Kommentare - Militäreinsatz gegen Schlepper: EU-Minister beraten

18. Mai 2015 - 13:54 Uhr

Im Kampf gegen Menschenschmuggel im Mittelmeer plant die EU einen Militäreinsatz: Boote von Schleppern sollen zerstört werden. Die Minister beraten über das Konzept der Außenbeauftragten, die schon in den nächsten Wochen mit dem Missions-Beginn rechnet.

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Kommentare

@ Katrin Göring-Eckardt

Ich habe von einem Berufspolitiker selten so eine undifferenzierte und realitätsferne Sichtweise erlebt:

Zu behaupten, egal wie viele Flüchtlinge es werden, Europa könne sie aufnehmen ist - mir fehlt dafür ein Wort - eine Steigerung von realitätsfern!

Überall in Europa ist schon lange das Geld knapp. Die Sozialleistungen in südlichen Ländern liegen am Boden! Wie soll Spanien oder Griechenland Flüchtlinge aufnehmen? Dort hat die eigene junge Generation schon keine Perspektive, lebt oft auf Kosten der eigenen Familie, weil es vom Staat nichts gibt.
Was soll man dort mit Flüchtlingen machen? Sie rein lassen, ihnen kein Geld geben und sich wundern, wenn diese Menschen tun was nötig ist um zu überleben? Oder ihnen mehr Geld geben als den Einheimischen und sich wundern, wenn das in offenem Rassismus mündet?

Italien, Frankreich,... wackeln auch. Wir noch etwas weniger, weil wir Sozialleistungen gesenkt haben bevor wir mit dem Rücken an der Wand waren - aber auch hier geht es bergab!

Der Menschenschmuggel,Beihilfe zur illegalen

Einwanderung ,muss konsequent gestoppt werden. Dazu gehört, nicht nur die Boote zu zerstören, sondern auch deren Herstellung verhindern.
In einem falled State, wie Lybien sollte das keine grosse Schwierigkeiten bereiten.
Ausserdem, wer Wirtschaftsflüchting ist, muss nach Recht und Gesetz unmittelbar abgeschoben werden.
Bei angeblichen Kriegsflüchtlingen oder politisch Verfolgten eine genaue Prüfung einleiten, ob die Voraussetzungen tatsächlich gegeben ist.
Dann entsteht auch eine Akzeptanz in der EU,diese Flüchtlinge einzugliedern.Familien sollten da bevorzugt werden. Hier in meiner Heimatstadt gibt es grosse Wiederstände, Einzelpersonen willkommen zu heißen. Eine grossformatige Anzeige in meiner Heimatzeitung von unmittelbar Betroffenen hat das auch zur Geltung gebracht.
Lübecker Nachrichten vom 17.5.014.

Wenn dieser Strom

Wenn dieser Strom unterbrochen wird so finde ich das für gut.
Das heißt nicht das ich der Meinung bin diese Menschen in Afrika hätten keine Hilfe verdient, ganz im Gegenteil nur dort und mit maßgeblicher Beteiligung derer die deren Misere verursachten, mit Handelsabkommen, Ausbeutung und Unterstützung der Unterdrücker zu ihren Gunsten.

Ursachen bekämpfen!

"Es müssten parallel die Ursachen angegangen werden, die Menschen dazu bewegen, diese hochriskante Flucht über das Meer zu wagen, so von der Leyen."

Recht hat sie!

Auch wenn es immer wieder versucht wird: Man kann einen Frieden nicht herbeischießen - auch keinen sozialen. Davon abgesehen sind überfüllte Flüchtlingslager die ideale Brutstätte für Terroristen.

Zerstörung der Schlepperboote

Die Opposition ist gegen die Zerstörung der alten,seeuntüchtigen Schlepperboote damit ermutigt sie die Flüchtlinge weiter auf seeuntüchtige Boote zusteigen.
Wenn dann wieder Menschen im Mittelmeer ertrinken dann sollte man die Opposition dafür zur Verantwortung ziehen.

Menschenschmuggel ursächlich, nicht symptomatisch bekämpfen

Mit dem militärischen Schutz der EU-Außengrenzen an der nordafrikanischen Küste soll wohl vor allem die Abschottungspolitik der EU gegen die Flüchtlingswelle mit militärischen Mitteln fortgesetzt werden. Das Aufbringen und Zerstören von leeren Schlepperbooten im Mittelmeer durch die Marine von EU-Ländern wird neben der Gefährdung von Menschenleben kaum Menschenleben retten können. Die notleidenden Flüchtlinge kommen dann auf anderen, noch schlechteren Booten oder auf dem Luftweg in die EU.

Ohne Legalisierung der Einreise von notleidenden Flüchtlingen aus Krisen- und Bürgerkriegsländern mit Information der Fluchtwilligen in den Herkunfts- und Transitländern sowie einer gerechten Verteilung in den EU-Ländern wird es keine humane Antwort auf das Flüchtlingsdrama dieser Zeit geben. Neben der vermehrten Aufnahme von Hilfsbedürftigen sollte die EU gemeinsam mit den UN die Herkunftsländer befrieden helfen und zu lebenswürdigen Verhältnissen durch Hilfe zur Selbsthilfe beitragen.

@ Katrin Göring-Eckardt

Sie tun ja so, als sei Europa unverwundbar.

Das ist es nicht!

1.) So etwas gibt es per Definition nicht. Die Geschichte lehrt uns, dass die meisten Staaten und zwischenstaatlichen Verträge früher oder später untergehen.
Große Völkerwanderungen haben Großreiche im Chaos versinken lassen, die 1000 Jahre Bestand hatten! Europa steckt als Gebilde noch in den Kinderschuhen, funktioniert nur halbwegs, hat viele Gegner und hat noch nie einen Sturm überstanden.
Europa ist sehr instabil.

2.) Viele Länder Europas stecken in einer tiefen Krise, wirtschaftlich und politisch. Das sieht man an den Wirtschaftszahlen und am Wählerverhalten der Menschen.

3.) Wirtschaftskrisen gab es immer und wird es immer geben. Viele Indikatoren deuten darauf hin, dass uns eine heftige Eruption bevor steht (Staatsverschuldung der Länder, riesig aufgeblähte Geldmengen, Investitionsblasen,...). Ob Europa das überstehen wird - das wird sich noch zeigen.

So zu tun als könnten wir die Welt aufnehmen ist gefährlich!

@ Katrin Göring-Eckardt: "Überdenkenswerte" Reihenfolge

Was ist denn das für eine Idee?

Wir lassen Menschen in Italien an Land und von dort kreuz und quer durch Europa diffundieren.
Wir haben keine Grenzkontrollen mehr - keiner weiß, wo sich wie viele Flüchtlinge aufhalten, geschweige denn dass man das steuern könnte.

Bis diese Flüchtlinge da sind wo sie glauben, am besten aufgehoben zu sein, gemeldet sind und die nötigen Anträge eingereicht haben vergeht ewig Zeit.

Das ist doch eine völlig unlogische Vorgehensweise!
Zuerst sollte man prüfen, ob diese Menschen hier einen Flüchtlingsstatus verdienen und DANN verteilt man sie auf die Länder, von dort an Bundesländer, Regionen, weist ihnen Unterkünfte und Betreuung zu.

Ich putze doch auch nicht zuerst den Boden und staube dann die Schränke ab!

Das Geld ist nicht knapp

Das Geld ist nur in den falschen Händen. Eine ordentliche Besteuerung alle Einkünfte und ein Spitzensteuersatz von 50% würde schon helfen insgesamt genug Geld in der EU einzusammeln um die Probleme in der EU und mit den Flüchtlingen zu adressieren.

Zudem erzeugen wir mit unserer Subventionitis und Wirtschaftspolitik in Afrika auch gerade für die Probleme, welche Krieg und Hunger auslösen. Die Liste der Missetaten ist lang und beinhaltet u.a. subventionierte EU-Hühnerprodukte machen ruinieren die lokalen Bauern in Afrika, europäische Agrarkonzerne blockieren Anbauflächen für Futtermittel, Waffenlieferungen an Diktaturen, aufzwingen von EU-Handelsregeln uvm.

Aehmmm...

Wie war das noch mit einer UN Resolution? Kann die EU nun schon alleine entscheiden in den Hohheitsgewaessern fremder Lander militaerisch zu operieren? Gabs da nicht mal was das Voelkerrecht hiess? Dieser blinde Aktionismus wird wohl die EU noch teuerer zu stehen kommen , als das aussenpolitische Versagen in Afrika der letzten Jahrzehnte. Hauptsache wir koennen unser Leasing Kisten weiterputzen?

Der Friedensnobelpreisträger...

will nun also zivilen Schiffen den Krieg erklären. Fasst das das ganze nicht gut zusammen? Nicht? Also kein Krieg? Kein Verteidigungsfall?

Nun gut, dann hoffe ich, dass auf jedem Schiff der deutschen Armee ein Staatsanwalt sitzen wird, der entsprechende Soldaten, sobald ein Schuss abgegeben wird, wegen versuchtem Mord eine Anklage anhängen wird.

im übrigen.. was sagen nochmal geschätzt alle paragraphen der unterschiedlichsten konventionen dazu, dass Armeen zivilisten angreifen? Fällt sowas nicht unter Foul, wenn man sich die Spielregeln, zB der Genfer Konvention anschaut?
Starten WIR nun auch den Blödsinn, dass es bald auch statt Soldaten von ungesetzlicher Kombattanten (neu)sprechen? und damit auch den Weg frei machen Kampfdrohnen gegen Terroristen einzusetzen? Der tabubruch wäre dann schließlich erfolgt..

@ Katrin Göring-Eckardt: Persönliche Prüfungen

Das humane und angenehme Asylgesetz in Europa hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel. Die Macher hatten dabei gewiss nicht diese Dimensionen im Blick.

Wir hatten vor einigen Jahren auch eine humane und angenehme Sozialgesetzgebung in Deutschland. Wir haben dann gemerkt, dass wir uns das nicht mehr leisten können und haben es verändert: Wir haben es schlechter gemacht - weil wir uns mehr nicht mehr leisten können!

Wenn wir merken, es geht nicht mehr schnallen wir bei uns selbst den Gürtel enger. Wenn wir das gleiche auch beim Asylgesetz machten wäre das nicht ausländerfeindlich, nur konsequent.

Die Gesetze und Vorgehensweisen müssen so human und gut sein, wie wir das stemmen können. Die Verfahren müssen aber personell zeitnah zu schaffen sein und es MUSS auch klar sein, dass es für die Aufnahme von Flüchtlingen eine Grenze gibt. Und: Wir brauchen auch eine funktionierende Abschiebe-Infrastruktur - so bitter das ist!

@ Helmut Baltrusch

Erfreulich, das wir bei diesem Thema mal einigermassen einer Meinung sind. Es kann ja nicht angehen das die Ausbeutung Afrikas so weitergeht wie bisher. Da sind wir MIT Hauptverantwortliche. Erst alles wegschleppen, dann die Maerkte dort zerstoehren mit Fluten von ueberfluessigen Lebensmitteln und sich dann wundern und jammern. So gehts wirklich nicht weiter. Das muss ein Ende haben und WIR , der WESTEN sind mal als GEBER gefragt , nicht nur immer als Nehmer. Die Troepfchen Entwiklungshilfe bisher waren eh nur Selbstbeweihraeucherung. Fakt ist: Die sind arm , weil wir reich sind. Das ist der letzte , allerletzte Schuss vor unseren Bug.

14:28 von 19ikarus43

"Dazu gehört, nicht nur die Boote zu zerstören, sondern auch deren Herstellung verhindern."

Wollen Sie, dass die Fischer der dortigen Küstenländer wieder in Einbäumen auf Fang fahren oder Flössen?
Selbst das ginge nicht, denn die Bäume dieser Länder stehen als Gartenmobiliar in Bundesdeutschen Gärten od. auf Balkone

Scharfe Kritik!

Okay! -kann man ja machen, wenn man selber nicht in der Verantwortung steht!
Grüne und die Hilfsorganisatioen scheinen nicht begreifen zu wollen, dass auch humanitäre Aktionen und auch die Aufnahmen von Menschen stets an Geld gebunden sind! Griechenland und andere Staaten Europas mussten schon erfahren, das auch Geld endlich ist!
Weiterhin will man nicht begreifen, dass Europa dieses Problem auf den afrikanischen Kontinent nicht lösen kann.
Vergleicht man den afrikanischen Kontinent mir Europa und schaut auf sein Potential, kann einem niemand mehr erklären, warum man Afrika wirtschaftlich den verlorenen Kontinent nennt!
Es ist diese Schieflage, die beseitigt werden muss - ein Anfang könnte damit gemacht werden, den Schleppern - die sicherlich auch im Interesse der Feinde der Freiheit handeln - das menschenverachtende Handwerk zu erschweren.
Es müssen aber tragfähige wirtschaftliche Lösungen folgen, die den Menschen Afrikas eine Zukunft in ihrer Heimat geben!

@ Katrin Göring-Eckardt "...seit dem 2. Weltkrieg...

...und haben das auch geschafft."

Da vergleichen Sie aber tatsächlich Äpfel mit Birnen!
Nach dem 2 Weltkrieg lag Europa in Schutt und Asche.
Wenn es von etwas genug gab dann war es Arbeit - Arbeit für JEDEN, vom Kind bis zum Versehrten. Mein Vater war damals ein kleines Kind. Kinder dieses Alters haben damals mit einem kleinen Hammer Steine aus zerbombten Häusern vom Mörtel befreit, im Wald Feuerholz und Bucheckern gesammelt oder den Garten umgegraben.

Heute ist Arbeit ein rahes Gut! Und Integration gelingt ohne Arbeit nicht. Auch nicht mit Sprachkursen oder ABM.

Und: Nach dem Krieg hatten die Leute nichts - aber es ging stetig bergauf.
Heute geht es bergab - und mit Ihren Plänen noch viel mehr! Das ist politisch wesentlich brisanter, daran kann Europa leicht zerbrechen.

wir sollten aufhören,

unsere Fischfangflotten an die afrikanische Küste zu schicken, um dort die Fischgründe zu plündern. Nur, um Fischstäbchen zu produzieren.
Der afrikanische Fischer konnte früher mit Fischfang seine Familien ernähren.
Nun bleiben die Netze leer.
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Wir sollten aufhören, unsere hochsubventionierten Agrarüberschüsse nach Afrika zu schicken. Für die einheimischen Bauern lohnt sich der Ackerbau nicht mehr.
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Wir sollten aufhören,
"Bio-Produkte" made in Afrika zu kaufen.
Großkonzerne kaufen von korrupten Politikern das Ackerland, das seit ewigen Zeiten von Kleinbauern bewirtschaftet wurde, und vertreiben diese.
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Wir sollten aufhören,
Menschen, denen WIR die Lebensgrundlage rauben, als "Wirtschaftsflüchtlinge" zu bezeichnen.

Sie sind Opfer UNSERER Politik.

Europa öffnet die Grenzen - welche Folgen hätte das?

Ein Großteil dieser Menschen kommen auf Grund ihrer schlechten wirtschaftlichen Lage. Das ist verständlich.

Wieso sollte ein Menschenleben, das von Hunger bedroht ist weniger wert sein als eines dass von einer AK bedroht wird?

Im Moment sagen das die Gesetze...

Sollte man jeden aufnehmen, der von Hunger bedroht ist? Mein (Schwabbel-) Bauch sagt ja. Mein Taschenrechner sagt nein.

Europa steht finanziell schon ziemlich wackelig da. Ob wir die nächste große Krise überstehen ist überhaupt nicht sicher.
Gleichzeitig leben Milliarden Menschen auf der Welt in bitterarmen Verhältnissen. Dazu sind in diesen Regionen die Geburtenraten gigantisch! Indem wir das aufnehmen, was "überläuft" ändern wir am Problem nichts. In den Ländern wird es dadurch nicht weniger chaotisch, nur bei uns mehr.

Würden wir einfach jeden aufnehmen hätten wir die Probleme in den Herkunftsländern nur wenige Jahre gemildert. Bricht der Westen wirtschftlich ein gehen die armen Länder der Welt richtig den Bach runter!

jeden

aber auch jeden Bombenangriff fuehren unsere Friedensnobelpreistraeger-Partner von der transatlantischen Friedenstruppe ohne UN-Beschluss durch.
Und nun soll fuer die absolut notwendige Aktion gegen die kriminellen Maffia-Menschenschlepper- Banden ein UN-Beschluss notwendig werden.
... Theater absurd oder wie wasch ich mir meine verkrusteten blutigen Haende.....
Und unsere Regierung findet auch diese laecherliche Politik alternativlos...
- Notwendig, endlich: eine vernuneftige Entwicklungshilfe sowie eine Handelspolitk mit afrikanischen Produzenten und Laendern endlich auf Augenhoehe, ohne brutale Ausbeutung in Post - Kolonialsystematik...
Dieses ist auch die Forderung saemtlicher normal Denkender....
gata

Ursachen bekämpfen in letzter Konsequenz?

Es gibt auf dieser Welt immer Ursachen und entsprechende Auswirkungen. Es gibt dazu 2 sehr gute Reportagen von Claus Kleber mit den schönen Namen "Hunger" und "Durst". Diese Reportagen wurden im November 2014 im ZDF gezeigt, und sind glaube ich auf noch in der Mediathek des ZDF zu sehen. Diese kann ich nur jedem empfehlen, der sich ernsthaft in die Nöte von Afrikanern hineinversetzen will. Dort wird u. a. eine Frau gezeigt mit einem Geldschein in der Hand, die Claus Kleber zeigt, dass hier war mal mein Land, es wurde mir weggenommen, und dafür habe ich diesen Geldschein erhalten. Früher hatten wir genug zu essen, wir konnten selber etwas anbauen, jetzt muss meine Familie und ich hungern. Es wird im Anschluss gezeigt, wie ein internationaler Konzern dort mithilfe der Regierung die Leute zwangsenteignet und ihnen jegliche Perspektive nimmt. Wenn man diese Reportagen gesehen hat, kann man ansatzweise erahnen, wie perspektivlos sich diese Menschen fühlen müssen. Die Auswirkungen sehen wir.

???

Was sagen eigentlich die Politiker zu Indonesien? Es ist das größte muslimische Land der Welt und hat über 230 Millionen Einwohner. Sie schicken ihre muslimischen Glaubenbrüder (ein paar Tausend!) aus Maynmar zurück aufs Meer. Was kann Europa wohl schaffen mit Millionen von Flüchtlingen die vor der Tür stehen? Zum Schluss muss alles finanziert werden. Aber nur von denen die noch Arbeit haben. Da gibt es in D nur die Hälfte der Einwohner die steuerpflichtig das leisten können. Bei der nächsten Wirtschaftskrise, und diese kommt zyklisch bald wieder, geht es schnell bergab. Bei über 2 Billionen Schulden ist D schon längst am taumeln. Schade das die kurzsichtigen Politiker sicher dieser Tatsache verwehren.

Die sind arm, weil wir reich sind?

Tönt gut, stimmt aber nicht und das wissen Sie genau! Selbst wenn WIR (wer ist das genau?) unser gesamtes Geld nach Afrika bringen würden, käme dieses vorwiegend in die falschen Taschen! Die Afrikaner werden von ihren eigenen Landsleuten, gerne Regierung genannt, ausgenutzt. Die afrikanischen Länder sind nicht arm, sondern ihr Reichtum wird für wenig Geld meistbietend verscherbelt an Wirtschaftsbetriebe und andere Staaten. China ist gross mit dabei und baut gerade Kolonialisation 2.0 auf.
Ich finde das übrigens auch eine Sauerei, habe aber noch keine durchführbare Lösungen vernommen. Sonntagsreden nützen hier überhaupt nichts!

Lasst doch alle nach Europa!

Wer sagt uns endlich, wie diese Politik jeden einzelnen Steuerzahler belastet.
Welche Kosten der Aufenthalt und die Abschiebung eines Einzelnen verursacht?
Von Portugal bis in den Balkan müssen endlich einheitliche Gesetze her. Ein Flüchtling darf in Deutschland oder Schweden nicht höhere Sozialleistungen als in Ungarn oder Littauen erhalten. Inzwischen weiss man unter Flüchtlingskreisen ganz genau wo viel Geld zu holen ist und welches Land in Europa man nicht als Asyl wählen sollte. Schickt die jungen arbeitsfähigen Männer zurück und gebt den Familien, den Kindern und den Alten in den Flüchtlingslagern eine Zukunft.

Ursachen bekämpfen in letzter Konsequenz? 2. Teil

Wenn man es also ernst meint und etwas ändern will auf dieser Welt, dann müssten unsere Regierungen dafür Sorge tragen, dass internationale Konzerne eben nicht so einfach in Afrika machen können was sie wollen. Nur haben diese Konzerne unglaublich viel Macht und Einfluss und Geld, und machen mit den Politikern gemeinsame Sache und schmieren diese mit Geld, Urlauben oder Sexgutscheinen. Und genau deshalb wird sich auch nichts ändern, bis es irgendwann dermaßen eskaliert, dass rigorose Maßnahmen ergriffen werden, an die ich im Moment aber nicht denken möchte. Denn das würde dann in letzter Konsequenz bedeuten, dass ein gnadenloser Überlebenskampf beginnen wird, der in blankem Horror enden wird. und das kann wirklich kein Mensch auf dieser Welt wollen.

@tobeorwhat

15:17 von tobeorwhat:
"Weiterhin will man nicht begreifen, dass Europa dieses Problem auf den afrikanischen Kontinent nicht lösen kann."

Sie meinen wohl eher "nicht wollen". Die Probleme mit zu verursachen ging ja schließlich auch.

"Es ist diese Schieflage, die beseitigt werden muss - ein Anfang könnte damit gemacht werden, den Schleppern [...] das menschenverachtende Handwerk zu erschweren."

Ich befürchte Sie überschätzen die Wirkung der Schlepper auf die gesamtafrikanische Wirtschaft.

"Es müssen aber tragfähige wirtschaftliche Lösungen folgen, die den Menschen Afrikas eine Zukunft in ihrer Heimat geben!"

Das ist richtig. Nur kann man sich die Gelder für Frontex und Militärspiele sparen und diese direkt in Afrika investieren.

Europa ist an allem Schuld??

Person A kauft etwas von Unternehmen B, bei Unternehmen C würde es das auch geben, gleiche Qualität, selbe Artikel, aber teurer, warum kauft man aber nicht bei Unternehmen C?

Unternehmen X importiert einen Rohstoff aus Land D weil es günstiger ist als in Land E. Warum sollte es denn auch mehr dafür ausgeben? Angenommen aus welchen Gründen auch immer alle Unternehmen würden das Produkt aus Land E kaufen - obwohl es teurer ist - was würde dann aus Land D??

Was ich damit sagen will, nicht der Käufer ist Schuld, das ein Unternehmen eine bestimmte Preispolitik hat... Sicher mögen sich Menschen finden, die für bestimmte Gründe mehr Geld für das gleiche Produkt ausgeben, ich glaube aber nicht das das die Mehrheit der Konsumenten ist...

Ich sehe darin keine Schuld an Europa oder dem Westen allgemein... Diese Ländern müssen diese Probleme selbst in den Griff bekommen, sicherlich können wir ihnen dabei helfen, aber das muss Hilfe zur Selbsthilfe sein...

Ja, man kann da unten einfach

Ja, man kann da unten einfach nicht in Ruhe arbeiten, es sind dort schon etliche Gruppen mit Praxisnahen Fachkräften für Bodenbewirtschaftung, Städtebau, Wasserbau, alles was benötigt wird, den Menschen die Technik für ihre Umsetzmöglichkeiten nahezubringen, nur sie bekommen nichts fertig, weil mal wieder ein Stammesfürst seine neuen alten G3 ausprobieren möchte, weil die Lehrgangsteilnehmer von Gestern von durchgeknallten Islamis entführt wurden, Kindersoldaten knallen wieder ganze Dörfer ab, oder die Zusage von letzte Woche für ein Projekt wird nicht mehr durchgeführt, weil der "Präsident jetzt ein Anderer ist. und so fort

Schiffe versenken ist gut und

Schiffe versenken ist gut und hätte schon längst gemacht werden sollen. Ausserdem muss verhindert werden, dass sich die Schlepper von den Milliarden Gewinnen wieder neue Boote kaufen.

Hier scheint wieder einmal

Hier scheint wieder einmal eine Blendgranate geworfen zu werden, die den Steuerzahler letztendlich sehr viel kosten wird.

Die Frage ist doch, was die Zerstörung der Boote überhaupt bringt. Das ist doch purer Aktionismus, denn die Flüchtlinge werden natürlich weiterhin eingesammelt. Man wird wohl kaum die Boote mitsamt Insassen beschiessen.

Das Versenken der ohnehin zurückgelassenen Boote bringt rein garnichts, denn die Schlepper setzen doch ohnehin seit jeher auf Wegwerfboote, die einfach zurückgelassen werden oder ohnehin sinken.

Was soll der Quatsch also?

@Nachfragerin

Sehe ich wie Sie. Die Ursachen müßten angepackt werden, auch wenn wir ein Stückchen aus unserer Komfortzone raus müssten.
Das ist doch lächerlich ein paar Boote wegschießen und das Problem ist gelöst?! Ist unsere Politik so unzurechnungsfähig und dumm?
Was ist, wenn die IS durch den Menschenhandel ihre Waffen und Beutezüge finanziert?
Bisher hat man noch kein Konzept gesehen, wie man diesen Flüchtlingen Persektiven im eigenen Land aufzeigen kann. Hier sollte unterstützt werden.

Nicht Fisch, nicht Fleisch

Ohne das man hier die Ursachen bekämpft geht es nicht.
Die Schleuserbanden werden sich nicht davon abhalten lassen, auch wenn man Ihre Boote zerstört. Die besorgen sich neue, noch ältere.
Den ist doch jedes Mittel Recht, wann begreift es die EU mal?

um 15:12 von Ninurta kommt

Gute Frage von ihnen.Natürlich bin ich der Meinung, nicht die Existenzgrundlage der Fischer zerstören. Sonst nämlich sehen wir die bei uns wieder.Ich bin darauf gekommen, ein Journalist in einer Sendung sagte mal, man müsste die Schlauchbootfabriken an Land zerstören.
Was widerum zur Folge haben wird,man zwingt die Fischer von sehr freundlichen Schleppern unter Androhung von Gewalt ihre Boote zur Verfügung zu stellen.
Es ist wirklich eine verzwickte Sache.

Die Schlepper sind nicht die

Die Schlepper sind nicht die Ursache des Problems, sondern nur ein Symptom.
Kein Seelenverkäufer würde voll, wenn es nicht Menschen gäbe, die keine Hoffnung mehr auf ein erträgliches Leben in ihrer Heimat hätten.
Hähnchenabfälle werden mit EU-Förderung nach Afrika exportiert, zerstören den Markt der heimischen Bauern. Die heimische Textilindustrie kann mit den Billigpreisen der Bekleidung aus Altkleidercontainern in Deutschland und sonstwo, nicht mithalten.
Chinesen, Russen und die EU Fischereiflotte fischen die Meere vor der afrikanischen Küste leer, die Fischer suchen andere Einnahme-Quellen. Notfalls Piraterie.
Zudem kommt die allgegenwärtige Korruption, die jede wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung verhindert.
Bauern, die Gen-manipuliertes Getreide anbauen fahren nur Verluste ein und machen Schulden ( in Indien begehen ruinierte Bauern reihenweise Selbsmord).
Zu all dem kommen noch die Folgen der kriegerischen Auseinandersetzungen.

15:17 von spetzki

Schön was Sie da geschrieben haben. Ich finde mich da wieder.Kohlen nachts vom Tender der Dampfloks geklaut. Highlight ein Care Paket aus den USA.
Die Zeiten haben sich eben verändertUnd: Nach dem Krieg hatten die Leute nichts - aber es ging stetig bergauf.
Heute geht es bergab - und mit Ihren Plänen noch viel mehr! Das ist politisch wesentlich brisanter, daran kann Europa leicht zerbrechen.
Sie haben Recht.Europa ist heute schon fragil,
wir können nicht allen Armutsflüchtlingen eine Zukunft geben.
Das müssen sie schon selber in die Hand nehmen.
Man kann sie dabei unterstützen. Allerdings nicht mit Verträgen,wo dann die tatsächlichen Nutzniesser nur das obere 10% der Pyramide sind.

@Adoculos

"Wir sollten aufhören, Waffen an Ägypten, Algerien, Angola, Äquatorialguinea, Botswana, Eritrea, Gabun, Ghana, Kamerun, Kenia, Lesotho, Libyen, Marokko, Nigeria, Tansania und Tunesien zu liefern, denn von dort wandern sie weiter in Krisengebiete. Bzw. wandeln einen Staat in ein Krisengebiet."

Stimmt natürlich...in diesen Ländern ist nicht die AK-47 Hauptmittel zur "Konfliktbewältigung" sondern High Tech Waffen "Made in Germany"

@spetzki

"Nach dem 2 Weltkrieg lag Europa in Schutt und Asche.
Wenn es von etwas genug gab dann war es Arbeit - Arbeit für JEDEN, ...
Heute ist Arbeit ein rahes Gut! "

Das ist der schiere Blödsinn. Natürlich gibt es auch heute genügend Arbeit, nur bezahlen will die keiner - übrigens haben "ihre" Kinder, die nach dem Krieg Bucheckern gesammelt haben, sicher auch kein Geld dafür erhalten.

Die Flüchtlingsströme werden weiter wachsen in dem Maße, wie die Ungleichheit auf der Welt zunimmt. Das Kapitl konzentriert sich immer mehr in den Händen einiger weniger. Dafür müssen dann andere Hungern oder im Elend leben.

Nicht nur Flüchtlinge werden zunehmen, auch Krawalle und "Aufstände" der "Zukurtzgekommenen", derjenigen ohne Hoffnung.

Insgesamt nimmt der Reichtum zu, nur profitieren tun davon vielleicht 1% der Menschheit.

@cynic

Was bringt das Zerstören von zurückgelassenen Booten?
Kurze Antwot: Die Boote stellen kein Hindernis mehr für die reguläre Schifffahrt dar.
Die Marine spart sich eigene Übungs-Körper für ihre Ziel-Trainingseinheiten, die sowiso regelmaßig durchgeführt werden.

Die Boote der somalischen Piraten werden auch versenkt, das verhindert die Wiederverwendung, der Vorrat an Seelenverkäufern ist nämlich auch nicht unendlich!

Wie krank ist das denn?

Sinnvolle nachhaltige politsche Lösungen seitens der EU ist wohl nicht erwünscht.

Aber wenn es um die Legitimation eines Schießbefehls geht, kann es auf einmal nicht schell genug gehen.

@Hafenstraße um 16:31

@Hafenstraße um 16:31 Uhr.
Ich kann Ihnen nur beipflichten. Boote gibt es genug. Und bei den Einnahmen der Schlepper für Nachschub zu sorgen ist auch nicht schwer. Wenn ein kleiner Fischer sein Boot teurer verkauft wird halt einfach das "Kopfgeld" erhöht. Es hilft einzig ein Zurückführen. Wenn dann einmal ein paar Hundert oder Tausend Geprellte dem Schlepper zu Leibe rücken löst sich das von alleine. Aber die Willkommenspolitik von Europa bewirkt genau das Gegenteil.

Die Realität

Das so viele Schlepperbanden existieren zeigt es das es eine riesige Masse an wohlhabenden "armen Flüchtlingen" gibt.
Die echten Flüchtlingen können sich das nicht leisten und sind die Leidtragenden

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