Kommentare - Weltbank-Prognose: Eurozone erholt sich schnell

10. Juni 2015 - 22:43 Uhr

Die Weltbank sieht die Eurozone im Aufwind. Sie korrigierte ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr deutlich nach oben. Nach unten ging es hingegen mit der Vorhersage für die Weltwirtschaft. Für die Entwicklungsländer sieht die Weltbank Probleme heranziehen.

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Aufwärtstrend

Der Aufwärtstrend der Eurozone ist nach den Meldungen der vergangenen Tage und Wochen ja gut nachvollziehbar. Sogar Russland könnte sich wirtschaftlich etwas erholen.

Aber mit den Entwicklungsländern sieht es schlecht aus, wenn sie es nicht schaffen, ihre Märkte zu öffnen und zu liberalisieren und für ein stabiles und verlässliches Investitionsklima zu sorgen.

Die Weltbank sitzt in Washington

und hat ihren Sitz gleich neben dem IWF.

Beide werden von den USA dominiert.

Aus geostrategischen Gründen wollen die USA nicht, dass Griechenland die Eurozone verlässt. Koste es Deutschland (Achtung: ein Wirtschaftskonkurrent, der auch schon mal ausgespäht wird), was es wolle.

Und die Botschaft der Weltbank lautet: die Eurozone erholt sich schnell.

Also müssen die Politiker alles unternehmen, die Eurozone so belassen, wie sie ist. Also mit Griechenland.

Im Endeffekt eine Prognose um Merkel zu helfen: gegen den Widerstand Schäubles Griechenland weiter Milliarden zu schenken.

Denn mit oder ohne im Euro zu sein: Griechenland kann seine Schulden so und so in absehbarer Zeit nicht begleichen.

Und das Recht, die Schulden zurückzufordern, ist da. Egal ob GR im oder außerhalb des Euros ist.

Also ist es eine Lüge zu behaupten, nur wenn wir weitere Milliarden an GR zahlen, bekommen wir einmal Geld zurück.

Und für mich ist die Meldung der Weltbank manipulativ.

Sie betreibt US-Politik.

Wieso klärt die TS ihre Leser nicht darüber auf,

wer die Weltbank ist?

Sie ist nämlich eine US-dominierte Organisation. Die in der Vergangenheit oft US-genehme Wirtschaftspolitik betrieben hat.

Wenn sie der Eurozone so, wie sie nun ist, eine gute Zukunft vorhersagt - unterstützt sie damit Politiker wie Merkel, die Deutschland in die Griechenfall geritten haben.

Ein Geschenk Obamas an Merkel?

Denn Merkel setzt gerade Europas Frieden auf das Spiel. In dem sie Griechenland weitere Milliarden geben will. Ohne Gegenleistung der Griechen.

Weil sie so den Zusammenbruch Griechenlands hinausschieben kann. Der ihren Ruf schädigen könnte.

So werden wir weiter Milliarden verlieren müssen. Bis Merkel in Pension ist und nicht mehr Kanzlerin.

Und Obama hilft ihr mit seiner Weltbank.

Meine subjektive Meinung.

Aber hielten die Großen nicht schon immer zusammen? Auf kosten von Hunderten von Millionen Bürgern?

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