Kommentare - Interview zu Trump: "Er zieht weiße Amerikaner an"

30. Oktober 2016 - 12:42 Uhr

Wie lässt sich das Phänomen Trump erklären? "Wir leben in Zeiten großer Veränderungen", sagt Steven Ginsberg, politischer Korrespondent der "Washington Post", im Interview. Eben diese Veränderung mache vielen Menschen Angst - und das instrumentalisiere Trump.

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Kommentare

simeht, 15:21

||Sie selbst posaunt bei jeder Gelegenheit, dass er Putin mag. Harte Fakten.||

Ihre "Logik" ist umwerfend! Was Clinton in Richtung Trump posaunt, sind doch keine "harten Fakten".
Trump selbst hat allerdings immer wieder betont, dass er den Militärhaushalt erhöhen will.

16:54, barbarossa2

>>Die Naivität, die sie mir anhängen, obwohl ich etliche Jahre älter bin als sie, nehme ich ihnen nicht übel.<<

Ich habe Sie lediglich gebeten, nicht naiv zu sein.

Und mit sechzig bin ich alt genug, um auch jemandem, der noch älter als ich ist, auf Augenhöhe gegenüberzutreten.

>>Trump kann man nur auf seine verbalen Äußerungen hin beurteilen, wogegen Clinton schon mehrfach ihre aggressive Einstellung in die Tat umgesetzt hat.<<

Nein. Sie können Trump nach seinem Geschäftsgebaren beurteilen. Als Politiker ist er ein unbeschriebenes Blatt, und das, was er sagt, widerspricht sich ständig und andauernd.

Ich wüsste nicht, welche aggressive Einstellung Frau Clinton bisher in die Tat umgesetzt hätte.

karwandler, 15:42

||Niemand kann den gewählten Präsidenten "korrigieren".||

Wie an JFK zu sehen ist.

derdickewisser, 16:02

||Bei aufmerksamer Betrachtung werden Sie feststellen, dass hier ... Artikel veröffentlicht werden, die Trump zum verblödeten Bösen und Clinton zum harmlosen aber politikerfahrenen Opfer machen. Aber so einfach ist die Welt nicht||

Stimmt, so einfach ist die Welt nicht. Sie wird allerdings auch von der TS nicht so dargestellt.

Richtig ist, dass Trump kein verblödeter Böser ist, sondern bösartig sein Klientel noch weiter verblödet, als es eh schon ist.
Richtig ist auch, dass Clinton kein Opfer ist.

Ebenfalls richtig ist, dass ein(e) Präsidentschaftskandidat(in) noch niemals "harmlos" war.

Trump ist kein Demokrat

Wer eine Wahl nicht anerkennen will, wenn er nicht gewinnt, und umgekehrt damit droht, die Gegenkandidatin ins Gefängnis zu werfen, wenn er Präsident würde, ist kein Demokrat, sondern ein Autokrat und eine Gefahr für den Frieden. Und als Präsident der USA wäre Trump damit auch eine Gefahr für den Weltfrieden.

GeMe, 16:19

||Die Demokraten gelten in den USA ja schon als links, sind aber besten Falles mit der CDU unter Helmut Kohl vergleichbar. Die Republikaner stehen noch etwas weiter rechts.

Eine Partei wie die SPD unter Brandt oder Schmidt wird in den USA als kommunistisch angesehen.||

Solche Vorstellungen sind ja bei einigen der hiesigen Kommentatoren ebenfalls Usus. Glücklicherweise handelt es sich deutschlandweit aber nur um eine Minderheit.

kuerbis, 16:38

||Clinton steht für mehr Krieg; Trump für mehr Frieden.||

Trump steht für mehr Frieden?
Weil oder obwohl er die Militärausgaben erhöhen will?

17:44, proehi

>>17:07 von fathaland slim
"... es handelt sich nicht um andere, sondern die gleichen Analysten."

... fast, während die Ersteren die US-Hegemonie erhalten möchten, ist das bei den Zweiten nicht ausgemacht

... und darin scheinen sich auch unsere Auffassungen zu unterscheiden.<<

Ich glaube, unsere Auffassungen liegen da näher, als Sie glauben.

Als Linker, der auch mit amerikanischen Linken vernetzt ist, stehe ich der in über 100 Jahren, seit dem spanisch-amerikanischen Krieg, gewachsenen US-Hegemonie höchst kritisch gegenüber.

Ich bin allerdings a) nicht der Meinung, daß diese sich innerhalb weniger Jahre eliminieren ließe, ohne daß es zu großen Verwerfungen käme und b) nicht der Meinung, daß Trump dieses Ziel verfolgt, sondern eher das gegenteilige.

fathaland slim, 17:07

||Jeder Präsident der USA, auch Trump, müsste die weltweite Hegemonie des Landes, so wie sie sich jetzt darstellt, mehr oder weniger unangetastet lassen.||

Eine sehr fatalistische Einstellung, sie verneint jede Hoffnung.

18:25 von fathaland slim

16:54, barbarossa2

>>Die Naivität, die sie mir anhängen, obwohl ich etliche Jahre älter bin als sie, nehme ich ..nicht übel.<<

Ich habe Sie lediglich gebeten, nicht naiv zu sein.

Und mit sechzig bin ich alt genug, um auch jemandem, der noch älter als ich ist, auf Augenhöhe gegenüberzutreten.

>>Trump kann man nur auf seine verbalen Äußerungen hin beurteilen, wogegen Clinton schon mehrfach ihre aggressive Einstellung in die Tat umgesetzt hat.<<

Nein. Sie können Trump nach seinem Geschäftsgebaren beurteilen. Als Politiker ist er ein unbeschriebenes Blatt, und das, was er sagt, widerspricht sich ständig und andauernd.

Ich wüsste nicht, welche aggressive Einstellung Frau Clinton bisher in die Tat umgesetzt hätte.
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Wenn Sie behaupten etwas nicht zu wissen, ist Vorsicht angebracht.
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Als Letztes sind jetzt sicherheitsrelevante E-mails verbotenerweise auf Privatservern aktuell.
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Wenn Sie andere Texte auch nur überfliegen würden, könnten Sie Ihre Behauptung nicht aufrechterhalten

18:25 von fathaland slim

Ich wüsste nicht, welche aggressive Einstellung Frau Clinton bisher in die Tat umgesetzt hätte.

Aber mein Bester, ich dachte das wüßten sie bereits. Aber da kann ich ihnen und allen Clintonsympathisanten weiterhelfen. Einfach googlen : Hillary Clinton- ihre dunkle Seite.

@tagtest

"Auf Vox.com gibt es einen sehr guten Beitrag, der darstellt, worum es bei dieser Wahl geht."

Sollen wir uns nun eine Doku von einem Meinungsmacher anschauen?

Und von welcher Demokratie in den USA sprechen Sie überhaupt?
Es ist bekannt das in den USA eine Oligarchie herrscht.

Das sagt zum einem die Princeton University, als auch Ex-US-Präsident Jimmy Carter.

19:00, barbarossa2

>>Aber mein Bester, ich dachte das wüßten sie bereits. Aber da kann ich ihnen und allen Clintonsympathisanten weiterhelfen. Einfach googlen : Hillary Clinton- ihre dunkle Seite.<<

Ich bin kein Clintonsympathisant.

@fathaland slim "Trump ist ein Oligarch"

Irgenteinem muß das ganze Zeug ja gehören. Deshalb gibt es Oligarchen.
Die einen befassen sich mit Lautenspiel die anderen mit Geldverdienen.

Der Verlierer: Der amerikanische Wähler

Ich bin schweren Herzens am Freitag zur Wahlurne gegangen und habe, mir die Nase zuhaltend, Donald Trump gewählt.
Dies geschah aus folgenden Gründen:
1. Ich mag keine Berufspolitiker und somit ist Hillary Clinton für mich schon ausgeschieden.
2. Ich bin der Meinung, dass Trump zwar ein Großmaul, aber nicht so gefährlich für den Weltfrieden ist wie die aktivistische demokratische Präsidentschaftskandidatin.
3. Ich bin ziemlich sicher, dass Frau Clinton die Wahl gewinnt. Wenn dann, wie ich annehme, alles schlechter wird, kann ich wenigstens ruhigen Gewissens behaupten, dass ich sie nicht gewählt habe.
4. Ich bin auch voll davon überzeugt, dass sich etwas im Lande ändern muss und man nicht so weitermachen kann wie bisher. Mit Donald Trump wird es Veränderungen geben. Ob es allerdings mit ihm am Ruder den Bürgern besser gehen wird steht in den Sternen.

18:54, kommentator_02

>>fathaland slim, 17:07
||Jeder Präsident der USA, auch Trump, müsste die weltweite Hegemonie des Landes, so wie sie sich jetzt darstellt, mehr oder weniger unangetastet lassen.||

Eine sehr fatalistische Einstellung, sie verneint jede Hoffnung.<<

Nein, tut sie nicht. Sie beschreibt lediglich die sehr eingeschränkte Macht des amerikanischen Präsidenten.

Ohne eine intensive Diskussion in der amerikanischen Gesellschaft, die sich u.a. auch in den Ergebnissen der Parlamentswahlen niederschlagen muss, wird es unmöglich sein, die eingefahrenen Gleise zu verlassen. Die Beharrungskraft des Status Quo ist zu groß.

Und Donald Trump wird gewiss nichts daran ändern.

Hillary Clinton wird übrigens auch, selbst wenn sie wollte, keinen Krieg vom Zaun brechen können. Das amerikanische Volk ist profund kriegsmüde.

Bush hätte seine Kriege aus diesem Grunde auch nicht führen können, hätte es nicht den 11. September gegeben, den er als Angriff auf die USA (um)deuten konnte.

Trump wählbar ?

Es gibt sicherlich etlich Gründe, gegen Hillary Clinton zu sein, dies macht Trump aber noch nicht wählbar.
Wie kann man allen Ernstes jemanden für wählbar halten, der ein notorischer Lügner ist, Ausländer hasst ,Frauen verabscheut und die Frage stellt, warum man Atomwaffen nicht einsetzt, wenn man sie hat !?

Da die Mehrheit der hier im Forum Mitwirkenden für Trump zu sein scheint, kann es sich eigentlich nur um Forenbots handeln - eine andere Erklärung wäre undenkbar.

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