Kommentare

Die Bemerkung ...

... der Österreicher ist eine Frechheit. Aber, man trifft sich immer zwei Mal im Leben.

Auch die Privatisierung

ist wie alle anderen Pläne in Sachen Griechenland Augenwischerei.

Am Ende wird hier der griechische Staat vollkommen von der EU durchfinanziert, unter Anwendung von permanent falschen Informationen und Plänen die nie funktionieren können.

Fragt sich nur, zu welchem Zweck??
Auf wessen Kosten steht ja bereits fest!

Vorschnell

Vielleicht war es zu vorschnell, der griechischen Regierung schon eine erste Rate der Hilfszahlungen zu überweisen. Eilig hat sie es plötzlich nicht mehr, zu einer Einigung zu kommen.

Wenn man das so beobachtet,

Wenn man das so beobachtet, wuerde ich meinen das man da von Seiten der EU den Ausverkauf von Griechenland gestartet hat.
Fraport nimmt sich nur die Flughäefen die Erlöse bringen,die Österreicher wollen die Bahn, aber eben nur geschenkt.
Und das mit diesen 82 Milliarden igendwie ein Teil der grieschichen Wirtschaft angeschoben werden soll ist nun auch offiziell vom Tisch.
Da frage ich mich doch ernsthaft ob der sogenannte "Grexit" für Griechenland nich besser gewesen wäre? Was erartet die Griechen denn? Sie sind noch im Euro, aber zu welchem Preis?? Und ob man denauf Dauer bezahlen will, bezweifle ich sehr stark!
Ich sehe in der derzeitigen EU eigentlich nur noch ein Auslaufmodell, was nicht funktioniert hat. Es war eben nur eine EU der Eliten und nicht eine der Menschen.

Tafelsilber wird verhökert

Wer in Schwierigkeiten steckt, muss nun mal sein Tafelsilber verhökern und kann dabei kaum auf Höchstpreise hoffen - so ist das Leben. Außerdem sind die meisten griechischen Staatsbetriebe entsprechend marode.

steht auf europäer!

wir alle bezeugen das verbrechen das an den griechen verübt wird!
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entdeckt die solidarität, die euch zu europäern macht! diese solidarität hat nichts mit der solidarität gegenüber den banken, dem iwf, den nutznießern der eurobedingten krise zu tun.
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wacht auf! wenn europäer betrogen werden, wenn europäer sterben in ermangelung einer medizinischen versorgung oder jeglicher perspektive, ist es zeit für europäer aufzustehen und sich mit ihren europäischen mitbürgern zu solidarisieren!
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in welchem europa wollt ihr leben?
steht auf! engagiert euch seite an seite mit eueren südeuropäischen mitbürgern! gegen die heuschrecken. gegen die zahlenspieler. gegen die nutznießer gigantisch hoer kredite, die in euro bedient werden – von welchem europäischen steuerzahler alias leistungsträger auch immer.
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europa ist mehr als eu und euro!!!

Iregndwie alles nichts wert

Ich bin auch schon gespannt wie die 50 Milliarden zusammen kommen sollen. Aber mehr noch frage ich mich, ob die Schulden von GR in Höhe von 500 Mia., mit ELAs und neuem dritten Rettungspaket, überhaupt noch gedeckt sind. Womit sollte man diesen Wert erzielen? Selbst mit den Ausverkauf der Inseln wird es schwierig da kaum jemand eine Insel in einem Land kauft in dem es kein Katasteramt und keine Rechtssicherheit gibt. Bleibt die Frage, kann man diese Land noch retten, und das seriös rechtfertigen?

Schmarotzer!

Das ist unerträglich! Die Finanzhyänen, und dazu gehört auch die östereichische Bahn und FRAPORT, fallen über das gebeutelte Land her um sich die Filettstücke einzuverleiben. Der Rest wird dann mit EU - Steuermilliarden künstlich am Leben erhalten um die Restarbeitsplätze zu sichern und den Bürgerkrieg zu verhinern.

Österreicher sind im

Österreicher sind im allgemeinen eher unseriöse Geschäftspartner , besonders im Umgang mit Öst-oder Südosteuropäischen Geschäftspartnern. Sie nehmen sie aus wie die Weihnachtsgans weil sie sich nicht wehren können. Und was Österreich , historisch betrachtet zu Stande gebracht wissen wir alle, nichts .
Für Deutschland schon immer ein schwacher Partner .

aha, mhh, soso

"Sollten wir uns die griechische Bahn ernsthaft ansehen, würde ich völlig ausschließen, einen positiven Kaufpreis zu bezahlen"

wenn es bei einem "verkauf" keinen "positiven kaufpreis" zu erzielen gibt, sollte die bahn einfach nicht verkauft werden. oder man benutzt das näxte hilfepaket um einen negativen kaufpreis zu subventionieren.

ich frage mich, wer da den schuss nich gehört hat ^^

Ausverkauf oder Verramschnung ?!?

Ist das nun der Ausverkauf oder die Verramschnung des griechischen Staatseigentums und Staatsbetrieben?
Man sollte lieber das Staatseigentum von echten Fachleuten auf dem Prüfstand stellen lassen, vernünftiges Management einstellen und die Bertriebe langfristig profitabel machen. Davon hat der griechische Staat und die Bevölkerung langfristig mehr als von dem Verkauf an Heuschrecken und Leute die was geschenkt haben wollen.

Alles marode

Die gesamte öffentliche Infrastruktur wird in Griechenland entsprechend marode sein. Denn der Staat ist ja schon seit Jahren pleite und lebt von der Substanz. Dass jetzt alles zu Schleuderpreisen weg geht, darüber muss man sich nicht wundern. Die europäischen Partner werden es wohl schwer haben, Sicherheiten im Wert von 50 Milliarden in dem herunter gewirtschafteten Land zu finden.
Wäre da nicht der Grexit die vernünftigste Lösung gewesen?

Tafelsilber - "nur geschenkt"

Wenn die griechische Staatsbahn schon als "Tafelsilber" angepriesen wird, aber bereits niemand zu finden ist, der den Betrieb *kaufen* will, will ich mir nicht ausmalen, was das "Alltagsgeschirr" auf dem Markt wert ist.

Die anvisierten 50 Mrd. Erlöse für den Schulden-Fonds dürften völlig illusorisch sein.

Unbequeme Wahrheit

um 15:42 von guipago:
"Die Bemerkung der Österreicher ist eine Frechheit."

Aber es trifft den Kern der Wahrheit.

Wert der Bahn

Wenn ich mich richtig entsinne, war bei der Privatisierung unserer DB im Jahre 1994 der Wert des gesamten Unternehmens mit 30 Milliarden DM(!) in die Bücher eingeflossen. Darin enthalten die Werte sämtlicher Grundstücke.
Den Wert der Bahn Griechenlands mit 50 oder gar 200 Milliarden Euro zu benennen, ist grober Unfug.

Recherche?

Ob diese Einschätzung nun angemessen oder gar eine Unverschämtheit ist, kann man erst beurteilen, wenn man zusätzliche Informationen zum Zustand der griechischen Staatsbahn erhält. Umsatz, Erlöse, Kostenbelastung, Schuldenstand, Subventionen, Pensionsversplichtungen für die Staatsbediensteten, Alter der Fahrzeugflotte und Zustand der Infrastrultur.
Wie wäre es mit diesbezüglicher Recherche, um eine aussagefähige Nachricht draus zu machen?

Da stellt sich einem doch glatt die Frage...

... kann man ein ganzes Land kaufen? Und wenn ja, wieviel ist es wert?

Als ginge es nur um die Bahn .... und um Österreich

Das ist sowas von unwichtig und nebensächlich angesichts der Tatsache, dass der ganze Karren nicht mehr aus dem Dreck rauskommt. Egal wieviele hundert Milliarden wir nochmals zusätzlich vergraben an sogenannter Hilfe, die nie eine war. Logisch dass Österreich die Bahn gratis will, die Passagiere haben ja auch kein Geld mehr tickets zu kaufen. So gesehen wird alles gratis in Griechenland, Strom, Wasser, Abwasser, Müllabfuhr. Weils keiner mehr zahlen kann. Auch Tsipras arbeitet gratis, weil die wenigen noch existierenden Steuerzahler auch nicht mehr können und die letzten zahlenden Geschäfte pleite gehn. Dank internationaler Hilfe und korrupert Politiker. Wann kapieren die in Brüssel und Berlin endlich, dass man absteigen soll, wenn der Gaul tot ist.

Alles hat seinen Preis

um 15:49 von gierde zerstört:
"wir alle bezeugen das verbrechen das an den griechen verübt wird!"

Wieso Verbrechen? Ich schätze mal, dass die Firmen und öffentliche Werte, die hier verhökert werden, auch nicht mehr wert sind. Es ist halt alles ein wenig herunter gewirtschaftet.

Was sagt das über die Pläne ?

Grundsätzlich ist die Privatisierung von Grundversorgern zu vermeiden, die Erfahrungen damit sind überwiegend schlecht - man kauft die Betriebe sogar zurück. Es wird die Griechen auf jeden Fall teuer zu stehen kommen.

Angesichts des enormen Schuldenbergs müssen sie aber nunmal Abstriche machen - dazu kann gehören eben auch Grundversorger zu verkaufen.
Dennoch muss der Nutzen für die Gläubiger mit den Schaden für die Griechen im Verhältnis stehen. Wenn Staatsbetriebe nur verramscht werden ohne dass es die Schuldenlast verringert ist es durchaus nachvollziehbar wenn die Griechen darüber wütend sind. Wäre wohl jeder andere auch.

Was meinen Sie denn mit "steht auf"?

Hier riecht es so nach Revolutions-Fantasien.
Steht auf und ... was? Steht auf, geht auf die Straße, streikt und schlagt erst einmal alles kaputt (wie es ansatzweise des öfteren in Griechenland geschiet und so sicherlich nichts besser macht)?
Oder steht auf, geht zur Bank, hebt so ca. 700 Euro pro Person (den entsprechenden "Solidäritätsbeitrag" von Oma und den Kindern bitte nicht vergessen) ab und schenkt sie "solidarisch" den Griechen, damit die von ihren Schulden runterkommen? Dies kann ja jeder, der "solidarisch" sein möchte, genau so machen.

82 Mrd. ist viel zu viel

Das Hilfspaket würde ich an Stelle der Euroländer viel niedriger ansetzen. 82 Milliarden sind viel zu viel. Gemessen an den Sicherheiten, die Griechenland zu bieten hat, würde ich nicht über 15 Milliarden neue Kredite hinaus gehen. Der Rest könnte durch Sozialkürzungen herein kommen.
Noch laufen die Verhandlungen ja nicht einmal, es ist also noch Zeit zur Besinnung.

15:49 von gierde zerstört...

Sie wissen es und ich weiss es, es ist ein Rufen gegen den Wind, aber es ist Toll dass Sie es tun!
Ignoranz, weil ja jeder sich auf der Seite der "Gewinner" sieht...
aber der Wind wird sich drehen, dann rufen wir beide nochmal: Ihr habt es gewusst

mehr Infos gibt es hier

Hallo zusammen,

mehr Infos zum Thema "Griechische Bahn" gibt es hier (in der Zeitschrift von probahn).

www.der-fahrgast.de/Archiv/2012/2012-2-26-29.pdf

Ein sehr fundierter und gut recherchierter Artikel, der viele Aspekte umfasst.

Ich selbst würde diese Staatsbahn nicht einmal geschenkt nehmen...

Gruß
der musenalmanach

was lernen wir?

es hat nur wenige tage gedauert bis offenkundig wird, was viele bereits vermuteten.

das angebliche hilfspaket fuer griechenland ist nach wie vor nichts weiter als ein riesiges geldkarussel mit dem milliarden steuergelder in die kassen von nichtgriechischen finanzinstituten gelenkt werden.

als dank muessen die griechen noch mehr entbehrungen auf sich nehmen, obwohl diese massnahmen nachweislich in den vergangenen fuenf jahren zu keiner wirtschaftlichen erholung gefuehrt haben. stattdessen wird ausgerechnet die einzige noch halbwegs funktionierende oekonomische nische, tourismus, gastronomie, einzelhandel und kleinbaeuerliche landwirtschaft vorsaetzlich mit steuererhoehung ruiniert.

menschen, die ohnehin schon am existenzminimum leben, sollen noch einmal mehr fuer das lebensnotwendigste bezahlen, auch wenn davon kein einziger cent schulden zurueckgezahlt wird, selbst wenn die mehrwertsteuer auf 50 oder 75% angehoben wuerde.

und griechenland wird zur pluenderung freigegeben.

toll!

@Heinz Albers

"Den Wert der Bahn Griechenlands mit 50 oder gar 200 Milliarden Euro zu benennen, ist grober Unfug."
Das hat ja auch gar keiner behauptet. Die Bahn soll einen TEIL zu den 50 Milliarden beitragen.

Wie der "Ausverkauf" wohl in

Wie der "Ausverkauf" wohl in Griechenland ankommt?

Das Ganze hat nichts mehr menschliches!

Na Prima,

das Tafelsilber ist bei genauem Hinschauen eher zum großen Teil aus normalen Material und in einem schlechten Zustand.

Flughäfen gibts wahrscheinlich zu viele die sich gegenseitig die Kunden wegnehmen, und daher nicht wirtschaftlich arbeiten können. Daher wird auch kein privater Investor mehr kaufen als wirtschaftlich tragbar.

Irgendwie komme ich mir vor, als würde ich eine Mischung aus Trödeltrupp und Schuldenberatung anschauen. Man hat wesentlich mehr Ausgaben als Einnahmen und die Schulden kann man nicht bezahlen, weil das Zeug im Keller eigentlich doch nichts wert ist.

Naja, wenigstens kann keiner mehr behaupten, das Staatsbetriebe immer wirtschaftlich arbeiten würden zum Wohle des Volkes. Diente in Griechenland wohl eher als Arbeistbeschaffungsmaßnahme...

Zusätzliche Lasten wird wohl niemand kaufen

um 16:09 von olzen56:
"Ob diese Einschätzung nun angemessen oder gar eine Unverschämtheit ist, kann man erst beurteilen, wenn man zusätzliche Informationen zum Zustand der griechischen Staatsbahn erhält. Umsatz, Erlöse, Kostenbelastung, Schuldenstand, Subventionen, Pensionsversplichtungen für die Staatsbediensteten, Alter der Fahrzeugflotte und Zustand der Infrastrultur."

Ein Käufer wird sicherlich nicht die Schulden mitkaufen und er wird auch kein Interesse an den Pensionsverpflichtungen haben. Die werden hoffentlich beim Staat bleiben.

profit @ 16:19 von Hartz-IV-Ossi

"ch schätze mal, dass die Firmen und öffentliche Werte, die hier verhökert werden, auch nicht mehr wert sind. Es ist halt alles ein wenig herunter gewirtschaftet."
.
ach was und sie meinen nicht, dass die nutznießer der krise, in die korrupte politdarsteller das land geführt haben, profit aus ihren investments ziehen werden? zumal diese investments häufig monopolstellung haben und der grundversorgung dienen sollten? wenn wir jetzt nicht aufstehen und uns solidarisieren, sind wir es nicht wert besser behandelt zu werden. dann ist europa gescheitert. dank euro. dank eu. dank korrupter politdarsteller.

Details?

Der Inhalt der Nachricht müsste eher sein, der IWF handelt rein ideologisch, anstatt auf die Zahlen zu gucken, um auf Teufel komm raus zu privatisieren, ohne das eigentlich ökonimische Gründe dafür gibt.
Das Ziel des IWF scheint eher, erdachte Gründe dafür zu haben keinen Schuldenschnitt zu zu lassen. Dies ist letzt endlich aber ausgeschlossen ist, weil Sparpolitik noch nie funktioniert hat und auch jetzt scheitern muss.

Spiegel Online zitiert diesen Chef der Österreichischen Bahn im Gegensatz zu tagesschau.de nähmlich weiter mit folgendem Inhalt:

""Was IWF und EU-Kommission da betreiben, hat mit der Faktenlage nichts zu tun", kritisiert Österreichs Bahn-Chef gegenüber SPIEGEL ONLINE. "Da ist der Wunsch Vater des Gedanken." Wie schon in anderen Ländern würden die Experten des IWF Fantasiezahlen in ihre Dokumente schreiben und damit die Privatisierung eines Sektors betreiben, der nach Kerns Ansicht in staatliche Hände gehört."

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/griechenland-b

@Mischa007 - Gewisse Parallelen sind vorhanden

Wenn man das so beobachtet, wuerde ich meinen das man da von Seiten der EU den Ausverkauf von Griechenland gestartet hat.

Ja das Ganze erinnert doch sehr an die Treuhand - jene Anstalt die genau dasselbe mit den DDR - Beständen getan hat, vieles wurde für einen Appel und ein Ei verhökert, um den Rest durfte sich dann der Staat 'kümmern'.

Dass ein Staat wie Griechenland oder Spanien in einer Wirtschaftsunion mit Ländern wie Deutschland Probleme bekommen würde war von vornherein abzusehen, man hat die Griechen genauso geködert wie einst die Ostdeutschen - mit den vielen tollen Sachen die man für den Euro (damals die D-Mark) kaufen kann.
Dem Einzelnen daraus einen Vorwurf zu machen ist auch unangebracht, auch die Ostdeutschen haben nicht 'vernünftiger' reagiert. Es ist auch nicht ihre Aufgabe - die fällt dem Staat zu, dieser ist in der Pflicht zu verhindern dass eben das passiert was derzeit in Griechenland der Fall ist.

Und das will niemand so haben kommen sehen ?

energie @ 16:29 von ehvorbei

glauben sie ein funke reicht und athen wird brennen. europa wird brennen wenn es so weiter geht. denn so geht es nicht weiter.

Die Regierung traut sich nicht

um 16:32 von traurigerdemokrat:
"Wie der "Ausverkauf" wohl in Griechenland ankommt?"

Wenn die griechische Regierung sich nicht traut, dem Volk reinen Wein über die wahren Werte der maroden Infrastruktur einzuschenken, müssen wir Europäer es wohl tun.

Sanierung der Staatsfinanzen

Sanierung der Staatsfinanzen nach Art der schwäbischen Hausfrau: Unternehmen die Profitabel sind sollen unter Wert verscherbelt werden und unrentable Betriebe verbleiben...
-
Janee is klar.

@Heinz Albers - Sicherlich

Den Wert der Bahn Griechenlands mit 50 oder gar 200 Milliarden Euro zu benennen, ist grober Unfug.

Natürlich ist es das - es ist aber auch die Rede von 200 Millionen, nicht Milliarden.

maroder Staatsbesitz

Griechenland ist pleite und sollte sich schleunigst von seinem Staatsbesitz, also Bahnen, Häfen, Flughäfen, Strom- und Wasserversorgung etc. trennen. Der Staat ist erstens ein schlechter Unternehmer und das meiste wird ohnhin völlig marode sein. Was sollte es also noch bringen?

Ich biete 100 000 Euro !

Bin ich im Rennen ?

so

Kommt Griechenland bestimmt auf die Beine! (Ironie Off!)

Haben alle den Verstand verloren?

Wenn die Bahn nichts wert ist, dann kaufe ich sie und verschenke sie dann an die Griechen!

Geier wo man nur hinschaut!

Welche griechische Bahn?

Als ich und ein Freund in Griechenland mit der Fähre ankamen und nach dem Bahnhof gefragt haben, wurde uns geantwortet:
"Was wollt ihr den da? Die Bahn fährt doch seit über 10 Jahren nicht mehr."
Das beste an der Sache, die Verbindungen stehen im Internet ausgeschrieben. -.-
Wer den Laden übernimmt, muss erst mal die Spinnenweben wegmachen.

Fehlender Pluralismus (ökonomisch und journalistisch)

Ein Grexit bedeutet, dass Griechenland def. nicht mehr an einer Rückzahlung interessiert ist, die eigene Währung abwertet und somit der deutsche Steuerzahler die Rechnung bezahlt. Dieser bürgt nämlich für Kredite die Deutschland aufnahm und zu einem höheren Zinsatz an Griechland weiterverliehte um damit deutsche und französische Bankenkredite, also Investitionen aus privater Hand, abzulösen. Somit wurden die Interessen der privaten Anleger gewahrt und die Rechnung für die Spekulation bezahlen wir.
Kommt der Grexit nicht, kann man Griechenland wieder aufhelfen damit sie in 25-50 Jahren ihre Schulden begleichen können. Mit dem Verkauf von Staats- und somit Volkseigentum hilft man Griechenland nicht. Man sichert sich nur langfristig die Gewinne, die dann natürlich in die Firmen mit Länderbeteiligung des Käuferlandes abgeführt werden. Deutschland hat mit der Treuhand in den 90iger Jahren genau mit dieser Art des Wiederaufbaus gute Erfahrung gemacht.

mit

Der Sonne im Hintern lässt sich hier gut über Griechenland schimpfen!

Sollen sie halt alle zu Fuß laufen, wenn die sich nach Privatisierung die Tickets nicht mehr leisten können, gelle!!!

Uns wird unsere überhebliche Art sowas von auf die Füße fallen. Abwarten und fit machen, denn wir gehören irgendwann auch zu den Zwangs-Fußgängern!!

Gefährliche Hilfsmilliarden

Griechenland sollte versuchen, durch den konsequenten Ausverkauf allen Staatseigentums wieder auf die Beine zu kommen. Die Ausgaben des Staates müssen dann mutig an die Einnahmen angepasst werden und das System ist wieder lebensfähig. Notfalls muss ein Grexit her.

Das Hilfsprogramm mit Milliarden und Abermilliarden von Krediten macht Griechenland nur abhängig. Fremdes Geld kann wie eine Droge wirken. In drei Jahren sind die 82 Milliarden verbraucht und das nächste Hilfsprogramm muss her.

Griechische Bahn

Wer die griechischen Eisenbahnen wirklich seit langem kennt, weiß dass sie im 21. Jahrhundert durch zahlreiche, natürlich sehr teure Modernisierungsmaßnahmen zu einem verlässlichen Verkehrsmittel geworden sind. Österreich würde ich auf diesem Gebiet an sich als Hoffnungsträger sehen, aber die bisherigen Äußerungen sind ziemlich schlechter Stil. Vermutlich liegt der Wunsch auf dem Tisch, sich die Bahnen erst einmal für den berühmten symbolischen 1 € zu sichern. Ein paar Millionen sollten es halt doch sein.

privatisieren @ Hartz-IV-Ossi

ja genau. und wenn das trinkwasser schlecht ist sollten wir das auch privatisieren, damit die griechen dann ihre 200 euro im monat komplett für wasser ausgeben. am besten die luft gleich mit. und wer braucht schon bezahlbare mobilität, wenn sich die griechen schon heute kaum ein auto leisten können. 60% jugendarbeitslosigkeit.
ist ihnen das alles eigentlich völlig egal?

16:53 von TSuser2014

"Abwarten und fit machen, denn wir gehören irgendwann auch zu den Zwangs-Fußgängern!!"

Ganz genauso ist es, Griechenland war nur ein Test, wie weit man gehen kann und ab wann das Fass voll ist...
wir kommen auch noch dran, ganz genau

15:46 von Mischa007

Da frage ich mich doch ernsthaft ob der sogenannte "Grexit" für Griechenland nich besser gewesen wäre? Was erartet die Griechen denn? Sie sind noch im Euro, aber zu welchem Preis?? Und ob man denauf Dauer bezahlen will, bezweifle ich sehr stark!

Ich war noch nie ein Freund von Hr. Schäuble.
Aber in diesem Punkt,einen Grexit,finanziell begleitet, mit der Aussicht auf einen Schuldenschnitt,die weitaus bessere Lösung.
Die ersten zwei ,drei Jahre äusserst schwierig.
Die Fehler, woran hat es gehapert,das die,, Hilfen" die Situation nur noch verschlimmert haben,sind wohl erkannt worden. Griechenland ohne nenneswerte Industrie ist auf dem Weltmarkt überhaupt nicht konkurrenzfähig.
Haupthindernis der €.
Niemand in der EU,die den € nicht! haben, möchten ihn.
Guckt man sich das Abstimmungsergenis der Referendums an, die Jüngeren,beleseren haben mit JA gestimmt,
Besitzstandsbewahrer , Rentner mit NEIN.
Tsipras hat sich ins eigene Knie geschossen.

Wenn einige meinen

das die Bahn in Griechenland unter Wert verkauft wird folgender Vorschlag:

Schließt euch zusammen, macht Crowdfunding oder kratzt euer Geld zusammen und kauft die Bahn. Viel Geld scheint man ja nicht zu brauchen, da reichen vielleicht ein paar tausend Euro schon. Und dann kann man die Bahn in Griechenland schön zum Selbstkostenpreis fahren lassen, halt nur um die Finanzierung abzudecken.
Warum nicht, wie wär´s???

Ach so, ich vergass: Da würde man ja sein eigenes Geld riskieren. Nein, dass sollen doch besser die anderen machen. Die bösen. Sind schließlich Schuld an der Misere....

16:19 von Hartz-IV-Ossi

Alles hat seinen Preis
um 15:49 von gierde zerstört:
"wir alle bezeugen das verbrechen das an den griechen verübt wird!"

Wieso Verbrechen? Ich schätze mal, dass die Firmen und öffentliche Werte, die hier verhökert werden, auch nicht mehr wert sind. Es ist halt alles ein wenig herunter gewirtschaftet.
////
*
*
Wir bezeugen auch das Verbrechen sich mit gefälschten Bilanzen in den € zu schleichen.
*
Wir bezeugen, das die heutigen Schulden in Griechenland einen dort nicht zu erwirtschaftenden Lebensstandart vorgegaukelt haben.
*
Wir bezeugen, das jetzt auf der kommunistischen Welle, diese Geldverschwendung nur in eine neue Dimension geführt werden soll!
*
Wir bezeugen als Terroristen kein Geld mehr in ein Fass ohne Boden zu werfen?

von gierde zerstört um 15.49

Die einzigen Verbrechen die an GR verübt wurden sind von GR-Politikern die sich die Taschen voll gestopft haben, und von GR-Bürgern die nie Steuern bezahlt haben, verübt worden. Dass es in GR außer Sonne und Mittelmeer keine Aktiva mehr gibt ist nicht die Schuld von Anderen, und schon gar kein Verbrechen.

Zurück zur Marktwirtschaft

um 17:02 von gierde zerstört:
"60% jugendarbeitslosigkeit. ist ihnen das alles eigentlich völlig egal?"

Nein, im Gegenteil. Ich finde, dass der griechische Staat wieder auf einen vernünftigen Kurs der Marktwirtschaft geführt werden muss. Marode Staatsbetriebe sollten dabei abgestoßen werden.

16:29 von ehvorbei & 15:49 von gierde zerstört

Stimme ihnen beiden uneingeschränkt zu!
Griechenland wurde, wie auch Abydos schrieb, zur Plünderung freigegeben.
Es wird nach dem von der Treuhand bekannten Muster, wie nach der Wende in Ostdeutschland ablaufen.
Es handelt sich um einen riesigen, für einige wenige in ihrer unersättlichen Profitgier lohnenden Raubzug!
Gemeint sind die sogenannten "Investoren".
Alles was Profit bringt wird zu Spottpreisen verscherbelt, alles was defizitär ist sollen die Griechen behalten.
Da fragt man sich wie dieses Land jemals wieder auf die Beine kommen soll, nach meinem dafürhalten ist es unmöglich!
Die verantwortlichen Politiker & die "Quadriga" waschen ihre Hände selbstverständlich in Unschuld, wer hätte das auch vorhersehen können?
Schande über Euch, pfui Teufel..
Was kommt als nächstes?
Werden die Griechen des Landes verwiesen weil sie auf "fremden Eigentum" leben? Nach dem Motto: Privatbesitz, betreten verboten!

17:02 von gierde zerstört..

privatisieren @ Hartz-IV-Ossi .
Privatisieren tut keiner, es sei denn man erwartet einen Gewinn.
Ohne viel Politik zu veranstalten,sind die Chinesen dabei, die Wasserversorgung von London und Lissabon zu übernehmen.
Medial wird es da überhaupt nicht erwähnt.
Die Gründe? Ich denk mal drüber nach.
Kommunale Defizite auszugleichen. Wo die Kunden dann woanders tiefer in die Tasche greifen müssen.
Steuererhöhungen sind Gift für die Wirtschaft.
Gebührenerhöhungen nicht.
Die idiologische Verbohrheit, sie kennt keine Grenzen.

Nieman möchte eigenes Geld hergeben

um 17:06 von Jadawin1974:
"Wenn einige meinen das die Bahn in Griechenland unter Wert verkauft wird folgender Vorschlag:
Schließt euch zusammen, macht Crowdfunding oder kratzt euer Geld zusammen und kauft die Bahn."

Da haben Sie völlig recht. Es wird viel geredet von Staatseigentum blabla, aber mit eigenem Geld für die maroden Betriebe einstehen, das möchte dann doch niemand. Typisch.

16:28 von olzen56

"Hier riecht es so nach Revolutions-Fantasien.
Steht auf und ... was? Steht auf, geht auf die Straße, streikt und schlagt erst einmal alles kaputt (...
)?
Oder steht auf, geht zur Bank, hebt so ca. 700 Euro pro Person (...) ab und schenkt sie 'solidarisch' den Griechen, damit die von ihren Schulden runterkommen? Dies kann ja jeder, der 'solidarisch' sein möchte, genau so machen."

Ich denke mal eher, es soll heißen, "erhebt euch aus euren Fernsehsesseln, reißt euch von den sit- und cheese-coms los und erkennt, dass Griechenland nur das Vorspiel ist, für das, was bald ganz Europa blüht - und vor allem uns auch". Und dass es mich und Dich auch treffen wird. Und dann verhaltet euch entsprechend richtig. Das ist wohl gemeint.

Betriebe pachten oder kaufen

heißt vor allem, der Käufer muss nicht nur die Kaufsumme hinlegen, sondern den meist viel größeren Batzen an Investitionen auf der hohen Kante haben. Wer soll denn da realistisch überhaupt Kaufinteresse oder Pachtinteresse an Immobilien haben? Die einzigen die hier wahrscheinlich zugreifen könnten , wären die Chinesen z.B. sie würden investieren, mit eigenem Fachpersonal die maroden Bahnen an wichtigen und damit lukrativen Netzteilen auf Vordermann bringen. Damit wäre einerseits die Versorgung mit der Leistung Transport sowohl von Fracht und Fahrgästen gesichert, aber andererseits ein Arbeitsmarkt weggebrochen. Denn eine Milliarde Chinesen und mehr bringen für den Investor die richtige Sicherheit und zudem Zufriedenheit für die chinesischen Arbeitskräfte.

Intelligent Verpachten könnte für Griechenland eine win-win Situation sein, das Pacht immer zeitlich begrenzt ist, wäre nach Sanierung und rentablen Betrieb doch eine Rückübernahme lukrativ....

Gemeineigentum privatisieren

Was ist denn dabei, wenn Staatseigentum wie die Bahn, ein Airport, oder die Wasserversorgung einer Großstadt privatisiert wird? Wenn die private Firma besser und profitabeler wirtschaftet, als der Staat, kann ich kein Problem dabei erkennen.

Die griechische Bahn Bahn? Nur geschenkt

Eigentlich sollte ich mich hier nicht einmischen, da ich in den USA lebe, aber da ich noch deutscher Staatsbuerger bin, habe ich doch etwas beizufuegen.
Wenn ich das griechische Problem als ein Deutscher in Betracht ziehe wuerde ich wahrscheinlich einen "Grexit" bevorzugen.
Betrachte ich dieses Problem aber als ein Buerger der EU dann bin ich der Ueberzeugung, dass wir Alle an einem Strang ziehen sollten um dieses "griechische" Problem zu loesen.
Meine Frage hier waere, sind wir EUROPA, oder nur einfach Franzosen, Deutsche, Englaender etc.???

17:17 von Paco

"...Die einzigen Verbrechen die an GR verübt wurden sind von GR-Politikern die sich die Taschen voll gestopft haben, und von GR-Bürgern die nie Steuern bezahlt haben, verübt worden. Dass es in GR außer Sonne und Mittelmeer keine Aktiva mehr gibt ist nicht die Schuld von Anderen, und schon gar kein Verbrechen."

Die Verbrecher, die diese Verbrechen verübt haben, die Sie nennen, stehen in einer Reihe mit den übrigen bürgerlichen Politikern in Europa - auch in Deutschland. Und die größten Steuerhinterzieher sind natürlich auch die reichsten Bürger ihres Landes. Denn ein armer Grieche wird selbst kaum dem Staat hohe Beträge vorenthalten können. Alles eigentlich auch wie bei uns.
D i e s e Reichen und d i e s e Politiker, die Sie meinen, sind schuld. "Die" Griechen allgemein wohl eher nicht.

@olzen56

Ob diese Einschätzung nun angemessen oder gar eine Unverschämtheit ist, kann man erst beurteilen, wenn man zusätzliche Informationen zum Zustand der griechischen Staatsbahn erhält. Umsatz, Erlöse, Kostenbelastung, Schuldenstand, Subventionen, Pensionsversplichtungen für die Staatsbediensteten, Alter der Fahrzeugflotte und Zustand der Infrastrultur.
Wie wäre es mit diesbezüglicher Recherche, um eine aussagefähige Nachricht draus zu machen?

Sehr gute Idee. Leider hört man solche Dinge stets nur fragmentarisch. So ist mein Kenntnisstand z.B., dass die Griechische Bahn mehr Verlust schreibt als sie Umsatz macht! Eines der größten Probleme soll sein, dass in klassischer Vetternwirtschaftsmanier jeder Mitarbeiter mit ein klein bisschen Entscheidungsgewalt sofort seine gesamte Familie mit Posten versorgt. Wie vielfach angesprochen, wird die Hardware nach Jahren der Krise und Jahrzehnten der Misswirtschaft vermutlich ziemlich am Ende sein...

steht auf europaeer

Ich kann ihrem Kommentar nur zustimmen.
Entweder sind wir Europaeische Buerger oder wir sind Buerger eines jeweiligen National Staates (BRD;Frankreich;Spanien etc.)
Betrachten wir uns als Europaeer muessen wir an einem "Strang" ziehen und vereint an diesem Problem arbeiten.

Am 27. Juli 2015 um 17:23 von Hartz-IV-Ossi

Zitat:
"Da haben Sie völlig recht. Es wird viel geredet von Staatseigentum blabla, aber mit eigenem Geld für die maroden Betriebe einstehen, das möchte dann doch niemand. Typisch."

Dies ist eine typische Äusserung zu einem anderem Thema im Stil: "Dann nimm du doch einen Asylant auf, wenn dir so viel am Asylrecht liegt". Wie ich zu solchen Äusserungen stehe, habe ich ja schon deutlich kund getan.

Haben Sie und Gleichgesinnte sich auch mal mit den (bei beiden Fällen leider vorkommenden) zutreffenden rechtlichen Gegebenheiten befasst. Da kommen bei einem Kauf der Bahn keine "Kleinverdiener" - selbst als große Gruppe - zum Zuge.

Izmi 17.33

Verstehen Sie mich nicht falsch, jeder tut was er kann, oder tat was er konnte. Der reiche Grieche hat seine Möglichkeiten genauso ausgeschöpft wie der arme Grieche. Dementsprechen hat der reiche Grieche das Land mehr geschädigt, das stimmt. Aber eine Straftat ist nicht in erster Linie von der Höhe der erschwindelten Summe abhängig. Wenn ich einen Euro stehle ist es genauso Diebstahl, wie wenn ich 1000 Euro stehle. Dass ist es was ich sagen wollte, die haben alle zugegriffen wo es Ihnen möglich war, denken Sie mal an die abgeschnitten Finger von Toten um die Rente weiter zu kassieren, oder die vielen Blinden die alle sehen. Und irgendwann geht der Krug das letzte Mal zum Brunnen, dann bricht er. Für die Scherben will halt jetzt keiner was zahlen, würde ich auch nicht.

@tsusser2014

Sie werden leider recht haben.

@eli Intelligent Pachten

"das Pacht immer zeitlich begrenzt ist, wäre nach Sanierung und rentablen Betrieb doch eine Rückübernahme lukrativ...."

Der Pächter soll Geld in die Hand nehmen um das Eigentum des griechischen Staates zu modernisieren? Am besten nach 10 Jahren verschwinden und die sanierten Teile ablösefrei zurückgeben.

Klar, von sowas träumt Syriza - wird bloß keiner machen.
Eine Sanierung wird sich der Pächter bezahlen lassen mit niedrigem Pachtzins. Dieser Pachtzins könnte dann auch 1€ sein, um wenigstens eine Zahl in der Vertrag schreiben zu können.

um 17:33 von Izmi

Gute Begründung. Allerdings Sie hätten noch hinzufügen müssen,die Steuerverminderungsoasen in ganz Europa sind immer noch da,unsere Vordenker versprechen uns alle drei, vier Monate sie zu schliessen,insbesonders Hr Schäuble wollte sich immer stark drum kümmern.
Von London Cyti, Wall Street, wo aus dem Nichts neues Kapital, noch schlimmer, neue Schuldner generiert werden,wollen wir denn doch nicht lieber reden.
Die Griechen als Blitzableiter sind da höchst willkommen.

@Parteibuchgesteuert

"Österreicher sind im allgemeinen eher unseriöse Geschäftspartner , besonders im Umgang mit Öst-oder Südosteuropäischen Geschäftspartnern. "
.
Als in Österreich lebender und arbeitender Deutscher kann ich mich darüber nur wundern. Wenn Sie Österreich mit Deutschland verwechseln und Süd-/Osteuropa mit der gesamten Welt, dann haben Sie allerdings recht!

Alles für lau

So unbedarft können Herr Schäuble und seine Kollegen doch nicht gewesen sein, als dass sie nicht mindestens ahnen konnten, wie viel bzw. wie wenig Geld die den Griechen mit aller Macht aufoktroyierte Privatisierung in Wirklichkeit erbringen würde. Also, worum geht es dann? Falls man es noch nicht bemerkt haben sollte: Geplant ist nichts anderes als der Ausverkauf Griechenlands von Seiten der ach so solidarischen anderen europäischen Staaten sowie dort befindlicher privater Finanzhyänen. Alles zum Schnäppchenpreis oder gar für lau! Und wer bezahlt die anschließende Pleite der Griechen? Nun, auch das ist schon ausgemacht: Die Bürgerinnen und Bürger Europas mit ihren Steuergroschen. Fein ausgedacht haben sie das, der Herr Schäuble und seine Kollegen!

@ Sonnenschein

Dann ist doch kein Problem mit den Flughäfen, dann kann man die ja auch im Staatsbetrieb einfach bald in der Gewinnzone weiterführen.

Allerdings stehe ich dem Betrieb einiger Flughäfen ebenso skeptisch gegenüber wie sie. Und sogar dem Bau einiger neuer, besonders im Berliner Umfeld.
Tatsächlich können sich das einige Bundesländer ihre gesamte Mißwirtschaft auch nur leisten, weil es den Länderfinanzausgleich gibt. Leider gibt es in dem keine Pflichten, die ein Empfängerland erfüllen muss. Sonst würde wohl auch Berlin von den Bayern übernommen, eigentlich eine lustige Vorstellung, was heisst Troika eigentlich auf Bayrisch?

In einem weiteren Punkt haben sie auch recht: Deutschland kann es sich finaziell einfach mehr leisten. Unter anderem auch, weil der Staat den Bürgern unverschämt effizient in die Taschen greift. Wir haben also "nur" ein Ausgabenproblem, während Griechenland ein Problem mit Einnahmen und Ausgaben hat.

Es würde mich interessieren

Es würde mich interessieren wieviel Provision diesmal in die schwarzen Kassen der CDU gespült wird. Anfang der 90 er Jahre waren es ja so einige. Der Herr Schäuble weiß schon wie er es machen muss.

Grexit?

Hier wird ja gern von den verschiedensten ideologischen Richtungen der Grexit als Lösung der Probleme empfohlen.

Gegen Ideologie hilft Wirklichkeit.

Was würden Sie denn als griechischer Bürger tun, wenn plötzlich eine neue, zwangsläufig wertlose Währung eingeführt würde?

Also, ich würde sehen, dass ich an Euronen käme. Anders gäb's nämlich keinen Sprit und andere lebensnotwendige Importwaren zu kaufen.

Die logische Folge wäre ein riesiger Schwarzmarkt. Klientelismus, Vetternwirtschaft und mafiöse Strukturen würden erblühen. Dagegen wäre das, was bisher war, nur ein zartes Knospen.

Leute, wollt ihr wirklich einen unkontrollierbaren Mafiastaat an Europas Südostgrenze?

Und sagt bitte nicht, den hätten wir schon längst. Ich glaube, einigen hier fehlt die Fantasie, um sich vorzustellen, was alles noch möglich ist.

Das maßlos selbstgerechte Gemoser (Betrüger! Kriminelle! Selbst schuld!) hier legt diesen Schluss zumindest nahe.

politikerlügen

Sind ja heute nix Besonderes, man gewöhnt sich dran. Die Privatisierung mit 50 Mrd anzusetzen ist eine Frechheit, denn schon vor 5 Jahren hat sich dies als Luftnummer herausgestellt. Man sollte öfter mal auf Experten hören. Mit der Merkel-Politik wird Griechenland auch weiterhin unrettbar bleiben. Und die Schulden von inzwischen einer halben Billion sind für immer weg. Warum sagt man dies dem Steuerzahler nicht?

17:57 von 19ikarus43

"Gute Begründung. Allerdings Sie hätten noch hinzufügen müssen,die Steuerverminderungsoasen in ganz Europa sind immer noch da,unsere Vordenker versprechen uns alle drei, vier Monate sie zu schliessen,insbesonders Hr Schäuble wollte sich immer stark drum kümmern. ..."

Das ist natürlich vollkommen richtig!

Beispiel

Als Deutschland sich vereinte, dachte so mancher, mit einem DDR Betrieb ein Schnäppchen zu machen.
Pustekuchen.
Die maroden Betriebe waren tatsächlich marode und nichts wert,
Nur sehr wenige haben überlebt.
Die, welche neu bauten und dementsprechent investierten waren wesentlich besser gestellt.
Das Gleiche passiert jetzt in Griechenland.
Marode Betriebe, deren Wert nur in der Kundschaft zum Beispiel besteht.
Irrsinniger Investitionsstau. Was soll man dafür bezahlen.
Die Österreicher haben Recht.
Man muss tatsächlich überlegen, wieviel bekomme ich Sanierungskosten oben drauf.

17:52 von Paco

"Verstehen Sie mich nicht falsch, jeder tut was er kann, oder tat was er konnte. Der reiche Grieche hat seine Möglichkeiten genauso ausgeschöpft wie der arme Grieche. ..."

Das mag so gewesen sein. Aber was ist mit dem Politiker-Klüngel? Dazu sagen Sie leider nichts...

Alles schon geplant

Was so ein paar Hegefonds-Heuschrecken können, das kann Europa allemal: Erstmal das Letzte herausquetschen, bis der Rest gar nichts mehr wert ist und dann in die Insolvenz (den Grexit) schicken.

Aber es geht wohl gar nicht vordergründig darum, Geld zu erwirtschaften, obwohl man die "geschenkte" Bahn sicher gegen ein paar Kreditschulden gegenrechnen kann. Nein, ich fürchte, es geht vor allem darum, auch ein aus dem Euro ausgeschiedenes Griechenland weiterhin unter Kontrolle zu haben, indem wichtige Teile seiner Infgrastruktur dem Ausland gehören.

Was verkaufen die Griechen, wenn sie

alles verkauft haben??? Komische Rechnung. Oder ist das so gewollt? Wenn alle öffentlichen griechischen Unternehmen an ausländische Investoren verkauft wurden und TTIP eingeführt wird, hat das Volk nichts mehr zu entscheiden. Alles steht dann unter Finanzierungsvorbehalt. Das fördert natürlich das friedliche und demokratische Zusammenleben in Europa.
MfG

@15:49 von gierde zerstört...

"europa ist mehr als eu und euro!!!"....
ja, das wäre schön, ist aber nur eine idealisierte Träumerei....die Realität ist leider: die EU reduziert sich einzig und alleine auf den €...tut mir leid für alle Idealisten, aber man muss der Wahrheit ins Auge blicken!

haha.. wunderbar

... und in ein paar Jahren, nach der Privatisierung von Bahn , Flughafen , Wasser etc. wird im Sommer immer schön gestreikt, wenn alle Deutschen dort im Billigurlaub sind.

@MWunsch

Aber wen interessieren denn schon realistische Preise? Hauptsache die Privatwirtschaft kann billig (also weit unterm Preis) abstauben!

Die aktuellen Finanzjongleure der EZB, des IWF und aus Brüssel haben ja auf der Uni doch immer etwas von Privatisierung als Allheilmittel und Verschlankung eines Staates gehört. Dass es nun einmal Länder geben könnte, in denen eine Bahn nicht rentabel laufen KANN (weite Verstreuung von sehr wenig Menschen, Inseln, bergiges Gelände, ...) ist diesen Menschen noch nie in den Sinn gekommen. Da würde deren kapitalistisches Weltbild zusammenbrechen!

Betriebspflicht!

Bei der Übernahme staatlicher Betriebe/Leistungen wird es auch hier eine Betriebspflicht im Rahmen eines Infrastrukturauftrages geben. Also investieren und betreiben. Dies wird die gr. Bahn in den ersten Jahren kaum rentabel machen und genau hier liegt das Risiko eines privaten Betreibers. Er kann nicht auf Steuergelder zurückgreifen, sondern muss Sorgen, dass sich das Geschäft trägt.

In diesem Kontext ist das Angebot der Österreicher nicht so schändlich, wie hier viele schreiben. Sie zählen dann ja auch die Löhne der gr. Eisenbahner.

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pofalla

wie wärs wenn unser neuer bahnexperte ronald pofalla sich der bahn annimmt? die ersten jahre mit dem leeren und reinigen der aschenbecher. vielleicht darf er dann irgendwann fahrkarten kontrollieren. und falls er nach 40 jahren wirklich gut gearbeitet hat, bekommt er vielleicht die rente, die ein grieche in 40 jahren erhalten würde, nachdem die troika fertig ist mit dem land.

17:52, Paco

"Verstehen Sie mich nicht falsch, jeder tut was er kann, oder tat was er konnte. Der reiche Grieche hat seine Möglichkeiten genauso ausgeschöpft wie der arme Grieche. ..."

Also jetzt mal Hand aufs Herz. Machen Sie es denn anders? Ich glaube doch, dass jeder versucht, innerhalb der vorgegebenen Strukturen, die er, wenn überhaupt, als einzelner nur unmaßgeblich beeinflussen kann, für sich und seine Familie das beste herauszuholen.

Jeder, der hier etwas anderes behauptet, muss sich von mir den Vorwurf gefallen lassen, ein selbstgerechter Heuchler zu sein.

20:41 von gierde zerstört...

pofalla
wie wärs wenn unser neuer bahnexperte ronald pofalla sich der bahn annimmt? die ersten jahre mit dem leeren und reinigen der aschenbecher. vielleicht darf er dann irgendwann fahrkarten kontrollieren. und falls er nach 40 jahren wirklich gut gearbeitet hat, bekommt er vielleicht die rente, die ein grieche in 40 jahren erhalten würde, nachdem die troika fertig ist mit dem land.
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Bei diesen qualifizierten Sozialsprognosen zahl ich doch meine Gebühren für die Öffentlichrechtlichen gern.
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Solche Platformen braucht der Mensch!

20:52 von fathaland slim

17:52, Paco

"Verstehen Sie mich nicht falsch, jeder tut was er kann, oder tat was er konnte. Der reiche Grieche hat seine Möglichkeiten genauso ausgeschöpft wie der arme Grieche. ..."

Also jetzt mal Hand aufs Herz. Machen Sie es denn anders? Ich glaube doch, dass jeder versucht, innerhalb der vorgegebenen Strukturen, die er, wenn überhaupt, als einzelner nur unmaßgeblich beeinflussen kann, für sich und seine Familie das beste herauszuholen.

Jeder, der hier etwas anderes behauptet, muss sich von mir den Vorwurf gefallen lassen, ein selbstgerechter Heuchler zu sein.
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Diese Version, das Bescheissen erlaubt ist, hat mich 1999 bewogen, meine im Prinzip gesunde Firma mit 20 Arbeitsplätzen abzuwickeln!
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Ich fühle mich von Ihnen nicht als selbstgerechter Heuchler geehrt, obwohl ich anerkennen musste in dieser Gesellschaft ein Dinosaurier zu sein!

21:02, Boris.1945

Ich habe nicht behauptet, dass Bescheissen erlaubt ist.

Ihr gewolltes Missverstehen meiner Aussagen wird langsam persönlich.

21:09 von fathaland slim

21:02, Boris.1945

Ich habe nicht behauptet, dass Bescheissen erlaubt ist.

Ihr gewolltes Missverstehen meiner Aussagen wird langsam persönlich.
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Wenn Sie mit dem Beispiel des "reichen" Griechen die Notwehr der Familien herstellen, bleibt mir persönlich kein anderer Schluss!
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Original Fathaland 20:52:

Also jetzt mal Hand aufs Herz. Machen Sie es denn anders? Ich glaube doch, dass jeder versucht, innerhalb der vorgegebenen Strukturen, die er, wenn überhaupt, als einzelner nur unmaßgeblich beeinflussen kann, für sich und seine Familie das beste herauszuholen.

es geht nicht nur um den verkaufserlös,

sondern auch darum, dass ineffiziente und misswirtschaftlich betriebene betriebe, den griechischen staatshaushalt nicht weiter belasten.

21:18, Boris.1945

Habe ich irgend was von reichen Griechen geschrieben? Bescheissen tut man aus Not, und Reiche leiden keine Not. Die bescheissen aber aus Prinzip. In Griechenland wie überall sonst auch.

Wenn Sie nicht zu denen gehören, dann ziehe ich meinen Hut vor Ihnen. Ich bin auch so ein altmodischer Mensch, der sich Mühe gibt, ehrlich und verlässlich durchs Leben zu gehen. Ich hänge das nicht an die große Glocke, da Eigenlob bekanntlich streng riecht und man hier im Forum, anonym wie es ist, alles mögliche behaupten kann, fühle mich aber jetzt doch genötigt, eine Klarstellung in eigener Sache vorzunehmen.

Sie können mir im übrigen getrost abnehmen, dass mir als altem Sozialisten reiche Betrüger ein Graus sind.

Und von denen gibt es hier nicht weniger als in Griechenland. Das ist ja das Problem.

Ich bin froh, mich von meiner Hände Arbeit redlich ernähren zu können. Im Wortsinne, denn ich bin Pianist.

Ich musste noch nie in meinem Leben staatliche Leistungen in Anspruch nehmen.

"Man sollte lieber das

"Man sollte lieber das Staatseigentum von echten Fachleuten auf dem Prüfstand stellen lassen, vernünftiges Management einstellen und die Bertriebe langfristig profitabel machen. "

Vernünftiges Management würde die Hälfte der Arbeiter entlassen und andere Hälfte müsste mehr Arbeiten, aber für 50% des jetziges Lohnes. Tsypras kann sich so was nicht leisten, das würde ihm etliche Sympathie bei dem Volk kosten, die er schon verloren hat, da Referendum hat "nein" gesagt.
Ein privates Management braucht keine Sympathien...

21:54 von fathaland slim

21:18, Boris.1945
Habe ich irgend was von reichen Griechen geschrieben? Bescheissen tut man aus Not, und Reiche leiden keine Not. Die bescheissen aber aus Prinzip.
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Nach dem "nicht bescheissen2, bestreiten Sie jetzt auch den reichen Griechen?
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Ist das nicht Ihr Kommentar?

20:52 von fathaland slim
17:52, Paco
"Verstehen Sie mich nicht falsch, jeder tut was er kann, oder tat was er konnte. Der reiche Grieche hat seine Möglichkeiten genauso ausgeschöpft wie der arme Grieche. ..."
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Es ist recht mühsam jedes Wort zur belegen, weil nur Stück für Stück bestreiten!
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Ist jetzt alles erklärt, gute Nacht.

@ volkert um 21:51

"es geht nicht nur um den verkaufserlös,

sondern auch darum, dass ineffiziente und misswirtschaftlich betriebene betriebe, den griechischen staatshaushalt nicht weiter belasten."

Und wie will bitte die Österreichische Bundesbahn dieses Problem lösen? Durch Entlassungen, Rationalisierungen und Konsolidierungen. Und wer soll für die entlassenen aufkommen? Für die Serviceverträge die sehr wahrscheinlich gekündigt werden? Wird der griechische Staat dem dann privatisierten Unternehmen dann die Infrastruktur sanieren? Womöglich mit Unternehmen aus Österreich, das aber Athen dann mit den "erhaltenen" Krediten bezahlen kann?

Ihre neoliberale Rechnung wurde schon mehrmals widerlegt. Schauen sie sich an wie toll die Privatisierung der Bahn in UK funktioniert hat. Mit der gleichen Begründung, "den Staatshaushalt nicht belasten"! Der Steuerzahler kommt weiterhin für die Infrastruktur auf, muss Sozialhilfe für Entlassene zahlen und die Bahn bietet seit der Privatisierung einen lausigen Service.

Mit dem Verkauf von

Mit dem Verkauf von Staatsbetrieben sollte sich der griechische Staat auch von Staatsbediensteten entlasten können. Es ist ein Unding, dass über ein Viertel der Bevölkerung beim Staat beschäftigt ist. Vernünftig wäre unter 10 Prozent.

Was macht die Syriza da?

Ich verstehe die Syriza nicht. Wie kann man über so lange Zeit mit dieser Krake in Brüssel echt Harte Verhandlungen für einen Schuldenschnitt führen und nun doch Staatseigentum an alle Dahergelaufenen verschenken, bzw. nach der Schenkung auch noch großzügige Subventionen bzw. Unterstützungsprogramme zu zahlen die aus Krediten bezahlt werden? Ich kapiere das nicht!

Griechenland soll endlich die Drachme einführen und den Gläubigern sagen wie viel von den Krediten Zinslos zurückgezahlt werden.

22:25, Pilepale

Da bin ich mal zu 100% Ihrer Meinung.

Kam das eigentlich schon mal vor?

Kann mich jedenfalls nicht erinnern...

22:20, Boris.1945

>>Ist das nicht Ihr Kommentar?

20:52 von fathaland slim
17:52, Paco
"Verstehen Sie mich nicht falsch, jeder tut was er kann, oder tat was er konnte. Der reiche Grieche hat seine Möglichkeiten genauso ausgeschöpft wie der arme Grieche. ..."<<

Ich zitierte hier den User "Paco".

sieh da

...sehen wir doch hier endlich einmal unmissverständlich, worum es den Geldgebern geht - möglichst viel für möglichst wenig - darin erschöpft sich auch der europäische Grundgedanke - die griechische Staatsbahn zum Nulltarif - als Nächstes dann eventuell die Wasserversorgung - je nach Geldbeutel.

Was hier noch keiner wagt, ist dort längst gängige Praxis.

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