Ihre Meinung zu: Gabriel im Bericht aus Berlin: "Die Geduld mit Athen geht zu Ende"

14. Juni 2015 - 17:39 Uhr

Die Kanzlerin hat sich festgelegt: Sie will Griechenland um jeden Preis im Euro halten. Doch in der Koalition wächst die Kritik an Merkels Kurs. Im Bericht aus Berlin schloss SPD-Chef und Vizekanzler Gabriel nun eine Rettung um jeden Preis aus.

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Kommentare

Wenn doch eine Einigung mit Griechenland kommt, bedeutet das:

1. Wir verzichten ganz offiziell auf Milliarden. Das wird - schön reden, damit das Wahlvolk es nicht so merkt - „Unschuldung“ genannt. Dass wir auf unsere Milliarden verzichten!

2. Dafür, dass wir - bei einer Einigung - auf Milliarden durch „Umschuldung“ verzichtet haben, geben wir den Griechen weitere Milliarden. Und uns wird gesagt werden, dass sei nur ein Kredit.

3. Bis in einigen Jahren wieder „Umgeschuldet“ werden wird. D. h. wir dann offiziell auf das Geld verzichten, das Merkel den Griechen in den nächsten Monaten geben will.

4. Da „umgeschuldet“ wird, haben wir mehr Schulden und die Griechen auf einen Schlag viel weniger. Deshalb müssen sie auch keine echten Reformen machen.

5. Damit Merkel uns das Ganze als Erfolg verkaufen kann, muss Tsipras erzählen, dass er sparen will.

Selbstredend, ohne dass das griechische Parlament so etwas beschließt.

Also wer führ ins jetzt an der Nase herum?

Tsipras oder Merkel?

Wir können nur hoffen, Gabriel verhindert diesen Irrsinn.

gabriel erklärt

Die schmierenkomödie noch! Dabei steht immer fest griechenland wird finanziert koste es was es wolle!

Da hat der Siegmar mal Recht

Die Aussage, man wolle Griechenland "um jeden Preis im Euro halten", ist das Dümmste, was passieren kann, weil man damit Griechenland bestimmen lässt, welcher Preis das sein würde.

Merkel geht es anscheinend gar nicht mehr um eine für Deutschland tragbare Lösung, sondern nur noch um persönliche Gesichtswahrung.

Vielleicht mal wieder den Text des Amtseides rekapitulieren wäre eine gute Idee ...

Das ist doch sonnenklar,das unsere Kanzlerin

auf jeden Fall im € Raum halten will.
Ansonsten müsste sie wohl eigene schwere Fehler eingestehen.
Ein Land wettbewerbsfähig machen, heisst doch nicht, man schmeisst immer mehr Geld in ein Fass ohne Boden. Nach dem Motto, je mehr um so besser.Den Vorgängerregierungen von Szyras wollte man partout nicht weh tun und sagen , was Sache ist. Ausserdem hat sie es gut verstanden, das wohl eher die Banken gerettet worden sind als Griechenland selbst.Aus ihrem eigenem Selbstverständnis heraus,ihre marktkomforme Demokratie,aber auch war das voraussehbar.
Nun wo jetzt eine nicht genehme Regierung an der Macht ist,die begriffen haben, das man Schulden ,nicht mehr mit quasi aufgedrängten und weiter leichtfertig vergebenen Krediten bedienen kann,heisst es nun haltet den Dieb.
Aber alles Schnee von gestern.Eine für beide Seiten akzeptable Lösung, die Griechenland das Licht am Ende des Tunnels sehen lässt,muss her. Sonst wird das nix.

Wer übernimmt die Verantwortung?

Das Griechenland austreten wird, weiß ja jeder und ist auch keine wirkliche Überraschung.

Nun aber zu dem viel wichtigeren Teil: Wer übernimmt in unserer Regierung die Verantwortung für die Veruntreuung von Steuergeldern?

Schmierentheater ohne Ende

Nachdem Frau Merkel vor wenigen Tagen noch Tsipras fast um den Hals gefallen wäre vor Freundlichkeit, muss der Vizekanzler jetzt offenbar den Bad Cop geben.

In Athen lacht man sich wahrscheinlich über beides schlapp, und für den Rest der Welt ist die EU sowieso nur noch ein Lachnummer.

Gibt es langsam ein Erwachen ?

"" SPD-Parteichef und Vizekanzler Sigmar Gabriel hat eine Rettung Griechenlands "um jeden Preis" ausgeschlossen. Im Bericht aus Berlin sagte Gabriel, nicht nur die Zeit laufe ab, sondern in vielen Teilen Europas sei auch die Geduld zu Ende. In der griechischen Regierung säßen Leute, "die glauben, dass die Angst vor einem Ausscheiden Griechenlands so groß ist, dass wir alles mitmachen. Das wird nicht passieren, wir lassen uns nicht erpressen." ""
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Vielleicht doch noch eine späte Einsicht das es so nicht weitergehen kann.M.M.

Wann hat die Kanzlerin gesagt "um jeden Preis"?

Sie hat im Rahmen von Verhandlungen gesagt, dass der Austritt aus dem Euroraum und (!) aus der EU "keine mögliche Option" ist. Ist es auch nicht. Solange man noch Optionen hat, gehört der Grexit nicht dazu. Es geht ab 30. Juni aber nicht um Optionen, sondern um Fakten. Wenn nur einziges Euroland der Fortführung der Hilfen widerspricht, gibt es gar keine Optionen mehr. Sondern nur noch das Faktum des Default. Ob dann der Verbleib im Euroraum (ein Austritt aus der EU steht sowieso nicht zur Debatte) noch eine Option ist, wird man dann sehen müssen - es hat noch nie einen Staatsbankrott innerhalb einer Währungsunion gegeben, man muss erst einmal sehen, wie so was ablaufen kann. Ich gehe davon aus, dass dies in den Finanzministerien und der EZB derzeit untersucht wird.

Erklärungen helfen nicht

Hartes Durchgreifen ist die einzige Option

So lange geredet wird herrscht die Geduld vor, da hilft mehr reden auch nicht

Griechenland-Gespräche vorerst gescheitert - Surprise, Surprise

Griechenland-Gespräche vorerst gescheitert - Surprise, Surprise ...

Dass Griechenland sich immer noch in der Krise befindet, kommt für
mich sehr unerwartet. Schließlich haben uns unsere EU-Granden und
unsere Journalisten gebetsmühlenartig erzählt, dass
1. der Euro ein Friedensprojekt ist
2. Griechenland schon längst die Krise bewältigt hat
3. D und Europa vom Euro profitieren
4. Tsipras eine "überzeugende Reformliste" vorgelegt habe (Februar!)
5. Griechenland auf einem guten Weg sei (Primär-"Überschuss")
6. die Gespräche mit der Eurogruppe erfolgreich verliefen
7. die EU sich um die "Bekämpfung der Arbeitslosigkeit" kümmere
... und dass jeder, der all dies in Zweifel zieht, ein
"Rechtspopulist", ein "unsolidarischer Egoist", oder gar "Nazi" sei
(siehe AfD)

EIn Hoch auf die "Experten" aus Brüssel und auf die ehrliche,
umfassende und kritische Berichterstattung der Medien, die immer ein
realistisches Bild der Eurokrise gezeichnet haben!

Grundsätzlich warnte der

Bundeswirtschaftsminister dass die Politik sich lächerlich machen könnte.

Hat sie schon.

Wird noch ein wenig gedroht?

Bevor Gabriel und Merkel unsere Hosen dann wieder herunterlassen.

Und noch mehr Milliarden springen lassen.

Als dank dafür, dass Griechenland im Euro bleibt.

Wieso konnten wir Deutsche, bei dem vielen Geld das wir für Griechenland haben, uns nicht eine fähigere Regierung leisten?

wir lassen uns nicht erpressen

jetzt nicht Gabriel, aber sonstwer hat auch gesagt: "Mit mir wird es keine Maut geben."
Echt lustiges Völkchen in Berlin!

Ausgerechnet das Dickerchen

Unsere Geduld mit Sigmar, der sPD und ihrer Arbeiterverräterei, incl. TTIP, ist schon lange zu Ende. Also was solls.

Wie Menschen manipuliert werden....

Sozialdemokraten, genauso wie Konservative, sollten sich gegenüber der neuen griechischen Regierung mit Vorwürfen sehr, sehr zurückhalten. Wer hat das Land denn über Jahrzehnte in die Sche..e geritten? Wem verdankt Griechenland die Arbeitslosigkeit von 60 % bei Jugendlichen ? Wer hat tausende von Ärzten entlassen ? Wer hat Löhne bis zu 40 % gekürzt ? SYRIZA nicht. Die Troika auf Befehl Merkel war es!!!....Einfach mal ruhig sein, Herr Gabriel!

Frau Merkel ist das

Frau Merkel ist das Sprachrohr der USA und der freien Marktwirtschaft. Wie stark Herr Gabriel ist, wird man demnächst sehen.
Vor Illusionen sei gewarnt.

Griechenland läßt sich nicht erpressen: Es scheint

weder der GroKo noch der EU zu passen, dass
eine Regierung sich nicht dem (asozialen) Diktat der Finanzmärkte unterordnet, sondern seine Wahlversprechen umsetzen will.

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