Kommentare - Cannes verhängt Burkini-Verbot am Strand

13. August 2016 - 15:24 Uhr

Das Tragen einer Burka ist in Frankreich schon seit fünf Jahren verboten. Nun geht die Stadt Cannes noch einen Schritt weiter: Auch Burkinis - Badekleidung für verschleierte Frauen - sind ab sofort nicht mehr erlaubt. Die Empörung darüber ist groß. Von Barbara Kostolnik.

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Kommentare

Spät

Da ist die Tagesschau wieder früh drann. Die Nachricht hatte ich schon letzte Woche gesehen.

So ändern sich die Zeiten...

Noch vor wenigen Jahren war es unschicklich am Ostseestrand nur mit Badehose bekleidet oder gar im Bikini baden zu gehen. Jetzt kehrt man das ganze um. Es soll verboten werden, ZUVIEL Kleidung zu tragen beim Baden.

Jeder sollte das tragen dürfen, was er mag. Solche Gesetze haben in einer freiheitlichen Gesellschaft keinen Platz. Kleidervorschriften für die Zivilbevölkerung... unmöglich!

Zeichen für Unterdrückung

Das Verhüllen der Frau empfindet man doch bei uns als Zeichen der Unterdrückung der Frau und Gefahr. Inwieweit dies beim Kopftuch gesehen wird, hängt wohl von der wetter bedingten Situation ab.

Da kämpfen Generationen von Frauen für Gleichberechtigung bei uns und einige wenige Muslime bringen ein anderes Bild in die Öffentlichkeit. Schade.

Traurig:

Denn die Leidtragenden sind letztlich die Frauen. Mag sein, dass das " Burkiniverbot" das Sicherheitsgefühl des Bürger erhöht, eine
" Befreiung der muslimischen Frau" stellt es nicht da, genausowenig wie ein Burka, Niquab oder Kopftuchverbot: Im Gegenteil.

Die Folge ist tatsächlich, dass die Frauen, (die entweder gezwungen oder aber freiwillig diese Form der Verhüllung tragen) aus dem gesellschaftlichen Leben und der Öffentlichkeit und damit auch an gesellschaftlicher Teilhabe per Gesetz ( und Vorurteil ) ausgeschlossen werden.

Ich sehe darin keine " Befreiung" der Muslimas. Ich sehe darin sehr wohl, dass sie WIEDER unfreier werden - und von Teilhabe ausgeschlossen werden. Was für Integration natürlich "total förderlich" ist - Wie alle Massnahmen, die Menschen von Teilhabe an der Öffentlichkeit ausschließen.

Vollverschleierung

Wenn so ein respektloser Unsinn für westliche, europäische Werte steht, kann man sich nur noch fremdschämen oder gleich voll verschleiern.

Burkini nein

aber Neoprenanzüge sind erlaubt. Die bedecken auch alles, sind aber nicht so gnädig, die Wohlstandsringe zu kaschieren.

Aber das ist eine Frage für die Gerichte, ob das einseitige Ganz-Körper-Verhüllungsverbot nicht ein Verstoss gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz darstellt.

Aber wegen eines Fanatikers, denn nichts anderes ist ein Mann, der erklärt, dass ein Burkini eine "Uniform des extremistischen Islamismus" sei.

Wie viele Anschläge in Europa sind denn bitte im Burkini begangen worden? Oder in der Burka? Oder überhaupt von Frauen?

Hier reagieren sich Leute aus Verzweiflung darüber, dass sie sich machtlos fühlen, an Unschuldigen ab.

Nix hat man gelernt. Gar nix hat man aus der Geschichte gelernt.

Eine Religionsgemeinschaft wird an den Pranger gestellt. Und das unter der Überschrift "Gefahr" ... und die Gesellschaft schaut zu und findet auch, dass da "was passieren muss".

Bin ich die einzige, die da Assoziationen kriegt?

wirklich übertrieben!

Absolut übertriebener Aktionismus mit xenophobem Charakter. Anders sieht es aus, wenn eine Frau (oder wer auch immer, sieht man nicht) eine Vollverschleierung trägt. Das ist für mich eine Vermummung und gehört grundsätzlich untersagt!

Die Regierung sollte einen

Die Regierung sollte einen Bussgeldkatlog aufstellen, dieser hat sich schon woanders gut bewährt, von daher ist es doch eigentlich zu begrüßen das ein Pleitestaat eine neue Einnahmequelle anzapft.

Warum Empörung???

Wenn man diese Entwicklung einmal gelassener betrachtet, dann sollte es doch für jeden Menschen nachvollziehbar sein, dass ein Burka- und Burkini-Verbot ausgesprochen wird.
In dem europäischen Kulturkreis ist diese Art der Bekleidung nicht üblich und es ist meines Erachtens legitim, dass - so wie auch in den islamisch geprägten Ländern - die Menschen/Frauen sich entsprechend anpassen. Europäisch geprägte Frauen müssen sich in diesen Ländern auch durch Verhüllen entsprechend anpassen und da regt sich niemand auf, oder?

Was bei der Diskussion noch gar nicht erwähnt wurde ist der potenzielle Fall, dass ein Selbstmordattentäter unter einer Burka sich relativ sicher bewegen könnte - bis zum Zielort. Was passiert in der allgemeinen Wahrnehmung, wenn dieser Fall einmal eintritt?

Da finde ich ein präventiv wirkendes Verbot durchaus legitim, bevor in einem tatsächlichen Schadensfall eine erhebliche Eskalation der Reaktionen von Seiten der Bevölkerung eintreten würde.

Ambivalent

Einerseits finde ich die Verkleidung lächerlich, andererseits muss ich Verständnis für die Frauen aufbringen, die sich ohne das Kleidungsstück schämen und unwohl fühlen.
Dann wiederum denke ich, dass diese Bademode hier im Westen ebenso wenig passend ist wie die Oben-ohne-Bademode in muslimischen Ländern.
Man sollte Kirche/Moschee im Dorf lassen... vor allem dort, wo sie hingehört, sich anpassen.
Verbote sind wohl weniger geeignet als die berühmten Appelle (deutsche Variante)... die wohl auch nichts bringen.
Bis die religiösen Unterschiede sich anpassen, ist wohl noch ein langer, langer Weg.

Nackpflicht

Wie wäre es denn gleich mit einer generellen Pflicht, nur noch nackt rumzulaufen, damit niemand einen Sprengstoffgürtel oder was auch immer verstecken kann?!
Für die kälteren Jahreszeiten könnte man ja dann noch transparente Kleidung verpflichtend machen...

wie sich die Zeiten ändern

"Menschen, die sich am Strand verhüllen, könnten ein Ärgernis für andere darstellen."

Und früher war es verpönt, allzu viel Haut am Strand zu zeigen.

Burkini-Verbot

Jetzt fühl ich mich schon viel sicherer !!!

Denn vor Frauen im Burkini hab ich mich schon immer gefürchtet.

Gruß, zopf.

Steuerverbot

Ich schlage vor, dass der Burka/Burkini Verbot an einen Steuerverbot gekoppelt wird: Familien, die nicht mehr in der Öffentlichkeit Burkas/Burkinis tragen dürfen, dürfen auch keine Steuern mehr zahlen!

Unverschämtheit

Es ist also verboten sich über einem bestimmten prozentsatz zu bekleiden. Frauen werden gezwungen sich auszuziehen

Frage:

Die Vorschrift lautet:
"Jede Strandbekleidung, die ganz offensichtlich eine Religionszugehörigkeit demonstriert, wird verboten."

Das heißt doch- strikt ausgelegt- dass jetzt Nonnen in Tracht auch nicht mehr am Strand spazieren gehen dürfen, oder ?
Juden dürfen am Strand also zukünftig keine Kippa mehr tragen ?
Schließlich ist auch die Ordenstracht einer Nonne, die Kippa eines jüdischen Glaubensangehörigen ein bekanntes Zeichen - und damit ja eigentlich auch eine Demonstration ( also ein sichtbares Zurschaustellen ) der Religionszugehörigkeit ?

WENN das also strikt für JEDE "Strandbekleidung" ( sprich: Beim Aufenthalt am Strand getragene Bekleidung)
tatsächlich gilt, dann hat CANNES gerade einen ziemlichen " Rundumschlag" getätigt.

Mich wundert nicht, dass dies auf Kritik stößt, zeugt es doch allein von unüberlegtem Aktionismus ?

Nach reichlicher Abwägung...

Nach reichlicher Abwägung der Pro-und Kontraargumente halte ich es für angebracht, dass man in einer säkularisierten Gesellschaftsordnung auch gewisse Prinzipien einfordern darf.
Religion soll, kann und darf sich nicht über die Maximen der persönlichen Freiheit des Einzelnen und der Grundlagen des Miteinander (statt eines Nebeneinanders) aller Bürger erheben oder gar überschreiben.

Man(n) kümmert sich in Frankreich

In Bekleidungssachen galten in Frankreich schon immer besondere Regeln.
Bis vor etwa drei Jahren galt die "Verordnung zur Bekleidung der Frauen" vom 7. November 1800, nach der es Frauen verboten war, Hosen zu tragen.
Nur auf dem Pferd durften sie es.
Ob die Frauen in Cannes sich vielleicht ähnlich um die neue Vorschrift kümmern wie die Pariserinnen in all den Jahren ?

Gut so!

Wer im Burkini schwimmen will kann dies gerne tun ... in der Türkei, Arabien oder so.

Unverständlich.

Während das Burka-Verbot durchaus nachvollziehbar ist, erscheint das Burkini-Verbot doch ziemlich unangberacht. Anders als bei der Burka ist bei Burkinis durchaus eine Identifizierung möglich.

Ist auch unhygiensich

Mit der kompletten Wäsche verschwitzt ankommen und dann im Schwimmbad waschen...igitt!
Mittelterlich ist es sowieso, das wollen wir in Deutschland nicht mehr.

Ich bin für Bukrini und

Ich bin für Bukrini und Burkazwang der entsprechenden Ehemänner/Brüder etc.

Dies extra erzeugte Ungleichheit kotz mich an.

@justahuman

Sie werden nicht gezwungen...sie wollen freiwillig baden gehen.

Burka/Burkini

Viele Muslimische Frauen fuehlen sich "nackt" in Badeanzug oder Bikini. Ich finde es respektlos, eine Frau zur Enthuellung zu verpflichten, oder sie einfach auszuschliessen.
Bei dem Thema Burka sehe ich die Sache anders, aber das ist eine andere Diskussion.
Hier geht es darum, dass andere Badegaeste sich gestoert fuehlen koennten. In einem Land, wo der rechtextreme Front National zweitstaerkste Partei ist ,ist das nicht wirklich ueberraschend. So faengt offizielle Ausgrenzug und Stigmatisierung an...

re background

"In dem europäischen Kulturkreis ist diese Art der Bekleidung nicht üblich und es ist meines Erachtens legitim, dass - so wie auch in den islamisch geprägten Ländern - die Menschen/Frauen sich entsprechend anpassen."

Sie würden sich niemals trauen, den Juden die Kippa oder den Sikhs den Turban zu verbieten. Was im europäischen Kulturkreis auch nicht üblich ist.

Burkaverbot ja,

weil es die Identifizierung von Menschen im öffentlichen Raum erschwert oder unmöglich macht, unter einer Burka können sich z. B. auch rechtsradikale Männer verstecken. Das Burkini-Verbot -soweit ein Burkini das Gesicht nicht verhüllt- ist alberner Aktionismus eines albernen Kommunalpolitikers, der ebenso wie manche unserer Länder-Innenminister den Stammtisch bedienen will.

Burkiniverbot

Es ist Sache der Stadtverwaltung, wie sie ihre Badeordnung gestaltet. In manchen Hallenbädern müssen Langhaarige (beiderlei Geschlechts) Badekappen tragen, obwohl das nicht die Haarmenge in den Filtersystemen verringert und wenn die Stadtverwaltung von Cannes den Burkini verbietet, dann kann man dagegen protestieren, mehr aber auch nicht. Es ist wahrscheinlich auch verboten, an öffentlichen Badestränden mit normaler Straßenbekleidung ins Wasser zu gehen. Was tun Leute an öffentlichen Badestränden, denen daran liegt, sich bewußt vom Rest der Badegäste abzugrenzen? Es gibt doch genügend Meeresufer, wo man machen kann, was man will. Die FKK-Freunde müssen doch auch diese Alternative wählen, wenn die Badeordnung das Nacktbaden verbietet.

Auch wenn...

es manchen Foristen nicht passen wird:die Burka und auch die Vollverschleierung sind unzweifelhaft die Sichtbarmachung einer Weltanschauung und der Beweis, daß im Islam die Frau weit weniger Wert ist als der Macho-Mann! Oder hat jemand schon gesehen, daß moslemische Männer sich beim Baden im Meer auch verhüllen? Respekt für den Bürgermeister von Cannes!

Vor wenigen Jahren?

Wann? 1910? 1955? Der Begriff "wenig" ist mal relativ und mal relativer ...

Wir sind alle nackig geboren,

Wir sind alle nackig geboren, weil Gott es so gewollt hat.
Wenn ich nackig rumlaufe, es sei denn es ist erlaubt, bekomm ich nen Strafzettel, weil es ordnungswidrig ist.

Aber wenn Frauen so komlett vermummt rumlaufen müssen, damit sie gute Frauen sind, ist das ok?

Wo bitte bleiben da die Aufschrei aller Frauen???!!!!

Solche Machtspielchen (Dom und Subs) sollten Spiele in abgestecktem Rahmen bleiben aber nicht das reale Gesellschaftsleben spiegeln. Sonst müssen die Frauen irgendwann wieder von voren anfangen.

@hugomaus

"Solche Gesetze haben in einer freiheitlichen Gesellschaft keinen Platz. "
Und wie haben wir wohl diese Freiheit erreicht? Durch Kopftücher, etwa? Oder Burkini...? Drei mal am Tag beten?

Das wir eine freiheitliche Gesellschaft haben ist toll und damit dies so bleibt gilt es solchen Eskapaden Einhalt zu gebieten. Was allein dieses Jahr in verschiedenen Schwimmbädern passiert ist (Kirchheim Tek, Lörrach, etc.)
zeigt was da noch auf uns zukommt, wenn wenn man nichts dagegen unternimmt.

@ S1

Der Burkini ist unhygienisch?

1. Die Frauen kommen in dem Burkini nicht an, sondern ziehen sich vor Ort um. Also verschwitzt ist der schon mal nicht.

2. finden Sie das viel unhygienischer, als wenn Christen mit ihren Shorts, mit denen sie angekommen sind, ins Wasser hopsen?

Im Gegensatz zu den Christen, da haben die Muslime übrigens Gebote für die Reinigung des Körpers.

16:11 von S1

"Wer im Burkini schwimmen will kann dies gerne tun ... in der Türkei, Arabien oder so"

Und jetzt begründen Sie mir einmal, wieso und was genau ihre Aussage noch mit Freiheit - und davon ab- mit unverbrüchlichen Menschenrechten - von Toleranz mal ganz zu schweigen - zu tun hat ?

Andere müssen es schließlich auch ertragen UND dulden, wenn Europäer im Ausland im Urlaub ( im übrigen gerne auch OHNE Rücksichtnahme auf örtliche Gepflogenheiten ) meines Erachtens nach unangemessen gekleidet sind ? Hinweis: ich bin übrigens auch Europäer und Agnostiker.

Fordere ich deswegen ein bußgeldbewehrtes " Tennissocken in Sandalen zu Shorts " oder "Geschmackloses Haiwai-Hemd" - Verbot ein ?

MfG firefighter

Als im Koran die

Als im Koran die Kopftuchpflicht verordnet wurde, mußten die Männer auch noch Turban tragen.
Das sollten wir wieder einführen wegen der Gleichberechtigung unserer Weltanschauung, nicht des Korans.
( Frauen sind dort minderwertig)
Eine Burka ist nicht vom Koran gedeckt.
Es ist eine reine Auslegung von Männern, die das als schickliche Bekleidung der Frau festgelegt haben, und das vor hunderten von Jahren.
Also, absolut nicht mehr zeitgemäß.
Religion darf nicht alles, ich suche bei manchen Vorschriften immer das was geschützt werden soll.
Was ist das bei der Burka?
Oder ist es im modernen Leben sinnentleert?

@BonnBeule

Warum Muslime in unsere freiheitlichen, gebgildeten, sauberen, fortschrittlichen, westlichen Länder wollen hat einen Grund ... an der Steuer wird es aber nicht liegen.

Burkini

Jetz soll mir keiner kommen mit "Das ist intolerant" ! Wo uns unsere Toleranz hingebracht hat sieht und liest man täglich.
Ich bin absolut dafür und auch für nur noch soviel Toleranz wie wir als Christen in deren Ländern erwarten können. Gibt es dort keine Toleranz, gibt es hier auch keine. Nur so wird sich etwas ändern. Es kann ja nicht sein, dass sich nur die westliche Welt anpassen muss. Wo wären wir wäre der Islam in dieser Form seit dem Mittelalter auch in Europa Haupt-Religion? Auf dem Esel reitend das Krummschwert schwingen? Das Tragen der Burka fällt hierzulande meines Erachtens unter das Vermummungsverbot und gehört allein deshalb schon verboten.

15:55 von Romanovi

"Ich gehe auch nicht mit dem Bademantel ins Wasser."

Mag Sein. Bislang haben SIE aber immer noch die nicht strafbewehrte Möglichkeit und freie Wahl der Willensentscheidung, ob Sie dies an einem öffentlichen Strand tun wollen ODER eben nicht.

Und genau DA liegt der Unterschied.

@karwandler

"Sie würden sich niemals trauen, den Juden die Kippa oder den Sikhs den Turban zu verbieten. "
Ich habe das Gefühl, dass von diesen von Ihnen zitierten Gruppen aber deutlich weniger Gewalt, Sippschaft und Zwang ausgeht.

16:15 von S1

"Ist auch unhygiensich

Mit der kompletten Wäsche verschwitzt ankommen und dann im Schwimmbad waschen...igitt!
Mittelterlich ist es sowieso, das wollen wir in Deutschland nicht mehr."

Im Artikel und bei dem Verbot geht es um den Strand und das Meer- um frei zugängliche öffentliche Orte mit NATÜRLICHER Bademöglichkeit - NICHT um Schwimmbäder.

Und was im Meerwasser so alles rumschwimmt, erzähl ich IHNEN jetzt mal nicht, sonst baden SIE zukünftig vermutlich nur noch in Desinfektionsmittel.

@Stoerschall

"Ich bin für Bukrini und Burkazwang der entsprechenden Ehemänner/Brüder etc.
Dies extra erzeugte Ungleichheit kotz mich an."
Ihr Vorschlag gefaellt mir sehr!
Abgesehen davon wird durch ein Burkini-Verbot die Ungleichheit noch verstaerkt. Viele mulimische Frauen gehen dann gar nicht mehr an den Strand. Und es ist nicht das erste Mal, dass David Lisnard sich durch xenophobe Anordnungen zu profilieren versucht. Die Emanzipation muslimischer Frauen wird durch ein solches Verbot mit Sicherheit nicht gefoerdert.

um 15:36 von firefighter1975

"Die Folge ist tatsächlich, dass die Frauen, (die entweder gezwungen oder aber freiwillig diese Form der Verhüllung tragen) aus dem gesellschaftlichen Leben und der Öffentlichkeit und damit auch an gesellschaftlicher Teilhabe per Gesetz ( und Vorurteil ) ausgeschlossen werden.

Ich sehe darin keine " Befreiung" der Muslimas. Ich sehe darin sehr wohl, dass sie WIEDER unfreier werden - und von Teilhabe ausgeschlossen werden. Was für Integration natürlich "total förderlich" ist - Wie alle Massnahmen, die Menschen von Teilhabe an der Öffentlichkeit ausschließen."

Jetzt mal Hand aufs Herz und weg mit der politischen Korrektheit.

Sie glauben doch nicht im Ernst, dass Frauen die Vollverschleiert durch die Gegend laufen auch nur anteilig am gesellschaftlichen Leben teilnehmen werden? Mit den ganzen Ungläubigen?
Genauso mit der Integration. Wenn die Lehrerin kein Kopftuch trägt ist sie ungläubig und hat schonmal sowieso keine Ahnung.

Toleranz

Es zeugt nicht von übermäßiger Toleranz wenn man diese sehr konservative Bademode bei uns nicht mehr erlaubt.
Es ist doch eher ein Aktionismus der das Klima des miteinander eher sehr Strapaziert.
Eine Leichtigkeit im Umgang mit unserer mittlerweile normalen Badekleidung, ob Bikini oder oben Ohne hat sich auch nicht über Nacht bei uns etabliert.
Es sieht doch eher danach aus das man in dieser Kleidung die Manifestation eines politischen Islams sieht, und eine Entwicklung verhindern möchte die uns diese Kleidung am Ende aufgenötigt wird.
Angst ist hier, so meine ich, kein guter Berater.
Es kommt darauf an den Einfluss auf den Islam, der hier gelehrt wird zu klären und darauf hinzuwirken das ein Leben möglich wird in dem die Religion Ihren Platz hat, aber die Freiheiten die unserer Gesellschaft zu bieten hat auch nicht weiter eingeschränkt werden. Ein sehr konservatives Bild der Frau, ist da eher hinderlich. Man sollte auch daran denken das diese Kleidung bei uns keine Tradition hat.

@Störschall

"Ich bin für Bukrini und Burkazwang der entsprechenden Ehemänner/Brüder etc."
Das ist endlich mal eine klasse Idee! :-)

Aber soviel Spaß bei der Geschlechtergleichstellung verstehen diese Leute leider nicht.

...ich stelle mir gerade einige türkische Politiker in so einer Burkini vor .....

re s1

"Mit der kompletten Wäsche verschwitzt ankommen und dann im Schwimmbad waschen...igitt!
Mittelterlich ist es sowieso, das wollen wir in Deutschland nicht mehr."

Großartig, endlich kümmert sich einer um die Verschmutzung des Mittelmeers durch verschwitzte Wäsche.

Was mittelalterlich angeht: So mittelalterlich war Deutschland noch vor gut 100 Jahren.

Jetzt staunen sie aber!

Es ist eine Frage des Respekts.

Jede über das in einer Gesellschaft übliche Maß hinausgehende demonstrative Verhüllung ist ein Ärgernie für viele Nichtverhüllte, weil sie eine grobe Respektlosigkeit darstellt. Frauen verhüllen sich, weil sie Männern eine unkontrollierte, tierisch triebhafte Geilheit unterstellen. Für westlich zivilisierte, moderne Männer und für unsere ganze moderne Gesellschaft ist das eine Beleidung, denn wir fallen schon lange nicht mehr über unverhüllte Frauen her. Gleichzeitig wird damit unverhüllten Frauen unterstellt, sie seien schamlos und provozierten Übergriffe von Männern. Darüber hinaus ist die Verschleierung ein Symbol für den Machtanspruch eines Gesellschaftsmodells, in welchem die Sexualität und generell das Verhalten der Frauen einer strengen gesellschaftlichen Kontrolle unterliegen soll. Wo sich dieses Gesellschaftsmodell durchgesetzt hat, werden unverschleierte, Fußball spielende oder autofahrende Frauen bestraft.

@karwandler

"In dem europäischen Kulturkreis ist diese Art der Bekleidung nicht üblich und es ist meines Erachtens legitim, dass - so wie auch in den islamisch geprägten Ländern - die Menschen/Frauen sich entsprechend anpassen."
re background
"Sie würden sich niemals trauen, den Juden die Kippa oder den Sikhs den Turban zu verbieten. Was im europäischen Kulturkreis auch nicht üblich ist."
Oder das Tragen von Lederhosen in Norddeutschland...

Ein Zeichen gegen eine drohende Islamisierung

Frankreich möchte klare Zeichen setzen.
Integration ja, aber keine Islamisierung des Landes.
Wer in ein fremdes Land kommt, muss die dortigen Gepflogenheiten respektieren und sich ihnen anpassen!
Westliche Politikerinnen im streng muslimischen Ausland tragen auch Kopfbedeckungen, obwohl es ihnen ggf. zuwider sein mag.
So muss man eben auch die Gepflogenheiten Frankreichs würdigen.
Nur wenn man diesen nötigen Respekt aufbringt, kann ein friedliches Miteinander gestaltet werden. Wem es nicht beliebt, muss entweder andere Länder aufsuchen, oder im eignen verbleiben!
Eine Kultur muss das Recht beibehalten dürfen, sich zu erhalten, ohne aufgeweicht zu werden. Das macht Reichtum statt Einheitsbrei aus! Darin liegen die Reize fremder Länder und ihren Kulturen!

Die Burka ist nicht im Sinne des Koran

Der Burkini also ebensowenig.

Im Koran gibt es drei Stellen, die sich im weitesten Sinne mit der Bedeckung der Frau beschäftigen. Diese Textstellen lassen viel Spielraum, so dass man zu sehr unterschiedlichen Interpretationen kommen kann. Es ist auch nur eine relativ kleine Gruppe im Islam, die eine Vollverschleierung als Pflicht ansieht, denn eine solche Interpretation geben die Texte auch nur sehr schwer her.

16:17 von skinnyfarmer

"Viele Muslimische Frauen fuehlen sich "nackt" in Badeanzug oder Bikini. Ich finde es respektlos, eine Frau zur Enthuellung zu verpflichten, oder sie einfach auszuschliessen.
Bei dem Thema Burka sehe ich die Sache anders, aber das ist eine andere Diskussion."

Auf die Erklärung, warum eine Burka was anderes sein soll bin ich aber mal gespannt. Denn eine muslime Frau fühlt sich auch ohne Burka "nackt". (Ich pauschalisiere jetzt einfach mal genauso wie Sie)

16:16 von S1

"Sie werden nicht gezwungen...sie wollen freiwillig baden gehen."

Inkorrekt. Sie werden durch das verhängte Burkiniverbot durchaus gezwungen sich zu entkleiden, da Ihnen sonst ja Repressalien drohen ?

Ihre Aussage bestätigt dies im Übrigen nur:
Sie sagen nämlich letzlich: "Wer sich nicht freiwillig oder unter dem Druck von Repressalien mehr entkleidet als die betr. Person möchte, der darf eben an einem frei zugänglichen und öffentlichen Strand nicht mehr baden ? "

WO genau ist da die Unabhängigkeit der freien Willenentscheidung noch gleich ?
Schließlich ist die Androhung von Bußgeldern bereits staatlicher Zwang ?

Wer mit dieser Anordnung

Wer mit dieser Anordnung nicht einverstanden ist sollte dahin gehen, wo Burka und Burkini gern gesehen ist! In der EU gehören diese Kleider nicht hin! Absolut richtige Entscheidung!!!

Die Frauen müssen auf Baden eben verzichten!

Sowohl Burkas als auch Burkinis gehören in einem säkularen Europa verboten, auch in Deutschland. Wir müssen uns auch in islamischen Ländern nach deren Gepflogenheiten anpassen!

Ein Burkini-Verbot bringt genauso viel wie ein Burka-Verbot

Was wird passieren, wenn man den Burkini verbietet?

Den Frauen wird von ihren Männern verboten werden an den Strand bzw. ins Wasser zu gehen.

Was soll der Blödsinn? Eine Frau im Burkini ist genauso gefährlich wie eine Frau im Wintermantel. Obwohl... unter dem Wintermantel läßt sich Sprengstoff besser verstecken.

Burka-Verbot? Es gibt keine Burka-Trägerinnen (in Deutschland).

Bei SPIEGEL-Online hat ein Reporter eine Burkaträgerin gesucht. Weder über Twitter, noch über Facebook noch über andere Medien ist es ihm gelungen einen glaubwürdigen Beweis für eine Burkaträgerin in Deutschland zu bekommen. Ein Foto, das er mehrfach erhielt, zeigte eine BILD-Reporterin, die im Selbstversuch die Reaktionen auf die Burka testen wollte.

Er fragte schließlich bei afghanischen Frauen nach (denn Burkas werden nur von diesen getragen) und auch diese Frauen kannten keine Afghanin, die in Deutschland eine Burka tragen würde.

Fazit: So sinnvoll wie ein "Barfuß im Winter"-Verbot.

Es wird

.... niemand gezwungen, sich der bei uns üblichen Kleiderordnung anzuschließen. Es muss sich niemand unseren Regeln unterwerfen, jeder kann unser Land verlassen,wenn es ihm oder ihr nicht gefällt. Aber es kann nicht sein, dass Zuwanderer permanent versuchen, unsere gesellschaftlichen Gepflogenheiten nach ihren Vorstellungen zu verändern.

Ob Burka oder Kopftuch,

in diesem Fall Burkini sind alle Unterdrückungsinstrumente für die Frauen!

Man muss sich nur islamisch geprägte Länder anschauen. Gewiss gibt es Unterschiede, doch die Tendenzen der Verhüllung/Unterdrückung gibt es.

Wer sagt, Mosleminnen tragen das freiwillig, dem entgegne ich, dass man (Mütter, Schwiegermütter, Omas, Tanten etc.) bereits den kleinen Mädchen sagt: wer sich nicht verhüllt, ist nichts wert. (Gibt noch schlimmere Ausdrücke)

Daraufhin ziehen sie sich freiwillig Kopftuch, Hijab, Burka oder in dem Fall Burkini an.

PS. Ist es nicht seltsam, dass all die Förderer (u.a Grüne) hier ihren Mund halten, nicht aufschreien und die freiheitlichen Rechte fordern?

15:58, lenamarie

>>ja, ist in Ordnung. Badeanzug machts auch
man geht nicht im Skianzug schwimmen.<<

Das ist aber nicht verboten.

Gefährlicher Aktionismus

Wie immer die Logik: Wir haben Angst vor allem, was uns an extremistische Muslime erinnert, also verbieten wir es. Was wir nicht sehen macht uns keine Angst und ist nicht gefährlich.
Meines Erachtens kommt die Terrorbereitschaft von Muslimen oft durch das Gefühl von Perspektivlosigkeit und Ausgrenzung in der westlichen Gesellschaft. Mit dem Burkiniverbot wird die Ausgrenzung weiter vorangetrieben. Es ist keine Frage der Unterdrückung der muslimischen Frauen, es ist eher eine weitere Unterdrückung Selbstverständnisses vieler Muslimas und somit auch ihres Glaubens. Und was machen Menschen deren Glauben unterdrückt wird? Entweder sie verzweifeln - oder lassen sich einfach radikalisieren.
Mit solchen Verboten werden auch sicher mehr muslimische Frauen den Radikalen Islamisten in die Fänge getrieben.
Aber egal: Wenn sich dann bald auch Frauen in Europa in die Luft jagen kann man getrost sagen: "Gutes Verbot, man sieht ja, dass auch Muslimas gefährlich sind."

Burka und Burkini sind

Burka und Burkini sind Zeichen einer islamischen Glaubenslehre die ich in der EU nicht sehen möchte, da sie gegenüber andere Religionen intolerant ist. Schauen Sie sich die Länder an, in der diese Bekleidung Vorschrift ist, werben sie da mal für das Christentum! Gute und richtige Entscheidung!!

Karwandler

"Sie würden sich niemals trauen, den Juden die Kippa oder den Sikhs den Turban zu verbieten. Was im europäischen Kulturkreis auch nicht üblich ist."

Andersrum wird ein Stiefel draus:

Denn Juden dürfen ihre Kippa auch ablegen in der Öffentlichkeit.
Sie sind nicht damit nicht mental verschweißt.

@karwandler

Im Gegensatz zum Islam ist das Judentum schon seit "immer" (mal mehr und mal weniger "akzeptiert") hier vertreten.

@skinnyfarmer
Wenn diese Frauen sich im Bikini/Badeanzug "nackt" fühlen, dann sollte es ihnen so gehen wie mir beim Anblick der FKK-Fetischisten hierzulande. Die haben aber ihre "Schutzzonen" und da muß ich dann nicht hingehen (obwohl die FKKler sich leider selber nicht dran halten). Diese Option steht auch den Musliminnen frei.

Peinlich!

Man kann sich nur schämen. Das also ist jetzt das Verständnis der westlichen Welt von einer aufgeklärten, liberalen und toleranten Gesellschaft? Das man(n) dem Menschen nicht einmal die Freiheit lässt zu entscheiden, was er wo tragen möchte? Ich würde solche Gesetze dem Geiste nach eher im finstersten Mittelalter verorten.

Und Polizei- und Militäruniform auch verbieten!

Wenn ich Uniformen sehe, dann werde ich generell gedanklich abgelenkt.
Ich fühle mich nicht sicherer, wenn ich Polizei sehe. Im Gegenteil: Unangenehme Erinnerungen werden bei mir geweckt.

Und wenn ich Burkas sehe, dann denke ich nicht mehr an das romantische Morgenland, welches mir durch "Tausendundeine Nacht" in Erinnerung ist, sondern "dank" einseitiger Nachrichten an Terror, Islamisten und generell an die "Bösen".
Man sollte uns aufklären, damit wir diese Frauen mit Borkas lernen zu verstehen.
wie z.B.
Xhttp://www.br.de/mediathek/video/sendungen/quer/160609-quer-thema-kopft…

15:46, tisiphone

>>Nix hat man gelernt. Gar nix hat man aus der Geschichte gelernt.

Eine Religionsgemeinschaft wird an den Pranger gestellt. Und das unter der Überschrift "Gefahr" ... und die Gesellschaft schaut zu und findet auch, dass da "was passieren muss".

Bin ich die einzige, die da Assoziationen kriegt?<<

Nein, sind Sie nicht.

Und ich gebe Ihnen zu 100% Recht. Das ist, glaube ich, noch nicht vorgekommen:=}

@16:17 von skinnyfarmer

Früher, zu anderer Zeit, fühlten sich teils die Frauen auch unbekleideter unwohl.

Wohl bemerkt, früher. In unseren Breitengraden wird dies, auch von mir, u.a. als rückständig wahrgenommen.

Zudem wird eine Ideologie mit dieser Verhüllung propagiert und gezeigt, die sehr stark in radikaleren Kreisen gelebt wird.

Ein in meinen Augen sehr gläubiger Muslim (betet 5x täglich) wies mich im Eltern-Gespräch ausdrücklich darauf hin, dass der islamische Glaube und der Koran nichts, aber auch gar nichts in puncto Kopftuch vorschreiben. Dieses sei ein deutlicher Ausdruck extremistischer Auffassung und Lebensweise.

Dem schließe ich mich an und fordere hinsichtlich der sog. Integration auf, endlich auf die in meinen Augen Frauen verachtende und denunzierende Verschleierungsarten zu verzichten.

Null Toleranz für Vermummung

Ich bin zwar auch für Null Toleranz gegenüber Islamisten Faschisten und Gruppen die mit unserer Freiheitlichen Demokratie nichts anfangen wollen.
Ich bin auch für ein Verhüllungsverbot für Frauen und Männer, gegen Burka + Nikab.
Doch sollten wir bei freiem Gesicht wie auf dem Tagesschau Bild es gut sein lassen.
Wenn der Burkini das Gesicht nicht Verhüllt finde ich es unserer Kultur angepast.
Scham und Kleidung sollte jeder Frau und jeden Mann selbst überlassen sein.

Bekleidung ist Privatsache

Meine Bekleidung geht andere Leute ja wohl nichts an solange ich niemandem Körperteile zur Schau stelle, von denen Er/ Sie sich belästigt fühlt. Dafür gibt es Regelungen bezüglich Nacktheit im öffentlichen Raum.

Schaut euch mal auf der Straße um, was die Leute alles Tragen, was in diesem Kulturkreis nicht üblich ist. Schönen Gruß an alle Irokesen-, Cornrows-, Dreadlock-, Baggy-, Cowboyhut-, Turban-, Kutten- und Kibbaträger.

Zynisch wenn in Frankreich von Verteidigung freiheitlich-demokratischer Werte gesprochen und gleichzeitig bestimmten Minderheiten ihr Recht auf Ausübung ihrer Kultur und Religion verboten wird.

@karwandler

"Sie würden sich niemals trauen, den Juden die Kippa oder den Sikhs den Turban zu verbieten. "
Das Gewltpotential dieser Religionen ist deutlich geringer...oder haben Sie die Attentate der letzten Zeit nicht mitbekommen?

Am 13. August 2016 um 16:15 von StöRschall

Zitat:

" Ich bin für Bukrini und

Ich bin für Bukrini und Burkazwang der entsprechenden Ehemänner/Brüder etc.

Dies extra erzeugte Ungleichheit kotz mich an."

Da gehe ich mal mit, sollen die Herren die sich solchen Unsinn ausgedacht haben den Mist selber anziehen.

Und die Frauen sollten sich mal überlegen ob Sie nicht Europäischen Sitten des jeweiligen Landes annehmen.
Hier gibt es keine Zwang der Verhüllung.

Ich finde das Verbot richtig, muss nicht jeder noch am Strand wissen welchen Glauben der Andere anhängt.

Gruß

Es zeugt nicht von

Es zeugt nicht von übermäßiger Toleranz wenn man diese sehr konservative Bademode bei uns nicht mehr erlaubt.
Es ist doch eher ein Aktionismus der das Klima des miteinander eher sehr Strapaziert.
Eine Leichtigkeit im Umgang mit unserer mittlerweile normalen Badekleidung, ob Bikini oder oben Ohne hat sich auch nicht über Nacht bei uns etabliert.
Es sieht doch eher danach aus das man in dieser Kleidung die Manifestation eines politischen Islams sieht, und eine Entwicklung verhindern möchte die uns diese Kleidung am Ende aufgenötigt wird.
Angst ist hier, so meine ich, kein guter Berater.
Es kommt darauf an den Einfluss auf den Islam, der hier gelehrt wird zu klären und darauf hinzuwirken das ein Leben möglich wird in dem die Religion Ihren Platz hat, aber die Freiheiten die unserer Gesellschaft zu bieten hat auch nicht weiter eingeschränkt werden. Ein sehr konservatives Bild der Frau, ist da eher hinderlich. Die Muslime sollten berücksichtigen das diese Kleidu. bei uns keine Tradition hat

@skinnyfarmer

Sie haben völlig recht. Ein solches Verbot ist einfach nur lächerlich und wieder mal ein Kniefall vor Le Pen, Sarkozy und Konsorten. Es ist eine Ersatzhandlung und verschleiert die wirklichen Probleme. Über das Burkaverbot kann man durchaus diskutieren - in Frankreich.
In Deutschland aber so etwas zu fordern, wie kürzlich der eigentlich vernünftige Jens Spahn von der CDU, ist auch nur Augenwischerei.

Ich könnte einer Aufhebung

Ich könnte einer Aufhebung des Verbotes zustimmen, wenn sie an die Bedingung geknüpft wird, dass in Saudi-Arabien eine freie Ausübung des christlichen Glaubens erlaubt wird und jeder dort seine Religion frei wählen darf!

irgendjemand macht immer die

irgendjemand macht immer die regeln, und meistens sind es die herrschenden.

der inhalt der regeln ist dabei austauschbar, wichtig ist, das sie existieren, damit man sie nutzen kann, um kontrolle auszuüben und zu sanktionieren, zu teilen und zu herrschen.

keine 70 jahre ist es her, dass in vielen westlichen ländern das nackbaden bekämpft werden sollte, heute ist es plötzlich das kopftuch.

versuch mal oben ohne in der fussgängerzone herumzulaufen, mit der hotpants in die schule zu gehen, oder ohen krawatte in der bank zu arbeiten, dann wirst du schnell merken, dass zu wenig bekleidung auch wieder recht sind.

zugegeben: es gibt auch rationale gründe dafür, warum man am strand halbnackt herumlaufen sollte und in der schule oder bei der arbeit in einer uniform.

muss man geich alles verbieten und regulieren?

bikini in der bank, kopftuch am strand? na und? wenn das alle so machen würden, wäre es normal...

das auf dem foto ist übrigens kein burkini, der verdeckt mund und augenbrauen.

Es widerspricht dem

Es widerspricht dem Grundgesetz Jungen und Mädchen zur Ungleichheit zu erziehen.

Und ich finde es ganz furchtbar wie fahrlässig hier z.T. mit den hart erkämpften Rechten der Frauen umgegangen wird.

Eine Frau die sowas freiwillig trägt, ist auch in der Lage es abzulegen, wenn sie einen Bikini tragen möchte.
Das wird sie aber nicht tun weil sie zum freiwilligen Zwang erzogen wurde.

Das ist eine ganz tief sitzenden Widersprüchlchkeit. Das ist nicht in Ordnung.
Es geht um freiwillige Unterordnung.
Nein, nein, und nochmal nein!!!!

ja endlich mal

ein ernster Schritt dies einzudämmen ,danke das war schon lange überfällig . Mir ist es erst vor paar Tagen so ergangen das mir auf der Strasse eine Muslimin begegnete wo einen nur dunkle Augen anschauten sonst alles schwarz ,das ist was ich in Europa und der EU nicht sehen will und möchte ,wer so laufen will dann zu hause oder er soll zurück in sein Land und seinen Kulturkreis .Bravo dem Bürgermeister von Cannes hoffe das macht langsam Schule .

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