Käufer von Elektroautos bekommen 4000 Euro Prämie

27. April 2016 - 11:29 Uhr

Elektroautos sind bei hiesigen Käufern noch nicht wirklich beliebt. Das soll sich nun ändern: Jeder, der sich künftig für ein strombetriebenes Auto entscheidet, bekommt 4000 Euro von Staat und Industrie dazu. Die erste Prämie soll bereits im Mai ausgezahlt werden.

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Kommentare

Hütchenspieler

"Die Kosten in Höhe von 1,2 Milliarden Euro sollen sich der Bund und die Hersteller jeweils zur Hälfte teilen."

Heißt im Klartext: die Hälfte zahlt der Steuerzahler direkt, die andere Hälfte als Autokäufer, indem die Hersteller ihren Anteil in den Kaufpreis einkalkulieren.

geschönte Zahlen für Eleektroantrieb.

Wie weit fährt das Auto bei minus 5 Grad, Schneefall im Dunkeln, und 110 kg Last?
Komme ich damit zu meiner Arbeit ( 56 km) und abends wieder zurück?
Brauche ich dann die 4000 Euro für Taxifahrten?
Wie teuer ist ein Satz neuer Batterien?
Und was mache ich, wenn ich mehr als 300 km fahren will?
Und wie besuche ich meine Kinder in München, das sin 700 km?
Wie lange sind die Ladezeiten dafür, brauche ich da eine Übernachtung?
Ach ja, ich kann mir nur ein Auto leisten, für schicke Zweitwagen habe ich kein Geld.

Bonus

Steuergelder gehen so direkt zur Automobilindustrie, man nimmt damit die Motivation Aufwände zu senken

Dann kostet der Twizzy nur

Dann kostet der Twizzy nur noch 4000 Euro statt 8000 Euro?... oder gilt der Zuschuss nur für deutsche EVs ab 20000 Euros?

Ich sehe für mich weiterhin

Ich sehe für mich weiterhin keinen Anreiz, denn wie schon erwähnt wurde ist das Tankstellennetz nicht weit genug ausgebaut, die Reichweite(n) lassen noch zu wünschen übrig und der Kaufpreis ist auch nicht wirklich attraktiv. Hinzukommt das jeder halbwegs clevere Kaufmann den Rabatt den er gewährt, vorher aufgeschlagen hat und somit zu mindestens 50% Augenwischerei betrieben wird mit der Prämie.

Außerdem bin ich bisher nicht davon überzeugt, dass es sich um eine umweltfreundlichere Variante handelt beim E-Auto, denn man sollte auch den Herstellungs- und Entsorgungsprozess mit einkalkulieren und nicht nur den Ausstoß beim Gebrauch.

Im Prinzip gut.

Aber ein wenig unkritisch, finde ich. Sicherlich ist es eine tolle Idee, Elektroautos zu bauen, die mit erneuerbaren Energien fahren.

Aber: Fahren sie denn auch mit erneuerbaren Energien? Wenig. Selbst im Vorzeigeland Deutschland erhalten wir fast 80% unserer Energie immer noch durch die Verbrennung von Kohle bzw. Gas / Biomasse und durch Atomkraft.

Sicherlich wird sich das in den nächsten Jahrzehnten verschieben (so zumindest die Hoffnung).

Ein weiterer kritischer Punkt sind natürlich die Batterien, mit denen diese Fahrzeuge betrieben werden. Welchen Schadstoff-Fußabdruck hat ihre Produktion bzw. Entsorgung?

[*1] https://de.wikipedia.org/wiki/Stromerzeugung

Hilfe?

Wird durch diese fragwürdige Prämie erreicht daß die Reichweite der Fahrzeuge akzeptabel wird? (Warum ist Tesla in der Lage Fahrzeuge mit einer Reichweite von 500-600 km zu bauen und alle anderen nicht?)
Oder daß schneller aufgeladen schneller wird? (wer hat bitte 4 Std oder mehr Zeit unterwegs?) Selbst die Power Stations von Tesla brauchen 40 Minuten.
Gibt es nun auch plötzlich für jeden erreichbar Aufladestationen?
Und wird der Strom dafür auch umweltfreundlich hergestellt?

Solange wir noch Strom mit Atomkraft produzieren verbietet sich diese Sorte Fahrzeuge von selbst. Wir haben schon zu viele Geräte die Strom brauchen ohne daß sich die Nutzer Gedanken machen wie der Strom denn produziert wird.

Solange diese Probleme nicht gelöst sind sollte das Geld besser für Rentner und Arme in unserem Land verwendet werden.

Von der Industrie über den Tisch gezogen

Da hat sich unsere Regierung von der Auto-Industrie über den Tisch ziehen lassen: Sie bekommt einen höheren Absatz von Elektroautos und subventioniert dafür den Absatz von Hybridautos - die sowieso schon im Trend sind. Bei 3000 € pro Hybrid, vom Steuerzahler, hat sich der Deal für die Industrie voll gelohnt.

Wahnsinn !

Es gab kürzlich eine Tagung von Entwicklern und Herstellern von Antriebsbatterien, da wurde gesagt das sie vor 2025 keine serienreifen zuverlässigen Antriebsbatterien herstellen können, da die Technik fehlt, und das Gewicht dieser Akkus enorm hoch wäre.
Außerdem haben diese Akkus meist in kälteren Zonen versagt oder die Leistung stand nicht zur Verfügung. Schaut mal, wieviel gebrauchte Hybridfahrzeuge im Alter von knappen 4 Jahren verkauft werden, warum, ist das so, ganz einfach, die haben die Nase voll, die Unterhaltungskosten sind zu hoch. Wenn subventioniert wird, dann sollte es ausgereifte Technik sein, und nicht Edelschrott auf Kosten der Steuerzahler

Industrie

Unsere Industrie und die Politiker wollen doch kein E- Auto! Es hängen zu viele Arbeitsplätze daran!
Man braucht keine Getriebe mehr keinen Auspuff usw.
Das ist auch ein Grund für die zu hohen Preise, nur kein E- Auto kaufen.

Planwirtschaft - Subventionen für wen eigentlich?

Laut 5-Jahres-Plan (hatten wir doch irgendwo
schon mal) wird Produktion/Absatz von E-Autos nicht erreicht werden. Das kann in einer Marktwirtschaft schon mal passieren, wenn Produkt und Käuferinteresse nicht passen. Aber der Plan muss erfüllt werden,
also Subventionen für die, die eigentlich über genug Kapital verfügen, um sich etwas zu kaufen bzw. herzustellen, das ihnen bislang nicht so wichtig/vorrangig war.
Vor allem die neoliberale SPD zeigt mit dieser
Subvention, welche "sozialen" Probleme ihr besonders am Herzen liegen.

Witzlos.

Wenn die Hersteller 2000,- Prämie geben können, können sie ihre Produkte auch gleich billiger machen. Was soll der Witz? Nichts als blindwütiger Aktionismus.

Richtig ist: Stimmt die Infrastruktur, stimmt auch der Absatz. Selbst wenn die Stromer billiger sind als konventionelle Fahrzeuge, würde ich mir keinen holen, wenn jede Fahrt minutiös entlang der Ladestationen geplant werden muss.

@ Bismark 11:53: Natürlich kaufen sich eher Leute mit SUV noch einen hippen Elektrowagen dazu. Denn die mitm 3er Golf als einzige Familienkutsche haben gar kein Geld dafür. Es ist wie immer: Das Sparen ist so teuer, das muss man sich erst mal leisten können.

kein Anreiz zum Kauf

4.000,- € ist ein Witz.

1. E-Autos zu teuer
2. Reichweite zuwenig
3. als Urlaubfahrzeug nicht geeignet

Für eine reines E-Fahrzeug ist das Geld zuwenig.

Daher für mich defintiv kein Kaufanreiz.
Ein Hybrid ist eine Überlegung wert, da hier auch auf Benzin zurückgegriffen werden kann.

Förderpolitik in dumm

Neuerlich sinnlose Förderung! Ist eine Regierung tatsächlich ausnahmslos nur noch für diverse Lobbyisten da, oder wieso hat es jetzt die Automobillobby geschafft die ineffizienteste Antriebsart gefördert zu bekommen? Auch mir ist nicht verborgen geblieben, dass Erdölvorkommen endlich sind, aber es gibt zukunftsfähigeres als Elektrokarren.

Der Kunde bezahlt den Lohn, nicht der Arbeitgeber

Natürlich bezahlen alle Steuerzahler als Kunde und als Staatsbürger die Produkte die hier gekauft werden. Die Frage ist ob so eine Fördermaßnahme zu mehr Aktivität führt und somit mehr Leute arbeiten, verdienen und kaufen können.
Die Abfrackprämie hat sich ja quasi über die Mehrwertsteuer refinanziert.
Schade auch das man diese Kaufprämie lediglich als Kaufanreiz versteht. Auch die Abfrackprämie hat z.B. dazu beigetragen die alten Autos durch neue und etwas Sparsamere zu ersetzen. Wenn man nun Verbrennerautos generell durch E-Autos ersetzt, kommt das allen zugute die in Ballungszentren Leben und von Lärm und Luftverschmutzung geplagt sind. Es ist also mehr als ein Kaufanreiz, es ist eine Investition in einen Industriewandel, der aus unterschiedlichsten Gründen besser früher als später geschehen muss.
Es ist ja nicht so, dass Autobauer nicht gerne die Hand aufhalten wenn sie Standorte suchen. Man hat den Autoherstellern schon fast ganze Fabriken bezahlt.

Wie süß 4000,-

Ich Brauche Ersatz für mein 23 Jahre alten VW POLO
Da gibt es doch den Citroen C-ZERO (ca. 19.000€)
Minus der Förderbonus bin ich bei 15.000 im Vergleich der Citroen C1 kostet auch um die 15.000 ohne alles.

Aber:
Ich Fahre 150 KM am Tag (hin und zurück zur Arbeit)
Eine Ladestation in der nähe zur Arbeit so wie zu hause wäre schon nett.

@Auto Industrie und Bundestag:
Wollen wir mal testen? Nur wo hole ich den Sprit (sprich Strom)

Der Steuerzahler

Irgendwie kann ich dieses "Das zahlt alles der Steuerzahler" nicht mehr hören. Nur mal zum Verständniss: Alles wird immer und grundsätzlich vom Steuerzahler bezahlt.
Kaufe ich ein Brötchen dann zahle ich das. Und ich bin Steuerzahler. Kauft sich Frau Merkel einen Stuhl, zahlt sie den. Und auch sie ist Steuerzahler. Wird der Stuhl von Wahlgeldern gekauft, kommt das Geld "vom Staat" also von uns allen, den Steuerzahlern. Es gibt in Deutschland, abgesehen von Steuerflüchtigen und Bettlern usw, nur Steuerzahler. Nix anderes. Auch die Autoindustrie besteht zu 100% aus Steuerzahlern. Wie man es auch dreht. Zahlen tut immer der Steuerzahler. Allein weil es keine anderen Geldquellen gibt.

Die Frage ist nicht ob "der Steuerzahler", mehr oder weniger gleichzusetzten mit "dem Volk", die Zeche zahlt, sondern welcher Steuerzahler mehr und welcher weniger dazu beiträgt.

Denn zum Volk ("Steuerzahler") gehören alle. Du, ich, Merkel, der VW-Vorstand, mein Bäcker, usw.

Ausbau der Infrastruktur

Ich fahre bereits einen Plug-in-Hybrid Golf GTE seit fast einem Jahr. Wenn die Hersteller den Verkauf hätten fördern wollen, hätten sie schon lange die gleichen Rabatte wie bei einem konventionellen Fahrzeug spendieren können. Haben sie aber nicht.
Um die Infrastruktur zu verbessern, muss sich das Verkehrsministerium in erster Linie darum kümmern, dass man überall mit der gleichen RFID-Karte Strom laden kann.
Zur Zeit gibt es hier einen chaotischen Wildwuchs. Noch dazu hört man z. B. von EWALD (Organisation von E-Tankstellen in Niederbayern), dass sie nicht pro geladenen KWh abrechnen können, weil sie kein Stromanbieter (wie z. B. EON) seien. Daher rechnen diese nach Ladezeit ab.
In Südbayern kann ich mit Newmotion laden, im Rheinland nützt mir diese Karte nichts, usw. usf.
Hier muss der Staat organisieren.
Ebenso bei den verschiedenen im Internet zu findenden Suchmaschinen nach der nächsten Stromzapfsäule, die alle parallel zueinander arbeiten und nicht vollständige Angaben machen.

E Auto

Für welche deutschen E Autos soll denn diese Prämie sein? Die deutschen Hersteller haben diesen Markt doch konsequent ignoriert und verschlafen. Heute noch kommen sie mit arroganter Überheblichkeit daher wenn die Sprache auf Tesla und die von ihnen freigegebenen Patente kommt. " Wir können das alles viel besser!". Da wiederholt sich das Szenario an dem sich die deutsche Atom-Stromwirtschaft kaputt ignoriert hat indem sie die alternativen Energieerzeugung jahrelang verteufelt und verschlafen hat. Mit Atomstrom und herkömmlichen Autos läßt sich halt super verdienen und dann sind da noch die Mineralölmultis die vermutlich aus gutem Grund auf Elektromobilität gar nicht abfahren. Und dann noch die vielen Zulieferer und Autowerkstätten die schön an den Verbrennungsmotoren verdienen, so als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Kurz gesagt das wird so nix im Lederhosenland, da müssen erstmal Autos her die Max Mustermann auch kaufen kann, Tesla machts vor mit seinem Model 3.

Autoindustrie wird gepampert

So war das in D schon immer. Klar, man könnte mit der Kohle auch sinnvolle Sachen machen, z.B. den ÖPNV so weit unterstützen, dass er attraktiv wird, oder in Bildung investieren. Aber dann hätten ja alle was davon, und nicht nur die Industrie, deren Aktionäre und ein paar Vermögende, die sich neue, glänzende Karossen leisten können.
Der ganze übrige Unsinn wie Ressourcenverbrauch, Strommix etc. wurde ja hier schon völlig zu Recht angesprochen.

Wer zuerst kommt...

Die Kosten in Höhe von 1,2 Milliarden Euro sollen sich der Bund und die Hersteller jeweils zur Hälfte teilen.

Das ist doch eine ungerechtfertigte Subvention. Nach der Ab- nun also eine Aufwrackprämie...

Wer kann sich vorstellen, daß

Wer kann sich vorstellen, daß in 50 Jahren - außer ein paar gehätschelten Oldtimern - noch fossil betriebene Fahrzeuge auf unseren Straßen unterwegs sind? Wohl niemand. Die Frage ist nur, wo die dann benötigten Fahrzeuge oder deren Technologie produziert werden.
Unwahrscheinlich, daß sie aus unserem Land stammen, wenn die hiesige Autoindustrie in diesem Zusammenhang weiter primär auf ihre Quartalszahlen fixiert ist, und nicht darauf schaut, was tatsächlich in Zukunft weltweit gefragt sein wird.
Hier im Land muss die entsprechende Technologie entwickelt, und zur Anwendung gebracht werden.
Und das heißt eben auch die Entwicklung von Akkus, die innerhalb von wenigen Minuten automatisiert an Tankstellen ausgetauscht, und dabei geprüft und verrechnet werden, um damit im Ergebnis die Langstreckenproblematik zu lösen.
Politik muss für gewünschte Veränderungen geeignete Rahmenbedingungen schaffen. Ob eine pauschale Prämie für E-Autos der Weisheit letzter Schluss ist, darf bezweifelt werden.

Kaufen Sie sich doch einen

Kaufen Sie sich doch einen Plug-in-Hybrid.
Das ist jedenfalls interessant, wenn Ihre tägliche Pendelstrecke unter 45 km beträgt.

Symbolpolitik ohne Nutzen

Ich vermag nicht erkennen, dass 4000€ Kaufanreiz für Fahrzeuge sind, die man nur eingeschränkt, bestenfalls als Zweitwagen nutzen kann.

Kundenkreis

Wer sind denn die potentiellen Kunden ? Haben die es nötig, das man Ihnen 4000 EUR aus Steuergeldern hinterherwirft ?
Der Juppie, der gern etwas Trendiges fährt auf dem Weg von der Hochhausflat am Stadtrand zum Bankenviertel in der City, braucht diese Zulage sicher nicht.
Der normale Pendler kann sich das, was nach dem Abzug der 4000 EUR übrigbleibt nicht leisten zumal er ständig nachladen muss und keine Ladestation in Reichweite hat.

Danke, liebe BR.

Ich wollte mit meinen Steuern schon immer mal den Einkaufswagen für Wohlhabende mitfinanzieren ...

Die Elektroautos sind zu teuer.

Wenn diese Stadtfahrzeuge ohne viel Technik, und nur im Sommer betrieben werden , dürfen sie nur 6000 Euro kosten. Für den Winterbetrieb sind sie nicht geeignet, weil Heizung und Beleuchtung zuviel Energie verbrauchen. Also was solls , Spielkram für Menschen die schon alles haben.

Von Kalifornien lernen heißt siegen lernen

Anfang der 90er Jahre gab es bereits massive Probleme mit Smog und den entsprechenden Lungenerkrankungen vor allem in LA, San Diego und San Francisco.
Also beschloss man ein Gesetz, dass Autohersteller nur noch Autos in Kalifornien verkaufen dürfen, wenn sie bis Jahr X einen Anteil von Y% an emmissionsfreien Neuwagen verkaufen, wobei Y jedes Jahr steigen sollte. Das hat zum einen zu massiver und kurzfristig erfolgreicher Lobbyarbeit geführt, aber auch dazu das Autofirmen massiv geforscht haben, da alle Angst hatten in Kalifornien, dem größten Automarkt der USA, keine Autos mehr verkaufen zu dürfen. Das Gesetz zwang die Autohersteller ja auch die Kunden zu überzeugen um die Vorgaben zu erreichen.
Was blieb war ein Entwicklungssprung und öffentliches Bewusstsein, sodass als 2008 der Ölpreis unerträglich wurde Firmen wie Tesla, GM mit den Chevy Volt oder Toyota mit dem Prius erfolgreich waren und es immer mehr sind.
Warum macht unsere Regierung nicht einfach so ein Gesetz?

@ 12:03 von riosolar

Soweit ich weiß ist der Twizzy ein Motorrad oder Quad, also kein PKW, und somit wird dafür die Prämie nicht gezahlt werden.

Aber alles nur Spekulation.

@11:59 von Druide

Kaufen Sie sich doch einen Hybrid, dann bekommen Sie nur 3000 Euro Steuergelder geschenkt.
Es kann keiner etwas dafür, das Ihre Kinder 700 kilometer von Ihnen wohnen. Lassen Sie sich von Ihrem Kollegen Miraculix einen beruhigenden Kräutertee mixen, das wird Ihnen bestimmt helfen..

Toll!

Da beschließt also die deutsche Regierung mit den deutschen Autobauern die Asiaten zu bezuschussen. Oder seh ich da was falsch? Als Erstwagen sind E-Autos für viele nicht geeignet und wer nicht gerade zur finanziellen Elite gehört und sich deshalb auch einen E-Golf leisten kann, wird sich wohl eher nicht für ein deutsches E-Auto entscheiden. Außerdem: Wie umweltfreundlich sind eigentlich E-Autos? Wieviele Schadstoffe gelangen bei der Strom-Produktion in die Umwelt? Gibts da Vergleichswerte mit Benzinern und Dieseln?

Abgesehen davon: Haben wir nicht andere Themen, in die ebenfalls gut und gern ein paar Euro mehr investiert werden sollten (Kitas, Schulen z.B.) oder die mit wirklichen Reformen z.B. bei Renten- und Krankenversicherung, EU-Steuergesetzgebung, ... angegangen werden sollten?

Aber nö, Mutti Merkel verteilt erstmal ein bisschen Zucker und lenkt den Otto-Normal-Bürger von ihrem Duckmäuser-Tun ab.

Fahren mit Solarenergie

Meine Frau und ich fahren seit einem Jahr mit Golf-GTE (Plug-in-Hybrid), insgesamt 23 000 km. Pendelstrecke zum Arbeitsplatz einfach 22 km.
Wir sind etwa zu 60 % elektrisch gefahren, davon haben wir von unserer eigenen Photovoltaikanlage etwa die Hälfte des Stroms bekommen.
Es macht Spass, zu wissen: Jetzt fährst du CO2-neutral.

Unlogischer geht es nicht mehr

Wie wir aus der Vergangenheit lernen, haben die Deutsche Automobilhersteller ohnehin kein Interesse, Elektrofahrzeuge zu bauen. Sonst hätten sie sich ja nicht so weit zurückfallen lassen von Tesla & Co. Um wieviel mehr werden sie sich jetzt wohl reinhängen, wenn sie für jedes E-Auto auch noch 2.000 Euro Zuschuss drauflegen sollen.
Effektiver kann man wohl kaum Entwicklungen in neue Technologien in Deutschland abwürgen. Aber das kennen wir ja schon von der Photovoltaik usw.

Ein E-Auto ist sicherlich nicht für jeden das geeignete Fahrzeug

Aber immer wieder tauchen die gleichen Argumente gegen ein E-Fahrzeug auf.
1. Zu geringe Reichweite – Die meisten fahren mit ihrem Verbrennungsmotor zur Arbeit und zurück macht am Tag im Schnitt vielleicht 80 km. Dafür reicht auch die Kapazität der jetzigen E-Autos (beim E-Golf je nach eingeschalteten Verbrauchern wie Klimaanlage etc. immerhin 120 – 180 km) . Falls dann doch einmal im Jahr der Urlaub ansteht kann man auch einen Leihwagen nehmen.
2. Zu wenige Ladestationen - Hier könnte man schnell Abhilfe schaffen wenn z.B. in Parkhäusern oder auf Kundenparkplätzen von Einkaufzentren einige Stellplätze mit Ladeinfrastruktur ausgestattet wird.
3. Das Aufladen dauert zu lange – Siehe Punkt 2. Beim Einkaufen wieder Aufladen, vielleicht nicht ganz voll aber ausreichend für die nächsten 50 km.

Subventionierung, nichts weiter

und das für eine unausgereifte, in dem meisten Fällen nicht Alltagstaugliche Technologie für die auch schlichtweg die Infrastruktur fehlt.

Klar, wenn ich mir einen Zweitwagen zulege den ich in meinem Eigenheim jede Nacht aufladen kann ist das super. Für Firmen die Kurzstreckenfahrzeuge brauchen auch. Für Menschen die irgendwo auf der Straße parken und mit dem Auto auch weitere Familienbesuche oder Urlaubsreisen durchführen bringt das gar nichts. Ergo: eine Industriesubvention von der ohnehin Bessergestellte eventuell auch noch Profitieren, und das ganze auf Kosten aller Steuerzahler. Danke CDU/CSU und SPD Wähler!

Wenn man nicht will, wird es auch nichts

An alle, die das Konzept der Elektromobilität verteufeln: Es wird für viele einfach nicht passen.

Man hat eine geringere Reichweite mit einem Elektrofahrzeug. Man kann damit nicht einfach mal 700 km nach München fahren, um seine Kinder zu besuchen.

Man kann evtl. die Strecke zur Arbeit nicht fahren, wenn diese zu weit entfernt ist, oder man dort keine Möglichkeit hat, das Auto zu laden.

Für mich, der auf dem Dorf einen Zweitwagen braucht, aber fast keine Kilometer fährt, wäre ein Elektroauto sehr attraktiv. Aber bei den Anschaffungspreisen ist die Prämie und die Steuerbefreiung lächerlich.

Und wer Angst hat, es könnte der Umwelt schaden, wenn die Batterie nach einigen Jahren aufbereitet wird, kann sich einmal Gedanken machen, was denn mit dem Altöl des Verbrennungsmotors passiert, dass regelmäßig anfällt.

Wenn man will, wird man sicher Nachteile finden. Und wenn man will, wird man auch die Vorteile sehen. Und dann kann an abwägen.

Elektroautos sind weder CO2-neutral noch umweltfreundlich

Wann erklärt endlich irgendjemand den Politikern und Journalisten, dass Elektroautos nicht CO2-neutral. Die meisten E-Autos warden wohl nachts direkt aus der Steckdose geladen warden. Beim momentanen Energiemix also vorwiegend aus fossilen Brennstoffen und Atomkraft erzeugten Strom. Wenn man nun von einem Gesamtwirkungsgrad von 22% im Sommer und 8% im Winter (Messung des ADAC) ausgeht, sind die E-Autos wahre Energiefresser und CO2-Schleudern. Und soetwas wird mit Steuergeldern finanziert! Außerdem hat sich anscheinend noch niemand gedanken darüber gemacht, wo der ganze Strom herkommen soll ( ca. 1700 GWh/a bei 1 Mio. E-Fahrzeugen).

@karwandler

So ist es, die Hälfte zahlt der Steuerzahler direkt und die andere Hälfte der Autokäufer. Und dann kommt noch dazu, dass in vielen Tiefgaragen der Wohnhäuser die individuellen Lademöglichkeiten während der Nacht fehlen. Da kommen dann noch weitere Kosten auf die Käufer zu.

Richtig... mal wieder Wohl dem Wohlhabenden!

Zum Einen sind die Reichweiten der, für eine Subvention in Frage kommenden Fahrzeuge unbefriedigend und zum Anderen preislich für den "normalen" Bürger auch mit 4000 Euro "Preisnachlass" weiterhin als einziges Fahrzeug uninteressant.

Ich schließe mich den Worten von Druide an:
München nur mit Übernachtung, Köln mit gut Glück und auf die Arbeit im Winter, wenn dort eine Ladestation steht.

Interesse an Elektromobilität ist bei mir vorhanden, aber hier muss noch Einiges für geschehen!

Motivation zum Umstieg auf ein Elektrofahrzeug: Thema verfehlt, setzen, sechs.

Warum nicht 5 Millionen E-Autos?

Woher kommt die Schnapsidee, eine Million E-Autos auf die Straße zu bekommen? Wieso nicht 2 Millionen oder nur 500 Tsd.? Warum auf einmal dieser Zeitdruck?
Mein Vorschlag an Politiker:
Alle Beamten fahren per Erlass ab sofort nur noch E-Autos. Alle Dienstfahrzeuge des öffentlichen Dienst sind ebenfalls nur noch E-Autos.

Wir schaffen das

E-Autos sind zu teuer, nicht alltagstaugleich und es ist keineswegs erwiesen, dass sie weniger umweltschädlich sind als konventionelle Fahrzeuge.

Im Sinne der Umwelt wäre es viel vernünftiger, die Nahverkehrssysteme auszubauen, aber das würde unserer Schlüsselindustrie Nachteile bringen und damit Arbeitsplätze gefährden.

Machen Sie doch mal eine

Machen Sie doch mal eine Studie dazu, was nun wirklich schlimmer ist:
die Produktion und der Verschleiß sowie stetige Belastung durch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren oder die Produktion und der Verschleiß sowie die seltenere aber punktuelle Belastung durch Entsorgung alter Batterien. Interessiert mich.

Wenn einfach mal vernünftig Kleinwagen gebaut werden würden und die Zeit der großen Autos vorbei ist (im Moment werden ja NUR immer größere vorgestellt und alles mit "SUV" beworben), würde das mit der Reichweite auch klappen. Kleinwagen in Städten kommen auch nur 400-600km weit, je nachdem wie der Mensch am Steuer fährt. Das schafft eine Batterie mit Sicherheit auch, wenn der Pkw nicht an die 2 Tonnen wiegt und jeden Luxus für die täglichen 5km bieten muss.
Warum immer denken, dass alle ein E-Auto kaufen müssen, wenn die langsam kommen? Es hat auch nicht jeder einen Smart oder SUV, weil es nicht für alle Sinn macht. Dennoch macht es für einige (viele!) Sinn, falls Vernunft > Status

Kurzschlusshandlung

Elektroautos werden erst dann alltagstauglich, wenn durch in die Straßen intrigierte Leitungen ein Reichweite entsteht, die dem der Autos mit Verbrennungsmotor ähnlich ist. Entsprechende, viel versprechende Versuche laufen bereits. All das hätten wir aber schon längst, wenn die Autoindustrie nicht Jahrzehnte und Milliarden damit verschwendet hätte, die Verbrennungsmotoren immer stärker und schmutziger zu züchten.

Kaufen, kaufen, kaufen

Auf geht's, wir müssen kaufen.
Ganz viel und häufig. Und alles mit grünem Label. Dann ist der Planet vielleicht noch zu retten.
?
Anstatt, dass geplante Produktobsolenz bestraft wird, werden jetzt noch Konsum-Anreize geschaffen, für Produkte die sauteuer sind, sauviel Müll verursachen und immer kürzere Produktlebenszeiten vorweisen. Worum geht's nochmal bei dem Traum vom Elektroauto?
Ich weiß, ich bin da ein wenig altmodisch, aber glücklicher und gesünder macht mich das nicht.

Die nächste Subventionierung für die Industrie

Dafür, dass die dt. Autoindustrie geschlafen hat? Oder dafür, dass sie betrogen hat?

Vielleicht ja für beides. Auf jeden Fall wieder ein nettes Sahnebonbon für die Großindustrie. Wen wundert es da noch, dass die kleinen Leute radikal wählen, wenn immer die Großen gefüttert und Ottonormalbürger das ganze mit seinen Steuern bezahlen darf?

Dazu noch die fragwürdige Umweltbilanz. Da werden Unsummen an Steuergeldern verprasst für lächerlich wenige Prozent E-Autos, die NICHT CO2-neutral fahren. Der Strom wächst nämlich nicht auf den Bäumen.

Aber die Politik lässt sich wohl lieber von der Autoindustrie Milliarden abschwatzen statt sie endlich mal zu bestrafen. Sie hätte es verdient. Man regiert mit Zuckerbrot und Peitsche. Aber das Zuckerbrot ist für die Großen reserviert.

Fahren mit Solarenergie

@ DrCharlie

"Wir sind etwa zu 60 % elektrisch gefahren, davon haben wir von unserer eigenen Photovoltaikanlage etwa die Hälfte des Stroms bekommen.
Es macht Spass, zu wissen: Jetzt fährst du CO2-neutral."

Selbst der Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage ist nicht CO2-neutral, wenn man die Herstellung, Installation und Entsorgung der Anlage in die Rechnung einbezieht.
Wegen der seltenen Materialien, die für die Akkus benötigt werden und voraussichtlich nur für wenige Mio. Fahrzeuge ausreichen werden, scheint mir die Entwicklung von reinen E-Fahrzeugen nur als Übergangstechnologie. Dafür eine durchgängige Infrastruktur zu schaffen wäre Wahnsinn.

Wichtiger wäre ...

...eine (Be-)Steuerung des Schiffsverkehrs und höhere Abgaben auf zurückgelegte Kilometer mit LKWs. Flugverkehr wird in den Betrachtungen auch permanent ausgespart.

Solange man diese Themen nicht angeht und es in Deutschland (und anderen europäischen Ländern wie der Schweiz) Steuervergünstigungen für Pendler insbesondere für Auto Nutzer gibt, kann man diese Steuerungsmechanismen nur als scheinheilig bezeichnen.

PS: Mir ist bewusst, dass es leider auch weit wichtigere Faktoren für den Klimawandel gibt (wie Fleischkonsum) und wir weltweit nur durch unsere Vorbildwirkung tatsächlich etwas bewegen können.

Vielleicht wäre es an der

Vielleicht wäre es an der Zeit gewisse Entwicklungen auch global zu betreiben, anstatt jedes Land für sich.

Würde man alle Entwickler, die sich mit dem E-Auto beschäftigen, zusammenarbeiten lassen, würde es bestimmt schneller Fortschritte geben.

Aber solange wir ein Wirtschafts- und Geldsystem haben, welches auf Konkurrenz, Gier und Ausbeutung ausgerichtet ist, wird es wohl nichts werden.

Firmenwagenregel nicht berücksichtigt

Solange E-Autos und auch Hybride als Firmenwagen genauso der 1% Regel für Privatnutzung unterliegen wird es in dieser signifikanten Käuferschicht keinen Anreiz geben ein E-Auto oder Hybrid durch signifikant höhere Privatbelastung bei gleichzeitig deutlich niedrigeren Verbrauchskosten (reine Firmenkosten) zu kaufen.
Auch die Verbrauchskosten (Strom) wären bei nächtlicher Ladung in der Garage noch privat zusätzlich zu tragen. Für das Unternehmen mögen E-Autos bei gleichen Gesamtkosten evtl. interessant sein, für den Arbeitnehmer bei bis zu 50% höherer Steuerbelastung ist das aber völlig uninteressant und die meisten Arbeitnehmer habe bei der Fahrzeugauswahl ein Mitspracherecht.

12:52 von perchta

Wir schaffen das

E-Autos sind zu teuer, nicht alltagstaugleich und es ist keineswegs erwiesen, dass sie weniger umweltschädlich sind als konventionelle Fahrzeuge.

Im Sinne der Umwelt wäre es viel vernünftiger, die Nahverkehrssysteme auszubauen, aber das würde unserer Schlüsselindustrie Nachteile bringen und damit Arbeitsplätze gefährden.
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Wir schaffeb das sagen unsrere kulturell relevanten Kräfte.
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Und wer für Ihre Fehlleistungen hinterher zahlt ist der Bürger.
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Denn die beamteten Planer werden nicht für Arbeit bezahlt.
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Sie werden standesgemß versorgt vor und nach der Umbettung in den Ruhestand.
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Weshalb will Frau Nhles das schwere Pensionsproblem nicht mit der Rentenreform und der Abschaffung der§103 und 90 koppeln.
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Keine Ausländerfeindlichkeit auch durch gleichmäßige Einheits-Alterversorgung ohne Klassenkampf.
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Für Luxus kann man dann vorher selbst vorsorgen, ohne VBL aus Steuergeldern.

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