Studie zur Kinderarmut - Arm bleibt arm

12. September 2016 - 05:22 Uhr

Bremerhaven, Gelsenkirchen und Offenbach sind die Spitzenreiter: Hier wachsen besonders viele Kinder in Armut auf. Deutschlandweit wächst laut einer Bertelsmann-Studie die Kinderarmut. Für die meisten der knapp zwei Millionen Betroffenen ist Armut ein Dauerzustand. Von G. Engel.

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Kommentare

Hurra, wir haben eine Studie!

Wieviele Studien braucht es eigentlich, um das Offensichtliche zu sehen?
Und wie weit ist es vom Erkennen von Mißständen, bis zu deren Behebung?
Klappt das noch, bevor den Menschen der Geduldsfaden mit unseren Luxuspolitikern reißt und sie die AfD an die Macht wählen? (nein, besser wird es dadurch bestimmt nicht!)

Und dies trotz relativ guter

Und dies trotz relativ guter Konjunkturlage. Fazit; der Gesellschaftsvertrag wird nicht eingehalten (mit diesem System kann er gar nicht eingehalten werden, das nur nebenbei), das hat politische Folgen. Ungerechtigkeit ist nicht bloss ein moralisches Problem.

Hartz-4 Karussell

Ich glaube, dass es Vorteile bringt im Karussell zu verbleiben, allerdings nicht für die, die drin sind...

Was wird sich ändern?

Ändert sich daran was?
NEIN!
Wie oft ließt man diese Studien?
Immer mal wieder halt.
Präkäre Lebenslagen mit Niedriglöhnen, Alleinerziehende ohne Aussicht auf Verbesserung.
Alles wie gehabt und sich weiter ausbreitend.
Auch ließ man immer wieder das dieses Kindergeld als Einkommen angerechnet wird.
Ist doch immer das gleiche.
Es ist also nicht für die Kinder. Es ist das "Einkommen der Eltern" was anzurechnen ist.
Aber egal was man dazu sagen will, es werden sich immer Leute finden die beim kleinsten Anzeichen von ein wenig mehr Geld für Geringverdiener ( Kindergeld wird nicht mehr angerechnet) laut "Ungerechtigkeit" brüllen!
Es sind die sich nicht wagen Ihre Ansprüche geltend zu machen und dafür lieber nach unten treten.
Somit bleibt alles wie gehabt.
Eine von vielen Studien an denen sich nichts ändern wird egal wie oft sie auch angeprangert werden.
Es ist wie ein altes Buch das sich vom Wind allein aufschlägt. Ab und zu halt.

Ein Hauptgrund wird gar nicht

Ein Hauptgrund wird gar nicht erwähnt: Die exorbitant niedrigen Löhne in Deutschland. Bei signifikant höherem Lohnniveau gäbe es diesen Skandal nicht. Aber die Einstellung des neolioberalen Mainstreams, Kinderarmut - wenn es sie überhaupt gibt - wäre ein Kolleteralschaden der notwendigerweise nicht vorhandenen Arbeitsmarktregulierung, verhindert die Verbesserung. Wir brauchen eine an den Menschen orientierte regulierende Arbeitsmarktpolitik.

ein Grund für Radikalisierung

zitat
"Nur 12,5 Prozent der Arbeitslosen und Hilfsbedürftigen schaffen es, dauerhaft wieder aus ihrer Lage herauszukommen."
-
Vielleicht sollte man bei einer Reform nicht nur an Geld denken. Es gilt den Horizont zu erweitern und langfristig zu denken. Das ist bei der Hartz IV Reform nie bedacht worden. Durch prekäre Arbeitsverhältnisse wird im unteren Arbeitsmarkt oft nur minimal über Hartz IV verdient.
-
Die Politik der letzten Jahre hat dies zu vertreten. Armutsentwicklung geschieht über einen längeren Zeitraum und ist nicht in kurzer Zeit umkehrbar. Wir werden erleben wie die Armut in Deutschland zunimmt und Radikale immer mehr Zulauf bekommen. Hier nützt es nichts Statistiken zu beschwören wonach es dem "Durchschnitts"-Deutschen immer besser geht. Eine zeitl. befristete Reichensteuer von 5%, für die 10% mit dem höchsten Vermögen, würde bereits nach fünf Jahren die Staatsverschuldung auf null drücken.
-
Mich schaudert schon vor den Entwicklungen der nächsten Jahrzehnte.

"Ihre Chancen auf eine große

"Ihre Chancen auf eine große Karriere stehen eher schlecht."

Wieso müssen die Ansprüche immer "das ganz große Geld" sein? Genau das ist doch der Fehler, denn je höher die Ansprüche, desto größer die Enttäuschung wenn man es nicht schafft. Auch ein geregeltes Einkommen als Handwerker ist ausreichend zum glücklich sein.

Das Problem mit der Armut liegt doch wohl eher darin, dass es zu viele unterbezahlte jobs gibt von denen man eigentlich nicht leben kann. Das Modell der 450€-jobs und die Leiharbeiter stehen da ganz vorne an den Dingen die dringend korrigiert werden müssen.

P.S.: Wir können nicht alle Chefs/Stars sein und der Anspruch dies werden zu können zeigt das Problem der Wertschätzung auf. Wir müssten eigentlich einen Feiertag einführen, an dem sämtliche Putzfrauen, Müllmänner, Supermarkt-Wareneinräumkräfte usw. geehrt werden, denn ohne diese funktioniert unsere Gesellschaft nicht. Was gibt es neben der Mißachtung noch? Schlechten Lohn.

Das Problem liegt auch in der Mentalität

Früher war es allgemein üblich, wenn man selbst in prekären Verhältnissen lebte alle Kraft und Hoffnung auf die eigenen Kinder zu fokussieren, damit die es eines Tages einmal besser haben als man selbst, heute herrscht bei vielen Eltern deutlich mehr Egoismus (oder weniger Altruismus) vor.

Allein wenn ich sehe, dass Eltern die ohnehin den ganzen Tag, oder den Großteil davon, Zuhause sind, sich dort nur gelegentlich mal mit dem eigenen Kind befassen, könnte ich heulen.

Das zweite große Problem ist die steigende Zahl von Alleinerziehenden, die im Grunde die gleiche Ursache (Egoismus) hat. Ehen und Familien werden heute mit deutlich weniger Anstrengung zusammengehalten, das ist absolut furchtbar für Kinder, psychisch und finanziell.

Nein, Früher war nicht alles besser, aber einiges!
Denn nicht jeder Fortschritt ist ein Schritt in die richtige Richtung. Das gilt vor allem für das Ehe- und Familienbild, das ein Resultat falsch verstandener Freiheit und Selbstverwirklichung ist.

Ist es nicht auffällig ?

Im Süden haben wir die geringste Kinderarmut, in Süden hat die SPD auch nix zu melden !

Lösungen?

Zwei Millionen Kinder leben in Armut - das ist vielleicht nicht mal die korrekte Zahl, wer weiß das schon genau? Die monatlich veröffentlichten Arbeitslosenzahlen sind ja nicht nur gefühlt falsch sondern es gibt ja durchaus Gründe, wer warum nicht als arbeitslos erfasst wird. Beim Thema Armut, so stelle ich mir das vor, könnte es ähnlich sein.

Es wäre jetzt einfach Lösungen zu fordern. Würde ich auch gerne machen. Aber ich denke, dann sollte man einen Lösungsansatz gleich mitbringen statt einfach nur zu fordern und ich gebe zu, ich habe keinen. Oder nichts, was ich als solchen ansehe. Man könnte die Mindestlöhne deutlich anheben z.B.
Oder man sollte sich Gedanken machen, wie es allgemein mit der Einkommenssituation aussieht. DE war mal ein Land, in dem gut gezahlt wurde.

Eines darf man aber auf keinen Fall nicht aus dem Auge verlieren: wer in Armut aufwächst, nichts anderes kennt, könnte später so weiterleben und dem System (fast immer) auf der Tasche liegen und nie Einzahler werden.

Wer ist Schuld?

Würden wir, wie in letzter Zeit immer wieder behauptet, von einer "links-grün versifften" Regierung regiert, dann gäbe es keine Kinderarmut.
Da wir aber von einer neoliberalen Regierung in einer marktkonformen Demokratie regiert werden, gibt es viele arme Kinder bei uns.

Dass diese Kinder aber weder bis 10 zählen, noch schneiden oder kleben können und dass sie kaum Obst und Gemüse zu essen bekommen, liegt nicht an der Regierung, sondern an den Eltern, die es trotzdem, dass sie den ganzen Tag zu hause sind, nicht schaffen, ihren Kindern einfachste Dinge beizubringen oder ein gesundes Essen zuzubereiten.

Ist schon klar, wenn man 24 Std. am Tag zu hause ist, hat man keine Zeit günstig zu kaufen und selbst zu kochen. Für kindliche Bildung ist erst recht keine Zeit.

Kinderarmut?

Hochkonjunktur, freie Stellen beinahe ohne Ende, Mindestlohn..

Tja. Wenns die Eltern nicht stört und die von Sozialhilfe leben wollen und zu faul sind, sich Arbeit zu suchen - bleiben deren Kinder eben arm.

Ach - nicht die Eltern sollen das ändern, sondern die anderen? - OK: Dann muss der ALG2-Satz eben gesenkt werden.

Den Sozialpakt, den Herr Gabriel fordert, gibt es doch schon längst:
"Gehst Du arbeiten, kriegst Du bezahlt".

klassisches Familienbild wahren

" Als Gründe für diese großen Unterschiede nennt Anette Stein von der Bertelsmann-Stiftung unter anderem: "In den östlichen Bundesländern ist die Arbeitslosenquote deutlich höher als im Westen und dort gibt es zudem eine höhere Zahl an Alleinerziehenden." "
Gerade im Bezug auf Zuletztgenannte verstehe ich nicht warum das klassische Familienbild ausgedient haben soll und von der Politik immer weniger gefördert und gefordert wird.

Begrifflichkeiten !

Kinderarmut bedeutet das ein Volk arm an Kindern ist.
Kinderreichtung bedeutet im umgekehrten Sinn ja auch nicht das die Kinder im Ferari zur Schule fahren !!!

Deutsch kann so einfach sein.

Warum werden mit diesem Begriff Kinder politisch missbraucht von Ihnen ? Die Kinder können doch nichts für die Umstände in denen sie und ihre Eltern leben.

@Der weise Mann

Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu, aber wenn die Eltern ihren Hintern nicht hoch bekommen, sei es aus Dummheit, Faulheit oder Abgestumpftheit, sollten die Kinder trotzdem nicht darunter leiden. Wenn sich jemand nicht richtig um seinen Hund kümmert und ihn vernachlässigt, würde ich ja auch dafür sorgen, dass das nicht so weiter geht, um es mal ganz platt zu sagen. Natürlich müsste es auch Programme für die Eltern geben, um aus der Lethargie usw. herauszukommen, ganz klar. Leider ist in Deutschland für so etwas kein Geld da...

Wie jetzt?

Haben wir gestern bei Anne Will nicht gelernt "Den Deutschen geht es so gut wie nie!"? komisch...

Tja,

an diesem Beitrag kann man sehen, das wir genügend eigene Probleme in Deutschland haben und statt diese zu lösen stürzen wir uns voller Elan auf die nächsten. Deutschland ist es nicht wert das man ihm Kinder schenkt, weil es diesen Schatz nicht zu würdigen weiß.

sozialdemokrarische Irrealitäten

Es sind halt die alten sozialdemokratischen Illusionen, die immer noch in den Köpfen der Soziologen und Journalisten herumspuken.

Versteht es endlich - die Familie ist die primäre Erziehungsinstitution. Sie prägt die Kinder und nachgeschaltete Institutionen wie Kindergarten und Schule können das Elternhaus nicht komplett ersetzen. Sie können die Prägung der ersten 3 Jahre auch nicht komplett überschreiben.

Das ist nun einmal ein Fakt und egal wie viel die Linken von der Lufthoheit über den Kinderbetten träumen - die Mehrheit der Bürger will die Familie und ihren Erziehungsauftrag nicht abschaffen.

@Der weise Mann

"Hochkonjunktur, freie Stellen beinahe ohne Ende, Mindestlohn.."

Haben Sie mal versucht eine Familie mit Mindestlohn zu ernähren und zusammen zuhalten? Da Bedarf es schon einer guten Vollzeitstelle um genug Geld zu verdienen. Vollzeit und Familie wird aber auch schwierig da man ab und zu mal Termine mit den Kindern hat wie Arzt,Kindergarten, Schule usw. Ich würde mal behaupten, dass Deutschland zu einem Kinder- und Familien unfreundlichen Land verkommen ist. Inzwischen gibt es ja sogar Campingplätze wo Kindern der Zutritt nicht erlaubt ist.

@06:52 von Der weise Mann

Vorab bemerkt, machen Sie Ihrem Pseudonym keine Ehre, im Gegenteil...

"freie Stellen beinahe ohne Ende"
Oft werden qualifizierte Fachkräfte gesucht, das ist nichts für jedermann, außerdem sind die Auswahlkriterien streng und die Ansprüche relativ hoch.

"Mindestlohn.."
Der Mindestlohn alleine reicht oft nicht einmal um die Miete, Heiz-, Wasser- und Stromkosten zu bezahlen...!
#aufstocken Hinzu kommt dass man dadurch als Rentner in die Altersarmut gerät. Um Altersarmut zu vermeiden, müsste der Mindestlohn bei mindestens 15 € die Stunde liegen.

"Wenn's die Eltern nicht stört und die von Sozialhilfe leben wollen und zu faul sind, sich Arbeit zu suchen - bleiben deren Kinder eben arm."
Diese Aussage ist zynisch und falsch. Sie diffamieren damit pauschal alle arbeitssuchenden Arbeitslose als faul. Die Wahheit ist, die überwiegende Mehrheit der Arbeitslosen sind mit Ihrer Situation unzufrieden und wollen arbeiten, finden aber trotz Bewerbungen und Vorstellungen keine!

Den Kreis durchbrechen

Die Unterstützung muss den Kinder zu Gute kommen und nicht deren Eltern, die nach jahrelanger Arbeitslosigkeit womöglich jeden Antrieb verloren haben.

Flächendeckend Jugendclubs, Sportkurse und kostenloses Schulessen - so ließe sich der Kreis womöglich durchbrechen.

@06:31 von tomtomtoy

"Ist es nicht auffällig ?
Im Süden haben wir die geringste Kinderarmut, in Süden hat die SPD auch nix zu melden !"

Das liegt nicht an der Politik, sondern hat v.a. mit der starken Automobilindustrie Süddeutschlands (Mercedes-Benz, BMW, Audi, Porsche) zu tun, die den Ländern Baden-Würtemberg und Bayern erhabliche Steuereinnahmen bescheren und somit letztlich viel zum Wohlstand der Bevölkerung beitragen. Hinzu kommen die Tourismus-Einnahmen als meistbesuchte Länder Deutschlands wegen der Natur (Wälder, etc.), Sehenswürdigkeiten (Schloss Neuschwanstein, etc.) und Veranstaltungen (Oktoberfest, etc.)

@GeMe

Ich sehe das ähnlich, und glaube auch nicht, dass nur durch mehr Geld (was solls denn sein? Sätze verdoppeln?) die Kinder gleich gesünder essen und von ihren Eltern eine grundlegende Erziehung erhalten, um halbwegs Fit für die Schule zu werden.

Sich zuhause zusammensetzen, das kleine Einmaleins lernen, Sprache üben - all das klappt auch wunderbar ohne Geld. Dafür braucht es vor allem Zeit - und die sollte ja reichlich vorhanden sein.

Hier würde ich mir wirklich eine Studie wünschen, die die Ursachen der Armut der Eltern aufdeckt, und diese versucht mit der Bildungssituation der Kinder zu korrelieren. Mein Verdacht wäre, dass sich dann sehr schnell ein Zusammenhang zeigen wird, und nicht das fehlende Geld die Ursache, sondern nur das Symptom ist.

-mrzottel

Hochkonjunktur? Problem der Mentalität?

Wie sieht denn die "Hochkonjunktur" aus? Niedriglöhne, Zeitarbeit, befristete Verträge

"Mentalität"? Und wer schon einmal arbeitslos geworden ist weiß wie es ist, vom Jobcenter drangsaliert und in präkäre Verhältnisse gezwungen, statt vermittelt zu werden.

Da ist es leicht Hoffnung und jeglichen Antrieb zu verlieren.

Alleinerziehende als Egoisten zu bezeichnen ist schon dreist. Gut 50% der ehemaligen Partner kommen ihren Unterhaltspflichten nicht nach!!!

Die Ehe einziges Modell? Die Frau gehört hinter den Herd? Ich glaub es einfach nicht. Bis vor wenigen Jahren sahen CSU und CDU kein Erfordernis per Gesetz gegen Vergewaltigung in der Ehe vorzugehen.

Kinderarmut im 21. Jahrhundert in Deutschland? Kümmern wir uns darum diese ab zuschaffen, statt in der Welt ständig den moralischen Zeigefinger zu erheben.

Im Prinzip ist es doch ganz einfach...

Allen Kindern sollte der Zugang zu allen angesprochenen kulturellen, schulischen und sonstigen gemeinschaftlich förderlichen Unternehmungen, Veranstaltungen und Events KOSTENFREI ermöglicht werden.
In einem "so reichen" Land ist das doch möglich... ansonsten müssen eben gezielt Steuergelder dafür erhoben und bereitgestellt werden.

@ 06:56 von Ländlicher.87

"klassisches Familienbild wahren"

"... und dort gibt es zudem eine höhere Zahl an Alleinerziehenden." "
"Gerade im Bezug auf Zuletztgenannte verstehe ich nicht warum das klassische Familienbild ausgedient haben soll und von der Politik immer weniger gefördert und gefordert wird."

1. Die Familie wird von der Poltik weiterhin gefördert, fordern kann man sie aber nicht, das wäre eine Einmischung in das Privatleben wie es die Nazis getan haben mit kinderreicher Familie und dem frauenfeindlichen antiquirtem Frauenbild als Geburtsmaschine und arbeitsloser Hausfrau, also Putzfrau, Wäscherin und Köchin für die Famlie.
2. Man kann Alleinerziehende nicht verhindern, wenn sich Partner oder Eheleute trennen oder scheiden lassen, das ist ihr gutes Recht - vor allem wenn die Kinder unter Streitigkeiten und Auseinandersetzungen leiden würden
3. Aufgrunddessen gibt es mehr Alleinerziehende (insbesondere Frauen) die haupts. von Armut bedroht sind und deshalb am meisten finanz. Unterstützung benötigen

keine Zukunft

Die verantwortungslose Politik einer abgekoppelten Kaste umgeben von Ja-Sagern bietet unserem Volk keine Zukunft.

Armut ist relativ

Die Statistik sagt erst einmal nur aus, dass in Städten wie Bremerhafen, Gelsenkirchen oder Offenbach besonders viele Kinder bei Eltern aufwachsen, die ein so niedriges Einkommen haben, dass der Staat ihren Lebensentwurf finanzieren muß. Ob die Kinder dann "in Armut" aufwachsen, ist damit noch nicht beantwortet, denn Familien mit sechs Kindern bekommen bei uns immerhin mehr als 40000Euro an Nettotransferleistungen jährlich (einfach mal mit einem H4-Rechner nachrechnen)!

Die Kosten für Essen und Kleidung steigen pro Kind aber nicht linear. Die Transfersätze schon. Spielzeug und Kleidung werden wiederverwendet und ein Kinderwagen oder eine Wickelkommode muß auch nur einmal angeschafft werden. Wenn man im H4-System drin ist, rechnet es sich also, viele Kinder zu haben.
Sprich: während Alleinerziehende mit einem Kind auf H4 ein hartes Leben haben, hat eine Großfamilie auf H4 ein gutes Netto, das über dem Durchschnittsnetto liegt. Ein Lebensentwurf, der in Offenbach häufig gelebt wird.

Deutschland geht es gut

so gut wie noch nie.
Waren das nicht die Worte unserer völlig von der Realität entwurzelten Kanzlerin?
Selbst im besten Konjunkturhoch steigt die Kinderarmut.
Und die Verantwortlichen Politiker haben die Chuzpe zwischen Hummerbankett und Lobbyistentreff, sich selbst noch dafür zu loben.

Man kann Kapitalisten nicht dafür verantwortlich machen, dass sie kapitalistisch handeln und den Mensch nur als Resource zum Gelderwerb betrachten.
Es ist nicht Aufgabe der Banker oder der Konzernvorstände, moralisch und ethisch zu handeln.
Dies ist die Aufgabe der Politik. Die Politiker sollten sich für die Zustände im Land schämen anstatt sich über die erbeuteten Gewinne der Kapitalisten zu freuen.
Dazu müsste man allerdings das Hummerbankett verlassen und mit offenen Augen, gern auch mal Nachts und gerne auch mal allein durch die Strassen unsere Städte, den sogenannten Brennpunkte gehen.
Dann können wir wieder darüber reden wie gut es dem Land und den Menschen geht.

mit nem Weinglas in der Hand predigen, Wasser zu trinken

hier sitzen und wettern: die faulen Arbeitslosen , Alleinerziehenden etc. Es wäre sicher eine gute Erfahrung, mal eine Business-Mutti mit gutverdienendem Ehemann, SUV, womöglich Haushaltshilfe für 2 Monate quasi als Tauschmutti in einen sozialen Brennpunkt zu schicken. Ob sie dann alles gut geregelt bekommt, wage ich mehr als zu bezweifeln.
Es wäre m.M. eine wichtige Erfahrung, würde die teilweise überhebliche Meinung mancher User sicher etwas verändern.

diese studie...

so kurz, nachdem die bundesregierung neue regeln zur überwachung der Hartz-IV empänger beschlossen hat (die eher einer hexenjagd gleichen).

und dann hier im forum die leute, die was von "faulenzern" erzählen und nichts besseres zu tun haben, als alles, was den anschein hat, politisch links zu sein, in die pfanne zu hauen.

die kinder sind ihnen anscheinend völlig egal!

und währenddessen werden die paar prozent, die eh schon mehr haben als alle anderen zusammen, noch reicher. in deutschland läuft einiges schief, wenn die zukunft des landes, nämlich die kinder, schon keine chance mehr haben, sobald sie das licht der welt erblicken.

und kein danke an die wähler der AfD, die nur mal so protest wählen, aber immer noch nicht kapiert haben, dass diese partei denen, die eh schon nichts haben, auch noch den letzten rest wegnehmen werden (einfach mal das parteiprogramm der AfD lesen, falls man das überhaupt kann).

@ Der weise Mann 06:52

Mit ihren nicht sehr weisen Ausführungen haben sie mich überhaupt nicht überzeugt:
Wie erklären sie sich, dass fast 1,5 Millionen der ALG2-BezieherInnen erwerbstätig sind?
Hochkonjunktur: Die meiste Rendite wird im Export gemacht, da gibts viele freie Stellen für Facharbeiter. Gerade in den für die Binnenkonjunktur relevanten Bereichen, in denen Frauen arbeiten, wird gekürzt und rationalisiert. Die Löhne und Gehälter dort sind im Keller, der Mindestlohn die Regel.
Ihre pädagogische Logik im Umgang mit Armut kenne ich aus den Geschichtsbüchern der Sozialen Arbeit: es fehlt nur noch die Forderung nach Arbeits- und Erziehungslagern.

Arm bleibt nicht arm, es wird immer mehr.

Arm bleibt nicht arm, arm wird immer mehr. Der Wohlstand wächst und wächst, Deutschland war noch nie so reich. Die schwarze Null steht hoch am Himmel. Noch nie gab es soviel Superreichen. Sie zahlen zu dem real immer weniger Steuern, dank unzähligen Steuerschlupflöcher, gegen die man natürlich nichts unternehmen kann. Die Multinationals machen es ja ihnen vor. Zahlen muss die Rechnung der Mittelstand und kleinere Unternehmungen sowie Otto Normalverbraucher. Und bei den Ärmsten geht es ans Eingemachte. Christlich und sozial war die Politik noch nie, aber das man so dumm ist und ganze Gettos züchtet, die in einigen Jahren nicht mehr zu bändigen sind, ist schon erstaunlich.

Am 12. September 2016 um 06:56 von Ländlicher.87

So unter uns.. Alleinerziehende sind nicht immer freiwillig alleinerziehend... und hinzu kommt, dass die "klassische Familie" massiv gefördert wird..

Schauen sie auch zB mal auf die Lohnabrechnung von Kinderlosen..

Vorurteile

gut, wenn selbst jene Studie aussagt, dass manchen Eltern(teilen) "der Aufwand zu hoch ist, einen Gutschein [für ein Schulessen] vom Amt zu holen.", sollten sich dahingehened betroffene Eltern schämen.

Wenn ich aber so manch anderen Kommentar auch nur überfliegen, kommen schnell diejenigen zur Sprache, die schreiben können unter den mach-Dir-ein-Bild gelehrten. Ich kann mir bspw. _nicht_ vorstellen, dass auch nur ein Großteil der Elternteile der in Armut befindlichen Kinder 24 Std. zu Hause gelangweilt herumsitzt. Und ja, an Schulasuflügen oder Schüleraustausch mangels wirtschaftlicher Stärke des Eltern(teil)hauses nicht teilnehmen zu können, ist wirklich nicht schön.
Ja, die Politik sollte zumindest versuchen,
bedürftigen Familien (bspw: Vollarbeit Alleinerziehend, aber in Finanzen & Planung eine Niete) Zugänge näher zu bringen.

Nicht nur das Kindergeld wird angerechnet

oder Unterhaltszahlungen des Vaters - nein, auch kleine Zuwendungen der Großeltern oder anderer Personen müssen ab einem Betrag von 10 Euro dem Jobcenter mitgeteilt werden, damit es das Geld auf das Familieneinkommen anrechnen kann.

Sprich: Oma schenkt dem Enkel zum Geburtstag 50 Euro - der Enkel würde es gern sparen, darf es aber nicht, weil es als Familieneinkommen gilt und auf die Höhe der Leistungen der gesamten Familie anzurechnen ist.
Somit hat die Oma also auch die Mama und die Geschwister beschenkt, ohne es zu wollen. Der Enkel lernt: Wenn ich Geld bekomme, ist es gleich wieder weg.

Nicht angeben=strafbarer Betrug.

Der Junge, der arbeiten geht, um sich einen Wunsch z.B. Führerschein zu erfüllen, darf sein Einkommen bis auf ein Taschengeld auch abgeben.
Er lernt: Arbeiten lohnt sich nicht, ich leiste was und bekomme nichts dafür.

DAS ist die Botschaft, die Hartz4 aussendet. Du musst arbeiten, viel leisten; aber es bleibt dir nichts davon-
Leistung lohnt sich nicht mehr.

Systemfehler Armut

Armut ist systemimmanent. Seit Jahrzehnten verstärkt sie sich, und immer mehr Kinder haben hungrige Augen. Auswege gibt es nur für wenige, meist wird Armut chronisch. Das Schulsystem lässt Unterschichtskinder nicht nach oben, viele Untersuchungen belegen das. Es geht darum, die Teufelskreise zu durchbrechen. Mehr Krippen und Kindergärten, besser qualifiziertes und bezahltes Personal dort und in den Grundschulen, qualifizierte offene Jugendarbeit können den Kindern Chancen eröffnen. Grundsätzlich geht die Richtung zu einem Bedingunglosen Grundeinkommen BGE, mit dem die weitere Verarmung verhindert und eigenverantwortliche Lebensführung unterstützt wird.

Mr. Quick sagt dazu..

..üble Zeiten. Immer mehr Menschen werden in die Armut abgedrängt. Was ist das Ziel?

Ganz einfach - diejenigen die ganz unten sind ergreifen notgedrungen jeden Strohhalm der Ihnen gereicht wird. Tür und Tor für weitere Ausbeutung und Gewinnmaximierung öffnen sich.

@Einfach Unglaublich

„[…] die Mehrheit der Bürger will die Familie und ihren Erziehungsauftrag nicht abschaffen.“

Seltsamer Zusammenhang, den sie da konstruieren. Was die Mehrheit der Bürger angeblich will, ist ja für die von Armut und sozialer Vernachlässigung betroffenen vollkommen unerheblich. Und offensichtlich klappt es ja mit Familie und Erziehungsauftrag in den genannten sozialen Schichten nicht. Armut in Deutschland ist nicht primär eine Frage des Geldes, sondern eine Frage der Motivation. Wenn Kinder aus armen Haushalten nicht zählen oder schneiden können, dann hätte ein Besuch des Kindergartens schonmal wesentlich mehr geholfen als ein gut gemeinter aber schlecht umgesetzter Erziehungsauftrag der Eltern.

@RatlosinDeutschland

"Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu, aber wenn die Eltern ihren Hintern nicht hoch bekommen, sei es aus Dummheit, Faulheit oder Abgestumpftheit, sollten die Kinder trotzdem nicht darunter leiden."

Sie wissen schon, dass ein nicht unerheblicher Teil der Menschen, die staatliche Transferleistungen beziehen müssen, sogar Vollzeit berufstätig sind aber davon nicht leben können?
Sie wissen auch, dass viele Alleinerziehende Leistungen erhalten müssen, weil Arbeitszeiten und Kinderbetreuungszeiten nicht vereinbar sind, wenn sie denn überhaupt einen Kitaplatz bekommen? (Wochenendarbeit, Spätdienste, Nachtdienste)
Sie wissen schon, dass es viele Menschen gibt, die aus Krankheitsgründen nicht vermittelbar sind, Leistungen beziehen müssen und auch Kinder haben?

Dann zu sagen, sie würden "den Hintern nicht hochbekommen", empfinde ich als Beleidigung der Menschen, die arbeiten möchten und liebend gern mit ihrem Einkommen ihre Familie ernähren würden.

Dazu benötigen wir extra Studien

Jeder hier im Land weiß es, dazu brauchen wir keine Studie sondern Abhilfe.
Da wird überall Geld in die Hand genommen, ja zum Teil verschwenderisch ausgegeben. Nur in die Zukunft wird nicht investiert, die Kids sind unsere Zukunft.

Ohne Worte.

Bei solchen Kommentaren "Vielen Eltern ist das Essen offenbar zu teuer oder der Aufwand zu hoch, einen Gutschein vom Amt zu holen. " fragt man sich schon wo die Probleme liegen. Auch wenn die Kinder kein Obst essen oder nicht im Sportverein sind liegt das doch nicht an H 4 sondern hauptsächlich an den Eltern.

Ich weis wovon ich spreche, selbst Scheidungskind, kaum Geld mit 4 Geschwistern aufgewachsen.

Es geht auch ohne das große Geld, man muss selber aktiv werden.

Und wenn die Kinder bei der Einschulung in Ihrer Entwicklung nicht soweit sind, ist das auch die Schuld der anderen?

Nicht ärgern immer nur wundern!!

Da wird für viel Geld eine Studie angefertigt deren Resultat jeder mit mittlerem Verstand auch ohne diese wusste.
Die nächste Studie wird wohl lauten „nachts wird es dunkel in Deutschland“ oder „Wasser ist nass wenn es nicht gefroren ist“!!
Das ist ein weiteres Zeichen für meiner einen das unsere Politiker kaum noch bezug zur bürgerlichen Realität haben.

Deutschland geht es doch gut

wird immer wieder von Politikern geäußert.

Es zeigt sich wieder einmal, dass Politiker offensichtlich den Bezug zur Realität im Land verloren haben.

Da die jahrelange "Sozialpolitik" die Aufgaben, die ureigene Aufgaben der Familie sind, sich angeeignet hat, wurde die Familie einer ihrer zentralen Aufgaben entbunden, was sie letztlich immer mehr zerstört hat. Alleinerziehende Elternteile sind die Folge dieser verfehlten "Sozialpolitik".

Darüber hinaus ist die Halbtagsschule noch weit verbreitet. Wie soll da ein alleine erziehendes Elternteil eine Arbeit aufnehmen, die genügend Einkommen sichert?

Und dann sind da ja auch noch die skandalösen Steuern auf Konsumgütern, die je weit über die Mehrwertsteuer herausgehen.

Zusätzlich wurde durch die "Energiewende" der Strom deutlich verteuert. Auch hier ist die Politik für Kinderarmut verantwortlich.

Fazit: Würde der Staat nicht so skandalös in die Taschen selbst der Ärmsten greifen, gäbe es diese Kinderarmut nicht.

Armut in Deutschland

Kaum fällt der Begriff "Armut in Deutschland", bevorzugt in Zusammenhang mit Kindern, stellen sich die Menschen hierzulande eine Armut vor, die mit der Armut in Afrika gleichzusetzen ist. Was die meisten dabei überlesen: Armut ist in Deutschland relativ. Wie auch im Artikel steht: Wer weniger als 60% unter dem Durchschnittsnettoeinkommen liegt, gilt als arm. Das heißt, es wird immer Armut geben. Das ist auch gewollt, denn dahinter steckt ein gewaltiger Geschäftszweig mit unglaublichen Umsätzen.
Von 2000€ netto im Monat kann man definitiv leben. Vor wenigen Jahrzehnten verdiente ein Facharbeiter weniger. Für Geringverdiener gibt es zusätzlich noch staatliche Zuschüsse.
Alle(!) Kinder in Deutschland haben kostenlosen Zugang zum Schulsystem und damit die Chance, der Armut zu entkommen. Es liegt in der Verantwortung der Eltern, dafür zu sorgen, daß diese Chance wahrgenommen wird. Hier sollte der Staat Anreize schaffen, anstatt die Transferleistungen noch weiter zu erhöhen.

@08:26 von Nachtwind

"So unter uns.. Alleinerziehende sind nicht immer freiwillig alleinerziehend... und hinzu kommt, dass die "klassische Familie" massiv gefördert wird..

Schauen sie auch zB mal auf die Lohnabrechnung von Kinderlosen.."

Also das verstehe ich nicht so ganz.
Wenn ich mein Gehalt berechne einmal mit Kind und einmal ohne so macht das einen Unterschied von 23€ / Monat.
Nennen sie das eine massive Förderung?!
Wobei ich der Meinung bin Alleinerziehende verdienen mehr Förderung, weil ich die Erziehung von Kindern als Job für die Allgemeinheit ansehe.

Kinderarmut in Deutschland

Kinderarmut in Deutschland hat nicht nur eine, sondern viele ineinandergreifende Ursachen.

AUCH die Gesellschaftsentwicklung trägt dazu bei : Wir entwickeln uns immer weiter zu einer reinen Leistungsgesellschaft, und Erfolg in dieser wird inzwischen ZU oft allein an materiellem Besitz festgemacht. Diese Botschaft rieselt doch heutzutage überall und permanent nicht nur auf Erwachsene, sondern auch auf Kinder ein. Nur wer XYZ hat und sich leisten kann, der ist WER.

Hier braucht es eine gesellschaftsübergreifende Lösung, die ALLE Auslöser erkennt, aufgreift und sich um Abhilfe bemüht. Mit dem Finger nur auf EIN Problem zu zeigen und andere mitauslösenden Faktoren zu ignorieren ist keine Lösung. Dies ist letztlich eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die möglicherweise auch mal ein Überdenken der Begriffe "Wert" und "Leistung" innerhalb der Gesellschaft erfordert ???

@Ungeschoent

"Mit der deutschen Bevölkerung geht es steil bergab" das ist natürlich Unsinn. So schlimm auch die Situation von Kindern in präkären Lagen ist, "steil bergab" scheint es ja nicht zu gehen, denn die Situation hat sich ja leicht gebessert.

@Emil66

"Da wird für viel Geld eine Studie angefertigt deren Resultat jeder mit mittlerem Verstand auch ohne diese wusste"

Nein. Eben nicht "wusste", sondern allenfalls "ahnte". Ganz abgesehen von den regionalen Unterschieden. Wie wollen Sie denn Politik machen? Immer nur mit dem Bauch? Oder ist es nicht doch besser, einige verifizierte Daten zu haben?

Wir haben offiziell 2,6

Wir haben offiziell 2,6 Millionen Arbeitslose und 600.000 freie Stellen. Selbst wenn alle Arbeitsplätze besetzt wären, bleiben noch 2 Millionen Arbeitslose übrig, die dann quasi unverschuldet Arbeitslos sind und zwangsläufig in Harz4 landen. Und da die Wirtschaft nicht bereit ist daran etwas zu ändern, muss sie natürlich für die Arbeitslosen aufkommen und für jedem Entlassenen eine Sondersteuer zahlen um Arbeitslosen ein angemessenes Leben zu ermöglichen, samt dem familiären Anhang. Alternativ dazu könnte die Regierung sich auch darum kümmern, die 150 Milliarden Euro, die jedes(!) Jahr an Steuergeldern hinterzogen werden, einzutreiben. Dann wäre auch noch genug Geld vorhanden um "armen" Familien einen Sozialarbeiter zu Seite zu stellen. Denn eine Minimalversorgung über Harz4 ist nicht alles was diese Familien benötigen. Und darum hat sich der Staat zu kümmern. Natürlich auch um gleiche Vorraussetzungen bei allen Kindern = Chancengleichheit.

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