Kommentare

man versucht...

das referendum zu beeinflussen...niederträchtiger geht es nicht mehr...aber das kapital ist eben mächtig...

das ist das...

Ende von Europa...vielleicht hat der banken und finanzwahnsinn ja bald ein Ende...

Irre 18 zu 1

Recht haben 18 Länder und nicht der EINE. Der EURO muss nun gesichert werden. Was in Griechenland passiert ist tragisch. Die griechische Regierung will ihren Wählern nicht die Realitäten erläutern. Also kommt sowas bei RAUS. Es sollte ein Mahnmal an Alle sein, wenn man seine Wahlentscheidung auf zuviel Unzufriedenheit aufbaut.

Das politische TABU über einen GREXIT zu sprechen ohne gleich EUROPA in Frage zu stellen, hat sich in jedem Falle erledigt.

Euro-Gruppe will Währungsunion schützen

Das gibt's (natürlich) nur in €pa.

Da schützen die €-Fanatiker einen Zustand, der Europa seit Einführung zum Wachstumsschlusslicht der Weltregionen machte.
Jeder halt so, wie er's verdient.

Politiker Logik

"Die Weigerung der Euro-Partner sei umso bedauerlicher, weil es wahrscheinlich sei, dass die griechische Bevölkerung sich in dem Referendum gegen die Regierung und für eine Annahme des Rettungspakets ausgesprochen hätte, sagte Varoufakis."

Wenn er doch weiß, dass die Mehrheit sowieso nicht einverstanden ist mit der Politik seiner Partei, dann fragt man sich doch, warum noch daran festgehalten wird.

was nun ?

..... und keiner weiss welche Folgen das für Griechenland und vor allen Dingen für die EU und den Euro hat !!

Ideologie auf beiden Seiten!

Die Konservativen und auch viele Sozialdemokraten werfen der Tsipras-Regierung permanent Ideologie vor!

Doch auch und vor allem auf der Seite der Eurogruppe und des IWF sind es ideologische Gründe, die eine bislang Lösung verhindern!

Diese Lösung muss aber schnellstens her, da eine Staatspleite und ggf. Grexit fatale Auswirkungen hätten!

Signalwirkung! Gleiches Recht für alle

Phantasie hat Herr Tsipras ja!
Man stelle sich mal vor, ein EU-Bürger bekommt von einer Bank eine Kreditkarte. Die erhält er trotz negativer Schuldner-Auskunft. Nun tätigt dieser EU-Bürger, sagen wir Herr Müller, Einkäufe, rechnet seine Unterhaltskosten über die Karte ab und tilgt auch regelmäßig einen Teilbetrag.

Nach 15 Jahren erklärt ihm die Bank, dass Herr Müller nun die Schuldenlast verringern muss, trotz aller Umschuldungen, Stundungen...
Darauf teilt Herr Müller dem Bänker mit, dass er zunächst einen Familienrat einberuft, um über die Tilgung abzustimmen...

Super!!! Ab Montag mache ich Urlaub. Ich muss dringend shoppen, mit meiner Kreditkarte, oder?
Schließlich gilt EU-Recht für alle glich...

Also eins muss man klar

Also eins muss man klar stellen; die Eurogruppe war es, die die Verhandlungen abgebrochen hat, was immer ihre wahrheitsliebenden Mitglieder auch dazu sagen. Man kann ja wohl schlecht die Ankündigung einer Volksbefragung als einen Verhandlungsabbruch bezeichnen. Das ist eine Art Newest-Speak.

Spannend ist die Frage, ob

Spannend ist die Frage, ob denn die Befürworter eines Referendums der Griechen auch ein Referendum der Deutschen oder der Franzosen zu derselben Sache für gut und richtig hielten. Nach neuesten Umfragen hält mittlerweise eine Mehrheit der Deutschen einen Grexit für besser als das bisherige Weiterwursteln:

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/6825048/deutsche-wollen-grie...

Und wären dann beide in gleicher Weise gültig als direkte Demokratie? Das Ergebnis von direkter Demokratie kann eben nicht in Hinterzimmern ausgemauschelt werden.

Nach Auslaufen des Hilfsprogramms wird Athen Probleme bekommen

Schäubles Einlassung in Brüssel, Athen werde nach dem Auslaufen des Hilfsprogramms Schwierigkeiten bekommen, dürfte realistisch sein. Offenbar stehen die ELA-Notkredite an Hellas-Banken vor dem Ende. Für die EZB wäre nach dem Auslaufen des Hilfsprogramms am 30.06. die Schuldentragfähigkeit GRs nicht mehr gegeben. Damit dürfte sie Notkrediten durch die Athener ZB nicht mehr zustimmen.

Die Eurogruppe hat über vorübergehende Bankenschließungen und Kapitalverkehrskontrollen in GR als zu setzende Maßnahmen gesprochen. Nach dem 2. Treffen der Euro-Finanzminister rüsten diese verbal ab und bekräftigt, dass GR Mitglied er Eurozone sei und bleibe.

In Athen könnte die Abstimmung über die geplante Volksbefragung verschoben werden. Die ND wolle angesichts des derzeitigen Vertrauensverlustes der Tsipras-Regierung die Vertrauensfrage stellen. Darüber müsste 3 Tage debattiert werden. Danach könne erst über ein Referendum abgestimmt werden, was für eine Abstimmung am 05.07. zu spät kommen.

Nach Auslaufen des Hilfsprogramms wird Athen Probleme bekommen

Schäubles Einlassung in Brüssel, Athen werde nach dem Auslaufen des Hilfsprogramms Schwierigkeiten bekommen, dürfte realistisch sein. Offenbar stehen die ELA-Notkredite an Hellas-Banken vor dem Ende. Für die EZB wäre nach dem Auslaufen des Hilfsprogramms am 30.06. die Schuldentragfähigkeit GRs nicht mehr gegeben. Damit dürfte sie Notkrediten durch die Athener ZB nicht mehr zustimmen.

Die Eurogruppe hat über vorübergehende Bankenschließungen und Kapitalverkehrskontrollen in GR als zu setzende Maßnahmen gesprochen. Nach dem 2. Treffen der Euro-Finanzminister rüsten diese verbal ab und bekräftigt, dass GR Mitglied er Eurozone sei und bleibe.

In Athen könnte die Abstimmung über die geplante Volksbefragung verschoben werden. Die ND wolle angesichts des derzeitigen Vertrauensverlustes der Tsipras-Regierung die Vertrauensfrage stellen. Darüber müsste 3 Tage debattiert werden. Danach könne erst über ein Referendum abgestimmt werden, was für eine Abstimmung am 05.07. zu spät kommen.

Entgegenkommen der Eurogruppe war extrem

Wer heute die Sondersendung Brennpunkt nach der Tagesschau gesehen hat konnte hören wie weit man GR entgegen gekommen ist.
Martin Schulz hat das ausführlich erleutert.
Man wollte auf Rentenkürzungen und auf Mehrwertsteuererhöhungen verzichten!
Was wollte Varoufakis denn noch??
Jetzt kann man wirklich nicht mehr verstehen wie weit das Spiel dieser beiden Politiker Tsipras und Varoufakis noch gehen soll.
Die Forderungen werden weitgehend erfüllt und zrotzdem reist Varoufakis ab und erzählt hier im Interview und in GR der Bevölkerung scheinbar komplett die Unwahrheit.
Ist das typischen Politik der Linken?

Wie soll das denn

Wie soll das denn funktionieren, wenn man Griechenland pleite gehen lässt? Anstatt immer mit FORDERUNGEN zu kommen, hätte man ja auch mal etwas UNTERSTÜTZUNG geben können ... z.B. für die Hilfe die die Griechen den Flüchtlingen zukommen lassen. Das ist eigentlich sowieso schon notwendig.

Oh und eine "sich selbst erfüllende Prophezeiung" (Griechenland ist pleite -> die Griechen heben alle ihre Ersparnisse ab -> die griechischen Banken haben kein Geld mehr -> Griechenland ist handlungsunfähig = pleite) ist ganz großer Mist ... aber genau das veranstalten unsere ach so ehrenwerten Finanzjongleure der Troika seitdem sie den Griechen "helfen" ... und nebenbei wurde noch die Arbeitslosigkeit angehoben, indem man darauf bestand dass Staatsbedienstete entlassen werden. Wie man mit weniger Steuereinnahmen mehr Schulden tilgen soll, das sollen mir die Herren Schäuble & Co. mal vormachen.

Ich schäme mich für unsere asoziale Regierung und die Politiker/Finanzmanager in Brüssel.

Irgenwann ist die Geduld zu Ende

Die Griechen haben durch Nichtstun, Verzögern, Verschleiern, "Last Minute" Angeboten usw. Die Zeit seit dem Regierungsantritt von Tsipras und Co. verplempert und bis zum Ende ausgedehnt.
Alle Argumente lagen auf dem Tisch, es wurde immer wieder versucht im Guten zu verhandeln und zu realistischen Lösungen zu kommen.
Diese Volksbefragung mit dem gleichen Inhalt hätten die Griechen - wenn es ihnen den ernst gewesen wäre - längst durchführen können.
Nein, der Termin (und der stand ja von Anfang an fest) ist der 30.06. - den möchte man jetzt schnell noch, unter Hinweis auf "demokratische Prinzipien" , ein paar weitere Wochen hinauszögern.
Das Ganze ist an Trickserei und Polemik kaum zu überbieten, und es gibt offensichtlich sogar bei uns Politiker, die entweder darauf hereinfallen, oder dies für sich nutzen wollen.
Es ist immer so, wenn dann mal Schluß ist, dann ist das Geschrei groß.
Nun hoffen wir mal, dass nun auch alle fest bleiben.

Ausgespielt?

Spannend ist es ja. Trotzdem wäre es schön, wenn der Spieltheoretiker Varoufakis endlich mit dem Spielen aufhören und seine Gesprächspartner ernst nehmen würde. Sonst kann es sein, dass einige überraschende Variablen in seiner Rechnung auftauchen werden, die er übersehen hat. Das wäre in Griechenland schließlich nicht neu.

Warum man aber seitens der Gläubiger nicht noch ein oder zwei Wochen Geduld aufbringen und das Referendum abwarten will, ist mir ein Rätsel.

Die griechische Regierung hat es geschafft, zu polarisieren und sich selbst als nicht vertrauenswürdig zu präsentieren, schon allein wegen der offenen Feindschaft zu Deutschland.

Wer glaubt da noch an eine fruchtbare Zusammenarbeit?

hm

Es kommt sicher noch ein Artikel,wo die endgültigen Standpunkte und Ausgangspunkte beider Seiten gegenübergestellt werden. Oder?
Dann kann man selber entscheiden,wer "maximal flexibel" reagiert hat. Eine schöne Umschreibung übrigens.

Ansonsten ist es noch ein bisschen hin bis Dienstag,da kann noch viel passieren.

@Dr. Scholz

"Diese Lösung muss aber schnellstens her, da eine Staatspleite und ggf. Grexit fatale Auswirkungen hätten!"

.

Das ist richtig. Nur die Verhandlungen hat nicht die griechische Regierung für "beendet" erklärt.

Referendum und Demokratie

Was hier viele Diskutanten übersehen ist, dass weder die griechische Regierung, noch die griechische Bevölkerung ein Mandat dafür hat, darüber zu entscheiden, wie viel Geld die anderen Eurolandsteuerzahler der griechischen Regierung für jene Wahlversprechen zahlen müssen, welche schon vor der Wahl als nicht finanzierbar bezeichnet wurden.

Was würde jenes Referendum denn bewirken?

Stimmt die Bevölkerung gegen den Vorschlag der Gläubiger, verlangt sie dass die Bürger anderer Euroländer ihre Wünsche bezahlen sollen, d.h. verlangen Zugriff auf den Staatshaushalt anderer souveräner Staaten.

Stimmt die Bevölkerung für den Vorschlag der Gläubiger, entzieht sie der Regierung Tsipras das Vertrauen, d.h. die Eurogruppe hätte keinen Ansprechpartner mehr, welcher die Interessen der Bevölkerung vertritt.

es ist nicht mehr an der Zeit

es ist nicht mehr an der Zeit triviale Beispiele zu geben. Nun sind alle Verantwortlichen gefordert, eine Finanzlösung zu finden.
Nachdem sich nun sehr deutlich gezeigt hat, daß die Politik nicht mit den Banken gleichziehen kann, ist das eigentliche Problem gezeigt . Bald muss das nun an die Tagesordnung, was für Alle ein Schreckensgespenst ist: Eine solige Finanzpolitik . Das wirre Zusammenspiel zwischen Politik und Bankwesen hat nun deutlich erkennbar versagt!
WAS lernen nun die Verantwortlichen daraus?

So ein Unsinn

"Die Weigerung der Euro-Partner sei umso bedauerlicher, weil es wahrscheinlich sei, dass die griechische Bevölkerung sich in dem Referendum gegen die Regierung und für eine Annahme des Rettungspakets ausgesprochen hätte, sagte Varoufakis."

Wenn die Bevölkerung in einem Referendum der Regierung des Vertrauen entzieht, muss die zurücktreten und Neuwahlen ansetzen. Das ist ein Minimum an politischer Kultur. Aber anscheinend nicht die Konsequenz, die Herrn V. vorschwebt.

Varoufakis beschreibt damit selbst das Referendum als unpolitische Theaterveranstaltung.

@ 22:09 von pnyx

Sie schreiben:
"Also eins muss man klar stellen; die Eurogruppe war es, die die Verhandlungen abgebrochen hat, was immer ihre wahrheitsliebenden Mitglieder auch dazu sagen."
*
Wenn ein Finanzminister während der Sitzung diese verlässt, draußen eine Pressekonferenz gibt und dann nach Athen abfliegt hat ER die Verhandlungen abgebrochen.
Die anderen saßen noch stundenlang zusammen und haben weiter beraten!
So viel zur Wahrheitsliebe!
Eigentlich sind die Tagesschau und die anschließende Sendung Brennpunkt doch sehr deutlich gewesen in der Berichterstattung!
Angesichts der feststehenden Termine für das Hilfsprogramm welches offizielle am 30.06 endet ist dieser Termin eines Referendum zu spät!
Jetzt müssen mehrere Parlamente wie auch der Bundestag neu abstimmen über weitere Schritte, die Politiker der Regierungen haben nur eine Freigabe bis zum 30.06. für die Griechenlandhilfe.
Man sollte schon die Zusammehänge betrachten!
Finnland. Österreich und andere werden nicht mehr zustimmen zu Hilfen

gehören will.

Die leere Wortakrobatik von Brüsseler Eurokraten, die offenbar nur das Ziel verfolgen, das griechische Volk zu erniedrigen, ist zwecklos.
Stattdessen wäre es nützlich, in Brüssel das Einmaleins demokratischer Prozesse zu studieren.

Was für ein Trauerspiel

Da bin ich mal gespannt wie lange man noch die Währungsunion schützen kann.

- Grexit ist vor der Tür wartet auf Referendum.
- Brexit wartet auch auf Referendum.
- In Spanien kommen in Herbst neue Wahlen. Wenn die Linken kommen, dann dürfen wir das Spiel mit Griechenland nochmal erleben.
- Ungarn ist mittlerweile auch pleite
- Frankreich steht auf der Kippe. Die EU Gegnerin Marine le Pen meinte schon "nennt mich Frau Frexit" und hat gute Chance die nächsten Wahlen zu gewinnen

Die aktuelle Krise mit Griechenland und Rußland schadet der EU sowieso. Ich möchte gerne wissen wie man diese EU noch zusammen halten kann. Es wurden zu viele Fehler gemacht, die sich nun alle rächen.

Wieso...

...führen wir nicht einfach in Resteuropa ein Referendum durch? Vielleicht kapiert Griechenland dann, dass es nicht nur dort Demokratie gibt und dass sie sich von ihren Mehrheiten in Griechenland nichts kaufen können, wenn es in Resteuropa Mehrheiten für eine völlig andere Politik gibt, und die dürften nach dem Auftritt der letzten Monate so sicher sein wie das Amen in der Kirche.

re pnyx

"Man kann ja wohl schlecht die Ankündigung einer Volksbefragung als einen Verhandlungsabbruch bezeichnen. Das ist eine Art Newest-Speak."

Worüber soll das Volk denn abstimmen wenn nicht über ein bestimmtes Angebot der Eurogruppe?

Eine Woche ist ja wohl schon wenig genug um den Wähler darüber zu informieren, worüber er abstimmen soll.

Oder soll man bis Samstag Nacht verhandeln und 6 Stunden später fängt das Referendum an?

Wissen manche Menschen nicht was Verträge sind?

Die Europruppe hat keine andere Möglichkeit als die Verhandlungen jetzt abzubrechen.
Die Regierungen haben von den Parlamenten die zu diesen Verträgen zustimmen müssen wie der Bundestag oder die Parlamente in Finnland, Österreich usw.. nur eine Handlungsvollmacht bis zum 30.06. 2015!
Über alles was danach passiert müssen diese Parlamente neu abstimmen und das wird schwierig.
Mindestens in Finnland und Österreich wird es von en Parlamenten keine weitere Zustimmung zu weiteren Griechenlandhilfen geben.
Und vom Bundestag??
In Portugal und Spanien sind die Regierungen dagegen!
Da können die Politiker die GR unbedingt im Euro halten wollen wie Merkel, Juncker und Schulz wahrscheinlich nicht mehr viel ausrichten.
Die Parlamente sind mächtiger und die Entscheidungen müssen außerdem auch einstimmig erfolgen!
Das ist dann wohl das Ende für die GR-Hilfen!
Hätte Tsipras dieses Referendum ein paar Wochen früher gestartet wäre alles ok.
Er kannte die Termine genau so wie alle anderen!

@Dr.Scholz:"Diese Lösung (der Krise) muss aber schnellstens her,

... da eine Staatspleite und ggf. Grexit fatale Auswirkungen hätte!"

Nun, das hätten Tsipras & Co bei der kategorischen Ablehnung der Gläubiger-Angebote zur Lösung der gr. Schuldenkrise bereits wissen müssen. Nach dem Auslaufen der Hilfskredite ohne Verlängerung und damit auch der ELA-Hilfen für die griechischen Banken wird es zu spät sein, um noch zu einer Verhandlungslösung mit der Brüsselgruppe zu kommen.

Davor steht das Referendum, mit dem die Syriza-Regierung die Verantwortung an das Volk zurück delegierte.
Athen wird bald große Schwierigkeiten bekommen, die mangels neuem Hilfsabkommen nicht mehr zu verhindern sind.
Auch innenpolitisch steht das Schicksal der radikalen Links-Rechts-Regierung auf der Kippe, wenn im Parlament von der ND die Vertrauensfrage gestellt wird. Angesichts der aktuell zunehmenden Probleme der griechischen Regierung ist der Ausgang der Abstimmung über die Vertrauensfrage ungewiss. Macht Athen so weiter, sind Angst, Chaos und Unruhen absehbar.

@Dr.Scholz:"Diese Lösung (der Krise) muss aber schnellstens her,

... da eine Staatspleite und ggf. Grexit fatale Auswirkungen hätte!"

Nun, das hätten Tsipras & Co bei der kategorischen Ablehnung der Gläubiger-Angebote zur Lösung der gr. Schuldenkrise bereits wissen müssen. Nach dem Auslaufen der Hilfskredite ohne Verlängerung und damit auch der ELA-Hilfen für die griechischen Banken wird es zu spät sein, um noch zu einer Verhandlungslösung mit der Brüsselgruppe zu kommen.

Davor steht das Referendum, mit dem die Syriza-Regierung die Verantwortung an das Volk zurück delegierte.
Athen wird bald große Schwierigkeiten bekommen, die mangels neuem Hilfsabkommen nicht mehr zu verhindern sind.
Auch innenpolitisch steht das Schicksal der radikalen Links-Rechts-Regierung auf der Kippe, wenn im Parlament von der ND die Vertrauensfrage gestellt wird. Angesichts der aktuell zunehmenden Probleme der griechischen Regierung ist der Ausgang der Abstimmung über die Vertrauensfrage ungewiss. Macht Athen so weiter, sind Angst, Chaos und Unruhen absehbar.

Demokratie ade

Jaja, diese Aufregung hatte schon Papandreou 2011 zu spüren bekommen. Allerdings ist der dann umgekippt und hat bei der EU klein beigegeben.

Es kann ja auch nicht sein, dass ein Volk über seine Zukunft abstimmt, denn immerhin haben wir hier eine "marktkonforme Demokratie".

Wenn ich das letzte Video mit

Wenn ich das letzte Video mit Herrn Schulz sehe, kann ich nur Kopf den Kopf schuetteln.
Die Moderatorin ist ziehmlich voreingenommen (gebiased). Suggestiv fragt sie Herrn Schulz,
- "wie enttaeuscht sind Sie heute"
- "wie geht man mit so einem Spielverderber (Hr. Tsipras) um"
- und am Ende: "wir werden das am Ende natuerlich weiter beobachten, ob die Griechen genau hinter ihrem Ministerpräsidenten stehn oder nicht"
Gerade der letzte Satz ist irgendwie beunrigend, gerade weil er von einem oeffentlichen Sender kommt.
Ich finde die Taggeschau Reportage streckenweise einseitig.

@ 22:29 von Laurisch-Karsten

Sie schreiben:
"Das ist richtig. Nur die Verhandlungen hat nicht die griechische Regierung für "beendet" erklärt."
*
Wie nennen Sie es denn wenn der griechische Finanzminister während der Sitzung aufsteht und den Saal verlässt, draußen eine Pressekonferenz gibt und dann nach Athen abreist?
Die anderen Finanzminister haben noch weiter verhandelt!
JEDER kannte die Termine für den Ablauf des Hilfspaketes am 30,06.2015 auch die Griechen!
Dass angesichts dieser Tatsachen dann die anderen Finanzminister diese Verhandlungen als beendet erklären wenn Herr Varoufakis sagt dass er vor dem Referendum am 5. Juli nicht mehr weiter verhandelt ist dich wohl klar, oder nicht?
Wie gesagt, die Verträge enden am 30.06. 2015!

Was will Tsipras jetzt bitte mit noch einem Referendum?

Im Wahlprogramm der SYRIZA Partei war doch der Austritt
der Griechen aus der Eurozone und die absolute Verweigerungshaltung
gegenueber der Troika schon enthalten.

Das griechische Volk hat SYRIZA bei der Parlamentswahl im Jannuar 2015
zur staerksten Kraft gemacht und damit bereits seinen Willen zum Austritt
aus der Eurozone kundgetan und genau das was SYRIZA im Wahlprogramm
bereits dem griechischen Volk angekuendigt hatte bekommen sie nun.

Da braucht es doch nicht noch einmal ein Referendum,
der Wille zum Austritt aus der Eurozone war doch schon
im Wahlergebnis der letzten Parlamentswahl enthalten.

Euro Gruppe will Währungsunion schützen

Euro Gruppe muss Währungsunion schützen.

Wird auch Zeit

Das vieles in der EU nicht zu Ende gedacht, bzw. zu Ende verhandelt wurde, ist nichts Neues und letztendlich auch der Zörgerlichkeit der Mitgliedsländer geschuldet. So auch in der Währungsunion. Das Thema Grexit, und in dem Zusammenhang neue und definiertere Regelungen, wird in der Zukunft ein weiteres Beispiel der Euro Geburtswehen sein und den Euro nicht schwächen, aber nachhaltig stärken.

@22:06 von LeoAurel

Wenn Ihnen die Bank eine Kreditkarte trotz negativer Auskunft gibt, geht sie ein Risiko ein - den Kreditausfall. Dieses Risiko mußten die Banken für Griechenland nicht tragen, da die Troika die Papiere aufgekauft und den europäischen Steuerzahler in die Haftung genommen hat. Wenn Sie privat überschuldet sind, kommt die Privatinsolvenz. Diese dauert 6 Jahre. Danach sind sie die Schulden los.

Damit wäre Griechenland im nächsten Jahr schuldenfrei.

Durch die Troika-Politik wird Ihrem Herrn Müller - um bei dem Beispiel zu bleiben - die Arbeitsgrundlage entzogen. Er muß sein Auto und seinen Computer verkaufen, kann damit nicht mehr zur Arbeit fahren und von zu Hause auch nicht mehr arbeiten, soll aber die Raten zahlen...
Wie wird das wohl ausgehen?

Griechenland hat gegen die Subsidiarität verstoßen

Subsidiarität bedeutet dass ein Land zuerst einmal sich selbst helfen muss mit seinen eigenen Mitteln. Dass Geld vorhanden ist hat man ja bei den Abhebungen gesehen. Das ist jetzt die Aufgabe Griechenlands das Geld gerecht zu verteilen. Diese Innenpolitische Aufgabe kann Griechenland von der EU nicht abgenommen werden. Erst wenn Griechenland kein eigenes Geld mehr hat, dann kommt die EU zum Zug. Das ist Subsidiarität. Subsidiarität ist in den Grundregeln der EU festgeschrieben!

Am 27. Juni 2015 um 22:40 von Helmut Baltrusch

Stellen sie sich vor die Vertrauensfrage wurde nicht gestellt /abgeschmettert, weil die ND keine Partner nichtmal in der Opposition dafür gefunden hat.

Deutschlands Finanzminister

Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble betonte nach der Sitzung, dass die Euro-Länder alles tun würden, um "jede denkbare Ansteckungsgefahr zu verhindern".

Ich wundere mich was genau das heissen soll, speziell in Bezug auf Konten und Geldverkehr in Deutschland.
Muss ich jetzt davon ausgehen das auch mein Kapital "Kontrolliert" wird ?
Vielleicht kan die TS das mal naeher beleuchten.

re ak47

"Es kann ja auch nicht sein, dass ein Volk über seine Zukunft abstimmt"

Ich sage Ihnen, die Deutschen würden gern darüber abstimmen, ob Griechenland bis ultimo von Europa alimentiert wird.

Nur komisch, dass Sie für diese Seite von Volk-bestimmt-Zukunft gar nichts übrig haben.

Euro-Gruppen verhängt Zahlungsstopp

Die Euro-Gruppe hat einen Zahlungsstopp verhängt und schmeißt damit Griechenland aus dem Euro. Tsipras muss jetzt entweder die griechische Demokratie opfern oder das Land wird von der ehemaligen Troika in den Ruin getrieben.

Ein schwarzer Tag für Europa, für die Demokratie, für die Menschen!

Das griechische Volk...

...will die Hilfsgelder zu den angebotenen Bedingungen nicht (außer vielleicht man schafft es, ausreichend Angst vor den Folgen zu verbreiten), die Völker des restlichen Europa wollen die Gelder den Griechen auch nicht zu den griechischen Bedingungen geben. Wo ist das Problem, wenn sich doch eigentlich alle einig sind?
Das Problem scheint bei ein paar Politikern zu liegen, die nicht zulassen wollen, was das griechische Volk, die restlichen europäischen Völker und selbst der Großteil der Ökonomen für das beste hält. Was soll dieser Zirkus?

Tsipras und das Referendum

Was will den Tsipras denn dem Volk zur Abstimmung vorlegen?
Es wurde doch kein Vertragswerk, das reif zu Abstimmung wäre, zustande gebracht.
.
Will er dem griechischen Volk etwa erklären,
dass er die Flinte ins Korn geworfen hat,
das Volk soll sich gefälligst selbst mit den Gläubigern um eine
einvernehmliche Lösung kümmern.
.
Derweil sind doch,
wie In der EU groß und breit angekündigt,
wenn bis Dato keine vertragliche Lösung zustande kommt,
keine weiteren Finanzhilfen mehr vorgesehen
und mit Sicherheit auch für die Nothilfen an die griechischen Banken, die Schotten dicht.
Das Volk kann im Referendum eigentlich nur noch darüber entscheiden:
ob "Euro oder Drachme"!

@ 22:42 von AK47

Sie schreiben:
"Jaja, diese Aufregung hatte schon Papandreou 2011 zu spüren bekommen. Allerdings ist der dann umgekippt und hat bei der EU klein beigegeben.
Es kann ja auch nicht sein, dass ein Volk über seine Zukunft abstimmt, denn immerhin haben wir hier eine "marktkonforme Demokratie"."
*
Um es konkreter zu sagen:
Es waren die Parteifreunde von Papandreou die damals das Thema Referendum gestoppt haben!
Natürlich darf jedes Volk über seine Zukunft selbst abstimmen.
Aber worüber will Tsipras denn abstimmen lassen?
Die Vorschläge der Eurogruppe lehnt er ab obwohl dort heute sogar auf die Mehrwertsteuererhöhung und die Rentenkürzungen verzichtet wurde, siehe heutigen Brennpunkt um 2015 Uhr in der ARD.
Was will er denn noch??
Und was soll eine Abstimmung des Volkes NACH dem Termin an dem die Hilfen abgelaufen sind. Am 30.06. ist Schluss und das wissen auch Tsipras und Varoufakis seit Monaten.
Warum also erst jetzt?

Demokratie?

"Ich fürchte, das wird das Ansehen der Eurogruppe als demokratische Institution dauerhaft beschädigen", sagte er (Varoufakis) nach dem Treffen der Euro-Gruppe.

Warum? Weil sofort sämtliche Verhandlungen abgebrochen werden, wenn das Volk befragt werden soll? Oder weil die ganze Krise erst mit der neuen Regierung eskalierte? Mit Nea Dimokratia und Pasok, den Auslösern des Schlamassels hatte die Troika immer gut zusammen gearbeitet. Diese Parteien hatten sich allerdings, genau wie bei uns, nie gegen die Austeritätspolitik gewehrt.

Griechenland hatte schon immer finanzielle Probleme, aber diese wurden durch die EU eindeutig erhöht.

Willkommen Drachme!

Obwohl die "Hilfs"-Programme seit 2010 laufen, ist Griechenland sogar Agrar-Nettoimporteur... Die Steuern werden nicht konsequent eingetrieben und Griechenland liegt aufgrund der Rahmenbedingungen im Interesse der Investoren weit hinten.

Kommt eine abgewertete Drachme, wären Importe teurer und die Griechen würden wieder ihre eigenen Produkte kaufen und damit wieder die griechische Wirtschaft stärken. Außerdem kann Griechenland dann zu besseren Preisen exportieren und erhöht seine Wettbewerbsfähigkeit. Wozu also ewig "Rettungsprogramme" auflegen, wenn sie Griechenlands Probleme nicht beseitigen, sondern Lösungen entgegenwirken?

Mit der Drachme hätte Griechenland bessere Chancen, in der Anfangszeit müsste die EU helfen, sozialer Not zu begegnen.

Die Angst der Politiker, auch andere Länder könnten bei einer Gesundung Griechenlands mit der Drachme aus dem Euro aussteigen, muss hintenangestellt werden, denn an erster Stelle steht nicht der Euro, sondern dass es den Menschen gut geht!

um 22:42 von AK47

***Es kann ja auch nicht sein, dass ein Volk über seine Zukunft abstimmt***

Hätten sie den Prozess nicht ewig verschleppt, hätte keiner etwas dagegen.

Griechenland hat zu jeder Zeit selbst über sein Schicksal entschieden und hat auch jetzt noch alles selbst in der Hand. Nur kann das nicht heißen, dass alle nach Griechenlands Pfeife tanzen müssen.

Wie geht wohl ein Referendum mit der Frage "Soll Griechenland weitere Milliarden erhalten" im Rest Europas aus? Die Anwort sollte klar sein. Wenn man die Völker abstimmen lässt, sieht Griechenland keinen Cent mehr. Und warum sollte dieses Votum weniger wert sein als das der Griechen?

@Bernd1

""
Am 27. Juni 2015 um 22:45 von Bernd1
@ 22:29 von Laurisch-Karsten
Sie schreiben:
"Das ist richtig. Nur die Verhandlungen hat nicht die griechische Regierung für "beendet" erklärt." "

.

Das habe ich heute in unseren Medien aber anders gehört. Haben Sie Quellen für diese Aussage? Ich würde mich über einen Link freuen.

leere versprechungen

Mit welcher Arroganz die Zwei ( Tsipras und Varoufakis) aus Griechenland die EU schon über 5 Monate qualen. Die griechische Regierung ist nur gewählt worden durch ihre leere Versprechungen und sonst nichts! Ich persönlich kann das Word "Griechenland" nicht mehr hören. Es wird langsam Zeit die Griechen aus der EU zu schmeissen. Es hat uns schon zu viel Zeit und Geld gekostet.
Ohne Griechenland können wir den Euro wieder aufbauen, mit Griechenland in der EU wird dies niemals gelingen, denn die Griechen werden es auch in de Zukunft niemals besser machen als früher. Einmal ein ..........., immer ein ............!
Sie werden es sehen, versprochen.

@ 22:44 von hyperbolos

Sie schreiben:
"Wenn ich das letzte Video mit Herrn Schulz sehe, kann ich nur Kopf den Kopf schuetteln.
Die Moderatorin ist ziehmlich voreingenommen (gebiased). Suggestiv fragt sie Herrn Schulz,
....................
Gerade der letzte Satz ist irgendwie beunrigend, gerade weil er von einem oeffentlichen Sender kommt.
Ich finde die Taggeschau Reportage streckenweise einseitig."
*
Abgesehen davon dass es nicht die Tagesschau sondern der Brennpunkt war in dem Schulz befragt wurde halte ich diese Fragen für vollkommen nomal.
Was soll er anders sagen als seine Meinung zu den Vorgängen?
Und genau danach hat sie gefragt.
Wichtiger war ja wohl dass Schulz dabei erzählt hat wie weit die Eurogruppe den Griechen entgegen gekommen ist.
Verzicht aus Rentenkürzung und Mehrwertsteuererhöhung!
Was will Tsipras denn noch???
Das waren doch immer seine Forderungen!
Diese inhaltlichen Aussagen waren ja wohl das wesentliche bei diesem Interview!

@ 22:47 von schokoschnauzer

Hallo,


Euro Gruppe muss Währungsunion schützen.

Warum ?

@21:50 von odindonar

>>
man versucht...
das referendum zu beeinflussen...niederträchtiger geht es nicht mehr...aber das kapital ist eben mächtig...
<<

Noe, Tsipras hat sechs Monate Zeit gehabt ein Referendum anzustoßen. Tsipras hat als Ministerpräsident komplett versagt, niederträchtiger geht es nicht mehr. Und den schwarzen Peter jetzt der EU zuschieben zu wollen ist ziemlich lächerlich.

Den Bogen überspannt

Wie lange muss sich Europa nun schon mit Griechenland hadern? Ein Jahr, zwei Jahre, gefühlte 10? Ich kann es nicht mehr hören und sehen. Die griechischen Ideologen an der Macht haben zu hoch gepokert - und verloren. Schlimm für Griechenland - meines Erachtens nicht für Europa. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Im Übrigen bin ich nicht der Meinung - trotz all der Kosten, die Griechenland der Eurozone schon gekostet hat - das dies der Anfang vom Ende Europas ist, denn wer will denn schon diesem Beispiel folgen? Europa wird nicht instabil, nur weil das schwächste Glied nun in der Kette fehlt...

am Montag kommt die Wahrheit

Ich bin gespannt wie die Börsen am Montag reagieren werden oder ob der Handel ausgesetzt wird.

hm

@Bernd1
Es besteht auch die Möglichkeit,dass die andere Seite nicht die Wahrheit sagt. Das sollte man berücksichtigen ;)
Ich warte erstmal auf Fakten,bevor ich mich auf eine Seite schlage.

Damals als es darum ging für griechische Schulden zu bürgen,hätte es mal eine Abstimmung für uns geben sollen. Jetzt nützt es auch nix mehr.

@Bernd1

"Abgesehen davon dass es nicht die Tagesschau sondern der Brennpunkt war in dem Schulz befragt wurde halte ich diese Fragen für vollkommen nomal.
Was soll er anders sagen als seine Meinung zu den Vorgängen?
Und genau danach hat sie gefragt.
Wichtiger war ja wohl dass Schulz dabei erzählt hat wie weit die Eurogruppe den Griechen entgegen gekommen ist.
Verzicht aus Rentenkürzung und Mehrwertsteuererhöhung!
Was will Tsipras denn noch???
Das waren doch immer seine Forderungen!
Diese inhaltlichen Aussagen waren ja wohl das wesentliche bei diesem Interview!"

.

Journalistisch war das aber sehr einseitig, weil die andere Seite ist nicht zu Wort gekommen und konnte nicht ihre Sicht darstellen. Woher soll ich nun Wissen was der Realität entspricht?

@ 22:09 von pnyx -wer hat abgebrochen...

Die Termine waren von Monaten mit der griechischen Regierung abgestimmt. Und jetzt plötzlich eine weitere (!) Verlängerung, weil urplötzlich eine Volksbefragung stattfinden soll? Die ist ja ok, nur bittschön dann doch frühzeitig genug für den Endtermin... Newestspeach ist wohl eher bei Varu & Tsip zu sehen.

"Die Griechen" haben

um beim Poker zu bleiben, einen Royal Flush , die Eurozone hat Kosten.
Die offiziell aus Brüssel veranschlagten 130 Mrd sind noch nicht einmal die halbe Wahrheit, denn welche weiteren Kosten entstehen durch die "Eindämmung der Ansteckungsgefahr"?
Die ECB wird das QE Programm erheblich ausweiten müssen, um Staatsschulden der Peripherie der Eurozone zu "kaufen". Das muss irgendwann in echtem Geld bezahlt werden, nur Geld tilgt Schulden, aber "Liquidität" ( "Luftgeld") nicht.
Es wäre richtig, wird aber deshalb nicht geschehen, wenn Sparfuchs Schäuble und Märkte-Retterin Merkel zugeben würden, eine dauerhafte Transferunion ist billiger als eine Staatspleite Griechenlands.
Wie verkauft man die Wahrheit nicht nur dem deutschen, sondern auch allen Steuerzahlern der Eurozone? Ich hab eine Idee - "Alternativlos". So alternativlos wie die Rettung der banken zyperns, die von russischen Geldwasch-Oligarchen ausgenommen wurden.

@heinz.123

Am 27. Juni 2015 um 23:02 von Laurisch-Karsten
@heinz.123
Am 27. Juni 2015 um 22:46 von Laurisch-Karsten
@heinz.123
Am 27. Juni 2015 um 22:36 von Laurisch-Karsten
@heinz.123
"
Am 27. Juni 2015 um 22:12 von Heinz.123
Was nicht passt wird passend gemacht
Das hat im Fall Griechenland nicht funktioniert. Eigentlich hätten die Beteiligten direkt nach den Wahlen in Griechenland wissen sollen. Ein sozialistisch - kommunistisch regiertes Griechenland passt nicht in ein kapitalistisches Europa. Und daran hat auch der letzte, aller letzte, aller aller letzte . . . . Gipfel nichts geändert."
.
Das ist richtig, nur wer sagt eigentlich dass ein kapitalistisches Europa wirklich das "Zukunftsprojet" ist das wirklich tragfähig ist für die Menschen? „

Ich bin sicher das die EZB die Notkredite an die griechischen Banken
die kommenden Monate erst einmal weiterlaufen lassen wird.
Einen Bank Run auf geschlossene Banken die vom Militaer beschuetzt
werden muessten, wird man versuchen um jeden Preis zu vermeiden.

Das Letzte was die EU Politiker in einem Land der EU sehen wollen
waeren argentinische Verhaeltnisse.
Einfach schon um dafuer zu sorgen, dass die Leute in den uebrigen
EU Laendern nicht anfangen an ihrem Gefuehl an vorhandener
Sicherheit, zu zweifeln.

@ 23:11 von Laurisch-Karsten

JA, Interviews sind IMMER einseitig!
Das geht leider nicht anders.
Aber insgesamt waren in dieser Brennpunkt Sendung mehrere zu Wort gekommen!

Mit gespaltener Zunge

Als Papandreou 2011 ein Referendum zu den damals diskutierten Reformen ansetzen wollte, polterte ein Oppositionspolitiker vehement dagegen und sprach von einem
"Hokuspokus der Regierung", die "Zeit gewinnen" wolle.

Sein Name: Alexis Tsipras

Soviel zur Glaubwürdigkeit bezüglich des Referendums.

Wäre dieses früher angekündigt worden, hätte man ihm noch eine Suche nach demokratischer Legitimation zubilligen können ... so aber ist es ein weiterer Taschenspielertrick, um Zeit zu schinden

Referendum

Referendum für alle.
Auch für uns.
Griechische Parlamentarier heben panisch ihr Geld im Parlamentsgeldautomaten ab und Deutschland haftet mit 100 Milliarden.

Es wird Zeit, dass auch wir gefragt werden ob wir dieses Theater noch länger mitmachen wollen.

22:09 von pnyx

Die griechische Variante der Volksabstimmung diente nur einer weiteren zeitlichen Verzögerung, in der aber die Notkredite weiter an die griechischen Banken geflossen wären.
.
Das Verlassen der Verhandlung, Abreisen von Vanufarkis und sein Statement;
"Es gibt nichts mehr zu verhandeln"
ist der Abbruch der Verhandlungen durch die Griechische Seite.

@22:53 von karwandler

Bis jetzt verzeichnete Deutschland Einnahmen bei der Griechenlandrettung - über eine halbe Mrd. Euro. Das sind die Zinsen für die in Dtl. gehaltene griechischen Anleihen, die Deutschland (anteilig) hält. Jetzt darf der Steuerzahler, den Merkel in Haftung genommen hat, endlich bluten. An die Griechen haben Sie nichts gezahlt.

Aber Schäuble wird jetzt ein Problem mit seiner schwarzen Null bekommen, denn plötzlich werden die Schulden realisiert.

Bernd1 22.20Uhr - "Ist das die typische Politik der Linken?

Die Forderungen werden weitgehend erfüllt und trotzdem reist Varoufakis ab und erzählt hier im Interview und in GR der Bevölkerung scheinbar komplett die Unwahrheit."
-
Scheinbar, ist nicht wirklich Unwahrheit!
-
Leider kann ich mit meinen Kommentaren, die mit Ihren Auffassungen nicht konform sind, aber wirkliche Wahrheiten sind, durch die Sperrung der Moderation, nicht durchdringen!

@ 22:27 von CE - wer ist asozial?

> und nebenbei wurde noch die Arbeitslosigkeit angehoben, indem man darauf bestand dass Staatsbedienstete entlassen werden. <
und wer sollte diese vielen vielen Staatsbediensteten bezahlen? Die wenigen anderen Griechen? Oder sollten Menschen aus anderen Ländern die Beamtengehälter subventionieren?

> Ich schäme mich für unsere asoziale Regierung <
Asozial ist es, wenn eine üppige Staatsversorgung von Euro-Ländern mit niedrigerem Einkommensniveau gestützt werden soll !

@ 23:01 von Laurisch-Karsten

Sie schreiben:
"Das habe ich heute in unseren Medien aber anders gehört. Haben Sie Quellen für diese Aussage? Ich würde mich über einen Link freuen."
*
Gerade wurde in den Tagesthemen wieder vieles darüber berichtet!
Und der Brennpunkt von 20:15 ist sicher auch in der ARD Videothek zu finden!

@27. Juni 2015 um 21:50 von odindonar

Vor vier Wochen hätte jenes Referendum viel Sinn gemacht. Jetzt ist aber "5 nach 12" und damit zu spät dafür, am 5.7. darüber abzustimmen, ob am 30.6. fällige Kredite bezahlt werden sollen.

Demokratie verliert nun einmal gegenüber mathematischen Zwängen:

Lake Mead geht das Wasser aus, weil nachhaltig mehr entnommen wurde als nach fließt.

Die Bevölkerung von LV oder LA kann noch so sehr demokratisch darüber befinden, dass noch genug Wasser in jenen Reservoirs sein muss:
Das ist irrelevant.

nun ja, hr. v hat um

zitat: "die Verlängerung um "einige Tage, einige Wochen" gebeten,"
ja, haben diese tage bzw. wochen die institutionen nicht schon ende februar gewährt?
wäre da nicht ausreichend zeit gewesen ein referendum durchzuführen.
ich finde es für die griechische bevölkrung äußerst schade, das ihre regierung m.e. nicht professionell handelt-nicht ihrem mandat entsprechend entsprechend handelt.
ich hoffe, das es doch noch einen "königsweg" bis montag 04:00 gibt.

"Fitz pass auf...!"

Nach allem, was wir bisher erlebten: Wer sagt denn, daß die jetzt verkündeten "letzten Worte" tatsächlich das absolute Ende sind? Zunächst hat mal jeder sein Gesicht gewahrt. Und dann gibts doch noch "überraschend eine Hintertür" ...

@23:11 von Bautechniker

>>
am Montag kommt die Wahrheit

Ich bin gespannt wie die Börsen am Montag reagieren werden oder ob der Handel ausgesetzt wird
<<

Warum sollten die Börsen am Montag den Handel aussetzen wo sich doch jeder Wertpapier-Händler übers Wochenende Gedanken machen kann ? Die Reaktion an den Weltmärkten werden bei weitem nicht so heftig sein wie sich viele EU Gegner das wünschen.

@22:56 von Bernd1

"Es waren die Parteifreunde von Papandreou die damals das Thema Referendum gestoppt haben!"

Es war maximaler Druck (sofortiges Einstellen der Hilfen) aus Brüssel, der PASOK hat einknicken lassen.
spiegel.de/wirtschaft/soziales/abgeblasenes-referendum-so-baendigten-merkel-und-sarkozy-die-griechen-a-795779.html

Und natürlich kann Tsipras erst abstimmen lassen, wenn das finale Diktat steht und nicht eher im nebulösen Raum.
Der Trick mit der MWST ist eher der der Umgruppierung der Steuerklassen für Produkte und nicht die Steuersätze selbst. Das Ende der Finanzhilfen aus dem "Rettungspaket" 2 ist ein willkürlich festgesetztes Datum. Es gibt keine sachlogische Begründung, die Laufzeit zu verlängern. Es geht ja nicht um eine Erhöhung des Kreditrahmens.

das schlimme ist doch nur...

dass das Ergebnis bereits seit Januar bekannt war. Verhandlungen hin oder her. Jedem logisch denkenden Menschen hätte klar sein müssen, dass es nur zu einem Ergebnis führt.

Dazu muss man weder Politiker noch besonders intelligent sein.

Aber wir haben wieder ein halbes Jahr überbrücken können.

Die Griechen tun mir leid, dass sie so eine desolate Regierung gewählt haben.

Die EU tut mir leid, dass sie 6 Monate Verhandlungen führt und hätte nichts weiter tun müssen als zu sagen: " Stopp! Verhandlungen hatten wir schon reichlich! Umsetzen, Punkt!"

@23:00 von grollo

Es handelt sich um reserviertes Geld, welches für die Griechenlandrettung vorgesehen war und nicht um irgendwelche Milliarden, die neu angefordert werden.
Die Argumentation einer Daueralimentierung trägt daher überhaupt nicht.

@ 22:29 von Laurisch-Karsten

>> Nur die Verhandlungen hat nicht die griechische Regierung für "beendet" erklärt. <<
Na ja, sie hat sich halt vom Verhandlungstisch weggeschlichen und den seit langem bekannten und vereinbarten Endtermin ignoriert - so was geht nicht einseitig! In letzter Sekunde wegen Volksbefragung eine Woche weitere ELA-Finanzierung , also Geld aller Bürger der anderen 18 Euro-Länder ... Das ist nicht sauber, der Volksbefragungstermin hätte schon vor Wochen initialisiert/vorbereitet werden können für HEUTE. Zufällig müssen so einer Vereinbarung auch andere Völker bzw deren Vertretungen zustimmen - aber das scheint wohl unwichtig zu sein...

Ich glaub, ich steh im Wald

Da gibt es doch einige Kommentare, die den schwarzen Peter bei EZB, ESM, Eurogruppe, IWF und allen anderen Eurostaaten suchen. Alle sind schuld, nur nicht Griechenland. Wenn selbst Junckers als Mentor von Tsipras das Handtuch wirft, dann spricht das schon eine deutliche Sprache. Und meiner Meinung nach sind die bisherigen Angebote der Gläubiger unverantwortlich. Jeder Euro Notkredit der EZB an griechische Banken und jeder Euro aus Hilfspaketen an Griechenland, muss von uns allen bezahlt werden, also auch von den Kommentatoren. Und ich bin unter diesen Umständen nicht damit einverstanden, dass unsere Steuergelder fortgesetzt verbrannt werden. Das ist eine riesige Bürde vor allem für nachfolgende Generationen, die das letztendlich bezahlen müssen.
Wenn mir ein Verwandter vorschreiben würde, zu welchen Bedingungen ich ihm Geld zu leihen habe, wären die Verhandlungen recht schnell vorüber.

ob Taggesschau opder

ob Taggesschau opder Brennpunkt -es ist ein oeeftnliches Programm und die Fragen, wie sie gestellt worden sind, sind suggestiv. Fue rmich hoert da unbefangener Jounralismus auf.
Und zu den Punkten Rentenkürzung und Mehrwertsteuererhöhung: vielleicht ist das einfach nicht genug. Was wissen Sie uber andere Forderungen der EU Gruppe. Man muss schon viel Zeit aufbringen, um ein umfassendes Bild der Diskussion zu bekommen (was will die eine Seite, was kann die andere eigentlich noch leisten?). Diese Art von Journalismus ist nicht sehr produktiv.

Wir wissen doch, wie das

Wir wissen doch, wie das griechische Volk abstimmen wird.

@23:12 von J_F

Auf welcher Grundlage hätte denn dann abgestimmt werden sollen?

Euro-Gruppe schützt Währungsunion... vor wem eigentlich?

Vor den Griechen etwa? Vor den Linken? Ich verstehe das nicht.

Vor den Amerikanern? Vor wem und damit auch vor was wollen die denn schützen?

"Wie die Märkte reagieren..." - "...am Montag..." usw. waren heute in allen Medien themenübergereifende Stichworte.

Schützen Sie also die Währungsunion Vor den "Märkten"?

Da muss ja selbst ich lachen!

@ 22:42 von AK47 Demokratie ade - ? Nee nee

>> Es kann ja auch nicht sein, dass ein Volk über seine Zukunft abstimmt, denn immerhin haben wir hier eine "marktkonforme Demokratie". <<

Über die eigene Zukunft selbstverständlich, aber nicht über die Hilfen der anderen !
Wäre interessant, wie diese anderen abstimmen würden, da dreht sich die Stimmung erheblich gegen weitere Dauerhilfen ohne erhebliche Eigenanstrengungen! Jahrzentelang haben nunmal die Griechen korrupte Parteien und Regierungen gewählt - warum sollen das die anderen ausbaden? Bei aller Freundschaft und gerngeschehener millardenteuren Hilfsbereitschaft.

@Goldenmichel

??? Ihr Kapital wird bereits kontrolliert, außer das, was sie unter ihrer Bettdecke versteckt haben :-)

Wir sind schließlich eben nicht in Griechenland und haben ein zumindest einigermaßen funktionierendes Fiskal-Wesen

Gelebte Demokratie ?

In einer Umfrage sprachen sich 69,7 Prozent der Befragten für den Verbleib in der Eurozone aus. Harte Sparmaßnahmen nähmen sie dafür in Kauf - das vermittelten uns Politiker und Medien.
Dann kündigt Ministerpräsident Tsipras an, die griechische Bevölkerung über die Reform- und Sparvorschläge der Geldgeber abstimmen zu lassen.
"Entsetzen (n-tv)“ in der - ach so demokratisch verfassten - Euro-Gruppe.
Und Eurogruppenchef Dijsselbloem: Das Athener Parlament müsse sich der Risiken bewusst sein, wenn es der Volksabstimmung zustimme.
Frage: Wovor fürchten sich Herr Dijsselbloem und die Euro-Gruppe eigentlich "bei einer so überwältigenden Mehrheit der Griechen für die Reform- und Sparvorschläge der wohlmeinenden Geldgeber“???

Varoufakis und Tsipras werden

Varoufakis und Tsipras werden in die griechischen Geschichtsbücher eingehen, als diejenigen, die dem griechischem Volk die letzte Würde genommen haben und Jugend die Zukunft.

@22:22 von Bernd1

Sie verstehen die Griechen einfach nicht. Es ging Syriza grundsätzlich um Solidarität und gegenseitigen Respekt. Es ging um griechischen Stolz und griechische Ehre. Also um viel grundlegendere Dinge als Rentenkürzungen oder Mehrwertsteuererhöhungen, wie Sie nun mantrahaft wiederholen.

Ja, nur nicht so aussehen lassen...

Es drängt sich einem unwiderruflich der Gedanke auf als wolle die griechische Regierung und Tsipras gar nicht im Euro bleiben nur will oder wollte man es jetzt ja nicht so aussehen lassen-
und jetzt kann man die Europäische Union (innergriechisch zumindest) so aussehen lassen als wären Sie die Schuldigen.
Die Griechen wussten aber nur zu gut Bescheid das diese Verhandlungsrunde zu einem Abschluss gebracht werden muß und wer außer einer Regierung sollte denn sonst verhandeln? Im übrigen die Volksabstimmungen bzw Refeerenden hätte er sich ja lange vorher überlegen können denn er (Tsipras) wußte selbst das der 30 Juni der letzte Termin war. Nun warum hat er denn nicht so geplant das ein Referendum noch zeitig dazwischen paßte?
Warum verhandelt er überhaupt wenn er dies ohne Volksabstimmung nicht kann und läßt die Verhandlungspartner das nicht wissen. Was Herr Tsipras machte ist menschlich ungemein mies gegenüber der Europäischen Union und so jemand kann kein Vertrauen mehr finden.

Ihr Kommentar zu Griechenland - Tagesthemen

28 gegen einen - DAS finde ich unfair. Wer hat denn diese griechische Regierung erpresst? Das war doch der IWF. Schon vergessen? Horst Köhler ist zurückgetreten, weil er klare Worte zu der Rolle des IWF gesprochen hatte. - Und Merkel, Schäuble und ihr Kabinett waren es doch, die unter künstlich geschaffenem Zeitdruck und mit dem "beruhigenden" Hinweis, dass vermutlich niemals gezahlt werden müsste, den ESM samt "Hebel" mittels Koalitionszwang durchgesetzt hatten.
Den Tagesthemen-Machern scheint es nur darum zu gehen, einseitige Schuldzuweisungen in Richtung Griechenlands zu äussern - und dabei sind es stets mehrere, die diese "Realität" schaffen. Richtig ist: Merkel und Co. haben das voll und ganz mit zu verantworten. Und so sollten die Tagesthemen auch fair berichten.
Aber zur Rolle von Merkel und Co. scheinen Sie als Tagesthemen-Macher völlig unkritisch zu stehen.

@ 22:49 von AK47 "@22:06 von LeoAurel "

"" den Kreditausfall. Dieses Risiko mußten die Banken für Griechenland nicht tragen ""

Geringfügiger Irrtum.

Der Schuldenschnitt betraf nur die privaten Banken, Pensionsvereine u.ä.! (Übrigens auch die griechischen Rentenversicherungsträger...) Und nebenbei unter anderm auch die zypriotischen Banken, die aus traditioneller Verbundenheit mit GR griechische Staatsanleihen hielten - Pech für Zypern (mit vielem Dank an GR)

Wird auch Zeit

Alles was man jetzt an Geld gibt ist weg, genauso wie das bereits gegeben wurde.
bin gespannt wenn für den nächsten Staat der Zeitpunkt der Wahrheit kommt.
und dann ??

Handel aussetzen?

Wieso das? Weil Griechenland 2 % des Börsenaufkommens ins Europa ausmacht?

Die Börsen lachen sich darüber eher schlapp, aber für die Möchtegern-Psychologen und Spekulanten natürlich ein gefundenes Fressen.

Wenn...

... es tatsächlich nicht noch zu einer Einigung kommen sollte, schießen sich beide Seiten ins eigene Knie!

Ein möglicher Grexit wird zu einer Destabilisierung Europas führen und kann daher nicht im europäischen und vor allem deutschen Interesse sein!

Ein gutes Signal für Europa als Ganzes

zeigt es doch, dass sich die Europäer in der Gesamtheit sich nicht von Links/Rechtspopulisten und Zockern auf der Nase herumtanzen lassen. Die Gemeinschaft ist zu wichtig, als das wir einen maroden und gescheiterten Spaltpilz weiter als Zocker und Spieler agieren lassen, denn schließlich spielten die Griechen - besser: die griechische Regierung - mit der Hilfsbereitschaft der Euro-Länder und der Europäischen Union als ganzes.
.
"Im Himmel ist Jahrmarkt".. damit hat sich die aktuelle Regierung wählen lassen,- den Bürgern die Realität zu beichten: dazu fehlt es dieser "Regierung" an Schneid und Mut, also plärrt man weiter das Liedlein vom "bösen Europa" und vergisst, das viele Finger auf die Griechen selbst weisen, wenn sie mit dem Zeigefinger auf alle anderen zeigen.
.
Ärgerlich nur, das man sich solange hat veralbern lassen von dieser populistischen Links/Rechts-Extrem - Regierung in Griechenland. Das war ein teures Zocken der Griechen. Für nichts.

So wird es ablaufen

Ich verstehe die gesamte Aufregung nicht. Es ist offensichtlich dass es einen Grexit nicht geben wird.
Zu groß ist für die EU, USA und NATO die Gefahr dass Griechenland in Richtung Russland und China abdriften könnte. Sollte es doch zu einer Griechenlandpleite kommen werden die Schulden Athens wahlweise auf Null gesetzt oder es erfolgt ein Haircut bis zu 50%. Danach macht Brüssel, IWF und die Weltbank den Geldbeutel auf, verteilt Hilfspakete und verschafft somit Griechenland einen Neustart. Das ganze aber innerhalb der Europäischen Union und mit dem Euro.
Die geopolitische Bedeutung Griechenlands ist viel zu groß, deshalb werden auch weiterhin Milliarden nach Athen fließen.

Tsipras hält Wort

Die Beschimpfungen der Medienvertretern und Politiker sind grenzenlos: Enttäuschung und Täuschung, verwirrend und deprimierend, Zocker und Schurken. Diese Begriffe gelten Tsipras und der griechischen Reformregierung. Grund: Der Politiker sagt vor und nach der Wahl das gleiche.

Das ist für unsere Politiker und Journalisten so ungewöhnlich, dass sie sich getäuscht fühlen. Die Weigerung sein Wahlkampfversprechen zu brechen empört sie. Das ist seltsam und sagt etwas über das Demokratieverständnis der Empörten aus.

Das Hilfsprogramm sei beendet. Das Referendum sei illegitim. Wer es glaubt wird selig.

@ 22:54 von MisterEde - wer hat den Ruin verursacht?

>> Tsipras muss jetzt entweder die griechische Demokratie opfern oder das Land wird von der ehemaligen Troika in den Ruin getrieben. <<

Bitte das Pferd nicht vom Schwanz her aufzäumen.

Da waren erst mal griechische Parteien, Regierungen, Bürokratien, Selbstbediener etc, die "großzügig" (zu sich selbst) mehr ausgegeben haben, als der Staat eingenommen hat.

Das waren nicht die anderen Europäer. Deren Steuerzahler helfen und helfen Griechenland, deren Geld wird vom griechischen Demokratieverständnis aufgesogen. Bei aller Hilfsbereitschaft...

Schutz vor wem eigentlich?

...vor Falschspielern, Amateuren, Spinnern;
oder schlicht und einfach vor (anderen) Banken und Prozessen, die - wie z.B. Geld abheben - total menschlich sind und gerade deshalb unkontrollierbar, also geradezu angsteinflössend erscheinen?
Der nächste denkbare Schutzschritt bestünde ja z.B. auch daraus, den Griechen das Geldabheben zu verbieten!

Wer auch nur einen Hauch von Ahnung über globale Geschäfte hat weiß, dass große Profite auch über Wetten gemacht werden, z.B. auf den Bankrott von Stadt, Land evtl. sogar Fluß!
Wenn das keine Spiele sind, was dann?!

Ich würde gern wetten, dass ca. 99% der Griechen keine Schuld an diesem Dilemma tragen und frage, warum die ihr Geld nicht abheben sollen?
Hier wird ja - wegen ein paar Euro - schon fast eine Art Volkshetze betrieben und DAS ist mehr als bedenklich!

Das Spiel geht weiter

Zufall, dass T. an einem Freitagen nach Schließung der Börsen eine Volksabstimmung ankündigt? V. fährt am Samstag nach Brüssel holt sich das erwartete Nein ab. Am Sonntag bleibt Zeit, um mit der EZB über die weitere Liquiditätsausstattung zu sprechen und ab Montag werden Kapitalverkehrskontrollen eingeführt. T. hat nach eigener Aussage genug Luft, um den formellen Staatsbankrott in den nächsten Wochen vermeiden zu können. Die Geldautomaten versiegen nach und nach und das griechische Volk stimmt in ein, zwei Wochen de facto über Euro oder Drachme ab. Wohlwissend, dass mit der Drachme auch schwerwiegende Einschnitte verbunden sind, stimmt die Mehrheit für das Verlängerungspaket. T. fliegt am nächsten Tag mit Volksauftrag nach Brüssel, trifft auf freudige Eurogruppe, macht alles fix, kann seine Koalition retten und er und V. bleiben im Amt. Und alles nur zum Wohle Griechenlands.

Griechenland will

Griechenland will demokratisch abstimmen und der Eurogruppe passt das gar nicht. Vielleicht sollte sich Griechenland andere, demokratisch gesinntere Partner suchen.

23:13 von Laurisch-Karsten

Wer sagt eigentlich dass ein kapitalistisches Europa wirklich das "Zukunftsprojet" ist das wirklich tragfähig ist für die Menschen? „
........
Die Mehrheit der europäischen Wähler in den EU Ländern, stimmen für ein soziales kapitalistische System in dem sie die kapitalistischen Parteien bevorzugt wählen.

Transferunion

Wenn es eine Transferunion gibt ist der Euro und Europa gescheitert.
Es war falsch eine Währungsunion zu machen bevor des eine einheitliche Gesetzgebung gab,
was soll den aus Deutschland transferiert werden.
2Billionen Schulden?

Grexit jetzt!

Aber den wollen unsere Politiker nicht.
Schäuble will Griechenland unbedingt im Euro halten.
Dijsselbloem erklärte, die Verhandlungen gehen weiter.
Draghi sagte, er werde auch weiterhin die griechischen Pleitebanken mit ELA-Krediten unterstützen.
Juncker sagte: Mit mit wird es keinen Grexit geben!
Varoufakis sagte: Die Deutschen können sagen was sie wollen, am Ende zahlen sie immer!
Merkel sagte: Ich (gemeint ist der deutsche Steuerzahler) werde alles tun, damit Griechenland gerettet wird.

Freier Fall an der Börse

@ Bautechniker:
"am Montag kommt die Wahrheit Ich bin gespannt wie die Börsen am Montag reagieren werden oder ob der Handel ausgesetzt wird."

In Frankfurt wird hoffentlich nichts ausgesetzt, ich kenne viele, die bei Kursabschlägen kaufen möchten.
Die griechische Börse wird allerdings wohl in den freien Fall übergehen.

Dieses Erdbeben ...

... wird Tsipras politisch nicht überleben. Als Mensch hoffentlich schon, aber nicht als Ministerpräsident.

Notkredite sofort stoppen

Die Notkredite müssen sofort gestoppt werden. Griechenland druckt Milliarden Euro ohne eigenen Gegenwert, also auf unsere Kosten. Das hat die EZB viel zu lange zugelassen.

Die gesamte Diskussion ist

Die gesamte Diskussion ist einfach gegenstandslos weil keiner der Kommentatoren weder die tatsächlichen Forderungen der EU, noch die Vorschläge seitens Athen kennt.

re ak47

"Bis jetzt verzeichnete Deutschland Einnahmen bei der Griechenlandrettung - über eine halbe Mrd. Euro."

Selbst wenn die Zahl stimmt (ich lasse das mal dahingestellt) sind das auf fünf Jahre verteilt mal gerade 100 Mio. pro Jahr.

Nicht wirklich eindrucksvoll im Bundeshaushalt von um die 300 Mrd.

"Aber Schäuble wird jetzt ein Problem mit seiner schwarzen Null bekommen, denn plötzlich werden die Schulden realisiert."

Wie und über welchen Zeitraum warten wir mal ruhig ab. Außerdem: Von Griechenland werden sie bestimmt nicht bezahlt, egal, ob jetzt nicht oder später nicht.

Ist ja auch komisch, wenn jetzt diejenigen vor dem Fälligwerden von Schulden warnen, die noch mehr Schulden für Griechenland in Kauf nehmen wollten.

Männer auf verlorenem Posten

Die Geschichte breitet das Mäntelchen des Schweigens über die, die das Fass über Jahre hinweg beharrlich gefüllt haben. Im Licht der Anklage stehen nachher leider nur die, die es zum Überlaufen gebracht haben. Und das sind nun mal Tsipras und Varoufakis.

In Kürze werden sie tragische Randfiguren und ihre Partei wieder eine Splittergruppe sein.

Überstrapaziertes Pathos

@ veda3:
"Es ging um griechischen Stolz und griechische Ehre. Also um viel grundlegendere Dinge als Rentenkürzungen oder Mehrwertsteuererhöhungen, wie Sie nun mantrahaft wiederholen."

Stolz und Ehre kann man aber auch mantrahaft überstrapazieren. Mit Stolz und Ehre macht man gute Hollywood-Filme, aber keine Politik. In die Politik muss man auch mal unbequeme Reformen durchsetzen. Aber Tsipras gefällt sich ja besser als stolzer und tragischer Held.

23:28 von Zwicke

Der Weg an den Verhandlungstisch steht den Griechen weiterhin offen.

@hyperbolos

die Berichterstattung ist suggestiv?

Sie ist vielleicht überzogen und man liest kaum noch was anderes, aber suggestiv wäre Frau Tzschäpe zu sagen, dass sie doch eigentlich nichts mit den NSU-Morden zu tun hatte, oder?

Den beiden Regierungsknallern von Griechenland muss ich nicht mit suggestiv kommen. Die sind weit ab von gut und böse und schlichtweg hinter dem Horizont!

re ak47

"Es gibt keine sachlogische Begründung, die Laufzeit zu verlängern."

Da liegen Sie falsch. Die Parlamente, z.B. der Bundestag, die dem 2. Hilfspaket zugestimmt haben, haben dem zugestimmt mit der Terminierung auf den 30.06.

Jede Verlängerung müßte durch diese Parlamente gehen.

War den Griechen natürlich auch bekannt. Insofern können Sie Ihre Schlüsse daraus ziehen, wie seriös eine Verhandlungsposition mit 'gebt uns einfach mal noch mehr Zeit' zu bewerten ist.

23:43 von Becks21

"Varoufakis und Tsipras werden in die griechischen Geschichtsbücher eingehen, als diejenigen, die dem griechischem Volk die letzte Würde genommen haben und Jugend die Zukunft."

Kann sein... Aber es kann auch sein dass die heutigen EU-Politiker und einige Staats- und Regierungschefs in die Geschichtsbücher als diejenigen eingehen, die die EU zerstört haben.

Auf Kurs

Wir haben zwar für den August Türkei gebucht, aber trotzdem bin ich auf den ersten Drachmen-Kurs gespannt.

Tür zu - Tür auf

Na das ging ja wieder schnell, vor zwei Stunden hieß es noch die Tür ist endgültig zu, nun tseht sie wieder weit offen .. bin schon gespannt was morgen früh ist.
Vielleicht ist die mysteriöse Tür dann gerade zugemauert oder ganz aus den Angeln gefallen ;)

Wie soll dieses Zauberstück funktionieren?

"Euro stabilisieren, Griechenland halten"
Das sind zwei Dinge, die sich gegenseitig ausschließen.

Wie soll dieses Zauberstück funktionieren?

Kredite haben nun mal Zinsen

@ AK47:
"Bis jetzt verzeichnete Deutschland Einnahmen bei der Griechenlandrettung - über eine halbe Mrd. Euro."

Na und?
Das sind nur ganz normale Zinsen und die Zinsen aller Kredite der Eurostaaten an Griechenland sind unter Marktniveau. Es gibt keinen Grund sich darüber ernsthaft zu beschweren, es sei denn man wäre grundsätzlich gegen Zinsen. Aber Kredite ohne Zins ist wie Arbeiten ohne Lohn. Das macht man nicht für Fremde.

Angst vor d. Referendum oder vor d. Rettung v. Syriza?

Wenn Herr Varoufakis und Herr Tsipras wissen (laut letzter griech. Umfragen), dass sie davon ausgehen können, dass die Mehrheit der Bevölkerung jetzt den Auflagen der Kreditgeber zustimmen würde, obgleich die Regierung rät, diese Auflagen abzulehnen, dann würden sie damit die Regierung Syriza retten können. Die griech. Bevölkerung würde nämlich dem zustimmen, dass die Wahlversprechen auf Grund der harten Haltung der Gläubiger nicht eingehalten werden KÖNNEN.
Damit würde ein Ziel diverser EU-Politiker und Gläubiger nicht errreicht werden, nämlich die neue griechische Regierung zu stürzen.
Deshalb die abrupte Ablehnung der kurzen Fristverlängerung, und der Verteufelung des beabsichtigten Referendums, welches inhaltlich doch für die Auflagen der Troika entschieden worden wäre.

Refendum zur Absicherung der Regierung Syriza

Wenn die Bevölkerung mehrheitlich den Auflagen der Troika zustimmt, stimmt sie auch zu, dass die Regierung Syriza die Wahlversprechen auf Grund der erpresserischen Politik der EU nicht halten kann. Dann wird sie diese Regierung auch weiter unterstützen.

Parteische Medien

Die beiden größten Medienkonzerne Bertelsmann und Springer werden von 2 Frauen geführt die eng mit Merkel befreundet sind. Eine kritische Distanz zu Merkels EU-Politik fehlt weitgehend.

Die öffentlich-rechtlichen Medien sind keine Staatsmedien die einseitig im Sinne der Regierung berichten. Freie Medien berichten ausgewogen und unparteiisch und ermöglichen es dem Bürger sich selbst ein Meinung zu bilden.

Das Vertrauen in die Medien schwindet zunehmend. Das Interview von Herrn Roth und Herrn Schäuble habe ich als unausgewogenen und parteiisch wahrgenommen. Roth: Fühlen sie sich von Tsipras getäuscht? Schäuble, verweist darauf, dass Tsipras vor und nach der Wahl das Spardiktat ablehnte. Roth: Sie wurden also getäuscht.

Politik und Medien stellen die neoliberale Wirtschaftspolitik der EU als alternativlos dar. Innerhalb der Wirtschaftswissenschaften ist sie aber umstritten. Vor allem amerikanische Ökonomen kritisieren die Austerität.

Notkredite nur mit Auflagen

Bevor die EZB weitere Notkredite gewährt sollte sie zur Bedingung machen, dass Griechenland Kapitalverkehrskontrollen einführt. Sonst wird es für die EZB sehr teuer.

Am Ende geht's immer gegen die Presse

@ Initiative Neue...:
"Politik und Medien stellen die neoliberale Wirtschaftspolitik der EU als alternativlos dar."

Sorry, das ist doch offensichtlich Quatsch.

der ehemalige Chef des IWF gibt Tsipras recht..

Strauss-Kahn ehemals Chef eines Teils der Gläubiger nennt aktuelles Troika Programm (das er einst mit initiierte) "gescheitert"..und sagt auf diese Weise .."sorry" zum griechischen Volk.

"Prolonging the current failed program, extend(ing) economic hardship beyond reason and prolong(ing) the agony and the divisive tensions between debtors and creditors would be disastrous."

He concluded: "These are mistakes that Europe has experienced too many times in its history to repeat them."

Er empfiehlt Mut sich zu ungewöhnlichen Schritten Seitens der Gläubiger zu bekennen und z.B ein ein zeitliches Moratorium anzubieten wo GR keine Schulden zürückzahlt aber auch keine Kredite bekommt.

Wohlgemerkt das ist eine Stimme die mal zu Troika gehört hat !

Nicht logisch

@ Iwano:
"Wenn die Bevölkerung mehrheitlich den Auflagen der Troika zustimmt, stimmt sie auch zu, dass die Regierung Syriza die Wahlversprechen auf Grund der erpresserischen Politik der EU nicht halten kann. Dann wird sie diese Regierung auch weiter unterstützen."

Da fehlt mir son bissl der logische Zusammenhang. Wenn die Bevölkerung sich auf die Seite der Troika stellt, dann kann Tsipras seinen Hut nehmen.
Aber vermutlich muss er seinen Hut sowieso nehmen.

@Iwano

Es ist ja nicht so, dass die griechische Regierung von den Fristen nichts gewusst hätte. Zudem vergessen viele, dass die Kreditkonditionen mit der vorhergehenden griechischen Regierung vertraglich vereinbart waren, und Syriza jetzt nachträglich die Konditionen ändern will. Trotzdem sind die Gläubiger dem griechischen Staat massiv entgegengekommen. Meiner Ansicht nach war dieses Entgegenkommen ohnehin schon fragwürdig und gegenüber uns Steuerzahlern nicht vertretbar. Wenn aber Tsipras in letzter Minute ein Referendum ins Spiel bringt, fehlt mir jedes Verständnis.
Griechenland kann nicht erwarten, dass die Menschen anderer Eurostaaten für seine Ausgaben bezahlen. Da kann ein Referendum ausfallen wie es will.
Was daran erpresserisch sein soll, müssen Sie mir noch erläutern.

Nur bisschen verschuldet

@ Initiative Neue...:
"Innerhalb der Wirtschaftswissenschaften ist sie aber umstritten. Vor allem amerikanische Ökonomen kritisieren die Austerität."

Mit Blick auf die Staatsverschuldung der USA bekommt der Satz aber einen reichlich schalen Beigeschmack.

Griechen Saga

Endlich hat sich Europa wiedergefunden.
Endlich wird Klartext gesprochen.
Endlich wieder mit einer Stimme.
Wenn ein geschundenen Volk in großer Not auf den Falschen setzt, ist das schon zu verstehen.
Wenn dieser dann wissentlich zum Dank sein Land, und damit alle, die auf ihn gehofft hatten, ins Elend stürzt, dann steht Ideologie oder Größenwahn , aber ganz sicher keine Menschlichkeit dahinter.
So stelle ich mir den Dienst am eigenen Volk in Gruselfilmen vor.
Schuld haben immer die anderen -- das sollte nun doch langsam auch dem letzten Griechen klar sein

@J_F

Dee erste Schuldenschnitt für GR war ein Lacher!Schon damals konnten nan sich ausrechnen, dass der nicht reicht.
Die Banken haben natürlich gewonnen. Bei einer Pleite hätten sie 100% abschreiben können. So nur 40%.

Keine weitere Verschuldung mehr

@ Hollowman:
"Er empfiehlt Mut sich zu ungewöhnlichen Schritten Seitens der Gläubiger zu bekennen und z.B ein ein zeitliches Moratorium anzubieten wo GR keine Schulden zürückzahlt aber auch keine Kredite bekommt."

Die EU hat ja gerade beschlossen, dass Griechenland keine Kredite mehr bekommt. Und zurück zahlen kann es auch nicht. Wir wären uns damit also einig.

Wird die europäische

Wird die europäische Bevölkerung geführt und zwar durch die sogenannte Volksvertreter. Steif und fest wird von "Reformen" erzählt, obwohl damit nur Massnahmen gegen die Bürger gemeint sind, die schon 5 Jahre die Karre immer tiefer in den Dreck fahren.
Was für eine Volksverar...
Deprimierend ist nur, dass gerade in Dtl. So viele auf die Propaganda reinfallen

re Hollowman

Mag ja sein, dass Strauss-Kahn seine Meinung geändert hat.
Ein Punkt fehlt aber in der Gleichung. Selbst wenn Griechenland ein Moratorium für Tilgung und Kreditzinsen eingeräumt würde, hätte es immer noch ein Ausgabenproblem. Mit anderen Worten müssten die Gläubiger, also auch wir, den Griechen Geld für ihre Ausgaben zur Verfügung stellen. Dazu wäre ich persönlich nicht bereit, weil Griechenland in den vergangenen Jahren weder Finanzflucht, Steuerhinterziehung, noch Korruption, etc. angegangen ist.
Außerdem frage ich nich was denn die Alternative zur Sparpolitik ist. Mit billigem Geld den Markt zu überschwemmen und auf Pump zu leben, ist offensichtlich keine Lösung wie Japan und die USA beweisen.

@Karwandler

Da muss nichts mehr durch europäische Parlamente, da die Verlängerung keine fiskalische Wirkung hat.

Und auch wenn konservative Boulevardzeitungen es behaupten, geht es nicht um mehr Geld sondern nur um die Rahmenbedingungen.

Leute beruhigt euch. Da wird

Leute beruhigt euch.

Da wird jetzt nur noch ein bischen blabla verbreitet, ansonsten sind die Griechen raus.
So wie früher die Aussätzigen.
Sonst passiert da garnix mehr.
Wenn ihr was sinnvolles tun wollt:
packt Care Pakete, die Griechen werden sie brauchen.

Und was lernen wir daraus?
Beiße nicht die Hand, die dich füttert!

@der Rückspiegel

Erpresserisch ist, dass an der Sparpolitik, d.h. an der weitere Verarmung und Verelendung der Bevölkerung festgehalten werden soll, obgleich seit Jahren feststeht, dass sich die griechische Wirtschaft dadurch nicht wird erholen können. In welchen Punktern sind Ihrer Meinung nach die griechischen Gläubiger der griech. Regierung entgegengekommen, die wirklich zur Belebung der Wirtschaft und zur Verbesserung der Situation der Bevölkerung beitragen würden?

Wer zahlt?

@ AK47:
"Dee erste Schuldenschnitt für GR war ein Lacher!Schon damals konnten nan sich ausrechnen, dass der nicht reicht.
Die Banken haben natürlich gewonnen. Bei einer Pleite hätten sie 100% abschreiben können. So nur 40%."

Wir Bankkunden durften es trotzdem bezahlen.

Martin Schulz sagt die Unwahrheit

Der Parlamentspräsident Martin Schulz behauptet im ARD- Brennpunkt, man habe großzügige Angebote gemacht, vor allem solle die MwSt nicht erhöht und die Renten nicht gesenkt werden. Das ist gelogen (oder Unwissenheit?), der Originaltext der Eurogruppe ist einfach zu googlen.

unglückliche Formulierung

"Wenn die Bevölkerung sich auf die Seite der Troika stellt" ist eine etwas unglückliche Formulierung. Natürlich wird sie sich nicht "auf die Seite der Troika" stellen, sie wird allenfalls die AUFLAGEN der Troika akzeptieren.
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Und da sie eben nicht auf dieser Seite steht, gibt es auch keinerlei Anlass, sich gegen Tsipras zu positionieren.
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Aber ich glaube eh nicht, dass sich das griechische Volk von den EU-Oberen positionieren lässt.
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"Griechenland kann nicht erwarten, dass die Menschen anderer Eurostaaten für seine Ausgaben bezahlen." Da haben Sie recht.
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Richtig ist aber auch "Bestimmte Kreise können nicht erwarten, dass die Menschen in Europa ihre Taschen füllen". Und "Die Banken können nicht erwarten, dass die Menschen der Eurostaaten Zwangsgarantien für ihre Profite geben.
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Griechenland hat nur einen geringen Anteil an der Misere. Der Neoliberalismus hat schlicht versagt. Falls er denn überhaupt je das Wohl der Menschen im Auge hatte. Indizien dafür sehe ich keine.

Parlament hat das letzte Wort

@ AK47:
"Da muss nichts mehr durch europäische Parlamente, da die Verlängerung keine fiskalische Wirkung hat."

Durch den Bundestag muss es auf jeden Fall. Die für Dienstag angesetzte Sondersitzung wird aber jetzt nicht mehr gebraucht.

Schulz sagt vermutlich wie's is

@ Fridolin:
"Der Parlamentspräsident Martin Schulz behauptet im ARD- Brennpunkt, man habe großzügige Angebote gemacht, vor allem solle die MwSt nicht erhöht und die Renten nicht gesenkt werden. Das ist gelogen (oder Unwissenheit?), der Originaltext der Eurogruppe ist einfach zu googlen."

Dann ist er aber nicht original. Die Eurogruppe hat keine Rentensenkung gefordert und die Vorschläge zur MWSt waren nur Vorschläge.

Ich vertrete nicht unbedingt

Ich vertrete nicht unbedingt die Meinung von einigen Kommentatoren dass die EU das Beste ist, was den Menschen in Europa passieren konnte.
Der Ausgangsgedanke war sicherlich gut, genau so gut wie der der Kommunisten in Russland. So wie es aussieht hapert es bei der Umsetzung. Die EU erinnert mich jetzt mehr und mehr an die Sowjetunion - Zusammenhalt mit allen Mitteln. Die UdSSR hat es 70 Jahre lang geschafft, mal sehen wie lange es die EU schafft.

re iwano

"ausgehen können, dass die Mehrheit der Bevölkerung jetzt den Auflagen der Kreditgeber zustimmen würde, obgleich die Regierung rät, diese Auflagen abzulehnen, dann würden sie damit die Regierung Syriza retten können. "

Also indem die Bevölkerung GEGEN den Rat der Regierung abstimmt, wird diese Regierung bestätigt.

Man kann nur staunen, welche abenteuerlichen Konstrukte hier präsentiert werden.

re ak47

"Da muss nichts mehr durch europäische Parlamente, da die Verlängerung keine fiskalische Wirkung hat."

Sehen sämtliche Berichterstatter allerdings anders.

Schutz vor sich selbst! Das kann nicht Europa sein oder?

Europa ist eine so schöne Idee und ich liebe es Europäer zu sein, auch weil ich mich als Bürger meines Landes quasi in etwas nächstmöglich Größeres einbringen kann, was viele Menschen aus anderen Länderen auch so sehen und aus diesem Grund für Europa sind.

Die Menschen mögen sich und finden wenig Gründe, Bürger Irlands, Zyperns, Griechenlands, Spaniens, Italiens etc. buchstäblich zu diskreditieren, nur weil deren Geld-Verwaltung nicht so schnell, so global oder effektiv ist wie "der Standard".

Ist Europa nicht mehr als dieser Markt- und Geldverbund, gerade so, als hätte es die Bankenkrise niemals gegeben!?

Im Artikel ging es um Schutz. Schutz vor wem bzw. vor was, warum?

MEIN Europa wäre beweglich, nicht so starr - als wär's ein Naturgesetz.
Es würde in einem souveränem Auftritt nicht auf den Wortlaut von Verträgen beharren.
Es wäre tatsächlich großzügig, irgendwie locker mit seinen Schluris, wohl wissend, dass wir alle zusammen gehören!
Es würde Größe beweisen!
Ich warte drauf!

Die griechische Finanzkrise ist alt, sie bestand schon immer. Wären unsere Ökognomen ehrlich gewesen, hätte man GR niemals in die Euro- Zone aufnehmen dürfen. Nun aber sind sie drin, und drohen heraus geworfen zu werden. Warum? Weil die Griechen im Januar die falsche Partei gewählt hatten.

Machen wir uns doch nichts vor: Im Dezember hatten die Griechen die gleichen Probleme wie jetzt. Das dürfen wir nicht vergessen. Nea Dimokratia und Pasok haben den gesamten Schlamassel verstärkt! Die Bürger suchten nach einer sinnvollen Alternative...

Die einzige sinnvolle Alternative, die ich sehe, ist es, der griechischen Regierung etwas Zeit zu geben.
Wer da immer vom "Fass ohne Boden" wettert, sollte seine Wut lieber in andere Richtungen lenken. Die gr. Regierung "muss" endlich Vermögende gerecht besteuern? Das "versuchen" wir seit etwa 25 Jahren. Staatsverschuldung senken? Wenn es nur darum ginge, wäre ich gern ein Grieche...

Schulden sind überlebenswichtig im System

Wer von den Griechen fordert ihre Schulden zurückzuzahlen, hat von unserem Schuldgeldsystem keine Ahnung.

Da ich unseren Finanzminister nicht so einschätze, besteht die Frage:
Was will Herr Schäuble wirklich von Griechenland?

@00:56 von AK714

"Aber Kredite ohne Zins ist wie Arbeiten ohne Lohn. Das macht man nicht für Fremde."

Einlagen bei Schweizer Banken in Franken werden negativ verzinst. Also ist es kein Naturgesetz, das ein Kredit Zinsen bringen muss. Es steht im Belieben des Gläubigers. Und hier setzen die Griechen völlig zurecht an.

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