Kommentare

"Spezialisten"

Und wer wird das neue Netzwerk einrichten? Dieselben Spezialisten, die heute noch nicht ausschließen können, dass weiterhin Daten abfließen?

....vergessen wurden.

Und solche Leute wollen uns TTIP als "sicher"verkaufen.

Die haben ja noch nicht einmal ihr eigenes Haus im Griff!

kann man nicht einfach die

kann man nicht einfach die Festplatten formatieren... einmal einen Datenschnitt machen.... ?

Wie dem auch sei, wundert es mich, dass die Anlage noch nicht stillgelegt ist, wenn es heisst, dass die Attacken offenbar weitergehen (?????)

nichts hören nichts sehen einfach weiter machen wäre ja keine neue Doktrin der Politik.
Na ich bin auch nicht dumm, natürlich wird die Arbeit da lahm gelegt, aber vor 30 Jahren hatten wir schliesslich auch keine Computer.

Ich frage mich ernsthaft

Welch schwerwiegende Sicherheitslücke es nötig machen sollte das komplette System zu terminieren.

In der IT Welt ist das ein Versagenseingeständnis das seinesgleichen sucht!

Aber auch hier wird wiedermal die Geheimhaltung vorgeschoben so das man nur spekulation und Verschwörungstheroien vorschub leistet...

Schön albern...

"Bundestags-Kommission für den Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechniken (IuK-Kommission)".
Das sagt doch alle aus über den Zeitgeist der Betroffenen/Beteiligten, oder?! Ach ja, Das ist ja immer noch alles "Neuland", wie Frau Merkel einst bemerkte...
Ich bin keine IT-Experte, aber mit meinen 38 Jahren und täglichem Umgang mit PCs und deren Peripherie bilde ich mir ein, hier mitreden zu können.
Weil die Hacker mittlerweile Admin-Rechte haben, muss das Netzwerk also aufgegeben werden und ein neues aufgebaut werden?! Mit neuer Hardware selbstverständlich; denn der Feind ist ja in der alten... Und die Kabel! Wenn die ersteinmal verdorben sind, müssen die alle raus!
Hoffentlich stellt sich nicht heraus, daß das Gebäude auch aufgegeben weden muss...

Echt albern...

Weil TTIP und das

Weil TTIP und das Bundestagsnetz haben ja so viele Gemeinsamkeiten. Einfach mal überall Meinungsmache betreiben auch wenns damit nix zu tun hat. Wird tatsächlich Zeit, dass das Netzwerk neu aufgesetzt wird, aber ein paar Abgeordneten Daten sind ja keine sicherheitsrelevanten Infos, bei denen man gleich wieder auf Papier und Kuli umsteigen muss. Fragt sich nur warum da kein konsequenter Gegenhack stattfindet...immer dieses Zögern.

Sollen sie mal machen

Wenn wir Geld für ein Projekt wie MEADS haben, dann kann man doch ein paar Peanuts für IT ausgeben.
Hoffentlich etwas stabiler und mit einer vernünftigen Kostenkalkulation, aber das wäre nun wirklich die falsche Stelle um Geld zu sparen - andererseits; ein transparentes System hätte auch was ;-)

Ha-Ha-Ha

...was sind das den für IT Fachleute? Sitzen die Vieren jetzt im Kabel fest? Oder laufen die Server noch auf Windows3?

Ja, so klingt Schadenfreude.

Mit anderen Worten: Es geht weiter so und keiner hat einen Rat, was zu tun ist!

Da wird uns doch wieder nur die eine Hälfte der "Wahrheit" aufgetischt...

Wie ist das denn

Wenn Abstimmungen stattfinden dann geschieht das doch auch digital und somit über dieses Netzwerk.

Manipulationen sind doch dann nicht ausgeschlossen.

Alles im Griff. Ihre Bundesregierung.

Nur gut, daß alles Andere so richtig gut funktioniert im Bundestag.

Die superexperten

Vom bdi. Das sind doch am ende die die den ganzen mist verbockt haben. Auch sonst sind die in jüngerer zeit nicht unbedingt mit belsstbaren Aussagen aufgefallen.

Bitte?!?!?

"es könne zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden, dass aus dem Bundestags-Netzwerk noch immer unbemerkt Daten abfließen."

Wie wäre es dann mal mit Stecker ziehen, Netzwerk stilllegen und Datenklau stopen?

Ich meine mich dunkel dran zu erinnern, dass es mal eine Zeit ohne Internet und Netzwerke gab und ich glaube wir haben diese Zeit ganz gut überlebt. Ist es nicht etwas fahrlässig einfach in kauf zu nehmen das weitere Daten geklaut werden??

Wie das Militärnetz

Das IT-Netz des Bundestags sollte die gleiche Sicherheitsheitsanforderungen erfüllen die Militärnetze.

Wäre es sinnvoll zu prüfen ob die IT-Vernetzung der Militärs bereits unterwandert wäre?

Schmunzel...

Möglicherweise haben sich unsere "Freunde" einfach nur, äh, verhackt...
Kann ja mal passieren.

Großer Ausverkauf unserer Sicherheit - alles muss raus

Eigentlich müssten wir bei den vielen Sicherheitsdebatten und den ewigen Nörglern der Linken hier dazu übergehen, die Abgeordneten mit Zettel und Kugelschreiber auszustatten.

20.000 neue Computer + Nebenkosten sind nun wirklich kein Peanuts. Ich hoffe man geht auch den Hinweisen nach, bei denen Systeme von Linken und Grünen besonders im Fokus der Angriffe gestanden haben sollen. Vielleicht sollte man von befreundeten Abgeordneten aus anderen Ländern auch sorgfältiger mit Computer Zubehör umgehen und die USB "give aways" mit den bunten Putin Bildchen nur noch zum Hausgebrauch nutzen.

Bei den zunehmend geschürten Debatten zum Datenschutzwahn sollte nun zumindest der eine oder andere dann gemerkt haben, wie wichtig ein Schutz ist. Dazu gehört auch die Stärkung unserer Sicherheitsdienste.

Vielleicht aber ist das auch gewollt und es wird im Rahmen der Völkerverständigung absichtlich eine Offenheit geschaffen, die anderen dann Vorteile verschafft und uns dann Unsicherheit und Kosten.

EU-weite Ausschreibung ..

Alles auf RESET u. neu aufspielen ,
dann funzt d. Kiste wieder .....,
Minimaler Aufwand ,
o. sind .
Abgeordneten dazu zu dämlich ?
ach ja, dafür Nicht zuständig ...
Hoffentlich EU-weite Ausschreibung
aber bitte nur f.d. Neuaufsetzen !

Hardware ist tadellos intakt ,,,,

Oder hat einer d. involvierten eine
IT-Fa. ?
freihändige Vergabe ............?

die gesamte Regierungskaste
ist nur noch Trauerspiel, selbst d.
ausland wendet sich angewidert ab, nicht nur wg. BER S21 u.Co. ...

Mit was wird denn da gearbeitet ?

Wahrscheinlich mit Windows XP ;-)

Wer soll denn das neue Netz einrichten?
Am besten gleich die NSA.
Dann kann man wenigstens nachfragen von wem denn der nächste Netzangriff kommt.

"""In dem Dienst werden die Parlamentsrechner, insgesamt mehr als 20.000 Stück, als Netzwerk organisiert. Die Angreifer haben somit Zugriff auf beliebige Systeme des Bundestages sowie auf alle Zugangsdaten der Fraktionen, Abgeordneten und Bundestags-Mitarbeiter."""

Da fühle ich mich echt sicher in unserem Land.

Normalität ist erreicht.

Zu viele Personen, zu viele Interessen, zu viele Geheimdienste: Ein Netz wie das des deutschen Bundestages sollte man ohnehin besser als kompromittiert ansehen.

Verzeichnisdienst

"Verzeichnisdienst". Mehr Information braucht man nicht, um zu raten, welches Produkt von welcher Firma aus welchem Land hauptsächlich betroffen ist.

Stecker ziehen

Man könnte sich ja auch mal fragen, warum muss eigentlich jeder der ca. 20.000 Rechner ans internet angebunden sein?? Wenn ein abgeordneter meint,er müsse unbedingt ins Internet, dann kann er das doch mit seinem privaten Laptop tun.
Bevor man darüber nachdenkt was mit dem Netzwerk passieren soll, würde ich als Bundestagsverwaltung, vielleicht mal einigen Spezies des Computer Chaos Clubs anbieten, gegen ein angemessenes Honorar, die Sache mal zu durchleuchten.
Anderer Vorschlag: in jedem Ministerium 1 Staatssekretär streichen und dafür nen wirklich kompetenten IT-Spezialisten, dort installieren.
Und es flißen immer noch Daten ab? Ja, dann mal den Stecker ziehen und gezielt nach dem Datenleck oder trojaner oder was auch immer suchen.

Dumm gelaufen

Was ist daran so schlimm, wenn die NSA Admin Rechte hat im Bundestagsnetzwerk.
Man hat uns doch gerade erst erklärt, dass wir die Zusammenarbeit gaanz dringend brauchen; sie ist alternativlos sozusagen. Außerdem - wer nichts zu verbergen hat.....

Ist doch mal eine ehrliche Ansage

Wer würde den bei einem großen eierlegenden Wollmilchnetz den Kopf aus dem Fenster halten und rufen: 'Ist wieder alles sicher. Weitermachen!'

Kasperski findet Würmer die sich in der Firmware von Festplatten einnisten. Cisco sendet Router an Pseudo-Adressen, damit die Router nicht gezielt abgefangen und manipuliert werden.

...also ich kann mir durchaus vorstellen, dass so ein Neustart mit frischen Komponenten Sinn ergibt. Vielleicht auch schon rein betriebswirtschaftlich.

Und vor allem: Ich würde mir in der Folge mehr Sensibilität bei den Abgeordnet wünschen.

Das ist eine Chance die IT-Sicherheit zum Chefthema zu machen, oder?

Angebot einholen

Wie ich hörte sind die Experten von der NSA sehr gute Netzwerkadministratoren.

Sie sollten das doch in den Griff bekommen. Zumindest ihre Spuren besser verschleiern, wenn sie da am downloaden sind.

Wundert mich, dass das so lange dauert

Es wundert mich, dass es so lange gedauert hat bis erkannt wurde, dass die aktuelle Infrastruktur eine Katastrophe ist. Ein neues System muss wenige klar definierte Übergänge in das Internet haben. Und wer wie im Bundestag "Bring your own device" erlaubt, muss dafür sorgen, dass Arbeitsgruppen, Fraktionen, Ausschüsse, und Parlamentarierbüros voneinander abgeschottet werden. Zudem muss klar sein, dass Rechner, Handys, Tablets, USB-Sticks usw. kompromittiert sein können. Das geht natürlich nicht so gut mit Windows-Domänen-Service und schon gar keine zentrale Stelle. Da ist es besser separate virtuelle Netze einzurichten und darin nur jene Services zuzulassen, die der Nutzer braucht. Man kann auch dafür sorgen, dass Nutzer in mehreren VPNs gleichzeitig sind solange deren Rechner in der Lage sind das auch entsprechend zu routen. Outlook Express sollte verboten werden oder zumindest auf MS Exchange verzichtet werden.

Könnte evtl. sogar billiger sein!

All die IT Experten hier im Forum müssen sich auch vor Augen halten, was das an Personalaufwand und Mannkosten bedeutet, tausende Systeme zu kontrollieren, zu formatieren, neu aufzusetzten und zu administrieren. Wobei erfolg hier nicht garantiert ist, weil irgendein DAU MdB es nicht schafft, sein durchseuchtes Notebook abzugeben und sich einen tag später wieder ins Netzwerk einzuloggen - alle Arbeit für die Katz!

Wenn das Netzwerk wirklich so durchseucht ist, wie es die Meldung andeutet, ist guter Rat teuer - im wahrsten Sinne der Worte.

Da ist es im Zweifelsfall günstiger, alle Altgeräte zu sperren, einzusammeln und einzustampfen und mit neuer Hardware bei Null zu beginnen. Das so frei gewordene Personal kann sich darum kümmern, die Backups zu säubern.

Allerdings: die Ursache des Problems sitzt letztlich vor dem Bildschirm - nicht dahinter!
Wenn der internet-ausdruckende MdB das nächste mal wieder einen Anhang der E-Mail "Sexy Sarah" öffnet, beginnt das ganze Spiel von vorne!

@Keyalha: Antwort

Wahrscheinlich sind nicht nur die PCs und Server verwanzt bis runter zum BIOS, sondern auch Router, Switches usw. Da bleibt bei geschlossenen Systemen einfach nur noch verschrotten und neu kaufen.

Vielleicht ist damit aber auch etwas anderes gemeint. Nämlich den Aufbau des Netzes auf physikalischer und logischer Struktur. So mit mehr virtuellen Netzwerken, sodass sie nach dem Einbuchen in das Netzwerk erst mal nur bis zum Access Point oder Router kommen. Alles andere wird dann in verschiedene VPNs verlagert, sodass jeder Rechner nur begrenzten Zugriff hat. Endgeräte muss man nämlich bei so einer Organisation ähnlich behandeln wie das Internet selbst. Das ist aber eigentlich nicht neu, aber die Bundestags IT hat das bestimmt nicht so gemacht. Wäre ja auch zu einfach gewesen.

Nach einem Monat...

stellt man fest, daß die gesamte IT-Infrastruktur des Bundestags kompromittiert ist und seitdem ungehindert teils geheime Daten abfließen.
Gleichzeitig beschwert sich die Regierung regelmäßig über den Umstand, daß Informationen aus dem BND-UA an die Presse weitergeleitet werden.
Wer ist hier für den gravierenderen Geheimnisverrat verantwortlich?
Nur gut, daß im Namen der Terrorabwehr demnächst die Vorratsdatenspeicherung wieder eingeführt werden soll.
Ich lach' mich tot.

EGAL, WAS die machen

DIe NSA wird immer "mitten drin" sein. Ich habe den Eindruck, der Angriff war fingiert, um ein neues System finanziert zu bekommen.

"Braucht der Bundestag ein

"Braucht der Bundestag ein neues IT-Netz?"
Falsche Frage...
Seit WANN bräuchten wir ein anderes IT Netz als ein Windows Basiertes?
Antwort: Seit etwa dem Erscheinen von Win 98
Wenn wir uns endlich von der Microsoft UND der Apple Architektur abwenden haben sich 90% der Begehrlichkeiten von NSA, MFS und ähnlichen in Staub aufgelöst.
Am besten ein Unix Derivat.

@transarena

"Am besten gleich die NSA.
Dann kann man wenigstens nachfragen von wem denn der nächste Netzangriff kommt."

Hihi, das nenn ich mal einen alltagstauglichen Vorschlag.

Und die NSA wird ihren Freundschaftsdienst dann wahrscheinlich
"proactive, aggressive preferred friend support" (PAPFS) nennen.

Nette Hacker

Es waren vermutlich russische Hacker, die dem Venehmen nach nicht ohne Billigung des russischen Geheimdienstes an die Arbeit gehen. Mir ist das offen gestanden wesentlich sympathischer, als dass uns die NSA hackt.

Artikel fachlich vollkommen inkompetent geschrieben

Die Aussage "Der Bundestag braucht möglicherweise ein komplett neues Computernetzwerk." ist einfach nur irrsinnig.

Ein Computernetzwerk besteht laienhaft ausgedrückt aus Geräten (wie Rechnern, Switches usw.) und Kabeln.
Nun scheinen auf den Rechnern Programme zu laufen, die u.U. noch unbefugt Daten nach außen senden.

Deshalb zur Klarstellung:
1. Wenn das der Fall ist, dann müsse weder die Rechner, noch andere Geräte ausgetauscht werden. Somit braucht niemand ein neues Computernetzwerk.
2. Wenn die IT-Experten dort nicht überblicken, welche Daten aus dem Netzwerk nach außen (in das Internet) versendet werden, dann sind das keine IT-Experten.
3. Wenn ein Betriebssystem (und es handelt ich hierbei um Windows) den Administratoren nicht die Information darüber gibt, was nach außen gesendet wird, dann ist das ein schlechtes Betriebssystem.
4. Wenn 2. und 3. Zutrifft, dann sollte man die Systeme neu und besser einrichten.

Letzteres ist eine Bankrotterklärung der IT-Verantwortlichen!

Nebelkerze

Es ist zwar denkbar, dass Kernkomponenten des Netzes kompromittiert wurden, sagen wir, jemand hat die Lieferung eines Switches abgefangen und die Firmware kompromittiert oder Chips ausgetauscht oder Festplatten mit modifizierter Elektronik (die Chips auf der Platine sind letztlich auch bloß Mikrocontroller, auch denen kann man "Zusatzfunktionen" unterjubeln, wenn man weiß, wie). Die Behauptung, man könne nicht sagen, ob Daten abfließen ist allerdings eine Bankrotterklärung sondergleichen: Client-Logons sperren damit nichts über Mobilnetze raus oder rein geht, kompromittierte Systeme nach divide-and-conquer eingrenzen, an den Gateways sniffen, wo Daten abfließen Ziel-Adressen extrahieren, Quelle feststellen, Gateways dichtmachen - grob umrissen. Das ist eien Nebelkerze, um Werbung für VDS zu machen. Die Kampagne läuft, siehe Merkel auf dem Kirchentag sinngemäß: "wenn die Leute eh alles auf Facebook posten, können wir ja auch alles aufzeichnen." Glaubt die Lügen nicht.

@Reiner Jung

Wenn dem so wäre dann wäre es definitiv eine Bankrotterklärung.

Sollte wie hier zu lesen es sich tatsächlich um ein Windowsbasierendes System handeln dann erst recht!

Man lasse sich mal auf der Zunge zergehen das ein großteil der bei Microsoft selbst eingesetzten Server auf diversen Unix Deviraten laufen und nicht auf ihrem Hauseigenen OS.

Wenn wie sie sagen bis ins BIOS runter zugegriffen wurde (OS Layer 0?) dann wäre es ein unbeschreibliches Totalversagen der IT verantwortlichen!

uups

Tja, unterschätze nie die Feinde und erst recht nicht die angeblichen Freunde. Hoffentlich wird nun endlich mal den Politikern klar, dass es nichts nützt, alles klein zu reden und davon auszugehen, dass keinerlei Beschnüffelung statt findet oder statt fand.

Know your enemy!

@AWACS sehe ich ähnlich.
... und prompt wird auf den "östlichen Geheimdienst" verwiesen. Putins Rache in Form eines Trojaners würde eine willkommene Ablenkung vom NSA-Skandal bedeuten. Dabei ist Cyberkriminalität ein internationales Phänomen und für Informationen aus der Machtzentrale gab es immer zahlende Kunden. Der Ursprung des "Trojanischen Pferdes" liegt übrigens in Griechenland. Tsipras Rache - IT-Exitus als letzte Waffe gegen den "Grexitus". ;-) Da diese Attacken auf den Bundestag zugleich ein Angriff auf die innere Sicherheit bedeuten, lassen sich damit prima Feindbilder erzeugen, die im eigenen Interesse instrumentalisiert werden können. Keine Frage, die Bundesregierung und Behörden benötigen den bestmöglichen Schutz und dies sollte keine Budgetfrage sein. Vielleicht ist die Zeit reif, einen Minister für "IT-Sicherheit" zu berufen, z.B. aus dem Umfeld der Piraten oder des CCC (Chaos Computer Club) Ein Minister mit Hackerbackground hätte zumindest profunde Sachkenntnisse.

@ Consystor:

"2. Wenn die IT-Experten dort nicht überblicken, welche Daten aus dem Netzwerk nach außen (in das Internet) versendet werden, dann sind das keine IT-Experten."

Das ist vom heimischen Sofa aus schnell daher geschrieben. Bei 20.000 Rechnern, die u.a. 299 Wahlkreise vernetzen, ist es eine Illusion mal eben zu "sehen", was raus oder rein darf und was nicht darf.

"3. Wenn ein Betriebssystem (und es handelt ich hierbei um Windows) ..."

Woher wollen Sie das denn wissen? Mit Sicherheit sind Rechner mit ganz unterschiedlichen Betriebssystemen in dieses Netzwerk eingebunden.

Bill Gates

Letztes Jahr war doch von dem amerikanischen Großko……Konzern Microsoft B. Gates in der Bundestagsverwaltung eingeladen worden. Man wollte sich doch informieren über neue Software, weil doch Linux zu kompliziert ist.
Hat da ein Patriot wie ein Patriot für sein "god's own country" gehandelt.
Die Gelegenheit war doch günstig.
Ist aber alles streng geheim.

Kommentare selbsternannter "IT-Experten".

Es tauchen bei solchen Themen immer wieder dieselben Ansichten von Leuten auf, die sich zum "IT-Experten" berufen fühlen, aber offensichtlich wenig bis keine Ahnung von den Schwierigkeiten haben, die ein heterogenes Netzwerk mit über 20000 Rechnern hervorruft. Stattdessen werden Plattitüden vorgetragen, selbst das obligatorische "mit Linux(Unix) wär das nicht passiert" ohne Wissen über die Hintergründe fehlt nicht.

Ein Armutszeugnis...

… Für die ganze deutsche IT Branche. Leute, das sind nur Computer. Die lassen sich problemlos in den Originalzustand zurücksetzen. Man braucht wirklich kein Bisschen von neuem Hardware, wenn man ein Profi ist… und nicht unbedingt alles neu verkaufen will.

unglaublich

oder ein gutes Geschäft für Bechtle? Haben schon mal die Bundestags Emails an die Pharma Lobby verkauft...

Totalversagen von BND und BIS

Der Angriff läuft über Monate. Weder der Verursacher noch die Ursachen des Cyber Angriffs konnten ermittelt werden. Das ist ein Totalversagen der Bundesanstalt für Informations und Datensicherheit sowie der Geheimdienste.

Die Intensität des Angriffs auf die deutsche parlamentarischen Demokratie deutet auf einen Geheimdienst mit weitgehenden Zugriffsmöglichkeiten auf IT-Technologie der großen IT-Konzerne Appel, Microsoft usw. hin.

Will die NSA den Bundestag im Zusammenhang mit der Aufklärung des Grundrechtsbruch-Skandal der NSA einschüchtern? Dies wäre eine Machtdemonstration. Die Botschaft: "Wir spitzeln die deutsche Regierung und die gesamte Bevölkerung aus. Nachdem wir aufgeflogen sind machen wir einfach weiter und legen die Institution die für die Aufklärung zuständig ist einfach informationstechnisch lahm."

Und versagt der BND bei der Aufklärung weil er gar nicht mehr als selbstständiger Geheimdienst arbeiten kann und die NSA kein Interesse an einer Aufklärung hat?

@ No pasaran:

"Ein Armutszeugnis ... Für die ganze deutsche IT Branche. Leute, das sind nur Computer. Die lassen sich problemlos in den Originalzustand zurücksetzen. Man braucht wirklich kein Bisschen von neuem Hardware, wenn man ein Profi ist…

Ja wenn ...
Gut gemeinter Kommentar vom heimischen Sofa aus, aber leider kann man ein solches Netzwerk nicht in den "Originalzustand" zurücksetzen. Das können Sie aber mit Ihrem PC oder mit Ihrem Handy tun, wenn Sie wollen.

3xRaten

War die Vergabe der IT im Bundestag eine Kungelei oder nicht?
-Ja
-Natürlich
-Selbstverständlich
Was ist die richte Antwort?

@Laureat

18:46 von Laureat:
"20.000 neue Computer + Nebenkosten sind nun wirklich kein Peanuts."

"Format C:" kostet nur Zeit. Neue Hardware ist dafür nicht nötig.

"Vielleicht sollte man [...] die USB 'give aways' mit den bunten Putin Bildchen nur noch zum Hausgebrauch nutzen."

Im Artikel heißt es:
Vielleicht geht es darum, wirtschaftlich relevantes Wissen zu erlangen, vielleicht will man belastende Informationen über Abgeordnete sammeln, mit denen diese erpressbar sind [...]

1) In Sachen Wirtschaftsspionage in Europa war letztens die NSA bzw. deren Filiale in Pullach in den Schlagzeilen.
2) Politiker in den Spitzenpositionen neigen erschreckend oft dazu, US-Interessen über die eigenen, europäischen zu stellen.

Fazit: Es mag sein, dass auf den USB-Sticks "bunte Putin Bildchen" drauf waren. Drin war da aber kein "Putin" - und falls doch, dann keiner, der es mit den vielen "Obamas" aufnehmen könnte.

@ Initiative Neue:

"Die Intensität des Angriffs auf die deutsche parlamentarischen Demokratie deutet auf einen Geheimdienst mit weitgehenden Zugriffsmöglichkeiten auf IT-Technologie der großen IT-Konzerne Appel, Microsoft usw. hin."

Sorry, es ist nicht bös gemeint, aber das kann man nur als Quatsch bezeichnen.

Na sowas,

kann man denjenigen nicht mehr per eMail beleidigen, man muß es ihm jetzt direkt ins Gesicht sagen. Wie vor ca. 25 Jahren. Kommunikation pur. Das können die im Bundestag garantiert nicht mehr, direkt mit den Menschen kommunizieren. Da könnten ja wie im normalen Leben gleich sofort Einigungen erzielt werden, alles wäre unter Dach und Fach. Neeeee, das ist nix. Hoffentlich geht das Netzwerk bald wieder.grins

"Will die NSA den Bundestag im Zusammenhang mit der Aufklärung des Grundrechtsbruch-Skandal der NSA einschüchtern? Dies wäre eine Machtdemonstration. Die Botschaft: "Wir spitzeln die deutsche Regierung und die gesamte Bevölkerung aus. Nachdem wir aufgeflogen sind machen wir einfach weiter und legen die Institution die für die Aufklärung zuständig ist einfach informationstechnisch lahm."
Und versagt der BND bei der Aufklärung weil er gar nicht mehr als selbstständiger Geheimdienst arbeiten kann und die NSA kein Interesse an einer Aufklärung hat?"

Meines Wissens nach ist der BND hier gar nicht involviert, zuständig ist das BSI. Zu lesen war, dass der Ursprung des Angriffs in Russland liegt.

http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2015-05/hackerangriff-bundestag-s...

"Bundestag kann Cyberangriff nicht stoppen
Unbekannte haben Rechner des Parlaments infiltriert und ziehen Daten aus dem gesicherten Bundestagsnetz ab. Experten des BSI können den Trojaner bisher nicht stoppen."

wer

Wer ist besser als die ganze Horde an Admins und SubAdmins im Bundestag?
Wer ist besser als unser BND mit ihren Hackern?
Wer ist noch besser als die NSA mit ihren Hackern?

- Ein paar junge Garagentypen hinter ihren PCs :)
Ich hoffe nur, es ist einer dabei mit dem Format eines Snowdens. Das würde den Abgeordneten gehörig Feuer unterm Hintern machen, wenn hier das eine oder andere ans Tageslicht kommt - und die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, schliesslich haben die Leute keine SW oder HW sabotiert, zerstört, manipuliert, sondern nur mal kurz geschnüffelt (was ja durch die unsägliche NSA-Affaire und der Gleichgültigkeit unserer Regierung bereits als völlig legitim dargestellt wird).

@21:42 von Wir Sofa-Revoluzzer

"Sorry, es ist nicht bös gemeint, aber das kann man nur als Quatsch bezeichnen"

Argumentieren ist ihnen wohl zu aufwendig.

Die NSA hat Zugriff auf Informationen der großen IT-Konzerne. Der unglaublich umfangreiche Angriff auf die deutsche parlamentarische Demokratie deutet auf Spezialwissen der Täter hin.

Wer das Handy der Kanzlerin und flächendeckend die gesamte deutsche Bevölkerung ausspioniert hat auch keine Skrupel das Parlament auszuspitzeln. Wer chronisch spioniert macht sich bei besonders dreisten Spitzeleien einfach verdächtig.

@ Initiative Neue:

"Die NSA hat Zugriff auf Informationen der großen IT-Konzerne. Der unglaublich umfangreiche Angriff auf die deutsche parlamentarische Demokratie deutet auf Spezialwissen der Täter hin."

Aber es deutet mit Sicherheit nichts auf die Täterschaft der allseits beliebten US-Konzerne hin, die Sie hier ins Spiel bringen wollen. Das ist doch reine Spekulation, die vollkommen in der Luft hängt. Und nur deshalb habe ich geschrieben, dass diese Vermutungen "Quatsch" seien.

Ich verstehe die Aufregung nicht...

Wir alle finden es o.k. dass wir "ausspioniert" werden - im privaten Bereich (Facebook, Google, ...) und im öffentlichen Bereich (NSA, ... guten Freunden gibt man gerne ein Küsschen!). Spielt es dann wirklich noch eine Rolle, wer da grade rumspioniert? Wenn doch die anderen "Verdächtigen" auch bei denen spionieren? Wenn also der böse Russe dahinter steckt - wissen es die guten Amis auch und damit die Kanadier, Engländer... Und mit viel Glück auch unsere Jungs vom BND - wenn sie schön "Bitte, bitte" sagen und im Gegenzug auch was liefern - was dann wiederum die Chinesen mitkriegen die es dann den Russen verraten... Schöne, neue Welt. Aber wie sagte doch unsere Kanzlerin: "Das Internet ist halt für uns Alle noch was Neues..."

Fazit

Wenn ich mal alle Meldungen der letzten Monate zusammen nehme, dazu noch die von Heute, daß Kasperski einen Virus bei sich entdeckt hat, komme ich zu dem Ergebnis, daß geheime Daten nicht auf Computer gehören.

@kleine Leseratte um 20:15

Ich stimme zu. Als noch alles analog lief, wurde auch alles ausspioniert, aber man muss dem Gegner die Arbeit ja nicht unnötig erleichtern.

Von Laien und Dilettanten regiert

Jeder Betrieb ist heute in der Lage, mit einfachen technischen Mitteln und strengen Verhaltensregeln der Mitarbeiter die IT zu schützen. Nicht so der Bundestag. Theoretisch kriegt man Schadsoftware, wenn sie sich nun schon mal eingenistet hat, mit einer Systemwiederherstellung vor dem Infektionsdatum oder, falls dieses Datum verschleiert wird, etwas robuster mit dem Formatieren der Festplatten und Wiederaufspielen der Anwendungen weg. Problematisch wird es, wenn womöglich die Datenbestände selbst infiziert sind und die gespiegelten Daten in den RAID-Systemen dadurch ebenfalls betroffen sind. Dann müssten auch die Daten gelöscht werden. Und wenn es der Trojaner so leicht hatte, reinzukommen, darf man annehmen, dass auch einige private PCs der Bundestagsabgeordneten und Staatssekretäre inzwischen infiziert sind. Und das bedeutet, dass auch eine komplett neue IT in kurzer Zeit wieder infiziert wäre.

Neuwahlen notwendig?

Unabhängig davon, wer letztlich für die Attacke verantwortlich ist: Müssten jetzt nicht sogar Neuwahlen durchgeführt werden?
Es wird mehr als einen Abgeordneten geben, welcher in der ein oder anderen Form kompromittierendes Material (wie z.B. bei Edathy) auf "seinem" Rechner gespeichert haben dürfte. Nachdem nun offenbar dritte über dieses Material verfügen, dürfte nun eine unbekannte Anzahl Bundestagsabgeordenter erpressbar sein, womit die Gesetzgebung durch dritte manipulierbar wäre.

to be or not to be

"Braucht Bundestag ein neues IT-Netz? "

Nein - wir brauchen einen neuen Bundestag.

@ schmokie:

"Von Laien und Dilettanten regiert
Jeder Betrieb ist heute in der Lage, mit einfachen technischen Mitteln und strengen Verhaltensregeln der Mitarbeiter die IT zu schützen."

Es ist immer wieder rührend, wie klug sich solche hochkomplexen Fragen aus der Ferne vom heimischen Sofa aus beurteilen lassen.

Übrigens sind unsere Abgeordneten tatsächlich Laien. Das hoffe ich jedenfalls. Gedacht ist es ja so, dass ganz normale Menschen aus der Mitte des Volkes in der Legislative die Gesetze beraten. Ein Informatikstudium ist nicht vorausgesetzt.

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