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In den Krisenjahren hat sich die ungleiche Einkommensverteilung in den führenden Industrie- und Schwellenländern deutlich erhöht - außer in Deutschland und Österreich. Nach einer OECD-Studie ist die Einkommensschere hier auf dem gleichen Stand wie vor der Krise.
In fast keinem anderen Land wird so viel operiert wie in Deutschland - das hat nicht immer medizinische Gründe. Eine Ursache könnte die sogenannte Fallpauschale für Krankenhäuser sein. Die Kassen fordern nun Änderungen und auch Gesundheitsminister Bahr will Fehlanreize vermeiden.
Die Weltwirtschaft erholt sich. Doch die OECD rechnet damit, dass die Eurozone dieser Entwicklung hinterherhinkt. Deutschland allein könne daran wenig ändern. Allerdings werde die deutsche Wirtschaft im ersten Halbjahr kräftig wachsen. Ganz anders sieht es in Frankreich und Italien aus.
Restriktiv, kompliziert: Deutschlands System für die Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland hat ein Imageproblem. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der OECD. Dabei seien die Hürden niedriger als in anderen Industrienationen und der schlechte Ruf nicht gerechtfertigt.
Deutschland hat Fortschritte bei der Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt gemacht: Einer OECD-Studie zufolge haben junge Zuwanderer hierzulande bessere Chancen, einen Job zu finden, als in vielen anderen Industriestaaten. Doch auch dort hat sich ihre Arbeitssituation verbessert.
Noch sind die USA die größte Wirtschaftsmacht, in vier Jahren könnten sie aber von China abgelöst werden. Dies geht aus einer Langfristprognose der OECD hervor. Demnach rückt China gemeinsam mit Indien in die Liga der führenden Industrienationen auf. Deutschland gehört zu den Absteigern.
Der OECD-Bildungsbericht rügt die deutsche Bildungspolitik mit einer negativen Bilanz. Jeder fünfte deutsche Jugendliche erreiche nicht das Bildungsniveau seiner Eltern, "Abwärtsmobilität" nennt sich das. Doch Kritiker lenken ein - schließlich könne man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Neben der Euro-Krise werden beim G20-Gipfel im mexikanischen Los Cabos auch Strategien zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit diskutiert. Für Deutschland gab es dabei am Rande Lob vom OECD-Generalsekretär Gurría. Die deutsche Partnerschaft zwischen Unternehmen, Gewerkschaften und der Politik sei ein "Erfolgsbeispiel".