen kann eben auch mal ins Auge gehen.

Er ist noch nicht im Amt und kann gar nichts entscheiden, also was soll jetzt das Ganze Rätselraten und Getue.
Mit Clinton scheint man ja schon im Vorher Absprachen getroffen zu haben, zumindest entsteht jetzt der Eindruck.

An seiner Stelle würde ich mich stark zurückhalten bis ich wirklich im Amt wäre, und dann klären mit der Mannschaft was nun das wichtigste ist.
Baustelle EU kann sich selber helfen, und wenn es ihm wirklich gelingt die Konfrontation Richtung Osten zu beenden.
Dann wäre das mehr als was Clinton je gemacht hätte.
Aber ich glaube nicht an einen großartigen Wandel zur jetzigen Politik der USA, dumm ist Trump nicht und das Hemd ist Ihm auch näher als der Rock.
Wie allen im Amt, und das gilt auch für hier.

@Melanda

"Auch ich gehöre dazu, gehöre mit meiner Familie sowohl in Deutschland, als auch in Brasilien zur Oberschicht, bin im Regionalvorstand der PMDB, der grössten bürgerlichen Partei Brasiliens und als Doppelstaatbürger auch aktives AfD-Mitglied."

anscheinend sind sie da auch noch stolz drauf. ich fass es nicht....

@Bernd39 9:27

Meinungsfreiheit erlaubt jedem eine Meinung, auch die Auswahl oder Priorisierung von Arroganz zu tun. Bestellen Sie das bitte Ihrem Nachbarn.

Auch hier in Georgia gab es wenige Clinton anhänger. Die Mehrheit war aber auch nicht für Trump. Die Mehrheit ging nicht zur Wahl. Viele Clinton-Wähler in meinem Bekanntenkreis würden es auch nicht zu geben. Sie haben tatktisch gewählt, sind keinesfalls. Clinton-Anhänger.
Gruß aus Georgia

Man sollte....

aus Trumps Äußerungen die Konsequenzen ziehen! 1.) Damit er lernt, sich vorher zu überlegen, was er sagt! 2.) die Gelegenheit nutzen und den harten Kern der EU enger zusammenrücken! Ich weiß, das wird teurer als bisher, bietet aber auch die Möglichkeit zu sogar innenpolitisch gedeckten Investitionen oder Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und verschafft der EU möglicherweise endlich politisch das Gewicht, das sie wirtschaftlich schon hat! Einziges Fragezeichen bleibt Großbritannien, das wie auch die USA immer wieder auf die "special relationship" verweist, die sich tatsächlich aber nur auf die gemeinsame Sprache beschränkt! Übrigens für alle Zweifler: addiert mal die Rüstungs-und Verteidigungsetats der EU-Länder ohne Großbritannien!

re melanda

" Ich hoffe so wird es auch 2017 sein, wenn die AfD zweitstärkste Partei (zur stärksten fehlt sogar mir die Fantasie) wird, und man sie in ein Koalition nehmen muss"

Wie kommen Sie auf die Idee, dass jemand mit der AfD koalieren muss? Selbst wenn wir mal hypothetische 20% der Sitze annehmen bleiben 80% für Koalitionen ohne AfD.

Weniger

der außenpolitisch unbeleckte Trump als die von ihm berufenen Minister und Berater werden die amerikanische Außenpolitik bestimmen. Die interventionistischen Neocons und die isolationistischen Paleocons haben sich bei den Reps und in sog. Denkpanzern konzentriert. Nach der Wahl buhlen alle Reps um Trump, aber den sollte man an die Rep-Verleugner und seine Absicht Pres aller Amerikaner zu sein erinnern. Er wäre nicht der erste Pres, der auch Vertreter anderer Ansichten in seine Admin beruft.

...

Nicht einmal die obligatorischen Glückwünsche kamen dem Chefdiplomaten über die Lippen, der Trump kurz zuvor noch einen "Hassprediger" genannt hatte.

Die Zeit als Chefdiplomat ist dann ja wohl vorbei. Und zum Bundespräsi qualifiziert das auch nicht.

Emanzipation

Tja, unsere EU-Außenminister sind es offenbar gewohnt, Politik im Interesse der EU erst nach vorheriger Ansage durch den US-amerikanischen Präsidenten zu artikulieren. Die Emanzipation vorerst ausschließlich im Militärischen zu sehen, offenbart, daß sie die jetzige Situation noch nicht als Chance erkannt haben.

Selbstverständlich kann Europa auch die Sicherheit der baltischen Staaten garantieren und Russland würde das sofort unterschreiben, wenn in gleichem Zuge auch die russische Sicherheit garantiert würde. Dazu bräuchten wir gar keine Amerikaner.

... allerdings fürchte ich, daß das andere Interessen verhindern würden.

Sondertreffen der EU Außenminister zu "Black Box"

Donald Trump, dem zukünftigen Präsidenten der USA. Zitiere aus obigem Artikel: ..." selbst erfahrene Amtsträger, wie J. C. Junker wissen fast nichts über sein politisches Programm und sein zukünftiges Regierungsteam.....alles was wir Wissen stammt aus Dem Fernsehen."
Das ist doch nicht Junkers und Steinmeier ernst? Oder?

re 2pence

"Er ist ein Geschäftsmann, und als solcher sieht er, dass die USA mit 19Mrd. Schulden (von Bush angespart u. von Obama fast verdoppelt) kurz vor dem Bankrott steht - und wird alles in seiner Macht stehende tun, um den Zusammenbruch zu verhindern."

Er ist ein Geschäftsmann, der sich mit Bankrott auskennt und wie man für sich selbst auf Kosten anderer davon profitiert.

King und Killer

Trump wurde schon als Kind von seinem Vater eingeredet, er wäre ein "King" und ein "Killer".

Trump trat bisher meist zunächst sehr pompös auf und zeigte anschließend eine gewisse Hinterhältigkeit. So machte er seine besten Geschäfte.

In seinem Buch "the Art of Deal" beschreibt Trump seine Verhandlungsstrategie. Derjenige der einen "Deal" am nötigsten braucht bekommt am wenigsten. Derjenige der ihn am wenigsten braucht bekommt am meisten.

Zugleich stellt er die internationalen Verträge der NATO und des Freihandels in Frage. Er will sie aufgrund seiner Grundsätze neu verhandeln. Für Deutschland ist dies eine ungewöhnliche Chance seine militärische Abhängigkeit nach dem Krieg zu beenden.

Den Inhalt der "Black Box"

sehen wir an seiner Regierungsmannschaft und seinen Beratern. Die sind nicht unbekannt. Fast durchweg erzkonservative Falken. Bedenken, daß hier eine neue Art von Faschismus entsteht sind nicht unbegründet. Trumps offenkundige Sympathien für die Methoden Putins können schon unbehagen hervorrufen. Jedoch wird die Gleichschaltung der Medien in den USA ungleich schwieriger werden als das in Russland oder der Türkei der Fall war. Dafür braucht Trump dann schwere Unruhen oder einen Bürgerkrieg in den USA. Aber daran arbeitet er ja schon.
Europa wird gezwungen sein enger zusammenzurücken.

Es ist ein Armutszeugnis das

Es ist ein Armutszeugnis das unser Außenminister Donald Trump nicht Mal zum Wahlsieg gratulieren kann.

09:53 von 2Pence

>>>"...dass die USA mit 19Mrd. Schulden (von Bush angespart u. von Obama fast verdoppelt) kurz vor dem Bankrott steht ..."<<<

Nichts für ungut, aber ich glaube, Sie haben sich vertan: Ees geht hier um eine gänzlich andere Summe. Die etwa 1000 mal so hoch sein dürfte.

Und wie man Verluste auf die Allgemeinheit umlegt, damit kennt sich DdotTallerdings aus.
Das hat er bereits mehrfach bewiesen.

Ich wage allerdings zu bezweifeln, dass er u.a. mit dem, was er angekündigt hatte ( z.B. Steuersenkungen für ALLE ) die amerikanische Staatsverschuldung auch nur ansatzweise wird reduzieren können.

Er wird hier also auf jeden Fall eines seiner Versprechen NICHT einhalten können - und nun dürfen Sie 3 mal raten, welches das vermutlich sein wird und wo DdotT auf keinen Fall einen " Zahlungsausfall" riskieren kann, will er die Staatsverschuldung nicht noch höher treiben.

Ich glaube nicht, dass sich

Ich glaube nicht, dass sich viel ändern wird.

Schauen wir doch mal auf die vergangenen Präsidenten.

Bush war eine einzige Katastrophe, aber die Medien haben nicht annähernd so eine Anti-Kampagne gefahren wie hier bei Trump.
Viel muss man zu Bush eigentlich nicht mehr schreiben, außer dass sich Angie sehr bemüht hatte, seine Freundin sein zu dürfen.

Obama wurde nur mit Lorbeeren überhäuft und bekam sogar im Vorfeld einen Friedensnobelpreis, ein Novum, wenngleich dieses Gremium allerdings auch stark politisch und parteiisch ist (deutlich pro-westlich).

Mal ganz unabhängig davon, dass diese Präsidenten von unseren Medien und vor allem Politikern umschwärmt wurden, obwohl bekannt war, was sie taten, wo war denn da der "kritische Journalismus"?

Und nun wird bei Trump im Vorfeld eine derartige Anti-Kampagne gefahren, obwohl noch gar nicht klar ist, was er wirklich vorhat.

Wie kann man Medien, die sich gegenseitig mit solchen Absurditäten überbieten, ernst nehmen?

wenn es wirklich so ist, das durch den sieg von d.t.

jetzt die europäer militärisch näher zusammen rücken und mehr geld aus geben wollen ...... ist die vorgabe von herrn d.t. voll aufgegangen ....
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das kaninchen macht das was die schlange will .-)

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