Kommentare

folgerichtig

Nun haben wir den Salat beziehungsweise die Griechen.
Diese Regierung hat also inzwischen rund 5 Milliarden Euro zusätzlich verbrannt.
Falsche Hoffnungen wecken, Tatenlosigkeit gepaart mit der Arroganz des Herrn Varoufakis, da hilft auch ein stets grinsender Tsipras nicht weiter.
Aber, die Hoffnung stirbt als Letztes.
Wie kann man auch ein Automobilrennen mit einem Goggo und einer Mannschaft die noch nie Reifen wechselte versuchen.

wo bitte ist die information ?

man kann im netz problemlos seit monaten nachlesen,was die griech regierung für wohldurchdachte lösungen anbietet.
die"EU "will wohl keinen erfolg einer linken regierung und schon gar keinen,der schule machen könnte.
was wenn spanien und portugal dann auch noch ausscheren würden aus der neoliberalen sklavenhaltung,aussteigen würde aus dem hamsterrad des menschenverachtenden turbokapitalismus?
was wenn dann irgendwann zB die deutsche Y-generation drauf käme:hey,gar nicht so blöd,aus dem wahnsinn auszusteigen,BEVOR wir drann sind und ausverkauft werden?denn das werden wir,von süd nach nord,wenn nach italien frankreich schwimmt,saufen wir mit ab.
Change?-Ja,höchste zeit und richtig.
aber da sei angi vor und junker und wie sie alle heißen die erfüllungsgehilfen von t.i.n.a, diesem anlo-amerikanischem U-boot.
die EU handelt NICHT für die Bürger Europas-könnte die ard sich mal die Mühe machen und ein engagierter unabhängiger experten da mal,sagen wir drei wochen,knallhart ermitteln?
BITTE

Erwartungsgemäß

Immer noch kein Wunder geschehen, bisher keine Hilfe von einem Zauberer oder dem lieben Gott.

Realitätsgetreu ist Griechenland pleite und nicht wettbewerbsfähig. Das Land hat keinen Zugang mehr zu den Märkten und muß weiterhin von der EU bzw. EZB finanziert werden.

Das wird auch die nächsten Jahrzehnte nicht anderes aussehen. Es tut mir leid für die Jenigen, die was anderes erwartet haben.

Grexit kommt nicht in Frage. Das hat ja schon Frau Merkel, Herr Juncker usw. ausgeschlossen. Die EU bleibt alternativlos. Also weiter zahlen.

Ja ja

Die Prognose war Wunschdenken der Regierung Samaras und der europäischen "Partner", vorneweg Herrn Schäuble, dem es aktuell mehr darum geht, dass seine Politik nicht als gescheitert entlarvt wird.

Das hier wieder diese neuen Zahlen als "Erzeugnis" der ach so bösen Tsipras Regierung dargestellt wird, passt ganz gut zum Ton der letzten Monate hier in Deutschland.

Wie es wirklich aussieht...

Der IWF hat zur Bekräftigung seiner Forderung eine revidierte Prognose für Griechenland vorgelegt. Ursprünglich hatten die Gläubiger von Athen verlangt, dass der Primärüberschuss im Jahr 2015 drei Prozent des BIP betragen müsse. Nun wird es jedoch ein Defizit von mindestens fünf Prozent geben, erwartet der IWF. Damit würde sich die gesamte Schuldensituation Griechenlands erneut dramatisch verschlechtern.

Der Primärhaushalt (also ohne

Der Primärhaushalt (also ohne Zinslast) ist auch wieder im Defizit. Die Schulden türmen sich weiter auf. Der IWF fordert mittlerweile einen neuen Schuldenschnitt. Dies wird den deutschen Steuerzahlern teuer zu stehen kommen. Dabei hatten Merkel und Schäuble versprochen, dass es einen solchen Schuldenschnitt niemals geben wird.

Die Spezies...

:-)
Leider hat die EU-Kommission nie erläutert, woher denn das Wachstum kommen soll. Wirtschaftswachstum findet man nicht in einer Wünsch-Dir-Was-Tüte, einem Ü-Ei oder mit der Wünschelrute.

@boliche

"... die"EU "will wohl keinen erfolg einer linken regierung und schon gar keinen,der schule machen könnte...."

Wie kommen Sie denn darauf? Die griechischen Regierungen haben sich weit über 300 Mrd EURO zusammengepumpt und dann nutzlos verprasst. Dann hatten Sie einen Schuldenschnitt von der Privatwirtschaft in Höhe von 107 Mrd.

Danach wurden-wenn auch zaghaft- einige wenige Reformen in Angriff genommen und die Lage hellte sich seit Ende letzten Jahres etwas auf.

Nun will die neue Regierung weitere zig Milliarden und ansonsten so weitermachen wie bisher. (Vor den wenigen Reformen).

Wie soll das denn klappen? Wenn nicht grundsätzliche Strukturreformen durchgesetzt werden und die Verwaltung modernisiert, bzw. in einigen Teilen endlich aufgebaut wird, wird das weitere Geld genauso verpuffen, wie das vorherige.

Bisher hat die neue Regierung noch keinen Vorschlag gemacht, wie sie dem Teufelskreis entkommen will.

"Der IWF drängt die

"Der IWF drängt die Geberländer einen Teil der Schulden zu erlassen, weil er sonst keine Hilfsgelder mehr zahlen kann."

Dies ist ziemlich unsinnig. Der IWF hat kein eigenes Geld, sondern erhält sein Geld von den Mitgliedsländern wie Deutschland. Der IWF möchte also das Deutschland auf seine Forderungen gegenüber Griechenland verzichtet, damit er deutsches Geld nehmen kann um Griechenland weitere Kredite zu geben. Ziemlich verrückt.

Wachstum? Woher?

Jeder einigermaßen vernünftige Wirtschaftsexperte weiß, dass durch eisernes Sparen kein Konsum und damit kein Wirtschaftswachstum kommen kann. Die einzigen die das nicht verstehen sind die Leute in der Politik und die "Experten" der Troika. Diese Leute werden mit Demokratie konfrontiert, insbesondere dem Mutterland der Demokratie. Varofakis wurde demokratisch gewählt und fühlt sich seinem Volk verpflichtet - das können die westlichen Sklaventreiber nicht verstehen, diese Haltung ist ihnen fremd. Die Erfindung der "Schuldzinssklaverei" ist die Erfindung einer korrupten Minderheit, die gegen die Mehrheit und damit gegen Demokratie und Verfassung agiert. Hoffentlich hat die Party der Finanzelite auf Kosten der Bevölkerung und des Planeten bald ein Ende.

@Grom

"Die Prognose war Wunschdenken der Regierung Samaras und der europäischen "Partner", "

Nein, die Prognose stand unter dem Vorbehalt, dass Griechenland den Weg der Reformen weiter geht. Nun aber werden einige Reformen sogar zurückgedrängt. Kein vernüftiger Investor investiert in der jetzigen Situation mehr in Griechenland.

Noch Ende letzten Jahres wurden pro Monat 3-5 mal soviel in Griechenland investiert wie heute. Da ist es nur folgerichtig, dass man aufgrund der katastophalen Politik der neuen Regierung nun die Prognosen nach unten senken muß.

Wäre Griechenland gekommen und hätte gesagt, so geht es nicht, wir brauchen zusätzliche 300 - 500 Mio, um die Ärmsten zu unterstützen, wenn wir weitermachen mit den Reformen, hätte sich die EU sicher gesprächsbereit gezeigt.

Aber man wollte ja gleich das Kind mit dem Bade ausschütten...

@ Boliche - Lachnummer

das mit dem wohldurchdacht ist eine Lachnummer.
Ich will gar nicht auf Einzelheiten eingehen. Ich habe ja schon genug gepostet inclusive Verbesserungsvorschläge.
Diese Regierung hat bis jetzt nicht einmal es fertig gebracht, einen Vernünftigen schriftlichen Vorschlag zu machen.
Originalton Varoufakis:
Es wurde mir geraten, nur einen schwammigen Vorschlag zu unterbreiten.
Diese Regierung hat in drei Monaten ausser Mehrausgaben null Komma nichts auf den Weg gebracht.
Da braucht man schon eine stark rot gefärbte Brille oder man sieht wegen der starken Färbung nichts.

@ AK47

"Leider hat die EU-Kommission nie erläutert, woher denn das Wachstum kommen soll. "

Doch: Aufbrechen der stark verkrussteten Strukturen und Abschaffen von Privilegien, wie z.B. Nahrungsmittel für Säuglinge nur in Apotheken. Aufbau eines Katasteramtes, Reform der Finanzverwaltung, Korruptionsbekämpfung, Rechtsstaatlichkeit statt Willkür und Backschich,...

So, wie es jetzt ist, KANN man in vielen Bereichen schlicht in Griechenland nicht investieren.

@Economist70

""Der IWF drängt die Geberländer einen Teil der Schulden zu erlassen, weil er sonst keine Hilfsgelder mehr zahlen kann."
Dies ist ziemlich unsinnig. "

Dem IWF gehören fast alle Länder der Erde an. Inklusive Russland und China. Der IWF hat sich Statuten gegeben. Die können nur geändert werden, wenn da alle Länder mitspielen. Brasilien, Argentinien, Russland und viele andere wollen dies aber nicht.
Folgedessen KANN der IWF unter bestimmten Vorraussetzungen keine weiteren Hilfsgelder zahlen. Er muss sich an diese Statuten halten. Die Verantwortlichen beim IWF würden sonst im hohen Bogen rausfliegen und wären auch noch schadenersatpflichtig.

Der IWF ist übrigens nicht -wie viele glauben- US-amerikanisch dominiert. Die USA haben da gemäß ihrer Einlage einen Stimmenanteil von 16%. Deuschland übrigens knapp 6%. Weitere "größere" sind Frankreich, GB und China. Jeweils aber unter 5%. Japan noch mit ca. 6%. EU gesamt ca. 22%.

Ohne Schuldenerlass

wird Griechenland nicht wieder auf die Beine kommen. Ich sehe daher keine andere Lösung.

Kann man Griechenland Pfänden?

Das die Griechische Regierung(Sozialisten) keinerlei Willen zeigt, ihren Staat und die Steuerzahler auf Kurs zu bringen, zwingt uns doch dazu, uns zu Fragen, wann und wie wir unser Geld wieder bekommen! Man sollte auch mal darüber nachdenken, ob man nicht lieber Staatseigentum(Wälder, Inseln, Bohrrechte...) im gegenzug einklagen sollte!

Hugomauser

“aufbrechen der stark verkrusteten strukturen und abschaffung von...”

Und bitte welcher ihrer merkwürdigen vorschläge ist dazu geeignet wachstum zu generieren? Sorry aber das ist einfach nur falsch. Das wären alles masnahmen zur ausgabensenkung, sonst nichts.

@Ollih

Wie gesagt, Vorschläge habe ich genügend gemacht.
Varoufakis:
Varoufakis ist ein Anhänger der deterministischen Weltanschaung.
Das bedeutet, alles ist Vorherbestimmt und nur ganz große Geister können die Zukunft auf Grund ihrer übergroßen Intelligenz schon vorher wissen. Ist das nicht arrogant?
Lesen sie doch einmal seine Bücher, sie bekommen Schüttelfrost.
Nein, die Griechen wenn so verwalten würden wie wir, hätten sie genug Geld. Wenn sie auch noch so Steuern eintreiben würden, hätten sie übergenug Geld.
So einfach ist das.

Ich finde dieses Drama

Ich finde dieses Drama mittlerweile unerträglich und denke den meisten Bürgern in unserem Land geht es ähnlich. Wir haben leider nicht die Möglichkeit in Deutschland mit einem Volksentscheid darüber abzustimmen (wie z.B. in der Schweiz). Ich würde gerne mal von einem Fachmann hören, was passiert wenn Deutschland aus dieser Lachnummer "EU" austritt.

Danke, liebe Sozialisten

Wachstum und Aufschwung passen anscheinend nicht zur Ideologie der griechischen Linksextremen und Rechtspopulisten. Schade für das Land.

Unsichtbare "Lösungen"

@ boliche:
"man kann im netz problemlos seit monaten nachlesen,was die griech regierung für wohldurchdachte lösungen anbietet."

Ach? Wo denn?

@ zammy

"Und bitte welcher ihrer merkwürdigen vorschläge ist dazu geeignet wachstum zu generieren? Sorry aber das ist einfach nur falsch. Das wären alles masnahmen zur ausgabensenkung, sonst nichts."

Sie irren sich gewaltig. Wenn ich die vielen gesetzlichen Monopole beim Verkauf einschränke oder bei der Berufsfindung habe ich mehr Wettbewerb. Heute gleicht Griechenland in vielen Bereichen einer Planwirtschaft. Wenn ich fähige Leute in die Verwaltung einsetze statt meinem Vetter, arbeitet diese besser. Investitionen und Anträge werden schneller und zielführender genehmigt. Wenn ich ein vernünftiges Katasteramt habe, herrscht mehr Rechtssicherheit. All das trägt zu mehr Handel und zu mehr Investitionen bei und Fördert so das Wachstum.

Nicht nur diese Prognose war falsch

Praktisch alle Prognosen zu den Europäischen Ländern mit Reformbedarf stellten sich als blödsinnig heraus. Ob sie ihre Auflagen erfüllten und damit auch Menschenleben opferten oder nicht. Jetzt kann man das aber schön einer ungewünschten Regierung in die Schuhe schieben. Dazu passt dann auch das das hier breit getreten wird. Macht das doch bitte mit allen vergleichbaren Korrekturen von Prognosen, zumindest im Europäischen raum.

Wer würgt denn das Wachstum ab?

Wohl die, die immer neuere "Reformen", also Kürzungen fordern. Das schwächt die Binnennachfrage und dämpft das Wirtschaftswachstum ab.

@schiebaer45

"wird Griechenland nicht wieder auf die Beine kommen. Ich sehe daher keine andere Lösung."

Griechenland hatte bereits einen Schuldenerlass von 107 Mrd EURO. Und bei nicht gedecktem Primärhaushalt hilft das denen auch nichts, da sie gleich wieder frisches Geld brauchen. Wo aber soll das denn dann herkommen?

Wenn ich dauerhaft mehr ausgebe, als rein kommt, nützt mir auch kein Schuldenerlass. Ich muß die Einnahmen erhöhen oder weniger ausgeben.

@Andrej Zaindinov

"Wohl die, die immer neuere "Reformen", also Kürzungen fordern."

Sie sollten sich mal mir den Reformvorschlägen auseinandersetzen. Das sind keinesfalls nur "Kürzungen". Da machen Sie sich das wahrlich zu einfach.

Es ist ein Gemisch aus sparen, investiren und Strukturreformen, sowie der Aufbau einer funktionierenden Finanzverwaltung und eines Katasteramtes.

re boliche

"man kann im netz problemlos seit monaten nachlesen,was die griech regierung für wohldurchdachte lösungen anbietet."

Hoffentlich fragt jetzt keiner, wo genau im Netz diese wohldurchdachten Lösungen zu finden sind.

Dann stehen Sie nämlich auf dem Schlauch ...

Na endlich. Jetzt ist auch

Na endlich. Jetzt ist auch der IWF von der Schäuble'schen Fahne gegangen. Und ist das jetzt nicht gleichzeitig das Geständnis, dass der ganze IWF-Ansatz nicht funktioniert, noch nie, bei keinem Land je funktioniert hat? Und sollte der IWF jetzt nicht Konsequenzen aus dieser Einsicht ziehen, und endlich tun, was er angeblich immer schon getan hat; nämlich Länder, die Finanzprobleme haben zu stabilisieren, statt sie über die Planke zu treiben? Schon baut China Konkurrenzinstitutionen auf...
Und ja, vielleicht sieht es auch Schäuble dann mal endlich ein, dass das schwäbische Hausfrau-Rezept nicht skalierbar ist.

Das Wachstum kommt wieder...

...spätestens vor der Verabschiedung des nächsten Hilfspakets oder der nächsten größeren Wahl. Es gab genug kritische Stimmen bezüglich der Phantasieprognosen - aber man wollte sie nicht zur Kenntnis nehmen und wird es auch in Zukunft nicht. Abgesehen davon ist es schon bedenklich, dass Griechenland nicht einmal mit den letztes Jahr extra für es ausgehöhlten Berechnungsgrundlagen (Schwarzarbeit zählt mit, Prostitution, usw.) auf einen virtuell grünen Zweig kommt. So wird die Insolvenzverschleppung zulasten der kleinen Leute in Griechenland und Deutschland weitergehen, bis alles auseinander fliegt.

Was ist daran nun so neu?

Die €U-Kommission und auch der IWF liegen mit ihren rosigen Wirtschaftsprognosen permanent immens neben der Realität. Warum also sollte es in diesem Jahr anders sein? Also alles beim Alten und im Grunde keine Meldung wert...

Die Story vom nackten Mann und seiner Hosentasche

Wenn man festhält, dass GRE bis jetzt jede Schuldenrate erfüllt hat, kann man der Regierung Tsipras auf Geberseite nichts vorwerfen.

Dass die 2014er Haushaltszahlen abgeschmiert sind und nun die richtigen vorliegen - auch keine "Schuld" von Tsipras.

Dass der 2013er-Vertrag von Samaras mit der Troika, der bis ins kleinste Kürzungen von Sozialleistungen regelte und danach z.B. 0,1% p.A. Rentenerhöhung auf Jahrzehnte festschrieb, gilt und hauptsächlich in den utopischen Privatisierungsauflagen (50 Mrd. €) unter Samaras versagte, kann man Varoufakis nicht vorwerfen. Auch nicht Samaras Tricks mit d. Pensionskasse (aus Hilfen aufgefüllt und als erwirtschaftete Einnahme verbucht = + im Primärüberschuss).

38 Mrd. sind 2015 fällig und man ging schon ans Eingemachte (SV, Krankenhausbudgets, Rentenkasse, Behördenkassen), nur um s.o. zu zahlen.
Mehr geht bald nicht an Austerität.

Wenn nun ohne Zinsen weitere 5% des BIP-Wertes im Haushalt fehlen steigen die Schulden oder die Pleite kommt.

Nun, wenn ...

.
...fachkundige und vollmundige
Politiker am Werke sind, dann
kommt "so etwas" dabei heraus !

(Satire aus - falls sie je "an" war !)

@Hugomauser

Die Prognose war nur eins der Instrumente, welche direkt vor den Wahlen paneuropäisch aufgeführt wurden, um einen Sieg der bösen Linken zu verhindern. Wir hier in Griechenland wussten, dass die Zahlen Quatsch sind!

@ Pnyx

Aha, nachdem Rußland nicht sofort mit Geld rübergekommen ist soll jetzt China einspringen?
Bitte, sollen die Chinesen doch machen, aber ich glaube die werden sich das Spiel noch eine Weile anschauen, ohne am Ende Geld springen zu lassen.

Griechenland braucht vielleicht Geld, aber da es ohne tatkräftige Reformen (die auch ohne Schuldendruck notwendig / überfällig wären) nur versickern würde, ist durchaus zu verstehen dass keiner das Geld so einfach überweisen will.

Die Syriza-Regierung verweigert sich der Regierungsrealität

Die bisherigen Gesetze und Verordnungen lassen nur den Schluss zu, dass die Tsipras-Regierung wie eine Oppositionspartei im Wahlkampf, aber nicht wie eine in der Regierung angekommene Partei in der pragmatischen Realität handelt. Die bisher beschlossenen Regierungsmaßnahmen dienten der Umsetzung von Wahlversprechen mit Mehrausgaben und ohne Rücksicht auf die rückläufigen Steuereinnahmen im Haushalt.

Offenbar sollen die unfinanzierten sozialen Maßnahmen mit Kreditmitteln aus Brüssel bezahlt werden. Mangels Vertrauen in die neue Regierung werden nicht nur die Konten geplündert, Geld ins Ausland geschafft - es unterbleiben auch Investitionen in Wachstum und Beschäftigung.

So wundert es nicht, wenn BIP und Beschäftigung rückläufig sind bzw. stagnieren. Es ist höchste Zeit, dass sich die Syriza-Regierung mit pragmatischem Regierungshandeln befasst. Das gilt auch für die Verhandlungen mit der Brüssel-Gruppe. Andernfalls nimmt Athen bewusst den Staatsbankrott in Kauf.

Reformen, Reformlisten, Reförmchen gefordert ?

Seit Monaten lese ich, dass von den Griechen Reformen oder zumindest Reformlisten gefordert werden.

Eine Reformliste kann jeder Depp- genau wie einen Weihnachts-Wunschzettel- am Abend schreiben und am nächsten Morgen den Geldgebern vorlegen.

Reformen zu entwickeln, durchzusetzen und dann auch umzusetzen, geht nicht ganz soo schnell.
Ich denke nur daran, wie lange es in Deutschland dauert, um nur Eine Reform umzusetzen; meist sind es dann aber auch nur kleine Reförmchen, die dann irgendwann mal umgesetzt werden.

Jetzt von den Griechen zu fordern, mal so auf die Schnelle mannigfaltige Reformen zu verabschieden, wirksam durchzuziehen und als Erfolg dadurch auch mehr eigene Einnahmen zu generieren.... Kann man machen, ....aber wie schnell soll das klappen ?

Mein Eindruck ist bisher, dass viel Geld herumgeschoben wird, aber an der Basis (dem Volk und der Wirtschaft) nichts von dem Geld ankommt, was einen Aufschwung bewirken könnte.

@pnyx

Wirtschaftswissenschaft ist so eine Sache. Durch viel lernen und lesen und pragmatisches Arbeiten kann man schon ganz weit kommen.
Das Nachplappern von Parolen der Linken hilft auf keinen Fall. Es gibt keinen linken Versuch, der auch geglückt ist. Das liegt aber nicht an den Linken, sondern an den Menschen. Also doch an den Linken, weil sie der Menschlichkeit, jeder nimmt so viel er kann und nicht so viel er braucht, Tribut zahlen müssen.

@WasWeissIch

Griechenland Pfaenden.

Klar kann man das versuchen.

Das endet dann so wie im Fall Argentinien, wo Glaeubiger auf alle moeglichen Arten versuchen, an Staatseigentum zu kommen, das sich ueber die argentinischen Grenzen hinausgewagt hat.
Mit geringem Erfolg

Dem normalen Griechen sein Haus, sein Auto oder seine Kleidung wegzunehmen, duerfte aber nicht klappen....

Den Grossteil des Geldes sehen die Glaeubiger nie wieder.
Zumindest nicht innerhalb ihres Menschenlebens.

Die wesentlichen Fehler, der gemacht wurde ist
1. Griechenland nicht fruehzeitig in den Staatsbankrott gehen zu lassen.
Dabei haette man die Abwicklung grosser Banken, die die Bonitaet ihres Schuldners falsch einschaetzten und am Markt versagt haben, billigend in Kauf nehmen sollen.
2. Griechenland in den Euro zu lassen. Schon im Moment des Beitritts war bekannt, das getuerkte Zahlen vorlagen.

Die Griechischen Regierungen tragen da grosse Verantwortung.

Europaeische Politiker und unfaehige Banker aber ebenso

@ schiebaer45

"Ohne Schuldenerlass wird Griechenland nicht wieder auf die Beine kommen. Ich sehe daher keine andere Lösung."

Ein Schuldenerlass wird in der Tat nötig sein, löst aber nur einen Teil des Problems.

Solange Griechenland den Euro hat, also eine Währung, die viel zu stark für das Land ist, wird es wirtschaftlich nicht wettbewerbsfähig sein. Somit wird Griechenland immer weiter neue Schulden anhäufen.

Will man also keinen Dauertransfer einrichten und Griechenland alle 10 Jahre seine immer wieder anwachsenden Schulden erlassen, bleibt nur eines: Griechenland muss raus aus dem Euro.

Vom ökonomischen Standpunkt aus betrachtet war der Euro von Anfang ein eine gewaltige Fehlkonstruktion. Es gab auch zahlreiche namhafte Wirtschaftswissenschaftler, die bereits in den 90er Jahren vor genau dem Szenario gewarnt haben, dass nun eingetreten ist: der Euro macht die Wirtschaft der südeuropäischen Staaten kaputt, weil diese nicht mehr abwerten können.

Man sollte aus Fehlern lernen.

@diverse: hier die praktischste quelle,als "zentrale"

ist der blogg des griech. finanzministers/anerkannter prof f. ökonomie

http://yanisvaroufakis.eu/

hier gibts links zu allem,was einem,wenn man will, alles erkärt.

nötig:in ruhe lesen, nachdenken.
etwa 12 stunden gegenrecherchieren,meinungen und ideologien mit der "praxis", den möglichkeiten und den "gegnern" abgleichen.

man wird feststellen,dass die ideen der griech regierung hand und fuss haben.
wenn die institutionen mitspielen würden gäbe es langfristig nur gewinner,weil grld auf die beine käme und DANN seine Schulden zurückzahlen könnte.

Griechenland bräuchte dafür jetzt einen Schuldenschnitt.

Was "wir" machen: wir "helfen" immer ein bischen, so dass dem anderen nicht wirklich geholfen ist und er abhängig und erpressbar bleibt.

elendes Verhalten.

ich habs im kleinen,im privaten bereich erlebt, wie es ist, wenn jemand so tut, als ob er helfen wollte, aber in wahrheit jemanden der momentan schwach ist in die dauerversklavung führt.
es ging nicht gut aus, für niemanden.

Schwarzgeld

Tja, das Schwarzgeld der Superreichen ist weg, liegt in London oder wird in Deutschland investiert ohne dass jemand danach fragt wie es ,,verdient,, wurde.
Gute Nacht Europa!

re laskaris

"vor genau dem Szenario gewarnt haben, dass nun eingetreten ist: der Euro macht die Wirtschaft der südeuropäischen Staaten kaputt, weil diese nicht mehr abwerten können."

Da tun Sie auch so, als wäre eine Abwertung die geniale Lösung, mit der ein Land seine Wirtschaft in Schwung bringen kann.

Ist sie aber nicht, solange der Löwenanteil der Misere nicht an zu teuren Exporten liegt, liegt an internen strukturellen Problemen wie in Griechenland.

Was passiert denn in Griechenland mit einer weichen Drachme? Wirtschaftwachstum durch Exporte? Welche Waren denn, und von welchen Unternehmen produziert, die Investitionsgüter gar nicht mehr bezahlen können? Und binnenwirtschaftlich Inflation ohne Ende ...

@pynx

"Und ist das jetzt nicht gleichzeitig das Geständnis, dass der ganze IWF-Ansatz nicht funktioniert, noch nie, bei keinem Land je funktioniert hat?"
In Spanien, Irland und Portugal funktioniert es.
Was aber definitiv nicht funktioniert ist dass man permanent massiv mehr Geld ausgibt als man einnimmt. Und das wissen weit mehr Leute als nur die schwäbischen Hausfrauen.
Da bleiben nur 2 Möglichkeiten:
Entweder mehr Geld einnehmen oder weniger ausgeben.
Die Griechen wollen beides nicht, aber die Differenz sollen die anderen europäischen Steuerzahler ausgleichen, wobei wir auch wieder bei der schwäbischen Hausfrau sind, die weniger ausgibt als sie einnimmt.

@16:26 von Hugomauser

"Doch: Aufbrechen der stark verkrussteten Strukturen und Abschaffen von Privilegien, wie z.B. Nahrungsmittel für Säuglinge nur in Apotheken. Aufbau eines Katasteramtes, ..."
.
Jaja, wegen Nahrungsmitteln für Säuglinge ist Griechenland pleite. Lächerlich. Entweder rote oder schwarzgelbe Brille auf, nicht wahr? Geht auch mal Vernunft?
.
Es ist augenscheinlich so, dass das Land schlicht nicht wettbewerbsfähig ist. Punkt. Da ist nichts. Und weder Steuern noch ein Katasteramt ändern etwas daran. Dieses ganze vorrechnen ist dermassen verlogen, dass man wütend werden könnte. Wir betreiben politisch gewolltes Lohndumping, Luxemburg Steuervermeidung, London/Frankfurt hochriskante Finanzspekulation. Und durch die einmalig dämliche Konstruktion zw Anleihen wechseln zu können ohne Währungsrisiko kann ein EU Land nach dem anderen ohne Grund in den Ruin getrieben werden.
.
Es gibt viel zutun und eine Linke gr Regierung ist sicher nicht das große Problem.

Wachstum in der Zukunft.....

Die neue Prognose entspricht meines wissens ungefaehr dem Wachstum 2014.

Waere keine Prognose von 2.5% dagewesen, wuerde kaum ein Mensch darueber reden.

Ein Wachstum (hier 2.5%, 0.5%), sollte man erst dann als real wahrnehmen, wenn es auch tatsaechlich erfolgt ist.

Wenn man das nicht tut, aehnelt das ein wenig den Verfahrensweisen, die frueher im Ostblock verwendet wurden.... mit wachstumszahlen hantieren, so wie es einem gerade passt.

Auf Dauer wird Griechenland wohl trotzallem Investoren anlocken und wachsen - selbst mit linker Regierung.
Denn es verfuegt ueber etwas, was die "Maerkte" moegen und suchen :
Armut.

Man frage einen Fachmann.....

Ich bin einer, aber ich übe nur Herrschaft über die Finanzen meiner Familie aus. Ich übe mich dabei in Bescheidenheit und Übersicht.

Wenn allerdings Kanzlerin M. öffentlich versprechen würde, dass ich nie pleite gehen werde, ganz Deutschland für meine Schulden bürgen wird und auch zahlen wird, falls Bedarf an Moneten besteht und das Ganze als alternativlos anzusehen ist, ja dann.....

Kapitalismus und Wachstum sind

nicht voneinander zu trennen.

Kapitalismus und Humanismus schon eher.

Deshalb haben die Gründungsväter uns eine soziale Marktwirtschaft in die Verfassung geschrieben.

Wenn Griechenland dem reinen Kapitalismus abschwört, so ist das Wachstum als relativ zu betrachten.

Dieses erwünschte Wachstum dient nicht dem Reinvest, sondern der Zinsbefriedigung der Banken.

Und die wiederum befriedigen die Hochfinanzelite.

Also, warum noch Wachstum ?

um 17:15 von Hugomauser: " Es

um 17:15 von Hugomauser:
"
Es ist ein Gemisch aus sparen, investiren und Strukturreformen
"
"sparen": ja klar, noch weiter das Gesundheitssystem beschneiden!
Schon mal informiert,wie es dort mittlerweile steht ?
selbst Malaria ist in GR deswegen wieder ausgebrochen
"investiren": RU will in gr Pipelines investieren, welche
a) langfristige Einnahmen
&
b) dauerhafte Arbeitsplätze
garantiert

Reaktion der Rest-EU:
"Wie können die Griechen nur so etwas zulassen wollen?"
-Kritik & "Sabotage" aus sämtlichen EU-Ländern

@16:40 von WasWeissIch

"Das die Griechische Regierung(Sozialisten) keinerlei Willen zeigt, ihren Staat und die Steuerzahler auf Kurs zu bringen, zwingt uns doch dazu, uns zu Fragen, wann und wie wir unser Geld wieder bekommen! Man sollte auch mal darüber nachdenken, ob man nicht lieber Staatseigentum(Wälder, Inseln, Bohrrechte...) im gegenzug einklagen sollte!"
.
Ich finde Ihren Vorschlag prima, griechische Inseln dürften sich doch passabel verkaufen. Und wenn alles verkauft ist - warum nicht gleich die Griechen selber mit verkaufen. Das wär doch was, Griechen dürften doch im Moment günstig zu kaufen sein.
.
Vielleicht liesse sich das Modell auch auf Afrikaner oder...ja andere Europäer anwenden. Ich bin mir sicher, der ein oder andere Chinese hätte da etwas Geld übrig....

@18:03 von garden.of.delight..

"Auf Dauer wird Griechenland wohl trotzallem Investoren anlocken und wachsen - selbst mit linker Regierung.
Denn es verfuegt ueber etwas, was die "Maerkte" moegen und suchen :
Armut."
.
Hm, ihr Wort in Gottes Ohr. Da scheinen die Märkte in Afrika und Teilen von Asien recht blind zu sein. Oder meinen Sie "wachsen" in Form von "ausbeuten"? Da würde ich Ihnen tatsächlich beipflichten.

wo soll den Wachstum herkommen :-(

Wo soll den der Wachstum herkommen in Griechenland wenn das Land kaputt gespart wird :-( frage ich. Der €uro und die Europäische Union haben Europa und seine Völker mehr geteilt als jemals zuvor.

re boliche

"hier die praktischste quelle,als "zentrale"

ist der blogg des griech. finanzministers/anerkannter prof f. ökonomie

http://yanisvaroufakis.eu/

hier gibts links zu allem,was einem,wenn man will, alles erkärt."

So ein Glück, endlich gibts auch für die Wirtschaftwissenschaften ein Evangelium und einen Propheten, von Gottvater höchstselbst inspiriert.

/irony off

Aber die konkreten Reformvorschläge für Griechenland stehen da auch nicht ...

re derkleinebürger

"RU will in gr Pipelines investieren, welche
a) langfristige Einnahmen
&
b) dauerhafte Arbeitsplätze
garantiert"

Es spricht Bände, wenn man seine Hoffnungen nicht auf konkrete Pläne, sondern auf vage ungesicherte Zukunftsaussichten aufbaut.

re Andreas Hofer

"Tja, das Schwarzgeld der Superreichen ist weg, liegt in London oder wird in Deutschland investiert ohne dass jemand danach fragt wie es ,,verdient,, wurde."

Es stellt sich doch die Frage ob das überhaupt Schwarzgeld ist.

Wenn die, ich sage mal Besserverdienenden, keine Steuern bezahlen oder die wirklich Reichen sogar keine bezahlen müssen, dann brauchen sie auch kein Schwarzgeld bzw. produzieren auch kein Schwarzgeld.

Evtl. ist das, nach griechischem Recht sogar legal. :-))

Seltsam Italien und Spanien

Seltsam Italien und Spanien sind auf einem guten Weg und haben zur Zeit sogar ein Wachstum in BIP. Aber die hatten auch keine linke Regierung, zeigt sich sehr schön was von dieser Politik im realen Leben übrig bleibt. Gottseidank sind unsere linken weit weit davon entfernt irgendwas zu bestimmen. Aber da sie ja damals den linken in Griechenland gratuliert haben zur Wahl schlage ich vor unsere linke trägt einen Teil der Schulden mit. So als guter Genosse.

Ist der Deutsche damit einverstanden,

dass mittels Hunger und desolater Krankenversorgung die Banken ihr Geld wiedersehen, was sie längst Deutschen Aktienhaltern für den Verkauf von U-Booten und Leopard-Panzern an griechische korrumpierte Beamte hinterherwarfen ?

Dass Siemens-Manager in Griechenland per Haftbefehl gesucht werden ist hier eine Tabumeldung.

@Grom

"Die Prognose war nur eins der Instrumente, welche direkt vor den Wahlen paneuropäisch aufgeführt wurden, um einen Sieg der bösen Linken zu verhindern. Wir hier in Griechenland wussten, dass die Zahlen Quatsch sind!"

Das ist doch nicht so. Das ist schon wirtschaftlich begründet.

Und: Nur durch die Tatsache, dass Sie in Griechenland sind, nehme ich Ihnen nicht ab, das sie tatsächlich mehr über die wirtschaftlichen Zusammenhänge Griechenlands wissen, als jemand, sagen wir, auf Hawai.

Vom blosen Leben in einem Staat werde ich schließlich nicht schlauer, was die wirtschaftlichen Zusammenhänge angeht.

Wenn, dann gerecht

@ Null komma Einstein:
"Den Griechen ist´s eh wurscht, woher das Geld kommt."

Wenn das den Griechen egal ist, dann sollten wir es gleich gerecht machen. Denn dann würde ich vorschlagen, wir nehmen die griechischen Steuerzahler in Anspruch, und nicht die deutschen, slowenischen, portugiesischen, ... Steuerzahler.

@ karwandler

"Da tun Sie auch so, als wäre eine Abwertung die geniale Lösung, mit der ein Land seine Wirtschaft in Schwung bringen kann."

Die Geschichte zeigt: vor dem Euro konnten sich die südeuropäischen Länder dank gelegentlicher Abwertungen recht gut halten. Freilich, sie waren keine wirtschaftlichen Schwergewichte. Aber sie kamen zurecht.

"Ist sie aber nicht, solange der Löwenanteil der Misere nicht an zu teuren Exporten liegt, liegt [sic] an internen strukturellen Problemen wie in Griechenland."

Dass Griechenland gewaltige Strukturprobleme hat, ist unbestritten. Diese wurden aber erst durch den Euro und die mit dem Euro leichtgemachte Verschuldung akut (billige Kredite).

"Was passiert denn in Griechenland mit einer weichen Drachme? Wirtschaftwachstum durch Exporte? Welche Waren denn, und von welchen Unternehmen produziert [...]?"

Mit der Drachme wäre Griechenland billilger und könnte so ausländische Investoren anlocken, die zur Zeit lieber im billigeren Osteuropa investieren.

Falsche Entschuldigung

@ derkleineBürger:
"... selbst Malaria ist in GR deswegen wieder ausgebrochen ..."

Ihre Argumentation ist leider ein unschönes Beispiel für die ewige Verschiebung von eigener Schuld auf andere. Hätten die griechischen Behörden mit dem eigenen (und erst recht dem geliehenen Geld) besser gewirtschaftet, wäre einiges besser. Bitte aber keine Schuld auf die EU abschieben. Geliehenes Geld muss man zurück zahlen, nicht erst seit heute. Außerdem kann Malaria auch aus ganz anderen Gründen ausbrechen. Nutzt man sie als Entschuldigung für die eingene Unfähigkeit, ist das ehr peinlich.

Bitte inhaltlich diskutieren

@ Vivala Revolution:
"Dieses erwünschte Wachstum dient nicht dem Reinvest, sondern der Zinsbefriedigung der Banken. Und die wiederum befriedigen die Hochfinanzelite."

Das sind doch reine Phrasen.

Minister für Schönfärbung

@ boliche:
"... ist der blogg des griech. finanzministers/anerkannter prof f. ökonomie
http://yanisvaroufakis.eu/"

Da steht alles drin. Nur keine brauchbaren Vorschläge.
Da will jemand gar nicht die Korruption abbauen und da will jemand am Ende auf keinen Fall jemandem weh tun, schon gar nicht der Bürokratie und dem aufgeblähten Staatsapparat.

@ianmusica

Wenn bei ihnen jemand seine Schulden nicht bezahlt, nehmen sie dann auch dessen Familienangehörige in Zahlung? Aber das jemand sein Haus, Auto oder seine Rolex verpfändet, um sie zu bezahlen, das würden sie annehmen? Oder erlassen sie Schulden ganz grosszügig? Sie tun gerade so, als hätten die Griechen nix! Das einzige an was es den Griechen mangelt, sind Steuerfahnder!

ja....wie jetzt....

unser Oberfinanzguru Schäuble hat doch gesagt, Griechenland ist auf dem richtigen Weg.....so ein Schwätzer

@Laskaris - auf den Punkt getroffen

"Mit der Drachme wäre Griechenland billilger und könnte so ausländische Investoren anlocken, die zur Zeit lieber im billigeren Osteuropa investieren."

Das ist auf den Punkt getroffen - mit der Rückkehr zur Drachme werden die griechischen Bürger auf den Wohlstand von Bulgaren, Rumänen etc zurückkehren - wenn das die wahre Zielsetzung der Trotzkisten ist, dann haben sie in 3 Monaten viel erreicht.

@der kleine Bürger

Der ewige Traum vom plötzlichen Helfer.
Den Zahn Gazprom kann ich ihnen ja gleich mal ziehen.
Der Schuldenberg der Gazprom beträgt momentan 1500 Milliarden Rubel.
Der Gewinn ist letztes Jahr von 1000 Milliarden auf 60 Milliarden geschrumpft.
Glauben sie da hat Russland noch Geld um in Griechenland zu investieren? Alles nur ein Traum. Denen fehlt ganz einfach auch die Kohle.
Krankheiten:
Da hörte ich ja von Herrn Lafontaine im Fernsehen, dass die Kindersterblichkeit in Griechenland exorbitant hoch wäre. Da habe ich mal gegugelt.
Weltweit sterben von 1000 Kindern im 1. Jahr 24.
In der Bundesrepublik sterben 4,4 Kinder im 1. Jahr.
In Griechenland sterben 4,8 Kinder von 1000 im 1. Jahr.
Allerdings ist die Geburtenzahl (wegen Alkohol und Tabakkonsum) untergewichtiger Kinder um 19% gestiegen.
Die früher gemeldeten Zahlen waren nur halb so hoch und stimmten nicht.
Ich glaube das reicht für das Erste.

um 19:15 von

um 19:15 von Forengeschwätz
"
Ihre Argumentation ist leider ein unschönes Beispiel für die ewige Verschiebung von eigener Schuld auf andere.
"
Geld zurückzahlen,schön und gut.
Allerdings einem Staat vorzuschreiben (Troika),wie stark er die Finanzierung des Gesundheitssektors einschränken soll, sodass
dieser zusammenbricht, ist doch ein starkes Stück.
Und dann handelt es sich hierbei auch noch um einen EU-Partner!

Oder würden Sie ihrem Freund seit Kindertagen dazu drängen seine Niere zu verkaufen,damit Sie ihr geliehenes Geld von ihm zurückerhalten?

gr. Oberärztin:
"In Griechenland bedeutet Arbeitslosigkeit heute den Tod."

Veizis (Ärzte ohne Grenzen)"Selbst in den ärmsten afrikanischen Ländern gibt es einen nationalen Plan."

Von den anderen Folgen der Sparreformen abzusehen:
-Malaria & Dengue-Fieber
-Notaufnahme in Klinik: alle 4 Tage
-Selbstmordrate extrem gestiegen
-Säuglingssterberate extrem gestiegen
-Kranke,Alte & Verletze sterben,weil sie nicht versorgt werden können.

Wem sollen -verflixt nochmal- die 'best-case-

Szenarien' Sand in die Augen streuen ?

Der griechische Patient hängt für unabsehbar am Tropf, da wird sobald keine We-Go-Party-Meldung hereinflattern.

@ Rabe

Sie wollen doch nicht wohl im Ernst der jetzigen Griechischen Regierung die Schuld für die jahrelange Schuldenverschleppung geben.....

EU Finanzpolitik gescheitert

Nicht nur in Griechenland, sondern in der EU als Gesamtheit ist die EU Finanzpolitik gescheitert. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Staaten werden von Jahr zu Jahr grösser trotz allen Bemühungen. Dies in Bezug auf Einkommen, Kaufkraft, Wirtschaftskraft, Export, absolutes Wachstum usw. Eine schlimme Sache ist der Kapital- Abfluss, noch schlimmer der Exodus von junge, gesunde gut ausgebildete Menschen nach den Kapital- und Wirtschaftsstarken Staaten. Manche Länder haben kaum noch eine Perspektive. Entsprechend sieht es dort aus. Und da geht es nicht nur um Griechenland. Aber es wird wohl im Wind gesprochen sein.

HAHAHA

Grosse Worte und doch nur Bla, was haben den die anderen Regierungen in den Jahrzehnten vorher so geleistet , das Land gegen die wand gefahren. Aber die Liken sond Böse nach 3 Monaten. Lachhaft

re laskaris

"Diese wurden aber erst durch den Euro und die mit dem Euro leichtgemachte Verschuldung akut (billige Kredite)."

An billige Kredite kommt Griechenland sowieso erst, seitdem andere Länder dafür bürgen. Und fürs Schuldenmachen kann man sich ja wohl nicht damit rausreden, dass die Schulden billig zu haben sind ...

"Mit der Drachme wäre Griechenland billilger und könnte so ausländische Investoren anlocken, die zur Zeit lieber im billigeren Osteuropa investieren."

Mit den Löhnen im billigeren Osteuropa könnte Griechenland auch dann nicht konkurrieren. Das sind Luftschlösser, die Sie sich ausmalen.

um 20:07 von LLogik 67: " In

um 20:07 von LLogik 67:
"
In der Bundesrepublik sterben 4,4 Kinder im 1. Jahr.
In Griechenland sterben 4,8 Kinder von 1000 im 1. Jahr.
"
Alter Post & immer noch falsche Zahlen?
selbst gegoogelt:
DE : 3,51
GR: 4,91 (+43%)

schwere Depressionen: +100%
Suizide : +45%

"(wegen Alkohol und Tabakkonsum)" ???
Als möglichen Grund führen die Wissenschaftler den - wegen hoher Kosten und geringem Einkommen - schwierigen Zugang zu Ärzten an, die zu Komplikationen in der Schwangerschaft führten.

Simonnot(Ärzte der Welt) über Griechenland:
"Hier sind Menschen in einem Zustand, wie ich es in meinem Leben noch nicht gesehen habe".

Immer mehr Schwangere könnten es sich nicht mehr leisten, ins Krankenhaus zu gehen, und viele Diabetiker müssten sich entscheiden, ob sie sich Insulin kaufen - oder etwas zu essen.
Die Organisation spricht von einer vollständigen Verletzung der Menschenrechte in Griechenland.

re mschn1908

"Sie wollen doch nicht wohl im Ernst der jetzigen Griechischen Regierung die Schuld für die jahrelange Schuldenverschleppung geben"

Um Schuld geht's überhaupt nicht. Aber darum kann sich eine Regierung auch nicht mit einem wir-sind-nicht-schuld davor drücken, mit der Situation so wie sie ist umzugehen und stattdessen so tun, als könnte sie frisch bei Null anfangen..

Wohldurchdachte Lösungen

Welche denn? Gruß aus Griechenland!

re derkleinebürger

Was hindert denn die griechische Regierung daran, vom Militäretat ins Gesundheitswesen umzuschichten?

Es gibt keine...

...griechischen Steuerzahler. Oder nur ganz wenige. Gruß aus Griechenland!

@karwandker

"Neu
Am 05. Mai 2015 um 20:46 von karwandler
re derkleinebürger
Was hindert denn die griechische Regierung daran, vom Militäretat ins Gesundheitswesen umzuschichten?"

.

Die "Rettungsbedingungen" und Auflagen der Troika. Die beinhalten unter anderem die Einhaltung und nicht Kündigung von Rüstungsverträgen der griechischen Regierung mit deutschen und französischen Rüstungsunternehmen. Wer das dort wohl reingeschrieben hat? Ein Schelm der böses dabei vermutet.

Über die Schulden

in Griechenland ließe sich bestimmt reden, wenn nur endlich die Verwaltung funktionieren würde.

Aber da liegt der Hase im Pfeffer: Investionen verschleppen sich, da keine Genehmigungen erteilt werden.
Steuern werden verschleppt, da man evtl. doch weniger zahlen muss.
Richtig gute Geldverdiener werden auch nicht zur Kasse gebeten, und sehen auch gar nicht ein den "Ganoven" des Staates auch noch ihr Geld zu geben. Das wird lieber im Ausland geparkt.

Dazu dann noch eine Regierung, die mal eben nichts besseres zu tun hat, alles auf eine Karte zu setzen und so schlecht zu verhandeln, dass nichtmal die nächste Tranche eines bereits bewilligten Hilfskredites ausgezahlt wird.

Das will keiner mehr unterstützen. Leiden muss aber zunächst der einfache Bürger, dem die ganze Misere eigentlich klar ist aber auch nicht weiss, wie man diesen Knoten lösen soll.
Vielleicht doch die gute alte Alexander-Methode: Komplett neu starten, schlimmer als mit der jetzigen Konstellation kann es kaum werden....

re laurisch-karsten

"Die "Rettungsbedingungen" und Auflagen der Troika. Die beinhalten unter anderem die Einhaltung und nicht Kündigung von Rüstungsverträgen der griechischen Regierung mit deutschen und französischen Rüstungsunternehmen."

Habe mir schon gedacht, dass diese Schote wieder aufgewärmt wird.

Tatsache ist allerdings, dass per 2015 praktisch alle Beschaffungen deutscher und französicher Rüstungsgüter bereits durch sind. Tatsache ebenso, dass ein Rüstungsetat nicht nur aus Beschaffungen besteht, sondern mit Masse aus Unterhaltungs- und Personalkosten. Tatsache auch, dass erst kürzlich noch Geld für die Modernisierung russischer S300 Systeme ausgegeben werden sollte.

Also lassen Sie mal das Gerücht stecken, die griechische Regierung könnte keine Geld aus dem Rüstungsetat abziehen, und sehen Sie der Tatsache ins Auge, dass sie es nicht TUT - warum auch immer ...

Floskeln bringen uns nicht weiter

@ Vivala Revolution:
"Ist der Deutsche damit einverstanden, dass mittels Hunger und desolater Krankenversorgung die Banken ihr Geld wiedersehen, was sie längst Deutschen Aktienhaltern für den Verkauf von U-Booten und Leopard-Panzern an griechische korrumpierte Beamte hinterherwarfen ?"

Nein, so wenig wie er mit der floskelhaften Schuldzuschreibung an die anderen einverstanden ist. Mehr bieten Sie nämlich mit Ihren Beiträgen leider nicht.

@ der kleine Bürger

die Zahlen stimmen nicht, für Deutschland ist die Zahl zu klein.

@ karwandler

"An billige Kredite kommt Griechenland sowieso erst, seitdem andere Länder dafür bürgen."

Da liegen Sie falsch. Griechenland konnte gleich ab der Einführung des Euro Geld zu den Euro-Zinssätzen am Markt aufnehmen, also mit wesentlich billigeren Zinsen, als man sie seinerzeit mit der Drachme bekommen hätte. Und so fing die künstliche Erhöhung der Löhne und Preise an, unter der das Land heute leidet.

"Und fürs Schuldenmachen kann man sich ja wohl nicht damit rausreden, dass die Schulden billig zu haben sind ..."

Ich habe auch nirgends geschrieben, dass ich das gutheiße, oder? Fakt ist aber: wenn man sich billig verschulden kann, verschulden sich die Leute eben bereitwillig. So ist die menschliche Natur.

"Mit den Löhnen im billigeren Osteuropa könnte Griechenland auch dann nicht konkurrieren. Das sind Luftschlösser, die Sie sich ausmalen."

Mit den Löhnen von z.B. Polen, wo seit Jahren die Wirtschaft boomt, könnte Griechenland unter der Drachme allemal konkurrieren.

@ derkleineBürger

Ehre, wem Ehre gebührt. Für die Unzulänglichkeiten des griechischen Gesundheitssystem sind allein die Griechen verantwortlich. Warum hat man das Geld über Jahrzehnte nicht dort investiert, wo es vernünftig gewesen wäre? Mit angeblichen Malariafällen auf die Tränendrüsen zu drücken, ist nicht seriös.

Es ist allerdings so schön bequem, von der eigenen Unfähigkeit abzulenken und alles auf Brüssel zu schieben. So kritisch sollten wir allerdings sein, das nicht durchgehen zu lassen.

Verschobene Argumente

@ derkleineBürger:
gr. Oberärztin: "In Griechenland bedeutet Arbeitslosigkeit heute den Tod."

Was soll da die slowenische oder litauische Oberärztin sagen? Denn dort ist das durchschnittliche Einkommen etwa halb so hoch wie in Griechenland und die Absicherung für Arbeitslose deutlich schlechter. Beide Länder zahlen aber mit bei der Griechenland-Rettung.

Wenn, dann sollten wir mit fairen Argumenten diskutieren.

BIP in Griechenland wie Thüringen, Sachsen etc...

Griechenland hat trotz Krise, 28% Arbeitslosigkeit, Korruption und massiver Steuerhinterziehung ein pro Kopf BIP etwas unterhalb der neuen Bundesländer - vor der "Krise" lag es sogar weit darüber. Da müsste sich doch der Neoliberale als erstes mal fragen, wie "effizient" sind eigentlich die Ossis? Die neuen Länder bekommen jährlich über 70 Mrd. Subventionen, ohne dieses Geld ginge dort garnichts! Griechenland hingegen bekommt Geld geliehen und muss dafür extrem hohe Zinsen zahlen. Nur mal so zum Vergleich...

@ derkleineBürger

Wir können den Griechen tiefgreifende Reformen doch nicht mit der Entschuldigung ersparen, es gäbe dort wieder Malaria und alle Griechen würden sonst depressiv. Sorry, da wird's lächerlich.

@16:26 von Hugomauser

Sehr witzig.
Für diese Veranlassungen hatte die EU-Kommission 4 Jahre Zeit. Statt eben solche Maßnahmen zu veranlassen, haben sie via Troika Renten gekürzt und Massenentlassungen veranlaßt. Keine einzige Maßnahme diente der Wachstumsförderung.

@karwandker

" Also lassen Sie mal das Gerücht stecken, die griechische Regierung könnte keine Geld aus dem Rüstungsetat abziehen, und sehen Sie der Tatsache ins Auge, dass sie es nicht TUT - warum auch immer ..."

.

Das stimmt nicht ganz. Griechenland ist für die NATO und für die USA Geostrategisch für die Südflanke der NATO "Wichtig". Es gibt dort ein Interessen "Kuddelmuddel". Falls Griechenland den EURO und damit die EU verlässt, dann verlässt es auch die NATO auf Grund komplizierter Vertragsregeln. Das will die USA verhindern. Deshalb erhält die griechische Regierung auch in weiten Teilen Unterstützung aus den USA. 3 Mal darfst Du raten zu welchen Bedingungen. Der angedachte Deal mit den Luftabwehrraketen ist so gesehen ein "kleiner" tritt der griechischen Regierung gegen das Schienenbein der USA, weil die Patriot, das amerikanische Gegenstück, bei weitem nicht so Leistungsfähig ist und auch noch bei weitem Teurer.

re laskaris

" Griechenland konnte gleich ab der Einführung des Euro Geld zu den Euro-Zinssätzen am Markt aufnehmen"

Es gab nie EINEN Euro-Zinssatz für Euro-Länder. Jedes Land hatte sein Rating und entsprechend höhere oder geringere Zinssätze für Anleihen anzubieten. Da sind Sie jenseits der Realität.

" Fakt ist aber: wenn man sich billig verschulden kann, verschulden sich die Leute eben bereitwillig."

Da gilt der kurze Satz: Eben selber schuld.

"Mit den Löhnen von z.B. Polen, wo seit Jahren die Wirtschaft boomt, könnte Griechenland unter der Drachme allemal konkurrieren."

Und wenn ich jetzt ein Investor bin und mir überlege, ob ich in Polen (Zentrale Lage, kurze Transportwege, stabile politische und gewerkschaftliche Landschaft, Bürokratie und Korruption bestimmt nicht schlimmer als in GR) oder in Griechenland investiere, dann gehe ich immer noch nach Polen.

Schuldenschnitt ist alternativlos

Die Taktik der EU und Herrn Schäubles lässt allen ökonomischen Sachverstand vermissen. Sie wollen dem völlig Banknoten Land immer neue Kredite aufnötigen. Dabei kann Griechenland bereits ihre jetzigen Schulden nicht bezahlen. Der von EU und Schäuble angestrebte noch höhere Schuldenberg kann erst recht nicht zurückbezahlt werden. Einem bankrotten Unternehmen neue Kredite zu geben ist in Deutschland ein Straftatbestand: Insolvenzverschleppung.

Varoufakis ist ein international anerkannter Finanzexperte. Starinvestoren wie z.B. Georg Soros luden ihn zu ihren Konferenzen ein. Große Medienkonzerne versuchen nun aus ideologischen Gründen seinen guten Ruf zu beschädigen. Noch er hat Recht. Ein Schuldenschnitt ist alternativlos. Diese ökonomische Wahrheit macht nun sogar der IWF zur Grundbedingung für weitere Kredite. Auch Schäuble muss diese ökonomische Realität wahrnehmen. Dazu sollte sein VWL-Studium aus den 70er noch ausreichen!

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