Kommentare

Wozu

Wozu die ganze Debatte? Reisende soll man nicht aufhalten. Wenn de Gaulles Erben seiner Linie treu geblieben wären, wären diese Insulaner nie in die EU (damals noch EWG) gekommen.

Schöner demokratischer Witz

Das ganze entpuppt sich zunehmend als Kabarett
A la Bonneur
Schade wohin sich Europa bewegt? Die Frage ist wie weit sich Europa von uk erpressen lässt andere warten nur das selbige zu tun.
Ich denke daran scheitert letztendlich die EU

13:26 von oribah

Vollkommen richtig, diese Briten, die bis jetzt keinen Beitrag für die EU geleistet, nur Forderungen gestellt. Es wäre kein Verlust, wenn die Briten endlich sich ihrem wahrem Ideal der USA als 51. Bundesland anschließn würde. Und die Schotten werden neues Mitglied der EU.
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Lasst die Briten doch ziehen...

...und lasst Euch nicht erpressen! Wer braucht die denn schon? Außer der Finanzwelt gibt es keine Industrie in Großbritannien. Das hat die Eiserne Lady ja alles platt gemacht. Und sie wollte damals auch "ihr" Geld zurück. Nun will Cameron in die selbe Spur? Schön blöd wenn die EU zu allem Ja und Amen sagt. Wer ist denn dann der nächste? Nur die doofen Deutschen...die bezahlen!

Glückliches England

Man kann die Engländer um ihre Regierung nur beneiden. Sie setzt sich für die Interessen ihrer Bevölkerung ein und durch. Meine Hochachtung!

Respekt

habe ich vor jedem Land das aus dieser " Union " austritt.

Wenn das Bild wirklich

Wenn das Bild wirklich während der Debatte gemacht wurde, ist der Brexit für das Gros der Abgeordneten nicht sehr interessant, denn es sind nur knapp 10 % der sichtbaren Plätze besetzt.

Wenn dann ein einheitliches

Wenn dann ein einheitliches Europa ohne Extrawürste, für keinen.
Was auf der Insel gilt hat auch hier zu gelten oder umgekehrt, ansonsten aufwiederbesehen.

Es sollte mal ein Europa für die Bürger werden, geworden ist daraus ein Europa für Großkonzerne und andere Lobbyverbände.
Das dumme ist nicht das was die von der Insel fordern, sondern das die vom Festland das nicht auch fordern und sich alles gefallen lassen.

Erpressung

Die Art und Weise, wie sich diese traurigen Politikdarsteller von den Briten erpressen lassen, ist beschämend. Vor allem weil sie es selber nicht mal merken.

BREXIT

Na, hoffentlich ! Dann werden die Briten vielleicht erkennen, daß sie von den USA nur neben sich geduldet werden, aus Spaß und weil sie im Sicherheitsrat gebraucht werden ! Sie sind nicht mehr Heinrich VIII oder Queen Victoria oder Churchill und sogar Thatcher und die Falkland-Inseln sind Geschichte, die keinen außer den Briten selbst beeindruckt oder interessiert! Warten wir ab, wie lange London noch neben NewYork, Hongkong oder Shanghai im Finanzwesen noch eine Rolle spielt und wie lange jemand noch das Pfund kennt ! Wenn die EU auf einen so leistungsschwachen Binnenmarkt wie Großbritannien angewiesen ist, dann sollte man sie wirklich besser auflösen ! Oder noch besser! Wie wäre es, wenn Deutschland mit dem DEXIT drohen würde ?

sexy Großbritannien

nicht nur Great Britain stellt Forderungen. Nachdem nun ein Land nach dem anderen Sozialleistungen für EU-Bürger und Migranten kürzen will/bereits gekürzt hat, geht D uneinsichtig einen anderen Weg.
Nur eine kleine Meldung war es den Medien wert, als um die Weihnachtszeit das Bundessozialgericht auf Klage eines Rumänen hin ein Grundsatzurteil fällte:
'Jeder EU-Bürger hat nach einem 6-monatigem Aufenthalt in D Anspruch auf Sozialhilfe, auf Lebenszeit'.
Zuvor galt lediglich Anspruch auf Hartz IV, verbunden mit Auflagen, z.B. nachvollziehbares Bemühen um Arbeit. Wenn nicht... Leistungskürzung oder Wegfall. Sozialhilfe ist nicht mit Auflagen verbunden. Weiterer Unterschied ist, Hartz IV zahlt der Bund, Sozialhilfe die Länder. Einige wollen gegen das Urteil klagen.
Es scheint, dass D unendlich reich ist und Geld - des Steuerzahlers - keine Rolle mehr spielt.

überfällig

das da etwas kommen muss, auch ohne die Brexit-Debatte, ist doch klar. Gerade wir in Deutschland wissen ob der Problematik der Sozial-Einwanderer. Die Erweiterung der EU hat, in der Euphorie, alles was westlich von Russland liegt zu vereinen, viel zu schnell und naiv stattgefunden. Und deshalb werden auch die meisten heutigen EU-Länder diesen Vorschlag mittragen.

Das "Argument" des Zukleinseins!

Immer das gleich falsche Argument: die europäischen Ländern bräuchten die EU, weil sie auf globaler Ebene zu klein seien. Immer wieder komisch!

1. Was ist mit all den Klein- und Kleinststaaten, die gerade ohne die EU prächtigst dastehen: Schweiz, Island, Singapur, Liechtenstein, Israel etc.?

2. GB hat und hätte ein halbes Weltreich an Commonwealthstaaten (Aus, NZ, Indien, etc.) mit denen sie viel besser und effektiver kooperieren könnten, würde die EU nicht oft genug im Weg stehen. Mit diesen Ländern verbindet GB eine gemeinsame Geschichte, Kultur, Rechtssystem und Sprache, was umgekehrt oft genug im Widerspruch zu kontinentaleuropäischen Konzepten stehen.

3. Kann man nicht so plump behaupten, die europäischen Staaten profitieren von der EU, sondern man müsste klar und so weit es geht objektiv die Vor- und Nachteile aufzählen und benennen.

4. Hat UKIP schon längst ein Staatenbund unabhängiger Staaten, die in Europa auf Basis von Freiwilligkeit kooperieren, als Gegenmodell entworfe

Momentan mag GB besser in der EU aufgehoben sein

... nur steht uns das dicke Ende erst noch bevor.

Die Berufsoptimisten aus Politik- und Medien mögen sich noch in Zweckoptimismus ergehen, aber blenden in fast religiösem Irrsinn aus, dass die EZB bei sich selbst jeden Monat für zig Milliarden eigene Staatanleihen abkauft.

Es bläht sich eine in der Geschichte noch nie da gewesene Finanzblase auf, und England muss sich entscheiden, wie sehr sie beim Platzen mit drinhängen werden. Viel Zeit bleibt dem Euro nicht mehr; ich tippe auf noch zwei- bis drei Jahre!

EU wird es nicht mehr lange geben

Es ist nur eine Frage wann das ganze EU System wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt.

@oribah

"Wozu die ganze Debatte? Reisende soll man nicht aufhalten. Wenn de Gaulles Erben seiner Linie treu geblieben wären, wären diese Insulaner nie in die EU (damals noch EWG) gekommen."

Das sehe ich auch so. Es wäre ja nicht einmal ein Brexit. Sollte GB aus der EU austreten, dann gehen die Schotten doch auch aus GB und kommen wieder in die EU und mit ihnen der Finanzmarkt London, denn dann ist Frankfurt größer und mehrere Britische Banken haben bereits intern über eine Verlagerung nach Frankfurt gesprochen. Cameron weiß das auch. Einen Brexit kann die EU sich leisten, Groß Britannien - Entschuldigung, dann natürlich Klein Britannien - bestimmt nicht.

vor Schengen

nach dem Gleichheitsprinzip werden auch andere EU-Staaten eigene Begehrlichkeiten präsentieren. Wir drohen zu scheitern... jammert Brüssel und ist schon längst gescheitert.
Wäre eine Rückkehr zu vor 1985 wirklich das Armageddon? Ich kenne diese Zeit noch sehr gut. Gelegentlich musste ich den Pass vorzeigen und den Kofferraum öffnen, wenn sie mich mal erwischten mit zuviel Zigaretten, Kaffee oder Sprit... no risk no fun. Bei Stichprobenkontrollen überprüfte man den Güterverkehr.
Das hat doch im Ernst keinen wirklich gejuckt. In Wahrheit hat doch nur die Wirtschaft Angst, Gewinneinbußen nimmt man nicht hin.

Günter

Ich denke das Problem dabei ist Großbritannien ist eine Insel. Dieses Land hat somit mit keinem anderem europäischem Land eine gemeinsame Grenze. Historisch gesehen kann es auch da niemals Grenzstreitigkeiten mit Nachbarländer gegeben haben. Großbritannien hat sich noch nie wirklich als Teil Europas verstanden sondern immer mehr als ein kleiner Minierdteil neben Europa.

Geben & Nehmen

Der Gedanke einer großen, europäischen Gemeinschaft ist doch längst gestorben. Ob die Briten nun Teil des Kadavers sind oder nicht, spielt letztendlich keine Rolle mehr.

Da spätestens seit der Flüchtlingskrise eh jedes Land macht, was es will, kann man auf den Zirkus in Brüssel auch ganz verzichten. Es war ein netter Versuch, aber er scheiterte am Egoismus der Teilnehmer.

Vielleicht kann man ja mit den Benelux-Staaten, Frankreich und Österreich eine EU-mini aufmachen.

Die englische Regierung setzt

Die englische Regierung setzt sich für Ihr Land ein, Hut ab. Und dort spürt man die nationale Einheit mit der Bevölkerung, sicher nicht alle, aber wenn es um die Wurst geht ganz sicher.
Was haben wir in Deutschland ? Eine Merkel-Regierung mit ihren faden und schwachen Polithelfern.
Das sich das Volk nicht mehr lange ansehen.

Günter

Ich denke das Problem dabei ist Großbritannien ist eine Insel. Dieses Land hat somit mit keinem anderem europäischem Land eine gemeinsame Grenze. Historisch gesehen kann es auch da niemals Grenzstreitigkeiten mit Nachbarländer gegeben haben. Großbritannien hat sich noch nie wirklich als Teil Europas verstanden sondern immer mehr als ein kleiner Minierdteil neben Europa.

@karlheinzfaltermeier

Wer soll denn da drohen? Mutti? Die ist doch alternativlos!

Wird nicht geschehen...

...das die UK von "der EU Flagge" geht. Die Briten sind ein stolzes Volk, mit dem Motto: "Right or wrong, my country first". Man sieht dies u.a. an den Stellen die Britische-Staatsangehörige in der EU und anderen internationalen Organisationen inne habe. Entweder sind es Positionen wo Entscheidungen getroffen werden oder wo möglichst viel Informationen abzugreifen sind.

Lieber ein Schrecken mit Ende...

man kann die Briten durchaus verstehen. Es ist eben schwer, auf zwei Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Aber entscheidet euch nun bitte endlich, wie ihr euch die Zukunft vorstellt: Als (wichtiger) Teil von Europa oder als 51. Bundesstaat der USA. Ihr hattet doch nun über 50 Jahre Zeit, um zu erkennen, dass das glorreiche Empire der Geschichte angehört.

Ist das denn ein valides

Ist das denn ein valides Ziel? Kein Zwerg zu sein? Geht es hier um globale Machtpolitik oder um das Wohl einer Europäischen Gemeinschaft, das ja wohl nur auf Freiwilligkeit basieren kann. Herr Junker sollte sich mal selber zuhören. Wenn jemand nicht mehr mitmachen will, muss er austreten, mit allen Konsequenzen. Die EU wird nur noch wie ein Wirtschaftsunternehmen betrachtet, etwas, das mit Solidargemeinschaft mal so überhaupt nichts zu tun hat.

EU ein Zwerg ohne UK?

Dass Cameron seine Ansprache gestern in einem Siemens-Werk gehalten hat, sagt vieles. Das vereinigte Königreich mit ~ 60 Mio. Einwohnern ist nicht nur gegen die übrigen ~ 540 Mio. Einwohner der EU ein Zwerg, sondern auch hinsichtlich seiner wirtschaftlichen Innovationskraft. Was außer guter Rockmusik und ein paar Whiskeys hat es denn zu bieten? Menschenfeindliche Finanzplätze vielleicht?
Warum aber der Rest Europas ohne die Briten ein Zwerg sein sollte, muss mir bitte jemand erklären.

Die EU ist längst am Ende

Großbritannien wird so viele Ausnahmen von der EU bekommen, wie es will. Hauptsache sie bleiben in der EU und ziehen ihren Nutzen daraus. Nur für die EU einstehen und beitragen will Großbritannien nicht. Damit wird das Ziel der EU weiter auf den Kopf gestellt und die EU eigentlich ad absurdum geführt. Natürlich werden wir die Mehrkosten bezahlen und für "solidarische und demokratische" Lösung applaudieren.

13:26 von Oribah

Sehr geehrte/r Oribah,
ich stimme ihnen 100%ig zu. Ist die Wirtschaftsmacht von England so groß? Brauchen wir das zweite Veto im UN Sicherheitsrat neben Frankreich?
Ich weiß es nicht.

Vielleicht kriegen die Politiker auf der oberen Ebene mehr mit, als uns hier mitgeteilt wird.
Vielleicht könnte die Antwort auf meine Fragen ja auch
"Teile der Bevölkerung verstören", nicht wahr, Herr Innenminister?
Gezeichnet,
Ihr allwissender Idiot

Good luck!

Die Briten schiessen sich mit einem Austritt aus der EU vor allem selbst ins Knie. Seit der Deindustrialisierung spielt Großbritannien in der internationalen Arbeitsteilung nur noch eine untergeordnete Rolle.
Dass der Finanzplatz London sich aus den Fesseln Brüssels lösen will, ist nachvollziehbar. Andererseits gibt es dann aber auch keine Rettung, sollten sich die Insulaner verzocken.

Wenn sie gehen wollen, lasst sie ziehen.
The best of British luck!

Brexit

Europa sollte sich von den Briten nicht erpressen lassen. Man sollte endlich eine europäische Verfassung (das Grundgesetz oder die amerikanische Verfassung könnten Vorbild sein) verabschieden und dann ein Kerneuropa bilden. Wer die Verfassung akzeptiert wird unwideruflich Mitglied mit allen Rechten und PFLICHTEN! Keine Sonderrechte oder Rabatte für ein Land.

Großbritannien ein Zwerg?

Die Selbstüberschätzung der EU-Anhängern ist nahezu grandios.

Großbritannien brauch die EU nicht. Deutschland auch nicht.

@hanjustb
Die bauen zum Beispiel unsere Turbinen für Hubschrauber und Jets. Nur mal so nebenbei.

Extrawurst?

Es ist erschreckend, wie schlecht informiert manch Deutsche ist!
Extrawurst? ....das ich mich als Engländer nicht tot lache!
Nach Abzug von allen Begünstigungen und Zuschüssen gibt es im Grunde nur 2 Länder, die diese Farce namens EU finanzieren; Deutschland und.....ja! Wir hier in Großbritannien. D und GB. Sonst stehen alle da mit der Hand offen! Ein Nettobeitrag aus GB von weit über 80 Million Euro jeden Tag!!! Tag für Tag für Tag!
Nur damit wir regiert werden sollen von nicht gewählten, überbezahlten, korrupten, Lobbyisten, Berufsbürokraten und gescheiterten Politikern die wie Maden im Speck in Brüssel sich aufhalten. Ich hatte beinah "arbeiten" geschrieben....Sorry!
Alleine wegen unseres Geldes will die EU uns nicht gehen lassen.
Extrawurst? Für €80,000,000 JEDEN TAG könnten wir sehr viel "Extrawurst" kaufen!

Bis Grossbritannien uns sexy findet.........

Welch eine Bemerkung von Juncker. Was sollen sie denn sexy finden an Europa ? Europa war mal eine wunderhübsche Dame, heissbegehrt, umworben. Und jetzt, ein alter Esel, der nicht mehr imstande ist den Karren Europa zu ziehen.

Mut zur Wahrheit

In der BWL und politik läuft vieles über Versuch und Irrtum - daher:
Versucht es doch einmal und habt den Mut zum Brexit!
Ihr versucht es mit millionen von Menschen fremder kultureller und religöser Herkunft, owohl ihr wisst das weder Intergatrion, noch die Unterbringung noch genügend Arbeistplätze vorhanden sind.
Ihre versucht es mit Deregulation des Finanzmarktes, obwohl euch schon einmal der Markt um die Ohren geflogen ist. Ihr versucht es mit Steueroasen in Europa, obwohl ihr dringend Geld für eure "Flüchtlinge" benötigt - von den Versäumissen gegenüber der eigenen Bevölkerung ganz zu schweigen.
Daher! Versucht es mal mit dem Brexit - denn nur "Versuch macht Kluch!"
GB zu halten heißt, dem Kontinentaleuropäer noch mehr und tiefer in die Tasche zugreifen. Und dann hat uns GB bei den Eieren - ob wir das sexy finden wage ich zu bezweifeln.

Aber das Schlimme ist keiner prüft mal nach ob Cameron

und die Briten mit ihrer EU Kritik nicht Recht haben. Man kann hier z.B. in DE nicht jedem EU Bürger eine Sozialhilfe nach deutschem Recht bezahlen. Unsere Sozialhilfe/Hartz ist z.B. für eine Rumänischen Arbeiter ein Luxusgehalt, mit dem sich prima leben lässt. Der absolute Irrsinn ist man muss Kindergeld bezahlen für Kinder die hier gar nicht wohnen? Hallo was ist den los? Das die Grenzsicherung gar nicht klappt kann man jetzt ja gut sehen. Und das man nicht noch mehr Rechte an die EU abgibt, die eh nichts gebacken bekommt? Ja warum sollten die Briten das tun? Nur wir sind so blöd. Wie wäre es z.B. ein EU Bürger hat in einem anderen EU Land nur Anspruch auf Sozialleistungen wie in seinem Heimatland? Dann wärer der Sozialtourismus schnell zuende. Die Briten habe gemerkt, in der EU läuft zuviel schief, die Ostblockländer wollen nur die Hand aufhalten und selber nichts dafür tun, siehe jetzt auch Flüchtlingskrise oder Polens und Ungarns Umbau zur Diktatur, und dort wollen die nicht mitma

Großbritannien gehört

Großbritannien gehört natürlich zu Europa, auch wenn es in der Geschichte oft die Politik der "splendid isolation" betrieben hat. Wenn es das aber jetzt wieder will, muss man es halt ziehen lassen. Besondere Kopfstände sollte man da nicht machen.

europa

sollte eine gemeinschaft werden, politisch, wirtschaftlich, eine währung u.s.w.;
schöner gedanke und erbärmlicher praktischer versuchverlauf;
was macht ein labor in dem ein versuch schief läuft und mit überschaubaren aufwand kein gewolltes ergebnis sich einstellt?
den versuch abbrechen! und mit neuen überlegungen und neuen versuchsaufbau es vl wieder versuchen;

was macht die politik? iwie um die beschreibung des ergebnisses sich drücken,
keine eurokrise, keine flüchtlingskrise, kein sonderweg der insel reicht... um die augen zu öffnen...denke eine der nächsten reden hat die beschreibung "starkes europa" im zentrum..nun könnte man ironie dabei vermuten...ich denke es ist die traurige realität der aktueller politik und die schreit nach sarkasmus

ach ja...cameron wird sein ziel erreichen ;(

eine auf 4 Jahre beschränkte Aktion

... es geht hier offenkundig in erster Linie nur um Täuschung der UK-Wähler, damit diese den Brexit verweigern. Die Definition als Sondermaßnahme zementiert die Ungerechtigkeit der Maßnahme, indem sie z.B. von Deutschland und anderen EU-Staaten nicht nachgeahmt werden kann. Soviel zur Gleichheit. Die EU hat UK schon bei der drohenden Abspaltung von Schottland geholfen, indem sie diffuse Ängste einer ausbleibenden EU-Mitgliedschaft für Schottland hat Raum gelassen. Es ist halt alles ein abgekatertes Spiel an den Bürgern Europas vorbei. Wahrscheinlich macht die USA auf UK & EU Druck, um das Auseinanderbrechen der EU zu vermeiden.

um 14:03 von Parteibuchgesteuert

"Was haben wir in Deutschland ? Eine Merkel-Regierung mit ihren faden und schwachen Polithelfern.
Das sich das Volk nicht mehr lange ansehen."
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-- nur noch wenige Nick's hier blenden aus, oder wissen es nicht, dass ausgerechnet Frau Merkel über Jahre hinweg vehement die Politik ablehnte, die sie aktuell betreibt.

@123Scears

...ja, dann tut es doch endlich! Kauft Euch Eure Extrawurst und schließt Euch den USA an.

EU

Es gab/gibt die Benelux, wo 3 kleine Länder versuchen zusammen zu arbeiten, und es funktioniert nicht.
Wir hatten eine EU mit 6 Mitgliedstaaten, und es funktionierte nicht.
Es werden immer mehr, und alle Länder werden nationalistischer. Wie soll Europa dann funktionieren?
Wenn die Britten gehen wollen, warum nicht. Nur muss man damit rechnen ein Steuerparadies vor unsere Küste zu haben.

um 13:55 von Zensurland

"Es ist nur eine Frage wann das ganze EU System wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt."
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-- sind Sie wirklich der Meinung dass das Haus noch steht?

@13:46 von veritas@co

Ja, Sie haben Recht. Ich kann mich auch noch an das Urteil erinnern. Allerdings kann ich keine Aussage zur Sache machen, aber es ging nach meinen Erinnerungen schon in die von Ihnen beschriebene Richtung.
Für mich nicht nachzuvollziehen ist die Frage nach der EU. Wenn die Sozialhilfe Ländersache ist, wofür das Urteil des Bundessozialgerichts spricht, welchen Regelungsbedarf hat da noch die EU und die "Notbremse" von Herrn Tust?

aufmerksam und hellhörig

mit Interesse verfolgt man Englands Weg. Sollte Brüssel den Forderungen Großbritanniens auch nur teilweise folgen, könnte das eine katastrophale Sogwirkung nach sich ziehen, die die Ruine EU vollends einstürzen lässt. Wie will man dem vorbeugen, die Entscheider in Brüssel sind nicht zu beneiden.

Island Norwegen Schweiz... und nun?

Die einzigen, die etwas zu verlieren haben, sind die Bürokraten in Brüssel. Großbritannien kann sehr gut ohne die EU. Natürlich würde es dann mit England die gleichen bilateralen Beziehungen geben, wie jetzt schon mit Norwegen,Schweiz und Island. Das Aufbegehren in Großbritannien ist letztlich ähnlich wie in allen anderen europäischen Ländern auch. Man will keinen undemokratischen Vielvölkerstaat. Brüssel mutiert aber immer mehr genau dorthin. Dies ist keine gute Entwicklung, und hat auch nichts mit irgendeiner Idee Europa zu tun. Die aktuelle EU beweist bei jedem größeren Problem aufs Neue, dass sie mehr spaltet als einigt. Zurück zur EWG. Das muss das Ziel sein. Großbritannien hat dies richtig erkannt. Für den Frieden untereinander sorgt seit Jahrzehnten schon die NATO und nicht die Freihandelszone.

14:24 von 123Scears

Mir scheint eher den Englaendern sind bis heute die Vorteile ueberhaupt noch nicht bewusst, die gerade die Englaender durch die EU haben und sogar noch haben koennten. Der Beitritt zur EU war eine hervorragende Ausrede, um den frueher recht einfachen Zuzug von Bewohnern der ehemaligen Kolonialgebiete zu unterbinden. Da kamen naemlich fuer den langfristigen Aufenthalt vornehmlich unqualfizierte oder wenig qualifizierte Arbeiter. Durch den Beitritt in die EU sind seitdem sehr viele hochqualifizierte Arbeiter aus der EU nach England gegangen. Jetzt haben die Insulaner eine Heidenangst vor der Masseneinwanderung wenig qualifizierter Arbeiter aus den oestlichen Mitgliedsstaaten obwohl die reellen Zahlen dies ganz klar widerlegen. Gerade in England werden viele Vorteile der EU Mitgliedschaft nicht oder nur eingeschraenkt gegenueber der Bevoelkerung dargestellt waehrend die Nachteile oft sehr verzerrt und uebertrieben dargestellt werden (ich schaue oft die BBC Nachrichten).

um 14:24 von 123Scears

"Es ist erschreckend, wie schlecht informiert manch Deutsche ist!
Extrawurst? ....das ich mich als Engländer nicht tot lache!
Nach Abzug von allen Begünstigungen und Zuschüssen gibt es im Grunde nur 2 Länder, die diese Farce namens EU finanzieren; Deutschland und.....ja! Wir hier in Großbritannien. D und GB. Sonst stehen alle da mit der Hand offen! Ein Nettobeitrag aus GB von weit über 80 Million Euro jeden Tag!!! Tag für Tag für Tag!
Nur damit wir regiert werden sollen von nicht gewählten, überbezahlten, korrupten, Lobbyisten, Berufsbürokraten und gescheiterten Politikern die wie Maden im Speck in Brüssel sich aufhalten. Ich hatte beinah "arbeiten" geschrieben....Sorry!
Alleine wegen unseres Geldes will die EU uns nicht gehen lassen.
Extrawurst? Für €80,000,000 JEDEN TAG könnten wir sehr viel "Extrawurst" kaufen!"
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-- Respekt, mit wenigen Worten treffen Sie exakt ins Schwarze

Meinungsfreiheit

In GB darf offen darüber diskutiert werden, ob das Land in der EU bleiben soll oder es besser verlässt. Wenn sich in Deutschland eine Gruppe von Menschen zu einer Partei zusammenschließt und lediglich das Einhalten von EU-Verträgen anmahnt, so werden sie von CDU, SPD und Grünen sofort in die rechte Ecke gestellt und diffamiert.

Und was passiert in Polen? Was passiert in Ungarn? So wie in Deutschland die Einschränkung der Meinungsfreiheit in Form von vermeintlicher political correctness mit mittlerweile religiösen Zügen erfolgt, passiert das in diesen Ländern ganz offiziell.

Ich kann die Briten verstehen, wenn sie mit den Ländern auf dem Kontinent, die von Meinungsfreiheit und staatlicher Verantwortung für die eigene Bevölkerung nichts halten, nichts mehr zu tun haben wollen.

@13:38 von Max Richter

"Vollkommen richtig, diese Briten, die bis jetzt keinen Beitrag für die EU geleistet, nur Forderungen gestellt. Es wäre kein Verlust, wenn die Briten endlich sich ihrem wahrem Ideal der USA als 51. Bundesland anschließn würde. "

Ich glaube hier verdrehen Sie etwas - soweit ich weiss "war" die usa einst Kolonie des britischen Empire.

Ich wünschte die EU Staaten würden

mehr europäisch denken und nicht nur ihre kleinen Länder sehen.
Den Kompromiss zugunsten GB finde ich nicht richtig und sollte der gebilligt werden, bin ich für die Auflösung der EU und jeder macht wieder sein eigenes Ding. Wirtschaftliche Interessen kann man dann immer noch teilen, aber eine EU, in der jeder nur sich sieht, ist keine Union mehr.
Die USA und Russland werden sich freuen, denn sie werden dann gestärkt.
Schade! EU? Netter Versuch!

Gemeinschaft des Egoismus', der Konzerne und des Kapitals

Tja, wen wundert es? Was Cameron da treibt ist doch nur folgerichtig. Schaut nicht jedes Land in Europa auf den eigenen Vorteil? Ist nicht auch D. mit seiner vermeintlichen Selbstlosigkeit einer der größten Profiteure dieses Europas?
Die Idee Europas wurde schon lange verkauft, es geht doch fast nur ums liebe Geld, um den Reichtum einer Minderheit und natürlich um die Existenzberechtigung der politischen Akteure.
Ich liebe Europa, doch nicht die Institution! Doch leider wird diese gleichgesetzt mit dem, was Europa für die Menschen ist.
Doch das sind zwei Paar Stiefel. Und genau das ist das Futter, an dem die Rechten gedeihen. Alles selbstgemacht. Wie weit es her ist mit den Werten der Solidarität, dem Humanismus sieht man auch hier sehr schön...

EU Europa ist schon lange tot

Zitat aus dem Artikel: "Weil es - von Euro- und Flüchtlingskrise geschwächt - selten vom Auseinanderbrechen so bedroht war wie jetzt."

Die Flüchtlingskrise ist nur der letzte offene Test gewesen der zeigt das es keine gemeinsames solidarisches Europa gibt.

Europa ist spätestens seit der Wirtschaftskrise um 2008 tot, im Prinzip aber schon viel früher. Die Einführung des Euro hat meiner Meinung nach den Zerfall am Schnellsten vorangetrieben. Eine Währung für verschieden starke Volkswirtschaften und zig unterschiedlichen Steuersystemen können das nicht. Dann die verschiedenen Voraussetzungen in den Nationalstaaten, vom Sozialen über Gesundheit und die Art Gesetze durchzuführen.

EU Europa, vor Allem mit dem Euro, war nur gedacht Kapital zu vermehren. Nur das diese Kapital wenigen gehört. Ich hoffe es hat jeder begriffen wenn er die neuen Armutsberichte liest. Auch wenn Schwarz/Gelb das verhindern wollte.

Seit dem Nationalisten "Überall" auf dem Vormarsch sind ist es aus mit dem Traum.

Ich muss schmunzeln.....

Wenn ich hier einige lese :
Reisende solle man nicht aufhalten....
Lasst sie doch ziehen...

Dieselben würden auch gern Osteuropa ziehen lassen.
Weil nicht willig bei der Aufnahme von Migranten.
Ebenso Dänemark.

Würden auch gern Frankreich, Italien und Griechenland ziehen lassen.
Alles Schuldenmacher, die den Begriff "schwarze Null" nicht kennen.

Würden sicherlich auch gerne Spanien ziehen lassen.
Weil neuerdings die machtübernahme durch sozialisten droht.

Was bliebe noch übrig ?
Die Benelux-Staaten und Österreich.

Keine gute Basis für einen mächtigen Wirtschaftsblock.
Denn er würde gerade mal die Bevoelkerungszahl Japans haben.

Die grosskopferten der EU sollten ein Europa der Vaterländer als Ziel anstreben.
Mit Nationalstaaten, die ein gutes Maß an Eigenständigkeit bewahren können.
Verbunden mit Freihandel innerhalb dieses Staatenverbundes.

Das Konzept eines teilweise undemokratisch gelenkten europäischen Zentralstaates ist gescheitert.
Daraus folgt, was zu tuen ist.

@15:07 von Liberaldenker Danke!

Ihren Beitrag habe ich mit Freude gelesen, denn er trifft zu 100% zu. Was man in Deutschland nicht sagen darf, ist in anderen Ländern politische Linie.
Nicht jeder ist rechtsradikal, der eine andere Meinung vertritt, als die im Bundestag vertretenen Parteien. Ich bin gerne Europäer, aber nur wenn es die anderen Nationen auch so wollen und dem ist zur Zeit nocht so! Also möchte ich wieder mehr Deutsch denken dürfen, mehr aus Selbstschutz, denn ich bin lieber ein Europäer in einer EU, wo jeder für jeden einsteht.

@Parteibuchgesteuert - 14:03

"Die englische Regierung setzt sich für Ihr Land ein, Hut ab. Und dort spürt man die nationale Einheit mit der Bevölkerung, sicher nicht alle, aber wenn es um die Wurst geht ganz sicher."
Hören Sie dazu mal jemand mit Ahnung:

Fast 18 Millionen Briten können sich keine angemessene Wohnung leisten und ein Drittel der Bevölkerung hat kein Geld, um im Winter die Wohnräume zu heizen.
Die britische Wirtschaft ist in den vergangenen 30 Jahren um rund 100% gewachsen, doch ist dies in erster Linie auf den gigantischen Finanzsektor zurückzuführen: Dieser macht fast drei Viertel der britischen Wirtschaftsleistung aus, beschäftigt 80% aller britischen Arbeitnehmer und expandiert zunehmend.“ Die Kluft zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander“, stellt Professor David Gordon von der University of Bristol fest.

Sie über uns:
"Was haben wir in Deutschland? Eine Merkel-Regierung mit ihren faden und schwachen Polithelfern. Das sich das Volk nicht mehr lange ansehen."

Was Volk dann machen?

um 14:59 von Bayuware

"Wenn die Sozialhilfe Ländersache ist, wofür das Urteil des Bundessozialgerichts spricht, welchen Regelungsbedarf hat da noch die EU und die "Notbremse" von Herrn Tust"
###
wollte nicht zu direkt sein... in 'Memory of Schäubles kein Bürger zahlt 1 Euro mehr an Steuern', tragen diese Kosten jetzt die Länder. Des weiteren wollte ich ausdrücken, dass in Zeiten wo EU-Länder über Kürzungen und Leistungsentzug nachdenken, D noch eine Schippe mehr Großzügigkeit drauflegt.

für viele Deutsche scheint das eine Art Beleidigung zu sein

Fakt ist: den Briten wird die Chance gegeben, in einer freien, demokratischen, geheimen Wahl abzustimmen. Wir nennen das doch Demokratie oder irre ich ?
.
Den allermeisten deutschen Kommentatoren fehlt der Blick über den Tellerrand. Franzosen und Engländer sind beides gewachsene historisch starke Nationen mit einem starken Selbstbewusstsein. Das gilt übrigens auch für die Kleinen Länder in der Europäischen Union. Versetzt man sich in die Lage eines unserer Nachbarn, wird schnell klar, dass für die allermeisten der Begriff EU gleichzusetzen ist mit Dominanz Deutschland. Das kommt in aller Regel nirgendwo wirklich gut an. Deutschland ist zu groß zu mächtig und zu einflussreich, als dass wir wirklich von einer Gleichberechtigung sprechen könnten. Ich kann es keinem Engländer verübeln, wenn er nicht von Deutschen und Franzosen via Umweg Brüssel diktiert bekommen will was er zu tun und zu lassen hat. Ich wiederhole mich: Vielvölkerstaaten habe noch nie funktioniert. im Gegenteil.

".. 3 kleine Länder versuchen

".. 3 kleine Länder versuchen zusammen zu arbeiten, und es funktioniert nicht.
Wir hatten eine EU mit 6 Mitgliedstaaten, und es funktionierte nicht."

Wie kommen Sie denn darauf?

Benelux funktionierte auf jeden Fall ohne Grenzen, längst bevor es die EU und schließlich das Schengen-Abkommen gab; es bestand und besteht eine enge Zusammenarbeit.
Die alte EWG mit 6 Gründungsmitgliedern und die anschließende EG mit 12 Mitgliedern funktionierte ebenfalls.

Schwierigst und unübersichtlich wurde es erst mit der Wende/ Fall des Eisernen Vorhangs und der Massenaufnahme ehemaliger Ostblockstaaten. Zu viel Nachholbedarf, zu viel geschichtliche Konflikte, die zum Tragen kommen, zu viele nationale und persönliche Eigeninteressen, zu viele Einflüsse von außen/ Ost und West, die aufeinanderprallen, und die EU insgesamt daran hindern, sich zu einer prägenden Kraft zu entwickeln und vor allem, Konflikte außerhalb der EU kommen zu sehen und sich - möglichst schon im Vorfeld - auf Lösungen zu einigen.

Zusammenhang zur Schweiz?

Schade, dass weder im Parlament noch in diesem Beitrag der Zusammenhang zur Schweiz hergestellt wird. Die Schweiz hat bekanntlicherweise eine sehr viel weiterreichende Beschränkung in der Verfassung, die bis 2017 umgesetzt werden muss. Im Moment hofft die Schweit, dass diese Beschräkung der Personenfreizügigkeit irgendwie doch von der EU akzeptiert wird. Hier müsste auch das Parlament klar sagen, dass es dies nicht geben wird. Oder gibt es am Ende etwa eine Salamitaktik?

EU-"Brexit"-Debatte:Bis uns Cameron.......

Da zeigt sich doch wie die wahre Interessenlage ist.Die Juncker und Schulz kämpfen für den Verbleib GB´s in der Europäischen Union.Für ein neoliberales politischen,wirtschaftliches und militärisches Bündnis.Und der deutsche Export soll in diesem Raum dominieren.Durch seinen hohen Anteil an Leiharbeiter und Werkvertraglern die sich kaum wehren können.Die anderen Volkswirtschaften werden an die Wand gedrückt.Denen wird dann Austerität empfohlen.

Von wegen Stichproben...

"Bei Stichprobenkontrollen überprüfte man den Güterverkehr."

Ich kann mich gut noch an diese Zeiten erinnern, ich bin damals mit einem LKW mit Carnet (Theaterrequisiten) kreuz und quer durch Europa getingelt.
Das ging so:

Lkw - Stau auf dem Pannenstreifen vor Kufstein, LKW abstellen, Laufzettel holen, dann auf die deutsche Waage, Stempel holen.
Bayerische Grenzpolizei, Ausweiskontrolle, Deutscher Zoll, Carnet kontrollieren (28 Seiten), Stempel. Österreichischer Zoll, Carnet kontrollieren, Stempel holen. Wenn den Herren langweilig war, LKW ausladen. Dann österreichische Grenzpolizei, Ausweiskontrolle, anschließend österreichische Waage, LKW abstellen, Laufzettel abgeben. Minimum Zeitaufwand 2 - 3 Stunden

@Klartext Hamburg 15:04

Sollte man neben bilateralen Beziehungen aber auch Handel wollen, müsste man sich auch im unabhängigen GB (oder was davon übrig bleibt) an entsprechende Europäische Standards halten. Einziger Unterschied ist dann, dass man die nicht einmal mehr mitbestimmen darf.

Was demokratische Legitimation anbelangt sollten Sie sich die EU ungefähr wie Bundestag (Europaparlament), Ministerrat (Kommission) und Bundesrat (Europäischer Rat) vorstellen. Die sind genauso legitim.

@14:24 von 123Scears Na ja

Leicht übertriebene Zahlen von ihnen ;-)
Deutschland, Frankreich zahlten in der Regel (um Subventionen bereinigt mehr!)
Vielleicht sind es solche falschen Berechnungen, die GB dazu bewegt, aus der EU auszutreten ;-)
Wenn man das Ganze pro Kopf rechnet sind noch mehr länder vor GB (da gab es lange Zeit 9 Länder die mehr gezahlt haben)!

Wenn Freimaurer Logen streiten

Es ist so armselig wenn man sich die Presse durchliest die dieses Eliten Projekt bis auf den heutigen Tag bewerben.
Kaum jemand in der EU ist zufrieden mit der aktuellen Organisation! Nicht einmal die Hauptnutznießer in BRD, sind zufrieden. Anstatt das man eine offene Debatte in den Hauptstädten führt ob und wenn, wie das zukünftige Bündnis freier Staaten auszushene hat, liefert man sich hier eine paneuropäische Britische Wahlkampgnenschlacht. Das ist doch erbärmlich! Das x-te mal wiederholen der europäischen Werte, wird diese den Bürgern nicht fassenden, von jedem anders ausgelegten Werte auch nicht näher bringen. Der riesige Wasserkopf in Brüssel, macht bitte was genau außer Geld zu kosten???

Es ist nur noch peinlich, wie sich die Brüssler Schmarotzer bemühen weiterhin dem Steuerzahler auf der Tasche zu liegen, aber von den gleichen Bürgern der PIIGFSS Staaten Enthaltsamkeit fordern.
Schämt euch!!!

Turbinen für Hubschrauber und Jets?

Erst einmal kommt davon nicht Viel an und meistens zu spät. Die Technologie diese Teile zu bauen hat auch in anderen europäischen Staaten schon lange Tradition. GB hatte nur das Glück das bei einigen "Joint Venture" Verträgen, meistens militärischer Art, diese die Verträge bekommen haben. Fluggeräte würden auch ohne die Briten 1A funktionieren, glauben sie mir. Die Arbeitsplätze würden andere europäische Staaten gerne haben und sicher dann auch bekommen. Im Fall der Fälle mit Subventionen am Anfang.

Die Briten hätten in einer anderen Technologie ein gewaltiges Problem, die zig Milliarden zum Bau neuer AKW wären dann weg und sie müssten den Müll selber bezahlen. Fahrzeughersteller würden auch bald das Weite suchen, bei einem Austritt wären Zölle auf alle Produkte aus GB dann zwingend notwenig, und zwar hohe Zölle. Das würde die Herstellung in Britannien nicht mehr lukrativ machen.

Warum

kann in Deutschland nicht über den Euro und den Verbleib in der EU abgestimmt werden? Die EU ist das Europa der vom europäischen Steuerzahler alimentierten Bürokraten, nicht das der Bürger. Liebe Politiker fragt doch mal die Bürger, oder traut ihr euch nicht?

@14:24 von 123Scears

Der Vergleich hinkt leider etwas. Zunächst sollte man die Netto-Zahlen betrachten, denn jedes Land erhält ja auch etwas aus dem Topf. Dann muss man die Zahl der Einwohner und natürlich die Wirtschaftsleistung des Landes einbeziehen. Und ups... nun liegen D und UK plötzlich nicht mehr an der Spitze.
Außerdem sollte man nicht immer nur mit beiden Augen auf das Geld sehen, wenn wir uns als Gemeinschaft verstehen sollen. Dazu gehört dann auch, dass man sich für ein anderes Land freut, wenn es bei denen läuft und die können dann etwas mehr bezahlen.

@Klartext Hamburg 15:21

"Wir nennen das doch Demokratie oder irre ich ?"

Direkte Demokratie, repräsentative Demokratie ist erstmal gleichwertig, funktioniert aber in den meisten Fällen besser (wird deshalb auch überall angewandt).

Generell hat Deutschland - abgesehen von der Flüchtlingskriese - noch nie als extrem wahrgenommene Forderungen gestellt, sondern sich immer irgendwo in der Mitte wiedergefunden (Griechenland Rettung etc.). Ich bin selber für mehr Neo-Institutionalismus, aber solange viele Staaten lieber auf Verhandlungen auf Chefebene bauen, wird es Machtunterschiede geben. Da sind alle mit dran schuld.

macht endlich Nägel mit Köpfen!!

Lasst die Briten ziehen!
kein Schengen mehr mit England!
Zoll Kontrollen und Waren kontrollen in verstärkter Zahl einführen.
kein freier Zahlungsverkehr mehr mit England - Überweisungen müssen geprüft werden und es muss Tage dauer und aufwändig sein Geld nach und von England zu Transferieren.
nur noch mit VISA dürfen Engländer in die EU (Antrag mit mind. 6 Monate Wartezeit!)
usw. usw.
Die wollen schnell wieder zurück...

EUxitus - Jetzt!

Was von der EU zu halten ist wird uns gerade mit den TTIP - Verhandelungen und dem Flüchtlingsdrama vor Augen geführt. Es ist schon irgenwie verständlich, dass die Wirtschaftseliten die Briten unbedingt in dieser, neoliberalen, EU halten möchten.
WIR, die Bürger Europas brauchen weder die EU noch die Briten, also Tschüß.

um 15:17 von garden.of.delight

Was bliebe noch übrig ? Die Benelux-Staaten und Österreich.
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Debatten über ein sogenanntes Kerneuropa sind bereits angestoßen. Frankreich will man ggf. auch noch ins Boot holen, und ein paar nordische Länder. Politiker die solche Überlegungen anstellen, halten, m.E., die EU bereits für gescheitert. Der überwiegende Bevölkerungsanteil sowieso.

EU mit Euro auflösen wäre richtig

EU mit Euro auflösen wäre richtig, es ging auch vorher ganz gut. Besonders wir Deutschen hatten vorher schon eine starke Marktwirtschaft. Seit dem Euro und der unendlichen Erweiterung zahlen wir nur noch drauf. Alles während Länder wie GB sich eine Ausnahme nach der Anderen gönnen.

Schade das man bei uns damals keine Volksabstimmung zum Euro gemacht hat, man hat den Bürger die Währung einfach so vor die Nase gesetzt. Die EZB tut ihr Übriges das es den Arbeitnehmern und vor Allem Rentnern immer schlechter geht. Und hier kommt London als Finanzplatz und Hochburg für fast kriminelle Spekulationen. Hier wird das wahre Geld verdient, während anderswo die Schere zwischen Arm und Reicht weiter auseinander klafft. Hier hätte man die Chance bei London ein Zeichen zu setzen, bei dem Austritt meine ich.

Die Briten sollen gehen und nicht umgarnt werden. Man soll dann aber mit knallharten Konsequenzen drohen, jetzt schon. Man muss sich nicht Alles gefallen lassen, das Fass ist übervoll!!!

Für was soll das alles gut sein?

Morgen machen andere Regierungschefs von Mitgliedstaaten ihren Leuten versprechen und da gehen wir dann auch darauf ein. Ehrlich gesagt, wir leisten uns da in Brüssel schon einen großen Zirkus. Eine "Gemeinschaft" die immer mehr Ausnahmen gewährt um nicht auseinander zu brechen. Da erklären uns die Damen und Herren aus Berlin sie setzen auf die Solidarität mit den anderen EU-Ländern. Welche Solidarität meinen sie da? Ehrlich gesagt ich komme mir verarscht vor und wahrscheinlich nicht nur ich empfinde das so. Die Wahl am 13. März wird es zeigen.

@ NMachiavelli_2014 um 15:33

"Sollte man neben bilateralen Beziehungen aber auch Handel wollen, müsste man sich auch im unabhängigen GB (oder was davon übrig bleibt) an entsprechende Europäische Standards halten. Einziger Unterschied ist dann, dass man die nicht einmal mehr mitbestimmen darf."

Wenn ich das Richtig verstanden habe spielt es für Großbritanien keine Rolle ob es in Brüssel einen Vertreter hat oder nicht, denn es wird woanders bestimmt, wie die westliche Welt untereinander und mit der restlichen Welt Handel treibt. Stichwort TTIP oder IT-Shield. Und da haben die Briten wiederum einen recht guten Draht. Finden Sie nicht?

@ NMachiavelli_2014 um 15:33

"Was demokratische Legitimation anbelangt sollten Sie sich die EU ungefähr wie Bundestag (Europaparlament), Ministerrat (Kommission) und Bundesrat (Europäischer Rat) vorstellen. Die sind genauso legitim."

Danke das Sie diesen Vergleich gezogen haben. Wenn das so ist, frage ich mich wozu denn dann bitte die Natinalen Parlamente mit samt Anhang? Wenn Brüssels Gesetzgebung über der nationalen Gesetzgebung liegt, wozu dann dieser Trachtenauflauf im Bundestag?
Entweder man schafft den Bundestag ab oder Brüssel! Oder sehen Sie im Fall der Doppelbelastung der Steuerzahler das anders?

Laßt die Briten ziehen

Die Europäischen Investoren werden
sich schnellstens von der Insel verabschieden.
Dann sehen die Briten was rechte Politik
verursacht . Ausgrenzung und Arbeitslosigkeit ,
denn von den durchlaufenden Buchungen an der Londoner Börse
kommt kaum einer in Lohn und Brot.

Wie man hört,

lassen sich die britischen EU-Gegner von diesen krampfhaften Erfolgsmeldungen Mr. Cameron's keineswegs beeindrucken. Man wird sehen, ob ihm das bei der Wiederwahl hilft.

Cameron ist in einer

Cameron ist in einer Minderheitsregierung. Ob der nun zur EU ja oder nein sagt, ist denke ich nach 19 Jahren Erfahrung in Grossbritannien, den meisten wurscht. Ein Zusage Camerons zur EU waere vielleicht eher nachteilig.

EU Feindlichkeit ist ueberall auf der Insel.

Meiner Ansicht nach ist England teamunfaehig und hat nichts in der EU zu suchen.

Ausserdem kommt nichts wichtiges aus England. Na ja vielleicht Material fuer die Klatchpresse die vom Koenigshaus lebt.

Die Schotten, falls Sie sich trauen endlich mal unabhaengig zu werden, sind teamfaehig.

Ich hoffe auf Schottland in der EU und England draussen.

Nicht Teamfähig?

Gemeinsam sind wir stark, oder?

Statt sich auf die verschiedenen nationalen Empfindlichkeiten zu stürzen, hätte ich gern, das die teuer bezahlten Politiker sich auf die echten Probleme konzentrieren.

Manchmal ist das Schauspiel nur zum ... (wegsehen).

@Pilepale 15:54

"Wenn das so ist, frage ich mich wozu denn dann bitte die Natinalen Parlamente mit samt Anhang?"

Ähem, hallo? Gesetzgebung hat schon immer unterschiedliche Ebenen gehabt (z.B. Landesparlamente trotz des Bundestages), rein prozedural wären wichtige Stützen der EU (Subsidiaritätsprinzip etc.) ohne unmöglich. Bei aller EU-Kritik ist mir so eine merkwürdige Frage noch nicht untergekommen...

"Entweder man schafft den Bundestag ab oder Brüssel! Oder sehen Sie im Fall der Doppelbelastung der Steuerzahler das anders?"

Klar. Es ist nicht so, als würden auf den Unterhalt substanzielle Kosten entfallen. Davon ab sind die Gewinne Europäischer Integration wesentlich größer (allein die Standardisierung...), nur ist das für Bürger oft "abstrakter". Über Straßburg kann man da schon eher reden (nur nicht mit den Franzosen).

er stellt sich nicht zur

er stellt sich nicht zur Wiederwahl, das hat er schon gesagt.
Er will auch nicht die EU Gegner beeindrucken sondern die Wähler. Das er es den Gegnern nie recht machen kann, weiss er. Aber er kann ihnen das Argument entziehen, das der status in der EU nicht demokratisch legitimiert sei. So ganz dumm ist das nicht.
Und was die Sozialbremse anbetrifft. Grossbritannien hatte den "Fehler" gemacht, seine Grenzen sofort für Polen und Slowaken zu öffnen. Da hat Deutschland noch 8 Jahre seine Grenzen dicht gemacht. Also eine Art ausgleichende Gerechtigkeit.

Extrawürste

naja, Extrawürste gibt es in der EU sehr viele. Auch Deutschland hat da auch so seine eigenen Würste gebraten. Im Energie-Sektor (EEG etc.), im Lebensmittelsektor (Kaffee- und Sektsteuer), im Handel mit anderen EU-Mitgliedstaaten (Gelangensbestätigung) und diese Liste lässt sich noch sehr lange fortsetzen. Es gibt kein einheitliches EU-Europa, das hat es noch nie gegeben und wird es sehr wahrscheinlich auch niemals geben. Wie alle Mitgliedstaaten versucht auch GB das größte Stück vom Kuchen zu ergattern, da sind alle gleich. Mal abwarten was die Bevölkerung in GB bei der Abstimmung sagt.

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