Kommentare

Diese Fußfesseln ...

... sind dann ja anscheinend nicht so sehr nützlich ... aber teuer sind sie bestimmt ... oder ?

Gruß, zopf.

Trotz Fussfessel

-einen bessseren Beweis des Scheiterns repressiver Massnahmen kann es nicht geben.
Es gab da mal, kurz nach dem Altertum während der Einführung der Demokratie sogar in Deutschland, mal so etwas wie Resozialisierung. In Norwegen betreibt man so etwas Unbekanntes noch heute- ohne eine höhere Kriminalitätsrate zu haben.
Vielleicht sollt man mal dauerhaft Geld in sowas, statt in blinden Aktionismus zum Wahlen gewinnen reinstecken?

Es ist jammerschade,

daß die Terroristen immer erschossen werden, sonst könnte man vieleicht doch etwas über Strukturen des IS in Erfahrung bringen.

Eine unglaubliche Tat...

...und eine unglaubliche Tatsache, dass offensichtlich ein Straftäter und Terrorverdächtiger mit Fußfessel zu Notstandszeiten nicht gehindert wird, Unschuldige an einem (halb-)öffentlichen Platz umzubringen. Gleichzeitig wird uns Allen weisgemacht, mit mehr Überwachung (sollen wir alle eine elektronische oder noch besser eine metallene Fußfessel bekommen?) und weniger Freiheiten könne man mehr Sicherheit erzeugen. Da müsste auch der letzte Ordnungsfanatiker ins Grübeln kommen - wir brauchen nicht mehr Gesetze und Freiheitsbeschränkungen, sondern mehr und bessere Umsetzung der bestehenden Rechtsinstrumente.

Kredit verspielt

Der Staat dürfte damit den letzten Funken Vertrauen in die Sicherheitsdienste zum Erlöschen gebracht haben.

Wenn man trotz einschlägiger Vorgeschichte plus Fußfessel eine solche bestialische Tat begehen kann, dann hilft auch kein Militär auf französischen Straßen.

Hollande, deine Tage sind gezählt ...

Ohnmacht!

Ich habe so einen Zorn auf die verantwortungslose Politik samt ihren Helfershelfern, wie ich ihn noch nie in meinem fast 60-jährigen Leben verspürt habe! Gleichzeitig fühle ich mich so ohnmächtig!

Auf die Gefahr hin, in der

Auf die Gefahr hin, in der Folge dafür angepöbelt zu werden, die Frage: War es wirklich nötig, die beiden Täter zu erschiessen? Ist das nicht eine Art de facto-Todesstrafe? Begibt man sich damit nicht auf deren Niveau?

Solidarität

Meine Solidarität mit Frankreich!!!

Es fehlen die Worte

So langsam weiß ich nicht mehr, was ich noch sagen soll. Es ist widerlich und erbärmlich. Wie tief können die IS Anhänger eigentlich noch herabsinken?

Na wenigstens ...

haben auch die Franzosen verantwortungslose Richter und leichtfertige Politiker. Ich dachte schon wir wären in Deutschland wieder mal mit irgendwas einzigartig.
.
Einen Terrorverdächtigen eine Fußfessel umzubinden ist schon ziemlich albern. Der Rechtsstaat versagt offensichtlich schon bei den leichtesten Aufgaben.

Wenn diese grausamen Verbrechen...

eines ganz sicher beweisen, dann, dass die französische Vorratsdatenspeicherung keinen einzigen Mord, kein einziges Attentat und keinen islamistischen Terror verhindert hat.
Nicht einmal eine Fußfessel hat die Täter aufgehalten.

Auch hier hat und wird die von der Merkel-CDU vehement forcierte -verdachtslose Massenüberwachung- eines jeden Deutschen kein Attentat, keinen Mord und keinen Amoklauf verhindern.

Aber wer sich kategorisch weigert die eignen Grenzen in unsicheren Zeiten wie diesen zu kontrollieren und bestmöglich zu sichern, verletzt nicht nur seine Pflicht (Schutz der Bürger) und seinen Regierungsauftrag, nein er macht sich quasi zum Helfershelfer dieser feigen Attentäter. Er lässt sie ungehindert passieren und schaut weg !!!

Mit welchem Argument will Angela Merkel JETZT noch die umfassenden Grenzkontrollen, notfalls Grenzschließungen und zwangsweise Identifikation jedes Asylanten bzw. Flüchtlings verweigern ?

Es ist fünf nach zwölf..., werte Kanzlerin !

pnyx

das solltest du mit der grünen künast diskutieren.

aber wäre es für dich hinnehmbar gewesen, wenn die mörder noch bis zur festnahme weiter menschen ermordet hätten?

mal drüber nachdenken.

Bedenkliche Zeiten.

Die globalen Herausforderungen und Bedrohungen z. B. Ressourcenknappheit, Klimawandel, Migration, Terrorismus, die ein immer größeres Konfliktpotenzial mit sich bringen, legen für manche auch militärische Optionen zur Konfliktlösung im In- und Ausland nahe. Diese Form der Konfliktlösung ist nicht nur bedenklich, sondern weitaus bedrohlicher, als alles bisher Dagewesene.

@pnyx

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann sind die Täter mit den Geiseln aus der Kirche herausgekommen. Wenn man dann keinen finalen Schuss abgibt, dann sind die Geiseln tot.

Wie genau ist der Priester zu Tode gekommen

Im britischen Guardian sollte man nachlesen, wie der Priester ermordet wurde, viel brutaler als in TS geschildert...

@rig2016

Die Fußfessel trug der eine Täter, damit er nicht nach Syrien ausreist. Der wollte also weg und ist keiner der angekommen ist.

21:06 von zopf

Diese Fußfesseln ...

... sind dann ja anscheinend nicht so sehr nützlich ... aber teuer sind sie bestimmt ... oder ?

Gruß, zopf.
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Meine Anfrage weshalb es trotzdem passierte, wurde gerötet?

Einzelfall

Das ist nur ein Einzelfall und das hat nichts mit nichts zu tun.

Kein Verständnis

Ich habe nicht das geringste Verständnis dafür, dass ein polizeilich bekannter Islamist mit einer Fußfessel am Gelenk einen Terror-Mord-Anschlag begehen kann, und die Polizei dann erst durch eine zufällig aus der Kirche entkommene Gläubige informiert werden muss. Ich denke, das sehen 99% der französischen Bevölkerung auch so. Hollande ist bereits der unbeliebteste französische Präsident aller Zeiten. Wo soll das enden? Ich sag' es Ihnen: entweder bei Marine Le Pen (im nächsten Jahr) oder, wie von Michel Houellebecq so prophetisch vorhergesehen, in der "Unterwerfung", vergleiche seinen gleichnamigen Roman.

@boris.1945

Mit einer elektronischen Fußfessel kann man lediglich feststellen, wo sich jemand befindet. Es hindert niemanden am Laufen etc.
Hier könnte man theoretisch gesehen haben, dass der Täter in die Kirche geht. Da denkt sich erst mal niemand etwas bei.

Ich gehe auch davon aus, dass der mit der Fußfessel Franzose war. Sonst hätte man ihn ziehen lassen.

19:35 von Nachfragerin im Vorgängerthread

"Gerade bei Attentätern mit Hieb- oder Stichwaffen sollte es jedoch ohne eine Gefährdung anderer möglich sein, diese mit nicht-tödlichen Schüssen außer Gefecht zu setzen."

Diese Aussage macht klar, dass Sie sich einfach mal mit PVB über dieses Thema unterhalten sollten: Sprich mit denen, die bei solchen Lagen ihr Leben riskieren, um eine weitere Gefährdung Dritter auszuschließen.

Solche Einsätze sind dynamisch, d.h. sie laufen nach keinem festen Schema ab, die Handlungen einer Person sind nämlich unberechenbar. Speziell dann, wenn Sicherheitsdistanzen bereits unterlaufen wurden. In einer solchen Situation, wo nur Sekunden oder gar deren Bruchteile darüber entscheiden, ob ein Täter eventuell auch einen einschreitenden Beamten lebensgefährlich verletzten kann, bleibt für den "gezielten, nicht tödlichen Schuß " schlichtweg nicht die Zeit. Da ist der Deutschuß ( schnell und nicht 100 % visiert )dann schlicht und ergreifend die einzige Option. Und der kann eben auch tödlich enden.

traurig

Sehr geehrte Redaktion,

von einem halben Dutzend Nachrichtenseiten ist dies die einzige, die das offenkundig heute in der französischen Kirche erfolgte "Kehle durchschneiden" euphemistisch mit "getötet bzw. erstochen" abmildert.

Dies ist zunehmend eine Meinungs-Homepage, den Anspruch an eine Nachrichtenseite verliert Tagesschau.de zunehmend.

Dass ich dies einmal so sehen und auch noch schreiben würde, hätte ich nie gedacht.

@ 21:43 von Prof.

"Nur ein Einzelfall"? Die Einzelfälle scheinen sich aber zu häufen. Und die ach so humanen Vollzugsmethoden der europäischen Demokratien verpuffen wirkungslos. Elektronische Fußfessel anstatt sofortige Abschiebung - welch eine Farce!

Für Konfliktlösung gibt es bereits die Bundeswehr!

Man sollte deren Einsatzkonzepte für das Ausland einfach auf die deutsche Polizei im Inland übertragen.
Denn asymmetrische Kriegsführung ist der Bundeswehr täglich Brot!
Das würde schon sehr viel helfen!

Dem Priester ist die Kehle

Dem Priester ist die Kehle durchgeschnitten worden und die Tagesschau schreibt etwas von erstochen.

21:35 von willi wupper sen.

Bin wie immer ihrer Meinung, doch ein verschärftes Verhör wäre auch nicht schlecht.

Elektronische Fussfessel soll keine Terrortaten verhindern

Sie dient allein dem Zweck, den Aufenthaltsort von einer Person zu erfassen. Verlässt diese Person den vorgeschriebenen Bereich, z.B. eine Wohnung, eine Stadt oder ein Land, gibt es Alarm bei der Polizei. Hier sollte der Mann nur an der Ausreise nach Syrien gehindert werden, ansonsten durfte er sich wohl frei bewegen. Für Hausarrest hatte er nichts getan, was das gerechtfertigt hätte. Vorratsdatenspeicherung dient nicht dazu, einen zu allem entschlossenen Attentäter zu stoppen, sondern seine Verbindungen, z.B. zu Waffenlieferanten oder dem IS, zu erkennen. Nicht immer versuchen, das Gegenteil von dem zu beweisen, was nie behauptet wurde. Das kann zwar vielleicht die Massen beeindrucken, disqualifiziert aber unter Leuten, die mitdenken.

21:41 von Boris.1945

Geht Anderen auch so.

Wenn die TS die Tat nicht so

Wenn die TS die Tat nicht so genau schildert, wie es der Guatdian es tut ist dies verwunderlich. Zensiert sich die Presse nun selbst und kehrt zurück zum Weglassen von " nicht ermittlungsrelevanten" Tatsachen? Anfang des Jahres hatten wir das Thema bereits.

Fußfessel

Diese Fußfessel meldet nur, wo der Träger gerade ist, nicht was er dort tut. Mehr kann man von so einem Gerät nicht erwarten. Und spätestens nach Beginn der Geiselnahme wusste war die Polizei sowieso vor der Tür und die Fußfessel egal.
Solche Täter nehmen ja meist ihren Tod in Kauf, er ist Teil des Plans. Verhandeln oder sonstige Versuche sie lebend zu überwältigen bergen vermutlich die Gefahr, dass noch mehr Geiseln sterben.
Wie neulich in Würzburg gehe ich davon as, dass die Polizisten vor Ort keine kaltnlütigen Killer sind, sondern auf Grund ihrer Ausbildung die Lage besser beurteilen können, als Foristen oder PolitikerInnen, die nicht dabei sind.

die richtigen Worte finden

Die Selbstverständlichkeit, mit der einige Kommentatoren behaupten, ARD solle "Kehle durchschneiden" schreiben, teile ich nicht.
Ich finde es vertretbar, wenn die Redaktion sich entscheidet, zurückhaltender zu formulieren.

Welch Pech, dass kein Täter überlebt...

sonst könnte er ja erzählen durch wen er finanziert wird...
Die Frage, die doch immer wieder neue Sichtweisen eröffnet: cui bono?

@Gomeron

Sofortige Abschiebung ? Wohin hätten die Franzosen denn einen Franzosen abschieben sollen ???

@ 21:41 von Boris.1945

Zitat: "Meine Anfrage weshalb es trotzdem passierte, wurde gerötet?"

Vermutlich zu scharf oder satirisch formuliert, passiert mir auch immer wieder mal wenn mich eine Nachricht schockiert oder nervt.

Das "weshalb?" kann ich nicht beantworten, da ich mich bisher nie wirklich damit auseinandergesetzt habe, was diese Fußfesseln eigentlich bewirken.

Ich muß das mal recherchieren, am besten bei der meta.tagesschau.de, die ja bestimmt in Kürze eine Info über den Sinn und Zweck dieser Fußfesseln bringen wird. ;)

(War das jetzt zu frech ?)

Gruß, zopf.

re gomeron

" Elektronische Fußfessel anstatt sofortige Abschiebung"

Wohin soll denn Frankreich einen Franzosen abschieben?

Beschäftigen Sie sich doch mal nur eine Minute lang mit den Tatsachen, statt in Pegida-Parolen zu denken.

....mir tun ALLE opfer...

sehr sehr Leid! Mich würde es sehr (hoffentlich) wundern,wenn endlich Mal die Weltgemeinschaft sich aufraffen und diese Terroristen den Weg weisen würden. Aber, ich habe langsam das Gefühl,man will überhaupt nichts etwas gegen diese Greueltaten dieser Terroristen tun!

Leider!

Fussfessel?

wenn ich mein Auto rechtswidrig parke, kann es je nach Fall dazu führen, dass mein heiliges Blechle mit einer Kralle am entkommen gehindert wird. Ok, bin ich selbst schuld.
Einem Verbrecher der mit Fussfessel weitere Straftaten verüben kann wird mehr Vertrauen entgegengebracht.
In diesem Fall wären statt Fussfesseln eher Handschellen bis zum Einstieg ins Flugzeug zur Reise in ein Heimatland seiner Wahl angebracht gewesen!

Verharmlosung?

In ausländischen Medien steht, dass dem Priester die Kehle durchgeschnitten wurde. Ebenso einer anderen Geisel, die jedoch überlebt hat.
Klar ist: das hat nichts mit dem Islam zu tun, wir müssen weiterhin mit freundlicher Offenheit moslemischen Einwanderern begegnen, egal wie verschlossen und kopftuchmäßig sie sein mögen.

21:54 von olifaar Dem Priester ist die Kehle

"Dem Priester ist die Kehle durchgeschnitten worden und die Tagesschau schreibt etwas von erstochen."

Wenn Ihnen die Tagesschau nicht hinreichend deutlich über blutige Tatdetails berichtet, warum lesen Sie es dann nicht bei der Bild nach ?

Ich bin sicher, die wird diesem Umstand, der am schrecklichen Endergebnis- nämlich dem gewaltsamen Tode eines Unschuldigen durch eine verachtenswerte Gewalttat - nichts, aber auch gar nichts ändert, sehr viel Aufmerksamkeit schenken und ihn exzessivst , detailreich und blutrünstig ausschlachten.

*kopfschüttel

Besonnenheit, Augenmaß und Weitsicht

Der erneute Angriff auf französische Bürger ist abscheulich. Der auf die Repräsentanten des Christentums noch verwerflicher, aber als Symbol vermutlich gezielt eingesetzt. Der IS zielt nur auf Symbole, Tote und Barbarei.

Der Bürgermeister des Ortes des Grauens wies nicht umsonst daraufhin uns nicht der Barbarei auszuliefern. Der Angriff fand in Frankreich statt, aber er ist ein Angriff auf alle Werte unserer Zivilisation. Er ist genauso ein Angriff auf uns Deutsche als Teil der EU.

Mich erschreckt unser deutsche Aktionismus, wie er von den Konservativen hierzulande vorgetragen wird. Fussfesseln? Hier sinnfrei, wie gesehen. Bundeswehr-Feldjaeger wie in München? Quasi verfassungswidrig bis sinnlos.
Statt eine aktionistische Politik für Bürger im Rentenalter zu machen brauchen wir nun Weltsicht: Polizei im Darknet, GSG 9,mehr Polizeibeamte, bessere Ausrüstung, mehr Gemeinsinn und Nähe. Der populistische Verweis auf Flüchtlingen aus dem Nahenosten ist auch falsch, sie kommen ja von hier

Grenzöffnung

Man kann aber nicht sagen, dass der Anschlag durch zu liberale EINREISEepolitik verursacht war. Das Problem war die restriktive AUSREISEpolitik. Hätte der eine Täter wie geplant in den IS ausreisen dürfen, dann hätte er dort fröhlich Dschihad betreiben dürfen anstatt in der französischen Provinz. Open All Borders!!

@ 21:55 von barbarossa2

Zitat: "Bin wie immer ihrer Meinung, doch ein verschärftes Verhör wäre auch nicht schlecht."

Definieren Sie bitte, was Sie mit "verschärftes Verhör" meinen.

Leider leitet Wikipedia unter dem Stichwort "verschärftes Verhör" zu "Folter" über.

Ich bitte um Klärung.

Gruß, zopf.

21:35, Odin-HH

>>Mit welchem Argument will Angela Merkel JETZT noch die umfassenden Grenzkontrollen, notfalls Grenzschließungen und zwangsweise Identifikation jedes Asylanten bzw. Flüchtlings verweigern ?<<

Jeder der Attentäter der vergangenen Tage war den Behörden bestens bekannt.

Insofern verstehe ich Ihre Forderungen nicht so richtig.

Abgesehen davon, dass Angela Merkel all das nicht verweigert, was Sie ihr unterstellen.

Fußfesseln

Jetzt läßt sich natürlich prima über den Sinn und Unsinn von Fußfesseln schwadronieren.

Man könnte sich aber auch fragen, woher der Hass auf uns und unsere Art zu leben herkommt, und ob er erst dort anfängt, wenn jemand nach Syrien reisen will, oder schon bei "je ne suis pas Charlie!"?

Aber laßt uns lieber über Fußfesseln diskutieren. Ist ja viel einfacher und man kann sich schnell darüber einig sein, dass die Dinger teuer sind und nichts taugen...

pnyx, 21:23

||War es wirklich nötig, die beiden Täter zu erschiessen? ... Begibt man sich damit nicht auf deren Niveau?||

Ob es nötig war müssten Sie die Sicherheitskräfte fragen; Foristen waren vermutlich nicht dabei.
Und nein, man begibt sich nicht auf das Niveau der Terroristen, da sie ja - im Gegensatz zu ihren Opfern - nicht unschuldig sind.

Das einzig Bedauernswerte ist dabei mMn, dass man die Typen nicht befragen kann.

Besonnenheit, Augenmaß und Weitsicht

Das bedeutet auch, wie immer geschehen, eine Aktion nicht mit einer Festnahme zu beenden, sondern mit dem Tod des Aggressors. Nur so.

21:52, Gomeron

>>Elektronische Fußfessel anstatt sofortige Abschiebung - welch eine Farce!<<

Sie wollen einen Franzosen aus Frankreich abschieben?

Wohin?

Elba?

St. Helena?

Erschütternde Angriffe.

In der Kirche dem knienden Priester die Kehle durchzuschneiden um in arabischer Sprache eine eigene Predigt zu halten ist unvorstellbar brutal und von Menschenverächtern erdacht und ausgeführt. Diese Art von Angriffen kann nicht abgemildert werden, auch wenn ZDF bei der brutalen Hinrichtung des Priesters von "gestorben" spricht und ARD von "erstochen".

Ich denke auch ein noch so gut überwachter Staat

kann solche Taten eines Hirnlosen Idioten nicht wirklich verhindern. Aber ich habe auch keinen Rat wie man Vorbeuge gegen solche Menschen machen kann. Keiner kann in das Gehirn eines Mitmenschen hinein schauen. Oftmals treten solche Menschen im zusammen leben mit ihren Mitmenschen nicht einmal negativ auf. Auffallend ist für mich nur eins,es sind meistens religiöse Gründe die dort mit hinein spielen.

21:52 von Bundeswehropa

"Für Konfliktlösung gibt es bereits die Bundeswehr!Man sollte deren Einsatzkonzepte für das Ausland einfach auf die deutsche Polizei im Inland übertragen."

Fragen Sie bitte mal die Polizeibeamten, was die davon halten: Die sind nämlich im Gegensatz zu Soldaten speziell zur Bewältigung von Terror- und Amoklagen und Geiselnahmen ausgebildet.

Das die entsprechenden Einsatzkonzepte der Polizeien in D gut sind und greifen, hat die Lagebewältigung in München deutlich gemacht - trotz der Erschwernisse durch Falschmeldungen. Die müssen ganz sicher keine Konzepte der "asymetrischen Kriegsführung" von einer Bundeswehr übernehmen, die für diese Einsatzlagen überhaupt nicht ausgebildet und befähigt ist.

Was habe ich davon?

Ob die TS den Tathergang "euphemitisch" oder detailgenau schildert erhöht nicht meine Information. Der arme Pfarrer ist mit Hilfe eines Messers getötet worden und die blutugen Details interessieren mich nicht. Die islamistischen Irren werden mir nicht sympathischer, weil mir die TS nicht jede grausame Einzelheit mittteilt.

Eine barbarische Tat!

Erschreckend, dass die Fußfessel diese Tat nicht verhindert hat. Müssen jetzt bewaffnete Soldaten Gotteshäuser bewachen, um sowas in Zukunft zu verhindern?

@barbarossa

verschärfte verhöre sind in deutschland verboten! siehe das bankerskind metzler?

21:20 von barbarossa2

Mit den Erwerb von Erkenntnissen über ihre Strukturen bezweifle ich, da in der Regel diese Attacken, eher von unbedeutenden Gliedern begangen werden und evtl. sogar gezielt gesteuert wurden. Es dürfte ein leichtes sein potentielle Amokläufer für seine Zwecke auszunutzen.

Woher sollen die Polizisten wissen?

Woher sollen die Polizisten wissen, dass die Täter keine Bombe dabei haben, die sie jede Sekunde zünden können?

Die Polizei rast zum Tatort, steht zwei Männern gegenüber, die sich -vielleicht- hochagressiv verhalten, in irgendeiner Weise den Polizisten drohen.

Die Polizisten schießen, da sie befürchten, dass die beiden Männer -wie so oft- eine um den Körper geschlungene Bombe zünden könnten.

Können wir Handlungen, die wir nicht gesehen haben, verurteilen?

Uhh, @ barbarossa2

Sie meinen jetzt mit verschärftem Verhör aber hoffentlich nicht so wie z.B. in Abu Ghureib oder Guantanamo? Das will ich mir für Frankreich nicht vorstellen

Ernsthaft.

Diejenigen, die sich gerne über die Politiker aufregen und alle Muslime in Sippenhaft nehmen (z.B. mit der höhnisch gemeinten Phrase: "Es hat ja nichts mit nichts [sprich: mit dem Islam] zu tun".), können sich einfach nicht vorstellen, wie es sich für den einfachen Muslim hier im Land anfühlen muss, nämlich auf der einen Seite, wie jeder normale Bürger auch, mit den Opfern zu bangen, zu trauen und zu leiden. Gleichzeitig aber Sorge haben zu müssen, dass er oder sie am nächsten auf der Straße mit feindseligen Blicken angestarrt, angegangen, und angefeindet werden könnte. Das alles aufgrund der Untat eines Terroristen, dem von vornherein kein Menschenleben etwas wert war.
Ein Terrorist löscht nicht nur christliches Leben aus. Er löscht Leben aus, egal was dieses Leben ausmachte.

P.S. Liebe Tagesschau, wieso wird in den öffentlich-rechtlichen Anstalten eine Plattform für die "letzte" Botschaft der Terroristen geboten? Es kann doch nicht sein, dass wir damit Trittbrettfahrer ermutigen.

Wie bedauerlich diese

Wie bedauerlich diese Vorfälle auch sind. Die Totalabschaffung ist sicherlich ein nobles Ziel.
Wenn man aber bei der Tagesschau vor 20 Jahren reinkuckt, sieht man doch das Terrorismus auch in der näheren Vergangenheit durchaus auch da war.

Auch vor 20 Jahren gings gewaltig zu. Hungerstreik in der Türkei. Serienanschläge auf türkische Restaurants. Serienanschläge von ETA. Ärger in Palestina.

Der Eindruck, daß es terroristisch heute anders zu geht als in der Vergangenheit ist, halte Ich für falsch.

LePen und Co leben aber davon dass dieser Eindruck weiterhin besteht.

Wenn Herr Hollande alle Anschläge verhindern will, dann scheitert er an diesem Ziel und treibt nur noch mehr in die Hände von LePen.

Im nahen Osten Frieden zu schaffen zu wollen war die bessere Devise.

Stattdessen wurde seit 2001 gebombt und der Eindruck erweckt das Gewalt hier zum Ziel führt.

Was bleibt ist dass einen Teil der Bevölkerung die glaubt mehr Staatsgewalt zu Hause würde den Terrorismus abschaffen

Was soll eigentlich

diese Überschrift "Terror trotz Fußfessel" besagen?

Die Fußfessel ermöglicht die Aufenthaltsbestimmung und daraus folgend die Feststellung der Verletzung möglicher Aufenthaltsbeschränkungen.

Die Handlungsfreiheit wird nicht beschränkt.

@firefighter1975 - tödliche Schüsse bevorzugt

21:48 von firefighter1975:
"Da ist der Deutschuß ( schnell und nicht 100 % visiert ) dann schlicht und ergreifend die einzige Option. Und der kann eben auch tödlich enden."

Und Sie finden es nicht erstaunlich, dass diese "Deutschüsse" seit einigen Monaten praktisch immer tödlich enden? Früher gab es doch auch Geiselnahmen, Amokläufe und andere schwere Verbrechen. Und trotzdem wurden die wenigsten Verbrecher noch am Tatort hingerichtet.

Gerade auf kurze Distanzen ist es leicht, zwischen Beinen und Oberkörper bzw. Kopf zu unterscheiden. Es muss also einen Grund geben, dass in letzter Zeit bevorzugt tödliche Schüsse abgegeben werden. Nachvollziehbar wäre beispielsweise die Angst vor Selbstmordattentätern.

ich hab mal irgend wo in den letzten tagen gelesen

das ein gelehrter mann aus europa meinte ... man .. also wir ... sollten dem terror mit " mürrischer gelassenheit" entgegentretten ... ja
.
ist ne gute idee
.
aber mir persönlich fällt mit jeder tat dies immer schwerer.
.
bitte wenn dieser mensch das liest - hat er noch eine weitere idee ..... " mürrischer gelassenheit" krieg ich hin .... aber nur bis zu einem gewissen punkt.

Entfernen statt Fußfessel

Straffällige Islamisten gehören aus dem jeweiligen Land entfernt und benötigen keine Fußfessel.
Und dann auch noch der finale Schuß..
Die sind dann auch noch Märtyrer in ihrem verblendeten Glauben.
Warum wird nicht in Wort und Schrift das geäußert was sie sind: Einfach nur feige Täter.
Einfach nur Kriminelle, die kein Rückgrat haben.
Gruß Rainer

21:55, barbarossa2

Was meinen Sie mit "verschärftes Verhör"?

Britischer Guardian berichtet umfassend

Warum "berichtet" die tagesschau so völlig abgemildert?

Im Brexit-Land GB geht das auch anders:
https://www.theguardian.com/world/2016/jul/26/france-shock-second-isis-a...

Wir sind alle alt genug damit wir das verkraften können. Leider zwingen Sie uns damit andere Informationsquellen zu nutzen.

@ Norddeutscher22 um 21:51

"Sehr geehrte Redaktion,
von einem halben Dutzend Nachrichtenseiten ist dies die einzige, die das offenkundig heute in der französischen Kirche erfolgte "Kehle durchschneiden" euphemistisch mit "getötet bzw. erstochen" abmildert.
Dies ist zunehmend eine Meinungs-Homepage, den Anspruch an eine Nachrichtenseite verliert Tagesschau.de zunehmend."

Dann kann ich aber nicht nachvollziehen, dass Sie hier diskutieren und nicht auf dem halben Dutzend anscheinend besseren Nachrichtenseiten. Denn diese Nachrichtenseite ist meiner Meinung nach keine Meinungsseite, sondern sie informiert objektiv und neutral.

Interessant

wenn die Täter erzählen könnten, wie sie sich radikalisierten. Wer waren die Hintermänner?

@weltoffen@sanvito:danke für d. vorthreadhinweise

helmut schmidt,unser ex kanzler hat in seinen letzten beiträgen in der "zeit" und in seinen letzten büchern viel sinnvolles gesagt.
überhaupt haben viele "konservative" zuletzt parteiübergreifend als mahner gewirkt.
sogar falken wie teltschik oder kohl,oder eben auch schmidt wurde das "allgemeine kriegsgeheul" zuviel.
die beiden helmut kanzler sorgten sich wirklich um die freundschaft zu frankreich und um die europäische entwicklung.
um die freundschaft zu russland.
um die eigenständigkeit gegenüber der usa,gerade in fragen wie kosovo,ukraine,krim,sanktionen.
es geht da überall eventuel bald um krieg und frieden.
was manche herren sonst so,gerade früher,vetreten haben,da geh ich bei weitem nicht dàccord.
gilt insbesondere für frank schirrmacher,dessen buch"ego,spiel des lebens" für den thread hier,für innen+ aussenpolitik,ja,für die ganze gesellschaftsentwicklung wegweisend sein könnte.
was man gegen prantl haben könnte,erschließt sich mir nicht.
streitbarer,gut abwägender jurist,oder?

barbarossa2 " Es ist jammerschade,

daß die Terroristen immer erschossen werden, sonst könnte man vieleicht doch etwas über Strukturen des IS in Erfahrung bringen."

Dass ist jammerdumm, wenn Terroristen nicht erschossen werden. Viel zu erzählen können und wollen sie nicht. Die sind nur einzelnen Zellen. Träumen Sie weiter über leichte Informationen, die Sie von ihnen vielleicht bekommen hätte. Sie kennen anscheinend keinen Islamanhänger.
Ein heute nicht erschossener Terrorist ist Morgen auch ein Terrorist plus 100 Anhänger, die er für sich gewonnen hat.

@ Odin-HH um 21:35

"Wenn diese grausamen Verbrechen eines ganz sicher beweisen, dann, dass die französische Vorratsdatenspeicherung keinen einzigen Mord, kein einziges Attentat und keinen islamistischen Terror verhindert hat.

Kein Wunder, das ist ja auch nicht der Sinn der Vorratsdatenspeicherung. Sie kann gar kein Attentat verhindern, das müsste man mit anderen polizeilichen Maßnahmen wie Personenkontrollen tun. Die Vorratsdatenspeicherung hat bei allen Attentaten der letzten Zeit geholfen, mögliche Komplizen oder Mitwisser aufzuspüren.

Allahu Akbar

Warum immer diese irreführende Übersetzung?
Es heißt nicht
"Gott ist groß".

Das ist verharmlosend und geht am Kern der Aussage vorbei.

Es muss heißen :

Allah ist größer!

Eine ganz klare Ansage, besonders in einer Kirche.

.

Sehr feige

einen 85ig jaehrigen zu toeten und sehr dumm zu glauben dass dies mit Sex mit 72 Jungfrauen belohnt wird.

Man fragt sich wie krank solche Menschen sind und ob die Enweisung in eine Anstalt nicht die richtige Massnahme waere.

Solange Tausende Menschen

Solange Tausende Menschen jedes Jahr bei Verkehrsunfällen um's Leben kommen sollte über die wenigen Terrortoten nicht unbedingt immer so prominent berichtet werden

„…kampfunfähig schießen…“

→ pynx hat nicht unrecht, dass wir uns mit einer De-facto-Todesstrafe dem Niveau der Terroristen nähern würden, aber der Begriff, jemanden kampfunfähig zu schießen, hat mit dem Aufkommen von Sprengstoffwesten und -gürteln viel von seinem Sinn verloren.

Die Polizisten in der Normandie konnten nicht wissen, dass der Sprengstoffgürtel eine Attrappe war. Sie mussten damit rechnen, dass die Täter sich mitsamt ihren Geiseln in die Luft sprengen, wenn sie Gelegenheit dazu bekommen, und diesen Eindruck zu erwecken war ja wohl der Sinn der Atrappen.

Daher war ein „finaler Rettungsschuss“ sehr wohl indiziert.

Meinen Dank an die Berichterstattung, dass sie jetzt korrekt sagt, der „IS“ beanspruche die Tat für sich, denn er hat noch nie für etwas die „Verantwortung übernommen“, wie es früher hieß.

Ich finde das auch

Ich finde das auch bedauerlich, da so die Informationsgewinnung gehindert wird. Wenn das Ergebnis dennoch gewünscht wird...

Es wird sehr viel mehr Kontrollen geben

Wenn wir in ein Stadion gehen oder eine Flugreise antreten, werden wir gründlich untersucht. Daran haben wir uns gewöhnt. Der zunehmende Terrorismus gegen völlig unbeteiligte Menschen wird in nächster Zeit zu wesentlich mehr Polizeipräsenz und zu wesentlich mehr Personenkontrollen führen. Vermutlich werden wir künftig vor jedem Gottesdienst, vor jedem Museumsbesuch, vor dem Einkauszentrum etc. gründlich durchleuchtet.

Im Jemen

Wurden 4 katholische Nonnen vom IS auf dieselbe barbarische Weise getoetet wir der 85ig jaehrige Priester in Frankreich.

Kann man in britischen Zeitungen nachlesen. Warum in Deutschland diese und viele andere IS Verbrechen nicht oeffentlich gemacht werden ist mir ein Raetsel.

Durchgreifen

Der Staat sollte mit diesen Terroristen mal hart durchgreifen. Wann entschließt sich Deutschland oder Frankreich das endlich mal zu tun?

Traurige Tage für Nachrichtenredaktionen

Ich finde die hier in den Kommante von der Tagesschau-Redaktion angenahmte vermeintliche Genauigkeit bei der Tötungsmethode mittels Messer vollkommen unangebracht und pietätlos. Sie andert am Gehalt der Berichterstattung überhaupt nichts. Die verwendete Formulierung ist vollkommen "ausreichend", um die Grausamkeit der Tat zu beschreiben und ist auch faktisch korrekt.

und was lernt man?

Noch mehr von der Sorte Massnahmen, die die Welt gefährlicher gemacht haben?

Mehr "Anti-Terror-Kampf"?
Mehr Überwachung?
Mehr Drohnen?
Mehr Kontrollen?
Mehr Kriege?

Hat bislang ja wirklich fabelhaft funktioniert.

Aber wenn der Terror jetzt in den Staaten, die immer "mehr mehr mehr" rufen ankommt, vielleicht versteht man dann, dass noch "mehr" der falschen Medizin auch nix nutzt.

Bislang haben ja nur weit entfernte Länder die Rechnung für den verfehlten "Anti-Terror-Kampf" bezahlt.

Kleiner Tipp: ein Anfang wäre es, wenn endlich damit aufhören würde, sich widersprechende Ziele zu verfolgen.

Man kann nicht einerseits Terroristen bekämpfen und sie andererseits als "Rebellen" unterstützen.

Man kann nicht Terror bekämpfen und alle Augen zudrücken, wenn "Freunde" mit den Terrororganisationen Geschäfte machen.

Also gut, man kann schon.
Allerdings muss man dann in Kauf nehmen, dass der Terror Alltag wird. Nicht weit weg, sondern bei uns.

Terroristen werden immer erschossen ...

Das Erschießen der Terroristen ist pragmatisch. Inhaftierte Terroristen bieten ständige Versuchung zu Befreiungsversuchen über Geiselnahmen, deren Haft kostet den Steuerzahler Geld und den Staat Ressourcen, die besser zur Terrorvermeidung und -Bekämpfung verwendet werden können.

@21:35 von Odin-HH

Wenn diese grausamen Verbrechen eines ganz sicher beweisen, dann, dass die französische Vorratsdatenspeicherung keinen einzigen Mord, kein einziges Attentat und keinen islamistischen Terror verhindert hat.

Erstens kann man aus der Tatsache, dass weiterhin Morde passieren nicht umgekehrt schließen, dass durch VDS keine (genauer: kein einziger) verhindert werden und zweitens ist die VDS ja auch keine Maßnahme zur Verbrechensabwehr, sondern eine zur Ermöglichung der (späteren) Verbrechensaufklärung.

Wer schreibt sowas?

Tagesschau 16:11
Entweder ein Journalist hat "erstochen" frei erfunden oder er hat absichtlich gelogen. Beides ist gegen Gebühren eine schlechte Leistung. So wie jetzt mit "getötet" oder "umgebracht" wenigstens nicht gelogen. Es ist ziemlich schwach, dass nach so vielen leider manchmal gerechtfertigten Vorwürfen die Lernkurve noch immer nicht da ist wo man sie erwarten darf.

Es ist traurig, sehr traurig…

Natürlich ist der Tod des Priesters nicht mehr o. weniger furchtbar, als all die vielen Toten in Nizza, Würzburg, Kabul, etc. Alle rufen nach Besonnenheit. Auch die Medien wären gut beraten, nicht jede Miniinformation sofort in die Welt zu posaunen. Der überhand nehmende Alarmismus wird durch das ewige Wiederkäuen von „News“ nicht besser. Abwarten u. dann mit Hintergrundinformationen berichten. Eine Sicherheitsgarantie gibt es nicht. Ob es etwas an den Anschlagssituationen geändert hätte, wenn der bestehende Personalmangel der Polizei früher behoben wäre, bezweifle ich. Schon immer haben Machtsysteme sich Religionen zunutze gemacht, um ihre Gewalt zu rechtfertigen; der Islam wird hier als dritte der monotheistischen Religionen missbraucht. Schade ist nur, daß sich Religionsführer (z.B. Chamene’i) zu wenig gegen diese Gewalt aussprechen. Die Betonung der verbindenden Elemente der Religionen wird wichtiger denn jeh…
Gott, welcher immer, möge den jämmerlichen Seelen der Täter gnädig sein.

Am 26. Juli 2016 um 22:02 von ser04

Warum soll man nicht das Kind beim Namen nennen, warum muss alles verharmlost werden?
Ich denke wir haben ein Anrecht darauf zu erfahren was wirklich geschieht.
Langsam ist es vorbei, denke das Maß ist voll und jeder sollte es erfahren was wirklich auf der Welt geschieht.

@Gomeron

Das war Sarkasmus.

Wir haben die gleiche Überzeugung.

@ 21:35 von Odin-HH

Aber wer sich kategorisch weigert die eignen Grenzen in unsicheren Zeiten wie diesen zu kontrollieren und bestmöglich zu sichern, verletzt nicht nur seine Pflicht (Schutz der Bürger) und seinen Regierungsauftrag, nein er macht sich quasi zum Helfershelfer dieser feigen Attentäter. Er lässt sie ungehindert passieren und schaut weg !!!

Harte Worte, aber halten sie einem "Faktencheck" stand?

Grenzsicherung, gut und schön... Der Mann stamme aus Saint-Etienne-du-Rouvray, dem Ort, an dem sich der Angriff ereignete, so der Pariser Staatsanwalt Francois Molins am Abend.
Gleiches galt für die Anschläge von Paris am 13.11. und von Belgien und München -> Homegrown Terrorists! Nur Würzburg muss da ausgeklammert werden, jedoch hätte auch diese Tat durch verschärfte Grenzkontrollen nicht verhindert werden können.

@ 21:51 von Norddeutscher22

Ich teile Ihre Meinung nicht. Es ist weder strafrechtlich noch ethisch ein Unterschied, ob der Priester "erstochen wird", oder ob ihm "die Kehle durchgeschnitten" wird. Das genaue wie ist irrelevant, um mir eine Meinung zu bilden. Insofern freue ich mich, das die Tagesschau neutral berichtet und nicht a la Bildzeitung jedes blutige Detail inszeniert.

Ganz ehrlich

Also der Abschiebe Kommentar geht doch erheblich zu weit, wobei dieser auch keinen Sinn macht, wenn Jemand Staatsbürger ist. Grenzen schließen als Sicherheitsmaßnahme klingt oberflächlich betrachtet vielleicht sinnig, aber was ist die Konsequenz daraus??? Verrecken lassen? Hoffentlich kommen wir niemals in eine Situation in der wir auswandern müssen und auf die Hilfe Anderer angewiesen sind, die so denken.

Eine Fussfessel macht schon Sinn

So ist es möglich jederzeit den genauen Standort des Trägers festzustellen. Was aber diese Fussfessel nicht kann ist den Täter von einer möglichen Tat abzuhalten.

Was also tun?

Leider wieder so ein Tat, die aktuell niemand verhindern kann und konnte. Das Rumgehacke auf Hollande, auf der Politik usw. zeigt in Wirklichkeit nur die ganze Hilflosigkeit, mit der wir alle inklusive der sogenannten "Verantwortlichen" vor solchen Ereignissen stehen.

Was wollen, sollen, können wir als Staat gegen Täter tun, bevor sie eine Tat verüben?

- Strafen verschärfen zwecks Abschreckung? Nützt bei psychisch Gestörten nicht und bei Attentätern, die den eigenen Tod in Kauf nehmen oder gar herbeisehnen, erst recht nichts.

- Abschieben? Geht nicht. Man kann einen Franzosen nicht aus Frankreich abschieben.

- Jemanden lebenslang wegsperren, wenn er 3x versucht hat, nach Syrien zu reisen? Und dann noch einen Minderjährigen? Eine höchst absurde Vorstellung.

- Moralische "Erziehungshäuser" für auffällig Gewordene, damit nie, nie wieder Attentate passieren? - Ebenso absurd.

So schmerzhaft es ist, müssen wir uns damit abfinden, dass es 100% Sicherheit nie gab und nie geben wird.

So eine blutrünstige Tat an einem Pfarrer in der Kirche

Und trotzdem kann man es hier nicht lassen, irgendwelche "satirische" Kommentare zu Nebensächlichkeiten abzulassen, ob die Fußfessel teuer ist und dergleichen. Nehmen Sie sich ein Beispiel an den vielen, bei denen das echte Gedanken machen, die Trauer, das Entsetzen und eben Geist dahinter stecken. Entsetzlich ist das, so was lesen zu müssen bei so einer schrecklichen Tat. So, hoffentlich habe ich nicht wieder zu viel Böses über die Kommentatoren geschrieben, dass es wieder nicht freigegeben wird.

@ 21:51 von Norddeutscher22

...von einem halben Dutzend Nachrichtenseiten ist dies die einzige, die das offenkundig heute in der französischen Kirche erfolgte "Kehle durchschneiden" euphemistisch mit "getötet bzw. erstochen" abmildert.

Könnte vielleicht daran liegen, dass andere 'Nachrichten'- Portale eher einen "Vier- Buchstaben- Journalismus" bevorzugen um Leser anzulocken?
Und mit Euphemismen hat das auch nichts zu tun, eher im Gegenteil. Sollten Sie mal reflektieren...

22:07, Maryl

>>Welch Pech, dass kein Täter überlebt...
sonst könnte er ja erzählen durch wen er finanziert wird...
Die Frage, die doch immer wieder neue Sichtweisen eröffnet: cui bono?<<

Sie meinen, diese Psychopathen würden durch irgendwen finanziert?

Woran machen Sie das fest?

Braucht man Geld, um so etwas zu tun?

Und Ihre Frage, wem diese Wahnsinnstaten nützen, ist einfach zu beantworten:

Rechten Parteien und dem IS.

Denn das Erstarken der Rechten drängt die Moslems weiter an den gesellschaftlichen Rand, was einen Teil von ihnen für IS-Parolen empfänglich macht.

Und so verstärkt sich das gegenseitig und schaukelt sich hoch.

Wann hören wir auf, zu träumen?

Mein tiefstes Beileid gilt den Franzosen! Eine Kehrtwende ist nötig! Der neuen islamistischen Bedrohung können wir nicht mehr mit überholten Gesetzen begegnen, die vor über 20 Jahren mit besten Absichten verabschiedet worden waren - zu einer Zeit, als keiner das Ausmaß der Flüchtlingsströme nach Europa erahnen konnte und die islamistische Bedrohung noch völlig unbekannt war. Eine Gesetzesänderung und die Ausweisung von straffällig gewordenen Flüchtlingen darf auch bei Bedrohung im Herkunftsland kein Tabu sein!
Die Zeit der Beschwichtigungen, der rosaroten Brille, des Beschönigens und romantischen Multikulti-Wunschdenkens ist vorbei. Was wir brauchen, ist eine Regierung, der wir vertrauen können, ist ein Staat, der uns wirkungsvoll schützt, der handlungsfähig und schlagkräftig ist. Nur so können wir den Flüchtlingen helfen, die unsere Gesellschaftsordnung und unsere Werte respektieren. Diese müssen wir nach Kräften unterstützen, deren Kindern müssen wir gute Bildungschancen bieten.

22:08, Zundelheiner

>>In diesem Fall wären statt Fussfesseln eher Handschellen bis zum Einstieg ins Flugzeug zur Reise in ein Heimatland seiner Wahl angebracht gewesen!<<

Er trug die Fußfessel, weil er nach Syrien ausreisen wollte.

Um dies zu verhindern.

Ein Heimatland wählt man nicht, das hat man.

Im vorliegenden Fall heißt dieses Heimatland Frankreich.

Einfach nur traurig

mein Mitgefühl mit den Angehörigen der Oper dieses und der vergangenen Attentate!

Fakt ist: Durch die Attentate vergößert sich die Angst, am öffentlichem Leben teilzunehmen, auf Veranstaltungen zu gehen, sofern sie denn nicht abgesagt werden. Fakt ist auch: Niemand möchte im Zustand dieser Angst leben.

Aber: ist jeder einzelne mal in sich gegangen und hat sich gefragt: Was möchten und können wir dem entgegensetzen? Welche Optionen haben wir? Parteien, die einander um Macht ringen und entweder auf hetzende Polemik oder auf alt-eingefahrene Kurse setzen? Mitgliedschaft in fraglichen Organisationen?

Kriegsflüchtlinge haben ein (Menschen-)Recht auf Aufnahme, die Türkei ist (egal wem die momentane Politik dort passt oder nicht) einziger Puffer, der islamische Tradition und westliche Ausrichtung (wenigstens ansatzweise) vereint. Wollen wir auf den verzichten? Wollen wir Flüchtlinge pauschal wegen weniger IS-"Soldaten" verurteilen?

Vernünftige, praktikable Vorschläge! Bitte!

22:08, SüdenNordenWest...

>>Klar ist: das hat nichts mit dem Islam zu tun, wir müssen weiterhin mit freundlicher Offenheit moslemischen Einwanderern begegnen, egal wie verschlossen und kopftuchmäßig sie sein mögen.<<

Im Koran steht nichts davon, dass man 86jährigen Priestern die Kehle durchschneiden solle.

Ich begegne jedem meiner Mitmenschen mit freundlicher Offenheit, egal wie verbiestert die aus der Wäsche gucken. Das wirkt oft Wunder.

Und mache da keine Unterschiede nach Religion oder Nationalität.

Gerade Frauen mit Kopftuch sind für ein Lächeln meinerseits oft sehr empfänglich.

Was sollen Fußfesseln auch bringen ...

... wenn es dem Träger egal ist, ob er morgen noch lebt oder nicht?

Märtyrer Hype

Solange diesem Märtyrer-Geschwurbel von Hasspredigern nicht ein für alle Mal die Grenzen aufgezeigt werden, so lange werden wir "Blutzeugen" solcher grausamen Morde, Hinrichtungen von unschuldigen Menschen.

Da helfen keine Fußfesseln, keine "Beobachtungen". Klipp und klar, wer das Märtyrertum verherrlicht und die Hirne von Menschen in die Irre leitet, muss aus der Gesellschaft entfernt werden.

Ursachen

Und wieder wird den Ursachen des Terorrismus nicht Rechnung getragen.
Man muß sich nur mal solche hübsche Städtchen, wie La Courneuve bei Paris mal ansehen.
Die schrecklichen Ergebnisse, sehen wir leider in den Medien.

Als erstes weil hier die

Als erstes weil hier die Frage auftauchte, ob es wirklich notwendig war die beiden zu erschießen: Im Bericht steht, dass sie Sprengstoffattrappen trugen. Also ich als Polizist würde nicht warten, um heraus zu finden ob diese echt sind, wenn sie auf mich zu stürmen. Hat also eher was mit Selbstverteidigung als mit Todesstrafe zu tun.
Zu der Tat selber: Ein Beleg das auch verschärfte Maßnahmen nicht viel bringen. Vielleicht hätte ein Hausarrest etwas gebracht der besser überwacht wird oder Gefängnis. Warum man aber einen Priester tötete, erschließt sich mir nicht. Gerade die Kirche war aufgeschlossen und hat sich für Flüchtlinge stark gemacht. Will man die Christen anstacheln, den Islam zu verteufeln? Diese Menschen tun mir leid in ihrer kranken Sichtweise.

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