Ihre Meinung zu: USA und EU wollen nach VW-Skandal Abgaskontrollen verschärfen

26. September 2015 - 4:33 Uhr

Als Konsequenz aus dem VW-Skandal planen EU und USA ihre Abgastests zu verschärfen. Die Emissionen von Fahrzeugen sollen künftig statt nur im Labor auch im Straßenverkehr kontrolliert werden. Die EU führt die Tests ab Januar ein.

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Kommentare

Schön wärs, wenn das Debakel

Schön wärs, wenn das Debakel wirklich zur Folge hätte, dass die Staaten ihre eigenen Grenzwerte Ernst zu nehmen beginnen. Und wenn sie schon dran sind, könnten sie die Verbrauchstests auch grad noch so ändern, dass ihre Ergebnisse einen etwas engeren Wirklichkeitsbezug bekommen.
Und noch besser wärs, wenn die Staaten den Verbrennungsmotorjunkies einen cold turkey verordneten, damit der E-Antrieb endlich durchstarten kann.

Umrüstung von Dieselfahrzeugen zur Einhaltung der Vorgaben nötig

In den USA und der EU sollen -als Folge des VW-Abgas-Skandals mit Schummel-Software zur Manipulation der Abgasmessungen bei Tests- die Abgaswerte von Diesel-Fahrzeugen ab Januar nicht nur unter Laborbedingungen auf dem Teststand, sondern auch im Straßenverkehr gemessen werden. Der Realitätstest wird dann bei vielen Dieselfahrzeugen die Nichteinhaltung der vorgegebenen Schadstoffwerte zeigen.

Daraus ergibt sich für die Hersteller von Dieselfahrzeugen vielfach ein Nachrüstungsbedarf. Um die vorgegebenen Emissionswerte zu erreichen, werden wohl in der Regel neue und teure Katalysatoren nachgerüstet werden müssen. Auch die Neufahrzeuge müssen in der Regel wohl eine neue Methode der Abgaswäsche realisieren. Das wird für die Hersteller teuer und für die Fahrzeughalter und die Umwelt vorteilhaft. Dann dürfte der Abgas-Betrug ein Ende haben.

Es mogeln doch Alle

Mercedes C 300 Hybrid Benziner im Katalog
2,1 Liter: real 8,8 Liter
BMW X6 M50 D Katalog 6,6 L real 11,3
Porsche 916 Spider Katalog 3,1 L real wohl um die 18
Toyota Yaris Hybrid nach ADAC Test das Auto mit dem prozentual höchsten Mehrverbrauch

Das ganze nur deshalb, weil ein idiotischer Prüfstandsversuch gefahren wird, nach dem dann die Verbrauchsangabe und die Steuer errechnet wird.
Wenn Autos einfach vom TüV real eine Woche bewegt würden. Stadt, Autobahn, Landstraße und dabei die Emissionswerte bestimmt werden würden.
Wenn der Kunde das Recht hätte, das Auto zurück zu geben, wenn der verbrauch im realen Leben 10 % über dem Katalog Wert liegt, ebenso wenn die Abgaswerte nicht stimmen.
Dann wären die Werte real und keiner würde mogeln. Aber das aktuelle System ist eine Einladung, an allen schrauben zu drehen, um einen unrealistischen Fantasiewert zu bekommen.
Dann würden auch die Grenzwerte stimmen

Endlich!

Nebenbei sollte man die Freiräume bei den Testbedingungen einschränken, um die Ergebnisse realistischer zu machen.
-Batterie nicht vollgeladen

-Winterreifen statt Leichtlaufreifen.
-Heizung, Sitzheizung und Heckscheibenheizung an.
-Kalter Motor bei 0 Grad Außentemperatur.

Sonst fahren die ihre Testmessungen nur im spanischen Frühling, damit die Klimaanlage aus bleiben kann.

@ alle Mit-Auto-Fahrer

Ich bin Besitzer eines Citroen Autos mit "Eco"-Diesel-Motor, aber wer macht sich denn wirklich ernsthaft vor, dass der Selbst-Beschiss ein "sauberen" PKW mit oder ohne Diesel - Motor etwas für die Umwelt tut?!
Dass D und die EU nun endlich an diesem manipulativen Laboruntersuchungen der Abgasnormen nach gefühlt Jahrzehnten etwas ändern wollen, macht doch unseren Egoismus und unsere Fetischverliebtheit bzgl. Auto nicht vertrauenserweckender. Nach einer halbjährig währenden Suche nach einem Gebrauchtwagen musste ich zur Erkenntnis gelangen, dass wohl kaum Autos erworben werden, die Energieeffizient bzw. Schadstoffarm laut Angabe des Herstellers sind. Wo keine Nachfrage ist, ist kein Markt. Vielmehr scheint mir SELBST-Betrug durch die Autoindustrie gefördert und bedient.

Umrüsten??

Unterdessen hat der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Sören Bartol den Volkswagen-Konzern aufgefordert, die in Deutschland manipulierten Fahrzeuge kostenlos umzurüsten

Worauf umrüsten? Damit die Abgasnormen wieder eingehalten werden? Das wird nicht ganz funktionieren.
Wenn VW aber jedem Besitzer den Wertverlust, die Mehrauslagen und die Streitkosten erstatten muss, dann sehen wir bald nicht mehr so viele Schlipsträger in Wolfsburg in den ICE stelgen.

Wozu Labortest?

Das Prüfverfahren könnte ganz einfach sein: Bei der Bauartzulassung durch das KFZ-Bundesamt wird ein Strassen-Praxistest über mindestens 3000 km durchgeführt. Dabei muss das Fahrzeug unter allen Betriebszuständen und Geschwindigkeiten die vorgegebenen Abgaswerte einhalten. Es ist der automatische Entzug der Betriebserlaubnis für die Serienproduktion anzudrohen, wenn bei einem späteren Test (willkürliche Entnahme eines Fahrzeugs aus der laufenden Produktion) eine relevante negative Abweichung festgestellt wird.

Frage: Wem nützt dieser Skandal wirklich?

Dieser gezielt hochgepuschte "Skandal" ist doch, im Grunde, nichts Anderes, als ein Frontal-Angriff der amerikanischen Wirtschafts, und Finanz-Jongleure auf die gesamte deutsche Wirtschaft, und alle sind so dumm, und machen da mit! Man muss sich das mal vor Augen führen; es geht lediglich nur um "geschönte Abgaswerte", nicht etwa, um z.B. defekte Bremssysteme, oder kaputte Airbags, bei denen möglicherweise Menschen zu Tode kommen könnten! Komischerweise wurde dieser "Skandal" just an dem Tag in die Welt gesetzt, an dem VW seinen "neuen Passat" in den USA vorstellen wollte!! Ist das nicht merkwürdig?? Also, sollte man sich wirklich einmal die Frage stellen, "Wem nützt dieser Skandal??" Der amerikanischen Automobil-Industrie, die gegen die deutsche Automobilindustrie, so langsam aber sicher, keine Sonne mehr sah?? Warum lässt man sich also hierzulande, von den Amerikanern so gegen die eigene Wirtschaft aufhetzen? Ihr schadet Euch doch alle dabei nur selbst! Wacht auf!

§ 263 Strafgesetzbuch

"In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter

1. gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Urkundenfälschung oder Betrug verbunden hat,"

Wann kommen die VW-Verantwortlichen ins Gefängnis. ich sehe hier die Voraussetzungen für gewerbsmäßigen Betrug erfüllt (betrügerische Software ist praktisch Urkundenfälschung / Betrug). Was sagt der Generalstaatsanwalt? Den könnte Tagesschau doch einmal befragen. 2,8-millionenfacher Betrug allein in Deutschland ist schließlich keine Kleinigkeit. Die Asthmatiker in den Großstädten würden ihm ein entschiedenes Vorgehen sicher danken!

Schadstoffe in Autos

Soll VW ein Bauernopfer für
Schadstoffe bei Autos werden?
Die Diskussion über Schadstoffe
bei Dieselfahrzeugen ist doch nicht
erst seit dem Bekanntwerden der
Manipulation. Die Heuchelei, dass
die USA den Betrug erst seit
Sept. 2015 weiß, ist leider falsch?
Wie sieht es bei den anderen
Herstellern von Dieselfahrzeugen
aus. Haben diese alle weniger
Hubraum und stoßen deren
Fahrzeuge weniger Abgase aus?
Also die schädlichen Abgase werden von allen Autos mit
Dieselantrieb ausgestoßen. Was
wäre, wenn die Normen bei
LKW s überprüft würden?
Der Betrug liegt im Schönen der
Zahlen. Also,
wenn hier publiziert wird, dass
die VW Diesel das 10 fache der
Grenzwerte überschreiten, soll
bitte keiner behaupten, dass die
anderen Autobauer den Aus-
stoß in Sauerstoff verwandeln
können. Die Vernichtung von
Arbeitsplätzen, ist also so der
falsche Weg. Das Problem wird
wahrscheinlich bei den
Katalysatoren liegen. Doch
diese Teile werden doch auch
in den USA gebaut???

Die angekündigte Kontrolle der Abgaswerte....

....im Sraßenverkehr begrüße ich.

Sicher sind eine vielzahl Fahrzeuge mit nicht zugelassem Chiptuning und/ oder manipuliertem AGR.-Ventil unterwegs.
Vielfältig sind schlecht eingestellte Diesel-Fahrzeuge zu beobachten,die eine dunkele Qualmwolke hinter sich lassen.
Nur Kontrollen schaffen Abhilfe.

Labortests sind sinnvoll

Vergleichbare und belastbare Verbrauchtstests können nur unter Laborbedingungen durchgeführt werden. Tests in der realen Welt hören sich zunächst sinnvoll an, wer aber mal darüber nachdenkt kommt schnell darauf das dies keinen Sinn macht. Der Praxiseinfluss auf den Verbrauch ist so groß, dass ein Vergleich bzw. eine Überprüfung, vor allem im juristischen Sinne, nicht möglich ist. Die Faktoren wären: Aussattung, Gewicht des Fahrzeuges. Heizung, Klima an, welche Reifen, Luftdruck in Reifen und Umgebung. Temperatur des Motors und Umgebung, Spritqualität, wie sensibel das Gaspedal betätigt wird, Schiebebetrieb, Straßenneigung in den verschiedenen Belastungszuständen, usw. , usw. Es ist doch auch egal, ob die Ergebnisse in der Praxis reproduzierbar sind, es reicht wenn die Ergebnisse im Labor nachprüfbar sind.
Bei der ganzen Diskussion muss man den durch VW begangenen Betrug am Test mit dem Test selber auseinanderhalten.

@Verwunderlich

In Deutschland gibt es keien Sammelklagen.

Wer ist Co. ? Bisher ist nur bei VW die Rede von Betrug. bitte bei der Sache beleiben. die Sache für den Standort Deutschland und dessen Arbeitsplätze zu wichtig als das unqualfiziert geschrieben wird.

Differenzierte Betrachtung notwendig

Ich hoffe das bald Vernunft eintritt und zwischen einem Betrug an einem Test und dem Test selbst differenziert wird. Zur Zeit wird das alles zusammengewürfelt und eine sinnvolle Diskussion ist nicht möglich.

Also wenn man manche Kommentare so liest..

muss man nur den Kopf schütteln.

1. Der Besitzer eines Autos hat aktuell keinerlei finanzielle Nachteil oder eine Einschränkung der Funktionsfähigkeit.

2. Die Politik, die solche wirklichkeitsfremden Tests aufsetzt oder wissentlich nicht ändert, trägt eine große Mitschuld.

3. Es ist doch bezeichnend, dass ausgerechnet in USA so etwas aufgedeckt wird. Einem Land, in dem der Ausstoß von klimaschädlichen Abgasen um ein Vielfaches höher ist als im "dieselverseuchten" Europa.

4. Glaubt denn wirklich jemand, dass es solche "Test-Optimierungen" in der Software nur bei VW gibt?

5. Die hysterischen Kommentare und Berichte sollte man mal wieder auf den Boden runterholen. Hier wurde getrickst, dass soll man angemessen bestrafen und gut ist es. Zumindest in meinem Bekanntenkreis interessieren sich nur wenige dafür.

Aber vielleicht kommt dieser neue "Skandal" gerade recht, um vom Totalversagen unserer Regierung in der Flüchtlingspolitik abzulenken.

Verückte Zeit

18 Milliarden Strafzahlung in USA, manche schreien nach noch mehr.
Verstehe ich irgendetwas falsch? Hier geht es doch um Betrug beim Stickoxidausstoss, der vor Jahren noch als i.O. befunden wurde, bzw. überhaupt nicht betrachtet wurde. Stickoxide sind kein direktes Gift. Reizend auf die Atemewege und verursacht sauren Regen, nicht gut, aber da gibt es wirklich schlimmeres.
Wieviel Strafe zahlt man eigentlich als Verurteilter Massenmörder oder wenn eine Regierung tausende Menschen umbringt?
Strafe für Betrug muss sein, keine Frage. Oft hilft es einen Sachverhalt aus einem etwas größerem Abstand zu betrachten.

Dieseltote in Deutschland

Nach einer Studie von Prof. Wichmann aus dem Jahr 2003 im Auftrag des Umweltbundesamts sterben jedes Jahr in Deutschland 8500-14500 Menschen an den Folgen von Dieselruß. Daraufhin wurden entsprechend die Grenzwerte in den letzten Jahren immer schärfer.

Wenn nun ein Konzern bewusst Fahrzeuge konstruiert, die vorsätzlich ein vielfaches der zulässigen Grenzwerte ausstößt, dann braucht man nicht viel Fantasie, um statistisch die Anzahl der Menschen zu ermitteln, die VW in Deutschland auf dem Gewissen hat. Besonders in den USA wird diese Rechnung sicherlich von den Anwaltskanzleien angestellt, wo es bei Vorsatz und Tötung bzw. 'billigem in Kauf nehmen' sogar die Todesstrafe gibt.

Bereits die Einführung der "grünen"

Plakette, war eindeutig ein Deal zwischen Wirtschaftsministerium und VW, sowie der EU.
Zurückerinnert fällt auf, daß über 2 Jahre lang EINZIG VW Fahrzeuge diese "Norm" erfüllen konnten. !
Diese sinnlose "Umweltvorschrift" führte sogar zum Ende der bekanntesten LLKW Baureihe Vario bei Daimler.
Auch darf nicht vergessen werden daß die Ausführung dieser, von D durchgepeitschten, EU Bestimmung nur von D und kleinen Teilen Südtirols überhaupt angewendet wird. Eine ÜBEPRÜFUNG der theoretischen Werte erfolgt ein ganzes Autoleben lang nie mehr.

Werft Steine - oder wie war das als guter Christ....

Das was ich nun schreibe, soll nicht die Softwarenutzung entschuldigen, in keinem Fall.
Verweigert VW den Schadenersatz? Wozu sofort klagen?Was sagt dies über jene aus, die sofort nach Klage schreien?

Was ist der konkrete Verstoß? Pauschale Aussagen, von jenen die eine Zeile weiter über angeblich verkrachten Ehen von Prominenten etc schreiben, was dann später wieder widerrufen werden muss, schätze ich doch eher als das ein, was es ist - Gewäsch. Aber es ist ja alles wahr, was in der Zeitung steht oder im fernsehen kommt.:-) Ich empfehle, abzuwarten, was konkret passiert ist - dann sehen wir weiter. Abgas wird relativ gemessen. Doppelter Hubraum, doppeltes Abgas! Mal drüber nachdenken! VW war Vorreiter im downsizing -> zu einer Zeit, als das ein großes Risiko war, weil Kunden, dass nicht sehr schätzten. Aber das war eine Entscheidung die von VW getroffen wurde.
Schlimm, dass die Fake-Software passieren konnte, aber "VW" hat dies nicht entschieden, sondern heimlich einige bei VW.

@Politik der Angst

"Dieser gezielt hochgepuschte "Skandal" ist doch, im Grunde, nichts Anderes, als ein Frontal-Angriff der amerikanischen Wirtschafts, und Finanz-Jongleure auf die gesamte deutsche Wirtschaft, und alle sind so dumm,"

Interessante These.
Angenommen ich wäre Winzer und würde meinen Wein mit Glycol pantschen. Mein Konkurrent, Winzer XY bekommt das mit und zeigt mich an. Dann wäre ich also quasi das Opfer eines Frontalangriffs und diejenigen die versuchen mir das Handwerk zu legen, zu dumm um dies zu erkennen.

Im harten Alltag messen

Die Testmessungen müssen unter Alltagsbedingungen aller Art durchgeführt werden, woraus anschließend ein Durchschnittswert errechnet wird. Ich fürchte nur, die meisten Fahrzeuge würden einen solchen realen Test nicht bestehen.

@ Politik der Angst , meine

@ Politik der Angst ,
meine vollste Zustimmung. Hier soll ein Schlag gegen die deutsche Wirtschaft geführt werden.
VW ist erst der Anfang.

Viele Grüße

Seit 2007

ist das Kraftfahrtbundesamt dazu verpflichtet, Stichproben bei Fahrzeugen durchzuführen und sich nicht ausschliesslich auf die von der Industrie gelieferten Meßwerte zu verlassen.
Bisher durchgeführte Stichproben: 0.
Was nützen da Gesetze und Verschärfungen gegen den, wie Gabriel es nennt, "Meßfehler".

Wenn in Deutsche Autos betrügerische Software ...

... ab Werk installiert wird, dann sind nicht die "bösen Amis" Schuld, sondern die Leute bei den Autobauern, welche diese Software haben einbauen lassen.

Wer kann denn so einfältig sein zu glauben, dass die Abgaswerte, welche er betrügerisch per Software allein für den Abgastest einstellen lässt, nicht irgendwann mal in der Realität überprüft werden?

Das machen vielleicht gewerbsmäßige Betrüger, die sich verdünnisiert haben, wenn der Mangel auffällt - von honorigen "Stützen der Gesellschaft" hätte ich das eher nicht erwartet: Aber halt - die sollen ja inzwischen behauptet haben, sie wären das nicht gewesen und wüssten von nichts!

Haben ihnen da etwa die "bösen Amis" diese Software untergejubelt um Konkurrenten aus dem Wege zu räumen?

Ich dachte, solche Werke haben auch einen Sicherheitsdienst? Kann denen da etwa jeder Software unterjubeln? Wo bleibt denn da sie Sicherheit der Kunden vor böswilliger Softwaremanipulation?

@09:04 von MightyBo

"In Deutschland gibt es keien Sammelklagen."

Ich denke, der Justizminister hätte mehr als genug Anlaß, endlich eine Initiative zum Einführen von Sammelklagen in Deutschland zu starten. Wie wollen die Gerichte 2,8 Millionen mögliche Klagen handhaben? Bei solch massivem gewerbsmäßigem Betrug durch bei VW wären Sammelklagen das richtige Rechtsinstrument. Es handelt sich schließlich um Millionen von Betrugsopfern und VW wird wie alle Konzerne nicht an einer angemessenen freiwilligen Entschädigung interessiert sein. Das deutsche Recht erschwert so Gerechtigkeit.

Bartols geforderte Rückrufaktion bringt gar nichts!

"Unterdessen hat der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Sören Bartol den Volkswagen-Konzern aufgefordert, die in Deutschland manipulierten Fahrzeuge kostenlos umzurüsten. VW müsse umgehend eine Rückrufaktion starten und die Manipulation beheben, sagte Bartol der "Bild"-Zeitung. Der Konzern müsse das Vertrauen wiederherstellen."
Uns Bürger interessiert, welche Emissionen ein Fahrzeug im Betrieb auf der Strasse produziert. Jetzt in einer Rückrufaktion bei allen VW-Diesel die Manipulation zu beheben, ändert absolut nichts an den Emissionen im Betrieb, sondern gleicht nur die Emissionen im Test denen im Betrieb an. Umgekehrt kann man natürlich die Emissionen der Fahrzeuge im Betrieb genauso drosseln wie im Test. Das wäre natürlich cool für Nichtautofahrer und Asthmatiker. Aber die Besitzer eines VW-Diesel werden sich sicher nicht gefallen lassen, dass ihr Fahrzeug fortan über die Strassen schleicht. Nein, sie lassen sich die Einstufung in eine schlechtere Norm von VW bezahlen.

Labortest sind sinnvoll?

Natürlich.
Wenn aber solche Tests nichts mehr mit der Realität zu tun haben werden diese fragwürdig.
Die Regeln werden aber von der Politik vorgegeben.Schon mal was von Lobbyarbeit,Parteispenden ETC gehört?
Die Autos werden nun mal im Straßenverkehr betrieben und nicht im Labor.
Ich bin gespannt ob Deutsche Gerichte diese Manipulation als Betrug sehen.
Im Labor wurden ja die Werte erreicht.
Lichtmaschine abklemmen Reifendruck erhöhen Lufteinlässe abklemmen Klima aus
Sind genauso Manipulationen.
Wo fängt der Betrug an wo hört es auf!!!
Es wird dann unterschieden zwischen legalen Betrug und nicht legalen Betrug.
Zu Kohls Ära war mal der
" Legale Steuerbetrug" das Unwort des Jahres.

Elektroautos sind schon toll....

Die Co2 Bilanz von E-Fahrzeugen ist schlechter als die von DIESEL Fahrzeugen. Um einiges.

Wer weiss, wie die Batterien hergestellt werden? Je nach Institut differieren die Werte, liegen aber bei bis zu 300kg/kwh. Je nachdem wie lange de Akku hält (50tkm ca 7bis 19g CO2( 100km, 150 tkm ca 21 bis 56g CO2/100km). Das ist für eine 20KWH Batterie. Tesla hat 70 bis 85KWH.
Stromerzeugung ist hierbei nicht berücksichtigt und kommt oben rauf.

DIESEL ist regelmässig unter 100g/100km.

Nur weil die Erzeugung Batterie und Strom nicht "gerechnet" werden, heisst es nicht, dass es die nicht gibt.
Soviel zu Lobby. Gibt es nämlich auf beiden Seite der "Medaille".

Der Weg weg von der Verbrennung ist beschritten. Es wird kommen. Uns fehlen nur noch ein paar Jahre bis zu einer Technologie, die dann auch tatsächlich besser ist, als der heutige Verbrenner.
Heute ist das nicht so.

Im übrigen mal was ganz anderes: wer ein Steak grillt (Holzkohle) der zieht sich Schadstoffe von 300 Zigaretten rein. :-))

@ 9:02 von MightyBo

Die Grenzwerte für die Schadstoffemission sind ja nicht eingeführt worden, um Tests machen und bestehen zu können, sondern in 1. Linie, um die Menschen in den Ballungsräumen vor Gesundheitsschädigung zu schützen!

Wie ich kürzlich las, sind liegen die gemessenen Werte für NOx in den Ballunggebieten - z.T weit - über den sowieso recht hoch angesiedelten Grenzen für die Gesundheitsgefahr!

Was also wäre für die Volkswirtschaft günstiger: Schadstoffreduktion i.d. Abluft einiger einige Autos oder Atemmasken für alle Fußgänger?

Wenn es denn die Macht der USA braucht, um in deutschen Straßen die Gesundheitsgefahren in den Straßenschluchten zu mindern, dann bin ich (bei Erfolg!) den USA durchaus dankbar - schließlich schleiche ich in engen Innenstadtstraßen oft genug hinter diesen Luftverpestern her, weil die im Stop + Go meist keine Radfahrer vorbeilassen!

Abschaffen..

.. eine gute Gelegenheit um sich über das abschaffen von Vebrennungsmotoren Gedanken zu machen.

War es denn nicht sonnenklar,

dass bezüglich Schadstoffe die Abgaswerte ausnahmslos geschönt werden?

So naiv kann man doch nicht sein!

Die Automobilindustrie konstruiert Riesenkisten mit allen Schikanen und da soll dann hinten kein Dreck rauskommen

Mal im Ernst: Wer hat das je geglaubt???

Und das kommt dann just zu diesem Zeitpunkt ans Tageslicht, obwohl dieser Sachstand schon seit Jahren bekannt ist?

Sorry, aber so dumm sind die Leute letztendlich auch nicht.

Das Ganze ist eine gezielte Kampagne, sie hat mit viel, viel Geld zu tun. Ansonsten interessiert die Luftverschmutzung sowieso nicht.

Und noch etwas nebenbei: Es wäre an der Zeit, alle "freiwilligen Selbstkontrollen" der Konzerne genau unter die Lupe zu nehmen. Denn wenn bei gesetzlichen Vorgaben schon betrogen wird, wie sieht es denn dann dabei aus?

Illusionen muss man sich da auch keine machen.

@. Politik aus Angst

"Frage: Wem nützt dieser Skandal wirklich?"

Antwort: Ferdinand Piech - und seinen Rache-
gelüsten gegenüber Winterkorn.

Diesmal sind die VS wirklich nicht Schuld

Ich lese hier schon wieder das die ganze Geschichte ein Angriff auf die deutsche Automobilwirtschaft sei, geht es noch kindischer?

Sicherlich setzen die VS ihre wirtschaftlichen Interessen knallhart durch, das mag so sein. Das ändert aber immer noch nichts an dieser Form des kriminellen Betrugs seitens des Volkswagen Konzerns. Inwieweit auch andere Hersteller betroffen sein werden, werden wir sicher in ein paar Wochen wissen. Es geht dabei ja um die gesamte Branche.

Bei uns in Europa hatten es die Hersteller bis jetzt leichter sich alles schön rechnen zu können, Dank der Politik und vor Allem Frau Merkel. Europa ist diesbezüglich eines der schlechtesten Beispiel für unsere Erde. Hier kann man getrost manipulieren und falsche Zahlen veröffentlichen, zumindest Zahlen die aus realitätsfernen Schein-Tests kommen.

Das sich in Europa was grundlegend ändert glaube ich immer noch nicht. Die Lobby ist zu gross, die Ausreden vielfältig. Allein der Mehrverbrauch ist ein gewaltiger Betrug!

@ Megaschotte

Praxistest über 3000 km? Wie soll so was gehen? im Sommer? Im Winter? In der Schweiz mit seinen Bergen oder Holland? In Chile auf 4000m? Im Stau in NewYork? Oder der gerade US Highway im mittleren Westen mit 55 mph oder doch lieber die deutsche AB mit 180 kmh? Alle Varianten des Fahrzeugmodels?
Wie soll man so was wiederholen oder nachprüfen? wie lange soll so was dauern? Was soll das Kosten?

Ich weiss von was ich rede, ich entwickle Energieverbraustests mit der EU für eine andere Branche.

08:52 Politik der Angst

Es ist kein "hochgeputschte Skandal" wenn Betrug aufgedeckt wird. Das hat nichts zu tun mit amerikanische Angriffe auf unsere Wirtschaft. Wenn ich Testergebnisse so manipuliere das meine Produkte besser raus kommen ist das ein Straftat. Ich kann nicht "ein bisschen Verbrechen" begehen.
Es wird zeit nicht mehr die Angaben der Wirtschaft an zu nehmen, sondern unabhängig zu überprüfen. Das ist auch mit die größte Gefahr bei TTIP, zuviel Macht der Wirtschaft.
Bei der heutige Steuer- und Abgasnorm ist ein Leo 2 Panzer besser als ein Kleinwagen. Vielleicht kommt jetzt auch ein realistisches Umdenken, und sehen wir bald weniger SUV auf der Straße. So ein pseudo-Panzer braucht nämlich fast keiner.

VW Abgaswerteskandal

Ich frage mich, warum die Dieselmotorentechnik jetzt am Pranger steht.

Wie sieht es eigentlich mit den hochverdichteten Benzin-Direkteinspritzer-Fahrzeugen aus? Meiner Kenntnis nach sollen diese Fahrzeuge erst 2017 mit einem Partikelfilter versehen werden. Diese Motoren blasen angeblich noch wesentlich mehr Feinststäube in die Luft, wie jedes Dieselfahrzeug mit Rußpartikelfilter.

Na dann

bin ich mal auf die neuen Werbeprospekte gespannt.

Zur Zeit laufen ja auch noch die Saubermännerwerbung im Fernsehen ;-).

Die Labortests können eigentlich gespart werden, und nicht nur Diesel testen sondern auch die Benziner.
Dann kommen auch diese mal auf wirklich Verbrauchswerte, die ständige Lügerei bei den Autos sollte mal ein Ende haben.

Bei Lebensmitteln und den Zutaten sollte dann gleich weiter gemacht werden.

Aber das wird wohl einiges ein Traum bleiben, das erwachen wie wir ständig betrogen werden wird zu heftig für Alle.

Gruß

@achtmalklug:"Worauf umrüsten? Damit Abgasnormen wieder ...

... eingehalten werden."

VW ist juristisch nicht zum Wertverlust, sondern lediglich zur Herstellung der zugesagten Fahrzeugeigenschaften gem. Typzulassung verpflichtet. Das bedeutet die Umrüstung der betroffenen Diesel-Fahrzeuge, z.B. mit einem Katalysator. VW plant dies auch, will sich jedoch erst mit dem Kraftfahrtbundesamt über die Problemlösung abstimmen, bevor die Fahrzeughalter angeschrieben werden sollen.

Politik der Angst

RagnarLodbrok, genau meine Meinung. Was ich an dem ganzen Skandal vermisse ist: Wo sind die Grünen (v. a. Frau Göring-Eckardt) sonst reißen sie das Maul immer ganz groß auf......oder geht die der Umwelt-Schutz nichts an? Ich bin gespannt, wie hier die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden, vor allem die Regierung. Gruß

@ wollux

"Wer kann denn so einfältig sein zu glauben, dass die Abgaswerte, welche er betrügerisch per Software allein für den Abgastest einstellen lässt, nicht irgendwann mal in der Realität überprüft werden?"
.
Entschuldigen Sie bitte, aber ein Test folgt definierten Spezifikationen. Wenn ein Fahrzeug diese erfüllt, dann ist der Test bestanden. Das ist Testalltag! Ich bin selbst in der Fahrzeugindustrie bei einem Zulieferer in der F&E. Was glauben Sie wie hanebüchen manche Vorschrift ist?! Natürlich optimiert jeder Hersteller, ob Automobil- oder Brötchenhersteller sein Produkt in Richtung Test. Genau das ist nämlich gefordert. Über den Sinn oder Unsinn der Testprozedur kann man manchmal nur schmunzeln - aber sie ist Vorschrift.
.
Vielmehr sollte man sich das Maul über die ungelehrnten Bürokraten zerreissen, die solche Testprozeduren zum Gesetz machen.
.
VW dabei so einen "Skandal" anzugängen ist grotesk! Der Verkehrsminister wusste nichts: am groteskeskeskesten. Da lachen sogar die CSU-Hühner.

USA und Umweltschutz? Da lach' ich mal.

Einfach bei Youtube mal "coal runner" suchen, da kann man sehr gut sehen, was die US-Amerikaner von Umweltschutz halten.

um 09:04 von MightyB: Falsche Richtung!

Zitat aus Ihrem Kommentar: "die Sache für den Standort Deutschland und dessen Arbeitsplätze zu wichtig als das unqualfiziert geschrieben wird."

Erst einmal möchte ich sie fragen woher Sie die Dreistigkeit nehmen andere Kommentare als "unqualifiziert" zu betiteln?.

Nun zu Ihrer eigentlichen Aussage. Natürlich geht es um Arbeitsplätze und die Sache ist sehr ernst. Die Schuldigen sitzen aber in den Führungsetagen, wie so oft. Das sind die Leute die als Dankschön für ihre Handlungen Millionen an Abfindung bekommen werden. Die Arbeitsplätze werden meistens durch die Fehlleistung von hoch dotierten Managern vernichtet. Das wir auch hier eintreten, garantiert. Es geht dabei ja auch um die Aktionäre die ihre Gewinne haben wollen, die interessiert die ein Arbeitnehmer relativ wenig.

Natürlich muss man hart gegen VW und andere Konzerne der Automobilbranche vorgehen. Lange genug hatten die einen politischen Freibrief für Betrug in Europa. Wenn sich alle an Regeln halten ist Wettbewerb gleich.

EU: Null Toleranz ABER

man gebe nur den regulatorischen Rahmen vor, die Umsetzung müssten die Mitgliedsländer vornehmen.

Also 0.5 Toleranz? Das ist keine Null Toleranz Politik. Es fehlt das Zwingende.

VW von Dummschwätzer

Man müßte doch nur Harnstoff gegen das NO2 zugeben , ohne Leistungsverlust. Doch Diesel ist ohnehin eine gigantische Fehlentwicklung /-Investition , da wir schleunigst in Richtung Brennstoffzelle / Elektromobilität marschieren müßten , es aber nicht tun . Das wird uns noch viel ärger auf die Füße fallen als der Diesel-Skandal , da uns die Chinesen/ Japaner, Amis u.a. mit ihren zukunftsweisenden und schon existierenden neuen Antrieben aus dem Markt kegeln mit verheerenden Folgen für unsere Volkswirtschaft, Arbeitsplätze, dazu die nicht absehbaren Flüchtlingskosten, Wohnungsnot u.a. Die schwarze Schäuble-Null werden wir wohl in den Wind blasen.

@Am 26. September 2015 um 09:15 von meinmerlin

„Nach einer Studie von Prof. Wichmann aus dem Jahr 2003 im Auftrag des Umweltbundesamts sterben jedes Jahr in Deutschland 8500-14500 Menschen an den Folgen von Dieselruß.“

Na, da sind wohl einige Details verlorengegangen. Zunächst ging es sicher nicht um Ruß, sondern um Feinstaub. Ruß ist nur sehr bedingt tödlich weil die Rußpartikel noch groß genug sind um von den Härchen und Schleimhäuten unserer Atemwege aufgefangen und abtransportiert zu werden. Das Husten ist zwar unangenehm aber nicht tödlich. Tödlich ist der Feinstab, der zu klein ist um so aufgehalten zu werden und folglich in unseren Körper eindringen kann. Am Feinstaub aber ist der Diesel relativ unschuldig. Die Grenzwerte für Benziner liegen in Deutschland derzeit 10x höher als für Diesel und werden in der Praxis genauso deutlich überschritten wie jetzt die Stickoxide beim Diesel.

Quelle z.B: http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&tx_ttnews[tt_news]=3200

Alternative Umweltchance

Vielleicht einigt man sich darauf, die ganzen VW-Drecksschleudern die Zulassung zu entziehen. Dann wäre es auch gleich ein bisschen verkehrsberuhigter(:

Die USA wie immer

nur für eigene Interessen.
Was VW gemacht hat ist verabscheuungswürdig. Aber die USA als "oberster Hüter von Moral und Anstand" ist in viele Bereichen noch verabscheuungswürdiger. Ziel ist nur eines:"Tod der deutschen Autoindustrie", weil man selbst nichts Gescheides zu bieten hat.
Empfehle den Artikel von Prof. Sinn:München (dpa) - In der Diskussion um manipulierte Abgastests bei Volkswagen hat der Chef des Münchner Ifo Instituts, Hans-Werner Sinn, die US-Automobilindustrie scharf kritisiert.
Über Jahrzehnte hätten die Amerikaner versucht, «die kleinen und effizienten Dieselmotoren für Pkw durch immer weiter verschärfte Stickoxid-Grenzen vom Markt fernzuhalten, weil man selbst die Technologie nicht beherrschte», sagte Sinn dem «Handelsblatt».
Gegen die «Stickoxid-Schleuderei der eigenen Trucks» wiederum habe man in den USA nichts, so der Ifo-Präsident. «Nun hat sie endlich den gewünschten Erfolg. Der Diesel-Motor ist wieder weg. Meinen herzlichen Glückwunsch.»

EU verschärft Kontrollen ...

Das wird auch Zeit. Allerdings ist die Verschärfung bisher ja nur geplant, d.h. die Autoindustrie wird ihre Kanäle - also unsere gewählten Politiker und späteren Aufsichtsräte in diversen Autokonzernen :-) - nun verstärkt nutzen, dass es SO SCHLIMM nicht kommen wird. Wenn der VW-Betrug nicht mehr in den Medien thematisiert wird - was vermutlich bereits nächste Woche der Fall sein wird -, wird der Lobbyismus wieder wirken und alles bleibt beim Alten.
Ein Trost ist, dass unsere Autoindustrien bereits heute neue technische Entwicklungen verschlafen haben. Das Problem wird sich also im Laufe der nächsten 10 Jahre - ähnlich wie bei Nokia - selbst lösen.

Schön wäre es, wenn die

Schön wäre es, wenn die Diskussion viel ruhiger geführt würde , denn der von den USA gemachte Vorwurf trifft nicht nur VW - sondern uns a l l e ! Wie bereits von anderen Foristen angedeutet, wird möglicherweise zum Vorteil der amerikanischen Automobilindustrie die Demontage der sonst sehr guten VW-Reputation betrieben. Der 16 Milliarden-Strafe wird auch für VW kein Pappenstiel sein! Hoffentlich bringt dies die TTIP-Fans zum Nachdenken. Es wäre sehr aufschlußreich, wenn von einem Fachmann erklärt würde "Was bei einem Auto hinten rauskommt", wie diese Auspuffgase entgiftet werden - und warum der Wirkungsgrad solcher Techniken nicht 100 % sein kann. Die VW-Mogelei beim NOx hat seine Entsprechung beim "Bio"in der Nahrungsproduktion, denn auch das Prädikat dient mehr der Werbung als der Ernährung.

legal - illegal

Kennt jemand die Krikatur:
Oben ein US-Pickup V8 mit 30Liter/100km: legal,
darunter ein Golf 1.6TDI mit 5l/100km: illegal.

Noch Fragen?

@Nico Walter , 10:35

Ich zitiere mal aus der besagten Studie von Prof. Wichmann (S. 38, Punkt (4)):

"Von diesen Todesfällen sind ca. 1 bis 2% den Kfz-Abgasen aus Dieselfahrzeugen zuzuordnen. Das entspricht ca. 10.000 bis 19.000 Todesfällen pro Jahr".

Und das nur für Deutschland...

@Underdoug

"Einfach bei Youtube mal "coal runner" suchen, da kann man sehr gut sehen, was die US-Amerikaner von Umweltschutz halten."

Dann suchen Sie und andere doch mal nach coal runner, nicht bei Youtube, sondern in US-Nachrichten.

Dann werden Sie sehen, daß es inzwischen Gesetzgebungen in mehr und mehr Bundesstaaten dagegen gibt und Behörden vergleichbar der EPA auf lokaler Ebene Strafzahlungen von mehreren Tausend Dollar dafür festlegen, weil es als eine "mutwilllige Umweltverschmutzung" definiert wird.

Die USA bestehen aus über 200 Millionen Menschen - da sind ein paar mehr Leute, als die Vorurteile bedienenden Stereotypen, die man aus Film und Fernsehen (und auch der Wirklichkeit) kennt.

@kalium

"da uns die Chinesen/ Japaner, Amis u.a. mit ihren zukunftsweisenden und schon existierenden neuen Antrieben aus dem Markt kegeln"
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Und was sollen das für Zauberantriebe sein? Meinen Sie den amerikanischen Nischen- aber In-anbieter Tesla, der seine hohen Reichweiten, oh Wunder, auch nur im Labor schafft. Oder meinen Sie die Japanischen Hybridantriebe, die auf Land- und Schnellstrassen auch dank lastwechseluntauglichem Atkinsonprinzip das regelrechte Saufen anfangen.
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Vor diesen "zukunftsweisenden" Antrieben muss man hierzulande keine Angst haben.
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Im übrigen hoffe ich Sie wissen, dass der Strom für Elektroautos nicht aus der Steckdose, sondern aus Kern-, Kohle-, Gas- und zu einem geringen Teil regenerativen Kraftwerken kommt. Wenn man sich die Mühe macht, deren Emissionen mit zu bilanzieren (z.B. a la Cradle to Cradle oder TCO), dann ist der Vorteil der Elektroautos auf einmal dahin.

@ 10:14 flodian

Am 26. September 2015 um 10:14 von flodian

Entschuldigen Sie bitte, aber ein Test folgt definierten Spezifikationen.

Entschuldigen Sie bitte, aber zu den "Spezfikationen" gehörte eindeutig nicht, per Software den Test zu erkennen und dann (und nur dann!) die Einstellungen des Motors so zu ändern, dass die Abgase die Vorgaben erfüllen, während dies im Normalen Betrieb nicht geschieht, wo die Werte für NOx dann -zig mal höher liegen: Das ist Betrug!

Betriebserlaubnis erloschen

Es ist schon drollig. Wenn ich meinen 125ccm Roller bei der HU vorführe, bekomme ich "so-geht-das-ja-gar-nicht"-Stress, weil ich das lichtschwache Rücklichtbirnchen gegen ein modernes LED Teil ausgetauscht habe.

Zum Thema Betriebserlaubnis nach § 19 Abs. 2 Satz 3 (Zitat:)
...Sie erlischt, wenn Änderungen vorgenommen werden, durch die
1. ...
2. ...
3. das Abgas- oder Geräuschverhalten verschlechtert wird.

Als erstes müssten - lt. Gesetz - alle betroffenen Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen werden, weil die Betriebserlaubnis schlichtweg erloschen ist! Denn die Grundlage für die BE bildet auch das Abgasgutachten für die Bauartgenehmigung.
Das wird für die Eigner der Fahrzeuge auch richtig spassig, wenn sie in einen Unfall verwickelt werden. Die Versicherung zahlt dann mal nicht - da keine BE.
Aber hier ist ja das Land Niedersachsen Mit-Anteilseigner, also quasi eine Regierungsfirma. Da golten ja schon immer andere Regeln.

Liebe Politik - bitte keine Schnellschüsse

Laut Artikel fordert die SPD eine kostenlose Umrüstaktion, damit die manipulativen Eingriffe abgeschaltet werden.
Das konsequente Zurückbauen würde dafür sorgen, dass der Motor immer "normal" arbeitet, also einer Drecksschleuder gleicht. Ein permantenter Eingriff der Software, sodass die Abgasnorm immer eingehalten werden kann, ist auch nicht zielführend. Der größere Verbrauch des Harnstoffs, der dafür sorgt, wäre bereits nach 8000 km aufgebraucht und das Auto müsste in die Werkstatt. Ein Dieselfahrzeug, welches alle 8000 km in die Werkstatt muss, ist auf dem Markt exakt 0 Euro wert.

Sollte sich herausstellen, dass auch ich als Käufer eines Dieselfahrzeugs eines anderen Herstellers (deutsche Konkurrenz mit 3 Buchstaben) betrogen wurde, werde ich eine Schadensersatzklage anstreben.

Die Zeit ist reif für Elektroautos.

Spannend!

Da kann man sich ja schon mal ausmalen welche Dramen sich ab Januar bei den neuen Abgasuntersuchungen, ob beim Diesel, oder Benziner abspielen.
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Da kaum ein Auto die zu hoch gesteckten Abgasnormen, die ja ebenfalls auf gefälschten Industrieangaben beruhen,
erfüllen können.
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Die belämmerten,um die tatsächlichen Abgaswerte betrogenen Autobesitzer, werden zu Tausenden gleich im Januar,
ohne weitere Betriebserlaubnis dastehen,
weil ihre modernen, angebliches Abgas-freundlichen Fahrzeuge ein absoluter industrieller und auch politischer Betrug ist.
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Dem Gesetzgeber wird nichts anderes übrig bleiben,
als die "fantastischen" aber unrealistischen,hoch gesteckten Werte wieder ein zu kassieren,
gegen revidierte, realistische Normen mit höheren Dreckausstoß einzutauschen.

Schmutz

Es geht nicht darum ob Amerikaner mehr Dreck in die Luft schleudern, Es geht darum das VW betrogen hat. Ob die Autos in Deutschland keine Probleme darstellen ist unwichtig, hier wird anders gemessen.
Es würde mich aber interessieren ob die Ami Schlitten jedesmal die Normen erfüllen. Dan ist es erst mal wichtig überall die gleiche Standards ein zu führen.

Gates

Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen, jeden aufgedeckten Skandal als "Gate" zu bezeichnen? Watergate war etwas völlig anderes. Die Abhöraffäre um Barschel und Pfeifer in Schleswig-Holstein als "Waterkantgate" zu bezeichnen ging gerade noch so - es war immerhin wie Watergate ein Abhörskandal. Aber hier geht es um einen völlig anders gelagerten Fall.

Insofern ist die Bezeichnung "Dieselgate" freundlich ausgedrückt unlogisch und populistisch. Seriöse Nachrichtenquellen wie die Tagesschau sollten solche Begriffe nicht verwenden - auch nicht als Schlagwort. Wer nach "Dieselgate" googlt, der sucht keine seriösen Nachrichten, sondern einen Unterhaltungsbeitrag auf BILD-Niveau ...

Geht Abitur auch mit abschreiben?

Alle haben sie von dem abgeschrieben bzw.nur bequem die Werte ausgelesen die dem am meisten dienen der sie erzeugt u.alle haben ohne wirklich selbst zu messen immer wieder nur das getan was vom Erzeuger erwartet wurde u.noch dessen Laborbedingungen u. sonstige Bedingungen in Gesetzesform übernommen da wie Frau Merkel letztes Jahr gegenüber der EU es der deutschen Wirtschaft schließl. schaden könnte wenn man es nicht täte! Alles klar u.keiner kann u.konnte etwas wissen?Aber mal ehrlich, ist es uns meist nicht selbst Schnuppe solang es uns nichts kostet oder wir keinen Vorteil für uns sebst herausholen können?Es war schon lange offensichtl. da wir es nicht selbst in der Hand haben das die Anderen schon die Welt retten würden oder wenigstens unsere Arbeitsplätze oder Illusionen die ja heilig sind u.ehrenhaft wenn man sonst schon nicht mehr von einer besseren Welt verlangt?Der große Bruder wird es schon richten u.wozu sind denn auch unsere big Leader bzw.Player auch da?Abschreiben?Von wem?

Angriff der USA auf unsere Wirtschaft...

Die hier wiederholt geäußerte These, dass die Amis versuchen unsere in den Staaten erfolgreiche Autoindustrie nachhaltig zu schädigen, wird auch von mir vertreten. Nur wenn man so dumm ist den Amis eine solche Steilvorlage zu liefern, darf sich nicht wundern, wenn diese dankend angenommen wird.
Gerade bez. TTIP hören wir ständig, wie sich unsere hohen Standards in vielen Bereichen unseres Lebens den wesentlich niedrigeren der Amis anpassen werden. Klar doch, dass es für die Amis jetzt eine Freunde ist zu beweisen, dass auch bei uns nicht alles so toll ist wie es in den Hochglanzprospekten versprochen wird.
Die Amis kennen, wenn es um ihren Vorteil geht, keine Rücksicht/Freunde. Siehe NSA oder die oft unerträglichen Schlammschlachten bei ihren Wahlkämpfen. Dies muss man berücksichtigen, wenn man mit ihnen Geschäfte machen und dabei "schummelm" möchte.

10:52 von Wohlstandsbäuchlein

legal - illegal

Kennt jemand die Krikatur:
Oben ein US-Pickup V8 mit 30Liter/100km: legal,
darunter ein Golf 1.6TDI mit 5l/100km: illegal.

Noch Fragen?
///
*
*
Welche Intelligenz, speziell "Zuständigkeitshalber" bei den Grünen, hat das nicht vor Ihnen und uns erkannt?
*
Dann können wir uns doch schon jetzt darauf einstellen, das die kommenden Verbesserungen nur aus sinnlosen Verteuerungen bestehen!

Mangel wegen zu hohem Spritverbrauch

Dazu gibt es ein Urteil des OLG Hamm, Az.: I-28 U 94/12.
Demnach kann ein solches Fahrzeug, bei Überschreitung von 10%, an den Händler zurückgegeben werden.

@Am 26. September 2015 um 10:55 von meinmerlin

"Von diesen Todesfällen sind ca. 1 bis 2% den Kfz-Abgasen aus Dieselfahrzeugen zuzuordnen. Das entspricht ca. 10.000 bis 19.000 Todesfällen pro Jahr".

Was natürlich heißt, 98-99% dieser Todesfälle eben nicht den Dieselfahrzeugen zuzuschreiben sind, sondern andere Ursachen haben. Ich habe nie behauptet, der Diesel sei unschuldig, lediglich er sei das kleinere Übel (relativ unschuldig eben).

@Monster 916 - Fantasiewerte

Vielen Dank für Ihren Beitrag. Sie haben in meinen Augen völlig Recht - es geht um den Realitätsbezug der Abgas- und Verbrauchswerte. Ich hoffe, dass als Ergebnis dieses Skandals das Ende von "idiotischen Prüfstandsversuchen", wie sie so schön sagen, steht.
Vor diesem Hintergrund würde es mich interessieren, ob die Schummel-VWs im Vergleich zum Rest im Alltagsbetrieb jetzt wirklich größere Dreckschleudern sind, oder ob sie legidlich nicht so gut sind, wie die offiziellen Zahlen vorgaukelten. Davon hängt in meinen Augen auch ab, was wir mit den 2.8 Mio Dieselautos, die in Deutschland betroffen sind, tun sollten. Wenn ein VW-Diesel in der Realität keinen Deut besser oder schlechter ist als ein Merzedes oder BMW Diesel, dann gibt es auch keinen Grund, für den VW eine Nachrüstung oder Stilllegung zu fordern, für die gleichschlechten Fahrzeuge aber nicht. Es wäre schön, wenn es sobald wie möglich saubere Zahlen für den Alltagsbetrieb aller Fahrzeuge gäbe. Wenn's die gibt: bitte link teilen!

Zerschlagung des "sozialeren" VW Konzerns

Jetzt wird der Geprellte VW Käuferkonsument doppelt abkassiert, damit man diesen "Belegschaftskonzern" ins Wirtschaftliche Abseits befördert. Es lebe der Kapitalismus der Profit der Asozialen.

Einfache Problemlösung möglich

EU-Kommission und -Parlament sollten endlich einen wirklich realitätsnahen Prüfzyklus einführen und dessen Ergebnisse regelmäßig strichprobenartig überprüfen. Selbstverständlich müssen dabei bisher erlaubte (!) Manipulationen wie überhöhter Reifendruck und Abkleben von Karosseriefugen etc untersagt sein. Auch sollte für die Innerorts-Messung ein Kaltstartanteil vorgeschrieben werden, außerdem Zyklusphasen mit definiertem Vollgas-Anteil.

Wann wenn nicht jetzt gibt es gute Chancen, die Autolobbyisten am Verhindern zu hindern ( hier schreibt übrigens ein Fan starker Motoren und Gerne-Schnellfahrer).

Tests unter realistischen Bedingungen

Das ist überfällig! Ich hoffe für uns als Verbraucher und die Umwelt, dass die Ausrede "falsches Fahrverhalten" dann nicht mehr möglich ist.
Ich hoffe auch, dass neue Tests alle Prospekt-Angaben überprüfen: Schluss mit den Tricksereien zum Spritverbrauch.
Grüße

Neue Tests zwar gut und richtig - Schlupflöcher schließen!

Dass hier in der EU nun strengere Tests eingeführt werden sollen:

Als Konsequenz aus dem VW-Skandal planen EU und USA ihre Abgastests zu verschärfen. Die Emissionen von Fahrzeugen sollen künftig statt nur im Labor auch im Straßenverkehr kontrolliert werden. In der EU sollen sie ab Januar eingeführt werden.

Auch EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska kündigte ein konsequenteres Vorgehen an. "Unsere Botschaft ist klar: strenge Befolgung der EU-Regeln und null Toleranz bei Betrug." Die EU hat Emissionstests entwickelt, die Autos im Straßenverkehr überprüfen. Sie sollen ab Januar eingeführt werden. Eine Sprecherin der EU-Kommission betonte allerdings, die Brüsseler Behörde gebe nur den regulatorischen Rahmen vor, für die Umsetzung seien die Mitgliedsländer zuständig.

ist zwar gut und richtig. Aber: bei diesen Tests gibt es für die Hersteller große Schlupflöcher und diese Schlupflöcher bei diesen Tests gehören geschlossen!!

@Nico Walter , 12:10

"Was natürlich heißt, 98-99% dieser Todesfälle eben nicht den Dieselfahrzeugen zuzuschreiben sind, sondern andere Ursachen haben"

Das ist jetzt nicht ihr Ernst, oder? Die Basis der genannten 1-2% bezogen sich auf alle Todesfälle in Deutschland - egal wodurch.
Natürlich gibt es auch andere Todesarten, z.B. durch natürlichen Tod.

Die Anzahl der Verkehrstoten in Deutschland z.B. lag in den letzten Jahren bei etwas unter 3.400. Wenn dann 10.000-19.000 Menschen alleine durch die Diesel-Kfz-Abgase sterben, dann ist das sehr erschreckend im Verhältnis.

Und wenn ein Konzern wie VW unter Kenntnis dieser Statistiken aus Profitgier vorsätzlich und illegal ein Vielfaches dieser Abgase erzeugen lässt, dann ist das extrem verwerflich und abstoßend.

Es gibt nur ein Weg

Es gibt nur ein Weg keine schädliche Abgase zu produzieren.
Auf Pferdekutschen umsteigen.
Ja natürlich,ein Pferdef......ist auch umweltschädigend!

So etwas nenne ich Vetternwirtschaft!

Unter einem "Aufräumen" und "Vertrauen" zurückgewinnen stelle ich mir etwas anderes vor.

M. Müller hat doch direkt nach seiner Ausbildung als Assistent für M. Winterkorn gearbeitet. Damit nicht genug, Winterkorn bleibt Cheffe bei der Porsche SE die ja bekanntermaßen Mehrheitseigner mit > 50% der Volkswagen AG ist. Also bleibt M. Winterkorn nach wie vor Boss des Konzerns.

So habe ich mir das Aufräumen nun nicht vorgestellt. Persönliche Äußerungen und meine Meinung verkneife ich mir, ich glaube die ist nicht jugendfrei.

Einfach nur traurig.

@otto norm: Und Ja, Martin Winterkorn ist Vorstandsratsvorsitzender der Porsche SE (das ist eine Holding und Haupteigentümer des gleichnamigen Autoherstellers und Hauptaktionär mit > 50 % der Volkswagen AG). Und nochmals Ja, Ferdi Piëch ist mit seiner Fa. Ferdinand Piëch GmbH, genau wie sein Bruderherz Hans-Michel mit seiner GmbH zu je 14 % beteiligt. Und nochmals Ja, beide sitzen natürlich deshalb im Aufsichtsrat der Porsche SE

Die Managementebenen

deutscher Autobauer wissen längst, dass die kommenden verschärften Emissionsbedingungen der technische Methusalem Verbrennungsmotor nicht schaffen kann, wenn gleichzeitig die Wünsche der vornehmlich deutschen Autofahrer nach "dynamischer Leistungsentfaltung" erfüllt werden sollen. Das gilt auch für Benzinmotoren. Einige der top-Manager haben sogar Maschinenbau studiert. Deshalb der Vorschlag des voll vernetzten selbstfahrenden Autos. Das wäre tatsächlich ein Weg, die Steinzeit-Technologie Verbrennungsmotor im Rennen zu halten. "Realbedingungen" dürften schwer zu definieren sein, solange Autos nicht sich selbst, vernetzt mit allen anderen auf dem Weg, steuern.
Dann sind Idealbedingungen für Verbrennungsmotoren realisierbar.

Sonst bleibt nur das e- Auto. Da ist der Schlüssel die Batterie. In Deutschland gibt es dazu keine ernsthafte Forschung.
Vielleicht aber in USA, in China, in Indien, in Singapur....
Wer zu spät kommt, den bestraft...

Mogeln doch Alle

Völlig richtig. Wenn Politik und Industrie den Umweltschutz wirklich ernst meinen würden, dann gäbe es doch keine Straßenzulassung von PS- u. SUVs Ungetümen, die entgegen allen Angaben, durch den enormen tatsächlichen Verbrauch eine Unmenge Abgase, egal ob Benziner oder Diesel, in die Luft blasen. Ich spreche aus eigener Erfahrung!

Hin- und hergerissen..

Einerseits verurteile ich die Trickserei der Autobauer, es war schon recht naiv von VW, zu hoffen, dass dies niemandem auffällt, andererseits sehe ich das Ganze aber auch als Versuch der amerikanischen Autobauer unsere gesamte Autoindustrie zu schwächen!
Jetzt wieder nach den E-Autos zu rufen ist auch nicht durchdacht, denn wo sollen die Rohstoffe für die ganzen benötigten Akkus herkommen, wenn alle auf E-Antrieb umstellen?
Und solange der Strom nicht regenerativ erzeugt wurde, macht es auch wenig Sinn, elektrisch zu fahren!
Mein Favorit ist immer noch das wasserstoffbetriebene Auto mit Brennstoffzelle. "Tanken" fast wie gewohnt, ohne lange Wartezeiten wie beim Aufladen der Akkus. Den Wasserstoff erzeugen wir aus den Überschüssen von Wind- und Solarenergie, gleichzeitig können wir damit auch Gaskraftwerke betreiben, die uns Nachts oder bei Windstille den benötigten Strom liefern.
Solange in Deutschland aber die Lobbyisten die Politik gestalten, wird dies alles ein Traum bleiben...

Wer genau wurde eigentlich geschädigt?

Da fällt mir zuerst die Umwelt ein, die hat mehr Stickoxide abbekommen als "versprochen".
Da der Mensch Teil der Umwelt ist, wurde auch jeder Einzelne gesundheitlich belastet, also ebenfalls geschädigt.
Dann fällt mir spontan der Staat ein, der ja aufgrund eventuell unzulässiger Schadstoffklassen-Einteilung um Steuern betrogen wurde.
Tja - wer noch?
Die Käufer haben eigentlich profitiert, weil ihr Auto eine günstigere Einstufung erhielt und daher weniger Kfz-Steuer zu zahlen war.
Außer Zweifel steht: Die Abgaswerte müssen weiter gesenkt werden. Aber bitteschön auf der Basis reel gemessener und damit realer Werte und nicht durch 1000 Mogeleien künstlich niedrig gehaltener Werte.
Da es scheint, dass sich Regierung und Hersteller einig im Schummeln waren, ist der Plan, die Messungen endlich dort zu durchzuführen, wo es Sinn macht, nämlich im Straßenverkehr, der einzig sinnvolle Weg. Den kannte zuvor zwar auch schon jeder, aber der Mensch will ja betrogen werden...

Verdacht

Von dem abgesehen, dass die Kügeleien zwischen Autoindustrie und deutschen Regierungen die Manipulationen á la VW möglich gemacht haben, hege ich gegenüber den USA einen Verdacht.

Die Autoindustrie der USA ist nicht in der Lage, mit der europäischen Diesel-Technologie zu konkurrieren. Daher wurden die Schadstoffgrenzen derart tief gesetzt, dass eigentlich nur Benzinmotoren diese Norm schaffen. Um die Umwelt kann es der amerikanischen Administration eigentlich nicht gehen. Denn jedes Jahr während meiner Urlaube in den USA, sehe ich auf den Straßen LKWs dichte schwarze Ruß-Wolken in den Himmel blasen. Die amerikanischen LKWs haben nicht rein zufällig ihre Auspuffanlagen nach oben gerichtet.

An der Brennstoffzelle

basteln Daimler etc.. seit mehr als 20 Jahren. Das wird nichts. Ausserdem wer möchte schon mit einem Wasserstofftank ( der mehr Masse hat als ein e -motor) herumfahren? Eine Zeitbombe. Der erste LKW der auffährt---und bumm. Nein danke.

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