Ihre Meinung zu: Nach Treffen im Kanzleramt: Kommt ein letztes Angebot für Athen?

2. Juni 2015 - 9:00 Uhr

Bis spät in die Nacht haben die Geldgeber über ein letztes Angebot an Griechenland verhandelt - offiziell noch ohne Ergebnis. Doch angeblich ist ein neues Kompromisspaket ausgelotet worden, das Athen vorgelegt werden könnte.

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Kommentare

Die Kosten der GR-Schulden sind bekannt. ca. 330 Milliadn €. Die Kosten eines GREXITS stattdessen unbekannt. Niemand kann exakt sagen, was ein Unfall kosten würde. Das Großkapital braucht so was nicht. Die wohlen „Ruhe und Ordnung“ um weiter wie bis her die großen Gewinne abzusahnen. Alleine schon aus diesem Grund wird man bis Ende dieser Woche eine Lösung für dieses Problem finden. d.h. bis zum 5.Juni wird ein Vertrag unterschreiben sein, der für beide Seiten annehmbar ist! Und das haben wir der GR-Regierung zu verdanken. Weil die GR-Regierung nicht, und dass zu recht, von ihrer Roten Linie zurückgewichen ist. Die Rote Linie ist unter anderem die nicht mehr weitere Kürzung von Renten und von den Gehältern im öffentlichen Dienst. Warum ist das so. Weil die Tsipras-Regierung Rückgrat hat und auch noch die große Unterstürzung der Hellenen! Und das will man vor allem in der BRD brechen, bzw. verhindern. Beides wurde in den MM absichtlich falsch dargestellt. Beginn einer neuen Zeitrechnung

Griechenland und Euro

Da lt. Medienberichten alle massgeblichen Personen in Europa und selbst in USA übereinstimmend dafür sind, dass GR weiterhin die Gemeinschaftswährung behält und auch in der EU bleiben muss, wird bis Freitag eine wundersame Lösung präsentiert werden. Sobald der IWF seine paar Milliönchen gutgeschrieben bekommen hat, geht der Komödienstadel weiter.

Die Messe ist längst gesungen

die EU samt Merkel hat sich vorführen lassen wie Kindergartenkinder. Mittlerweile hat Griechenland 99MRD die letzten paar Wochen aus der EU gezogen auf Nimmerwiedersehn, dank ELA und Target. Es gab immer neues Geld von Drahgi an die Banken und keine Kapitalverkehrskontrollen beim Abheben von Bargeld. Ich hatte mehrfach darauf hingewiesen. JederTag Verschleppung des Grexits wird teuerer. Wir reden nicht über die 7,2MRD sondern über das X-fache+320 MRD. Wir werden nie 1 Cent wiedersehen. Wenn Gr im Euro bleibt wird es noch schlimmer - der Euro zerfällt und unsere Geld ist wegen Überschuldung der Südländer weg. Ökonomische Gesetze wirken außerhalb von Politikerköpfen- die Griechen sind schlaue Insolvenzverschlepper- Hut ab. Sie haben die Hasenfüße der EU richtig eingeschätzt, die nicht in langfristigen Zusammenhängen denken können.

Tsipras Überleben

Der Parteiinterne Druck auf Tsipras dürfte in den kommenden Wochen extrem zunehmen, parallel dazu dürfte sich zunemend die Opposition in Griechenland wieder unter den Lebenden melden. Es könnte sein dass die Deutsch-Amerikanische Regie Griechenland um jeden Preis in der Euro zu halten Frau Merkel aus den Händen gleitet und sich eine Eigendynamik entwickelt. Diese Entwicklung dürfte Amerika in Hinblick auf der strategische Lage Griechenlands und die Situation in der Ukraine nicht recht sein. Nun vielleicht kommt es zu Unruhen und Neuwahlen in Griechenland.

@simeht

Was Sie unter "Rückgrat" verstehen, ist nichts weiter als "mit dem Kopf durch die Wand". Es ist unverantwortlich, wie die griechische Regierung ohne wirkliches Konzept und vor allem ohne Geld die Staatspleite weiter vorantreibt. Oder glauben Sie ernsthaft, dass Renten, staatliche Gehälter oder infrakstrukturelle Finanzierungen mittels Staatsbankrott vorerst bestehen bleiben? Wir reden hier immerhin nicht um von einer durchgeplanten Währungsreform vom Euro zur Drachme, sondern von einem sofortigen Stop der gesamten Geldpolitik in Griechenland.

Natürlich braucht es Investitionen in GR. Das zweifelt auch niemand an! Nur erklären Sie uns allen doch bitte einmal, wohin die dafür notwendigen Milliarden denn dann fließen sollen? Das Risiko, dass diese Links-Rechts-Regierung lediglich hohe Renten und Gehälter zahlt, ist groß und würde nach wenigen Monaten wieder verpuffen, wenn denen wieder das Geld ausgeht!

@ von simeht Was bitte ist gescheitert ?

Ok die 330 Milliarden die , auch wenn viele es nicht wahrhaben möchten , an Griechenland gingen sind verloren. Da die Griechen noch nicht gelernt haben a) einen Staat zu organisieren und b) selbst Geld zu erwirtschaften und stattdessen der europäische Steuerzahler permanent zur Kasse gebeten wird kann doch der Grexit das einzige Ziel des weiteren Vorgehens sein. Sozialleistungen sind nur finanzierbar, wenn Sie vorher erwirtschaftet wurden... so einfach ist das .

Natürlich

wird ein letztes Angebot kommen.
Und noch eins
und noch eins
...

kapiert es endlich, Berlin hat kein Interesse am Ende der Krise! Der sich stabilisierende Euro würde nämlich den deutschen Exportwahn in die Krise drücken.

Mir hat noch niemand erklärt, was wäre wenn

Gr. innerhalb des Euro für Pleite erklärt wird z.B. vom IWF? Was ist denn dann? Dann behält Gr. den Euro, die EZB darf kein Geld mehr überweisen, andere auch nicht und gut ist. Wenn die Gr. so eine große Klappe haben und meinen die können weiter machen wie vorher, dann sollen sie machen. Die Milliarden abschreiben, keine weiteren Milliarden hinterherwerfen und gut ist. Dann sollen die sehen wie sie ohne Hilfe weiterkommen.
Dann muss Tsipras ganz schnell erklären, warum er keine Kohle hat, und wenn die anderen raus sind, kann man auch niemanden anderen mehr die Schuld zuweisen. Geldhahn zudrehen, keine Bedingungen mehr stellen, macht was ihr wollt, sollen die stolzen Griechen das selber regeln. Dann wird der Hammer vielleicht hart genug, damit auch der letzte Grieche endlich einsieht, wo die Rattenfänger der Politik sitzen und das nur leere Versprechungen waren und sind.

@astra1

Sie sind ja so lustig!
Ihnen ist schon klar das die Linke Regierung nichts lieber will als die Mio und Milliardäre um ihr geld zu erleichtern? Das das nichts mehr wird verdankt man der EU, netten Steuerfluchtmodellen und der Vorgängerregierung!

Getrickst wurde in Griechenland, mit Hilfe von Draghi und der netten Bank Goldmann-Sachs (die nahezu alle EU Länder wegen der Krise jetzt berät..)

Sie sollten sich nicht auf ein Land einschießen, der Feind sitzt im Hintergrund auf Geldbergen und interessiert sich einen Dreck für die Menschen.

Wer erpresst denn wen ?

Griechenland fühlt sich erpresst / läßt sich nicht erpressten - Erpresst Griechenland nicht die EU? Reformen sind notwendig und unabdingbar. Beispiele gibt es viele innerhalb der EU. Geldschulden sind Ehrenschulden.

Lasst doch endlich Griechenland pleite gehen

Lassen wir dich Griechenland endlich pleite gehen und damit das unabwendbare akzeptieren!
Danach kann die EU immer noch aus "humanitären Gründen" Milliarden in Griechenland verbrennen.
Eine Pleite ist zugleich ein Neuanfang und das braucht Griechenland. Mit der derzeit auch durch die EU betriebenen Vernebelungspolitik wird das Desaster nur noch schlimmer und wir müssen uns dann die Vorwürfe zurecht gefallen lassen.

Geduld ! Bald wird die

Geduld ! Bald wird die deutsche Regierung erklären, dass es ein hartes Stück Arbeit war, die Griechen von der richtigen Reformpolitik zu überzeugen.
Die Griechen werden dazu nicken und weitermachen wie bisher. Hahaha !

@simeth: "Die rote Linie ist unter anderm die nicht mehr ...

... weitere Kürzung von Renten und Gehältern im öffentlichen Dienst."

Dafür darf die Tsipras-Regierung gerne einstehen, muss das Geld dafür aber auch im Land generieren und nicht auf Pump von den Geldgebern verlangen mit Haftung des europäischen Steuerzahlers. Die Solidarität der EU mit GR bleibt allenfalls auf die Bewahrung vor dem Staatsbankrott bei bescheidener Haushaltsführung begrenzt. Wer mehr will, muss entweder die Auflagen der Geldgeber erfüllen, oder selbst für sich sorgen - auf eigenes Risiko.

Das Geheule um Griechenland ist der Gipfel der Heuchelei.

Ein Zahlungsausfall war durch die satten Zinsen für Geldanleger in Griechenland schon eingepreist. Griechenland zahlte lange, wesentlich höhere Zinsen an die Geldgeber, als z.B. Deutschland. Es passiert nun genau das, womit alle gerechnet hatten.

Aber, ---als sich der Ausfall abzeichnete, drückten die schlauen Anleger das Risiko, mit Hilfe einer willfährigen Politik, dem dummen Steuerzahler aufs Auge. Die fetten Gewinne liegen sicher auf den Bahamas, oder sonst wo und klein Hänschen guckt als Bürge mal wieder dumm aus der Wäsche und schimpft auf das "böse, faule Griechenland".

Dumm gelaufen, warum wählt er auch Leute wie Schäuble und Co.? Nur das ist zum Heulen!

Oje!

Europas Elitepolitiker/Bänker + Fr. Legarde beraten im stillen Kämmerlein und unterbreiten GR ein letztes Angebot. Das wird nicht billig für den Steuerzahler. Offenbar sind unsere Volksvertreter im Gegensatz zur Mehrheit der Bevölkerkung die Einzigen die GR unbedingt vor der verdienten Pleite retten wollen. Eigentlich sollte man ja glauben das unsere politiker schlau genug wären und aus bereits begangen Fehlern zu lernen, aber Fehlanzeige. Ich erwarte für die nächsten Tage Lippenbekentnisse von Hr. Tsipras, geschmolle von Hr. Varoufakis und weiterhin provozierende Worte vom griechischen Verteiligungsminister. Dafür gibt es dann eine Blitzüberweisung von der Eurogruppe.

düstere Aussichten

Griechenland kann keinen Grexit machen!
Die EU kann auch keinen Grexit machen!
Wir werden von unseren Politikern vorgeführt!
Eine Staatspleite Griechenland bedeutet mittelfristig den Zerfall des Eurosystems, diese Schuldendienste sind nicht darstellbar, der Euro wird massiv an Wert verlieren, wir gehen alle pleite, so schnell können Sie garnicht reagieren!
Der IWF und die EZB müssten Ihre Eigner (Mitgliedstaaten)
darunter auch Russland im IWF und China bitten nachzuschiessen sonst sind auch die pleite, und das ist in der derzeitigen politischen Situation leider auch nicht darstellbar,
Fazit: schön weiter Geld drucken und die Bürger veralbern!!!

@10:33 von michicu

Genau dies müsste gemacht werden! Keine Vorgaben mehr und keine Kohle. Die in Griechenland sind doch so schlau, sollen sie doch alleine aus dem Schlamassel finden.
Kein Sparkurs = kein Geld = keine Verantwortung der Euro Länder für die Griechenlandkrise.
Dann kann die griechische Regierung auch keine Dritten für ihr Handeln verantwortlich machen.
Der Eiertanz wird sonst nie aufhören und die Schulden werden nur noch höher.
Erfreulich ist dieser Weg nicht, aber, bei der Haltung der griechischen Regierung, leider das einzige Mittel.
Griechenland ist ein Luxus, den sich die Euroländer langsam nicht mehr leisten können.

Wenn man so vehement versucht,

Griechenland weitere Kredite aufzuzwingen, dann ist etwas faul. Es ist doch so oder so schizophren. Griechenland bekommt Darlehen, um Schulden beim IWF zu bezahlen. Es bleibt kein Geld für Förderprogramme und Veränderungen / Umbau der griechischen Wirtschaft und Finanzstruktur. Ökonomen haben ausgerechnet, das Griechenland das erste mal in ca. 15 Jahre in der Lage sein wird, seinen Haushalt zu decken, die Staatsausgaben zu erwirtschaften. Das wird erreicht durch Absenken der Renten und Pensionen, das Heraufsetzen des Renten - Mindestalters, die Senkung, ja Streichung von Subventionen und Projekten. Das Senken der Investitionen in Infrastruktur und Sozialbereiche. Schließen von Krankenhäusern, Privatisierungen jeglicher Art und Verkauf von Staatsbesitz, Erhöhung von Steuern, erheben von neuen Steuern, umleiten der Staatsschulden auf die Bürger - analog Deutschland. Dagegen würde ich mich als Grieche auch wehren, denn zum Vorbild taugen wir auch nicht viel, oder?

Bei der Besprechung zum

Bei der Besprechung zum allerletzten Angebot könnte nach der Freigabe der 7 Mrd. Auch gleich ein Termin zur Besprechung über die Entscheidung zum allerallerletzten Angebot vereinbart werden. Diese wird natürlich noch in diesem Sommer sein.

Monalisa 11:28

Nicht der Herr Schäuble hat die Griechen in den Euro geholt, das war der Herr Schröder. Dies obwohl jedem klar war das bereits damals getrickst wurde. Der Herr Schäuble macht aktuell das einzig richtige. Er zieht die Notbremse und besteht darauf keine (weitere) Staatsfinanzierung über die EU Kasse durchzuführen. Was im übrigen auch nicht erlaubt ist, schließlich ist Grichenland keine Kolonie.

@wagenmeisterin, 10:21

Es ist leicht, von anderen zu fordern, sie sollten sich menschlicher oder sozialer verhalten. Wären Sie denn persönlich bereit, größere Teile Ihres Privatvermögens an Griechenland zu verschenken? Auf nichts anderes läuft doch das von Ihnen geforderte Ende der Austeritätspolitik hinaus, nur dass wir dann alle im Rahmen von EU, IWF und Rettungsschirmen für GR zahlen müssen. Es ist billig, das immer nur von anderen zu verlangen. So ungefähr wie Schwarzfahren. Auf einem fremden Arsch ist gut durchs Feuer reiten...

@ micicu Sie sind also der

@ micicu

Sie sind also der Meinung, dass der deutsche Steuerzahler für alle Schulden der Griechen aufkommen soll, damit Griechenland ohne Einschnitte und Konsequenzen von 0 beginnen kann? Ja geht's noch?

Übernehmen Sie bedingungslos meine Schulden, wenn ich mir auf pump einen Porsche Turbo zulege und sofort zu Schrott fahre aber leider die Zinsen meine Möglichkeiten übersteigen? Ich wünschte ich hätte mehr reiche Freunde wie Sie...

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