Kommentare

Spürbare Verbesserungen?

ja, beim Management sind bis zu 10% drin. Diejenigen, die die Arbeit machen, dümpeln mit 2 bis 3% dahin. Toller Schlichterspruch, ganz im neoliberalen Credo, die zu verscheißern, die den Wohlstand schaffen.

Ich hab ja jetzt nur flüchtig drübergeschaut,

aber irgendwie sieht es aus, als würden die höheren Besoldungsgruppen auch am Meisten bekommen.
Wäre es nicht gerade am Schlausten und ein gutes Zeichen gewesen, erstmal die unteren Besoldungsgruppen besserzustellen?

Perfekte Info ...!

Ich begrüße diese sehr gute detailierte
Liste , die uns d. tagesschau freundlicherweise z. V. stellt .
Mein Kompliment .
Das ist perfekte Info f.d. Bürger .

Mindestlohn

Der durchschnittliche Erzieher bekommt dann gerade mal das doppelte des Mindestlohns, für eine anspruchsvolle und meistens schwierige Tätigkeit am lebenden Menschen. Schon dieses Angebot ist eine Unverschämtheit. Der staatliche Mindestlohn sollte nicht unter 1500 netto liegen. Und davon das Doppelte wäre für Erzieher angemessen. Als Einstiegsgehalt. Zusätzlich ist eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich um mindestens 30% zur Entlastung dringend geboten. Aber Hauptsache wir kaufen noch mehr Waffen und unterstützen Diktatoren in der 3. Welt, die uns dann die bedauernswerten Flüchtlinge schicken. Der DB -Vorstand hat sich mal eben 175% Gagenerhöhung gegönnt, die Abgeordneten 10%. Und jede internationale Firma betrügt uns um die Steuern. Die EU verschenkt jeden Monat 60 Mrd € an Banken. Generalstreik ist machbar.

Da hat die ganze Streikerei

Da hat die ganze Streikerei nur einen kleinen Schluck aus der Lohnpulle gebracht - und man fragt sich, ob das überhaupt sein mußte. Die Progression wird auch davon wieder einen Teil abzwacken. Als Erfolg sind etwa 50 Euro zu feiern. Verärgerte Eltern, die nun eine Vorstellung davon haben, was bei der Betreuung ihrer Kinder so verdient wird, gibt es gratis.

Schlichterspruch?

Die Mehrheit der Erzieher, Sozialarbeiter usw. wird in den unteren Gehaltsgruppen sein.
Ich empfehle den Schlichterspruch abzulehnen.

Verärgert?

Warum sollten Eltern verärgert sein, wenn sie wissen wie schlecht Erziehungspersonal bezahlt wird. Im Gegenteil wird dieser Streik, der hoffentlich weitergeht, die Eltern anspornen und ermutigen ebenfalls für gerechte Löhne zu streiken. Wer für weniger als 1500€ netto arbeiten muß, wird betrogen!

nun muss aber auch mal gut sein!

Ich sehe, dass sogar den absurden Forderungen nach 2 Gehaltsklassensteigerungen nachgekommen wurde. Der Streik auf den Schultern aller Eltern muss nun endlich ein Ende haben! Mit dem Schlichterspruch kann man sich wirklich zufrieden geben!

...Es gibt immer zwei Seiten der Medaille

Nichts gegen die Menschen, die in einer Kita arbeiten. Die machen Nähe zu alle einen guten Job.
Aber: Nahe zu alle Kommunen, sind dermaßen verschuldet, dass das Geld, was für eine Erhöhung ausgegeben wird auch wiederum irgendwo eingespart werden muss.
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Erzieher sind nun mal keine Personen, die einen Hochschulabschluss haben. Es muss auch eine adäquate Differenzierung zwischen Grund-/Hauptschullehrern und Erziehern da sein.
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Zu Beginn einer Berufsausbildung setzt sich jeder Mensch damit auseinander, was der Beruf einem später circa Vergüten wird. Und diese Lohnpensum bewegt sich seit es eine Kita gibt eher im Unteren/Mittleren Bereich.

@D.Menz

Ich finde es sogar gut, dass in dem Vorschlag nicht die ganze Gleichmacherei - u.a. durch das Weglassen des sonst oft anzutreffenden Fixums - weiterführt.

Die höheren Stufen werden sonst unattraktiv für die Beschäftigten. Z.B. wie bei den Schulleitern an der Realschule. Ein Haufen mehr Aufwand im , aber finanziell praktisch kein Vorteil. Viele gute, engagierte und geeignete Lehrende sehen nicht ein, sich diesen Mehraufwand aufzuhalsen.

Auch bei den Richter(inne)n (R1) bzw. A13-Beschäftigten. Ständig rücken die tiefen Eingruppierungen auf. Früher lag der Abstand zwischen der tiefsten und der höchsten Gruppe bei 800%. Bis zum heutigen Tage ist er auf knapp 400% zusammengeschrumpft. Man sieht es an den geforderten Einstiegsnoten. Die sind in manchen Bundesländern auf 6,5 Punkte und tiefer gesunken. Früher waren sie mal bei 9. Die Privatwirtschaft wird für die gut Ausgebildeten mit "guten" bis sehr guten Abschlüssen zunehmend interessanter. Dem Staat geht Potential verloren.

ach so..

Streik tut immer weh und nur so wird sichtbar, was eine Arbeit Wert ist. Natürlich trifft es Eltern. Ihre Solidarität ist kaum zu erwarten, denn sie bekommen letztendlich immer nach was sie fragen. Wir Erzieherinnen und Erzieher, Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen allerdings machen das durch Verzicht möglich. Verzicht zeitigt Kampfgeist, weil es Zeiten gibt, in denen nur über die Schmerzebene etwas zu erreichen ist. Streik ist das Mittel der Wahl.

An Bildung sparen

Es ist erwiesen das besonders in der ganz frühen Erziehung des Kindes an meisten Bildung gebracht werden. Nicht um sonst machen Erzieher im Durchschnitt eine 5 Jährige Ausbildung. Man sollte doch gewährleisten, das unsere Zukünftigen Steuerzahler die beste Ausbildung von motivierten Arbeitskräften bekommt.
Allgemein sehe ich ein wachsende Problem nicht nur in Deutschland aber auch in der ganzen Welt. Die Einkommen gehen immer weiter auseinander. Dabei ist kein Manager besser als ein Handwerker und beide sind leicht zu ersetzen. Diese ungerechtigkeit scheinen schwer nur mit Streiks einzelner Berufsgruppen zu gehen. Vielleicht sollte man die Steuern überdenken und ein neue Steuerstufe einführen, wo die Megareichen kräftig zu Kasse gebeten werden.

Genervte Eltern auch mit auf die Straße!!!

Wieviel verdienen denn die Eltern, die sich eine KiTa in einer Großstadt leisten können. Sicherlich nicht nur so wenig, wie die Einstiegsgehälter aus den hier genannten Tarifgruppen. In meiner Stadt schlägt das mit ca 400€ pro Monat für Ganztag zu buche.Meine Frau ist deswegen zu Hause, weil sie gar nicht so viel verdienen könnte dass sich das rechnet. Ich möchte aber gleichzeitig auch eine meinem hohen Bildungsansprüchen gerechte Erziehung haben. Und die bekomme ich wohl kaum von unterbezahlten Fachkräften! Also liebe Eltern, macht Euch klar, was Euch mehr wert ist: eine gute Erziehung, die ihr selber leisten könntet, wenn ihr nicht arbeiten geht, oder gutbezahlte Erzieher, wo Euer Kind gut betreut wird. Damit sich in dieser Gesellschaft was ändert, wofür der Staat Geld ausgibt (Waffen, Banken) etc., empfehle ich jedem Elternteil, gleich mit auf die Straße zu gehen. Ich hoffe, die Streiks gehen bis zu den Sommerferien wieder weiter! Ich sage das als Vater: Schlichtung ablehnen!

Sozialarbeiter

Betrachtet man das Ergebnis der Schlichter, ist insbesondere daraufhinzuweisen, dass die Sozialarbeiter kaum profitieren. Dies gilt insbesondere für die Mitarbeiter im Jugendamt die für den Kinderschutz verantwortlich sind und die Garantenstellung inne haben. Die eingeführte Gehaltsstufe S14 die für die Garantenstellung gemacht wurde, unterscheidet sich zur S12 noch um gerade mal knapp 10,00 Euro.
Sollte Verdi hier zustimmen, sollte sich anschließend nicht gewundert werden, wenn Sozialarbeiter/innen nicht mehr bereit sind diese Verantwortung in Jugendämtern zu tragen.
Hier MUSS nachgebessert werden!

@20:05 von Corvus_Salix - 5 jährige Ausbildung von Erziehern?

"Nicht um sonst machen Erzieher im Durchschnitt eine 5 Jährige Ausbildung."

Laut Agentur für Arbeit dauert sie im Schnitt 2-3 Jahre. 5-6 Jahre dauert sie bei Teilzeit.

Vergleich mit der realen Berufspraxis

Vergleich aus der Realität: Bis zum 30.04.2015 habe ich als Sozialarbeiter im Asylbereich gearbeitet. Bezahlung nach EG 10, Stufe 6 = 4284.42 €. Ab 01.05.2015 arbeite ich wieder nach über 15 Jahren im Jugendamt. Bezahlung: SuE 14, Stufe 6 = 4105.57 €. Differenzbetrag beläuft sich auf 178,85 €. Alles Bruttobeträge. Ich erhalte nach wie vor bis zu Angleichung meine vorherigen Bezüge nach EG 10, Stufe 6, aber ich denke das ich mit Recht behaupten kann, dass ich die Tätigkeiten vergleichen kann. In der Verwaltungstätigkeit musste ich keine Berichte f. d. Familiengericht schreiben, keine Stellungsnahmen wegen Sorgerechtsstreitereien, keine Inobhutnahmen unter "Polizeischutz", keine häuslichen Gewaltfälle, keine Garantenhaftung u. damit auch "keine unruhigen Nächte". Hinzu kommt das ich den Job eines Sozialarbeiters im Jugendamt mit der Tätigkeit vor 15 Jahren vergleichen kann: Es hat sich verdammt viel zum negativen verändert.. Und die Bezahlung meiner Kollegen ist ein Witz...

@17:34 von D.Menz

"irgendwie sieht es aus, als würden die höheren Besoldungsgruppen auch am Meisten bekommen.
Wäre es nicht gerade am Schlausten und ein gutes Zeichen gewesen, erstmal die unteren Besoldungsgruppen besserzustellen?"

Immer wieder wird betont, wie viel doch unsere Erzieher leisten und das wir die "Besten" brauchen, um unsere Kinder zu betreuen. Wieso sollte man dann diejenigen relativ gesehen am meisten belohnen, die die geringwertigste Ausbildung haben und eben weniger Interesse gezeigt haben, sich selbst weiterzubilden? Ich möchte mit der Aussage keine Arbeit abwerten, aber eine schwierigere und längere Ausbildung muss auch mehr wert sein als eine einfachere oder kürzere.

Im Übrigen mag der kurze Blick täuschen, denn während die Kinderpfleger in der ersten Entgeltgruppe 61€ mehr erhalten, erhalten die Erzieher in Entgeltgruppe 1 nur ca. 55€ mehr. Das ist nicht nur relativ, sondern auch absolut gesehen eine geringere Steigerung.

Verstehe ich die Tabelle nicht?

Verstehe ich die Tabelle nicht, oder viele Kommentatoren die Tragweite nicht?
S6 Stufe2 = 2589,62€
S8a Stufe2 = 2623,00€
Es steht weiter, dass die Geltungsdauer 5 Jahre sein soll.
Ich weiß nicht, wer die Kommentare schreibt und meint dass die Erzieher damit zufrieden sein sollen.
Ich muss mal fragen, ob diese Kommentatoren sich mit einer Gehalts oder Rentenerhöhung von 33€ über 5 Jahre zufrieden geben würden.
Ich finde das lächerlich.

Systemkonform

Ein guter, systemkonformer Kompromiss! Lohnsteigerungen und Neueinstufungen für einen Ausbildungsberuf mit mittlerem Schulabschluss - und wahrscheinlich für die Arbeitgeber, also die öffentliche Hand, noch bezahlbar.
Wollen wir mehr in Bildung und damit die Zukunft unseres Landes investieren, so muss das System insgesamt überdacht werden. Erzieher sollten dann ein Studium absolviert haben, somit auch höhere Schulabschlüsse vorweisen und natürlich auch eine höhere Besoldung, ähnlich Grundschullehrern, bekommen. Aber das ist sicherlich Zukunftsmusik, wenn nicht gar Utopie.

@thomas

Der Anspruch an die Pädagogen in den Kindertagesstätten hat sich in den letzten 10 Jahren dermaßen erhöht dass die meisten der Pädagogen diesem nur durch jährliche Fortbildungen gerecht werden können.
Ein paar Stichworte: Elternberatung, Sprachförderung, Motopädagogik, Zahlenland, Bewegungsbaustellen, Entwicklungspsychologie, Musik, Theater, Erste Hilfe etc.. Diese Fortbildungen werden dann auch noch zum größten Teil aus der eigenen Tasche finanziert oder in der Freizeit absolviert da der Arbeitgeber eine Freistellung abgelehnt hat.
Ach ja, die sehr gut vorbereiteten Kinder gehen dann auf die Schule, die sich die Lorbeeren für das schulreife Kind einheimst.

Eine Anpassung an die Grundschulgehälter der "verbeamteten" Kräfte ist längst überfällig aber sicherlich nicht zu bezahlen da es ja wichtiger ist ein Flughafen zu bauen den keiner benötigt.

@D.Menz

Die höheren Besoldungsstufen bekämen nur mehr, wenn die Stufen gleich bleiben würden.
Meine Frau (Leitungsbereich einer Kita) hat jetzt bei einem Infotreffen von Verdi erfahren, dass sie jetzt zwar in eine höhere Entgeltgruppe kommt aber gleichzeitig auch zwei Stufen tiefer eingruppiert wird. Bedeutet für sie in Zukunft 140,-- € weniger im Monat.
Den anderen Leitungskräften geht es auch nicht besser.

Systemkonform?

@ Hildesheimer2014:
"Ein guter, systemkonformer Kompromiss!"

Was wäre den ein nicht systemkonformer Kompromiss? Oder bringen wir es auf den Punkt: Wer soll ihn bezahlen?

Einigungsempfehlung

Erreicht werden soll eine Aufwertung des Berufes!
Wir benötigen auch in Zukunft Erzieher. Aber wer will ihn unter den Voraussetzungen noch erlernen?
Kaum noch jemand! Wie sieht dann die Bildungsempfehlung der Zukunft aus?
Also, es geht nicht nur um das hier und jetzt! Es geht um die Zukunft unserer Kinder die noch nicht einmal das Licht der Welt gesehen haben.

Sind wir ein so armes Volk?

Das BPI beträgt zur Zeit 2.9 Billionen Euro. Diese Leistung wird von rund 40 Mio Vollzeit-Beschäftigte erbracht. Das es auch Habtagsstellen gibt, sind also mehr als 40 Millionen Bürger damit beschäftigt. Wenn jeder gleich viel bekäme, was genau so falsch ist wie die jetzige Ungleichheit, würde jeder 72.500 Euro im Jahr erhalten, Netto wohl gemerkt. Der Mindestlohn sollte die Hälfte nicht unterschreiten, und wer unsere Kinder hütet, sollte im Schnitt den Durchschnitt erhalten. Wir haben aber entschieden zu viele, insbesondere Großaktionäre, die das 1.000-fache und mehr absahnen. Das ist nicht leistungsgerecht, das ist Betrug an denen die die Leistung erbringen.

@WiPoEthik und @Hildesheimer2014

... ihren Ausführungen kann man nur anschließen.

Ferner sollte man/frau sich mal den Brutto.Netto.Rechner des öffentlichen Dienstes ansehen, dann wird man schnell erkennen, das insbesondere ab den dritten Stufen sooo schlecht gar nicht verdient wird. Und man/frau darf auch die sonstigen Leistungen nicht unter den Tisch fallen lassen, die Arbeitnehmern der Privatwirtschaft in vergleichbaren Gehaltsstufen nicht zur Verfügung stehen. Ob bei den Kündigungsfristen, besseren Kreditkonditionen, Versicherungstarifen, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, um nur ein paar Punkte zu nennen.

Es gibt viele Bereiche, bei denen auch Angestellte des öffentlichen Dienstes bessergestellt werden. Dies könnte man ruhig mal monetär bewerten, dann sähe ein Vergleich schon anders aus...

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