Kommentare

Das Problem ist nicht Tsipras, sondern die Einstellung derer,

die ihn erst an die Macht gewählt haben.

Und das Problem sind die in der EU, die Banken retten wollten und somit den GR eine falsche Lebenseinstellung mit auf den Weg gegeben haben:

Wenn immer genügend Geld kommt,

erst durch Kredite der Banken. Deren Geld von den Vorgängerregierungen als Wahlgeschenke verteilt wurde;

zusätzlich als Nettoempfänger, durch die EU;

und schließlich durch die Hilfspakete;

dann züchten sich Mutti & Co eine ganze Generation Griechen, die an ein Leben durch Finanzierung der Anderen glauben.

Und es deshalb nicht nötig erachten, einen Staat zu haben, der Steuern einhebt; Steuersünder bestraft! Korruption bestraft!

Ms Zögern hat Griechenlands Gesundung massiv verzögert und der Heilung geschadet.

Ihre Angst vor einem Absturz der Börsen und des Euro, war - wie uns heute bewiesen wurde - ein Hirngespinst.

Hat sie daraus gelernt und sagt: stopp. Kein Geld mehr.

Im Interview mit Gabriel ging es schon wieder weiter: man werde helfen….

M scheint lernresistent

Und noch'n Schritt näher zum Abgrund

Nachdem man sich schon die Ausnahme-Regelung (Sambia-Option) erbettelt hat, alle im Juni fälligen IWF-Zahlungen auf den 30. zu verlegen, heißt es einen Tag vorher: April, April, wir zahlen doch nicht.

Der Steuerzahler der EU will die Schuldigen sehen!

Griechenlands vorgelegten Zahlen zum Beitritt in den Euro waren falsch. Wer hat diesen Betrug in Griechenland begangen? Wer wurde dafür bestraft? Wer haftet dafür? Wer in de EU kontrollierte und verifizierte diese Zahlen? Wer hafet dafür?
Wer stimmte einem Beitritt aufgrund falscher Zahlen zu? Wo sind die Schuldigen für die Milliarden Miese? Warum wird niemand für die Milliarden an Verlusten dafür zur Rechenschaft gezogen? Jedes kleinste Vergehen wird bis auf "den Hausmeister und seine Frau"zurück verfolgt.. hier passiert nix... hier hackt wohl keine Krähe deranderen ein Auge aus.... der Steuerzahler ist der Dumme... wie immer!

Griechen Drachme oder Euro fragt uns

Ich würde mich freuen wenn es bei uns so eine Volksabstimmung gäbe
Euro oder D-Mark,

und die Verbindung der Politischen Zukunft von unseren Politikern
Hoffe Es traut sich jemand
bin gespannt auf das Ergebnis

Was ist tendenziöse Berichterstattung?

Hilde: "...da stellt sich die Frage, inwieweit ist der Wähler über den Inhalt der Sparvorschläge informiert."
Moderatorin: "Ja, das werden wahrscheinlich nicht soo viele sein."

Warum werden eigentlich keine Bilder von den angeblich nur 13.000 Syriza-Anhängern gezeigt? Und wo sind die Gegner? Die haben Vorgestern demonstriert, das waren 100.000 Kommunisten von der KKE. Hat Tagesschau darüber berichtet? Google hilft.

Aussage

"bin ich nicht für alle Zeiten Ministerpräsident"

Was ist denn das überhaupt für eine Aussage? Hält er sich für einen Olympier oder unsterblichen Halbgott?

Sobald dieser Dilettant nächste Woche die politische Bühne verlässt, werden einige aufatmen.

Ganz so nett lesen sich die Forderungen der EU nicht:

"... require 100 percent advance payments for corporate income as well as
individual business income tax" - die ganze Wirtschaft soll demnach ihre Steuern bereits im Voraus bezahlen - noch bevor diese erwirtschaftet wurden. Die Mehrwertsteuer soll laut bei ARD verlinktem Transparenzpapier der EU-Vorschläge an Griechenland auf 23% kommen, mit immer noch stolzen 13% auf Grundnahrungsmittel, Bücher, Hotels (verhandelt die FDP mit?) und Theater. Nur der Pharmaindustrie wurde ein außerordentliches Geschenk genehmigt: hier nur 6% MWSt. - ohne dass ich da einen Passus lese, wonach die Endpreise in der Apotheke genau um die eingesparte MWSt. gesenkt werden müssen. Glasklar Klientelpolitik, angeordnet in Brüssel und auszubaden in Athen. Ich bin erst durch 2 Abschnitte im Papier durch und verstehe jetzt schon die Regierung der Griechen.

politische Zukunft

Angetreten war er mit dem Versprechen, sich einem weiteren Spardiktat nicht zu beugen und genau dafür wurde er gewählt.
Nachdem die Troika nur ein weiteres Spardiktat verordnet hat und der griechischen Regierung genau 48 Stunden zeit gelassen hat, dieses Spardiktat zu akzeptieren, ist es nur logisch die griechische Bevölkerung darüber abstimmen zu lassen, welcher Weg eingeschlagen werden soll.
Egal wie diese Volksabstimmung ausgehen mag, ohne eine vernünftige Umschuldung oder einem weitreichenden Schuldenschnitt wird Griechenland auf unabsehbare Zeit am Tropf der EZB usw. hängen.

Die Griechen weden mit "Nein"

Die Griechen weden mit "Nein" stimmen, Der Staat geht pleite und fliegt aber nicht aus dem Euro, da die EU aus strategischen Gründen Griechenland niemals rausschmeißen kann. Damit sie aus dem Euro geschmissen werden können, müssen sie vorher aus der EU geschmissen werden. Dies ist aber nicht erwünscht. Ich muss schon sagen, dass Tsipras und Varoufakis die Euro-Länder ganz schön vorgeführt haben. Nachdem die Referendumsnachricht kam, wird das Hilfsprogramm beendet und das ist ein weiterer Beweis für Tsipras und die Griechen, dass sie erpresst werden. Das war auch vor den Wahlen so. Die letzten Monate sah man Junker immer mit seinem gönnerhaften Lächeln auf Tsipras Rücken klopfen. Nach dem Motto " Ist ja gut Kleiner" Jetzt sagt der Kleine" Ist ja gut Alter. Denk an dein altes Herz und reg dich nicht so auf" Ganz schön gerissen die Syriza. Hut ab. Die Griechen haben nichts von den Milliardenschweren Hilfsprogrammen. Der einzige Weg aus der Krise ist eine Insolvenz. So wie bei uns

Tritt zurück

Wenn er Mut hätte, würde er jetzt zurück treten. Auf das Referendum kommt es nicht mehr an. Dabei geht es höchstens noch um des Kaisers Bart, denn das Hilfspaket ist heute ausgelaufen.

Ich...

...habe da mal eine Frage.

Es scheint hier ja einige zu geben die Syriza/Tsipras unterstützen.
Nun gut!

Wenn eine Regierung internationalen Verpflichtungen (Rückzahlungen an den IWF) bricht und eine Kommission dieser Partei Schulden generell als unzulässig erklärt, wie will man dann dringend notwendige Investitionen bekommen?

Ein verantwortungsvoller Unternehmer investiert nicht ins Chaos!

EU-Kommission

Die EU-Kommission sollte das Angebot, dass sie ja auf ihrer Internetseite veröffentlicht hat, zügig ins Griechische übersetzen lassen und dafür sorgen, dass es die Griechen auch kennen.
Ansonsten fürchte ich, dass die Griechen über etwas abstimmen werden, das nur wenige von ihnen kennen. Das wäre dann nicht mehr Demokratie, sondern Populismus

Dem Spott preis gegeben

Dafür, dass er bei diesem Referendum das "Nein" an die erste Stelle hat rücken lassen, kann sich Tsipras noch lange des Spotts seiner Bevölkerung sicher sein.

Ein Mann ein Wort

Das ist klare Kante. Der Mann hat eine Überzeugung und steht dafür ein. Er wirbt für seine Position und setzt den Wählerwillen konsequent um. In dem aktuellen Konflikt lässt Tsipras die Bevölkerung entscheiden: Schuldenknechtschaft bis ins Jahr 2057 oder Ausstiegs aus der Schuldenspirale?

Stimmt die Bevölkerung mit Ja, kommt die EU wohl nicht darum ihr "großzügiges Angebot" auch abzugeben. Wenn man Junker und dem Mainstream der deutschen Medien glauben kann, hat dann die neue Reformregierung bereits ein Maximum an Zugeständnissen im Sinne seiner Wähler erreicht. Tsipras hätte sich dann selbst für seine Wähler geopfert. Podemos würde davon profitieren.

Stimmt das Volk mit Nein, kann Tsipras gestärkt eine notwendige Umschuldung durchsetzen. Treibt die EU dann Griechenland in eine größere Krise wird diese Entwicklung radikale Kräfte am linken und rechten Bereich stärken. Auch dann würde Podemos profitieren.

Das ist konsequent

Er ist mit einem Programm angetreten, zu dem steht er. Er wurde gewählt und steht weiter zu seinem Programm.

Nun steht er vor der Wahl: entweder das Wahlversprechen brechen, oder eben dem Programm folgen, auch wenn es Konsequenzen haben wird, die zum Zeitpunkt der Wahl noch nicht absehbar waren.

Also lässt er abstimmen.

Wenn er dann durch die Abstimmung und dem gelebtem Triumph der EU zu Massnahmen gezwungen wird, der mit sich nicht vereinbaren kann, weil sein Programm nicht nur sein Programm ist, sondern eben seine Prinzipien widerspiegelt, dann wäre ein Rücktritt konsequent.

Und wenn es so käme, wäre er der erste Politiker, der aktuell in der EU eine Rolle spielt, der meine Hochachtung hat.

Nicht um jeden Preis an der Macht festhalten, sondern zu den Prinzipien mit aller Macht stehen.

Respekt!

Jetzt wird's komplett verrückt

Aus dem Artikel:
Weitere Details über das Vorgehen nach der Abstimmung nannte Tsipras nicht. Er sagte lediglich: "Ziel der Volksabstimmung ist die Fortsetzung der Verhandlungen."

Jetzt verstehe ich gar nichts mehr. Die Regierung wolle weiter oben noch, dass die Bevölkerung mit "Nein" stimmt. ???

Und bei "Nein"...

... will er für alle Zeiten Ministerpräsident bleiben? Größenwahnsinnig? Erinnert mich an die Allmachtsphantasien anderer sozialistischer Herrscher.
Und er geht tatsächlich noch von weiteren Verhandlungen aus nach der Aktion am Wochenende? Wie hat Schäuble so passend gesagt: "Bei einem Nein ist Schluss."

Ihr armen Griechen, wen habt Ihr da nur an die Macht gewählt?!

Respekt

"Wenn bei dem Referendum über die Forderungen der internationalen Geldgeber am Sonntag ein "Ja" herauskomme, "bin ich nicht für alle Zeiten Ministerpräsident", sagte der Politiker in einem Interview des staatlichen Fernsehens."

Zugegeben: Unüblich ist das Vorgehen der griechischen Regierung im “modernen Europa” schon. Denn mittlerweile werden Wahlversprechen routinemäßig gebrochen und keiner regt sich auf. Volksabstimmungen oder Neuwahlen gibt es deswegen schon gar nicht.
Mut hat der Mann. Im Gegensatz zu den übrigen EU-Politikern, bei denen das Nichteinhalten von Wahlversprechen zur Norm geworden ist.

Herr Tsipras wird immer alberner

Dann "bin ich nicht für alle Zeiten Ministerpräsident" hat ungefähr genausoviel Aussagekraft wie "dann werde ich nicht ewig leben".
Da bereitet sich wohl jemand darauf vor, im Falle eines "JA" noch zurückrudern zu können. Das Kasperle-Theater geht weiter ...

Ich wünsche mir eine Entscheidung für Europa

Ich wünsche mir, dass sich das griechische Volk für Europa entscheidet. Griechenland muss in der Eurozone und im Euro bleiben - im wohlgemeintem eigenen Interesse und auch im Interesse eines politisch starken Europa. Ohne die Unterstützung der europäischen Staaten hat das Land keine Chancen, wieder wirtschaftlich zu gesunden.
Das Verhalten der griechischen Regierung ist skandalös.

17.000 Menschen auf den Strassen ?

Das ist ein trotziges und richtiges Signal an die Troika.
Denn eines scheinen die Finanzgenies von IWF, EZB und Eurogruppe übersehen zu haben: nach 5 Jahren Austerität ohne einen einzigen Lichtblick hat man schlicht kein Erpressungspotential mehr, um den Menschen Angst zu machen.

Da mag sich Juncker das letzte Angebot noch so schön reden: es ist und bleibt ein weiteres Kürzungsprogramm, das v.a. die Ärmsten trifft und die gr. Wirtschaft keinen Millimeter nach vorne bringt.
Es ging und geht allein darum, daß der gr. Staat pünktlich seine Kredit- und Zinszahlungen bedienen kann.

Und was man aus dem alten Europa auch gar nicht mehr kennt: jemand will Verantwortung übernehmen und nicht gegen seine erklärte Überzeugung ein weiteres Sparprogramm exekutieren.

Da waren wohl zu viele Langzeit- und Profipolitiker in der Troika: sie kamen anscheinend gar nicht auf die Idee, Tsipras könnte es tatsächlich ernst meinen.
Denn der sprach schon Ende April von einem Referendum über die Vorschläge.

"Für alle Zeiten

"Für alle Zeiten Ministerpräsident" hätte Herr Tsipras ohnedies nicht sein können, doch die lange Hängepartie seit seiner Wahl - es sind etwa fünf Monate bisher gewesen - reicht ja vielleicht schon jetzt für eine Frühpension, wobei Griechenland ja sehr großzügig sein soll und von welcher man halbwegs gut leben kann. Hätten er und sein Finanzminister doch nur einige T a t e n vollbracht, statt immer nur von den vielen, guten Absichten zu reden ! So werden mir diese zwei Politiker als klassische Maulhelden in Erinnerung bleiben.

13 Tausend Menschen auf der

13 Tausend Menschen auf der Straße unterstützen Tsypras, die restlichen Millionen stehen vor geschlossenen Banken...

Clever, aber auch logisch ist dieser Schritt!

Es ist eine Vertrauensfrage, aus der er gestärkt hervorgehen könnte. Scheitert er dagegen, bleibt dem Land die Option, wieder mit den "Institutionen" zu verhandeln.

Grexit

Die Verhandlungparteien sollen klar offenlegen was sie Griechenland anbieten. Nur dann kann sich irgend jemand eine Meinung bilden, der nicht mit am Tisch sitzt. Ich vertraue der EZB und dem IWF zu 0%, da ich deren Geschichte kenne. Ein Oxi der Griechen waere gut---fuer die Griechen.

Hier kann man sehen was angeboten wurde:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/euro-krise-was-die-
glaeubiger-griechenland-wirklich-angeboten-haben-1.2542597

"der Wortlaut der Frage ist ... durchaus kompliziert"

Frau Stadler? Was bitte ist an der Frage "Soll der Vorschlag der drei Institutionen vom 25. Juni, der aus zwei Teilen besteht, akzeptiert werden?" komliziert?
.
Und wo steht in dieser Frage das Wort "müssen"?
.
Und Frau Miosga, woher nehmen Sie Ihre Behauptung, "... das werden wahrscheinlich nicht so viele sein", die über die Sparvorschläge informiert sind?
.

T. ist schuldV.ist schuldT. ist schuldV.ist schuldTV.TV.TV

V&T sind allein schuldV&T sind alleinschuldV&T sind allein schuldV&T sind alleinschuldV&T sind allein schuldV&T sind alleinschuld

Ist doch irgendwie so .
NUR SO?
Oder?
In der öffentlich rechtlichen Sendung "Die Anstalt" wurden mal die Beziehungen und Interessenüberschneidungen unserer führenden Medienvertreter aufgedröselt.
Das klang unglaubwürdig.

Dann wurden die verklagt,- und haben gewonnen.
Alles was sie da öffentlich an Beziehungen dargestellt hatten - waren Fakten.Fakten.Fakten.

Und wenn ich mir jetzt so ansehe, was da jeden Tag quer durch die allermeisten Medien geistert,äh hämmert:

Es ist glaub ich wirklich so:
Überall steht das Gleiche.
Angepaßt für das jeweilige Publikum.
Verschiedener Duktus,Stil,Anspruch.

Inhaltlich immer gleich.
Als ob die alle den gleichen Chefredakteur hätten.

Ist komisch,oder ?

warum glaub ich also schäuble nicht?
junker,merkel,obama,draghi,samaras,monti,assmussen etc pp usw goldmen,sachsen ach bleib mer weg.....

Armes Griechenland

Es ist eigentlich nicht zu verstehen wie es eine neu gewählte Regierung schaffen kann innerhalb nur eines halben Jahres einen ganzen Staat ins Unglück zu stürzen.
Es sei denn das es diese frisch gewählte Regierung vom ersten Tag an bewusst darauf angelegt hat sich keinesfalls einigen zu wollen.
Herr Varoufakis ist dann wohl der der seine schon vor Jahren referierte Spieltheorie einfach einmal ausprobieren wollte.
Am notwendigen Selbstvertrauen mangelt es diesem Spieler ja nicht.
Herr Tsipras kündigt nun heute schon an das er sich nach vollendetem Werk einen hochbrisanten Scherbenhaufen zu hinterlassen, vom Acker zu machen gedenkt.
Armes Griechenland.
Hoffentlich bekommt Europa das irgendwie in den Griff ... ohne Griechenland auf ewig zu alimentieren ... mit hoffentlich ein- und umsichtigen Griechen ... zu Wohle Europas.
Syriza ist hoffentlich nur ein vorübergehender Fluch der Geschichte.
Das Referendum selbst ... mal ehrlich ... das ist doch bis Sonntag nicht sauber zu organisieren.

"Dennoch warben

"Dennoch warben EU-Parlamentspräsident Martin Schulz und Kommissionschef Jean-Claude Juncker nachdrücklich für ein "Ja" der Griechen in dem Referendum."

Wie armselig sehen jetzt all die "mächtigen" EU-Politiker und die Regierungschefs aus - es wird erst gedroht, dann versuchen sie sich rauszureden, jetzt wird der Versuch gestartet die Griechen zu überreden mit "ja" zu stimmen.

Es ist schön

Es ist schön, zur Abwechslung mal einen Regierungschef in Europa zu haben, der es mit der Demokratie wirklich ernst meint.

Bitte stimmt mit nein. Ganz

Bitte stimmt mit nein.

Ganz persönliche Meinung/Hoffnung.

Stimmt mit nein und macht euer Ding.

Verbündet euch mit Russland, wenn euch das Devisen reinbringt (und bevor das passiert, bieten euch die USA garantiert noch mehr)... wie ihr wollt.
Seid einfach frei und springt ins kalte Wasser, ohne Bevormundung .

Danach aber nach einem europäischen Rettungsring zu rufen, wäre irgendwie uncool, gelle...

@user:t gegen den rest der welt,wissende&unwissende

kann mir jemand erklären,warum die von der EU-Kommission nun veröffentlichte Liste von Reformvorschlägen nur in englischer Sprache erhältlich ist?Man will doch Transparenz schaffen&insbesondere dem griech Volk ermöglichen,sich ein Bild darüber zu machen,was genau ihre Regierung bislang abgelehnt hat.Sollen also die Griechen vor dem Referendum noch schnell Englisch lernen,oder wie stellt man sich das in Brüssel vor?Auch mir reicht mein verblaßtes Schul-English nicht,um den Inhalt wirklich verstehen zu können"
vlt gehts hier konkret nicht um die griechen sondern-genau-um leute wie Sie,kein vorwurf-die das dann nicht so recht beurteilen wollen oder können&vlt auch um die-so gehts mir manchmal-die einfach zu faul sind nach feierabend-sich zu konzentrieren und sich die zeit zu nehmen.
ich mach dann bisweilen leider auch den fehler,den kommentar zu was zu lesen,obwohl ich die grundlage des kommentars mir selbst hätte zu gemüte führen sollen.
wär nur ein mosaik in der "lügenaufbereitung"

@Joes daily World

"dann züchten sich Mutti & Co eine ganze Generation Griechen, die an ein Leben durch Finanzierung der Anderen glauben."

Sie glauben das wäre das Problem? Die Einstellung der Syriza-Wähler?

Nun, den Griechen geht es damit alles andere als gut.
Ganz normale Menschen haben 40% ihres Lohnes und 30% ihrer Renten eingebüßt, jetzt sollen alle nochmal eine höhere MWSt zahlen, 25% sind schon arbeitslos.
Wo soll da der Erfolg sein?

"Und das Problem sind die in der EU, die Banken retten wollten und somit den GR eine falsche Lebenseinstellung mit auf den Weg gegeben haben"

Das trifft es schon eher, wobei ich keine Ahnung habe, wie Bankenrettung und Lebenseinstellung zusammenhängen.

An Ihren Satz ist noch was falsch: sie wollten nicht nur die Banken retten, sie haben es getan.
Und damit haben ein paar um ihre Macht besorgte Eurokraten die Griechen geopfert, sie in Austerität gezwungen damit andere, auch wir in D weiter einen Job haben und unsere Wirtschaft keinen Schaden nimmt.

hmm (scherz)

"Zu möglichen Zahlungsausfällen sagte er, sein Land werde die Rate von 1,6 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) überweisen - sobald die Geldgeber ein neues Angebot vorlegen werden. Zuvor hatte der Regierungschef erklärt, sein Land werde das geforderte Geld nicht zurückzahlen."

Vielleicht sollte der IWF dann mal sein Inkasso-Unternehmen losschicken.

Scherz beiseite: Das klingt nach Plumper erpressung was der MP von Griechenland da erzählt

@Wir Sofa-Revoluzzer

"Wenn er Mut hätte, würde er jetzt zurück treten. Auf das Referendum kommt es nicht mehr an."

Na, so wie die Eurokraten gerade Stimmung machen (Schulz will sogar nach Gr. fliegen und den Leuten erklären, was gut für sie ist) kommt es sehr wohl auf das Referendum an.

Und warum sollte er jetzt schon zurücktreten?
Noch gibt es eine kleine Chance, daß die Troika zur Vernunft kommt.

... und noch etwas aus dem Drama Griechenland

Ich beginne dieses Europa immer weniger zu mögen ... dieses Konstrukt macht mir auch ein wenig Angst.
Wenn ich ganz ehrlich bin dann verspüre ich Sehnsucht nach etwas Kleinerem, etwas was beherrschbar zu sein verspricht.
Warum eigentlich muss Europa immer größer und größer werden damit es funktioniert?
Europa macht mir in seiner Dimension schlicht und einfach Angst ...
... so rein gefühlt ... hätte ich so verdammt gerne meine D-Mark zurück.
Ich mag den europäischen Gedanken ... den Euro nicht.
Der jetzige Kapitalkrieg innerhalb des Euros, den hätte die D-Mark nicht zu befürchten.
Nur so und nur so am Rande ... nur so für Sparer ... die D-Mark wäre auch ohne Euro nicht unstabil ... für Sparer vermutlich viel viel besser.
Bitte ... lasst wenigstens Griechenland jetzt zur Drachme wechseln.

Griechenland hat gerade mal

Griechenland hat gerade mal einen 2 Prozent Anteil im Euroraum.
Und deswegen dieser Hickhack ?
Wenn Gr. geht, wird der Euro stärker.
Die Schulden , die sie über uns machen konnte
war ein Geschenk für die Banken - Dem IWF......
Und diesen haben wir mitfinanziert.
Der IWF ist längst - schwer einsehbar für uns , von uns gefüttert, um dieses kleine Griechenland zu verschmerzen.
Aber die Finanzpolitik ist eine Andere wie die Volkspolitik.
Wir haben den Griechen viel Geld "geschenkt".
Dafür haben sie Jahre auf Pump von uns gelebt.
Dafür sollten sie sich bedanken.

Das Referendum ist natürlich zulässig!

Das sieht die griechische Verfassung so vor. Griech. Politiker dürfen auch Wahlempfehlungen geben. Für eine ausführliche Diskussion des Pro&Contra bleibt keine Zeit mehr.

Allerdings sind laut ZEIT keine Referenden über Haushaltsfragen erlaubt. Eine Klage der PASOK bei fehlerhafter Frage könnte Syriza wohl in arge Zeitnot bringen.
"http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-06/griechenland-referendum-im-expressverfahren"

Die €-Zone könnte die Verhandlungen entspannt bis zum Urteil aussetzen.

Auch €-Staaten dürfen ein Anti-GReferendum in 90 Tagen oder später abhalten.

Da Griechen auch das EP & indirekt die EC wählten, dürfen sie als demokratische Vertreter auch eine Wahlempfehlung abgeben.

Wahrscheinlich verliert Tsipras, weil er keine Zeit/Geld zum Überleben hat.

Vielleicht hätte er Juncker, Schulz oder Swoboda et. al mit dem chickengame nicht vor den Kopf stoßen sollen!

Das Chickengame muss man beherrschen!

Sobald man einen Stärkeren findet, ist man nicht mehr der Stärkste!

@german-canadian

"Es scheint hier ja einige zu geben die Syriza/Tsipras unterstützen.
Nun gut!"

Nennt man bei uns gemeinhin Meinungsfreiheit.

"Wenn eine Regierung internationalen Verpflichtungen (Rückzahlungen an den IWF) bricht und eine Kommission dieser Partei Schulden generell als unzulässig erklärt, wie will man dann dringend notwendige Investitionen bekommen?"

Die Meinung einer "Kommission" ist noch nicht Gesetz, sie wird auch nicht automatisch zur Regierungsmaxime.
Unterschiedliche Strömungen gibt es in vielen Parteien, auch das lässt sich unter Meinungsfreiheit subsumieren, solange es die Grenzen der Parteilinie nicht verletzt.

"Ein verantwortungsvoller Unternehmer investiert nicht ins Chaos!"

Das haben die Unternehmer auch nicht in den 5 Jahren zuvor gemacht, der Grund dafür kann also nicht allein bei Syriza liegen.

Tsipras / Syriza

waren die große Hoffnung der Griechen, dass er Besserung der wirtschaftlichen Lage in Griechenland erreicht und endlich die alten Parteien mit ihrem ewigen Filz (sprich Korruption) hinweg fegt !
Leider hat er dies durch absoluten Dilettantismus in den Verhandlungen mit den Geldgebern aus Europa kaputt gemacht.
Mit Ideologie allein kann man keine Politik und Diplomatie betreiben. Man muss auch auf den Boden der Tatsachen bleiben und versuchen, das Beste für sich heraus zu holen. Schade ! Er hätte es besser machen und nicht auf seinen Idealen bestehen müssen !

@Wir Sofa-Revoluzzer

"Dafür, dass er bei diesem Referendum das "Nein" an die erste Stelle hat rücken lassen, kann sich Tsipras noch lange des Spotts seiner Bevölkerung sicher sein."

Tsipras hat sowohl vor der Wahl als auch bei seiner Regierungserklärung klar gemacht, daß Syriza ein weiteres nutzloses Sparpaket verhindern will und stattdessen über echte Hilfen verhandeln möchte.

Er hat auch schon Ende April klar gemacht, daß ein Verhandlungsergebnis, welches wieder Kürzungen fordert, gegen sein Wählermandat verstösst und daß er deshalb ein solches Sparpaket in einem Referendum zur Abstimmung stellen würde.

Er lehnt also den letzten Vorschlag, der beim Referendum zur Wahl steht ab.

Da ist es doch nachvollziehbar und sogar logisch, daß ein "Nein" an erster Stelle steht.

Mir unverständlich, wie Sie daraus Tsipras schon wieder einen Strick drehen wollen.

@Natural Science

"Und bei "Nein" will er für alle Zeiten Ministerpräsident bleiben? Größenwahnsinnig? Erinnert mich an die Allmachtsphantasien anderer sozialistischer Herrscher."

Das erinnert Sie nur deshalb daran, weil Sie sich selbst die Ihnen passende Antwort geben.

"Wie hat Schäuble so passend gesagt: "Bei einem Nein ist Schluss."

Hier scheinen Sie allerdings die Allmachtsphantasien von Schäuble gerne zu sehen, denn Sie akzeptieren scheinbar kritiklos, daß allein Schäuble die Entscheidungen trifft, die eigentlich von der Eurogruppe, also von 18 weiteren Ministern getroffen werden sollten.
Fragt sich also, wer hier "größenwahnsinnig" ist.

@guckloch212 "die ganze Wirtschaft soll Steuer vorauszahlen"

Lieber Guckloch212, dieses harte Schicksal erleidet in Deutschland jeder Einkommenssteuerzahler, der soll auch noch vorhersehen, ob der vom Finanzamt entsandte Betriebsprüfer möglicherweise einen Fehler zu ungunsten des Finanzamts gemacht hat, denn sonst hat er Steuern hinterzogen und bekommt, sind die Beträge nur groß genug, dafür ins Gefängnis.

Das ist doch wirklich mal einen gute Nachricht.

Wenn jetzt die Griechen auch noch ja sagen, wird dieser Albtraum für sie wohl noch irgendwie gut ausgehen.

Nur mal so zur Erinnerung. Die Griechen haben sich mit Tricks, um nicht zu sagen Betrug, in die Gemeinschaftswährung gemogelt. Die Griechen haben erst auf Nachdruck angefangen, ihre Wirtschaft auf Vordermann zu bringen. Denn sie haben sich selbst in die Pleite gewirtschaftet. Hätte die EZB nicht verbotener weise eine Staatsfinanzierung betrieben, und die fälligen Forderungen der Kapitalgeber befriedigt, wäre Griechenland schon längst untergegangen. Somit ist die Behauptung durchaus richtig, dass private Banken ihr Geld vom europäischen Steuerzahler bekommen haben. Mit Ausnahme der Griechen natürlich, denn die zahlen ja im Prinzip keine Steuern.

Und dann wurde mit Beginn der Amtszeit von Tsipras und Varoufakis wieder bestehende Verträge gebrochen. Weil man das halt so macht.

Wir lassen die Griechen nicht fallen. Tsipras schon.

@Guckloch212 "kleiner Mehrwertsteuersatz für Hotels auch in Gr"

Das ist in den Forderungen der EU sogar sehr schlüssig. Denn die Beschäftigungsstruktur des Gastronomiegewerbes läßt die Beschäftigung von Leuten zu, die ansonsten nicht ausreichend Beschäftigung finden würden.
Das ist in vielen europäischen Länderen stand der Erkenntnis.
Dafür braucht man keine FDP.
(die hats auch nicht erfunden sondern die CSU, befürwortet von allen anderen Parteien)

@Staern

"Dann "bin ich nicht für alle Zeiten Ministerpräsident" hat ungefähr genausoviel Aussagekraft wie "dann werde ich nicht ewig leben".
Da bereitet sich wohl jemand darauf vor, im Falle eines "JA" noch zurückrudern zu können. Das Kasperle-Theater geht weiter ..."

Die erste Aussage ist in der Tat etwas schwammig.
Aber Sie bräuchten solche Befürchtungen nicht zu haben, wenn Sie weitergelesen hätten.

"Tsipras erklärte, er werde eine mögliche Zustimmung der Bevölkerung zu weiteren Sparprogrammen respektieren. "Wir werden aber nicht diejenigen sein, die sie ausführen", sagte Tsipras für seine Syriza-Partei."

Das ist eine klare Aussage: er wird nicht der Ministerpräsident sein, der ein weiteres Sparpaket umsetzt.
Es natürlich die Aussage eines Politikers, aber dafür ist sie ganz schön deutlich.

Syriza ist einfach zu jung ...

... nicht alle Ideen von Syriza sind von der Hand zu weisen.
Sich aber wie ein böses Kind immer nur bockig auf den Boden zu werfen um zu weinen, zu poltern, zu hadern und zu rufen: "Ich will nicht mehr!"... wird und kann nicht funktionieren..
Aber ... Ihr lieben Griechen ... Ihr, nur Ihr habt diesen böswilligen Kindergarten gewählt.
Er ist nun Euer Souverän, so wie von Euch selber bestimmt.
Jammert da bitte nicht ... Ihr wolltet es so.
Jagt sie doch zum Teufel wenn Ihr wirklich am Euro hängt.
Und bitte bitte ... seht zu das Ihr endlich einen funktionierendes Staatswesen aufbaut, welches auch die Steuern zeitnah einzieht, ein Kataster aufbaut und sich auch endlich als Staat eigenverantwortlich pflegt.
Wählt doch endlich einmal richtig ... aber hört bitte damit auf die Schuld an Eurer Misere immer nur bei anderen zu suchen ... back to the roots ... lasst Euch bitte nicht weiter alimentieren ... das steht Euch einfach nicht zu.
Werdet selber stark ... oder lasst es ... Eure Entscheidung.

Juncker - "Wir haben Berge bewegt ...

... Herr Tsipras weiss das ..."

Nicht so theatralisch Herr Juncker. Hätten Sie wirklich Berge bewegt, wäre Herr Tsipras sicher kompromissbereiter gewesen.

Sehr gut, das Volk zu befragen, da das Volk letztlich die Zeche ausbaden muss ...

@alter Simpel "nach 5 Jahren bleibt kein Erpressungspotential"

Lieber @alterSimpel,
es geht nicht um Erpressung.
Durch die stete Wiederholung der falschen Nachfragebelebungsthesen werden sie nicht richtiger. Wenn sie ein Schwabe sind, nur die kennen den alten Simpel, oder ein Verehrer deren Geistes, dann wissen sie, daß geschicktes Sparen durchaus zu Wohlstand führt. Das was verfressen und versoffen wurde kann nicht mehr in den Kauf eines Ackers angelegt werden. Daher ist erst mal Sparen angesagt. Die Griechen leben im Gegensatz zu ihren direkten Nachbarn wie die Maden im Speck.
Wie wollen sie einem Bulgaren oder Rumänen erklären er solle den Gürtel enger schnallen für jemanden der weniger leistet als sie, dafür aber ein 8-fach höheres Einkommen erwartet?

@01:59 von joregy57

Griechenland hat gerade mal einen 2 Prozent Anteil im Euroraum.
Und deswegen dieser Hickhack ?
-------------------
Gute Nacht..., das reicht vollkommen aus um in einem komplexen System Chaos anzurichten und das möchte ich damit nicht unterstellen aber es ist machbar!

Nehmen sie die Barbaren-Truppe Isis..., die stiften in mehreren Ländern gewaltiges Chaos an, gemessen an der Gesamtbevölkerung liegt ihr Anteil vielleicht unter 1%!

Das ist ja ein Problem, mit dem wenige rechnen, eine kleine Prozentzahl kann ja nichts anrichten..., machen Sie aus diesen 2% eine gut organisierte, gewaltbereite, rechte Terrorzelle in DE und das Chaos bricht aus, also richtiges Chaos!!!

2% von 80 Mio..., das sind 1,6 Millionen!!!

Davon sind dann etwa 200.000 zu jeglicher Gewalt bereit und das System kämpft ums nackte Überleben!!!

Deshalb müssen wir Alle ja so dringend den Konsens suchen und fördern und wir müssen fordern, das jeder zu seinem Verantwortungsbereich Stellung bezieht!

Gute Nacht...

01:59 von joregy57

"Griechenland hat gerade mal einen 2 Prozent Anteil im Euroraum.
Und deswegen dieser Hickhack ?
Wenn Gr. geht, wird der Euro stärker."

Sie sehen das Problem zu einseitig. Der EU und der Kanzlerin geht es doch nur um das Eine - Griechenland soll auf gar keinen Fall in Richtung Russland und China abdriften. Das wäre für USA und NATO katastrophal. Oder meinen Sie ernsthaft dass sich jemand in der EU um die griechischen Rentner und junge Arbeitslose sich den Kopf zerbricht?

Wenn GR die am 30.06 faelligen Raten nicht zahlt ...

... ist Griechenland de facto im 'default', also pleite. Nicht ein privater Investor wird dann für viele, viele Jahre auch nur einen Cent in GR investieren. Tsipras Spruch dass er nach einen einem JA beim Volksentscheid und einem noch großherzigerem Angebot der Troika wieder verhandeln will ist an Frechheit und Arroganz nicht mehr zu überbieten. Ich hoffe dass das nächste Angebot der Troika erst kommt nachdem sich Tsipras öffentlich für seine Inkompetenz entschuldigt hat und dass das Angebot der Troika exakt die Bedingungen des vorherigen Hilfspaketes enthält .

"Zum einen ist das Angebot,

"Zum einen ist das Angebot, das die Geldgeber am Wochenende vorgelegt hatten - und über das die Griechen abstimmen sollen - durch den Abbruch der Verhandlungen hinfällig. Dennoch warben EU-Parlamentspräsident Martin Schulz und Kommissionschef Jean-Claude Juncker nachdrücklich für ein "Ja" der Griechen in dem Referendum."
Wenn die Herren Schulz und Juncker sich so verhalten, ist das wohl ein klares Zeichen dafür, dass nichts "hinfällig" ist. Warum also hartnäckig bei diesem naiv-formalistischen Argument bleiben?

@01:50 von AlterSimpel

>>
Und warum sollte er jetzt schon zurücktreten?
<<

Weil der Mann gemeingefährlich und eine Gefahr für die Griechen und die Menschheit ist.

>>
Noch gibt es eine kleine Chance, daß die Troika zur Vernunft kommt.
<<

Ja, nach folgender Reihenfolge und ohne Ausnahme.

1) Die Griechen stimmen mit JA
2) Tsipras entschuldigt sich bei der EU offiziell für sein inkompetentes Verhalten.
3) Ein neues Hilfspaket (sofern die entsprechenden Parlamente der Geberstaaten denn überhaupt zustimmen) wird ohne wenn und aber nach den Bedingungen der Troika ausgegeben.

"Sobald dieser Dilettant

"Sobald dieser Dilettant nächste Woche die politische Bühne verlässt, werden einige aufatmen."
Ja, und freuen sie sich schon mal auf die Rechtsextremen, die ihm dann nachfolgen...

Endlich Schluß!

Europa ist nicht zu Ende, wenn es Griechenland nicht hilft, sondern wenn es den Spielchen und den Erpresssungsversuchen Giechenlands nachgibt. Irgendwann muss mal Ende sein! Sollte die griechische Regierung Erfolg haben, dann ist Europa keinen Pfifferling mehr wert. Jeder kann tun und lassen, was er will und wird unterstützt. Die griechische Regierung hat jetzt 6 Monate Zeit gehabt, zu zeigen, wie es anders besser geht. Es ist aber nichts geschehen, außer Schldzuweisungen an Deutschland. Es wurden nur immer neue Vorschläge gemacht, aber nichts umgesetzt, um zu zeigen, wie es angeblich anders besser geht. Ohne Griechenland ist der Euro nicht schwächer, sondern stärker. Also raus mit den Tricksern!

Könnten wir nicht zur Mark

Könnten wir nicht zur Mark zurückkehren?
Was waren das Zeiten.

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Genau. Angenommen die Griechen nehmen diesen Eurogruppen-Plan, der kein "dummer Austeritätsplan" (Juncker, der damit zugibt, dass Austerität bei Überschuldeten so etwas ist wie Schierling für Magenkranke) ist, stehen sie kürzester Zeit gezwungenermassen wieder auf der EU-Matte. Für die Bildzeitung wär das schön; sie kann dann weiter gegen die faulen Griechen hetzen und damit fremdenfeindliche Tendenzen in eine tolerierte Richtung lenken.

Lösungsvorschlag

Die bisherigen zwei, drei Regierungen in Athen haben das Land nur weiter heruntergewirtschaftet. Ich schlage daher vor, nach dem Rücktritt der Tsipras-Regierung keine neue mehr wählen zu lassen, sondern Griechenland unter Verwaltung der EU zu stellen. Genauso lange, bis die Schulden zurückgezahlt sind.

um 00:35 von german-canadian

"Wenn eine Regierung internationalen Verpflichtungen (Rückzahlungen an den IWF) bricht..."
Ein seltsames Argument. Vielleicht sind sie noch nie in dieser Lage gewesen, aber; wer kein Geld hat, kann auch nicht bezahlen. Bei natürlichen Personen und Firmen gibts in so einem Fall ordentliche Konkursverfahren. Die enden oft mit Verlustscheinen. Ein Teil der Schulden wird also de facto abgeschrieben. Dies ist die einzige logische Konsequenz. Für Staaten gibts das nicht.

Und um es wieder einmal in Erinnerung zu rufen; die Tsipras-Regierung hat mit all diesen Kalamitäten praktisch nichts zu tun. Die sind ihr samt und sondern von den beiden Alt-Parteien eingebrockt worden.

um 00:40 von Johannes48

"Die EU-Kommission sollte das Angebot, dass sie ja auf ihrer Internetseite veröffentlicht hat, zügig ins Griechische übersetzen lassen und dafür sorgen, dass es die Griechen auch kennen."
Sie scheinen dem ollen Juncker jedes Wort abzukaufen. Ich kann ihnen sagen; im Gegensatz zu dem, was er behauptet hat, beinhaltet der Vorschlag auch weitere Rentenkürzungen. Genau so verhält es sich auch in anderen Punkten. Der Mann hat das Ding einfach schön gelogen und stellt Tsipras damit implizit als irrationalen Trottel hin. In Wirklichkeit ist der Vorschlag genau das, was es laut Juncker nicht ist (wohl ein Anfall von Bekenntniszwang); ein dummes, ja ein ganz dummes Austeritätspacket.

@um 01:05 von labernase

Frau Stadler? Was bitte ist an der Frage "Soll der Vorschlag der drei Institutionen vom 25. Juni, der aus zwei Teilen besteht, akzeptiert werden?" komliziert?

Das kommt ja wohl auf den Vorschlag an.

@um 01:22 von Shuusui

Es ist schön, zur Abwechslung mal einen Regierungschef in Europa zu haben, der es mit der Demokratie wirklich ernst meint.

Ist es wirklich demokratisch, das Volk über eine Frage abstimmen zu lassen, die und dessen Folgen man nur mit einem Studium in Volkswirtschaft oder Politikwissenschaft versteht?

um 01:46 von Voodoo123

"Das klingt nach Plumper erpressung was der MP von Griechenland da erzählt"
Falls Tsipras das wirklich so gesagt haben sollte, könnten sie Recht haben. Aber für mich klingt in dieser Angelegenheit die Gegenseite schon Monate lang nach plumper Erpressung. Glauben sie nicht?

@ akademischer Realist

Allen regierenden Politikern in Europa war seit 2004 bekannt, dass diese Krise kommen würde und die Verschwendung griechischer Steuern weiter ignoriert. Man hat aber 2011 die Renten um 30 %, die Löhne um ( damals nur 22 %) heute 30-40% gekürzt. Die Militärausgaben 2011 um 8% erhöht. Es ist ein europäisches Geschäftsmodell der Reichen Europas, schwächelnde Wirtschaften in der Eurozone mit Krediten vollzustopfen,die sie für unsinnige Ausgaben wie Militär verschleudern sollen, da Korrupte Regierungen das ihrem Volk gerne antun. Sozusagen Schrott kaufen. Wenn diese Länder zahungsunfähig werden,müssen die anderen Armen in ganz Europa ( also die, die wirklich Steuern zahlen ) mit Notkrediten zu Hilfe eilen. Aus diesem Topf bedienen sich zuerst die privaten Gläubiger. Europas Arme bringen weiter Nothilfe auf, die ein Land wie Griechenland die nächsten 50 Jahre nicht zurückzahlen kann. Deshalb wollte Tsipras von Anfang an die Insolvenz. EU auch, da Banken schon gerettet haben !!!!!

Naja, mit 41 ist er bestimmt sowieso schon im

Rentenalter.

Frau Merkel zitiert - Niemand will das ...

... Abstimmungsverhalten der Griechen, eines mündigen und stolzen Volkes beeinträchtigen.

Das ist schlicht gelogen ...

Im Endeffekt zeigen die

Im Endeffekt zeigen die Wahlen doch nur ob Griechenland weiter würdig ist in der EU zu bleiben. Wenn also der Volksentscheid zu Vertragsbrüchen führt und Unwillen zeigt, die Schulden adäquat zu tilgen, dann belegt dies eine dumme Bevölkerung und dumme Menschen braucht man in der EU ja sowieso nicht. Wer dann nicht mit untergeht darf gerne in die zivilisierteren Staaten auswandern. Ein Europa für alle aber man kann Menschen nunmal nicht zu ihrem Glück zwingen.

@hut.02.22 Veto

@hut Interessante Aussagen die Sie da treffen, leider widerspreche ich Ihnen in einigen Punkten.

Ihr Satz:
"Und dann wurden mit Beginn der Amtszeit von Tsipras und Varoufakis wieder bestehende Verträge gebrochen. Weil man das halt so macht." Mit Verträge brechen, damit hat D sowie F bereits Erfahrungen "sammeln" dürfen, oder wer hatte zuerst die Maastrichter Verträge gebrochen?
Zu, GR. hat sich in den Euro gemogelt, stimmt, mit nachweißlicher Unterstützung von Goldmann Sachs, dem Herr Draghi vorsaß. Ihre Behauptungen die Griechen bezahlen, in Prinzip, keine Steuern ist genauso unrichtig, jedoch gibt es einige Personen, die deutliche Steuervorteile geniessen die sonst kein Gr. Bürger hat.

Das Übel sitzt tiefer

Wer glaubt denn wirklich, dass Griechenland – sei es mit oder ohne Tsipras, sei es mit JA oder NEIN bei der Volksabstimmung - sich in eine halbwegs solide europäische Ordnung einfügen kann und wird? Die meisten Leute sind als Menschen charmant, als Gastgeber großzügig, in ihrer Einstellung Europa zugewandt, aber in ihrer Vorstellung ist es völlig in Ordnung, den Staat auszunutzen, die Nachbarstaaten endlos anzuzapfen, ohne den Gedanken aufzubringen, dass Geld zurückgezahlt werden muss. Und genau dies wird so weitergehen,ob mit oder ohne Syriza. Wir lügen uns etwas vor, wenn wir von den Abstimmungsergebnissen eine Lösung der eingefressenen Denk- und Verhaltensweisen erhoffen. Griechenland sollte einige Jahre seine eigenen Wege gehen und beweisen, dass es sich gewandelt hat, dann darf es gerne noch mal anklopfen. Ich jedenfalls bin nicht bereit, mich und meine Nachkommen in einen finanziellen Sumpf hineinziehen zu lassen. Darum: Alles tun, dass Griechenland endlich die Eurozone verlässt

besonders abstoßend sind Merkel, Junker, Schäuble etc. ...

... weil sie unterstellen, Griechenland helfen zu wollen, wo es vor allem um die Absicherung ihrer Kredite und Anleihenkäufe geht. Ehrlich wäre es, wenn man klarstellen würde, dass Griechenland nicht im Euro bleiben kann und sich deshalb der Grexit und Schuldenschnitt sachlich empfehlen. Denn scheitert der Euro, scheitern lediglich Merkel und Co., nicht Europa - und auch nicht Griechenland.

Kein EU Land wird "jemals" für ein anderes Land haften müssen

Ich kann mich noch gut an die Theo Waigels flammende Rede zur Euro Einführung erinnern. Kein EU Land wird "jemals" für ein anderes Land haften müssen, hies es da so schön wortstark. Die sogenannte "No-Bail-out-Klausel"

siehe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Nichtbeistands-Klausel

Dies wurde sogar vertraglich abgesichert. Und was ist passiert? Über Ihre eigenen hochtrabenden Spielregeln haben sie sich hinweg gesetzt. Nichts davon wurde eingehalten.
Die Politiker haben ihre eigenen Spielregeln verbogen wie sie es gerade brauchten. Die Bürger Europas wurden hinter die Fichte geführt, Griechen, Deutsche und alle anderen die jetzt Mrd. über Mrd. dafür zahlen müssen. Da werden noch Generation dran zu beissen haben. Da liegt das eigentliche Problem. Hätte man sich an die damaligen Spielregeln gehalten, würden wir heute alle woanders stehen. Das Drama hätte so nie stattgefunden. Danke.

G.

um 03:27 von Feidl

"Ist es wirklich demokratisch, das Volk über eine Frage abstimmen zu lassen, die und dessen Folgen man nur mit einem Studium in Volkswirtschaft oder Politikwissenschaft versteht?"
Dass man mit mehr Krediten nicht aus einer Überschuldungssituation herauskommt, versteht man eigentlich auch ohne einschlägiges Studium. Und; in der Schweiz und in gewissen us-Bundesstaaten wird das auch gemacht. Und da hat auch noch nie jemand gezweifelt, dass das demokratisch sei. Und; wenn man den einen oder anderen Politiker wählt, kann man die Folgen oft auch nur unzulänglich abschätzen.

@gierde:realität toppt sci-fi. realsatire oder comic ?

Kennen Sie"V wie Vendetta"?
Die DVD dieser"GuyFawkes-Adaption"hatte ich vor einigen Jahren aus dem Exil der Frau meines Herzens geschickt.
Ich hatte allerdings Angst,daß die Inhalte als übertrieben angesehen würden.Bezüglich Zustand des Staates,der Bürgerrechte,Überwachung,Terrormanagement,Pseudopressefreiheit,Scheinliberalität,Notwendigkeit von Subversivität oder"Normalität"als Ablenkung mit dreifachem Boden.
Spätestens jetzt,bin ich sicher,werde ich verstanden.Wurde rehabilitiert.
Gestern durch Steinmeier,heute Junkers & Schäuble.
Unglaublich daß Vertreter europ.Regierungen einem Premier(T)ÖFFENTLICH vorwerfen,Fragen die sein Mandat übersteigen dem Souverän,seinen Wählern,zur Abstimmung vorzustellen.

Bin nach diesen"Tagesthemen"(unfaßbar einseitiges V/T Bashing)bei der WhistleblowerDoku hängengeblieben.
Möchte ich auch gleich jedem empfehlen,paßt zum Thema.
Der Whistleblower der der Gemeinschaft nutzt,ist der,der bestraft wird.Die,die Elend bringen über europa/welt können lachen.

Das gallische Dorf....

aus Asterix im Wiederstand gegen die Roemer. So stellt sich mir das gerade da. Wer mal zurueckverfolgt was man alles von GR verlangte und nun noch verlangt, weiss, das nun das Ende der Fahnenstange erreicht ist.

Hut ab vor Tsipras!

Das Vorgehen der Tsipras-Regierung ist beispielhaft für ein demokratisches Procedere. Formale Einwände, wie Fristen wären nicht eingehalten worden und die Grundlage für das Referendum wäre entfallen sind dagegen kleinkariert. Man wünschte sich, Frau Merkel oder Herr Schäuble hätten in der Vergangenheit ihre Politik dem deutschen Volk zur Abstimmung vorgelegt. Die 'Rentenreform' wäre vermutlich abgelehnt worden, die Auslandseinsätze der Bundeswehr hätten wahrscheinlich nicht stattgefunden und viel Leid vermieden worden. Die Liste ließe sich fast endlos fortsetzen. Ach ja, ich vergaß, die Fristen sind ja verstrichen.

Tsirpas ist ein Neoliberaler,

er schützt die Reichen und Superreichen und schickt die Masse des Volkes ins Elend.

Politiker mit Rückgrat

Tsipras verdient die Unterstützung aller Arbeitnehmer in Europa. Seine Standhaftigkeit
gegenüber den Anfeindungen und Unwahrheiten und seine Liebe zum Volk sollten Vorbild für alle linken Poliker sein.

Respekt?!

Ja, die Griechen haben Tsipras gewählt.
Nicht die Europäer. Wenn die Europäer dann "sein" Programm ablehnen, tritt er zurück, anstatt andere Lösungen zu suchen. Das hat mit Aufrichtigkeit, Programmtreue oder Überzeugung nichts zu tun. Es ist feige und eitel. WIR haben unsere Regierungen gewählt, auch diese haben "ihr " Programm. Das Griechische Sparprogramm? Was sollte das sein? Sparen bedeutet vorhandenes Geld nicht auszugeben. Sparen bedeutet nicht, geliehenes Geld nicht zurückzuzahlen. Soo ein eiteler Träumer. Jetzt war er mal ein paar Monate gaaanz wichtig, dann tritt er zurück und dir Griechen bluten für seinen Stolz.

"Martin Schulz und sein

"Martin Schulz und sein Parteichef Sigmar Gabriel haben gestern und heute über die Medien ihr Erstaunen zum Ausdruck gebracht, dass die griechische Delegation am Samstag ein angeblich „neues Angebot“ mit weitreichenden „neuen“ Zugeständnissen überhaupt nicht verhandeln wollte. Sven Giegold, Europaabgeordneter der Grünen, hat sich dieses „neue Angebot“ einmal anschaut und mit den „alten Angeboten“ verglichen – „neu“ ist an diesem Angebot so gut wie nichts und „weitreichende Zugeständnisse“ sind auch nicht zu entdecken. Schulz und Gabriel erzählen Märchen und stricken an einer Legende, die mittlerweile die Lesart der deutschen Öffentlichkeit bestimmt. Das ist Manipulation hoch zehn. "
(nachdenkseiten)
Dem ist eigentlich nicht mehr hinzuzufügen.

Tsipras-Rücktritt bei "Ja" wäre konsequent - Gespräche als Ziel

Bei einem "Ja" der Griechen zu den gemäßigten Spar- und Reformvorschlägen der Brüssel-Gruppe wären Tsipras & Co nicht mehr die Ausführenden. Das klingt konsequent, zumal die Syriza-Truppe ohnehin dafür nicht gewählt wurden. Sie wurden "für den Wandel und nicht für Chaos und Anarchie gewählt."

Das Ziel des Referendums sollen nun neue Verhandlungen sein, die Tsipras am Freitagnacht abbrechen ließ als Anfang vom Ende der Syriza-Zeit - um keinen Kompromiss mit den Geldgebern eingehen zu müssen, sondern der reine Lehre des MP Tsipras zu entsprechen und durchsetzen zu wollen. Auch nach einem Referendum werden die Gläubiger wohl kaum eine andere Position einnehmen als bisher. Die Verhandlungen würden dann wieder bei Null anfangen.

Tsipras und Varoufakis haben durch ihr kompromissloses Vorgehen das Land in eine schwere Finanzkrise geführt. Sie mussten wissen, dass sie ohne Finanzhilfe der Geldgeber die heute fällige Rate an den IWF nicht leisten könnten. Nun folgt die Zahlungsunfähigkeit.

Referendum, Tsipras will "nein"

Warum sollte Griechenland in einer verbesserten Verhandlungsposition, bei einem " Nein" der Griechen zum Angebot, sein ? Um sein "Nein" durchzusetzen scheut Herr Tsipras auch vor Lügen nicht zurück, indem er die Unwahrheit über die Forderungen der EU verbreitet. Die EU hat ihren Vorschlag im Internet veröffentlicht, leider nicht auf Griechisch. Die Propagandamaschine der Tsipras-Regierung läuft auf Hochtouren, um eine Absage an die EU zu erwirken. Vergessen scheint der Schuldenschnitt von 2012, bei dem den Griechen bereits 50% der Schulden erlassen wurden. Der Willen zu reformieren scheint gering. Die Medien können ja mal die bisher umgesetzten Reformen und die neue Reformliste der Griechen veröffentlichen.

@Joes daily World:"Im Interview mit Gabriel ging es schon wieder

... weiter: man werde helfen..."

Wenn die Versorgung Griechenlands mit zu 60 % importierten Lebensmitteln, Strom und Medikamenten infolge mangelnder Euro-Versorgung durch die EZB und den Kapitalverkehrskontrollen einbricht, wird es seitens der EU und ihren Regeln selbstverständlich zu humanitären Hilfen kommen. Gegebenenfalls werden die Importe preislich auch subventioniert, um deren Erwerb in GR zu ermöglichen. Das hat mit "Lernresistenz" nichts zu tun. Die Hilfe ist für 1-2 Jahre erforderlich, in denen sich das Land auf Eigenversorgung einstellen muss.

@maya2023:"Damit sie aus dem Euro geschmissen werden können,

... müssen sie vorher aus der EU geschmissen werden."

Das ist so nicht richtig: Führt Griechenland infolge der Mangelversorgung mit Euros eine Ersatz- oder Parallelwährung ein, bedeutet die de facto den Austritt aus der Eurozone. Der juristische Weg würde ggf. Jahre dauern, die selbst beförderte Pleite des Landes wird für Fakten sorgen.

Am 30. Juni 2015 um 06:27 von Helmut Baltrusch

Man kann das angesichts der Tatsache, das Tsipras und Junckers die entscheidenden Gespräche unterschiedlich wiedergeben auch anders sehen Herr Baltrusch.
Nun sind wir beide nicht in der Lage, das abschließend zu bewerten, da die Quellen aus verständlichen Gründen nicht offenliegen, aber eines zeigt doch recht deutlich, das hier beide nicht mit sauberen Karten spielen. Wenn Junckers und Co. die Unterlagen zu ihrem Standpunkt veröffentlicht haben, warum dann nicht in griechischer Sprache? Sollen die Griechen nicht sehen, was die Euro-Gruppe zum Thema Renten sagt?

Hier ist eine ganze Menge oberfaul und beide Player sind alles andere als glaubwürdig.

@Initiative Neue...:"Wenn man Juncker und dem Mainstream der ...

... deutschen Medien glauben kann, hat dann die neue Reformregierung bereits ein Maximum an Zugeständnissen im Sinne seiner Wähler erreicht."

Das ist eine Fehlinterpretation, die zwar zu einem "Ja" beim Referendum, aber nicht zur Fortsetzung der bisherigen Verhandlungen führen würde. Wer Schäuble gestern Abend beim ARD-Brennpunkt hörte, müsste wissen, dass -wenn überhaupt- neue Verhandlungen mit einer dann wohl neuen Regierung wieder bei Null anfangen würden. Bei einem mehrheitlichen "Nein" zu den Vorschlägen der Brüssel-Gruppe von den griechischen Wählern gäbe es wohl keine neuen Verhandlungen mit der Tsipras-Regierung mehr. Inzwischen taumelt Griechenland ohnehin dem finanziellen Abgrund entgegen, zumal ein Kompromiss und dringend notwendige Reformen nicht gewollt waren.

@Helmut Baltrusch

Zahlungsunfaehig ist GR schon lange, sonst muesste ja nicht staendig Geld reingepumpt werden. Nur frage ich mich WIE GR jemals wieder auf die Beine kommen soll mit diesen Auflagen. Voellig ausgeschlossen. Der Fehler der Troika ist schon immer sich nicht mit Nachhaltigkeit und Aufbau, sondern REIN UND NUR auf die Rueckzahlung der Ueberschuldung zu fixieren, die sie selbst mitverursacht hat. Das dann mit Lohn und Rentenkuerzungen , Steuererhoehungen und
Sozialabbau erreichen zu wollen
KANN gar nicht funktionieren. Das
hat Tsipras gut erkannt. SOOO wird
alles noch schlimmer. Tsipras hat nur die Reissleine gezogen. Verbockt haben das die Vorgaengerregierungen. Nicht vergessen!

Wer soll das denn glauben?

Tsipras ist ein Meister der Hintertürchen.
Fünf Monate Hinhaltetaktik, dann Sambia-Option, Referendum mit Negativ-Empfehlung und nun die (scheinbare) Verknüpfung seines Amtes mit dem Ausgang des Referendums.

Bei einem positiven Abstimmungsergebnis wolle er dies "respektieren, aber nicht mehr umsetzen".
Das muss noch lange nicht seinen Rücktritt bedeuten - die Verweigerung gegenüber Realitäten konnte Syriza schon immer am besten, da darf man auch Stehvermögen attestieren.
Dummerweise ist das Land dann aber pleite.

Und noch eine kleine Korrektur: bei einem "Nein", hat GRE keine bessere Verhandlungsposition - es hat gar keine mehr.

Nachdem ja hinreichend

Nachdem ja hinreichend bekannt ist, dass die Nur-Spar-Politik,auch wenn unser Finanzminister realitätsfremd (oder eine wissentliche Falschaussage?) von einem "...zarten Hauch der Hoffnung..." beim Greifen der Sparauflagen sprach. Fakt ist,das Volk,um das es eigentlich gehen sollte,verarmte immer mehr,die Schulden wurden nicht weniger. Hinlänglich bekannt ist auch,dass die Regierungen der vergangenen Jahrzehnte ziemlich korrupt waren,ja,auch deutsche "Investoren" bestochen haben,um in GR ihren Reibach zu machen.Jetzt gibt es eine Regierung,die das System umkrempeln will,und nur weil sie von links ist und nicht blindlings den in fünf Jahren nicht bewährten Forderungen nachkommen will.Alles muss gleich passieren.Man legt ein sehr dubioses Schreiben vor,erpresst GR,innerhalb von 48 Stunden zu entscheiden.Man lässt GR möglichst keine Zeit um auf sie einzuhauen.Übrigens,Tsipras handelt aus Überzeugung im Interesse seines Volkes,seines Landes,beispielhaft für die meisten EU-Politiker

Persönlich

...glaube ich, dass ein Szenario, bei dem Griechenland seine eigene Währung bekommt, für das griechische Volk den am besten gangbaren Weg darstellt. Die EU wird Griechenland nicht vom Haken lassen wollen (schliesslich ist z.B. Schäubles vielgerühmte schwarze Null u.A. durch die Zinsen aus griechischen "Hilfspaketen" zustande gekommen). Ein Schuldenschnitt ist ohnehin nicht verhandel-, sondern höchstens verzögerbar und der Euro ist eine Exportwährung, die für Griechenland eine denkbar schlechte Alternative darstellt.
Nichts desto weniger halte ich den Kurs der griechischen Regierung für unprofessionell. Selbst wenn ihre Verhandlungstaktik (sofern vorhanden) aufgeht, haben sie damit so viele Verbündete vor den Kopf gestoßen, dass die nächsten Jahre zweifelsohne schwierig werden. Am meisten bedauere ich das griechische Volk, auf dessen Rücken diese ganze Angelegenheit ausgetragen wird.

Griechenland will sich nicht retten lassen

Die "Rettung" wider Willen des zu Rettenden muss jetzt beendet werden.

Griechenland muss sich nicht "retten" lassen und will es auch nicht.

Das müssen die anderen EURO-Länder endlich begreifen und danach handeln.

Das eigentliche Fiasko ist, dass die Verhandlungsführung mit Griechenland blauäugig und dilettantisch erfolgt ist.

Die Regierungen der anderen Euro-Länder haben offensichtlich bis zu letzt nicht begriffen, dass Griechenland sein Heil in einer Zahlungsverweigerung sucht und jetzt wohl auch findet.

Diese Lösung wird von Griechenland offensichtlich als wesentlich vorteilhafter angesehen, als sich in einen harten Sparkurs zwingen zu lassen.

Vielleicht haben sie sogar recht!

Blamiert ist nicht Griechenland. Blamiert sind wir anderen EURO-Länder, die sich auf Regeln eingelassen haben, die offensichtlich unzulänglich sind und nur vom Gutmenschen ausgehen.

Versagt hat weniger Griechenland als vielmehr seine Partner, also auch unsere Regierung.

@L-_Ludwig

Sehe ich auch so. Plötzlich wird von den armen gr. Bürgern gesprochen, die aber ihrerseits sich unters Exitenzminimum sparen sollen. Wa sieht man doch die Lügen, die pötzlich von Merkel und der EU kommen.
Es sollen wieder, wie die letzen Jahre auch, Banken gerettet werden.
Um Bürger, weder GR noch Deutsche, geht es weder Merkel und Co. noch Junker.
Er ist doch derjenige, der für gute Steuerschlupflöcher sorgt.
Was soll das Ganze "weiter so"???

Hoffentlich lassen sich die Griechen nicht einlullen...

und erteilen dem EU/IWF Diktat eine Abfuhr.
Griechenland ist pleite. Das sieht ein Blinder. Doch das ist weder Hr. Tsipras, noch Hr. Varoufakis Schuld, sondern die ihrer Vorgängerregierungen und deren Unterstützer bei den Banken der EU, Goldman Sachs und all jenen, die den, schon damals offenkundigen Betrug zum Eurobeitritt erst möglich machten.
Sagen die Griechen "Nein", können sie wenigstens versuchen, ihre Probleme selbst zu lösen, statt der Fremdbestimmung der "Troika" zu unterliegen.
Vielleicht macht das griechische Beispiel ja auch anderswo Schule und leitet die überfällige Reform der EU ein?
Diese EU, die nur dazu existiert, den "Euro" am Leben zu halten, braucht kein Mensch.
Ich bin sicher, die Spanier, Italiener, Portugiesen und andere Betroffene sehen momentan sehr genau nach Griechenland und lassen sich womöglich nicht mehr so leicht durch die EU-Mainstreammedien einlullen.
Wenigstens das hat Hr. Tsipras geschafft. Dafür bin ich ihm dankbar. Immerhin versucht er es.

Der Mann hat Rückrad ...

und steht für sein Tun ein.
Die Griechen haben ihn gewählt um aus dieser Knechtschaft und Verarmung zu kommen und dafür steht er auch ein nicht wie unsere Politiker.
Das was vor den Wahlen gesagt wurde usw.........
Hoffe die Griechen als Erfinder der Demokratie stehen hinter ihm und zeigen Zähne, denn die EU Apparatur ist keine Demokratie!

Rücktritt oder nicht, das Geld ist weg.

Merkel, Juncker und Draghi haben uns seit 5 Jahren belogen und keiner hats gemerkt - nicht mal die Medien. Na so was.
Ich würde mich freuen, wenn in Europa wieder die Grundrechenarten gelten würden - für alle! Das würde Europa aber drastisch verändern. Wahrheit tut eben manchmal weh.

@german-canadian

"... wie will man dann dringend notwendige Investitionen bekommen?"

Kommt immernoch auf die versprochenen Gewinne an.
Es gibt viele die in hochriskante Aktien investieren und die Spielcasinos, aka Börsen, werden schon einen Weg finden um Investoren Griechenland schmackhaft zu machen.

"Ein verantwortungsvoller Unternehmer investiert nicht ins Chaos!"
Aber er investiert in seine Gier.

Giegold hat Recht

Guten Tag,
Der Text ,welcher von der EG veröffentlicht wurde,ist
nur auf Englisch vorhanden!In der Eg gibt es viele ,sehr gut bezahlte
Übersetzer!Und Juncker,der meiner Ansicht nach noch der beste in dieser trostlosen
Gruppe ist macht nichts!
Kann er nicht,die Kommission ist fest in den Händen der Bankenlobby,der Engländer und einiger Oststaatenvertreter,die ausser Kohle verdienen,zu
nichts im Stande sind!Tsipras wird ,hoffentlich das Referendum gewinnen!Für das Wohl Europas,so weiter wie bisher,geht wirklich nicht!

Gr. Oberschicht soll gewinnen, man will unter sich bleiben

Da jammert man, das Tsipras sein Volk auffordert für seine Sicht zu stimmen, Merkel erklärt das Referendum als gutes Recht und das man sich von außen nicht einmischen wolle und Schulz und Juncker, der Tränen vergoss als ob es um ihn ginge, fordern die Griechen auf gegenzuhalten, was Einmischung in innere Angelegenheiten ist. Also auch von Leuten, die u.a. von Steuern der Griechen in der EU sehr gut leben (die 2 Mia. EU-Zahlungen rührte die Troika nie bei der Austerität an), selbst nie demokratisch gewählt wurden und eigentlich alle Europäer bzw. Euromitglieder vertreten u. nicht 18:1 (die meist Abnicken, wenn DE spricht).

Die gr. 80/20 Gesellschaft, die Tsipras, der ein Ende der Austerität versprach (das sich z.B. FRA schon sicherte u. Limits reißen darf), mit ca. 36% an die Macht hievte soll nun zum Umfaller werden. Die will ja auch im Euro bleiben, soll aber Bedingungen schlucken, die die Fortsetzung des alten Kurses sind, der ihr keine Zukunft eröffnete.
Wie die letzten EU-Zahlen.

beenden

tsipras interessiert mich nicht und auch nicht ob die ezb griechenland liquidität zaubert, um wohlhabende verzocker zu finanzieren und weitere aufträge für rüstungskonzerne zu generieren.
.
mich interessiert, ob es den griechen gelingen wird, sich vom joch des rezessionsgaranten euro zu befreien. denn der war auslöser für die rezession und er ist die währung, die die zocker benötigen, damit - welcher europäische steuerzahler, sparer, rentner auch immer - die party bezahlt.
.
und das ist auch der grund dafür, dass merkel ihr mehrstrophiges scheitert-szenario in die gehirne jagt, nachdem sie mit ihren großen vorbildern jenseits des atlantik telefoniert.
.
europa ist mehr als die eu, als juncker und sein lobbyverein, mehr als der euro. mehr als ttip und die totalüberwachung.
.
entscheidet euch gegen den euro, liebe griechen. ich bin gerne dazu bereit, den übergang aus dem durch korruption generierten dilemma mit zu finanzieren. denn ich bin europäer und ich weiß, was solidarität bedeute

Am 30. Juni 2015 um 06:27 von HerrKunstprodukt

So sieht es aus.

Angeblich hat Junckes das Angebot an Griechenland öffentlich gemacht. In englischer Sprache. Blöder Witz... ich wollte es mal nachlesen und finde es nicht. Jedenfalls nicht auf der Site der EU...

@agent lemmon

was man von Griechenland verlangt ist die Einhaltung von Verträgen und einen Staatshaushalt der funktioniert! Was man übrigens von allen Unabhängigen Staaten auf der Welt erwartet! Soweit ich weis wurde das gallische Dorf nicht mit Wildschweinhilfslieferungen aus Rom unterstützt sondern ist selbst auf die Jagd gegangen!

@Liane8151 um 02:04

...absoluten Dilettantismus...

Ich fand es sehr erfrischend, als unser Finanzminister - seines Zeichens studierter Jurist - dem griechischen Finanzminister - immerhin studierter Volkswirtschaftler - mangelndes Verständnis der Finanzmaterie vorwarf...

Ich sehe hier eigentlich den Grund für diese ganze Misere: Es sind definitiv die inkompetentesten Personen bei uns an den Schalthebeln der Macht.

@pnyx

kann man aber auch anders sehen. Eine Regierung die in einer solch kritischen Situation nicht in der Lage ist eine Entscheidung zu treffen und sich hinter dem Volksentscheid versteckt, könnte man auch als unfähig bezeichnen. Eigentlich muss Syriza das EU Angebot ohne Volksbefragung ablehnen (mit allen Konsquenzen) weil dafür sind Sie vor kurzem erst gewählt worden. Aber vielleicht hat ja Tsipras inzwischen erkannt, dass er auf dem Holzweg ist und will die Sparauflagen insgeheim erfüllen!

Rücktritt ist wilde Spekulation

die Worte Tsipras lassen sich nicht als Rücktrittsfestlegung interpretieren; ebensogut kann man sie in dem Sinne verstehen, dass er später nicht erneut zur Wahl antreten würde oder dass er nicht ewig gewählt werden würde; es ist nichts als Schall und Rauch, aufgebauscht in der deutschen Presse

@ von denkend

das ist der springende Punkt. Tsipras hat seit seinem Amtsantritt eigentlich nur eines vollbracht. Griechenland noch stärker zu schädigen und die EU zu schwächen! Lösungen = 0.

Eine griechische oder auch eine deutsche Fassung gibt es natürlich nicht...

http://europa.eu/rapid/press-release_IP-15-5270_en.htm

Ich habe es kurz überfolgen und aus meiner Sicht sind die Renten-Pläne unverschämt und eine Vermögens-Steuer, die Tsipras ja will (!) fehlt in dem Geflecht vollkommen. Es ist ein Skandal.

Erst erpresst Tsipras die Euro-Länder,

dann erpresst er jetzt sein eigenes Volk. Toller Politiker das.
Die Foristen, die ihm die Stange halten, die immer behaupten, dass Deutschland/Merkel/Schäuble an allem Schuld sind, vergessen, dass in weiteren 17 Euroländern
Tsipras und seine Helfershelfer am Liebsten zum Teufel geschickt werden sollen. Und zwar in weitaus drastischerer Form als bei uns (Finnland, Baltic-Staaten).
Man soll doch bitte unter den Foristen beachten, dass die BRD nur 1 Teil der Eurozone ist und nicht deren Präsident!

Hoffentlich...

... bleibt alles so, wie es ist.

Wer will denn bitte das momentane finanzielle System nicht ao beibehalten, wie es ist?
Immerhin ist moderne Sklaverei doch spaßig - ich würde ungern darauf verzichten.

Also hoffe ich, dass die Griechen mit "Ja" abstimmen werden.

Immerhin sind Finanzkriege besser als echte Kriege mit tausenden von Toten.

Tsipras und Varoufakis handeln für die Menschen.

Die Vorschläge der Troika sind unsittlich und unmenschlich, da sie die vielen Verarmten weiter zur Ader lassen - für dem Volk von korrupten Regierungen und unklugen Geldgebern auferlegte Kredite, die teils in dunklen Kanälen versickert sind.
Gut, daß Tsipras und Varoufakis gegen eine Fortsetzung dieses groben Unfugs handeln!
- Ich wünsche der Politik von Syriza einen guten Stern.

Rücktritt bei Ufosichtungen?

ich habe jetzt nicht das gesamte Interview gesehen, aber sie bringen hier nur folgende beiden Aussagen: "bin ich nicht für alle Zeiten Ministerpräsident", "werden das Sparprogramm nicht umsetzen".

Das ist für mich kein Rücktritt, sondern Neuwahl. Muss man da so eine Bild-mässige Überschrift wählen?

Neuwahlen bei "JA" klingt objektiver für eine ÖR.

Bei "JA" Rücktritt.....

.....anschließend in die Opposition?

Am 30. Juni 2015 um 07:01 von GanzLaut

Klar... das haben Sie alles prima verstanden... aber ist es damit richtig? Lesen bildet.

http://europa.eu/rapid/press-release_IP-15-5270_en.htm

Erst lesen, dann Sprüche klopfen.

Referendum zum falschen Zeitpunkt, trotzdem Respekt

Diese Regierung kam doch nur an die Macht, weil sie den Griechen bestimmte Versprechen machte. Und die Mehrheit der Wähler wollte das.
Das Referendum hätte bereits viel eher laufen müssen.
.
Andererseits muss man sagen, dass die Griechen da mehr Demokratie drauf haben als Deutschland. Bei uns werden wesentlichste Entscheidungen dem Volk vorenthalten mit der Begründung der "parlamentarischen Demokratie". (Eigentlich merkwürdig, dass wir in Deutschland von Demokratie, d.h. "das Volk herrscht", immer noch am weitesten in Europa entfernt sind - hier gilt "das Volk bestimmt seine Könige".)
.
Ich hoffe, dass sich die Griechen endlich, endlich entscheiden, was sie wollen, und das dann auch endlich durchziehen mit allen Konsequenzen.
Ihre finanzielle Misere haben sie ursächlich allein zu verantworten.

Am 30. Juni 2015 um 07:03 von Chrrikling

Die Frage ist, ob die griechische Regierung eine Alternative oder auch nur ein faires Angebot hatte...

http://europa.eu/rapid/press-release_IP-15-5270_en.htm

Erst lesen, dann kommentieren.

@ Agent lemon

Das gallische Dorf....aus Asterix im Wiederstand gegen die Roemer. So stellt sich mir das gerade da. Wer mal zurueckverfolgt was man alles von GR verlangte und nun noch verlangt, weiss, das nun das Ende der Fahnenstange erreicht ist.

Schlechter Vergleich. Von dem gallischen Dorf hat niemand etwas verlangt. Es gab dort auch keine Korruption, keinen aufgeblähten Beamtenapparat und keine Steuerschlupflöcher. Vielleicht sollten Sie mal Asterix lesen.

Spott des Volkes

@ Wir Sofa-Revoluzzer:
Dem Spott preis gegeben
Dafür, dass er bei diesem Referendum das "Nein" an die erste Stelle hat rücken lassen, kann sich Tsipras noch lange des Spotts seiner Bevölkerung sicher sein.

Wie wahr.

"Tsipras erklärte, er werde eine mögliche Zustimmung der Bevölkerung zu weiteren Sparprogrammen respektieren. "Wir werden aber nicht diejenigen sein, die sie ausführen", sagte Tsipras für seine Syriza-Partei. In dem Interview forderte er seine Landsleute auf, bei dem Referendum den Spar- und Reformforderungen der internationalen Gläubiger eine Absage zu erteilen."
.
.
Wir nehmen auch weiterhin euer Geld, aber auf eine Rückzahlung werdet ihr euch nie verlassen können.
Wie soll sich die EU denn mit einem Verhandler (kein Partner) befassen, von dem im Vorfeld alles zu erwarten ist, nur nicht die Einhaltung der vereinbarten Ziele.

Man fordert, man verlangt hemmungslos, man erzwingt, man droht, man verleumdet, man belügt, aber man sieht keine eigenen Pflichten, keine eigene Verantwortung und es fehlt an jedwedem Respekt.
Tsipras behandelt die EU wie eine Geisel, aber nicht wie einen Partner. Die Zahlungen der EU gelten als Pflicht und Normalität, was für ein abartige Mentalität ist das!

Welche nächsten Verhandlungen?

@ vereinsamte Staaten:

"Die Regierung holt sich ein Mandat für die nächsten Verhandlungen.
Demokratie genannt."

Welche "nächsten Verhandlungen"? Die griechische Regierung hat die Verhandlungen abgebrochen und möchte sich dieses "Nein" vom Volk bestätigen lassen. Die EU hat die Verhandlungen daraufhin auch für gescheitert erklärt. Damit hat sich das.

Unklar ist einzig die Frage, was passiert bei einem "Ja" im Referendum. Dann müsste eigentlich die Syriza-Regierung zurück treten. Ob es dann neue Verhandlungen gibt und auf welcher Grundlage, weiß derzeit niemand.

Referendum

Das Referendum ist grundsätzlich eine gute Sache. Es ist ein richtiger basisdemokratischer Weg und das Ergebnis, wie immer es ausfällt, wird richtig sein.
Ich würde mir wünschen, dass es auch in Deutschland ein Referendum gibt. Will Deutschland weiter für Hilfspakete zahlen! Das Ergebnis dieses Referendums würde auch eindeutig sein. Es wird genauso richtig und basisdemokratische sein wie das in Griechenland.

Die Griechen dürfen entscheiden.

Die Griechen dürfen gerne darüber abstimmen, ob sie so weiterleben wollen wie bisher. Mit einem extrem teuren Rentensystem, faktisch ohne funktionierende Steuerverwaltung, den meisten Beamten pro Einwohner usw..
Ich würde nur gerne auch abstimmen dürfen, ob ich bereit bin das zu bezahlen.
Die Griechen fürfen gerne so weiter machen - wenn sie es bezahlen können!

... es kostet und damit verbunden ist dann auch die Frage, wie viele das Pamphlet von Junckers und Co. lesen können, zumal es in englischer Sprache ist?

http://europa.eu/rapid/press-release_IP-15-5270_en.htm

Kein Ansprechpartner

Man kann sagen dass man in Griechenland mit niemandem mehr verhandeln kann.
Ein Referendum kann und soll dabei jetzt keine Rolle mehr spielen. Es kommt viel zu spät.

Was ist wenn sie mit "Nein" stimmen?
Dann gibt es eh nichts zu verhandeln. Manche Politiker in der linken Ecke werden das jedoch dauerhaft anders sehen.
Was ist wenn sie mit "Ja" stimmen?
Dann werden Erwartungen an die Gläubiger herangetragen, die man nicht erfüllen kann und sollte.
Man hat ja gar keinen Verhandlungspartner. Die derzeitige Regierung will ein Nein statt ein Ja - somit sind danach Gespräche mit Tsipras und Co unnötige Mühe.
Tritt Tsipras ab, vergeht viel Zeit bis eine neue Regierung steht und dann ist alles zu spät.

Ansonsten kann ich mich dem Schreiber des ersten Kommentares nur anschließen.
Das Griechische Volk muss sich mal an die Nase fassen.
Bei den ersten Sparmaßnahmen steckten sie ihre ganze Kraft in Straßenschlachten, Demonstrationen und Streiks.
Das war ihr großer Fehler!!

Was heißt denn nun das "Nein"

Kann mir jemand erklären, was bei dem "Nein" im Referendum, zu dem Tsipras die Griechen überreden will, passiert? Stimmt man dann für den Grexit?
Und tritt er bei einer Mehrheit für "Ja" zurück oder nur vielleicht?

ich wünschte mir

nur 1 dt. hochrangigen Politiker in der Regierung oder in Brüssel, der den Mut und die Aufrichtigkeit eines Tsipras besässe, aus eigener, fester Überzeugung auch mal unbequem offen und ehrlich Politik zu machen! Politik ist nicht allein Geschäftemacherei. Es geht auch, vor allem, um nonfinanzielle "Werte", wie individuelle Freiheit, Mitbestimmung, Frieden, Gleichheit, Gerechtigkeit....So lange es sich in Europa um Lobbyisten gesteuerte und allein am Kapitalgewinn ausgerichtete Politik handelt, von Rating-Agenturen kontrolliert, börsengesteuert, kann Europa weder zusammenwachsen, noch gerecht werden.

Ganz allein

Mit ihrem Taktieren sind die griechischen Linksextremisten von der Syriza mittlerweile ganz allein. In keinem der anderen 18 Euroländern bekommen sie noch Untertützung von Linksparteien, denn die wären ja sofort zu Hause unten durch.

Aus meiner Sicht wird erst

Aus meiner Sicht wird erst jetzt Schäuble und Merkel bewusst was für einen Bock diese geschossen haben durch die Garantieübername für die Schulden der Griechen!
Wenn das dazu kommt dannnnn wird das Merkel nur noch bekannt sein als die Kanzlerin die dem Deutschen Steuerzahler den größten Schaden aller Zeiten untergejubelt hat!

"Griechen Drachme oder Euro fragt uns
Ich würde mich freuen wenn es bei uns so eine Volksabstimmung gäbe
Euro oder D-Mark,

und die Verbindung der Politischen Zukunft von unseren Politikern
Hoffe Es traut sich jemand
bin gespannt auf das Ergebnis"

Bestünde die EU und oder hier die Euro-Länder aus jenen Staaten, die sich an die Kriterien aus den Vorgaben und Vereinbarungen halten, dann hätten wir das Thema gar nicht auf dem Tisch. Im Gegenteil, viele andere würden dann sehnsüchtig darauf hoffen, in diesem Club auch Mitglied zu sein. Abweichungen von den Kriterien sind temporär möglich, sollten aber nicht wie bei GR die Regel sein.

Niederlande, Belgien, Luxemburg, Schweden, Dänemark, (GB), (Frankreich), Finnland, diese Länder alleine mit dem € wären ein Garant für wirtschaftliche Entwicklung und Sachverstand. Die Vorteile im Euro überwiegen bei weitem die Nachteile.

Wenn Nehmen und Geben dauerhaft nicht im Lot sind, dann wird ein Missbrauch wie durch GR dann für GR zur Norm.

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