Kommentare - Keine EU-Mehrheit für befristete Glyphosat-Verlängerung

06. Juni 2016 - 12:29 Uhr

Wieder hat die EU-Kommission keine Mehrheit für eine Verlängerung von Glyphosat zustande bekommen - auch ihr Kompromissvorschlag für eine kurzfristige Neuzulassung fand nicht die nötige Zustimmung. Die Bundesregierung hatte sich enthalten. Nun soll ein Vermittlungsausschuss ran.

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Kommentare

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU)

ist zumindest befangen und schlimmeres ist zu vermuten bei dem Lobbydruck von Monsanto und Co. Die wissenschaftlichen Studien auf die er sich beruft, sind grössten Teils von den Chemiefirmen bezahlt oder sogar durchgeführt. Unabhängige Studien zeigen - überraschenderweise ? - eine Gefährdung.
Und warum ist ein Nein kein Nein? Warum ist eine Mehrheit gegen eine Verlängerung ein Grund einen Ausschuß einzuberufen? Würde auch ein Ausschuss einberufen wenn eine Mehrheit für Glyphosat gestimmt hätte??
Wer hat das Geld und wer den Einfluss und wer ist gewählt und wer macht die Politik? Das ist für mich die Frage hier!

@Melanda

Da haben sie vollkommen recht.Es ist nicht nur Glyphosat das verboten gehoert,sondern Auch jede Menge anderer giftiger, krebserregender ,bienentoetender und umweltschaedlicher Substanzen,die in der Landwirtschaft massenhaft eingestzt werden.Sobald das Patent fuer ein Gift auslaeuft, steht das naechste,noch "wirksamere" schon vor der Tuer.Aus eigener Erfahrung kann ich ihnen jedoch versichern,dass es durchaus andere ,vielleicht etwas aufwendigere ,Methoden zur Unkrautbekaempfung gibt.

@15:44 von NonServiam + @17:33 von reyem

Sie sind beide ins Fettnapfchen getreten.

Nikotin ist in keinsterweise krebserregend.
Tabakrauchen ist dagegen sehr krebserregend, aber das liegt am Rauch und nicht am Nikotin.
Nikotin steht lt. WHO nicht mal im Verdacht krebserregend zu sein.
Das ist insofern wichtig, als dass man heute nicht mehr rauchen muss um Nikotin zu konsumieren.
Weiterhin ist Nikotin u.a. auch in Kartoffeln, Tomaten und Auberginen enthalten....

Armutszeugnis für EU-Kommission

Für Juncker und Co. scheint Demokratie nur dann zu existieren, wenn bei Abstimmungen das gewünschte Ergebnis heraus kommt.

Ansonsten wird die Entscheidung vertragt.....und nochmal vertagt....und nochmal vertagt.....und nochmal vertagt......und nochmal vertagt......und nochmal vertagt......und nochmal vertagt...

Dazwischen rühmt man sich der europäischen Werte, nämlich der Werte, die man selbst für erstrebenswert hält....der Wille der Bevölkerung ist dabei unrelevant.

Die Haltung der Bundesregierung ist typisch für die Politik Merkels, nämlich einfach nichts sagen und nichts machen.

TTIP lässt grüßen

Ob Glyphosphat gesundheitsschädlich ist, kann ich nicht beurteilen.

Aber dass der Genehmigungsprozess eine Farce ist, der offensichtlich unter massivem Druck durch Monsanto steht, scheint doch offensichtlich.

Schon das Gutachten, das vor der letzten Abstimmung noch eilig in Umlauf gebracht wurde mit "wahrscheinlich nicht krebserregend" und "vermutlich nicht gesundheitsgefährdend" spricht mehr die Sprache des sich nach allen Seiten absichernden Juristen als die der Wissenschaft.

TTIP lässt schön grüßen.

13:03 von suomalainen

Wieder so ein Beitrag, Sie sollten mal die Beitrage von :
um 13:53 von reyem
um 14:03 von Alfred Haas
lessen ( sollten auch viele andere Kommentatoren tun ), dann hat sich alles von ganz allein geregelt.
Dies nur zur Mehrheit !!!
Ich persoenlich mag all diese Gifte nicht. Ist schon genug in allen Lebensmitteln enthalten. Ob es nun schaedlich ist, kann ich nicht beurteilen---aber gesund ist es auf keinen Fall.

@von Anderson 14:47

oh ha
Dann hätten wir damit noch eine GROSSE ORGANISATION, die WHO ,die dringend reformiert werden müsste.

Wenn es genau so läuft, spielen Studien keine Rolle mehr!

Wissenschaftliche Erkenntnisse

"Grundsätzlich sehe ich es mit Sorge, dass in einer solchen Frage Politik nach Belieben betrieben wird und nicht auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse", sagte Schmidt der "Rheinischen Post".

Und andere haben den Eindruck, daß solchen Fragen nach wirtschaftlichen Interessen behandelt werden und nicht im Sinne des Gemeinwohls:
"Nur 6% aller industriefinanzierten Studien sehen eine Gefahr durch Glyphosat, aber 73% aller unabhängigen Studien gehen von einer realen Gefahr aus" (Pelzig in Anwesenheit des Landwirtschaftsmiisters am 3.11.2015 im ZDF)

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