Kommentare - EU-Minister tagen zu Militäreinsatz gegen Schlepper im Mittelmeer

18. Mai 2015 - 02:55 Uhr

Ein Militäreinsatz gegen Schlepperbanden im Mittelmeer: Es gibt viele Zweifel, ob die geplante Aktion der EU hilft, das Flüchtlingsproblem zu lösen. Und sie gilt als äußerst risikoreich. Heute beraten die Außen- und Justizminister in Brüssel über das Konzept.

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Kommentare

Selbstverständlich die richtige Reaktion!

Schleusen ist menschenverachtend. Und: Es nützt nichts, sich um die ernsten Fragen zu drücken:
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1.Islamische Kriege, Despoten, und Terror bekämpft man vor Ort. In aller erster Linie übrigens die Völker selbst.
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2. Das drängenste Problem wird nicht benannt: je mehr Menschen, desto mehr Kriege um Rescourcen. Die Überbevölkerung in Afrika und weiten Teilen Asiens ist eines der Hauptprobleme für diese Erde! Geburtenrückgang zwingend notwendig. Wir steuern auf die 10 Milliarden Menschen zu. Wohin? Alles zu uns ist aus der Sicht der Betroffenen verständlich, wird aber nicht gehen.
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3. Nur weil illegale Einwanderung auf selbstmörderischen Trips und verachtenswertem Verhalten gegenüber eigenen Kindern (sie mit solchen "Booten" der Lebensgefahr auszusetzen) sind es immer noch illegale Einwanderer und nicht perseé Flüchtlinge! Bis jetzt sind es "nur" 30% Asylanten. 70% illegal.
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4. Gesetzesänderung: ohne Pass, kein Asylanspruch.

Flüchtlinge

Flüchtlinge bleiben Flüchtlinge , ob aus Hunger oder Verfolgung ist unwichtig.
Wir haben noch lange nicht genug aufgenommen. Bedanken können sie sich bei denen die Afrika seid 100 Jahren am Boden halten. Die Welt würde anders aussehen wenn wir die afrikanischen Bodenschätze fair bezahlen würden.

Schiffe versenken

Das ist die einzige Möglichkeit, den Schleppern ihr Handwerk zu legen.
Wenn sie keine Schiffe mehr haben, können auch keine illegale Flüchtlinge ins "gelobte Land" kommen.
Und dann gibt es auch keine Tode mehr auf dem Mittelmeer.

In Australien, Malaysia, Thailand und Indonesien sind sie nicht willkommen und werden zurückgeschickt.
In Europa werden sie dagegen direkt an der Küste Libyens abgeholt und nach Italien und/oder Malta gebracht.
In Italien erhalten sie sogar eine Prämie wenn sie gen Norden weiterreisen.
Das bestätigte das Innenministerium.

Feuerwehreinsatz

Wo es brennt muß man löschen.
Und wo Menschen von organisierten Banden in den Tod geschickt werden ist ein Polizeieinsatz mit militärischen Mitteln zwingend erforderlich.
Ja, die Grünen haben Recht, das Leben ist gefährlich, durch Nichtstun aber löst man keine Probleme.
Natürlich wird durch einen solchen Einsatz das Flüchtlingsproblem nicht gelöst. Hier geht es um die Verhinderung von Massenmord.
Die Ursachen des Flüchtlingsproblems sind:
- Staaten ohne funktionierende demokratische Strukturen, damit der Bandenkriminalität hilflos ausgeliefert.
- Korrupte Regierungen, die sich nicht zuletzt vom Westen kaufen lassen.
- massive Überbevölkerung, die auch gutwillige Regierungen überfordert.
Diese Probleme zu "lösen" dürfte ein Jahrtausendproblem sein.

@Dieter um 04:41 Uhr

"Flüchtlinge bleiben Flüchtlinge , ob aus Hunger oder Verfolgung ist unwichtig.
Wir haben noch lange nicht genug aufgenommen."

Aufnehmen, aufnehmen, aufnehmen...
Das ist genau die Art von blind-naivem Gutmenschentum welche die nächste, schleichende Katastrophe einleitet. Wieviel dürfen es denn sein bitte 1 Mio, oder doch 2, oder 5 Mio ? Es ist aber mehr als weltfremd zu glauben daß wenn diese da sind der Rest brav "zu Hause" bleibt. Und was ist mit den Ländern welche so entvölkert werden ?
Daß dadurch ein sozialer Krieg eingeleitet wird von vielen ignoriert. Denn man möge diese Leute doch beschäftigen, ausbilden. Und mit was bitte?
Zudem: es ist bei weitem nicht egal aus was für einem Grund jemand europäischen Boden betreten möchte. Insbesondere Wirtschaftsflüchtlinge sind hier fehl am Platz. Wie Politiker angesichts vorhandener Millionen europäischer hochqualifizierter Arbeitsloser weiter eine Willkommenspolitik betreiben können ist unfassbar.

Luftnummer! Teilweise sind es

Luftnummer!
Teilweise sind es alte Fischerboote welche wahrscheinlich kurzfristig gekauft werden, andererseits Schlauchboote welche sich die Schlepper ebenfalls schnell besorgen können. Wie soll da ein solcher "Einsatz" vorausschauend eine Wirkung zeigen? Zurück zu den Ausgangspunkten eskortieren und dann nach Anlandung zerstören. Oder der australische Weg. Nur das ist wirksam.

Vorbehalte an rigorosem

Vorbehalte an rigorosem Einsatz gegen "Flüchtlingsboote" offenbar nur bei den Mainstream Medien

@Investigator um 05:14

@Investigator um 05:14 Uhr

Sie haben bei ihrer Aufzählung der Ursachen mMn eine wichtige vergessen: Stammes- und Religionskonflikte, und das bei teilweise gleicher grundlegenden Glaubensrichtung.

@Europas-Bester:"Selbstverständlich die richtige Reaktion!...

.. Schleusen ist menschenverachtend."

Abschottungsszenarien der EU aber auch! Bevor leere Flüchtlingsboote von der Marine versenkt werden, sollte ein Mandat des UN-Sicherheitsrates und ein tragfähiges, nachhaltiges Konzept zur europäischen Flüchtlingspolitik vorliegen.

Zweifelsohne muss Europa mehr Flüchtlinge aus den Krisen- und Kriegsländern aufnehmen. Mit dem Herumdoktern an den Symptomen der Flüchtlingsströme wird man den Ursachen in den Herkunfts- und Transitländern aber in keiner Weise gerecht.

Es gilt, diese Länder mit Hilfe der UNO und der EU zuvorderst zu befrieden und mit Auffanglagern vor Ort wie einer organisierten Zuwanderung nach einem Schlüssel für alle EU-Länder das Flüchtlingsproblem konzeptionell anzugehen.

Auf Dauer kann den Notleidenden vor Ort nur mit der Organisation von lebenswürdigen Verhältnissen als Hilfe zur Selbsthilfe halbwegs geholfen werden. Die EU sollte sich auf eine nachhaltige Problemlösung verständigen.

Es wäre trivial den Schleppern das Handwerk zu legen

Man muss einfach die Regelung abschaffen, dass Fluggesellschaften die Abschiebung von Flüchtlingen zahlen müssen, wenn die denen ein Ticket verkauft haben.

Das Schlepperthema ist nur eine Nebelkerze hinter der sich Leute einreden können sie wären nicht ausländerfeindlich.

@ Adocolus

Dann machen Sie doch einfach mal Vorschläge, wie man dieser Problematik sonst Herr werden soll! Denn eines dürfte auch für Sie klar sein: ein "Weiterso!" kann es in diesem Fall nicht geben.

Und nein! Alle bei uns aufnehmen, so christlich und menschlich es auch sei, ist ebenfalls keine Option! Man sollte endlich auch mal aus der Geschichte lernen, wonach keine Kultur eine solch massive Völkerverschiebung überlebt hat. Ägypten, Mesopotamien, Rom und die altamerikanischen Kulturen. Ich will aber nicht, dass die europäische Kultur ebenso untergeht.

Kein Grundrecht...

Es gibt kein Grundrecht auf illegale und unkontrollierte Einreise!!!
Wir sollten zurück zu Essenspaketen und schneller abschieben.
Weniger Anreize schaffen.

@Investigator

sehr geehrter Schreiber,
das ist letztlich kein Jahrtausendproblem.
Diese Ablaeufe mit Asylanten aus der NA+ZA+OA (Nord-Afrika+Zentral-Afrike+Ost-Afrika) stellen dasErgebnis einer verfehlten Afrika-Politik der G7 dar.
Neue post-koloniale Ausbeutung der betroffenen Staaten durch die Segnungen des brutalen Global-Business in den letzten 15 Jahren.
Und ferner, so wie auch von Ihnen dargestellt, eine massive Ueberbevoelkerung, an die beteiligten Religionen (Islam+Katholizismus) die wesentliche Verantwortung tragen. Das Problem zu loesen wird allerdings mindestens 2-3 Generationen in Anspruch nehmen. In der Gesellschaftspolitik und der bewussten aktiven Entwicklungshilfe haben die G7 voellig versagt.!
Der Lobby-Politik der Industrie + Lebensmittelkonzerne in den G7 Staaten muss massiv die Macht genommen werden. Das kommt schon fast einer Welt-Revolution gleich.....

BBC: IS- Kämpfer werden gezielt nach Europa geschleust

Wieder ein langer Artikel über die bedauernswerten "Flüchtlinge" im ARD,die man bei uns willkommen heißen sollte.Kein Wort über die gestrige Hauptschlagzeile der BBC,nach der reihenweise IS-Kämpfer auf Flüchtlingsschiffe gebracht werden,um sich über die frei zugänglichen europäischen Länder wie Deutschland,Schweden,Italien,Frankreich verbreiten,organisieren und später zuschlagen zu können.Kein Wort darüber,daß die Schlepperbanden entweder von IS in Libyien geführt oder zumindest kontrolliert werden.Dabei verdient IS 50% an jeder einzelnen Überfahrt über das Mittelmeer,bis zu 5.000 US$.
Abgesehen davon, daß laut BAFM die meisten Asylanträge dieser sogenannten Flüchtlinge abgelehnt werden und 2/3 Muslims sind,ist zu fragen:
1. warum werden Nachrichten wie diese in den öffentlichen Medien ignoriert?
2. wie kann die Regierung,welche nun auch noch die Bundesmarine zur Seenotrettung ausschickt, den Bürger vor diesen Terroristen schützen?
3. Finanziert man damit nicht auch die IS in Libyien

@Dieter1966

sehr geehrter Schreiber,
nicht die Aufnahem von Millionen von Asylanten/Migranten hilft.
Vielmehr muessen seitens der G7, wie ich haeufig schon dargestellt habe, in den bekannten Staaten die Lebens-und Arbeitsbedingungen sehr massiv und nachhaltig veraendert/verbessert werden.
Dazu gehoert eben auch mehr als "Fair Trade" beim Einkauf in REWE oder anderen.
Der Ausbeutung muss selbstverstaendlich ein Ende gesetzt werden.
Wie sollen wir durch Aufnahme von 1 Milliarde Menschen in Europa deren Leben verbessern.? Mit dann 600 Menschen/qkm oder mehr.?...
Wer erhaelt Recht auf Zugang.? Das ist lediglich Gutmenschen-Mentalitaet, pardon.

Reiner Aktionismus? Betriebsblind? Populistisch?

Ob und wie Russland sich zu einer UNO Resolution stellen wird sollte uns weniger beschäftigen als die Frage, was Russland und alle anderen Staaten außerhalb der EU hinsichtlich des Flüchtlingselends selbst zu tun bereit ist. Auch wenn ich mich wiederhole, 193 Länder in der UNO, 51 Länder auf dem Kontinent Europa und 28 davon in der EU, von denen lediglich 5 Länder wirklich Flüchtlinge aufnehmen.

Mit dem Finger auf die EU zeigen und sich dabei vollkommen unsolidarisch und passiv zurück lehnen, so sieht doch das Bild innerhalb der UNO aus. Länder wie Russland verfügen nicht einmal über ein Asylrecht wie wir, dort wird ab und an Einzelfall spezifisch über Asyl befunden.

Katrin Göring-Eckardt (Grüne) fordert legale Einreiseoptionen für alle Flüchtlinge in die EU zu schaffen und hier dann die Asylanträge zu bearbeiten. Ich frage mich dann, was wird mit den heute tausenden und morgen zehntausenden, die hier eine Ablehnung aus dem Antrag erfahren. Alles Dinge, über die sie nicht spricht

vernünftige Flüchtlingspolitik statt Kanonenboot-Politik

Wir brauchen eine vernünftige Flüchtlingspolitik mit realistischen Methoden einen Asylantrag zu stellen ohne sich in ein Boot zu setzen. Was wir nicht brauchen ist eine Kanonenpolitik mit unklaren Zielen und Methoden, da kommt nichts gutes raus! Werden die Boote nicht sowieso beschlagnahmt wenn sie ankommen? Was soll man da versenken? Und Waffen gibt's da auch keine an Bord. Wenn man nicht nach Libyen geht - und das soll ja angeblich nicht passieren - wen oder was will man dann bekämpfen bzw. versenken? Das ist doch alles totaler Unsinn!

@ Ganz Laut (voriger thread - Todeskampf)

"Niemand [nimmt Birma in die Pflicht], weil das nicht möglich ist. In Birma herrscht eine brutale Militärdiktatur, die sich bislang selbst vereintem internationalen Druck nicht gebeugt hat, und daran wird sich in absehbarer Zukunft auch nicht viel ändern."

Sie hat sich nicht gebeugt? So? Hat sie nicht?

Es hat andere vor ihr gegeben, die sich ebenfalls nicht "gebeugt" haben. So wurden sie gebrochen. Nicht mehr und nicht weniger. Dieses Land ist keine Atommacht...

Es ist nicht in Ordnung, dass "wir" das "Teile und Herrsche" dieser Diktatoren ergeben hinnehmen und die Konsequenzen ihres Tuns tragen und damit die Wurzel des Übels akzeptieren.

Die Sachlage in den Herkunftsländer afrikanischer Bootsflüchtlinge sehe ich komplizierter, aber vom Prinzip her ist es auch dort nicht anders.

Die Flüchtlinge sind nicht die Spitze eines Eisberges im Sinne immer weiterer Flüchtlinge, sondern sie sind doch das Alarmsignal für die Missstände im/in den Herkunftsland/ern.

Visionäre Lösung gefragt

Es ist gut, richtig und wichtig, den Flüchtlingen zu helfen - Jetzt. Der Blick in die Zukunft ("wie viele werden noch kommen?") ist für den Moment irrelevant.

Ebenso wichtig ist, sich der Probleme in den Herkunftsländern anzunehmen. Wir strecken gerne die Hände in den Himmel, stecken den Kopf in den Sand und rufen: "Das ist unmöglich!" - Es DARF NICHT unmöglich sein. Man stelle sich nur einmal vor, in welcher Welt wir heute in Europa leben würden, wenn solches "unmöglich" wäre! Wir wollen uns verantwortlich fühlen, oder wir wollen es nicht. Und wo ein Wille ist, gibt es auch einen Weg.

Eine Vision, ein Traum. Wenn alle gemeinsam wollen, werden Lösungen Wirklichkeit.

Flüchtlinge im Mittelmeer

Wäre es nicht sinnvoller die Bundespolizei im Bereich der Küstenwache besser auszurüsten und mit schnelleren Booten und größeren hochseetauglichen Schiffen auszustatten, wie es die amerikanische Küstenwache oder die italienische Küstenwache bereits hat? Dann könnte die Bundespolizei, die eigentlich für die Grenzwache in Friedenszeiten zuständig ist, auch sich um dieses Problem kümmern. Ich finde es verwunderlich, dass sich das Militär um die Flüchtlinge kümmern muss.
Allerdings würde ich die Schlepper mit anderen Mitteln am Boden bekämpfen und nicht Bomben auf Schiffe und Menschen ungesteuert abwerfen. Da ist die Gefahr von zivilen Opfern zu hoch.
Viel effektiver als diese Flüchtlingsbekämpfung ist es, Afrika agrartechnisch und wirtschaftlich aufzubauen. Das bringt Frieden und löst das Flüchtlingsproblem.

Schiffe versenken?

Wurden die Flüchtlingsboote nicht eh von ihren "Kapitänen" mittem auf dem Meer samt Flüchtlinge zurück gelassen?

Schiffe zu versenken ....

....ändert an den Fluchtgründen der Menschen rein gar nichts: Es sorgt lediglich dafür, dass das Elend der flüchtenden Menschen für die Menschen in der EU nicht mehr so offensichtlich ist und wird.

Nichts weiter als ein Placebo : Aus dem Auge, aus dem Sinn. Wir pflegen - schnell - zu vergessen, was wir nicht permanent vor Augen haben. Die Beruhigungspille wird auf Dauer Wirkung zeigen - innerhalb der EU. Keine sterbenden Flüchtlinge vor Europas Toren, keine ägnstlichen oder gar kritischen Stimmen aus Europa.

An den Ursprungsproblemen - also warum diese Menschen anderswo nach Perspektiven für sich suchen als in ihrer angestammten Heimat - ändert dieses "Schiffe versenken" der Festung Europa rein gar nichts.

Lediglich die Sichtbarkeit der Problematik wird örtlich verlagert: Dahin, wo das Elend & Sterben dann Niemanden hier mehr interessiert, weil man es eben nicht mehr vor Augen hat.

Das ist allerdings keine Problemlösung, sondern lediglich Verdrängung.

Guter Anfang

Denke wenn die Operation anläuft wird es schnell zur Lösung des Problems kommen. Die Leute haben immer noch nicht verstanden, dass die Grenzsicherung Europas an den Küsten des afrikanischen Kontinents beginnt. Genauso wie die Verteidigung schon am Hindukusch beginnt.

Gleichzeitig sollten nur Kriegsflüchtlinge aus UN Lagern in Jordanien, Libanon oder der Türkei nach Europa kommen.

Illigale Einwanderung muss verhindert werden.

Jeder der mal in Berlin idt, sollte sich mal den Görlitzer Park anschauen. Das soll das Konzept von Brüssel und Berlin sein?

Ein klares NEIN!

ein schmaler Pfad...

So ganz verstehe ich die Rechnung nicht, dass weniger Boote weniger Tote bedeuten.

Ist es nicht viel mehr so, dass bei weniger Booten noch mehr Menschen mit einem Boot untergehen? Die Grundidee, dass der Platz auf diesen Booten nicht "erweiterbar" ist, wird doch jetzt schon durch die Bilder der Flüchtlingsschiffe widerlegt. Und wenn ich mir ansehe, wie z.B. Züge in Indien genutzt werden, scheinen Menschen ab und zu die Schwerkraft und die Tatsache, dass ein Mensch ein gewisses Volumen hat, einfach mal zu vergessen. Dann wird einfach der Proviant weggelassen, und *schwupps* passen noch mehr Menschen ins Boot.

Mal ganz abgesehen davon, wie sich die Verknappung der Boote auf den "Markt" und die damit zu erreichenden Gewinnspannen auswirkt. "Wir" können ja nicht alle Boote im Hafen eines fremden Landes zerdeppern.

Kurz: Das ist eine ganz dumme Idee.

Visionen

Es gibt ein Sprichwort: man sieht sich im Leben immer zweimal...

Lassen Sie mich "visionieren" stellen Sie sich auf der nördlichen Halbkugel mal eine Katastrophe kosmischen Ausmasses vor und die "armen Menschen" müssten auf die südliche Halbkugel ausweichen...
und das mit unserer Vorgeschichte, da wäre es besser, zu bleiben wo man ist...?!

@Investigator

@05:14 von Investigator
"Wo es brennt muß man löschen. Und wo Menschen von organisierten Banden in den Tod geschickt werden ist ein Polizeieinsatz mit militärischen Mitteln zwingend erforderlich."

Sie verwechseln den Brand (Krieg, Armut) mit den Rettungsmöglichkeiten (Boote, Schlepper).

@ Adoculos

Ein Geburtenrückgang in armen Ländern kann nur erreicht werden, in dem man den Alten und Bedürftigen staatlich mit einer Minirente, welche zumindest die Grundbedürfnisse deckt, unter die Arme greift. Die meisten Leute haben so viele Kinder nämlich nicht aus Spass, sondern sie dienen ihnen als Alterssicherung.
Selbstverständlich könnten die eigenen Regierungen diese Gelder aufbringen, aber diese Korrupten haben keine Lust dazu und denken nur an die eigene Brieftasche.

Die Wurzel des Problems

Ich hätte hier gerne auch mal einen Bericht über die Populationsentwicklung in den Herkunftsstaaten der Flüchtlinge gelesen.

Ist das ein Tabuthema? Wäre die EU nicht gut beraten, an dieser Stelle anzusetzen, auch mit massiven Zahlungen? Soziale Sicherheit im Tausch gegen freiwillige Geburtenbeschränkung?

Man bekämpft militärisch die Symptome...

Genau genommen ist es ein Offenbarungseid der gescheiterten Politik die Europa in dieser Sache seit Jahren betreibt, wenn man nun nach einem UN-Mandat für ein militärisches Vorgehen verlangt, dass sich gegen die "Schlepper" richten soll.

Letztendlich bedeutet militärischen Eingreifen eine klare Abwehrhandlung, die sich gegen die "Transportmittel" der Flüchtlinge richtet. Die dahinter stehenden Schlepper wird man schwerlich damit beeindrucken können, weil diese neue Wege nach Europa finden werden.

Und darin liegt auch das Kontraproduktive und Gefährliche in diesem Aktionismus- die von Hunger, Krankheit, Krieg, Tod und Armut bedrohten Menschen werden weiterhin sich in Richtung Europa bewegen, "wir werden zur Not schwimmen", sagte einer so treffend, bedeutet, dass sie nicht aufzuhalten sind, es sei denn, man packt das Problem der Flüchtlinge bei den Wurzeln auf dem afrikanischen Kontinent und bekämpft nicht weiter die Symptome in Form von Schiffe versenken im Mittelmeer…

Andere Auswirkung von "Schiffe-Versenken" spielen

Mal angenommen das würde "legal".
Werden die Schiffe dann ordnungsgemäß abgewrackt - wenn nicht, wäre das illegal (und extrem umweltschädlich); wenn ja, dann wäre das teuer.
Die meisten Länder haben ja nicht mal das Geld eigene Schiffe abzuwracken - oder nicht den Willen das Geld auszugeben um es zu tun.

Ein Vorschlag wäre ;-)
Man wrackt die Schiffe vor Portugals Küste ab und verkauft sie dann an Portugal zum Sonderpreis, um sie dort zu versenken. Das hilft die küstennahen Fischbestände dort aufzupäppeln und zu dem den (Tauch) Tourismus extrem zu fördern. Private Initiativen zeigen das.

@Sebo

04:40 von Sebo:
"1. besteht zB in Deutschland Ausweispflicht. Man MUSS seinen Ausweis also immer dabei haben, sonst kann man ein Bußgeld zahlen.
2. Haben die Flüchtlinge offenbar die 5.000 - 10.000 Dollar für den Schleuser noch abheben können. Wieso sollten die dann keine Jacke haben?"

1. Die Ausweispflicht beinhaltet keine Mitführpflicht.
2. Woher haben Sie diese Zahlen? Seit das Thema in den Medien präsent ist, steigen diese Kosten scheinbar wöchentlich.

@Europas-Bester

Sie reden von einer Überbevölkerung Afrikas.
Afrika hat 30 Ew/km².

Europa hat 75 Ew/km².

Ich denke nicht, daß es an der Bevölkerungsdichte liegt, daß diese Menschen nach Europa kommen.

07:15 von mittenimleben

"Wort über die gestrige Hauptschlagzeile der BBC,nach der reihenweise IS-Kämpfer auf Flüchtlingsschiffe gebracht werden,um sich über die frei zugänglichen europäischen Länder wie Deutschland,Schweden,Italien,Frankreich verbreiten,organisieren und später zuschlagen zu können."

Dies bewerte ich wie die "Massenvernichtungswaffen" des Mr. Bush.
Die Briten suchen einen Rechtfertigungsgrund für ihre ablehnende Haltung in der Flüchtlingsdebatte

Kein europäischer Soldat werde libyschen ...

... Boden betreten, stellte Mogherini nun noch einmal klar. "Wir planen keinesfalls eine Militäroperation in Libyen selbst. In keinem Fall kommt das für uns in Frage", erklärte sie.

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Wenn man dann erst mal einen Beschluss des UN-Sicherheitsrates hat, findet sich schon ein Vorwand.
Im Jahr 2011 waren die Flieger schon in der Luft, als der Beschluss gefasst wurde. Der Inhalt des Beschlusses hat niemanden interessiert.

Emotion vs. Rationalität 50 Millionen Flüchtlinge weltweit

Emotionalität:
- Hilfe leisten
- Flüchtlinge Aufnehmen
- Leid mindern
- Reaktion statt Aktion
- vereinfachte emotionale Schuldzuweisung (Kolonialismus/USA)
- Verpflichtung einzelner (5 von 28 von 51 in Europa)

Rationalität:
- Ursachen Flüchtlingsströme
- Aktion statt dauerhafter Reaktion
- Auswirkungen auf Herkunftsländer
- Auswirkungen in Aufnahmeländern
- gesamt Verpflichtung aller Staaten

Als sich bei Albanernherum sprach, D ist sicher, zahlt und schiebt nicht ab, da kamen sie zu tausenden. Wenn wir über Quoten sprechen, viele Länder dann aber gar nicht aufnehmen und helfen, wird sich auch das erneut herumsprechen. Dann wächst nämlich der Druck auf jene Länder, die deutlich signalisieren wir wollen euch und mehr. Politisch und Gesellschaftlich wird sich dann aber nur in jenen Ländern massiv etwas ändern, die für andere deren "Pflicht" mit erfüllen. Alles wird gut?

Weitblick geht anders:
Gesamt schuldnerische Pflicht aller vs. unkalkulierbare Entwicklungen bei einigen wenigen

Aktionismus?

Mir ist immer noch nicht klar, wie das die Lösung bringen soll. Wenn die Schiffe erst mal auf dem Meer sind, werden wir sie ja hoffentlich nicht mit den Flüchtlingen an Bord versenken wollen. Also erst Flüchtlinge retten und dann versenken? Meinetwegen, aber was ist der Unterschied zu jetzt? Zur Zeit werden die Schiffe ja wohl kaum zu den Schleppern zurück gebracht.
Oder die Schiffe vor der Abfahrt an Land zerstören. Dazu muss man aber Truppen an der Küste absetzen. Mal sehen, wer sich dafür meldet. Und woran erkennt man ein Schlepperboot?
Für mich ist das ähnlich effektiv, wie das Drogenproblem durch gelegentliches Zerstören von Mohn- oder Kokafeldern zu bekämpfen.
Rettet die Menschen und bringt die, die keinen Anspruch auf Asyl oder Duldung haben eben sofort wieder zurück. Warum müssen die erst noch durch ganz Europa bis nach Schweden reisen und dort dann monatelang betreut werden?
Eine regelmäßige Chartermaschine von Sizilien nach Afrika kann nicht teurer sein.

Wo bleiben die USA?

Die US Interventions-Politik hat sehr viele dieser Flüchtlinge verursacht.

Die USA sollten also mithaften. Und damit mein ich sicher nicht schiessen, versenken und töten.

Jetzt will man wieder an den Symptomen herumdoktern. Die Ursachen werden aber nicht bekämpft. Im Gegenteil...man lernt nichts.

Gerade arbeitet man an der Destabilisierung des nächsten Landes (Mazedonien).
Und schwupps stieg die Anzahl der Flüchtlinge aus dem Kosovo massiv an.
Denn nur weil es nicht bei uns in den Nachrichten war, heisst das noch lange nicht, dass die Menschen in der Region nicht merkten, dass was im Busch ist.

Ich bin sicher, die meisten Flüchtlinge würden gerne auf die Gastfreundschaft der EU verzichten, wenn die internationale Gemeinschaft inkl. EU in ihrer Heimat nicht marodieren würde.

Und andere Länder beuten wir aus, damit wir beim Discounter Obst aus zig Ländern zu einem Spottpreis kaufen können.

Wir sparen beim Einkauf. Dann ist es nur richtig, dass wir auf diese Art zahlen!

Kein europäischer Soldat werde libyschen ...

... Boden betreten, stellte Mogherini nun noch einmal klar. "Wir planen keinesfalls eine Militäroperation in Libyen selbst. In keinem Fall kommt das für uns in Frage", erklärte sie.

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Wie soll die ganze Aktion dann ablaufen?
Bordgeschütze feuern auf alles an der libyschen Küste das schwimmen kann?
Marineflieger versenken alle Schiffe an Libyens Küste?

Es wird schwierig sein, auf

Es wird schwierig sein, auf Grund und Boden anderer Länder militärisch zuzugreifen, selbst wenn ein UN Mandat geschaffen würde, was aber wahrscheinlich an der Zustimmung Russlands scheitern wird. Europa muss andere Wege finden um seine Grenzen zu schützen und es ist eine Frage der zeit, bis auch in Brüssel den Eurokraten die SEEBLOCKADE in den Sinn kommt. Jedes ankommende Migrantenboot wird schon in internationalen Hoheitsgewässern abgedrängt und ggf. in lybische Gewässer begleitet. Nur so lassen sich die Grenzen Europas sichern. Dass gehandelt werden muss, steht außer Frage. In wenigen Jahren werden einige hundert Millionen mehr Menschen in Afrika und Asien leben, dort, wo es jetzt schon nicht mehr genug Nahrung und Ressourcen zum überleben gibt. Die Völkerwanderungen werden daher noch ganz andere Ausmaße annehmen und wenn Europa überleben will, muss es - so hart es für die Gutmenschen unter den Foristen klingt - seine Grenzen vehement schützen.

Erst beutet der Westen Afrika aus,

dann beliefert er die Länder dieses Kontinents mit massiv bezuschusster Ware, so dass deren heimische Wirtschaft zusammenbrechen muss und dann jammert er über die vielen Flüchtlinge.
Da aber Wirtschaftskreise ein hohes Interesse an diesen Märkten haben, wird sich nichts ändern, da die Politiker der allergrößten Koalition von CDU/CSU/SPD/GRÜNEN von diesen Kreisen abhängig sind und somit natürlich nicht die Ursachen bekämpfen werden.
Und so kümmern sich ja auch jetzt nicht etwa die Sozialminister um das Problem, sondern Außen- und Verteidigungsfachleute.
Und es beginnt ein Krieg gegen die Völker und das "christliche Abendland" erklärt der Bevölkerung mal wieder, dass dies alternativlos ist.
Na ja, die Christen müssten ihren Lebensstandard im Interesse der hungernden Völker senken - aber das ist zuviel verlangt. Man spendet ja schließlich zu Weihnachten für Adveniat oder Brot für die Welt. Und das muss halt ausreichen.
Wenn Jesus das noch erleben könnte.

Dieser Plan, ganz unabhaengig von den Umstaenden

ist nur eines: Populistisch, unrealistisch und am Ende nur schwachsinnig. Meine Meinung. Wer einen Fluss stoppen will, muss an den Quellen beginnen. Alte chinesische Regel.

Klingt ja alles ganz nett

da nun aus der halben Welt die Menschen am liebsten nach Europa und ins besondere nach Deutschland wollen.
Muss ich jetzt mal bescheiden fragen was die dann Alle hier machen sollen.
Arbeitsplätze werden immer weniger und nicht mehr, weil die Industrie immer weiter optimiert wird.
Und wir selber in Europa zig Millionen Arbeitssuchende haben.
Wovon sollen die Menschen die weder Sprache noch Ausbildung haben denn leben.
Die Hochqualifizierten die uns immer gezeigt werden sind ein ganz geringer Bruchteil, und die anderen haben alle nichts.

Also was sollen die Alle machen die jetzt gerettet werden oder fast eingeladen.
Die müssen Wohnung haben und Essen plus Kleidung und so weiter.
Das macht mal ganz Grob 1000 Euro pro Person im Monat.
Irgendwer muss das bezahlen.

Das ganze ist keine Debatte mehr, hier müssen klare Entscheidungen wie man Sie von anderen Ländern kennt gemacht werden.

Die Welt einladen wird nicht funktionieren.

Gruß

Abwrackprämie

Führt eine Abwrackprämie für alte Boote ein, das hat auch in Deutschland sehr erfolgreich den Markt der kleinen Gebrauchtwagenhändler kaputtgemacht.

@09:00 von tisiphone: USA? Mitnichten.

"Die US Interventions-Politik hat sehr viele dieser Flüchtlinge verursacht."

Das ist in Bezug auf den TS-Artikel zu weit hergeholt. Sie mögen die USA nicht, aber sie sollten diese nicht für alles Übel der Welt verantwortlich machen.

Außerdem soll und kann jeder einkaufen, wo er will.

Das Flüchtlingsproblem im Mittelmeer wird wieder aus unser Blickfeld verschwinden, weil EUROPA die Grenzen zu macht und neue Abkommen mit den nordafrikanischen Ländern abschließt. Dadurch sind die Probleme in den Herkunftsländern nicht beseitigt, aber bei uns ist wieder Ruhe.

Falls es doch einige schaffen, sollten diese eher aufs Land bei uns als in die vollen Städte.

Blaue Augen unter einer rosaroten Brille gefährliche Mischung

Katrin Göring-Eckardt (Grüne) fordert legale Einreiseoptionen für alle Flüchtlinge in die EU zu schaffen und hier dann die Asylanträge zu bearbeiten. Ich frage mich dann, was wird mit den heute tausenden und morgen zehntausenden, die hier eine Ablehnung aus dem Antrag erfahren. Alles Dinge, über die sie nicht spricht.

Bei einer Anerkennungsquote von ca. 30% müssen wir doch über viele Optionen nachdenken, vor allem auch darüber, was 70% nicht anerkannter Bewerber hier im Land machen, wie wir sie versorgen, wie sie sich in unserer Gesellschaft verhalten und wie unsere Gesellschaft sie aufnimmt.

Wir müssen uns perspektivisch alle Möglichkeiten offen halten und dann als "Gutmenschen" mit Heiligenschein andere nicht als Scheinheilige diffamieren.

Die Schlepperboote und die Schleuser sind der Teil eines ganzen, darüber muss man sprechen. Bei der Kriminalität in unserem Land spielen Hehler doch auch eine Rolle, ohne sie gäbe es doch deutlich weniger Kriminalität und Absatz.

Man muss die Ursache bekämpfen!

Statt dessen gießt man Öl ins Feuer. Eine UN Armee mit robustem Mandat, geführt von der arabischen Liga muss die IS beseitigen. Ich sage bewusst nicht unter der Führung der USA, denn die haben, zusammen mit GB, den Schlamassel angerichtet. Alle Staaten auch Russland, USA, China, die arabischen Staaten, die südamerikanischen Staaten und die NATO, kurz alle müssen hier Verantwortung tragen und sind aufgefordert, die Menschen in ihren Ländern zu schützen. Der Konflikt wird sonst, über kurz oder lang, nach Europa übergreifen. Die Kämpfer müssen alle entwaffnet werden, dann die Kriegsverbrecher, nach muslemischen Recht verurteilt werden. Die Grenzen müssen erst dicht gemacht werden, dann ein Ultimatum an alle Kriegsparteien die Waffen unter UN Kontrolle zu übergeben gestellt werden und wenn die Frist abgelaufen ist, mit der Weltarmee einmarschieren. Bomben und Waffenlieferungen sind das dümmste, was in letzter Zeit beschlossen wurde... denn wer ist hier der Gute?!?

Was denn sonst?

Also Journalisten können schon seltsame Fragen stellen.

Natürlich wird sich die Zahl der illegalen Migranten ( keine Flüchtlinge nach der Genfer Flüchtlingskonvention ) deutlich verringern, wenn die Boote der Schlepper schon an der afrikanischen Küste zerstört werden und die Migranten an die afrikanische Küste zurückgebracht werden.

Was denn sonst?

@tisiphone

Ihr Beitrag ist einer der wenigen in dem die Hintergründe erkannt werden!
Nur die Symptome zu bekämpfen finde ich äusserst naiv, aber was soll man von Politikern erwarten?

<<< Leider warnen nur Bündnis

<<< Leider warnen nur Bündnis 90/Grüne und die Linke vor einem solchen Militäreinsatz. Kann es wirklich sein, dass cDU/ cSU und sPD den Artikel 26 § 1 unseres Grundgesetzes vergessen haben? >>> von Adoculos. ### Sie schreiben die 1. Buchstaben klein, was wahrschenlich andeuten soll, dass Sie das s und das c für unehrlich halten. Wenn die Nato leere Boote im Mittelmeer versenkt, ist das keine Kriegshandlung. Und nur das verbietet der Artikel 26 des Grundgesetzes. Das friedliche Zusammenleben der Völker ist durch das Flüchtlings-Elend nicht mehr gegeben. Durch das Versenken der Boote, wenn die Flüchtlinge an Land gegangen sind, wird es weniger Flüchtlinge geben. Die Urasache des Flüchtlingselends muss da bekämpft weden, wo es beginnt, nicht da, wo die Flüchtlings-Ströme landen.

@ Einfach Unglaublich - oder einseitig weil scheinbar einfach?

"Also Journalisten können schon seltsame Fragen stellen.
Natürlich wird sich die Zahl der illegalen Migranten ( keine Flüchtlinge nach der Genfer Flüchtlingskonvention ) deutlich verringern, wenn die Boote der Schlepper schon an der afrikanischen Küste zerstört werden und die Migranten an die afrikanische Küste zurückgebracht werden.
Was denn sonst?"

Dazu finden sie aktuell einen Bericht in "Die Welt", in welcher einmal offen auch über die Schattenseiten der Zuwanderung und die Auswirkungen auf Europa gesprochen wird.

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article141026268/Europa-ist-eine-…

Alles andere ist nett, aber zu viel Schönfärberei, die in das Problem in der Mitte aufgreift (Schleuser), die Ursachen am Anfang in den Herkunftsländern und die Auswirkungen am Ende in den Aufnahmeländern aber außer acht lässt.
Ich teile übrigens den Inhalt dieses Kommentars aus "Die Welt". Tenor: Helfen bis zum Abwinken bis dann die Helfer um Hilfe rufen.

Wird Krieg wieder legitines Mittel der Aussenpolitik?

70 Jahre nach dem 2.Weltkrieg soll Krieg wieder legitimes Mittel der deutschen Außenpolitik werden. Dieser radikale Bruch ist eine Gefahr für Frieden und Menschenrechte. Im europäischen Deckmantel sollen deutsche Soldaten ohne Gerichtsurteil in fremden Gewässern Schiffe versenken.

Dies ist lediglich der Anfang für weitergehende militärische Angriffe. Die Lehre nach zwei Weltkriegen ist: Wehrt den Anfängen.

@tisiphone

Guter Beitrag! Erst wenn kein Staat mehr Weltpolizei spielt, wird die Welt friedlicher. Die Welt muss gemeinsam das Böse erkennen und bekämpfen. Alle Staaten der Welt tragen die Verantwortung für das was da gerade geschieht. Erst wenn man die Welt gegen sich hat, erkennt man vielleicht den eigenen Holzweg. Leider wird das Böse nur von den falschen und nur bei rohstoffreichen und wirtschaftlich armen Ländern erkannt;-) Das nenne ich Steinzeit- oder Höhlen-Politik. Schade eigentlich...

Ab 1945 gab es extrem viele Flüchtlinge

<<< Aufnehmen, aufnehmen, aufnehmen...
Das ist genau die Art von blind-naivem Gutmenschentum welche die nächste, schleichende Katastrophe einleitet. Wieviel dürfen es denn sein bitte 1 Mio, oder doch 2, oder 5 Mio ? >>> von 321gast123. ### 1945 lag Deutschland in Schutt und Asche. Bis zur Währungsreform wurde gehungert. Trotz der extrem Bösartigkeit der Deutschen von 1933 - 1945 haben US-Bürger Lebensmittelpakete geschickt. Sonst wären viele Millionen Deutsche verhungert. Und dann kamen Flüchtlinge aus dem Osten. Millionen. Und wir haben sie integriert. Auch damals gab es Stimmen gegen die Flüchtlinge.

Flüchtlingsproblem

In der heutigen Zeit ist es doch möglich, die afrikanische Küste lückenlos zu überwachen und auslaufende Schleuserboote zu erkennen. Die EU hat genug Kriegsschiffe, die diese Boote dann kurz nach dem Auslaufen aufbringen und zur Umkehr zwingen könnten. Wenn wir allerdings am Gutmenschentum festhalten wollen, dann sollten doch unsere zwei beteiligten Kriegsschiffe direkt die Schleuserhäfen anlaufen und die Flüchtlinge dort an Bord nehmen, damit sie gar nicht erst in Gefahr geraten mit den maroden Booten unter zu gehen.

Das Kriegsgeschrei kann nicht darüber hinweg täuschen

... Das dies Hilflosigkeit und irgendwie ein Abgesang auf das heutige Europa ist.
Das was heute hysterisch kommentiert wird, ist nur der Vorgeschmack zu einer Völkerwanderung, deren Dimension größer sein werden als jene, die einst das Römische Reich zerstörte und Europa, aber auch viele Teile von Asien und den Naheh Osten ins Mittelalter zurück zu geworfen hat. AUF der einen Seite hoch entwickelte, "zivilisierte Staaten", deren Elite in ihrer Dekadenz nicht mitbekommt, das sie auf einem Vulkan tanzt und eine desillusionierte Schicht von Steuerzahlern, die immer mehr kaltgestellt wird und sich wegen der fortgesetzten Propaganda und der diversen Brot-und Spiele-Veranstaltungen der Eliten sich ihrer Kraft nicht mehr bewusst ist, und "da draußen ", immer mehr Menschen, die nichts, aber auch gar nichts zu verlieren haben... das wird Folgen haben.

Der Mensch eine Ware? Ja leider!

Der "Mensch als Ware" ist seit Menschengedenken immer aktuell gewesen.
Fakt: Es gab und es gibt und es wird Handel mit Menschen geben! Auch in der EU, man denke an die BilligLohnEmpfänger! Es gibt auch keine Grenzlinien, wo die Moral endet
und wo die Unmoral beginnt! Diese Grenzen sind relativ! Damit ist das ganze Spektakel nur ein publizistisches Feuerwerk.
Bei einer geheimen Abstimmung, für und
gegen Aufnahmen dieser Menschen, wird ein eindeutiges Ergebnis aus dem kasten gezogen. Unsere Politiker, in der EU, haben
völlig versagt. Eine Dreistigkeit erster Klasse
kommt noch dazu, dass es Staaten gibt in der EU, die diese Menschen grundsätzlich
ablehnen! Staaten, die sehr sehr christlich
sein wollen. Schande über uns! Es gibt nur
eine Antwort. Siehe Australien uam.

10:38 von AWACS

"die einst das Römische Reich zerstörte"

Das war nicht die "Völkerwanderung", sondern Rom teilte das Schicksal aller Hochstehenden Imperien, Ueberkultivierung, Dekadenz, Gier, Neid, Imperialismus haben es zerfressen und von innen verfaulen lassen, und unsere "sog. 1. Weltzivilisationen" werden auch in dieser Reihe auftauchen, mit historischer Sicherheit.

Das soll wohl ein Witz sein!?

"Gleichzeitig warnen Kritiker, dass ein Marineeinsatz vor der Küste für die Europäer durchaus risikoreich sei. Die Milizen seien so schwer bewaffnet, dass sie eine Gefahr darstellten."

Die EU wagt es , den russischen Bären zu provozieren, hat aber Angst vor ein paar dahergelaufenen Menschenhändlern? Wofür stecken wir Milliarden Euro ins Militär, wenn es nicht mal dazu taugt? Was passiert, wenn tatsächlich mal jemand Appetit auf Europa kriegt? Verläßt man sich dann auf Guerillakämpfer und Widerstandsgruppen?

Warum ...

.
...verwenden die Flüchtlinge nicht den
Landweg und bitten um Aufnahme in
die islamischen Länder ?

Ägypten, Saudi-Arabien und weitere
sind qua Religions- und Kulturzuge-
hörigkeit den Flüchtlingen und ihrer
Sozialisation um ein Vielfaches näher
als die Kultur Europas !

Oder habe ich den Verdacht zu recht,
es handelt sich nur um Wirtschafts-
flüchtlinge ?

Laut Medienberichten werden seitens der Schlepper(-banden)
bis zu 20.000 Euro pro Flüchtling
von diesem verlangt - und gezahlt !

Von daher sind es nicht Menschen,
die aus Armutsgründen fliehen.

So wurde zB im Spiegel-(online) über diese Hintergründe berichtet.

Auch daß der Flüchtlingsstrom sich
nicht in andere afrikanische Staaten
ergießt, ist für mich nur dadurch
erklärbar, daß es Wirtschaftsflücht-
linge sein müssen ...

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