Kommentare - Flüchtlingshelfer: "Die Motivation ist immer noch hoch"

23. August 2016 - 08:38 Uhr

Vor einem Jahr hatte die Kanzlerin der Flüchtlingskrise ihr "Wir schaffen das" entgegengehalten. Viele der Helfer in Deutschland glauben weiter daran. Ihre Aufgaben haben sich im vergangenen Jahr geändert, die Motivation ist geblieben, berichtet Jan Philipp Burgard.

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Kommentare

die Motivation

ist nicht mehr bei allen Flüchtlingshelfern so hoch wie der Artikel suggerieren möchte. Ich kenne eine Lehrerin, die Deutschkurse für Flüchtlinge gibt, ganz gut. Die beklagt sowohl fehlende Pünktlichkeit, fehlende Motivation als auch Respektlosigkeit der ganz überwiegend jungen männlichen Flüchtlinge. Da kommt man zum Unterricht oder auch nicht, spielt mit dem Handy und geht vor Unterrichtsende. Das ist sicher nicht repräsentativ, aber es gibt eben mehr und weniger Motivierte aus unterschiedlichen Gründen. Und die Welt ist weder schwarz noch blütenweiß

@12.11fathalandslim:afd,bevölkerung,echte ängste

"Die Flüchtlingsthreads werden eindeutig gekapert,denn sie spiegeln nicht das BevölkerungsMeinungsbild.
Die AfD liegt bundesweit bei 15%,nicht bei 90%"

Da haben Sie Recht.Aber irgendwie auch nicht ganz,denn ich denke schon,daß bestimmte Inhalte, mal die, mal die,populär sind.
Nicht alle,die Sie in die Ecke"Afd" chieben, gehören da hin-ich kenn div."Gruppen",die von Ihnen da verortet werden,aber andere Motive+Hintergründe+auch Hilflosigkeiten haben.
Sie reden in diesen u.a.Zusammenhängen gerne von"Querfront".
Das hilft nicht weiter.Links+Rechts werden berechtigte Wünsche/Thesen gekappert+nur weil diese"Protagonisten" uns zurecht nicht gefallen,finden sich diese Wünsche+Thesen doch in einer Vielzahl der Bürger,individuel durchaus verschieden,auch verschieden motiviert+berechtigt.
Das gleiche mit Ihrer Ablehnung von Zusammenhängen,die Sie gerne als VTs verspotten.
Bestimmte Zusammenhänge sind aber Fakt.
Daß die von Idioten nochmal speziell fehlinterpretiert werden=nicht meine Schuld.

12:03 Autowanderer

Danke für Ihre Antwort. Ihr Hinweis auf die Militärdiktatur erhellt dennoch nicht, warum Frau Lückes Vater vor den Kommunisten geflohen sein soll. Oder sollte es eigentlich Obristen heißen?

"Die Motivation ist immer noch hoch"

wäre ja nett, wenn es denn stimmt. Nach dem Studium bisheriger Forenbeiträge scheint mir das fraglich.

Was jedoch immer deutlicher wird, die Flüchtlinge sollen hier integriert werden, dauerhaft bzw. für immer. Warum eigentlich? Um bei uns eine demografische Lücke zu füllen? Unser Land hat die meisten Einwohner Europas und das wird auch noch eine Weile so bleiben.

Ich finde das sehr egoistisch. In Syrien und anderen Krisenländern wird es sicher irgendwann wieder besser werden als heute. Dort braucht man dann die Menschen, die sich zum großen Teil bei uns aufhalten und wohl kaum zurück wollen. Schon heute klagen afrikanische Länder darüber, dass ihre Mittelschicht wegbricht, weil diese sich ins gelobten Land (Deutschland) aufmachten und aufmachen für ein besseres Leben.
"Wir schaffen das" sollte man vielmehr nach Afrika projizieren, um dort lebenden Menschen zu helfen, nicht nur wo Bodenschätze lagern und geostrategische Interessen bestehen. Wasser für alle wäre schon mal ein Anfang.

Flucht vor Kommunisten?

Ich halte das für journalistische Schlampigkeit und fände es gut, wenn die Tagesschau erklären würde, was hier eigentlich gemeint ist.

Julia Lücke erinnert sich an

Julia Lücke erinnert sich an den Moment, in dem sie einer syrischen Familie helfen sollte, auf Fotos im Internet den enthaupteten Vater zu identifizieren.
Kann das ihre Aufgabe sein, oder fehlt da die Distanz zu sagen: "Das ist zuviel für mich!"?

kommt es jetzt vor allem auf die Hilfe bei der Integration an. Das fängt mit der Begleitung bei Behördengängen an und geht über Deutschkurse bis hin zur Wohnungssuche."
Auch das sind Themen akuter Hilfestellung im Alltag und nicht Themen der Integration ...

Ein Fußballtrainer des örtlichen Vereins stärkt sich mit gefüllter Paprika für einen Kick mit drei Kindern aus Nigeria. Ein junger Afghane erzählt seiner Deutschlehrerin, wie er in seiner Heimat wegen wechselnder Liebesbeziehungen verfolgt wurde. Eine Rentnerin fiebert mit einem jungen Mann aus Syrien der Antwort eines Vermieters entgegen, dessen Wohnung sie zuvor gemeinsam besichtigt haben
Das ist unnötige Romantisierung, die Probleme verschleier

Laut einer gerade

Laut einer gerade erschienenen Studie des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung der Humboldt-Universität Berlin ist sich die Mehrheit der Ehrenamtlichen einig, dass Deutschland durch die verstärkte Ankunft von Geflüchteten im Herbst 2015 nicht überfordert gewesen sei.
Das zeigt doch auch auf, wie realitätsfern die Wahrnehmung der Helfenden zum Teil ist. Die Überforderung der Behörden ist/war überall spürbar, ebenso die gesellschaftlichen Fliehkräfte.

Die überwiegende Mehrheit der Befragten möchte mit ihrem Einsatz die Gesellschaft zumindest im Kleinen verändern (97 Prozent) und ein Zeichen gegen Rassismus setzen (90 Prozent).
Die politische Motivation mancher Helfenden, die Gesellschaft zu verändern, ist sicher keine Hilfe bei der Orientierung in unserer Gesellschaft.

Aus den Gesprächen deutet

Aus den Gesprächen deutet sich vielmehr an, dass diejenigen, die bislang aktiv waren, sich auch weiterhin engagieren.

Ich hab auch schon einige motiviert kommen und frustriert wieder gehen sehen. Die befragt aber niemand.

12:32, Autowanderer

>>Sie reden in diesen u.a.Zusammenhängen gerne von"Querfront".<<

Ich habe den Begriff nicht erfunden, und er ist deutlich definiert. Der Wikipediaartikel ist hilfreich, auch der englischsprachige, der Begriff heißt da "Third Position".

Die AfD kann durchaus in Teilen als Querfrontphänomen begriffen werden.

>>Das gleiche mit Ihrer Ablehnung von Zusammenhängen,die Sie gerne als VTs verspotten.<<

Ich spotte nicht, dazu ist das Thema zu ernst. Die Grenze zwischen Verschwörungstheorien und faktenbasierten Einschätzungen ist unscharf, und VT haben die Eigenschaft, durchaus teilweise auf Fakten zu basieren. Es kommt dann eben darauf an, wie diese gewertet werden. Klassische Verschwörungstheorien zur Flüchtlingsfrage sind beispielsweise Behauptungen, hinter dem Flüchtlingsstrom stecke ein Plan der "Eliten" (ein sehr unscharfer Begriff, der vieles bedeuten kann), Europa umzuvolken und die traditionellen Kulturen hier auszulöschen. In diesem Zusammenhang wird gern George Soros genannt.

@12:11 von fathaland slim

"Die Flüchtlingsthreads werden eindeutig gekapert, denn sie spiegeln nicht das Meinungsbild der Bevölkerung wieder."
#
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Kein Tread wird jemals das Meinungsbild der Bevölkerung wiedergeben, jeder fühlt sich nur wohl bei Kommentare die Ihm gefallen.
Jetzt um diese Uhrzeit finden Sie halt mehrheitlich Rentner oder Vorruheständler, Hausfrauen und arbeislose Musiker hier. Etwas später ist dann halt Ihre Gruppe mehrheitlich unterwegs in den Foren.
Niemals wird das Meinungsbild der Bevölkerung abgebildet, das werden auch Sie noch lernen.

@12:11 von fathaland slim

Die Flüchtlingsthreads werden eindeutig gekapert, denn sie spiegeln nicht das Meinungsbild der Bevölkerung wieder.

Die AfD liegt bundesweit bei 15%, nicht bei 90%.
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Hallo..., sie erwecken den Eindruck als ob sie von folgendem ausgehen...

90% der Bürger finden: "Wir schaffen das" und das ist eine gute in sich durchdachte Sache!!!

15% der Bürger finden die AFD unproblematisch...

15% der Bürger finden: "Wir schaffen das" als problematisch???

Es sind wohl weitaus mehr und dennoch haben sie recht..., die Kaperung von Foren ist ein gebräuchlich, alter Hut!!!

Wir werden ewig Probleme haben wenn uns die sachliche Analyse verloren geht..., ich selbst würde wohl niemals die AFD wählen aber die Probleme sind gewaltig und es wird nicht sachlich/ehrlich verarbeitet!!!

@Vincent15 05:30

Zitiere:
Dieser Beitrag ist nur Merkel-Werbung und wird auch so von der Mehrheit der Leser so gesehen.
........
Ihrer Sicht zu diesem TS-Bericht fehlt es leider an stichhaltigen Fakten.
Morgen schon vergessen...

12:28, geritt65

>>08:32 von Norge3
"Die Straftaten veruebt von Nichtdeutschen sind nicht angestiegen trotz 1.000.000 mehr Fluechtlingen im Land."

Warum schreiben Sie hier so einen Unsinn.
Schauen Sie sich die Statistiken der Landeskriminalämter und des Bundeskriminalamtes an, die strafen Sie lügen. Kann man alles googeln wenn man will.
Man(n) kann aber auch die 3 Affen Spielen.<<

Ja, man kann sich beim BKA und den LKAs kundig machen, dann erkennt man, dass der User "Norge3" Recht hat, auch wenn er etwas missverständlich formuliert.

Sicherlich gibt es einen Anstieg der absoluten Deliktzahlen. Das liegt daran, dass mehr Menschen im Lande sind. Die Gefahr für Sie und mich, Opfer eines Verbrechens zu werden, steigt dadurch aber nicht.

Wenn Leute abwandern, sinken die Deliktzahlen, absolut gesehen.

Und sind alle Menschen weg, dann haben wir eine Kriminalitätsrate von genau null.

Das halte ich aber nicht für einen zielführenden Ansatz zur Verbrechensbekämpfung.

Als ich zuletzt mit einer

Als ich zuletzt mit einer Frau gesprochen habe welche in einer Verwaltung arbeitet, hat sie mir berichtet das sie nicht wisse was schlimmer sei, das endlose "Anstieren" ihrer Person (sie ist recht jung und sehr hübsch) von den männlichen "(Wirtschafts-) Flüchtlingen" und gleichzeitiges Getuschle und Gegrinse, oder völlig hysterische sogenannte Flüchtlingshelfer welche alle je für sich beanspruchen das ihre jeweils betreute Gruppe / Familie wichtiger sei als die des anderen Flüchtlingshelfers und "Hilfe" (in welcher Form auch immer) jeweils bei den eigenen Betreuten zuerst zu erfolgen habe.

Laut ihrer Angaben geht das mitunter soweit das sich "Flüchtlingshelfer" wegen dieser "Konkurrenz" fast schon gegenseitig an den Hals gehen.
Sie und ihre Kolleginnen haben ein ganz anderes Bild, und das löst nur noch Kopfschütteln aus wie sie sagt.

Es gibt Helfer welche fast schon "irre krankhaft" (ihre Aussage) versuchen sich zu überbieten, womöglich könnte man sowas auch "Motiviert" nennen.

@geritt65

Persoenliches Abwertung von Forumteilnehmer macht die Wahrheit der Kriminalstatistik deshalb auch nicht anders. Folgen Sie besser der Statistik und den Fakten als sich ohne jegliche Reflektion dem rechtspopulistischen Meinungen anzuschliessen

14:20, tagesschlau2012

>>Kein Tread wird jemals das Meinungsbild der Bevölkerung wiedergeben, jeder fühlt sich nur wohl bei Kommentare die Ihm gefallen.
Jetzt um diese Uhrzeit finden Sie halt mehrheitlich Rentner oder Vorruheständler, Hausfrauen und arbeislose Musiker hier. Etwas später ist dann halt Ihre Gruppe mehrheitlich unterwegs in den Foren.
Niemals wird das Meinungsbild der Bevölkerung abgebildet, das werden auch Sie noch lernen.<<

Das muss ich nicht lernen, das weiß ich. Viele meiner Mitforisten allerdings nicht, die meinen, dass sich hier die wahre Einheitsvolksmeinung artikuliere. Ich halte ein Diskussionsforum für sinnfrei, in dem sich Gleichgesinnte treffen. Es heißt Diskussions-, nicht Vetlautbarungsforum.

Bin übrigens weit entfernt davon, arbeitslos zu sein. Aber persönliche Difdamierungsversuche können Sie sich nicht verkneifen, das weiß ich aus leidvoller Erfahrung.

@veda3

Zitiere:
Ich kenne die Praxis zu gut, um an dieses "Wir schaffen das" zu glauben.
.........
Da brauche ich den Glauben nicht zu bemühen, es gibt ja belegbare Fakten.
.
Bisher hat sich Merkels aufmunterndes
"Wir schaffen das",
was auch immer dazu beigetragen hat,
doch zum großen Teil,
trotz aller Schwierigkeiten,
als jetzt wahrnehmbare Realität heraus gestellt.

11:31 von Autowanderer

Als Atheist ist es mir die religiös motivierte Hilfe, mit Ihrem Konstrukt aus von mir nicht unbedingt nachvollziehbaren Regeln und Erklärungen, schon von Natur aus etwas suspekt ... Ich habe bei meiner Arbeit eher den Gedanken, eine Dienstleistung zu erbringen, von einer gleichbleibenden Qualität ohne Ansehen der Person. Im übrigen fair allen Beteiligten gegenüber, auch den Ämtern und Sachbearbeitern, mit denen man quasi ständig in Kontakt ist.

14:22, Fuzius Kon...de..

>>Wir werden ewig Probleme haben wenn uns die sachliche Analyse verloren geht..., ich selbst würde wohl niemals die AFD wählen aber die Probleme sind gewaltig und es wird nicht sachlich/ehrlich verarbeitet!!!<<

Wir werden sowieso ewig Probleme haben, egal mit was.

Und was eine sachliche Auseinandersetzung mit der Flüchtlingsproblematik angeht, da gehen die Meinungen weit auseinander. Ich gehe mal davon aus, dass sämtliche Foristen hier meinen, sie würden sich mit dem Thema sachlich auseinandersetzen.

Die altbekannte Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdeinschätzung.

14:22, Fuzius Kon...de...

>>Hallo..., sie erwecken den Eindruck als ob sie von folgendem ausgehen...

90% der Bürger finden: "Wir schaffen das" und das ist eine gute in sich durchdachte Sache!!!

15% der Bürger finden die AFD unproblematisch...

15% der Bürger finden: "Wir schaffen das" als problematisch??<<

Nö. Das ist Ihre Interpretation meiner Aussage, die ich allerdings nicht einmal ansatzweise nachvollziehen kann.

@tagesschlau2012, 14:20

Kein Tread wird jemals das Meinungsbild der Bevölkerung wiedergeben, jeder fühlt sich nur wohl bei Kommentare die Ihm gefallen.

Dann hätte ich das Kommentieren in diesem Forum schon längst aufgegeben. Ich begebe mich auch nicht auf tagesschau.de, um mich zu vergewissern, dass möglichst viele meiner Meinung sind.

Übrigens ist das, was Sie schreiben (dass die Threads nicht repräsentativ sind), doch genau das, was @fathaland bedauernd angemerkt hat. Aber grade bei diesem Thema lese ich so oft Kommentare, in denen jemand seine Meinung als die "des Volkes" ausgibt, dass ich mich frage, wer denn nun hier fälschlicherweise die Aussagekraft dieses Forums überschätzt.

14:32, Königsberg

Ich kenne auch Damen in der Verwaltung. Die sehen das anders als Ihre Bekannte. Ich nehme aber Abstand, deren Erfahrungen hier zu schildern, denn die sind ähnlich allgemeingültig wie die Ihrer Bekannten. Nämlich gar nicht.

Meine Bekannten stützen meine Meinung, Ihre die ihrige.

@14:56 von frosthorn

"Aber grade bei diesem Thema lese ich so oft Kommentare, in denen jemand seine Meinung als die "des Volkes" ausgibt, dass ich mich frage, wer denn nun hier fälschlicherweise die Aussagekraft dieses Forums überschätzt."
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Auch Hühner sind der Meinung am Gatterzaun ist die Welt zuende. Wenn ein User von "wir" schreiben sitz vielleicht noch jemand im Zimmer.
Die Meinung des Volkes werden Sie und ich, also wir niemals erfahren.
Zu einer Volksabstimmung wird es hier in DE nicht kommen.

Wir schaffen das

Wer nicht glaubt, dass wir das schaffen können, wird auch keinerlei Anstrengungen unternehmen, es zu schaffen.

Egal was.

Als Frau Merkel die berühmten drei Worte sagte, meinte sie damit gewiss nicht, dass es anstrengungslos, quasi von selbst, gehen würde.

Insofern betrachte ich ihre Worte als Appell. Dieser Appell macht natürlich diejenigen wütend, die keine Fremden mögen. Das sind nicht wenige und waren es auch noch nie.

Wir schaffen das II

In der ZEIT vom 18. August ist eine mehrseitige Chronologie der Ereignisse, die zu Merkels "Wir schaffen das!" geführt haben, zu finden. Sehr zu empfehlen.

fathaland slim, 16:31

||Dieser Appell macht natürlich diejenigen wütend, die keine Fremden mögen. Das sind nicht wenige und waren es auch noch nie.||

Leider waren und sind es nicht wenige.
Zum Glück ist es aber bei weitem nicht die Mehrheit, auch wenn es hier im Forum manchmal so auszusehen scheint.

@16:31 von fathaland slim

"Als Frau Merkel die berühmten drei Worte sagte, meinte sie damit gewiss nicht, dass es anstrengungslos, quasi von selbst, gehen würde.

Insofern betrachte ich ihre Worte als Appell. Dieser Appell macht natürlich diejenigen wütend, die keine Fremden mögen. Das sind nicht wenige und waren es auch noch nie."
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Ausser diesen drei Worten ist von Fr. Merkel nichts gekommen. Verschiedene Kassen werden geplündert und die Hoffnung ist groß das man erst nach den BTW die Steuern erhöhen muß.
Dieses Appell macht auch mich wütend da kein Konzept zu erkennen ist wie die Probleme zu lösen sind. Alleine die fehlenden Wohnungen sind nicht machbar, da die geforderten Baurichtlinien in DE zu keinem preiswerten Wohnungsbau führen können.
Wenn Sie daraus fremdenfeindlichkeit lesen, dann ist das Ihre sache.

Zu Merkels "Wir schaffen

Zu Merkels "Wir schaffen das":

1. Wer ist hier mit "wir" gemeint `?

Es ist bekannt, dass über 70% der Deutschen eine Änderung in der Migrations-Politik will.

2. Sind "wir" überhaupt gefragt worden, ob wir diese massive Veränderung unserer Bevölkerung auch wirklich wollen ? Nein.

Wer gegen die Mehrheit der Deutschen einfach weiterregiert, der kann sich nicht mehr auf eine demokratische Legitimation herausreden.

I

@Am 23. August 2016 um 16:31 von fathaland slim

"Wer nicht glaubt, dass wir das schaffen können, wird auch keinerlei Anstrengungen unternehmen, es zu schaffen."

--> Ihre grundlegende Sichtweise ist nach meinem Dafürhalten aus zwei Gründen sehr skurril:

1. Wieso sollen "wir" es schaffen? Ich persönlich führe ein erfolgreiches Leben. Es ist an den Neuankommenden sich anzustrengen, auf eigenen Füßen zu stehen. Wir können - von mir aus - gerne Unterstützung bieten. Erfolgreiche Einwanderungsländer im traditionellen Sinne wie die USA, Kanada und von mir aus auch Deutschland nach 1945 (deutsche Vertriebene) und 1990 (Ostdeutsche) setzen auf Eigenverantwortung, Qualifikation und Leistung der Einwandernden.

2. Wieso "können"? Sollten wir nicht die Frage erst einmal klären, ob wir das schaffen WOLLEN??! Ich wurde nicht gefragt. Die Millionen, die unkontrolliert eingewandert sind, sind zunächst maximal Flüchtlinge, die - wenn Asylstatus geklärt - einen TEMPORÄREN Schutz genießen.

16:30, tagesschlau2012

>>Die Meinung des Volkes werden Sie und ich, also wir niemals erfahren.<<

Es gibt keine "Meinung des Volkes", aber ganz viele Meinungen ganz vieler Individuen. Um die zu ermitteln gibt es die Demoskopie. Kann man hier im "Deutschlandtrend" oder bei der ZDF-Konkurrenzveranstaltung nachlesen.

Bei demoskopischen Fragen hängt das Ergebnis stark davon ab, was und wie gefragt wird. Das ist bei Volksabstimmungen nicht anders.

>>Zu einer Volksabstimmung wird es hier in DE nicht kommen.<<

Hätte es in den frühen Siebzigern Volksabstimmungen zur Haarlänge von jungen Männern gegeben, hätte ich nicht so ausgesehen, wie ich damals aussah.

Im übrigen gibt es Volksbegehren in Deutschland. Nur nicht auf Bundesebene.

In Ländern, in denen es so etwas gibt, liegt die Beteiligung meist unter 50%.

um 14:32 von Königsberg

" sie nicht wisse was schlimmer sei, das endlose "Anstieren" ihrer Person (sie ist recht jung und sehr hübsch) von den männlichen "(Wirtschafts-) Flüchtlingen" und gleichzeitiges Getuschle und Gegrinse,"

Das war jetzt wirklich lustig da sie hier ziemlich präzise eine Standardbeschwerde von Menschen aus dem Angelsächsischen und Französischen Kulturraum über die Deutschen wiedergeben:
Gerade von dort stammende Frauen und Schwarze oder Asiaten schliessen daraus auf übelsten Rassismus und Sexismus der uns dazu bringt offen aggressiv zu "starren".
Dort gilt der Blick in die Augen nicht wie hier als Mindestmaß an Höflichkeit durch zur Kenntnisnahme des anderen sondern als mit Gewaltandrohung unterfüttertes revierverhalten; wie hier üblich im Kaffee zu sitzen und Passanten zu kommentieren ist entsprechend auch ein No-Go.
Wobei es auch immer "Kiekstnso"s"wasgugstdu"s gab;
Menschen deren Unsicherheit sie in die Offensive zwang
und da will man sich doch nicht einreihen

14:56, fataland slim

Ich sprach nicht von einer "allgemeingültigen" Erfahrung, sondern wollte nur die Erfahrung meiner Bekannten wiedergeben welche tagtäglich mit "motivierten Helfern" in Kontakt ist.

Sollte das nicht Ihre Sichtweise oder "Meinung stützen" obliegt es natürlich Ihnen, inwiefern Sie etwaige Dinge beurteilen.

Der Unterschied zu Damals

alle Flüchtlinge wurden zum Arbeiten gebraucht denn davon gab es genug um den Wiederaufbau Deutschlands zu schaffen. Und alle haben aus eigener integrative Deutsch gelernt ohne Fremdsprachen Kurse die gab es damals nicht in der Form wie es heute angeboten wird. Und wie Sie auch richtig schreiben,alle waren so ziemlich in gleicher Not und Armut.

16:43, tagesschlau2012

>>Dieses Appell macht auch mich wütend da kein Konzept zu erkennen ist wie die Probleme zu lösen sind.<<

Für Sie ist kein Konzept erkennen. Das heißt aber nicht, dass es keins gäbe. Sie unterstellen, die Verantwortlichen würden einfach ins Blaue hinein träumten.

>>Alleine die fehlenden Wohnungen sind nicht machbar, da die geforderten Baurichtlinien in DE zu keinem preiswerten Wohnungsbau führen können.<<

Es gibt, leider ausgerechnet in Gebieten, in denen die Fremdenfeindlichkeit grassiert, gewaltigen Wohnungsleerstand. Hätte ich nicht einen alten Berliner Mietvertrag, dann würde ich bspw. nach Brandenburg oder MV ziehen, wie so einige meiner Kollegen. Da kann man für einen Appel und ein Ei wohnen. Dass die Mieten in Berlin steigen, liegt ebenfalls an Zuwanderern. Aber anderen.

>>Wenn Sie daraus fremdenfeindlichkeit lesen, dann ist das Ihre sache.<<

Man kann es natürlich auch zuwanderungsinsuzierten Pessimismus nennen. Klingt freundlicher, sagt aber das gleiche aus.

@16:52 von fathaland slim

"In Ländern, in denen es so etwas gibt, liegt die Beteiligung meist unter 50%."
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Wer nicht wählen oder abstimmen geht, hat keine Meinung und diesen ist das Ergebnis egal. Das kann aber nicht der Grund sein keine Referenden in DE durchzuführen.
Beim Deutschlandtrend sollte die erste Frage sein "werden Sie an der nächsten BTW teilnehmen". Sollte die Antwort nein sein, müßten die Antworten in einer gesonderten Statistik geführt werden.
Das ist meine Meinung.

Was will uns dieser Artikel suggerieren?

Wir sollen immer an das Mantra "Wir schaffen das" glauben.
Die Realität hat aber in den meisten Fällen die Bahnhofsklatscher eingeholt. Die Stimmung ist entscheidend gekippt, aber die eingehandelten Probleme werden täglich größer.

Die Motivation ist immer

noch hoch? Wem wollen Sie das noch weismachen. Die Realität spricht eine andere Sprache.

Es gibt Menschen, die noch

Es gibt Menschen, die noch immer an das Wir schaffen das!"glauben. Es gibt allerdings aber immer mehr Realisten.

16:49, Darth_Vador

Sie bringen es sehr schön auf den Punkt: Sie wollen nicht.

Brauchen Sie auch nicht. Es gibt genügend andere, die wollen, auch wenn sie vielleicht skeptisch sind, ob es zu schaffen ist. Das ist ein grundlegender Unterschied zu Ihrer Haltung, die ich für die einer kleinen Minderheit halte. Ich kann mich natürlich auch irren. Das herauszufinden, wäre Gegenstand einer geschickten demoskopischen Fragestellung.

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