Keine EU-Mehrheit für befristete Glyphosat-Verlängerung

06. Juni 2016 - 12:29 Uhr

Wieder hat die EU-Kommission keine Mehrheit für eine Verlängerung von Glyphosat zustande bekommen - auch ihr Kompromissvorschlag für eine kurzfristige Neuzulassung fand nicht die nötige Zustimmung. Die Bundesregierung hatte sich enthalten. Nun soll ein Vermittlungsausschuss ran.

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Kommentare

Wie oft wird das noch verschoben???

So kann man es auch machen: eine Abstimmung immer wieder verschieben, bis das gewünschte Ergebnis heraus kommt.

Das ist sehr undemokratisch und wirkt abstoßend. Das macht wütend.

Vermittlungsausschuss???

Habe ich hier etwas nicht richtig verstanden?
Nach meinem Verständnis bedeutet "keine Mehrheit bekommen" soviel wie "abgeleht", was gleichbedeutend mit einem folgenden Verbot wäre. Nur weil nicht das gewünschte Abstimmergebnis zustande gekommen ist, gibt es einen Vermittlungsausschuss? Da wird dann solange "vermittelt", bis das Ergebnis der Abstimmung das von der Lobby gewünschte ist ...
Ich nenne so etwas Korruption!

Bitte???

Nun soll es ein Vermittlungsausschuss richten? Was ist das für ein Demokratieverständniss? Wenn sich für eine Verlängerung keine Mehrheit finden lässt, dann gibt es keine. Man bekommt den Eindruck, die Verlängerung soll irgendwie durchgeboxt werden. Mein TÜV Prüfer ist nocht nie auf die Idee bekommen, einen Ausschuss zu bemühen, wenn mein PKW keinen "TÜV" bekommen hat. Zulassungsanfrage, Abstimmung, Ende.

Vermittlungsausschuss?

Ein Nein ist ein Nein und da muss auch nix vermittelt werden.
Es reicht.

Frau Hendrcks

Frau Hendricks ercheint mir die Einzige, die versucht, die Lobbypoliik der Agrarindustrie die Stirn zu bieten. Was für ein Landwirtschaftsminister, der die Gesundheit der Bevölkerung aufs Spiel setzt, nur um BASF und Misanto zu mehr Profit zu verhelfen.

Schöne Worte...

"Gefördert werden sollte "nur noch die Produktion gesunder Lebensmittel, die Pflege von Natur und Landschaft, der Gewässerschutz"

Deswegen wurden gerade hunderte Millionen an Milch"bauern" ausgezahlt, damit die Überproduktion an Milch und Gülle weiter laufen kann?

Wäre schön wenn die Politiker mal mehr tun würden als nur tolle Reden zu schwingen...

"Pflege von Natur und Landschaft"
Klingt wie ein glatter Witz, wenn man sich die Dienstwagenflotte der Politiker so anschaut....

Nein heißt nein

dann braucht es auch keine Expertenkommission, das ist Geld zum Fenster raus werfen.
Nein heißt nein, wer hat denn Interesse daran es unbedingt einzusetzen, auch keine Produkte oder Futtermittel mehr einkaufen die damit behandelt wurden.
Letztens war es doch sogar im Bier, so viel zum richtigen Einsatz.
Außerdem schützt das Verbot unsere Bauern vor TTIP und anderen die das sehr stark einsetzen.
Weg mit dem Zeug.

Gruß

was soll das denn?

wird jetzt so lange abgestimmt, bis Bayer/Monsanto das ergebnis passt? das ist ja geradezu grotesk!!!

abstimmung - mehrheit dagegen - fertig!

Hofberichtserstattung

Während journalistische Hofberichtserstatter darüber zu klagen pflegen, dass der Staatsapparat namens EU-Kommission keine Mehrheit der Experten für eine Verlängerung des Einsatzes von Glyphosat in der Landmarktwirtschaft "zustande bekommen" habe, soll es etliche Menschen geben, die froh darüber sind, dass der Glyphosateinsatz nicht verlängert worden ist, weil das Gift wahrscheinlich krebserregend ist.

Hut ab!

Vielen Dank Frau Hendricks für die tapfere und entschiedene Haltung. Chapeau!!!

Was sagt denn der Fünfjahresplan?

Der Artikel tut gerade so, als gäbe es nur ein Ergebnis, das um jeden Preis erreicht werden müsse. Dann müssten wir in einer Demokratie aber ja nicht abstimmen: "Keine Mehrheit dafür" ist eine Mehrheit dagegen.

Tolles Spiel...

"Wieder hat die EU-Kommission keine Mehrheit für eine Verlängerung von Glyphosat zustande bekommen"

Nun wird solange verhandelt bis eine Zustimmung zustande kommt? Ein "Nein" wird nicht akzeptiert?
Echt ein Witz...

ist doch lächerlich......

......Glyphosat anzuprangern, angesichts der Unmenge an wirlich kanzerogenen Stoffen, die täglich in unsere Biosphäre eingebracht werden. In die Weltmeere, in die Atmosphäre in die Landmasse und letztlich in die industrielle Produktion von 'Lebensmitteln' und Konsumgütern.

Wenn wir da mal eine weltweite quantitative und qualitative Bilanz ziehen würden, käme uns die Menge und Toxidität von Glyphosat tatsächlich wie ein Bio- Produkt vor.....

"Vermittlung" bis zum gewünschten Ergebnis

Die EU-Kommission könnte ganz einfach bestimmen, denn sie hat das letzte Wort. Doch angesichts der Stimmung in vielen Ländern scheint sie dies für unklug zu halten. Sehr durschsichtig. Nun also soll ein "Vermittlungsausschuss" das gewünschte Ergebnis bringen. Das ist eine echte Farce. Es wird halt so lange vermittelt, bis das gewünschte Ergebnis steht. Fragt sich, wessen Interessen die Kommission eigentlich vertritt...

@12:49 von nur_mal_so

Nein nicht Korruption. Das ist moderne Demokratie (Sarkasmus aus). Gesetze und Regeln heutzutage nur noch für das Volk, die Politik, da systemrelevant, ist außen vor.

immer, und immer wieder

Naja, der Druck der Lobbyisten wird wohl gross genug sein, um es noch einmal zu versuchen...

warum enthält sich die Bundesregierung?

Hat das mit den USA zu tun und den Handelsvertrag? Ach ja ich vergaß die Lobbygutachten.Das wäre ein Bärendienst für uns.
Man sollte den Bericht nochmal zeigen von den missgebildeten Ferkeln die Soja bekamen aus den USA, wo dieses Mittel nachgewiesen wurde und den kranken Menschen aus Brasilien, die im Umfeld dieser Felder wohnten.
jetzt fehlt nur noch der Genmais ( Pflanzen gegen Gift immun machen) , dann können wir ordentlich Gift spritzen. Was kümmert uns der andere Mensch und die Natur- Monsanto lässt grüßen.Die Natur ist uns anvertraut zur Bewahrung und nicht zur Zerstörung.

Glyphosat ist Gift , weil

Glyphosat ist Gift , weil krebserregend . Punkt . Keine Mehrheit , dann Schluß mit Lustig .
Keine Mehrheit bedeutet , die Sache ist abgelehnt .
Was soll da noch vermittelt werden ? Wer will unbedingt sein Schäfchen ins Trockene bringen ? Die Frage ist eigentlich einfach zu beantworten , die handvoll Menschen , die sich die Taschen mit dem Verdienst vollmachen .

Glyphosat -

Glyphosat - in bemerkenswerten Mengen nachweisbar im Urin von mehr als der Hälfte der Bevölkerung - und damit aufgenommen auch durch Lebensmittel etc - ist durchaus ein guter Grund, die Anwendung des Mittels einzuschränken oder aber gänzlich zu verbieten:

Frei nach Paracelsus: Die Menge macht das Gift. Was heute noch nicht zwingend oder nachweislich schädlich ist, kann ab dem nächsten zuviel aufgenommenen Mikrogramm bereits gravierende Folgen haben.

Verbraucherschutz VOR Profit. Auch und GERADE bei der Chemiekeule und Genexzessen bei der Lebensmittelerzeugung.

Das nennt man heute Demokratie.......

Es wird solange vermittelt und abgestimmt, bis das Ergebniss "wirtschaftsfreundlich" passt. Mir kann keiner erzaehlen das das Zeug gut fuer die Umwelt ist, sonst wuerde es ja nix umbringen. Hervorragender Vorschlag sich ENDLICH wieder auf natuerliche Methoden zu besinnen. Genau so muss es kommen.

Da hat die Lobby wieder mal gut gearbeitet

Die Chemieriesen wie Monsanto und Bayer wird das Ergebnis freuen. Wird Glyphosat verboten, dann können sie vermehrt ihre "patentgeschützten" und meisst giftigeren Esatzherbizide verkaufen, und müssen sich nicht mehr mit der lässtigen "Billigkonkurrenz" herumärgern. Ob diese Mittel dann weniger schädlich für Mensch und Umwelt sind wird man eh erst in ein paar Jahrzehnen erfahren. Wenn jemand meint, dass durch ein Verbot nun weniger "Gift" auf die Felder kommt und alle mit der "Hacke" das Unkraut rausrupfen, dem kann ich nur sagen: Träum weiter.

Also bitte nochmal ?

Wer möchte Gift im Urin haben? Die Studien die in Mehrheit gemacht wurden wurden auch ,na sowas von der Chemieindustrie beauftragt!
Also 1+1 ist bei mir 2 ,aber wir können ja noch mal vermitteln?

Wissenschaftliche Basis?

Was versteht unser Landwirtschaftsminister unter wissenschaftlicher Basis? Wenigen ausgewählten "Experten" werden Ergebnisse in abgeschirmten Leseräumen vorgelegt. Bilder, Kopien, Notizen sind nicht erlaubt. Keine öffentliche Diskussion darüber. Das ist wissenschaftliches Arbeiten?

Studien, die von den Produktherstellern selbst angefertigt oder finanziert werden, sollen als Basis zur Beurteilung der Unbedenklichkeit herangezogen werden? Das soll objektiv sein? Das Ganze noch mit dem Hintergrund, dass es um Umsätze geht, die im Bereich vieler Milliarden liegen? Nein Herr Minister, Ihrer Argumentation kann ich in keinem Punkt folgen.

nein heißt nein

und da wird auch kein ja draus.

Es sei denn, es wird gebastelt.

Prost Mahlzeit.

Vermittlungsausschuß für ein klares NEIN ?

Was wollen die Vermitteln ? Das NEIN, damit aus Nein ein JA wird - bis die Lobby zufrieden gestellt ist und ihre Gier nach immer mehr befriedigt ist ? Auf Kosten der Gesundheit und Leben der Bürger..Ich fass es nicht.

Komische Art..

Das ist tatsächlich absurd, was da jetzt läuft.

Um die Frage zu beantworten, warum Deutschland sich enthält:
Weil CDU/CSU dafür sind und SPD dagegen.
Also keine Einigung, keine Abstimmung.

Es wundert mich

Es wunder mich immer wieder, warum bei einer Produktzulassung immer im Vordergrund steht, ob eine Substanz nun krebserregend ist oder nicht. So gibt man ein Gutachten in Auftrag, das untersuchen soll, ob nun krebserregend, vielleicht, oder nur krebsfördernd ist. Es scheint nicht mehr wichtig zu sein, ob es bei Menschen Allergien auslösen kann, ob es die Fruchtbarkeit schädigt, die Leber, Nieren schädigt, oder kann, den Mikroorganismus der Gewässer eliminiert, Insektenpopulationen schädigt, Nutzpflanzen schädigt usw.usw. Da helfen auch solch tolle Aussagen nichts wie "da gibt es noch viel schlimmeres"
Da wünsche ich mir auch mehr Informationen und Recherchen der Medien.

EU

Solange die EU ein Spielplatz fuer Lobbying der Grosskonzerne bleibt, wird sie weiter an Glaubwuerdigkeit verlieren.Diese Wahnsinn muss endlich aufhoeren.

Dann muss das Glyphosat jetzt aber auch verboten werden ...

... keine weiteren Hängepartien und spielchen mehr um das doch noch irgendwie wieder zugelassen bekommen.
.
Und Monsanto kostet Bayer dann auch nicht 55Mrd. € sondern vielleicht noch die Hälfte ... oder weniger;)

Und wie weiter?

Der Aussage von Frau Hendricks ist absolut zuzustimmen - aber wie realistisch ist das denn? Europas Bauern werden durch das Verbot von Glyphosat wohl kaum sofort alle auf Biolandwirtschaft umsteigen. Also kommen stattdessen die weniger erforschten Gifte, die möglicherweise gefährlicher sind, auf die Äcker.

Aufgabe der EU-Kommission

"Wieder hat die EU-Kommission keine Mehrheit für eine Verlängerung von Glyphosat zustande bekommen - auch ihr Kompromissvorschlag für eine kurzfristige Neuzulassung fand nicht die nötige Zustimmung. (...) Nun soll ein Vermittlungsausschuss ran."

Den Glyphosat muss zugelassen werden, die Aufgabe der EU-Kommission ist schließlich, die Gewinne großer Unternehmen zu maximieren, egal wieviele EU-Bürger dadurch vergiftet werden.

Den Vermittlungsaussschuss hätten sie sich sparen können, wenn sie gleich richtig abgestimmt hätten.

Da haben die, die falsch abgestimmt haben, aber Glück, das es nicht die von der EU geplanten Umerziehungslager für Toleranz gibt, da würde man diese Intoleranten ganz schnell zur Toleranz gegenüber dem Einsatz von Glyphosat erziehen.

Vermittlungsausschuss?

Wo die EU sowieao schon mehr Lobbykratie als Demokratie ist, wird vermittelt, wenn eine Entscheidung mal Ausnahmsweise nicht nach dem Willen der zugehörigen Lobby ist?

Wenn das so ist, wird es höchste Zeit, das EU-Parlament abzuschaffen.

Versuch eines Nichtexistenzbeweises ist Unsinnn

Der Versuch für einen Stoff - gleich welchen - einen Beweis der Unschädlichkeit zu finden ist Unsinn.
Denn wäre er unschädlich, wäre das die Nichtexistenz einer Schädlichkeit.
Nur etwas, dass es nicht gibt, kann man niemals beweisen.

Abgesehen davon gibt es auf der Welt absolut nichts, was völlig unbedenklich wäre.
Das gilt auch für sauberes Wasser oder reine Gebirgsluft.

Allenfalls kann man eine Risikoabschätzung machen.

@piwawat

Richtig. Die Fixierung liegt auf Krebs. Was das Zeug sonst noch so anrichtet wird offenbar gar nicht erst untersucht. Jedem ueber 50 muss heute der unglaubliche Artenrueckgang auf dem Land auffallen. Besonders die Falter und Insekten, Schnecken und Kroeten sind praktisch ausgestorben.

hochgiftig

Glyphosat ist eine hochgiftige Substanz und gehoert aus dem Verkehr gezogen. Genauso wie die anderen,von ihnen erwaehnten Stoffe auch. Irgendwo muss man ja wohl anfangen, am bessten vor der eigenen Haustuere.

Demokratieverständnis

Ein Nein ist ein Nein ist ein Nein
Danke liebe Frau Hendricks

die Demokratie

wird, entweder durch Enthaltung oder durch genau solche (Kuhhandel) Vermittlungen, solange verbogen bis es für die Lobbyisten passt, westliche Werte als Vorbild für die Welt........Bravo.....

Mehrheit?

Kann es sein, daß der eine oder andere Forist den Unterschied zwischen einfacher und qualifizierter Mehrheit nicht kennt?

So lange es eine Groko und

So lange es eine Groko und einen Landwirtschaftsminister von der CSU gibt, kann Frau Hendricks fordern was sie will, es wird sich nichts Grundlegendes in der Landwirtschaftspolitik ändern. Das ginge bestenfalls nur mit einer rot-grünen oder rot-rot-grünen Regierung. Daran sollten nicht nur die jeweiligen Parteien denken, sondern auch die Wähler und Wählerinnen. Auch jene in diesem Forum, die kein Glyphosat u.ä. wollen, gleichzeitig die SPD aber für überflüssig halten. Die SPD muss sich auf ihre Wurzeln besinnen, keine Frage. Aber ohne die SPD wird es auf lange Zeit weder ökologische Verbesserungen noch mehr soziale Gerechtigkeit geben. Grüne und Linke werden alleine niemals stark genug sein und die anderen Parteien haben vorrangig andere Interessen.
Zur aktuellen Frage: Auch ich denke, dass wir keinen Vermittlungsausschuss brauchen. Die Biobauern kommen auch ohne Glyphosat aus.

Glyphosat

Mal wieder eine schöne Demonstration europäischen Demokratieverständnisses. Wie das Gutachten aussieht - auszusehen hat - ist ja absehbar. Erstaunlich auch, dass es immer nur um Krebs geht. Als ob es nicht auch andere Krankheiten, andere schlimme Auswirkungen wie Verseuchung von Erde und Umwelt etc. gibt oder geben kann. Wird das Mittel erst so kurz eingesetzt, dass es noch keine belastbaren Aussagen zu den Auswirkungen geben kann oder sind die nur wieder in den Schubladen verschwunden, weil die Politiker-Lobbystreichler nix Negatives wissen wollen?

Unsere Bundesregierung - mal wieder auf die Nase

gefallen. Es hat nichts genutzt sich durch Enthaltung unternehmensfreundlich zu verhalten. Statt einer klaren Stellungnahme - eine Enthaltung, ein Verhalten das immer solche an den Tag legen die keine eigene Meinung haben oder sich nicht trauen diese ihre eigene Meinung vorzutragen. Ein Verhalten das nicht Fisch noch Fleisch ist, das eher von hinten mitten in ins Herz sticht. Da nächstes Jahr Wahltag ist wollte man das Volk nicht verärgern, daher konnte man nicht dafür stimmen. Es könnte ja doch etwas wahres dran sein, dass wir uns durch das Spritzmittel systematisch vergiften. Aber BASF wollte man natürlich auch nicht verärgern, wo diese doch gerade den Anlauf genommen haben der Welt größter Cocktailmischer zu werden. Aber insgesamt ein Verhalten das für die große Koalition typisch ist.

Keine Mehrheit dafür

Wenn es keine Mehrheit für die Verlängerung gibt,warum dann noch Verhandlungen.Wem paßt dieses Ergebnis nicht,und wird dann so lange Verhandelt bis das Abstimmungsergebnis gewissen Personen oder Firmen paßt,wenn es so geht muß man ja auch Angst bei der Auszählung bei Wahlen haben.Demokratieverständnis ist bei mir anders

@steuerzahler-xy

13:11 von steuerzahler-xy:
"ist doch lächerlich Glyphosat anzuprangern, angesichts der Unmenge an wirklich kanzerogenen Stoffen, die täglich in unsere Biosphäre eingebracht werden."

Das ist ganz und gar nicht lächerlich. Denn der zu Hysterie neigende Normalbürger kann sich nun einreden, irgendetwas für seine Gesundheit getan zu haben, ohne eine einzige seiner Gewohnheiten geändert zu haben.

Wie oft gibt bloßes Dagegensein ein so gutes Gefühl?

Ein einseitiges Verbot bringt nichts!

Es müsste ein Verbot von jeglicher Chemie für bestimmte Anwendungsfälle sein. Ansonsten wird die Chemiekalie durch eine andere ersetzt, wobei Glyphos meist das harmlosere ist. Man würde Masern durch Pest+Cholera ersetzen.

Nicht zu vergessen: Glyphosateinsatz wurde bis vor einigen Jahren noch finanziell gefördert. Durch Vermeidungvon schweren Geräten und tiefen Umpflügungen, sollten Bodenerrosion und Energieverbrauch reduziert werden. Pflügen bedarf, je nach Boden und Pflügtiefe, das 3-8fache an Treibstoff.

Erbärmliche "Entscheidungsfindung"

Jedem Beobachter ist inzwischen klar, daß die Abstimmung solange verschoben wird, eine negative Abstimmung so lange wiederholt wird, so lange ein Vermittlungsausschuß tagen wird, bis....

... bis ENDLICH das einzig gewünschte und einzig für die EU-Kommission akzeptable Ergebnis erreicht ist, nämlich eine Verlängerung der Zulassung. Lobbysumpf läßt grüßen.

Beinahe noch erbärmlicher ist unsere Bundesregierung, die sich "enthält" in der Hoffnung, daß es zu einer Zustimmung kommt, wobei sie es war, die die Zulassungsverlängerung maßgeblich vorangetrieben hatte. Das ist jetzt dumm gelaufen. Also muß man jetzt solange "vermitteln", bis das EINZIG mögliche Endergebnis ENDLICH erreicht ist.

Demnächst müssen wir bei der Bundestagswahl so lange wählen gehen, bis die CXUSPD ENDLICH wieder die absolute Mehrheit erreicht hat.

Mir wird bei einem solchen "Demokratieverständnis" schlecht. CETA/TTIP/TISA lassen ebenfalls grüßen. Die Lobby bedankt sich (aber nur bei den Politikern, nicht beim Volk).

Charakterzug

Nicht dafür und nicht dagegen. So deutlich kann eine Regierung dem Bürger zeigen was sie unter Verantwortung versteht.
Ohne Zustimmung noch eine Vermittlung af den Weg bringen ist ein weiteres deutliches (Fehl) Signal.

Zu Glyphosat gibt es

Zu Glyphosat gibt es verschiedene Studien, die auf unterschiedlichen Bedingungen beruhen und so natürlich auch zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Dieses Herbizid wird seit den 70er Jahren verwendet und macht konventionelle Landwirtschaft so überhaupt erst möglich.
Natürlich bestreitet niemand, dass Herbizide Giftstoffe sind und dass hier auch sorgsam damit umgegangen werden muss. Hysterie hilft da wenig. Hat sich schon einmal einer der hier so laut schreienden Ökos überlegt, wie eine konventionelle Landwirtschaft ohne Herbizide funktionieren soll? Schließlich sollen doch Getreideprodukte, Feldfrüchte und Obst in ausreichder Menge und bezahlbar jederzeit für die Ernährung verfügbar sein.
Ich möchte dann gerne sehen, wie die Super-Ökos dann ehrenamtlich die Unkräuter ökologisch und liebevoll aus den Äckern entfernen und in extra geschaffenen Schutzzonen wieder einpflanzen. Sinnvolle Vorschläge können die ja eh nicht machen.
Nur meckern und dann beim Discounter billig einkaufen...

Wieder einmal beweist die Union

dass ihr wirtschaftliche Interessen wichtiger sind, als die Bürger ihres Landes. Mich würde ja auch mal interessieren, wieviele Politiker der Union bei Bayer, BASF und Co. im Aufsichtsrat bzw. Vorstand vertreten sind. Einfach erbärmlich! Im übrigen ist es auch genau dieser Politikstil und dieses Demokratieverständnis, der immer mehr Bürger Europas von der EU entfernt.

Und würde man was für die Bauern und die Menschen allgemein tun wollen, würde man die Agrarsubventionen kürzen, damit endlich die europäische Überproduktion aufhört und sich die afrikanischen und andere Länder endlich entwickeln können. Aber das nur nebenbei.

Es wurde gespendet

wie auf den Nachdenkseiten vor einigen
Tagen zu lesen war, hat Monsanta ca.
500 000.- Dollar an die WHO gespendet.
Wundert sich noch jemand, dass nun
gegensätzliche Gutachten im Umlauf
sind. Über die Lobbyisten in Brüssel
und dem Bundestag wurde bereits alles
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