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Was für eine Ungerechtigkeit

Piloten können mit 55 Jahren in Rente gehen und sollen künftig nur geringfügig länger arbeiten.
Dabei fangen sie nicht wie wir mit 16 Jahren an und haben dann 45 Jahre auf dem Buckel sondern arbeiten in aller Regel sehr viel weniger.
Ich empfinde das als eine schlimme Ungerechtigkeit gegenüber allen anderen Arbeitnehmern, die bis 67 Jahren arbeiten müssen, auf dem Bau, auf den Dächern, in den Kanälen, in Gefahr und bei großer Belastung.
Weshalb sollen Piloten so ein Prinzessinnen-Dasein führen dürfen???

Wurde auch Zeit

Überlegt man den Volkswirtschaftlichen Schaden, den der Lufthansa Group, ist es die beste Lösung.
Andere Fluggesellschaften sind die lachenden dritten dabei.
Das Drehkreuz Dubai, bald aus Istanbul sind die Gewinner.

Rente mit 55

Dafür das 95 % mit Autopilot fliegen verdienen sie viel zu viel, was kein Mensch rechtfertigen kann.
Sollen sie sich wie alle anderen Menschen auch privat versichern.
Die Herrschaften sind nichts besseres und andere haben genausoviel und mehr Verantwortung und müssen bis 67 Jahre arbeiten. Frechheit

@Hafenstraße1982

''Das Drehkreuz Dubai, bald auch Istanbul sind die Gewinner''
Das hat aber nur wenig mit der Lufthansa zu tun. Der Vorteil der Flughäfen von Dubai und Istanbul ist viel mehr ihre Zentrale Lage als Drehkreuze und auch,im Gegensatz zu Frankfurt, ihr 24 Stunden Betrieb.
Der Vorteil der Fluggesellschaften aus den Golfstaaten ist darüber hinaus, deren Subventionierung mit Milliarden der Ölscheichs.

Diese ewige Neiddebatte

will mir nicht in den Kopf.
Die Piloten geben einen Teil des Gehalts ab für diese Regelung. Wer jahrelang Wechselschichten an verschiedenen Orten der Welt geklopft hat kennt die Auswirkungen auf die Familie .
Ausserdem hatte jeder die Möglichkeit diesen Beruf zu ergreifen.
Wer schon mal den Kopf über den Tellerrand gesteckt hat und Flughäfen ausserhalb des Urlaubs- Diskounter 3 Stunden Kreises kennengelernt hat , zum Beispiel KEF der weiß das das alles Andere als Fernsehstewardes mit smartem Hobbypilot Automaticfliegen mit Knöpfchendrehen ist.
Als bitte, wer will kanns doch selbst realisieren und mal abgesehen davon handelt es sich um Bestehende Verträge. Wenn die Piloten verlieren folgt das Kabinenpersonal immer weiter runter bis zum Kofferstpler.
SUUUUUPER
Die Aktienkurse steigen und die Leute buckeln sich nen Wolf.
Seit Froh das noch jemand Eier in der Hose hat und kämpft ebenso die Lokführer.

@ Puqio

Was für eine Ungerechtigkeit
Neidisch? Oder jammern sie so auch über die Managergehälter. WER bringt denn zB bei der Lufthansa, der DB, den Autokonzernen uvm die Kohle ein? DER ARBEITER. Oder jammern sie über die Übermäßige Kohle der Fußballprofis, F1 Piloten und Filmstars oder zahle Sie Premiereabo, Stadionkarten, Kinokarten usw und unterstützen diese überzogenen "Gagen" auch noch?
Wo fängt bei Ihnen denn die Ungerechtigkeit an bzw hört sie auf?

@puqio

Ich verstehe Ihre Sorge, jedoch vergessen Sie, dass die Piloten nicht von Gesetzgeber sondern von Ihrem Arbeitgeber in der Zeit bis zur gesetzlichen Verrentung bezahlt werden. Es handelt sich also um eine unternehmenseigene Lösung, die Piloten als Lockmittel angeboten wurde, um sie langfristig zu binden. Davon nun Abstand zunehmen finde ich nicht fair. Darüber hinaus freue ich mich als Vielflieger immer, wenn ein offensichtlich zufriedener Pilot die Maschine fliegt, in der ich mich befinde. Ich bin mir sicher, dass es allen anderen Passagieren ähnlich geht.

@20:53 von Struwwelpeter

Tatsächlich verdienen die LH-Piloten viel zu viel! Das sind Besitzstände aus alten Zeiten, wenn man 200-250.000 Euro im Jahr verdient.

Es gibt aber auch die Piloten kleiner Zubringergesellschaften, die verdienen in den ersten Jahren etwa 2.500 brutto/Monat, häufig bei einer selbst finanzierten Ausbildung für 70-100.000 Euro.

Der Vergleich zeigt, es hat eben nichts mehr mit Leistung zu tun. Die LH verliert ihre Wettbewerbsfähigkeit und die Jet-Set-Piloten streiken. Unglaublich!

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Die Moderation

Bewegung von BEIDEN Seiten für die Schlichtung erforderlich!

In dieser Sache sage ich mal ehrlich

ich bin erleichtert, dass die Piloten endlich in eine Schlichtung einwilligen. Aber: eine Schlichtung kann nur dann gelingen, wenn beide Seiten sich bewegen.

Wie wäre es, wenn die Lufthansa in Sachen Löhne und Gehälter - auch bei dieser Billig-Airline Eurowings und Germanwings sowie beim Thema Arbeitszeiten auf die Piloten zugeht und wie wäre es, wenn die Piloten sich dafür beim Thema Renteneintrittsalter und auch beim Thema Vorruhestandsregelungen auf die Lufthansa zugehen würden?? Und wie wäre es, wenn die Piloten auch beim Thema Schnellöffnungsmechanismus in der Cockpit-Türe für Notfälle wie sowas bei Germanwings zustimmen würden??

Wäre dass ein gangbarer Weg für die Piloten??

@ resistance1405

Endlich einmal eine Auseinandersetzung mit den Schlichtungsinhalten.
Diese Neiddebatten andernorts kann ich langsam nicht mehr hören....
Ihre Vorschläge, wer welchen Schritt gehen könnte, sollten sich Schlichter und Delegationsleiter unters Kopfkissen legen.
Sicherheitsthemen wie z b Entriegelungsmechanismen für die Cockpittür haben in der Schlichtungsrunde eher nichts verloren, da gibt es - hoffentlich - andere Experten.

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