Kommentare - DeutschlandTrend: Führen wirtschaftliche Sorgen zum Fremdenhass?

26. Februar 2016 - 00:01 Uhr

Die fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Sachsen erklären sich viele Bundesbürger vor allem mit wirtschaftlichen Sorgen und der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung. In der Sonntagsfrage gewinnt die Union dennoch dazu, während die AfD leicht verliert.

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Kommentare

NOCH leben wir in einer Demokratie.....

und zeigen humane Werte. Lasst euch von diesen "Wutbuergern" nicht anstecken. Der Helfer von heute koennte der Fluechtling von morgen sein! Nicht vergessen. Auch sind die Fluechtlinge nicht das richtige Ziel! Wem die Politik nicht passt, der muss FRIEDLICH auf die Strasse oder besser noch nach Berlin.

Verwechslung von Ursache und Wirkung

Ich glaube, in dieser Umfrage wurde Ursache und Wirkung verwechselt.

Die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung kann nicht Ursache für Fremdenfeindlichkeit sein.

Vielmehr wird jemand, der bereits fremdenfeindlich ist, Anstoß an der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung nehmen.

Und diejenigen, die nicht fremdenfeindlich sind und trotzdem die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung für falsch halten - aber eben nicht aus fremdenfeindlichen Motiven - werden durch diese Politik auch nicht fremdenfeindlich.

Insofern ist diese Antwortmöglichkeit Blödsinn und verdeckt nur wieder die wahre Ursache für diese Fremdenfeindlichkeit.

Ich sehe sie einfach darin, dass die Politik in den letzten Jahrzehnten - und zwar sowohl die Innen- als auch die Außenpolitik - für eine Entsolidarisierung in der deutschen Bevölkerung gesorgt hat.

Selbst die, denen es in der Mittelschicht noch gut geht, müssen heute Angst haben, dass, wenn sie ihre Arbeit verlieren, sie in das sogenannte Hartz IV abrutschen.

04:52 von Tagesrückblick

Gut, dass wir diese Angelegenheit mit fast identischer Beurteilung sehen.
Der einzige und große Unterschied zwischen uns ist, dass Sie sich in die deutsche Gesellschaft integriert haben und die Eltern ausländische Wurzeln haben, während ich gut 20 Jahre in Deutschland gelebt habe, ein Kind deutscher Eltern bin, und in die U.S.A. auswanderte.
Wenn man die Dinge von einer anderen Warte aus betrachtet, Sie von einer kulturell anderen Perspektive und ich als ehemaliger Deutscher vom Ausland aus, sieht man sie häufig klarer als die Menschen, die immer nur in einem Kulturkreis oder einem Land beheimatet waren.
Ich hoffe, dass unsere Beiträge zumindest bei einigen der Forenteilnehmer auf Gehör stoßen und zum Nachdenken anregen.

@Agent lemon um 5:36 Uhr

 "Lasst euch von diesen Wutbuergern" nicht anstecken"

Das ist mal wieder bezeichnend wie pauschal der kritische Bürger diffamiert wird und zeigt eindeutig IHRE Haltung zu Demokratie.

"Der Helfer von heute koennte der Fluechtling von morgen sein "

Da stimme ich ihnen voll zu, wenn nämlich von der eigenen Heimat nichts mehr übrig geblieben ist. Gesellschaftliche und soziale Strukturen von heute verschwunden sind, und man Fremder im eigenen Land ist.
Die Politiker von heute haben den Grundstein schon gelegt.

Sie sollten sich alle einmal

Sie sollten sich alle einmal Gedanken darüber machen, WARUM ausgerechnet die Konstruktion Deutschland der "Hort der Glückseligkeit" sein muss...

Meine Meinung

Es ist kein Fremdenhass, sondern Angst.
Angst vor schlechteren Lebensbedingungen für die meisten Menschen derMittelschicht.
Angst um verminderte Renten, Angst um schlechtere Gesundheitsbetreuung, Angst vor schlichterer Schulausbildung, Angst vor verminderte Dienstleistungn und nicht bezahlbaren Wohnraum.
Das sind nur einige Dinge, die den kleinen Burger in seinem Leben zu Veränderungen zwingen werden.
Auch Angst davor, das seine Steuergelder in Taschen wandern, für die er sie nicht vorgesehen hat.
Wenn man disen Bürgen die absolute Gewissheit gibt, dass sich für ihn bei den genannten Dingen nichts ändern wird, rechtsverbindlich, dann wird es auch keinen Hass auf die Flüchtlinge geben.
Das aber zu äusssern, traut sich kein Politiker und manche Medien sind dabei auch sehr zurückhaltend.

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Wer steckt dahinter?

Wirtschaft und Finanzministerium veröffentlichen Rekordzahlen, und alle schreien Zeter-Mordio! - Es fehlt einfach an Weitblick: weltweit herrschen die Oligarchen, das ist das Ergebnis des Niedergangs des Sozialismus. Allein aus China werden jährlich 8% des Bruttoinlandsproduktes als "Kapitalanlagen" exportiert. Die Flüchtlinge sind Ergebnis dieses Prozesses und nicht dessen Ursache. Also bitte, wie schon Marx sagte: "Proletarier aller Länder, vereinigt euch!". Aber wie Marx auch sagte, so hacken die lieber gegenseitig aufeinander rum, statt gegen das Kapital vorzugehen!

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