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Die USA stehen vor einer Wende in der Energiepolitik. Durch Fracking könnte das Land seinen Öl- und Erdgasbedarf für die nächsten 200 Jahre decken. Für Präsident Obama ist der Aufschwung der Energiewirtschaft ein Geschenk: Es könnte ihm bei den Haushaltsproblemen helfen.
Deutsche Firmen trotzen der Schuldenkrise in Europa. Sie verkauften im Jahr 2012 Waren im Wert von fast 1,1 Billionen Euro an internationale Kunden. Die deutschen Exporteure steigerten damit die Rekordmarke aus dem Vorjahr nochmals deutlich. Nur in die Euro-Staaten wurde weniger ausgeführt.
Der Außenhandel hat 2012 neue Rekordwerte erzielt. Die deutsche Wirtschaft führte bereits bis zum November Waren im Wert von mehr als einer Billion Euro aus. Allerdings gab es Ende des Jahres einen ersten Dämpfer - Im- und Exporte lagen im Spätherbst im Minus. Ökonomen glauben an einen kurzen Einbruch.
Die meisten Konjunkturforscher haben zuletzt ihre Prognosen gesenkt. Die Bundesbank rechnet sogar mit einem Einbruch der Wirtschaftsleistung im Winter. Ganz anders die Forscher des gewerkschaftsnahen IMK: Sie verdoppelten nun ihre Wachstumsprognose für 2013. Die Industrie stützt diesen Optimismus.
Der deutsche Exporthandel verzeichnet Rekordwerte. 2012 werden 1103 Milliarden Euro Umsatz erwartet. Die Euro-Länder spielen für die Exporteure eine immer geringere Rolle, während der Anteil der großen Schwellenländer am deutschen Ausfuhrgeschäft schnell wächst.
Noch nie haben die Länder der Europäischen Union so viel Abfall exportiert. Innerhalb der EU nutzen die Mitgliedsstaaten die Recycling-Entsorgungseinrichtungen ihrer Nachbarn für Sondermüll. Ungefährliche Abfälle werden teuer ins außereuropäische Ausland verkauft.
Nach dem Allzeitrekord im März hat die deutsche Exportwirtschaft im April einen leichten Dämpfer bekommen. Die Ausfuhren gingen um 1,7 Prozent zurück. Im Vergleich zum April des vergangenen Jahres stand unter dem Strich aber noch ein deutliches Plus. Sorgen bereitet die sinkende Nachfrage der Euro-Staaten.